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In Aue erstmals im Profikader: Clemens Lippmann

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Lippmann Clemens Tsv 1860 U19

Die unglückliche Niederlage im Erzgebirgsstadion ist immer noch nicht ganz verdaut und doch gibt es auch positive Erinnerungen an die Partie. U19-Verteidiger Clemens Lippmann stand erstmals im Profikader und wird sukzessive an die 3. Liga herangeführt.

Clemens Lippmann erstmals im Profikader

Des Einen Glück, des anderen Leid: Durch die Verletzungen von Jesper Verlaat, Raphael Schifferl und Tim Danhof wurden vor der Winterpause drei Kaderplätze im Defensivbereich frei. So kam Sean Dulic in Essen zu seinem Drittligadebüt und stand auch gegen Verl und in Aue auf dem Platz. Ein weiterer Profiteur war Clemens Lippmann, der im Erzgebirge mit der Rückennummer 41 erstmals zum Spieltagsaufgebot der Löwen gehörte.

Zwar kam der Abwehrspieler beim 1:3 des TSV 1860 in Aue noch nicht zum Einsatz, dem 18-Jährigen wurde durch Trainer Argirios Giannikis jedoch eine Perspektive für die Zukunft aufgezeigt.

Auch Bruder Xaver bei den Löwen

Im Sommer 2023 wechselte Clemens Lippmann vom FC Deisenhofen an die Grünwalder Straße und etablierte sich bald als Stammspieler bei den A-Junioren der Löwen. In seiner Premierensaison absolvierte der gebürtige Münchner, der beim FC Schwabing 56 mit dem Fußball spielen begonnen hatte, 18 Partien für Münchens große Liebe in der U19 Bundesliga. In der laufenden Spielzeit kam Lippmann in der DFB Nachwuchsliga bislang zu 13 Einsätzen, bei denen ihm sogar drei Tore gelangen.

Neben Clemens ist übrigens auch sein Bruder Xaver beim TSV 1860 aktiv und kickt als defensiver Mittelfeldspieler in der U17 der Löwen. Wer weiß: Vielleicht sehen wir die beiden Brüder in ein paar Jahren gemeinsam in der 1. Mannschaft!

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Robert Reisinger besucht KZ-Gedenkstätte in Dachau

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Zu Zeiten des Nationalsozialismus spielte der TSV 1860 München alles andere als eine glorreiche Rolle. Heutzutage ist sich der Verein seiner Verantwortung bewusst und zeigt Haltung. Kurz vor Weihnachten besuchte Präsident Robert Reisinger als Zeichen für Solidarität, Toleranz und Respekt die KZ-Gedenkstätte in Dachau.

Robert Reisinger besucht KZ-Gedenkstätte in Dachau

Mit seinem Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau bekräftigte Robert Reisinger die Werte des Vereins und betonte die gesellschaftliche Verantwortung des TSV 1860 München. Bei der symbolträchtigen Übergabe eines signierten Mannschaftstrikots stellte der Präsident klar:

“Der TSV 1860 München steht klar für seine Werte gegen Antisemitismus und jede Form von Hass. Als Verein aus der Mitte der Gesellschaft setzen wir ein starkes Zeichen für Toleranz und Respekt!”

Das Löwen-Trikot wird in Kürze für einen wohltätigen Zweck versteigert, um ein weiteres Zeichen für Solidarität zu setzen.

Mit dem Besuch Reisingers in Dachau unterstrich der TSV 1860 München einmal mehr seine klare Haltung gegen das Vergessen und für eine offene, respektvolle Gesellschaft. Erst im Oktober hatte eine Senioren-Mannschaft der Löwen ein Solidaritätsspiel beim TSV Maccabi München absolviert. Auch hier war Robert Reisinger zugegen und erinnerte in seiner Ansprache an die unrühmliche Geschichte des TSV 1860 zu Zeiten des Nationalsozialismus. Zudem bezeichnete er es als Selbstverständlichkeit, dass die Löwen dem jüdischen Verein im Kampf gegen Vorurteile, Fremdenhass und Antisemitismus zur Seite stehen.

Titelbild: TSV 1860 München e.V.

Heute vor 32 Jahren: 1860 beim Hallenturnier in Prag

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1860 Hallenturnier

Aus einer Zeit tiefer Depression – die Löwen waren nach dem umjubelten Aufstieg in die 2. Liga im Juni 1991 ein Jahr darauf umgehend wieder und diesmal wirklich sportlich in die Bayernliga zurückgefallen – datiert ein Auftritt des TSV 1860, der nach großem internationalem Fußball klingt: Das Hallenturnier in Prag am 27. und 28. Dezember 1992.

1860 Deutscher Meister 1996

Hallenturniere waren – für die jüngeren Leser, die das vielleicht nicht auf dem Schirm haben – das große Ding der Winterpause in den 1980ern und frühen 1990ern. Gegen Ende dieses Zeitalters durfte sich unser Lieblingsverein ja sogar einmal als Deutscher Hallenmeister feiern lassen. 1996 in Dortmund.

Eintrittskarte: Zwei Turniertage für 25 tschechische Kronen
Löwenfans im Oberrang der Prager Halle

In der Halle: Enttäuschende Auftritte der Löwen…

Von derlei Erfolgen wagte anno 1992 noch keiner der rund 200 Unentwegten, die sich nach den Weihnachtsfeiertagen auf den Weg in die tschechische Hauptstadt machten, zu träumen. Und auch manch anderes Erlebnis dieses Ausflugs in die Goldene Stadt hatte vorab niemand vor Augen. Dazu weiter unten mehr. Die sportlichen Erwartungen waren bei den Fans auf alle Fälle gering. Die Löwen gaben bei Hallenturnieren zu jener Zeit meist einen sehr braven Gast: Die Anhänger füllten die Kassen der Veranstalter und unterhielten das übrige Publikum mit beeindruckendem Support. Die Darbietungen der Akteure auf Parkett oder Kunstrasen waren hingegen zumeist eher enttäuschend. So hatte man zehn Tage vor dem Prag-Ausflug beim Turnier in Linz alle vier Vorrundenspiele verloren und am Ende den neunten und vorletzten Platz belegt – hinter fußballerischen Schwergewichten, wie einem SV Haka Traun und SC Galati aus Rumänien.

Gästevorstellung im Programmheft

…auch in Prag

In Prag lief es nicht anders. Der erste Turniertag bescherte den mitgereisten Löwenfans, die für beide Turniertage 25 Kronen Eintritt (umgerechnet etwa eine Deutsche Mark) entrichtet hatten, zwei 1:3-Niederlagen gegen den offiziellen Veranstalter Slavia und den Zweitligisten Chmel Blsany. Am zweiten Tag folgte noch ein kleiner, ein wenig versöhnender Achtungserfolg mit einem 2:2 gegen die Nationalmannschaft der CSSR. Als Letzter der Gruppe B war man damit ausgeschieden. Das dritte Spiel hat dafür durchaus eine historische Dimension: Der Auftritt der Nationalmannschaft beim Turnier war der letzte in dieser Zusammensetzung – nur drei Tage später wurde die Tschecheslowakische Republik aufgelöst und die beiden eigenständigen Staaten Tschechien und Slowakei entstanden. Und damit auch zwei verschieden Nationalteams.

Konflikte in der Halle

Der Geist dieser bevorstehenden eigentlich friedlichen Trennung zweier osteuropäischer Staaten umwehte auch das Hallenturnier. Die in Gruppe A antretende Mannschaft aus der (zukünftigen) slowakischen Hauptstadt wurde von den immerhin 8.000 Zuschauern in der Halle bei jedem Ballkontakt mit einem gellenden Pfeifkonzert eingedeckt. Ein schier unglaublicher Hass schlug den Akteuren von Slovan Bratislava entgegen, sowohl von Familienvätern auf den Sitzplätzen, als auch aus dem zahlenmäßig mit Abstand größten Fanblock von Sparta Prag. Und auch die Löwenfans sollten im Laufe des Turniers Bekanntschaft mit jenen Gestalten machen, die sich hinter einer riesigen Fahne mit der Aufschrift „Ultras Prague“ versammelt hatten: Gegen Ende des ersten Turniertages – der Anhang in weiß-blau hatte gerade den Ehrentreffer zum 1:3 gegen Blsany durch Thomas Ziemer bejubelt – wurde im gegenüberliegenden Fanblock der besagten Sparta-Ultras die große „GP LIONS“-Fahne des Fanclubs Göppinger Löwen, präsentiert. Die offensichtlich an Krawall interessierten Einheimischen hatten eine Gelegenheit genutzt und das Banner, das zuvor am Rand des Löwenblocks gehangen hatte, entwendet. Für einen Teil des Münchner Anhangs stand außer Frage, dass man dies nicht so im Raum stehen lassen könne und man machte sich mit vereinzelt durchaus weichen Knien auf den Weg zum Fanblock auf der gegenüberliegenden Seite, um die Fahne der Göppinger zurückzuholen… Die zu jener Zeit recht aktive Münchner Hooliganszene, die insbesondere in der Vorsaison bei den Duellen mit dem VfB Leipzig, Waldhof Mannheim oder dem 1. FC Saarbrücken aktiv für Aufmerksamkeit gesorgt hatte, war – man darf aus Gründen der Vernunft heute wohl sagen: zum Glück – nicht mit nach Prag zum Hallenturnier gereist. So kam es hinter dem Sparta-Sektor und vor der Halle zwar zu einigen massiven Handgreiflichkeiten, bei denen die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt in Unterzahl deutlich den Kürzeren zogen, eine komplette Eskalation, die womöglich einen Abbruch des Turniers zur Folge gehabt hätte, geschah aber nicht – Polizei war zu diesem Zeitpunkt in der Halle übrigens nicht anwesend. Einige Glastüren gingen noch zu Bruch und für den damals 17jährigen Verfasser dieser Zeilen waren die Eindrücke zumindest so nachhaltig, dass schon auf der Rückreise aus der tschechischen Hauptstadt ein Gastbeitrag für den FAN TREFF verfasst wurde. Das sogenannte „Fußballszene-Magazin“ war damals das bundesweite Printforum für Fans rund um alle Themen zum Geschehen neben den Fußballplätzen. Der Artikel erschien dann in Ausgabe 72 im März 1993. Aktualität im Offline-Zeitalter.

Im FAN TREFF schildert der damals 17jährige Augenzeuge die Ereignisse in der Halle

Der Auftritt in Prag heute und morgen vor mehr als drei Jahrzehnten war das letzte Hallenturnier des „Budenzaubers 1992/93“. Danach verabschiedeten sich die Spieler des TSV 1860 bis zum 18. Januar in den Urlaub. Für den Verein blieben 15.000 DM Antrittsgage hängen und für Coach Werner Lorant die Erkenntnis, dass „wir halt keine Hallenkünstler haben.Dafür werden wir Bayernligameister und steigen auf,“ schob er aber gleich mit einem Zwinkern nach. Gesagt – getan. Und was in den folgenden Jahren sportlich dann noch so passierte, sollte ja bekannt sein.

Jahresrückblick 2024 von Stefan Kranzberg – die nächste Generation

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Stefan Kranzberg Jahresrückblick

Auch dieses Jahr lassen wieder einige Redakteure sowie unser Neuzugang Nina ihr Löwenjahr Revue passieren. Der Jahresrückblick 2024 von Stefan Kranzberg befasst sich auch mit der nächsten Generation beim TSV 1860.

Jahresrückblick 2024 von Stefan Kranzberg

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Das war bereits am 13.01., als mein Sohn sein erstes Spiel mit den Profis erleben durfte. 1860 siegte bei Schwarz-Weiß Bregenz mit 6:3 und Nino konnte ein paar Fotos mit seinen Helden machen. Ein paar Monate später waren wir auch zusammen beim Pokalspiel in Marktoberdorf – für ihn ein besonderes Erlebnis. Als kleiner Bub an Vaters Hand…

Auch die persönliche Verabschiedung von Frank Schmöller nach dem finalen Saisonspiel der U21 in Sonthofen war etwas ganz Besonderes. Da ging ein Großer, aber Gott sei Dank stehen wir weiter in Kontakt.

Zudem bin ich noch immer sehr froh, dass uns nach dieser Wahlkampf-Schlammschlacht das Bündnis erspart blieb.

Titelbild Fotogalerie Fc Sonthofen Tsv 1860 U21

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Da blieben mir besonders die Auswärtsspiele in Essen in Mai (Nichtabstieg!) und Aachen positiv in Erinnerung. Weniger wegen des Spiels als solchem, sondern vielmehr wegen des ganzen Drumherum mit Groundhopping etc.

Wenn ich ein Heimspiel rauspicken müsste, dann das 3:1 gegen Ingolstadt im Februar mit diesem sensationellen Eigentor der Schanzer.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Da komme ich an Lukas Reich nicht vorbei. Von der Jugend direkt zu den Profis, dazu Juniorennationalmannschaft und ein Löwe durch und durch. Was will man mehr?

Reich 1860 Bangerter
Reich & Bangerter – die Zukunft der Löwen

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Diesbezüglich waren wir durchaus verwöhnt. Thore Jacobsen und Tunay Deniz trafen aus großer Distanz, das schönste Tor für mich war aber der Fallrückzieher von Raphael Ott bei der desaströsen Heimniederlage gegen Viktoria Köln.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Dieser vereinsinterne Konflikt zwischen Präsidium und Verwaltungsrat war schon schwer zu ertragen. Darüber hinaus haben mich die Protagonisten des Bündnis Zukunft und von Weiß & Blau für den TSV sowie Hasan Ismaik mit seinem Wahlkampf vor der Mitgliederversammlung oftmals den Kopf schütteln lassen. So viele Worte, so wenig Substanz, so viel Opferrolle…

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Das ist mittlerweile so viel, dass es den Rahmen sprengen würde. Wichtig wäre natürlich, dass man zumindest innerhalb des Vereins wieder auf einen grünen Zweig kommt und mit einer Stimme spricht.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Platz 9.

Dominik Martinovic Kandidat bei 1860?

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Trainingsgelände TSV 1860 München Grünwalder Straße Winter

Die Winterpause hat begonnen und die Diskussionen über Wintertransfers nehmen so langsam Fahrt auf. Nun gibt es auch das erste Gerücht, das die Löwen betrifft: Dominik Martinovic soll ein Kandidat beim TSV 1860 München sein.

Martinovic unglücklich in Kroatien

Aktuell steht Dominik Martinovic beim kroatischen Erstligisten Slaven Belupo unter Vertrag. Dort will es aber nicht so recht laufen für den in Stuttgart geborenen Deutsch-Kroaten. In der laufenden Saison bringt es der Stürmer auf elf Einsätze, ein Tor und ein Vorlage. Reviersport zur Folge zieht es Martinovic daher zurück nach Deutschland. Mit 42 Toren und 27 Assists in 141 Spielen hat er seine Drittligatauglichkeit nachhaltig unter Beweis gestellt. Besonders beim SV Waldhof Mannheim zeigte Martinovic von 2020-2023 sein Können. Löwenfans dürfte Martinovic besonders vom 1:3 des TSV 1860 München gegen Waldhof am 30.11.2021 in Erinnerung sein, als er zwei Treffer zum Auswärtssieg der Mannheimer beisteuerte.

Martinovic nicht nur bei 1860 im Gespräch

Dem Reviersport zur Folge ist Martinovic nicht nur bei 1860 im Fokus. Gleich mehrere Drittligisten scheinen an ihm interessiert zu sein. Besonders Alemannia Aachen scheint ein Auge auf den Angreifer geworfen zu haben, um seine Offensivprobleme in den Griff zu bekommen. Neben 1860 und der Alemannia wird auch von Interesse seitens Arminia Bielefeld, 1. FC Saarbrücken und Martinovics Ex-Klub Waldhof Mannheim berichtet. Zwar lahmt die Offensive der Löwen ja bekanntlich etwas, aber auf Grund der Verletzungsmisere in der Innenverteidigung gehen wir davon aus, dass Dr. Christian Werner eher Neuzugänge in diesem Bereich sucht. Aber möglich ist natürlich alles.

sechzger.de Talk 190: Jahresabschluss bei Erzgebirge Aue

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Sechzger.de Talk Folge 190 Niederlage Zum Jahresabschluss Bei Erzgebirge Aue, Hinrundenbilanz Des TSV 1860 München Saison 2024 25

Pünktlich zum Weihnachtsfest gibt es die sechzger.de Talk Folge 190 auf die Ohren. Jan unterhält sich dabei mit Thomas und Peter über die aktuelle Lage beim TSV 1860 München. Ausführlich besprochen wird natürlich das Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue. Zudem ziehen die drei Redakteure eine Bilanz nach der absolvierten Hinrunde. 19 Spiele sind pünktlich zum anstehenden Jahreswechsel absolviert.

Auswärtsspiel in Aue

Eigentlich war es ein guter Auftritt des TSV 1860 München beim Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue. Dennoch stand nach 90 Minuten eine Niederlage zu Buche, zudem trafen ausgerechnet die Ex-Löwe Kilian Jakob und Marcel Bär für die Gastgeber. Durch die dritte Niederlage in der Fremde gehen die Löwen, die erneut von zahlreichen Fans begleitet wurden, als Tabellen-14. in die Winterpause. Während der eine aus einer bestimmten Sichtweise damit zufrieden ist, zeigen sich viele Löwenfans vom aktuellen Zwischenstand enttäuscht. Insbesondere das schwache Abschneiden vor eigenem Publikum ist vielen ein Dorn im Auge.

19 Spiele vorüber – eine Hinrundenbilanz

Da pünktlich zum Weihnachtsfest die ersten 19 Partien und somit die Hinrunde absolviert ist, bietet sich eine Zwischenbilanz im Talk Nummer 190 an. Thematisiert wird dabei nicht nur die bereits angesprochene Heimschwäche, sondern auch das Ausscheiden aus dem Toto-Pokal und das starke Abschneiden bei Auswärtsspielen. Fortgesetzt wird auch die Trainerdiskussion, die die Löwenfans in den letzten Wochen immer wieder beschäftigt. Insbesondere nach der klaren Heimniederlage gegen den SC Verl waren Stimmen laut geworden, die einen Wechsel auf der Trainerposition befürworteten. Doch auch in der aktuellen Ausgabe sind sich die drei Teilnehmer bei einer Fragestellung einig.

Der sechzger.de Talk 190 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Giesinger Gedanken zu Weihnachten: So far away

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Wenn wir früher Parties gemacht haben – es ist lange her und manchmal gab es sogar einen Heimsieg des TSV 1860 München zu feiern, noch dazu in der Bundesliga! – blieb ein Großteil der Gäste meist über Nacht. Nach durchfeierter Nacht stand am nächsten Morgen immer das gemeinsame Aufräumen der jeweiligen Lokalität an. Dabei entwickelte sich das Ritual, eine selbstgebrannte CD mit dem Titel “Aufräummusik” anzuhören. Das erste Lied auf dieser CD war “so far away” von den Dire Straits.

In der Tristesse angekommen

Wenn ich mich an bessere Zeiten erinnere, habe ich oft dieses Lied im Ohr. Es erinnert mich an lustige durchzechte Nächte auf wilden Parties mit meinen Freunden. Und den unschönen Moment am nächsten Morgen, wenn die Party vorbei war und die graue Wirklichkeit des Lebens so langsam wieder in den Vordergrund rückte. Und irgendwie habe ich dieses Lied aktuell auch immer wieder im Ohr, wenn ich über den TSV 1860 nachdenke. Im siebten Jahr in der dritten Liga sind wir nun wirklich in der Tristesse angelangt. Obwohl wir einen Kader haben, der nominell meines Erachtens für’s erste Drittel langen sollte, rangieren wir nach der Hinrunde auf Rang 14 der Tabelle. Zu Hause haben wir nach der Hinrunde eine schlicht und einfach indiskutable Ausbeute von zwei Heimsiegen. Immerhin liefert die Mannschaft halbwegs zuverlässig auswärts ab, sonst würde mir wahrscheinlich “I’m going down” von Bruce Springsteen durch den Kopf schallen.

Nirgendwo läuft es bei Sechzig im Moment

Aber nicht nur auf dem Platz gibt 1860 momentan eine mehr als schlechte Figur ab. Nachdem Finanz-GF Mueller Anfang September gefeuert wurde, versprach man uns “zeitnah” einen Nachfolger. Heute ist Weihnachten und wir warten immer noch. Aber wir warten nicht nur, wir mussten auch über Wochen Zeugen eines unwürdigen Schauspiels um den Nachfolger werden. Zum Einen präsentierte man uns Anton Hiltmair, seines Zeichens stolzer Wedler von roten Schals, als Nachfolger. Zum Anderen brach ein Streit auf offener Bühne zwischen dem Verwaltungsrat und dem Präsidium um die Personalie Hiltmair und Zugeständnisse an Hasan Ismaik für weitere Darlehen aus. Warum man das nicht hinter den Kulissen besprechen kann und stattdessen vor der versammelten Öffentlichkeit streiten muss, bis das Blut spritzt, werde ich nie verstehen können. Neu ist auf jeden Fall, dass es Hasan Ismaik gelungen ist, die e.V.-Seite zu spalten.

Die KGaA ein Fass ohne Boden

Im Zuge der neuen Darlehen von Hasan Ismaik kam auch heraus, dass die KGaA trotz Konsolidierungskurs weiterhin ein Draufzahlgeschäft von etwa 2 Mio. Euro pro Saison ist. Wenn es nicht gerade Sondereffekte wie den Verkauf eines Spielers Marke Morgalla gibt. Den gibt es aber leider nicht jedes Jahr. Um aber mehr Morgallas zu “produzieren”, wären Einsätze unserer Eigengewächse bei den Profis wichtig. Nicht nur, um sie ins Schaufenster zu stellen, sondern auch um bares Geld vom DFB-Nachwuchsfördertopf zu kassieren. Aber bis auf Lukas Reich finden kaum junge Spieler aus unserem NLZ einen Platz in der Aufstellung der Profis.

Keine Fortschritte beim Stadion

Auch beim Thema Stadion ist ein weiteres Jahr verstrichen, in dem wieder mal genau nix vorwärts gegangen ist. Zuletzt fühlte sich OB Reiter berufen, 1860 ein Ultimatum bis Ende 2025 für eine Entscheidungsfindung zum Umbau des Sechzgerstadions auszurufen. So wie ich das sehe, wird 1860 weiter mit babylonischer Stimmenvielfalt der Stadt München entgegentreten, so dass wir am Ende wahrscheinlich froh sein können, wenn das Grünwalder Stadion überhaupt auf “gehobenes Amateurniveau” modernisiert wird. Passt immerhin zu den Auftritten der Mannschaft in ebenjenem Stadion.

 “So far away” von 1860

Vor diesem Hintergrund muss man sich nicht wundern, dass die Atmosphäre im Sechzgerstadion immer trauriger wird. Wahrscheinlich geht es vielen Löwenfans ähnlich wie mir. Nachlassender Support und unübersehbare Lücken im Stadion sprechen eine eindeutige Sprache. Ich habe freiwillig auf die letzten fünf Spiele der Löwen verzichtet. Das gab es noch nie! Außer es wurde im zugigen Münchner Norden gespielt. Los ging es mit der Reise nach Aachen, die ich wegen einer Gleisbaustelle und absehbaren ellenlangen Verspätungen nicht angetreten habe. Ein absolutes Novum! Nach Völklingen zum Aufstiegsspiel wäre ich zur Not über Vladivostok, Timbuktu oder Kalkutta angereist. Damit war der Präzedenzfall geschaffen und ich konnte mich nicht mehr aufraffen, die folgenden vier Spiele im Stadion zu verfolgen. Aber Trainer Giannikis würde sicher sagen: “Lassen wir die letzten fünf Spiele weg und klammern den Sommerurlaub aus, dann hast Du alle Spiele gesehen.” Alles in allem bin ich soweit entfernt vom TSV 1860 wie seit der Arena-Zeit nicht mehr.

Mein Weihnachtswunsch

Und so driften 1860 und ich immer weiter auseinander. Ein Gefühl, das mir Sorgen macht, aber gegen das ich aktuell machtlos bin. Daher würde ich mir wünschen, dass 1860 irgendetwas macht, dass mich wieder etwas fühlen lässt. Irgendwas… Spielt wieder mit Herz, stoppt die weitere Verschuldung der KGaA, bringt beim Stadion was voran, vertretet den e.V. mit einer Stimme! Einfach irgendwas! Bitte lieber Weihnachtsmann, mache, dass ich 1860 gegenüber wieder etwas empfinden kann und nicht mehr so far away bin!

sechzger.de wünscht fröhliche Weihnachten

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Frohe Weihnachten 2024

Die gesamte sechzger.de Redaktion wünscht Euch fröhliche Weihnachten und eine erholsame Zeit zwischen den Jahren. Möge der Zauber von Weihnachten Licht und Wärme in Euer Zuhause bringen und 2025 mit Glück, Gesundheit und Erfolg erfüllen.

Genießt die Feiertage im Kreise Eurer Liebsten und lasst den Alltag für einen Moment ruhen. Wir freuen uns auf ein neues, gemeinsames Jahr mit den Löwen und hoffentlich vielen positiven Erlebnissen.

Auf sechzger.de versüßen wir Euch die Zeit bis dahin mit einigen Spielen aus der Historie des TSV 1860 und dem einen oder anderen Jahresrückblick.

Wir bedanken uns bei Euch von Herzen für all die schönen Momente und Eure Treue in diesem Jahr.

Slalom in Alta Badia: Straßer erneut ausgeschieden

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Strasser Stockerl Kitzbühel

Linus Straßer und die Fußballprofis des TSV 1860 München haben etwas gemeinsam in diesen Tagen. Es will nicht so recht laufen im Moment und woran es liegt, weiß man nicht wirklich. Straßer ist heute beim Slalom im italienischen Alta Badia erneut ausgeschieden.

Straßer in Alta Badia ausgeschieden

Der Skilöwe ging mt der guten Startnummer 2 ins Rennen und zeigt auf schwieriger Piste keine gute Fahrt. Dennoch konnte er sich für den zweiten Durchgang qualifizieren. Das lag vor Allem daran, dass sich im ersten Lauf eine wahrhaftige Ausfallorgie ereignete. Nicht weniger als 22 Läufer erreichten das Ziel im ersten Durchgang nicht. So landete Straßer mit 2,58 Sekunden Rückstand auf dem 18. Platz. Als 30. qualifizierte sich mit Anton Grammel ein weiterer DSV-Läufer gerade noch für den zweiten Durchgang. In Führung lag Timon Haugan aus Norwegen.

Einfädler im zweiten Durchgang

Tremmel eröffnete also den zweiten Lauf und schafte es bis in Ziel. Am Ende reichte es für den Tegernseer zu Rang 25 mit 4,32 Sekunden Rückstand. Straßer gelang eigentlich ein passabler zweiter Lauf. Allerdings fädelte er in Sichtweite des Ziels ein und ist somit erneut ausgeschieden. Damit brachte der Skilöwe um dritten Mal im vierten Slalom kein Ergebnis ins Ziel. “Spaß macht das nicht”, äußerte sich Straßer im “BR” resigniert. Das Rennen gewann Timon Haugan aus Norwegen vor Loic Meillard aus der Schweiz und Atle Lie McGrath (NOR).

Dorigo in St. Moritz ebenfalls ausgeschieden

Nicht viel besser erging es Fabiana Dorigo bereits am Samstag im Super G der Damen in St. Moritz. Dort schied die Skilöwin ebenfalls aus. Der für Sonntag geplante zweite Super G wurde wegen starken Windes abgesagt. Weiter geht’s im Weltcup für die Herren 28.12. in Bormio. Straßer wird wahrscheinlich am 08.01. beim Slalom in Madonna di Campiglio das nächste Mal am Start sein, wo er 2022 Dritter wurde. Dorigo dürfte beim Riesenslalom der Damen am 18.12. am Semmering das nächste Mal im Einsatz sein.

 

Löwinnen in der Hinrunde: Ein Fazit vor Jahreswechsel

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Sv Djk Taufkirchen Tsv 1860 Löwinnen Saisonauftakt

Die Frauenmannschaft des TSV 1860 verabschiedete sich mit einem Kracher in die Winterpause. Im Finale des Kreispokals setzten sich die Löwinnen gegen die SG TSV Haar durch. Jetzt, mit  dem Pokal in der Tasche, ist es an der Zeit ein erstes, zaghaftes Fazit zu ziehen.

Dazu erst einmal ein paar Zahlen: Aktuell stehen die Löwinnen mit dem Ende der Hinrunde auf dem dritten Tabellenplatz. 10 Siege, ein Remis und eine Niederlage. Ergibt 28 Punkte insgesamt. Nur zwei Zähler trennt die Mannschaft von Mariano Frate von einem Aufstiegsplatz. Konkurrenz machen hier die SG Haar und DJK Pasing. Diese gilt es ab März einzuholen. Auf die Frage, ob man denn nun weiter auf die Bezirksliga hinarbeitet, ist sich zumindest Frate sicher: „Absolut!“

Highlights im ersten Kreisliga-Jahr

Der Frauen-Trainer freut sich auf die Rückrunde. Sein Highlight: „Natürlich die kompletten Pokalspiele. Auch gegen Haar zu spielen. Der Ausflug nach Kaiserslautern war ein richtig schönes Wochenende.“ Es ging für die Mannschaft also schon vor Saisonbeginn gut los. Zum Freundschaftsspiel lud die Damenmannschaft des 1. FC Kaiserslautern im vergangenen August. „Das war ein Riesending, was man in einer Amateur-Karriere nicht immer erleben darf“, meint Frate. Zur Krönung gewannen die Münchnerinnen das prestigeträchtige Duell mit 6:4.

Anschließend gelang auch der Start in die Saison. Den höchsten Sieg erzielten das Team im dritten Spiel der Hinrunde gegen die SG FC Aschheim/Kirchheimer SC. Bei diesem 8:0-Heimsieg trafen gleich fünf Spielerinnen der Heimmannschaft: Lily Brown Winter, Lisa Städtler, Kira Winter, Stefanie Stepberger und Sarah Britzke. Apropos, hier noch ein kleiner Einwurf zur Heimbilanz: Die erste Frauenmannschaft hat an der Sportanlage in der St.-Martin-Straße noch kein einziges Mal verloren! Bei sechs Spielen gab es nur ein einziges Remis. Mit 31 Treffern ist das Team auch die treffsicherste Heimmannschaft.

An dieser Stelle eine Übersicht der Top-Torschützinnen der Kreisliga: Kira Winter führt diese Liste nämlich mit 18 Treffern an, gefolgt von Stefanie Stepberger mit 9 Toren und Lily Brown Winter, die achtmal traf. Im Rennen um die beste Torschützin der Kreisliga bleibt Kira Winter, wie bereits letzte Saison, weiter vorne dabei. In der Kreisklassen-Zeit reichte es jedoch letztlich nicht für die begehrte Torjäger-Kanone.

Start in die Hinrunde

Aber nicht alles war so einfach, wie es für uns Zuschauende vielleicht wirkte. Es gab einige Langzeit-Verletzte und daher direkt zu Beginn eine Umstellung im Kader. Viele Spielerinnen verpassten das Training zudem wegen Grippe-Erkrankungen.

„Mit der Startelf, wie ich sie mir im Kopf vorstelle, sind wir noch nicht aufgelaufen“, meint Cheftrainer Frate. Aber die jungen und teils noch etwas unerfahrenen Spielerinnen konnten sich dafür bereits früh beweisen. Trotz anfänglicher Unsicherheiten gelang der perfekte Start in die Saison.

Der Kader hat sich durchgebissen und gekämpft, die Punkte sind natürlich auch nicht vom Himmel gefallen. Der Einsatz lässt sich auch an der Fairness erkennen: Dort schneiden die Löwinnen ausnahmsweise mal als Letzte ab. Insgesamt erhielten die Spielerinnen in den Liga-Spielen 13 gelbe Karten, eine Gelb-Rote und eine rote Karte. Damit ist der TSV auch hier die Nummer eins. Bei keiner anderen Mannschaft zückten die Unparteiischen so fleißig die Karten wie bei Sechzig. Die Ampel-Karte gab es für Sandra Böhnke im Heimspiel gegen Dornach (3:1). Rot sah Leonie Lauth gegen FC Aschheim (8:0-Sieg für die Löwinnen).

Rückrunde für die Löwinnen

Jetzt wird es am Sechser erst einmal ruhig. Das erste Spiel der Frauen findet am Sonntag, den 16. März um 17 Uhr, statt. Da geht es auswärts nach Milbertshofen, idealerweise geht sich das dann auch wunderbar mit der Terminierung zum Profi-Spiel gegen die SpVgg Unterhaching aus. Im Bezirkspokal stehen die nächsten Gegnerinnen der Löwinnen auch schon fest: Am 19. April (Samstag, 16 Uhr) gastiert Bad Aibling an der Sportanlage.

Für das letzte Spiel der Saison geht es schließlich zur SG Haar/Grasbrunn, wo wir uns hoffentlich über eine gelungene Rückrunde und den Aufstieg unserer Löwinnen freuen können!