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Fotogalerie zur Partie Waldhof Mannheim – TSV 1860

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Fotogalerie Sv Waldhof Mannheim Tsv 1860 Titelbild

1:3 bei den Barracklern. Es gab sicher schon erfreulichere Tage für den Anhang der Löwen und dennoch freuen wir uns, Euch die Fotogalerie der Partie SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 präsentieren zu können.

Fotogalerie zur Partie Waldhof Mannheim – TSV 1860

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Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Mannheim: Das ist Fakt

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Trotz Wunschspieler startet der TSV 1860 München mit einer erbärmlichen Leistung in die Restrunde der Saison 22/23 und kann froh sein, in Mannheim “nur” 3:1 verloren zu haben. Sechzig ist seit fünf Spielen sieglos ist und der Rückstand auf die Aufstiegplätze wächst an. Das ist Fakt.

Von Waldhof abgefertigt

Waldhof kam griffiger ins Spiel und setzte 1860 gleich unter Druck. Dennoch begann das Spiel für die Löwen optimal, denn Phillip Steinhart köpfte gleich beim ersten Angriff das 1:0 (7. Minute). Danach musste sich Mannheim kurz schütteln, aber dann übernahmen sie ab der 20.Minute derart dominant die Kontrolle über das Spiel, dass es sich für die Löwenfans anfühlte, als würde ihre Mannschaft im Schwitzkasten durchs mit 17.550 Zuschauern sehr gut gefüllte Carl-Benz-Stadion geführt. Trotz hoher Überlegenheit gelang dem SVW vor der Pause “nur” der Ausgleich, womit 1860 mehr als zufrieden sein konnte. In der zweiten Hälfte ließen die Löwen dann alles vermissen, was es braucht, um ein Fußballspiel in der dritten Liga zu gewinnen. Waldhof ging durch Sohm in der 57. Minute mit 2:1 in Führung. Ließ aber das vorentscheidende 3:1 mehrmals liegen. So hätte 1860 fast mehr Glück als Verstand gehabt, als kurz vor Schluss Kobylanski und Bär mit Halbchancen zum Ausgleich hätten treffen können. Das Tor fiel dann verdientermaßen auf der anderen Seite, als Kother zum mehr als verdienten 3:1 für die Waldhöfer traf.

Köllners Attacke auf Gorenzel

Vor der Rückreise aus dem Trainingslager in Belek war Coach Köllner in die Offensive gegangen und hatte zu einem Rundumschlag ausgeholt. Er äußerte sehr offensiv seine Unzufriedenehit mit der Arbeit von Günther Gorenzel. In der PK vor dem Spiel wollte Köllner seine Anschuldigungen gegen den Sportchef dann relativieren. Er blieb aber dabei, dass sein Wunschspieler bis Ende des Trainingslagers nicht zum Löwenkader gehörte, woran er sich sehr störte. “Ich wollte im Sommer einen Spieler, ich wollte im Winter einen Spieler und der Spieler war nicht da. Das ist Fakt.” Kommunikativ und vor Allem professioneller hätte man das wohl hinter verschlossenen Türen intern regeln können. Köllner wählte die offene Bühne und stellte seinen Vorgesetzten bloß. Zwei Tage bevor der Wunschspieler dann doch in Giesing eintraf.

Vorschusslorbeeren für den Wunschspieler

Selten ist wohl ein Spieler mit derartigen Voschusslorbeeren zu Sechzig gekommen wie Raphael Holzhauser. Hauptanführer der Holzhauser-in-den-Himmel-Lober war Michael Köllner höchstpersönlich. Nebenbei bescheinigte er seinen Spielern Marius Wörl, Erik Tallig und Martin Kobylanski nicht für die Position des Achters bei einem ambitionierten Drittligisten tauglich zu sein. Außerdem behauptete er, dass Kobylanski nicht zu 100% fit sei. Wie das Alles mit einem trainingsfreien letzten Tag in einem sündteuren Mannschaftshotel zusammenpasst, weiß nur Köllner. Hätte man da nicht einen Tag früher heimfliegen können und einen Haufen des an der Grünwalder Straße immer knappen Geldes sparen können?

Holzhauser hat weder Wasser in Wein verwandelt noch konnte er zu Fuß über den Neckar gehen

Holzhauser stand sofort in der Startelf und ließ auch ein paar Mal sein Können aufblitzen. Allerdings wurde er auch durch einen doppelten Beinschub von Martinovic und Lebeau vorgeführt. Gegen Ende des Spiels wirkte er von der Körpersprache her ähnlich frustriert wie seine Kollegen. Holzhauser kann aus diesem – für die dritte Liga eh schon hervorragend besetzten – Kader sicher herausstechen. Der Messias, zu dem ihn Köllner vorab erklärt hat, ist er aber ziemlich sicher auch nicht. Mit dieser überzogenen Erwartungshaltung dürfte Köllner dem Spieler keinen Gefallen getan haben.

Fünf sieglose Spiele in Serie. Das ist Fakt.

Was bleibt also nach dem Spiel in Mannheim? Das fünfte sieglose Spiel in Serie. Das ist Fakt. Eine Mannschaft, die offensichtlich mit dem SV Waldhof überfordert war, obwohl sie ideal mit einem frühen 1:0 ins Match gekommen ist. Das ist Fakt. Eine Mannschaft, die ab der 20. Minute jedes Aufbäumen und Dagegenhalten hat vermissen lassen. Das ist Fakt. Trotz zweimonatiger Winterpause und Trainingslager im Luxushotel keine spielerischen Fortschritte. Das ist Fakt. Wachsender Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Das ist Fakt.

Der Druck auf Köllner steigt

Ziemlich exklusiv hatte Köllner auch seine Sichtweise, dass 1860 nach der Pause 2:1 hätte in Führung gehen können. Nun, da Holzhauser da ist, gehen Köllner die Ausreden aus und er muss liefern. Somit steigt der Druck auf den Trainer. Das hatten Uli Kellner und Christoph Leischwitz bereits vor dem Spiel treffend analysiert. Wie seine Vorgesetzten nun auf den desaströsen Start in die Restrunde reagieren, wird man sehen.

Mit dieser Leistung steigt man nicht auf. Das ist Fakt.

Tja, und wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus, lieber Michael Köllner. Jetzt haben Sie nun wirklich alles gekriegt, was sie wollten. Neun Spieler zu Beginn der Saison, jetzt den fehlenden Achter mit 1,4 Mio. € Marktwert. Und dann so eine Leistung? Jetzt muss gegen Zwickau gewonnen werden. Das ist Fakt.

Unzufriedener Köllner auf Pressekonferenz in Mannheim

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Michael Köllner PK Pressekonferenz Waldhof Mannheim TSV 1860

Nach der ernüchternden 1:3-Niederlage des TSV 1860 beim SV Waldhof Mannheim zeigte sich Löwen-Trainer Michael Köllner auf der Pressekonferenz erwartungsgemäß unzufrieden mit der Leistung seines Teams.

“Frühe Führung hat uns gut in die Karten gespielt”

Obwohl die Löwen weit hinter den Erwartungen und ihren Ansprüchen zurückblieben, sah der Coach auch positive Aspekte.

“Die frühe Führung hat uns gut in die Karten gespielt, aber wir haben leider verpasst, entschlossen nachzusetzen, dass wir vielleicht sogar frühzeitig 2:0 in Führung gehen können. (…) Bis zur Halbzeit waren wir froh, dass es am Ende noch 1:1 gestanden ist. (…) Nach der Halbzeit haben wir das Spiel wieder gut in den Griff bekommen. (…) Wir haben bei 2-3 Möglichkeiten über Vrenezi und Skenderovic es verpasst, hier mit 2:1 in Führung zu gehen und dann passiert uns bei eigenem Einwurf ein Stellungsfehler (…) und wenn Du hier zurückliegst, dann wird es extrem schwer.”

Gerade Köllners Einschätzung bezüglich des Beginns der zweiten Hälfte kam für viele doch überraschend, denn der Waldhof war in dieser Phase die deutlich aktivere Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten.

Köllner auf Pressekonferenz unzufrieden

Nach dem Rückstand hatte man eigentlich auf einen Sturmlauf der Löwen gehofft – vergebens. Das bemängelte auch Michael Köllner:

“Hinten raus waren die Abstände einfach zu groß, um nochmal richtig Druck aufzubauen. (…) Für mich schwierig, dass wir uns in den letzten Zonen da vorne nicht durchgesetzt haben, um das 2:1 zu machen. Und dann mit dem Rückstand – der ist a) ärgerlich, wie er zustande und kommt und b) war es dann schwer und wir waren relativ weit auseinander. Erst in der Schlussphase haben wir es wieder geschafft, dass wir enger zusammen waren und haben die ein oder andere halbe Möglichkeit gehabt mit Bär (…), um hier noch mit einem Remis nach Hause zu fahren.”

18. Spieltag: TSV 1860 unterliegt Waldhof Mannheim mit 1:3

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Sv Waldhof Mannheim Tsv 1860 Pyro

Endlich rollt der Ball wieder und die Partie des TSV 1860 beim SV Waldhof Mannheim war direkt beste Werbung für die 3. Liga. Am Ende setzte es eine verdiente 1:3-Niederlage für die Löwen, die nahtlos dort anknüpften, wo sie vor der Winterpause aufgehört hatten.

Steinhart mit der frühen Löwen-Führung

Ohne die erkrankten Lex, Deichmann und Tallig traten die Löwen im Carl-Benz-Stadion und gerieten in den ersten Minuten mächtig unter Druck. Erst nach ein paar Minuten folgte der erste Entlastungsangriff – und der sollte direkt zur überraschenden Gästeführung führen. Rieder brachte den Ball von rechts zur Mitte, wo der aufgerückte Linksverteidiger Phillipp Steinhart hochstieg und per Kopf zum 0:1 traf (7.). Nur drei Minuten später hatte Neuzugang Raphael Holzhauser gar den zweiten Treffer auf dem Fuß, wurde jedoch im letzten Moment abgeblockt.

Waldhof Mannheim 1860
Steinhart sorgte für die frühe Führung der Löwen

Danach bekam das Team von Michael Köllner deutlich mehr Zugriff zum Spiel, wobei die Gastgeber stets in der Lage waren, gefährliche Situationen zu kreieren. In einer zu diesem Zeitpunkt ausgeglichenen Partie war es dann jedoch der Waldhof, der sich als nächstes auf der Anzeigetafel verewigen konnte. Lebeau setzte Sohm ins Szene und der vollstreckte flach ins lange Eck zum 1:1 (28.).

Überlegene Waldhöfer

In der Folge zeigten sich die Kurpfälzer wieder überlegen und spielten sich einige gute Torchancen heraus. Bei den Löwen erinnerte das, je mehr man sich der Pause näherte, teilweise an die Verunsicherung vor der Winterpause. Dennoch gingen beide Teams mit einem Unentschieden in die Pause – schmeichelhaft für den TSV 1860.

Sv Waldhof Mannheim Tsv 1860
Mal schauen, wer sich da angesprochen fühlt…

Nach dem Seitenwechsel waren auch weiterhin die Gastgeber vermehrt in der Offensive präsent. Sechzig reagierte mehr als dass man hätte agieren können. Bei Abschlüssen von Sohm und Martinovic lag den Barracklern der Torjubel bereits auf den Lippen, doch es blieb auch nach 55 Minuten beim 1:1.

Sohm mit dem Doppelpack

In der 57. Minute war es dann aber so weit und wieder war es Pascal Sohm, der die Löwen mit dem 2:1 mitten ins Herz traf. Köllner reagierte umgehend und brachte Lakenmacher und den Ex-Waldhöfer Boyamba für Skenderovic und Vrenezi. Wer nun aber dachte, der TSV 1860 würde sich wieder mehr in die Offensive wagen, der wurde zunächst enttäuscht. Mannheim bestimmte das Geschehen und drängte auf das dritte Tor.

Erst in der 83. Minute traten die Löwen wieder offensiv in Erscheinung, da aber gefährlich. Kobylanski hatte den Ausgleich auf dem Kopf, zielte aber knapp neben den Kasten der Gastgeber. Auch Marcel Bär bot sich in der 89. Minute noch eine Gelegenheit, aber der Ausgleich wäre auch nicht gerecht gewesen. Was für ein ernüchternder Auftritt der Löwen! Zu allem Überfluss nutzte der SV Waldhof tief in der Nachspielzeit durch Kother noch einen Konter zum 3:1…

Statistik

Aufstellung:
1 Hiller – 22 Lannert (79. 27 Belkahia), 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder – 26 Holzhauser, 9 Vrenezi (60. 33 Boyamba), 10 Kobylanski, 14 Skenderovic (60. 19 Lakenmacher) – 15 Bär (C)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 11 Greilinger, 17 Wein, 24 Wicht, 38 Wörl

Tore:
0:1 Steinhart (7.), 1:1 Sohm (28.), 2:1 Sohm (57.), 3:1 Kother (90.+4)

Liveticker: SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München (18.Spieltag)

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Liveticker SV Waldhof Mannheim TSV 1860 München

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 18. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem TSV 1860 München!

Auf den Tag genau nach zwei Monaten findet die Winterpause für die Löwen ein Ende. Direkt zu Beginn wartet mit dem Auswärtsspiel in Mannheim ein echter Gradmesser. Der Waldhof liegt aktuell auf Platz 8 vier Punkte hinter dem TSV 1860. sechzger.de begleitet die heutige Partie erneut mit zahlreichen Bildern aus Mannheim und rund ums Carl-Benz-Stadion.

 

Aufstellung:
1 Hiller – 22 Lannert (79. 27 Belkahia), 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder – 26 Holzhauser, 9 Vrenezi (60. 33 Boyamba), 10 Kobylanski, 14 Skenderovic (60. 19 Lakenmacher) – 15 Bär (C)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 11 Greilinger, 17 Wein, 24 Wicht, 38 Wörl

Tore:
0:1 Steinhart (7.), 1:1 Sohm (28.), 2:1 Sohm (57.), 3:1 Kother (90.+4)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 werden Stefan Lex, Erik Tallig und Yannick Deichmann krankheitsbedingt nicht im Kader stehen. Milos Cocic ist nach seinem Mittelfußbruch noch gehandicaped, ansonsten stehen Michael Köllner alle Akteure zur Verfügung. Auch Neuzugang Raphael Holzhauser ist spielberechtigt und könnte direkt in der Startelf stehen.

Quirin Moll, Marius Willsch und Lorenz Knöferl werden von Trainer Michael Köllner nicht mehr berücksichtigt.

Die Gastgeber aus Mannheim müssen auf Gohlke und Höger (beide verletzt) verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Michael Köllner ist weiterhin mit drei gelben Karten vorbelastet. Eine weitere Verwarnung und der Trainer der Löwen darf einmal von der Tribüne aus zuschauen.

Im Spielerkader stehen Joseph Boyamba, Yannick Deichmann, Quirin Moll, Jesper Verlaat und Daniel Wein bei drei gelben Karten. Eine Gelbsperre gegen den FSV Zwickau droht also keinem Löwen.

Wo könnt ihr das Spiel SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Rund 3.000 Löwenfans machen sich auf den Weg nach Mannheim und unterstützen die Löwen live im Stadion. Doch zahlreiche weiß-blaue Anhänger werden dem TSV 1860 auch aus der Ferne die Daumen drücken. Hierfür gibt es gute Nachrichten.

Das Spiel der Löwen in der Kurpfalz wird vom BR und auch vom SWR im Free-TV ausgestrahlt (jeweils im Fernsehen und Online-Stream). Zudem ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Kommentiert wird das Spiel dort nicht von Alexander Klich, der kürzlich zu Gast im sechzger.de Talk war, sondern von seinem Kollegen Christian Straßburger.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Waldhof Mannheim: der erste Gradmesser für den TSV 1860

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Waldhof Mannheim TSV 1860 20220320 (40) Blick aus dem Gästeblock

Nach zwei Monaten ist die Winterpause für den TSV 1860 München beendet. Am heutigen Samstag treffen die Löwen ab 14 Uhr (sechzger.de Liveticker) im Carl-Benz-Stadion auf Waldhof Mannheim. Die Gastgeber haben ihrerseits die Aufstiegsplätze ebenfalls noch nicht abgeschrieben und werden den Gästen aus der bayerischen Landeshauptstadt alles abverlangen.

Anschluss an die Spitzengruppe halten für beide Teams als Ziel

Spielausfall wegen Schnee, zweimal ein 0:2 und abschließend ein 1:5 gegen den Karlsruher SC – so lautet die doch eher dürftige Bilanz der Vorbereitungsspiele bei Waldhof Mannheim. Während der geplante Test gegen den FC Basel der Witterung zum Opfer fiel, verlor der heutige Gegner des TSV 1860 München noch vor Weihnachten gegen den 1.FC Heidenheim und Konkurrent Wehen Wiesbaden. Auf ein Trainingslager in der Ferne verzichtete der SVWW in dieser Winterpause, bereitete sich stattdessen in der Heimat auf den Auftakt 2023 vor. Die Generalprobe ging dabei mit einer klaren Niederlage gegen den KSC schief, den einzigen Treffer des Tages erzielte als Gastspieler Thomas Pledl. Der ehemalige Spieler der Löwen steht mittlerweile kurz vor einer Unterschrift in Mannheim. Trotz der Resultate zeigte sich Trainer Christian Neidhart in der Pressekonferenz mit der Vorbereitung durchaus zufrieden.

Bislang haben die Gastgeber eine Verstärkung präsentiert. Mitte Dezember wurde der Transfer von Luca Bolay offiziell, der im Probetraining überzeugen konnte und vom Karlsruher SC zum Waldhof kommt.

TSV 1860 gegen heimstarkes Waldhof Mannheim gefordert

Die (geplanten) Transfers sind auch eine Reaktion auf den bisherigen Saisonverlauf, der in der Kurpfalz nicht die hohen Erwartungen bestätigen konnte. Ähnlich offensiv wie bei den Löwen wurde als Ziel der Aufstieg in die 2.Bundesliga ausgegeben. Platz 8 mit 15 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Elversberg sowie sieben Zähler auf den Tabellenzweiten Saarbrücken sprechen hingegen eine andere Sprache. Dementsprechend wichtig ist die heutige Partie für beide Mannschaften. Ein Sieg dürfte im Fernduell mit den beiden saarländischen Vereinen nicht nur für die Moral wichtig sein, sondern auch den Abstand nicht noch größer werden lassen.

Schuld an der bisher durchwachsenen Bilanz der Mannheimer ist die eklatante Auswärtsschwäche. Kein einziges Spiel konnte bisher siegreich gestaltet werden, in neun Partien gelangen darüber hinaus lediglich zwei Unentschieden (gegen Verl und Oldenburg). Im heimischen Carl-Benz-Stadion dagegen läuft es ganz anders. Nur Rot-Weiß Essen konnte Punkte in die Fremde entführen, acht Mal siegte der Waldhof. Das bedeutet Platz 1 in dieser Wertung.

Während auf Seiten des TSV 1860 München das Debüt von Neuzugang Raphael Holzhauser erwartet wird, kann Mannheim rechtzeitig zum Auftakt in das Jahr 2023 wohl auf Schlüsselspieler Bentley Baxter Bahn zurückgreifen. Auch Bernd Winninger sieht ihn in der Taktiktafel als einen der entscheidenden Spieler bei den Gastgebern an.

Bei den Löwen fallen dagegen einige Spieler aus. So muss Trainer Michael Köllner ohne Yannick Deichmann, Kapitän Stefan Lex und Erik Tallig auskommen. Milos Cocic befindet sich noch im Aufbautraining. Gegen 13 Uhr wird die Aufstellung für das heutige Duell erwartet.

Der 18.Spieltag im Überblick

Freitag

FSV Zwickau – VfB Oldenburg 0:1 (0:1)

Samstag

Wehen Wiesbaden – SV Elversberg
VfL Osnabrück – Viktoria Köln
SC Freiburg II – SC Verl
Rot-Weiss Essen – Hallescher FC
Waldhof Mannheim – TSV 1860 München
1.FC Saarbrücken – MSV Duisburg

Sonntag

SpVgg Bayreuth – Borusssia Dortmund II
Dynamo Dresden – SV Meppen

Montag

FC Ingolstadt 04 – Erzgebirge Aue

Freitagsspiel der dritten Liga: Zwickau unterliegt Oldenburg

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Bevor die Löwen morgen um 14:00h das Punktspieljahr 2023 in Mannheim eröffnen, fand heute Abend schon der Auftakt des Drittligaspieljahres 2023 statt. Dabei empfing der FSV Zwickau den VfB Oldenburg.

Kellerduell Zwickau – Oldenburg

Vor dem Spiel hatten beide Teams 16 Punkte in der Tabelle. Damit lag Zwickau genau unter dem ominösen Strich, während Oldenburg genau drüber stand. Es war also eher Kampfspiel als die feine Klinge zu erwarten. Allerdings packte der Oldenburger Kebba Badjie genau diese nach drei Minuten aus. Er startete gut 40 Meter vor dem Tor der Gastgeber einen sehenswerten Sololauf, konnte von fünf (!) Zwickauern nicht gestoppt werden und vollendete sein Solo mit dem Treffer zum 0:1.

Zwickau vom frühen Gegentreffer geschockt

Der FSV hatte sich den Start ins neue Fußballjahr sicher anders vorgestellt und war durch den Rückstand sichtlich geschockt. Im Spiel der Gastgeber lief lange nichts zusammen. Erst in der 27. Minute brachten die Schwäne den ersten Ball in Richtung Tor, als Zeigele einen Ball neben das Tor setzte. Danach kam Zwickau besser ins Spiel und es folgte eine Chance durch Möker, dessen Schuss Mielitz aber sicher parieren konnte. In der 38. Minute setzte Eichinger einen Ball aus Metern deutlich neben das Tor der Gäste. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte setzte Möker dann einen Schuss nach feiner Rückgabe von Eichinger aus aussichtsreicher Position über die Latte. Damit ging Oldenburg mit knapper Führung in die Kabinen.

Oldenburg bringt glücklichen Sieg über die Zeit

Die Schwäne starteten motiviert in den zweiten Durchgang und setzten die Gäste aus dem Norden ordentlich unter Druck. Zunächst jedoch ohne hochkarätige Chancen herauszuarbeiten. In der 64. Minute war es dann Gomez, der die erste Torannäherung in der zweite Hälfte schaffte, seinen Schuss aus 18 Metern aber knapp neben das Gehäuse setzte. In der Folge igelte sich Oldenburg weitgehend hinten ein, aber Zwickau konnte die Passivität des VfL nicht nutzen. Sie agierten einfach zu einfallslos. In der 88. Minute gab es dann die Riesenchance auf den Ausgleich. Steurer ging der Ball bei einer Zwickauer Flanke im eigenen Strafraum deutlich an die Hand und es gab zu Recht Elfmeter. Diesen setzte Gomez rechts neben das Tor der Oldenburger. Auch in der Nachspielzeit wollte dem FSV nichts Zwingendes mehr gelingen. So musste sich der nächste Gegner der Löwen mit einer bitteren Niederlage abfinden, während Oldenburg drei wichtige Punkte im Abstiegskampf stibitzen konnte und sich etwas vom Strich absetzen kann.

 

Labbadia und Fink schwärmen von Neu-Löwe Raphael Holzhauser

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Training TSV 1860 Raphael Holzhauser

Bruno Labbadia und Thorsten Fink hat man als Löwenfan vermutlich in erster Linie als Spieler des ungeliebten Lokalrivalen in Erinnerung. Beide haben sich in der Zwischenzeit einen Namen als Trainer gemacht und waren in der Bundesliga tätig. Und: Sowohl Labbadia als auch Fink haben Löwen-Neuzugang Raphael Holzhauser trainiert und schwärmen von ihrem ehemaligen Schützling.

Labbadia überzeugt von Raphael Holzhauser

So erinnert sich Bruno Labbadia, der aktuelle Trainer des VfB Stuttgart, dass er den damaligen Youngster Holzhauser bereits während seiner ersten Amtszeit am Neckar unter seinen Fittichen hatte.

“Ich freue mich, dass er wieder in Deutschland ist. Ich glaube, er hat bei mir sogar in der einen Saison über 30 Spiele gemacht als 18-Jähriger. (…) Raphael hat einen extrem guten linken Fuß, einen wirklich brutal guten linken Fuß, einen Wahnsinns-Schuss, auch Wahnsinns-Standards.”

Vielleicht gibt der Neu-Löwe morgen in Mannheim direkt mal eine Kostprobe seiner Fähigkeiten…

Fink: “Er ist das Selbstvertrauen in Person.”

Auch Thorsten Fink, der Holzhauser bei Austria Wien trainierte, schwärmt in den höchsten Tönen von seinem ehemaligen Spieler.

“Einen Spieler wie Raphael habe ich selten gesehen. Er ist groß, technisch gut, eiskalt bei Standards. (…) Raphael hat das Zeug, eine Mannschaft zu führen, zu leiten. (…) Er ist das Selbstvertrauen in Person.”

Sollte sich das alles bewahrheiten, könnte Holzhauser tatsächlich das bislang fehlende Puzzlestück sein, das die Löwen im Aufstiegskampf benötigen. Wir drücken die Daumen!

TSV 1860 bei Wahl zur “Choreographie des Jahres” nominiert

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Waldhof Mannheim TSV 1860 Choreographie

Geradezu euphorisch feierte Magenta-Reporter Christian Straßburger, der übrigens auch morgen wieder am Mikro zu hören sein wird, die Choreo der Löwenfans beim letzten Match der Löwen in Mannheim im März 2022. Dennoch ist der Auftritt der Fans des TSV 1860 bei der Wahl zur “Choreographie des Jahres” krasser Außenseiter.

TSV 1860 für “Choreographie des Jahres” nominiert

Haushoher Favorit ist die – zugegebenermaßen überragende – Choreo der Schalke Fans gegen den SC Freiburg, bei der ein transparentes Trikot mittels Rauch blau eingefärbt wurde. Tolle Idee, fantastische Umsetzung.

Doch auch die Fans des TSV 1860 und anderer Clubs zeigten sich kreativ und sorgten optische Highlights.

Noch bis zum 22.01. könnt Ihr HIER für die Löwenfans (oder Euren Favoriten…) abstimmen!

Winningers Wirtshaus Weisheiten: Waldhof Mannheim – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Waldhof Mannheim Tsv 1860 München

Taktikfuchs Bernd Winninger präsentiert Euch in seinen Wirtshaus Weisheiten die Stärken und Schwächen des nächsten Löwengegners Waldhof Mannheim. Was haben die Kurpfälzer taktisch auf dem Kasten? Welches Spielsystem wird Trainer Christian Neidhart wählen? Wer sind die Schlüsselspieler?

Wirtshaus Weisheiten: Waldhof Mannheim – TSV 1860

Ergänzend zu seiner ausführlichen TAKTIKTAFEL präsentiert Euch Bernd Winninger in rund elfeinhalb Minuten, auf was sich die Löwen morgen im Carl-Benz-Stadion einstellen müssen. Kann der SV Waldhof seine imposante Heimbilanz weiter ausbauen und kehrt der TSV 1860 mit einem Auswärtssieg auf die Erfolgsspur zurück?

Natürlich werden wir am Samstag live aus Mannheim berichten!