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23.03.2012: Benjamin Lauth köpft 1860 zum Sieg in Dresden

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Dresden TSV 1860 München Free-TV

Wahnsinn, auch schon wieder zwölf Jahre her… Am 23.03.2012 siegte der TSV 1860 durch einen Treffer von Benny Lauth mit 1:0 in Dresden, der Aufstiegszug war jedoch schon vorher abgefahren.

Aufstiegszug bereits abgefahren

Nach dem äußerst enttäuschenden 1:4 gegen die SpVgg Greuther Fürth am Wochenende zuvor betrug der Abstand der Löwen auf den Relegationsplatz nach dem 26. Spieltag bereits neun Punkte. Eine weitere Saison in der 2. Bundesliga war also quasi gebucht und es galt nur noch darum, die Spielzeit ordentlich zu Ende zu bringen.

Als Tabellensechster musste der TSV 1860 heute vor zehn Jahren bei Aufsteiger Dynamo Dresden ran, der als Neunter die Erwartungen bis zu diesem Zeitpunkt bereits übererfüllt hatte. Freitag Abend, Flutlicht, knapp 30.000 Zuschauer – es war angerichtet!

Lauth köpft 1860 zum Sieg in Dresden

Löwen-Trainer Reiner Maurer hatte nach der Pleite gegen die Kleeblätter reagiert und brachte Schindler und Stahl in der Startelf für Buck und Aygün. Der TSV 1860 hatte mehr Ballbesitz und kontrollierte die Partie, während Dynamo Dresden mit dem Pressing der Löwen nicht zurecht kam. Sechzig erarbeitete sich einige erfolgsversprechende Chancen, doch Lauth, Volland, Aigner und Vallori vergaben die Führung.

Nach der Pause änderte sich das Bild und plötzlich waren die Sachsen das tonangebende Team. Kiraly hielt die Null für die Löwen fest und auf der Gegenseite schlug Benny Lauth eiskalt zu. Nicu flankte vom linken Flügel mit Schnitt zum Tor und dort köpfte der Fischbachauer zum zu diesem Zeitpunkt überraschenden 0:1 ein (61.).

Drei Punkte im Gepäck

Dresden warf nun alles nach vorne, 1860 war in der Defensive gefordert, hielt dem Druck aber stand. Natürlich kam den Löwen auch zugute, dass sich der Dynamo zehn Minuten vor Schluss selber dezimierte, als Koch mit Gelb-Rot vom Platz musste. So ging Sechzig am Ende als nicht unverdienter Sieger vom Platz und fuhr mit drei Punkten im Gepäck zurück in die Heimat.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Maurer schenkte am 23.03.2012 folgender Löwen-Elf sein Vertrauen.

Kiraly – Schindler, Vallori, Bülow, Rukavina – Stahl, Bierofka, Nicu (88. Feick), Aigner – Volland (90. Maier), Lauth (89. Buck)

Bank:
Ochs, Steinhart, Kotzke, Wood

Tor:
0:1 Lauth (61.)

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U21 – TSV 1861 Nördlingen

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm U21 U19 U17 Löwinnen NLZ Dritte Vierte

Drei ernüchternde Niederlagen hat die U21 des TSV 1860 nach der Winterpause einstecken müssen und möchte diesen Negativlauf am Samstag gegen den TSV 1861 Nördlingen endlich stoppen.

Auch die 3. und 4. Mannschaft der Löwen wussten zuletzt nicht zu überzeugen und brauchen im Aufstiegskampf dringend drei Punkte. Besondere Highlights warten auf die U11 des TSV 1860, die sich am Wochenende in Wien mit der Austria und Rapid messen wird.

TSV 1860 U21 empfängt den TSV 1861 Nördlingen

1:2 in Dachau, 1:4 gegen Landsberg und zuletzt 2:3 bei Türkspor Augsburg – den Re-Start hatten sich Frank Schmöller und seine Jungs sicher anders vorgestellt. Gegen den TSV 1861 Nördlingen sollen nun endlich wieder drei Punkte her, die Aufgabe ist indes keine einfache. Die Schwaben liegen derzeit auf Platz 4 der Bayernliga-Tabelle und haben bereits sechs Zähler mehr auf der Habenseite als die Löwen, verloren am vergangenen Wochenende zuhause mit 0:4 gegen den FC Deisenhofen.

Besonders aufpassen muss die Schmöller-Elf auf das Offensivtrio Simon Gruber, Sasa Maksimovic und Alexander Schröter, das zusammen in der laufenden Saison bereits 29 Treffer erzielen konnte. Im Hinspiel trennten sich beide Teams in Nördlingen 1:1, wobei Mansour Ouro-Tagba in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter verschoss.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 20.03.

18.00 Uhr: TSV Grünwald U13 – U12 1:6
18.15 Uhr: SV Lohhof U14 – U13 1:3
18.30 Uhr: U9 – FC Unterföhring U10 3:0

Donnerstag, 21.03.

15.00 Uhr: LASK – Profis 1:0

Freitag, 22.03.

19.30 Uhr: SG Grafing/Ebersberg/Kirchseeon – Senioren C -:-
20.00 Uhr: Senioren A – FSV Harthof München -:-

Samstag, 23.03.

11.00 Uhr: Austria Wien – U11 -:-
12.00 Uhr: U19 – FC Ingolstadt 04 -:-
13.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U15 -:-
14.00 Uhr: U21 – TSV 1861 Nördlingen -:-
15.00 Uhr: Kirchheimer SC – Löwinnen U17 -:-
15.00 Uhr: Vierte – SV Planegg-Krailling II -:-
17.30 Uhr: Dritte – SV Planegg-Krailling -:-
18.00 Uhr: AFG Bergstraße – Futsal -:-

Die U10 nimmt am Samstag und Sonntag an einem Turnier des FV Löchgau teil.

Sonntag, 24.03.

09.30 Uhr: U9 – FC Biberg U10 -:-
10.30 Uhr: Rapid Wien – U11 -:-
11.00 Uhr: Löwinnen II – FC Ottobrunn -:-
11.30 Uhr: U14 – FC Ergolding U15 -:-
13.00 Uhr: Löwinnen I – SV DJK Taufkirchen -:-
14.00 Uhr: U17 – FC Ingolstadt 04 -:-
15.00 Uhr: Viktoria Aschaffenburg U17 – U16 -:-

Mueller: “Nicht verunsichern lassen”

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Mueller: "Nicht verunsichern lassen"
Mueller: "Nicht verunsichern lassen"

Beim Eishockey-Showtraining mit den Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr-Arena standen nicht nur etliche Löwen-Kicker auf dem Eis und lieferten den etwa 200 Zuschauer einige lustige Bilder und Wettkämpfe. Wir hatten dabei außerdem die Möglichkeit kurze Interviews zu führen. In einer dreiteiligen Interview-Serie haben wir mit Trainer Argirios Giannikis, Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und Keeper Marco Hiller gesprochen.

Mueller: “Können neue Zielgruppen erschließen”

sechzger.de: Wie kam die Kooperation mit den Tölzer Löwen zustande und was erhoffen sich beide Seiten davon?

OM: Aus der Organisation kam der Impuls, ob wir eine Zusammenarbeit prüfen wollen. Wir haben uns mit den Mitarbeitern zusammengesetzt und das Konzept aufgestellt. Es ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Aus unserer Sicht wollen wir zeigen, dass wir rausgehen wollen und die Löwen in die Region tragen. Wir können hier neue Zielgruppen erschließen. Die Zielgruppe Eishockey ist hier groß und es gibt viel Potenzial für uns.

Mueller: “Sitzen nicht im Elfenbeinturm”

sechzger.de: Geht es dabei eher um die Struktur in der Organisation oder mehr um die Außendarstellung?

OM: Wir wollen rausgehen zu den Leuten in die Region und zeigen, dass wir nicht nur im Elfenbeinturm sitzen. Das ist uns wichtig. Die Tölzer können sich bei uns ein wenig zum Aufbau der Organisation abschauen. Wir sind keine Konkurrenz und können uns gegenseitig helfen.

sechzger.de: Sie haben bereits in Köln im Eishockey gearbeitet, wie ist ihr Bezug zu der Sportart?

OM: Ich bin gebürtiger Schwarzwälder, das heißt früher war Schwenningen meine Eishockey-Anlaufstation. Wir haben früher immer auf dem Weiher Eishockey gespielt – ohne Ausrüstung. Stock, Puck und aufs Eis. Die Beziehung gibt es nach wie vor, aber ich war lange nicht mehr auf dem Eis. Es war schön wieder die Kabine und Eishockey zu riechen. Wie anno dazumal.

Mueller: “Nicht verunsichern lassen”

sechzger.de: In den letzten drei Spielen gab es keine Punkte, wie wichtig wird das Spiel in Freiburg?

OM: Freiburg wird natürlich wichtig. Wir haben die drei Top-Teams der Liga als Gegner gehabt. Da kann man schon mal so rausgehen, wie wir jetzt rausgegangen sind. Wir sollten uns nicht verunsichern lassen, konzentriert bleiben und unser Ding machen. Dann wird der Klassenerhalt gelingen.

Fotogalerie zu LASK – TSV 1860 München

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LASK TSV 1860 Fotogalerie

Donnerstag, 15 Uhr – nicht unbedingt die beste Anstoßzeit für die arbeitende Bevölkerung. Dennoch machten sich drei Redaktionsmitglieder von sechzger.de gestern auf den Weg nach Oberösterreich, um die Giannikis-Elf zu unterstützen. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Testspiel des TSV 1860 beim LASK.

Fotogalerie zu LASK – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

TSV 1860: 17 Anträge zur Mitgliederversammlung 2024 zugelassen

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TSV 1860 Mitgliederversammlung blanker hohn
Stimmkarte, TSV 1860 München

Der Wahlausschuss des TSV 1860 München e.V. hat bekannt gegeben, dass zur diesjährigen Mitgliederversammlung 17 Anträge zugelassen wurden. 16 davon beziehen sich auf eine Satzungsänderung, außerdem wurde ein sonstiger Antrag zugelassen.

Wahlausschuss lässt 17 Anträge für MV zu

Die Löwenfans müssen sich auf eine lange Mitgliederversammlung in diesem Jahr einstellen. Zum einen werden für gleich sechs Ämter Wahlen durchgeführt, gestern wurden dabei die vorgeschlagenen Kandidaten veröffentlicht. Zum anderen gibt es zahlreiche Anträge, die vom Wahlausschuss zur Abstimmung genehmigt wurden wie aus einer Mitteilung am gestrigen Donnerstag hervorgeht. Der Großteil davon zielt auf eine Satzungsänderung ab. Neben Formalitäten wie zum Beispiel der Nachbesetzung eines Ehrenrats bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds oder der möglichen Einladung über die Vereinswebseite ist auch der mittlerweile ohne Zweifel als “Klassiker” einzustufende Antrag auf Brief- und Onlinewahl dabei. Spannend ist vor allem ein Antrag, der von vielen Mitgliedern (u.a. Großteile des aktuellen Verwaltungsrats) gestellt wurde.

Zusatz, dass auch Gremien- und Aufsichtsorgane in Tochtergesellschaften, an denen der Verein nicht 100% der Anteile hält, nicht wählbar sind (außer sie wurden auf Initiative des Vereins in dieses Amt berufen), zusätzlich entsprechende Übergangsregelung für bereits gewählte Gremienmitglieder

Das dürfte vor allem Saki Stimoniaris aufhorchen lassen, der sich selbst als Kandidat für den Verwaltungsrat vorgeschlagen hat. Sollte dem Antrag auf der Mitgliederversammlung zugestimmt werden, würde der ehemalige MAN-Betriebsrat womöglich aufgrund der dann neuen Regelung in der Satzung nicht als Kandidat für das Amt des Verwaltungsrats infrage kommen. Auch der unter “Sonstige Anträge” aufgeführte Vorschlag dürfte für Diskussionen unter den Mitgliedern sorgen.

Das Präsidium des TSV München von 1860 e. V. wird von der Mitgliederversammlung beauftragt, selbst oder mittels Veranlassung an die Geschäftsführung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, beim Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) und/oder der DFL Deutsche Fußball Liga e. V. die schnellstmögliche Einrichtung einer Clearingstelle für Investoren/Kapitalanleger im Deutschen Fußball zu fordern.

Festzuhalten ist, dass es sich bei den aktuell veröffentlichten Anträgen um Zusammenfassungen handelt. Die vollständigen Anträge werden dann nach der offiziellen Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern zugänglich gemacht.

Sechzig um Sieben: Löwen in Linz

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Sechzger.de fasst für Euch die wichtigsten Löwen-Nachrichten des gestrigen Tages zusammen.

Testspielniederlage gegen den LASK

Erneut (wie Anfang Juli im Sommertrainingslager in Windischgarsten) blieben die Löwen in einem Test gegen LASK Linz ohne eigenen Torerfolg und unterlagen dem dritten der österreichischen Bundesliga mit 0:1. Dennoch war Trainer Giannikis mit der Leistung der überwiegend eingesetzten Reservisten nicht unzufrieden. In der Tat sahen die einigen hundert Zuschauer ein munteres Spiel, bei dem 1860 vor allem das Abschlussglück vor dem Tor fehlte. Nach der Partie gegen die Oberösterreicher ging es sofort zurück nach München, wo heute noch eine Trainingseinheit auf dem Programm steht. Dann haben die Profis zwei Tage frei – ehe am Montag die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim SC Freiburg II (Karsamstag, 16.30 Uhr im sechzger.de Liveticker) beginnt.

Interviewserie von Thomas Spiesl

Wir freuen uns! Am Rande des – an manchen Orten im www aus der Distanz als reine “Spaßveranstaltung” bezeichneten – Showtrainings der Löwenprofis mit den Eishockeycracks der Tölzer Löwen (wobei es tatsächlich für alle, die dabei waren ein durchaus spaßiges Event war), hatte unser Redaktionsleiter Thomas Spiesl die Gelegenheit Interviews mit drei nicht ganz unwichtigen Protagonisten beim TSV 1860 zu sprechen. Gestern veröffentlichten wir die Gespräche unseres Journalisten mit Coach Argirios Giannikis und mit Torwart Marco Hiller. Heut folgt dann noch der Dialog mit Geschäftsführer Peter Mueller (spricht man wie “Müller). Freut Euch drauf!

MV des e.V. wirft ihre Schatten voraus

Eigentlich sind es noch fast drei Monate bis zur Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. (am 16. Juni im Zenith).Aber nachdem am vorgestrigen Mittwoch die Meldefrist für die Kandidaten für den  Verwaltungsrat, den Ehrenrats, die Kassenprüfer und des Seniorenvertreters ablief, veröffentlichten wir direkt die Liste der Kandidat*innen.  Hier könnt Ihr sie nachlesen. Wir freuen uns über so viel Auswahl (insbesondere was den Verwaltungsrat angeht) und stellen fest: 1860 lebt!

Interview mit Hans Sitzberger in der AZ – Teil II

Durchaus interessante Aussagen machte Hans Sitzberger in einem Interview mit der Abendzeitung, dessen zweiter Teil gestern veröffentlicht wurde. Die wichtigsten Zitate hat Jan Schrader für Euch rausgesucht und das Gespräch zusammengefasst.

News aus der dritten Liga

Duisburgs Ginczek wieder im Training

Beim 2:0-Sieg der stark abstiegsbedrohten Zebras gegen den 1. FC Saarbrücken musste Winterneuzugang Daniel Ginczek wegen einer Hüftprellung seinen Arbeitstag frühzeitig beenden. Der nächste längere Ausfall in der langen Liste beim MSV? Geschäftsführer Michael Preetz gab gestern Entwarnung. Ginczek ist schon wieder zurück im Mannschaftstraining und steht dem Team auf dem Weg in Richtung Klassenerhalt zur Verfügung.

Wo spielt Ulm im Falle des Aufstiegs?

Aufsteiger SSV 1846 Ulm grüßt derzeit von der Tabellenspitze der 3. Liga und könnte es der SV Elversberg nachmachen, die im vergangenen Sommer nach nur einer Saison in der Drittklassigkeit den Durchmarsch ins Unterhaus realisierte. Aber wo spielen die Spatzen dann ihre Heimspiele? Das Donaustadion fasst zwar 17.000 Zuschauer, aber einige Anforderungen der DFL für Zweitligaarenen werden nicht erfüllt. Die geforderte, aktuell noch fehlende Rasenheizug (weshalb die Ulmer bekanntermaßen schon in diesem Winter mehrere Heimspiele in Aalen austragen mussten) wird zwar in der Sommerpause eingebaut, aber das Flutlicht ist zu schwach und die nötige Vollüberdachung lässt sich ebenfalls nicht im Handumdrehen realisieren. So hoffen die Schwaben auf eine Ausnahmegenehmigung der DFL – und hören sich an möglichen Alternativstandorten um: Stuttgart, Augsburg und Heidenheim sind wohl die heißesten Kandidaten für ein Ausweichen.

 

Damit geht Ihr bestens informiert in den letzten Arbeitstag einer Woche, die an ihrem Ende kein Spiel unserer geliebten Löwen verspricht, sondern die Möglichkeit zu alternativer Freizeitgestaltung bietet. Wir wünschen viel Spaß beim Verplanen der freien Zeit!

 

 

 

Hans Sitzberger über “Schweigende Mehrheit” und “Ideologie”

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Hans Sitzberger Vize-Präsident TSV 1860 München

Am heutigen Donnerstag erschien in der Abendzeitung der zweite Teil des Interviews mit Hans Sitzberger. Darin spricht er unter anderem erneut über sein Verhältnis zu Robert Reisinger, bezeichnet das aktuelle Präsidium als “gescheitert” und attestiert dem Bündnis Zukunft eine “professionelle Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik“. Aufhorchen lässt er zudem mit der Begrifflichkeit “Schweigende Mehrheit”.

Sitzberger: Verwaltungsrat stellt Gesinnung und Meinungen über Wohl des Vereins

Nach dem ersten Teil eines Interviews von Hans Sitzberger mit der Abendzeitung, in dem der ehemalige Vizepräsident des TSV 1860 München e.V. schwere Vorwürfe in Richtung Robert Reisinger und Verwaltungsrat erhoben hat, wurde heute in der Printausgabe sowie online der zweite Teil veröffentlicht. Direkt zu Beginn werden dabei weitere Vorwürfe geäußert. So hätten die Mitglieder des Verwaltungsrates ihre “persönliche Gesinnung und Meinung […] und die Einigkeit mit dem Präsidenten in dieser Gesinnung in den letzten Monaten über das Wohl des Vereins gestellt“. Eine produktive Arbeit im Präsididum sei unter diesen Umständen nicht möglich gewesen, auch die vielen Abteilungen sowie das Tagesgeschäft hätten darunter gelitten. Das Ergebnis davon seien zwei zurückgetretene Vize-Präsidenten und ein gescheitertes Präsidium. Auch in Teil 2 behauptet Sitzberger, dass Heinz Schmidt aufgrund interner Vorgänge einen Schlussstrich als Vize-Präsident ziehen möchte. Bereits bekannt ist allerdings, dass sich der Unternehmer aus beruflichen Gründen zu diesem Schritt entschieden hat.

Wichtig zu betonen ist Hans Sitzberger im Interview auch, dass es ohne einen vernünftigen Dialog der beiden Gesellschafter in seinen Augen keinen nachhaltigen Erfolg für die Profimannschaft der Löwen geben könne. Im Bündnis Zukunft 1860 sieht der ehemalige Vize-Präsident dabei eine geeignete Organisation – das Bündnis zeige sich offen für eine “professionelle Zusammenarbeit mit HAM zugunsten unseres Vereins“. Dem aktuellen Verwaltungsrat hingegen wirft er das Verfolgen einer eigenen Ideologie vor.

Ich glaube, dass ich einfach nicht mehr ins Bild oder vielmehr die Ideologie von Verwaltungsrat und Präsident gepasst habe. Nachdem ich es gewagt habe, dem Präsidenten in der Sache Heldt nicht zuzustimmen, kam erst die totale Eskalation innerhalb des Präsidiums. Als ich mich davon nicht habe unterkriegen lassen, schlussendlich der Vertrauensentzug des Verwaltungsrates.

“Schweigende Mehrheit muss kommen”

Infolgedessen seien Gründe gesucht worden, um ihn zum Rücktritt zu zwingen. Sitzberger überrascht im Interview außerdem mit der Verwendung der Begrifflichkeit “Schweigende Mehrheit” – ein Ausdruck, der ursprünglich aus einem Blog stammt, der täglich über den TSV 1860 München berichtet und dabei insbesondere Präsident Robert Reisinger äußerst kritisch sieht.

Die schweigende Mehrheit muss zur Mitgliederversammlung kommen und ihre Stimme abgeben und ja, es ist richtig: Ich glaube nicht, dass die aktuelle Besetzung des Verwaltungsrates eine Zukunft hat. Der Kurs der Konfrontation ist zum Scheitern verurteilt und kann nicht zum Erfolg führen.

Die Aussage zeigt auf: Sitzberger hat nicht nur mit dem Verwaltungsrat und dem Präsidium gebrochen, sondern auch den Mitgliedern, die zuletzt die Mehrheit auf den Mitgliederversammlungen repräsentierte. Diese waren es nämlich, die für den Verwaltungsrat stimten – vor allem aber auch für Hans Sitzberger als Vize-Präsidenten. Trotz allem, was passiert ist, will er den Löwen allerdings ein Leben lang treu bleiben. Wie sehr er dem TSV 1860 verbunden bleiben werde, müsse sich erst noch zeigen so Sitzberger in der Abendzeitung. Ein genauer Blick in die Liste der vorgeschlagenen Kandidaten für Ämter bei den Löwen zeigt aber: Sitzberger betreibt auch nach seinem Rücktritt Vereinspolitik. Mit Alexander Hofmann, Prof. Klaus Lutz und Klaus Ruhdorfer hat er gleich drei Kandidaten für die Wahl zum Verwaltungsrat vorgeschlagen.

Vorgeschlagene Kandidaten für die Mitgliederversammlung 2024

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TSV 1860 Mitgliederversammlung Stimmkarte
Stimmkarte bei einer Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V.

Für vier verschiedene Ämter oder Gremien stehen bei der Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. in diesem Jahr Wahlen auf der Agenda. Der Wahlausschuss hat nun eine Liste der vorgeschlagenen Kandidaten veröffentlicht. Daraus ist ersichtlich: Saki Stimoniaris hat sich tatsächlich zur Wahl in den Verwaltungsrat aufstellen lassen.

24 vorgeschlagene Kandidaten für den Verwaltungsrat

In ein paar Monaten ist es soweit, die nächste Mitgliederversammlung beim TSV 1860 München e.V. steht an. Schon jetzt wird sie mit Spannung erwartet, denn neben den Kassenprüfern, dem Seniorenvertreter und dem Ehrenrat werden auch die Mitglieder des Verwaltungsrates per Wahl durch die Mitglieder bestimmt. Vor allem letztgenanntes Gremium beherrscht dabei schon jetzt die Schlagzeilen abseits des Platzes. Bereits vorzeitig hatten mehrere Mitglieder des Bündnis Zukunft bekannt gegeben für den Verwaltungsrat zu kandidieren.

Heute nun hat der Wahlausschuss eine Liste der vorgeschlagenen Kandidaten veröffentlicht. Daraus gehen mehrere interessante Namen hervor. Zum einen ist das “Bündnis Zukunft 1860” wie angekündigt mit drei Vertretern auf der Liste zu finden. Zum anderen stehen mit Klaus Ruhdorfer und Thomas Hirschberger zwei ehemalige Vertreter des “Team Profifußball” zur Wahl. Außerdem hat sich Saki Stimoniaris selbst zur Wahl vorgeschlagen. Vom aktuellen Gremium stehen sieben Mitglieder auf der Liste. Norbert Steppe, der zum Vize-Präsidenten berufen wurde, ist bereits kein Mitglied des Gremiums mehr. Christian Groß tritt aus zeitlichen Gründen in diesem Jahr nicht mehr an wie er gegenüber sechzger.de aussagt.

Aus beruflichen Gründen ist es mir nicht möglich für das Amt erneut zu kandidieren. Ich unterstütze meine Kollegen/Kolleginnen bei dem eingeschlagenen Weg und werde mich für deren erneute Wahl einsetzen.

Wichtig zu betonen ist, dass noch kein Name auf der Liste der vorgeschlagenen Kandidaten vom Wahlausschuss genehmigt wurde. Dies kann erst nach Ablauf der Frist für die Abgabe der Steckbriefe (30.März 2024) erfolgen. Die Mitteilung, welche Kandidaten für die Mitgliederversammlung schlussendlich zugelassen werden, erfolgt frühestens nach dieser Frist und spätestens mit der offiziellen Einladung zur Mitgliederversammlung.

Alle Kandidaten in der Übersicht

Nachfolgend findet sich eine Übersicht über alle vorgeschlagenen Kandidaten als Kassenprüfer, Verwaltungsrat, Ehrenrat und Seniorenvertreter. In Klammern dahinter sind die Mitglieder vermerkt, die den Vorschlag beim Wahlausschuss eingereicht haben.

Verwaltungsrat

  • Thomas Baudisch (Anton Bauer)
  • Robert von Bennigsen (Roman Beer)
  • Christian Dierl (Marco Köchl, Veronika Seemann)
  • Anton Dilger (Renate und Christian Edbauer)
  • Dr. Markus Drees (Christian Poschet, Peter Schaefer)
  • Alexander Hofmann (Hans Sitzberger)
  • Robert Forster (Anton Bauer)
  • Maximilian Glogger (selbst)
  • Martin Gräfer (Thomas Heigl, Dr. Herbert Schneidemann)
  • Thomas Hirschberger (Prof. Klaus Lutz)
  • Sascha Königsberg (Christian Poschet, Peter Schaefer)
  • Peter Kreuter (selbst)
  • Prof. Klaus Lutz (Hans Sitzberger)
  • Gernot Mang (selbst)
  • Gerhard Mayer (Andree Heikes)
  • Franz-Josef Obermeier (selbst)
  • Martin Obermüller (Willi Fischl, Gerhard Neumann, Wolfgang Schellenberg)
  • Dieter Remmlinger (Reinhard König)
  • Klaus Ruhdorfer (Hans Sitzberger)
  • Sebastian Seeböck (Thomas Bohlender, Armin Christofori, Walter Lechner, Peter Schaefer)
  • Karl Sochurek (selbst)
  • Athanasios Stimoniaris (selbst)
  • Nicolai Walch (Christian Jung, Stefan Markt, Peter Schaefer)
  • Beatrix Zurek (Gerhard Mayer)

Ehrenrat

  • Stephanie Dilba (Roman Beer)
  • Janina Huber (selbst)
  • Rolf Keuchel (Peter Vogl)
  • Dr. Klaus Leipold (Roman Beer)
  • Dr. Nikolaus Schmitt-Walter (Roman Beer)
  • Oliver Zeitler (Roman Beer)

Kassenprüfer

  • Reinhard Friedl (Christian Poschet)
  • Peter Janka (Anton Bauer)

Seniorenvertreter

  • Oskar Dernitzky (Siegfried Gürster)

0:1 im Test der Löwen gegen Linz

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Test der Löwen gegen Linz
Test der Löwen gegen Linz

Am Donnerstagnachmittag testeten die Münchner Löwen beim LASK in Linz. Vor einigen hundert Zuschauern ließ Trainer Giannikis vor allem die zweite Garde zu Spielpraxis kommen. Diese war vor wichtig für die Kicker, die zuletzt ohne größere Einsatzzeiten geblieben waren, wie Stamm-Keeper Marco Hiller kürzlich im Interview mit sechzger.de gesagt hatte. Am Ende unterlagen die Münchner nach einem streckenweise durchaus sehenswerten Match knapp mit 0:1 (0:1).

LASK beginnt druckvoll

Die Hausherren dominierten die ersten 20 Minuten und gingen bereits bei der ersten Ecke in Führung. Die Zuordnung in der Hintermannschaft um Richter, Glück und Kloss stimmt ganz und gar nicht, sodass der Linzer Luckeneder unbedrängt einköpfen konnte. Doch die Löwen kamen mit fortlaufender Spieldauer immer besser in die Partie und hatten auch zwei gute Torchancen. Bangerter scheiterte aus kurzer Distanz an einer starken Parade des Linzer Keepers. Wenig später überlupfte Güler diesen bei einem Alleingang, sein Ball landete aber nur am linken Pfosten.

Zahlreiche Wechsel nach einer Stunde

Im zweiten Durchgang drückten erneut erst einmal die Hausherren und die Löwen-Defensive kam immer wieder unter Druck. Nach einer Stunde wechselte Giannikis mehrmals und brachte unter anderem Lakenmacher in die Partie. Die Löwen kamen fortan wieder zu Möglichkeiten, unter anderem scheiterte Muteba im Abschluss, wobei er aber das Leder nicht voll traf. Auch der eingewechselte Lakenmacher kam zu einem guten Abschluss und scheiterte dabei am Außenpfosten. Die Löwen pressten nun und zwangen die Linzer so auch immer wieder zu Ballverlusten.

Rotation in der Schlussviertelstunde

Eine Viertelstunde vor Ende wechselten die Löwen erneut, unter anderem kam Rieder aufs Feld. So kamen am Ende fast alle Spieler noch zu ihrer Einsatzzeit. Stammkeeper Hiller konnten hingegen seinen angeschlagenen Rücken schonen. Lakenmacher nagelte in der Schlussphase noch einmal drauf, traf aber erneut nur das Aluminium, sodass den Löwen der Ausgleich nicht mehr vergönnt war. Gerade Lakenmacher war es, der nach seiner Einwechselung viel Schwung ins Spiel der Münchner brachte, auch wenn ihm kein Tor gelang.

Guter Test gegen Linz

Insgesamt war es ein guter Test gegen Linz, bei dem das Ergebnis nur eine untergeordnete Rolle spielte. Giannikis konnte einiges ausprobieren und den Reservisten Spielzeit geben. Die Löwen konnten gegen die Hausherren durchaus mitspielen und hatten auch selbst gute Möglichkeiten. Auch wenn im Abschluss einige Male das nötige Quäntchen Glück fehlte. So siegten die Gastgeber insgesamt glücklich mit 1:0. Für die Löwen ging es anschließend zurück nach München, wo nach dem Freitagstraining ein freies Wochenende auf die Löwen-Kicker wartet.

Hiller: “Kopf freikriegen übers Wochenende”

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Hiller: "Kopf freikriegen übers Wochenende"
Hiller: "Kopf freikriegen übers Wochenende"

Beim Eishockey-Showtraining mit den Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr-Arena standen nicht nur etliche Löwen-Kicker auf dem Eis und lieferten den etwa 200 Zuschauer einige lustige Bilder und Wettkämpfe. Wir hatten dabei außerdem die Möglichkeit kurze Interviews zu führen. In einer dreiteiligen Interview-Serie haben wir mit Trainer Argirios Giannikis, Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und Keeper Marco Hiller gesprochen. Die Interviews erscheinen in den nächsten Tagen in loser Folge.

Hiller: “Willkommene Abwechslung zum Fußball”

sechzger.de: Was hältst Du von der Kooperation mit den Tölzer Löwen und weshalb stehst Du nicht auf dem Eis?

MH: Das ist eine coole Sache und witzig anzuschauen. Eishockey können nicht alle ganz so gut und es ist eine willkommene Abwechslung zum Fußball. Ich bin selbst nicht auf dem Eis dabei, weil ich noch etwas Rückenschmerzen habe. Die Länderspielpause will ich nutzen, um zu regenerieren, da wäre es nicht das Beste, aufs Eis zu gehen.

sechzger.de: Hast Du einem Bezug zum Eishockey, hast Du schon Spiele in München gesehen?

MH: Ich war einmal beim EHC im Stadion, als wir gemeinsam als Mannschaft ein Spiel besucht haben. Als Kind bin ich, als die Seen noch zugefroren sind, auch auf dem Eis rumgehüpft. Aber ich bin auch nicht der große Eishockey-Spieler.

Hiller: “Kopf freikriegen übers Wochenende”

sechzger.de: Die letzten drei Spiele sind nicht optimal gelaufen, wie bereitet ihr Euch jetzt auf den Saison-Endspurt vor?

MH: Das Testspiel in Linz ist wichtig, damit alle Spielpraxis kriegen, die zuletzt nicht so viel gespielt haben. Dann heißt es den Kopf freikriegen übers Wochenende. Und ab Montag schauen wir Richtung Freiburg. Auch wenn die Punkte in den letzten drei Spielen nicht so viele waren, es waren keine schlechten Spiele von uns.

sechzger.de: In Freiburg wartet eine schwere Aufgabe, der SC hat zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen geholt. Was erwartet die Löwen in Freiburg?

MH: Zweite Mannschaften sind fußballerisch immer stark. Wir dürfen uns nicht vom Tabellenplatz täuschen lassen und müssen voll rangehen und hart um die drei Punkte kämpfen.

“Etwas Besonderes, gegen Niki Lang zu spielen”

sechzger.de: Freust Du Dich schon besonders auf ein Wiedersehen mit Niki Lang?

MH: Sonst sehe ich ihn spätestens im Sommer wieder. (lacht) Nein, es ist schon etwas Besonderes, auch mal gegen ihn zu spielen. Aber ich denke, die drei Punkte gönnt er uns dann trotzdem.