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Olympiastadion: Dach-Sanierung könnte bis zu 280 Millionen kosten

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Haupttribüne Olympiastadion München beim Spiel Türkgücü TSV 1860 München

Dass beim Olympiastadion das Dach saniert werden muss, ist seit längerem bekannt. Die Kosten dafür scheinen nun aber zu explodieren und könnten sich auf bis zu 280 Millionen Euro belaufen. Das sorgt in der Stadt-Politik für Streit.

Olympiastadion: 280 Millionen Euro für das Dach?

Laut übereinstimmenden Medienberichten muss die Stadt München für die Dach-Sanierung im Olympiastadion deutlich tiefer in die Tasche greifen, als zunächst vermutet. Anfang letzten Jahres ging man noch von Kosten um die 85 Millionen Euro aus. Diese Schätzung ist mittlerweile deutlich überholt. Im schlimmsten Fall geht man nun von bis zu 280 Millionen Euro aus – das entspräche einer Steigerung von weit über 300%. Diese Zahl stammt von der Olympiapark GmbH, die allerdings gar keine aktuelle Kostenschätzung vorliegen hat.

In der Politik ist zwar weiterhin jedem bewusst, dass die Sanierung dringend durchgeführt werden muss. Doch die Explosion bei den Kosten sorgt für Streit im Stadtrat wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. In der Kritik steht das teure Olympiastadion-Dach auch deshalb, weil nur wenige Konzerte pro Jahr für wirklich Einnahmen sorgen. Zuletzt waren es sieben bis neun solcher Veranstaltungen. Diese Zahl wird in diesem Jahr zumindest gesteigert – auf elf.

Auch am restlichen Stadion müssen noch weitere Arbeiten vorgenommen werden. Nikolaus Gradl (SPD) schätzt daher, dass die Stadt München in den nächsten zwei Jahrzehnten zwischen 300 und 400 Milionen Euro investieren muss. Viel Geld für ein ehemaliges Fußballstadion, das heutzutage nur noch sporadisch genutzt wird. Entsprechend denkt man bei der Stadt inzwischen darüber nach, sich für die Olympischen Spiel zu bewerben und so zumindest einen weiteren Nutzen zu erzielen.

Sechzig um sieben: Otto Steiner im sechzger.de Talk

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Sein Interview in  der SZ sorgte für große Aufmerksamkeit im Löwenkosmos. Nun präzisiert Otto Steiner seine Aussagen im sechzger.de Talk und gibt tiefe Einblicke in die Zeit rund um den Einstieg von Hasan Ismaik beim TSV 1860 München.

Otto Steiner zu Gast im sechzger.de Talk

Otto Steiner, ehemaliger Vize-Präsident und Aufsichtsrat des TSV 1860 erklärte sich bereit, im sechzger.de Talk 104 ergänzend zu seinem Interview in der SZ noch einmal Einblicke in die vereinspolitische Lage anno 2011 und die Beweggründe, die letzlich zum Anteilsverkauf an Hasan Ismaik führten, zu geben. Außerdem berichtet er von seiner Präsidentschaftskandidatur, der Zusammenarbeit in verschiedenen Gremien der Löwen und der Kooperation mit Ismaik. Absolut hörenswerte Einblicke in die Vergangenheit des TSV 1860 München, die bis heute Auswirkungen haben.

Den sechzger.de Talk mit Otto Steiner findet Ihr auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen:

Kombiticket ab nächster Saison gestrichen

Der Stadtrat entschied gestern, dass 1860 ab der kommenden Saison das Kombiticket nicht mehr anbieten muss. Die KGaA freut sich über eine Kostenentlastung von etwa 300.000 Euro. Löwenfans, die mit dem MVV anreisen und nicht das 49-Ticket lösen werden, sehen sich massiven Kostensteigerungen gegenüber. In unserem Kommentarbereich wird angeregt, die Jahreskarte optional mit Kombiticket anzubieten. Das wäre sicher eine gute Lösung.

Mobile Tickets ab dem nächsten Heimspiel

Der TSV 1860 bietet bereits ab dem nächsten Heimspiel gegen den SC Freiburg auch mobile Tickets an. Damit muss weder ein Print-at-home-Ticket noch ein “richtiges” Ticket mehr am Stadioneingang vorgezeigt werden. Es reicht ein Download auf’s Handy, der mit der Bestätigung versandt wird.

Mansour Ouro-Tagba nächste Saison im Profikader?

Der aktuelle U19-Spieler, der bereits mit 16 Jahren sein Debüt bei den Löwen-Profis gab, durfte in den letzten Tagen bei den Profis mittrainieren. Trainer Maurizio Jacobacci will sich ein Bild vom jungen Mittelstürmer machen und dann entscheiden, ob er in der kommende Saison eine Chance im Profikader bekommt.

1860 gegen 1860

Und zwar München gegen Rosenheim. Die U21 empfängt am Samstag um 14:00h in Gilching die Namensvetter aus Rosenheim, das sich aktuell allerdings komplett im Eishockeyfieber befindet. Nach dem 4:0 gegen Türkspor Augsburg wollen die Amas in der Erfolgsspur verbleiben. Da die Profis erst am Sonntag in Saarbrücken ran müssen, sucht vielleicht noch der ein oder andere Löwenfan nach einer Beschäftigung am Samstag Nachmittag.

News aus der dritten Liga

Saarbrücken schaltet Homburg aus

Der nächste Löwengegner steht im Finale des Saar-Pokals. Der 1. FC Saarbrücken schaltete den FC Homburg mit 3:2 n.V. aus. Cuni schoss den Siegtreffer in der Verlängerung. Der Saarbrücker Stürmer Kerber musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Es ist unklar, ob er bis Sonntag wieder fit wird. Der SV Wehen schied dagegen im Halbfinale des Hessenpokals nach einer 1:2-Niederlage beim TSV Steinbach aus.

Halbfinale im Niedersachsenpokal

Gemischte Ergebnisse für die niedersächsichen Drittligisten im Halbfinale des Niersachsenpokals. Der VfB Oldeburg scheiterte mit 1:3 bei Atlas Delmenhorst. Der VfL Osnabrück dagegen behielt beim SV Jeddeloh mit 2:0 die Oberhand.

Unterhaching möglicherweise ohne Drittliga-Lizenz

Der Verein mit dem Bob im Wappen führt aktuell die Regionalliga Bayern souverän an. Dennoch ist unsicher, ob die Hachinger in die Aufstiegsspiele gegen den Gewinner der Staffel Nord-Ost gehen werden. Grund sind Lizenz-Auflagen des DFB, die laut Präsident Schwabl erfüllt werden können, aber nicht müssen. Im Klartext, die SpVgg überlegt auf Grund der Auflagen, auf einen Aufsteig zu verzichten. Je nachdem, wann die Vorstädter geruhen, ihre Entscheidung zu treffen, hat das extreme Auswirkungen auf das Aufsteigsspiel bis hin zu einer Verschiebung. Sollte die Elf mit dem Bob im Wappen nicht antreten wollen, könnten Würzburg oder Bayern II nachrücken. Alle anderen Teams aus der Regionalliga Bayern haben keine Lizenz beantragt.

Damit wisst Ihr wieder was an der Grünwalder Straße und dem Rest der dritten Liga läuft. Sechzger.de hält Euch über ales Wichtige auf dem Laufenden.

 

Kein Kombiticket ab kommender Saison bei 1860

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Ab nächster Saison muss der TSV 1860 München kein Kombiticket für den MVV mehr anbieten. Diese Entscheidung traf der Stadtrat heute Nachmittag in nicht öffentlicher Sitzung.

Kein Kombiticket mehr bei 1860 ab der Saison 2023/24

Die Landeshauptstadt München hat ihre Ankündigung wahr gemacht und erlässt dem TSV 1860 die Pflicht zum Kombiticket ab der kommenden Saison. Dies wird mit der Einführung des 49-Tickets begründet. Man möchte dessen Besitzer nicht doppelt zur Kasse bitten. Damit sieht sich die KGaA einer Kostenentlastung von kolportierten 300.000 Euro gegenüber. Diese sollte die erhöhten Nebenkosten für das Grünwalder Stadion, die auf Grund der Forderung des kaufmännischen Geschäftsführers eine marktübliche Miete zu verlangen, entstanden sind, wenigstens teilweise kompensieren.

Pfeifer dankt dem Stadtrat

Entsprechend freudig reagierte Marc-Nicolai Pfeifer auf dem Instagram Kanal von 1860. “Durch die angekündigte Erhöhung der Mietkonditionen für das Grünwalder Stadion zeichnete sich eine bedrohliche Situation für den TSV 1860 München ab, die durch den heutigen Beschluss der Vollversammlung des Stadtrats dankenswerterweise abgemildert wurde. Wir sind der Stadtspitze, dem Stadtrat und allen Fraktionen sehr zum Dank verpflichtet, dass die Sportstadt München uns in diesem Punkt entgegengekommen ist und somit dem TSV 1860 München durch diese Entscheidung mehr Luft zum Atmen gibt.”

Entscheidung mit Kehrseite

Der zukünftige Wegfall des Kombitickets ist für die KGaA durchweg postiv zu bewerten. Dennoch hat er für viele Löwenfans eine Kehrseite. Diejenigen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen werden ab kommender Saison ihre Anreise mit dem MVV zusätzlich bezahlen müssen. In meinem Falle sind das 19 Spiele a 4 Streifen auf der Streifenkarte zu je 1,63 Euro machen in der kompletten Saison 123,88 Euro oben drauf für mich. Bei aktuell 500 Euro für die Stehhalle ist das schon mal eine Preiserhöhung von satten 25%. Da es unwahrscheinlich ist, dass die wegfallenden MVV-Kosten an die Ticketkäufer weitergegeben werden, müssen sich Nicht-Besitzer des 49-Euro Tickets also auf eine saftige Preiserhöhung gefasst machen.

Mehr Verkehr und Parkchaos zu befürchten

Außerdem steht zu befürchten, dass durch den Wegfall des Kombitickets wieder mehr Löwenfans mit dem Auto anreisen. So wird mehr Individualverkehr erzeugt. Außerdem dürfte sich die Parksituation rund um das Sechzgerstadion verschärfen. Bleibt zu hoffen, dass diese Annäherung zwischen Stadt und 1860 auch beim endlosen Schwarzer-Peter-Spiel rund um die Stadionertüchtigung stattfindet. Hier wäre eine Einigung mehr als wünschenswert.

 

 

sechzger.de Talk Folge 104: Gespräch mit Otto Steiner über Ismaik

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sechzger.de Talk Folge 104 im Gespräch mit Otto Steiner über Hasan Ismaik beim TSV 1860 München

Besondere Gelegenheiten erfordern besondere Maßnahmen und so geht neben dem gewohnten Talk am Montag mit der üblichen Themenabfolge in dieser Woche eine weitere Ausgabe des Podcasts von sechzger.de online. In Folge 104 unterhalten sich Jan und Stefan mit Otto Steiner über den Einstieg von Hasan Ismaik beim TSV 1860 München.

Das Interview mit der Süddeutschen Zeitung

Sicherlich haben viele in der Zwischenzeit bereits das lesenswerte Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 14.April gelesen. Dort äußert sich Otto Steiner, unter anderem ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender beim TSV 1860 München, ausgiebig zum Kreditgeber Hasan Ismaik bei den Löwen. Anlass dazu war sein 60.Geburtstag – und eine Frage seiner Ehefrau. Jan und Stefan blicken gemeinsam mit ihrem Gast noch einmal ausgiebig auf die Aussagen in der SZ, was in einem Podcast natürlich noch einmal ganz andere Möglichkeiten schafft. Zu Beginn geht es zunächst aber um die Zeit, als Otto Steiner in offizieller Funktion für den TSV 1860 tätig war. Dazu zählt auch Wahlkampf gegen Karsten Wettberg, eine nächtliche Entscheidung sowie die ARGE, die sich mittlerweile aufgelöst hat.

Otto Steiner über den Einstieg von Hasan Ismaik beim TSV 1860

Am 30.Mai 2011 war es dann soweit: Hasan Ismaik stieg beim TSV 1860 München ein. Otto Steiner war damals im Aufsichtsrat des e.V. tätig und begleitete die Entscheidung des Jordanier entsprechend hautnah. Rückwirkend würde er mittlerweile einen anderen Weg einschlagen, wie er in der SZ Mitte April erklärte.

Ich würde die Entscheidung über den Investoreneinstieg heute vor allem deshalb anders treffen, weil sich an der Zusammenarbeit zwischen Investor und Verein bis jetzt nichts zum Besseren geändert hat.

Schon von Beginn an zeichnete sich dabei ein schwieriges Verhältnis ab. Einer der Höhepunkte dabei war die fehlende Rückmeldung für Robert Schäfer auf der Suche nach einem Geschäftsführer. Als Schäfer schlussendlich gegenüber Ismaik nur einen aus seiner Sicht geeigneten Kandidaten präsentierte, akzeptierte der Jordanier dies keineswegs – und forderte wenig später gar die Entlassung von Schäfer. Das sei laut Steiner nur eine von vielen Entscheidungen, die in der Zeit mit Ismaik nicht sinnvoll entschieden werden konnte. Auch Gerhard Mayrhofer äußerte sich 2016 entsprechend und sah nur eine Trennung von Ismaik als Lösung an.

Im Gespräch mit Otto Steiner geht es noch einmal um die Möglichkeiten, die den Löwen innerhalb weniger Wochen blieben, um die Insolvenz zu vermeiden. Aber auch schon vor dem Einstieg von Ismaik war das Thema Geld äußerst präsent an der Grünwalder Straße. Teilweise wurde in Sitzungen spontan entschieden, wer notwendige Mittel zur Verfügung stellen kann, um eine Strafe abwenden zu können oder die Lizenz zu ermöglichen. Davon berichtet Steiner als einer der Beteiligten aus erster Hand in Folge 104.

Zukunft des TSV 1860 München

Abschließend fragen die Moderatoren Otto Steiner noch, wie er den TSV 1860 München ohne offizielles Amt erlebt hat und nach seinem Blick in die Zukunft. Dabei geht es um die Möglichkeiten für die Löwen, die aktuelle Situation besser gestalten zu können, was auch mit dem Grünwalder Stadion zu tun hat. Dort übrigens ist der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende regelmäßig in der Westkurve zu finden. Abgerundet wird der Podcast noch von einem Tipp für das kommende Auswärtsspiel beim 1.FC Saarbrücken.

Der sechzger.de Talk 104 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Digitalisierung nun auch bei 1860

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TSV 1860 Löwenmagazin Trikots Fanshop Sponsorenlandschaft Merchandising

Die Digitalisierung hält nun auch Einzug beim TSV 1860 München.

Wie die KGaA heute bekannt gab, bieten die Löwen nun auch Tickets in der mobilen Version an. Dies funktioniert bereits ab dem nächsten Heimspiel der Sechzger gegen die Zweitvertretung des FC Freiburg.

Alle Löwenfans können nunmehr zwischen einem Print@Home-Ticket oder der Eintrittskarte in der mobilen Version wählen. Die Wahlmöglichkeit funktioniert allerdings ungewöhnlicherweise nicht im Online Ticketshop, sondern erst mit Erhalt der Bestätigungsmail für die Buchung. Die KGaA weist darauf hin, dass das Handy über genügend Akku verfügen muss, um das Ticket am Eingang dann auch herzeigen zu können, sowie dass das Display keine größeren Sprünge bzw. Beschädigungen aufweisen dürfe.

Wir freuen uns darüber, dass Digitalisierung nun auch bei 1860 stattfindet.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Ein weiterer Schritt für die Nachhaltigkeit: Die Löwen erweitern ihren Service und bieten ab sofort und erstmals für die Partie gegen den SC Freiburg II Tickets für die Heimspiele im Grünwalder Stadion auch in der mobilen Handy-Version an. Dies gilt für alle Tickets, die ab dem 26. April 2023 neu erworben werden. Für das Spiel gegen den Nachwuchs der Breisgauer stehen aktuell noch Restkarten in Block P zur Verfügung.

Ab dem nächsten Heimspiel können alle Fans, die ihr Ticket online erwerben, zwischen einem Print@Home-Ticket oder der Eintrittskarte in der mobilen Version wählen. Mit der Bestätigungsmail erhält der Ticketkäufer die Wahlmöglichkeit und kann sich für das ausgedruckte Ticket oder die nachhaltigere Mobil-Version entscheiden. Wichtig bei der mobilen Variante: Das Handy muss am Stadioneingang über ausreichend Akku verfügen und der Bildschirm darf keine größeren Sprünge bzw. Beschädigungen aufweisen.

Die Löwen denken als Traditionsverein aber auch an diejenigen, die ihre Eintrittskarte sammeln möchten und bieten ihre Tickets am Kartenvorverkauf an der Grünwalder Straße weiterhin als klassische gedruckte Eintrittskarte an.

Für Fragen stehen wie gewohnt die Ticketing-Kollegen unter tickets@tsv1860.de zur Verfügung.

Egal auf welchem Weg ihr das Ticket vorzeigt, klassisch, als Ausdruck oder mobil … Löwen-Fans, wir freuen uns auf Euch und Eure lautstarke Unterstützung.

Schafft Mansour Ouro-Tagba den Sprung in die 3. Liga?

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Ouro Tagba Mansour U19 TSV 1860

Mit Leandro Morgalla und Marius Wörl haben in den letzten Monaten zwei junge Spieler den Sprung aus dem NLZ des TSV 1860 zu den Profis geschafft. In den vergangenen Tagen durfte sich mit Mansour Ouro-Tagba ein Offensivspieler bei Maurizio Jacobacci vorstellen, der unter Michael Köllner bereits in den Profikader reinschnuppern durfte. Sehen wir den 18-Jährigen in der kommenden Saison in der 3. Liga?

Debüt bei den Profis mit 16

Acht Tore und sechs Assists stehen bei Mansour Ouro-Tagba in der Saison 2022/23 in der A-Junioren-Bundesliga zu Buche. Beim 6:0-Auswärtssieg beim FC Augsburg gelang dem Stürmer Anfang März gar ein Dreierpack. Kein Wunder, dass Maurizio Jacobacci den 1,90 Meter großen Angreifer näher kennenlernen möchte, um herauszufinden, ob er den Löwen in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga weiterhelfen könnte.

Bereits unter Michael Köllner durfte Mansour Ouro-Tagba, der über die amerikanische und togolesische Staatsbürgerschaft verfügt, ab und an bei den Profis mittrainieren. Beim Totopokal-Spiel beim BSC Saas Bayreuth feierte der damals 16-Jährige gar sein Debüt in der 1. Mannschaft der Löwen.

Schafft Ouro-Tagba den Sprung in die 3. Liga?

Im Jahr 2013 wechselte der Stürmer, der von Agentur von Roman Rummenigge (Sohn von Karl-Heinz) vertreten wird, vom SV Olympiadorf München an die Grünwalder Straße. Seitdem durchlief er alle Jugendmannschaften der Löwen und führte die U19 in der laufenden Saison als Kapitän aufs Feld. Der aktuelle Vertrag des 18-Jährigen läuft Ende Juni aus, die Zukunft ist also noch offen…

Dass Mansour Ouro-Tagba eine ordentliche Portion Talent mitbringt, ist unbestritten. Aber reicht es, um sich bei den Löwen in der 3. Liga durchzusetzen? Mit Devin Sür und Nathan Wicht haben es zwei talentierte Junglöwen, die nicht umsonst U19-Nationalspieler ihrer Länder (Türkei bzw. Schweiz) sind, bislang nicht geschafft, sich einen dauerhaften Platz im Spieltagskader des TSV 1860 zu erkämpfen.

Traut Ihr Mansour Ouro-Tagba den Sprung in die 3. Liga zu?

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Nicht verpassen: Otto Steiner im sechzger.de Talk

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Otto Steiner Tsv 1860 sechzger.de talk

Anfang des Monats gab Otto Steiner der Süddeutschen Zeitung ein vielbeachtetes Interview, in dem er bedauerte, damals dem Einstieg von Hasan Ismaik beim TSV 1860 zugestimmt zu haben. Wir nahmen dies zum Anlass, Otto Steiner zum sechzger.de Talk einzuladen, um das Thema noch etwas zu vertiefen. Heute Abend geht die Sonderausgabe unseres Podcasts online – seid gespannt!

Otto Steiner im sechzger.de Talk

Mitglied auf Lebenszeit, Aufsichtsratvorsitzender, Vizepräsident – Otto Steiner hat mit dem TSV 1860 bereits einiges erlebt. Besonders der Einstieg von Hasan Ismaik bei den Löwen ärgert den erfolgreichen Fernsehproduzenten im Nachhinein sehr. Die SZ zitiert Steiner wie folgt:

“Er hatte zwölf Jahre lang kein großes Interesse an einem konstruktiven Austausch. Alles war bisher planlos, visionslos, dialoglos.”

sechzger.de hat diese Thematik im aktuellen Podcast mit Otto Steiner aufgegriffen und vertieft. Dabei gewährt der 60-Jährige interessante Einblicke in das Geschehen rund um Münchens große Liebe und bedauert auch seine eigene Rolle in der damaligen Entwicklung. Nicht vergesse, heute Abend bei sechzger.de reinzuklicken!

Peter Pacult: “Vereinsobere machen Hasan Ismaik schlecht”

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Peter Pacult
Ex-Löwe Peter Pacult

Die Verdienste von Peter Pacult um den TSV 1860 sind unbestritten. Ohne den Wiener wären die Löwen 1994 vermutlich nicht in die Bundesliga zurückgekehrt und auch als Trainer hat der inzwischen 63-Jährige seine Spuren in Giesing hinterlassen. In der AZ äußert sich der Coach von Austria Klagenfurt nun zur aktuellen Situation an der Grünwalder Straße.

Peter Pacult im AZ-Interview

Die Gründe für das erneute Scheitern des TSV 1860 im Aufstiegskampf sind auch für Peter Pacult schwer zu ergründen. Das Hickhack um Ex-Trainer Michael Köllner hat die Voraussetzungen aber sicher nicht begünstigt.

„Für die einen hätte der Michael Köllner schon vor der Winterpause entlassen werden sollen, für die anderen sollte er noch Trainer sein. Ich finde: Entweder vor der Winter-Vorbereitung einen klaren Cut machen oder du kannst es bleibenlassen. Aber da soll sich am besten jeder selbst Gedanken machen.“

Nun gehe nur noch darum, „die Saison anständig zu Ende zu spielen“, so der Wiener.

“Jeder weiß, wo wir stehen würden ohne sein Geld.”

In der Folge bricht Pacult eine Lanze für Mehrheitseigentümer Hasan Ismaik, dessen Wirken an der Grünwalder Straße er wohlgemerkt nur vom Hörensagen kennt, weil er selber ja bereits seit 2003 kein Amt mehr bei den Löwen innehatte.

„Was mich daran aber stört, ganz unabhängig davon, dass beide Seiten gewiss viele Fehler gemacht haben: die ganzen blöden Kommentare gegen Hasan Ismaik. Jeder weiß, wo wir stehen würden ohne sein Geld. Und trotzdem wollen immer alle da oben im Konzert der Großen dabei sein. Diese Rechnung geht aber nicht auf.“

Die Frage darf gestattet sein: Wo würden wir denn ohne Hasan Ismaik stehen? So einfach, wie Peter Pacult das einordnet, dürfte die Beantwortung der Frage realistisch betrachtet wohl nicht fallen.

“Vereinsobere machen Hasan Ismaik schlecht”

In der Folge wettert Pacult gegen die von den Mitgliedern gewählten Vereinsvertreter und unterstellt ihnen, bewusst gegen Ismaik zu arbeiten. Auch hier blendet der ehemalige Stürmer galant die Historie der (gescheiterten?) Kooperation zwischen Ismaik und dem TSV 1860 aus.

„Ich habe oft den Eindruck, dass die Vereinsoberen gegen alles sind, was von Ismaik kommt. Sollen sich doch alle, die gegen ihn sind, hinstellen, ihre Geldbeutel aufmachen und dafür sorgen, dass Sechzig wieder dorthin kommt, wo man hingehört! Aber nein, sie machen alle den Ismaik schlecht, aber einen Plan B haben sie nicht. Dieses Theater ist typisch für Sechzig. Die Gräben sind schon extrem, die kann nur der Erfolg zuschütten.“

Leider bleibt Pacult den Nachweis schuldig, wann und womit die angesprochenen Vereinsoberen Hasan Ismaik schlechtgemacht haben sollen. Zudem geht er in seinen Ausführungen mit keiner Silbe auf die gewöhnungsbedürftige Kommunikationsstrategie des Mehrheitseigentümers ein.

Trotz der grauen Gegenwart hofft Pacult, dass die Löwen und ihre treuen Fans zukünftig wieder mehr Grund zur Freude haben werden.

U21 am Samstag in der Bayernliga gegen TSV 1860 Rosenheim

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Schmöller Frank U21 TSV 1860

Nach dem 4:0 am vergangenen Wochenende gegen Türkspor Augsburg möchte die Amateure am Samstag direkt den nächsten Dreier folgen lassen. Die Voraussetzungen sind gut, denn mit dem TSV 1860 Rosenheim ist der Tabellenvorletzte bei der U21 zu Gast in der Kies-Arena in Gilching. Das Hinspiel in Rosenheim hatten die Löwen mit 5:2 für sich entschieden.

U21 empfängt TSV 1860 Rosenheim in Gilching

Während es für das Team von Frank Schmöller im Endeffekt nur darum geht, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen, steht den Gästen das Wasser bis zum Hals. Nur drei Punkte liegt der TSV 1860 Rosenheim als 17. vor dem VfB Hallbergmoos und damit dem direkten Abstiegsrang. Das worst case-Szenario soll in Rosenheim natürlich vermieden wären, am letzten Freitag setzte es jedoch eine böse 0:5-Heimklatsche gegen den FC Ingolstadt 04 II. Bekanntester Akteur der Rosenheimer ist wohl Christoph Wallner, der in der Jugend einst in Giesing aktiv war und später auch für die 2. Mannschaft des 1. FC Nürnberg spielte.

Zuerst drei Niederlagen, dann zwei Siege – bei der U21 des TSV 1860 München zeigt der Trend indes in die richtige Richtung und soll am Samstag (Anpfiff: 14.00 Uhr) natürlich fortgesetzt werden. Aus dem Profikader wird voraussichtlich wieder Milos Cocic auflaufen, der sich gegen Türkspor Augsburg in die Torschützenliste eintragen konnte. Des Weiteren dürfen wieder einige U19-Akteure auf einen Einsatz hoffen, um sich in der Bayernliga auf die Härte im Herrenbereich einzustimmen. Nachdem die Amateure kürzlich lediglich 55 Zuschauer zu ihrem Heimspiel begrüßen durften, sollte es diesmal zumindest wieder dreistellig werden. Trainer Frank Schmöller (siehe Titelbild) und seine junge Truppe hätten auf jeden Fall ein größeres Publikum in der Kies-Arena in Gilching verdient.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Sechzig um Sieben: Talk Folge 103 online, Freibier am Vatertag

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Allzu viel passiert bei den Löwen nicht, doch nach turbulenten Wochen dürfte sich der ein oder andere darüber auch gar nicht beschweren. Genug zu besprechen gibt es dennoch wie man in Folge 103 des sechzger.de Talks sieht. Außerdem gibt es am Vatertag gleich zwei weiß-blaue Optionen und der Tabellenführer war am gestrigen Dienstag im Nachholspiel im Einsatz.

sechzger.de Talk Folge 103 vor 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München

Dominiert wird die neueste Ausgabe des sechzger.de Talks, die am gestrigen Dienstag erschien, von dem Duell mit der SpVgg Bayreuth. Das liegt nicht unbedingt am spektakulären Geschehen auf dem Platz oder den Rängen, sondern viel mehr an dem Gast in Folge 103. Zum zweiten Mal nimmt Andi teil, der es mit den Bayreuthern hält und im Saisonendspurt zittern muss. Schließlich droht noch der Abstieg in die Regionalliga. Nur kurz angeschnitten wird dann sowohl der Spielabbruch in Zwickau als auch das kommende Spiel der Löwen in Saarbrücken. Dennoch lohnt es sich natürlich wieder auch die neueste Ausgabe in voller Länge anzuhören…

…und Freunde des Podcast-Formats von sechzger.de dürfen sich bereits auf heute abend freuen. Mehr Details dazu gibt es dann am frühen Abend zu lesen – und natürlich auch zu hören.

Vatertag beim TSV 1860 München

Gleich zwei Veranstaltungen locken die Löwenfans am Vatertag (18.Mai) aus den Häusern. Zum einen lädt Löwenwirt Bene Lankes ans Trainingsgelände ein und sorgt mit Kulinarik wie Weißwürschten und Schweinshaxe für das leibliche Wohl. Ein Trikot des TSV 1860 anzuziehen ist nie verkehrt, wird im Löwenstüberl aber unter Umständen sogar noch extra belohnt. Sportlich geht es dagegen in Trudering zu. Die Boxer des TSV 1860 sind im Festzelt im Einsatz und treffen auf eine Berliner Auswahl.

Erstes Turnier der Inklusionssportabteilung

Unter dem passenden Motto “Erlebnis vor Ergebnis” hat die Inklusionssportabteilung des TSV 1860 München mehrere Teams zu einem Turnier in Grasbrunn eingeladen. Für die Löwen ist es das erste selbst ausgerichtete seiner Art. Unter anderem ist mit Hannover 96 ein prominenter Name zu Gast. Los geht es am kommenden Samstag ab 09:30 Uhr.

Rafati: erstes Tor hätte nicht zählen dürfen

Bekanntlich gewann der TSV 1860 München mit 2:0 gegen die SpVgg Bayreuth. Den ersten Treffer erzielten die Gäste dabei selber. Vorausgegangen war der Situation allerdings ein Handspiel von Marcel Bär, das auch in Folge 103 des sechzger.de Talks besprochen wird. Der ehemalige Schiedsrichter Babak Rafati hat die Szene bei liga3-online analysiert und kommt zum Schluss, dass das Tor nicht hätte zählen dürfen.

News aus der 3.Liga

Nachholspiel MSV Duisburg – SV Elversberg

Aufgrund starker Regenfälle war die Partie, die ursprünglich am 30.Spieltag ausgetragen werden sollte, verlegt worden. Für Tabellenführer Elversberg reichte es trotz zweifacher Führung am Ende nur für einen Punkt. Die Saarländer haben damit seit drei Spielen nicht gewonnen, liegen aber weiter relativ komfortabel an der Spitze. Nick Woltemade brachte die Gäste nach 13 Minuten in Führung. Kölle (32.) konnte für den MSV noch im ersten Durchgang ausgleichen, doch erneut Woltemade (39.) sorgte für den nächsten Treffer der SVE. Im zweiten Durchgang belohnten sich die Zebras für ihren Einsatz und glichen in Person von Girth (61.) wieder aus. Beim 2:2 blieb es auch bis zum Schluss.