Start Blog Seite 618

TSV 1860 – Viktoria Köln (0:1), die Taktiktafelanalyse

10
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – Viktoria Köln (0:1). Maurizio Jacobaccis Einstand als Trainer in Giesing endete mit einer Niederlage.

TSV 1860 München – Viktoria Köln hieß es am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen. Die dritte Heimniederlage in Folge. Die Sechzger wurden vom neuen Übungsleiter im 4-2-3-1 aufs Feld geschickt. Bei eigenem Ballbesitz verschob sich das System über den gependelten Außenverteidiger Steinhart auf ein 3-4-2-1 (3-4-3). Kölns Trainer Janßen ließ systematisch alles beim gewohnten 3-4-1-2. Gegen den Ball verschoben die Kölner zu einem 5-3-2.

Am Ende steht wieder eine Niederlage zu Buche, bei der die Diskrepanz zwischen den statistischen Werten und dem Ergebnis nicht deutlicher ausfallen könnte.

Die im Pressing variabel anlaufenden Kölner igelten sich – zunächst wegen anfänglich zeitweiser, verletzungsbedingter Unterzahl – in ihrer eigenen Spielfeldhälfte ein und überließen dem TSV, abgesehen von einigen Nadelstichen im Umschaltspiel und Konterversuchen, das Feld. Erst als Köln wieder komplett war, wurde die Viktoria hier mutiger.

Die durch die Kölner Defensivtaktik zum Spielen gezwungenen Löwen glänzten im Positionsspiel wieder einmal mit Ideenlosigkeit, wenig Laufarbeit und kaum nennenswerten räumlichen Verschiebungen im Mittelfeld.

Die Gäste hingegen versuchten, sobald sie in Ballbesitz waren, schnell und direkt über wenige Stationen ins letzte Drittel zu kommen. Erfolgreiches andauerndes Positionsspiel war bei Köln nicht vorhanden. Die Viktoria setzten auf Umschaltmomente. Wie wir mittlerweile wissen: mit Erfolg.

Bevor wir nun zur tieferen Analyse kommen, zunächst wie immer die wichtigsten statistischen Werte des Spiels.

Die wichtigsten statistischen Werte der Partie TSV 1860 – FC Viktoria Köln

  • Ballbesitz: TSV 1860 59% – Köln 41%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 78% – Köln 70%
  • defensive Zweikampfquote: TSV 1860 63% – Köln 60%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860: 11/3 – Köln 3/1
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 9,81 – Köln 10,4

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

59% Ballbesitz klingt gut, 116 Querpässe allein in der Defensivreihe plus Torhüter zeigen aber dann, dass der Ballbesitz kaum effektiv war. Wie Schachfiguren standen die Mittelfeldspieler des TSV 1860 zeitweise in ihren Positionen festgeklebt, sodass der ballführende Abwehrspieler im Aufbau der Positionsangriffe kaum andere Möglichkeiten hatte, als zu einem der Kollegen in der Kette oder dem Torwart zu passen. Über zu viele Rückpässe muss ich mich diesmal allerdings nicht auslassen. Um solche im Aufbau der Sechzger zu erzwingen, lief Köln nicht aggressiv genug an.

Die Sechzger schafften es jedoch, eine gute Anzahl (nämlich 37) ihrer Positionsangriffe am Ende bis ins Letzte Drittel der Viktoria durchzubringen. Leider selten so effektiv, dass es viele zwingende Torchancen gegeben hätte.

Passgenauigkeit

Hurra, wir haben wenigstens die Passgenauigkeit gesteigert! Könnte man meinen. Das ist aber, was die Offensive betrifft, falsch. Da befindet sich die Passgenauigkeit nach wie vor auf dem selben schlechten Niveau wie vor der Entlassung des letzten hauptberuflichen Übungsleiters.

Die Steigerung bei diesem statistischen Wert liegt allein an der hohen Anzahl von Querpässen innerhalb der eigenen Defensivreihe.

Defensive Zweikampfquote

Die Quote ist auch hier auf einem guten Niveau. Die Anzahl der geführten Defensivzweikämpfe ist aber leider wieder einmal das, worüber man sich aufregen könnte. In Abhängigkeit vom gegnerischen Ballbesitz führten die Sechzger knapp einen defensiven Zweikampf pro Minute gegnerischen Ballbesitzes. Verrechnen wir das mit der Erfolgsquote der Aktionen, liegen wir statistisch bei etwas mehr als einem gewonnenen Zweikampf gegen den Ball alle zwei Minuten gegnerischen Ballbesitzes. Das ist zu wenig.

Auf der anderen Seite hat Köln selbst viel dafür getan, dass die Sechzger immer wieder in Ballbesitz kamen. Allein 36 Ballbesitzwechsel zugunsten des TSV 1860 München kamen durch ins Seitenaus gespielte Bälle der Kölner zustande.

Schüsse/aufs Tor

Elf Schüsse, davon drei aufs Tor auf Seiten der Sechzger, drei Schüsse davon einer ins Tor bei den Kölnern. Das spiegelt das wieder, was wir schon seit Wochen beobachten müssen. Wenn die Löwen schießen, dann entweder zu ungenau oder aus Positionen, in denen ein Treffer eher unwahrscheinlich wird.

Die von unserem Statistikportal Wyscout als deutlichste Chance verzeichnete Gelegenheit von Bär in der 9. Minute hat der für dieses Spiel zuständige Mitarbeiter fälschlicherweise in die Statistik miteinbezogen. Offensichtlich hat dieser Mitarbeiter nicht mitbekommen, dass der Linienrichter hier zuvor auf Abseits entschieden hatte.

Es bleiben zwei gute Möglichkeiten bei elf Schussversuchen: Verlaat (41.) drüber, Belkahia (88.) ebenfalls drüber.

Zwei gute Möglichkeiten, beide von Innenverteidigern. Insgesamt waren fünf Schüsse der Löwen Aktionen von Abwehrspielern, weitere drei kamen durch offensive Einwechselspieler zustande. Bleiben drei Schüsse durch Offensivspieler der Startelf. Das sind zu wenige. Diese Schüsse dann noch aus Positionen abzufeuern, die eher eine niedrige Wahrscheinlichkeit haben, dass ein von dort geschossener Ball im Tor landet, hat nichts mit dem sicherlich vorhandenen offensiven Plan tun, sondern lediglich mit Alibifußball.

PPDA

Die Sechzger liefen das Positionsspiel der Viktoria auf hoher bis mittlerer Linie an. Da Köln, wenn es sich nach vorne orientieren konnte, die pressingrelevanten Zonen schnell überbrückte, liegt die PPDA auf einem mittleren und durchaus annehmbaren Niveau. Hier gibt es keine Kritik.

Das Tor

Der Gegentreffer und weitere Highlights der Partie sind hier noch einmal anzusehen.

Ich denke, es bedarf keiner Erklärung, warum es zu dieser Situation kam, und wer da den Fehler macht.

Das fiel auf

Gibt es positive Auffälligkeiten, die uns als Fans zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen? Ja, die gibt es. Man mag es nicht glauben, aber die Tatsache, dass die Sechzger es geschafft haben, Köln bei nur neun durchgebrachten Positionsangriffen zu halten, ist bärenstark. Diese grundsätzlich gute Leistung gegen den Ball muss man nun konservieren und darauf aufbauend bessere Offensivimpulse setzen.

Dass das Tor so nie im Leben fallen darf, wissen wir alle, aber wie heißt es so schön: “Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.” (Andi Brehme)

Wie bekommt man die Scheiße weg, ist die Frage…

Gutes Offensivspiel entsteht mit Bewegung im Mittelfeld. Nach wie vor kleben die Spieler aber dort an ihren Positionen. Horizontale Verschiebungen, Kreuzbewegungen in die Box, Spielverlagerungen – all diese taktischen Stilmittel werden von der Mannschaft des TSV 1860 München nicht bzw. nur sehr sparsam eingesetzt.

Man braucht sich nicht wundern, dass die Offensivleistung und das Spielerische seit Monaten auf dem selben Niveau dahindümpeln, wenn die Herren Profis im Mittelfeld weiterhin lieber traben als zu gallopieren, wenn sie selbst den Ball nicht haben.

Mit dieser statischen Spielweise stellt man keine Überraschungsmomente her. Es wird auch, wenn man es schafft, den Ball in den gegnerischen Strafraum zu bringen, dort nie wirklich gefährlich für den Gegner. Die Abwehr der Gegner kann sich durch das langsame und behäbige Auftreten der Löwenoffensive immer gut stellen und Bälle so verteidigen, dass sie, wenn sie aufs Tor kommen, meist ungefährlich und somit leichte Beute für den Keeper sind.

Fazit zu TSV 1860 – Viktoria Köln

Wie weiter oben schon geschrieben: Das Tor darf so nie fallen. Passiert diese Unkonzentriertheit nicht, holt man möglicherweise das zweite “zu Null” hintereinander und beginnt eine kleine Serie ungeschlagener Spiele. Die Abwehr ist allerdings auch gar nicht das größte Problem. Fehler passieren.

Null Tore aus den letzten drei Spielen ist das Problem.

Dass es die Offensivspieler der Löwen aber ums Verrecken nicht schaffen, den Gegner so unter Druck zu setzen, dass dort Fehler passieren, die zu Toren führen, ist weiterhin erschreckend.

Von den elf Schüssen der Sechzger waren lediglich drei aus Positionen abgefeuert worden, die von der xG Wahrscheinlichkeit her am Ende des Tages dann als wirkliche Torchance gewertet werden können.

Eine sogenannte 100%ige Torchance hat natürlich nie einen xG wert von 1 was die 100% wären. Selbst ein Elfmeter schlägt hier mit nur 77% Wahrscheinlichkeit zu Buche (xG Wert 0,77). Chancen mit einem xG Wert ab 0,15 – 0,25 und höher sind diese hundertprozentigen Chancen, von denen man gerne spricht.

Die elf Versuche des TSV 1860 München, das Tor von Viktoria Köln zu treffen, ergaben zusammen einen xG Wert von 0,77. Die drei Schüsse, die den höchsten xG Wert hatten, waren alle von Abwehrspielern abgegeben worden. Sie erreichten zusammengerechnet einen xG Wert von 0,52.

Bleibt für die restlichen acht Schüsse, um auf die 0,77 xG gesamt zu kommen, 0,25 übrig. Deren Einschlagwahrscheinlichkeit lag am Samstag bei Werten zwischen 0,01 und 0,08.

Das sind Alibischüsse. Hörts auf damit. Spielts euch klare Chancen raus und versenkts die Kugel. Damit das allerdings passiert, müssen a) die Spieler im Mittelfeld mehr Laufarbeit an den Tag legen und b) die Spieler, die den Eigensinn mit Löffeln gefressen haben, beginnen, mannschaftsdienlich zu spielen.

Findet man weiterhin keine Lösung, endlich zwingend vor dem gegnerischen Tor zu agieren, wird die Krise nicht gestoppt werden können.

Datenquelle: Wyscout

Sechzig am Wochenende: Klassenerhalt für U19 des TSV 1860

1
Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Mit einem überragenden 6:0-Auswärtssieg beim FC Augsburg machte die U19 des TSV 1860 den Klassenerhalt in der Bundesliga bereits am vorletzten Spieltag perfekt. Die U17 kann am kommenden Wochenende nachziehen: Mit einem Sieg beim Tabellenletzten 1. FC Saarbrücken wäre auch die B-Jugend der Löwen in der kommenden Spielzeit weiterhin in der Bundesliga.

Klassenerhalt für U19 des TSV 1860

Doch nicht nur der Klassenerhalt der U19 sorgte am Wochenende für Freude im NLZ des TSV 1860. Die U15 krönte sich zum Süddeutschen Meister im Futsal und reist nächstes Wochenende zur Deutschen Meisterschaft.

Besonders torhungrig zeigte sich die U10 von Münchens großer Liebe: Am Samstag deklassierten die Junglöwen die U11 des FC Ismaning mit 22:0, tags darauf siegten sie bei der U11 des SV Heimstetten mit 15:0.

Die Spiele im Überblick

Montag, 27.02.

18.00 Uhr: FC Hertha München U15 – U14 0:14

Donnerstag, 02.03.

20.00 Uhr: TSV Trudering III – Vierte 1:6
20.00 Uhr: Dritte – TSV Neuried 2:4

Freitag, 03.03.

19.30 Uhr: VfB Hallbergmoos – U21 2:2
20.15 Uhr: FC Teutonia München – Senioren B 1:1

Samstag, 04.03.

10.30 Uhr: FC Teutonia München U10 – U9 2:8
11.00 Uhr: FC Augsburg – U19 0:6
11.00 Uhr: U17 – FC Astoria Walldorf 2:0
11.00 Uhr: FC Ismaning U11 – U10 0:22
13.00 Uhr: 1. SC Gröbenzell – Dritte 1:5
13.30 Uhr: GW Deggendorf U14 – U13 2:0
14.00 Uhr: Profis – Viktoria Köln 0:1
15.00 Uhr: Löwinnen II – SSV Weng II 1:1
15.00 Uhr: 1. SC Gröbenzell II – Vierte 0:0
17.00 Uhr: Löwinnen I – SSV Weng 0:3

Sonntag, 05.03.

09.00 Uhr: SV Heimstetten U11 – U10 0:15
09.30 Uhr: U12 – TSV Schwaben Augsburg U13 1:4
11.00 Uhr: SC Olching U10 – U9 3:9
11.00 Uhr: RB Salzburg – U13 2:2
11.45 Uhr: U14 – TSV 1860 Rosenheim U15 2:4
14.00 Uhr: U16 – TSV Großbardorf U17 3:0

Zudem siegte die U15 des TSV 1860 bei der Süddeutschen Meisterschaft im Futsal und hat sich damit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, die am kommenden Wochenende in Duisburg stattfinden wird. Vielleicht lässt sich das ja mit dem Besuch bei den Profis kombinieren…

Fossi beim VfB Oldenburg entlassen

0

Nachdem sich der SV Meppen am Samstag Abend nach dem Spiel von Trainer Stefan Krämer trennte, folgte gestern am späten Abend die zweite Freistellung des Wochenendes. Dario Fossi wurde beim VfB Oldenburg entlassen.

Fossi nach Niederlage gegen Duisburg entlassen

Dem 41-jährigen Italiener mit dem norddeutschen Akzent wurde die 2:3 Heimniederlage gegen den MSV Duisburg zum Verhängnis. Die sportliche Leitung des VfB Oldenburg möchte “nichts unversucht zu lassen, um die Klasse zu halten”, wie Sebastian Schachten (sportlicher Leiter) zu Protokoll gab. Daher wurde Fossi mit sofortiger Wirkung entlassen. Fossi hatte den VfB Oldenburg im Sommer 2020 übernommen und letzten Sommer im Play-Off gegen den FC Berlin den Aufstieg in die dritte Liga realisiert. Fossi nimmt derzeit mit Löwen Co-Trainer Stefan Reisinger an der Trainerausbildung des DFB teil.

Nachfolger unbekannt

Wer für den entlassenen Fossi das Traineramt übernimmt, ist bisher nicht bekannt. Der VfB Oldenburg befand sich auf sportlicher Talfahrt. Ihren letzten Punkt holten die Oldenburger beim 2:2 gegen den TSV 1860 München.

Munich’s Great Love: Amerikanischer Podcast über den TSV 1860

1
TSV 1860 Terminierung 3.Liga Restprogramm im Auftrag der Löwen Tickets quo vadis Testspiele Vorverkauf

Während die einen darüber fantasieren, bei den Löwen finde eine Verzwergung statt, die den Verein auf den Stadtteil Giesing reduziere, zeigt sich, dass das Interesse an Münchens großer Liebe tatsächlich auch im Ausland noch immer vorhanden ist. Ein amerikanischer Podcast beschäftigt sich nun mit dem TSV 1860, “Munich’s Great Love”.

Amerikanischer Podcast über den TSV 1860

Claus Melchior, Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte, stand dem Podcast unter dem Titel “The Assistant Professor of Football – 1860’s Lions, Munich’s Great Love in the 3rd Division” Rede und Antwort.

In der Einleitung zum Podcast heißt es:

München ist weit mehr als der FC Bayern und das Oktoberfest. Tatsächlich ist die Stadt ganz anders, als diese beiden berühmten Exportgüter vermuten lassen. Eine Stadt mit vielen Vierteln in einer Region, die oft mit der allgemeinen deutschen Kultur und Politik in Konflikt steht, und ein hartnäckiger Fußballverein, der tief in diesen Vierteln verwurzelt ist, stehen im Mittelpunkt dieser Folge. Mit Claus Melchior, einem der offiziellen Vereinshistoriker von 1860 (der auch über Baseball geschrieben hat!), versuchen wir herauszufinden, welche Art von Kultur und Geschichte die Zehntausenden von Fans und Mitgliedern von 1860 in drei verschiedenen Stadien, vier Ligen und ständigen internen Unruhen aufrecht erhält.

Nicht verpassen: Das Ergebnis ist absolut hörenswert!

Sechzig um sieben: Verpatztes Jacobacci-Debüt

0
Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Fans des TSV 1860 München. Während das Debüt von Maurizio Jacobacci verloren ging, konnte die U19 den Klassenerhalt in der Bundesliga sichern und die U17 machte einen großen Schritt in Richtung Ligaerhalt.

Heimniederlage zum Jacobacci-Debüt

Maurizio Jacobacci und die Löwenfans hätten sich sein Debüt auf der Trainerbank von 1860 sicher anders vorgestellt. Es setzte eine 0:1 Heimniederlage gegen Viktoria Köln und spielerische Fortschritte oder gar Aufbruchstimmung in der Mannschaft waren nicht zu erkennen. Ganz im Gegenteil: der Funke sprang von der Mannschaft nicht auf die Fans im Sechzgerstadion über, so wie sich der neue Löwentrainer das im Vorfeld des Spiels gewünscht hatte. Nach dem Spiel gab sich Jacobacci dann auch selbstkritisch und ließ im Fantalk verlauten, dass die Mannschaft “mehr bieten muss”. Die Impressionen eines eher zähen Nachmittags in Giesing findet Ihr hier.

Erfolgreiches Wochenende für U19 und U17

Ganz wichtige Siege konnten die beiden ältesten Jugendmannschaften des NLZ feiern. Die U19 konnte den FC Augsburg auf eigenem Platz mit 6:0 besiegen. Durch das Schützenfest sicherte sich die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm vorzeitig den Klassenerhalt in der Junioren Bundesliga. “Die Saison war ein großer Kampf, aber heute haben wir richtig guten Fußball gespielt”, äußerte sich der Trainer nach dem Sieg gegenüber sechzger.de. Die U17 von Felix Hirschnagl fuhr drei ganz wichtige Punkte für den Klassenerhalt ein. Sein Team besiegte Astoria Walldorf mit 2:0, liegt nun auf Rang 10 der Tabelle mit einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze und hat den Klassenerhalt nun wieder in eigener Hand, was Trainer Hirschnagl gegenüber sechzger.de als zentrales Ziel vor dem Spiel am Samstag ausgegeben hatte. Das finale Spiel findet kommenden Samstag bei 1. FC Saarbrücken statt. Dieser ist aktuell Tabellenletzter mit zwei Punkten. Da sollte es der U17 wohl gelingen, den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Die U21 musste dagegen beim 2:2 in Hallbergmoos erneut unglücklich Punkte in der Schlussphase abgeben.

U15 Süddeutscher Futsal-Meister

Auch die U15 konnte einen schönen Erfolg feiern. Beim Turnier in Stockstadt am Rhein setzten sich die Junglöwen im Finale mit 4:0 diskussionslos gegen den FC 03 Radolfzell durch und sind nun Süddeutscher Meister im Futsal.

Frauenmannschaften bleiben sieglos

Die erste Mannschaft der Löwinnen unterlag dem SSV Weng mit 0:3 im Testspiel. Immerhin ein 1:1-Unentschieden konnten sich die Löwinnen im Testspiel der beiden Zweitmannschaften erkämpfen.

News aus der dritten Liga

Sonntagsspiele der dritten Liga

Rot-Weiß Essen konnte im Abstiegskampf drei Punkte einfahren. RWE besiegte die SpVgg Bayreuth mit 2:0. In der zweiten Partie konnte der MSV Duisburg einen 2:3-Auswärtssieg in Oldenburg feiern. Damit gehen die Zebras mit dem Rückenwind eines Auswärtssiegs in das SpPiel gegen die Löwen am kommenden Wochenende.

Meppen entlässt Stefan Krämer

Kurz nach der 2:3 Heimniederlage gegen den Halleschen FC wurde Stefan Krämer beim SV Meppen frei gestellt. Der SV Meppen konnte seit August nur ein Spiel in der Liga gewinnen. Und Ihr wisst auch sicher noch gegen wen

Hallescher FC: Nietfeld fällt aus

Bitterer Beigeschmack nach dem Sieg in Meppen: HFC-Kapitän Nietfeld erlitt einen Außenbandriss im Sprunggelenk und wird sicher mehrere Wochen ausfallen.

Damit geht Ihr wieder gut informiert in die neue Woche. Wir wünschen Euch ein erfolgreicheres Wochendebüt als Maurizio Jacobacci am Samstag bei 1860 hatte.

 

 

 

 

Testspiel: TSV 1860 III siegt deutlich in Gröbenzell

0
Tsv München Ost Tsv 1860 Iii Dritte

Die Dritte zeigte sich gut erholt von der Niederlage, die sie am Donnerstag gegen den TSV Neuried einstecken musste. Beim 1. SC Gröbenzell siegte der TSV 1860 III am Wochenende mit 5:1.

TSV 1860 III siegt deutlich in Gröbenzell

Beim Kreisklassisten aus der Gruppe Zugspitze dauerte es jedoch bis zur 37. Minute, bis die Löwen erstmals jubeln durften. Peter Lettenbauer brach den Bann und netzte zur 0:1-Pausenführung ein.

Nach dem Seitenwechsel ging es dann Schlag auf Schlag. Mauro Geismann (59.), Seymen Celik (60.) und Musa Keita bauten die Führung des TSV 1860 III binnen weniger Minuten auf 0:4 aus. Moritz Merkl gelang in der 73. Minute der Ehrentreffer für die Gastgeber, doch das letzte Wort hatten die Löwen. Wutichai Entenmann sorgte in der 85. Minute für den 1:5-Endstand.

Reserven trennen sich torlos

Auch die Vierte der Löwen testete in Gröbenzell und maß ihre Kräfte mit der Reserve der Hausherren. Das Spiel auf der Sportanlage an der Wildmoosstraße endete 0:0.

Die Sonntagsspiele der 3.Liga am 25. Spieltag

0

Kellerduelle am Sonntag in Essen und Oldenburg am 25. Spieltag

Am heutigen Sonntag empfingen um 13:00Uhr die Essener die Spielvereinigung aus Bayreuth und eine Stunde später der VfB Oldenburg die Zebras aus Duisburg am 25tn Spieltag der 3tn Liga. Durch den Sieg der Hallenser gestern in Meppen galt es heute für alle nur ein Sieg zählt.
RWE, die Oldschdodd und die Zebras, um Ihren Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu vergrößern und für den VfB Oldenburg die Lücke zum rettenden Ufer zu verkleinern.

Essen empfängt die Oberfranken an der Hafenstraße am 25. Spieltag

Nachdem man letzte Woche schon den FSV Zwickau spektakulär besiegte starteten die Gäste heute auch wieder gut und setzte im Namen von Markus Ziereis die einzige nennenswerte Aktion in der Ersten Hälfte als ein Kopfball nach Parade von Golz an den Pfosten sprang.

Der zweite Spielabschnitt war viel aufregender als der Erste und wurde direkt spannender und die Rot-Weißen nahmen das Zepter in die Hand. In der 60tn Spielminute münzten Sie diese Überlegenheit in ein Tor als Felix Herzenbruch einen Freistoß an den Innenpfosten von welchem der Ball ins Tor sprang.
Keine zehn Minuten später schraubte Essen den Spielstand auf 2:0 nachdem Björn Rother den Ball aus der Distanz ins Tor jagte. Danach passierte nicht mehr viel. Während der RWE nun ganze acht Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz hat, muss Bayreuth zittern. Die Oldschdodd ist nur noch einen Punkt vor dem Halleschen FC und der Reserve der Dortmunder.

Duisburg kann auch ohne Stoppelkamp. Souveräner Auswärtsdreier am 25. Spieltag.

Die Duisburger mussten heute ohne Ihren Top-Scorer Moritz Stoppelkamp nach Oldenburg. Dieser wurde durch den erst 19Jährigen Julian Hettwer ersetzt und dieser wusste zu überzeugen. Während sein Abschluss in Minute 18 noch neben das Tor ging, traf er in Minute 20 und 23 gleich doppelt.
Kurz darauf konnte der VfB den Anschlusstreffer durch einen Spieler, den wir Löwen alle noch durch sein Traumtor gegen uns kennen. Als die Oldenburger immer mehr Druck auf den Ausgleich machenten traf Rolf Feltscher kurz vor der Pause zu 1:3

In der 2tn Hälfte passierte dann so gut wie nichts mehr und das Spiel war gerade zu einschläfernd bis Patrick Hasenhüttl kurz vor Schluss nochmal verkürzt.
Kurz darauf war die Partie vorbei und der MSV bleibt durch seinen Sieg neun Punkte vor dem rettenden Ufer.
Die Oldenburger kassieren die vierte Niederlage in Folge und warten seit unserem Gastspiel nun wieder auf einen Punkt. Die Aufsteiger haben zwar nur drei Punkte auf das rettende Ufer, aber einfach wird das nicht.

 

Fotogalerie zur Partie TSV 1860 München – Viktoria Köln

0
Titelbild TSV 1860 Viktoria Köln 20230304 Fotogalerie

Auf dem Platz gab es gestern leider einmal mehr wenig Erbauliches seitens des Löwen zu bestaunen. Mit 0:1 verlor das Team von Maurizio Jacobacci sein Heimspiel gegen Viktoria Köln und versinkt im Mittelfeld der 3. Liga. Auch wenn es schwerfällt: Wir haben für Euch die schönsten Impressionen vom Match des TSV 1860 gegen die Viktoria gesammelt und präsentieren sie Euch in unserer Fotogalerie.

Fotogalerie TSV 1860 München – Viktoria Köln

Zum Vergrößern der Bilder bitte auf das jeweilige Thumbnail klicken.

Testspiel: Löwinnen verlieren gegen SSV 1983 Weng

0
Tsv 1860 Frauen Löwinnen Ssv 1983 Weng

Im Juli 2021 war der SSV 1983 Weng der erste Gegner der Löwinnen nach der Neugründung. Gestern traf man sich erneut auf dem Sechser-Platz an der St.-Martin-Straße – mit besserem Ende für die Gäste aus dem Landkreis Landshut.

Löwinnen verlieren gegen SSV 1983 Weng

Bis kurz vor der Pause hielten die Löwinnen gegen den Gegner aus der Bezirksliga West ein torloses Remis. In der 44. Minute brachte Hanna Reiseck den SSV 1983 Weng dann jedoch in Führung. Nach dem Seitenwechsel wollten die Giesingerinnen dann zwar dagegen halten, die Tore erzielte jedoch der Gast. Franziska Maier (64.) und Theresa Geigenberger (78.) sorgten für den 0:3-Endstand.

Für die Löwinnen wird es in der Kreisklasse erst am 16.04. wieder ernst. Dann reist der derzeitige Tabellenführer zum FC Stern München III. Das nächste Testspiel steht indes schon am kommenden Wochenende an, wenn der TSV 1860 bei der SpVgg Jettenbach antritt.

Zweite erkämpft sich Unentschieden

Immerhin ein Remis erkämpfte sich die 2. Mannschaft gegen die Reserve des SSV 1983. Nachdem die Niederbayerinnen in der 55. Minute durch Amelie Weber in Führung gegangen waren, traf Laura Kreuzer drei Minuten vor dem Ende für Jubel im weiß-blauen Lager.

Nächsten Sonntag testen die Löwinnen II beim Post-SV München, bevor es am 18.03. gegen die SG SV Gartenstadt Trudering/ESV München-Ost wieder um Punkte geht.

Maurizio Jacobacci in Pressekonferenz und Fantalk: “Wir müssen mehr bieten”

8

Der neue Trainer des TSV 1860 München äußerte sich in der Pressekonferenz und im Fantalk  nach der 1:0 Heimniederlage gegen Viktoria Köln über sein Debüt im ausverkauften Sechzgerstadion. Er schloss mit den Worten, dass seine Mannschaft den Zuschauern in Zukunft mehr bieten muss.

Jansen sieht Schlüssel zum Sieg in aggressiven Spiel seiner Mannschaft

Wie immer hatte zunächst der Gästetrainer das Wort. Olaf Jansen erläuterte, dass er seine Mannschaft nach dem Trainerwechsel bei Sechzig schwer auf ein System einstellen konnte. Er riet seiner Mannschaft daher, von Beginn dagegen zu halten und mutig zu spielen. Sie sollte damit die Unsicherheit im Kop fder Löwen nach dem “Sturzflug” der letzten Wochen, wieder nach oben spülen. Am Ende war das für ihn der Schlüssel zum Sieg.

Matchplan gut umgesetzt

Der neue Coach attestierte seiner Mannschaft, “willig” gewesen zu sein und den Matchplan gut umgesetzt zu haben. Dieser bestand darin, den Gegner hoch anzulaufen, ihn früh unter Druck zu setzen und ihn dann möglichst zu Fehlern zu zwingen. Insgesamt habe man wenig Aktionen des Gegners zugelassen.

Ärger über das Gegentor

Besonders ärgerte Jacobacci das Gegentor. “Wir wussten, dass sie den langen Ball spielen.” Dass man dann aus genau einem langen Ball (noch dazu einem Abschlag) das entscheidende Gegentor kurz vor der Halbzeit kassierte bezeichnete der Coach als “naiv”. Er kritisierte das Stellungsspiel von Verlaat beim Kopfball und dass nach hinten keine Absicherung bestand.

Verbesserungsbedarf erkannt

“Es gibt sicher einige Dinge, die verbessert werden müssen, damit wir zum Siegen zurückkehren”, räumte der neue Löwentrainer freimütig ein. In der Defensive sieht er Verbesserungsbedarf. Ebenso müssen seine Spieler in der Offensive “präziser bei den letzten Pässen sein” und im gegnerischen Strafraum “viel mehr Präsenz markieren”. Auch im Mittelfeld verorte Jacobacci einige Schwachstrellen. Besonders der Ball müsse mehr gefordert werden.

Jacobacci bedankt sich für Unterstützung

Im Interview mit Stadionsprecher Sebastian Schäch bedankte sich Jacobacci zunächst für die Unterstützung, die ihm die Eingewöhnung in München sehr leicht gemacht habe. Über das Spiel und das Ergebnis zeigte er sich “enttäuscht”. Es sei “Schade für den ganzen Aufwand”, den die Mannschaft im Training unter der Woche betrieben habe, dass am Ende nicht mehr dabei herauskan.

“Wir müssen mehr bieten”

Jacobacci möchte, dass der TSV 1860 München wieder ein Macht wird. Um da zu erreichen, stellt er klipp und klar fest: “Wir müssen einfach wieder mehr bieten”. Sebastian Schäch schloss den Fantalk mit den denkwürdigen Worten: “Wir sind Löwen, bei uns wird nicht immer nur gewonnen. Momentan ist es nochmal ein Bißchen schwieriger”. Der Eindruck nach der 0:1 Niederlage lässt auf sehr viel schwieriger anstatt nur “ein Bißchen” schließen.