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TSV 1860 Senioren B feiern Arbeitssieg gegen Garching

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Senioren B TSV 1860 SG Garching Dietersheim

Am Montagabend empfingen die Senioren B des TSV 1860 die Spielgemeinschaft aus Garching und Dietersheim auf der Sportanlage an der Margarthe-Danzi-Straße. Nach 90 umkämpften Minuten feierten die Löwen einen 4:2-Arbeitssieg und verbesserten sich in der Tabelle vorläufig auf Platz 2.

TSV 1860 Senioren B feiern Arbeitssieg gegen Garching

Die Partie begann dabei denkbar schlecht für 1860, denn bereits in der 2. Minute traf Seweryn Szczecina per Elfmeter zum 0:1 für die Gäste, die bislang punktlos am Tabellenende standen. Die Löwen zeigten sich wenig geschockt und schlugen umgehend zurück. In der 7. Minute glich Christoph Wolf für Sechzig aus und erneut nur vier Zeigerumdrehungen später folgte das 2:1 durch Florian Egger (11.). Als Romeo Gramaglia in der 25. Minute zur 3:1-Pausenführung für den TSV einnetzte, schien sich das Blatt endgültig zugunsten der Giesinger gewendet zu haben, doch nach dem Seitenwechsel kämpften sich de Gäste zurück in die Partie.

Nico Rasmussen sorgte in der 58. Minute für den 3:2-Anschlusstreffer und nährte die Hoffnungen bei den Mannen aus Garching und Dietersheim, doch noch bei den favorisierten Senioren B des TSV 1860 punkten zu können. Knapp zehn Minuten vor dem Ende traf Emin Türksezer jedoch zum 4:2 für die Löwen und so mussten die Gäste die Heimreise ohne Punkte im Gepäck antreten.

In der Tabelle kletterten die noch immer ungeschlagenen Löwen mit 11 Punkten aus 5 Partien vorläufig auf Rang 2. Spitzenreiter ist die SpVgg Höhenkirchen, die ihre ersten vier Matches allesamt gewinnen konnte. Dritter ist der FC Dreistern Neutrudering, von dem sich die Löwen kürzlich mit 3:3 getrennt hatten.

Fragebogen zur VR-Wahl: Dieter Remmlinger

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Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Dieter Remmlinger.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Remmlinger: …ich mich dafür einsetzen will, dass wieder mehr MITEINANDER und NICHT übereinander gesprochen und gehandelt wird!

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Remmlinger: Dazu kann ich zu wenig sagen und möchte hier keine Stellungnahme abgeben.

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Remmlinger: Das WICHTIGSTE in meinen Augen ist die Kommunikation der beiden Gesellschafter. Hier hätte der Verwaltungsrat mehr beratend und vermittelnd als Kontrollorgan ansetzen können!

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Remmlinger: Ich bin Mitglied und besuche bis heute mehrere Heim- und Auswärtsspiele unserer LÖWEN!! In meinem Umfeld werde ich nicht müde, den Löwen zu verteidigen und Leuten, die sich nicht so sehr mit 1860 beschäftigen zu erklären, was E L I L bedeutet!!!

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Remmlinger: Wie schon erwähnt: Auch die KGaA muß ALLES erdenklich GUTE unternehmen, um in den Dialog mit dem E.V. zu treten. Das gilt übrigens für den E.V. genauso !! Nur so kann man auch die FANS und Mitglieder positiv mitnehmen !

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Remmlinger: Herr Ismaik hat uns 2011 vor dem Niedergang bewahrt. Als sonst NIEMAND regional und überregional den Löwen helfen wollte, oder konnte !! Er ist jetzt hier und es muss m.M. nach jeder Versuch unternommen werden, für eine GUTE Zusammenarbeit, wie ich schon erwähnte. Es läuft immer auf das gleiche hinaus:  ES GEHT NUR GEMEINSAM !!

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Remmlinger: Um hier eine aussagefähige Meinung zu äußern, fehlt mir der wirtschaftliche und rechtliche Hintergrund. Meine STÄRKEN sehe ich auf der SPORTLICHEN und SPORTPOLITISCHEN Ebene. Aber eines: Man sollte die Strafgelder an den DFB (ca. 100 tsd. €), anders und besser einsetzen können !!                             

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Remmlinger: Hier bin ich Hin- und Hergerissen: Zum einen ist das “Grünwalder” Kultstätte der Löwen. Dass aber auch andere Vereine und Mannschaften darin spielen, zeigt, dass es Nicht nur das `60er-Stadion ist. Da ich öfters hier bin, sehe ich auch den Zustand, in dem wir spielen müssen. Entweder es kann mit der Stadt über einen den Löwen angemessenen Um/Ausbau Einigung erzielt werden, oder man MUSS handeln und ein EIGENES Stadion erstellen !! So oder so: Ein Stadion sollte 30-35.000 Zuschauer fassen können. Ich glaube NICHT, dass die Stadt München da mitgehen würde. Sonst kann der TSV 1860 NICHT wirtschaftlich arbeiten und sich nach vorne entwickeln, WAS WIR ALLE WOLLEN !!!!

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Remmlinger: Ballsportarten, Ski (Linus), Tennis, Schwimmen, um nur einige zu nennen. Da ich von der Basis eines Vereins mit 12 Abteilungen komme, liegen mir unsere Abteilungen auch ALLE sehr am Herzen.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Remmlinger: Ich möchte in den VR, weil ich von der Basis komme, in der ich meine Stärken sehe und ich als “Normaler” FAN zwischen den sicherlich vielen Hochkarätern mit meiner Erfahrung und Denkweise FÜR ALLE einen Mehrwert einbringen kann !! 

 

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees
Robert Forster
Maximilian Glogger
Martin Gräfer
Thomas Hirschberger
Alexander Hofmann
Sascha Königsberg
Klaus Lutz
Gernot Mang
Gerhard Mayer
Martin Obermüller

Sechzig um sieben: Markus Rejek im sechzger.de Talk

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Der Wahlkampf um den Verwaltungsrat geht in seine entscheidende Phase, noch fünf Tage bis zur Mitgliederversammlung. Gestern wurde bekannt, dass Hasan Ismaik statt einer Vorstellungsrunde in der Alm am Freitag lediglich eine Sprechstunde abhalten wird. Außerdem  war Markus Rejek bei uns im Talk zu Gast und äußerte sich auch zur Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik, während seiner Zeit beim TSV 1860 München. Außerdem gibt es einen Aufruf der aktiven Szene zur MV und einen offenen Brief der sechzger.de Redaktion an Hasan Ismaik.

Sprechstunde statt Vorstellungsrunde in der Alm

Am kommenden Freitag wollte Hasan Ismaik zu einer weiteren Vorstellungsrunde aller VR-Kandidaten laden. Obwohl es diese ja an gleicher Stelle schon einmal gab. Die Veranstaltung sollte um 18:00h beginnen. Offenbar sind die Löwenfans aber wahlkampfmüde und lenken sich lieber mit dem EM-Eröffnungsspiel Deutschland-Schottland ab, das ab 21:00h in einem Stadion steigen wird, dass 1860 mal zur Hälfte gehörte. Ismaiks Alternativprogramm ist nun eine “Sprechstunde” in den Räumlichkeiten am Trainingsgelände zwischen 15:30h und 18:00h.

Offener Brief der sechzger.de Redaktion an Hasan Ismaik

Hasan Ismaik hat sechzger.de gegenüber in den sozialen Medien schwere Anschuldigungen erhoben. Im Kern geht es nach wie vor um die unkorrekte Übersetzung seiner Rede auf dem Balkon des Hotels so wie eine angebliche Lenkung von sechzger.de durch Funktionäre des e.V. Wir beziehen nochmal klar Stellung zu den Vorwürfen und legen die nachvollziehbaren Fakten erneut auf den Tisch.

Markus Rejek im sechzger.de Talk

Jan empfing diese Woche prominenten Besuch in unserem Podcast. Markus Rejek, aktuell Geschäftsführer des 1. FC Köln, war im sechzger. Talk 160 zu Gast. Dabei sprach Jan mit Rejek natürlich auch über seine Zeit als Geschäftsführer beim TSV 1860 München. Selbstverständlich äußert sich Rejek im Talk auch zur Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik zu seiner Zeit. Dabei nennt einige durchaus interessante Fakten, die sich jedes Löwenmitglied sich vor der Mitgliederversammlung anhören sollte. Den Talk Nummer 160 findet Ihr auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:

Fragebögen zur VR-Wahl

Gestern gingen die Fragebögen der Kandidaten Gerhard Mayer und Martin Obermüller online. Heute um 9:00h erfahrt Ihr mehr zur Kandidatur von Dieter Remmlinger und um 15:00h zum Kandidaten Klaus Ruhdorfer. Unterdessen gab die aktive Fanszene von 1860 eine Stellungnahme zur anstehenden MV und natürlich zu VR-Wahl ab. Die Szene schleißt mit den Worten, dass “wir auch nicht in jedem Detail mit Präsidium und Verwaltungsrat übereinstimmen, stehen aber fest hinter dem großen Ganzen: Emanzipation von Hasan Ismaik und nachhaltiger Weg der wirtschaftlichen Vernunft.” Zum Bündnis Zukunft lässt die Szene verlauten: “Wer Bündnis Zukunft wählt, wählt Hasan Ismaik.”

Ein Wort zu 1860 mit Achim “Sechzig” Bogdahn

Der beliebte BR-Moderator Achim “Sechzig” Bogdahn beteiligte sich natürlich auch an unserer Serie “Ein Wort zum TSV 1860 München”. Achim bezieht klar Position für den Standort Giesing und wünscht sich mehr Spieler mit lokaler Identifikation aus dem NLZ im Profikader.

News aus der dritten Liga

Kevin Goden vor Abschied aus Mannheim

Ex-Löwe Kevin Goden stieß in der Winterpause vom 1. FC Düren zum SV Waldhof. Nun sieht es so aus, als ob er sich schon wieder gen NRW verabschieden würde. Angeblich hat Aufsteiger Alemannia Aachen ein Auge auf Goden geworfen. Möglichwerweise könnte eine Ablöseforderung der Waldhöfer zum Problem werden.

Wehen vor Verkauf von Prtrajin

Der starke kroatische Stürmer hat das Interesse einiger Zweit- und sogar Bundesligisten geweckt. Prtajin darf Wehen für eine festgeschriebene Ablösesume von einer Million Euro verlassen. Einer der Favoriten als Prtajins neuer Arbeitgeber ist der 1. FC Kaiserslautern.

Uphoff zu Rostock

Hansa Rostock hat Ersatz für den nach Bremen gewechselten Markus Kolke gefunden. Benjamin Uphoff durchquert Deutschland ein Mal diagonal und wird vom SC Freiburg zur Hansa Rocstock wechseln. Uphoff hütete auch den Kasten der Freiburger Zweitvertretung in der dritten Liga, für die er 17 Mal zwischen den Pfosten stand.

Damit geht Ihr gut informiert in diesem Dienstag. Wenn Ihr mal ein Stünchen Luft habt, hört Euch Markus Rejek in unserem Talk an. Einen schönen Tag wünscht sechzger.de!

sechzger.de Talk Folge 160: im Gespräch mit Markus Rejek

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sechzger.de Talk Folge 160 mit Markus Rejek (ehemaliger Geschäftsführer des TSV 1860 München)

Eine Ausgabe mit der magischen Zahl im Titel ist immer etwas Besonderes und so sollte es auch mit der sechzger.de Talk Folge 160 gehandhabt werden. Gesagt, getan und so unterhält sich Jan in der neuen Ausgabe mit dem ehemaligen Geschäftsführer Markus Rejek, der aktuell beim 1.FC Köln tätig ist.

Die Zeit beim TSV 1860 München

Nach einer kurzen Einführung zu der bisherigen Vita von Markus Rejek startet die Sendung direkt rein in die wohl spannendste Thematik für die meisten Zuhörer. Markus Rejek berichtet ausführlich über seine Zeit als kaufmännischer Geschäftsführer beim TSV 1860 München. Von Februar 2014 bis Juli 2016 war er an der Grünwalder Straße tätig. Aus sportlicher Sicht erlebte er dabei eine turbulente Zeit bei den Löwen, unter anderem mit dem Relegationskrimi gegen Holstein Kiel. Aber auch Hasan Ismaik spielte während Rejeks Zeit beim TSV 1860 eine große Rolle. Schlussendlich sorgte der Jordanier dafür, dass der heute 55-Jährige nicht mehr für die Löwen arbeitete.

Wechsel nach Bielefeld

Es folgte mit Arminia Bielefeld eine weitere Station in der gleichen Rolle wie bei den Löwen. Die Voraussetzungen waren ebenfalls interessant – und direkt zu Beginn vor allem herausfordernd. Kurz nach Rejeks Ankunft in Bielefeld stand eine mögliche Insolvenz im Raum. Diese konnte allerdings verhindert werden und der Schuldenstand vor allem durch den Stadionverkauf in der Folge weiter gesenkt werden.

Geschäftsführer beim 1.FC Köln

Abschließend geht es im sechzger.de Talk Folge 160 um die aktuelle Tätigkeit von Markus Rejek. Er ist derzeit einer von drei Geschäftsführern beim 1.FC Köln. Mit dem Abstieg sowie einer Transfersperre ist für aktuelle und interessante Themen gesorgt. Außerdem befragt Jan seinen Gast zu seiner Arbeit beim FC, speziell in der Zusammenarbeit mit seinen beiden Kollegen. Einig sind sich die beiden am Ende der Sendung, dass die Wörter Marke und Fußball gar nicht so recht zusammenpassen wollen.

Der sechzger.de Talk 160 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

weiterführende Links:

Interview mit dem Geissblog

Gremien des 1.FC Köln

Podcast zum Abschied in Bielefeld

Fragebogen zur VR-Wahl: Martin Obermüller

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Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Martin Obermüller.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Obermüller: …ich mich noch mehr bei 1860 engagieren will, mein Herzblut, meine Fähigkeiten und mein Netzwerk noch mehr, als bisher einbringen möchte, um den EV und vor allem das NLZ zu stärken.

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Obermüller: Gute Einheit, sehr vertrauensvolles und respektvolles Arbeiten untereinander. Geschlossener Auftritt, ohne dass sich jemand nach vorne drängt, und Interna an die Öffentlichkeit gelangen. Sehr gute und zielstrebige Neubesetzung der zwei Vizepräsidenten.

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Obermüller: Ich könnte mir vorstellen, dass Besuche und Patenschaften bei einzelnen Abteilungen öffentlich kommuniziert werden, um den Mitgliedern mehr Einsicht zu ermöglichen, mehr Wertschätzung für die einzelnen Sparten.

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Obermüller:
– Großer Anteil an der schnellen Vergrößerung des Fahrdienstes für’s NLZ von drei auf sieben Routen innerhalb von 2 Jahren.
– Veranstalter des Kabarett-Abends in der Alm 2022.
– Enge vertrauensvolle Arbeit mit den NLZ-Leitern des TSV München von 1860 e.V., Manfred Paula und davor mit Wolfgang Schellenberg.
– Unterstützung bei Sponsorensuche / Marketing der Frauen-Fußballabteilung und NLZ des TSV München von 1860 e.V.
– Seit 2017 Mitglied bei Unternehmer für Sechzig, seit 2021 für öffentliche und interne Veranstaltungen und Versteigerungen zugunsten des NLZ zuständig. Organisator der Veranstaltungen im Namen von Unternehmer für Sechzig.
– Sponsoring über die “Mesner-Stub’n.”
– Sponsoring der Küche für das Bamboleo.
– Mehrfaches Sponsoring der Weihnachtsfeiern von Jugendmannschaften.
– Initiator mehrerer Fundraising Aktionen zu Gunsten des NLZ.

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Obermüller:
Mehr Identität bei den Spielern.
– Mehr Unterstützung fürs NLZ Zulassungserweiterung der Stadionkapazität auf mind. 18.000 ohne Umbau.

– Stadion Verträge mit der Stadt neu verhandeln und verbessern:
Umsatzbeteiligung des Stadioncaterings
Sponsoring und Marketingrechte fürs Stadion zu 100% beim Verein
– Sponsorenerlöse weiterhin steigern.
– Konkurrenzfähigen Kader für das Ziel Aufstieg

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Obermüller: Da er keinerlei Kontakt zu aktuellen Gremien will, gestaltet sich das sehr schwer und ist ja auch ein Schlag ins Gesicht aller Mitglieder.

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Obermüller: Umwandlung von Schulden in Genussscheine. Durch Stärkung des NLZ, und langfristige vertragliche Bindung von Jungendspielern Transfererlöse generieren.

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Obermüller: Kurzfristig sollte forciert werden, dass in dem jetzigen Zustand des GWS mind. 18.000 Zuschauer zugelassen werden.
Falls es möglich gemacht werden kann, das GWS auf 25000 Zuschauer inkl. Logen und Business Bereich umzubauen, wäre das Grünwalder Stadion absolut mein Favorit und eine Herzensangelegenheit.
Bin einem Neubau, falls dieser wirtschaftlich wesentlich attraktiver wäre, als das Grünwalder Stadion, nicht abgeneigt. Aber nur wenn es eine Stadion-GmbH gibt, wo wir als Verein mit Gesellschafter sind.

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Obermüller: Dart, weil ich selbst aktiver Ligaspieler bin und ich es bemerkenswert finde, was in dieser kurzen Zeit auf die Beine gestellt wurde.
Boxen, die ich sehr lange schon verfolge und die Arbeit von Ali Cukur sehr bewundernswert finde, auf sozialer Ebene kaum zu überbieten aber auch sportlich sehr wertvoll.
Ganz besonders am Herzen liegt mir die Frauenfußballabteilung, die einen unfassbar tollen Job machen.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Obermüller: Ich steh’ ganz klar für mehr Identität – angefangen im NLZ – und werde mich dafür auch vermehrt einsetzen.
50+1 unverhandelbar.

 

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees
Robert Forster
Maximilian Glogger
Martin Gräfer
Thomas Hirschberger
Alexander Hofmann
Sascha Königsberg
Klaus Lutz
Gernot Mang
Gerhard Mayer

10.06.1935: TSV 1860 unterliegt dem HŠK Građanski in Zagreb

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Das Jahr 1935 nimmt in der deutschen Geschichte eine zentrale Rolle ein. Das NS-Regime begann, den Friedensvertrag von Versailles zu unterhöhlen. Reichsluftfahrtminister Hermann Göring gab die Gründung der Luftwaffe bekannt und die bis dahin bestehende Reichswehr wurde in die Wehrmacht umgewandelt. Zur “Wiedererlangung der Wehrhoheit” wurde zudem die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt. Inmitten dieser bewegten Zeiten reiste der TSV 1860 nach Zagreb, um dort zwei Testspiele gegen den HŠK Građanski Agram zu absolvieren.

Aus dem HŠK Građanski wurde GNK Dinamo

Agram? Nie gehört? Dahinter verbirgt sich jedoch nichts anderes als der alte Name der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Aus dem HŠK Građanski wurde später GNK Dinamo Zagreb, heute Rekordmeister des Landes.

Im Jahr 1935 wurde die jugoslawische Meisterschaft mit zehn Vereinen ausgetragen, wobei Građanski vor allem aufgrund seiner Auswärtsschwäche den Meistertitel verpasste und am Ende lediglich mehr Dritter wurde. Zwischen 1936 und 1943 gewann der Verein dann jedoch fünf Meisterschaften.

Fünfter in der Gauliga Bayern

Vor 89 Jahren reiste der TSV 1860 nach Zagreb, um zwei Freundschaftsspiele gegen den HŠK Građanski zu absolvieren. Die Löwen spielten damals in der Gauliga Bayern und hatten die Saison 1934/35 auf dem 5. Platz abgeschlossen.

Innerhalb von zwei Tagen traf man nun zweimal auf das jugoslawische Spitzenteam – und zog zweimal den Kürzeren. Am 09.06. waren die Löwen vor 5.000 Zuschauern im Igralište Građanskog beim 0:3 chancenlos. Pledl verschoss bei der Niederlage sogar noch einen Elfmeter für Sechzig.

TSV 1860 verliert auch zweites Spiel in Zagreb

Tags drauf, am Pfingstmontag 1935, wollte es der TSV 1860 in Zagreb besser machen und ging vor 3.000 Zuschauern durch Kronzucker sogar in Führung. Noch vor der Pause glichen die Gastgeber jedoch aus und verließen am Ende als 3:1-Sieger den Platz.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Josef Rechenmacher setzte heute vor 89 Jahren auf folgende Elf der Löwen.

Scheithe – Fritz Neumayr, Maierthaler – Nerz, Pledl, Baumgartner – Bals (Ferdinand Neumayr), Kronzucker, Mayr, Schmidhuber, Thalmeier

Tore:
0:1 Kronzucker (28.), 1:1 Antolkovic (32.), 2:1 Zivkovic (65.), 3:1 Zivkovic (84.)

Die statistischen Daten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Ismaik sagt Alm-Abend ab und bietet Sprechstunde in der Geschäftsstelle an

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Hasan Ismaik hat den geplanten Fan-Abend in der “Sechzger Alm” abgesagt – offiziell wegen des Eröffnungsspiels der Europameisterschaft – und nun zu einer Sprechstunde geladen.

Ismaik wollte “Sechzger Alm” für Wahlveranstaltung

Hasan Ismaik hatte vor rund zwei Wochen verkündet, die “Sechzger Alm” für einen Wahlabend zu mieten, bei dem sich die amtierenden Verwaltungsratskandidaten und die kandidatin vorstellen sollten. Für Speis und Trank wollte er sorgen.

Hintergrund war, dass ihm die drei Minuten, die die Kandidierenden auf der Mitgliederversammlung zur Vorstellung bekommen sollen, nicht ausreichen. Dass kurz zuvor bereits eine entsprechende Veranstaltung an exakt demselben Ort stattgefunden hatte, war Ismaik offenbar nicht bewusst, obwohl er sich über Facebook darüber beschwert hatte.

Ismaik sagt Veranstaltung ab – offiziell wegen des EM-Eröffnungsspiels

sechzger.de hatte bereits darauf hingewiesen: die für diesen Freitag geplante Veranstaltung, die für 18 Uhr terminiert war, hätte sich höchstwahrscheinlich mit dem am selben Abend um 21 Uhr stattfindenden Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft (Deutschland : Schottland) überschnitten. Für Freunde des Profifußballs ein No-Go.

Ismaik wusste offenbar über das Auftrkatspiel der “EM im eigenen Land” nicht Bescheid:

“Nachdem ich in den letzten Tagen das Feedback erhalten habe, dass unser geplantes Treffen in der Sechzgeralm am kommenden Freitag mit dem Eröffnungsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schottland kollidiert, habe ich mich schweren Herzens entschieden, die Veranstaltung abzusagen.”

Und weiter: “Ich hätte gerne die Gelegenheit genutzt, um euch die 23 Kandidaten vorzustellen”.

Dass Ismaik (in welcher Funktion?) die Kandidierenden (es sind 22 Kandidaten und eine Kandidatin) dem Publikum vorstellen möchte, mutet in der Wortwahl etwas seltsam an. Es dürfte schwierig werden, sieben Personen, mit denen er offensichtlich nicht sprechen will, selbst vorzustellen, ohne sich vorher abgesprochen zu haben. Aber wir wollen nicht zu kleinlich sein, es war wahrscheinlich nur ein Übersetzungsfehler.

Das Argument für die Absage, nur vier Tage vor dem Eröffnungsspiel, erscheint als wenig glaubhafter Absagegrund, zumal hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird, dass Ismaik das Angebot der “Sechzger Alm” schlichtweg zu teuer gewesen sei.

Statt Alm-Abend: Ismaik plant Sprechstunde in der Geschäftsstelle

Statt der Vorstellungsrunde der Kandidierenden in der “Sechzger Alm” will Ismaik sich nun den interessierten Fans selbst vorstellen. Er plant einen zweieinhalb-stündigen Slot in der Geschäftsstelle des TSV 1860 München, den er als “Sprechstunde” bezeichnet:

“Anstelle der Alm-Veranstaltung werde ich am kommenden Freitag zwischen 15.30 und 18 Uhr eine Sprechstunde in der Geschäftsstelle des TSV 1860 in der Grünwalder Straße 114 anbieten. Wer Interesse hat, kann mir auf meinen Kanälen (wenn dort nicht bereits blockiert, d.Red.) schreiben, und ich werde versuchen, für jeden Fan einen zeitslot zu finden”.

Wie diese “Sprechstunde” genau von statten gehen soll, ist nicht bekannt. Um den laufenden Betrieb sowohl bei e.V. als auch der KGaA mit seiner umfangreichen Sicherheitspersonal-Entourage nicht zu behindern, müsste Ismaik bspw. auf den Fanshop ausweichen oder die Sprechstunde im Pressecontainer, im Löwenstüberl, in Benes Kuchl bzw. “Open Air” auf einem der Trainingsplätze abhalten.

 

 

Ein Wort zum TSV 1860 München: Achim „Sechzig“ Bogdahn

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Von wegen “Stagnation” – Achim „Sechzig“ Bogdahn teilt in unserer Kurzserie “Ein Wort zum TSV 1860 München” seine Gedanken zum neuen Kurs des e.V..

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt.

“Ein Wort zum TSV 1860 München”: Achim “Sechzig” Bogdahn teilt sechzger.de seine Gedanken mit

„Der Versuch, im großen Stil fertige Spieler einzukaufen, ging immer schief, gerade zuletzt wieder. Am Ende waren nur die Fans fertig. Und das Ganze war teuer und frustrierend. Das gleiche gilt für das Stadion, auswärts (Olympiastadion, Arena am Müllberg) ging es dauerhaft nie gut. Doch immer dann, wenn man sich im Verein auf die Wurzeln besonnen hat, auf die grandiose Jugendarbeit von Stranzl, über die Bender-Zwillinge, Volland und Neuhaus bis hin zu Hiller, Morgalla und Glück, war das Licht am Ende des Tunnels kein Zug. Durch punktuelle Verkäufe von Spielern, die man selbst groß gezogen hat, kann man übrigens auch den Etat finanzieren.

Und das alles natürlich nur im Grünwalder Stadion, der einzigartigen Heimat unserer Löwen, wo ohne weiteres auch ohne Umbau 20.000 Leute hineinpassen würden. Wir brauchen meiner Meinung nach in der ersten Mannschaft viel mehr junge Spieler aus der Region, deren Eltern vielleicht sogar schon in der Westkurve standen und die für die Löwen brennen. So wie wir.“

– Achim „Sechzig“ Bogdahn, Radiomoderator, Autor

sechzger.de blickt zurück: Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

 

MV 2024 – Aktive Fanszene: Freiheit für Sechzig

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Im Vorfeld der Mitgliederversammlung am kommenden Sonntag hat sich nun auch die aktive Fanszene des TSV 1860 via Social Media zu Wort gemeldet. Nachfolgend findet Ihr das Statement im Wortlaut.

Aktive Fanszene: Freiheit für Sechzig

Liebe Löwinnen und Löwen, liebe Mitglieder,

wir rufen Euch alle auf, am 16.06. zur MV ins Zenith zu kommen. Zum einen geht es darum, mit einer hohen Beteiligung dem Wahlergebnis eine große demokratische Legitimation zu geben – es gibt keine “schweigende Mehrheit”! Zum anderen gilt es, jegliche Einflussnahme von Hasan Ismaik auf 1860 zu verhindern – die Vergangenheit hat zur Genüge gezeigt warum. Neben unserer grundsätzlich kritischen Haltung gegenüber Investoren im Fußball ist Folgendes festzuhalten:

Die unwürdige Außendarstellung ist “made by Ismaik”!

Gerade – aber nicht nur – in den letzten Wochen ist es Hasan Ismaik, der einem populistischen Lagerwahlkampf Vorschub leistet. Es wird gehetzt (z.B. „Pro 1860 und Ultras vernichten“), um dann zu lügen („Übersetzungsfehler“). In Kommentarbereichen auf Social Media macht er unseren Verein zu seinem Eigentum („Das ist mein Club“) und falsche Versprechungen sind bei ihm ohnehin im Standard-Repertoire. Seien es nun ungesicherte 200 Mio. € Kredite, die man als Schenkung darstellt oder ausgelobte Benefizspiele, die nie stattfinden (u.a. beim SC Inhauser Moos, für die Familie eines verstorbenen Löwenfans). Um dieses peinliche Gebaren reinzuwaschen, werden dann einfach 3 Wochen vor der Wahl ein paar Fotos mit Meisterlöwen oder von vermeintlich zur Räson gebrachten „Oppositions-Medien“ geschossen. Der blöde Löwenfan wird’s schon glauben, oder? Wir nicht!

Bei manch einem weckt die aktuelle “Charme-Offensive” Ismaiks die Hoffnung auf zeitnahen sportlichen Erfolg. Auch wir wollen Erfolg, nur ist hier ganz klar festzuhalten:

Ismaik steht weder für finanziellen noch für sportlichen Erfolg!

In rein fußballerischen Belangen jagt ein Negativbeispiel das andere. Hier nur die wichtigsten bzw. jüngsten Beispiele: Hasan Ismaik hatte in der Saison 2016/2017 volle Kompetenz über Sportdirektor, Trainer und Zusammenstellung der Mannschaft. Das Ende vom Lied kennen wir alle: Noch nie ist 1860 so hart, blutleer und gleichzeitig teuer gelandet. Wegen 50+1-widriger Forderungen spuckte uns Ismaiks Wirken letztlich in der 4. Liga aus. An einem politisierenden Michael Köllner viel zu lange festgehalten: Hasan Ismaik. Einen von Anfang an überforderten Maurizio Jacobacci durchgedrückt: Hasan Ismaik. Die amtierenden Geschäftsführer – Kaderplanung 2024/2025 bereits heute und ohne mediale Begleitung am Abschließen – von Anfang an torpediert: Ihr ahnt es, Hasan Ismaik!

Ein paar Worte müssen wir abschließend leider zum sog. “Bündnis Zukunft” verlieren. Eigentlich passt der reißerische Name ganz gut, deutet er das populistische und teils Löwen-verachtende Auftreten (“Idioten und Abschaum”) Ihrer Mitglieder doch schön an. Erst will man nicht kandidieren, dann doch, aber nicht im Block (wobei genau dieser Block sich genau so präsentiert). Je nach Gesprächspartner wechselt die Message zwischen “wir sind die einzigen, die mit ihm reden können, uns wird er mit 100 Mio. € in die Bundesliga bringen” und “wir sind die einzigen, die auf Augenhöhe mit ihm reden, damit wir ihn loswerden, wir wollen eigentlich auch regionale Geldgeber”. Das Bündnis Zukunft war von Anfang an nie ehrlich und macht sich mit jeder Aussage noch unglaubwürdiger – und damit letztlich unwählbar. Fest steht:

Wer Bündnis Zukunft wählt, wählt Selbstdarsteller. Wer Bündnis Zukunft wählt, wählt Hasan Ismaik. Und dies wird 1860 schaden!

Auch wir stimmen nicht in jedem Detail mit Präsidium und Verwaltungsrat überein, stehen aber fest hinter dem großen Ganzen: Emanzipation von Hasan Ismaik und nachhaltiger Weg der wirtschaftlichen Vernunft.

FREIHEIT FÜR SECHZIG – Nur mit Rückgrat in den Verwaltungsrat

Aktive Fanszene, 10.06.2024

Offener Brief: “Sehr geehrter Herr Ismaik”

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Tsv 1860 Vertrag Verträge

Die Redaktion von sechzger.de wendet sich mit einem offenen Brief an Hasan Ismaik.

Sehr geehrter Herr Ismaik,

am Freitag haben Sie uns wieder in einem Ihrer zahlreichen Social-Media-Posts mit warmen Worten bedacht. Wir möchten Ihnen für den sachlichen Ton und die ausgewogene Wortwahl danken. So verhält sich jemand, der es mit dem TSV 1860 München gut meint.

Dennoch sind uns bei der genauen Lektüre Ihrer Auslassungen einige Punkte aufgefallen, die wohl in der Übersetzung nicht ganz korrekt wiedergegeben wurden. Daher freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir die unzutreffenden Behauptungen in Ihrem Schriftstück widerlegen dürfen.

“Mich und meinen Übersetzer beleidigt”

Sie schreiben, wir hätten Sie und Ihren Übersetzer beleidigt. Hier ist die deutsche Sprache tatsächlich etwas kompliziert, daher klären wir gerne auf: beleidigt werden und beleidigt sein ist nicht das Gleiche.

Jemanden beleidigen (im strafrechtlichen Sinne) bedeutet, eine Person in rechtswidriger Weise in deren persönlichen Ehre herabzuwürdigen. Überführt man jedoch eine Person nachweislich – beispielsweise in Ihrem konkreten Fall mittels eines vereidigten Übersetzers – der Unwahrheit, liegt keine Beleidigung vor. Vielmehr stellt dies die sorgfältige Ausübung von recherchenbasierter Berichterstattung dar, welche glücklicherweise von der in unserem Rechtsstaat durch das Grundgesetz manifestierten Pressefreiheit geschützt ist. Hier sind wir uns ja einig: die Pressefreiheit ist eine tolle Sache.

Zurück zum Ursprung. Belegte Tatsache ist: Ihr Übersetzer hat im gegenständlichen Video die Passage mit “Pro1860” und den “Ultras” falsch übersetzt – denn in der Übersetzung kommen diese Faninitiativen mit keiner Silbe vor, daher ist die Übersetzung unvollständig und demzufolge falsch. Aufgrund der uns bewussten Sensibilität hinsichtlich des Begriffs “zerstören” oder “vernichten” haben wir erst nach der Konsultation eines gerichtlichen Übersetzers berichtet. Nach Ihrem (unbelegten) Dementi der im Raum stehenden Begrifflichkeiten bemühten wir uns zur Aufklärung der Situation einer beglaubigten Übersetzung eines gerichtlich vereidigten Übersetzers, der die Wortwahl “zerstören” bestätigte.

Wollten Sie nicht die Übersetzung veröffentlichen?

Sie kündigten vergangenen Sonntag vollmundig via Facebook an, denselben Übersetzer zu beauftragen, um den Wortlaut erneut übersetzen zu lassen und diese neue Übersetzung innerhalb von 48 Stunden zu verkünden.

Unseren Quellen zufolge haben Sie denselben Übersetzer auch entsprechend beauftragt. Jedoch scheint auch diese Zweitübersetzung zum gleichen Wortlaut gekommen zu sein, sodass Sie zum Ergebnis dieses Auftrags entgegen Ihrer Ankündigungen kein Wort mehr verloren haben – stattdessen wird nun in Ermangelung von Gegenargumenten wieder der bei Ihnen fast schon inflationär verwendete Begriff “Lüge” hervorgekramt, den Sie gegen so gut wie alles und jeden verwenden, der nicht Ihrer Meinung ist und Ihnen – faktenbasiert – widerspricht. Das ist gelebte Demokratie, wir gratulieren!

Fazit: Sie wurden nicht beleidigt, Sie sind beleidigt.

“Nicht leichtfertig mit dem Wort ‘Gewalt’ umgegangen”

Sie schreiben darüber hinaus, dass aus Ihren Äußerungen zu “Pro1860” und den “Ultras” klar hervorgehe, dass Sie nie leichtfertig mit dem “großen Wort Gewalt” umgegangen seien.

Von “Gewalt” war in unserer Berichterstattung ebenso wenig wie in den Artikeln des “Löwenmagazins”, der “Süddeutschen Zeitung” und anderen Medien die Rede. Dieser kognitive Transfer entspringt allein Ihrer Interpretation. Wir haben Sie lediglich mit einer wörtlichen, interpretationsfreien Übersetzung Ihrer Worte konfrontiert. 

“Verfälschung von Fakten”

Sie äußern, Sie werden die Demokratie und die Pressefreiheit immer respektieren, “aber in der Demokratie, die Deutschland groß gemacht hat, geht es nicht um die Verfälschung von Fakten, sondern darum, den Bürgern und Lesern zu helfen, die Wahrheit zu erfahren, die gründlich und ehrlich aufbereitet wurde.”

Einen Respekt vor der Pressefreiheit können wir Ihren Worten nicht entnehmen. Wer kritische, jedoch sorgsam belegte Berichterstattung pauschal als Lüge abzeichnet ohne Gegenbeweise zu erbringen, zeigt unserer Ansicht nach kein Verständnis für die freie Berichterstattung in diesem Land. 

Dass Sie die Pressefreiheit im Allgemeinen respektieren, widerspricht im übrigen auch Ihrem Umgang mit der Presse in der Vergangenheit. Aber dazu haben wir ja bereits gesondert berichtet. Frau Ellwanger von der “Bild”-Zeitung pflichtet uns bestimmt bei – ebenso wie die gesamte Münchner Presselandschaft, die Sie im Jahre 2016 aussperren ließen.

Abschließend  noch eine Frage an Sie als selbsterklärter Demokratiefreund: wie bringen Sie es in Einklang, einerseits “die Demokratie zu achten” und andererseits demokratische Institutionen wie die Mitgliederversammlung des Vereins, das höchste beschließende Organ, unverblümt mit dem russischen Angriffskrieg Wladimir Putins in der Ukraine gleichzusetzen?

“Euer Blog wird von gewissen e.V.-Funktionären gelenkt”

Sie schreiben, unser Fanportal oder “Blog”, wie Sie sagen, sei von e.V.-Funktionären gelenkt. Erneut bleiben Sie hinsichtlich dieser durchaus als öffentliche Begehung der üblen Nachrede bzw. Verleumdung klassifizierbaren und somit strafrechtlich relevanten Behauptung jegliche Belege schuldig und bedienen sich dem Jargon, der auf Ihrem treuen Hausblog zu finden ist. Wir raten Ihnen höflichst, derartige Unterstellungen in der Zukunft zu unterlassen.

Wir können Sie jedoch beruhigen: wir sind ein unabhängiges Fanportal. Das werden wir auch immer bleiben. Wir bestehen aus einem großen, heterogen aufgestellten Team mit verschiedenen Meinungen. Eine etwaige Steuerung durch Dritte findet nicht statt. Wir bringen auch keine Printmagazine heraus, deren mangelnder Absatz uns in eine finanzielle Schieflage bringen und empfänglich für externe, nicht ganz uneigennützige Hilfe machen könnte.

Lassen Sie uns noch auf einen letzten Punkt eingehen. Sie schreiben, Sie seien “über 1860 und das Dahinter bestens informiert”. Wir müssen Sie enttäuschen: das sind Sie ganz offensichtlich nicht. Entweder meinen es Ihre “Vertrauensleute” vor Ort nicht ehrlich mit Ihnen, oder es wird wie üblich alles falsch übersetzt.