Start Blog Seite 565

Neue Concept Kits des TSV 1860 von Illustrator Hans Kasparek

3
Tsv 1860 Concept Kits 2023/24 Hans Kasparek

Vor ziemlich genau einem Jahr stellte Illustrator Hans Kasparek seine Trikotideen für die Löwen auf sechzger.de vor. Seit ein paar Monaten gibt es eine Auswahl dieser im Onlineshop des Hauptvereins zu erwerben. Nun legt Kasparek nach und präsentiert seine ersten Concept Kits für den TSV 1860 für die Saison 2023/24.

Neue Concept Kits des TSV 1860 von Hans Kasparek

Ob konventionelles Design oder ausgefallene Idee, ob weiß-blau oder grün-gold: Bereits bei den ersten vier Concept Kits des TSV 1860 für die kommende Saison dürfte für jeden was dabei sein. Was ist Euer Favorit?

Noch nichts Passendes dabei?

Wenn Ihr Euch mal selber an einem Design versuchen wollt, dann geht das natürlich wunderbar in Photoshop oder Gimp. Ist das zu kompliziert, dann versucht Euch doch an einem der zahlreichen kostenlosen Online-Trikotkonfiguratoren. Nachfolgend ein paar Beispiele:

Owayo
Spized
Erima

Oder einfach mal “Trikotkonfigurator” bei der Suchmaschine Deines Vertrauens eingeben und aus dem reichhaltigen Angebot wählen. Die Ergebnisse dürft Ihr uns dann gerne zuschicken!

Kreative für Sechzig e.V.

Hans Kasparek ist Mitglied bei “Kreative für Sechzig e.V.”, einem Verein, der Künstler jeglicher Couleur vereint, die den Löwen im Herzen tragen und 1860 finanziell unterstützen, indem sie dem Hauptverein unentgeltlich exklusive Designs zur Nutzung zur Verfügung stellen.

Erst kürzlich begeisterten die Kreativen mit einer Ausstellung in der Ambar unter dem Motto “An einem Tag im Mai”.

Auch Erik Tallig verlässt den TSV 1860 München offenbar

8
Erik Tallig TSV 1860 München Saison 2022/23

Beim TSV 1860 München steht wohl mit Erik Tallig der zwölfte Abgang fest. Der Vertrag des 23-Jährigen wird einem Bericht zufolge nicht verlängert.

Erik Tallig nach drei Jahren vor dem Abschied beim TSV 1860

Seine gesamte Jugend verbrachte Erik Tallig in Chemnitz, wurde lange beim dortigen FC ausgebildet. Mit 20 Jahren nahm er seinen Mut zusammen und zog nach München. Er unterschrieb einen Vertrag beim TSV 1860, bei dem er seitdem in 102 Spielen zum Einsatz kam. Sieben Tore sowie 12 Vorlagen steuerte der Mittelfeldspieler bei. Einer dieser Treffer stammt aus der letzten Saison. In Oldenburg traf Tallig sehenswert zum zwischenzeitlichen 0:1 aus Sicht der Gäste.

Anfang März verletzte sich der 23-Jährige dann aber schwer im Training und zog sich einen Kreuzbandriss zu. Folglich fiel er seitdem aus und bestritt keine weiteren Spiele mehr für die Löwen. So konnte er auch keine weiteren Argumente für eine mögliche Vertragsverlängerung sammeln. Tallig selber wäre gerne geblieben wie er in einem Interview im Februar bestätigte. Doch es kommt nun offenbar anders. Wie der Münchner Merkur berichtet, zählt der gebürtige Chemnitzer mittlerweile zu einer langen Liste an Spielern, die den TSV 1860 verlassen werden.

Wie es beim 23-Jährigen weitergeht, steht bislang nicht fest. Nach einer erfolgreichen OP könnte der Mittelfeldspieler pünktlich zur Vorbereitung auf die nächste Saison wieder auf dem Platz stehen. Doch welche Farben er dann tragen wird, steht in den Sternen. Die weiß-blauen werden es hingegen offensichtlich nicht mehr sein.

sechzger.de Talk 110: im Gespräch mit Oliver Beer

11
sechzger.de Talk Folge 110 im Gespräch mit Oliver Beer

Wie schon in der langen Winterpause 2022/23 praktiziert, machen wir weiter und versorgen unsere Zuhörer und -seher auch in der fußball- bzw. löwenfreien Zeit mit Sendungen zu Themen, die sich um Dinge drehen, die ein wenig jenseits des Tagesgeschehens stattfinden. Hatten wir z.B. im Dezember in Folge 85 Löwenpräsident Robert Reisinger oder dann zu Jahresbeginn in Ausgabe 87 den MAGENTA-Kommentator Alexander Klich zu Gast, so freuen wir uns diesmal über den sechzger.de Talk 110 mit Oliver Beer.

Zur Person Oliver Beer

Der Mann hat schon einiges gesehen und miterlebt in Fußballdeutschland. Als Spieler – leider auf der falschen Seite – nahm er rund um die Jahrtausendwende an durchaus legendären Amateurderbies im Sechzgerstadion teil. Mitgemacht hat er auch den Zweitligaaufstieg 2007 mit dem VfL Osnabrück auf der letzten Station seiner aktiven Karriere. Und als Co-Trainer wirkte er u.a. im Saarland bei der SV Elversberg. Wir reden mit Olli über seine Einschätzung zu den beiden diesjährigen Aufsteigern in die 2. Bundesliga.

Rückblick auf seine Zeit bei den Löwen

Im Sommer 2017, nach der berühmten “4” kam Olli Beer zurück nach München. Eigentlich als Co-Trainer von Daniel Bierofka bei den Löwen-Amateuren eingeplant, war er plötzlich Assistenzcoach der ersten Mannschaft des TSV 1860 in der Regionalliga Bayern. Über diese Zeit, den Aufstieg in die 3. Liga ein Jahr später und über die Herausforderung, Daniel Bierofka zu vertreten, während dieser seinen Fußballlehrer absolvierte, spricht Olli bei uns in der Sendung.

Die Ära Köllner und das Scheitern 2022/23

Ende 2021 wurde Olli Beer von Michael Köllner als Co-Trainer aussortiert. Über die wirklichen Gründe weiß er bis heute nicht Bescheid. Allerdings hat er noch viele persönliche Verbindungen zu den Löwen und ist daher über die Vorgänge und Abläufe an der Grünwalder Straße gut informiert. Insofern hat die Analyse der abgelaufenen Saison und die Suche nach den Gründen, warum es letzten Monat – anders als im Sommer 2022 angekündigt – doch nichts zu feiern gab, an der auch Beer sich versucht, durchaus interessante Aspekte zu bieten.

Der sechzger.de Talk 110 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Aus Kassel: Michael Glück kehrt zum TSV 1860 München zurück

11
35 Michael Glück TSV 1860 München

Nach etwa einem halben Jahr kehrt Michael Glück aus Kassel zum TSV 1860 München zurück und wird um einen Platz in der Startaufstellung kämpfen. Beim KSV konnte er mit dem Team den Klassenerhalt feiern.

Rückkehr aus Kassel: Michael Glück wieder beim TSV 1860

Auf deutlich mehr Einsatzminuten als Lorenz Knöferl in Jena kann Michael Glück nach seiner Zeit beim Regionalligisten Hessen Kassel zurückblicken. In allen 16 Pflichtspielen kam der Innenverteidiger, der vom TSV 1860 München ausgeliehen wurde, über die volle Distanz zum Einsatz. Dabei gelangen ihm in der Regionalliga Südwest zwei Torvorlagen. Kassel beendete die Spielzeit auf Platz 13 und verhinderte somit den Abstieg. Vor allem in der ersten Saisonhälfte war der KSV oft in der Abstiegszone zu finden.

Mit Leihspieler Michael Glück gelang es allerdings die Defensive zu stabilisieren. In den Partien mit Beteiligung des 19-Jährigen kassierte Kassel 18 Gegentreffer. Zuvor waren es 33 in 19 Partien –  eine deutliche Verbesserung. So konnte die Klasse schlussendlich doch gehalten werden. Insgesamt bringt es der Innenverteidiger auf 1470 Einsatzminuten in Hessen.

Zur Saison 2023/24 wird der gebürtige Österreicher wieder nach München zurückkehren und im Kader von Trainer Maurizio Jacobacci stehen. Glück war im Mai 2022 gemeinsam mit Devin Sür und Marius Wörl in den Profikader berufen worden.

Sechzig um Sieben: Erster Neuzugang beim TSV 1860 im Anflug

36
Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Viele Abgänge hat der TSV 1860 München bislang zu verzeichnen, einen Neuzugang konnte man bislang dagegen nicht präsentieren. Das soll sich einem Bericht zufolge in dieser Woche ändern. Diese und alle weiteren Nachrichten rund um die Löwen gibt es nun zum Start in eine neue – für den ein oder anderen auch kurze – Woche.

Kretzschmar verlässt den TSV 1860

Der nächste Spieler sagt Servus – und es ist einer, der bei den Löwen ohne Zweifel als Urgestein angesehen werden kann. Ganze 17 Jahre lang war Tom Kretzschmar beim TSV 1860. Zuletzt war er als Nummer 2 hinter Marco Hiller im Profikader und sprang ein, wann immer er gebraucht wurde. Nun sucht sich der 24-Jährige eine neue Aufgabe und hat sich auf seinem Instagram-Profil von den Löwen verabschiedet.

Wie geht es mit Lorenz Knöferl weiter?

Das letzte halbe Jahr war Lorenz Knöferl per Leihe in Jena und sollte dort Spielpraxis sammeln. So richtig funktionierte das nicht, auch weil der 20-Jährige erkrankte. Nun kehrt er zum TSV 1860 München zurück. Ob Maurizio Jacobacci mit ihm plant oder Knöferl eher eine Option für die Bayernliga-Mannschaft ist, wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.

sechzger.de Talk Folge 110

Vorerst geht es im gewohnten Rhythmus weiter und die nächste Ausgabe des Podcasts von sechzger.de ist online. Zu Gast ist in Folge 110 der ehemalige Co-Trainer Oliver Beer. Mit Jan und Christian spricht er über seine neue Aufgabe im Münchner Südwesten, seine alten Stationen im Profifußball, die Causa Sascha Mölders sowie die zurückliegende Saison 2022/23.

Bahnt sich bei Gorenzel ein Kompromiss an?

Nicht nur zahlreiche Spieler, sondern auch der Sport-Geschäftsführer könnte sich beim TSV 1860 bald verabschieden. Günther Gorenzel möchte nach Klagenfurt – doch noch sind dafür einige Details zu klären. Der Beirat konnte sich bislang nicht zu einer Freigabe durchringen. Knackpunkte sind die Ablösesumme und die Vertragslaufzeit des Österreichers. In den kommenden Wochen wird eine Entscheidung erwartet. Aktuell sieht es so aus, dass Gorenzel noch Teile vom Kader für die nächste Spielzeit planen soll. So soll es bald den ersten Neuzugang geben.

Neuzugang Nummer 1 vor Verkündung

Offenbar hat es mit der ersten Unterschrift nun endlich geklappt. Der Münchner Merkur berichtete am Sonntag, dass insgesamt nur drei neue Spieler bei den Löwen geplant sind. Mehr ist finanziell wohl nicht umsetzbar. Der erste Neuzugang soll in dieser Woche offiziell vorgestellt werden, ein Name ist bislang aber nicht bekannt.

Löwinnen II mit Auswärtssieg

Sofia Endrizzi ist zurück nach ihrer Verletzung – und trug sich beim Auswärtssieg der zweiten Frauenmannschaft der Löwen natürlich direkt in die Torschützenliste ein. Gegen die SG München-Ost/Bajuwaren siegte weiß-blau am Ende mit 4:1.

Grazer AK mit Michael Liendl verpasst Aufstieg

Ganz nah dran an der Bundesliga war der Grazer AK. Doch auf den letzten Metern war es doch BW Linz, die den Aufstieg feiern durften. Mitten drin beim GAK: Ex-Löwe Michael Liendl, der sich zum Karriereende eigentlich noch selber mit einer großen Feier beschenken wollte. Das klappte nicht, weil kurz vor Schluss auf beiden Plätzen die falschen Tore aus Sicht der Grazer fielen.

News aus der 3.Liga

Wiesbaden schlägt Bielefeld und steht vor dem Aufstieg

Am Freitagabend wurde es deutlich in der Brita-Arena. Wehen Wiesbaden setzte sich klar gegen Arminia Bielefeld durch und steht vor dem morgigen Rückspiel (20:45 Uhr) schon so gut wie als Aufsteiger in die 2.Bundesliga fest. Bielefeld-Kapitän Klos nahm im Interview nach dem Spiel kein Blatt vor den Mund und sprach seiner Mannschaft den Charakter ab. Es sieht alles danach aus, dass die Löwenfans in der kommenden Saison auf der Alm zu Gast sind.

Finalniederlage für Ingolstadt

Zehn Drittligisten sind in der Saison 2023/24 im DFB-Pokal vertreten. Der TSV 1860 München gehört ebenso wie der FC Ingolstadt nicht dazu. Zum zweiten Mal in der gleichen Spielzeit hieß der Endgegner für Michael Köllner Illertissen. Der Regionalligist setzte sich im Elfmeterschießen gegen die Schanzer durch, darf sich Pokalsieger nennen und am DFB-Pokal teilnehmen. Außerdem gab es im Artikel eine Übersicht der anderen Ergebnisse vom Finaltag der Amateure. Unter anderem unterlag Saarbrücken im Saarland-Derby in der Verlängerung gegen Elversberg.

Unterhaching kann 3.Liga-Aufstieg stemmen

In der nächsten Saison könnte es zu einem Wiedersehen mit der SpVgg Unterhaching kommen. Voraussetzung Nummer 1 ist dafür ein erfolgreiches Abschneiden in der Relegation gegen Energie Cottbus. Das Hinspiel findet am Mittwoch ab 20:30 Uhr in Cottbus statt. Voraussetzung Nummer 2 sind die Finanzen – und diese hätten eine Hachinger Teilnahme an der Relagation um ein Haar verhindert. Doch Präsident Manfred Schwabl konnte nun grünes Licht erteilen.

Karriereende mit Enttäuschung für Michael Liendl

2
FC Dornbirn Grazer AK Michael Liendl Karriereende

Mit einem Punkt Vorsprung fuhr der Grazer AK am Sonntag nach Dornbirn und konnte aus eigener Kraft die Rückkehr in die Bundesliga schaffen – doch es kam ganz anders. Eine riesige Enttäuschung für den GAK und Ex-Löwe Michael Liendl, der sein Karriereende natürlich gerne mit dem Aufstieg gekrönt hätte.

Karriereende mit Enttäuschung für Michael Liendl

In Graz geboren, in Vorarlberg aufgewachsen und am letzten Spieltag mit seinem Herzensverein GAK ausgerechnet in der alten Heimat – die Ausgangsposition für Michael Liendl schien nahezu perfekt. Im letzten Spiel seiner Karriere wollte der 37-Jährige den Grazer AK zurück in die Bundesliga führen, doch daraus wurde nichts. Nach einer schwachen ersten Hälfte nahm der GAK zwar zunehmend das Heft in die Hand, scheiterte jedoch zweimal am Aluminium und hatte Pech, dass der Schiedsrichter in einer strittigen Situation nicht auf Elfmeter entschied.

Konkurrent BW Linz lag gegen Sturm Graz II (ausgerechnet…) lange 0:1 zurück, glich dann aber aus und ging in der 86. Minute gar in Führung. Ein Tor für den GAK musste also dringend her, doch es klingelte auf der anderen Seite. Gustavo Balotelli traf zum 1:0 für den FC Dornbirn (88.) und der Traum schien geplatzt. In der fünften Minute der Nachspielzeit glich Jovicic zwar noch für den GAK aus und im folgenden Gerangel sah Dornbirn-Keeper Zwischenbrugger Rot, der Lucky Punch sollte den Grazern jedoch nicht mehr gelingen.

Stationen in Österreich, Deutschland und den Niederlanden

So ist das Karriereende von Michael Liendl zwar mit einer riesigen Enttäuschung verbunden, der Mittelfeldspieler kann jedoch auf eine tolle Laufbahn zurückblicken, die ihn u.a. zu Twente Enschede, Austria Wien, Fortuna Düsseldorf und dem TSV 1860 (2015-2017) führte.

Bemerkenswert auch die Reaktion der GAK-Fans nach dem Abpfiff. Statt ihrer Enttäuschung in Form von Gewalt freien Lauf zu lassen, betraten sie bedächtig den Rasen und bauten die am Boden zerstörte Mannschaft auf.

Löwinnen II gewinnen bei SG München-Ost/Bajuwaren

1
Löwinnen II TSV 1860 München-Ost Bajuwaren

Lediglich ein Spiel des TSV 1860 fand an diesem Wochenende statt, aber das konnte erfolgreich gestaltet werden. Die Löwinnen II gewannen ihr Auswärtsspiel bei der SG München-Ost/Bajuwaren mit 4:1.

Löwinnen II schlagen SG München-Ost/Bajuwaren

Die 2. Frauenmannschaft des TSV 1860 gibt in ihrer Premierensaison weiterhin ein gutes Bild ab. Am Sonntag Nachmittag siegten die Löwinnen bei der bei der SG München-Ost/Bajuwaren mit 4:1 und schoben sich in der Tabelle der A-Klasse auf Platz 5 vor. Für Sechzig waren Laura Schmidt Bäse (2), Joy Bredehorst und Sofia Endrizzi erfolgreich. Die erfolgreichste Stürmerin der 1. Mannschaft feierte nach ihrer Verletzung das lang ersehnte Comeback und traf kurz nach der Pause zum Endstand.

Am kommenden Samstag empfangen die Löwinnen II um 15 Uhr Centro Argentino de Munich auf dem Sechser-Platz. Um 17 Uhr spielen die Löwinnen I gegen den FC Perlach 1925, den man im Hinspiel mit 17:0 besiegen konnte.

Pokal-Qualifikation: Köllner verliert zum zweiten Mal in Illertissen

17
FV Illertissen

Es ist schon ein Kreuz mit diesen vermeintlich leichten Gegnern… Der FV Illertissen setzte sich im Elfmeterschießen gegen FC Ingolstadt 04 mit Trainer Michael Köllner durch und qualifizierte sich erneut für den DFB Pokal. Köllner war im Verlauf des Wettbewerbs bereits mit dem TSV 1860 an den Schwaben gescheitert.

Die Ergebnisse der Finalspiele

In den Finalspielen der einzelnen Verbände gab es durchaus die ein oder andere Überraschung:

Baden 1. CfR Pforzheim – FC-Astoria Walldorf 0:2
Berlin TuS Makkabi – Sparta Lichtenberg 3:1 n.V.
Brandenburg Energie Cottbus – FSV Luckenwalde 4:1
Bremen FC Oberneuland – SG Aumund-Vegesack 4:1 n.E.
Hamburg TSV Sasel – FC Teutonia 05 Ottensen 0:1
Sachsen-Anhalt FC Einheit Wernigerode – Hallescher FC 0:1
Schleswig-Holstein SC Weiche Flensburg 08 – VfB Lübeck 1:2
Thüringen FC Carl Zeiss Jena – FSV Wacker Nordhausen 4:2
Mecklenburg-Vorpommern Rostocker FC – FSV Einheit 49 Ueckermünde 5:2
Mittelrhein 1. FC Düren – Viktoria Köln 0:2
Niedersachsen Atlas Delmenhorst – VfL Osnabrück 1:2
Rheinland TuS Immendorf – FC Rot-Weiss Koblenz 0:1
Südbaden FC 08 Villingen – SV Oberachern 0:3
Südwest VfR Wormatia Worms – TSV Schott Mainz 4:5 n.E.
Westfalen SpVgg Erkenschwick – FC Gütersloh 3:4 n.E.
Niederrhein Rot-Weiss Essen – Rot-Weiß Oberhausen 2:0
Saarland 1. FC Saarbrücken – SV Elversberg 2:3
Sachsen 1. FC Lokomotive Leipzig – Chemnitzer FC 3:0
Württemberg Stuttgarter Kickers – TSG Balingen 4:5 n.E.
Bayern FV Illertissen – FC Ingolstadt 04 4:3 n. E.
Hessen FSV Frankfurt – TSV Steinbach Haiger 5:3 n.E.

 

Kommt es zur Kompromisslösung bezüglich Günther Gorenzel?

37
Günther Gorenzel Geschäftsführer Sport TSV 1860 München MagentaSport

Die Zeichen stehen auf Abschied: der TSV 1860 München und Günther Gorenzel werden wohl bereits vor dem Vertragsende 2024 getrennte Wege gehen. Knackpunkte sind nun noch die Kündigungsfrist sowie eine fällige Ablösesumme – doch es könnte nun zu einer Kompromisslösung kommen.

Mitten in der Planung für 2023/24: Kompromisslösung mit Gorenzel?

Alles deutet auf eine vorzeitige Trennung hin, eine Anfrage ist beim TSV 1860 München mittlerweile auch eingetroffen. Günther Gorenzel wird wohl nicht mehr lange der Sport-Geschäftsführer bei den Löwen sein. Den 51-Jährigen zieht es zurück in seine Heimat Österreich, genauer gesagt zu Austria Klagenfurt. Dort soll er Matthias Imhof ersetzen, der nun beim SV Sandhausen unter Vertrag steht und damit in der kommenden Spielzeit auf den TSV 1860 trifft. Unter Vertrag steht auch Gorenzel noch an der Grünwalder Straße – und das ist der große Knackpunkt, den es noch zu klären gilt.

Laut der Süddeutschen Zeitung bahnt sich dabei allerdings eine Kompromisslösung an. Beide Gesellschafter waren zuletzt nicht mehr von der Arbeit des Sport-Geschäftsführers überzeugt. Doch es gilt auch die Planungen für die Saison 2023/24 voranzutreiben. Inklusive Tom Kretzschmar, der die Löwen nach 17 Jahren verlassen wird, stehen nun bereits 11 Abgänge fest. Neuzugänge konnten bislang nicht verkündet werden. Die Überlegungen sehen aktuell wie folgt aus: Gorenzel könnte noch bis zum 1.Juli in München bleiben und Transfers für den TSV 1860 München über die Bühne bringen. Danach könnte man ihn vorzeitig in Richtung Klagenfurt ziehen lassen. Fraglich ist dann nur noch, wie mit der Ablöse umgegangen wird, die eigentlich fällig wird. Auch hier könnten die Löwen aber wohl auf die Austria zugehen, sodass schlussendlich laut SZ ein mittlerer, fünfstelliger Betrag fällig wird.

Diskussionen um Wörl

Viel Spielraum für die Kaderplanung gibt es allerdings nicht. Stand jetzt stehen 4,5 Millionen Euro zur Verfügung – ein Betrag, der in der Fortführungsprognose des TSV 1860 München festgelegt ist. Eine Etaterhöhung schließt die Investorenseite um Hasan Ismaik bislang aus. Mit der verpassten Leihe von Marius Wörl hatte die finanzielle Situation allerdings dem Vernehmen nach nichts zu tun. Gorenzel hätte laut SZ auch ohne die Zustimmung des Aufsichtsrats diese Lösung fixieren können. Doch die Investorenvertreter hielten von dieser Überlegung wenig, sodass sich der Sport-Geschäftsführer schlussendlich offensichtlich nicht dazu durchringen konnte, das Leihgeschäft zu bestätigen.

So könnte Marius Wörl womöglich bei einem Ligakonkurrenten landen – und in der kommenden Spielzeit gegen seinen alten Verein auflaufen.

Tom Kretzschmar verlässt den TSV 1860 München

4
40 Kretzschmar Tom TSV 1860

Abgang Nummer 11 bei den Löwen steht fest. Tom Kretzschmar wird den TSV 1860 München verlassen. Das hat der 24-Jährige auf seinem Instagram-Profil bekannt gegeben.

Nach 17 Jahren: Kretzschmar und TSV 1860 gehen getrennte Wege

Zu den offiziell acht verabschiedeten Spielern gehörte Tom Kretzschmar vor dem Heimspiel des TSV 1860 München gegen Waldhof Mannheim nicht . Doch Gerüchte, dass die Nummer zwei die Löwen verlassen könnte, gab es durchaus. Nun ist es offiziell: Kretzschmar hat auf seinem Instagram-Profil bekannt gegeben, dass er sich eine neue Aufgabe suchen wird.

Nach 17 Jahren beim @tsv1860 ist es Zeit Servus zu sagen. Ich war immer stolz den Löwen auf der Brust zu tragen und danke allen die mich auf diesem Weg begleitet haben. Wir sehen uns und bis bald Kretzsche

Sage und schreibe 17 Jahre lang – also seit er sieben Jahre alt war – trug er das Trikot des TSV 1860 München. Zum Abschluss der abgelaufenen Saison durfte er in der 3.Liga sowohl in Essen und Zwickau als auch im bereits erwähnten Heimspiel gegen Mannheim im Tor stehen. Die etatmäßige Nummer 1 Marco Hiller fiel verletzungsbedingt aus.

Überhaupt war Kretzschmar für den TSV 1860 München genau deswegen so wertvoll. Er beschwerte sich nie über seine Rolle im Team und wenn er gebraucht wurde, dann war er zur Stelle. So zum Beispiel beim Spiel in Ingolstadt, als Hiller früh die Rote Karte sah und die Löwen fortan in Unterzahl um den Relegationsplatz kämpfen mussten. Trotz einer starken Leistung des gebürtigen Münchners reichte es nur für Platz 4. Das Team wurde am Trainingsgelände dennoch von zahlreichen Fans gefeiert. Aber auch in Wiesbaden, als Hiller noch gesperrt war, zeigte Kretzschmar eine hervorragende Leistung. Vom Fachmagazin kicker wurde er daraufhin in die Elf des Spieltags berufen.

Wohin es Kretzschmar zieht, ist bislang noch nicht bekannt. Ebenfalls ungewiss ist, ob Julius Schmid die neue Nummer 2 hinter Marco Hiller wird. Alternativ könnte der TSV 1860 auf der Torhüter-Position noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegen. Bislang haben die Löwen jedoch keinen einzigen Neuzugang präsentiert. Als neue Nummer 3 könnte der junge Maxi Rothdauscher infrage kommen, der in der Bayernliga Süd zwischen den Pfosten steht.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Tom Kretzschmar (@tom_kretzschmar)