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Sechzig um Sieben: Rückblick auf den Heimsieg gegen Osnabrück

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

sechzger.de kehrt zurück aus einem langen Osterwochenende, wobei trotz Feiertagen dennoch der ein oder andere Artikel auf der Seite online ging. Kein Wunder: schließlich zeigte die Mannschaft von Maurizio Jacobacci die nächste ansprechende Leistung, schlug den VfL Osnabrück deutlich auf Giesings Höhen und sorgte so für den ersten Heimsieg unter dem neuen Trainer. Zum Start in die kurze Arbeitswoche gibt es wie gewohnt ein Update aller wichtigen Meldungen rund um die Löwen.

Der Heimsieg gegen den VfL Osnabrück

3:0 hieß es nach 90 Minuten am Ostersamstag im Grünwalder Stadion. Vor allem ein überragender Joseph Boyamba sorgte mit zwei Treffern für drei weitere Punkte. Trainer Jacobacci äußerte sich nach seinem ersten Heimsieg gegen den VfL Osnabrück auf der Pressekonferenz naturgemäß zufrieden und war stolz auf sein Team.
Bernd sah das ganze in der Taktiktafelanalyse ähnlich und spricht gar von einer “taktisch defensiven Meisterleistung” des TSV 1860 München. So könne man mit breiter Brust zum nächsten Gegner nach Wiesbaden anreisen. Auch Thomas konnte sich dem anschließen, zumindest aus sportlicher Sicht. Die Nebengeräusche beschäftigen ihn in seinen Giesinger Gedanken allerdings auch.

Hasan Ismaik: neue Postings und Fragen der sechzger.de Leser

Im Saisonendspurt scheint Kreditgeber Hasan Ismaik wieder aktiver zu werden, zumindest auf seinen Kanälen in den sozialen Medien (bei denen weiterhin nicht geklärt ist, von wem diese betreut werden). Am Karfreitag kritisierte er unter anderem die Entlassung von Michael Köllner, am Sonntag folgte bereits die nächste Mitteilung. Auch Statthalter Anthony Power setzt weiterhin auf mittlerweile bewährte Mittel und pflegt seine Instagram-Story fleißig.

sechzger.de versucht unterdessen weiterhin bei einem möglichen Besuch von Hasan Ismaik mit anwesend zu sein. Nach einem offenen Brief in Richtung Ismaik können Löwenfans nun Fragen einreichen, die sie interessieren und die dann nach Möglichkeit direkt an den Jordanier gerichtet werden sollen. Unter dem zugehörigen Artikel finden sich bereits zahlreiche Kommentare. Bitte achtet darauf, dass die Fragen nicht doppelt gestellt werden.

Sechzig am Wochenende

Nicht nur die Profis waren im Einsatz, auch zahlreiche andere Mannschaften des TSV 1860 München begaben sich am Wochenende auf Punktejagd. Während die zweite Mannschaft dabei bereits am Donnerstag nicht erfolgreich war, machten es die Dritte und Vierte am Samstag besser. Auch die Löwinnen konnten ein Testspiel gewinnen. Alle Spiele der Löwen gibt es hier in der Übersicht.

Verspäteter sechzger.de Talk

Man soll ja meinen an einem Feiertag ist ausreichend Zeit für die nächste Folge des sechzger.de Talks. Doch aus diversen Gründen hat es schlussendlich doch nicht wie geplant hingehauen und die Aufnahme findet erst am heutigen Abend statt. Kurz danach ist Folge 101 dann zum Hören auf allen bekannten Kanälen verfügbar.

Zu Gast bei neun30

Als kleinen Zeitvertreib bis heute abend kann stattdessen auf die nächste Folge des Podcasts neun30 zurückgegriffen werden. Zu Gast sind in Folge 135 Christian und auch Bernd von sechzger.de.

News aus der 3.Liga

Der 31.Spieltag

Tabellenführer SV Elversberg hat am gestrigen Montag einen weiteren großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Zunächst ging die Kölner Viktoria, die im Saarland zu Gast war, früh durch Meißner in Führung. Doch Rochelt konnte wenig später bereits den Ausgleich erzielen, bevor Woltemade den Tabellenführer noch vor der Pause mit 2:1 in Führung brachte. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Correia dann für die Gastgeber. Der Anschlusstreffer für Köln durch Hong in der Nachspielzeit kam zu spät.

Bereits am Samstag konnte der nächste Löwen-Gegner Wiesbaden am 31.Spieltag einen Auswärtssieg in Oldenburg feiern. Auch Mannheim und Dresden konnten ihre Spiele jeweils gewinnen.

Am Sonntag konnte der ehemalige Trainer des TSV 1860 München, Michael Köllner, einen überzeugenden Einstand beim FC Ingolstadt feiern. Außerdem standen sich der FSV Zwickau und der 1.FC Saarbrücken sowie der SC Verl und die SpVgg Bayreuth gegenüber.

Halle siegt auch im Landespokal

Ein durchaus erfolgreiches Wochenende hat der Hallesche FC hinter sich. Nicht nur im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue durfte gejubelt werden, sondern auch wenig später im Landespokal. 3:0 hieß es nach Abpfiff gegen den SSC Weißenfels. Damit steht der HFC im Viertelfinale.

Sechzig am Wochenende: Auswärtssiege für TSV 1860 III & IV

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Tsv München Ost Tsv 1860 Iii Dritte

Mit 3:0 schickten die Profis am Samstag den  VFl Osnabrück nach Hause, doch auch die Herrenmannschaften des e.V. hatten Grund zur Freude. Sowohl der TSV 1860 III als auch die 4. Mannschaft feierten Auswärtssiege in der Kreisklasse.

Auswärtssieg für TSV 1860 III

Ein hartes Stück Arbeit musste der TSV 1860 III beim TSV Trudering II verrichten. Beim Tabellenletzten tat sich die Dritte überraschend schwer, obwohl sie nach einer halben Stunde durch Schleich (14.) und Lettenbauer (30.) bereits 2:0 führte. Scholl verkürzte für die Gastgeber (40.), doch erneut Julian Schleich (50.) stellte den alten Vorsprung wieder her. Tremmel brachte Trudering mit dem 2:3 wieder heran (55.), ehe Diego Hones in der 75. Minute für den 4:2-Endstand zugunsten der Löwen sorgte.

In der Tabelle führen die Löwen mit 54 Punkten aus 19 Spielen vor dem punktgleichen Verfolger FC Bosna i Hercegovina, der am Samstag mit 3:1 beim SV Laim gewann. Nur der Meister steigt direkt auf, der Zweite geht in die Relegation.

Auch die Vierte holt drei Punkte

Einen Sieg gab es auch für die 4. Mannschaft des TSV 1860, die sich mit 3:0 bei der SpVgg Thalkirchen-Freundschaft durchsetzte. Die Tore für die Löwen erzielten Georgios Filentas (35.), Yanneck Holst (56.) und Ersan Zeybek per Elfmeter (59.)

Durch den Dreier sprang die Vierte auf den 3. Tabellenplatz und liegt somit nur noch drei Punkte hinter dem Relegationsplatz, hat jedoch schon eine Partie mehr absolviert als der Tabellenzweite NK Dinamo München.

Die Spiele im Überblick

Donnerstag, 06.04.

15.00 Uhr: Würzburger Kickers U17 – U16 1:1
19.00 Uhr: U21 – TSV Schwaben Augsburg 0:1

Samstag, 08.04.

10.45 Uhr: SpVgg Thalkirchen-Freundschaft – Vierte 0:3
13.00 Uhr: Löwinnen II – FC Perlach 11:3
14.00 Uhr: Profis – VfL Osnabrück 3:0
14.30 Uhr: TSV Trudering II – Dritte 2:4

Montag, 10.04.

16.30 Uhr: TSV Rohrbach – Löwinnen I 1:3

TSV 1860 – VFL Osnabrück (3:0), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – VFL Osnabrück. Am Ende steht ein hochverdienter 3:0 Sieg für die Löwen zu Buche.

TSV 1860 – VFL Osnabrück war eine taktisch defensive Meisterleistung der Löwen. Die Lila-Weißen aus Niedersachsen fanden in keiner Phase des Spiels ein Mittel gegen das sensationelle Stellungsspiel des TSV 1860 München.

Die erwartungsgemäß im 4-3-3 auflaufenden Osnabrücker mussten auf drei Stammspieler verzichten. Das veranlasste Tobias Schweinsteiger aber mitnichten dazu auch möglicherweise System oder taktische Herangehensweise zu verändern.

Demzufolge konnten Maurizio Jacobaccis Löwen die wieder im 4-2-3-1 auf dem Geläuf standen von Beginn an ihren Plan umsetzen: Aus einem kompakten, engen Mittelfeld heraus über Umschaltmomente und Konterangriffe Nadelstiche in Richtung Osnabrücker Gehäuse setzen.

Mit hoch angelegter Defensivlinie und Pressinglinie auf mittlerem bis tiefem Niveau nahmen die Sechzger den Osnabrückern jeden Raum um das technisch hochwertige Offensivspiel effektiv auf den Platz zu bringen.

Osnabrück wie immer hoch anlaufend und fand in keiner Phase des Spiels wirklich entscheidenden Zugriff.

Vor der genauen Analyse, wie immer die wichtigsten statistischen Werte der Partie

Statistische Werte des Spiels TSV 1860 – VFL Osnabrück

  • Ballbesitz TSV 1860 42% – VFL Osnabrück 58%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 78% – VFL Osnabrück 87%
  • defensive Zweikampfquote TSV 1860 68% – VFL Osnabrück 62%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 12/5 – VFL Osnabrück 5/1
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 22,24 – VFL Osnabrück 7,05

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Mit sechzehn Prozent mehr Spielanteilen sieht es natürlich direkt wieder so aus als hätte der VFL Osnabrück das Spiel bestimmt. Das war allerdings beileibe nicht so. Ideenlosigkeit und ratloses Ballgeschiebe innerhalb der eigenen Defensivreihe war bei Osnabrück tonangebend. Der VFL Osnabrück fand keine Lösungen um die eigenen Offensivspieler im Mittelfeld in Szene zu setzen.

Ballgeschiebe in der weitestgehend unbehelligten Defensivreihe, dafür zugestellte Passwege im Mittelfeld ergab am Ende zwar deutlich mehr Ballbesitz für den VFL aber auch die Erkenntnis, für alle Zuseher, dass man ein Spiel durch eine kompakte Defensivleistung diktieren kann. Um das genauer aufzulösen brauchen wir den Blick auf die Passgenauigkeit der beiden Teams.

Passgenauigkeit

Die Gäste beeindrucken auf den ersten Blick natürlich mit einer Passgenauigkeit von 87%. Insgesamt spielten die Osnabrücker 495 Pässe im Spiel am Samstag. Mit Blick auf den von den Sechzgern zugelassenen Durchschnittswert an gegnerischen Pässen diese Saison ist das ein beeindruckender Wert für die Niedersachsen. Mit genauerem Blick darauf wieviele Pässe in welchen Zonen gespielt wurden relativiert sich das so, dass die Ideenlosigkeit der Osnabrücker deutlich zu Tage tritt.

Die Anzahl der Pässe innerhalb der Defensivabteilung einschließlich des defensiven Mittelfelds summiert sich auf 172. Das bedeutet 35% aller von Osnabrück gespielten Pässe hatten keinerlei Mehrwert für den Spielaufbau.

Diese Pässe waren lediglich dazu geeignet selbst Ballkontrolle zu behalten. Allein die die beiden Innenverteidiger spielten sich das Spielgerät 60 mal gegenseitig zu. Es folgt anzahlsmäßig die Kombination zwischen Tohüter Kühn und den beiden Innenverteidigern.

Die Tatsache, dass jeder Rückpass innerhalb der Defensive im Normalfall auch wieder einen Vorwärtspass (aus dem kein wirklicher Raumgewinn resultiert) zur Folge hat habe ich ja schon öfter erwähnt.  Ebenso die dort normalerweise hohe Passgenauigkeit.

Rechnen wir diese unproduktiven Pässe aus der Gesamtleistung des Passspiels des VFL Osnabrück heraus, sehen die Werte deutlich anders aus. Dann liegt die Passgenauigkeit deutlich tiefer als die Statistik es suggeriert.  Am Ende landen wir hier in einem normalen Maß, dass zu einer Mannschaft die sich im vorderen Tabellendrittel der dritten Liga befindet passt.

Bei den Sechzgern lag was die Passgenauigkeit anbelangt alles im normalen Bereich für den TSV 1860.

Dadurch, dass man hauptsächlich über Umschaltmomente agierte, waren die Pässe ins letzte Drittel des Gegners allerdings etwas ungenauer als man es gewohnt ist. Sicherheitspässe in der eigenen Defensivabteilung spielten keine erwähnenswerte Rolle.

Defensive Zweikampfquote

In der eigenen Defensivzone verloren die Spieler des TSV 1860 München lediglich zwölf direkte Zweikämpfe Mann gegen Mann und nur einen einzigen im eigenen Strafraum. Es wurden nach Standardsituationen allerdings drei Kopfballduelle in der Box verloren.

Die Sechzger ließen somit zusätzlich zu den Momenten als man im eigenen Strafraum nicht in den direkten Zweikampf fand von den oben aufgeführten fünf Schüssen der Niedersachsen zwei in der eigenen Box zu.

Die Defensivspieler inklusive defensivem Mittelfeld des TSV 1860 München verloren insgesamt lediglich vierzehn defensive Zweikämpfe. Herausragend dabei war die komplette Viererkette. Mit einer Quote von 78% gewonnener Defensivzweikämpfe und nur zwei verlorenen Duellen in der Innenverteidigung beeindruckte dieser Mannschaftsteil mit hervorragender Arbeit in der Kernkompetenz seines Aufgabengebiets.

Osnabrück hielt in den Umschaltmomenten für die Löwen auch meist gut dagegen, allerdings bekam die Innenverteidigung Osnabrücks die schnellen Offensivspieler der Hausherren nach Steilpässen aus dem Mittelfeld selten unter Kontrolle.

Trotz geringerem Ballbesitz führte und gewann der TSV 1860 mehr Offensivduelle als der VFL Osnabrück. In Zahlen ausgedrückt haben die Sechzger gegenüber Osnabrückern fünf Duelle mehr geführt als die Niedersachsen und sechs mehr gewonnen.

Das zeigt sich am Ende im statistischen Wert der defensiven Zweikampfquote im Vergleich der beiden Teams. Die Sechzger liegen, obwohl sie mehr defensive Zweikampfsituationen zu bestehen hatten, beim relativen Wert des Erfolgs derselben, deutlich vor den Osnabrückern. Meistens zeigt sich hier eine indirekte Proportionalität. Nicht so im Fall des Spiels vom Samstag.

Die Sechzger hatten defensiv alles im Griff.

Schüsse/aufs Tor

All das was ich bisher in der Analyse der Statistischen werte erklärt habe führt letztendlich dazu, dass Schussstatistik deutlich zugunsten unserer Löwen ausfällt.

Hätten es die Osnabrücker nicht geschafft die Hälfte der Schüsse der Löwen zu blocken stünde bei den werten in der Tabelle nicht 12/5 sondern 12/11. Das wären, in relativen Zahlen ausgedrückt, rund 92% Schussgenauigkeit. Da geblockte Schüsse aber als nicht aufs Tor gehend gezählt werden, müssen wir uns mit 41% zufrieden geben. Das ist trotzdem ein guter Wert.

Ein einziger Schuss der Löwen war dergestalt, dass er ohne Abwehrmaßnahme eines Osnabrückers nicht das Tor getroffen hätte.

Osnabrück schaffte es lediglich sechsmal zu schießen. Nur zwei dieser Schüsse waren in Puncto Torgefahr erwähnenswert. Man muss allerdings gestehen, dass wenn Chatos Versuch nach einem von Bärmann per Kopf verlängerten Freistoß in der 13. Minute aufs Tor und nicht daneben geht, die Partie möglicherweise einen komplett anderen Verlauf nimmt.

Der TSV 1860 hätte dann den Matchplan ändern müssen und Osnabrück wäre das Team gewesen, dass auf Konterchancen hätte lauern können.

Diese Chance von Chato war, bis kurz vor Schluss, nach einem Freistoß von Simakalla (den Hiller nicht festhalten konnte) das einzig erwähnenswerte Ausrufezeichen der Osnabrücker im Spiel.

Aus den vielen Positionsangriffen und zwei Kontersituationen die Osnabrück sich erspielte, ergaben sich am Ende lediglich eine Torchance der keine Standardsituation vorausging.

Die Sechzger können mit acht Angriffen die mit einem oder mehreren Schüssen endeten aufwarten. Jeweils vier Konter und vier Positionsangriffe führten zu den Möglichkeiten des TSV aus dem Spiel heraus. Hinzu kommen weitere zwei Chancen aus offensiven Standards, von denen Verlaat einen schlecht abgewehrten Ball nach einem Freistoß für einen Treffer nutzen konnte.

PPDA

Die Löwen liefen die Osnabrücker auf mittlerer bis tiefer Linie an und schoben die Defensivlinie sehr weit nach vorn. Gegen dieses Mittel und die dadurch im Stellungsspiel der Löwen aufgestellten Pressingfallen hatte der VFL Osnabrück keine Antwort. Nach schier endlosen Ballstafetten in der eigenen Defensivabteilung folgte irgendwann der lange Ball des VFL den der TSV 1860 München meist problemlos eroberte.

Mit tiefer Pressinglinie und im Raum angelegtem Anlaufen, das hauptsächlich flache Pässe aus der Abwehr ins Mittelfeld verhindern soll ist eine PPDA von 22,24 nicht verwunderlich und auch keinesfalls verwerflich.

Die Defensivaktionen wurden hauptsächlich jenseits der pressingrelevanten Zonen geführt. Somit ist der theoretisch schlechte Wert bei der PPDA des TSV vernachlässigbar.

Die Osnabrücker haben tatsächlich einen Wert der etwas besser daherkommt als deren Saisondurchschnitt. Allerdings sagt die Anzahl der Aktionen nach wie vor nichts über deren Erfolg aus.

Und hier haben die Löwen dem VFL ein kleines Lehrstündchen erteilt wie man mit Laufarbeit präzisen Pässen und Einsatzwillen dem gegnerischen Forechecking ein Schnippchen schlagen kann. Die Spieler des VFL Osnabrück setzten zwar durchaus Aktionen gegen das Aufbauspiel des TSV 1860, konnten diese aber eher selten mit Erfolg krönen. Selbst wenn die Aktionen der Osnabrücker in den pressingrelevanten Zonen mit Erfolg durchgeführt werden konnten, war der Ball meist schneller wieder in den Reihen des TSV 1860 München als es dauert den Vereinsnamen der Niedersachsen auszusprechen.

Die Tore

Die Tore und weitere Highlights sind hier noch einmal zu betrachten.

Das entscheidende Tor am Samstag war das 1:0.  Aufgrund dessen, dass es das Tor war das wirklich erarbeitet und nicht erspielt war, nehme ich dieses genauer unter die Lupe. Nach einem Einwurf für den TSV 1860 auf der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie kommt Wörl in der rechten Halbposition in der Spielfeldhälfte des VFL Osnabrück an den Ball. Er spielt diagonal zu Steinhart an die Mittellinie links vom Mittelkreis zurück.

Daraufhin schlägt Steinhart einen tiefen Ball, für Bär gedacht, in die Box des VFL Osnabrück den Beermann per Kopf zu klären versucht. Lex erkämpft sich das Leder mit starkem Einsatz gegen Haas und spielt aus halbrechter Position an der Sechzehnerlinie quer zu Wörl der zentral am Sechzehner steht.

Wörl schickt Boyamba mit einem Diagonalpass in die Box auf die halblinke Seite auf die Reise. Boyamba kommt auf Höhe des linken Pfosten etwa sieben Meter vor dem Tor an die Kugel geht noch einen weiteren Schritt und lupft das Spielgerät über den chancenlosen Keeper Kühn hinweg ins lange Eck.

Lex Einsatz unter allen Umständen den zweiten Ball zu erkämpfen und weiterzuleiten, Wörls Übersicht und Boyambas Kaltschnäuzigkeit in dieser Situation waren die entscheidenden Momente während des Angriffs.

Ebenfalls erwähnenswert, wie beim entscheidenden Treffer in Ingolstadt vergehen nach dem Einwurf für den TSV 1860 keine fünfzehn Sekunden bis zum Abschluss.

Das fiel auf

Die unfassbare Kompaktheit im engmaschigen Mittelfeld des TSV 1860 München, gegen die der VFL Osnabrück kein Mittel fand war beeindruckend.

Nur Standards konnten für echte Gefahr vor dem Löwentor sorgen.

Wie die Spieler in weiß blau sich gegenseitig immer wieder pushen und für ihre Kollegen nach deren Fehlern in die Bresche springen zeigt deutlich wie sich der Mannschaftsgeist in den letzten Wochen zum Besseren gewandelt hat.

Youngster Wörl glänzt mit einem direkten und einem sogenannten “second Assist” vor den ersten beiden Toren, den zweitmeisten abgefangenen Bällen im Spiel und dem Mut auch nach verlorenen Offensivduellen sich davon nicht ins Bockshorn jagen zu lassen.

Der Gegner aus Niedersachsen hatte in keiner Phase wirklich Zugriff aufs Spiel. Ich kann Schweinsteigers Aussagen aus der Pressekonferenz absolut nicht nachvollziehen. Die Ratlosigkeit im Aufbauspiel war dem VFL Osnabrück im Spiel gegen den TSV 1860 geradezu anzusehen. Auf ein eng gestaffeltes, kämpferisch eingestelltes Mittelfeld mit hoher Defensivlinie war kein Spieler der Gäste vorbereitet.

Das Stellungsspiel der Löwen in den Defensivzonen war exzellent.

Einziges Manko im Spiel des TSV 1860 München war am Samstag eine leichte Unterlegenheit bei Kopfballduellen nach Standards in der eigenen Box.

Holzhauser zeigte nach seiner Einwechslung wieder einmal, dass er ein klasse Techniker ist. Wenn seine Mitspieler nur die Hälfte seiner Zuspiele in den elf Minuten die er auf dem Platz stand verwerten können, geht Osnabrück komplett unter und das nicht unverdient.

Wirklich schade war, dass der ehemaliger Löwenspieler Noel Niemann sich durch ein unnötigen Frustfoul negativ präsentieren musste.

Fazit

Der Sieg für die Mannschaft des TSV 1860 München gegen den VFL Osnabrück war wie schon erwähnt hochverdient und ein taktisches Kabinettstückchen des Trainers mit dem beim Gegner offensichtlich keiner gerechnet hat. Es wäre sonst das Spiel der Osnabrücker nicht so dermaßen von Rat- und Ideenlosigkeit geprägt gewesen wie wir es am Samstag im Sechzgerstadion erleben durften.

Achtung Phrase: Der Gegner ist immer nur so gut wie man es selbst zulässt. Und zugelassen haben die Löwen aus dem Spiel heraus genau einen einzigen Schuss. Der Rest dessen was Osnabrück am Tor vorbeischoss war Standards geschuldet und nur zweimal gefährlich zu nennen.

Wer immer noch nicht erkannt hat, dass der Trainerwechsel sportliche Gründe hatte, dem ist nicht mehr zu helfen und er sollte vielleicht die Sportart wechseln.

Die taktische Varianz die die Mannschaft nun auf den Platz bringt bei der man sich defensiv dem anpasst was man vom Gegner erwartet und auch defensiv ein gewisses Risiko eingeht gefällt mir gut. Unter Köllner hat/hätte es das nie gegeben, dass die Defensivlinie auf maximaler Höhe agiert während die Pressinglinie tief steht.

Am Samstag in Wiesbaden hat der TSV 1860 wieder einen Gegner aus dem vorderen Tabellendrittel vor der Brust. Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen geht es mit breiter Brust in die hessische Landeshauptstadt.

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 München – eure Fragen an Hasan Ismaik

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TSV 1860 München – eure Fragen an Investor Hasan Ismaik

Der TSV 1860 München ist zur Freude vieler Fans sportlich wieder auf der Erfolgsspur.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Osnabrück: Hätte, hätte Fahrradkette

Leider eindeutig zu spät. TSV 1860 – Investor Hasan Ismaik hat derweil angekündigt, im kommenden Monat nach München zu kommen um mit Fans des TSV 1860 München zu reden. Zudem ist er (oder die von ihm beauftragte Agentur) wieder zunehmend auf Social Media aktiv. Ebenso sein Statthalter Anthony Power.

sechzger. möchte Hasan Ismaik treffen

Wir hatten ja schon angekündigt, Hasan Ismaik treffen zu wollen und bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für eure Unterstützung.

TSV 1860: sechzger.de möchte Hasan Ismaik treffen

Zudem werden wir natürlich auch im Vorfeld versuchen, Hasan Ismaik persönlich zu kontaktieren mit der Bitte um einen Terminwunsch. Es handelt sich hier nicht um einen PR-Gag, sondern wir brennen darauf mit Ismaik persönlich zu sprechen. Zu erfahren wie er denkt, was sind seine Visionen, seine Pläne für die Zukunft.

Was würdet ihr Hasan Ismaik für Fragen stellen?

Uns interessiert an dieser Stelle: Welche Fragen würdet ihr an Hasan Ismaik stellen? Was würdet ihr ihm empfehlen? Was interessiert euch, welche Fragen kann er euch beantworten?

Sollten wir die Gelegenheit bekommen mit ihm zu sprechen, werden wir eure Fragen natürlich sofern zeitlich möglich vortragen. Aber auch wenn wir die Gelegenheit nicht bekommen sollten, wäre es für Ismaik interessant zu wissen, welche Fragen ihr an ihn habt.

Unsere Bitte: Schreibt eure Fragen an Ismaik hier unter diesen Beitrag oder unter das Posting auf Facebook. Schaut bitte zuvor, ob es schon eine ähnliche Frage gibt damit das übersichtlich bleibt. Wenn ihr die Frage gut findet bzw. selber stellen würdet, gebt ihr bitte ein Plus bzw. ein like.

So können wir und auch Hasan Ismaik erkennen, was den Löwenfans am dringendsten am Herzen liegt. Es wird mit dem Fazit und den häufigsten genannten Fragen einen extra Artikel geben.

Was uns ebenfalls am Herzen liegt: Verzichtet auf (versteckte) Schuldzuweisungen. Es geht uns um einen konstruktiven Austausch. Sinnloses, unkonstruktives Bashing überlassen wir anderen.

Heute um 12:00 Uhr: die Taktiktafel

Einen kurzen Themensprung an dieser Stelle: Um 12:00 Uhr geht die Taktiktafel online. Bernd Winninger liefert wie gewohnt die ausführlichste Analyse zum überzeugenden Heimsieg gegen den VfL Osnabrück. Auch hier sind wir für ein Feedback dankbar.

Wir wünschen allen Löwenfans einen schönen Feiertag. Für ein konstruktives miteinander.

Auf die Löwen.

sechzger.de im Interview bei neun30

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Treue Zuhörer des sechzger.de-Talks erinnern sich. In Ausgabe #73 im im September 2022 begrüßten Stefan und Christian den Harry und den Flo vom Kult-Podcast neun30 – Halbwissen aus der Halbzeitpause. Anlass für die Einladung der beiden ältesten Podcast-Hasen im Löwenumfeld war nicht nur deren zehnjähriges (!) Jubiläum, sondern auch die große Begeisterung, die speziell Christian – als Hörer der ersten Stunde – dem Format entgegenbringt. Schon damals war vereinbart worden, dass auch wir von sechzger.de neun30 auch einmal zum Interview, quasi zum Gegenbesuch zur Verfügung stehen. Ein wenig Wasser musste zwischenzeitlich noch die Isar hinunterfließen, aber rund um das Heimspiel gegen den VfL Osnabrück war es dann endlich soweit.

Ist sechzger.de Kunst oder Kultur?

Warum das launige Gespräch, das zwei Stunden vor dem Anpfiff am Grünspitz aufgezeichnet wurde, in der Sendung letztlich unter die Rubrik “Kunst und Kultur und Kneipen rund um den Giesinger Berg” einsortiert wurde, ist uns in der Redaktion zwar noch nicht ganz klar, aber wir nehmen das mal als Kompliment. 🙂

Vier Protagonisten im Gespräch

Das Vierergespräch führten zum einen Christian von sechzger.de und Flo von neun30. Außerdem trafen die beiden Fußballexperten Bernd Winninger, der Verantwortliche für unsere Taktiktafel sowie Hansi, der Analyst des sportlichen Geschehens bei neun30 aufeinander. Nicht nur im Hinblick auf das direkt anstehende Spiel gegen die Lila-Weißen aus Niedersachsen spielten sich Bernd und Hansi die verbalen Experten-Bälle elegant zu.

Wir machen weiter

Vereinspolitik spielte in dem Gespräch übrigens (fast) keine Rolle. Das Fazit des Gesprächs sollte aber sowohl die Hörer von neun30, als auch die Leser von sechzger.de erfreuen. Unisono können wir beteuern: Ist es mit den Löwen manchmal auch noch so schwer – wir machen weiter!

Hier kann die aktuelle Sendung mit dem Interview auf Spotify angehört werden.

Sonntagsspiele 3. Liga: Köllner mit starkem Einstand in Ingolstadt

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Durchaus interessiert blickten die Löwenfans am Ostersonntag-Nachmittag auf die drei Partien, die der 31. Spieltag der 3. Liga heute bereit hielt. Zum einen gab Ex-Coach Michael Köllner gut zwei Monate nach seinem Aus beim TSV 1860 sein Comeback an der Seitenlinie. Zum anderen trat der 1. FC Saarbrücken, der derzeit den für die Löwen vielleicht noch irgendwie erreichbaren fünften Tabellenplatz belegt, beim FSV Zwickau an. Außerdem reiste die SpVgg Bayreuth nach Paderborn um sich erstmalig in der Vereinsgeschichte mit dem SC Verl zu messen.

SV Meppen – FC Ingolstadt 0:3

Die drei Tore, die für die Schanzer nach einem Unentschieden und sechs Niederlagen in Serie (u.a. ja vor knapp einer Woche im Duell mit den Löwen) den ersten Sieg seit dem 18. Februar bedeuteten, fielen erst in der letzten halben Stunde der Partie. Für den ehemaligen Löwentrainer an der Ingolstädter Seitenlinie ein Einstand nach Maß, der Luft im drohenden Abstiegskampg verschaffte. Für die Emsländer, die damit mit nur 24 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz bleiben, dürfte der Abstieg in die Regionalliga Nord nicht mehr abzuwenden sein.

Tore: 0:1 Schmidt (62.), 0:2 Doumbouya (75.), 0:3 Bech (93.+3)
Zuschauer: 6.049

FSV Zwickau – 1. FC Saarbrücken 2:2

Auch in Zwickau stand ein ehemaliger Löwen-Akteur im Mittelpunkt des Geschehens. Allerdings erst zum Ende der Partie. Die Saarländer lagen nach einer knappen Stunde mit 0:2 gegen die stark abstiegsbedrohten Schwäne mit 0:2 im Rückstand – dann schlug Adriano Grimaldi zu und glich innerhalb von sechs Minuten die Partie aus. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung des Tabellenfünften FCS nun auf den TSV 1860. Zum übernächsten Auswärtsspiel reisen die Löwen in den Ludwigspark.

Tore: 1:0 Jansen (25.), 2:0 Schneider (51.), 2:1 Grimaldi (78.), 2:2 Grimaldi (84.)  Zuschauer: 4.000

SC Verl – SpVgg Bayreuth 4:1

Der jüngst suspendierte Ex-Löwen-Kapitän Felix Weber stand bei der Reise der Wagnerstädter ins ferne Paderborn wieder im Kader, kam allerdings heute nicht zum Einsatz. Die SpVgg lag zur Pause mit 2:0 im Rücktand. Kurz vor Schluss keimte beim Aufsteiger nochmal Hoffnung auf, als man den Anschlusstreffer markieren konnte. Die Verler machten dann in der Nachspielzeit aber alles klar und stürzten den nächsten Heimgegner unserer Löwen zurück auf einen Abstiegsplatz.

Tore: 1:0 Stöcker (21.), 2:0 Grodowski (45.), 2:1 George (82.), 3:1 Meijer (90.+1), 4:1 Corboz (90.+4.)
Zuschauer: 688

Instagram: Versteht Anthony Power die 50+1 Regel nicht?

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Anthony Power Merchandising Ham Ismaik

Dass Hasan Ismaik und sein Statthalter in München bevorzugt über die Sozialen Medien kommunizieren ist ja nichts Neues. Dass dabei selten Sinnvolles rumkommt ebenso. Nachdem der Mehrheitseigentümer der KGaA am Freitag vorgelegt hat, zog Anthony Power heute nach und erweckt den Eindruck, als habe er die 50+1 Regel noch immer nicht verstanden.

Versteht Anthony Power die 50+1 Regel nicht?

In seiner neuen Instagram-Story präsentiert der Geschäftsführer der Merchandising GmbH, der in der KGaA kein Amt innehat, eine Umrechnungstabelle für Prozent- und Dezimalwerte und kreiste die Angaben für 60 % und 40 % ein. Das Ganze garnierte der Statthalter Hasan Ismaiks mit der Abbildung eines Gehirns und dem geistreichen Spruch “TAKE THIS – YOU NEED IT”.

Hat Power die in Deutschland geltende 50+1 Regel nach all den Jahren tatsächlich noch immer nicht verstanden?

Man muss ja fast schon Mitleid haben ob der Verzweiflung… Auf unser Gesprächsangebot hat Anthony Power übrigens bislang nicht reagiert.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Osnabrück: Hätte, hätte Fahrradkette

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Endlich konnten die Fans des TSV 1860 München wieder einen Heimsieg feiern. Der VfL Osnabrück wurde mit einer beachtlichen Leistung mit 3:0 nach Hause geschickt. Verwundert rieb sich so mancher Löwenfan die Augen und fragte sich, was diese Saison wohl gegangen wäre, wenn die Mannschaft konstant ihr Leistungsvermögen abgerufen hätte. Hätte, hätte Fahrradkette…

Erster Heimsieg für Jacobacci

Bisher war Maurizio Jacobacci ein Heimsieg verwehrt geblieben. Und so fragte man sich vor dem Spiel, ob dem Auswärtssieg von Ingolstadt wie dem Auswärtssieg von Aue eine Blamage im offiziell ausverkauften Sechzgerstadion folgen würde. Die Antwort war nein. Nach einer Anfangsphase mit leichten Vorteilen für die Osnabrücker kam Sechzig immer besser ins Spiel. In der 39. Minute brachte Joseph Boyamba 1860 nach Zuspiel des erneut stark aufspielenden Youngsters Wörl dann verdient mit 1:0 in Führung. Nach der Pause war Osnabrück durchaus bemüht, den Ausgleich zu erzielen, aber Sechzig ließ aus dem Spiel nichts zu. Mit einem Bilderbuchkonter stellten die Löwen dann auf 2:0. Wörl gewann den Ball stark im Mittelfeld, bediente Vrenezi, der mit einem Traumpass Boyamba einsetzte, der Kühn per Lupfer zum 2:0 überwand (70. Minute). In der 89. Minute machte Verlaat den Deckel drauf, als er eine Bogenlampe der Osnabrücker Abwehr zum 3:0 unter die Latte knallte. Diskussionsloser Sieg für 1860 gegen Osnabrücker, die die letzten Monate zum Besten zählten, was die dritte Liga zu bieten hat.

“Hätte, hätte Fahrradkette” am Grünspitz

Trotz widriger Witterungsbedingungen zog es mich nach dem Spiel noch auf ein Bierchen zum Grünspitz. Schließlich konnte man über zwei Monate nicht auf einen Heimsieg der Löwen anstoßen. Viele Diskussionen rankten sich darum, was diese Saison vielleicht drin gewesen wäre, wenn 1860 konstant auf diesem Niveau gespielt hätte. Hätte, hätte Fahrradkette… Dass die Mannschaft mehr drauf hat als den aktuellen 8. Platz in der Tabelle, muss man aus meiner Sicht nicht diskutieren. Warum sie ihr Leistungsvermögen seit Oktober viel zu selten abgerufen hat, dagegen schon. Die Antwort(en) zu finden, ist aber nicht einfach und jeder hat seine eigene Theorie.

Boyamba im Aufwind

Besondes freut mich, dass Joseph Boyamba mit seinem beiden Treffern gestern entscheidend zum Sieg beigetragen hat. Er ist sicher einer derjenigen, die nach der Verpflichtung von Jacobacci sein Leistungsvermögen wesentlich besser abrufen können als vorher. Dazu gehören sicher auch Lex und Vrenezi, auch wenn deren Leistungen noch mehr schwanken als die von Boyamba. Unter Köllner (und später Gorenzel) war Boyamba zu einem Schatten seiner selbst geworden. Nachdem Hasan Ismaik in einem seiner Posts letztens fabulierte, dass Köllners Entlassung keine sportlichen Gründe gehabt haben sollte, sollte er sich Mal Boyambas Entwicklung unter Jacobacci und Köllner anschauen. Wenn er Ahnung von Fußball hätte, würde er da wohl doch sportliche Gründe erkennen. Hätte, hätte Fahrradkette…

Ismaik kündigt sich in München an

Was die Löwen derzeit auf dem Rasen machen, ist aber eh nur eine Ablenkung von den Geschehnissen abseits des Spielfelds, die wesentlich wichtiger sind und die ich einfach nicht ausblenden kann. Ich muss zugeben, dass ich nach Ismaiks Ankündigung nach München zu kommen, durchaus gehofft hatte, dass die Gesellschafter in einen sachorientierten Dialog zur Zukunft des Profifußballs bei 1860 hinter verschlossenen Türen einsteigen können. Zu besprechen gäbe es genug. Zum Beispiel Planung der nächsten Saison, Besetzung der Geschäftsführerpositionen der KGaA, die kommunikativen Amokläufe von Anthony Power, das alarmierend schlechte Bild in der Öffentlichkeit, den Bau der Turnhalle, den schlechten Zustand der Trainingsplätze, den Stadionumbau und so weiter… Allerdings wurde meine Hoffnung auf konstruktiven Dialog zwischen den Gesellschaftern schon vom nächsten Ismaik-Posting enttäuscht. Ich kann den Ärger über diese ganzen Nebengeräusche und diesen grauenhaften Kommunikationsstil einfach nicht ausblenden und sie überdecken bei mir jedwede Freude über die gute Leistung der Mannschaft gestern. Ich hätte mich gerne einfach mal über einen Sieg von Sechzig gefreut. Hätte, hätte Fahrradkette…

 

Pressekonferenz: Jacobacci stolz auf Leistung seiner Mannschaft

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Tsv 1860 Vfl Osnabrück Pressekonferenz Maurizio Jacobacci

Hochzufrieden und stolz zeigte sich Maurizio Jacobacci nach dem verdienten 3:0-Sieg des TSV 1860 gegen den VfL Osnabrück auf der Pressekonferenz im Grünwalder Stadion.

Jacobacci stolz auf Leistung seiner Mannschaft

Nachdem Jacobacci warme Worte für den VfL Osnabrück und Gästetrainer Tobias Schweinsteiger verteilte, verriet er, dass der Matchplan vorgesehen habe, tiefer als in Ingolstadt zu stehen und einen kompletten Block im Mittelfeld aufzubauen.

“Wir haben das durch das Spiel sehr gut hingebracht und sie hatten nur ein oder zwei Chancen über Standards. Wir hatten doch die eine oder andere Chance mehr in der ersten Halbzeit.”

Besonders beeindruckt zeigte sich Jacobacci vom ersten Treffer durch Joseph Boyamba:

“Da braucht es Qualität, um so ein Tor zu machen.”

“Holzhauser kann wichtig sein”

Der Mannschaft habe die Pausenführung natürlich in die Karten gespielt, um den Matchplan auch weiterhin aufrecht erhalten zu können, so Jacobacci. Der Trainer freute sich, dass man auch nach dem Seitenwechsel wenig Offensivaktionen des Gegner zuließ, gleichzeitig aber selber nach vorne ordentlich spielte.

“Ich glaube, dass wir gegen Schluss das eine oder andere Tor mehr hätten schießen können mit diesen Kontermöglichkeiten, die wir haben. Man sieht dann, wie wichtig auch Holzhauser sein kann mit seinen letzten Pässen.”

Nichtsdestotrotz zeigte sich Jacobacci zufrieden mit und stolz auf die Leistung seiner Mannschaft und erachtet auch die Höhe des Sieges als verdient.

Titelbild: Screenshot YouTube

TSV 1860 mit überzeugendem Heimsieg gegen VfL Osnabrück

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Tsv 1860 Vfl Osnabrück Titelbild

Joseph Boyamba war der Mann des Tages beim überzeugenden Heimsieg des TSV 1860 gegen den VfL Osnabrück. Der Mittelfeldspieler, der unter Maurizio Jacobacci richtig aufblüht, erzielte beim 3:0 der Löwen die ersten beiden Treffer.

Boyamba sorgt für die Führung

Mit der selben Aufstellung wie zuletzt in Ingolstadt gingen die Löwen in die Partie und agierten von Beginn an konzentriert. Die Gäste, die sich durchaus noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen dürfen, kamen nicht wie gewünscht ins Spiel, da sich die Defensive des TSV 1860 äußerst griffig präsentierte. In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, Chancen blieben Mangelware.

Dies änderte sich jedoch in der 39. Minute, als Marius Wörl den Kollegen Joseph Boyamba auf die Reise schickte und der per Lupfer zum verdienten 1:0 für die Löwen einnetzte.

Ex-Löwe Niemann sieht Rot

In der ersten Viertelstunde nach der Pause wurde auch die Gäste etwas gefährlicher, auch wenn Marco Hiller in den seltensten Fällen eingreifen musste. Dann war es aber auch schon wieder vorbei mit der Herrlichkeit des VfL Osnabrück und der TSV 1860 übernahm wieder die Kontrolle.

In der 70. Minute war es dann wieder so weit: Vrenezi bediente Boyamba und der setzte erneut zum Lupfer an – 2:0! Bei den Gästen lagen angesichts der dohrenden Niederlage nun die Nerven blank und Ex-Löwe Noel Niemann setzte zur Blutgrätsche gegen Marcel Bär an. Logische Konsequenz: Rot für den Osnabrücker (74.)!

TSV 1860 besiegt den VfL Osnabrück deutlich

Der TSV 1860 war nun also mit zwei Toren in Führung und in Überzahl. Die Vorzeichen waren bestens für den ersten Heimsieg seit dem 21.01. (3:1 gegen den FSV Zwickau) und die Löwen ließen sich die Butter am Karsamstag nicht mehr vom Brot nehmen. Im Gegenteil: In der 89. Minute fand Vrenezi mit seinem Freistoß Jesper Verlaat und der sorgte für den 3:0-Endstand. Bravo, Löwen!

Statistik

Aufstellung:
1 Hiller – 39 Morgalla, 3 Lang, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 20 Deichmann, 38 Wörl (90. 27 Belkahia) – 7 Lex (C) (82. 26 Holzhauser), 9 Vrenezi, 33 Boyamba – 15 Bär (82. 14 Skenderovic)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 5 Moll, 10 Kobylanski, 11 Greilinger, 19 Lakenmacher, 22 Lannert

Tore:
1:0 Boyamba (39.), 2:0 Boyamba (70.), 3:0 Verlaat (89.)