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Aufstieg in Liga 3: Ein Blick in die Regionalligen

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Blick in die Regionalligen

Nach dem Zwischenspurt in den ersten acht Spieltagen nach der Winterpause scheint der Klassenerhalt des TSV 1860 zum Greifen nahe. Ein Blick in die Regionalligen verrät, welche Clubs sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in Liga 3 machen dürfen.

Aufstieg in Liga 3: Ein Blick in die Regionalligen

Südwest

Im Südwesten haben die Stuttgarter Kickers nach 23 Spieltagen bereits sieben Zähler Vorsprung auf die TSG Hoffenheim II und derer neun auf den FC Homburg und die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, wobei Letztere keine Lizenz für die 3. Liga beantragt hat.

Während Hoffenheim II und Homburg am Wochenende überraschende Niederlagen einstecken mussten, gab sich die Elf aus Degerloch keine Blöße und siegte mit 2:1 bei der TSG Balingen. Gelingt den Kickers tatsächlich der Durchmarsch aus der Oberliga in Liga 3?

West

Im Westen setzt sich Zuschauermagnet Alemannia Aachen immer mehr von der Konkurrenz ab und hat nach 25 Spieltagen inzwischen sechs Punkte Vorsprung auf den 1. FC Bocholt und neun Zähler mehr als Fortuna Köln. Über 16.000 Zuschauer zieht der ehemalige Bundesligist in der aktuellen Regionalliga-Spielzeit an, zuletzt pilgerten gar mehrmals mehr als 20.000 Zuschauer zum Tivoli.

Nordost

Im Nordosten liefern sich der Greifswalder FC (52 Punkte), der BFC Dynamo (50) und Energie Cottbus (48) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Alle drei Vereine haben sich um die Drittliga-Lizenz bemüht, wobei sich sowohl in Greifswald als auch beim BFC Dynamo die Stadionfrage stellt.

So stehen bei den Hansestädtern sowohl Rostock als auch Lübeck (ist ja nur 200 km entfernt…) als mögliche Spielorte zur Diskussion, während der BFC entgegen eigener Wünsche wohl ins Mommsenstadion umziehen müsste.

Norden

Hannover 96 II oder doch Phönix Lübeck – das ist hier die Frage! Aktuell belegt die 2. Mannschaft der Roten mit 54 Punkten aus 24 Partien Platz 1, doch das Tabellenbild ist etwas verzerrt. Phönix Lübeck auf Rang 3 hat zwar erst 45 Zähler gesammelt, hat aber noch vier (!) Nachholspiele in der Hinterhand.

Holstein Kiel II (48 Punkte) hat keine Drittligalizenz beantragt, der SV Meppen liegt mit 45 Zählern aus 24 Spielen wohl schon zu weit zurück.

Auch bei Phönix stellt sich übrigens die Stadionfrage; im Falle eines Aufstiegs müsste man wohl an die Lohmühle von Lokalrivale VfB Lübeck umziehen, was auch Auswirkungen auf den Greifswalder FC hätte, der sich dann ein anderes Ausweichquartier suchen müsste.

Bayern

In der Regionalliga Bayern ziehen die Würzburger Kickers (siehe Titelbild) einsam ihre Kreise und führen die Tabelle mit 59 Punkten an. Da neben den Unterfranken lediglich der FC Bayern II eine Lizenz für die 3. Liga beantragt hatten, haben die Kickers aktuell 23 Zähler Polster.

Allerdings muss man bedenken, dass die Regionalligameister aus Bayern und der Nordstaffel in einer Relegation den vierten Aufsteiger ausspielen müssen.

Eure Meinung ist gefragt

Wen wünscht Ihr Euch denn als Aufsteiger? Und wer soll aus der 2. Liga absteigen?

Sechzig am Wochenende: Senioren B gewinnen beim FSV Harthof

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Fsv Harthof Tsv 1860 Senioren B

Arg viel Grund zur Freude gab es für die Löwen am Wochenende nicht: Profis, U21, U19m U17 und die 4. Mannschaft verloren ihre Punktspiele. Besser lief es für die Löwinnen und die Senioren B des TSV 1860, die ihr Testspiel beim FSV Harthof gewinnen konnten.

Senioren B gewinnen beim FSV Harthof

Auf dem Kunstrasen an der Ebereschenstraße erwischten die Senioren B des TSV 1860 am Freitag einen Traumstart gegen den gastgebenden FSV Harthof. Bereits in der 2. Minute traf Christoph Wolf für die Löwen und es stand 0:1. Lulzim Imeri glich zwar in der 24. Minute für die Hausherren aus, doch nur fünf Minuten später sorgte Arash Alireza für den 1:2-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel netzte Sasa Radisavljevic zum erneuten Ausgleich für den FSV Harthof ein, der Sieg ging jedoch an den in der zweiten Hälfte dominanten TSV 1860. In der 60. Minute sorgte Arash Alireza mit seinem zweiten Tor für den 2:3-Auswärtssieg der Löwen.

Am Freitag (15.03.) bestreiten die Senioren B ihre nächste Partie beim FC Türk Spor Garching. Anpfiff auf dem Nebenplatz des Stadions am See in Garching ist um 19 Uhr.

Die Spiele im Überblick

Montag, 04.03.

20.00 Uhr: SG Putzbrunn/Grasbrunn/Haar/Oberpframmern – Senioren C 1:3

Dienstag, 05.03.

17.30 Uhr: FC Ismaning U10 – U9 0:10

Mittwoch, 06.03.

20.00 Uhr: FC Deisenhofen – Senioren A 3:2

Freitag, 08.03.

19.00 Uhr: Dynamo Dresden – Profis 2:1
19.45 Uhr: FSV Harthof München – Senioren B 2:3

Samstag, 09.03.

09.00 Uhr: U10 – FC Alte Haide U11 14:0
11.00 Uhr: U13 – SSV Jahn Regensburg 1:2
13.00 Uhr: SV Neufraunhofen – Löwinnen I 0:2
13.00 Uhr: FC Augsburg – U19 2:1
13.30 Uhr: U14 – SSV Jahn Regensburg 3:2
14.00 Uhr: U21 – TSV 1882 Landsberg 1:4
15.00 Uhr: Vierte – TSV Gräfelfing 0:2
17.30 Uhr: Dritte – TSG Pasing 3:1

Sonntag, 10.03.

11.00 Uhr: U17 – SC Freiburg 1:2
12.00 Uhr: FC Augsburg II – Löwinnen II 1:2
13.00 Uhr: TSV Milbertshofen – U15 2:0
13.00 Uhr: Würzburger Kickers U17 – U16 3:0
13.45 Uhr: U13 – FV Illertissen U14 2:2

Die U12 traf in einem Leistungsvergleich in Urbach (Hessen) auf den VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und den FSV Frankfurt (0:1).

Die U11 nahm am Lavita Junior Cup in Landshut teil und trifft dabei auf die SpVgg Landshut (1:0), den FC Bayern München (3:0), die SpVgg Unterhaching (0:0) und die SV Ried.

Mittwoch, 13.03.

19.30 Uhr: NK Dinamo München – Senioren A -:-
19.30 Uhr: SV 1880 München – Löwinnen I -:-

Löwinnen I & II mit Auswärtssiegen

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Tsv 1860 Frauen Löwinnen I

Während die Partie der weiblichen U17 beim FC Altrandsberg abgesagt werden musste, feierten die Löwinnen I & II in ihren Testspielen am Wochenende Auswärtssiege.

Löwinnen I & II mit Auswärtssiegen

Die Löwinnen I (siehe Titelbild) traten beim SV Neufraunhofen an und legten gegen niederbayerischen Bezirksoberligisten einen Blitzstart hin. Bereits in der 2. Minute traf Michelle Le Nguyen für den TSV 1860 zum 0:1. In der 11. Minute legte Stefanie Stepberger nach und sorgte vor 70 Zuschauern somit bereits früh für den 0:2-Endstand.

Einen Prestigeerfolg konnten die Löwinnen II verbuchen: Sie siegten beim FC Augsburg II mit 2:1 und zeigten sich gut gerüstet für die Rückrunde. Vor 40 Zuschauern brachte Laura Schmidt Bäse den TSV 1860 in der 11. Minute in Führung, ehe Saadet Tombul in der 40. Minute den zweiten Treffer folgen ließ. In der 48. Minute konnte Kim Harlinghausen für die Gastgeberinnen verkürzen, am Ende aber siegten die Löwinnen gegen den schwäbischen Kreisligisten.

Bild: TSV München von 1860 e.V.

TSV 1860 e.V.: Dritte gewinnt, Vierte verliert zum Rückrundenstart

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Tsv 1860 Iv Vierte Tsv Gräfelfing Rückrundenstart

Während die Dritte des TSV 1860 zum Rückrundenstart einen Heimsieg gegen die TSG Pasing einfahren konnte, verlor die Vierte überraschend gegen den Tabellenletzten TSV Gräfelfing.

Dritte gewinnt zum Rückrundenstart

Einen Pflichtsieg feierte die Dritte des TSV 1860 zum Rückrundenstart gegen die TSG Pasing. Gegen die abstiegsbedrohten Gäste tat sich die 3. Mannschaft der Löwen jedoch überraschend schwer und konnte den Dreier erst in den Schlussminuten sicherstellen.

Nach torloser erster Hälfte brachte Mario Krischel die Löwen in der 50. Minute in Führung, doch Pasing glich in der 62. Minute durch Luca Steinert aus? Lässt 1860 im Aufstiegskampf unerwartet Punkte liegen? Nein! Peter Lettenbauer traf in der 84. Minute zum 2:1 und in der Nachspielzeit vollstreckte Joker Diego Hones zum 3:1-Endstand.

Zwei späte Tore sicherten der 3. Mannschaft drei wichtige Punkte

4. Mannschaft mit überraschender Heimniederlage

Deutlich anders dürfte sich die Vierte den Rückrundenauftakt vorgestellt haben. Gegen Schlusslicht TSV Gräfelfing setzte es für den Tabellenzweiten eine unerwartete 0:2-Niederlage und somit einen Rückschlag im Aufstiegskampf.

Daniel Ochsenkühn (18.) und Christoph Konrad (40.) sorgten bereits vor der Pause für den Endstand vor 60 Zuschauern auf dem Sechser-Platz an der St.-Martin-Straße (siehe Titelbild).

Sechzig um Sieben: Viele Niederlagen für 1860 am Wochenende

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Mittlerweile befinden sich die meisten Teams der Löwen wieder im Spielbetrieb. Zum Auftakt ins Wochenende verlor der TSV 1860 bei Dynamo Dresden knapp – und auch sonst setzte es weitere Niederlagen aus weiß-blauer Sicht.

Fotogalerie, PK und Taktiktafel-Analyse

Bereits am Freitag waren die Löwen in Dresden im Einsatz. Michael Glück fiel kurzfristig mit Magen-Darm-Virus aus, sodass Argirios Giannikis insgesamt vier Veränderungen in der Startaufstellung vornahm. Insgesamt zeigte sich der Trainer auf der Pressekonferenz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, auch wenn es nach 90 Minuten nicht zu Punkten reichte.
Insgesamt verliehen über 30.000 Zuschauer der Partie im Rudolf-Harbig-Stadion einen mehr als würdigen Rahmen. MagentaSport dürfte mit der Einschätzung “lautestes Spiel der Saison” durchaus richtig liegen. Die besten Eindrücke aus Dresden gibt es wie gewohnt in der Fotogalerie zu bestaunen.

Außerdem analysierte Bernd Winninger die knappe Niederlage gegen die SGD bereits ausführlich in der Taktiktafel-Analyse. Trotz null Punkten gibt es durchaus die ein oder andere erfreuliche Erkenntnis.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Dynamo Dresden

Weniger mit dem Spiel vom Freitag, als viel mehr mit einer sehr erfreulichen Nachricht beschäftigen sich die Giesinger Gedanken nach dem Duell mit Dynamo Dresden. sechzger.de darf für die Berichterstattung ab sofort das Logo der KGaA nutzen. Dies wurde der Redaktion vergangene Woche mitgeteilt. Thomas freut sich entsprechend und blickt noch einmal auf die gesamte Entwicklung der Geschichte zurück.

U21 unterliegt Landsberg deutlich

Auch im zweiten Spiel nach der Winterpause musste die U21 des TSV 1860 München eine Niederlage hinnehmen. Gegen den von Sascha Mölders trainierten TSV Landsberg unterlagen die Löwen mit 1:4. Unter anderem traf mit Lorenz Knöferl ein alter Bekannter. Frank Schmöller zeigte sich dem Ergebnis entsprechend wenig zufrieden mit der Leistung seines Teams und fand dabei deutlich Worte. Man habe “wie Micky Mäuse verteidigt”.

TSV 1860 U17 und U19 kassieren Niederlagen

Ebenfalls keine Punkte gab es in den Junioren-Bundesligen für die Löwen. Während die U19 beim 1:2 in Augsburg mit dem Schiedsrichter haderte (u.a. zwei Platzverweise für die Löwen), zeigte die Anzeigetafel für die U17 in Freiburg den gleichen Spielstand an. Gerade in der zweiten Halbzeit boten sich zahlreiche Möglichkeiten zum Ausgleich, die allesamt nicht genutzt werden konnten.

News aus der 3.Liga

Ulm neuer Tabellenführer

Die starke Saison des SSV Ulm geht auch am 29.Spieltag weiter. Durch einen 2:0-Heimerfolg gegen Sandhausen grüßen die Spatzen mittlerweile von der Tabellenspitze. Regensburg kam am Samstag gegen Ingolstadt nicht über einen Punkt hinaus, Dresden gewann bekanntlich gegen die Löwen. Der nächste Gegner des TSV 1860, Preußen Münster, schwimmt nach einem 1:0-Heimsieg gegen den Halleschen FC weiter auf der Erfolgswelle.
Im Tabellenkeller konnte Freiburg II beim 3:0 gegen den VfB Lübeck jubeln, außerdem gewann Bielefeld in Dortmund. Mannheim holte in Köln zumindest einen Punkt, Duisburg hingegen verlor in Unterhaching mit 0:1.

Der TSV 1860 München belegt derzeit mit 38 Punkten Rang 13 in der 3.Liga

Schnorrenberg in Lübeck vor dem Aus

Zuletzt gab es bereits wegen einer Aussage gegenüber den eigenen Fans eine klare Botschaft aus der Kurve, nun scheint die Zeit von Florian Schnorrenberg in Lübeck abgelaufen zu sein. Medienberichten zufolge wollen sich die Norddeutschen vom aktuellen Trainer trennen. Am Wochenende verlor der VfB erneut und hat nun schon acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Schnorrenberg hat bislang nur neun Partien an der Seitenlinie verbracht. Wer sein Nachfolger werden könnte, ist bislang noch nicht bekannt.

Rasen im Ludwigsparkstadion besteht Generalprobe vor DFB-Pokal

Pünktlich zum Wiederholungstermin im DFB-Pokal Viertelfinale gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am morgigen Dienstag gibt es gute Nachrichten vom Rasen im Saarbrücker Ludwigsparkstadion. Der neue Untergrund hat sich gut entwickelt und scheint für den Einsatz auf der großen Fußballbühne geeignet zu sein. Bereits vor dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue wurde über den verbesserten Zustand berichtet.

1:4 – Knöferl trifft per Fallrückzieher gegen TSV 1860 U21

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Tsv 1860 U21 Tsv 1882 Landsberg Knöferl Fallrückzieher

Bis zur 81. Minute konnten die Amateure des TSV 1860 am Samstag ein Unentschieden gegen den TSV 1882 Landsberg halten. Dann aber kassierte die U21 drei Gegentreffer innerhalb von sechs Minuten – unter anderem traf Ex-Löwe Lorenz Knöferl per Fallrückzieher – und verlor noch mit 1:4.

Milos Cocic mit Autounfall

Die erste Schrecksekunde gab es bereits vor dem Anpfiff, als Milos Cocic in einen Autounfall verwickelt war, diesen zwar unverletzt überstand, aber dem Team von Frank Schmöller nicht zur Verfügung stand. Auf der Gegenseite wollte Spielertrainer Sascha Mölders mit seiner Mannschaft nach drei Niederlagen am Stück mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern und den Anschluss an Bayernliga-Spitzenreiter Schwaben Augsburg halten.

Dem TSV 1882 Landsberg kam es natürlich zugute, dass Löwe Leon Tutic in der 28. Minute seine Nerven nicht im Griff hatte und sich zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. Klare Konsequenz: Rot! Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und Tino Reich traf in der 35. Minute zum verdienten 0:1-Pausenstand.

Neue Rolle: Sascha Mölders als Libero

Die erste Gelegenheit nach dem Seitenwechsel hatten dann die Löwen und nutzten diese zum Ausgleich. Über die beiden Rückkehrer Zehetbauer und Brönauer kam der Ball zu Bangerter, der die Kugel aus 18 Metern zum 1:1 in den Winkel jagte (49.). Anschließend drückten jedoch wieder die Gäste, bei denen Sascha Mölders übrigens als Libero agierte.

Sascha Mölders in neuer Rolle als Libero

In der 69. Minute dann die nächste Rote Karte, diesmal für den Landsberger Steffen Krautschneider, der Milican im Gesicht getroffen hatte. Weiter ging es also mit 10 gegen 10, das bessere Ende sollte jedoch der Tabellenzweite vom Lech für sich haben.

Lorenz Knöferl trifft per Fallrückzieher

Zunächst traf Ex-Löwe Daniel Leugner zum 1:2 (81.) und nur zwei Minuten später trug sich der nächste ehemalige Spieler des TSV 1860 in die Torschützenliste ein – und wie! Mit dem 1:3 sorgte Lorenz Knöferl per Fallrückzieher für das vorzeitige K.O. der U21. Den Schlusspunkt zum dann doch etwas zu hohen 1:4 setzte Cekic in der 87. Minute.

Trainer Frank Schmöller zeigte sich nach der Partie verärgert:

“Wir haben uns – selbst in Gleichzahl – komplett in die Hose gemacht, uns nicht getraut, am Ball etwas zu kreieren. Meinem Verständnis nach haben wir vogelwild gespielt. (…) Wir haben in Unterzahl ein richtig gutes Spiel gemacht, machen nicht unverdient den Ausgleich, sind weiterhin am Drücker. (…) Wir mussten viel Laufarbeit verrichten. Vielleicht haben uns deshalb hintenraus die Körner gefehlt. Kurios ist trotzdem, dass wir in Gleichzahl schlechter als in Unterzahl spielen. Wir haben wie Micky Mäuse verteidigt.”

Bundesliga: TSV 1860 U17 verliert unglücklich gegen SC Freiburg

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Tsv 1860 Sc Freiburg U17

Eine äußerst unglückliche Niederlage musste die U17 des TSV 1860 am Sonntag an der Grünwalder Straße gegen den SC Freiburg hinnehmen. Trotz Einbahnstraßenfußball nach der Pause stand es am Ende 1:2.

TSV 1860 U17 verliert unglücklich gegen SC Freiburg

Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen aus dem Breisgau, die bereits in der 4. Minute an Löwenkeeper Erkocaoglan scheiterten, zwei Minuten später durch Deniz Bilgic doch in Führung gingen. Auch in der Folge kam der SC Freiburg zu den besseren Chancen und folgerichtig auch zum 0:2. Junioren-Nationalspieler Bruno Mühl unterlief am eigenen Strafraum ein folgenschwerer Fehlpass, Bilgic ließ sich nicht zweimal bitten und netzte erneut ein (26.).

Erst nach einer halben Stunde kamen die Löwen besser ins Spiel und erarbeiteten sich Torchancen. In der 42. Minute war es dann so weit: Karakoc traf nach einer Ecke zum 1:2 und die Aufholjagd konnte beginnen.

Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch die U17 des TSV 1860, während der SC Freiburg in die eigene Hälfte gedrängt wurde. Sechzig erarbeitete sich Chancen en masse, ein weiteres Tor wollte jedoch nicht gelingen und so stand am Ende eine unglückliche 1:2-Niederlage zu Buche.

TSV 1860 U19 hadert in Augsburg mit dem Schiedsrichter

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Garza Arin TSV 1860 U19

Es war wahrlich nicht das beste Wochenende für die Löwen, denn nicht nur die Profis und die U21 verloren ihre Spiele, sondern auch die U19 und die U17 mussten bittere Niederlagen einstecken. Die U19 des TSV 1860 haderte nach der Partie beim FC Augsburg besonders mit dem Schiedsrichter.

U19 hadert in Augsburg mit dem Schiedsrichter

Nach dem Derbysieg am vergangenen Wochenende wollten die A-Jugendlichen des TSV 1860 am Samstag gegen den FC Augsburg nachlegen. Nach 90 Minuten war man um die Erkenntnis reicher, dass es deutlich schwerer ist, ein Spiel zu gewinnen, wenn man nicht nur gegen elf Gegenspieler, sondern auch noch gegen den Schiedsrichter antreten muss.

Was war passiert? In der 22. Minute spielte der FCA einen Steilpass auf Angreifer Fynn Heinze, der allerdings deutlich zu weit geriet und von Torwart Erion Avdija aufgenommen wurde. Der Stürmer drehte jedoch nicht ab, sondern lief auf den Keeper auf. Statt Freistoß für die Löwen und deutliche Worte für den Augsburger entschied der Schiedsrichter zur Verwunderung aller jedoch auf Gelb für Avdija und Elfmeter, den Romeo Ivelj zum 1:0 verwandelte.

Zweimal Rot für tapfer kämpfende Löwen

Doch das blieb nicht die einzige mysteriöse Entscheidung des angeblich Unparteiischen. In der 54. Minute entwickelte sich eine Auseinandersetzung zwischen Tuna Yilmaz (FCA) und dem Löwen Arin Garza (siehe Titelbild) einige Meter entfernt vom Unparteiischen. Als die Situation eigentlich bereits geklärt war, zeigte Schiedsrichter Brune dem Augsburger Yilmaz plötzlich die Gelbe Karte und anschließend Garza glatt Rot. Dieser verstand die Welt nicht mehr! Eine plausible Erklärung hatte der Schiedsrichter selbst nach dem Spiel nicht parat.

In der 72. Minute nutzten die Fuggerstädter ihre Überzahl durch Heinze zum 2:0, doch die Junglöwen gaben nicht auf und verkürzten durch Raphael Ott noch zum 2:1 (77.). Trotz guter Chancen wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen, der Schiedsrichter hatte aber noch nicht genug und zeigte Samuel Althaus nach dem Abpfiff nach einem harmlosen Schubser gegen seinen Gegenspieler noch Rot.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Dynamo Dresden – TSV 1860 München (2:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse der Auswärtsniederlage unseres TSV 1860 München bei der SG Dynamo Dresden. Obwohl die Sechzger verloren haben kann man als Fan viel positives aus Dresden mitnehmen. Es war eine unglückliche Niederlage die gezeigt hat, dass da ein Team auf dem Platz steht das nie aufgibt.

Dynamo Dresden besiegt den TSV 1860 zwar mit 2:1, aber die gezeigte Moral des Teams von Argirios Giannikis bis zum Schlusspfiff den Ausgleich erzwingen zu wollen und nie aufzugeben lässt hoffentlich alle, trotz der verlorenen drei Punkte, mit einem positiven Gefühl zurück.

Dresden wurde von Markus Anfang wie erwartet im 4-3-3 aufs Feld geschickt, das Anlaufverhalten der Hausherren war zu Beginn wie erwartet dominant. Im Verlauf des Spiels ebbte der Pressingdruck dann ab und Sechzig das von Trainer Giannikis im 4-2-3-1 aufs Feld geschickt wurde konnte immer wieder selbst nach vorne Spielen und die Angriffe bis ins letzte Drittel der Dresdener vorantreiben.

Die Löwen erwarteten die Dresdener Angriffe im Positionsspiel in den meisten Phasen des Spiels auf mittlerem bis tiefem Niveau mit Fokus auf Mittelfeldpressing und Umschaltmomente mit genug Raum davor um die Geschwindigkeit der Offensivspieler bestmöglich ausnutzen zu können.

In der Offensive hatte am Ende Dynamo die Nase leicht vorne. Am Ende lag es aber nicht daran, dass Dresden generell das bessere Team gewesen wäre, sondern lediglich an der besseren Verwertung der sich bietenden Chancen. Die Schussgenauigkeit gibt am Ende den Ausschlag.

Vor der genaueren Analyse, wie gewohnt, die wichtigsten statistischen Werte der Partie SG Dynamo Dresden TSV 1860 München.

Die wichtigsten statistischen Werte der Partie

  • Ballbesitz SGD 53% – TSV 1860 47%
  • Passgenauigkeit SGD 83% – TSV 1860 76%
  • defensive Zweikampfquote SGD 64% – TSV 1860 59%
  • Schüsse/aufs Tor SGD 14/6 – TSV 1860 8/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) SGD 9,31 – TSV 1860 13,42

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (53%:47%)

Nahezu gleiche Ballbesitzanteile für Beide Mannschaften über die gesamte Partie hinweg zeigen nicht die Dominanzphasen der beiden Teams insgesamt auf. Vor der Führung der Gastgeber bis etwas zur 20. Minute war Dresden zu Spielbeginn tonangebend. Das relativierte sich bis zur Halbzeitpause wieder annähernd, sodass ab diesem Zeitpunkt beide Teams etwa gleichlange Ballbesitzphasen hatten mit einem vernachlässigbaren Vorteil von vier Prozent für die Hausherren. In dieser Phase erzielten unsere Sechzger wenige Minuten vor dem Pausenpfiff den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer.

Ein ähnliches Bild zeigt uns die zweite Halbzeit wo die Sechzger zu Beginn wieder den Faden nicht fanden und Dynamo so zunächst Spielbestimmend war. Als die Löwen dann, nach etwa einer Viertelstunde, wieder besser ins Spiel kamen und selbst Druck auf in dieser Phase fahrige Dresdener ausüben konnten, kam in der 76. Spielminute die kalte Dusche in Form des erneuten Führungstreffers. Dennoch steckten die Löwen nicht auf. Weiterhin mit vielen Attacken in Richtung des Dresdener Gehäuses allerdings ohne Glück beim Spiel in der Box zeigte Sechzig, dass Dresden auch nur mit Wasser kocht und war nahe dran dort einen Punkt zu entführen.

Insgesamt konnten die Löwen 30% mehr eigene Positionsangriffe bis ins letzte Drittel des Gegners durchbringen als Dynamo. Aus diesem Übergewicht Kapital zu schlagen war am Freitag Abend gegen aufopferungsvoll verteidigende Dynamos leider nicht möglich. Allerdings sagt diese Statistik am Ende mehr aus als der Reine Vergleich des Ballbesitzes beider Teams.

Passgenauigkeit (83%:76%)

Wieder einmal hübschen die Querpässe in der eigenen Defensive die Passquote des Gegners auf. Allerdings nicht in dem Maße, wie sonst häufig. Nichts desto trotz ist die direktere Spielweise und das vertikalere Spiel auf dem Weg ins letzte Drittel fehleranfälliger als das spiel über die kurzen Wege.

Das relativiert sich am Ende wieder wenn wir auf die Fehlpassdifferenz der beiden Teams blicken. Insgesamt haben die Löwen lediglich vierzehn Fehlpässe mehr gespielt als die Dynamos.

defensive Zweikampfquote (64%:59%)

Auch diese Statistik sieht den Gegner vorne. Schauen wir uns hier die zahlen allerdings genauer an, ist das tatsächlich vernachlässigbar. Bei drei mehr geführten Defensivzweikämpfen verlor die Mannschaft des TSV 1860 München am Ende einen mehr als Dynamo Dresden.

Dresden hatte allerdings das etwas bessere Stellungsspiel und konnte so zwölf mal häufiger als die Sechzger einen Pass abfangen. Dass sich auch das am Ende wieder ausglich lag an den häufiger ins Seitenaus gespielten Bälle der Hausherren.

So haben wir am Ende insgesamt sehr ausgeglichene Defensivleistung der beiden Teams gesehen, auch wenn die Zweikampfstatistik auf den ersten Blick anderes vermuten lässt.

Schüsse/aufs Tor (14/6:8/2)

Mit einer höheren Schussgenauigkeit wäre Dresden wohl zumindest ein Punkt abgerungen worden, denn die Chancenqualität liegt wiedereinmal deutlich auf Seiten der Löwen. Diese ist pro abgegebenem Schuss im Schnitt um 55% höher als die der Dynamos. Die Sechzger hatten zwar insgesamt weniger Schüsse auf dem Konto müssen aber aus den Gelegenheiten die sich boten mindestens ein Tor mehr machen. Schröters Schuss frei vorm Tor (38.) und Starkes Schuss (90.+4) müssen dem gegnerischen Keeper Arbeit verschaffen.

Gute Chancen die der Keeper hält sind Pech wenn sie nicht rein gehen. Schüsse die auf den Kasten gehen und durch den jeweiligen Keeper entschärft werden müssen erzeugen Stress bei der verteidigenden Mannschaft. Das führt irgendwann zu Fehlern und Fehler führen zu Toren.

PPDA (9,31:13,42)

Zu Beginn im Pressing druckvoll agierende Dresdener ließen diesbezüglich, was aber nicht ungewöhnlich ist, nach den eigenen Toren nach konnten aber nach dem Ausgleich den Druck aufs Aufbauspiel der Sechzger nicht wieder aufbauen. Dynamo hatte durchaus Probleme den ihnen vorauseilenden Ruf als eines der im Pressing aggressivsten Teams der Liga streckenweise nicht unter Beweis stellen.

Die eher im Abwartemodus agierenden Sechzger hatten kaum Ambitionen selbst hoch zu pressen. Lediglich nach den Gegentoren gab es Sequenzen im Spiel wo die Sechzger den Dresdenern, für diese durchaus merkbar überraschend, eng während des Aufbaus im Positionsspiel auf den Füßen standen.

Hier gilt es wie immer zu berücksichtigen, dass die Pressingintensität a) immer indirekt Proportional zu lesen ist, und b) eine Aktion gegen den Ball die gesetzt wird nicht immer erfolgreich ist.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Tore und weitere Highlights des Spiels unseres TSV 1860 München bei Dynamo Dresden nocheinmal ansehen.

Der entscheidende Treffer war ein abgefälschter Schuss aus etwa siebzehn Metern von Cueto.

Nankishi auf dem Flügel verletzt sich leicht beim Versuch einen Ball etwa sechs Meter hinter der Mittellinie in der Hälfte der Dresdener anzunehmen und kann demzufolge seine Aktion nicht zuendeführen. In der Folge landet das Leder bei Meißner der einen Langen Diagonalpass tief ins Letzte Drittel der Sechzger auf Zimmerschied spielt. Dieser kommt etwa zwei Meter vor der Torauslinie knapp links von der Box an den Ball. Mehr begleitend als verteidigend folgt Ludewig Zimmerschied auf seinem Weg diagonal durch die Box in Richtung Sechzehnmeterlinie. Zimmerschied legt den Ball klug zu Cueto der am Teilkreis des Strafraums abzieht und weil Kwadwo unglücklich abfälscht zum 2:1 Endstand trifft.

Ludewig kann man hier keinen Vorwurf machen, er läuft mit Zimmerschied so mit, dass dieser nicht selbst den Schuss wagt.

Den entscheidenden Stellungsfehler begeht Starke, der mit nach hinten in die Box abkippt, anstatt die Position vor der Box zu halten, wo er den vom Flügel einrückenden Cueto hätte stellen können. Wenn Kwadwo zudem seinen Fuß nicht an den Ball bringt hält Hiller mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit diesen Ball.

Das fiel auf

Schussgenauigkeit

Die Schussgenauigkeit bei qualitativ hochwertigen Chancen war leider ungenügend. Das müssen die Löwen unbedingt wieder verbessern.

Mentalität

Die Einstellung der Mannschaft in keiner Phase des Spiels aufzugeben und bis zum Schluss zu kämpfen und zu versuchen einen Punkt mit nach Giesing zu nehmen stimmt mich absolut positiv. Nach so einem Spiel kann man, obwohl man verloren hat, stolz auf die Mannschaft sein. Der Wille zu Punkten ist jedem anzumerken gewesen, das es nicht geklappt hat lag an Kleinigkeiten und einem aus Löwensicht, im falschen Moment, überragend reagierenden Torhüter auf Seiten der Dresdener. Den einzigen Schuss abgesehen von Nankishis Treffer der auf sein Tor kam konnte Broll leider halten.

Glück und Pech

Glück und Pech liegen oft nicht weit auseinander. In dem Fall waren es etwa 20 Minuten und ca. 80 Meter. Zunächst Pech für die Löwen, dass Kwadwo Cuetos Schuss abfälschte und dann Glück für Dresden, dass Broll Zwarts’ Schuss hielt.

Fazit

Dresden im Rudolf Harbig Stadion alles abverlangt zu haben, sich von der Kulisse dort auch nach Rückstand nicht ins Bockshorn jagen zu lassen, und immer weiter die eigenen Chancen zu suchen hat mich seitens der Mannschaft des TSV 1860 München im Spiel gegen Dynamo Dresden sehr beeindruckt.

Ich will heute im Fazit nicht viele Worte verlieren, aber wer dort so auftritt und die Mannschaft mit dem besten Kader der Liga Phasenweise dominiert und dann am Ende unglücklich geschlagen wird braucht vor den kommenden Aufgaben keine Angst haben. Das schwerste Spiel der Saison liegt nun theoretisch hinter uns. Eine alte Fußballweisheit besagt jedoch, dass das schwerste Spiel immer das nächste ist. Von daher dürfen die Sechzger nun nicht nachlassen und müssen gegen Münster am kommenden Samstag ähnlich beherzt auftreten um mit einem guten Ergebnis in die Länderspielpause zu gehen.

Datenquelle: Wyscout

Fotogalerie zu Dynamo Dresden – TSV 1860

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Dynamo Dresden TSV 1860 Fotogalerie Titel

Toll gekämpft und doch verloren – die Löwen konnten den Rasen des Rudolf-Harbig-Stadions am Freitag erhobenen Hauptes verlassen. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen von der Niederlage des TSV 1860 bei Dynamo Dresden.

Fotogalerie zu Dynamo Dresden – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt. HIER findet Ihr die Tore vom Freitag zudem in der Magenta-Zusammenfassung.