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Robert Reisinger: “Es wäre mehr drin gewesen”

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Der Aufstiegszug ist für den TSV 1860 schon lange abgefahren, die realistisch gesehen die existent gewesene Abstiegsgefahr ist gebannt. Mit etwas Glück geht es für die Löwen vielleicht noch um die Qualifikation für den DFB Pokal. Präsident Robert Reisinger zeigt sich in der AZ unzufrieden mit der Saison und ist sich sicher, dass für Münchens große Liebe “mehr drin gewesen” wäre.

Reisinger: “Es wäre mehr drin gewesen”

Nach dem tollen Saisonstart mit 15 Punkten aus den ersten fünf Spielen träumte der TSV 1860 und das Umfeld bereits von der Rückkehr in die 2. Bundesliga. Doch es kam ganz anders…

“Wir haben ja zu Saisonbeginn schon gesehen, dass mehr drin gewesen wäre. Den Leistungseinbruch im Oktober, November kann ich mir auch nicht erklären. (…) Wir hatten eine kleine Durststrecke und könnten locker sieben, acht Punkte mehr haben, die jetzt wohl leider nicht mehr aufzuholen sind.”

Solche Schwächephasen sind ja nichts Neues beim TSV 1860. Auch unter Michael Köllner gab es in den letzten Jahren immer wieder schwächere Saisonabschnitte, die den Löwen den Aufstieg kosteten.

“Mit Sechzig ist immer zu rechnen!”

Reisinger zeigt sich zwar mit der “Gesamtsituation nicht zufrieden”, kündigt aber trotz eines wahrscheinlich deutlich beschnittenen Budgets in der kommenden Saison einen weiteren Anlauf in Richtung Aufstieg an.

“Mit Sechzig ist immer zu rechnen!”

Mit Trainer Maurizio Jacobacci wurde die erste Personalentscheidung schon getroffen, die Vertragsverlängerung des Trainers dürfte in den kommenden Tagen erfolgen. Ob ihm Schlüsselspieler wie Joseph Boyamba, Yannick Deichmann und Marius Wörl zeitnah folgen?

Titelbild: TSV 1860 München e.V.

sechzger.de Talk Folge 101 vor SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München

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sechzger.de Talk Folge 101 vor SV Wehen Wiesbaden - TSV 1860 München

Vier Spiele, drei Siege: die Löwen sind in Form und reisen mit Selbstbewusstsein zum nächsten Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden. Über die beiden Spiele spricht Moderator Jan mit seinen Gästen im sechzger.de Talk Folge 101 nach den Osterfeiertagen. Zu Gast sind Bernd, Christian und Flo aus der Redaktion, die Runde wird außerdem von Tobias vervollständigt. Er ist ein weiterer Löwenfan, der dem Aufruf zur Teilnahme folgte.

Der Heimsieg des TSV 1860 gegen Osnabrück

Joseph Boyamba blüht unter Marurizio Jacobacci auf und führt die Löwen zum Sieg gegen den VfL Osnabrück. Mit zwei Toren war er maßgeblich an den nächsten drei Punkten beteiligt. Natürlich waren mit Bernd und Flo auch wieder Teilnehmer vor Ort im Stadion und können daher von ihren Eindrücken aus Giesing berichten. Bernd hatte der Mannschaft bereits in der Taktiktafelanalyse eine gute Leistung attestiert.

Die Kommunikation bei den Löwen – eine weitere Meinung

Auch die Thematik rund um die Fahnenschwenker wird natürlich im sechzger.de Talk Folge 101 angesprochen. Dabei berichtet Tobi zunächst, wie er die ganze Geschichte wahrgenommen hat. Auch zu seiner Meinung rund um die Äußerungen von Hasan Ismaik in den sozialen Medien wird der Gast befragt. Insgesamt wird diesem Abschnitt aber in der aktuellen Ausgabe nicht allzu viel Beachtung geschenkt.

Der nächste Gegner: SV Wehen Wiesbaden

Leichter werden die Aufgaben für den TSV 1860 München nicht wirklich. Als nächstes steht die Reise zum Tabellenzweiten aus Wiesbaden auf dem Programm. Die Hessen mischen im Aufstiegskampf fleißig mit und konnten am Wochenende in Oldenburg den vierten Sieg in Folge feiern. Aber auch die Löwen blicken wie eingangs erwähnt auf eine ähnlich gute Leistung in den letzten vier Partien zurück. Es dürfte also spannend werden und sicherlich folgen dem TSV 1860 auch nach Wiesbaden wieder zahlreiche Fans in den Auswärtsblock.

Der sechzger.de Talk 101 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um Sieben: Jacobacci auch 2023/24 Trainer bei 1860?

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Auch 2023/24 soll Maurizio Jacobacci einem Bericht zufolge bei den Löwen bleiben und die neue Saison mit dem TSV 1860 München in Angriff nehmen. Außerdem ist eine neue sechzger.de Talk Folge online und die letzten Berichte zum Heimsieg gegen Osnabrück gingen am Dienstag online. Abgerundet werden die heutigen Meldungen zum Start in den Tag mit den News von der Konkurrenz.

Verlängerung bei Jacobacci für 2023/24 steht offenbar bevor

Seit sieben Spielen haben die Löwen nun einen neuen Trainer. Zuletzt wurde die Handschrift des Schweizers immer deutlicher erkennbar. Die ersten Löwenfans forderten daher bereits eine Verlängerung im Falle Jacobacci für die kommende Saison 2023/24. Bislang sind dafür noch viele Details zu klären, beispielsweise die Position des Geschäftsführer Sport oder die finanziell zur Verfügung stehenden Mittel. Nun scheint sich nach Informationen des merkur die bereits angesprochene Verlängerung für den Trainer anzubahnen.

sechzger.de Talk Folge 101 online

Seit gestern abend online ist die nächste Ausgabe des sechzger.de Talks. Auch dort geht es natürlich (unter anderem) um Maurizio Jacobacci und eine mögliche Weiterbeschäftigung in der Spielzeit 2023/24. Besprochen wird der Heimsieg gegen den VfL Osnabrück, die Protestaktion der Fahnenschwenker sowie Hasan Ismaiks Aktivitäten in den Sozialen Medien. Außerdem werfen die fünf Teilnehmer bereits einen Blick auf den kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel in Wiesbaden.

Boyamba mit Auszeichung – Video & Fotogalerie Osnabrück

Noch zwei letzte Artikel mit dem Fokus auf dem Ostersamstag gab es am gestrigen Dienstag bei sechzger.de. Zum einen wurden gleich drei Löwen in die kicker Elf des Spieltags berufen, zwei davon zum wiederholten Male. Außerdem gab es in der Video- & Fotogalerie noch ein paar Eindrücke aus dem Grünwalder Stadion.

Unterstützung für Ex-Löwe Helmut Scheller

Dringend Hilfe benötigt Helmut Scheller, der einst unter anderem für die Löwen die Fußballschuhe schnürte und mit ihnen den Aufstieg feiern konnte. Zwei Tore im Derby sind darüber hinaus eine Erinnerung an den ehemaligen Spieler des TSV 1860 München. Nun ist er schwer erkrankt und ist daher auf externe, finanzielle Unterstützung angewiesen. Hier sind alle wichtigen Informationen dazu im Überblick zu finden.

News aus der 3.Liga

Pyrostrafen für Saarbrücken und Halle

Der DFB bittet die nächsten Vereine für den Einsatz von Pyrotechnik zur Kasse. Betroffen ist zum einen der 1.FC Saarbrücken, dessen Fans beim Auswärtsspiel in Köln zündelten. Zum anderen – und mit einer deutlich höheren Summe – wird der Hallesche FC bestraft. 37.500€ werden für die Partie gegen Rot-Weiss Essen fällig. Die Summe fällt derart hoch aus, da mehrere Ordner ein Knalltrauma erlitten. Außerdem musste das Spiel für über zwei Minuten unterbrochen werden, was die eigentliche Strafsumme noch einmal verdoppelte.

Tritt von Arslan ohne weitere Konsequenzen

Einen guten Tag erwischte der Unparteiische Martin Speckner bei der Begegnung Dynamo Dresden gegen Rot-Weiss Essen wahrlich nicht. Das zeigt die Analyse von Babak Rafati bei liga3-online deutlich auf. Unter anderem übersah er einen Tritt von Dresdens Topscorer Arslan. In der Folge kassierte Gäste-Spieler Rother einen Platzverweis. Der DFB wird gegen den Spieler der SGD im Nachhinein kein Verfahren einleiten, die Intensität der Aktion reiche dafür nicht aus.

Merkur: Vertrag von Trainer Maurizio Jacobacci wird verlängert

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Jacobacci: "Stellen uns zu naiv an"
Jacobacci: "Stellen uns zu naiv an"

Ist die erste wichtige Personalentscheidung für die kommende Saison getroffen worden? Laut Münchner Merkur wird der Vertrag von Trainer Maurizio Jacobacci über die laufende Saison hinaus verlängert.

Vertrag von Maurizio Jacobacci wird verlängert

Nachdem sich sowohl die Leistungen als auch die Ergebnisse in den letzten Wochen seit der Entlassung Michael Köllners und des Rückzugs von Interimscoach Günther Gorenzel verbessert und stabilisiert haben, erscheint der Schritt logisch. Wie der Merkur in Erfahrung gebracht haben will, wird der Vertrag von Trainer Maurizio Jacobacci, der ursprünglich lediglich bis zum Saisonende befristet war, verlängert.

Dies ist nicht nur ein Vertrauensbeweis für den Italiener, sondern auch ein Zeichen an die Mannschaft und das Umfeld des TSV 1860 München. Insbesondere die Spieler, die unter dem neuen Trainer aufblühen, wird diese Personalentscheidung freuen. Steigen somit auch die Chancen, Marius Wörl, Joseph Boyamba, Yannick Deichmann & Co auch in der kommenden Spielzeit bei den Löwen zu sehen?

In bislang sieben Spielen unter Maurizio Jacobacci gelangen den Löwen drei Siege und zwei Unentschieden. Hinzu kommen zwei Niederlagen gegen Borussia Dortmund II sowie Viktoria Köln. Zuletzt konnten zwei Mal in Folge drei Punkte gegen Ingolstadt und am vergangenen Wochenende gegen Osnabrück erzielt werden. Joseph Boyamba zeigte sich jeweils in starker Form und wurde für beide Auftritte Spieler des Spieltags im Fußball-Fachmagazin kicker. Am Samstag wollen die Löwen in Wiesbaden nachlegen. Die Partie wird bereits im sechzger.de Talk Folge 101 thematisiert, der seit kurzem online zu finden ist.

Verlaat, Wörl und Boyamba in der kicker “Elf des Tages”

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Joseph Boyamba TSV 1860

Joseph Boyamba blüht auf. Innerhalb von nur sechs Tagen vergab der “kicker” an den 26jährigen für seinen Auftritt im Löwendress die Traumnote 1,0 und nominierte ihn für die “Elf des Tages“. Hatte Boyamba beim Montagsspiel vergangene Woche in Ingolstadt noch mit zwei Vorlagen geglänzt, konnte er am Karsamstag gegen den VFL Osnabrück zweimal selbst einnetzen und seine Saisontreffer fünf und sechs markieren. In der insgesamt für Boyamba eher durchwachsen verlaufenen Hinrunde hatte er allerdings auch schon zweimal in der “Elf des Tages” gestanden: Am fünften Spieltag beim 3:1 gegen den Halleschen FC und in Runde sieben beim 4:1 gegen den MSV Duisburg. Danach wurde es stiller um Boyamba und er fand sich unter Michael Köllner häufig nur noch auf der Bank wieder.

Auch Jungstar Marius Wörl freut sich heute über eine kleine Nominierungsserie und konnte seine Berücksichtigung der Vorwoche wiederholen. Für ihn waren dies die beiden ersten “Einsätze” der Saison in der “Elf des Tages.

Nachdem in Ingolstadt sogar vier Löwen in die Spieltags-Auswahl des Fachmagazins gewählt worden waren (außer den beiden genannten noch Lex und Morgalla), waren es diesmal wieder drei: Wie Boyamba freut sich auch Jesper Verlaat über die vierte Nominierung der Saison.

Erfreuliche und irgendwie versöhnliche Nachrichten aus dem Löwenlager nach den zu Jahresbeginn häufig sehr enttäuschenden Leistungen.

gofundme: Unterstützung für Ex-Löwe Herbert Scheller

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TSV 1860 Danke

Im Sommer 1977 wechselte Herbert Scheller vom 1. FC Kaiserslautern zum TSV 1860 und erzielte in 142 Spielen 17 Tore für die Löwen. Unvergessen bleibt u.a. sein Doppelpack beim 3:1-Sieg gegen den FC Bayern am 15. Spieltag der Saison 1977/78. Im Dezember 2022 veränderte sich sein Leben schlagartig, als ein Hirntumor ihn innerhalb von 2 Wochen halbseitig lähmte. Nun bittet seine Familie um (finanzielle) Unterstützung für Herbert Scheller.

Unterstützung für Ex-Löwe Herbert Scheller

Auf gofundme könnt Ihr Herbert Scheller und seine Familie unterstützen. Hier der Aufruf von Tanja Scheller auf der Spendenplattform:

Herbert Scheller ist vielen bekannt als ehemaliger Löwenspieler, 1982 wurde er mit Mainz 05 Amateurmeister. Die letzten Jahre hat er seinen Verein in Hofolding im Tischtennis stark unterstützt. Die Bälle wurden zwar kleiner, aber Herbert blieb immer ein sportlicher Kamerad.

Im Dezember 2022 veränderte sich sein Leben schlagartig, als ein Hirntumor (Glioblastom) ihn innerhalb von 2 Wochen halbseitig lähmte. Die OP hat er gut überstanden, auch in der Reha machte er erste kleine Fortschritte. Nun versucht ihn seine Familie zu Hause weiter zu unterstützen – aber es fehlt vor allem an pflegerischer Unterstützung. Seine Frau hat nicht die Kraft, ihn alleine in den Rollstuhl zu setzen, selbst der Gang zur Toilette ist ein nahezu unmöglicher Kraftakt. Benötigt wird dringend finanzielle Unterstützung, um eine 24h Kraft einstellen zu können und ein Leben zu Hause im gewohnten Umfeld möglich zu machen.

Die Kosten werden von der Kasse nur zu einem geringen Teil übernommen und Herberts Karriere hat damals leider noch nicht die hohen Gelder bezahlt wie heute im Fußball üblich.

Es wäre schön, wenn eine ordentliche Summe für den Ex-Löwen zustande käme.

Titelbild: TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA

Video- & Fotogalerie zur Partie TSV 1860 – VfL Osnabrück

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TSV 1860 VfL Osnabrück Fotogalerie Titelbild

Beim 3:0 gegen den VfL Osnabrück zeigten die Löwen endlich mal wieder, zu was sie eigentlich in der Lage wären. Ein überzeugender Heimsieg gegen einen Gegner, der durchaus noch Chancen hat, in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Impressionen von der Partie des TSV 1860 München gegen den VfL Osnabrück im ausverkauften Grünwalder Stadion.

Zwei Videos aus dem Sechzgerstadion

Ihr wollt weitere Videos rund um den TSV 1860 sehen? Dann klickt Euch doch mal rein in unseren YouTube-Kanal und abonniert uns!

Fotogalerie zur Partie TSV 1860 – VfL Osnabrück

Hier noch ein Bilder vom Heimsieg der Löwen gegen die Lila-Weißen aus Osnabrück. Zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Thumbnail klicken!

Sechzig um Sieben: Rückblick auf den Heimsieg gegen Osnabrück

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

sechzger.de kehrt zurück aus einem langen Osterwochenende, wobei trotz Feiertagen dennoch der ein oder andere Artikel auf der Seite online ging. Kein Wunder: schließlich zeigte die Mannschaft von Maurizio Jacobacci die nächste ansprechende Leistung, schlug den VfL Osnabrück deutlich auf Giesings Höhen und sorgte so für den ersten Heimsieg unter dem neuen Trainer. Zum Start in die kurze Arbeitswoche gibt es wie gewohnt ein Update aller wichtigen Meldungen rund um die Löwen.

Der Heimsieg gegen den VfL Osnabrück

3:0 hieß es nach 90 Minuten am Ostersamstag im Grünwalder Stadion. Vor allem ein überragender Joseph Boyamba sorgte mit zwei Treffern für drei weitere Punkte. Trainer Jacobacci äußerte sich nach seinem ersten Heimsieg gegen den VfL Osnabrück auf der Pressekonferenz naturgemäß zufrieden und war stolz auf sein Team.
Bernd sah das ganze in der Taktiktafelanalyse ähnlich und spricht gar von einer “taktisch defensiven Meisterleistung” des TSV 1860 München. So könne man mit breiter Brust zum nächsten Gegner nach Wiesbaden anreisen. Auch Thomas konnte sich dem anschließen, zumindest aus sportlicher Sicht. Die Nebengeräusche beschäftigen ihn in seinen Giesinger Gedanken allerdings auch.

Hasan Ismaik: neue Postings und Fragen der sechzger.de Leser

Im Saisonendspurt scheint Kreditgeber Hasan Ismaik wieder aktiver zu werden, zumindest auf seinen Kanälen in den sozialen Medien (bei denen weiterhin nicht geklärt ist, von wem diese betreut werden). Am Karfreitag kritisierte er unter anderem die Entlassung von Michael Köllner, am Sonntag folgte bereits die nächste Mitteilung. Auch Statthalter Anthony Power setzt weiterhin auf mittlerweile bewährte Mittel und pflegt seine Instagram-Story fleißig.

sechzger.de versucht unterdessen weiterhin bei einem möglichen Besuch von Hasan Ismaik mit anwesend zu sein. Nach einem offenen Brief in Richtung Ismaik können Löwenfans nun Fragen einreichen, die sie interessieren und die dann nach Möglichkeit direkt an den Jordanier gerichtet werden sollen. Unter dem zugehörigen Artikel finden sich bereits zahlreiche Kommentare. Bitte achtet darauf, dass die Fragen nicht doppelt gestellt werden.

Sechzig am Wochenende

Nicht nur die Profis waren im Einsatz, auch zahlreiche andere Mannschaften des TSV 1860 München begaben sich am Wochenende auf Punktejagd. Während die zweite Mannschaft dabei bereits am Donnerstag nicht erfolgreich war, machten es die Dritte und Vierte am Samstag besser. Auch die Löwinnen konnten ein Testspiel gewinnen. Alle Spiele der Löwen gibt es hier in der Übersicht.

Verspäteter sechzger.de Talk

Man soll ja meinen an einem Feiertag ist ausreichend Zeit für die nächste Folge des sechzger.de Talks. Doch aus diversen Gründen hat es schlussendlich doch nicht wie geplant hingehauen und die Aufnahme findet erst am heutigen Abend statt. Kurz danach ist Folge 101 dann zum Hören auf allen bekannten Kanälen verfügbar.

Zu Gast bei neun30

Als kleinen Zeitvertreib bis heute abend kann stattdessen auf die nächste Folge des Podcasts neun30 zurückgegriffen werden. Zu Gast sind in Folge 135 Christian und auch Bernd von sechzger.de.

News aus der 3.Liga

Der 31.Spieltag

Tabellenführer SV Elversberg hat am gestrigen Montag einen weiteren großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Zunächst ging die Kölner Viktoria, die im Saarland zu Gast war, früh durch Meißner in Führung. Doch Rochelt konnte wenig später bereits den Ausgleich erzielen, bevor Woltemade den Tabellenführer noch vor der Pause mit 2:1 in Führung brachte. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Correia dann für die Gastgeber. Der Anschlusstreffer für Köln durch Hong in der Nachspielzeit kam zu spät.

Bereits am Samstag konnte der nächste Löwen-Gegner Wiesbaden am 31.Spieltag einen Auswärtssieg in Oldenburg feiern. Auch Mannheim und Dresden konnten ihre Spiele jeweils gewinnen.

Am Sonntag konnte der ehemalige Trainer des TSV 1860 München, Michael Köllner, einen überzeugenden Einstand beim FC Ingolstadt feiern. Außerdem standen sich der FSV Zwickau und der 1.FC Saarbrücken sowie der SC Verl und die SpVgg Bayreuth gegenüber.

Halle siegt auch im Landespokal

Ein durchaus erfolgreiches Wochenende hat der Hallesche FC hinter sich. Nicht nur im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue durfte gejubelt werden, sondern auch wenig später im Landespokal. 3:0 hieß es nach Abpfiff gegen den SSC Weißenfels. Damit steht der HFC im Viertelfinale.

Sechzig am Wochenende: Auswärtssiege für TSV 1860 III & IV

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Tsv München Ost Tsv 1860 Iii Dritte

Mit 3:0 schickten die Profis am Samstag den  VFl Osnabrück nach Hause, doch auch die Herrenmannschaften des e.V. hatten Grund zur Freude. Sowohl der TSV 1860 III als auch die 4. Mannschaft feierten Auswärtssiege in der Kreisklasse.

Auswärtssieg für TSV 1860 III

Ein hartes Stück Arbeit musste der TSV 1860 III beim TSV Trudering II verrichten. Beim Tabellenletzten tat sich die Dritte überraschend schwer, obwohl sie nach einer halben Stunde durch Schleich (14.) und Lettenbauer (30.) bereits 2:0 führte. Scholl verkürzte für die Gastgeber (40.), doch erneut Julian Schleich (50.) stellte den alten Vorsprung wieder her. Tremmel brachte Trudering mit dem 2:3 wieder heran (55.), ehe Diego Hones in der 75. Minute für den 4:2-Endstand zugunsten der Löwen sorgte.

In der Tabelle führen die Löwen mit 54 Punkten aus 19 Spielen vor dem punktgleichen Verfolger FC Bosna i Hercegovina, der am Samstag mit 3:1 beim SV Laim gewann. Nur der Meister steigt direkt auf, der Zweite geht in die Relegation.

Auch die Vierte holt drei Punkte

Einen Sieg gab es auch für die 4. Mannschaft des TSV 1860, die sich mit 3:0 bei der SpVgg Thalkirchen-Freundschaft durchsetzte. Die Tore für die Löwen erzielten Georgios Filentas (35.), Yanneck Holst (56.) und Ersan Zeybek per Elfmeter (59.)

Durch den Dreier sprang die Vierte auf den 3. Tabellenplatz und liegt somit nur noch drei Punkte hinter dem Relegationsplatz, hat jedoch schon eine Partie mehr absolviert als der Tabellenzweite NK Dinamo München.

Die Spiele im Überblick

Donnerstag, 06.04.

15.00 Uhr: Würzburger Kickers U17 – U16 1:1
19.00 Uhr: U21 – TSV Schwaben Augsburg 0:1

Samstag, 08.04.

10.45 Uhr: SpVgg Thalkirchen-Freundschaft – Vierte 0:3
13.00 Uhr: Löwinnen II – FC Perlach 11:3
14.00 Uhr: Profis – VfL Osnabrück 3:0
14.30 Uhr: TSV Trudering II – Dritte 2:4

Montag, 10.04.

16.30 Uhr: TSV Rohrbach – Löwinnen I 1:3

TSV 1860 – VFL Osnabrück (3:0), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – VFL Osnabrück. Am Ende steht ein hochverdienter 3:0 Sieg für die Löwen zu Buche.

TSV 1860 – VFL Osnabrück war eine taktisch defensive Meisterleistung der Löwen. Die Lila-Weißen aus Niedersachsen fanden in keiner Phase des Spiels ein Mittel gegen das sensationelle Stellungsspiel des TSV 1860 München.

Die erwartungsgemäß im 4-3-3 auflaufenden Osnabrücker mussten auf drei Stammspieler verzichten. Das veranlasste Tobias Schweinsteiger aber mitnichten dazu auch möglicherweise System oder taktische Herangehensweise zu verändern.

Demzufolge konnten Maurizio Jacobaccis Löwen die wieder im 4-2-3-1 auf dem Geläuf standen von Beginn an ihren Plan umsetzen: Aus einem kompakten, engen Mittelfeld heraus über Umschaltmomente und Konterangriffe Nadelstiche in Richtung Osnabrücker Gehäuse setzen.

Mit hoch angelegter Defensivlinie und Pressinglinie auf mittlerem bis tiefem Niveau nahmen die Sechzger den Osnabrückern jeden Raum um das technisch hochwertige Offensivspiel effektiv auf den Platz zu bringen.

Osnabrück wie immer hoch anlaufend und fand in keiner Phase des Spiels wirklich entscheidenden Zugriff.

Vor der genauen Analyse, wie immer die wichtigsten statistischen Werte der Partie

Statistische Werte des Spiels TSV 1860 – VFL Osnabrück

  • Ballbesitz TSV 1860 42% – VFL Osnabrück 58%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 78% – VFL Osnabrück 87%
  • defensive Zweikampfquote TSV 1860 68% – VFL Osnabrück 62%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 12/5 – VFL Osnabrück 5/1
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 22,24 – VFL Osnabrück 7,05

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Mit sechzehn Prozent mehr Spielanteilen sieht es natürlich direkt wieder so aus als hätte der VFL Osnabrück das Spiel bestimmt. Das war allerdings beileibe nicht so. Ideenlosigkeit und ratloses Ballgeschiebe innerhalb der eigenen Defensivreihe war bei Osnabrück tonangebend. Der VFL Osnabrück fand keine Lösungen um die eigenen Offensivspieler im Mittelfeld in Szene zu setzen.

Ballgeschiebe in der weitestgehend unbehelligten Defensivreihe, dafür zugestellte Passwege im Mittelfeld ergab am Ende zwar deutlich mehr Ballbesitz für den VFL aber auch die Erkenntnis, für alle Zuseher, dass man ein Spiel durch eine kompakte Defensivleistung diktieren kann. Um das genauer aufzulösen brauchen wir den Blick auf die Passgenauigkeit der beiden Teams.

Passgenauigkeit

Die Gäste beeindrucken auf den ersten Blick natürlich mit einer Passgenauigkeit von 87%. Insgesamt spielten die Osnabrücker 495 Pässe im Spiel am Samstag. Mit Blick auf den von den Sechzgern zugelassenen Durchschnittswert an gegnerischen Pässen diese Saison ist das ein beeindruckender Wert für die Niedersachsen. Mit genauerem Blick darauf wieviele Pässe in welchen Zonen gespielt wurden relativiert sich das so, dass die Ideenlosigkeit der Osnabrücker deutlich zu Tage tritt.

Die Anzahl der Pässe innerhalb der Defensivabteilung einschließlich des defensiven Mittelfelds summiert sich auf 172. Das bedeutet 35% aller von Osnabrück gespielten Pässe hatten keinerlei Mehrwert für den Spielaufbau.

Diese Pässe waren lediglich dazu geeignet selbst Ballkontrolle zu behalten. Allein die die beiden Innenverteidiger spielten sich das Spielgerät 60 mal gegenseitig zu. Es folgt anzahlsmäßig die Kombination zwischen Tohüter Kühn und den beiden Innenverteidigern.

Die Tatsache, dass jeder Rückpass innerhalb der Defensive im Normalfall auch wieder einen Vorwärtspass (aus dem kein wirklicher Raumgewinn resultiert) zur Folge hat habe ich ja schon öfter erwähnt.  Ebenso die dort normalerweise hohe Passgenauigkeit.

Rechnen wir diese unproduktiven Pässe aus der Gesamtleistung des Passspiels des VFL Osnabrück heraus, sehen die Werte deutlich anders aus. Dann liegt die Passgenauigkeit deutlich tiefer als die Statistik es suggeriert.  Am Ende landen wir hier in einem normalen Maß, dass zu einer Mannschaft die sich im vorderen Tabellendrittel der dritten Liga befindet passt.

Bei den Sechzgern lag was die Passgenauigkeit anbelangt alles im normalen Bereich für den TSV 1860.

Dadurch, dass man hauptsächlich über Umschaltmomente agierte, waren die Pässe ins letzte Drittel des Gegners allerdings etwas ungenauer als man es gewohnt ist. Sicherheitspässe in der eigenen Defensivabteilung spielten keine erwähnenswerte Rolle.

Defensive Zweikampfquote

In der eigenen Defensivzone verloren die Spieler des TSV 1860 München lediglich zwölf direkte Zweikämpfe Mann gegen Mann und nur einen einzigen im eigenen Strafraum. Es wurden nach Standardsituationen allerdings drei Kopfballduelle in der Box verloren.

Die Sechzger ließen somit zusätzlich zu den Momenten als man im eigenen Strafraum nicht in den direkten Zweikampf fand von den oben aufgeführten fünf Schüssen der Niedersachsen zwei in der eigenen Box zu.

Die Defensivspieler inklusive defensivem Mittelfeld des TSV 1860 München verloren insgesamt lediglich vierzehn defensive Zweikämpfe. Herausragend dabei war die komplette Viererkette. Mit einer Quote von 78% gewonnener Defensivzweikämpfe und nur zwei verlorenen Duellen in der Innenverteidigung beeindruckte dieser Mannschaftsteil mit hervorragender Arbeit in der Kernkompetenz seines Aufgabengebiets.

Osnabrück hielt in den Umschaltmomenten für die Löwen auch meist gut dagegen, allerdings bekam die Innenverteidigung Osnabrücks die schnellen Offensivspieler der Hausherren nach Steilpässen aus dem Mittelfeld selten unter Kontrolle.

Trotz geringerem Ballbesitz führte und gewann der TSV 1860 mehr Offensivduelle als der VFL Osnabrück. In Zahlen ausgedrückt haben die Sechzger gegenüber Osnabrückern fünf Duelle mehr geführt als die Niedersachsen und sechs mehr gewonnen.

Das zeigt sich am Ende im statistischen Wert der defensiven Zweikampfquote im Vergleich der beiden Teams. Die Sechzger liegen, obwohl sie mehr defensive Zweikampfsituationen zu bestehen hatten, beim relativen Wert des Erfolgs derselben, deutlich vor den Osnabrückern. Meistens zeigt sich hier eine indirekte Proportionalität. Nicht so im Fall des Spiels vom Samstag.

Die Sechzger hatten defensiv alles im Griff.

Schüsse/aufs Tor

All das was ich bisher in der Analyse der Statistischen werte erklärt habe führt letztendlich dazu, dass Schussstatistik deutlich zugunsten unserer Löwen ausfällt.

Hätten es die Osnabrücker nicht geschafft die Hälfte der Schüsse der Löwen zu blocken stünde bei den werten in der Tabelle nicht 12/5 sondern 12/11. Das wären, in relativen Zahlen ausgedrückt, rund 92% Schussgenauigkeit. Da geblockte Schüsse aber als nicht aufs Tor gehend gezählt werden, müssen wir uns mit 41% zufrieden geben. Das ist trotzdem ein guter Wert.

Ein einziger Schuss der Löwen war dergestalt, dass er ohne Abwehrmaßnahme eines Osnabrückers nicht das Tor getroffen hätte.

Osnabrück schaffte es lediglich sechsmal zu schießen. Nur zwei dieser Schüsse waren in Puncto Torgefahr erwähnenswert. Man muss allerdings gestehen, dass wenn Chatos Versuch nach einem von Bärmann per Kopf verlängerten Freistoß in der 13. Minute aufs Tor und nicht daneben geht, die Partie möglicherweise einen komplett anderen Verlauf nimmt.

Der TSV 1860 hätte dann den Matchplan ändern müssen und Osnabrück wäre das Team gewesen, dass auf Konterchancen hätte lauern können.

Diese Chance von Chato war, bis kurz vor Schluss, nach einem Freistoß von Simakalla (den Hiller nicht festhalten konnte) das einzig erwähnenswerte Ausrufezeichen der Osnabrücker im Spiel.

Aus den vielen Positionsangriffen und zwei Kontersituationen die Osnabrück sich erspielte, ergaben sich am Ende lediglich eine Torchance der keine Standardsituation vorausging.

Die Sechzger können mit acht Angriffen die mit einem oder mehreren Schüssen endeten aufwarten. Jeweils vier Konter und vier Positionsangriffe führten zu den Möglichkeiten des TSV aus dem Spiel heraus. Hinzu kommen weitere zwei Chancen aus offensiven Standards, von denen Verlaat einen schlecht abgewehrten Ball nach einem Freistoß für einen Treffer nutzen konnte.

PPDA

Die Löwen liefen die Osnabrücker auf mittlerer bis tiefer Linie an und schoben die Defensivlinie sehr weit nach vorn. Gegen dieses Mittel und die dadurch im Stellungsspiel der Löwen aufgestellten Pressingfallen hatte der VFL Osnabrück keine Antwort. Nach schier endlosen Ballstafetten in der eigenen Defensivabteilung folgte irgendwann der lange Ball des VFL den der TSV 1860 München meist problemlos eroberte.

Mit tiefer Pressinglinie und im Raum angelegtem Anlaufen, das hauptsächlich flache Pässe aus der Abwehr ins Mittelfeld verhindern soll ist eine PPDA von 22,24 nicht verwunderlich und auch keinesfalls verwerflich.

Die Defensivaktionen wurden hauptsächlich jenseits der pressingrelevanten Zonen geführt. Somit ist der theoretisch schlechte Wert bei der PPDA des TSV vernachlässigbar.

Die Osnabrücker haben tatsächlich einen Wert der etwas besser daherkommt als deren Saisondurchschnitt. Allerdings sagt die Anzahl der Aktionen nach wie vor nichts über deren Erfolg aus.

Und hier haben die Löwen dem VFL ein kleines Lehrstündchen erteilt wie man mit Laufarbeit präzisen Pässen und Einsatzwillen dem gegnerischen Forechecking ein Schnippchen schlagen kann. Die Spieler des VFL Osnabrück setzten zwar durchaus Aktionen gegen das Aufbauspiel des TSV 1860, konnten diese aber eher selten mit Erfolg krönen. Selbst wenn die Aktionen der Osnabrücker in den pressingrelevanten Zonen mit Erfolg durchgeführt werden konnten, war der Ball meist schneller wieder in den Reihen des TSV 1860 München als es dauert den Vereinsnamen der Niedersachsen auszusprechen.

Die Tore

Die Tore und weitere Highlights sind hier noch einmal zu betrachten.

Das entscheidende Tor am Samstag war das 1:0.  Aufgrund dessen, dass es das Tor war das wirklich erarbeitet und nicht erspielt war, nehme ich dieses genauer unter die Lupe. Nach einem Einwurf für den TSV 1860 auf der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie kommt Wörl in der rechten Halbposition in der Spielfeldhälfte des VFL Osnabrück an den Ball. Er spielt diagonal zu Steinhart an die Mittellinie links vom Mittelkreis zurück.

Daraufhin schlägt Steinhart einen tiefen Ball, für Bär gedacht, in die Box des VFL Osnabrück den Beermann per Kopf zu klären versucht. Lex erkämpft sich das Leder mit starkem Einsatz gegen Haas und spielt aus halbrechter Position an der Sechzehnerlinie quer zu Wörl der zentral am Sechzehner steht.

Wörl schickt Boyamba mit einem Diagonalpass in die Box auf die halblinke Seite auf die Reise. Boyamba kommt auf Höhe des linken Pfosten etwa sieben Meter vor dem Tor an die Kugel geht noch einen weiteren Schritt und lupft das Spielgerät über den chancenlosen Keeper Kühn hinweg ins lange Eck.

Lex Einsatz unter allen Umständen den zweiten Ball zu erkämpfen und weiterzuleiten, Wörls Übersicht und Boyambas Kaltschnäuzigkeit in dieser Situation waren die entscheidenden Momente während des Angriffs.

Ebenfalls erwähnenswert, wie beim entscheidenden Treffer in Ingolstadt vergehen nach dem Einwurf für den TSV 1860 keine fünfzehn Sekunden bis zum Abschluss.

Das fiel auf

Die unfassbare Kompaktheit im engmaschigen Mittelfeld des TSV 1860 München, gegen die der VFL Osnabrück kein Mittel fand war beeindruckend.

Nur Standards konnten für echte Gefahr vor dem Löwentor sorgen.

Wie die Spieler in weiß blau sich gegenseitig immer wieder pushen und für ihre Kollegen nach deren Fehlern in die Bresche springen zeigt deutlich wie sich der Mannschaftsgeist in den letzten Wochen zum Besseren gewandelt hat.

Youngster Wörl glänzt mit einem direkten und einem sogenannten “second Assist” vor den ersten beiden Toren, den zweitmeisten abgefangenen Bällen im Spiel und dem Mut auch nach verlorenen Offensivduellen sich davon nicht ins Bockshorn jagen zu lassen.

Der Gegner aus Niedersachsen hatte in keiner Phase wirklich Zugriff aufs Spiel. Ich kann Schweinsteigers Aussagen aus der Pressekonferenz absolut nicht nachvollziehen. Die Ratlosigkeit im Aufbauspiel war dem VFL Osnabrück im Spiel gegen den TSV 1860 geradezu anzusehen. Auf ein eng gestaffeltes, kämpferisch eingestelltes Mittelfeld mit hoher Defensivlinie war kein Spieler der Gäste vorbereitet.

Das Stellungsspiel der Löwen in den Defensivzonen war exzellent.

Einziges Manko im Spiel des TSV 1860 München war am Samstag eine leichte Unterlegenheit bei Kopfballduellen nach Standards in der eigenen Box.

Holzhauser zeigte nach seiner Einwechslung wieder einmal, dass er ein klasse Techniker ist. Wenn seine Mitspieler nur die Hälfte seiner Zuspiele in den elf Minuten die er auf dem Platz stand verwerten können, geht Osnabrück komplett unter und das nicht unverdient.

Wirklich schade war, dass der ehemaliger Löwenspieler Noel Niemann sich durch ein unnötigen Frustfoul negativ präsentieren musste.

Fazit

Der Sieg für die Mannschaft des TSV 1860 München gegen den VFL Osnabrück war wie schon erwähnt hochverdient und ein taktisches Kabinettstückchen des Trainers mit dem beim Gegner offensichtlich keiner gerechnet hat. Es wäre sonst das Spiel der Osnabrücker nicht so dermaßen von Rat- und Ideenlosigkeit geprägt gewesen wie wir es am Samstag im Sechzgerstadion erleben durften.

Achtung Phrase: Der Gegner ist immer nur so gut wie man es selbst zulässt. Und zugelassen haben die Löwen aus dem Spiel heraus genau einen einzigen Schuss. Der Rest dessen was Osnabrück am Tor vorbeischoss war Standards geschuldet und nur zweimal gefährlich zu nennen.

Wer immer noch nicht erkannt hat, dass der Trainerwechsel sportliche Gründe hatte, dem ist nicht mehr zu helfen und er sollte vielleicht die Sportart wechseln.

Die taktische Varianz die die Mannschaft nun auf den Platz bringt bei der man sich defensiv dem anpasst was man vom Gegner erwartet und auch defensiv ein gewisses Risiko eingeht gefällt mir gut. Unter Köllner hat/hätte es das nie gegeben, dass die Defensivlinie auf maximaler Höhe agiert während die Pressinglinie tief steht.

Am Samstag in Wiesbaden hat der TSV 1860 wieder einen Gegner aus dem vorderen Tabellendrittel vor der Brust. Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen geht es mit breiter Brust in die hessische Landeshauptstadt.

Datenquelle: Wyscout