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Liveticker: MSV Duisburg – TSV 1860 München (35.Spieltag)

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Liveticker Grafik MSV Duisburg TSV 1860 München 3.Liga Wedaustadion sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 35.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem MSV Duisburg und dem TSV 1860 München!

Im Kampf um Platz 4 reisen die Löwen heute zu den Zebras nach Duisburg. Aktuell würde der VfL Osnabrück das begehrte Ticket für den DFB-Pokal in der Saison 2022/23 lösen. Aber noch ist natürlich nichts entschieden! sechzger.de begleitet das heutige Duell natürlich wieder live aus dem Wedaustadion und liefert Bilder sowie Eindrücke rund um die Partie.

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 39 Morgalla (39′ Salger), 27 Belkahia, 20 Deichmann  – 5 Moll (82′ Freitag), 14 Dressel, 19 Biankadi (82′ Goden) – 8 Tallig (66′ Greilinger) – 7 Lex (C) (82′ Cocic) , 15 Bär

Bank:
37 Hundertmark (Tor), 3 Lang, 6 Salger, 11 Greilinger, 16 Goden, 22 Linsbichler, 24 Wicht, 30 Cocic, 34 Freitag

Tore: 0:1 Biankadi (10′), 0:2 Bär (20′), 0:3 Lex (22′), 0:4 Deichmann (50′), 0:5 Greilinger (66′), 0:6 Bär (71′)

Die Personalsituation

Die Langzeitverletzten Keanu Staude (Herzmuskelentzündung), Daniel Wein (Ermüdungsbruch), Lorenz Knöferl (Schulter-OP), Marco Mannhardt (Fuß-OP), György Szekely (Sehnenabriss) und Marius Willsch (Trainingsrückstand) fallen weiterhin aus.

Richard Neudecker hat unter der Woche verletzungsbedingt nicht am Trainingsbetrieb teilgenommen und steht auch heute nicht im Kader. Junglöwe Maxim Gresler hat sich krank gemeldet und ist ebenfalls nicht in Duisburg dabei.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Aktuell droht keinem Spieler eine Gelbsperre. Trainer Michael Köllner hat seine Sperre gegen den VfL Osnabrück abgesessen und kehrt auf die Bank der Löwen zurück.

Wo könnt ihr das Spiel MSV Duisburg – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Zahlreiche Löwenfans werden sich – wie eigentlich bei jedem Auswärtsspiel – auf den Weg zum MSV machen und die Löwen aus dem Gästeblock unterstützen. Für die Daheimgebliebenen gibt es heute leider kein Free-TV Angebot.

Für Abonnenten von MagentaSport besteht hingegen wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Mannschaftsbus des TSV 1860 in Duisburg beschmiert

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Wie die Löwen heute morgen auf Ihrer facebook-Seite bekannt gaben, wurde der Mannschaftsbus der ersten Mannschaft von 1860 in Duisburg beschmiert.

Mannschaftsbus des TSV 1860 beschmiert

Der Tag des Auswärtsspiels beim MSV Duisburg beginnt also für den TSV 1860 München mit einer “netten” Überraschung, wie es auf Facebook weiter heißt. Die Verantwortlichen erstatteten bereits Anzeige. Von solchem Kinderkram sollte sich die Mannschaft nicht ablenken lassen und die Antwort heute Nachmittag auf dem Platz geben. Wie sich unsere Löwen da schlagen, könnt Ihr wie immer bei uns im Liveticker verfolgen.

Anmerkung der Redaktion: Die Antwort auf dem Platz fiel deutlich aus und das zeigten die Löwen auch auf dem neugestalteten Bus nach Abpfiff auf der Autobahn.

Den Gegner im Fokus: MSV Duisburg – TSV 1860

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Technische Daten

Meidericher Spielverein
02 e. V. Duisburg
Gründung: 2. Juni 1902
Mitglieder:
8.439
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Weitere Sportarten: Handball, Hockey, Leichtathletik, Volleyball, Judo, Turnen
Website der Fußballgesellschaft

Bis hierher…

Saisonverlauf 2021/22: MSV Duisburg & 1860

Gesamtbilanz gegen Duisburg

54 Spiele
25 Siege
13 Unentschieden
16 Niederlagen

Auswärtsbilanz gegen Duisburg

25 Spiele
9 Siege
4 Unentschieden
12 Niederlagen

Spielort

Schau-ins-Land-Reisen-Arena
auf Google Maps
Kapazität: 31.500
Eröffnung: 1922/26
MSV Duisburg - TSV 1860

Frühlingsgefühle?

Seit Anfang März haben die Zebras in acht Spielen (inklusive zweier Landespokalrunden in Velbert und Bocholt) sechsmal gewonnen. Die beiden weniger erfolgreichen Partien in diesem Zeitraum waren ein 0:1 gegen Zwickau und ein 1:5 auf dem Betzenberg – direkt hintereinander. Die Ligasiege über Köln, Halle, Meppen und Berlin haben aber dafür gesorgt, dass man sich an der Wedau mit dem Frühlingserwachen aus den Abstiegsregionen der 3. Liga entfernen konnte.


Zum Reinhören

Weil’s so schön und so traditionsbehaftet ist: Hier – wie schon in der Hinrunde – nochmal der Zebra-Twist:


Abstiegskampf

Wie in der Vorsaison, die der MSV auf Platz 15 (direkt hinter dem 1. FC Kaiserslautern!) abschloss, beherrschte der Abstiegskampf diese Saison bei den Zebras. Nach erfreulichem Saisonstart war das Team ab Spätsommer stets im Tabellenkeller zu finden. Mit einem Sieg gegen den TSV 1860 heute Mittag wäre man – bei dann noch neun zu vergebenden Punkten – wohl gerettet und könnte ein weiteres Jahr in der 3. Liga planen. Das dritte in Serie seit dem Abstieg aus der Zweitklassigkeit im Jahr 2019.

Gegentore

Nur eine Mannschaft in der 3. Liga hatte vor diesem 35. Spieltag bislang mehr Gegentore kassiert, als der MSV Duisburg: Der SC Verl (63). Bei den Zebras hat das Leder 61 Mal eingeschlagen. Und das obwohl immerhin neunmal zu Null gespielt werden konnte. Gegen Havelse und Viktoria Berlin ließen die Meidericher gar in beiden Ligapartien in jeweils insgesamt 180 Minuten lang kein Gegentor zu. Derlei Erfolgen stehen jedoch satte sechs Spiele mit vier und mehr Gegentoren gegenüber. Allein in diesem Jahr gab es schon ein 3:6 in Osnabrück, ein 0:5 in Magdeburg und zuletzt Anfang April ein 1:5 auf dem Betzenberg. Zum Vergleich dazu die Zahlen unserer Löwen: Nur ein einziges Mal kassierte das Team von Michael Köllner mehr als drei Tore (beim 2:5 gegen Magdeburg Anfang Dezember). Aber ohne Gegentor blieb Sechzig einmal seltener, als der MSV: Achtmal.

Landespokal

Unvermeidbar auch heute. Wie sieht es mit einer Qualifikation des MSV Duisburg für die kommende DFB-Pokalsaison aus? Über die Liga wird es defintiv nichts mehr, das steht fest. Aber im Niederrhein-Pokal sind die Zebras noch im Rennen. Im Halbfinale wartet am kommenden Mittwoch der SV Straelen. Ursprünglich wollte der Regionalligist auf sein Heimrecht in dieser Partie verzichten und in der Duisburger Arena antreten. Nun pocht man aber offensichtlich doch darauf, auf heimischem Geläuf zu spielen. Das andere Halbfinale bestreiten übrigens die beiden ehemaligen Bundesligisten aus Essen und Wuppertal. Die Meidericher wären durch einen möglichen Landespokalsieg nach einem Jahr Pause wieder für den DFB-Pokal  qualifiziert. Im September 2020 schied man da in der ersten Runde gegen Borussia Dortmund mit 0:5 aus.

Das Hinspiel

Samstag, 20. November 2021
TSV 1860 – MSV Duisburg 3:2
3. Liga
16. Spieltag
Sechzgerstadion
15.000 Zuschauer (offiziell)
0:1 Bouhaddouz (10.)
1:1 Steinhart (16. Foulelfmeter)
2:1 Mölders (54.)
2:2 Ademi (68.)
3:2 Bär (73.)
Ein kalter, grauer November-Nachmittag und irgendwie gespenstische Atmosphäre auf Giesings Höhen, als der Vierzehnte den Fünfzehnten empfang. Von den 15.000 Inhabern einer Eintrittskarte für das Spiel war – geschätzt – nur gut die Hälfte erschienen. Die Corona-Angst ging wieder um. Und beim TSV 1860 die Furcht, in dieser Saison in der sportlichen Bedeutungslosigkeit zu versinken. Die rauschenden Fußballfeste gegen Schalke und Freiburg II von Ende Oktober lagen schon wieder eine gefühlte Ewigkeit zurück. Und prompt gingen die Gäste von der Wedau nach zehn Minuten mit 1:0 in Führung. Doch nur sechs Minuten später konnte Philipp Steinhart per Elfer ausgleichen. Eine gute Stunde später verschoss er dann einen weiteren Strafstoß, der das womöglich vorentscheidende 3:1 bedeutet hätte. Nur drei Minuten später stellten dann die Gäste auf 2:2. Zwischenzeitlich hatte Sascha Mölders die Führung für 1860 besorgt. Aber wenigstens die Moral der Spieler auf dem Feld stimmte an diesem Tag: Die Löwen steckten nicht auf und erzielten in Person von Marcel Bär nur fünf Minuten nach dem bitteren Ausgleich den finalen Siegtreffer. Während für die Zebras ein langer und harter Abstiegskampf begann, sollte beim TSV 1860 nur wenige Wochen nach diesem Spiel das Mölders-Beben beginnen. Dazu an dieser Stelle demnächst sicher mehr.
 

6:0 gegen Würzburg – die U19 kommt dem Aufstieg näher

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Erfolgreicher Tag für das NLZ des TSV 1860 München. Nachdem die U17 durch ein 4:1 in Darmstadt den Klassenerhalt sichern konnte, kommt die U19 dem Aufstieg in die Bundesliga immer näher. Auch der Würzburger FV wurde deutlich geschlagen.

Warten auf das Führungstor

Die Junglöwen starteten bei frischem Wind und wenig frühlingshaften Temperaturen auf dem Kunstrasenplatz an der Grünwalderstraße dominant. Die Elf von Jonas Schittenhelm kombinierte fein aus der eigenen Hälfte heraus und ließ die Gäste aus Unterfranken kaum aus der eigenen Hälfte herauskommen. Die taktische Marschrichtung der Würzburger hieß “hinten einigeln und das Glück mit dem langen Ball suchen”. Die Löwen ließen jedoch nichts zu, taten sich aber zu Beginn gegen die teilweise mit acht Mann verteidigenden Gäste schwer, um gefährlich vor das Tor zu kommen. So dauerte es bis zur 19. Minute, bis die Junglöwen das erste Mal gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auftauchten. Colin Beutel konnte nach einer feinen Hereingabe von links den Ball allerdings nicht im Gehäuse der Gäste unterbringen. Ein Würzburger Verteidiger kratzte den Ball von der Linie. So mussten sich die knapp 100 Zuschauer bis zur 25. Minute gedulden, um das Führungstor bejubeln zu können. Nachdem ein Würzburger Abwehrspieler einen Fernschuss von Ouro-Tagha nur mit der Hand abwehren konnte, gab es Handelfmeter für den TSV. Marius Wörl ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:0 für die Junglöwen.

Die Junglöwen bauen den Vorsprung bis zur Pause aus

Nach dem Rückstand hatten auch die Unterfranken die erste Offensivaktion. Ein Fernschuss aus ca. 18 Metern strich knapp am Tor von Riedmüller vorbei. Danach übernahm 1860 wieder die Kontrolle. Über die Innenverteiger Bell und Glück wurde das Spiel schön anzusehen aufgebaut. In der 35. Minute scheiterte Mansour Ouro-Tagha nach einer sehenswerten Einzelaktion über links am Außennentz. Nur eine Minute später verweigerte Schiri Roidl nach fragwürdiger Abseitsentscheidung Philipp Kuhn das 2:0. Dieses fiel dann aber noch vor der Pause: Devin Sür wurde nach einem Angriff über links im Strafraum angespielt, der technisch starke Offensivspieler vernaschte einen Würzburger Verteidiger samt Torwart mit einer Körpertäuschung und schob eiskalt ein. Nur eine Minute später stellte Mannschaftskapitän Damjan Dordan mit einem knackigen Schuss aus etwa 13 Metern auf 3:0.

Die U19 lässt nichts anbrennen

Zwar konnten die Würzburger mit einer Doppelchance in der 51. Minute gut in den zweiten Durchgang starten, aber davon ließen sich die Blauen nicht aus dem Konzept bringen. In der 63. Minute stellte Devin Sür per Foulelfmeter auf 4:0. Danach erfolgten einige Wechsel auf beiden Seiten und das Spiel verlor etwas an Fahrt, 1860 blieb aber jederzeit Herr des Geschehens. Die Schlussoffensive wurde dann in der 73. Minute eingeläutet, als Rem aus 16 Metern nach filigraner Kombination knapp über die Latte schoss. In der 80. Minute spielte Rem den im Strafraum vollkommen freistehenden Marko Zivanovic überragend an. Zivanovic ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und schob zum 5:0 ein. Den Endstand zum 6:0 besorgte erneut der Mann des Tages: Devin Sür erzielte seinen dritten Treffer per Flachschuss auch halblinker Position (88. Minute).

Mann des Tages: Dreifach-Torschütze Devin Sür

Leider trübte eine rote Karte wegen Nachtretens für Moritz Rem den tollen Nachmittag der U19 ein wenig.

Die U19 kommt dem Aufstieg näher

Durch das jederzeit ungefährdete 6:0 bleiben die Junglöwen in der Tabelle auf Platz 1. Sie liegen zwei Punkte vor Schweinfurt 05, das in Burghausen 4:1 gewinnen konnte. Trainer Jonas Schittenhelm zeigte sich nach dem Spiel gegenüber sechzger.de zufrieden. “Obwohl es nicht unser stärkstes Spiel war, bin ich mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden”. Lediglich einen Kritikpunkt hatte der Coach: “Zu Beginn beider Halbzeiten haben wir im letzten Drittel etwas zu kompliziert gespielt und hätten früher die Tore erzielen müssen.” Für die kommenden Spiele ist der Coach optimistisch:”Illertissen wird nochmal schwer, aber ich bin zuversichtlich, dass wir dort gewinnen und die Weichen endgültig Richtung Aufstieg stellen”.

Die Seitenstraße braucht keine Feuerwehr

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Die Seitenstraße braucht keine Feuerwehr? So könnte man jedenfalls eine Aussage aus dem Lager der ungeliebten Nachbarn interpretieren…

Da wäre uns doch fast etwas entgangen… Als Löwenfan verfolgt man die Pressekonferenzen unserer “Freunde” aus der Seitenstraße ja eigentlich nicht einmal in der Zeitung. Aber über Dritte kam dieses Video dann doch in die Finger der Sechzger… Deshalb im Vorfeld der morgigen Partie der Löwen in Duisburg mal etwas zum Nachdenken.

Julian Nagelsmann, Trainer der in Fröttmaning ansässigen “Globetrotters” versuchte in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund den Pressevertretern zu erklären, dass er von seinen Spielern in den letzten Bundesliga-Partien auch dann vollen Einsatz erwartet, sollte die Meisterschaft schon frühzeitig feststehen. Im Grund eine richtige Aussage, er war ja doch auch mal ein Löwe der Julian.

Dann aber schoss sich Nagelsmann selbst ins Knie, er hat sich inzwischen halt doch den Roten angeschlossen…

Wir haben einfach Bock zu haben, weil wir einfach viel Geld verdienen dafür was wir hier machen. Wir sind nicht bei der Freiwilligen Feuerwehr Süd-Giesing sondern beim FC Bayern.

Das wörtliche Zitat aus der Pressekonferenz, die hier bei Youtube zu finden ist.
Möge sich jeder sein eigenes Urteil darüber bilden, irgendwie zeigt diese Aussage schon alleine was die Löwen von den ungeliebten Nachbarn unterscheidet. Gott sei Dank…

Auch der Landesfeuerwehrverband Bayern war wenig amüsiert und brachte dies in einem offenen Brief auf Facebook auch deutlich zum Ausdruck…

An dieser Stelle von uns ein großes DANKESCHÖN an alle Ehrenamtlichen der Münchner Feuerwehr!

Neuzugänge für 1860? Wer sind die Spieler aus der Gerüchteküche

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Möglicher Neuzugang TSV 1860 München Gesicht Mit Fragezeichen Causa

Die Gerüchteküche bezüglich der Neuzugänge beim TSV 1860 München brodelt. Eine Münchner Zeitung behauptet, dass die Sechzger außer an Tim Rieder noch an drei weiteren Spielern des insolventen Projekts aus Neuperlach interessiert wären. Angeblich stehen Albion Vrenezi, Luis Jakobi und Alexander Sorge bei den Löwen auf dem Zettel. Nehmen wir uns die Zeit und schauen uns diese drei Herren einmal genauer an.

Albion Vrenezi

Albion Vrenezi ist ein rechter Außenstürmer, der aber auch links und im Sturmzentrum spielen könnte. Auch in vielen Foren und sozialen Netzwerken kann man lesen, dass der ein oder andere Fan ihn gerne an der Grünwalderstraße sehen würde. Der 28-jährige schnelle und beidfüßige Spieler hat bereits 51 Spiele in der 2.Liga auf dem Buckel, ist also auch erfahren, was höherklassigen Fußball anbelangt. Er ist dribbelstark, schnell und hat eine für einen Offensivspieler gute Quote bei angekommenen Pässen. Leichte Schwächen zeigt er bei der Flankengenauigkeit. Seine Schussgenauigkeit in der dritten Liga ist im akzeptablen Bereich. Etwa jeder dritte Schuss von ihm verschafft dem Torhüter auch Arbeit. Vrenezi wäre sicherlich ein interessanter Neuzugang für den TSV 1860 München.

Luis Jakobi

Luis Jakobi ist ein Mittelfeldallrounder, der sich allerdings auf der Sechser-Position am wohlsten fühlt. Er war im letzten Jahr nach seinem Wechsel aus Fürth zu den Perlachern dort ein Ergänzungsspieler. Neun Mal war er im Spieltagskader, wurde dreimal eingewechselt und durfte sechs Spiele von Beginn an bestreiten. Sein größter Trumpf ist die Bissigkeit im defensiven Zweikampf. Bei Türkgücü wurde er als zentraler und offensiver Mittelfeldspieler eingesetzt. Für diese Positionen sind seine statistischen Werte durchschnittlich gut gewesen. Ich denke mit einem guten Spielerentwickler wie Michael Köllner als Trainer und steigender Erfahrung in der Liga könnnte er mit der Zeit zu einem guten Box-to-Box Spieler heranreifen. Von Jakobi darf man – falls er zum TSV wechseln sollte – am Anfang allerdings keine Wunderdinge erwarten.

Alexander Sorge

Alexander Sorge ist ein Innenverteidiger, 1,92m groß und wurde bei Sachsen Leipzig sowie in der Fußballschule des Brausewerbevehikels ausgebildet. Seine erste Profistation war der FSV Zwickau. Er ist also ein gestandener Drittligakicker. Mit gutem Stellungsspiel, gutem Verhalten bei defensiven Zweikämpfen, die er zu einem hohen Prozentsatz siegreich und mit nur wenigen Fouls bestreitet, hat er gute Voraussetzungen, die Innenverteidigung der Löwen als Leader anzuführen. Er war außerdem ein wahres Kopfballungeheuer, als er bei noch bei Zwickau spielte. In den drei Jahren, die er in Perlach unter Vertrag war, hat diese Luftüberlegenheit ein wenig abgenommen.

Wie wahrscheinlich sind diese Neuzugänge für den TSV 1860?

Ob keiner, einer, zwei oder vielleicht sogar alle drei als Neuzugänge beim TSV 1860 aufschlagen werden, weiß niemand außerhalb des Kreises der genannten Spieler sowie der Herren in der sportlichen Leitung des TSV 1860. Es sind und bleiben Gerüchte. Jeder dieser Spieler hat seine Vor- und Nachteile. Ich könnte mit allen dreien als Neuverpflichtung sicherlich gut leben. Sorge wäre allerdings meiner Meinung nach der sinnvollste Neuzugang unter diesen drei Kandidaten.

750 Löwenfans in Duisburg – die Pressekonferenz des MSV

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MSV Duisburg Wedaustadion Blick auf die Gegengerade

Zum Heimspiel empfängt der MSV Duisburg am morgigen Sonntag den TSV 1860 München. Trainer Hagen Schmidt stand den Journalisten vor der Partie für Fragen zur Verfügung.

MSV Duisburg rechnet mit vielen Zuschauern

Während Michael Köllner beim Auswärtsspiel gegen den MSV auf gleich acht Spieler verzichten muss, fallen bei Duisburg sechs Spieler aus. Ähnlich wie bei den Löwen handelt es sich dabei um viele Langzeitverletzte, die sich zum Teil allerdings bereits in der Reha befinden. Namentlich stehen Ekene, Feltscher, Ndualu, Schabbing, Steurer und Volkmer nicht zur Verfügung. Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp könnte jedoch gegen den TSV 1860 in die Startelf zurückkehren. Zuletzt wurde er beim Auswärtssieg in Berlin lediglich eingewechselt.

Zum zweiten Mal in der laufenden Saison könnte der MSV Duisburg am Sonntag vor einer fünfstelligen Kulisse auflaufen. Bisher wurde die 10.000er Marke nur beim Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern am 13.Spieltag erreicht. Aus München werden 750 Zuschauer erwartet, sodass insgesamt rund 10.000 Zuschauer dabei sein dürften.

Hagen Schmidt, der bei besagtem Spiel gegen die Roten Teufel sein Debüt an der Seitenlinie beim MSV feierte, rechnet mit motivierten Löwen. Durch das Ausscheiden aus dem Landespokal wäre das Erreichen von Platz 4 enorm wichtig, um nächstes Jahr im DFB-Pokal starten zu dürfen. Die Duisburger wollen ihrerseits mit einem erfolgreichen Spiel die Weichen für eine weitere Saison in der 3.Liga stellen. Mit weiteren Punkten könnten die Zebras den Klassenerhalt endgültig sichern. Ohnehin möchte Schmidt sich “nur wenig am Gegner orientieren” und den Fokus im Heimspiel lieber auf die eigenen Stärken ausrichten. Bernd Winninger erwartet den MSV im 3-4-3.

Selbst hat Duisburg noch die Chance, über den Landespokal in den DFB-Pokal einzuziehen. Gegner ist der Regionalligist SV Straelen, das Halbfinale spiele momentan aber noch keine Rolle, so Schmidt auf der Pressekonferenz.

 

MSV Duisburg – TSV 1860 (35.Spieltag): Ergebnistipp Lorenz Knöferl

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Lorenz Knöferl TSV 1860

Seinen Platz in den Geschichtsbüchern des TSV 1860 hat sich Lorenz Knöferl bereits im Dezember 2020 gesichert. Mit seinem Tor gegen den SV Wehen Wiesbaden avancierte der Stürmer im Alter von 17 Jahren, sieben Monaten und 14 Tagen zum jüngsten Torschützen der Profifußballgeschichte der Löwen. Heute tippt Lenzi Knöferl für uns das Auswärtsspiel von Münchens großer Liebe beim MSV Duisburg.

Knöferl tippt auf Auswärtssieg des TSV 1860

Die aktuelle Spielzeit verlief für den Offensivspieler, der am 04.05. seinen 19. Geburtstag feiern wird, alles andere als zufriedenstellend. In der 3. Liga kam Knöferl lediglich zu drei Einsätzen. Zudem verletzte er sich schwer an der Schulter und musste operiert werden, sodass er in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Dennoch ist er natürlich nah dran an der Mannschaft und traut den Kollegen beim MSV Duisburg viel zu.

“3:0 für uns!
Tore durch: Marcel Bär, Lexi und Niki Lang”

Im Kampf um Platz 4 wäre das natürlich eine klasse Ansage!

Erstes Profispiel gegen Waldhof Mannheim

Nachdem Lorenz Knöferl beim TSV Hilgertshausen und der JFG TaF Glonntal mit dem Fußballspielen begonnen hatte, wechselte er mit 11 Jahren ins NLZ des TSV 1860 und durchlief dort nachfolgend sämtliche Jugendmannschaften. Zudem kam er des Öfteren in bayerischen Auswahlmannschaften und dreimal in der deutschen U16-Nationalmannschaft zum Einsatz.

Im Sommer 2020 wurde der Stürmer von Michael Köllner in den Drittligakader berufen, kam jedoch erst im Dezember gegen Waldhof Mannheim erstmals zum Einsatz und wurde dadurch nach Lars Bender der zweitjüngste Spieler der Löwen, der in einem Profi-Ligaspiel für den TSV 1860 zum Einsatz kam. Ein paar Tage später gastierte dann der SV Wehen Wiesbaden im Grünwalder Stadion und die Geschichte wurde weitergeschrieben…

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor MSV Duisburg – TSV 1860 München

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Winningers Wirtshaus Weisheiten MSV Duisburg Gegen TSV 1860 München(1)

Auch vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim MSV Duisburg gibt es Winningers Wirtshaus Weisheiten. Es ist seit einiger Zeit das Pendant zur TAKTIKTAFEL auf sechzger.de, das die Löwenfans im Audio-Format auf den kommenden Gegner vorbereitet.

WWW vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 beim MSV Duisburg

Wer das Ganze lieber in schriftlicher Form haben möchte, sei an dieser Stelle auf die Taktiktafel verwiesen. Natürlich ist auch das Studium von beiden Beiträgen möglich. Trainer Michael Köllner muss morgen auf zahlreiche Spieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten Staude, Willsch, Mannhardt, Wein, Knöferl und Szekely stehen auch Richard Neudecker und Maxim Gresler in Duisburg nicht zur Verfügung. Auf was sich die verbliebenen Spieler einstellen müssen, ist Thema in Winningers Wirtshaus Weisheiten.

Auch beim MSV Duisburg gibt es im Forum zu jedem Spiel einen tollen Beitrag. Der User Pawel bereitet stets eine äußerst umfangreiche Grafik auf, in der unter anderem auf die Taktik des kommenden Gegners der Zebras eingegangen wird. Morgen ist das beim MSV Duisburg bekanntlich der TSV 1860, der im Kampf um Platz 4 dringend einen Auswärtssieg benötigt. Hier geht es zum Beitrag.

Winningers Wirtshaus Weisheiten auf Youtube:

 

Zurück in der 3.Liga: Ingolstadt steigt nach Remis gegen Karlsruhe ab

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Audi Arena Ingolstadt gegen den TSV 1860 München

Der 1.FC Ingolstadt 04 ist nach einer Unentschieden gegen den KSC aus der 2.Bundesliga abgestiegen und spielt in der kommenden Saison wieder in der 3.Liga.

Ingolstadt steigt aus der 2.Bundesliga ab

In der Saison 2020/21 setzte sich Ingolstadt zunächst gegen den TSV 1860 München am 38.Spieltag im entscheidenden Duell durch. In den Relegationsspielen wartete dann der VfL Osnabrück. Das Ende ist bekannt: Ingolstadt stieg auf, Osnabrück musste in die 3.Liga. Das kurze Gastspiel der Schanzer in Liga 2 ist allerdings seit gestern schon wieder beendet. 20 Punkte aus bisher 31 Spielen bedeuten drei Spieltage vor Schluss bei zehn Punkten auf den Relegationsrang 16 den sicheren Abstieg.

Insgesamt konnte der FCI nur vier Spiele gewinnen und kam nie so richtig in der 2.Bundesliga an. Mit 28 eigenen Treffern haben die Schanzer zudem die wenigsten Tore aller Zweitligisten erzielt. Stefan Kutschke, der mit dem TSV 1860 in Verbindung gebracht wird, traf nur zwei Mal. In der Vorsaison kam er noch auf 13 Tore und traf unter anderem einmal gegen die Löwen. Die finanzielle Kluft zwischen der 2.Bundesliga und der 3.Liga könnte bei dem sportlichen Abschneiden durchaus eine Rolle spielen, denn auch Hansa Rostock und Dynamo Dresden sind als weitere Aufsteiger im unteren Bereich der Tabelle zu finden.

Mit dem FC Erzgebirge Aue könnte am nächsten Spieltag der nächste Absteiger feststehen. Die Sachsen haben allerdings durch das gestrige Unentschieden von Dynamo Dresden bei Fortuna Düsseldorf (2:2) noch theoretische Chancen auf den Relegationsrang. Diesen belegt aktuell die SGD und würde auf den Dritten der 3.Liga treffen. Aue trifft am Sonntag daheim auf Hansa Rostock.