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sechzger.de Talk Folge 61: Neuzugänge, Testspiele und der Spielplan

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Youtube Thumbnail Sechzger.de Talk 61 Neuzugänge Spielplan Testspiele 01

Nach der Jubiläumsfolge 60 fokussiert sich Moderator Jan gemeinsam mit seinen Gästen Christian, Bernd und Stephan wieder auf das sportliche Geschehen an der Grünwalder Straße. Neben den zahlreichen Neuzugängen sind dabei auch die ersten Testspiele sowie der veröffentliche Spielplan ein Thema.

Die Neuzugänge bei den Löwen

Tim Rieder machte den Auftakt, danach kamen quasi täglich neue Spieler hinzu. Insgesamt neun Mal wurden die Löwen bisher auf dem Transfermarkt aktiv. Hinzu kommt ein neuer Athletik- sowie ein Co-Trainer. Außerdem wurden drei A-Jugendliche in den Kader der ersten Mannschaft berufen – viel Veränderung also im Vergleich zur letzten Saison. Neben den ersten Eindrücken, die man in den Testspielen gewinnen konnte, geht es auch im Gesamten um die Transferpolitik von Günther Gorenzel & Co.

Vier Testspiele, vier Siege: 1860 schlägt KSC

Durchaus erfolgreich verlaufen die bisherigen Testspiele des TSV 1860 München, wobei man die Spiele gegen Waldkirchen, Schönau und Aschau sicherlich nicht zu hoch einordnet. Schließlich sind alle drei Mannschaften in deutlich niedrigeren Ligen zu finden. Andererseits tat man sich bei eben solchen Mannschaften im letzten Toto Pokal durchaus schwer wie Christian in Folge 61 richtig anmerkt. Der Sieg gegen den Karlsruher SC hat neben Trainer Michi Köllner auch zahlreiche Löwenfans begeistert. Aber war das nun der vermeintlich erste Härtetest? Darüber herrscht nicht unbedingt Einigkeit im Talk.

Der Spielplan ist da: Auftakt bei Dynamo Dresden

Mindestens drei Testspiele stehen noch auf der Agenda, offenbar kommt noch ein weiteres hinzu. Das zumindest hat Christian aus der Gerüchteküche erfahren. Mittlerweile wurde auch der Spielplan veröffentlicht, sodass man sich seelisch so langsam schon einmal auf den Ligastart vorbereiten kann. Los geht es für die Löwen auswärts bei Dynamo Dresden. Die Partie wird aller Voraussicht nach im Free-TV übertragen, eine genaue Terminierung steht allerdings noch aus. Ansonsten werden die Teilnehmer mit dem Spielplan für die Saison 2022/23 nicht so recht warm. Vor allem die Auswärtsspiele in Oldenburg und Meppen im Monat Februar trüben die Vorfreude ein wenig. Auch der letzte Spieltag in Zwickau sorgt für gemischte Reaktionen.

Der sechzger.de Talk Nummer 61 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Am 9. Juli: Fanfest an der Grünwalder Straße

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Wieder mal ein Fanfest

Am Samstag, den 9. Juli steigt an der Grünwalder Straße 114 – nach einigen Jahren ohne eine derartige Saisoneröffnung – das diesjährige Fanfest des TSV 1860. Schon heute Nachmittag gaben die Löwen auf ihrer Website das genau Programm für übernächsten Samstag bekannt.

Genauer Ablauf jetzt bekannt

Einlass ist auf dem Trainingsgelände ab 9.00 Uhr. Eine halbe Stunde später begrüßen die beiden Geschäftsführer Günther Gorenzel und Marc-Nicolai Pfeifer zusammen mit Stadionsprecher Sebastian Schäch die Fans.
Um 10.00 Uhr erscheint die Mannschaft – bekleidet mit den neuen Heimtrikots, die den Anhängern erstmals vorgeführt werden – zum offiziellen Mannschaftsfoto für die Spielzeit 2022/23.
Zwischen 11.00 Uhr und 12.30 bittet Michael Köllner seine Akteure dann zum Showtraining, dem auf der Bühne Interviews und ein Auftritt der Band LustfingeR folgen. Um 13.30 Uhr wird das ganze Team, das Münchens große Liebe in der kommenden Saison zurück in die 2. Bundesliga führen soll, den Fans auf derr Bühne präsentiert.
Und ab 14.30 Uhr stehen Stefan Lex & Co. dann noch für eineinhalb Stunden ihren Fans für Autogrammwünsche zur Verfügung.

Sonntag auch noch zwei Termine

Tags darauf stehen dann zwei weitere interessante und wichtige Termine auf dem Löwen-Programm:
Die Mannschaft von Michael Köllner trifft am 10. Juli um 14 Uhr in Rottach-Egern auf Bundesligist Borussia Mönchengladbach zum voraussichtlich vorletzten Härtetest vor dem Drittligaauftakt in Dresden (23.-25. Juli).
Am gleichen Tag, aber bereits um 10.00 Uhr morgens (Einlass ab 8.30 Uhr) findet in der Kulturhalle Zenith die Mitgliederversammlung des TSV 1860 e.V. statt. Unter anderem steht dabei die Wahl des Präsidiums auf der Tagesordnung.

Lauth: “Es muss um den Aufstieg gehen!”

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Benjamin Lauth (TSV 1860)
Benjamin Lauth (TSV 1860) nach dem Spiel bei BATE Borisov

Beliebter Gesprächspartner

Mit 93 Pflichtspieltoren für die Löwen belegt Benny Lauth – hinter Rudi Brunnenmeier – den zweiten Platz in der ewigen Torschützenliste des TSV 1860. 271 Mal lief der in Hausham geborene Ex-Nationalspieler in weiß und blau auf. Und gleichwohl seine aktive Zeit an der Grünwalder Straße inzwischen schon wieder acht Jahre zurückliegt, rufen ihn Journalisten gerne an, um seine Einschätzung der Lage bei den Löwen einzuholen. Erst im März dieses Jahres lobte er in einem Interview mit der Abendzeitung die Ausgeglichenheit des Löwenkaders (“Sie haben keine Schwachstelle”) und verriet, dass er den Aufstieg noch nicht vollständig abgehakt habe. Leider erfüllte sich bekanntlich sein (und unser) Wunsch im Mai (noch) nicht.

Freude über frühe Transfers

Nun bat ihn ran zu seiner Einschätzung für die kommende Drittligaspielzeit und Lauth lobt vor allem das Timing der für die Verpflichtungen Verantwortlichen bei 1860:

Es ist wirklich sehr positiv zu bewerten, dass 1860 seinen Kader schon in so einer frühen Phase der Vorbereitung zusammen hat – wahrscheinlich so früh wie noch nie. Früher musste man zum Teil bis kurz vor dem Ende der Transferphase warten, ob man noch genügend Geld hatte, um einen weiteren Spieler zu verpflichten.

Lauth tritt ein wenig auf die Euphoriebremse…

Bei aller Freude über die neun Zugänge zu Michael Köllners Truppe, weist der Ex-Löwe aber darauf hin, dass man mit Richy Neudecker und Dennis Dressel auch zwei sehr wichtige Spieler der vergangenen Spielzeiten abgegeben habe.

Ich weiß deswegen nicht, ob die Top-Elf aufgrund der Transfers jetzt so viel besser geworden ist, denn die Neuen sind jetzt nicht unbedingt die ganz großen Namen, die Erst- oder Zweitligaerfahrung mitbringen.

Auch den bislang vier siegreichen Vorbereitungsspielen mit 27:0 Toren misst er keine allzu große Bedeutung bei. Solche Resultate seien ein “netter Nebeneffekt“, um die Euphorie, die durch die Transfers entstanden sei, aufrecht zu erhalten. Letztlich hätten sie aber kaum Aussagekraft.

…aber formuliert ein klares Saisonziel

Bei der Frage nach dem Saisonziel für 1860 nimmt der noch 40jährige dann aber wieder den Fuß von der Euphoriebremse und macht unmissverständlich klar, wo er die Löwen in der Saison 2022/23 sieht:

Für 1860 muss es in der kommenden Saison um den Aufstieg gehen. Überhaupt keine Frage. Das erwarten die eigenen Spieler, aber auch die Fans. Es muss vom ersten Spieltag an klar in diese Richtung gehen, sonst könnte die Stimmung um Sechzig auch sehr schnell wieder kippen.

Es ist nicht zu überhören: Der Mann kennt den Verein und das Umfeld sehr gut.

“Unter Löwen – 5 Blickwinkel”: Dokumentation jetzt auf YouTube verfügbar

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Unter Löwen 5 Blickwinkel Kino Premiere

Letzten Donnerstag feierte die Dokumentation “Unter Löwen – 5 Blickwinkel” Kinopremiere und erhielt durchwegs positive Kritiken. Nun ist der Film auch auf YouTube verfügbar.

“Unter Löwen – 5 Blickwinkel” auf YouTube

In knapp 30 Minuten haben die Zuschauer die Möglichkeit, Zeugwart Norbert Stegmann über die Schulter zu blicken. Auch das Physio-Duo Nick Wurian und Stefan Müller werden bei ihrem Tagesablauf am Spieltag begleitet. Sie wissen genau, was die Akteure auf dem Rasen brauchen, um 90 Minuten Vollgas geben zu können.

Aber auch verletzte Spieler wie Marius Willsch, der hart an seinem Comeback arbeitet, werden in den Fokus gerückt und berichten über ihre ungeliebte Zuschauerrolle. Was muss Stadionsprecher Sebastian Schäch an Spieltagen beachten? Zu guter Letzt kommt noch das Sechzger Rudel zu Wort, das sich ebenfalls akribisch auf das Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken vorbereitet.

Mitgliederversammlung: Kein Antrag auf Onlinewahl beim TSV 1860

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TSV 1860 Mitgliederversammlung Stimmkarte
Stimmkarte bei einer Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V.

Ein Ex-Ultra als Vereinspräsident, der von den Mitgliedern auch noch auf einer Präsenzveranstaltung gewählt wurde? Was manch einem bei den Löwen schlaflose Nächte bereiten würde, wurde bei Hertha BSC kürzlich zur Realität. Der Chef des Aufsichtsrats, der einen anderen Kandidaten bevorzugt hatte, möchte das Procedere nun jedoch ändern. Beim TSV 1860 hingegen ist man mit dem aktuellen Modus zufrieden, ein Antrag zur Onlinewahl steht nicht auf der Tagesordnung.

Satzungsänderung bei Hertha BSC?

Es ist kein großes Geheimnis, dass Aufsichtsratchef Klaus Brüggemann den Kandidaten Frank Steffel bei der Präsidentenwahl bei Hertha BSC unterstützt hat. Überraschend setzte sich jedoch Ex-Ultra Kay Bernstein durch, der 1670 der 3016 abgegebenen Stimmen auf sich vereinte. Bei gut 40000 Mitgliedern kommt man somit auf eine Wahlbeteiligung, die der bei den Löwen auf den letzten Mitgliederversammlungen nicht unähnlich ist.

Brüggemann zeigte sich unzufrieden und regte medienwirksam eine Satzungsänderung beim Fast-Absteiger an, wie der kicker berichtet:

“Wir sollten unsere Satzung im Hinblick auf künftige Wahlen dringend überarbeiten. Aus meiner Sicht sollten wir das bisherige Wahlprocedere kippen und ein Instrument schaffen, mit dem wir bei Wahlen eine Einbindung von möglichst vielen Mitgliedern schaffen. Wenn einem Kandidaten in einem Verein wie Hertha BSC mit mehr als 40.000 Mitgliedern etwa vier Prozent Unterstützung der Gesamtmitglieder reichen, um neuer Präsident zu werden, dann gibt es Optimierungsbedarf. Auch wenn es sich unglaubwürdig anhört: Ich hätte das auch gesagt, wenn statt Kay Bernstein Frank Steffel die Wahl gewonnen hätte.”

Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Mitglieder von Hertha BSC diesem Vorhaben zustimmen… Bernstein-Vorgänger Werner Gegenbauer war übrigens in der Vergangenheit durchaus auch mal mit rund 500 Stimmen gewählt worden.

Weiterhin keine Onlinewahl beim TSV 1860

Bei den Löwen wird die Mitgliederversammlung auch dieses Jahr wieder in Präsenz stattfinden. Am 10.07. stehen im Zenith u.a. die Wahl des Präsidenten an, zu der Amtsinhaber Robert Reisinger als Kandidat vorgeschlagen wurde.

Einen Antrag zur Onlinewahl sucht man beim TSV 1860 dieses Jahr einmal mehr vergebens. In der Vergangenheit waren entsprechende Anträge meist mit großer Mehrheit abgelehnt worden, um die Mitgliederversammlung als oberstes und wichtigstes Organ eines eingetragenen Vereins zu stärken. Offenbar ist man beim TSV 1860 mit dem Status Quo zufrieden, auch wenn eine angebliche “schweigende Mehrheit” anderer Meinung sein soll.

Sechzig um sieben: Goden aussortiert

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Löwen Sechzig um Sieben

Durch die bisher neun Neuzugänge ist der Kader des TSV 1860 München aufgebläht. Nachdem einige Talente zur U21 zurückgestuft wurden, und Johan Djayo nach Burghausen wechselte, steht eine weitere Trennung an: Kevin Goden wurde aussortiert.

Köllner schasst Goden

Der 23-jährige Spezialist für die rechte Außenbahn soll sich in der laufenden Transferperiode einen neuen Verein suchen. Michael Köllner führte gegenüber dem Münchner Merkur aus, dass Goden aussortiert wurde und er auf der “Position rechts hinten anders plant”. Damit kann sich Kevin Goden trotz bis 2023 laufenden Vertrag eine neue Wirkungsstätte suchen. Die Löwen wollen ihm sogar dabei helfen.

Zehnter Neuzugang wird gesucht

Ebenfalls gegenüber dem Merkur ließ Köllner verlauten, dass nach wie vor ein zehnter Neuzugang gesucht wird. Köllner hat dabei einen weiteren offensiven Mittelfeldspieler im Visier. Allerdings hat der Coach dabei keinen Zeitdruck. Man halte aber die Augen offen, um bei einem entsprechend attraktiven Spieler gegebenfalls nochmal zuschlagen zu können.

Marcel Bär: Hartnäckig erkältet

Der Torschützenkönig der letzten Saison leidet unter einer hartnäckigen Erkältung. Gestern unterzog er sich einem weiteren Medizincheck, falls dieser positiv ausfallen sollte, wird Cello in Kürze ins Training einsteigen. Gerüchteweise versuchen übrigens Heidenheim und Dresden, Marcel Bär den Löwen abzuwerben.

Markus Ziereis im Interview

In einem Interview mit transfermarkt.de äußerte sich der ehemalige Löwenstürmer auch ausführlich zu seiner Vergangenheit an der Grünwalder Straße. “Was mir extrem imponiert hat, war die Leidenschaft, mit der die 1860-Fans uns in jedem Heimspiel nach vorne getrieben haben. Das Grünwalder Stadion war ein wahrer Hexenkessel”, äußerte sich Ziereis.

Keine Kita im Sechzgerstadion

Die vom Bezirkausschuss angeregte Kita im Grünwalder Stadion wird nicht kommen. Diese sei laut dem Referat für Bildung und Sport in einem Fußballstadion nicht umsetzbar.

Watzke erklärt 50+1 für “sicher”

Der DFL-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Joachim Watzke erklärte im kicker, dass “es nicht mehr nötig sei, über 50+1 zu diskutieren”. Denn unter seiner Verantwortung wird es hundertprozentig keine Änderungen an der Regelung geben.

News aus der dritten Liga

Waldhof sucht noch vier Neuzugänge

Sechs Neuzugänge für die kommende Saison konnte der Waldhof bisher unter Vertrag nehmen. Trotzdem suchen die Mannheimer noch vier neue Spieler. Es sollen noch ein Innenverteidiger, ein Linksverteidiger und zwei Offensivspieler kommen.

Rot-Weiß Essen will Stadionausbau forcieren

Über 7.000 Dauerkarten hat der Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet bereits absetzen können. Der Rat der Stadt Essen soll nach den Sommerferien über einen Ausbau des Stadions auf 27.000 Plätze entscheiden. Bis zur Saison 26/27 soll der Umbau abgeschlossen sein. Da könnte sich die Stadt München mal eine Scheibe davon abschneiden…

Daferner wechselt zum Club

Die Bild-Zeitung berichtet, dass Dynamo Dresden und der 1. FC Nürnberg sich auf eine Ablöse für den Ex-Löwen geeinigt haben. Angeblich soll der Stürmer für die Summe von einer Million zu den Franken wechseln.

Damit seid Ihr wie immer bestens informiert, was in der Grünwalder Straße und der dritten Liga läuft. Sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag!

 

Grünwalder Stadion: Stadt sagt “nein” zur Kita im Sechzger

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Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860 im Herbst 2021
Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860 im Herbst 2021

Die Idee war gut, aber zur Umsetzung wird es nicht kommen. Einer der beiden Giesinger Bezirksausschüsse hatte den Wunsch vorgebracht, eine Kita im Grünwalder Stadion zu integrieren. Diesem Vorhaben schob das Referat für Bildung und Sport laut AZ nun einen Riegel vor.

Keine Kita im Grünwalder Stadion

Zwar könne sich das Referat durchaus vorstellen, dass die für die Gastronomie ausgewiesenen Flächen außerhalb des Fußball-Spielzeiten auch anderweitig genutzt werden, eine Kindertagesstätte sei jedoch nicht möglich.

So seien Nutzungen, die “besondere fachliche Anforderungen” wie feste Öffnungszeiten, Zugang abseits der Spieltage oder Freiflächen haben, aus Sicht der Stadt nicht realisierbar. Zudem sei es “keine kostengünstige Möglichkeit”, im Stadion eine Kita zu betreiben, so das zuständige Referat für Bildung und Sport.

Markus Ziereis im Interview: “Bei 1860 war richtig Druck auf dem Kessel.”

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TSV 1860 Markus Ziereis Felix Weber
Markus Ziereis und Felix Weber bei der Aufstiegsfeier der Löwen

Am letzten Oktober-Wochenende kommt es zum großen Löwentreffen im Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth. Der TSV 1860 wird dann bei Aufsteiger SpVgg Bayreuth gastieren, der einige ehemalige Spieler von Münchens großer Liebe in seinen Reihen hat. Einer davon, Markus Ziereis, spricht im Interview mit transfermarkt.de u.a. über seine Beziehung zu den Löwen, seine Freundschaft zu Kevin Volland und die Perspektive der Oldschdod in der 3. Liga.

Markus Ziereis im Interview

Bezüglich der bevorstehenden Spielzeit stellt Markus Ziereis im Interview schnell klar, dass es einzig und alleine darum gehe, die Klasse zu halten.

“Bei uns steht nicht nur Mannschaft drauf, sondern es steckt auch eine Mannschaft drin. Wir haben eine tolle homogene Truppe, in der jeder für den anderen bereit ist, die bekannten zusätzlichen Meter zu gehen. Zudem, und das sollte Motivation genug sein, spielen wir gegen eine Vielzahl von geilen Traditionsvereinen, die wir unbedingt besiegen wollen. Ich glaube, es gibt nichts Schöneres, als vor toller Kulisse auswärts bei 1860 oder Dynamo Dresden zu gewinnen.”

Zumindest der Sieg an der Elbe sei Ziereis und seinen Kollegen natürlich von Herzen gegönnt.

“Das Grünwalder Stadion war ein wahrer Hexenkessel”

Zu den Löwen hat Ziereis natürlich eine ganz besondere Beziehung. Viele Jahre lang hielt der Stürmer in der Jugend für den TSV 1860 die Knochen hin und gelangte über die Amateure in den Zweitliga-Kader. Nach einigen Jahren auf der Wanderschaft kehrte der Torjäger zur Saison 2017/18 nach Giesing zurück – und stieg mit den Löwen in die 3. Liga auf.

“Bei 1860 war richtig Druck auf dem Kessel. Jeder in der Mannschaft wusste, ein möglicher verpasster Aufstieg wird nicht nur nicht toleriert, sondern würde quasi das Aus für den Verein bedeuten. Deshalb gab es auch Spiele, in denen wir wirklich bescheidene Leistungen gebracht haben, weil wir einfach Angst hatten, zu versagen, und uns die Leichtigkeit fehlte. Diese Partien haben wir dann aber aufgrund unserer Mentalität und dem absoluten Siegeswillen gewonnen. Was mir extrem imponiert hat, war die Leidenschaft, mit der die 1860-Fans uns in jedem Heimspiel nach vorne getrieben haben. Das Grünwalder Stadion war ein wahrer Hexenkessel.”

Extreme Nähe zu den Fans

Besonders das Drumherum in der Regionalliga hat Ziereis imponiert, wie er im Interview durchblicken lässt.

“Das wirklich tolle an den Regionalligen ist, dass du extrem nah an den Fans bist, meistens sind sie nur wenige Meter von dir entfernt. Du hörst also jede einzelne Beleidigung. Ich fand es wirklich erstaunlich und total lustig, wenn dann ältere Herrschaften in der bayerischen Provinz dich durchbeleidigt haben. Zudem waren die Gegner extrem motiviert. Für die war die Partie gegen 1860 das Highlight des Jahres.”

Auch für uns Fans war die Saison aufgrund der Nähe zur Mannschaft bekanntlich eine ganz besondere Erfahrung.

Kein Neid auf die Karriere von Kevin Volland

In der Jugend der Löwen hieß der Sturmkollege von Markus Ziereis einst Kevin Volland. Obwohl sich die sportlichen Wege trennten, blieb die Freundschaft der beiden bestehen. Noch heute verbringen die beiden samt Familien ihre Urlaube gerne zusammen.

“Wenn ich einem diesen Werdegang von Herzen gönne, dann Kevin. Ich kenne keinen Profi, der trotz seiner Erfolge so bodenständig geblieben ist. Ich empfinde auch keinen Neid, weil ich für mich einen Weg gefunden habe, mit dem ich absolut zufrieden bin und auf den ich glücklich schaue.”

Das kann er auch. Wir freuen uns aufs Wiedersehen, Zier!

Markus Ziereis
Bereits in der Jugend ging Markus Ziereis für die Löwen auf Torejagd

Hartnäckige Erkältung: Wann steigt Marcel Bär ins Training ein?

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Marcel Bär TSV 1860

Vier Spiele, vier deutliche Siege – anhand der bisherigen Ergebnisse könnte man fast vergessen, dass die Löwen bisher noch nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Neben den langzeitverletzten Daniel Wein, Marius Willsch und Lorenz Knöferl kam auch der Torschützenkönig der abgelaufenen Drittligasaison bisher nicht zum Einsatz. Eine Erkältung aus der Sommerpause hat Marcel Bär bisher aus dem Verkehr gezogen, in Kürze soll er jedoch beim TSV 1860 ins Training einsteigen.

Gerüchte um den Torjäger

Der Reflex ist ebenso automatisch wie natürlich: Wenn ein herausragender Fußballer wegen einer Erkältung über einen längeren Zeitraum ausfällt, folgt fast unweigerlich die Frage, ob da nicht doch mehr dahinter steckt. Haben die Leistungen von Marcel Bär in der Vorsaison Begehrlichkeiten bei anderen Clubs geweckt? Steht der Stürmer gar vor dem Abschied?

Gerüchten zufolge sollen der 1. FC Heidenheim und Dynamo Dresden zwar ihre Fühler ausgestreckt haben, die Löwen denken jedoch nicht an einen Verkauf ihres Torjägers. Während Heidenheim mit der 2. Bundesliga locken könnte, hat Dynamo die Nähe zur Bär’schen Heimat (Braunschweig) sowie die finanzielle Komponente auf seiner Seite. Durch die bevorstehenden Transfers von Königsdörffer und Daferner werden vrsl. rund 2 Millionen Euro in die Kassen der Dresdner gespült.

Wann steigt Marcel Bär ins Training ein?

So viel zur Gerüchteküche, nun zum tatsächlichen Geschehen. Laut sechzger.de-Informationen unterzieht sich Marcel Bär heute einem neuerlichen Medizincheck und kann bei Bestehen in Kürze ins Training bei den Löwen einsteigen.

Auch Christopher Lannert ist nach seiner Corona-Erkrankung auf dem Weg der Besserung und dürfte bald sein Debüt im Trikot des TSV 1860 feiern. Ob man Kevin Goden nochmal in Aktion sehen wird, steht indes in den Sternen. Trotz Teilnahme am Training kam der letztjährige Neuzugang zuletzt nicht zum Einsatz. Die Anzeichen verdichten sich, dass Goden bei den Löwen keine Perspektive mehr hat.

Bild: OR-Pressedienst

Groundhopping Moldawien: Fremde Welt Transnistrien

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Groundhopping Moldawien Transnistrien

Eine Reise nach Moldawien (offiziell: Republik Moldau) ist per se ja schon abenteuerlich und steht sicherlich nicht unbedingt bei vielen Leuten ganz oben auf der Prioritätenliste. “Wenn schon, denn schon”, dachte sich unser Leser Stefan und setzte dem ganzen noch die Krone auf. So führte ihn seine Leidenschaft Groundhopping nicht nur nach Moldawien, sondern noch nach Transnistrien, den “Staat im Staat”. Viel Spaß beim Lesen!

Gewinner und Verlierer der Unabhängigkeit

Beim Zerfall der Sowjetunion Anfang der 90er-Jahre lief ja nicht alles so optimal, wie es sich die Leute vielerorts erwünscht hatten. Einigen Teilrepubliken konnte es mit der Unabhängigkeit gar nicht schnell genug gehen, andere wiederum wollten eigentlich gar nicht unabhängig werden, wieder andere würden es gerne, dürfen es aber bis heute nicht. Insgesamt 17 neue Länder sind aus dem, was vorher die UdSSR war, mittlerweile entstanden und haben auch eigene Fußballverbände gegründet.

Bei den ganzen Unabhängigkeitsbestrebungen hat es wohl das jetzige Moldawien am ungünstigsten erwischt: Als am 27. August 1991 die Unabhängigkeit ausgerufen wurde, hat man vollkommen übersehen, dass ein kleiner Landstrich namens Transnistrien gar nicht von der Sowjetunion weg wollte und das auch schon einige Monate vorher deutlich kommuniziert hatte.

Groundhopping Moldawien Transnistrien
Nein, das ist nicht auf Kuba

Transnistrien als “Staat im Staat”

Die Folge war ein Konflikt mit zahlreichen Todesopfern und ohne wirklichen Sieger. Bis heute gilt der Konflikt als “eingefroren”. Das bedeutet: Transnistrien gehört völkerrechtlich zu Moldawien, fühlt sich aber weiter als souveräner Sowjetstaat. Dumm nur, dass es die Sowjetunion gar nicht mehr gibt und man aufgrund der benachbarten Ukraine nicht einmal eine gemeinsame Grenze zum Nachfolger Russland hat.

Über die Jahre entwickelte sich in Transnistrien somit ein eigener Staat im Staat mit einer eigenen Regierung, einem Sicherheitsapparat, Verwaltung und sogar einer eigenen Währung, deren Münzen witzigerweise aus Plastikchips bestehen.

Das Einzige, was fehlt, ist eine eigene Fußballliga. Der Spitzenclub Sheriff Tiraspol spielt sehr erfolgreich in der moldawischen Liga mit und vertritt das Land üblicherweise im Europacup. Ein Grund mehr, da mal hinzufahren, um sich ein Fußballspiel anzusehen.

Groundhopping Moldawien Transnistrien
Der Kollege Lenin erfreut sich in Transnistrien offenbar noch großer Beliebtheit

Eine Grenze, die eigentlich keine ist

Die Anreise verlief problemlos mit Austrian Airlines in die moldawische Hauptstadt Chisinau, von wo aus es mit dem Überlandbus über die Grenze geht, die keine ist, aber behandelt wird, als wäre sie eine. Während in Chisinau die bekannten lateinischen Schriftzeichen vorherrschen und Wegweiser nach Bukarest, Athen und Sofia zeigen, überwiegt eine Stunde später die kyrillische Schrift mit Verweisen nach Odessa, Krasnodar und Wolgograd.

Die Architektur, die Autos, die Werbung – alles weist darauf hin, dass wir gerade die Grenze von West nach Ost übertreten haben. Beim ersten Rundgang durch die Quasi-Hauptstadt Tiraspol fühlt es sich an, als wären wir in einem Sowjet-Disneyland gelandet. Als wären die zahllosen Lenin-Statuen noch nicht genug, landen wir im Bahnhof der Stadt auch noch in einer echt sowjetischen Kneipe, die komplett aus der Zeit gefallen scheint.

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Na dann: ваше здоровье

Stadion in Bender als Freudenspender

Für das lange Wochenende ist neben Sightseeing auch der Besuch zweier Fußballspiele geplant. Für das erste Spiel habe ich mich für die zweitgrößte Stadt mit dem wohlklingenden Namen BENDER entschieden.

Dynamo Tighina Bender – Real Success 5:2
2. Liga Moldawien
Stadion Dinamo Bendery
17. August 2019

Beim “Zweitligakracher” (hüstel) traf die Mannschaft von Dynamo Tighina Bender auf ein Team namens Real Success, das seinen Namen aber überhaupt keine Ehre machte und haushoch gegen die Benders verlor. Star des Spiels war jedoch das überragende Stadion, das vier vollkommen überdimensionierte Flutlichtmasten hatte, aber dafür nur eine einzige Tribüne, diese dafür zweistöckig und mit VIP-Logen, zwischen denen der Putz bröckelte. Herausragend!

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Leicht überdimensionierte Flutlichtmasten in Bender

Zu bemängeln war leider, dass es im Stadion kein Bier gab, positiv überraschte aber der alternde Stadionsprecher mit weit geöffnetem Jeanshemd, der seine Anlage direkt vor uns aufbaute und sich nicht nur einmal lautstark als Box-Ansager versuchte. Fans waren jedoch leider Fehlanzeige. Trotzdem war es ein ganz toller Ausflug in eine ganz andere Welt, der am Abend noch mit einem langen Absacker in einer Russenbar endete!

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Der eigentliche Star des Spiels

Die etwas andere Stadtführung

Am nächsten Morgen überredete uns der Hostelbetreiber zu einer außergewöhnlichen Stadtrundfahrt: Da der Landesteil über nicht viel Perspektive für junge Leute verfügt, verlassen überdurchschnittlich viele Menschen das Land. Übrig bleiben verlassene Werkstätten, Krankenhäuser, Schulen oder Freizeitparks, in die man mit einigen Kontakten (a.k.a. “Hostelbetreiber”) und ein paar Flaschen Wodka als Pfand einsteigen kann. Unbeschreiblich.

Eine Schule, die vor fast 30 Jahren Hals über Kopf aufgegeben wurde, und durch deren Ritzen seitdem das Gras wächst, während die liegengelassenen Schulbücher vermodern. Ein altes Krankenhaus mit verlottertem Zahnarztstuhl oder ein total zerfallenes Theater. Das war wirklich eine der besten “Stadtführungen”, die ich jemals machen durfte.

Groundhopping Moldawien Transnistrien
Auf und davon…

Groundhopping Moldawien beim Serienmeister

Sheriff Tiraspol – FC Milsami Orhei 2:1
Moldova Nationata
Stadion Bolshaya Sportivnaya Arena
18. August 2019

Den zweiten Teil des “Abenteuers Fußball” verbrachten wir dann noch beim Rekordmeister Sheriff Tiraspol. Der 1996 gegründete Verein wurde 18-mal moldawischer Meister und konnte auch schon viermal bis in die Gruppenphase der Europa League vordringen. Im September 2021 gelang in der Champions League gar ein 2:1-Sieg bei Real Madrid!

Hauptsponsor und Vereinseigner ist das Unternehmen “Sheriff”, der staatseigene Betrieb, dem in schönster Oligarchenmanier auch die Fernsehsender, Supermärkte und Tankstellen des Landes gehören. Mit diesem “Sheriff”-Unternehmen herrscht ein gewaltig kapitalistischer Hauch im romantischen Sozialismus, meine Herren!

Groundhopping Moldawien Transnistrien
Wenn schon ewiggestrig, dann gscheid!

Seelenloser Bau am Stadtrand

Das schwarz-gelbe Sheriff-Stadion aus dem Jahr 2002 mit 13.000 Plätzen ist leider ein typischer seelenloser Bau am Stadtrand ohne Besonderheiten. Nur wenige Tage vor dem Spiel verlor Sheriff ganz knapp gegen AIK Solna in der 3. Quali-Runde der Europa League mit 1:1/1:2 und so war die Luft in diesem Spiel raus. Weder von den wenigen Fans noch von der Mannschaft kam viel Engagement. Nichts Negatives ohne etwas Positivem: Der Eintritt war kostenlos und so konnten die dafür zurück behaltenen transnistrischen Rubel für Bier (für umgerechnet 50 Cent die Halbe) verwendet werden. Auf dem Platz gabs ja nicht viel zu verpassen!

Nach vier Tagen in der „Sowjetunion“ und zwei Spielen der moldawischen Liga sowie jeder Menge skurriler Eindrücke ging es dann wieder mit dem Nachtflug über Wien nach Hause.

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar

Groundhopping Moldawien Transnistrien
Schnappatmung beim TÜV garantiert