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Gastartikel Michael Stoffl: Tasmania Berlin – TSV 1860

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Spielszene Tasmania Berlin TSV 1860 Olympiastadion

In der Historie der Löwen gibt es so einige Vereine, gegen die man nur ein einziges Mal antrat – üblicherweise waren das dann Pokal- oder Freundschaftsspiele. Blickt man dann aber auf Pflichtspiele im Ligabetrieb, so gab es mit Hin- und Rückspiel zumindest zwei Mal das Vergnügen aufeinanderzutreffen. Ein Beispiel aus dieser Reihe stammt aus der Saison 1965/66, die dem TSV 1860 München nicht nur den Meistertitel bescherte, sondern mit Tasmania Berlin auch den bislang erfolglosesten Bundesligaverein hervorgebracht hat.

Eintrittskarte Tasmania 1860
Die Eintrittskarte zum Spiel der Löwen im Berliner Olympiastadion. Man beachte den Preis…

TSV 1860 siegt bei Tasmania Berlin

Am 20. November 1965 trat der TSV 1860 im verschneiten Berliner Olympiastadion vor leeren Rängen an. Die anfängliche Euphorie in Berlin über ihren nunmehr zweiten Erstligisten nach nach nur drei Spielzeiten Bundesliga war schon wieder verflogen. Hertha BSC wurde in der Vorsaison die Lizenz entzogen und Tasmania hatte deren Nachfolge angetreten. Nur rund 10.000 Zuschauer verirrten sich an diesem kalten Novembertag ins Stadion. Da half es auch nichts, dass mit dem TSV eine der Top-Mannschaften gastierte. Die Zuschauer bekamen zum wiederholten Male eine desolate Leistung ihrer Mannschaft zu sehen, und standesgemäß entschieden die Löwen das Spiel dann auch mit 5:0 für sich.

Torfolge:

0:1 18′ Timo Konietzka
0:2 35′ Timo Konietzka
0:3 73′ Rudi Brunnenmeier
0:4 81′ Peter Grosser
0:5 85′ Fredi Heiß

Im Rückspiel an der Grünwalder Straße im April 1966 behielt Sechzig mit einem 4:0 abermals die Oberhand (und einige Wochen später die Meisterschale in der Hand).

Spielszene Tasmania Berlin TSV 1860 Olympiastadion
Das Spiel im Berliner Olympiastadion war nicht ganz ausverkauft.

Tasmania Berlin heute

Der damalige Sport-Club Tasmania 1900 wurde 1973 aufgelöst und als Tasmania Neukölln neu gegründet. Zwischenzeitlich trat man dann auch als Tasmania Gropiusstadt auf und ist seit 2011 als Sportverein Tasmania Berlin e.V. im Vereinsregister eingetragen. Aktuell kämpft der Verein in der fünftklassigen NOFV-Oberliga Nordost gegen den Abstieg.

Ein Besuch im Werner-Seelenbinder-Sportpark, unweit des alten Zentralfughafens Tempelhof gelegen, lohnt sich beim nächsten Berlin-Besuch allemal. Angenehmes Ambiente, bodenständiger Amateurfußball und eine kleine, aber feine Fanszene lassen für etwas mehr als 90 Minuten den ganzen Irrsinn des modernen Fußballs fast vergessen. Auch wenn man dort das Gerede über die schlechteste Bundesligamannschaft aller Zeiten schon lange nicht mehr hören kann.

Text und Fotos: Michael Stoffl

Die Aufnahmen der Eintrittskarte und der Spielszene im Olympiastadion stammen aus der Ausstellung “125 Jahre Hauptstadtfußball”.

Alexander Klich: “Sechzig gehört in die 2. Liga!”

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Im jüngsten sechzger.de Talk Folge 87 begrüßten Moderator Jan und Christian einen kompetenten und sympathischen Gast: MAGENTA SPORT-Kommentator Alexander Klich. Dieser gab natürlich auch seine Einschätzungen zur aktuellen sportlichen Lage in der 3. Liga vor dem Jahresauftakt 2023 zum Besten.

Klich über die SV Elversberg

Über Tabellenführer Elversberg reiben sich die am Drittligageschehen interessierten Beobachter seit Sommer die Augen. Auch unser Gast. Dass der Aufsteiger aus dem Saarland am Saisonende sogar den Durchmarsch in die 2. Bundesliga realisieren wird, sieht Klich allerdings nicht garantiert.

Die sind richtig souverän, die kommen richtig gut rein in jedes Spiel. Die sind super-fokussiert, die sind auch stabil. Sie können ihren Top-Torschützen einfach mal kompensieren. Also ich bin mir sicher: Top 5 am Ende der Saison für Elversberg.

Was macht 1860?

Was traut der Mann, der am häufigsten die Löwenheimspiele bei MAGENTA SPORT kommentiert, dem selbsternannten Aufstiegskandidat 1860 in dieser Saison insgesamt noch zu? Die Schlüsselfigur ist für Klich – wenig überaschend – der Löwentrainer. Dass Michael Köllner zuletzt mit Marius Willsch, Quirin Moll und Lorenz Knöferl drei durchaus verdiente Spieler aussortierte und nicht mit ins Trainingslager nach Belek nahm, ist für unseren Talk-Gast ein vielleicht entscheidender Schachzug:

Der Michael Köllner ist schon in der Lage, so ein Team wieder ein bisschen zusammen rücken zu lassen und wieder zu fokussieren. (…) Der ist einer, der weiß jetzt, was die Stunde geschlagen hat, der dünnt das Team nochmal ein bisschen aus, vielleicht kriegt er nochmal einen dazu. Und ich bin mir sicher: Die Auftritte, die zuletzt von den Löwen zu sehen waren, die werden sich zum Anfang der Rückrunde nicht wiederholen.

Aus Kobilansky mehr rausholen

Trotz des durchaus vorhandenem Optimismus’ beim unabhängigen Journalisten, was den weiteren Saisonverlauf der Löwen anbelangt, hat Klich noch eine klare Forderung an den Löwendompteur – und sein Team:

Was schon jetzt besser funktionieren muss, ist so Startransfers zu integrieren, wie Martin Kobilansky. Der kann ja eigentlich viel mehr. Ich hab mich z.B. auch mal mit Marco Antwerpen ausgetauscht, dem Ex-Trainer von Kobilansky. Und der hat mir schon auch gesagt: ‘Wenn du den fit hast und wenn du den ausgerichtet hast, dann ist der einer der Top-Spieler in Liga 3.’ Und da erwarte ich schon von Michael Köllner, dass er den gut stabilisiert und so einbindet, dass er sich auch voll entfalten kann.

Und – Hand auf’s Herz – wo landen die Löwen am Ende?

Ich bin mir sicher, die spielen auch bis zum Ende oben mit. Ob sie am Ende dann souverän Zweiter oder Vierter werden – das will ich nicht beurteilen müssen.

25000 Mitglieder – TSV 1860 München e.V. wächst und wächst

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Tsv 1860 25000 Mitglieder

Nächste Rekordmarke für die Löwen! Nachdem der TSV 1860 München e.V. erst Ende August Mitglied Nr. 24000 begrüßen durfte, wurde nun sogar die magische 25000 geknackt. Herzlichen Glückwunsch!

25000 Mitglieder beim TSV 1860 München e.V.

Wir sind der Verein – das können inzwischen über 25000 Mitglieder behaupten, die sich denm Hauptverein angeschlossen haben! Ein neuer Meilenstein in der Entwicklung der Löwen, die eben doch weit mehr sind als “nur Fußball”.

Der stetige Ausbau des (Breiten-)Sportangebots, ein enormer Zuwachs an aktiven Sportlerinnen und Sportler und natürlich auch die Entwicklung der Profifußballmannschaft sind mitverantwortlich für die steigende Mitliederentwicklung.

Titelbild: TSV 1860 München e.V.

TSV 1860: Freitag “Fanabend” mit der Mannschaft in Belek

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TSV 1860 Trainingslager Belek

Am morgigen Freitag findet im Trainingslager in Belek der traditionelle “Fanabend” mit Mannschaft und mitgereisten Löwenfans statt.

Freitag “Fanabend” mit der Mannschaft in Belek

Wie Fanbetreuer Felix Hiller mitteilte, werden sich Teams und Fans morgen nach der Nachmittagseinheit zum gemeinsamen “Fanabend” treffen. Dabei kann man mitgebrachte Trikots etc. signieren lassen. Zudem besteht auch die Möglichkeit, das ein oder andere Gespräch mit den Profis und dem Trainergespann zu führen.

Ganz explizit weist Hiller jedoch darauf hin, dass die Fans nicht zuletzt wegen Corona noch immer einen gewissen Abstand zu den Spielern wahren sollen, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden.

Trainingslager des TSV 1860: Fotogalerie aus Belek (Tag 3)

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Trainingslager TSV 1860 Belek

Der erhoffte Transfer von Raphael Holzhauser wurde noch immer nicht offiziell verkündet, der angereiste Kader trainiert jedoch fleißig auf der Anlage des Regnum Carya Hotels. In unserer Fotogalerie aus Belek können wir Euch heute sogar Drohnenbilder von den Trainingsplätzen präsentieren!

Fotogalerie vom dritten Tag in Belek

Zum Vergrößern der Bilder bitte aufs Thumbnail klicken!

Meister-Löwe Hans Rebele verstorben

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Traurige Nachrichten von der Grünwalder Straße 114. Wie die Ehefrau von Hans Rebele, Ulrike, dem TSV 1860 mitteilen musste, ist der Meister-Löwe am Abend des gestrigen 4. Januar in München verstorben. Am 26. Januar hätte der Offensiv-Allrounder seinen 80. Geburtstag gefeiert.

Gesundheitliche Probleme an Weihnachten

Seit den Weihnachtsfeiertagen klagte Rebele über gesundheitliche Probleme und sein Zustand verschlechterte sich in den folgenden Tagen zusehends. Am Mittwoch Abend wurde bei ihm eine Operation am offenen Herzen durchgeführt, von der der 79jährige nicht mehr erwachte.

Über 100 Mal in der Bundesliga für die Löwen am Ball

Ab seinem zehnten Lebensjahr schnürte der gebürtige Münchner die Fußballstiefel für den TSV 1860. Sein erstes Bundesligaspiel bestritt er am 2. Spieltag der Premierensaison 1963/64 im Dortmunder Stadion Rote Erde am 31. August 1963 (3:3). Zur einzigen Deutschen Meisterschaft für die Löwen trug Rebele mit fünf Toren in 22 Partien bei. Bis Sommer 1969 bestritt er insgesamt 115 Bundesliga-, 5 DFB-Pokal- und 15 internationale Partien für Münchens große Liebe. Danach wechselte er zum MTV 1879 München in die Bezirksliga, um nur ein Jahr später – nach dem bitteren Bundesligaabstieg des TSV 1860 – nochmal für zwei Jahre in der Regionalliga Süd in weiß und blau auf Torejagd zu gehen.

Nationalspieler Hans Rebele

Mit zwei Länderspieleinsätzen für Deutschland gehört der Verstorbene zu den Spielern, die im Trikot des TSV 1860 auch zu Nationalspielern avancierten. Am 26. Mai 1965 wurde er von Bundestrainer Schön zu einem Spiel gegen die Schweiz berufen (1:0), vier Jahre später trat er gegen Wales (1:1) nochmal für das DFB-Team an.

Nach dem überraschenden Tod von Hans Rebele leben mit Petar Radenkovic, Hansi Reich, Bernd Patzke und Fredi Heiß nur noch vier Mitglieder der Löwen-Meisterelf von 1966. Im Jahr 2021 waren mit Hennes Küppers und Peter Grosser zwei Angehörige des Teams, das für den größten Erfolg der Vereinsgeschichte verantwortlich ist, verstorben.

Regelmäßiger Stadionbesucher

Hans Rebele war ein stets gern gesehener Gast bei den Spielen seines TSV 1860, dem er ein Leben lang die Treue hielt. Die Löwenfamilie wird ihrem Meister-Löwen ein würdiges Andenken bereiten und ist in diesen Stunden voller Anteilnahme in Gedanken bei seiner Ehefrau Ulrike, den beiden Kindern und den Enkelkindern.

Waldhof – TSV 1860: Freier Ticketverkauf ab 12 Uhr

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Waldhof 1860

Bereits mehr als 2.000 Tickets haben die Löwen für den Re-Start in der Kurpfalz verkauft. Dennoch gibt es heute ab 12 Uhr auch für Nicht-Mitglieder noch die Möglichkeit, sich mit Eintrittskarten für die Partie des TSV 1860 bei Waldhof Mannheim am 14.01. einzudecken.

Waldhof – TSV 1860: Freier Ticketverkauf ab 12 Uhr

Auf der Homepage des TSV 1860 heißt es:

“Die verfügbaren Restkarten gehen nun ab 5. Januar um 12 Uhr in den freien Verkauf. Pro Fan sind bis Dienstag, 10. Januar 2023 um 18 Uhr maximal zwei Tickets verfügbar, natürlich nur solange der Vorrat reicht. 

Eine Tageskasse wird in Mannheim nicht angeboten, so dass sich alle interessierten Löwen-Fans in dieser letzten Verkaufsphase eindecken müssen um beim Restrundenauftakt 2023 dabei zu sein.”

sechzger.de wird natürlich live aus Mannheim berichten, zudem wird die Partie im Free-TV übertragen.

TSV 1860 auswärts bei Waldhof Mannheim: Auftakt live im Free-TV

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Das erste Spiel des TSV 1860 München bei Waldhof Mannheim wird live im Free-TV übertragen. Anstoß ist am Samstag, 14.01.2023 um 14:00 Uhr.

Waldhof Mannheim – TSV 1860 live im Free-TV

Noch weilen die Löwen im Trainingslager im türkischen Belek. Neben dem Warten auf einen möglichen Neuzugang wird dort bei bestem Wetter fleißig trainiert. Am Wochenende wird zweimal an einem Tag gegen gegnerische Mannschaften getestet. In neun Tagen steht schließlich bereits das erste Pflichtspiel nach der zweimonatigen Winterpause an. Der TSV 1860 München trifft dabei auswärts auf Waldhof Mannheim und der BR nutzt die Gelegenheit, um eine weitere Partie mit weiß-blauer Beteiligung im Free-TV auszustrahlen. Sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream können die 90 – hoffentlich unterhaltsamen sowie erfolgreichen – Minuten verfolgt werden.

Auch der SWR übertragt das Duell live im Free-TV. Zudem ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Kommentiert wird das Spiel dort nicht von Alexander Klich, der in dieser Woche zu Gast im sechzger.de Talk war, sondern von seinem Kollegen Christian Straßburger.

Waldhof Mannheim steht aktuell auf dem 8.Platz der Tabelle. In den bislang 17 absolvierten Spielen konnte der SVW acht Siege und zwei Unentschieden erzielen. Sieben Partien gingen verloren. Auffällig ist dabei die Heimstärke bei den im Carl-Benz-Stadion ausgetragenen Duellen. Acht Mal hieß der Sieger Waldhof Mannheim, nur in einem Spiel konnten keine Punkte erzielt werden (1:2 gegen Rot-Weiß Essen). Die Löwen hingegen liegen auf Rang 6 mit drei Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Saarbrücken.

Sechzig um sieben: Holzhauser vor Engagement bei 1860?

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Während die Löwen an der türkischen Riviera am Formaufbau für die Restrunde feilen, verdichten sich die Gerüchte um die Neuverstärkung. Diversen Quellen zur Folge steht Raphael Holzhauser kurz vor der Unterschrift beim TSV 1860 München.

Holzhauser per Leihe zu 1860?

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Raphael Holzhauser wird wohl die von Michael Köllner heiß ersehnte Verstärkung für das Mittelfeld von 1860 werden. Liga3-online geht davon aus, dass nur noch Details zu klären sind. Demnach soll der 1,93 Meter große österreichsiche Mittelfeldspieler per Leihe zu den Löwen stoßen. Diese erhalten eine Kaufoption und OH Leuven soll angeblich sogar noch einen Teil des Gehalts von Holzhauser übernehmen. Bernd Winninger hält Holzhauser übrigens für derart geeignet, dass er sich mit der Schubkarre nach Belgien aufmachen würde, um den Spieler nach München zu holen.

Impressionen aus Belek

Derweil trainieren die potentiellen zukünftigen Mitspieler von Holzhauser fleißig in Belek. Impressionen findet Ihr in unserer Bildergalerie. Jesper Verlaat musste bei der Trainingseinheit am Nachmittag passen. Trainer Köllner verordnete Aqua-Jogging als Vorsichtsmaßnahme, um ein Übergreifen muskulärer Probleme vom Rücken auf den Oberschenkel zu verhindern.

Helmbrecht zu Landsberg

Nicholas Helmbrecht, einer der Aufstiegshelden von 2018, wechselt zum TSV Landsberg. Dort trifft er mit Sascha Mölders, David Hundertmark und Timo Spennesberger auf drei weitere Ex-Löwen.

Linus Straßer scheidet beim Heimrennen aus

Zu viel riskierte Skilöwe Linus Straßer beim Heimrennen in Garmisch. Als zweitplatzierter des ersten Durchgangs schied er mit Zwischenbestzeit aus.

Hoher Besuch im sechzger.de Talk

Alexander Klich, seines Zeichens Kommentator der Drittligaspiele bei MagentaSport, war bei Christian und Jan in Folge 87 des sechzger.de Talks zu Gast. Der sympathische Moderator gibt interessante Einblicke in die Arbeit als Kommentator von Drittliga-Fußballspielen. Schaut’s Euch auf unserem youtube-Kanal an!

News aus der dritten Liga

Verl: Berzel soll sich neuen Verein suchen

Der Ex-Löwe, der in der Hinrunde nur zwei Mal für den SC Verl auf dem Feld stand, soll sich einen neuen Verein suchen. “Aaron Berzel haben wir nahegelegt, dass er sich im Winter nach einem neuen Klub umschaut”, verlautbarte Verls Sportchef Sebastian Lange.

Hallerscher FC: Winkler heuert an

Der sich akuter Abstiegsnot befindliche HFC hat auf die Verletzungsmisere in der Abwehr reagiert. Alexander Winkler, der bis Ende letzter Saison bei den roten Teufeln unter Vertrag stand, unterschrieb einen Vertrag bis 2024 bei den Hallensern.

Essen will sich von zwei Spielern trennen

Der Aufsteiger aus dem Ruhrpott möchte seinen Kader verschlanken und zwei Spieler abgeben. Außenverteidiger Sascha Voelcke soll in die Regionalliga verliehen werden, Stürmer Erolind Kraniqi soll sich einen neuen Verein suchen. Er brachte es in der bisherigen Saison noch nicht auf eine Einsatzminute für den RWE.

Damit wisst Ihr wieder, was rund um unseren TSV 1860 München läuft. Vom “Schnne” in Garmisch bis zum Pool in Belek! Schönen Tag wünscht sechzger.de!

 

Linus Straßer beim Heimrennen mit Zwischenbestzeit ausgeschieden

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Ski-Löwe Strasser erneut im WM-Einsatz
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)

Nach dem 3. Platz beim Slalom in Madonna di Campiglio kurz vor Weihnachten stand für Linus Straßer heute das Heimrennen in Garmisch an.

Straßer geht geschwächt ins Heimrennen

Straßer hatte sich nach dem Erfolg in Italien ein paar ruhige Tage über Weihnachten mit seiner jungen Familie gewünscht. Am Ende fielen die Tage wohl ruhiger aus als der Skilöwe sich das gewünscht hatte. Denn Straßer erwischte eine Angina und lag einige Tage flach und konnte vor dem Heimrennen nicht mehr auf Ski stehen.

Klassisches Startnummernrennen im ersten Durchgang

Äußere Bedingungen, die wohl ähnlich denen des Trainingslager der Fußballprofis des TSV 1860 München waren, machten ein faires Rennen unmöglich. Der Skilöwe machte so aus seiner Startnummer 3 das Beste. Er platzierte sich mit 0,71 Sekunden hinter dem Halbzeitführenden Henrik Kristoffersen aus Norwegen auf dem zweiten Platz. Die weiche, brüchige Piste macht es Läufern mit höhren Startnummern unmöglich, nach Vorne zu fahren und sorgte für große Abstände nach dem ersten Durchgang.

Aufholjagd von Stefano Gross

Der zweite Durchgang stand lange Zeit im Zeichen des italienischen Routiniers Stefano Gross. Als 26. des ersten Durchgangs hatte er noch gute Pistenverhältnisse und konnte diese perfekt nutzen. Er lag lange in Führung und wurde erst vom fünftplatzierten des ersten Durchgangs Daniel Yule aus der Schweiz von Platz 1 verdrängt.

Showdown um den Sieg

Mit der Fahrt des Schweizers Yule begann der Showdown im Kampf um den Sieg. Es folgte der Österreicher Manuel Feller, der mit einer beherzten Fahrt in Führung gehen konnte. Der drittplatzierte nach dem ersten Lauf, der französische Olympiasieger Clement Noel, konnte Feller nicht von der Spitze verdrängen und landete zwischenzeitlich auf Rang 2.

Straßer mit vollem Risiko

Es folgte Linus Straßer, der mit vollem Risiko in den Lauf ging, um sein Heimrennen zu gewinnen. Auf der weichen und ausgefahrenen Piste fuhr der Skilöwe kompromisslos auf Sieg. Leider ging das Risiko nicht auf und Straßer schied mit überlegener Zwischenbestzeit aus. Schade, wenn Linus diesen Lauf nach unten gebracht hätte, wäre der Sieg durchaus drin gewesen.

Kristoffersen bringt den Sieg nach Hause

Als letzter Starter ging nun Kristoffersen ins Rennen. Der erfahrene Norweger ließ nichts anbrennen und fuhr den Sieg sicher ins Ziel. Am Ende siegte Kristoffersen mit 1,22 Sekunden Vorsprung vor Manuel Feller und Clement Noel (+ 1,46).

Weiter geht es für die Techniker am kommenden Wochenende im Berner Oberland. Es stehen ein Riesenslalom und ein Slalom auf dem Chuenisbärgli in Adelboden auf dem Weltcupkalender.