Spende vom Tempel München kurzerhand verdoppelt: 520,- Euro für die Ukraine-Hilfe
Eigentlich hatten wir von sechzger.de gestern 1 x 2 VIP-Karten für das heutige Spiel TSV 1860 München – SC Verl versteigert, die uns vom offiziellen 1860-Partner Tempel München Piercing & Tattoo zur Verfügung gestellt worden sind.
Zum Auktionsende um 18:60 Uhr lag das Höchstgebot bei 220,- Euro, abgegeben von Oskar Dernitzky. Kurz danach bot Benedikt Niedergünzl 300,- Euro. Aber eigentlich eine Minute zu spät. Was tun?
Für Thomas & Stephan vom Tempel eine leichte Entscheidung. Sie hatten für das Spiel vier VIP-Karten und wollten ursprünglich „nur“ zwei versteigern. Bei dieser Summe fiel die Entscheidung jedoch leicht und sie gaben kurzerhand ihre eigenen Karten auch noch zur Versteigerung. Schließlich haben sie ja auch noch ihre Dauerkarten in der Stehhalle.
Somit geht eine 520,- Euro Spende an die Ukraine Hilfe. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen Bietern.
Ende März soll es endlich soweit sein. Die Beschlussvorlage zum Grünwalder Stadion findet ihren Weg in den Sportausschuss der Stadt München. Genau darauf zielt eine Aktion von Sechzig im Sechzger ab. Sie findet zum heutigen Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SC Verl statt.
“Stadionausbau gemeinsam vorantreiben”
Neben der Verbreitung eines Flyers über die sozialen Medien sowie die Homepage der Initiative werden diese auch in Papierform rund um das Grünwalder Stadion erhältlich sein. Weitere Aktionen am Spieltag sind geplant. Gelobt wird, dass endlich beide Parteien an einem Tisch sitzen und sich in konstruktiver Zusammenarbeit befinden. Gleichzeitig wird erwähnt, dass der Ausbau des Sechzgerstadions als Bestandteil des Koalitionsvertrags durchaus auch eine politische Komponente hat.
Sechzig im Sechzger erwartet beim Umbau eine Umsetzung gemäß der Machbarkeitsstudie, die unter anderem eine Erweiterung auf 18.105 Zuschauer und eine Vollüberdachung vorsieht. Mit der Modernisierung wäre die Zweitligatauglichkeit des Sechzgerstadions gesichert.
Die Stellungnahme von Sechzig im Sechzger im Wortlaut
Stadionausbau gemeinsam vorantreiben – für Sechzig, Giesing und München
Im Juni 2019 veröffentlichte die Stadt München die Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Sechzgerstadions. Gut ein Jahr später folgte der positive Bauvorbescheid: Das Vorhaben gemäß Machbarkeitsstudie ist möglich und es liegen keine Einwände vor! Vor allem im vergangenen Jahr 2021 hat dann leider alles deutlich länger gedauert als geplant und als wir alle uns gewünscht haben. Knackpunkt war die Ermittlung einer marktüblichen Miete. Nach nicht zielführenden Schuldzuweisungen in der Öffentlichkeit gibt es seit Ende 2021 einen konstruktiveren Austausch zwischen der Landeshauptstadt München und dem TSV 1860.
Die Beschlussvorlage zum Stadionausbau befindet sich derzeit in der Fertigstellung und wird noch im März 2022 im Sportausschuss behandelt, bevor sie in der nächsten Vollversammlung dem Münchner Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt wird. Die Erweiterung des Sechzgerstadions ist Bestandteil des Koalitionsvertrags der Stadtregierung und das Projekt erfährt parteiübergreifend Zustimmung. Einem positiven Stadtratsbeschluss steht also nichts im Wege!
Wir erwarten einen Ausbau des Sechzgerstadions gemäß Vorbescheid mit Erweiterung der Kapazität auf 18.105 Plätze, Zweitligatauglichkeit, den Erhalt des Stadioncharakters, eine verbesserte wirtschaftliche Nutzung inkl. angemessener Konditionen sowie die angekündigte Einbindung von uns Fans bei der genaueren Planung.
Im Namen unserer UnterstützerInnen hoffen wir, dass alle Beteiligten die zuletzt konstruktive Zusammenarbeit fortführen und den Stadionausbau gemeinsam vorantreiben!
Der Erlös geht zu 100% an die Ukraine-Nothilfe. Dank zwei hoher Gebote bei der Spendenaktion wurde aus den zwei Karten spontan vier. Damit konnte eine tolle Summe von 520€ erzielt werden. Neben der Spendenaktion gibt es weitere Initiativen, um der Ukraine in der aktuellen Zeit zu helfen.
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:
Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.
Blick zurück: Sieg am 03.03.1984 gegen Ampfing
3:5 hieß es am dritten März 1984 in Ampfing, als die von Bernd Patzke trainierte Löwenelf zum Nachholspiel im Isenstadion antrat. Danach sollten leider jedoch drei Niederlagen folgen, ehe der TSV 1860 wieder mit einem fulminanten 6:1 gegen Fürth in die Spur zurückfand und und eine Siegesserie starten konnte.
Alles zu dieser nun 38 Jahre zurückliegenden Partie und was Gerhard Polt mit Ampfing auf sich hat, lest ihr hier.
U19 gewinnt Testspiel gegen Deisenhofen
Die U19 hat sich vor der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga in guter Form präsentiert: vor 60 (was sonst) Zuschauern am Mittwochnachmittag an der Grünwalder Straße sorgte die Elf der Löwen durch Tore von Moritz Bangerer, Devin Sür und Anton Cindric beim 3:0 Endstand für klare Verhältnisse. Für die A-Senioren lief es hingegen nicht so prickelnd.
Köllner warnt vor verfrühter Euphorie
Zudem fand gestern die Pressekonferenz vor dem heutigen Abendspiel in Giesing statt. Michael Köllner trat dabei auf die Bremse und richtete einen Appell in Richtung Löwenfans. Zudem gab es Updates zu der aktuellen Personalsituation.
Neues aus der Dritten Liga
Berlin mit neuem Trainer
Viktoria Berlin heißt der Gegner für die Löwen in der kommenden Woche. Erneut wird das Spiel am Freitag stattfinden. Gestern hat der Verein aus der Hauptstadt einen neuen Trainer präsentiert, nachdem Muzzicato entlassen wurde.
Rafati: 1860 hätte Elfmeter kriegen müssen
Beim Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern ging Marcel Bär im Strafraum der Gäste gegen den ehemaligen Hachinger Alexander Winkler zu Boden, jedoch blieb die Pfeife von Schiedsrichter Martin Petersen stumm. Eine Fehlentscheidung, wie Babak Rafati im Nachgang analysierte: “Nach einer Flanke in den Strafraum will Bär in zentraler Position zum Ball, wird dabei aber von Winkler am Trikot festgehalten und zu Boden gerissen. Das Halten ist ursächlich für das Zufallkommen, sodass ein Foulspiel vorliegt. Eine Fehlentscheidung, weiterspielen zu lassen. Hierbei wäre nur eine gelbe Karte vorgeschrieben. Rot deshalb nicht, da Bär keine Ballkontrolle hat, die ein wichtiges Kriterium für einen Platzverweis ist.” Glücklicherweise war diese Szene am Ende nicht spielentscheidend.
Jeden Winter das gleiche Szenario. Gebetsmühlenartig wird – die wirtschaftlichen Voraussetzungen komplett missachtend – aus einer medialen Richtung gefordert, die Löwen sollten doch ihren viel zu schmalen Kader unbedingt verbreitern. Widerspruch kommt nun von einem Meisterlöwen. Fredi Heiß setzt auf Kontinuität und unterstützt diesbezüglich den beim TSV 1860 eingeschlagenen Weg.
Heiß fordert Vertrauen ins Team des TSV 1860
Wer wurde nicht alles als potentieller Mölders-Nachfolger ins Spiel gebracht und gefordert? Fredi Heiß, mit dem TSV 1860 Meister, Pokalsieger und Finalteilnehmer im Europapokal, offenbart in der AZ einen anderen Blick auf die Dinge.
“Wenn ich immer höre, dass man sich im Winter unbedingt hätte verstärken müssen? Wer soll denn da kommen und sofort funktionieren? (…) Und wenn du einen holst, kann dann Marcel Bär performen? Er ist nach dem Aus von Sascha Mölders ins Rollen gekommen, da muss man ihm Vertrauen aussprechen – und der ganzen Mannschaft.”
Blick auf die kommende Saison
Zwar wünsche auch Heiß sich von den Löwen mehr Konstanz und den Aufstieg in die 2. Bundesliga, rückte jedoch auch ein weiteres Thema in den Fokus.
“Sie müssen jetzt auch schauen, dass sie für die nächste Saison eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen.”
Wollen wir hoffen, dass die Verträge von Hiller, Neudecker & Co so bald wie möglich verlängert werden…
Sportclub Verl von 1924 e.V.
Gründung: 6. September 1924
Mitglieder: 1.102
Vereinsfarben: schwarz-weiß
Weitere Sportarten: keine Website der Fußball-Gesellschaft
Heimbilanz gegen Verl
1 Spiel 1 Sieg
0 Unentschieden
0 Niederlagen
Gesamtbilanz gegen Verl
5 Spiele 3 Siege
2 Unentschieden
0 Niederlagen
Trainerentlassung
Die Gesetze des Fußballgeschäfts machen auch vor der beschaulichen Kleinstadt im Kreis Gütersloh nicht Halt. Der sympathische und in seiner ersten Drittligasaison sehr erfolgreiche Aufstiegstrainer Guerino Capretti wurde vor zweieinhalb Wochen nach fünf sieglosen Spielen in Serie entlassen. Die letzten drei Partien davon endeten übrigens unentschieden. Muss man als Außenstehender nicht unbedingt verstehen. Nach der Absage des Spiels gegen Zwickau am 18. Februar hatte der neue Coach Michél Kniat dadurch elf Tage Zeit, sich auf sein erstes Spiel an der Seitenlinie vorzubereiten. Gegen den letzten Gegner der Löwen, den 1.FC Kaiserslautern, gab es dann auf dem Betzenberg zum Debüt eine 1:2-Niederlage. Heute bietet sich dem neuen Chefcoach die nächste Möglichkeit, seine ersten Punkte mit dem SCV zu erzielen.
Freitag Abend in Giesing
Es sind besondere Erlebnisse: Flutlichtspiele im Sechzger. Und am liebsten natürlich am Freitag Abend als Start ins Wochenende. Heute ist es mal wieder soweit. Zuletzt siegten die Löwen Anfang August 2021 an einem Freitag Abend in Giesing. Im Pokal gegen Darmstadt. Wer erinnert sich nicht? Die zwei Geisterspiele am Freitag Abend in der letzten Saison klammern wir bei dieser Aufzählung naturgemäß aus. Es sind ja die Fans auf Giesings Höhen, die diesem Termin ihren besonderen Flair verleihen. Aus der Drittligageschichte fällt uns noch ein 2:0 gegen Cottbus am 31. August 2018 ein. Und natürlich: “Der Chef der Liga eröffnet die Saison”. Das 1:1 gegen Preußen Münster am 19. Juli 2019.
In der Regionalliga-Saison 2017/18 kamen wir übrigens häufiger in den Genuss eines Freitagabends in der (wiedergewonnenen) Heimat: Sieben Mal trat 1860 unter Flutlicht zum Start ins Wochenende daheim an. Und siebenmal bejubelten die Löwenfans einen Sieg.
Das Hinspiel
Samstag, 25. September 2021 SC Verl – TSV 1860 1:1
3. Liga, 10. Spieltag
FRIMO-Stadion, Lotte
Zuschauer: 751
Tore:
0:1 Biankadi (22.)
1:1 Ochojski (66.)
Das Spiel beim SC Verl führte die Löwen Ende September nicht nach Verl und auch nicht nach Paderborn (wie in der Vorsaison), sondern mal wieder nach Lotte. Wie in der Vorsaison für das Duell mit dem später insolventen Absteiger KFC Uerdingen, dessen Heimspiel ein Jahr vorher wiederum noch in Düsseldorf stattgefunden hatte. Verwirrt? – Macht nichts. Das war die Löwenabwehr auch, als nach einer guten Stunde Nico Ochojski den Ball mit kurioser Flugbahn aus 25 Metern Torentfernung in den linken Winkel des Löwentors beförderte. Merv Biankadi hatte in der ersten Halbzeit mit der Hacke das 0:1 markiert. Für die Löwen bedeutete dieses bis dahin fünfte 1:1 (weitere sollten folgen) auch das fünfte sieglose Spiel in Serie. Nur im Totopokal hatte man im September in Burghausen gewinnen können. Im Elfmeterschießen. Die Löwen traten auf der Stelle im Herbst 2021.
Das Spektakel vom 10. April 2021
Gerne erinnern wir an dieser Stelle an das bislang einzige Heimspiel gegen den heutigen Gegner aus der vergangenen Saison. Ein echtes Fußballfest! Das Spiel, bei dem danach vom “offenen Visier” die Rede war, erlebten leider nur Fernseh-Zuschauer (und ein paar Anwohner in der Grünwalder Straße). Die Löwen hatten sich zuvor schon vermeintlich aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet und griffen dann – mit einem “bärtigen” April – doch nochmal direkt an. Am besagten 10.4., dem 31. Spieltag ging aber erstmal der Aufsteiger – als solider sechster der Tabelle nach München gereist – in Führung. Nach zwei Minuten. Mit einem Doppelschlag hatte Sascha Mölders bis zur 20. Minute die Partie gedreht. Der wilde Ritt ging nach der Pause weiter: Nach der gelb-rote Karte für den Verler Daniel Mikic (51.) wähnten sich die Löwen im Vorteil und vielleicht schon auf der Siegerstraße. Aygün Yildirim spielte da nicht mit und stellte sechs Minuten später auf 2:2. Aber in der 65. Minute machte Richy Neudecker per Kopf (!) den 3:2-Siegtreffer. In der Schlußphase konnten die Löwen den Sieg verwaltend nach Hause bringen. Das hohe Tempo, das davor geherrscht hatte, konnten die Gäste da nicht mehr gehen.
Landespokal-Halbfinals
Beide Teams, die sich heute auf dem Rasen des Sechzgerstadions gegenüberstehen, dürfen sich – jenseits ihrer durchwachsenen Positionierungen in der Drittligatabelle – noch sehr berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals im kommenden Sommer machen. Und zwar per Qualifikation über den jeweiligen Landespokal. Die Löwen treten bekanntermaßen im Halbfinale des bayerischen Totopokals am Samstag, den 26. März in Aubstadt an. Im Finale würde dann Illertissen, Schweinfurt oder Würzburg warten. Für den SC Verl geht es Anfang April im Halbfinale des Westfalenpokals zu Preußen Münster, dem aktuellen Titelverteidiger. Potenzielle Finalgegner sind die beiden Regionalligisten SV Rödinghausen und Rot-Weiß Ahlen. Letzte Saison schied Verl im Halbfinale sang- und klanglos mit 0:3 gegen Münster im heimischen Stadion aus.
Dass zwei der fünf bisherigen Duelle zwischen 1860 und Verl in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgetragen wurden (2007 und 2010) ist ein Fakt, der hier ganz gut reinpasst.
Die Hilfe kennt in diesen Tagen keine Grenzen. Diverse Aktionen in Deutschland wurden gestartet, um den Menschen in der Ukraine im Krieg zu helfen und sie so gut wie möglich zu unterstützen. Auch beim TSV 1860 München engagieren sich verschiedene Personen und Gruppierungen und sammeln Spenden für die Ukraine.
sechzger.de verlost VIP-Tickets
Zu allererst sei da eine Aktion genannt, die noch bis heute um 18:60 Uhr versucht, das Höchstgebot möglichst hoch werden zu lassen. sechzger.de verlost gemeinsam mit dem Tattoostudio Tempel München zwei VIP-Tickets für das morgige Spiel des TSV 1860 München gegen den SC Verl, der gesamte Betrag kommt den Menschen in der Ukraine zugute.
Unternehmer für Sechzig
Rund um den TSV 1860 München sind sie mittlerweile eine feste Institution geworden, die zahlreiche Projekte überhaupt erst möglich gemacht hat. Die Unternehmer für Sechzig haben zuletzt beispielsweise bei der Sanierung von Plätzen an der Grünwalder Straße wieder geholfen. Aber natürlich wird nicht nur der TSV 1860 unterstützt, sondern auch die Menschen in der Ukraine. 1.000€ steuert der Verein einer Initiative von Mitglied Stefan Huber bei. Dieser war bereits vor Ort hat und die ersten Sachspenden den Menschen zur Verfügung gestellt.
Überblick über die Sachspenden von Thomas Huber (Unternehmer für Sechzig)
Wer die Aktion von Stefan Huber finanziell unterstützen möchte, kann sich gerne bei sechzger.de melden. Wir vermitteln dann den Kontakt.
Auch Ultras des TSV 1860 mit Einsatz für die Ukraine
Darüber hinaus bietet sich im Rahmen des morgigen Heimspiels gegen den SC Verl erneut die Gelegenheit, die Menschen im Krieg mit Sachspenden zu unterstützen. Alle Einzelheiten hierzu sind in unserem Artikel verfügbar.
TSV 1860 München & die Bayerische gemeinsam für die Ukraine
Natürlich engagieren sich die Löwen selbst auch in dieser schwierigen Zeit. Während der Hauptsponsor die Bayerische gleich ein ganzes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht hat, gibt es bei der Löwenauktion nun mehrere Utensilien, die ersteigert werden können. Neben den Aufwärmshirts, die von den Spielern getragen wurden ist auch das Banner mit der Aufschrift “Gemeinsam für den Frieden” bei der Auktion erhältlich.
Aufsteiger Viktoria Berlin hat nach der Trennung von Benedetto Muzzicato Farat Toku als neuen Trainer verpflichtet.
Farat Toku soll Abstieg von Viktoria Berlin verhindern
Vor dem Duell im Abstiegskampf gegen den TSV Havelse am kommenden Montag sowie dem Duell mit dem TSV 1860 München am Freitag, 11.März hat Viktoria Berlin mit Farat Toku einen neuen Trainer präsentiert. Der 41-Jährige beerbt Benedetto Muzzicato, von dem sich die Hauptstädter etwas überraschend getrennt hatten. Allerdings ließen die sportlichen Ergebnisse in den letzten Wochen durchaus zu Wünschen übrig. Die Viktoria ist seit sieben Spielen ohne Sieg und liegt mit 27 Punkten aus ebenso vielen absolvierten Partien auf Rang 16 knapp vor der Abstiegszone.
Der neue Übungsleiter war bis Oktober 2019 bei Wattenscheid 09 in der Regionalliga West tätig und seitdem ohne neuen Job. Untätig war Toku allerdings nicht, denn er absolvierte im Mai 2021 erfolgreich die Abschlussprüfung zum Fußballlehrer, die nun sein Engagement bei Viktoria Berlin ermöglicht. Bevor die Viktoria auf die Löwen trifft, steht zunächst noch das immens wichtige Duell mit dem ebenfalls stark abstiegsgefährdeten TSV Havelse am 29.Spieltag an. Taktikfuchs Bernd wird für sechzger.de ganz genau hinschauen und seine Schlüsse aus dem ersten Auftritt von Berlin unter dem neuen Trainer ziehen.
Verls Übungsleiter mit zweitem Spiel beim TSV 1860
Auch der morgige Gegner im Grünwalder Stadion, der SC Verl, hat erst vor kurzem einen neuen Trainer präsentiert. Im sechzger.de Talk Folge 48 ist dies unter anderem ein Schwerpunkt, über den die vier Teilnehmer diskutieren. Im ersten Spiel unter der Leitung von Michel Kniat verlor der SCV knapp mit 1:2 beim 1.FC Kaiserslautern. Morgen ab 18:60 Uhr (sechzger.de Liveticker) besteht die nächste Chance für den 36-Jährigen erstmals Punkte in der 3.Liga zu erzielen.
Die Stimmung bei den Münchner Löwen ist nach den beiden Siegen in Zwickau und gegen Kaiserslautern momentan gut, am Freitag, 04.03.2022, wartet bereits das nächste Heimspiel. Um 18:60 Uhr empfängt der TSV 1860 den SC Verl auf Giesings Höhen. Michael Köllner warnte in der Löwenrunde davor, die Party schon vor dem Spiel zu feiern.
Trainer Michael Köllner bei der Löwenrunde
Bei der Pressekonferenz ging der Trainer auf mögliche taktische Varianten ein:
“Das Spiel gegen Kaiserslautern ist abgehakt, wir sind zufrieden mit den drei Punkten, gegen Verl kommt das schwerste Spiel der Woche auf uns zu.”
Verl spiele bereits die ganze Saison in einem 4-3-3-System, die Löwen bräuchten starkes Pressing, gutes Gegen-Pressing und Zweikampfstärke, um Verl nicht ins Spiel kommen zu lassen, erklärte der Chefanweiser der Löwen. Neben zahlreichen jungen Spielern stünde mit Aaron Berzel ein erfahrener Ex-Löwe im Kader der Gäste.
Zudem warnte Köllner vor einer überzogenen Erwartungshaltung des Umfelds:
“Wer die Party schon vor dem Spiel feiert, kann das Spiel nicht gewinnen.
Ich hoffe dass die Zuschauer nicht mit dem Gedanken ins Stadion gehen, dass wir das Spiel schon gewonnen haben. Ich hoffe das beherzigen alle Fans und tun, wie die Mannschaft, 90 Minuten lang alles für den Sieg.”
Es sei schade, dass voraussichtlich nur 7.500 Zuschauer ins Stadion dürften, aber man habe gegen Kaiserslautern gesehen, dass das Grünwalder Stadion auch mit 7.500 Fans zu einem echten Hexenkessel werden könne.
Richard Neudecker kehrt nach seiner (zweiten) Sperre zurück in den Kader und wird laut Köllner auch von Beginn an auf dem Feld stehen. Daniel Wein, Keanu Staude und Marius Willsch fallen weiterhin aus. Niklas Lang hat zwar das komplette Abschlusstraining absolviert. Köllner sagte hierzu:
“Wir werden morgen schauen, ob es bei ihm Sinn macht. Man sieht immer noch die Spuren des Zwickau-Spiels auf seiner Brust. Für mich ist eine Rückkehr zum Berlin-Spiel realistisch.”
Mit der Vorstellung seines Teams am Dienstag gegen Kaiserslautern im 4-1-4-1-System war der Löwen-Coach zufrieden. Er erklärte aber auch, in dieser Hinsicht weiterhin flexibel zu agieren und das System dem Zweck unterzuordnen. Über mögliche Wechsel in der Startelf hielt er sich bedeckt, verwies aber auch darauf, dass in einer englischen Woche der eine oder andere Spieler auch einmal eine Pause bräuchte.
Entsprechend werde sich die taktische Ausrichtung der Löwen gegen Verl im Vergleich zum Lautern-Match ändern:
“Wir müssen schauen, wie wir gegen Verl am besten unsere Räume kriegen. Wir sind beim Training schon in ein, zwei Übungen darauf eingegangen.”
Zum Abschluss bestätigte Günther Gorenzel, dass der TSV 1860 sowohl die Lizenzunterlagen für die dritte, als auch für die zweite Liga eingereicht habe. Da konnte sich auch Köllner einen kleinen Seitenhieb in Richtung dieblaue24.de nicht verkneifen:
“Es ist schon erstaunlich, dass ein Verein der krachend gescheitert ist, eine Zweitliga-Lizenz beantragt hat.”
Nun gelte es am Freitag gegen Verl gemeinsam mit den Löwen-Fans Alles zu geben, um den dritten Dreier in Folge einzufahren, dann verstummen sicherlich auch die letzten Kritiker ganz von alleine. Und Michi Köllner hätte sicher nichts gegen Party feiernde Löwenfans einzuwenden. Nach Abpfiff natürlich!
19.05.1965, London, Wembley – knapp 100.000 Zuschauer sahen damals die 0:2-Niederlage der Löwen im Europapokalfinale gegen West Ham United. Noch heute gilt das Match als legendär und wer weiß, wie es geendet hätte, wenn die Hammers kein Heimspiel in der eigenen Stadt gehabt hätten… Künstler Adrian Sylaj erinnert mit seinem Leinwandbild “Löwenlegenden”, das seit heute im Onlineshop des TSV 1860 München eV zu erwerben ist, an das unvergessliche Finale im Wembley.
Adrian Sylaj: Der TSV 1860 in Wembley
Beim Kunstwerk von Adrian Sylaj dreht sich – natürlich – alles um die Zahl 60. Im Format 60 cm x 60 cm zeigt der Künstler die Legenden von Münchens großer Liebe in Wembley. Ein Exemplar der limitierten Auflage kostet 60 Euro.
Dem Künstler ist selbstverständlich bewusst, dass die Löwen in Wembley ganz in weiß antraten. Die blauen Trikots in der Grafik dienen der besseren Identifikation.
Nach den beiden Siegen gegen Zwickau und Kaiserslautern empfing Jan seine drei Gäste zum 6-Punkte-Talk am Mittwochabend. Neben den sechzger.de-Redakteuren Bernd und Flo ist auch Mario mit dabei, der schon einmal im Talk zu Gast war. Gemeinsam sprechen die vier über die beiden erfolgreichen Spiele in der 3.Liga sowie die kommende Partie des TSV 1860 unter Flutlicht gegen den SC Verl.
Sieg nach Rückstand auswärts bei Zwickau
Als einziger Anwesender in der Runde hatte sich Mario aus dem “Wilden Westen”, wie er sagt, auf den Weg nach Zwickau gemacht. Die Gespräche auf der Fahrt wurden dabei mit weniger schönen Themen verbracht, das Erlebnis im Stadion sorgte dann aber für breites Grinsen bei ihm. Zudem war er noch nie im Stadion in Zwickau und kann somit für seine Groundhopper-Ambitionen auch hier das Kreuz setzen. Neben der Aktion gegen Niki Lang und das souveräne Auftreten von Leandro Morgalla geht es auch um die alkoholbedingten Ausfälle im Block sowie Verletzte nach dem Torjubel.
Serie gestoppt: Kaiserslautern lässt die Punkte in Giesing
Auch gegen die Roten Teufel geriet der TSV 1860 in Rückstand. Es waren gerade einmal knapp zwei Minuten gespielt, ehe Marco Hiller hinter sich greifen musste. Taktikfuchs Bernd konnte zu dieser Situation mit einer ganz besonderen Statistik aufwarten. Während die Stimmung in der Stehhalle von Bernd als durchaus gut bezeichnet wird, sah Jan in der Westkurve noch einiges an Steigerungspotential. Die Gründe dafür besprechen die vier Protagonisten ebenso wie die Moral der Mannschaft und im Speziellen Stephan Salger nach seinem frühen Fehlpass.
Das nächste Heimspiel mit Flutlicht: TSV 1860 – SC Verl
Schon morgen kommt es zum nächsten Duell in Giesing, dieses Mal ist der abstiegsbedrohte SC Verl zu Gast. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit Ex-Löwe Aaron Berzel, der nun bei den Westfalen einen Vertrag unterschrieben hat. Schwerpunkt der Diskussion um den SC Verl ist die Entlassung von Trainer Capretti, der zwei Spiele vor dem Duell mit dem TSV 1860 München entlassen wurde. Ein Fehler – da sind sich im Talk alle einig. Mittlerweile hat der ehemalige Trainer des SCV sogar einen neuen Verein gefunden und trainiert nun Dynamo Dresden in der 2.Liga. Was die Teilnehmer sich vom morgigen Spiel erwarten, erfahren die Zuhörer am Ende von Folge 48.
Der sechzger.de Talk Nummer 48 als Video und Podcast
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren: