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Fragebogen zur VR-Wahl: Martin Gräfer

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Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Martin Gräfer.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Gräfer: In den vergangenen 7 Jahren habe ich zunächst durch meine berufliche Tätigkeit, eine besondere Nähe zum TSV München von 1860 e.V. entwickelt. Als Lebenszeitmitglied fühle ich mich dem Verein sehr verbunden. Dabei möchte ich einen dauerhaften Beitrag leisten, um folgende Ziele zu erreichen:

– Förderung, Ausbau des Breitensports innerhalb des e.V.
– Verbesserung der Infrastruktur für Training und Turniere
– Ausbau der Mitgliedschaft in den Abteilungen des e.V.
– Weitere Etablierung des Turn- und Sportvereins als der Heimat für den Sport im Stadt- und Landkreis München
– Entwicklung eines Masterplans für die KGaA, damit Sechzig sich mittelfristig wieder in der 2. Bundesliga und langfristig in der Bundesliga etablieren zu können.

Überdies werde ich mich für Verbesserungen in den folgenden Bereichen einsetzen:
Erneuerung Vereinsstrategie / Vereinsleitbild mit dem Ziel: Ein Verein für alle Löwen!
Kommunikationsstrategie / Kommunikationskultur
Compliancekultur / Compliance – Richtlinien

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Gräfer: Alle Gremien des Vereins, also auch der Verwaltungsrat, haben daran mitgewirkt, dass die Anzahl der Mitglieder weitergewachsen ist. Die kritische Frage rund um die Gemeinnützigkeit konnte erfolgreich gelöst werden.

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Gräfer: Es ist nicht gelungen, die definierten Ziele hinsichtlich der Entwicklung der KGaA und der damit wichtigsten Beteiligung des e.V. zu realisieren.

Es gibt keine belastbare Kommunikationsebene mit dem Mitgesellschafter.
Es gibt keinen belastbaren, umsetzungsfähigen Plan zum Bau einer Turnhalle.
Das vom Präsidium in Abstimmung mit dem VR ausgerufene Ziel, 2024 wieder in der 2. Bundesliga zu spielen und dies außerdem in einem modernisierten Stadion, ist deutlich verfehlt. Es gibt auch dazu keinen bekannten Plan.
Die ausgerufene Konsolidierung der KGaA konnte nicht realisiert werden. Verluste werden weiterhin vom Mehrheitsgesellschafter ausgeglichen. Dies, obwohl die Einnahmen der KGaA auf einem erfreulichen Niveau liegen.
Das Außenbild des Vereins ist geprägt von einer chaotischen, wenig wertschätzenden und unstrukturiert wirkenden Personalpolitik. Der Umgang mit wichtigen Mitarbeitenden erscheint der Kultur eines Traditionsvereins nicht angemessen.
Es gibt keinen Fortschritt bei der Lösung der Stadionfrage.
Die laut von Mitgliedern des VR kritisierte Gesellschafterstruktur ist unverändert. Konkrete Pläne wie diese geändert werden könnten, sind nicht bekannt bzw. wurden nicht umgesetzt.
Die Anhänger des Vereins sind zutiefst gespalten, es ist nicht erkennbar, dass der aktuelle VR konkrete Beiträge leistet, um diese Spaltung zu überwinden. Das Außenbild des TSV 1860 München ist in einem kritischen Zustand. Geprägt von Streit innerhalb des Vereins sowie mit dem Mitgesellschafter, ist kein Fortschritt zu erkennen.

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Gräfer: Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit habe ich eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die unmittelbar das Wirken des Vereins unterstützt haben.
Förderung Frauenfußball
Förderung Golfabteilung
Förderung Integrationsabteilung
Förderung Boxabteilung
Förderung Vereinsmagazin
Mitgliedschaft Unternehmer für 60
Förderung digitale Löwen
Förderung Versand Mitgliederausweis
Förderung Bamboleo
Seit 2016 nimmt die Zusammenarbeit sowohl mit der KGaA als aber auch mit dem Verein einen zunehmenden Anteil an meiner persönlichen Zeit in Anspruch. Sicher ist hier die stets enge Zusammenarbeit mit Hans Sitzberger hervorzuheben. Dieser war jederzeit erster Ansprechpartner, wenn es um den Verein ging.
Die Gewinnung neuer Mitglieder und damit die Stärkung des Vereins insgesamt habe ich im Rahmen meiner beruflichen Aktivitäten in den vergangenen Jahren unterstützt und selbst auch außerhalb dessen bei der Gewinnung von Sponsoren für die KGaA mitgewirkt.

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Gräfer:
1. Ein überzeugendes, nachhaltiges sportliches Konzept
– Nachwuchsleistungszentrum (NLZ), das einen eigenständigen, wirtschaftlich eigenverantwortlich handelnder Teil von e. V. und KGaA ist
– Professionelle Infrastruktur für Training und bei Scouting

2. Eine stabile wirtschaftliche Basis

– Stadion
– Sponsorenkreis
– Investitionsbereitschaft

3. Eine emotionale, wirkungsvolle und verbindende Story

– Eine starke Marke, die für Geschichte, Herkunft und Zukunft steht

4. Eine klare und geschlossene Gesellschafterstruktur mit eindeutigen Verantwortlichkeiten

– Gemeinsame, von allen Gesellschaftern getragene Strategie und Entscheidungsstrukturen
Ausführlich werden konkrete Vorschläge im Matchplan des Bündnis Zukunft 1860 beschrieben und dieser ist hier zu finden:
https://www.buendniszukunft1860.de/wp-content/uploads/2024/04/Matchplan-fuer-1860_Langversion_final.pdf

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Gräfer: Eine gute und belastbare Kommunikation kann nicht gefordert, sie muss auch selbst gelebt werden. Nach meinem persönlichen Eindruck besteht zwischen den handelnden Personen auf beiden Seiten der Gesellschafter keine Vertrauensbasis mehr. Es scheint auch so, dass dieses nicht mehr herstellbar sein wird.
Die Verbesserung der Kommunikation bedarf eines konkreten Vorgehens:
Definition verlässlicher Kommunikationsregeln sowie Etablierung von Kommunikationsformaten (auf der Basis von Respekt und Wertschätzung)
Aufarbeitung kritischer Themen der Vergangenheit
Orientierung an Sachthemen und Diskussion von Themenfeldern orientiert am Matchplan des Bündnisses Zukunft 1860
Definition eines gemeinsamen Zielbildes

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Gräfer: Eine Entschuldung in der aktuellen Situation und in der 3. Liga erscheint mir nicht möglich. Die Liga ist für nahezu alle Vereine wirtschaftlich defizitär. Ziel muss sein, die KGaA in den nächsten 2 – 3 Jahren wieder in die 2. Liga zu führen und dort den Wert des Unternehmens zu erhöhen. Dazu braucht es neben professionellen Strukturen und Personal auch finanzielle Mittel. Eine Kapitalerhöhung ist aktuell nicht möglich. Dazu bräuchte es kurzfristig eine 75% Zustimmung der Mitglieder des Vereins und es braucht die Zustimmung des Mitgesellschafters. Daher bietet sich an, mit dem Gesellschafter über die Zuführung von Genussscheinen zu diskutieren. Diese stärken das Eigenkapital des Unternehmens und die damit verbundenen Ausfallrisiken trägt wiederum der Gesellschafter. Im Matchplan des Bündnis Zukunft wird ein Betrag von insgesamt 15 Mio. EUR empfohlen. Einmal um den Aufstieg zu ermöglichen aber auch gleichermaßen, um in der ersten Saison in der zweiten Liga zu fördern. Mittelfristig schlagen wir in dem Matchplan vor eine Kapitalerhöhung anzustreben und weitere Gesellschafter aus der Region zu gewinnen.

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Gräfer: Es braucht ein aktuelles Gutachten, welches sich mit der gesamten Infrastruktur beschäftigt. Also auch mit der dringend erforderlichen Turnhalle, dem Ausbau der Trainingsinsfrastruktur sowohl für das NLZ als auch den Frauenfußball und der Profimannschaften. Der Blick auf das Stadion allein ist zu kurz gesprungen. Im Matchplan beschreiben wir eine konkrete Zielsetzung.
Persönlich würde ich mich freuen, wenn es gelingt, gemeinsam mit der Stadt eine Lösung für das Stadion in Giesing zu finden, die dort einen wirtschaftlichen und professionellen Spielbetrieb bis in die Bundesliga ermöglicht. Eine solche Lösung wird nur möglich, wenn die Gesellschafter der KGaA eine gemeinsame Strategie entwickeln und der Verein auch in der Stadt und auch im Freistaat so präsent ist, dass aus diesem Projekt ein Zukunftsprojekt über die Grenzen Münchens hinaus wird. Auch dazu beschreibt der Matchplan konkrete Inhalte.

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Gräfer:
Den Boxern zu ermöglichen, wieder in der Bundesliga zu boxen. Eine überaus erfolgreiche Abteilung, die wirtschaftlich gefördert werden muss.
Die Ski – Abteilung verfügt mit Linus Strasser über den aktuell erfolgreichsten Rennläufer Deutschlands. Dieser herausragende Erfolg kann und sollte Basis sein um noch mehr Menschen in München für den Ski–Sport unter dem Dach des TSV zu begeistern.
Ausbau des erfolgreichen Frauenfußballs. Das NLZ sollte auch für Mädchen geöffnet werden und damit den nachhaltigen Erfolg der heutigen Fußballerinnen sicherstellen.
Die Abteilung für Inklusion ist sozialpolitisch besonders wichtig und leistet einen herausragenden Beitrag für die Menschen in der Stadt insgesamt.
Die Leichtathleten benötigen langfristig eine Verbesserung der Trainingsinfrastruktur und daher wird auch hier eine eigene Halle benötigt.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Gräfer: Ein wesentlicher Wert des TSV München von 1860 e.V. liegt in der Kameradschaft zwischen den Menschen, die sich diesem Verein angehörig fühlen. Das Denken in Lagern, die feindschaftliche Haltung gegenüber anderen Ideen und Personen aber ist genau das Gegenteil dessen.
Unabhängig vom Ausgang der Wahl am 16.06. wird der 17.06. der entscheidende erste Tag, der dazu beitragen könnte, die Gräben zu verkleinern. Ich wünsche mir einen Verein, der allen Löwen ein Zuhause bietet und in dem man sich streiten kann, ohne einander zu beleidigen oder zu verletzen. In einer Welt, die so unsicher geworden ist, braucht es einen Ort an der Einigkeit und Wertschätzung gelebt werde. Gerne streiten in der Sache und dennoch gemeinsam feiern. Das Ergebnis der Wahl
sollte in jedem Fall der Auftrag sein, für einen Neustart. Und das unabhängig davon, wer von den Mitgliedern in den Verwaltungsrat gewählt wird.
Die Tradition, die mit Einmal Löwe immer Löwe verbunden ist, braucht neues Feuer, neue Ideen und die Bereitschaft, die bestehenden Werte und die Kultur dieses Vereins, gilt es zu erneuern.
Wem der Verein am Herzen liegt, der geht am 16.Juni 2024 wählen.
Und um es an dieser Stelle nochmals deutlich zu machen: Ich kandidiere persönlich für einen Sitz im Verwaltungsrat des Vereins. Die Bayerische als Hauptsponsor der KGaA oder auch als Förderer des Breitensports des Vereins unterstützt als Unternehmen meine Kandidatur, jedoch ist dies losgelöst von der konkreten Zusammenarbeit mit der KGaA oder dem Verein selbst. Der Ausgang der Wahl wird darauf auch keinen Einfluss haben.

 

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees
Robert Forster
Maximilian Glogger

Sechzig um Sieben: Löwen verpflichten Thore Jacobsen

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Sechzig um Sieben, die Löwen haben Thore Jacobsen von der SV Elversberg verpflichtet, zudem noch weitere Themen rund um den TSV 1860.

1860 verpflichtet Thore Jacobsen

Die Löwen haben einen neuen Sechser: Thore Jacobsen kommt ablösefrei von der SV Elversberg an die Grünwalder Straße 114. Damit dürfte eine Vertragsverlängerung von Tim Rieder vom Tisch sein. Mehr zum Transfer hier.

David Richter verlässt 1860 in Richtung Osnabrück

Die Löwen haben den Abschied von Torwart David Richter bekanntgegeben. Der Keeper wechselt per Vertragsauflösung zum VfL Osnabrück an die Bremer Brücke. Dr. Christian Werner sprach von einer Lösung, die “für alle beteiligten Parteien einen Mehrwert bringt”. Mehr dazu lest ihr hier.

Ismaik nutzt ungefragt Fanclub-Namen für den Wahlkampf

Hasan Ismaik hat auf seinen Accounts in den Sozialen Medien Grafiken unter Nennung diverser Fanclubs des TSV 1860 geteilt. Ein Großteil, mutmaßlich alle dieser Fanclubs wurden nicht gefragt und wussten nichts über die Aktion.

Sechzger.de erhielt zahlreiche Zuschriften der betroffenen Clubs, die sich nahezu ausnahmslos gegen diese unautorisierte Namensnutzung aussprachen. “Wir würden gerne mit unserem Fanclub nicht genannt werden. Vor allem nicht ungefragt.” oder “Wir möchten festhalten, dass wir nichts von dieser Werbeaktion wussten und vorab nicht gefragt wurden” sind nur zwei der Statements der betroffenen Fanclubs. Mehr dazu lest ihr hier.

Martin Kind vs. Hannover 96: Gute Aussichten für den Verein vor dem Bundesgerichtshof

In der Klage von Martin Kind gegen den Hannover 96 e.V. erwartet die Fußballwelt im Juli das Urteil in der nächsten Instanz erwartet. In den ersten beiden Rechtszügen hatte Kind gegen den Verein gesiegt, nun folgt die nächste Rechtsmittelentscheidung. Und es bahnt sich eine Wende zugunsten des e.V. an. Der Vorsitzende Richter Born ließ anmerken, dass die Entscheidung gegen Martin Kind ausfallen könnte. Auch Nicolai Walch, verwaltungsrat beim TSV 1860 und Rechtsanwalt von beruf äußerte sich hierzu, auch im Hinblick auf die Auswirkungen des urteils für die Löwen.

VR-Wahl: Fragebögen von Robert Forster und Maximilian Glogger online

Die alphabetische Veröffentlichung der Fragebögen für die Kandidaten und die Kandidatin für die Verwaltungsratswahl bei sechzger.de geht weiter. Gestern wurden die Bögen von Bündnis-Kandidat Robert Forster und Maximilian Glogger veröffentlicht. Ihr könnt sie hier und hier abrufen.

Ein Wort zum TSV 1860 München: Ursula Heller

Fernsehmoderatorin und Journalistin Ursula Heller hat in der Serie “Ein Wort zum TSV 1860 München” von sechzger.de ihre Gedanken zum aktuellen Stand bei den Löwen geteilt.  “Eine echte Talentschmiede! Das Internat mit seinen Schwerpunkten Sport, Gesundheit und Bildung zieht herausragende junge Talente an und bringt tolle neue Nachwuchs-Profikicker hervor. Das ist ein echtes Pfund! Davon können sich die meisten Vereine in Deutschland eine Scheibe abschneiden.“ Was sie noch geschrieben hat, lest ihr hier.

Senioren C torlos gegen Höhenkirchen

Gefühlt 70% Ballbesitz, mindestens sechs glasklare Chancen, aber kein Tor – so lässt sich die Partie der Senioren C der Löwen gegen die SpVgg Höhenkirchen zusammenfassen. Bereits zur Pause wäre eine Führung mit drei oder vier Toren Vorsprung möglich gewesen, der Ball wollte jedoch nicht über die Linie. Mehr zum Spiel lest ihr hier.

Blick zurück: 1860 gewinnt 1927 Pfingstturnier in Paris

Im Jahre 1927 lag das Pfingstwochenende etwas später als diese Jahr, der 05.06. war also der Pfingstsonntag. Im Halbfinale trafen die Löwen, die damals nach der reinlichen Scheidung als SV 1860 antraten, auf Cercle Athlétic Paris. Vor 6000 Zuschauern, die natürlich den Franzosen die Daumen drückten, sorgte Franz Piehler mit einem Doppelschlag (52., 55.) für den Sieg der Gäste aus München. Mehr dazu hier.

Richter wechselt nach Osnabrück

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David Richter TSV 1860

Die Löwen vermelden einen Abgang: David Richter verlässt die Münchner und schließt sich einem Liga-Konkurrenten an. Beim letzten Saisonspiel gegen Arminia Bielefeld war der 25-Jährige noch einmal zwischen den Pfosten der Löwen gestanden. Trotz einer starken Leistung konnte er aber die abschließende Niederlage nicht verhindern

Richter wechselt nach Osnabrück

Nun steht fest: Richter wechselt zum VfL Osnabrück. Der Zweitliga-Absteiger wird in der neuen Saison ein Ligarivale der Münchner sein. In der vergangenen Spielzeit kam der Keeper auf elf Einsätze in der dritten Liga und zwei Spiele im Toto-Pokal. Vor allem in den letzten Wochen unter der Regie von Jacobacci hatte es auf der Torhüter-Position Ärger und Unstimmigkeiten gegeben, als der Ex-Trainer erst Marco Hiller zum Stammkeeper ernannte und dann doch Richter zwischen die Pfosten stellte.

Hiller wohl die klare Nummer eins

In der Rückrunde unter Giannikis war Hiller die klare Nummer eins, das Eigengewächs zeigte starke Leistungen und wird wohl auch in der neuen Spielzeit der Stammkeeper bleiben. Dies jedenfalls deutet Richters Abgang an. Hiller hatte den besten Kicker-Notenschnitt aller Löwenspieler und rechtfertigte das Vertrauen mit starken Leistungen.

Osnabrück zahlt wohl eine Ablöse

„In intensiven Verhandlungen mit dem VfL Osnabrück konnten wir eine Lösung finden, die für alle beteiligten Parteien einen Mehrwert bringt”, erklärt Sport-Geschäftsführer Dr. Christian Werner. Entsprechend dürfte wohl eine Ablöse fließen. In der offiziellen Pressemitteilung heißt es weiter: “Der TSV 1860 München und David Richter haben sich verständigt, den laufenden Vertrag vorzeitig zu beenden und dem 25-jährigen Torhüter einen Wechsel zum VfL Osnabrück zu ermöglichen. Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.”.

Richters Dank an die Löwen

„Ich bin den Löwen sehr dankbar, dass sie meinem Wunsch nach einer Veränderung zugestimmt haben“, sagt David Richter, laut der Pressemitteilung aus der Grünwalder Straße 114. „In der vergangenen Saison konnte ich mich persönlich weiterentwickeln und danke allen, die daran beteiligt waren. Dem TSV 1860 München, den Mitarbeitern, den Fans und meinen Mannschaftskollegen wünsche ich alles Gute.“

sechzger.de wünscht viel Erfolg

Auch wir wünschen David Richter in den nächsten Jahren alles Gute und viel Erfolg. In den Spielen gegen die Löwen, muss es ja nicht unbedingt mit einer Nullnummer klappen…

 

Fragebogen zur VR-Wahl: Maximilian Glogger

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Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Maximilian Glogger.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Glogger:
…ich den Eindruck gewonnen habe, dass die aktuellen Funktionärs-Konstellationen zu stark verkrustet sind, um aus der zugegebenermaßen sehr verfahrenen Situation (bzgl. der KGaA) Auswege zu finden. Diese Situation belastet nicht nur die KGaA, sondern auch den e.V. und alle seine Breitensport-Abteilungen.
…ich glaube, dass frische Ideen (zu Kommunikation, Marketing, Finanzen und ggf. Personal) und unbelastete Kräfte von außen die Blockaden lockern und schließlich lösen können.
…ich glaube, dass ich aufgrund meiner breiten Qualifikation die Aufgaben eines Verwaltungsrates sehr gut erfüllen kann.

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Glogger: Der Verwaltungsrat hat nach meiner Meinung Recht daran getan, sich nicht dem Investor und seinen Vertretern zu „unterwerfen“. Inwiefern der Verwaltungsrat sich um die bekannten Themen, insbesondere die KGaA betreffend, verdient gemacht hat, vermag ich aufgrund mangelnder Informationen über die nicht-öffentlichen Aktivitäten bzw. möglichen internen Hindernisse nicht zu beurteilen. Der e.V. jenseits der KGaA aber scheint gut aufgestellt.

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Glogger: Hier gilt dasselbe wie oben: Ohne Detail-Informationen, vor allem über die Widerstände, fällt es schwer, zu beurteilen, was besser gemacht hätte werden können. Ich habe aber heute folgende allgemeine Kritikpunkte. So hätte ich gewünscht, dass der e.V. sowohl in Bezug auf die leidige KGaA-Situation, als auch unabhängig davon sich mehr und besser in der breiteren Öffentlichkeit präsentiert hätte. Ich hätte mir auch gewünscht, dass der e.V. bei unqualifizierten Angriffen auf bestimmte Fangruppen deutlicher Flagge gezeigt hätte. Ich hätte mir auch gewünscht, dass der e.V. sich auch bei gesellschaftlich heiklen Fragen einem kritischen Dialog mit Fans und Mitgliedern stellt.
Ich begrüße und unterstütze zwar die Äußerungen des aktuellen Verwaltungsrates bzw. einiger seiner Mitglieder/innen bzgl. dem Schutz (des e.V.) vor Demokratiefeinden, würde mir aber wünschen, dass sich dieses Engagement auch auf andere Themen als Rassismus, Antisemitismus und Diversität erstreckt. Also zum Beispiel auf die überall zunehmende Ausgrenzung bis hin zu Zensur von vom „Mainstream“ abweichenden Meinungen, z.B. zum Umgang des e.V./der KGaA mit den Corona-Maßnahmen (siehe unten).

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Glogger: Ich habe mich bisher noch nicht eingebracht, bzw…. Mein erster und letzter Versuch zu Beginn und während der „Corona-Zeit“ eine kritische Debatte über die Corona-Maßnahmen im Rahmen des Liga- und Vereinsbetriebes anzustoßen, besonders in Bezug auf die öffentliche Darstellung der KGaA und das Selbstverständnis des TSV ist leider aufgrund keinerlei Reaktion von Vereins- und KGaA Seite, auch auf mehrmaliges Nachfragen hin, gescheitert (auch das noch ein Anstoß für meine Kandidatur)

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Glogger:
– Aufstieg
– Stadion (siehe unten)
– Verbesserung der finanziellen Situation
– Die berühmte und (meiner Meinung nach etwas überstrapazierte) „Ruhe“ in der KGaA.
Aufstieg und Finanzsituation hängen natürlich eng zusammen, wobei beide Reihenfolgen eine Wechselwirkung haben können: Aufstieg mit aktuellen, bescheidenen Mitteln würde sicherlich in der Folge die Finanzen zu verbessern helfen. Das wäre die zwar schwierigere Herausforderung, aber besser als die zweite, vermutlich länger dauernde Variante: Aufstieg erst nach Verbesserung der Finanz- und Mannschafts-Budget-Lage.

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Glogger: Die schwierigste Frage.
Zunächst nichts Neues, aber ich will es mit meinen Worten betonen: so wie es aktuell läuft, kann es nicht funktionieren: Fast alle äußern sich mehr oder weniger geschickt, arrogant oder ignorant auf irgendeinem sozialen Medium, irgendeiner telefoniert mal mit Hr. Ismaik, ein anderer schickt mal eine Mail, vielleicht sogar gemeinsam mit einem Vertreter der „anderen“ Seite, um einen Termin zur Klärung von vielleicht diesem und jenem zu bekommen, etc. und alle reden von „Augenhöhe“. Diese ist aber weit und breit nicht in Sicht. Wenn jetzt noch etwas helfen soll, dann kühles Blut, Respekt und Ehrlichkeit auf allen Seiten. Die jüngsten Einlassungen von Hasan Ismaik belegen allerdings zweifelsfrei, dass mehr denn je die Hauptlast bzgl. der Herbeiführung der nicht vorhandenen „Augenhöhe“ bei ihm und seinen Vertretern liegt.
Vielleicht hilft folgendes: Einrichtung einer „Kommission“ oder „Arbeitsgruppe“ aus Vertretern von beiden Gesellschaftern. Ihre Aufgabe ist es, genau das, nämlich wer mit wem, wie und in welchen Abständen kommuniziert, zu definieren und zu überwachen, also „Augenhöhe“ herzustellen. Natürlich muss man sich dann auch Gedanken über Sanktionen und Konsequenzen machen.
Wenn die Kommunikation nicht gelingt, bleiben als Alternativen die Trennung der Gesellschafter oder, wie aktuell konsequent praktiziert die Anwendung von 50+1 und die sich daraus leider wohl notwendige Einbidnung von Rechtsanwälten/innen.  

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Glogger:
Soweit in der Macht eines Verwaltungsrates – Unterstützung bei der schnellstmöglichen Herbeiführung vom sportlichen Erfolg (Kommunikation, Motivation, etc..).
Einbringen und Prüfen von Ideen zur Anwerbung von Sponsoren, neuen e.V. Mitgliedern, Spendern. Ich glaube z.B., dass – falls es nicht schon geschieht – sich die KGaA (und der e.V.) sich umgehend mit dem Thema Krypto-Währungen/Bitcoin beschäftigen sollte (nicht nur in Form von Sponsoren, wie der Nachbarverein).
Prüfung von internationalen Vermarktungsmöglichkeiten (ich glaube, dass auch ein Dritt- bzw. Zweit-Ligist, insbesondere mit Historie, Chancen hat).
Heute lassen sich mit relativ bescheidenen finanziellen Mitteln auf Social Media Plattformen (YT, TikTok, FB, etc.) professionelle Image-Kampagnen durchführen (auch KI kann dabei helfen). Wenn die Videoclips dann auch noch so gut gemacht sind, wie die aus der Kampagne von Atletico Madrid um das Jahr 2010, dann kann es fast nur noch bergauf gehen – wie eben bei „Atleti“… Voraussetzung ist allerdings Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Glogger:
Plan A: das GWS (ausgebaut, neugebaut), weil am schönsten, für die Löwen am authentischsten und auch für die Stadt (theoretisch) am besten!
Plan B: Olympiastadion (fußballtauglich umgebaut), weil am zweitschönsten und schön groß.
Plan C: Neues, eigenes Stadion (weil nach aktueller Einschätzung am unrealistischsten).
Für alle Pläne gilt: So wenig VIP-Logen wie möglich, so viele Stehplätze wie möglich.

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Glogger: Alle – ich war schon immer und bin immer noch ein sportlicher Allrounder. Fußball/Eishockey ist die Ausnahme bzgl. „Fan-Sein“.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Glogger:
Meine oben geäußerten Ideen und Einstellungen basieren naturgemäß auf für mich nicht immer nachprüfbaren Informationen. Von daher kann sich vom ein oder anderen Sachverhalt nach einer möglichen Einarbeitung in nur den „Insidern“ vorliegenden Dokumenten Abweichungen ergeben.
Noch etwas mehr über mich – z.B. einige einfache Leitlinien, an denen ich mich zu orientieren versuche:
Leben und leben lassen!
Man soll nie „nie“ sagen!
Grundgesetz Artikel 1

Was ich gar nicht mag:
Wenn jemand versucht, mich für dumm zu verkaufen.
Heuchelei und Scheinheiligkeit

Mein Bild vom TSV:
Verein für ALLE mit der (historisch bedingten und guten) Betonung auf „Arbeiter“. Authentisch, ehrlich, auch mit „Meinung/Haltung“ (muss nicht immer einheitlich sein).
Die KGaA bzw. das Profi-Team und sein Umfeld sollten quasi wie das Oktoberfest unter den Festen sein: Jeder/jede neben jedem/jeder, und das bei bester Stimmung.
Die „Werte“ (siehe auch Satzung) werden tatsächlich gelebt!

Ein Sonder-Wunsch bzw. Zukunftsvision:
Ich glaube, dass die Stimmung im GWS, wenn auch heute schon, zumindest bei Spielen in denen es läuft, ziemlich gut, grundsätzlich aber noch Luft nach oben hat… Wenn dereinst die Spaltung unter den Fanlagern reduziert oder beendet ist, sollte es noch besser werden, auch links und rechts neben den Ultras und auf den Tribünen.
Apropos – die Ultras bekommen an dieser Stelle ein Sonderlob – ohne sie und ihre Choreos etc. wäre das Live-Erlebnis im Stadion (und auch auswärts) nicht das, was es ist und der TSV möglicherweise im Lager der grauen Mäuse der Drittligisten. Meine grundsätzlich positive Haltung zu den Ultras schließt natürlich einen kritischen Dialog nicht aus.

… und zum Abschluss noch ein „Wahl-Werbe-Spruch“: Unabhängig. Unbelastet. Unbestechlich.

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees
Robert Forster

Jetzt offiziell: 1860 verpflichtet Jacobsen von Elversberg

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Das Portal “FuPa” berichtete zuerst, dass Thore Jacobsen voe einem Wechsel zum TSV 1860 steht. Nun haben die Löwen den transfer bestätigt.

“FuPa” berichtete: “Die Löwen holen Elversberg-Sechser Jacobsen”

Demnach Soll Thore Jacobsen ablösefrei zu den Löwen kommen. Der 27-Jährige Sechser dirigierte beim Hinrunden-Pleite (1:4) bei der SV Elversberg das Spiel. Das Portal berichtet: “seit gestern ist auch Christian Wwerners siebter Transferstreich perfekt. Thore Jacobsen. Der frühere DFB- Nationalspieler, ausgebildet bei Werder Bremen, kommt vom Zweitligist SV Elversberg.(…) Ein Toptransfer, wenn man bedenkt, wie sparsam der Vorjahrs-15. künftig haushalten muss.”

Zieht es Tim Rieder nun vom TSV 1860 nach Essen?

Demnach dürfte der auslaufende Vertrag von Tim Rieder wohl nicht verlängert werden. Der 30-Jährige könnte jedoch demnächst bei Rot-Weiss Essen anheuern. Erst kürzlich kursierte ein Foto von Rieder mit Ex-Löwengeschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer, der ab dem 01. Juli die Geschicke des Traditionsclubs aus NRW leitet.

Bei den Löwen dürfte mit der Jacobsen-Verpflichtung zumindest wohl kaum noch ein Platz für Rieder in der Startelf zu finden sein.

Talk-Gast Philipp aus Essen lobt Jacobsen-Transfer zum TSV 1860

“Thore Jacobsen ist ein sehr starker Transfer 22/23 der beste 6er der Liga, sehr pressingresistent!” lobt Philipp, der kürzlich im sechzger.de Talk zu Gast war, Dr. Werners neuesten Transfer.

TSV 1860 bestätigt Transfer von Jacobsen

Die Meldung der Löwen im Wortlaut:

Der TSV 1860 München hat Thore Jacobsen verpflichtet und sich dabei gegen die Angebote mehrerer Clubs, unter anderem auch aus der 2. Liga durchgesetzt. Der 27-jährige defensive Mittelfeldspieler war zuletzt bei der SV Elversberg 07 unter Vertrag gestanden, wo er in der vergangenen Saison in 30 Spielen drei Treffer erzielte und zwei weitere vorbereitete.

An der Kaiserlinde war er nicht nur einer der prägenden Spieler der letzten Jahre, sondern in der Aufstiegssaison 2022/23 auch einer der besten „Sechser“ der 3. Liga. In der vergangenen Saison hatte er einen sehr wichtigen Anteil am souveränen Klassenerhalt der Saarländer in der 2. Liga.

Seine Karriere begann Thore beim TSV Nahe und im Nachwuchsleistungszentrum des Hamburger SV. Von dort wechselte er 2015 zum SV Werder Bremen. Bei den Hanseaten absolvierte er für die zweite Mannschaft 81 Spiele in der 3. Liga. Von Juli 2019 bis Sommer 2021 wurde er mit einer kurzen Unterbrechung an den 1. FC Magdeburg ausgeliehen, dort konnte der gebürtige Henstedt-Ulzburger 65 Spiele der 3. Liga und ein Spiel im DFB-Pokal bestreiten.

„Dass die Löwen sich so stark um mich bemüht haben, hat mir sehr gefallen“, sagt Thore Jacobsen. „Sowohl Christian Werner als auch Argirios Giannikis konnten mich in den Gesprächen überzeugen und nun freue ich mich sehr auf die neue Aufgabe. Es ist meine erste Station im Süden der Republik, ich bin gespannt auf die Mannschaft, den Verein und die Fans. Bislang habe ich viel Gutes gehört.“

„Zusammen mit meinem Team habe ich in den letzten Monaten alles versucht, um Thore vom TSV 1860 München zu überzeugen“, so Dr. Christian Werner. „Er ist ein Spieler, der fußballerisch und charakterlich ausgezeichnet zu uns passt. Wir haben die Schwachstellen der vergangenen Saison ausgiebig analysiert und sind davon überzeugt, dass Thore ein Puzzlestück ist, um im kommenden Jahr in bestimmten Spielphasen souveräner und dominanter aufzutreten.“

Titelbild: (c) TSV 1860

TSV 1860 Senioren C torlos gegen SpVgg Höhenkirchen

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TSV 1860 Senioren C SpVgg Höhenkirchen

Trotz drückender Überlegenheit mussten sich die Senioren C des TSV 1860 am Mittwochabend gegen die SpVgg Höhenkirchen mit einem torlosen Remis abfinden.

TSV 1860 Senioren C torlos gegen SpVgg Höhenkirchen

Gefühlt 70% Ballbesitz, mindestens sechs glasklare Chancen, aber kein Tor – so lässt sich die Partie der Senioren C der Löwen gegen die SpVgg Höhenkirchen zusammenfassen. Bereits zur Pause wäre eine Führung mit drei oder vier Toren Vorsprung möglich gewesen, der Ball wollte jedoch nicht über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste die Partie in der Sportschule Oberhahing etwas ausgeglichener gestalten, der TSV 1860 blieb aber dennoch die gefährlichere Mannschaft. Die Höhenkirchner hatten im ganzen Spiel keinen richtigen Schuss aufs Tor, warfen sich aber defensiv in jeden Ball kämpften aufopferungsvoll bis zum Schluss.

Probleme: Schiedsrichter und Chancenverwertung

Leider erwischte der Schiedsrichter einen rabenschwarzen Tag und entschied bereits vor der Pause in an sich gar nicht mal so knappen Situationen fünf Mal zu Ungunsten der Löwen auf Abseits. Zudem verwehrte er dem TSV 1860 in der Nachspielzeit einen klaren Elfmeter und brummte zwei Spielern für die Frage “Herr Schiedsrichter, wenn unser Spieler den Ball in die Mitte spielt und danach umgegrätscht wird, sehen Sie kein Foul?” eine 10-Minuten-Strafe auf.

Dennoch müssen sich die Löwen aufgrund des fahrlässigen Umgangs mit ihren Torchancen an die eigene Nase fassen, dass sie zwei Punkte verloren haben.

Mit 11 Punkten aus den ersten sechs Spielen rangieren die Senioren C des TSV 1860 derzeit auf Platz 3 der Oberliga. Am 14.06. (Anpfiff: 18 Uhr) gastieren die Löwen beim Vorletzten TSV Solln.

Ein Wort zum TSV 1860 München: Ursula Heller

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Von wegen “Stagnation” – Ursula Heller teilt in unserer Kurzserie “Ein Wort zum TSV 1860 München” ihre Gedankenzum neuen Kurs des e.V..

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt.

“Ein Wort zum TSV 1860 München”: Ursula Heller teilt sechzger.de ihre Gedanken mit

„Ich wohne Luftlinie 400 Meter vom Trainingsgelände der Löwen entfernt und fiebere oft mit den Sechzgern mit. Wer den Blauen die Daumen drückt, muss Wechselbäder aushalten. Aber was immer Hoffnung macht, das ist die ausgezeichnete Jugendarbeit des Vereins. Eine echte Talentschmiede! Das Internat mit seinen Schwerpunkten Sport, Gesundheit und Bildung zieht herausragende junge Talente an und bringt tolle neue Nachwuchs-Profikicker hervor. Das ist ein echtes Pfund! Davon können sich die meisten Vereine in Deutschland eine Scheibe abschneiden.“

– Ursula Heller, leidenschaftlicher Fußballfan, Journalistin und
Fernsehmoderatorin

sechzger.de blickt zurück: Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

Hannover 96-Prozess vor dem BGH: “Tendenz für den e.V.”

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Vor dem Bundesgerichtshof (BGH) wird gerade der Rechtsstreit von Martin Kind gegen den Hannover 96 e.V. verhandelt – das Gericht lässt bereits eine Tendenz erkennen.

Martin Kind klagt gegen Hannover 96 e.V.

Was war passiert? Martin Kind wurde im Jahr 2022 vom Vorstand des Hannover 96 e.V: von seinem Geschäftsführerposten abgesetzt. Er klagte sich siegreich durch zwei Instanzen, sodass der Fall nun vor dem Bundesgerichtshof landete.

Kind will erreichen, dass festgestellt wird, dass seine Abberufung unwirksam gewesen sein. Im Mittelpunkt stehen hier “50+1” und der “Hannover 96 Vertrag”.

BGH-Entscheidung angekündigt: Tendenz für Hannover 96 e.V.

Laut der “BILD” soll bald das Urteil fallen: “Am 16. Juli verkündet der BGH sein Urteil – sehr wahrscheinlich gegen Kind, der dann erstmals seit 1997 (mit einer kleinen Unterbrechung) nicht mehr Profi-Boss wäre.”

Der Aufsichtsratschef von Hannover 96, Ralf Nestler gibt sich zuversichtlich:  „Wir müssen den 16. Juli abwarten, aber wir sind sehr zuversichtlich. Es ist deutlich geworden, dass der Vorstand im Juli 2022 rechtmäßig gehandelt hat.“

Und das Gericht hat schon eine Tendenz angedeutet: Vorsitzender Richter Born: „Eins kann ich schon sagen: Es wird kein Unentschieden geben.“

Dass die Abberufung nichtig war, sei zweifelhaft, so der Vorsitzende Richter Manfred Born”, berichtet “Beck Online

Kind kritisiert, dass es um “rein juristische Fragen gehe”

Kind kritisierte nach der Verhandlung, dass “die gesamte operative Ebene der Entwicklung und der Zukunft” ausgeblendet werde. Es gehe um rein juristische Fragen.

Aber ist dies nicht der Sinn einer Gerichtsverhandlung?

Verwaltungsratsmitglied Walch mit Kommentar zur Causa H96

Verwaltungsratsmitglied Nicolai Walch beobachtet das Geschehen in Karlsruhe genau und gab gestern das folgende Statement ab:

“Gute Nachrichten vom Bundesgerichtshof
Gestern war beim Bundesgerichtshof Verhandlung i.S. Hannover 96 e.V. gegen Martin Kind. Es geht dabei darum, ob der e.V.  Alleingesellschafter der Komplementärgesellschaft, trotz entgegenstehender Satzung, gleichwohl Martin Kind als Geschäftsführer abberufen konnte.
Sehr wichtig dürfte das Urteil im Hinblick auf die 50+1 Regelung im Allgemeinen sein, da dem Hannover 96-Vertrag bei der Frage, ob 50+1 in der Praxis ausgehöhlt ist, dann weniger Bedeutung zukäme.
Das Urteil wird auch für den TSV 1860 wichtig sein, da es die Gesellschafterversammlung unserer Geschäftsführungs-GmbH (Präsidium) gegenüber dem Beirat (Patt zwischen HAM und e.V.) stärken würde.
Aufgrund der gestrigen mündlichen Verhandlung, stehen die Chancen auf einen positiven Ausgang, entgegen LG Hannover und OLG Celle, beim Bundesgerichtshof sehr gut. Wenn sich die Rechtsansicht des Senats nicht noch komplett dreht, wird der Verein auf ganzer Linie gewinnen. Dies wurde mir heute auch von den Hannoveraner Kollegen, mit denen ich mich im regelmäßigen im Austausch befinde, als Eindruck von der Verhandlung vor Ort in Karlsruhe bestätigt.”

Ismaik nutzt Namen von 1860-Fanclubs ungefragt für Wahlkampf

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SV Sandhausen TSV 1860 München 3.Liga Transfers

Hasan Ismaik ist im Wahlkampf beim TSV 1860 München weiter aktiv und besucht dabei zahlreiche Fanclubs. Zudem veröffentlichte er eine Grafik, die den Namen zahlreicher Fanclubs zeigt. Doch diese hatten einer Nennung oder einem Treffen zu großen Teilen vorab nie zugestimmt.

Hasan Ismaik besucht Fanclubs auf Wahlkampftour

“Hasan on Tour” – der Name von Ismaiks Wahlkampftour steht für Hasan Ismaiks Besuch von verschiedenen Fanclubs bis zur Mitgliederversammlung. Auf seinen sozialen Kanälen hat der Mitgesellschafter ein beeidruckendes Programm geteilt: er tingelt die nächsten Tage beinahe täglich durch Bayern, um Fanclubs zu besuchen – das zumindest behauptet der Jordanier.

Klosterlöwen Karlshuld äußerten Verwunderung

Ungefragt mit den Namen von Fanclubs, die mit den Veranstaltungen nichts zu tun haben, zu werben, ist bei weitem kein Einzelfall: Schon die “Klosterlöwen Karlshuld” wunderten sich, als Ismaik auf einmal einen Besuch beim Fanclub ankündigte. Organisiert hatte die Veranstaltung kein Geringerer als Ex-ARGE-Vorstand Gerhard Schnell.

Ismaik besucht aufgelöste “ARGE”

Apropos ARGE: diese will Ismaik laut seines Wahlkampfprogramms am 12. Juni auch besuchen. Die Vereinigung hat sich jedoch bereits aufgelöst und existiert gar nicht mehr. Wer nun hinter deren ursprünglichen Website “arge-tsv.de”, die komplett in Rot gehalten ist, steckt, ist nicht näher bekannt. Im Impressum steht lediglich ein gewisser Aayden Nagelberg aus München.

Auch weitere Fanclubs, die nicht genannt werden wollen, werden als Veranstalter genannt.

Identitäts-Klau in Ismaiks Wahlkampf?

In einem weiteren Post platzierte Ismaik eine Reihe von Fanclubs und suggerierte damit Unterstützung für sein Wahlkampfprogramm. Die Redaktion erreichten daraufhin weitere Zuschriften. Daher haben wir den Großteil der betroffenen Fanclubs angeschrieben – mit einem eindeutigen Ergebnis.

“Poinger Löwen” widersprechen Nennung in Ismaiks Wahlkampf-Post

“Die Markierung auf der offiziellen Facebookseite “Ismaik 1860 Munich” wurde nicht von uns in Auftrag gegeben”

“Löwen Fan Club Abenstal” will nicht von Ismaik genannt werden

Der Vorstand des Löwen Fanclub Abenstal schrieb uns: “Wir würden gerne mit unserem Fanclub nicht genannt werden. Vor allem nicht ungefragt.”

“Fanclub 1860 Buchbach-Steeg” stimmte nicht zu

“Auch wir möchten klarstellen, dass wir weder gefragt wurden, ob wir als einer von wenigen Fanclubs hier genannt werden wollen, noch haben wir einer Nennung zugestimmt”

“Löwenpower Laufen” wurden nicht gefragt

“Wir möchten festhalten, dass wir nichts von dieser Werbeaktion wussten und vorab nicht gefragt wurden”

Mit den “Löwenfreunden Labergau” wurde nichts abgestimmt

“Wir sind auch nicht gefragt worden. Habe auf Facebook auch schon widersprochen, bis jetzt ohne Reaktion”, so der Vorstand des Fanclubs

“Mamminger Löwen” wollen sich gegen Nennung wehren

“Wir leben in unserem Fanclub die Debattenkultur und respektieren andere Meinungen, allerdings hat kein Vorstand oder eine noch uns bekannte Person zugelassen, für Herrn Ismaik mit unserem Fanclubnamen zu werben. Was können wir dagegen tun?”

Löwenfanclub “Donau-Löwen” aus Donauwörth möchte nicht für Wahlwerbezwecke in Verbindung gebracht werden

“Auch unser Fanclub wurde vorher nicht gefragt, ob wir auf Herrn Ismaiks beiträgen erwähnt werden möchten.” Sie möchten “als Fanclub weder auf der einen noch auf der anderen Seite zu Wahlwerbezwecken oder Ähnlichem (…) in Verbindung gebracht werden”

Besucht Ismaik “Phantom-Fanclubs”? Ist euer Fanclub auch betroffen? Schreibt uns!

Hat Hasan Ismaik auch euren Fanclub unberechtigt im Rahmen seiner Wahlkampftour genannt? Schreibt uns gerne an redaktion@sechzger.de und wir veröffentlichen euer Statement!

Fragebogen zur VR-Wahl: Robert Forster

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Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Robert Forster.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Forster: …ich seit über 50 Jahren Sechzger Fan bin und meine vielseitigen Kompetenzen in den Verein für eine erfolgreiche Zukunft einbringen will.

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Forster: Es ist trotz des sportlichen Niedergangs gelungen, den Verein lebendig zu halten und die Mitgliedszahlen sogar zu steigern.

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Forster: Es braucht auf vielen Gebieten Verbesserungen und neue Impulse, z.B. was den Ausbau des Grünwalder Stadions angeht, bei Umgang und Kommunikation in den Gremien, dem Bau der Turnhalle, dem Erfolg der Profimannschaft.

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Forster: Als Mitglied der Golfabteilung habe ich viele Turniere mitorganisiert und/oder ausgerichtet.

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Forster: Es braucht ein sportliches Konzept, das finanziert und umgesetzt werden kann – und zwar schnell.

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Forster: Ich glaube, da müssen alle Seiten zusammenrücken und ein Miteinander für gemeinsamen Erfolg finden. Dazu gehört, die Vergangenheit auch mal Vergangenheit sein zu lassen.

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Forster: Ich möchte, dass Sponsoringverträge weiterentwickelt und im Stadion Catering mit VIP-Logen angeboten werden. Doch auch dafür brauchen wir erst sportlichen Erfolg und eine bessere Infrastruktur. Um eine Kapitalerhöhung werden wir deshalb im ersten Schritt nicht herumkommen. Wir schlagen dafür Genussscheine vor, weil sie die Schulden in der Bilanz nicht erhöhen. Langfristig können idealerweise neue regionale Gesellschafter mit einbezogen werden, um an frisches Kapital zu kommen.

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Forster: Das Grünwalder Stadion top ausgebaut, inkl. VIP-Bereich und Catering. Wenn das mit der Stadt München nicht möglich ist, bedarf es einer dringenden Umplanung.

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Forster: Golf- & Skiabteilung natürlich, 😊 die Boxer, genauso aber alle anderen Abteilungen, die hervorragende Vereinsarbeit leisten.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Forster: Bitte kommt am 16.06. nach München ins Zenith und gebt mir und den anderen Bündniskandidaten eure Stimme. Ich werde alles dafür tun, euer Vertrauen zurückzuzahlen.

 

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees