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Nächster Toto-Pokal-Gegner der Löwen steht fest

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Toto-Pokal in der vergangenen Saison.

Heute um 18 Uhr wurde der nächste Toto-Pokal-Gegner der Löwen ausgelost. Es steht also fest: Die Löwen reisen zum FC Thalhofen nach Marktoberdorf. Dort kämpfen die Löwen dann um den Einzug in die nächste Runde des bayrischen Wettbewerbs.

Toto-Pokal-Gegner: FC Thalhofen

Nach dem Kantersieg in der ersten Runde des Wettbewerbs gegen den SSV Kasendorf geht es für die Münchner nun gegen den Bezirksligisten FC Thalhofen weiter. Die Konkurrenz aus der Vorstadt wird übrigens auf den SV Hutthurm treffen. Die Mannschaft von Trainer Marc Unterberger gewann in der ersten Runde gegen den TSV Münnerstadt 5:0.

Für die Schanzer, zu denen die Löwen Ende des Monats fahren werden, geht es zur DJK Hain. Die Kreissieger bekamen die Chance, sich die eigenen Gegner zu wünschen. So entschieden sich die Vertreter der DJK – Meister der Bezirksliga Unterfranken West in der Saison 23/24– für Ingolstadt als Gegner in der zweiten Runde.

Doch bevor sich Löwenfans auf den Tor-Hagel freuen können, steht noch die Partie gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart an. Das Duell mit Thalhofen findet am Donnerstag, den 15.August statt. Am morgigen Freitagabend spielt die U21 des TSV außerdem am Trainingsgelände gegen den SV Erlbach (Anpfiff 18:60 Uhr).

Raphael Schifferl im Exklusiv-Interview: “Freue mich auf jedes Spiel”

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Schifferl Exklusiv-Interview
Schifferl Exklusiv-Interview

Auch wenn der Saisonstart gegen den 1. FC Saarbrücken nicht nach Wunsch verlief, freuen sich die Löwen-Anhänger auf eine spannende Saison in der dritten Liga. Zur neuen Spielzeit werden wir in unregelmäßigen Abständen immer wieder exklusive Interviews mit Spielern und Verantwortlichen rund um den TSV 1860 München führen. Den Anfang macht dabei das Exklusiv-Interview mit Neuzugang Raphael Schifferl (hier geht es zum Spielerportrait des 25-Jährigen), mit dem Thomas Spiesl nach dem Pokalspiel in Kasendorf gesprochen hat.

“Sechzig war die beste Komplettlösung für mich”

Raphael, willkommen in Giesing – hast Du Dich schon eingelebt bei den Löwen? Wie sehen Deine ersten Eindrücke aus?

„Die Stadt kenne ich schon, sie ist wunderschön und hat mir letztes Jahr schon gefallen. Beim Verein hat es vom Start weg für mich gut funktioniert, was die Form, die Leistung und die Fitness angeht. Ich freue mich irrsinnig auf die Saison und hoffe, dass wir gemeinsam Erfolg haben.“

Dein Wechsel aus Wolfsberg nach Unterhaching letzte Saison hat sich gelohnt – Du warst sofort Stammspieler. Wärst Du gerne bei der SpVgg geblieben?

„Ich denke von Moment zu Moment. Im letzten Sommer war Unterhaching für mich die beste Adresse, um mich in Deutschland zu positionieren und Spielpraxis zu sammeln. Das hat super funktioniert und das war von Anfang an der Gedanke dahinter. Ohne dass ich zu viel darüber nachgedacht habe, ob ich in Haching bleibe oder nicht. Ich hatte von Anfang an den Hintergedanken, mich für größere Vereine oder höhere Ligen empfehlen kann. Deswegen bin ich sehr froh über das Jahr in Haching. Es war ohnehin nur eine Leihe und nicht längerfristig angelegt.“

Wie kam der Wechsel zu 1860 zu Stande? Unterhaching hätte Dich gerne behalten, Wolfsberg wollte keine Leihe mehr. Dann folgte der Wechsel zu den Löwen?

„Während der Saison habe ich mich nicht wirklich damit beschäftigt, vor Allem weil ich noch Vertrag in Österreich hatte. Trotzdem hat sich Herr Werner bei mir gemeldet und sein Interesse bekundet. Dadurch hatte ich Zeit, mir Gedanken zu machen. Es war kein Kurzschluss, sondern ein Abwägen aller Aspekte. Im Endeffekt war 1860 für mich die beste Komplettlösung und ich bin froh, dass ich jetzt hier bin.“

“Rückkehr nach Österreich war kein Thema”

Welche Rolle hat die Nähe zu Deiner österreichischen Heimat beim Wechsel zu 1860 gespielt?

„Die geographische Lage ist nicht primär wichtig, aber fließt natürlich auch in die Überlegungen ein. Die Mannschaft, die Spieler die kennt, der Trainer, die Größe des Vereins, das waren alles Dinge, die dafürgesprochen haben. Ich habe natürlich auch versucht, meine Rolle in der Mannschaft einzuordnen. Wenn man das alles abwägt, bekommt man ein Gesamtbild und das war durchwegs positiv. Deswegen habe ich mich für 1860 entschieden.“

Gab es Überlegungen und Angebote, nach Österreich zurückzukehren? Oder ist die 3. Liga in Deutschland für Dich attraktiver als die österreichische Bundesliga?

„Ganz ausschließen kann man das natürlich nie. Mein Ziel war es, ligaunabhängig in Deutschland zu bleiben. Österreich war eigentlich kein Thema. Die Rückkehr zu meinem Verein war für beide Seiten kein Thema, daher war es für mich früh klar, dass ich in Deutschland bleiben will.“

Deine sportliche Heimat ist Wolfsberg, gibt es einen weiteren Club in Deinem Heimatland, für den Du Sympathien hast? Wie sehr verfolgst Du die dortigen Ligen?

„Ich verfolge den österreichischen Fußball sehr, schaue viel erste und zweite Liga an. Ich kenne bei vielen Vereinen Spieler und habe dort viele Freunde, da ich viele Jahre dort gespielt habe. Zum Wolfsberger AC habe ich natürlich einen besonderen Bezug und schaue mir, wenn es möglich ist, fast jedes Spiel an.  Auch bei Austria Wien habe ich viele Freunde. Neben der deutschen dritten Liga schaue ich oft die Konferenz der zweiten österreichischen Liga. Die eigene Liga verfolge ich natürlich am meisten, aber sonst schaue ich fast nur österreichischen Fußball.“

“Die unteren Clubs aus der Bundesliga könnten wir schlagen”

Wie stufst Du das sportliche Niveau der 3. Liga im Vergleich zu den Ligen in Österreich ein?

„Wir sind 20 Mannschaften, daher kann man das schwer zusammenfassen. Ich würde die dritte Liga in Deutschland im unteren Play-off der österreichischen Bundesliga einordnen. Platz sieben bis zwölf aus der österreichischen Bundesliga sollten und könnten wir glaube ich schlagen. Die oberen Clubs aus der dritten Liga sind höher einzuschätzen als die unteren Bundesligisten in Österreich. Das zeigen auch immer wieder die Testspiel-Ergebnisse.“

War das Spiel mit den Löwen bei der Vienna etwas Besonderes, auch in diesem legendären Stadion?

„Es war tatsächlich mein erstes Spiel gegen die Vienna. Ich habe nur einen Spieler gekannt. Natürlich weiß ich, was die Vienna für ein Verein ist, kenne die Tradition. In Wien habe ich ein Jahr gelebt und es war schön, wieder zwei Tage dort zu sein. Es war echt cool, mal das Stadion zu sehen, das ist echt etwas Besonderes.“

Unterhaching ist von der Größe her mit Wolfsberg vergleichbar. Jetzt folgte der Wechsel nach Giesing – auch wenn es regional nicht weit entfernt ist – wie groß war die Umstellung?

„Ich bin seit letzter Woche umgezogen, wohne jetzt näher an der Stadt. Zuvor habe ich in Unterhaching gewohnt. Ich komme aus Wolfsberg, das ist einwohnertechnisch ähnlich wie Unterhaching, aber mehr Stadt als Vorort. Mir hat es in Haching sehr gut gefallen, es war weniger Trubel. Das sehe ich in Giesing aber nicht als Negativ-Aspekt. Es gefällt mir sehr gut in der Stadt und ich war auch letztes Jahr immer wieder in München. Es hat beides seinen Reiz.“

“Die Tradition von 1860 spricht für sich”

Du hast letztes Jahr in einem Interview Unterhaching als „Kultverein, der die Menschen interessiert“ bezeichnet. Was sind dann die Löwen für Dich?

„Man darf nie vergessen, wo man herkommt. Ich komme aus Wolfsberg. Dort ist die Fan-Szene im Vergleich zu Unterhaching nicht vorhanden. Deswegen habe ich das damals auch bewusst so gesagt. Am Anfang hatten wir im Pokal gleich Spiele, die ausverkauft waren. Das gab es in Wolfsberg nicht. Darauf habe ich die Aussage damals bezogen. Natürlich ist Sechzig etwas anderes, in Österreich gibt es wenige Vereine, die da mithalten können. Das ist schon etwas ganz Besonderes. Das sieht man bei jedem Heimspiel, bei jedem Auswärtsspiel, bei jedem Testspiel. Sechzig hat eine unglaubliche Tradition. Und dass wir jeder Region unsere Fans haben, ist ganz besonders. Das macht natürlich viel aus, die Tradition spricht für sich.“

Wie war das erste Spiel für die Löwen vor einem ausverkauften Grünwalder Stadion für Dich?

„Wir hatten dort ja mit Unterhaching das Derby auswärts. Als Spieler des Heimteams ist es natürlich noch schöner, wenn man den Support für die eigene Mannschaft hat. Es war schon sehr laut. Während dem Matches bin ich sehr im Tunnel und blende so etwas aus. Das ist ein positiver Reiz, eine positive Nervosität. Ich freue mich auf jedes weitere Spiel.“

Zweiter Teil des Interviews erscheint am Samstag

Der zweite Teil des exklusiven Schifferl-Interviews erscheint am Samstag. Freut Euch auf weitere spannende Aussagen des Neuzugangs, wie er mit dem Rummel rund um die Löwen umgeht und wie er sich auch in der Offensive noch mehr einbringen möchte…

 

Heute Abend um 18.00 Uhr: Toto-Pokal Auslosung

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Endstand SSV Kasendorf TSV 1860 München Toto-Pokal

Die – zugegebenermaßen sehr niedrige aber nicht minder angenehme, weil absolut gastfreundliche – Hürde SSV Kasendorf haben die Löwen im diesjährigen Toto-Pokal Wettbewerb vorgestern souverän genommen. Ein 18:0-Auswärtserfolg stand am Ende zu Buche – Vereinsrekord für Pflichtspiele in der langen Geschichte des glorreichen TSV 1860! Nun steht die Runde der letzten 32 Teams auf dem Programm. Gespielt wird diese – wie letztes Jahr – am Feiertag Maria Himmelfahrt (Donnerstag, 15. August) und außerdem übernächste Woche am Dienstag, den 20. August. Die Auslosung der Partien findet heute Abend um 18.00 Uhr statt – und wird vom Bayerischen Fußballverband live auf Youtube übertragen. Ein Pflichttermin für alle Landespokal-Freunde.

Drei Kreissieger und drei Drittligisten noch dabei

Neben den vier bayerischen Drittligisten 1860, Haching und Ingolstadt sowie ingsgesamt 26 Regional-, Bayern- und Landesligisten befinden sich in einem seperaten Lostopf auch noch drei verbliebene Kreispokalsieger 2024. Diese liegen heute Abend in einem seperaten Lostopf, werden bei der Auslosung vorab gezogen und können sich dann – wie üblich – einen Gegner aus der Liste der 29 höherklassigen Vereine aussuchen. Vorab wurde von diesen Vereinen eine Wunschliste der Gegner abgegeben. Der TSV 1860 als Zuschauermagnet im Wettbewer steht auf diesen Listen traditionell weit oben.

Wieder nach Hain?

Entsprechend kann man davon ausgehen, dass am 20. oder 21. August die Löwen ihre Pokalreise zu einem dieser drei Standorte führen wird:

DJK Hain (Landesliga, Kreis Aschaffenburg)
SV Hutthurm (Bezirksliga, Niederbayern Ost)
FC Thalhofen (Bezirksliga, Schwaben Süd)

Mit dem erstgenannten Gegner würde sich jüngere Pokalgeschichte wiederholen. Ein Duell mit der DJK Hain wäre eine Neuauflage des Achtelfinals von 2023. Am 6. September des letzten Jahres siegten die Löwen in Unterfranken mit 8:0. Eine Runde später hieß dann bekanntlich Ende November die Endstation Pipinsried. Mit den anderen – sehr wahrscheinlichen – Kontrahenten in der nächsten Runde haben die Löwen noch keine gemeinsame Pokal-Geschichte geschrieben. Jedenfalls ist dem Verfasser dieser Zeilen adhoc davon nichts bekannt. Sollte ich hier irren, freue ich mich über Aufklärung im Kommentarbereich.

Hier könnt Ihr ab heute Abend um sechs die Auslosung verfolgen:

Versammlung der Fußballabteilung: Veronika Seemann neue Abteilungsleiterin

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Das Wichtigste vorneweg: Die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. hat eine neue Abteilungsleitung. Die bisherige Stellvertreterin von Thomas Bohlender setzte sich auf der Sechzger-Alm am Trainingsgelände in einer Kampfabstimmung mit 76 Ja- gegenüber 41-Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen gegen ihren direkten Vorgänger durch. Vorangegangen war eine mitunter grotesk anmutende Veranstaltung, in der die Beteiligten anfangs versuchten, einen ganz offensichtlich schon lange schwelenden schweren Konflikt innerhalb der Abteilungsleitung nicht auf der erleuchteten Bühne in eine totale Schlammschlacht münden zu lassen. So richtig gelang ihnen das – zum Leidwesen aller Löwen – nicht. Allerdings sind konkrete Details der tatsächlichen Differenzen innerhalb des Gremiums auch nicht bekannt geworden. Damit beschäftigt sich nun der Ehrenrat des Vereins.

Auf dem Podium: Bramböck, Renner, Seemann, Schaefer, Bohlender (von links)

Wählen oder nicht wählen? Die Frage der Versammlung

Um 22:37 Uhr, über drei Stunden nach dem leicht verzögerten tatsächlichen Beginn der Versammlung, verkündete der Wahlleiter Peter Schaefer das Ergebnis der Wahl, bei der – gemäß Satzung – über alle Kandidat*innen einzeln per “Ja”/”Nein”-Stimmabgabe abgestimmt worden war. Veronika Seemann, Bernd Bramböck (als Stellvertreter) und Kurt Renner (als Finanzer) bilden die neue Leitung der FA der Löwen. Rein theoretisch wäre auch das extrem problematische Szenario einer Ablehnung aller Kandidierenden möglich gewesen, weshalb der Wahlleiter Peter Schaefer zwischenzeitlich einen Verzicht auf die Wahlen und eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt vorschlug und auch persönlich präferierte. Ungünstigerweise hatte man aber über eine solche Streichung von TOP 9 aus der Tageordnung bereits zwanzig Minuten nach Beginn der Versammlung abgestimmt, nachdem sich u.a. der Vorsitzende der Freunde des Sechzgerstadions (FdS) Martin Scherbel, Roman Beer, selbst ehemaliger FA-Vorsitzender und auch e.V.-Verwaltungsratsmitglied Sebastian Seeböck gegen die Durchführung der Wahl stark gemacht hatten. Mit dem knappen Abstimmungergebnis von 64 zu 51 Stimmen wurde da jedoch für die Durchführung der Wahlen gestimmt.

Wählen!

Rund zweieinhalb Stunden später entschied der Wahlausschuss nach kurzer interner Beratung, eine Wiederholung dieser Abstimmung – aus rechtlichen Bedenken – nicht durchzuführen. Vereinzelt hatten Mitglieder Bedenken gegenüber der Praxis geäußert, über eine Verschiebung der Wahlen so lange abzustimmen, bis eben eine Mehrheit dafür sei. Allerdings hatte das im Zeitraum vor dieser Entscheidung auf der Sechzger-Alm Dargebotene durchaus neue Erkenntnisse hervorgerbacht und bei vielen Mitgliedern Kopfschütteln hervorgerufen. Für viele war eine Entscheidung zwischen Bohlender und Seemann als Abteilungsspitze an diesem Abend eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Konflikte in der Versammlung von Anbeginn spürbar

Die Differenzen innerhalb der Leitung der FA traten von Anbeginn der Versammlung immer wieder – in kleinen Scharmützeln – zu Tage. So lehnte Abteilungsleiter Bohlender kategorisch den Vorschlag von Christian Poschet ab, die Versammlungsleitung gänzlich an den Vorsitzenden des Wahlausschusses Peter Schaefer zu übergeben, der die spätere Wahlen selbst ja sowieso zu leiten hatte. “Schärfe rausnehmen”, wollte Poschet. Umgekehrt wurde der Wunsch von Bohlender, das Vorstellungsprozedere für den Wahlgang nach den Kandidierenden aufzusplitten, per Abstimmung abgelehnt.

Bericht des Abteilungsleiters

Gut 45 Minuten lang dauerte der Bericht des Abteilungsleiters, der sich mit den Inhalten, um die es an diesem Abend ja eigentlich gehen sollte, also den Entwicklungen innerhalb der Fußballabteilung beschäftigte. Er berichtete von den sportlichen Erfolgen der Amateurteams des TSV 1860, von einer Rekordzahl von 22.261 Mitgliedern zum Stichtag 1.7., von der Festveranstaltung zum 125. Geburtstag des Fußballs beim TSV 1860 und natürlich vom großen Erfolg des aus diesem Anlass aufgelegten Panini-Sammelalbums. Das klang nach heiler Löwenwelt in der Fußballabteilung. Die 800.000 EURO, die der e.V. der überschuldeten KGaA weiterhin jährlich stunden muss, klangen dann schon weniger erfreulich. Auch dass die Fördergelder des DFB für Einsatzzeiten junger Spieler in der Profimannschaft von über 600.000 EURO im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr auf nur rund 111.000 EURO (für die vergangene Spielzeit) sinken werden, war eine weniger gute Nachricht, die der Abteilungsleiter zu verkünden hatte.

Der scheidende Abteilungsleiter Thomas Bohlender bei seinem Bericht

Fazit zum Abschied

Zum Abschluss seines Berichts zog Bohlender ein Fazit seiner zweijährigen Tätigkeit als Fußballabteilungsleiter, in das er unterschwellig schon seine mögliche Abwahl einkalkulierte. Sollte er jedoch wiedergewählt werden, wolle er mit einem aktuell namentlich leider noch nicht belastend benennbaren Gremium aus fünf Experten die Geschicke der Fußballabteilung leiten. Diese Personen sollten dann in einer Versammlung im Herbst bestätigt werden. Die abschließend an seine beiden Widersacher in der Abteilungsleitung gerichteten Worte “Uns trennen keine Inhalte, sondern eher Stilfragen,” standen allerdings in gewissem Widerspruch zu der angedachten Umstrukturierung in der Abteilungsleitung.

Kassenwart macht’s angenehm kurz

Es folgte der Bericht des Kassenwarts Kurt Renner, der seine Zahlen in unter zehn Minuten lebendig unter’s Volk brachte – sofern das bei dieser Thematik überhaupt möglich ist. Zusammengefasst erzielten die Fußballer beim TSV 1860 im Geschäftsjahr 2022/23 einen Umsatz von 1,7 Mio. Euro, 4,5% mehr als im Vorjahr. Die Aufwendungen sind um fast 25% gestiegen. Auf 2,7 Mio. Euro.

Ergebnis der Wahlen zur Abteilungsleitung

Ab 21 Uhr beherrschten dann die Wahlen der Abteilungsleitung das Geschehen auf der Alm. Die oben angesprochenen Diskussionen über eine Verschiebung der Wahl und auch die mit beiderseitigen Vorwürfen untermalte Aussprache zu den Berichten wollen wir hier abzukürzen. Das alles warf kein positives Licht auf den TSV 1860 München – darin waren sich wohl alle Anwesenden einig. Aus dokumentatorischen Gründen folgen hier die Abstimungsergebnisse über die einzelnen Kandidierenden:

Abteilungsleitung (in geheimer Wahl durchgeführt):

Thomas Bohlender  23 x Ja,  95 x Nein,  7 x Enthaltung = nicht gewählt
Veronika Seemann  76 x Ja,  41 x Nein,  5 x Enthaltung = gewählt

Stellvertretende Abteilungsleitung (in offener Abstimmung):

Bernd Bramböck  75 x Ja,  6 x Nein

Kassenwart (in offener Abstimmung):

Kurt Renner  75 x Ja,  7 x Nein

Veronika Seemann
Bernd Bramböck
Kurt Renner

Konflikte in der FA haben nichts mit der KGaA zu tun

Übrigens: Der umgehende Versuch eines großen Blogs, die gestern zu Tage getretenen Differenzen innerhalb der Abteilungsleitung auf eine Ebene mit den Problemen der Fußballgesellschaft des TSV 1860, der KGaA, und dabei insbesondere mit Mitgesellschafter Hasan Ismaik zu heben, geht natürlich völlig an der Realität vorbei. Ganz offensichtlich kam es innerhalb der FA-Leitung zu Streit und Vertrauensmissbräuchen, die leider nicht mehr gekittet werden konnten, um eine fruchtbare Zusammenarbeit für die Fußballabteilung, in der es in erster Linie um den Amateursport geht (Dritte und Vierte Mannschaft, Frauen, NLZ, Schiedsrichterwesen,…), zu realisieren. Die einzige sichtbare Parallele zur KGaA könnte ein Kommunikationsproblem sein. Das es an vielen Stellen in Vereinen gibt – nicht nur beim TSV 1860.
In der FA wurde dieses Problem innerhalb der Abteilungsleitung durch eine Neuwahl gelöst. Mit den Konflikten in der KGaA und mit Hasan Ismaik ist dies weit weniger einfach möglich.

 

Sechzig um Sieben: Tickets gegen Ingolstadt in den Verkauf

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Über die Hälfte der Woche ist schon geschafft und nicht mehr lange warten bis es wieder Fußball gibt. Bei den Löwen (und Löwinnen) bleibt es aber nie sonderlich langweilig. Hier also ein kleiner Überblick über die neusten Nachrichten zum TSV 1860: Es gibt heute die Tickets für das Spiel gegen Ingolstadt, die Spielerinnen der Frauenmannschaft dürfen sich auf ein besonderes Testspiel freuen.

Löwinnen sichern sich Testspiel in Lautern

Mit Lautern sind wir wohl noch nicht ganz durch. Nachdem die Profis bereits in ihrer Vorbereitung am Betze gegen den Zweitligisten spielen konnten, wird den aufgestiegenen Damen des TSV 1860 dieselbe Ehre zuteil. Unser Redakteur Peter hat die wichtigsten Informationen dazu zusammengefasst.

Tickets gegen Ingolstadt

Ab heute können Löwenfans offiziell die Tickets für das Auswärtsspiel in Ingolstadt erwerben. Anscheinend war es über die Website der Schanzer schon am gestrigen Abend möglich, Tickets zu erwerben. Ab 15 Uhr soll es jedoch einen Ticketlink geben, über den sich Fans dann ganz offiziell mit Tickets ausstatten können. Das Wichtigste zusammengefasst: Pro Person können maximal vier Tickets gekauft werden. Regulär kosten diese 12 €, ermäßigt 10 €.

Und sonst so?

  • Die Energiedrink-Marke “28 Black” beendet die Zusammenarbeit mit dem Absteiger Hansa Rostock. Wie jetzt bekannt wurde, kam es aufgrund der Fans zu diesem Ausstieg.
  • Mit der Mecker- und Stopp-Regel soll auf den Fußballplätzen mehr Ruhe einkehren. FuPa berichtet über die neuen Konzepte zur Deeskalation.

Der Betze ruft erneut! – Testspiel der Frauen gegen den FCK

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Nach den Profis zieht es nun auch die Damenmannschaft(en) des TSV 1860 in die Pfalz. Am Sonntag, den 18.08.2024 um 12:30 Uhr steigt ein Freundschaftsspiel gegen die neu gegründete Frauenmannschaft des 1. FC Kaiserslautern. Die Partie am, für die Profis spielfreien, Pokalwochenende steigt im Schatten des Fritz-Walter-Stadions auf Platz 4, der Heimstätte der zweiten Herrenmannschaft des FCK. Der Einlass vor Ort ist ab 11:00 Uhr geöffnet. Tickets kosten 5€, Kinder bis 14 Jahre 2€ und FCK Mitglieder erhalten freien Eintritt. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Löwinnen bei Premiere zu Gast

Nachdem die Löwinnen in ihrem ersten Jahr bereits zu den Frauen des BVB nach Dortmund gereist sind, um in deren ersten Spiel mitzuwirken, haben sie auch diesmal die Ehre als Premierengegnerinnen zu fungieren. Das Spiel wird der erste öffentliche Auftritt der kaiserslauterner Frauenmannschaft sein. Hiermit vergrößert der Klub aus der Pfalz sein Portfolio im Damenbereich auf fünf Teams. Zuvor waren schon zwei C-, eine D- und eine E-Juniorinnen Mannschaft an den Start gegangen.

Vielleicht zieht es ja den ein oder anderen Löwen (aus der Region) am drittligafreien Wochenende nach Rheinland-Pfalz. Wir jedenfalls wünschen der Frauensparte des FCK einen guten Start, unseren Löwinnen eine guten Reise und einen weiteren Sieg in der Vorbereitung.

Heute vor acht Jahren in Fürth: Letzter Zweitligaauftakt der Löwen

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Heute vor acht Jahren startete ein Profiteam des TSV 1860 zum letzten Mal in eine Zweitligasaison. Ort der Handlung war das seit genau einem halben Jahr zuvor auf den neuen Namen Sportpark Ronhof Thomas Sommer hörende Stadion in Fürth. Nach den durchaus lustigen Bezeichnungen Playmobil-Stadion (1997-2010) und Trolli-Arena (2010-2014) war nun also zumindest der altehrwürdige Ronhof wieder im Stadionnamen zu finden. Bei 1860 hofften aufgrund der regen Aktivitäten auf dem Transfermarkt die Löwenfans – wieder einmal – auf den ganz großen Wurf im darauf folgenden Frühsommer. Auf die Rückkehr in die Bundesliga. Doch schon die Auftaktniederlage in Fürth zeigte auf, dass sich derlei Träume nicht wirklich mit der Realität decken sollten. Und am Saisonende kam alles ganz anders, als erwartet.

Aigner zurück – Aufbruchstimmung im Löwenlager

Es waren schwierige Jahre für die Löwenfans. An jenem Samstagmittag in Fürth begann bereits die zwölfte Spielzeit in der Zweitligatristesse nach dem Bundesligaabstieg von 2004. Seit elf Jahren wurden die “Heimspiele” in der viel zu großen Schüssel am Frötmaninger Müllberg ausgetragen. Und dennoch machten sich zum Saisonauftakt wieder zahlreiche Löwenfans auf den Weg nach Mittelfranken. Insgesamt 13.205 Zuschauer wollten dem Duell beiwohnen, davon sicher ein gutes Drittel aus der bayerischen Landeshauptstadt. Die Vorsaison hatten die Kleeblätter auf dem Mittelfeldplatz neun und 1860 – mit dem Klassenerhalt im vorletzten Spiel – auf Rang 15 abgeschlossen. Nur zwei Zähler vor dem Relegationsplatz, den der MSV Duisburg belegt hatte. Aufbruchstimmung im Löwenlager hatte die Heimkehr von Stefan Aigner, der in Fürth auch gleich als Kapitän auflief und auch die Verpflichtung des Ex-Roten und -HSV-Stürmers Ivica Olic ausgelöst. An der Seitenlinie stand für 1860 in Fürth erstmals Kosta Runjaic.

Fürth geht kurz vor der Pause in Führung

Im neuen und etwas ungewohnten komplett gelben Outfit liefen die Löwen auf. Die nervöse Anfangsphase sah keines der beiden Teams im Vorteil, Chancen enstanden – wenn überhaupt – durch Abwehrfehler auf beiden Seiten. Die beste Gelegenheit zum Abschluss für die Gäste hatte in der 35. Minute der Ex-Fürther Daniel Adlung, dessen Linksschuss der Fürther Torwart Balazs Megyeri allerdings halten konnte. Zehn Minuten später und Sekunden vor dem Pausenpfiff gelang den Gastgebern dann die nicht ganz unverdiente Führung durch Robert Zulj.

Baustelle am Ronhof: Eine neue Haupttribüne für das Kleeblatt

Im zweiten Abschnitt nahm die Partie an Fahrt auf. Beide Teams kreiierten nun mehr Chancen. Die beste für 1860 ließ Neuzugang Olic in der 52. Minute liegen, als er aus fünf Metern Entfernung am Fürther Torwart scheiterte. Die Fürther gingen mit ihren zahlreichen Gelegenheiten extrem fahrlässig um und bejubelten um Viertel nach Drei einen knappen, aber dennoch hoch verdienten Auftaktsieg. Die hoffnungsvoll nach Mittelfranken gereisten Löwenfans machten sich enttäuscht auf den Nachhauseweg. Ob die Saison wirklich entsprechend den geschürten Erwartungen verlaufen würde?

Kurzes Zwischenhoch, dann der Niedergang

Bekanntermaßen war dies nicht der Fall. Zwar gewann Sechzig das folgende Spiel gegen Bielefeld in der Arena mit 1:0, kletterte nach einem Montagabend-Sieg in Nürnberg Anfang September vorrübergehend sogar auf den sechsten Tabellenplatz und kam in dieser Saison auch im DFB-Pokal bis ins Achtelfinale (Aus in Lotte im Februar 2017). Allerdings ging es in der Liga schon ab früh im Herbst steil bergab. Am 22. November wurde Trainer Runjaic nach nur vier Monaten seines Wirkens an der Grünwalder Straße entlassen und wenig später durch Vitor “we go to the top” Pereira ersetzt.

Hektische Transferaktivitäten in der Winterpause, bei denen auch Investor Hasan Ismaik bzw. der eine oder andere dubiose Berater des Jordaniers seine Finger mit im Spiel hatte, führten nicht zur Besserung. Ende Mai musste 1860 in die Relegation gegen Jahn Regensburg, stieg sang- und klanglos in die 3. Liga und Dank der “4” von Ismaik noch eine Etage tiefer ab.

Der nächste Saisonauftakt für die Profis des TSV 1860 war das Auftaktspiel der Regionalliga Bayern in Memmingen im Juli 2017. Zwei Ligen tiefer, als noch 2016.

Wie gewohnt: Prall gefüllter Gästeblock am Ronhof

 

Sechzig um Sieben: 1860 im Toto-Pokal gegen Kasendorf mühelos

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Mit sage und schreibe 18:0 gewann der TSV 1860 München gestern sein Toto-Pokal Spiel gegen den SSV Kasendorf. Die Löwen haben sich sprichwörtlich den Frust von der Seele geschossen. Außerdem ging eine neue Podcast-Folge online und ein Blick zur Konkurrenz in der 3.Liga darf auch nicht fehlen. Die Löwen kompakt auf einen Blick – jetzt bei Sechzig um Sieben zum Start in den Tag!

sechzger.de Talk Folge 170 online

Eine neue Podcast-Ausgabe vom sechzger.de Talk ist seit gestern online. In Ausgabe 170 empfängt Jan seine Gäste Edge, Bernd und Christian. Gemeinsam sprechen sie über die Heimniederlage gegen Saarbrücken, außerdem über das Toto-Pokal Spiel in Kasendorf und das nächste Duell in der 3.Liga gegen den VfB Stuttgart II. Neben der Schnellfragerunde ist mit der Zuschauerfrage darüber hinaus eine neue Kategorie mit dabei.

Offensivfreudiger TSV 1860 gewinnt klar in Kasendorf

Äußerst selten beziehungsweise noch nie war ein sechzger.de Liveticker so prall gefüllt mit Meldungen zu Treffern der Löwen. Sage und schreibe 18 Mal gab es am gestrigen Dienstagabend Grund zum Jubeln. Bereits zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel ein zweistelliges Ergebnis an. Großen Anteil daran hatte der junge Rapahel Ott, der innerhalb von 14 Minuten fünf Tore erzielte. Durch den Sieg in Kasendorf steht der TSV 1860 in Runde 2, die am Donnerstagabend ausgelost wird.

Versammlung der Abteilung Fußball

Am heutigen Mittwochabend findet die Versammlung der Abteilung Fußball statt. Los geht es in der Sechzger Alm um 18:60 Uhr. Im Vorfeld der Veranstaltung sorgte nicht nur die Terminansetzung für Unmut. Auch soll es innerhalb der Abteilungsleitung ordentlich knirschen. Darüber berichtete gestern das Löwenmagazin. Zudem zeigt das ein Blick auf die Kandidatenvorschläge: während sich die aktuelle Stellvertreterin Veronika Seemann sowie Kassenwart Kurt Renner zusammen mit Bernd Bramböck jeweils gemeinsam vorschlagen, steht Abteilungsleiter Thomas Bohlender isoliert von seinen aktuellen Kollegen da. Es dürfte also durchaus interessant werden am heutigen Mittwochabend.

News aus der 3.Liga

Hauptsponsor wendet sich von Hansa Rostock ab

Hansa Rostock muss sich auf die Suche nach einem neuen Hauptsponsor machen. Der Verein bestätigte gestern Medienberichte wonach sich “28 Black“, ein Energy-Drink-Hersteller, aus dem Vertrag zurückgezogen habe. Mehr noch: der bisherige Hauptsponsor möchte die Parterschaft möglichst sofort beenden und hat darum gebeten, sämtliche Werbematerialien entfernen zu lassen. Über die Vertragsdauer ist derweil ein Rechtsstreit ausgebrochen.

Paula wechselt nach Holland

Kurz vor dem Duell mit dem TSV 1860 München hat der VfB Stuttgart II einen weiteren Abgang verzeichnet. Raul Paula wechselt nach sieben Jahren den Verein und schließt sich NAC Breda in den Niederlanden an. Mit 15 Treffern sowie sieben Vorlagen hatte er maßgeblichen Anteil am Aufstieg aus der Regionalliga Südwest. In Stuttgart ist er Abgang Nummer 14.

Aachen kurz vor Mitgliederrekord

Die Euphorie bei Alemannia Aachen rund um den Aufstieg in die 3.Liga ist weiter ungebrochen. Kein Wunder, schließlich siegte der Verein zum Auftakt bei Rot-Weiss Essen mit 2:1. Zahlreiche Dauerkarten (über 15.000) konnten bereits verkauft werden, nun steht die Alemannia zudem kurz vor einem Mitgliederrekord. Der bisherige stammt aus Bundesligazeiten und beläuft sich auf 10.500 Mitglieder. Diese Marke könnte schon bald erreicht sein. Dem 10.501 Mitglied winken nun besondere Geschenke. Dazu zählt neben einem Sondertrikot auch ein ganz besonderer Stadionbesuch.

18:0-Kantersieg in Kasendorf: TSV 1860 lässt nichts anbrennen

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Zuschauer SSV Kasendorf TSV 1860 München Toto Pokal

Der TSV 1860 München hat wie erwartet die 1.Runde im Toto-Pokal überstanden und beim SSV Kasendorf einen souveränen Auswärtssieg erzielt. Bereits zur Halbzeit stand es nach zahlreichen Treffern von Raphael Ott & Co. 10:0 aus Sicht der Löwen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste offensiv aktiv und erzielten schlussendlich einen Kantersieg.

TSV 1860 mit zahlreichen Umstellungen in Kasendorf

Morris Schröter Tor TSV 1860 München Beim SSV Kasendorf

Wenige Tage nach der Auftaktniederlage gegen den 1.FC Saarbrücken war der TSV 1860 München erneut in einem Pflichtspiel gefordert. In der 1.Runde des Toto-Pokals standen die Löwen dem SSV Kasendorf aus der Kreisklasse gegenüber. Die Gastgeber hatten sich als Kreissieger für den Wettbewerb qualifiziert und durften sich über das Traumlos freuen. Trainer Argirios Giannikis baute die Mannschaft grundlegend um und schickte lediglich Raphael Schifferl sowie Lukas Reich erneut auf den Platz. Insgesamt zehn Änderungen gab es also beim Team des TSV 1860, das von Kapitän Morris Schröter angeführt wurde.

Entgegen der letztjährigen Erstrundenpartie in Stockdorf zeigte der TSV 1860 gleich deutlich auf, dass die Gastgeber heute chancenlos sein würden. Deniz (4.), Schröter (6.), Schubert (13.) und Bangerter (13.) sorgten bereits in der ersten Viertelstunde für klare Verhältnisse. Der Torregen ging jedoch munter weiter. Auch Reinthaler (18.) durfte sich kurz danach in die Torschützenliste eintragen. Zweistellig machte es dann Youngster Raphael Ott im Alleingang. Beim Hattrick (31., 35., 40.) vor der Pause blieb es nicht, der der 18-Jährige traf vor dem Halbzeitpfiff noch zwei weitere Male (42., 44.).

Muteba und Hobsch erhöhen für spielfreudige Löwen

Zur Pause reagierte Giannikis auf den entspannten Spielstand und brachte Muteba und Dulic für Schifferl sowie Schröter neu in die Partie. Lange dauerte es nicht, ehe der Flügelflitzer Muteba auf 0:11 erhöhen konnte (47.). Kurz danach durfte sich Marlon Frey mit einem satten Abschluss von der Sechzehnerkante in die Torschützenliste eintragen (49.), ehe Deniz per Seitfallzieher den schönsten Treffer des Tages erzielte (51.). Schubert (52.), Muteba (53.) und erneut Schubert (60.) schraubten den Spielstand innerhalb kürzester Zeit auf 0:16 in die Höhe.

Seitfallzieher Tunay Deniz TSV 1860 München Gegen SSV Kasendorf Toto Pokal

Auch Patrick Hobsch durfte sich unmittelbar nach seiner Einwechslung das erste Mal über einen Treffer freuen (64.), ehe die Löwen Erbarmen mit den Gastgebern hatten und einige Gänge zurückschalteten. Die Partie verflachte gegen Ende etwas, der bemitleidenswerte Böhnlein im Tor der Gastgeber konnte sich immerhin einige Male auszeichnen. Kurz vor Schluss war er gegen Hobsch aber noch einmal machtlos (87.).

Als Endresultat steht für den TSV 1860 München beim SSV Kasendorf ein erfreuliches 18:0 zu Buche. Durch den zu keiner Zeit gefährdeten Sieg stehen die Löwen in Runde 2 des Toto-Pokals. Auf wen die Löwen dort treffen, stellt sich am Donnerstag heraus. Ab 18:00 Uhr findet die Auslosung statt. Gespielt wird dann entweder am 20. oder 21.August.

Aufstellung TSV 1860: Hiller – Reich, Reinthaler, Schifferl (45. Dulic), Bähr – Bangerter (64. Guttau), Frey – Schröter (45. Muteba), Deniz – Schubert, Ott (64. Hobsch)

Tore: 0:1 Deniz (4.), 0:2 Schröter (6.), 0:3 Schubert (13.), 0:4 Bangerter (13.), 0:5 Reinthaler (18.), 0:6 Ott (31.), 0:7 Ott (35.), 0:8 Ott (40.), 0:9 Ott (42.), 0:10 Ott (44.), 0:11 Muteba (47.), 0:12 Frey (49.), 0:13 Deniz (51.), 0:14 Schubert (52.), 0:15 Muteba (53.), 0:16 Schubert (60.), 0:17 Hobsch (64.), 0:18 Hobsch (87.)

Endstand SSV Kasendorf TSV 1860 München Toto-Pokal

Liveticker: SSV Kasendorf – TSV 1860 München (Toto-Pokal)

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Herzlich willkommen zum Liveticker in der 1.Runde des Toto-Pokals der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem SSV Kasendorf und dem TSV 1860 München!

Die Mission DFB-Pokal startet von neuem. Mit einem Sieg im Toto-Pokal könnte der TSV 1860 München endlich wieder in der 1.Runde des bundesweiten Pokalwettbewerbs stehen. Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg, der in der Saison 2024/25 in Kasendorf beginnt. Der Kreisklassist hat das Traumlos gezogen und empfängt am heutigen Dienstagabend die Löwen. Los geht es um 18:30 Uhr.

0 6 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

 

Aufstellung:
Hiller – Reich, Reinthaler, Schifferl (45. Dulic), Bähr – Bangerter (64. Guttau), Frey – Schröter (45. Muteba), Deniz – Schubert, Ott (64. Hobsch)

Bank:
Vollath (TW), Verlaat, Philipp, Kloss, Kwadwo

Tore:
0:1 Deniz (4.), 0:2 Schröter (6.), 0:3 Schubert (13.), 0:4 Bangerter (13.), 0:5 Reinthaler (18.), 0:6 Ott (31.), 0:7 Ott (35.), 0:8 Ott (40.), 0:9 Ott (42.), 0:10 Ott (44.), 0:11 Muteba (47.), 0:12 Frey (49.), 0:13 Deniz (51.), 0:14 Schubert (52.), 0:15 Muteba (53.), 0:16 Schubert (60.), 0:17 Hobsch (64.), 0:18 Hobsch (87.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Keine Ausfälle, Argirios Giannikis kann in Kasendorf aus dem Vollen schöpfen.

Ausfälle beim SSV Kasendorf:
nicht bekannt

Diesen Löwen droht eine Sperre

Karten werden nicht in die neue Spielzeit übertragen, daher droht keinem Spieler eine Sperre im Falle einer gelben Karte.

Wo könnt ihr das Spiel SSV Kasendorf – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Rund 1.000 Karten wurden bislang verkauft, noch ist also ausreichend Platz in Kasendorf. 2012 war der 1.FC Nürnberg zu Gast, damals kamen 4.000 Zuschauer. Die Gastgeber öffnen daher eine Tageskasse, an der sich Interessierte noch mit Tickets versorgen können.

Dank Hauptsponsor die Bayerische wird die Partie beim SSV Kasendorf kostenlos für alle übertragen. LöwenTV zeigt das Erstrundenduell des TSV 1860 München live und in Farbe. Entsprechend kann die Partie nur im Online-Stream verfolgt werden. Vorab ist allerdings eine Registrierung notwendig. Die Übertragung startet um 18:20 Uhr, also zehn Minuten vor dem Anpfiff.

Vorberichterstattung bei sechzger.de