So wirklich zur Ruhe kommt die A-Jugend auch in der Vorweihnachtszeit nicht. Am heutigen Montag Abend empfing die U19 des TSV 1860 den Nachwuchs von Türkgücü München an der Grünwalder Straße.
TSV 1860 U19 mit Unentschieden gegen Türkgücü
Auch wenn die Löwen nicht in Bestbesetzung antraten, so schlugen sich die Gäste doch sehr beachtlich. Zwar ging der TSV 1860 durch ein Freistoßtor von Evarist Samey in Führung, doch Türkgücü kam noch zum nicht gänzlich unverdienten Ausgleich. Bei klirrender Kälte in Giesing trennten sich beide Teams schließlich schiedlich friedlich mit 1:1.
Die nächsten Testspiele sind dann erst für Januar 2023 angesetzt. Am 14.01. reisen die Löwen zur SpVgg Greuther Fürth, am 18.01. zum FC Deisenhofen und am 21.01. kommt es zum “Rückspiel” gegen Türkgücü an der Heinrich-Wieland-Straße.
Einige sehr starke Phasen erlebte der TSV Haching München gegen die Helios Grizzlys Giesen, musste sich dem Überraschungsteam der laufenden Saison am Ende aber doch mit 1:3 geschlagen geben.
TSV Haching München – Helios Grizzlys Giesen 1:3
7:3 führten die Löwen-Volleyballer im ersten Satz und legten einen fulminanten zweiten Satz aufs Parkett, der mit 25:18 an unsere Jungs ging. Mit einem Kapitän Pippo Schumann, der sein bestes Spiel für Haching machte und dabei sogar einen Punkt mehr als der MVP Hauke Wagner besorgte (nämlich 21), kam man dem Weihnachtswunsch von einem Zähler sehr nahe. Leider ging die Partie dann jedoch 1:3 aus (22:25; 25:18; 17:25; 20:25), sodass man am Ende mit leeren Händen dastand. Trotzdem ein dickes Lob an die junge Mannschaft für diese engagierte Leistung!
Richtig zur Ruhe kommt der TSV Haching München allerdings nicht, stehen doch noch zwei Spiele an in diesem Jahr. Am 27.12. spielen die Volleyball-Löwen um 20:00 Uhr in Friedrichshafen. Nur drei Tage später geht es dann zuhause in der Bayernwerk Sportarena in Unterhaching weiter. Zu Gast ist dann die Mannschaft aus Düren, Spielbeginn ist um 17:30 Uhr. An diesem Tag werden die Local Heroes mit einem besonderen Trikot auflaufen mit dem Druck: Gute Energie. Unsere Partner Geothermie und Schwarm Techn. INC wissen, was gute Energie bedeutet. Über gute Energie auf dem Spielfeld freuen sich dann hoffentlich auch viele Zuschauer in der Halle.
Text: Stefan von Bressensdorf / sechzger.de Foto: Claus Grießhammer
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)
Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs, Linus Straßer! Wie der Olympia-Teilnehmer der Löwen auf Instagram mitteilte, brachte seine Frau Maria die gemeinsame Tochter auf die Welt. Somit ist auch geklärt, wieso am Wochenende nicht beim Weltcup im Einsatz war.
Das Jahr 2022 neigt sich langsam aber sicher seinem Ende entgegen. Noch steht allerdings das Weihnachtsfest an, bevor an Silvester dann das alte Jahr verabschiedet und das neue begrüßt wird. sechzger.de blickt in vier Teilen noch einmal auf die wichtigsten Ereignisse rund um den TSV 1860 München in den vergangenen zwölf Monaten zurück. Den Beginn machen die Monate Januar bis März. Der TSV 1860 verliert gegen den Karlsruher SC, Keanu Staude macht sein letztes Spiel für die Löwen und Türkgücü zieht sich notgedrungen aus der 3.Liga zurück.
Januar: Löwen scheitern gegen den Karlsruher SC
Im Trainingslager in Belek gelingt ein überzeugender 3:1-Erfolg gegen Hansa Rostock. Auch in der 3.Liga bleiben die Löwen nach dem Mölders-Aus weiterhin erfolgreich. Einem Heimsieg gegen Wiesbaden folgt ein knapper Auswärtserfolg bei Viktoria Köln. Zwischen den beiden Partien müssen sich die Löwen allerdings knapp dem Karlsruher SC im DFB-Pokal geschlagen geben. Erstmalig kommt dabei der Videoassistent bei einem Spiel des TSV 1860 zum Einsatz.
Ursprünglich waren im Januar deutlich mehr Partien geplant – aufgrund eines Corona-Ausbruchs beim Karlsruher SC folgen aber auch Infektionen beim TSV 1860 München und eine damit angeordnete Quarantäne. Die Partien gegen Türkgücü und Kaiserslautern müssen verlegt werden. Auswirkungen hatte dies auch auf das Auswärtsspiel in Köln, bei dem zahlreiche Spieler nicht zur Verfügung standen.
Februar: Staude mit Herzmuskelentzündung
In der Liga folgen Unentschieden gegen Braunschweig und Meppen, ehe zur Enttäuschung aller Türkgücü im Nachholspiel die Löwen mit 2:1 im Olympiastadion schlägt. Danach kann auch noch Halle in Giesing gewinnen. In Zwickau gelingt dem TSV 1860 nach vier Spielen schließlich endlich wieder ein Sieg. Biankadi, Bär und Goden drehen das Spiel zugunsten der Löwen.
Bei Keanu Staude wird nach dem Köln-Spiel eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert, er fällt vorerst aus. Er kommt nicht mehr für die Löwen zum Einsatz und erhält im Sommer keinen neuen Vertrag. Alexander Freitag hingegen wird zum Februar fester Bestandteil der Profimannschaft. Weitere Winter-Transfers gibt es nicht.
Außerdem positionieren sich die Vereine der 3.Liga gegen Montagsspiele.
März: Türkgücü scheidet aus Spielbetrieb aus
Der dritte Monat des Jahres startet aus sportlicher Sicht mit einem 2:1 vor 7.500 Zuschauern im Grünwalder Stadion gegen die Roten Teufel hervorragend. Auch gegen Verl und in Berlin reicht es mit jeweils einem 2:0-Sieg für drei Punkte. In Mannheim gibt es dann aber nichts zu holen und in Aubstadt folgt obendrein das Ausscheiden aus dem Toto-Pokal.
Stephan Salger gibt unterdessen bekannt, dass er sich nach der Saison dem 1.FC Köln II anschließen wird und in die Heimat zurückkehrt. Fabian Greilinger hingegen verlängert bis 2024. Türkgücü scheidet vorzeitig aus dem Spielbetrieb aus, die Löwen rücken dadurch in der Tabelle nach vorne und profitieren am meisten.
Von Weihnachtspause keine Spur bei den A-Junioren der Löwen keine Rede sein. Nach den Siegen gegen Planegg-Krailling und Deisenhofen kommt es für die U19 des TSV 1860 heute zum Duell mit Türkgücü München.
TSV 1860 U19 heute Abend gegen Türkgücü München
Anpfiff ist heute Abend um 18.30 Uhr auf dem Kunstrasen des Trainingsgeländes an der Grünwalder Straße 114. Mannschaft und Trainerteam würden sich über zahlreichen Besuch (trotz Kälte) freuen!
Bekommt Michael Köllner seine Wunsch-Neuzugänge im Winter? Rene Klingenburg und Lukas Rupp bestimmen derzeit die Gerüchteküche und könnten an die Grünwalder Straße wechseln. Mit altem Personal bestritten die Löwen am Wochenende zwei Testspiele und konnten dabei gute Resultate erzielen. Außerdem kamen viele Löwenfans zum achten Giesinger Adventssingen.
Testspiele gegen Nürnberg und Hoffenheim
Die ersten beiden Vorbereitungspartien sind absolviert und so dürfte Michael Köllner die ersten Erkenntnisse gewonnen haben. Apropos gewonnen, das gelang den Löwen am Freitagmittag auf dem Kunstrasen an der Grünwalder Straße gegen den 1.FCN. Stefan Lex erzielte spät den einzigen Treffer des Tages.
Nicht ganz so erfolgreich, aber achtbar endete der Test in Sinsheim gegen den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim am Samstag. Den Gastgebern gelang der Siegtreffer dabei erst in der 110.Minute (gespielt wurden 2×60 Minuten).
Erfolgreiches Adventssingen
Bereits zum achten Mal fand das Giesinger Adventssingen im Grünwalder Stadion statt, auch dieses Mal wurde die Veranstaltung sehr gut angenommen und es kamen um die 2.000 Besucher. Insgesamt 28 Lieder wurden gemeinsam vorgetragen und füllten das leere Sechzgerstadion kurz vor Weihnachten noch einmal mit Leben. Alle Beteiligten zeigten sich rundum zufrieden. Auch Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und Vize-Präsident Hans Sitzberger machten sich ein Bild von der Veranstaltung.
Vier Löwen auf dem Abstellgleis
Einen kleinen Kaderumbruch könnte es bei den Löwen auch in der Winter-Transferperiode geben. Kevin Goden ist schon seit langem Teil des Bayernliga-Teams und dort äußert erfolgreich unterwegs. Der 23-Jährige liebäugelt mit einem Wechsel und befand sich gerüchteweise schon in Gesprächen mit einem Drittligisten. Laut merkur zählen auch Marius Willsch, Quirin Moll und Lorenz Knöferl zu den Kandidaten, die den TSV 1860 im Winter vorzeitig verlassen könnten. Alle drei kommen quasi nicht mehr zum Zug unter Köllner und wurden auch in den Tests gegen Nürnberg und Hoffenheim nicht eingesetzt. Beim Junglöwen Knöferl gab es im Sommer schon ein Leih-Gerücht zum Bayernligisten Pipinsried, dem Köllner jedoch einen Riegel vorschob.
Lukas Rupp im Fokus von Bernd Winninger
Der Grund, wieso der ein oder andere Spieler die Löwen verlassen soll, sind Wunsch-Neuzugänge für die restlichen Spiele in der 3.Liga. Der Trainer wünscht sich noch punktuelle Verbesserungen im Kader. Neben Rene Klingenburg vom 1.FC Kaiserslautern, den auch Bernd Winninger schon auf seinem Zettel hatte, geistert auch der Name Lukas Rupp durch die Medien. Der Taktikfuchs von sechzger.de hat sich der Sache angenommen und den 31-Jährigen unter die Lupe genommen.
Ismaik springt finanziell ein
Da bleibt nur noch die Frage der Finanzierung der möglichen Neuzugänge. Ohnehin ist das Geld bei den Löwen immer im Fokus und in dieser Hinsicht wirft die kommende Saison schon ihre Schatten voraus. Kreditgeber Hasan Ismaik muss einmal mehr einspringen, für dieses Jahr wurde ein Betrag von rund einer Millionen Euro gewandelt. Weitere Wandlungen sind für kommenden März zugesagt, hierbei geht es um weitere 3,2 Millionen Euro.
Ex-Löwe Hofmann wird Geschäftsführer beim SK Rapid Wien
Für etwa ein halbes Jahr war er ein Löwe, ansonsten verbrachte er seine Profi-Fußballkarriere nahezu ausschließlich beim österreichischen Verein SK Rapid Wien. Dort schaffte es Steffen Hofmann zum Legendenstatus. Ab sofort übernimmt er beim Verein das Amt als Geschäftsführer und soll für mehr positive Schlagzeilen in sportlicher Hinsicht sorgen. Er fungiert unter anderem als Sprecher der Geschäftsführung und wird sich zeitnah einen Geschäftsführer Sport zur Unterstützung sichern.
Mit Lukas Rupp geistert ein Spieler durch die Sportteile der Gazetten, an dessen Verpflichtung im Sommer noch nicht im Traum zu denken gewesen wäre. Der vereinslose Spieler, bis Juni beim Premier League Club Norwich City unter Vertrag, scheint eine der Optionen für die Mittelfeldzentrale zu sein, mit denen sich der TSV 1860 München verstärken will.
Lukas Rupp zum TSV 1860 München? Ein Neuzugang dieser Klasse wäre, obwohl er seit einem halben Jahr vereinslos ist, für alle Aktiven und das gesamte Umfeld des TSV 1860 München, ein klares Signal, wohin die Reise nach der Winterpause gehen soll. Mit 137 Erstligaeinsätzen in Deutschland, 62 Spielen für Norwich City (davon 31 in der Premier League) und sechs Einsätzen in diversen Europapokalspielen brächte er nicht nur Klasse, sondern auch massig Erfahrung mit an die Grünwalder Straße.
Was erwartet uns, wenn Rupp käme?
Der 31-jährige zentrale Mittelfeldspieler ist offensiv klar stärker als defensiv. In der Vorwärtsbewegung ist Rupp ein dribbelstarker, passsicherer Kreativspieler mit gutem Auge für für die Mitspieler. Seine Stärke im offensiven Eins-gegen-Eins, seine Passgenauigkeit im letzten Drittel und in die Box hinein dürfte, nachdem sie in den Topligen Deutschlands und Englands schon auf hohem Niveau lag, in der 3. Liga erst recht für einiges an Offensivaction sorgen.
Sein Defensivverhalten ist für einen Spieler auf seiner Position als dem Anforderungsprofil entsprechend zu bezeichnen. Am Boden ist er durchaus zweikampfstark. Sein Stellungsspiel verhilft ihm auch immer wieder zu einfachen Balleroberungen, indem er entweder Pässe abläuft oder richtig steht, um nach einem verlorenen Zweikampf eines Mannschaftskameraden den Ball doch in die eigenen Reihen zu bekommen. Defensive Lauf- und Kopfballduelle sind hingegen eher weniger sein Metier – bei 1,78 m Körpergröße kein Wunder!
Pflichtkauf, wenn finanzierbar…
Wenn Lukas Rupp für den TSV 1860 München finanzierbar ist und er gern für den geilsten Verein der Welt spielen möchte, kauf ich mir vielleicht doch noch ein Trikot diese Saison. Ein Spieler dieser Klasse muss meiner Meinung nach – wenn er finanzierbar, gesund und fit ist – ohne mit der Wimper zu zucken geholt werden.
Weihnachtlicher hätten die Bedingungen für das 8. Giesinger Adventssingen nicht sein können. Blütenweißer Neuschnee im Sechzgerstadion und moderate Kälte mit Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt. Diese perfekten Bedingungen sorgten mit etwa 2.000 Teilnehmern für Rekordbesuch beim heutigen Giesinger Adventssingen.
Stimmungsvolle Kulisse
Von stader Zeit kann bei den Löwenfans aktuell keine Rede sein. Mit dem gestrigen Spiel gegen Nürnberg und dem heutigen Testkick bei der TSG Hoffenheim standen gleich zwei Testspiele an zwei Tagen an. Für die Daheimgebliebenen bildete das Adventssingen den Höhepunkt eines weihnachtlichen Tages in Giesing. Bereits am Nachmittag fand auf dem Grünspitz ein kleiner Weihnachtsmarkt statt, auf dem auch der ein oder Stand mit Bezug zum TSV 1860 München zu finden war. Da es zwar kalt, aber deutlich wärmer als die teilweise vorhergesagten minus 10 Grad war, machten sich viele Besucher des Weihnachtsmarkts danach noch ins Stadion auf, um dem Adventssingen beizuwohnen. So bildete sich eine wirklich stimmungsvolle Kulisse für das Giesinger Adventssingen.
Die gute gefüllte Stehhale beim 8. Giesinger Adventssingen
Sechzger Musikanten mussten absagen
Die Musiksparte der Fußballabteilung sollte heute Abend das erste Mal aufspielen. Leider mussten sie wegen zahlreicher Krankheitsfälle absagen. Dennoch wurde das Adventssingen traditionell mit dem Sechzgermarsch eröffnet. Wie gewohnt unterstützte der Giesinger Bud Spenzer Heart Chor die “Amateursänger” auf der Stehhalle. Unter die Besucher mischte sich auch der ein oder andere Funktionsträger von der Grünwalder Straße 114. So wurden Vize-Präsident Hans Sitzberger und KGaA-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer unter den Sängern entdeckt.
Ließen sich den Besuch beim Adventssingen nicht nehmen: Hans Sitzberger mit Marc-Nicolai Pfeifer im Schlepptau
Scherbel überwältigt vom Rekordbesuch beim Giesinger Adventssingen
Martin Scherbel, der Vorsitzende der Freunde des Sechzgerstadions, die das Adventssingen veranstalteten, zeigte sich überwältigt von der Besucheranzahl. War er unter der Woche im sechzger.de Talk noch etwas pessimistisch wegen der vorhergesagten Temperaturen, überraschte ihn der Besucherandrang heute Abend sehr positiv. “Gute Stimmung, sehr viele Leute mit glücklichen Gesichtern. Mehr kann man sich nicht wünschen,” äußerte sich Scherbel gegenüber sechzger.de. Besonders freute ihn, dass “wir tatsächlich zum ersten Mal wirklich winterliche Verhältnisse hatten.”
Rund 60 Löwenfans hatten sich auf den Weg in den Kraichgau gemacht und wurden – ebenso wie die Mannschaft – eiskalt erwischt. Nach nicht mal einer Minute traf Christoph Baumgartner bereits zum 1:0 für die TSG. Ein Traumstart sieht sicher anders aus… Das Team von Michael Köllner, das in der selben Startaufstellung wie gestern begann, zeigte sich jedoch unbeeindruckt und schlug nach zehn Minuten zurück. Marcel Bär war zur Stelle und glich zum 1:1 aus.
In der Folge nahm der Bundesligist jedoch wieder das Heft in die Hand und war optisch überlegen. Die fast schon logische Konsequenz war die erneute Führung der Gastgeber durch Angelino (28.). Doch auch diesmal steckten die Löwen den Kopf nicht in den Sand und glichen mit ihrer zweiten richtigen Chance erneut aus. Diesmal netzte Albion Vrenezi ein und plötzlich stand es 2:2. Danach folgte die wohl stärkste Phase des TSV 1860, in der die Löwen die TSG Hoffenheim gut kontrollierten und durch Meris Skenderovic, der einst selber im Kraichgau aktiv gewesen war, gar die Führung auf dem Fuß (bzw. Kopf) hatten. Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich dem österreichischen Nationalspieler Baumgartner dann noch die Großchance zum 3:2, doch es blieb beim Remis zur Pause.
Die Löwen zogen sich im Dietmar-Hopp-Stadion achtbar aus der Affäre
Komplettwechsel zur Pause
In der ersten Viertelstunde des zweiten Spielabschnittes passierte herzlich wenig, von einem Zwei-Ligen-Unterschied war vor gut 900 Zuschauern nichts zu merken. Ganz im Gegenteil: Die erste Chance besaßen die Löwen, die mit einer komplett neuen Elf auf den Platz kamen, doch Wein scheiterte am Torwart der TSG Hoffenheim, der später auch gegen Tallig parierte. Bei den Gastgebern sank das Durchschnittsalter mit zunehmender Spieldauer immer mehr – lediglich die Einwechslung des inzwischen 37-jährigen Ex-Löwen Philipp Pentke wirkte dem entgegen.
Trotz insgesamt ansprechender Leistung und großem Engagement musste der TSV 1860 in der 110. Minute dennoch das 2:3 hinnehmen. Junioren-Nationalspieler Fisnik Asllani nutzte eine kurzzeitige Verwirrung in der Löwen-Defensive zur dritten Hoffenheimer Führung. Für das Team von Michael Köllner war es trotzdem ein wertvoller Test, der zeigte, dass die Mannschaft gewillt ist, nach der Winterpause nochmal Gas zu geben.
Nachdem sich die Profis am Nachmittag mit 1:0 gegen den 1. FC Nürnberg durchgesetzt hatten, wollten sich die A-Junioren nicht zweimal bitten lassen. Die U19 des TSV 1860 besiegte am Abend auf dem Kunstrasen an der Grünwalder Straße den FC Deisenhofen mit 2:1.
TSV 1860 U19 besiegt FC Deisenhofen
Bereits vor der Saison hatten die Junglöwen gegen den FCD getestet. Damals hatte sich das Team von Jonas Schittenhelm vor den Toren Münchens deutlich mit 5:1 durchgesetzt. Auch diesmal ging die U19 der Löwen gegen den niederklassigeren Gegner als Favorit ins Spiel, musste dabei jedoch auf einige Stammspieler verzichten.
Dennoch hatte Sechzig auch diesmal das bessere Ende auf seiner Seite. Durch Tore von Christian Naveen und Mike Gevorgyan gewannen die Löwen mit 2:1.