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Giesinger Gedanken: Friede, Freude, Streuselkuchen!

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Friede, Freude, Streuselkuchen

Ein schöner Heimspieltag liegt hinter uns. Mit 4:0 schossen die Löwen die SpVgg Ansbach zum Wiesn-Abschluss ab. Super Stimmung, eine schöne Choreo und ein verdienter, klarer Heimsieg. Was will man also mehr. Entsprechend munter war die Laune auch nach dem Spiel an der Tankstelle. Alle Mann zufrieden, alle Damen gut drauf. So soll es sein. Da mir die Wiesn-Grippe – im übrigens sogar ohne einen einzigen Wiesn-Besuch – noch etwas in den Knochen steckt, ging es für mich früh nach Hause, um den Tag bei einem Spaziergang in der Sonne und einem leckeren Kuchen ausklingen zu lassen. Friede, Freude, Streuselkuchen quasi.

“Jetzt kommt der Sechzger-Fan durch…”

Am Sonntag ging es für mich dann in die Grafinger Scheune zum Eishockey-Bayernliga-Saisonauftakt. Dieser bescherte mir ein leckeres Abendessen und nette Gespräche mit einem bekannten väterlichen Freund der Redaktion. Sportlich ging die Partie aber gründlich in die Hose. Die Gründe für die Pleite wurden natürlich im Anschluss in unserer Presse-Gruppe diskutiert. Nachdem ich aus Gründen, auf die ich jetzt im Detail gar nicht eingehen möchte, eine schwierige weitere Saison prophezeite, erhielt ich von einem geschätzten Kollegen folgende Antwort:

Jetzt kommt aber der 60er in dir durch. Abstieg oder Meisterschaft 😀

Gibt es bei den Löwen wirklich nur schwarz oder weiß?

Erst einmal habe ich mir über die Aussage keine großen Gedanken gemacht. Als ich aufgrund der Langeweile beim schwarz-rot-goldenen Länderspiel um die Ananas League gedanklich etwas abschweifte, habe ich mich dann aber doch etwas damit befasst. Ist das wirklich so? Gibt es bei den Löwen nur schwarz oder weiß? Vergleicht man die Kommentare nach der 1:3-Niederlage in Burghausen mit denen zum 4:0 gegen Ansbach dann scheint es tatsächlich fast so. Trainer raus, Spieler zu alt, zu wenig Training hieß es nach Burghausen. Alles super, wir steigen auf, besser kanns nicht werden, lauteten die Aussagen nach dem Ansbach-Spiel.

Die Unterschiede zwischen Burghausen und Ansbach

Tatsächlich kann man die Spiele in Burghausen und gegen Ansbach durchaus vergleichen. In beiden Spielen waren die Sechzger über mindestens 45 Minuten drückend überlegen. Mit dem großen Unterschied, dass man in Burghausen die Tore nicht machte, gegen Ansbach schoss der TSV 1860 dann drei Buden binnen 20 Minuten. Umso überraschender sind die großen Unterschiede in den Spieleinschätzungen. Wirklich objektiv sind diese natürlich nie, aber dass man trotz fußballerisch sehr ähnlicher Spielanlagen und Druckphasen so unterschiedlich analysiert, entbehrt tatsächlich manchmal der Grundlage. Ich persönlich fand auch die erste Halbzeit gegen Ansbach nicht so schlecht, wie sie nach dem Spiel teilweise geredet wurde. Ein normales Regionalliga-Spiel eben.

Da ist schon wirklich etwas dran

Ich muss zugeben, an der Aussage – die eigentlich auf meine Einschätzung eines Bayernliga-Eishockey-Spiels des ersten Spieltags bezogen war – ist schon etwas dran. Für viele Löwen, und da nehme ich mich ausdrücklich nicht aus, gibt es wohl kein “ordentliches Spiel”, kein “das war in Ordnung”. Aber das muss auch gar nicht unbedingt negativ sein. Ich kam dann zu dem wohlwollenden Fazit, dass wir Sechzger-Fans einfach emotional noch enger mit unserem Verein verbunden sind, als ein Fernseh-Zuschauer, der dort einmal die Woche seinen sterilen Lieblings-Bundesligisten verfolgt, welchen auch immer. Bei Sechzig ist man einfach näher dran, an der Mannschaft, am Team, am Verein und vor allem auch mit dem ganzen Herz – oder mit Leib und Seele wie es so schön heißt.

Meisterschaft, Brasilianer und Streuselkuchen

Es ist also wohl doch etwas dran, an der Aussage meines geschätzten Kollegen, Abstieg oder Meisterschaft? Naja so sind wir Löwen halt einfach. Ich nehme dann lieber die Meisterschaft und gerne noch einen Brasilianer… und einen Streuselkuchen!

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Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und stellen die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors dar. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – SpVgg Ansbach

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Das letzte Wiesn-Heimspiel der Saison war wie gemacht für unsere Löwen: Mit einem 4:0-Sieg versetzte die Elf von Alper Kayabunar sich und die Fans auf den Rängen in Feierlaune. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen die SpVgg Ansbach.

Fotogalerie zu TSV 1860 – SpVgg Ansbach

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

 

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Auswärts in Illertissen: Bauarbeiten und Zugausfälle auf der Strecke

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illertissen bauarbeiten

Wer die Auswärtsfahrt nach Illertissen per Bahn geplant hat, muss sich auf Verspätungen einstellen oder einen alternativen Anreiseweg wählen. Auf der Strecke von München Richtung Illertissen gibt es momentan Bauarbeiten.

Bauarbeiten auf der Strecke Richtung Illertissen – Ausfälle bei RB74 und RE70

Aufgrund von Arbeiten an der Infrastruktur zwischen München Hauptbahnhof und Buchloe kommt es vom 05. bis 12. Oktober zu Fahrplanänderungen und Zugausfällen. Für den betroffenen Streckenabschnitt ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, wodurch die Fahrtzeit aber deutlich erhöht ist. Außerdem ist zu bezweifeln, dass der Ersatzverkehr dem erhöten Fahrgastaufkommen durch Fußballfans standhält.

Laut aktuellem Fahrplan können Bahnfahrer*innen alternativ eine Route über Ulm nehmen. Nach Ulm und von Ulm zurück nach München verkehren sowohl Regionalbahnen als auch ICE’s. Die Fahrtzeit mit der Regionalbahn beträgt rund drei Stunden. Da sich am Fahrplan auch noch kurzfristig Änderungen ergeben können, sollten Löwenfans vor Samstag regelmäßig ihre Verbindung überprüfen.

Dritte verliert spät gegen Lohhof – Heimsieg für TSV 1860 IV

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TSV 1860 IV Vierte Sendling

Während die 3. Mannschaft des TSV 1860 den Heimsieg gegen den SV Lohhof in den Schlussminuten verspielte und den Platz gar als Verlierer verlassen musste, feierte der TSV 1860 IV einen wichtigen Heimdreier.

Dritte unterliegt SV Lohhof durch späte Treffer

Im Duell der bis dahin beiden ungeschlagenen Kreisligisten sah es am Samstagnachmittag lange nach einem torlosen Remis aus. Dann aber überschlugen sich die Ereignisse auf dem Sechserplatz: Zunächst gelang Mario Krischel das 1:0 für den TSV 1860 III und ein Happy End für die Löwen schien in greifbarer Nähe. Der SV Lohhof, einst Rivale der 1. Mannschaft der Löwen in der Bayernliga, schlug jedoch zurück und glich in der 86. Minute durch Luan da Costa Barros aus. Doch damit nicht genug: Tief in der Nachspielzeit zeigte Schiedsrichter Johannes Carus (zurecht) auf den Punkt und erneut da Costa Barros ließ sich die Chance nicht entgehen und traf per Elfmeter zum 1:2 (90.+5).

In der Kreisliga-Tabelle rutschte die Dritte durch diese ärgerliche Heimniederlage mit 14 Punkten auf Rang 6 ab. Spitzenreiter ist der TSV 1877 Ebersberg vor dem SV Gartenstadt Trudering (beide 18 Pkt.).

Wichtiger Heimsieg für TSV 1860 IV

Ein richtungsweisendes Spiel stand am Samstag auch für die Vierte auf dem Programm. Zu Gast war der BSC Sendling, im Fall einer Niederlage drohte den Löwen das Abrutschen in die Abstiegszone. Die 100 Zuschauer auf dem Sechserplatz bekamen eine rassige und spannende Partie zu sehen, in der die 4. Mannschaft des TSV 1860 das bessere Ende auf ihrer Seite hatte. Andre Orbegozo Araujo (7.) und Reda Daou (54.) brachten Sechzig jeweils in Führung, Abdoul Fofana (24.) und Semir Ljumani (77.) glichen für die Gäste aus.

Erst in den letzten zehn Minuten entschied 1860 die Begegnung für sich, als Henry Rangel Barros (80.) und Luan Santos (81.) per Doppelschlag für den 4:2-Heimsieg sorgten. Durch den Heimdreier verbesserte sich der TSV 1860 IV in der Kreisklasse auf Platz 8 und liegt nun drei Zähler vor dem ersten direkten Abstiegsplatz.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – SpVgg Ansbach

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Mit etwas Verspätung aber dafür vielleicht umso aussagekräftiger kommen am heutigen Montag Vormittag die “Stimmen zum Spiel” der Löwen gegen die SpVgg Ansbach in der Regionalliga Bayern-Saison 2026/27. Am Samstag Nachmittag siegte 1860 beim letzten von drei Wiesn-Spielen vor ausverkauftem Sechzgerstadion mit 4:0.

Elias (15jähriger Löwenfan, steht im Block F2):

Ein gelungener Herbstag auf Giesings Höhen. Nach einer schönen Choreo kamen die Löwen erst schwer in Fahrt, doch in der zweiten Hälfte überzeugten sie mit vier Traumtreffern.

Fabio Wagner (Ex-Ansbacher und Torschütze zum 3:0):

Ich habe mich auf jeden Fall gefreut, dass es jetzt geklappt hat mit meinem Tor im Grünwalder und auch mit der Mannschaftsleistung bin ich sehr zufrieden. Ich find‘, wir haben es alle richtig richtig gut gemacht. Wir haben weiter Druck oben gehalten, in der zweiten Halbzeit sind wir dann in einen Flow reingekommen und haben dann heute auch die Chancen genutzt. (…) Der Torjubel gegen meinen Ex-Verein war bisschen mehr oder weniger aus Versehen. Da sind die Emotionen hochgekommen. Ich habe Ansbach sehr viel zu verdanken und mag auch die die Jungs drüben sehr gerne. Sind alles sehr korrekte Leute. Deswegen auch an die Ansbach-Fans: Das tut mir bisschen leid! Also, das war nicht so gewollt, aber da kocht dann manchmal einfach – gerade in dem Stadion hier mit der Kulisse – da kocht manchmal alles hoch und da konnte ich mich nicht mehr zurückhalten.

Niklas Reutelhuber (Trainer SpVgg Ansbach in der PK nach dem Spiel):

Ich glaube, dass wir eine sehr gute erste Halbzeit gespielt haben. Ich finde, dass wir sehr aggressiv waren, waren gut in den Zweikämpfen. Sechzig hatte wenig Ballbesitz, zumindest unbedrängten Ballbesitz. (…)  Ich fand, dass wir selber zwei, drei sehr gute Torchancen hatten. Ich meine, man muss auch sagen, einen kratzen wir auch von der Linie, aber es war schon auch so, dass wir zwei, drei sehr gute Chancen hatten, vorne. Und dann machen wir das Tor nicht und dann kriegen wir das erste Tor. Das war gar nicht mal das Problem in der zweiten Halbzeit. Das zweite Tor nach der Ecke hat uns dann gekillt. Und wenn du hier zwei Standardtore bekommst, das ist genauso, wie in jedem anderen Regionalligaspiel, wenn du zwei Standardtore bekommst, gewinnst du kein Spiel, egal wo. Und ja, nach dem 2:0 war es dann schon so, die Köpfe waren dann schon ein bisschen unten, die Energie war nicht mehr da, das Stadion hatte das, ihr hattet die doppelte Energie, wir die Hälfte und dann war es nach dem 2:0 eine sehr klare Angelegenheit.

Alper Kayabunar (in der PK nach dem Spiel):

Ja, ich sehe es ähnlich. Wir sind natürlich mit der ersten Halbzeit gar nicht zufrieden gewesen. Wir haben das nicht auf dem Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben, das Tempo hochzuhalten, uns in die Räume zu bewegen, wo wir dann offene Füße finden. Dann Boxbesetzung: Muss ich auch sagen, dass wir in der einen oder anderen Situation bisschen Glück hatten. Wir haben es ganz klar in der Halbzeit angesprochen, was wir von den Jungs haben wollen. Wir sind auch ein bisschen lauter geworden und dann tut uns das Tor vom Felix natürlich gut. Wir kommen mit mehr Energie aus der Pause und schießen dann einfach zum richtigen Zeitpunkt die Tore, dann auch über eine Standardsituation, was mich wieder sehr freut, weil wir da dran auch wieder gearbeitet haben. Und ich glaube die Torchancenverwertung in der zweiten Halbzeit war richtig gut und wir können mit der zweiten Halbzeit zufrieden sein. Aber mit der ersten Halbzeit nicht. Das müssen wir noch mal besprechen, aber trotzdem freuen wir uns über den nächsten Heimsieg zu null. Und das tut der Mannschaft sicherlich gut.

Christian Jung (sechzger.de Redakteur):

Ich hab in der Pause – vor Zeugen – gesagt: Das gewinnen wir heute 3:0. Schon vor der Einwechslung von Fabio Wagner. Der hat dann die vielleicht im ersten Abschnitt fehlende Dynamik über Rechtsaußen reingebracht. Richtig stark! Besonders gefreut haben mich auch die Tore von Felix Weber und natürlich von Tunay Deniz. Und die Wiesn-Choreo mit dem Rauten-Muster in der Westkurve fand ich auch sehr schön. Fazit: Ein vollständig gelungener Samstagnachmittag in Giesing.

Lu (schreibt gerade an einer Masterarbeit über das Sechzgerstadion):

Für mich war es das erste Spiel hier in der Westkurve und es hat alles gehalten was es versprochen hat. Wirklich beeindruckend was im und um das Stadion los ist, man spürt richtig die Verbundenheit zwischen Giesing und den Fans und der Tag hat mir noch einmal gezeigt was für eine wichtige Rolle das Stadion dabei spielt.
Vor allem die zweite Halbzeit hat natürlich richtig Spaß gemacht, vielleicht weil wir ab da unten standen wo es lauter ist, vielleicht aber auch weil 4 Tore einfach Stimmung machen. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen, aber erstmal viel Erfolg für die nächsten Spiele und das Derby!

Thomas Spiesl (sechzger.de Redakteur):

Es war ein schöner Heimsieg und endlich ist in der Offensive der Knoten geplatzt. Ich habe auch die erste Halbzeit nicht sooo schlecht gesehen, wie sie nachher geredet wird. Es war ein typisches Regionalliga-Spiel, in dem beide Seiten abwartend gespielt haben. Wenn es zur Pause 1:1 steht, dann hätte das auch gepasst. Nach dem Seitenwechsel haben die Löwen dann gespielt, wie in Burghausen von der 20. bis zur 70. Minute. Ansbach kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte. Mit dem Unterschied, dass dieses Mal auch die Tore gemacht wurden. Mich freut es vor allem für Felix Weber, der sich von Spiel zu Spiel gesteigert hat, für Flo Niederlechner, der sich für seinen Einsatz der letzten Wochen belohnte und allen voran für Youngster Fabio Wagner, der ein überragendes Spiel gemacht hat. So darf es gerne weitergehen!

 

Kira Winter zerlegt Gilching – Löwinnen U15 siegt bei Wacker

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Löwinnen U15 Wacker

Kira Winter war ohne Zweifel die Spielerin des Tages beim 5:2-Auswärtssieg der Löwinnen I beim TSV Gilching-Argelsried. Alle Tore gingen auf das Konto der Stürmerin, die eindrucksvoll bewies, dass sie auch in der Bezirksliga zu den besten Angreiferinnen zählt. Die U15 setzte sich indes beim FFC Wacker München durch, die U17 holte einen Punkt im Spitzenspiel gegen den FC Augsburg.

Kira Winter mit fünf Treffern

Nach der Auftaktniederlage kommen die Löwinnen I nun auch in der Bezirksliga ins Rollen und feierten den zweiten Sieg hintereinander. Beim TSV Gilching-Argelsried avancierte einmal mehr Kira Winter zur Matchwinnerin für den TSV 1860. Mit zwei frühen Treffern (5./18.) brachte sie ihr Team mit 0:2 in Führung und hatte auch auf den Gegentreffer durch Carina Gilg (23.) die passende Antwort (34.).

Der vierte Treffer folgte in Minute 57, ehe Jessica Bremore erneut für die Gastgeberinnen verkürzte (60.). Mit ihrem fünften Tor sorgte Winter in der Nachspielzeit für den 2:5-Endstand vor 80 Zuschauern auf der Sportanlage Gilching. In der Tabelle der Bezirksliga belegen die Löwinnen aktuell Platz 6, haben jedoch eine Partie weniger absolviert als die vor ihnen liegenden Teams.

Löwinnen II unterliegen Teutonia

Bis zur 35. Minute hielt die U23 ein 0:0 beim Tabellenzweiten FC Teutonia München, dann aber erlöste Arbnore Ibrahimaj die Gastgeberinnen. Noch vor der Pause folgte der zweite Treffer durch ein Eigentor von Lena Carrocci (43.). Nach dem Seitenwechsel wurde es dann deutlich: Hannah Thummerer (60.) und Jule Leimeister (70.) sorgten für den 4:0-Heimsieg des FC Teutonia.

Durch die Niederlage rutschten die Löwinnen vorerst auf Abstiegsplatz 10 in der Kreisliga ab.

U17 mit Remis in Spitzenspiel – U15 gewinnt bei Wacker

Im Spitzenspiel der Landesliga trotzen die B-Juniorinnen des TSV 1860 dem FC Augsburg ein respektables 0:0 ab. In der Tabelle belegen die Löwinnen nach vier Spieltagen mit 10 Punkten Rang 3 hinter dem FC Ingolstadt 04 (12 Pkt.) und dem FCA (10 Pkt.).

Die U15 (siehe Titelbild) gewann ihr Match beim FFC Wacker durch Tore von Sophia Heße (2./17.) und Anika Lehmann (61.) mit 3:2, nachdem die Gastgeberinnen zwischenzeitlich einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt hatten. Durch den Auswärtsdreier führen die Junglöwinnen das Klassement der Bezirksoberliga mit 7 Punkten an, haben jedoch bereits ein Spiel mehr absolviert als der ESV München (6 Pkt.) und die SG Raisting/Dießen (4 Pkt.).

Ein beachtliches 0:0 gegen den FC Augsburg erreichte die U17 der Löwinnen

Sechzig um Sieben: Löwensiege am Wochenende

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles Interessante rund um den TSV 1860 München gibt es zum Wochenstart hier kompakt bei Sechzig um Sieben.

Scheibenschießen der Löwen beim 4:0 gegen Ansbach

Am letzten Wiesn-Wochenende empfing der TSV 1860 München die SpVgg Ansbach im natürlich ausverkauften Grünwalder Stadion. In der ersten Halbzeit ging es zumeist hin und her. Die Gäste arbeiteten mit einem Mittelfeldpressing und warteten auf Umschaltmomente, die Löwen hatten viel Ballbesitz, wurden aber nur selten zwingend, sodass es torlos in die Kabinen ging. Im zweiten Abschnitt dominierten die Hausherren dann beinahe nach Belieben und belohnten sich auch selbst. Weber, Niederlechner und der bärenstarke Wagner schossen mit drei Toren binnen 15 Minuten eine deutliche Führung heraus. Deniz legte per Freistoß den Treffer zum 4:0-Endstand nach.

Alles zum Spiel findet ihr wie gewohnt im Spielbericht.

1860 und Olympia: Teil 1

Fußball ist beim TSV 1860 natürlich die bekannteste Sportart. Doch wer glaubt, dass sich das sportliche Leben der Löwen damit erschöpft, der kennt den Verein nicht. Und zwar gar nicht!

Mit einem Fokus auf die Bewerbung um Ausrichtung der olympischen Sommerspiele in München in der Zukunft, wollen wir – in einer mehrteiligen Serie – einen Blick auf olympische (Sommer-)Sportarten werfen, die bei 1860 schon jetzt angeboten werden. Teil 1 findet ihr hier.

Groundhopping mit der Eisenbahn – Teil 2 in Spanien

Unser Leser Dominik aus Koblenz, der auch bereits bei uns im sechzger.de-Talk zu Gast war (Ausgabe 248 am 2. Februar 2026), hat uns einen Erlebnisbericht zum Groundhopping mit der Eisenbahn in Südeuropa gesendet. Teil 1 habt ihr sicher bereits gelesen. Gestern kam dann auch Teil 2 online.

Ergebnisse aus der Regionalliga

Freitag 0:2 Buchbach – Eltersdorf
1:1 Haching – Schweinfurt
Samstag 4:0 TSV 1860 München – Ansbach
3:0 Nürnberg II – Augsburg II
1:0 Eichstätt – Burghausen
1:1 Fürth II – Seitenstraße 1b
5:0 Bayreuth – Landsberg
3:1 Schwaben Augsburg – Vilzing
0:1 Aubstadt – Memmingen
spielfrei Illertissen

Groundhopping mit der Eisenbahn – Teil 2 in Spanien

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groundhopping spanien

Unser Leser Dominik aus Koblenz, der auch bereits bei uns im sechzger.de-Talk zu Gast war (Ausgabe 248 am 2. Februar 2026), hat uns einen Erlebnisbericht zum Groundhopping mit der Eisenbahn in Südeuropa gesendet. Teil 1 habt ihr sicher bereits gelesen. Hier kommt Teil 2 – wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Die Sonne scheint bei Tag und Nacht

       Vigo Guixar – Es war noch nicht Mittag, als wir aus dem Bus die spanische Küstenstadt betraten. Kurz zuvor passierten wir den Monte Do Galiñeiro, dessen Abfahrt ein herrliches Panorama auf die wunderschöne Stadt an der Küste präsentierte. Wenige Höhenmeter mussten dann wieder erklommen werden, um ins nächste Hotel zu gelangen. Da die Preise im Vergleich verhältnismäßig günstig sind, bezogen wir ein Zimmer mit Balkon, von dem aus ein zweiter Eindruck über die Stadt entstand. Dass Vigo in etwa so groß ist wie Wiesbaden oder Augsburg wird einem bei dem Aufbau, beeinflusst durch die Topografie, nicht wirklich bewusst.

Ein paar Häuser und dahinter präsentieren sich Hochseehafenkräne, die im Ausblick auf die Bucht keineswegs stören. Weder im Zug noch im Schienenersatzverkehr bot die portugiesische Eisenbahn ein gastronomisches Angebot an – welch Wunder – woraufhin nach dem Check-In das nächstbeste – offene – Lokal aufgesucht wurde, um sich zu stärken. Auf dem Weg zum Strand war ich ein wenig enttäuscht, dass uns wieder nur eine Nacht bleibt, bevor wir die spanische Hauptstadt ansteuern. Ein Bus für pauschal 1,36€ brachte uns dann an die Atlantikküste. Unser jeweiliges erste Mal Ozeanbaden in einer Bucht, die auch als Parkplatz für schrottreife Schiffe diente.

Geheimtipp in der dritten Liga

In Vigo gibt es zwei Vereine die Profifußball betreiben. Zum einen den international bekannten Verein Celta Vigo und den Drittligisten Coruxo FC, dessen Kleinstadion in unmittelbarer Nähe zum malerischen Sandstrand, ein kleiner Geheimtipp ist.
Herrlich erfrischt besuchten wir dann abends ein Spiel der U23 von Celta, die Celta Vigo Fortuna, gegen den Sociedad Deportiva Eibar aus dem Baskenland, östlich von Bilbao im großen Stadion. Das leider im Umbau befindliche Stadion soll nicht der einzige glattgeleckte Betonbau sein, in dem wir noch Fußball schauen werden.

Kein Spektakel trotz vier Toren

Das Estadio Bailos sollte auch an diesem Abend nicht Schauplatz eines Spektakels werden, auch wenn das Endergebnis von 0:4 durchaus dafür sprechen möge. Die Jungspunde stießen durch schöne Ballstafetten, Einzelaktionen und feinen Füßchen zwar heraus, kassierten aber durch schlechte Manndeckung und zu passivem Engagement in Zweikämpfen, alle vier Tore innerhalb der ersten Hälfte. Somit erklang kein einziges Mal die Torhymne von L’amour tojours. Stattdessen gab es in der Halbzeit einen ersten Vorgeschmack des modernen, amerikanisierten Fußballs als Eventveranstaltung. Kein ehrliches Torwandschießen, das von einer lokalen Supermarktkette gesponsert wird sondern eine Kiss-Cam, Mei.

Knapp 5.000 Zuschauer – trotz Kiss-Cam

Nichtsdestotrotz war für ein Spiel, mit knapp 5.000 Zuschauer:innen, davon eine Hand voll aus Eibar, eine akzeptable Stimmung. Direkt nach den ersten Gegentoren wurde die Heimmannschaft weiter von den Fans motiviert und auch die Supporters hinter dem Nordtor gaben ihr Bestes. Da bekam eher der Schiedsrichter, der zugegeben nicht seinen besten Tag erwischte, das spanische Temperament zu spüren. Bestraft wurde nur der Trainer der Fortuna, der zu Anfang der 2. Hälfte mit Rot auf die Tribüne geschickt wurde. Das Spiel selber konnte man sich auch nicht schön trinken, da hier ein Alkoholverbot durchgesetzt wird.

Ganz gleich was man bestellt: Es wird in Flaschen ausgegeben, jedoch aus mir nicht erklärlichen Gründen, abgerissenem Deckel. Nach Spielende sind die letzten Busse gefahren und der Magen knurrte. Für wenig Geld gab es dann ehrliche spanische Küche, von der man die Caldo Galego wärmstens empfehlen kann. Der Dunst über der Stadt, der selbst in Halbzeit zwei schon ins Stadion zog, lag bis zum nächsten Morgen über der Stadt, sich aber schnell wieder verzog.

Mit dem Zug in die Hauptstadt

Es stand die nächste Zugfahrt bevor. Früh morgens ging es mit dem “avlo 2”, einem Billigzug der spanischen Staatsbahn, nach Madrid. Highlight der Fahrt war das Umspuren von iberischer Breitspur zur europäisch weit verbreiteten Normalspur. Die Räder wurden während der Fahrt bei 20 km/h beim Durchfahren einer kleinen Halle von der Radsatzwelle (der Achse) automatisch gelöst, angepasst und wieder arretiert. Für mich als Eisenbahner ein echtes Erlebnis.

Live-Fußball bei Rayo Vallecano

In Madrid war es geplant das Spiel Rayo Vallecano gegen RCD Español im Campo de Futbol de Vallecas zu besuchen. Das Stadion ist ein Betonzweckbau aus den 80er Jahren, mit engen Tribünen mitten im Arbeiterviertel, welches direkt an Häuserwände grenzt. Leider wurde das letzte Spiel dort im Mai diesen Jahres ausgetragen. Alle Partien von Rayo Vallecano werden der Baufälligkeit wegen in umliegende Spielstätten verlegt. Schon 2018 gefährdete ein herabstürzendes Teil der Tribüne ein Kind, dass den Zwischenfall zum Glück unbeschadet überstand.
Das weit draußen liegende Estadio Municipal de Butarque, was zur Ausweichstätte benannt worden war, sprach uns nicht wirklich entgehen zu lassen und die Stadt zu erkunden.

Abenteuer Online-Ticket-Kauf

Um auch in Madrid mit den Öffis mobil zu bleiben, musste man nach Ankunft mit dem avlo in einer Transferzone zwischen Fern und Nahverkehrsbahnsteigen ein Ticket für den ÖPNV kaufen. Ganze zwei Ticketautomaten ohne Servicepersonal waren prädestiniert für lange Wartezeiten. Ganze 40 Minuten Nettoumsteigezeit hätten im Voraus eingeplant werden müssen. Leider verlor ich mein Ticket im Eifer des Gefechts. Sodass ich mich dazu entschied ein Onlineticket zu kaufen. Was hier in Deutschland, gerade weil der DB Navigator jeden Tarifverbund anbietet, sich als ziemlich einfach gestaltet, ist in Madrid ein wahrer Kraftakt. Am Ende hatte ich nach weiteren Kämpfen und Krämpfen ein Revolut Buissness Konto, ein Konto bei der hiesigen Nahverkehrsgesellschaft, eine Revolut Buissness Karte auf der – oh Wunder – eine 24h Tageskarte gebucht war. Ein Gang zum Serviceschalter am Bahnhof des Hotels wäre vermutlich doch der Weg des geringsten Widerstands gewesen.

Sightseeing in Madrin

Sei’s drum, Highlights in Madrid der Besuch des Palasts und der ältesten Chocolateria Madrids aus dem Jahr 1894. Um Mitternacht versüßte eine kleine Tüte Churros mit dickflüssiger Zartbitterschokolade den Besuch der spanischen Metropole trotz der ganzen Umstände. Der Bahnhof Atocha war dann Startpunkt für die nächste Reise am kommenden Tag. Wie schon zuvor in Vigo und dann auch in Barcelona, ist es in Spanien essenziell ein flughafenähnliches Prozedere zu durchleben, bevor man in den Zug einsteigen darf. Dem gemeinen Eisenbahnfreund fällt der Schnellzug nach Barcelona sofort ins Auge. Denn er ist baugleich zum einstigen Flaggschiff des deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehrs, dem ICE 3. Jener brachte uns mit 350 km/h von der Hauptstadt in die katalanische Metropole Barcelona.

Kommerzpalast zum Reiseabschluss

Mein Freund freute sich schon sehr auf den Besuch des “Spotify Camp Nou”, weshalb er auf das Spiel in der Vorplanung gegen Racing Santander wehement bestand. Zwei Tickets im Wert des Fluges oder aller Fernzugfahrten von Lissabon bis Frankfurt (M) Hbf zusammengerechnet waren Voraussetzung die Kirsche des Sahneeisbechers kommerzialisierten Fußballs erleben zu dürfen. Weder der Fanmarsch der wenigen hundert FCB-Ultras, begleitet von mindestens doppelt so vielen leuchtenden Handytaschenlampen und Handybildschirmen vor Anpfiff der Partie am späten Abend, noch das Baugerüst des katalanischen Kultstadions ließen die Vorfreude auf die Partie ansteigen. Getreu dem Motto: ,”Den Regenmantel lassen wir Zuhaus, in Spanien sieht es nicht nach Regen aus”, verzichteten wir auf die Mitnahme besagter Regenjacken und auf den Kauf von Ponchos vor dem Stadion. Eine Entscheidung, die sich als fataler Fehler herausstellen sollte.

 

 

 

 

1860 und Olympia: Teil 1

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Fußball ist beim TSV 1860 natürlich die bekannteste Sportart. Doch wer glaubt, dass sich das sportliche Leben der Löwen damit erschöpft, der kennt den Verein nicht. Und zwar gar nicht!
Mit einem Fokus auf die Bewerbung um Ausrichtung der olympischen Sommerspiele in München in der Zukunft, wollen wir – in einer mehrteiligen Serie – einen Blick auf olympische (Sommer-)Sportarten werfen, die bei 1860 schon jetzt angeboten werden.
Die olympische Bewerbung wird der Sportbegeisterung – speziell aber sicher nicht nur im Großraum München – einen Schub geben. Und es ist zu hoffen, dass sich in den kommenden Jahren viele Sportler*innen unserem Verein anschließen. Möglicherweise auch mit dem Ziel, dass einer der Goldmedaillengewinner von 2036, 2040 oder 2044 aus dem Löwenlager kommt.

Vom Olympiasieger bis zum Rugby-Löwen: In diesen Olympiasportarten sind die Löwen aktiv

Bei Sechzig wird in zahlreichen olympischen Disziplinen trainiert, gespielt und gekämpft – von Badminton bis Ringen, von Golf bis Rugby. Und die Geschichte dahinter reicht teilweise weit zurück. Der TSV München von 1860 e.V. bietet inzwischen mehr als 50 Sportarten und (sportliche) Betätigungsfelder an. Darunter befinden sich zahlreiche Dirziplinen, die auch auf dem Programm der Olympischen Sommerspiele stehen oder künftig stehen werden. Für diese Übersicht haben wir uns deshalb einmal genauer angesehen, welche olympischen Sportarten bei den Löwen tatsächlich angeboten werden, auf welchem Niveau sie betrieben werden und welche Geschichten sich dahinter verbergen.

Große Namen und viele Geschichten

Dabei stößt man zwangsläufig auf Namen wie Josef Straßberger, Rosa Kellner, Innozenz Stangl oder Zenta Kopp. Denn olympische Geschichte haben die Löwen nicht erst seit gestern. Da das Thema sehr umfangreich ist, bearbeiten wir es in einer mehrteiligen Artikelserie. Ein besonderer Dank geht dabei an Stefan Markt und Claus Melchior von der Abteilung Vereinsgeschichte für die Idee und Vorlage und die Unterstützung zu diesen Beiträgen.

Badminton – klein, aber fein

Badminton ist eine der jüngeren Sportarten im olympischen Programm. Bei den Löwen wird der Sport ganz bewusst als Freizeitaktivität betrieben. Die Badmintonsparte entstand im Jahr 2010 und gehört offiziell zur Leichtathletikabteilung. Rund 10 bis 15 Spielerinnen und Spieler nehmen durchschnittlich am wöchentlichen Training teil. Einen Wettkampfeinsatz gibt es derzeit nicht. Hier ist richtig, wer nach Feierabend ein wenig den Schläger schwingen möchte. Damit gehört Badminton zu den Beispielen dafür, dass “olympisch” nicht automatisch Leistungssport bedeuten muss. Bei Sechzig kann man auch einfach ohne Leistungsdruck Spaß an einer olympischen Sportart haben!

Basketball – eine Löwen-Tradition mit Bundesliga-Vergangenheit

Beim Basketball sieht die Sache rein sportlich etwas anspruchsvoller aus. Aktuell spielen die Löwen in der Bezirksklasse Oberbayern Mitte. Das Team ist dabei ausdrücklich als Freizeitsportmannschaft aufgestellt. Dabei hat Basketball bei Sechzig eine erstaunliche Vergangenheit. Die heutige Abteilung feierte 2025 bereits ihr 60-jähriges Bestehen. Nach der Gründung 1965 wurden Spieler des Polizei SV und des Post SV München übernommen. Die Löwen schafften daraufhin sofort den Sprung in die Bundesliga und gehörten 1966 zu den Gründungsmitgliedern der neuen Bundesliga Süd. Bis 1975 spielte 1860 mehrfach in der höchsten deutschen Spielklasse. Danach wurde die Abteilung im Zuge der Einführung der eingleisigen Bundesliga in eine Spielgemeinschaft mit dem USC München überführt. Basketball verschwand damit zwar aus dem Spitzensport bei Sechzig, aber nicht aus dem Verein. Seit 1977 gibt es wieder eine eigene Löwen-Mannschaft. Die siebtklassige Bezirksklasse ist aktuell das sportliche Zuhause der Basketball-Löwen.

Tsv 1860 München Basketball
Gut gelaunte Löwen-Basketballer nach einem Sieg im Februar 2025

Boxen – von Ludwig Haymann bis Magomed Schachidov

Beim Boxen treffen beim TSV 1860 Tradition und Gegenwart besonders eindrucksvoll aufeinander. Die Boxabteilung wurde 1919 gegründet. Schon wenige Jahre später gab es den ersten großen internationalen Erfolg: Ludwig Haymann wurde 1924 deutscher Schwergewichtsmeister und nahm im selben Jahr an den Olympischen Spielen in Paris teil.
Heute ist Boxen eine der größten Abteilungen des e.V. Mit mehr als 700 aktiven und passiven Mitgliedern gehört die Faustkampfriege zu den mitgliederstärksten Abteilungen des TSV 1860. Trainiert wird vom Bambini-Alter bis zu den Erwachsenen und vom Anfänger bis zum Wettkämpfer. Und die sportliche Spitze war zuletzt sogar olympisch unterwegs: Magomed Schachidov nahm 2024, also 100 Jahre nach Ludwig Haymann für Deutschland an den Olympischen Spielen in Paris teil. Bekanntermaßen wieder in der französischen Hauptstadt. Schachidov wechselte ein Jahr später allerdings zur Frankfurter Eintracht, für die er nun boxt.
In der langen Geschichte der Löwenboxer stehen zahlreiche deutsche, bayerische und regionale Meistertitel. Ein ganz spezieller und bei vielen Boxsportfreunden beliebter Klassiker ist außerdem das jährliche Vatertagsboxen in Trudering – mit einem Boxring mitten im Festzelt.

Magomed Schachidov TSV 1860 Boxen Olympische Spiele Olympischen Spielen Olympia
Olympia-Teilnehmer Magomed Schachidov im Einsatz

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Cricket – der jüngste Exot im Löwenrudel

Cricket ist seit Januar 2026 neu im Sportangebot des TSV 1860. Gespielt wird zwischen zwei Mannschaften mit Schläger und Ball. Ziel ist es, Runs zu erzielen, während die gegnerische Mannschaft versucht, die Schlagleute auszuschalten. Das Besondere: Cricket gehört zu den Sportarten, die bei den nächsten Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles wieder in das Programm zurückkehren werden.
Bei den Löwen befindet sich die Sportart aufgrund ihres jungen Alters natürlich noch im Aufbau. Es gibt ein Herrenangebot, außerdem ist ein Kindertraining vorgesehen. Eine aktuelle Mitgliederzahl wird vom e.V. bislang nicht veröffentlicht.
Cricket eine der jüngsten olympischen Sportgeschichten bei 1860 – eine Sportart mit enormer internationaler Verbreitung.

Mit zwei Siegen starteten die Cricket-Löwen in diesem Jahr in die Saison.

Fechten – nach fast 100 Jahren zurück

Das Duell mit Degen und Florett gibt es bei Sechzig seit 2022 wieder. Das ist deswegen bemerkenswert, weil es davor fast 100 Jahre lang keine Fechtabteilung gegeben hatte. Über den Start vor gut vier Jahren berichtete hier bei sechzger.de der (inzwischen ja leider ehemalige) Kollege Jan in einem eigenen Artikel.
Heute umfasst die Sparte rund 40 Mitglieder. Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren gemeinsam. Erste Erfahrungen wurden bereits bei nationalen Turnieren und Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften gesammelt. Der Wiedereinstieg war dabei durchaus erfolgreich: Bei den Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften gingen zwölf Löwen in vier Mannschaften an den Start. Zwei Teams konnten die Bayerische Mannschaftsmeisterschaft gewinnen – wenn auch in kurioser Weise, weil die Gegner nicht antreten konnten.
Olympisch ist Fechten übrigens seit den ersten Spielen der Neuzeit. Beim TSV 1860 ist diese alte olympische Sportart also gleichzeitig eine ziemlich junge Löwen-Sparte.

TSV 1860 Degen Fechten Turnier
Junge Degen-Fechter der Löwen im Einsatz


Diese Vorstellung olympischer Sportarten beim TSV München von 1860 e.V. wird mit zwei weiteren Teilen in Kürze fortgesetzt.

 

Regionalliga Revue: Die Spitzenteams stolpern

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Kein Harakiri Unterhaching

Das könnte die Chance sein für den TSV 1860 München, sich in der Regionalliga Bayern wieder an die Tabellenspitze heranzuarbeiten. Am Freitagabend kassierte nämlich Spitzenreiter TSV Buchbach beim 0:2 gegen den SC Eltersdorf die erste Saisonniederlage und die SpVgg Unterhaching kam gegen den FC Schweinfurt 05 nicht über ein 1:1 hinaus. Am Samstag schlugen die Löwen eiskalt zu und nutzten die Chance mit einem überzeugenden 4:0-Heimsieg gegen die SpVgg Ansbach. Spielfrei war am 12. Spieltag der FV Illertissen.

Die Spitzenteams stolpern am Freitag

TSV Buchbach – SC Eltersdorf 0:2 (0:0)
0:1 Renner (58.), 0:2 Jassmann (61)
Der SC Eltersdorf ist die erste Mannschaft der Regionalliga Bayern, der es gelungen ist, Spitzenreiter TSV Buchbach zu besiegen. Mit einem Doppelpack von Robin Renner und Yannik Jassmann in der 58. und 61. Minute stellten die Gäste die Zeichen auf Sieg. Vor 627 Zuschauer hatten im ersten Durchgang beide Teams ihre Möglichkeiten. Nach dem Pausentee schlugen die Gäste dann effizient zu und beendeten ihre Niederlagen- und die Buchbacher Siegesserie.

SpVgg Unterhaching – FC Schweinfurt 05 1:1 (0:0)
0:1 (67.) Prodanovic, 1:1 Stiefler (89.)
Wenig überraschend waren vor 1.575 Zuschauer Jason Prodanovic und Manuel Stiefler die Torschützen zwischen Unterhaching und Schweinfurt. Beide Torschützen gehören zu den Top-Scorern ihrer Teams. Die Gäste gingen Mitte des zweiten Durchgangs in Führung, die Bobfahrer drückten dann auf den Ausgleich, der in der Schlussphase auch gelang. Aber Schweinfurt nahm dank einer disziplinierten Defensiv-Leistung einen verdienten Punkt mit nach Hause.

Schwaben verlassen die Abstiegszone

TSV Schwaben Augsburg – DJK Vilzing 3:1 (2:0)
1:0 Schäfer (15.), 2:0 H-Wold (30.), 2:1 Jünger (61.), 3:1 Schäfer (83.)
Die Abstiegszone verlassen konnte der TSV Schwaben Augsburg mit einem 3:1-Heimsieg gegen die DJK Vilzing, die damit erst einmal im Mittelfeld der Regionalliga feststeckt. Matchwinner auf Seiten der Hausherren war vor 311 Zuschauern Doppeltorschütze Michael Schäfer. Gegen tapfer kämpfende Vilzinger setzten sich die Schwabenritter über 90 Minuten gesehen verdient durch.

VfB Eichstätt – SV Wacker Burghausen 1:0 (0:0)
1:0 Bösl (77.)
Der VfB Eichstätt hat sich mit einem 1:0-Heimsieg gegen den SV Wacker Burghausen still und heimlich auf Tabellenplatz drei nach vorne geschoben. Vor 705 Zuschauern erzielte Bastian Bösl den Goldenen Treffer für die Hausherren. Burghausen kämpfte, konnte den Schwung des Heimsieg gegen die Löwen aber nicht wirklich mitnehmen. Eichstätt machte gegen die Gäste, die sich in der Schlussphase mit einer Roten Karte gegen Schwarzensteiner auch noch eine Sperre einhandelten, das Tor genau zum richtigen Zeitpunkt.

SpVgg Bayreuth – TSV Landsberg 5:0 (2:0)
1:0 Onuigwe (22.), 2:0 Fries (28.), 3:0 Heinle (78.), 4:0 Doll (81.), 5.0 Gindel (86.)
Scheibenschießen war am Samstagnachmittag nicht nur in Giesing, sondern auch in Bayreuth angesagt. Die Spielvereinigung ließ gegen Landsberg überhaupt nichts anbrennen. Zur Pause führten die Hausherren mit 2:0 und machten durch drei Tore in der Schlussphase alles klar. Bayreuth siegte vor bärenstarken 4.741 Zuschauern, die am Aktionsspieltag allesamt freien Eintritt hatten, am Ende auch in der Höhe verdient, Landsberg kam über 90 Minuten zu keiner einzigen nennenswerten Torchance.

Memmingen siegt knapp in Aubstadt

SpVgg Greuther Fürth II – Seitenstraße 1b 1:1 (1:0)
1:0 Keller (2.), 1:1 Codjo-Evora (85.)
Erst in der Schlussphase gaben die kleinen Kleeblätter den Sieg gegen die Seitenstraßen-Kicker aus der Hand. In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel brachte Aaron Keller die Hausherren bereits nach zwei Minuten in Führung. Über 80 Minuten führten die Hausherren, am Ende war die Punkteteilung vor 861 Zuschauern aber insgesamt verdient.

1. FC Nürnberg II – FC Augsburg II 3:0 (1:0)
1:0 Horst (1.), 2:0 Osawe (60.), 3:0 Horst (75.)
Vor nur 257 Besuchern am Valznerweiher feierte der kleine Glubb im Duell der Zweitvertretungen einen klaren 3:0-Heimerfolg gegen die Augsburger. Nürnberg ging durch Luca Horst direkt zu Beginn in Führung, Augsburgs Keeper Wisbereit hielt sein Team lange im Spiel und parierte sogar einen Elfmeter. Als die Gäste aufkamen legten die Nürnberger durch Winners Osawe das 2:0 nach. Mit seinem zweiten Tor machte Horst dann eine Viertelstunde vor Ende endgültig alles klar.

TSV Aubstadt – FC Memmingen 0:1 (0:0)
0:1 Kirsamer (72.)
Der FC Memmingen verteidigte seinen zweiten Tabellenplatz mit einem knappen 1:0-Auswärtssieg in Aubstadt. Memmingen hatte mehr vom Spiel und auch die besseren Torchancen. Aubstadt enttäuschte hingegen erneut, durfte aber dennoch lange an einem Punktgewinn schnuppern, ehe Philipp Kirsamer das Spiel vor 585 Zuschauern zu Gunsten der Gäste entschied.