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3. Liga: Zwei weitere Partien des 21. Spieltags wegen Corona abgesagt

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Die Pandemie und keine Ende… Nachdem die Partie FSV Zwickau – Viktoria Köln bereits wegen Corona abgesagt worden war, kann nun auch in Halle und Berlin nicht gespielt werden.

Drei Partien wegen Corona abgesagt

Sowohl beim FSV Zwickau als auch bei Türkgücü München und bei Viktoria Berlin wurden zahlreiche Spieler positiv auf Covid-19 getestet. Infolgedessen wurden die jeweiligen Partien wegen coronabedingt abgesagt.

Für den 21. Spieltag waren folgende Begegnungen angesetzt:

Freitag:
TSV Havelse – MSV Duisburg

Samstag:
FSV Zwickau – Viktoria Köln abgesagt
Hallescher FC – Türkgücü München abgesagt
1. FC Kaiserslautern – SV Meppen
SC Freiburg II – 1. FC Magdeburg
VfL Osnabrück – 1. FC Saarbrücken
TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden

Sonntag:
Viktoria Berlin – Eintracht Braunschweig abgesagt
SC Verl – Würzburger Kickers

Montag:
Waldhof Mannheim – Borussia Dortmund II

Köllner in Löwenrunde: “Das Spiel mit Leidenschaft und Willen angehen!”

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Michael Köllner Löwenrunde 14.01.2022

Morgen wartet mit dem SV Wehen Wiesbaden ein schwerer Brocken auf den TSV 1860. Zwar zeigte sich Löwen-Trainer Michael Köllner sehr zufrieden mit dem absolvierten Trainingslager, wies in der heutigen Löwenrunde jedoch darauf hin, dass man gegen die Hessen nur mit Leidenschaft und Wille bestehen könne.

Lobende Worte für den morgigen Gegner

Den morgigen Gegner schätzt Köllner als eins der Top-Teams der Liga ein und stellte insbesondere die Breite des Kaders in den Vordergrund.

“Wenn bei denen alle fit sind, haben die zwei Mannschaften, die gut mitspielen können.”

Dennoch erwarte er aufgrund des Trainerwechsel beim SVWW eine andere Partie als zuletzt bei den Begegnungen mit den Hessen.

“Durch den Trainerwechsel ist der Umschaltfußball bei denen nicht mehr so stark ausgeprägt wie es unter Rüdiger Rehm der Fall war.”

Den 4:1-Sieg des SV Wehen Wiesbaden gegen den belgischen Erstligisten KV Mechelen deutet Köllner jedoch als Ausrufezeichen.

Köllner fordert Leidenschaft und Wille

Personell sehe es bei den Löwen insgesamt recht ordentlich aus, so Köllner. Daniel Wein und Nathan Wicht stehen nach wie vor nicht zur Verfügung, Kevin Goden steigt am Montag wieder ins Mannschaftstraining ein. Die zuletzt lädierten Merveille Biankadi und Niklas Lang hingegen sind einsatzfähig, auch Richard Neudecker habe “sehr gut trainiert”.

Da er eine “Partie auf Augenhöhe” erwarte, komme es vermutlich auf Kleinigkeiten kann, wer den Platz morgen als Sieger verlasse. Von seinem Team fordert Köllner, dass es Spiel “mit Leidenschaft, mit Wille” angehe.

Nichtsdestotrotz empfindet der Coach das morgige Match nicht als Schicksalsspiel in Sachen Aufstieg. Drei Punkte wären dennoch wünschenswert, also: Auf geht’s Löwen!

TAKTIKTAFEL: TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden (21.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel des TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Sechs Spieltage vor der Winterpause trennte man sich bei Wehen Wiesbaden vom sympathischen Trainer Rüdiger Rehm. Nach zwei Spielen, in denen Co-Trainer Döring als Teamchef fungierte, wurde Markus Kauczinski als Chefcoach installiert, der bis zu letzten Rückrunde Dynamo Dresden trainiert hatte. Rein vom System hat sich damit bei den Wiesbadenern nicht viel geändert. Verloren haben die Hessen seit der Demission Rehm’s nur das Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Kauczinski lässt seine Teams, so auch die Wehener seit er sie übernommen hat, meist im 4-2-3-1 antreten. Gegen den Ball kann der SVWW situationsabhängig gut zwischen direktem Pressing, das auf Balleroberung ausgelegt ist, und Angriffssteuerung umschalten. Auch die Offensive der Hessen kann ihre Spielweise gut an die defensive Herangehensweise der gegnerischen Teams anpassen.

Die wichtigsten statistischen Werte des SVWW

  • Ballbesitz 44% (drittletzter Platz in der Liga)
  • Passgenauigkeit 76% (vorletzter Platz in der Liga)
  • Defensive Zweikampfquote 64% (Platz zwei in der Liga)
  • Flankengenauigkeit 35% (4. Platz in der Liga)
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 10,7

So spielt Wehen Wiesbaden

Technisch guter Fußball, offensiv variabel mit viel Zug zum Tor und mit einer defensiv eher abwartenden Grundhaltung. So kann man die Spielweise des SVWW zusammenfassen. Vor allem die Fähigkeit sich schnell auf die gegnerische Spielweise einzustellen ist auffallend.

Den Gegner das Spiel machen lassen und selbst Nadelstiche setzen, in welcher Form auch immer, ist das Credo der Wiesbadener. Damit fahren sie auch durchaus gut.

Steht der Gegner defensiv tief, hat Wehen die Voraussetzungen sich in den Strafraum hineinzukombinieren. Presst der Gegner hoch, können die Wehener auch mit präzisem vertikalen Spiel Torchancen herausspielen.

Im letzten Spiel der Hinrunde gegen den Halleschen FC hätte Wehen bei diversen Chancen, die aus dem vertikalen schnellen Spiel entstanden, bereits zum Pausentee mit fünf Toren führen müssen, die alle solchen Situationen entsprangen.

Zum Rückrundenauftakt gegen den SC Freiburg kombinierte man sich durch die tiefstehende Defensive der Breisgauer Nachwuchself und siegte mit 2:0 Toren ein wenig unverdient, aber dennoch klar.

Das beliebte 4-2-3-1 System begünstigt den taktischen Ansatz den Kauczinski verfolgt. Durch die Doppelsechs mit drei torgefährlichen Mittelfeldspielern davor und mit dem aus dem Mittelfeld heraus gut unterstützten Sturm ist Wehen Wiesbaden, wenn sie ins letzte Drittel eindringen, sehr schlecht berechenbar. Die vier Offensivspieler haben zusammen 36 Scorerpunkte auf dem Konto. Hollerbach sticht dabei mit sechs Assists als bester Vorlagengeber heraus. Nilsson, der morgen coronabedingt fehlen wird, ist mit bereits elf Treffern bester Schütze.

Gegen den Ball wird – wie oben schon beschrieben – lieber auf Angriffssteuerung gesetzt als auf direkte Balleroberung bereits in der gegnerischen Spielfeldhälfte.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert. Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift schwer zu kontrollieren, da die Wege zum Doppeln eines Spielers relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft. Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich durch dessen Fehlen für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Die Schlüsselspieler bei Wehen Wiesbaden

Torhüter Florian Stritzel (#16), Neuzugang aus Darmstadt, hat Stammkeeper Tim Boss seit Saisonbeginn verdrängt. Der 27-jährige Deutsch – Österreicher ist ein sicherer Rückhalt, aber kein Torhüter der regelmäßig sogenannte unhaltbare Schüsse entschärft. Ob er wirklich die bessere Wahl als Tim Boss ist, wage ich persönlich zu bezweifeln. Momentan stellt sich aber die Frage nach Boss jedoch nicht, denn der laboriert seit Oktober an einem Meniskusriss.

Sascha Mockenhaupt (#4), Abwehrchef des SVWW, fällt wegen muskulärer Probleme aus. Er wird wahrscheinlich durch Florian Carstens (#17) ersetzt. Der 1,92 m große Hüne gewinnt 81% seiner Zweikämpfe, zeigt aber Schwächen im Aufbauspiel.

SVWW-Kapitän Sebastian Mrowca (#10) fehlte in der zweiten Hälfte der Hinrunde wegen einer Muskelverletzung. Ob er am Samstag fit ist und auflaufen kann, werden wir sehen. Ich gehe davon aus, dass er – falls er fit ist – spielt. Gegen den Ball ist Mrowca im defensiven Mittelfeld eine Bank. Selbst wenn er seine Defensivzweikämpfe nicht gewinnt, stört er doch meist seinen Gegenspieler derart, dass dieser beim nächsten Verteidiger den Ball los ist. Im Spiel nach vorn sieht er als strategischer Aufbauspieler viele Bälle und verteilt diese mit Übersicht.

Benedict Hollerbach (#21) auf der rechten Seite der offensiven Dreierkette im Mittelfeld hat bereits sechs Vorlagen zu Buche stehen. Mit seiner Schnelligkeit, seiner überragenden Technik und seinem guten sowie präzisen Passspiel verblüfft er die gegnerischen Abwehrketten immer wieder. Die linke Abwehrseite des TSV 1860 wird von ihm sicherlich neunzig Minuten lang beschäftigt werden.

Gustaf Nilsson (#29), der 1,96 m große Mittelstürmer, ist diese Saison eine Naturgewalt. Bereits elf Treffer (drei per Kopfball) hat er in siebzehn absolvierten Spielen auf der Habenseite. Zum Leidwesen für die Wehener wird er dank Corona ausfallen. Er wird vermutlich durch Johannes Wurz (#8) oder John Iredale (#33) ersetzt

Fazit

Die Vorbereitung für den TSV 1860 München im Trainingslager in Belek lief hervorragend. Das gewonnene Testspiel gegen Hansa Rostock macht Lust auf mehr. Wehen Wiesbaden ist sicherlich ein unangenehmer Gegner, aber für mein Dafürhalten absolut schlagbar. Ich erwarte ein rassiges, kampfbetontes Spiel, in dem die Sechzger am Ende die Nase knapp vorne haben sollten. Der neu entfachte Teamgeist, von dem die ins Trainingslager mitgereisten Fans berichten, macht mir dabei große Hoffnung. Dass unser Trainer Michael Köllner das Team immer mit dem richtigen Plan aufs Feld schickt, sollte außer Frage stehen. Wenn die Mannschaft diesen Plan richtig umsetzt, wird Wehen Wiesbaden ohne Punkte zurück nach Hessen fahren. Voller Einsatz und höchste Konzentration ist jedoch die Voraussetzung für den TSV 1860, um das zu erreichen.

Mit dem Rückenwind aus den beiden guten Spielen vor der Winterpause und neu entfachten Konkurrenzkämpfen auf diversen Positionen befinden wir uns in einer hervorragenden Position, um eine Aufholjagd zu starten. Gehen wir es an – am besten mit einem Sieg.

So könnte Wehen Wiesbaden morgen beginnen

 

Datenquelle: wyscout

Weitere Ausfälle beim SV Wehen

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Für den morgigen Punktspielauftakt beim TSV 1860 München im Kalenderjahr 2022 meldet der SV Wehen weitere Ausfälle in seinen Reihen.

Weitere Ausfälle beim SV Wehen

Neben den Corona-bedingten Ausfällen der beiden in Spanien festsitzenden Nachwuchsspieler gibt es einen weiteren positiven Corona Fall bei den Wiesbadenern: Der schwedische Stürmer Gustaf Nilsson wurde positiv getestet und wird die Reise nach Giesing nach antreten können. Der Ausfall des 1,96 Meter großen Hünen, der es diese Saison schon auf elf Tore und vier Assists bringt, dürfte für Trainer Kauczinski schwer zu kompensieren sein.

Auch Mockenhaupt fällt aus

Auch Verteidiger Sascha Mockenhaupt wird wegen muskulärer Probleme ein bis zwei Wochen ausfallen. Somit wird auch er morgen im Sechzgerstadion ebenfalls nicht am Start sein. Torwart Tim Boss wird nach einer Meniskus-OP ebenfalls fehlen.

Mrowca und Korte einsatzfähig

Sebastian Mrowca und Gianluca Korte sind dagegen wieder einsatzfähig. Allerdngs “fehlt bei beiden sicherlich noch die letzte Wettkampfhärte”, wie Trainer Kauczinski verlauten ließ. Wir gehen davon aus, dass beide auf der Bank Platz nehmen werden und möglicherweise einen Kurzeinsatz betreiten werden.

Wehen möchte gewinnen

Markus Kauczinski sieht für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel, um den Anschluss an der Tabellenspitze. Trotz der Ausfälle beim SV Wehen gibt der Wehener Coach einen Auswärtssieg als Ziel aus: “Klar ist, dass wir nach München fahren, um zu gewinnen.“

Wir hoffen, dass unsere wiedererstarkten Löwen das zu verhindern wissen. Ihr könnt das Spiel morgen im Liveticker bei sechzger.de verfolgen.

 

 

 

 

Happy Birthday, Tim Linsbichler! sechzger.de gratuliert!

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Tim Linsbichler (TSV 1860)
Stürmer Tim Linsbichler (TSV 1860)

Tim Linsbichler wird heute 22 Jahre jung!

Erst Postler, dann Rapidler!

Der gebürtige Wiener wechselte im Alter von zehn Jahren innerhalb seiner Geburtststadt vom Post SV zum SK Rapid. Dort wurde er sechs Jahre lang im NLZ des österreichischen Rekordmeisters ausgebildet. Nach weiteren vier Jahren in den U-Teams der TSG Hoffenheim kam er Mitte September 2020 zum TSV 1860.

Geduld bei den Löwen gefragt

Bei den Löwen musste er sich allerdings ziemlich lange gedulden, ehe er zu seinem ersten Einsatz in der Profimannschaft kam. Eine Schambeinentzündung warf den 193 cm langen Mittelstürmer immer wieder zurück. Am 11. August 2021 stand Linsi endlich erstmals in der Startelf. Beim Totopokal-Erstrundenspiel beim Kreisligisten SV Birkenfeld musste der Pechvogel aber nach einer guten halben Stunde wegen einer Knieprellung schon wieder vom Feld. Nur elf Tage später reisten die Löwen in der nächsten Pokalrunde zum oberfränkischen Bezirksligisten BSC Saas Bayreuth und die Nummer 22 erzielte kurz vor der Pause mit einem Doppelpack wichtige Tore zum 3:0-Endstand. Sein erstes Drittligaspiel für Sechzig stieg dann am 4. September auf Giesings Höhen gegen den SV Meppen, als Michael Köllner dem heutigen Jubilar vier Minuten vor dem Abpfiff für Marcel Bär in die Partie brachte.

Der neue Publikumsliebling?

Es folgten weitere (Kurz-)Einsätze, zuletzt über 70 Minuten beim Jahresabschluss in Würzburg, als Linsbichler in ungewohnter Rolle hinter den beiden Spitzen Bär und Lex agierte. Im Trainingslager in Belek zum Auftakt des Fußballjahres 2022 kristallisierte sich  die Rolle des Publikumslieblings für den “Wiener Buam” bei 1860 heraus, worüber sechzger.de natürlich berichtete.

Der LÖWENBOMBER zeigt beim Spiel in Dortmund deutlich seine Zuneigung.

Wir wünschen unserem heutigen Geburtstagskind, dass sein Weg bei 1860 so erfolgreich weitergeht, wie im letzten halben Jahr. Und dass er vielleicht schon morgen im Spiel gegen Wehen Wiesbaden sein erstes Ligator für die Löwen markieren kann!

Ois Guade, Linsi!

Sechzig um Sieben: Olympiastadion soll Ausweichspielstätte werden

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Bevor die Löwen morgen auf den SV Wehen Wiesbaden treffen, findet heute noch die LÖWENRUNDE statt, aus der wir wie gewohnt berichten werden. Doch zunächst einmal blicken wir auf die Meldungen des gestrigen Tages. Unter anderem hat das Löwenmagazin erfahren, dass die Stadt mit dem Olympiastadion als Ausweichstadion plant.

Skilöwe Linus Straßer im Interview: “durch und durch ein Löwe”

Nach dem tollen 3.Platz in Adelboden stand uns Linus Straßer am gestrigen Vormittag Rede und Antwort. Neben seiner Rolle im deutschen Skikosmos spricht der 29-Jährige auch über die nahenden Olympischen Spiele in China und räumt ein für alle mal mit dem Mythos auf, dass er ein Bayernfan sei. Hier findet ihr das lesenswerte Interview.

Futsal startet kommende Woche in den Ligabetrieb

Abseits der Skipiste kann nicht jeder gerade seinen Sport ausüben. Nach der verfrüht angeordneten Winterpause können die Futsaler des TSV 1860 allerdings bald wieder auf das nächste Spiel hoffen. Der BFV hat signalisiert, dass der Spielbetrieb in der kommenden Woche wieder aufgenommen wird.

Vorwürfe in Merkur und tz: ruppige Gangart in der Kabine

Bekanntlich wechselte Ex-Löwe Leon Klassen vor kurzem nach Russland, wofür sein ehemaliger Verein eine durchaus stattliche Ablösesumme erhielt. Beim TSV 1860 wurde der mittlerweile 21-Jährige hingegen aussortiert und durfte ablösefrei wechseln.

Ein Bericht in merkur und tz wirft nun ein etwas anderes Bild auf den Wechsel des Linksverteidigers: darin wird berichtet, dass Klassen unter dem Klima in der Kabine litt. Laut dem Löwenmagazin seien daran unter anderem die ehemaligen Spieler Sascha Mölders und Aaron Berzel beteiligt gewesen. Unter anderem soll der Verteidiger einmal eine Stunde lang im Aufzug gefesselt hoch- und runtergefahren worden sein.

Historischer Rückblick: Spiel gegen den Karlsruher SC

Am kommenden Dienstag treffen die Löwen im Achtelfinale auf den KSC. Wie man diesen schlagen kann, wusste der TSV 1860 bereits im Jahr 1963. Ein gutes Omen?

Wiesbadens Trainer im Interview

Zuvor aber kommt es noch zum Duell mit Wehen Wiesbaden in der 3.Liga. Deren Trainer stand in der hessenschau Rede und Antwort und äußert sich auch zum TSV 1860. Auch er spricht davon, dass morgen ein wichtiges Spiel ansteht.

Hiller vor Verlängerung?

An ihm führt im Tor der Löwen mittlerweile kein Weg mehr vorbei. Marco Hiller ist die unumstrittene Nummer 1 in Giesing, doch sein Vertrag läuft im Sommer aus. Dass allerdings Hoffnung auf eine baldige Verlängerung besteht, deutete bereits Günther Gorenzel an. Auch Michael Köllner ist mit seinem Torwart mehr als zufrieden.

TSV 1860 e.V. plant neuen Kalender

Um die vielen Termine rund um den TSV 1860 e.V. zukünftig auf einen Blick zu haben, ist ein Kalender sowohl auf der Homepage als auch in der App geplant. Erste Termine sind bereits in der App enthalten.

Löwenmagazin erhält Antworten von der Stadt: Olympiastadion wird Ausweichspielort

Insgesamt acht Fragen hat das Löwenmagazin an die Stadt München geschickt und mittlerweile auch Antworten darauf erhalten. Doch auch hier wird weiterhin oft auf die fehlende Beschlussvorlage hingewiesen, über sie soll im März abgestimmt werden.

Klar ist jedoch, dass die Stadt mit dem Olympiastadion als Ausweichspielstätte während des Umbaus des Grünwalder Stadions rechnet. Entsprechend werden die beiden Sanierungen und Umbaumaßnahmen aufeinander abgestimmt, sodass dem TSV 1860 stets eine Spielstätte zur Verfügung stehen wird.

News aus der 3.Liga

Die nächste Spielabsage

Nachdem gerade erst das letzte noch ausstehende Nachholspiel terminiert wurde (Duisburg – Osnabrück), kommt direkt die nächste Absage um die Ecke. Die Partie Zwickau – Viktoria Köln kann nicht wie geplant stattfinden, da bei den Sachsen acht Spieler mit dem Corona-Virus infiziert sind. Aufgrund weiterer Beteiligter, die sich in Quarantäne begeben mussten, hat der DFB dem Antrag von Zwickau auf Spielverlegung zugestimmt. Es ist die siebte Spielverlegung aufgrund von Corona in der laufenden Spielzeit.

Großteil der Drittligisten mit Zuschauern am Wochenende

Die Löwen müssen am morgigen Samstag erneut vor leerer Kulisse antreten. Damit sind sie allerdings eine ziemliche Ausnahmeerscheinung: nur der VfL Osnabrück spielt ebenfalls vor keinem einzigen Zuschauer. Alle anderen Vereine in der 3.Liga dürfen entgegen der Verkündung Ende Dezember einige Fans in die Stadien lassen. Spitzenreiter in dieser Hinsicht sind der SC Verl (750), Viktoria Berlin (2.800) sowie der Hallesche FC mit bis zu 7.500 Zuschauern. liga3-online hat für den kommenden Spieltag eine Übersicht erstellt.

Berzel und Viktoria Köln lösen Vertrag auf

Noch einmal schafft es Ex-Löwe Aaron Berzel in die heutigen Morgennachrichten – doch auch hier gibt es nicht wirklich etwas Positives zu berichten. Nach seiner Freistellung in Köln haben sich der Spieler und der Verein auf eine Auflösung des Vertrags geeinigt. Wohin der 29-Jährige wechseln wird, ist noch nicht klar. Ein Wechsel zu Rot-Weiß Essen scheint aber laut dem RevierSport keine Option zu sein.

TSV 1860 e.V. plant Veranstaltungskalender für Homepage & App

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

Das Vereinsleben beim TSV 1860 boomt – trotz Corona. Bei der Fülle an Abteilungen und Veranstaltungen ist die Gefahr groß, etwas zu verpassen. Dem möchte der TSV 1860 e.V. nun entgegenwirken und wird demnächst sowohl auf der Homepage als auch in der App einen stets top gepflegten Veranstaltungskalender einführen.

TSV 1860 e.V. plant Veranstaltungskalender

Es ist ja schon schwer genug, die Termine der diversen Fußball-Teams zu koordinieren. Neben den in der KGaA aufgehängten Mannschaften (Profis, U21, U19) treten ja auch die 3. und 4. Herrenmanschaft sowie die Frauen und alle anderen Jugendteams gegen den Ball. Dazu noch Futsal, Roller Derby, Volleyball, Basketball, Darts, Rhythmische Sportgymnastik, Boxen, eSports undundund…

Um als Fan und Mitglied den Überblick behalten zu können, wird der TSV 1860 e.V. demnächst einen stets aktualisierten Veranstaltungskalender auf der Homepage und in der App einführen und pflegen. In der App sind die ersten Termine bereits hinterlegt. “Allerdings kann es durch Corona auch zu kurzfristigen Ausfällen kommen”, so Vereinsmanagerin Viola Oberländer.

Also immer mal wieder reinschauen, denn neben dem Kalender ist noch eine weiteres cooles Feature geplant!

Wann folgt die Unterschrift? Marco Hiller soll ein Löwe bleiben!

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“Herausragend”! Zu diesem Urteil kommt der kicker, wenn es um die Leistungen von Marco Hiller an den ersten 20 Spieltagen der laufenden Saison geht. Der Torwart selber hat in der Vergangenheit mehrmals betont, dass er gerne beim TSV 1860 verlängern würde. Nun geht es “nur” noch um die finanzielle Einigung. Bleibt Marco Hiller ein Löwe?

Bleibt Marco Hiller ein Löwe?

Seit 2008 steht der gebürtige Gröbenzeller bei Münchens großer Liebe im Tor und hat sich dabei stetig weiterentwickelt. Dass er sich dabei auch in den Fokus des ein oder anderen Zweitligisten gespielt hat, liegt auf der Hand. Dennoch sieht sich Marco Hiller als Löwe und seine Zukunft an der Grünwalder Straße. Dies schätzt auch Trainer Michael Köllner im Merkur so ein:

„Ich glaube, wenn wir Marco heute einen Vertrag hinlegen, dass er bei uns spielen kann bis 37. Also entweder bis er 37 ist oder bis 2037, was bei ihm fast dasselbe ist – den würde er wahrscheinlich unterschreiben.“

Da hätten wir Fans sicher auch nichts dagegen. Die Frage ist: Wann wird der Vertrag des 24-jährigen Torhüters verlängert?

Publikumsliebling beim TSV 1860

Über die Jahre ist Hiller bei 1860 zum Publikumsliebling gereift, überzeugt menschlich und sportlich auf ganzer Linie.

„Marco geht mit dem Verein durch dick und dünn und hält den Kopf hin, wo andere zurückziehen. So nimmt so eine Geschichte dann ihren Lauf.“

Wie man im Derby gegen den FC Bayern II eindrücklich vor Augen geführt bekam, als Joshua Zirkzee den Löwen-Keeper mit seinen Stollen im Gesicht verletzt und dieser blutüberströmt weiterspielte.

Titelbild: Anne Wild

Olympia-Teilnehmer Linus Straßer (TSV 1860) im Interview

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Ski-Löwe Strasser erneut im WM-Einsatz
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)

Am 04.02. beginnen die Olympischen Winterspiele in Peking. Mit dabei: Linus Straßer vom TSV 1860, der im Slalom in den Kampf um eine Medaille eingreifen möchte. Im Interview äußert sich Ski-Löwe Straßer nicht nur zum vermeintlichen Saison-Höhepunkt, sondern auch zur Entwicklung des Skisports in Deutschland im Allgemeinen. Zudem schafft er ein weit verbreitetes Gerücht ein für allemal aus der Welt…

Linus Straßer im Interview mit sechzger.de

Sechzger.de:
Servus Linus! Zunächst mal herzlichen Glückwunsch zur Qualifikation für die Olympischen Spiele. Der 3. Platz beim Slalom in Adelboden am vergangenen Sonntag hat Dir ja nun endgültig die Tür nach Peking geöffnet. Vielen Dank auch, dass Du Dir während der Saison Zeit für dieses Interview nimmst. Wo treibst Du Dich denn jetzt gerade rum?

Linus Straßer:
Vielen Dank für die Glückwünsche und für die Sechzger-Fans nehme ich mir doch immer gerne Zeit. Aktuell bin ich mit der Mannschaft beim Training im Ötztal (Österreich), wo wir uns auf den Slalom am Sonntag in Wengen vorbereiten.

Sechzger.de:
Wie ist das Leben im Skizirkus unter den gegebenen Corona-Maßnahmen?

Linus Straßer:
Wir befinden uns in einer Blase und sind als Sportler ziemlich abgeschottet. Training und Wettkampf findet recht isoliert von der Außenwelt statt.  In Hotels sind wir für uns, der Stab an Betreuern ist auf das Nötigste reduziert und bei den Wettkämpfen bewegen wir uns nur in dem vorgegebenen Sektor. Fans, Sponsoren, Medien sind da beispielsweise auf Abstand oder ganz außen vor. Die vielen Fans auf der Tribüne, wie jetzt in Adelboden, bekommen wir natürlich mit, aber ein Bad in der Menge gibt es für uns Sportler aktuell natürlich nicht.

Hoffnungen und Bedenken hinsichtlich Olympia

Sechzger.de:
DSV Alpinchef Wolfgang Maier kritisierte die vorgesehene Praxis hinsichtlich der Corona-Tests vor und während der Olympischen Spiele.

Zitat: “Die setzen CT-Werte von 40 an, und Du bist denen komplett ausgeliefert, weil Du nicht weißt, was sie testen und wie sie es testen und ob es tatsächlich Deine Tests sind. Das sind Themen, die muss man kritisch diskutieren dürfen.”

Wie siehst Du als Athlet das? Oder blendest Du das Thema für Dich komplett aus und konzentrierst Dich (so weit wie möglich) auf das Sportliche?

Linus Straßer:
Nein, ein solches Thema blenden wir Sportler natürlich nicht aus. Das können wir auch gar nicht, da es enormen Einfluss auf unseren Alltag hat. Wir testen und schützen uns wo es nur geht, dennoch können wir nicht ausschließen, dass selbst geimpfte, geboosterte oder genesene Personen wieder Corona bekommen. Und dann soll der CT-Wert das alleinige und alles entscheidende Zulassungskriterium sein. Je höher der CT-Wert, umso niedriger ist anscheinend die Virenlast und Ansteckungsgefahr. Mag sein, aber in dem Zusammenhang wird meines Erachtens die komplette Patientengeschichte nicht berücksichtigt, sondern einfach eine Entscheidung anhand des Testergebnisses getroffen.

Sechzger.de:
Welche Chancen rechnest Du Dir für die Olympischen Spiele in Peking aus?

Linus Straßer:
Ich freue mich, dass ich sportlich gut ins neue Jahr gestartet bin und mit dem dritten Platz in Adelboden zumindest die Qualifikation für die Olympischen Spiele sicher habe. Was uns in Peking erwartet, kann ich nicht abschätzen. Deswegen habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht, was Erwartungen oder Chancen betrifft.

“Ich bin sicher kein Einzelkämpfer.”

Sechzger.de:
Wieso hast Du denn den Riesenslalom aufgegeben?

Linus Straßer:
Der Slalom ist die Disziplin, die ich am längsten mache und am besten kann. Deswegen investiere ich in den Slalom auch den Großteil meiner Trainingsarbeit, um da zur Weltspitze zu gehören. Aber es stimmt nicht, dass ich Riesenslalom komplett aufgegeben habe. Mein Plan ist es, dass ich in Zukunft auch wieder mehr Riesenslalom trainiere.

Sechzger.de:
Siehst Du Dich nach den Rücktritten von Neureuther und Dopfer als Einzelkämpfer im Slalom? Oder als „großer Bruder“, der junge Leute wie Himmelsbach  oder bisher nicht so erfolgreiche wie Rauchfuss und Tremmel heranführt?

Linus Straßer:
Ich bin sicherlich kein Einzelkämpfer. Im Gegenteil, ich bin Teil des Teams und es macht Spaß, mit den jüngeren Athleten zu trainieren und ihnen von meinen Erfahrungen etwas weiterzugeben. Ich war doch auch lange Jahre in solch einer Situation und habe vom Wissen und Tipps der Älteren profitiert.

Straßer: “Wir sind auf einem guten Weg”

Sechzger.de:
Wie siehst Du die Jugendförderung des DSV im Vergleich mit Nationen wie Österreich oder der Schweiz?

Linus Straßer:
Ich denke, dass der DSV im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht, stimmige Konzepte für den Nachwuchs auf den Weg zu bringen. Das ist aber immer schwieriger und wird zu einem strukturellen und regionalen Problem. Österreich und die Schweiz sind absolute Ski-Nationen und der Sport genießt dort einen höheren Stellenwert. Auch die Lage und das Klima haben immer mehr Einfluss auf die Ausbildung. In Deutschland gibt es immer weniger Pistenkilometer und die Winter werden immer milder. Das bedeutet für die Skiclubs, einen immer größeren Aufwand zu betreiben, um vernünftig trainieren zu können.

Sechzger.de:
Aktuell sind ja beim DSV eher die Speed Fahrer erfolgreich. Was müsste getan werden, dass auch die Techniker wieder nach vorne kommen?

Linus Straßer:
Ich finde, wir sind auf einem guten Weg. Ich bin das beste Beispiel dafür, seinen Weg beharrlich zu gehen, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen und falls nötig, entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Meine Erfolge können helfen, dass auch die jüngeren Fahrer an sich glauben, weiter gut trainieren und sich Stück für Stück verbessern.

Höhepunkte: Siege in Stockholm und Zagreb

Sechzger.de:
Bist Du froh, dass die technischen Disziplinen im Weltcup nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher wieder wirklich spannend sind?

Linus Straßer:
So würde ich das nicht betrachten. Ich bin froh, dass ich gegen Marcel fahren durfte, denn solche Ausnahmeathleten, die eine oder gleich mehrere Disziplinen dominieren, wie beispielsweise Marcel oder auch Ingemar Stenmark und Alberto Tomba, gab es beim Skifahren immer. Und gerade diese Sportler haben einen großen Anteil daran, dass unsere Sportart die jeweils nächste Ebene erreichen konnte, was Bekanntheit, Vermarktung, Material oder aber auch sportliches Können betrifft.

Sechzger.de:
Was würdest Du denn als bisherigen Höhepunkt Deiner Karriere bezeichnen? Den Sieg in Zagreb? Das Team-Bronze bei der WM 2021? Oder doch ein anderes Rennen?

Linus Straßer:
Gerade in einer Individualsportart werden Siege am höchsten bewertet. Dafür trainieren wir jeden Tag, es geht immer darum, der Schnellste zu sein. Daher würde ich meinen Sieg beim City-Event in Stockholm von 2017 und meinen Sieg beim Weltcup-Slalom letztes Jahr in Zagreb als die bisherigen Karriere-Höhepunkte bezeichnen.

Wunsch nach Heimrennen auf dem Olympiaberg

Sechzger.de:
Würdest Du Dir mal wieder ein Heimrennen auf dem Olympiaberg in München wünschen? Oder bist Du auf der Piste ohnehin so aufs Rennen fokussiert, dass Du das Drumherum gar nicht mitbekommst?

Linus Straßer:
Ich glaube, 2013 war das letzte Rennen auf dem Olympiaberg in München. Ich war zwar nicht als Sportler dabei, aber ich kann mich noch an den damaligen Sieg von Felix erinnern. Die Stimmung war sensationell und natürlich würde ich das selber auch gerne mal als gebürtiger Münchner erleben.

Sechzger.de:
Wie ist Dein Verhältnis zum Verein bzw. zur Skiabteilung des TSV 1860?

Linus Straßer:
Während der Saison habe ich keine Zeit, mich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen, da ich immer irgendwo in der Welt unterwegs bin. Aber durch meine Eltern bekomme ich natürlich noch sehr viel mit, was gerade im Verein und insbesondere bei den Ski-Löwen so passiert.

“Ich bin durch und durch ein Löwe.”

Sechzger.de:
Es wird ja immer wieder behauptet, dass Du nur bei den Löwen bist, weil der FC Bayern keine Skiabteilung hat. Also, Hosen runter: Blau oder Rot? Oder was ganz anderes? Oder ist Dir Fußball prinzipiell egal?

Linus Straßer:
Ja, das lese ich auch immer wieder in den Kommentaren und Blogs unter Interviews von mir. Vielleicht liegt das daran, dass meine Freundin für die Basketballer des FC Bayern arbeitet und ich keine Probleme bzw. Berührungsängste mit dem FC Bayern habe. Ich bin ein Münchner Kindl, mit der Kultur der Stadt aufgewachsen und meine Familie war immer beim TSV 1860 aktiv und engagiert. Daher bin auch ich durch und durch ein Löwe. Bei jedem Rennen, ob national oder international starte ich offiziell als DSV-Athlet für den TSV 1860. So habe ich auch im letzten Jahr nach meinem Weltcupsieg in Zagreb ein von der ganzen Profi-Mannschaft signiertes Löwen-Trikot mit meinem Namen und der Rückennummer 1 bekommen. Das hat bei mir daheim einen absoluten Ehrenplatz.

Sechzger.de:
Hast Du schon mal ein Heimspiel der Löwen im Grünwalder Stadion besucht? Wenn ja: Wie waren Deine Eindrücke? Wenn nein: Planst Du nach Ende der Weltcup-Saison mal einen Stadionbesuch?

Linus Straßer:
Natürlich habe ich schon viele Spiele der Löwen im Grünwalder Stadion besucht und die Stimmung war immer sensationell. Es gibt wenige Vereine in Deutschland, bei denen die Identifikation der Fans mit der Mannschaft so intensiv ist wie bei den Löwen. Das Motto: „Einmal Löwe, immer Löwe” hat absolut seine Berechtigung.

Sechzger.de:
Linus, vielen Dank für das Interview! Wir drücken Dir für den weiteren Weltcup und natürlich besonders für Peking die Daumen.

Linus Straßer:
Vielen Dank!

Titelbild: Linus Straßer privat

Hessenschau: Markus Kauczinski (SV Wehen Wiesbaden) im Interview

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SV Wehen Wiesbaden

Neu-Trainer Markus Kauczinski erlebte beim SV Wehen Wiesbaden einen holprigen Start – inklusive Aus im hessischen Landespokal. Vor der Winterpause hatte sich das Team jedoch gefangen und feierte Siege gegen den Halleschen FC und den SC Freiburg II. Im Interview mit der Hessenschau blickt Kauczinski zurück aufs Trainingslager und analysiert die Fortschritte in seiner Mannschaft.

Kauczinski über den Start beim SV Wehen Wiesbaden

Während der Trainer nach den ersten paar Partien unter seiner Ägide mit einigen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen haderte, zeigte er sich mit der Einstellung seiner Spieler zufrieden. Der Lohn dafür waren zwei Siege vor der Winterpause.

“Mir ist eine Szene hängengeblieben, als wir das 1:1 machen und Gustaf (Nilsson, Redaktion sechzger.de) den Ball aus dem Tor und die Mannschaft zum Mittelpunkt zurückholt. Dieses Gefühl, dass die Mannschaft gewinnen will, das ist mir wichtig. Diese Einstellung hat mir einfach gefallen. Das war für mich dieser Schritt nach vorne. Die dritte Liga ist so ausgeglichen, da sind acht oder neun Mannschaften in der Lage, Zweiter oder Dritter zu werden.”

Ähnlich wie die Löwen hat auch der SV Wehen Wiesbaden und sein Trainer Markus Kauczinski das Thema Aufstieg noch lange nicht ad acta gelegt. Wichtig sei es jedoch, Konstanz in die Leistungen zu bringen und mehr Punkte einzufahren als vor der Winterpause.

Erfolgreiches Trainingslager in Spanien

Die Basis dafür hat der SVWW im Trainingslager im spanischen Oliva gelegt. Dort gewannen die Hessen ein Testspiel gegen den KV Mechelen und sorgten für den Feinschliff in gleich mehreren Bereichen.

“Wir sind innerhalb dieser Mini-Vorbereitung alles durchgegangen, angefangen von eigenem Ballbesitz – und dann die Arbeit gegen den Ball auch noch mal als Schwerpunkt, weil wir für mein Empfinden in dem Bereich auch noch am meisten Luft hatten. Dazu haben wir natürlich auch noch mal konditionelle Komponenten mit reingebracht.”

Mit dem Sieg gegen den belgischen Erstligisten zeigte sich Kauczinski zufrieden, bemängelte jedoch, dass man sich phasenweise zu leicht habe ausspielen lassen.

Lob für den TSV 1860

Für den kommenden Gegner des SVWW, den TSV 1860 München, findet Kauczinski lobende Worte.

“Sie haben einfach einen guten Kader. Sie können auch mal Ausfälle kompensieren und haben eine spielstarke Mannschaft. Sie haben ihren Spielstil ein bisschen verändert und damit wieder in die Spur gefunden. Das wird ein Duell auf Augenhöhe und auch eines, das schon zeigt, in welche Richtung es gehen kann. Es wird gleich ein wichtiges Spiel.”

Dann wollen wir doch mal hoffen, dass die Löwen die Weichen Richtung obere Tabellenhälfte stellen…