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Rekord: 9700 abgesetzte Dauerkarten in erster Verkaufsphase

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TSV 1860 Dauerkarten

Auf die Löwenfans ist Verlass! Trotz der Preiserhöhung, die besonders auch Kinder und Jugendliche betrifft, wurden in der ersten Verkaufsphase bereits 9700 Dauerkarten abgesetzt. Rekord!

Bereits 9700 Dauerkarten verkauft

Wie der TSV 1860 auf seiner Homepage mitteilte, habe man in der ersten Verkaufsphase noch nie so viele Saisonabos verkaufen können. Letztes Jahr waren zum selben Zeitpunkt “erst” 8800 Dauerkarten an den Mann (bzw. die Frau) gebracht worden. Weiter lassen die Löwen verlauten:

“Mit Start d(ies)er zweiten Verkaufsphase heißt es, schnell zu sein, denn dann stehen bis zur Obergrenze von ca. 11.500 Dauerkarten nur noch vergleichsweise wenige Plätze im Grünwalder Stadion zur Verfügung. Wer also den Torschützenkönig der 3. Liga, Marcel Bär, einen der starken Neuzugänge wie Martin Kobylanski oder unseren Stammkeeper Marco Hiller in Aktion sehen will, der muss sich beeilen.”

Die angesprochene zweite Verkaufsphase für Mitglieder startet am 02.06. um 12 Uhr.

Fynn Lakenmacher – der 1860 Neuzugang im Check

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Fynn Lakenmacher TSV 1860
Fynn Lakenmacher wechselt von Absteiger TSV Havelse zu Münchens großer Liebe

Vor zwei Tagen unterschrieb Fynn Lakenmacher vom TSV Havelse sein Arbeitspapier beim TSV München von 1860. Was der junge Stürmer kann und ein Beispiel wie man Spieler von unterschiedlich starken Teams vergleichen kann, lest Ihr in diesem Artikel.

Fynn Lakenmacher wird von unserem Datenlieferanten nur acht Plätze hinter Marcel Bär, dem in der der besten Stürmer führenden Löwen, gelistet. Mancher wird sich fragen: “Platz 9? Wie kann das sein? Der Junge hat es doch nur auf fünf Tore und eine Vorlage gebracht…?”

Viele der Statistiken, die die Qualität eines Spielers als Ganzes berücksichtigen, sind in Abhängigkeit vom Ballbesitz zu sehen. Das bedeutet z.B, dass ein Stürmer bei einem Verein mit wenig eigenem Ballbesitz wie z.B. Havelse, die Letzter in dieser Kategorie sind, in den 90 Minuten Spielzeit oft statistisch viel weniger Aktionen hat und natürlich auch weniger Aktionen erfolgreich bestreitet. Deshalb werden vergleichende Statistiken immer in Abhängigkeit vom Ballbesitz gemessen.

Wie vergleicht man Einzelspieler guter und schlechter Teams anhand von Statistiken miteinander?

Havelse ist über die Saison hinweg mit 41,3 % Ballbesitz Letzter mit 23,5 Prozentpunkten hinter dem Primus Magdeburg. 3570 Minuten Spielzeit (inklusive Nachspielzeiten) hatte der TSV Havelse in dieser Saison, davon war Havelse aber nur rund 1474 Minuten lang selbst in Ballbesitz. Verglichen mit ihren Gegnern, die 2096 Minuten lang das Leder kontrollierten, sind das 622 Minuten weniger Ballbesitz. Das bedeutet: Lakenmachers Mannschaft hatte im Schnitt pro Spiel 37:12 Min. lang den Ball.

Vergleichen wir nun Lakenmachers Ballkontakte im gegnerischen Strafraum mit denen von Topscorer Atik vom Ballbesitzprimus Magdeburg. Atik hatte in einer Mannschaft mit 58:20 Min Ballbesitz pro Spiel, 167 Ballkontakte in 35 Spielen im gegnerischen Strafraum diese Saison. Lakenmacher hingegen kam auf 107 Ballkontakte in 36 Spielen. Hätten Lakenmacher und Atik beim selben Verein gespielt: Auf wie viele Ballkontakte in der gegnerischen Box wäre dann jeder der beiden gekommen?

Wir teilen also zuerst die 107 Ballkontakte durch die Minuten durchschnittlichen Ballbesitz des TSV Havelse. 107:37=2,89. Dann teilen wir Atiks 167 Ballkontakte durch die Minuten durchschnittlichen Ballbesitz von Magdeburg. 167:58=2,88. Multiplizieren wir das jeweils mit 45 haben wir bei beiden Spielern ein Ergebnis das gerundet die gleiche Zahl ergibt. 129,6 für Atik bzw. 130,05 für Lakenmacher sind bei beiden rund 130 Ballkontakte im gegnerischen Strafraum. Okay, Lakenmacher hat, um diese Zahl zu erreichen, ein Spiel mehr gebraucht, aber darum ist er ja auch statistisch gesehen nicht der Topstürmer der Liga, sondern lediglich in den Top Ten vertreten.

Das gleiche Spiel können wir nun mit vielen statistischen Werten machen und kämen zu dem Ergebnis, dass Lakenmacher ein extrem guter Spieler in einer extrem limitierten Mannschaft war.

Stärken und Schwächen

Kommen wir nun zu Lakenmachers Stärken. Er ist schnell, ein guter Strafraumspieler, kopfballstark, hat eine hohe Zielgenauigkeit bei seinen Schüssen und eine hohe Passgenauigkeit. Dazu kommt eine für einen Spieler seiner Statur sehr gute Quote bei Dribblings, und offensichtlich eine sehr hohe Spielintelligenz.

Unter anderem diese Spielintelligenz macht die Verpflichtung von Lakenmacher so wertvoll. In einigen Spielen der abgelaufenen Saison konnte man sehen, dass seine Mitspieler den Ideen, die Lakenmacher hatte, nicht folgen konnten. Lakenmacher lief sich oft in aussichtsreiche Position frei. Die Mitspieler aber konnten diesen Aktionen Lakenmachers schon im Ansatz nicht folgen. So spielten seine Mannschaftskameraden den Ball oft woanders hin. Lakenmacher verbrauchte oft Energie mit Läufen in freie Räume, um dann enttäuscht Ballverluste seiner Kollegen in diesen Situationen mitanzusehen.

Natürlich hat ein so junger Spieler nicht nur Stärken, seine Defizite im Spiel sind aber tatsächlich vernachlässigbar. Bei den 1 gegen 1 Duellen gesamt – also mit und gegen den Ball – sind seine Zahlen unter dem Durchschnitt. Bei den sogenannten possesion adjusted interceptions (Abgefangene Pässe in Abhängigkeit vom Ballbesitz) sind seine Zahlen ebenfalls unterdurchschnittlich.

Oft war Lakenmacher in der Offensive auf sich allein gestellt und hatte es mit mehreren Gegenspielern gleichzeitig zu tun. In solchen Fällen muss die Bilanz im 1 gegen 1 logischerweise in der Statistik schlecht aussehen. Wie sich das bei einem besseren Team entwickelt, wenn er dann nach dem Anspiel mehrere Passoptionen hat, werden wir kommende Saison beobachten.

Selbes gilt bei den abgefangen Pässen. Wenn er im Pressing nicht mehr den Alleinunterhalter geben muss, sondern adäquate Unterstützung durch Mitspieler erhält, wird sich dieser Wert nach oben korrigieren. Auch die noch schlechte Tor- und Schussquote werden sich für Fynn Lakenmacher in einer Top Mannschaft, wie der TSV 1860 München eine sein wird, signifikant erhöhen.

Fazit

Wir freuen uns also auf einen jungen Spieler mit guten Anlagen. Unter Michael Köllners Anleitung werden sich diese noch weiter verbessern. Ein Stürmer wie Fynn Lakenmacher, der durch seine Größe auch bei hohen Flanken selbst großgewachsene Abwehrspieler im Luftduell übertrumpfen kann, war eines der Puzzleteile, die dem TSV 1860 München vergangene Saison leider gefehlt haben.

Köllner schwärmt von Giesing – und fordert Steigerung auf den Rängen

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Gruppenfoto Löwenstammtisch Bayerischer Landtag TSV 1860 München Fans Martin Hagen Maxi Deisenhofer Michael Köllner Franz Maget
MIchael Köllner, Trainer des TSV 1860 München, zu Gast im Bayerischen Landtag beim Löwen-Stammtisch rund um Martin Hagen (FDP)

Finanziell ist der Standort Giesing ein schweres Pflaster, auch die Kapazität lässt durchaus zu Wünschen übrig. Doch für Trainer Michael Köllner ist der Münchner Stadtteil trotz allem ein Aspekt, der den TSV 1860 München für den 52-Jährigen so besonders macht.

“Toll, dass es noch ein Stadion gibt, das mitten im Wohngebiet liegt”

Viel ging es gestern um die Zukunft von Michael Köllner bei den Löwen. Der Trainer bleibt dabei: sollte der aktuelle Kurs fortgesetzt und mit wirtschaftlicher Vernunft die Mannschaft für die kommende Saison verstärkt werden, greift Köllner ein weiteres Mal mit seinem Team an und will den Aufstieg in die 2.Liga schaffen. Gespielt wird auch dann freilich wieder im Grünwalder Stadion in Giesing. Ein Umstand, der dem Oberpfälzer besonders gut gefällt. “Wie ein Ufo” sei so ein Stadion mitten in der Stadt. Am Mittwochabend hatte Eintracht Frankfurt die Europa League gewonnen – im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán in Sevilla. Das Stadion liegt wie auch das Sechzgerstadion mitten in der Stadt. Zudem schwärmte der Trainer des TSV 1860 über die Situation in England, wo eine solche Lage bei weitem keine Seltenheit darstellt. Auch nach über 100 Spielen ist es für Köllner jedes Mal wieder ein Genuss, in Giesing spielen zu dürfen. Gerne mischt er sich bei Gelegenheit selber unter das Publikum oder betritt – wie vor dem Spiel gegen Dortmund – weit vor Anpfiff das Spielfeld, um den ersten Fangesängen zu lauschen.

Jedes Spiel ist ein brutal einzigartiges Erlebnis.

Köllner bricht Lanze für Giesing – aber fordert mehr von den Fans

Dass nicht alles nur lobenswert ist, weiß der Trainer der Löwen allerdings auch. Finanziell ist der TSV 1860 gegenüber der Konkurrenz deutlich benachteiligt und kann vergleichsweise wenig Erlöse aus einem Heimspiel erzielen. Darüber hinaus ist die Kapazität von 15.000 in seinen Augen deutlich zu gering. Und noch einen Punkt gibt es, den Michael Köllner im Landtag ansprach: das Verhalten der Löwenfans auf den Rängen. Logischerweise sei die Unterstützung bei Spielen wie gegen Schalke oder Darmstadt ein Selbstläufer. Teilweise komme von den Fans nach dem Geschmack des 52-Jährigen allerdings noch etwas zu wenig. Es fehle in manchen Situationen teils nur noch ein kleiner Anschub für das Team, der aber ausbleibe. Nicht nur die Mannschaft soll also verstärkt werden, auch von den Löwenfans wünscht sich Köllner teilweise etwas lautstarkere Anfeuerung. Auch das vorzeitige Verlassen bei Rückstand bemängelte er bei dieser Gelegenheit.

Außerhalb des Stadions ist der Stadtteil Giesing für Köllner einer der Gründe, der den TSV 1860 München einzigartig macht. Bei einem Besuch in einer kleinen Kneipe erzählte ihm der Betreiber, dass durch zwei Heimspieltage der Unterhalt für seine kleine Familie gesichert sei. Auch im gesamten restlichen Viertel sind die Löwen unabhängig von Spieltagen omnipräsent.

Das ist einfach Sechzig München. Du spürst diesen Verein!

 

Sechzig um Sieben: Köllner kündigt weitere Neuzugänge an

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Fünf Neuzugänge präsentierten die Löwen bis gestern – geht es nach Trainer Michael Köllner, ist das Ende der Fahnenstange damit noch nicht erreicht. Diese Forderung erneuerte er gestern beim Löwen-Stammtisch im Bayerischen Landtag.

Verlaat zu den Löwen, Dressel nach Rostock?

Die Gerüchteküche brodelt weiterhin, zwei Transfers scheinen sich dabei allerdings herauszukristallisieren. Zum einen könnte Jesper Verlaat den TSV 1860 in der kommenden Saison verstärken. Bisher war der 25-Jährige als absoluter Stammspieler in der Innenverteidigung von Waldhof Mannheim gesetzt. Vor einem Abschied steht hingegen Dennis Dressel, der seine Ankündigung wahr machen wird und den Weg in die 2.Liga antritt. Hansa Rostock soll ein heißer Kandidat auf die Verpflichtung sein.

Kobylanski bleibt ein Löwe

Am gestrigen Nachmittag wurde mit Martin Kobylanski der fünfte neue Spieler an der Grünwalder Straße vorgestellt. Der Mittelfeldspieler kommt als frisch gebackener Aufsteiger von Eintracht Braunschweig. Von den Löwen aus Niedersachsen zu den Löwen in Bayern – umgewöhnen muss er sich in diesem Punkt also nicht. Bernd Winninger hat mit seinem taktischen Auge direkt ein Blick auf den Transfer geworfen und Kobylanski analysiert.

Köllner wünscht sich neue Führungsspieler als Neuzugänge

Harakiri-Verpflichtungen möchter man unbedingt vermeiden und so waren den bisher verkündeten Transfers lange Verhandlungen vorausgegangen. Mit allen Spielern traf sich Michael Köllner im Vorfeld persönlich, um sich unabhängig vom fußballerischen Talent ein Bild vom Charakter der möglichen Neuzugänge zu machen. Im Landtag sprach er nicht nur darüber, dass die Spieler möglichst aus Bayern oder gar dem Münchner Großraum stammen sollen, sondern dass er sich auch Spieler wünsche, mit denen sich die Fans vollumfänglich identifizieren können.

Drei Junglöwen für die Profis

Wenig später verkündete Köllner dann quasi die Neuzugänge sechs, sieben und acht für die erste Mannschaft. Aus der A-Jugend werden Marius Wörl, Devin Sür und Michael Glück fest zu den Profis berufen. Die drei waren am Wiederaufstieg in die Bundesliga beteiligt und dürfen sich nun im Profibereich beweisen. Torwart Maxi Rothdauscher ist hingegen keine Option als künftige Nummer drei nach dem Ausscheiden von Székely.

Holen die Löwen einen Rechtsverteidiger?

Marius Willsch ist weiterhin verletzt und wird den Trainingsauftakt im Juni verpassen. Das steht bereits jetzt fest. Entsprechend ist der Bedarf auf der Position des rechten Verteidigers hoch. Yannick Deichmann füllte die Rolle hervorragend aus, ist allerdings eigentlich in der Offensive beheimatet. Kevin Goden zeigte in den absolvierten Spielen ebenfalls eher Qualitäten im Angriffsspiel, sodass Günter Gorenzel bei seinen Überlegungen sicherlich über eine Verpflichtung nachdenkt.

Vor 57 Jahren: die Löwen in Wembley

Einen ehemaligen Liverpool-Spieler traf Michael Köllner im Urlaub in Spanien. Namentlich erinnerte sich der Trainer der Löwen nicht mehr, doch ein Teil des Gesprächs beeindruckte ihn und zeigte ihm erneut auf, wieso er beim TSV 1860 München an der richtigen Adresse ist. Der Engländer sprach den 52-Jährigen auf das Europapokalfinale gegen West Ham an, an den der Liverpooler noch gute Erinnerungen hatte. Passend dazu jährte sich dieses Ereignis gestern zum 57.Mal.

Sechzig Amateure am Wochenende gefordert

Während sich die Profis bereits in der Sommerpause befinden, haben die anderen Herrenmannschaften des TSV 1860 München noch Spiele zu absolvieren. Am Wochenende bietet sich den Löwenfans noch einmal die Chance auf Livefußball in den Farben weiß und blau. Alle Termine gibt es in der Übersicht. Spannend wird es dabei vor allem bei der III. und IV. Mannschaft, die sich beide noch im Aufstiegskampf befinden.

News aus der 3.Liga

Auftakt in der Relegation

Heute abend steigt das Hinspiel der Relegation zwischen dem 1.FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden um einen Platz in der 2.Bundesliga. Anpfiff ist um 20:30 Uhr, Sat 1 übertragt die Partie live.

BFC Dynamo sammelt für die 3.Liga

Rund 900.000 € fehlen dem Hauptstadtclub, um überhaupt eine Lizenz für die Drittklassigkeit zu erhalten. Bis zum 1.Juni hat der BFC noch Zeit, um die Summe bereit zu stellen. Gemeinsam mit den Fans sind bereits über 200.000€ zusammen gekommen. Nun ermöglicht der aktuelle Trikot-Sponsor eine weitere Einnahmequelle. In den Relegationsspielen am 28.Mai und 04.Juni stellt er den prominenten Werbeplatz auf der Brust der Spieler für einen anderen Geldgeber zur Verfügung.

 

Köllner beruft Glück, Sür und Wörl in die erste Mannschaft

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TSV 1860, U19, Saison 2021/22
Die U19 des TSV 1860 in der Saison 2021/22

Die Jugendarbeit bei den Löwen ist vorbildlich, das weiß und schätzt auch Michael Köllner. Für die Saison 2022/23 kündigte er an, dass mit Glück, Wörl und Sür gleich drei Junglöwen die erste Mannschaft des TSv 1860 München verstärken werden.

“Tolle Mannschaften von U10 bis U15”: Glück, Sür und Wörl zu den Profis

Ein Internetausfall ist meistens ärgerlich, kann allerdings auch eine große Chance bedeuten. So ging es neulich Michael Köllner, wie er im Bayerischen Landtag am Donnerstagabend berichtete. Nach einigem Rumfragen fand der 52-Jährige heraus, dass im NLZ noch WLAN verfügbar sei. Also trat er den Weg hinüber in das Nachwuchsleistungszentrum an. Es war eine der Gelegenheiten, die Köllner regelmäßig nutzt, um bei den Junglöwen vorbeizuschauen. Mit den Jugendspielern ist er hochzufrieden und sieht einen tollen Nachwuchs heranwachsen.

Das gilt insbesondere für die aktuelle A-Jugend, die zuletzt den Wiederaufstieg in die Bundesliga feiern konnte. Zahlreiche Spieler haben dabei auf sich aufmerksam gemacht, doch drei offenbar besonders. Sie dürfen sich über einen Kaderplatz in der Profi-Mannschaft freuen. Namentlich nannte Köllner dabei Michael Glück, Devin Sür und Marius Wörl. Sie durften bereits an einigen Trainingseinheiten teilnehmen und werden nun fest in die erste Mannschaft integriert.

Glück ist dabei vorrangig in der Innenverteidigung beheimatet, Devin Sür hingegen stürmt über rechts außen und setzt die gegnerische Abwehr unter Druck. Komplettiert wird das Trio von Marius Wörl, der im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann. Damit setzt der TSV 1860 München den eingeschlagenen Weg fort und nutzt die eigene Talentschmiede, um die Profis in der 3.Liga zu verstärken.

Michael Köllner zu Gast im Landtag: “Brauchen neue Oberlöwen”

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Martin Hagen Michael Köllner Bayerischer Landtag TSV 1860 München Stammtisch

Beim ersten Löwen-Stammtisch im Bayerischen Landtag im Jahr 2022 war Trainer Michael Köllner zu Gast. Vor allem die Kaderplanungen für die kommende Saison standen dabei im Fokus. Weitere Verstärkungen sind Bedingung für den 52-Jährigen, um auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie des TSV 1860 zu stehen.

Neuzugänge aus dem Großraum München

Skenderovic, Lakenmacher, Vrenezi, Rieder und Kobylanski – die erste Woche nach Ende der Saison 2021/22 verlief turbulent an der Grünwalder Straße. Diverse Neuzugänge wurden bereits vorgestellt, weitere sollen folgen. Zumindest ist das die Vorstellung und vor allem Forderung von Trainer Michael Köllner, die er im Bayerischen Landtag noch einmal erneuerte. Mit den ersten fünf Spielern ist der 52-Jährige zufrieden und lobt vor allem die Variabilität der Offensivakteure. Auf Skenderovic traf Köllner bereits als Trainer der Fürther U17, der Löwen-Neuzugang spielte zu dieser Zeit noch in Hoffenheim. Lakenmacher bezeichnete Köllner als “offensive Allzweckwaffe“.

Für die Verteidigung haben die Löwen hingegen noch keinen Transfer vorgestellt. Michael Köllner stören vorrangig nicht die 50 kassierten Gegentore, sondern die Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor. Gerade bei Standards und Treffern außerhalb des Strafraums war seine Mannschaft unterdurchschnittlich schwach. Helfen soll hier Neuzugang Martin Kobylanski, der genau für diese Situationen verpflichtet wurde. Das Ende der Fahnenstange ist mit dem ehemaligen Braunschweiger allerdings noch nicht erreicht. Der Trainer macht Hoffnung auf weitere Neuzugänge in den kommenden Tagen.

Köllner im Landtag: Wollen Gesichter produzieren

Wichtig ist den Verantwortlichen dabei, Spieler aus Bayern oder gar dem Großraum München zu verpflichten – und laut Köllner sind die Verhandlungen dabei zum Teil bereits weit fortgeschritten. Ein Augenmerk liegt dabei auch auf Spielern, die zu Identifikationsfiguren heranwachsen sollen. Der TSV 1860 München brauche “neue Oberlöwen” und muss “Gesichter produzieren“. Wenn ein Akteur durch Giesing geht, sollen die Fans ihn erkennen können. Wichtig sei bei all dem allerdings stets die Finanzierbarkeit der Transfers. Von Ablösesummen nahmen die Löwen in der Vergangenheit daher Abstand.

Für den Moment zeigt sich Köllner im Landtag zufrieden, doch es müsse weitere Neuzugänge geben. Ein finales Bekenntnis wollte er weiterhin trotz mehrfacher Nachfragen nicht abgeben. Der 52-Jährige möchte im Verein so einen starken Druck erzeugen, dass die zusammengestellte Mannschaft in der kommenden Spielzeit eine gute Chance auf den Aufstieg hat. Wirklich den Drang die Stadt München und die Löwen zu verlassen, hat Michael Köllner allerdings auch nicht. Bei dem Gedanken, den Inhalt seines Büros zwei Stockwerke nach unten tragen zu müssen, graust es den Trainer des TSV 1860. “Umziehen und sowas hasse ich.”

 

Martin Kobylański im Check: Was kann der Neuzugang des TSV 1860?

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Martin Kobylanski TSV 1860

Martin Kobylański verstärkt zur neuen Saison den TSV 1860 München. Das bestätigten die Löwen heute Vormittag. Was kann man vom Neuzugang erwarten?

Martin Kobylański zum TSV 1860, dieses Gerücht geisterte tagelang durch verschiedene Portale und Gazetten – heute wurde Vollzug vermeldet! Er hat acht Bundesligaeinsätze, 47 Zweitligapartien und 165 Spiele in der dritten Liga aufzuweisen. Dazu kommen noch drei Einsätze im DFB-Pokal für Braunschweig und vier im Westfalenpokal für Preußen Münster.
Der 28-jährige gebürtige Berliner mit polnischen Wurzeln spielt am liebsten zentral offensiv hinter den Spitzen oder im Sturmzentrum. Im Mittelfeld kam er im Lauf seiner Kariere – abgesehen von der Sechserposition – schon überall zum Einsatz. Im Sturm kann er auf allen Positionen eingesetzt werden. Beim TSV 1860 München dürfte Kobylański aber vermutlich hauptsächlich als sogenannter “Zehner” zum Einsatz kommen.

In der Braunschweiger Aufstiegssaison 2019/20 war er unumstrittener Stammspieler bei der Eintracht. Nach dem Aufstieg begann sein Stern dort jedoch zu sinken. Er kam vergangene Spielzeit in der 3. Liga meist nicht über Kurzeinsätze hinaus. Nur viermal stand er in der Startelf der Eintracht.

Was kann Kobylański?

Martin Kobylański ist ein beidfüßiger, technisch äußerst versierter, passsicherer Offensivspieler, der nicht zu hundert Prozent auf seine Position festgelegt ist. In einem Variablen System wie  4-1-4-1, 4-3-3 oder 3-4-3 wird man mit ihm, wenn er seine Topleistung abruft, als Verein, der sich den Aufstieg als Saisonziel auf die Fahnen schreibt, viel Spaß haben können.

Offensiv

Kobylański kann man, trotz eines Größenunterschieds von zehn Zentimetern zu seinen Gunsten mit Peter Nowak vergleichen. Nowak, der in den 1990er-Jahren beim TSV 1860 München seine Fußspuren hinterließ, war Kobylański in Technik, Dynamik und Passicherheit sehr ähnlich. Auch wenn natürlich berücksichtigt werden muss, dass sich die Art wie ein “Zehner” spielt, heutzutage stark davon unterscheidet, wie das damals interpretiert wurde.

Kobylański ist ein torhungriger Offensivspieler, der immer auch das Auge für den Vorder- oder Nebenmann hat. In allen offensiven Passkategorien hat er saisonübergreifend gute Werte. Auch bei direkten Freistößen beweist Kobylański immer wieder seine Zielgenauigkeit.

Defensiv

Gegen den Ball ist er, wenn er von Beginn an spielt, ein, für einen Offensivpieler, akribischer und erfolgreicher Arbeiter. Obwohl es nicht seine Hauptaufgabe ist, gewinnt er mehr als die Hälfte seiner defensiven Zweikämpfe. In den Partien in denen er nicht von Anfang an spielte, sieht das logischerweise anders aus. Bringt man einen Offensivspieler spät im Spiel, liegt die eigene Mannschaft im Normalfall hinten und man muss riskanter agieren und die Offensivspieler von tiefen Defensivaufgaben befreien.

Dass er keine hohe aber immer noch akzeptable Quote bei gewonnenen Luftzweikämpfen hat, ist, da er meist zentral spielt und bei seiner Größe von 1,78 m, nicht weiter verwunderlich. Die Spieler die man als seine direkten Gegenspieler bezeichnen kann, also Sechser und Innenverteidiger, haben im Normalfall einen Größenvorteil bei diesen Aktionen. Oft haben die Defensivspieler der gegnerischen Mannschaft zusätzlich auch den Vorteil, dass sie als verteidigende Akteure von vornherein die bessere Stellung zum Ball vor der Kopfballaktion haben. Abgesehen davon hat Kobylański keine wirkliche Schwäche, die auf seiner Lieblingsposition großartig zum tragen käme.

Fazit

Dass man Martin Kobylański zum TSV 1860 an die Grünwalderstraße lotsen konnte, ist ein weiterer Fingerzeig dafür, dass die sportliche Leitung nur eines im Sinn hat: Den Aufstieg. Ich denke, dieser Spieler würde die Kreativität im Zentrum beim TSV 1860 München auf ein noch besseres Level heben, als es vergangene Saison der Fall war. Seine relativ hohe Zielgenauigkeit bei direkten Freistößen bringt zusätzlich eine Variable in Spiel, auf die sich der Gegner vorbereiten muss. Die Löwen haben nun mit Moll, Steinhart und eben Kobylański drei gute Schützen für Standards in Tornähe.

Sechzig am Wochenende: Dritte & Vierte der Löwen mit wichtigen Partien

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TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Profis für den DFB-Pokal qualifiziert, Frauen und U19 aufgestiegen, U17 auch weiterhin in der Bundesliga – die Saison 2021/22 hat dem TSV 1860 bereits zahlreiche Erfolge beschert. Auch die Dritte und Vierte der Löwen haben den Aufstieg noch im Visier, müssen am kommenden Wochenende jedoch schwere Aufgaben bewältigen.

Dritte der Löwen gegen TSV Milbertshofen

Zwei Spieltage sind in der Kreisklasse noch zu absolvieren und in der Aufstiegsfrage ist noch alles offen. Durch fünf Siege in Folge darf sich der TSV Milbertshofen als Tabellendritter plötzlich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen, zumal er noch gegen die beiden Erstplatzieren spielt. Am Samstag um 17 Uhr empfängt die Dritte der Löwen den TSV Milbertshofen auf dem 06er-Platz an der St.-Martin-Straße.

Bei einem Sieg hätte der TSV 1860 III zumindest die Qualifikation für die Relegation sicher. Derzeit rangieren die Löwen einen Punkt hinter Spitzenreiter FC Ludwigsvorstadt.

TSV 1860 IV unter Zugzwang

Nach zwei spielfreien Wochenenden zuletzt ist die Vierte der Löwen in der A-Klasse auf Tabellenrang 3 abgerutscht. Zwei Spieltage vor Schluss weist das Team von Trainer Christian Ranhart 38 Punkte auf, die vor ihnen platzierten Teams des BSC Sendling (42 Pkt.) und TSV Trudering III (40 Pkt.) sind aber noch nicht komplett einteilt.

Am Sonntag um 15 Uhr (06er-Platz) kommt es nun zum Spitzenspiel gegen den Überflieger der letzten Wochen, den BSC Sendling. Will man am Ende auf einem der beiden Aufstiegsplätze stehen, ist ein Sieg quasi Pflicht.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 20.05.

20.00 Uhr: Senioren A – Kirchheimer SC -:-

Samstag, 21.05.

09.15 Uhr: U9 – TSV 1877 Ebersberg U10 -:-
10.00 Uhr: FT Gern U11 – U10 -:-
11.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U12 -:-
11.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U14 -:-
14.00 Uhr: Wacker Burghausen U17 – U16 -:-
14.00 Uhr: U21 – SSV Jahn Regensburg II -:-
15.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U15 -:-
17.00 Uhr: 3. Mannschaft – TSV Milbertshofen -:-
17.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U13 -:-
20.00 Uhr: Futsal – Futsal Allgäu -:-

Sonntag, 22.05.

10.30 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U12 -:-
11.00 Uhr: U10 – FSV Steinsberg U11 -:-
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – BSC Sendling -:-
15.00 Uhr: Fußball-Talente Freiham U10 – U9 -:-
16.15 Uhr: SSV Jahn Regensburg – U11 -:-
16.45 Uhr: SV Laim – Frauen -:-

Montag, 23.05.

20.00 Uhr: Türkgücü – Senioren B -:-

Wechselt Ex-Löwe Hendrik Bonmann zum Wolfsberger AC?

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Hendrik Bonmann TSV 1860 Wolfsberger AC

Zwei Jahre lang hütete Hendrik Bonmann das Tor der Würzburger Kickers. Unter dem Strich stehen zwei Abstiege der Unterfranken, für die der Ex-Löwe jedoch nicht zur Verantwortung zu ziehen ist. Das sahen wohl auch die Verantwortlichen beim österreichischen Erstligisten Wolfsberger AC so und planen die Verpflichtung des 28-jährigen Bonmann für die kommende Saison.

Wechselt Bonmann zum Wolfsberger AC?

Bei den Kärtnern beendet der langjährige Stammkeeper Alexander Kogler im Sommer seine Karriere. Ihm wird nun sehr wahrscheinlich Hendrik Bonmann folgen und womöglich sogar Europacup-Luft schnuppern. Vor dem letzten Spieltag der österreichischen Bundesliga hat der Wolfsberger AC nun Chancen auf Platz 3 und somit die Teilnahme am internationalen Geschäft.

Beim WAC steht derzeit auch Ex-Löwe Michael Liendl unter Vertrag, der den Verein jedoch zum Saisonende verlassen wird. Er könnte seine Karriere beim Grazer AK ausklingen lassen.

Willsch verpasst Trainingsauftakt – holt 1860 einen Rechtsverteidiger?

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TSV 1860 SV Wehen Wehen Wiesbaden 20220115 (45) Verletzung Marius Willsch

Weiterhin ist bei Marius Willsch nicht an eine Rückkehr in das Mannschaftstraining zu denken. Noch immer plagen den 31-Jährigen Schmerzen, die Fußball spielen unmöglich machen. Der TSV 1860 München könnte daher auf dem Transfermarkt erneut aktiv werden und einen Rechtsverteidiger verpflichten.

Willsch weiterhin verletzt – wer macht den Rechtsverteidiger?

Acht Mal wurde Marius Willsch in der Saison 2021/22 in der 3.Liga eingesetzt. Nach seiner langen Verletzungspause wegen einer Schambeinentzündung und folgendem Trainingsrückstand kehrte der Rechtsverteidiger am 13.Spieltag in Saarbrücken zurück in den Kader. Beim furiosen 6:0 gegen den SC Freiburg wurde der 31 Jahre alte Passauer dann nach 62 Minuten für Stefan Lex eingewechselt. Es folgten drei weitere späte Einwechslungen, ehe er gegen Magdeburg sein einziges Spiel über die vollen 90 Minuten absolvierte. Noch drei Mal begann Willsch in der Startelf, doch an Spieltag 21 im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden war bereits nach 29 Minuten Schluss. Er musste ausgewechselt werden und wurde durch Keanu Staude ersetzt.

Fortan rückte Yannick Deichmann zusehends in den Fokus. Beim Auswärtssieg in Köln gab Merveille Biankadi in für ihn ungewohnter Position noch den rechten Verteidiger. Auch Kevin Goden wurde auf dieser Position eingesetzt. Doch der Neuzugang aus Lübeck zeigte mit Abstand die besten Leistungen und passte sich im Saisonverlauf seiner neuen Rolle bei den Löwen immer mehr an. Auf 35 Saisonspiele bringt es der 27-Jährige mittlerweile, dabei konnte er drei Tore erzielen. Doch ob Deichmann als Rechtsverteidiger eine Dauerlösung ist? Ursprünglich wurde er als offensiver Mittelfeldspieler verpflichtet und auch in dieser Rolle hat er seine Qualitäten. Sein ehemaliger Weggefährte Florian Riedel kam im sechzger.de Talk zurecht ins Schwärmen.

Nach bisher vier Verpflichtungen könnten die Löwen also auf den weiteren Ausfall von Marius Willsch reagieren und einen Mann für hinten rechts verpflichten. Es dürfte neben den noch fraglichen Vertragsverlängerungen von Neudecker, Lang und Biankadi aktuell die spannendste Frage für Sportchef Günter Gorenzel sein.