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Vor Beginn der Aufstiegsrunde: U19 des TSV 1860 schlägt Deisenhofen

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TSV 1860 U19 Devin Sür Deisenhofen

Am 20.03. starten die A-Junioren der Löwen in die Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Zur Vorbereitung hat die U19 des TSV 1860 bereits zahlreiche Freundschaftsspiele bestritten und empfing gestern den FC Deisenhofen zum Testkick. Mittwoch um 14 Uhr ist natürlich ein etwas ungünstiger Termin, dennoch fanden sich 60 Zuschauer am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße ein.

TSV 1860 U19 besiegt den FC Deisenhofen

Selbstverständlich starteten die Löwen als Favorit in die Partie und wurden dieser Rolle letztendlich auch gerecht. Dennoch dauerte es bis zur 41. Minute, ehe Moritz Bangerter zum 1:0 für Sechzig einnetzte. Nach der Pause setzte die U19 des TSV 1860 die Gäste aus Deisenhofen weiter unter Druck und erhöhte durch einen Elfmeter von Devin Sür auf 2:0 (65.). In der 78. Minute sorgte Anton Cindric auf dem Kunstrasen des Trainingsgeländes für den 3:0-Endstand.

Weniger gut lief es am Abend für die Senioren A des TSV 1860. Das Team unterlag auf dem Kunstrasen der Bezirkssportanlage Heinrich-Wieland-Straße dem N.K. Hajduk mit 1:4. Alexander Ecker sorgte auf Seiten der Löwen kurz vor dem Ende für Ergebniskosmetik.

Titelbild: Robert Conway

Als VIP zu TSV 1860 – SC Verl und für die Ukraine spenden

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TSV 1860 München VIP

Als VIP zu den Löwen und dabei noch Gutes für die Menschen in der Ukraine tun

Für das Spiel TSV 1860 München – SC Verl versteigern wir hiermit 1 x 2 VIP-Karten, die uns dafür vom offiziellen Löwenpartner Tempel München Piercing & Tattoo zur Verfügung gestellt wurden. Die Karten beinhalten einen reservierten Tisch und Verpflegung in der VIP-Alm ab zwei Stunden vor dem Spiel und nach dem Spiel, Bus-Shuttle ins Stadion und 2 Plätze auf der Haupttribüne. Es gelten die üblichen 2G-Regeln.

Der Erlös geht zu 100% an die Ukraine-Nothilfe.

Die Versteigerung läuft über unseren Facebook-Account unter dem entsprechenden Posting. Der Startpreis für beide Tickets zusammen ist 60,- Euro und es kann nur in 5,- Euro-Schritten geboten werden. Die Versteigerung geht bis heute Abend 18:60 Uhr. Bezahlung via Paypal/Überweisung/Bar, Tickets können dann sofort per Mail verschickt werden.

Sechzig um sieben: Nach Kaiserslautern ist vor Verl

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Die englischen Wochen rasen dahin. Schlugen die Löwen vorgestern noch Kaiserslautern, gibt der SC Verl bereits morgen seine Visitenkarte im Sechzgerstadion ab. Sechzger.de hat für Euch wie immer in dieser hektischen Zeit die wichtigsten Meldungen rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga zusammengestellt.

Rückschau auf den Sieg gegen Kaiserslautern

Am Dienstag Abend gelang es den Löwen endlich, ein Spitzenteam der dritten Liga zu besiegen. Nachdem man durch den Blackout von Stephan Salger quasi mit 0:1 ins Spiel ging und das Spiel noch drehen konnte, war Trainer Michael Köllner “stolz auf seine Löwen” wie er in der PK nach dem Spiel verlauten ließ. Er machte insbesondere den verbesserten Spielaufbau für den Sieg verantwortlich. Und das obwohl Spielmacher Richy Neudecker nach einer lächerlichen Entscheidung des DFB zum zweiten Mal die selbe Gelbsperre absitzen musste. Ein Sonderlob erhielt auch Kevin Goden, der den Siegtreffer erzielte. Ein starkes Spiel machte auch Erik Tallig, der im Mittelfeld mit und ohne Ball sehr agil spielte. Er krönte seine Leistung mit der maßgenauen Flanke auf Goden, die zum 2:1-Treffer führte. Die tiefgehende Analyse von Bernd Winninger gibt es wie immer in der TAKTIKTAFEL. Morgen können die Löwen den Sieg gegen Kaiserslautern vergolden, wenn sie auch gegen Verl gewinnen.

Vorschau auf das Spiel gegen Verl

Nachdem Rauswurf von Gino Capretti (der mittlerweile bei Dynamo Dresden angeheuert hat) übernahm Michel Kniat den Cheftrainerposten bei, SC Verl. Interessanterweise war der 1. FC Kaiserslautern der erste Gegner des SC Verl unter Kniat. Die Partie endete 2:1 für die roten Teufel. Torhüter Thiede sah einen Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer. “Positiv ist, dass wir uns Chancen erspielen, dass wir hinten trotzdem sicher standen”, ließ Thiede den Kicker wissen. Trotzdem wird Verl sicher eine große Portion Wundertüte im erst zweiten Spiel unter dem neuen Coach sein. Ex-Löwe Aaron Berzel möchte sicher auch unter dem neuen Coach Verantwortung übernehmen und es Sechzig morgen schwer machen, sein neues Team zu besiegen. Auch Michi Köllner erwartet ein hartes Stück Arbeit und hofft auf volle Unterstützung der Löwenfans. Spannend wird sein, wen Köllner im Mittelfeld “opfert”, um Richy Neudecker von Beginn an spielen zu lassen.

Tickets für Löwenfans

Die reisefreudigen weiß-blauen Anhänger können sich ab sofort mit weiteren Tickets für das Spiel bei Viktoria Berlin am 11.03. eindecken. Grund dafür ist eine Lockerung der Corona-Regeln in Berlin, die nun eine Auslastung von 75% des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks (über dessen Zukunft aktuell diskutiert wird) erlaubt. Tickets gibt es hier. Außerdem beginnt am Samstag der Vorverkauf für das Toto-Pokal-Halbfinale in Aubstadt. Und bald gibt es wohl auch wieder Tickets für alle Löwenfans. Die angepasste Corona-Verordnung erlaubt den Löwen künftig eine Auslastung von 75%. Allerdings sind wir skeptisch, ob diese im Spiel gegen Verl schon umgesetzt werden kann.

Sechzger.de Talk Folge 48

Heute gegen Mittag könnte Ihr auf unserem youtube-Kanal Folge 48 des Sechzger.de Talks anschauen. Jan, Florian, Bernd und unser Gast Mario hatten das Vergnügen die letzten beiden Siege zu kommentieren und einen Ausblick auf das morgige Spiel gegen den SC Verl zu werfen.

News aus der dritten Liga

Nachholspiel Halle – Berlin

Kein Tag ohne Drittligaspiel! Gestern standen sich der Hallesche FC und die Berliner Viktoria gegenüber. Die Hallenser konnten nach anfänglichem Rückstand die Partie drehen und einen 4:1 Sieg feiern. Für den TSV 1860 München hat dieses Ergebnis allenfalls periphäre Auswirkungen in der Tabelle.

“Resignation ist mittlerweile hoch”

Diese Zitat stammt von Türkgücü-Trainer Andreas Heraf. Die Unsicherheit über die Situation in Neuperlach nage am Nervenkostüm der Spieler, sagte der Coach dem Kicker. Aktuell ist unklar, ob die laufende Saison zu Ende gespielt werden kann. Vor diesem Hintergrund wollte der Trainer trotz der krachenden 1:5 Heimniederlage gegen Saarbrücken “keinem böse sein”.

Rossipal und Wagner zurück im Waldhof-Training

Vor dem Spitzenspiel gegen Eintracht Braunscheig kehrten die beiden Spieler ins Mannschaftstraining zurück. Beide mussten angeschlagen das Spiel in Halle auslassen.

Damit seid Ihr wieder vollumfänglich über die Löwen und die dritte Liga informiert. Morgen Abend geht’s weiter! Bis dahin erfahrt Ihr alles Wichtige natürlich bei uns.

 

TSV 1860 München profitiert von den neuen Corona Lockerungen.

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TSV 1860 grünwalder stadion faninformationen

11.250 Zuschauer im Grünwalder Stadion

Ab Freitag dürfen die Stadien im Freistaat wieder zu 75% bis maximal 25.000 Zuschauer ausgelastet werden. Nachdem die letzten beiden Heimspiele bereits vor 50% stattfanden. (0:2 Niederlage gegen den Halleschen FC und ein 2:1 Heimsieg gegen die roten Teufel vom Betzenberg.) Dies bedeutet, der TSV 1860 München profitiert von den neuen Corona Lockerungen. Ab dem kommenden Heimspiel gegen Verl dürften also theoretisch wieder 11.250 Fans begrüßt werden, jedoch ist diese News erstmal mit Vorsicht zu genießen.

Bis Freitag wohl kaum umsetzbar

Da heute schon Mittwoch ist, ist zu bezweifeln, dass die neuen Regeln schon Auswirkungen auf das Heimspiel zwei Tage später haben. Die Stadt München müsse erst ein neues Hygienekonzept genehmigen, gab der Verein auf Nachfrage bekannt.
Dies würde, wenn sowieso nur für das nächste Heimspiel greifen, da nach dem aktuellen Plan ab dem 20.März wieder 100% Auslastung gelten würde.

Wann ändert sich also wieder was?

Die Löwenhaben in den nächsten Wochen in der Liga Auswärtsspiele zu absolvieren. Zunächst in Berlin bei der Viktoria im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, eine Woche später bei Waldhof  Mannheim. Danach pausiert die Liga. Die Löwen jedoch haben eine Aufgabe im Toto-Pokal Halbfinale in Aubstadt zu meistern. Tickets für das Spiel gibt es ab dem 05.März. Da nach dem aktuellen Fahrplan der Regierung ab dem 20.März eh wieder 100% zugelassen werden sollen, wäre eine Vollauslastung im nächsten Heimspiel gegen den 1.FC Saarbrücken die am ersten Aprilwochenende die logische Schlussfolgerung. Der TSV 1860 München profitiert somit durch seine Auswärtsspiele.

Dies würde sehr wahrscheinlich auch bedeuten, dass wie schon gegen den MSV Duisburg und die Zweitvertretung der Freiburger die Jahreskartenbesitzer nicht mehr online reserviert  müssen und die Plastikkarte wieder gilt.

Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark in Berlin: Abriss und Neubau?

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Viktoria Berlin - SC Verl im viktoria, berlin, Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark

Am 11.03. treten die Löwen bei Viktoria Berlin an und dürfen nach einem neuen Beschluss des Berliner Senats auf großes Publikum hoffen. Bis zu 7.900 Fans dürfen nächsten Freitag Abend in den Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark im Stadtteil Prenzlauer Berg pilgern. Wie jedoch geht es mit dem Stadion weiter? Aktuell sieht es so aus, als würde es abgerissen und bis Herbst 2026 durch einen Neubau ersetzt werden.

Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark: Abriss und Neubau?

Lange war unklar, wo Aufsteiger Viktoria Berlin in dieser Saison seine Heimspiele würde austragen können. Zwischendurch sah es so aus, als würde man ins Mommsen- oder gar Olympiastadion ausweichen müssen. Letztendlich aber wurde der Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark mit einer neuen Flutlichtanlage drittligatauglich ertüchtig und die Viktoria fand dort ein temporäres Zuhause.

Nichtsdestotrotz soll das Stadion mittelfristig abgerissen werden und bis zum Herbst 2026 einem Neubau weichen. Die Berliner Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport vermeldet diesbezüglich:

“Vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit, dem Raumprogramm, der städtebaulichen Rahmenbedingungen und den besonderen Anforderungen an ein Inklusionsportstandort hat das Lenkungsgremium entschieden, das Stadion unter Einbeziehung der wesentlichen identitätsstiftenden Merkmale des Jahn-Sportparks neu zu bauen.”

20.000 Plätze statt 20.000 Plätze?

Identitätsstiftenden Merkmale sollen zwar erhalten bleiben, eine Neugestaltung sei jedoch dringend vonnöten. Preislich geht man zum jetzigen Zeitpunkt von einem Kostenvolumen in Höhe von 120 Millionen Euro aus.

Nicht ganz so begeistert zeigte sich die Bürgerinitiative Jahn-Sportpark, die süffisant bemerkte:

“Ein Stadion mit 20.000 Sitzplätzen soll abgerissen werden, um ein Stadion mit 20.000 Sitzplätzen an der selben Stelle zu bauen. Wundert sich noch jemand, dass das Bauwesen der größte Klimasünder überhaupt ist.”

Das letzte Wort ist da wohl noch nicht gesprochen…

Titelbild: Fans des SC Verl im Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark in Berlin

TSV Aubstadt – TSV 1860: Tickets für den Toto-Pokal ab 05.03. erhältlich

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TSV Aubstadt Tickets Toto-Pokal 1860

Für den TSV Aubstadt ist die Halbfinal-Partie des Toto-Pokals gegen die Löwen das Highlight des Jahres. Auf der Homepage der “Abschter” ist sogar vom “Jahrhundertspiel” die Rede. Am 26. März müssen die Löwen in Unterfranken ran, das Spiel wird live im BR übertragen. Tickets für den Auftritt des TSV 1860 in Aubstadt sind ab dem 05.03. erhältlich. Man sollte sich nicht zu viel Zeit lassen…

TSV Aubstadt – TSV 1860: Tickets ab 05.03. verfügbar

3000 Plätze fasst die NGN-Arena in Aubstadt – wie viele Zuschauer dann tatsächlich live dabei sein dürfen, hängt von den dann gültigen Corona-Regeln ab. Laut unseren Informationen ist für die Fans des TSV 1860 aktuell ein Kontingent von 150 Karten und ein separater Link zur Bestellung vorgesehen.

Der freie Verkauf der Tickets für die Partie der Löwen in Aubstadt startet am 05.03. um 19:00 Uhr HIER.

TSV 1860 – Kaiserslautern. Die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafel-Analyse nach dem Heimsieg des TSV 1860 gegen Kaiserslautern. Dieses Spiel endete mit einem Sieg des Willens und war in weiten Teilen eine taktische Glanzleistung der Löwen.

Verdient schlägt die Mannschaft des TSV 1860 den 1.FC Kaiserslautern. Marco Antwerpen, Trainer des 1. FC Kaiserslautern, schickte sein Team wie erwartet im 5-3-2 aufs Feld. Der Coach des TSV 1860, Michael Köllner, entgegnete diesem auf Kompaktheit vor der eigenen Box angelegten Spiel mit dem altbewährten flexiblen 4-1-4-1. Flexibel deshalb, weil die Verschiebungen je nach auftretender Situation dergestalt waren, dass die Sechzger durch Verschiebungen der Außenverteidiger in die Halbräume bei Ballbesitz oft auf 4-3-3 offensiv umstellten, was immer wieder zu Überzahlsituationen im letzten Drittel der Lauterer führte.

Diese Momente sorgten unter anderem dafür, dass der 1. FC Kaiserslautern gegen den TSV 1860 München kaum zweite Bälle in diesem Bereich des Spielfeldes erobern konnte. Der dadurch entstehende Druck im letzten Drittel vor dem Tor war so hoch, dass Tore für die Sechzger im Prinzip nur eine Frage der Zeit waren.

Überraschend war, dass Entlastungsangriffe des 1. FCK zwar stattfanden, aber abgesehen von den Schlussphasen der jeweiligen Halbzeit nicht wirklich gefährlich wurden. Das gute Stellungsspiel gegen den Ball bei den Sechzgern sorgte dafür, dass die Pfälzer ihre im Normalfall schnell vorgetragenen Angriffe immer wieder unterbrechen mussten, da kaum Anspielstationen für den jeweils ballführenden Spieler vorhanden waren.

Der 1. FCK verliert also am meteorologischen Frühlingsanfang das erst Spiel seit Halloween gegen bissige, laufstarke, taktisch perfekt eingestellte und disziplinierte Sechzger, die abgesehen von einer einzigen Konzentrationsschwäche zu Beginn des Spiels größtenteils dominierten.

Die wichtigsten Statistiken des Spiels TSV 1860 – Kaiserslautern

  • Ballbesitz: TSV 1860 59% – 1. FCK 41%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 83% – 1. FCK 76%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 67% – 1. FCK 59%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 15/5 – 1. FCK 7/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 6,97 – 1. FCK 13,58

Die Statistiken in der Analyse

18 % Prozent mehr Ballbesitz, die bessere Passgenauigkeit, eine gute defensive Zweikampfbilanz, mehr Schüsse, mehr Schüsse aufs Tor, aggressiveres Spiel in den Pressingzonen – was muss man denn da noch analysieren, fragt sich nun vielleicht der ein oder andere.

Nun ja: Oft ist es ja so, dass eine hohe Passgenauigkeit vor allem eine Folge von Rück- und Querpässen sind oder eine hohe defensive Zweikampfquote hauptsächlich damit zusammenhängt, dass man nur wenige Zweikämpfe annimmt und führt. Auch kann eine gute PPDA (je niedriger desto besser) eine Folge davon sein, dass Aktionen gegen den Ball zwar gesetzt werden, aber nicht zum Erfolg führen. Der Erfolg einer Aktion wird in dieser Statistik nicht berücksichtigt.

Passgenauigkeit

Beginnen wir also mit der Passgenauigkeit. Hat diese hohe Passgenauigkeit wirklich mit defensiven Rück- und Querpässen zu tun oder haben Vorwärtspässe einen hohen Anteil daran? Die Viererkette plus Torwart, defensivem Mittelfeldspieler und Box to Box Spieler sind die Akteure, unter denen der unproduktive Rückpass gespielt wird. Ein Rückpass vom in die Tiefe gehenden Außenverteidiger in der gegnerischen Hälfte auf einen Mittelfeldspieler in der Halbposition ist ja ein taktisches Offensivmittel und kein defensiver Rückpass.

Sehen wir uns also an, wie viele defensive Rückpässe es im Verhältnis zu allen gespielten Pässen im Spiel des TSV 1860 München gab. Das Ergebnis überrascht vielleicht etwas aufgrund der Deutlichkeit – aber es überrascht positiv. Lediglich sieben Prozent aller gespielten Pässe waren defensive Rückpässe. Die meisten dieser Pässe spielte Yannick Deichmann. Am häufigsten beteiligt an Pässen dieser Art (gespielte Pässe und empfangene Pässe) war Semi Belkahia.

Querpässe sind ähnlich wie Rückpässe keine Pässe, die für Raumgewinn sorgen; dennoch können sie im Nachgang einen Raumgewinn einleiten. Es kommt also auch hier darauf an, wer den Querpass spielt und wo. Wie viele der Querpässe im Verhältnis zu allen gespielten Pässen wurden also im Defensivverbund gespielt? Da kommt man logischerweise auf einen deutlich höheren Wert. Einerseits, weil man in einem Spiel gegen eine Mannschaft, die gut positioniert im Raum steht, öfter das Tempo aus dem Spiel nehmen muss, um den eigenen Spielern Zeit zu geben, sich zu positionieren. Andererseits, weil der Querpass bei Spielkontrolle oft der am häufigsten in einem Spiel gespielte Pass ist. Trotzdem ist die Zahl der Querpässe innerhalb des Defensivverbundes mit 25 % Prozent Anteil an der Gesamtanzahl der Pässe relativ niedrig.

Fazit Passgenauigkeit

Insgesamt waren also nicht einmal ein Drittel der Pässe beim TSV 1860 München im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern defensiver Natur. Das ist also schon eine absolut gute Nummer, was der TSV 1860 München im Passspiel abgeliefert hat.

Der Vollständigkeit halber ein kurzer Vergleich mit den Zahlen der Lauterer: 10 % aller Pässe waren beim 1. FCK defensive Rückpässe und 20 % Querpässe der Defensivspieler untereinander. Damit haben wir beim 1. FCK knapp 2 % weniger gespielte Defensivpässe im Verhältnis zu den insgesamt gespielten Pässen.

Welche Rückschlüsse ziehen wir nun hinsichtlich der offensiven Passgenauigkeit der beiden Teams und hinsichtlich des Verhältnisses von Ballbesitz zu offensiver Passgenauigkeit? Salopp gesagt: “Die Löwen hatten die Teufel im Sack.” Auf die Gesamtzahl der gespielten Pässe beider Teams liegen die defensiv gearteten Pässe mit nur zwei Prozent Differenz derart knapp beieinander, dass das bei einem Unterschied in der Passgenauigkeit gesamt von sieben Prozent vernachlässigbar ist.

Und das war vor allem ein Verdienst der hohen Laufbereitschaft der Spieler von Michael Köllner. Es war wahnsinnig viel Bewegung im Spiel nach vorn zu sehen. Positionswechsel im Mittelfeld, konsequentes Aufrücken der Außenverteidiger, Verschiebungen in der Horizontalen zwischen den gegnerischen Linien. So konnten die Spieler für Pässe nach vorn auch immer Anspielstationen finden. Das sind Mittel, mit denen man dann folglich den Gegner unter Druck setzt, weil er defensiv nur reagieren kann und damit die Wucht im eigenen Angriffsspiel erhalten bleibt.

Defensive Zweikampfquote

Kommen wir nun zur defensiven Zweikampfquote und auch zu den Zonen, wo diese gewonnen wurden. Der TSV 1860 München gewann gegen Kaiserslautern 75 % der in der gegnerischen Hälfte geführten Defensivzweikämpfe und 60 % der im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor geführten Duelle gegen den Ball. Prädikat Wahnsinn! Vor allem deshalb, weil mehr als ein Drittel aller Defensivduelle in der gegnerischen Hälfte stattfanden. Knapp zwei Drittel der vom TSV 1860 in der gegnerischen Hälfte geführten Zweikämpfe gegen den Ball fanden im letzten Drittel vor dem Tor des 1.FC Kaiserslautern statt. So eine gleichzeitig aggressiv pressende und in den Pressingzonen erfolgreich gegen den Ball agierende Löwenmannschaft haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Hut ab, liebe Löwen! Im eigenen letzten Drittel haben die Löwen nur acht defensive Zweikämpfe verloren. Im eigenen Sechzehner nur einen: Hiller gegen Wunderlich beim Führungstreffer – und dafür kann Marco Hiller nun wirklich nichts…

Insgesamt mussten die Sechzger im eigenen Strafraum – Kopfballduelle eingeschlossen – nur vier defensive Zweikämpfe führen. Alle anderen Versuche der Lauterer, in die Box zu spielen oder dort zu agieren, endeten mit abgefangenen Bällen (auch Hillers Paraden sind abgefangene Bälle) oder im Toraus.

Der 1.FC Kaiserslautern gibt diesbezüglich zwar kein komplett anderes Bild ab, aber sie mussten viel öfter in der eigenen Box ins direkte Duell gehen. Kaiserslautern schaffte es im Gegensatz zum TSV 1860 nicht, den Ball so effektiv aus dem eigenen Strafraum herauszuhalten. Nimmt man die Ballkontakte des 1.FC Kaiserslautern im gegnerischen Strafraum als Bemessungsgrundlage, hatten die Löwen rund 138 % (!) mehr Ballkontakte in der gegnerischen Box als die roten Teufel.

Schüsse

Die Kombination der Überlegenheit bei den beiden oben behandelten statistischen Werten führt dann in Summe dazu, dass die Sechzger mit 15 Schüssen gesamt mehr als doppelt so viele Schüsse als Kaiserslautern absetzen konnten, und mit fünf Schüssen aufs Tor auch in dieser Kategorie zwei Drittel mehr Schüsse als die gegnerischen Spieler aufs Tor brachten.

Verlorene Offensivzweikämpfe der Lauterer im eigenen letzten Drittel, Spieler der Sechzger die aufgrund der guten Raumaufteilung zweite Bälle abfingen wie Jupiter Asteroiden, hohe Konzentration, Einsatzwillen und Laufbereitschaft führten in Summe zur deutlichen Überlegenheit des TSV 1860 München im Spiel gegen den 1. FCK.

PPDA

Der gute Wert der PPDA resultiert aus den Faktoren, die schon bei den defensiven Zweikämpfen und der Passgenauigkeit abgehandelt wurden. Von daher lassen wir diese Statistik einfach mal als das stehen, was sie ist: sehr gut.

Das Spiel TSV 1860 – Kaiserslautern

Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit war die Mannschaft des TSV 1860 München dem 1.FC Kaiserslautern in allen Belangen überlegen. Abgesehen von einer kurzen Phase zu Beginn der Partie, am Ende der ersten Halbzeit, sowie in der Schlussviertelstunde, waren die Sechzger spielerisch, kämpferisch und läuferisch das überlegene Team.

In den letzten fünfzehn Minuten versuchte Lautern die Brechstange auszupacken. Die nach Wunderlichs Führungstor und Bärs Ausgleichstreffer in einem Unentschieden feststeckende Partie doch noch zu ihren Gunsten zu drehen war das Ziel. Nach einem unnötigen Foul der Lauterer an Marcel Bär vor deren eigener Torauslinie, konnten die Löwen spät im Spiel verdient den Siegtreffer durch Kevin Goden verbuchen. Ganz nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Trotz einiger Fehlentscheidungen gegen die Mannschaft des TSV 1860 München seitens des bundesligaerfahrenen Schiedsrichters, ließen sich die Löwen während der 90 Minuten nicht verunsichern. Sie kämpften um jeden Ball, hatten sowohl mit als auch gegen den Ball eine optimale Raumaufteilung, und gewannen in einem aufgrund der Dramaturgie denkwürdigen Spiel.

Die Tore

In der Zusammenfassung von MagentaSport kann man die Tore hier noch einmal Revue passieren lassen.

0:1

Das 0:1 vergessen wir hier einfach mal. Das darf so nicht passieren.

1:1

Das 1:1 war eine zweiphasige Aktion:

Phase 1

Bei einem Angriff in der 26. Minute, der aus der Abwehr der Löwen heraus auf der linken Seite beginnt, wird zunächst Dressel angespielt. Der verliert jedoch das Leder im Offensivduell, Steinhart kann den Abwehrversuch der Lauterer jedoch unterbinden, indem er hinter Dressel nachrückt. In der Halbposition auf der linken Seite im Mittelfeld befindlich, spielt er den Ball zu Lex an der linken Seitenauslinie.

Steinhart läuft nach seinem Pass bis fast zur Grundlinie durch und zieht den defensiven Mittelfeldmann der Lauterer, Marlon Ritter, mit. Dadurch wird der Passweg für Lex ins Zentrum frei und er spielt Biankadi an. Merveille Biankadi kann sich dann mit einer Drehung dem zurückgekommenen Hanslik, der ihn angreift, entziehen. Er legt dann quer zum völlig freien Yannick Deichmann. Deichmann findet aber halbzentral vor der gegnerischen Box keine Möglichkeit, etwas Sinnvolles mit dem Spielgerät anzustellen, und legt die Kugel weiter leicht diagonal nach außen zu Tallig am rechten Strafraumeck.

Tallig zieht nach innen und setzt einen Schuss aus halbrechter Position im Strafraum ab. Dieser wird jedoch geblockt. Der Ball kommt aber postwendend wieder zu Biankdi, der mit nur einem Kontakt zu Steinhart weitergibt.

Phase 2

Steinhart flankt aus halblinker Position, mittig zwischen Torauslinie und Strafraumbegrenzung befindlich, wiederum auf die halbrechte Seite der Box. Dort wird der Ball per Kopfball abgewehrt, kommt jedoch direkt zurück zu Deichmann, der sich ein Herz fasst und schießt. Dieser Schuss wird ebenfalls geblockt, ladet aber bei Merv Biankadi. Er zieht trocken ab und trifft die Ferse von Bär. Bär fälscht somit die Kugel unhaltbar für Keeper Raab links ins Tor ab.

Einen verdienteren Treffer hat man selten gesehen. Bär, dem kurz zuvor noch ein glasklarer Elfmeter verweigert worden war, und Merv Biankadi sollten beide dieses Tor gutgeschrieben bekommen.

Den absoluten Löwenanteil am Gelingen dieser Attacke hat aber in meinen Augen Steinhart. Dieser zieht zunächst den defensiven Mittelfeldspieler aus seinem Arbeitsbereich ab und macht dann mit seiner Flanke den Ball ein zweites Mal scharf.

2:1

Nach einem Freistoß Talligs auf der rechten Seite der Box, etwa von dort, wo man im Feldhockey eine Strafecke schießen würde, kommt Goden links am Fünfmeterraum völlig frei an den Ball und trifft zum verdienten Siegtreffer für den TSV 1860 München ins Tor des 1. FC Kaiserslautern. Gut, dass man genau solche Situationen am Vormittag noch trainiert hatte. Chapeau, Herr Köllner!

Fazit

Der TSV 1860 schlägt Kaiserslautern am Dienstagabend im Sechzgerstadion mit 2:1. Das Spiel war klasse, keine Frage. Jetzt aber schon Jubelarien zu beginnen und zu überlegen, wo man nach den Spielen gegen Verl und Berlin stehen wird, oder nachzudenken, wie die Tabelle aussähe, wenn das gescheiterte Projekt von der Heinrich-Wieland-Straße den Spielbestrieb einstellen müsste, davon rate ich jedem Fan ab. Verl kommt ausgeruhter in das Spiel, das schon am Freitagabend stattfinden wird. Mit den ebenfalls abstiegsbedrohten Berlinern kommt ein weiterer nicht zu unterschätzender Brocken auf den TSV 1860 München zu – und noch hält sich der Verein aus Perlach im Namen über Wasser…

Das Spiel an sich und alle Spieler des TSV, die daran teilnahmen, dürfen allerdings gerne bejubelt werden. Es gibt keinen Spieler bei den Löwen, der sich für die Leistung gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht ein Lob verdient hätte. Durch die Bank alle Spieler der Löwen haben ihre Aufgaben gut erfüllt. Salgers Blackout vor dem 0:1 verbuchen wir mal unter mit den Worten “Shit happens”.

Natürlich schwanken die Leistungen der einzelnen Akteure ein kleines bisschen. Einer sticht mehr heraus als ein anderer, weil ihm vielleicht die ein oder andere Aktion mehr gelungen ist. Im Kollektiv gesehen hat die Mannschaft aber komplett überzeugt. Vom Torwart bis zum Stürmer haben alle das Motto “Volle Power ohne Ende, bis der Ball im Kasten liegt” aus der Vereinshymne “Stark wie noch nie” offensichtlich verinnerlicht.

Jetzt nicht nachlassen, Löwen! Am Freitag kommt Verl (mit Ex-Löwe Aaron Berzel)  ins Sechzgerstadion, da werden die gleichen Tugenden gefragt sein wie am Dienstag.

Datenquelle: Wyscout

Aaron Berzel: “Möchte vorangehen und Verantwortung übernehmen”

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Aaron Berzel

Von 2017 bis 2020 stand Aaron Berzel beim TSV 1860 unter Vertrag, ehe er über die Zwischenstationen Türkgücü und Viktoria Köln beim SC Verl landete. Im Gespräch mit dem Stadionmagazin der Westfalen äußert sich der Innenverteidiger u.a. zu den ersten Eindrücken im neuen Verein und zu seinen persönlichen Zielen.

Positiver erster Eindruck von Verl

Nach nur einem halben Jahr bei Viktoria Köln wechselte Aaron Berzel Anfang des Jahres zum Ligakonkurrenten SC Verl. Das Ziel: natürlich der Klassenerhalt! Ein wichtiger Faktor, um auch in der kommenden Saison in der 3. Liga zu spielen, ist sicher das Klima innerhalb der Mannschaft.

“Die  Eindrücke der ersten Wochen haben im Prinzip genau das bestätigt, was sich bereits in den ersten Gesprächen vor meinem Wechsel angedeutet hat. Ein kleiner und familiärer Verein mit vielen herzlichen Menschen. Das hat mir den Start hier sehr leicht gemacht.”

Auch der spielerische Ansatz, die der SC Verl an den Tag lege, imponiert Berzel, der selber eher als robuster und zweikampfstarker Typ bekannt ist.

Aaron Berzel möchte Verantwortung übernehmen

Um die Klasse zu erhalten, möchte Aaron Berzel beim SC Verl seine Stärken einbringen und die Mannschaft als Führungsspieler leiten.

“Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich auf dem Platz immer vorangehe und vollen Einsatz für die Mannschaft bringe, mich komplett in ihren Dienst stelle. Als erfahrener Spiele möchte ich auch hier beim Sportclub vorangehen und Verantwortung übernehmen.”

Zudem konstatierte er seinem Team auf jeden Fall die spielerische Qualität, um das gesteckte Ziel zu erreichen.

Das wünschen wir dem sympathischen Verein aus der Nähe von Gütersloh. Am Freitag sollen die Punkte aber natürlich in Giesing bleiben…

Viktoria Berlin – TSV 1860: Weitere Tickets für Löwenfans verfügbar!

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Mannschaftsbus Viktoria Berlin gegen den TSV 1860 München am Grünwalder Stadion beim TSV 1860

Bereits Anfang Februar startete der Vorverkauf der Tickets für die Partie des TSV 1860 bei Viktoria Berlin am 11.03.2022. Aufgrund eines neuen Beschluss des Berliner Senats darf der Hauptstadtclub sein Stadion nunmehr zu 75 % auslasten, sodass ab sofort weitere Eintrittskarten verfügbar sind.

Zusätzliche Tickets für Viktoria Berlin – TSV 1860

Statt der bisher genehmigten 2.800 Zuschauer dürfen nun am Freitag in einer Woche also rund 7.900 Fans in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Wichtig: Stand heute gilt die 2G-Plus-Regel!

Besucher/-innen müssen also vollständig geimpft oder genesen sein. Sofern die zweite Impfung oder der Genesenenstatus älter als drei Monate ist, muss ein negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden. Der Antigen-Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein – der Abstrich des Tests darf demnach frühestens am Donnerstag, den 10. März 2022 um 21:00 Uhr entnommen worden sein. Für den Abgleich des Nachweises (Impfung oder Genesenen-Nachweis sowie Testnachweis) ist ein gültiges Ausweisdokument bei sich zu führen. Der Impfnachweis muss digital vorliegen. Geboosterte Personen benötigen keinen Test.

Bei Schülerinnen und Schülern gilt der Schüler/-innen-Ausweis als Test-Nachweis. Kinder bis 6 Jahre müssen keinen Test vorweisen.

Für Personen unter 18 Jahren gilt die 2G-Pflicht nicht, diese können auch negativ getestet sein.

Das dauerhafte Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend. Diese muss auch am Platz getragen werden. Zum Essen und Trinken kann die Maske abgenommen werden. Kinder bis 14 Jahre können auch eine medizinische Maske tragen.

Michael Köllner: “Ich bin stolz auf meine Löwen”

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Michael Köllner Pressekonferenz 1860 Fck

In der Pressekonferenz nach dem gestrigen 2:1 Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern zeigte sich Trainer Michael Köllner angetan von seiner Mannschaft. “Ich bin stolz auf meine Löwen”, ließ der Coach verlauten.

Antwerpen sah den FCK als “verdienten Verlierer”

Zunächst äußerte sich der FCK-Trainer Marco Antwerpen zum Spiel. Er sah durch das frühe Führungstor seiner Mannschaft einen guten Start und bemängelte, dass die Konterchancen zum 0:2 ausgelassen wurden. Danach kaufte 1860 den roten Teufeln den Schneid ab, so dass letztendlich nach vorne zu wenig vom FCK kam und man den Platz als “verdienter Verlierer” verließ.

Michael Köllner stolz auf die Löwen

Der Löwen-Coach war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Diese habe den Nackenschlag durch das frühe Gegentor gut weggesteckt. Seine Schützlinge haben sofort versucht, nach vorne zu spielen und den Fehler von Stephan Salger auszubügeln. In der ersten Halbzeit wäre nach Ansicht des Coaches fast noch mehr als der Ausgleich drin gewesen. Besonders imponierte dem Trainer das veränderte Aufbauspiel im Mittelfeld, das ohne “Dreh- und Angelpunkt” Richy Neudecker auskommen musste. Nach Einschätzung von Köllner fand Kaiserslautern über ganze Spiel kein Mittel dagegen.

Besondere Freude über Torschütze Goden

Ganz besonders freute sich Michael Köllner über Kevin Goden, dem zum zweiten Mal in Folge ein spielentscheidendes Tor in der Schlussphase gelang. Ob er sich dadurch für die Startelf qualifizieren wird, ließ der Trainer offen. Er sprach aber nochmals an, dass Goden zwei Mal an einer schweren Corona-Infektion litt. In der Folge war er mehrere Wochen nicht auf höchstem Leistungsniveau. Der Coach hofft, dass er dort nun angekommen sei und die Leistungen in den nächsten Wochen bestätigen könne.

“Verl schwerstes Spiel der Woche”

Das Spiel gegen die aktuell auf einem Abstiegsplatz stehenden Verler sieht Köllner als “schwerstes Spiel der Woche”. Durch den Trainerwechsel sei das Team sicher schwer auszurechnen. Köllner hofft, dass die Löwenfans ebenfalls von einer schweren Aufgaben ausgehen und nicht nur zum Party machen ins Stadion kommen. Ihre Unterstützung wird dringend gebraucht, um die Ostwestfalen niederzuringen und die nächsten drei Punkte einzufahren.