Start Blog Seite 447

Giannikis: “Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen”

0
Giannikis: "Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen"
Giannikis: "Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen"

Beim Eishockey-Showtraining mit den Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr-Arena standen nicht nur etliche Löwen-Kicker auf dem Eis und lieferten den etwa 200 Zuschauer einige lustige Bilder und Wettkämpfe. Wir hatten dabei außerdem die Möglichkeit, kurze Interviews zu führen. In einer dreiteiligen Interview-Serie haben wir mit Trainer Argirios Giannikis, Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und Keeper Marco Hiller gesprochen. Die Interviews erscheinen in den nächsten Tagen in loser Folge.

Giannikis: “Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen”

Sechzger.de: Haben sich die Spieler auf die besondere Einheit auf dem Eis gefreut, wie war das Feedback?
AG: Wir haben mittags gemeinsam auf dem Platz trainiert. Das ist für uns eine Möglichkeit, als Team zusammen zu sein. Wir haben eine länderspielfreie Woche. Wir haben momentan sehr viele verletzte und angeschlagene Spieler, die ihr Programm abseits der Mannschaft absolvieren. Deshalb ist es für uns wichtig, auch als Team zusammenzukommen und hier regional andere Sportarten zu sehen. Die Spieler erzählen schon, dass es eine ganz andere Belastung ist, als sie es erwartet hätten. Es ist ein gelungener Tag.

Sechzger.de: Wie sehen Sie die Verletzungsgefahr?
AG: Die Verletzungsgefahr ist recht niedrig oder geht gegen Null. Wir haben gesprochen, dass es eine teilaktive Belastung ist, also hält sich das Risiko in Grenzen.

Sechzger.de: Wie geht es diese Woche weiter für die Mannschaft?
AG: Wir trainieren am Mittwoch, haben am Donnerstag ein Spiel, am Freitag wieder Training. Dann geht es zwei Tage zur Entspannung, um für die letzten acht Spiele optimal vorbereitet zu sein.

Im nächsten Teil: Oliver Mueller

Im nächsten Teil unserer kurzen Interview-Serie erfahrt ihr aus dem Gespräch mit Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller, welchen Bezug er zum Eishockey hat. Zum Abschluss folgt das Interview mit Stammkeeper Marco Hiller, der sich auch zur aktuellen sportlichen Situation der Löwen geäußert hat.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Interviewpartner.

Sechzig um sieben: Bündnis Zukunft lässt die Katze aus dem Sack

1
TSV 1860 München Sechzgerstadion

Ein Tag voller spannender Nachrichten über den TSV 1860 München liegt hinter uns. Fü den größten Gesprächsstoff im Löwenkosmos sorgen sicher das Interview mit Hans Sitzberger und die Bekanntgabe von VR-Kandidaten des Bündnis Zukunft, das damit wohl die Katze über seine wahren Absichten aus dem Sack gelassen hat. Sechzger.de fasst die Nachrichten des gestrigen Tages nochmals kurz für Euch zusammen.

Sitzberger legt mit AZ-Interview nach

Das Verhältnis zwischen Ex-Vize Hans Sitzberger und Präsident Robert Reisinger scheint irreparabel zerstört. In einem AZ-Interview erhebt Sitzberger erneut schwere Vorwürfe gegen Reisinger und den VR.  Sitzberger sei von Kommunikation ausgeschlossen gewesen, von Reisinger gemobbt worden und dessen Verhalten durch den VR gedeckt worden. Auch bei der Entlastung des Aufsichtsrats der KGaA beharrt Sitzberger auf seiner Sichtweise entgegen einem notariell angefertigten Sitzungsprotokoll. Ob der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Interviews, der mit Bekanntgabe von Exponenten des Bündnis Zukunft als VR-Kandidaten zusammenfällt, Zufall ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Bündnis Zukunft lässt die Katze aus dem Sack

Nach zwei Internetveranstaltungen, die weitestgehend allgemeine bekannte Fakten rund um die Probleme der TSV 1860 München KGaA breit traten, wird nun so langsam klar, worum es dem Bündnis geht. Drei prominente Vertreter des Bündnisses werden sich im Rahmen der nächsten MV als Verwaltungsrat zur Wahl stellen. Die sind Martin Gräfer, Chef des Hauptsponsors “die Bayerische”, Klaus Lutz, Chef der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern sowie Alexander Hoffmann, Unternehmer aus Garmisch. Das Bündnis Zukunft lässt also die Katze aus dem Sack, nachdem bis dato immer bestritten wurde, “politische” Ambitionen im e.V. zu verfolgen. Auf der Website des Bündnisses steht zu lesen:

Sind Sie die Opposition für die nächsten Wahlen? Werden Personen aus dem Bündnis bei den nächsten Wahlen kandidieren?

Das Bündnis Zukunft 1860 ist keine Opposition. Ganz im Gegenteil. Das Bündnis Zukunft 1860 will in den bestehenden Strukturen und Prozessen Verbesserungen erreichen. Am formulierten Ziel und den definierten Arbeitsbereichen ist erkennbar, dass es ausschließlich darum geht, Inhalte voranzutreiben.

Ebenso werden persönliche Ambitionen von Bündnis Zukunft Mitgliedern verneint:

Wollen Sie den Präsidenten stürzen oder sogar die bestehenden Gremien?

Nein, es geht dem Bündnis lediglich um Inhalte, sein Handeln ist keineswegs auf Personen ausgerichtet. Das Bündnis wurde gegründet, um wichtige Themen in der notwendigen Art und Weise zu bearbeiten

Damit hat das Bündnis Zukunft also seine eigenen Aussagen ab absurdum geführt und die Katze aus dem Sack gelassen. Es liegt nun an den Kandidaten des Bündnisses, ihre Absichten klar zu formulieren. Diesmal vielleicht ohne Rolle rückwärts.

Kritik an Marco Hiller berechtigt?

In letzter Zeit kommt verstärkt Kritik an Löwen-Keeper Marco Hiller auf. Bernd Winninger hat sich das mal angesehen und die statistischen Werte von Marco Hiller im Vergleich zu den anderen Drittliga-Torwarten sowie David Richter angesehen. Wer mitdiskutieren will, sollte sich auf jeden Fall Bernds Analyse zu Gemüte führen.

Löwenausflug aufs Eis

Am Dienstagabend gingen fußball- und eishockeyspielende Löwen gemeinsam aufs Eis. Es war der erste Event der noch jungen Kooperation zwischen dem TSV 1860 München und den Tölzer Löwen. Bei fünf Spaßwettkämpfen maßen sich gemischte Teams zur Belustigung des Publikum. Die besten Impressionen von den Löwen auf dem Eis findet Ihr in unserer Bildergalerie. Videos findet auf unserem youtube-Kanal und sogar in der ARD-Mediathek.

Bamboleo sucht Barleiter

Ab April soll das Bamboleo regelmäßig an drei Tagen pro Woche geöffnet sein. Da sich die Getränke nicht von selbst servieren und kassieren, sucht der TSV 1860 ab sofort einen Barleiter mit Löwenaffinität und Gastro-Erfahrung.

News aus der dritten Liga

Kammerknecht debütiert für Sri Lanka

Mitten in der entscheidenden Phase des Aufstiegskampf verabschiedet sich der Dresdner Stammspieler Claudio Kammerknecht (dessen Mutter aus Sri Lanka stammt) ins 8.000 km entfernte Sri Lanka. Dort wird er wohl im Rahmen eins Vierländerturniers zu seinem Debüt in  Sri Lankas Nationalelf kommen. Am Dienstag wird er in Dresden zurückerwartet.

Julian Stark gegen 1860 gesperrt

Nach einem etwas unglücklichen und wohl unbeabsichtigten Ellenbogencheck sah Freiburgs Julian Stark am Samstag in Halle die rote Karte. Für sein Vergehen wurde er nun für zwei Spiele gesperrt und fehlt Freiburg II im nächsten Heimspiel gegen die Löwen. Bis dato bestritt Stark alle Spiele für sein Team.

Heimticktes für RWE-MSV nach zwei Tagen ausverkauft

Am 7. April stehen sich Rot-Weiss Essen und der MSV Duisburg im Derby gegenüber. die 16.500 Tickets für den Heimbereich sind nun nach zwei Tagen bereits vergriffen. Die Gäste aus Duisburg beginnen am Donnerstag mit den Vorverkauf. Dass die ihnen 2.500 zugeteilten Tickets über den Ladentisch gehen, ist sicher. Somit wird das ausverkauft sein.

Nach so viel Politik nun noch ein kleiner Hinweis: 1860 tritt heute Nachmittag zum Testspiel beim LASK an. Anpfiff ist um 15:00h.Wir wünschen Euch einen schönen Tag!

 

 

Marco Hiller wird kritisiert – ist das berechtigt?

23
Marco Hiller Tsv 1860

Wieder einmal gibt es unsachliche Kritik an einem Spieler der Mannschaft des TSV 1860 München in den Kommentarspalten der verschiedenen Medien. War es vor einigen Wochen Marlon Frey, danach Fynn Lakenmacher, ist es nun Torhüter Marco Hiller, der unberechtigterweise Kritik über sich ergehen lassen muss.

Marco Hiller, Torhüter unserer Löwen, wird von einigen Menschen in diversen Kommentarspalten mit als Grund für die Niederlagen der letzten Zeit angesehen. Einen Vergleich mit David Richter, den viele der Kritiker als den besseren Torhüter ansehen, werde ich nicht in aller Ausführlichkeit antreten. Lediglich am Ende dieses Artikels werde ich kurz auch David Richters Werte im Vergleich mit Hiller einbeziehen. Wichtig ist mir jedoch schon zu Beginn zu sagen, dass die Kritik an Marco Hiller absolut ins Leere läuft. Die Gründe dafür werde ich Euch nun darlegen.

Marco Hiller im Ligavergleich

Gegentorquote

In 20 absolvierten Spielen in der laufenden Saison hat Marco Hiller bislang 19 Gegentreffern kassiert – also 0,95 Gegentore pro Partie. Ein besserer Schnitt gelang lediglich drei anderen Keepern in der Liga. Tim Schreiber von Pokalhalbfinalist 1. FC Saarbrücken, Stefan Drljaca, der beim potentiellen Aufsteiger Dynamo Dresden im Kasten steht, und Felix Gebhart von Absteiger und möglichem Wiederaufsteiger Jahn Regensburg.

Save Percentage

Hiller hält 80 Prozent der Bälle, die auf seinen Kasten gehen. Das ist der absolute Topwert in Liga 3. Lediglich Saarbrückens Schreiber kommt mit 79 Prozent in die Nähe von Marco Hiller. Wer Hiller bezwingen will, muss statistisch gesehen mindestens fünf Schüsse auf den Kasten bringen.

Verhinderungsquote

Vergleichen wir Chancenqualität und Gegentrefferquote pro Spiel, ist Hiller beim Verhindern von Toren ebenfalls der beste Keeper der Liga. Gehen wir vom durchschnittlichen gegnerischen xG Wert pro Spiel und den tatsächlich kassierten Toren aus, hält Hiller hier auch mit dem Topwert der Liga seinen Kasten sauber.

Unsere Nummer 1 kassiert pro Spiel 32 Prozent weniger Treffer als er von der Chancenqualität der Gegner her kassieren sollte. Der nächste in dieser Rangliste, Aues Männel, liegt hier bei 18 Prozent, danach folgen Hachings Vollath und Münsters Schulze Niehues, die beide 14 Prozent in der Verhinderungsquote aufweisen.

Strafraumspiel

Viele werfen Hiller auch vor, er würde zu sehr auf seiner Linie kleben und sich bei gegnerischen Flanken nicht ausreichend nach vorne bewegen. Der Durchschnittswert aller Keeper der Liga was das Verlassen der Linie betrifft, um Bälle im Strafraumgetümmel abzufangen, liegt bei 1,5. Mit im Schnitt 2,2 solcher Aktionen führt Lotka von Borussia Dortmund II die Liga hier an. Mit einem Wert von 1,7 positioniert sich Marco Hiller auch in diesem Ranking mit einem überdurchschnittlichen Wert.

Bei einer Erfolgsquote von rund 92 Prozent beim Fangen oder Klären von Bällen in diesen Situationen hat Hiller hier zusammen mit Vollath, Männel und Müller vom MSV Duisburg den viertbesten Wert ligaweit aufzuweisen.

Vergleich Marco Hiller – David Richter

Kommen wir nun zum kurzen, aber im Endeffekt unfairen Vergleich unserer beiden Torhüter bei den einzelnen Werten. Unfair deshalb, weil Richter, auch wenn ich Durchschnittswerte zu Rate ziehe, einfach weniger Partien absolviert hat.

Beginnen wir mit der Fangquote: Hier liegt Richter auf Rang 13 mit 10 Prozent Punkten hinter Hiller.

Die Verhinderungsquote von Gegentoren bei Richter in Abhängigkeit der Chancenqualität liegt auf einem Wert von 6 Prozent. Das heißt im Gegensatz zu Hiller, der 32 Prozent mehr Schüsse hält als erwartet, hält Richter genau 6 Prozent mehr als er sollte. Das reicht aber immerhin noch zu Platz 8 für Richter in der Liga.

Lediglich beim Wert, was das Verlassen der eigenen Linie betrifft, und der Fangquote bei diesen Aktionen weist David Richter mit 1,9 und 100 Prozent bessere statistische Werte als Marco Hiller mit 1,7 und 92 Prozent auf.

Nun folgt etwas, das sogar für mich überraschend war, denn in der nun folgenden Kategorie hätte ich Richter tatsächlich besser eingeschätzt als Hiller. Ich lag allerdings, wie vermutlich viele andere, daneben. Die Passgenauigkeit in allen Kategorien, vor allem aber, bei langen Abschlägen oder Abstößen geht ebenfalls an Hiller. Bei der Genauigkeit langer Bälle ist Richter sogar abgeschlagen auf dem letzten Platz als einziger Torhüter mit einem Wert von unter 60%.

Fazit

Das Problem, das sich in puncto Gegentore für den TSV 1860 München auftut, ist also – wenn wir diese Zahlen vernünftig einordnen können – nachweisbar nicht zwischen den Pfosten zu suchen. Im Schnitt bekommt Marco Hiller pro Spiel mit 4,75 Schüssen, die auf seinen Kasten gehen, überdurchschnittlich viele Gelegenheiten, um ein Gegentor zu verhindern.

Wo also liegt das tatsächliche Problem bei den kassierten Gegentoren? Vergleichen wir alle für die Defensive wichtigen Werte der Teams in Liga 3, fällt vor allem eines auf. Der TSV 1860 München blockt zu wenige Schüsse ab. Bei durchschnittlich zwölf zugelassenen gegnerischen Schüssen blocken die Sechzger davon drei pro Spiel. Das ist grundsätzlich kein allzu schlechter Wert. Schaut man aber genauer hin, fällt auf, dass die meisten Schüsse der Gegner, die von Feldspielern unserer Löwen geblockt werden können, außerhalb des Sechzehners abgefeuert werden. Im Strafraum kommen die Gegner relativ häufig so zum Schuss, dass eben kein Blocken mehr möglich ist.

Die Herausforderungsquote – das ist der Wert, der alle Defensivaktionen (Zweikämpfe, abgefangene Bälle, geblockte Schüsse, Kopfballduelle etc.) auf dem ganzen Spielfeld pro Minute gegnerischem Ballbesitzes wertet – ist bei Sechzig der zweitniedrigste der Liga.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel für ein wenig mehr Sachlichkeit in der Diskussion um die Gründe von Niederlagen sorgen. Sucht die Schuld nicht beim Keeper, schaut aufs Feld zwischen den Strafräumen und sucht dort nach Gründen. Ihr werdet welche finden. Allerdings gilt es dann, wenn sie vermeintlich gefunden sind, die Kritik sachlich und im Rahmen zu halten. Denn im Moment gibt es keinen Spieler, der nicht alles versuchen würde, um mit den Löwen erfolgreich zu sein.

Datenquelle: Wyscout

Also doch: “Bündnis Zukunft 1860” nominiert Kandidaten für den VR

72

Wirklich überrascht ist im Löwenumfeld darüber wahrscheinlich keiner. Und doch ist es ein klarer Widerspruch zu den Aussagen, die auf der ersten Presse-Präsentation am 28. Januar diesen Jahres gemacht wurden. Das “Bündnis Zukunft 1860” tritt mit drei Kandidaten zur Wahl des Verwaltungsrats bei der Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. am 16. Juni an. Dies gab das Bündnis heute – dem letzten Tag der Antragsfrist für die MV – in einer Pressemeldung bekannt.

Hofmann, Lutz und Gräfer wollen in den Verwaltungsrat

Alexander Hofmann, Prof. Klaus Lutz und Martin Gräfer sind die drei Kandidaten, die für das  Bündnis Zukunft ins Rennen gehen. In der Meldung heißt es u.a.: “Mit dieser Kandidatur stellen sich drei Personen aus dem engeren Unterstützerkreis des Bündnis Zukunft 1860 zur Wahl, die maßgeblich an der Weiterentwicklung der vier bekannten Kernthemen des Bündnisses mitgewirkt haben. Alexander Hofmann, Geschäftsführer des Garmischer Familienunternehmens Hofmann Interieur, hatte seine Kandidatur bereits beim letzten Bündnis-Talk am 29. Februar angekündigt. Nun haben auch Prof. Klaus Lutz, Präsident der IHK für München und Oberbayern, und Martin Gräfer, Vorstandsmitglied der die Bayerische, ihre Unterlagen beim Wahlausschuss eingereicht.”

Klares Dementi vor weniger als zwei Monaten

Die Kandidatur der drei Personen als offizielle Bündnis-Kandidaten kommt zwar für gut informierte Löwenfans wenig überraschend. Dennoch steht sie in klarem Widerspruch zu den Ideen und Vorstellungen, mit denen das Bündnis einst – mit viel selbst produziertem Trommelwirbel – angetreten war. Bei der eingangs erwähnten Presserunde Ende Januar hatte Bündnis-Sprecher Anton Hiltmair sich auf die Frage von Oskar Dernitzky, ob man eine Kandidatur für den Verwaltungsrat auf der im Sommer anstehenden Mitgliedervesammlung in Erwägung ziehe, noch so geantwortet:

Das kann man ganz klar beantworten, dass das überhaupt kein Thema bei uns ist. Wir wollen keine Leute ins Boot holen, die dann einen Job suchen bei Sechzig. Wir sind in unseren Firmen gut ausgelastet. Sehr gut sogar. Wir wollen eine Plattform schaffen. Deswegen gibt es da überhaupt keine Überlegungen.

Keine zwei Monate liegt diese Aussage zurück. Inwiefern man den Worten von Vertretern des Bündnis Zukunft nach diesem Widerspruch überhaupt Glauben schenken darf, oder ob bei den Bündnisvertretern generell die Devise “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?” gilt, darüber sollten die Mitglieder des TSV 1860 bis zum 16. Juni gründlich nachdenken, ehe sie ihre Stimmen vergeben.

 

Video- & Fotogalerie zum Showtraining EC Bad Tölz / TSV 1860

0
Fotogalerie Ec Bad Tölz Tsv 1860 Eishockey Löwen Showtraining

Am gestrigen Dienstag absolvierten die Fußballer des TSV 1860 München im Rahmen der Kooperation mit dem EC Bad Tölz ein Eishockey-Showtraining mit den Kufencracks aus dem Oberland. In unserer Video- & Fotogalerie haben wir die schönsten Impressionen aus der Hacker-Pschorr-Arena für Euch zusammengefasst.

Ungewohntes Terrain für Lakenmacher & Co.

Nachfolgend zwei Videos vom Showtraining der Giannikis-Elf in Bad Tölz. Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie EC Bad Tölz / TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Gesucht: Barleiter für das Bamboleo

0
Bamboleo Vereinsheim TSV 1860

Derzeit öffnet das Bamboleo nur an Spieltagen der Profis oder zu besonderen Anlässen wie dem Pub Quiz seine Pforten. Dies wird sich im April ändern: Dann wird das neue Vereinsheim des TSV München von 1860 e.V. an drei Abenden pro Woche internen und externen Events, Ausstellungen, Lesungen weiteren Veranstaltungen Raum bieten. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht der Verein einen Barleiter (m/w/d), der sich mit Begeisterung und Herz dieser Aufgabe widmen möchte und mit Kreativität und Leidenschaft das Konzept Bamboleo aufbaut und weiterentwickelt.

Gesucht: Barleiter für das Bamboleo

Das Anforderungsprofil beschreibt der TSV 1860 wie folgt:

Das suchen wir:

  • Verantwortung für einen ordnungsgemäßen Zustand der Bar und einen
    reibungslosen Betriebsablauf
  • Ausschank von Getränken und Zubereitung von Mixgetränken
  • Entwicklung des gastronomischen Angebots und einer Barkarte
  • Selbstständige Gestaltung und Abwicklung der (kulturellen) Veranstaltungen

Das bringst du mit:

  • Berufserfahrung in der Gastronomie
  • Gute Getränke- und Spirituosenkenntnisse
  • Belastbarkeit und souveräner Umgang mit stressigen Situationen
  • Ein herzliches Auftreten und ein gepflegtes Erscheinungsbild
  • Gute Deutschkenntnisse sind erforderlich, Englischkenntnisse erwünscht
  • Eine gewisse Verbundenheit mit dem TSV 1860 München ist von Vorteil

Das bieten wir dir:

  • Freie Entfaltungsmöglichkeiten
  • Kurzfristige Aussicht auf Vollzeit
  • Angenehmes Betriebsklima
  • Faire Bezahlung
  • Ein Arbeitsplatz im schönsten Viertel der Stadt

Wie kannst Du Dich bewerben?

Bewerbungen sind per Email unter Angabe des nächstmöglichen Eintrittstermins an Julian Reich zu adressieren, selbst wenn nicht alle Anforderungen erfüllt werden.

Das Bamboleo in der Tegernseer Landstraße

Gelungene Auftaktveranstaltung in Tölz

0

Vorneweg: Die 8,- EURO, die Besucher des gestrigen Showtrainings der Löwenprofis mit den Eishockeycracks des Oberligisten EC Bad Tölz am Eingang zur Hacker-Pschorr-Arena entrichten mussten, sind ein – vorsichtig formuliert – eher hoch angesetzter Tarif. Da man aber natürlich bei einer Einladung dem Gastgeber die Rahmengestaltung nicht vorschreibt, haben wir es am Rande Events nur unter vorgehaltener Hand erfahren: Wäre es nach 1860 gegangen, hätte man für die erste Aktion der kürzlich geschlossenen Kooperation der beiden Klubs weniger oder gar kein Eintrittsgeld verlangt. Allerdings bekamen die Zuschauer in der Tölzer Halle für ihr Geld einiges geboten. Neben dem unterhaltsamen Geschehen auf dem Eis bestand auch die Möglichkeit, den Löwenprofis einmal ganz nah zu sein. Die nicht aktiven Akteure, wie z.B. Jesper Verlaat, Joel Zwarts und Marco Hiller nahmen – volksnah – auf der Haupttribüne Platz und erfüllten den einen oder anderen Foto- oder Autogrammwunsch.

Fünf Spielformen auf dem Eis

Auf dem Eis duellierten sich derweil zwei gemischte Teams aus Münchner und Tölzer Löwen  in fünf verschiedenen Trainingsspielen. Gestartet wurde mit einer Art Staffellauf, es folge ein klassisches Penaltyschießen und dann ein Spiel “drei gegen Null”. Nach einer Runde Fußball-Eishockey – die Chance für die Löwenprofis, den Tölzern Paroli zu bieten? – stellte ein echtes Eishockeyspiel den Höhepunkt der Veranstaltung dar.

 

14 Fußball-Löwen auf Schlittschuhen

Für die weiß-blauen Löwen schlüpften Pressesprecher Rainer Kmeth, Athletiktrainer Jörg Mikolait, Fanbetreuer Felix Hiller, die beiden Physiotherapeuten Nick Wurian und Stefan Müller, Ex-Spieler Stefan Lex, sowie aus dem aktuellen Kader Moritz Bangerter, Tim Kloss, Julius Schmid (natürlich als Goalie), sowie Marlon Frey, Kilian Ludewig, Fabian Greilinger, Moris Schröter und Fynn Lakenmacher in die Montur. Nach dem Training verriet das Nordlicht, dass er für ein tägliches Anlegen der ganzen Ausrüstung niemals die Geduld aufbringen könnte und froh sei, kein Eishockeyspieler zu sein. Auch eine Erkenntnis.

 

Freundschatliche Gespräche am Rande

Angeleitet wurde das Training, bei dem die fachfremden Gäste durchaus eine gute Figur machten, vom Coach des ECT, Alex Kammerer. Speziell der dritte 1860-Torwart Julius Schmid hatte es dem 130fachen DEB-Nationalspieler angetan: “Du kannst gleich da bleiben, Dich können wir brauchen,” rief er ihm augenzwinkernd zu. Die lockere und freundschaftliche Atmosphäre war auch an der Bande zu spüren, wo sich Spieler, Funktionäre und Medienvertreter quasi interdisziplinär austauschen konnten. Aus München waren natürlich beide Geschäftsführer mit angereist und führten Gespräche mit den Kollegen aus dem bayerischen Oberland.

Worum geht’s eigentlich?

Die Motivation für diese Kooperation, die – wie kann es bei 1860 auch anders sein – im Umfeld direkt nach der Bekanntgabe bereits vereinzelt kritisiert bzw. zumindest in ihrer Sinnhaftigkeit in Frage gestellt wurde, diktierte Fabian Schlager, der Geschäftsführer der Tölzer Löwen den anwesenden Journalisten in die Mikrofone: „Unser Ziel ist, Eishockey und Fußball zu kombinieren. Beide Klubs haben Nachwuchsleistungszentren. Gerade in der Förderung von Talenten wollen wir uns unterstützen. Dabei überlegen wir, welche Bereiche wir verbinden können.“ Im Kern geht es also um die Förderung des für beide Vereine so wichtigen Löwennachwuchses. Kann daran etwas falsch sein?

 

Eine Bildergalerie mit weiteren Eindrücken von der Veranstaltung findet Ihr heute im Laufe des Tages hier bei sechzger.de Außerdem haben wir auf unserem Youtube-Kanal zwei Filme vom Geschehen auf dem Eis hochgeladen. Klickt Euch rein.

 

11Freunde berichtet über Gesellschafterstreit beim TSV 1860

1
Tsv 1860 Dynamo Dresden Westkurve 4

In Sachen Vereinspolitik ist es beim TSV 1860 München zuletzt vergleichsweise ruhig geblieben. Das dürfte vor allem an den sportlichen Leistungen liegen, die Löwen haben sich in den vergangenen Wochen deutlich von der Abstiegszone distanziert. In den letzten Tagen mehrten sich nun die Berichte über vereinspolitische Themen wieder. Das überregionale Fußball-Magazin 11Freunde hat einen Artikel veröffentlicht, der sich ausführlich mit den Geschehnissen an der Grünwalder Straße abseits des Platzes beschäftigt.

11Freunde berichtet über Zwist zwischen Ismaik und e.V.

Sechzig ist eine Mahnung an alle, die glauben, dass ihr Verein nach Abschaffung der 50+1-Regel in eine glorreiche Zukunft startet” schreibt 11Freunde-Autor Tim Jürgens gegen Ende seines Artikels “Die Hölle der Löwen”. Darin unterhält er sich neben Vereinsvertretern auch mit dem Vorsänger Domi Siegel, der für die aktive Fanszene spricht. Ein Statement der HAM-Statthalter oder Personen aus diesem Umkreis erhielt das Magazin hingegen nicht. Gründe dafür seien gewesen, dass Angst vor falsch wiedergegebenen Zitaten bestand oder die Anfragen wurden schlicht und ergreifend nicht beantwortet.

Thematisiert wird unter anderem die Initiative “Freiheit für Sechzig”, die für einen TSV 1860 München ohne den Jordanier kämpfen möchte. “Hasan Ismaik spielt mit 1860 wie mit einer xBox – mal hat er Lust, sich damit zu beschäftigen, dann schmeißt er den Schaltknüppel in die Ecke und kümmert sich monatelang gar nicht darum” sagt Domi Siegel gegenüber 11Freunde. Der Protest entstand dabei zwar aus der aktiven Fanszene heraus, soll jedoch nach und nach auf breitere Beine gestellt werden. So hoffen die Initiatoren auf eine breite Zustimmung unter den Löwenfans. Bislang fällt “Freiheit für Sechzig” vor allem bei Spielen der Löwen im Stadion auf – mit eigens angefertigten Zaun- und Schwenkfahnen. Häufig werden auch Spruchbänder zu der Thematik präsentiert.

Entlassung von Köllner als Knackpunkt

Darüber hinaus skizziert der Artikel, der bislang nur in der Printausgabe von 11Freunde erschienen ist, noch einmal den Streit zwischen den Ismaik-Vertretern und dem e.V. Als Startpunkt der neuerlichen Eskalation macht das Magazin die Entlassung von Michael Köllner aus. Später folgte Günther Gorenzel, er floh entnervt und ausgelaugt nach Klagenfurt in die österreichische Bundesliga. Auf Köllner folgte bekanntlich Maurizio Jacobacci – aufgrund fehlender Anfrage zur Zustimmung kassierten die Geschäftsführer Gorenzel und Pfeifer eine Abmahnung. Es ist mittlerweile nur ein kleines Detail in einem komplizierten Puzzle, das sich Sechzig München nennt.

Zu Wort kommen neben Präsident Robert Reisinger auch die Verwaltungsräte Sebastian Seeböck und Nicolai Walch. Es geht noch einmal um viele verschiedene Themen: der Rücktritt Reisingers aus dem Aufsichtsrat, die Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik vor allem bezüglich der Freigabe von Budgets oder den Transfersommer. So haben Saki Stimoniaris und Anthony Power laut dem Bericht aktiv am Kader für die 3.Liga mitgearbeitet. Das Lesen des Artikels lohnt sich also in jedem Fall noch einmal – allein schon, um einen Überblick über die vielen Ereignisse an der Grünwalder Straße zu gewinnen.

Das Fußball-Magazin 11Freunde gibt es in jedem gut sortierten Zeitschriftenladen oder online als Digital-Ausgabe.

Bild: CR-Fotos

Ex-Vizepräsident Sitzberger erhebt erneut schwere Vorwürfe

27
Hans Sitzberger TSV 1860 Vizepräsident

Ob das Timing Zufall ist? Oder die Wahl des Mediums? Hans Sitzberger, der ehemalige Vizepräsident des TSV 1860, erhebt in der AZ pünktlich zum Ablauf der Bewerbungsfrist für den Verwaltungsrat schwere Vorwürfe gegen die aktuellen Mitglieder des Gremiums und Präsident Robert Reisinger.

Ex-Vizepräsident Sitzberger erhebt schwere Vorwürfe

Natürlich sei er den Löwen nach wie vor verbunden und verfolge das Geschehen beim TSV 1860, so der 71-Jährige. Deswegen sei es ihm wichtig, “auf manche Dinge ein wenig Licht zu werfen, damit die Mitglieder die Chance haben, sich vor der Versammlung im Juni eine informierte und faktenbasierte Meinung zu bilden.”

In der Folge holt Sitzberger zum Rundumschlag gegen den Verwaltungsrat und Präsident Robert Reisinger aus:

“Wir haben mehrfach versucht, über Aussprachen wieder zueinanderzufinden, doch leider erfolglos. Gleich beim ersten Termin endete die Aussprache damit, dass der Präsident nach wenigen Sekunden laut wurde und den Raum verließ. Ich wurde in dieser Zeit viel gedemütigt, ich wurde angeschrien, ich wurde beschimpft und beleidigt, sowohl persönlich als auch schriftlich in WhatsApp-Nachrichten oder per Email, ich wurde am Telefon gesperrt, der Präsident ist aus unseren für die Kommunikation genutzten Gruppen ausgetreten.”

Expliziter Mobbingvorwurf gegen Reisinger

Auch am Verwaltungsrat ließ der ehemalige Vizepräsident kein gutes Haar:

“Der Verwaltungsrat, der ja laut Satzung das Kontrollgremium des Präsidiums ist, hatte zu all diesen Ereignissen eine sehr vorgefertigte Meinung und die war, dass ich all das und das Verhalten des Präsidenten entweder so hinnehmen oder eben zurücktreten kann. Der Verwaltungsrat steht bedingungslos hinter dem Präsidenten, sogar wenn er seinen Vizepräsidenten mobbt, weil der eine eigene Meinung hat. Da ich mich nicht so leicht unterkriegen lasse, vor allem nicht, wenn es um meinen Verein geht, bin ich erst einmal nicht zurückgetreten. Erst dann kamen plötzlich die Vorwürfe des Verwaltungsrates gegen mich hoch.”

Keine Entlastung des Präsidenten

Dem Vorwurf des Verwaltungsrats, Sitzberger habe den Aufsichtsrat und Präsident Robert Reisinger in einer Gesellschafterversammlung Ende November 2023 nicht entlastet, entgegnet er:

“Es ist richtig, dass ich den Aufsichtsrat nicht entlastet habe. Ich hatte aufgrund der Situation keinerlei Informationen darüber, was im Aufsichtsrat besprochen und beschlossen worden war. In der Regel ist der Aufsichtsrat vor einer Entlastung dazu verpflichtet, einen sogenannten Rechenschaftsbericht abzulegen, basierend darauf findet dann die Entlastung statt.”

Fakt ist jedoch, dass Sitzberger den Aufsichtsrat, u.a. die Vertreter der HAM, sehr wohl größtenteils entlastet hat. Robert Reisinger wurde seitens Sitzberger hingegen nicht entlastet, wie dem Sitzungsprotokoll des Notars, das im Handelsregister veröffentlicht wurde, zu entnehmen ist.

Sechzig um Sieben: Nimmt der Wahlkampf Schwung auf?

3
Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Die 11Freunde berichten über den TSV 1860 München, außerdem erscheint in der Abendzeitung ein Interview mit Hans Sitzberger. Saki Stimoniaris reagiert derweil nicht auf mehrere Anfragen von sechzger.de, nachdem zuvor bereits ein Interview vereinbart wurde. Der Wahlkampf bei den Löwen nimmt Schwung auf und dürfte die nächsten Monate die Berichte rund um die Grünwalder Straße immer wieder dominieren.

sechzger.de Talk Folge 149 online

Die nächste Podcast-Ausgabe ist online, darin wird vor allem die Heimniederlage gegen Preußen Münster in aller Ausführlichkeit besprochen. Christian empfängt dazu seine Gäste Jan, Thomas und Bernd. Thematisch behandeln die vier zudem noch die möglichen Absteiger aus der 3.Liga sowie einen Hörerbrief mit einer interessanten Beobachtung.

Wahlkampf, Teil 1: Kandidiert Stimoniaris für den Verwaltungsrat?

Heute endet die Frist, bis zu der Kandidaturen für die kommende Mitgliederversammlung möglich sind. Am spannendsten dürfte dabei das Gremium Verwaltungsrat sein, der in letzter Zeit immer mehr in den Fokus der Berichterstattung gerückt ist. Ein Kandidat, der seine Bewerbungsunterlagen möglicherweise bereits eingereicht hat, ist Saki Stimoniaris. Der Statthalter von Hasan Ismaik ist aktuell Mitglied im Beirat sowie Aufsichtsratsvorsitzender in der KGaA. Er hatte bereits letztes Jahr seine Kandidatur für den Verwaltungsrat angekündigt. Auf mehrfache Anfrage von sechzger.de hinsichtlich eines möglichen Interessenkonflikts reagierte Stimoniaris unterdessen nicht.

11Freunde berichtet ausführlich über die Löwen

Das Fußball-Magazin 11Freunde hat in seiner aktuellen Print-Ausgabe ausführlich über den TSV 1860 München berichtet. Im Fokus des Berichts sind dabei die Streitigkeiten zwischen Hasan Ismaik und dem e.V. Als Startschuss der neuerlichen Eskalation macht das Magazin die Entlassung von Michael Köllner verantwortlich. Im Laufe des Tages folgt bei sechzger.de noch ein ausführlicherer Bericht zu dem Artikel. Eine Kaufempfehlung für die aktuelle 11Freunde-Ausgabe kann natürlich auch ausgesprochen werden.

Wahlkampf, Teil 2? Hans Sitzberger mit schweren Vorwürfen im Interview

Wie bereits erwähnt endet die Frist für mögliche Kandidaturen mit dem heutigen Tage. Ist es da ein Zufall, dass sich Vize-Präsident Hans Sitzberger einen Tag vorher mit schweren Vorwürfen in einem Interview mit der Abendzeitung äußert? Im ersten von insgesamt zwei Teilen spricht er dabei von Mobbing durch Präsident Robert Reisinger und erhebt auch sonst viele weitere Vorwürfe vor allem in Richtung Reisinger. Seine Entscheidung zum Rücktritt sieht er dennoch als richtig an – allerdings weil eine konstruktive Zusammenarbeit nicht mehr möglich gewesen sei. Etwas kurios mutet die Erwähnung von Heinz Schmidt in diesem Zusammenhang an, der bekanntlich aus ganz anderen Gründen sein Amt niederlegen wird.

Eins steht fest: es dürfte spannend bleiben beim Wahlkampf rund um die Löwen. Heute möchte das BündnisZukunft 1860 gerüchteweise mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gehen.

TSV 1860 zu Gast bei den Tölzer Löwen

Unbeeindruckt davon waren die Profis gestern beim bereits angekündigten Besuch bei den Tölzer Löwen in der Eishalle zu Gast. sechzger.de war mit gleich zwei Vertretern vor Ort und wird im Laufe der Woche von der Veranstaltung berichten. Unter anderem konnte auch das ein oder andere Interview geführt werden – man darf also gespannt sein!