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Beitragserhöhung im e.V. – versteht Oliver Griss die Satzung nicht?

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Oliver Griss, ehemaliger Boulevard-Journalist und Betreiber des Blogs “dieblaue24” hat in seinem Artikel über die Beitragserhöhung des TSV München von 1860 e.V. seine Leserschaft in mutmaßlicher Unkenntnis der Vereinssatzung auf eine falsche Fährte gelockt.

TSV 1860: Erhöhung der Mitgliedsbeiträge

sechzger.de hatte bereits heute morgen darüber berichtet: der TSV München von 1860 e.V. erhöht ab dem kommenden Geschäftsjahr die Mitgliedsbeiträge. Laut Schatzmeister Heinz Schmidt soll die erste Erhöhung seit 10 Jahren moderat ausfallen.

Grund genug war dies für den ehemaligen Boulevard-Journalisten Oliver Griss, Betreiber von “dieblaue24”, diese Beitragserhöhung – wie alles, was den e.V. und dessen Funktionäre betrifft – in einem schlechten Licht dastehen zu lassen. Obendrein mutmaßte er – durch die Blume – über das Erfordernis einer Mitgliederversammlung, was die Beitragserhöhung betrifft. Dies ist nachweislich falsch.

Sieht Oliver Griss ein Zustimmungserfordernis der Mitgliederversammlung?

Laut Griss (wird “Griss” ausgesprochen) ist die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab dem neuen Geschäftsjahr ein möglicher Grund, die Mitgliederversammlung 2024 bereits “Anfang Juni” stattfinden zu lassen:

Damit die Preiserhöhung auch zum neuen Geschäftsjahr greift, könnte es durchaus möglich sein, dass die ordentliche Mitgliederversammlung (u.a. mit Neuwahlen Verwaltungsrat) schon Anfang Juni im Zenith stattfindet. Wer also seinen wohlverdienten Urlaub noch nicht gebucht hat, sollte diese Terminierung in seinem Zeitmanagement einplanen.

Er suggeriert, dass die Wirksamkeit der Beitragserhöhung von einer Mitgliederversammlung (und einem damit verbundenen Votum?) abhängt.

Dies ist völliger Unfug.

Die Mitgliedsbeiträge werden in der Beitragsordnung festgesetzt

Die Jahresbeiträge für Mitglieder werden in einer Beitragsordnung festgesetzt. Dies steht in Abschnitt II.7.4 der Vereinssatzung. Dort steht ebenfalls, wer für die Festlegung der Höhe der einzelnen Beiträge, die dann in die Beitragsordnung fließen, zuständig ist: dies ist der Vereinsrat, dessen Entscheidung ist zudem seitens des Verwaltungsrats zustimmungspflichtig. Ein Votum der Mitglieder oder eine sonstige Befassung der Mitgliederversammlung ist weder notwendig noch zulässig.

Bewusste Falschinformation oder mangelnde Recherche?

Weshalb Oliver Griss den Anschein der Notwendigkeit einer Mitgliederversammlung für die Wirksamkeit der Beitragserhöhung erweckt, ist nicht bekannt. Da uns bewusst ist, dass man gründliche Recherche und Textverständnis wohl nur von Profis erwarten kann, wollen wir dem ehemaligen Boulevard-Journalisten hier auch keine bewusste Falschinformation unterstellen.

Jedoch muss auch festgehalten werden, dass dies nicht die erste – sicherlich unbewusst veröffentlichte – Falschinformation seitens “dieblaue24” ist, siehe dazu auch:

Mitgliederversammlung: Falschinformation durch 1860-Blog

Obacht: “dieblaue24” klärt fehlerhaft über 1860 auf

TSV 1860: Erneuter Mitgliederrekord zum Stichtag am Geschäftsjahresende

 

 

Giannikis: “Ganzes Team hat gut gearbeitet”

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Giannikis: Das Team hat gut gearbeitet
Giannikis bei der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Essen

Mit dem 2:0-Heimsieg am Dienstagabend gegen Rot-Weiss Essen haben die Münchner Löwen einen wichtigen Dreier im Kampf um den Verbleib in der 3. Liga eingefahren. Entsprechend zufrieden war Trainer Argirios Giannikis nach der Partie bei der Pressekonferenz und lobte seine Schützlinge: “Das ganze Team hat gut gearbeitet”. Auch Essens Coach Christoph Dombrowski sprach nach dem Schlusspfiff von einem “verdienten Sieg für 1860”.

Dombrowski: “In Ballbesitz zu hohe Fehlerquote”

Ein offenes Spiel hatte Essens Trainer nach seinen Worten in der ersten Halbzeit gesehen. “Wir hatten in Ballbesitz eine zu hohe Fehlerquote. Durch einen individuellen Fehler sind wir in Rückstand geraten, nachdem wir zuvor eine Doppelchance nicht gemacht haben. Ich hätte mir mehr Durchbrüche über den Flügel gewünscht”, erläuterte der RWE-Trainer und fügte an: “Die zweite Halbzeit fängt mit einem individuellen Fehler und dem zweiten Tor an, damit haben wir den Gegner total aufgebaut. Enttäuschend war dann die Reaktion der Mannschaft. Es hat die Energie gefehlt, sich voll dagegenzustemmen. Wir hatten keine klaren Aktionen mehr.”.

Gianniks: “Müssen uns bei Hiller bedanken”

“Die Fans haben für eine super Atmosphäre gesorgt”, lobte Löwen-Coach Giannikis die Anhänger der Weiß-Blauen. “Es war ein anspruchsvolles, hochintensives und temporeiches Spiel”, sagte Giannikis weiter. “Zu Beginn der ersten Halbzeit hatten wir ein, zwei Chancen. Bei einem individuellen Fehler hatten wir Glück und müssen uns bei Marco Hiller bedanken, dass wir nicht in Rückstand geraten sind”, berichtete der Löwen-Dompteur.

“Haben die Fehler erzwungen”

Weiter sagte Giannikis: “Wir haben die Fehler erzwungen, durch die die beiden Tore entstanden sind. Die Mannschaft hat sehr gut und leidenschaftlich verteidigt und ihre Chancen nach vorne gesucht. Das Team hat das gut gemacht, wir sind jetzt fünf Spiele ungeschlagen und haben zwei Mal in Folge zu null gespielt. Es war ein tolles Dienstag-Abend-Spiel.”

Giannikis: “Die ganze Mannschaft hat gut gearbeitet”

“Wir haben uns für ein situatives Angriffspressing entschieden. Das war nicht einfach zu verteidigen. Aber die ganze Mannschaft hat das gut gemacht und gut gearbeitet.”, lobte Giannikis.

Nankishi noch nicht bei 100 Prozent

Angesprochen auf die Leistung von Neuzugang Nankishi sagte Giannikis: “Für die Kürze der Zeit, die er bei uns ist, hat er das ganz gut gemacht. Er war sehr agil und ballsicher. Wir haben gesehen, welche Fähigkeiten er hat, aber er ist natürlich noch nicht bei hundert Prozent.”. Auch Torschütze Lakenmacher bekam ein Lob von seinem Coach: “Das ganze Team hat gut gearbeitet. Er hat das gut gemacht aber auch das ganze Team wirkt gestärkt. Der Glaube ist zurück. Die Verteidigung fängt bei ihm vorne an. Das ist alles harte Arbeit und kommt nicht von alleine. Wir müssen kontinuierlich weiter punkten. Für den Moment bin ich aber zufrieden, was wir in der Kürze der Zeit abrufen. Es bleibt aber weiter ein enges Rennen und jedes Spiel stellt uns vor neue Herausforderungen”, erklärte Giannikis.

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

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TSV 1860 RWE Rot Weiss Essen 20240206 Fotogalerie Titelbild

Was war das gestern für ein wunderschöner Fußballabend im Grünwalder Stadion, oder? Die Mannschaft ist überzeugend aufgetreten, der Support war phasenweise auch aller Ehren wert und Spiele unter Flutlicht in Giesing sind sowieso immer etwas Besonderes. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen.

Videos aus dem Grünwalder Stadion

Nachfolgend zwei Videos vom Dienstagabend. Noch mehr Bewegtbilder rund um die Löwen findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

TSV 1860 erhöht die Mitgliedsbeiträge

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TSV 1860 München - die Löwen!
Die Löwen, Münchens große Liebe!

Der TSV München von 1860 e.V. wird ab dem 01. Juli 2024 die Mitgliedsbeiträge erhöhen.

Erste Erhöhung seit 10 Jahren

Laut Schatzmeister Heinz Schmidt, der im neuen Vereinsmagazin des TSV München von 1860 e.V. zur Thematik Stellung bezieht, erhöht der Verein ab dem 1. Juli 2024 und somit erstmals seit 10 Jahren die Mitgliedsbeiträge.

Schmidt versichert, dass die Erhöhung moderat ausfalle und ausschließlich den gemeinnützigen Zielen des Vereins zugute kommen wird.

Die neuen Mitgliedsbeiträge des TSV 1860

Ab dem 1. Juli 2024 gelten die folgenden Mitgliedsbeiträge:

Jahresbeitrag Alter Beitrag Neuer Beitrag ab 1. Juli 2024
Vollzahler

(Erwachsene ab 18 Jahren)

90,00 € 99,00 €
Außerordentliche Mitglieder

(Ermäßigte, ohne Wahl- und Stimmrecht)

 

60,00 € 70,00 €
Ermäßigt – nur mit Nachweis

(Ehepartner, Rentner, Schwerbehinderte, Studenten, Auszubildende)

45,00 € 50,00 €
Jugendliche

(14 bis 18 Jahre)

45,00 € 50,00 €
Kinder

(bis 14 Jahre)

35,00 € 40,00 €
Familien (ab 2 Erwachsene und einem Kind oder Jugendlichem bis 18 Jahre)

 

–          Vollzahler

–          Außerordentliche Mitglieder

–          Jedes weitere Kind

–          Jeden weiteren Jugendlichen

 

 

 

150,00 €

120,00 €

10,00 €

15,00 €

 

 

 

165,00 €

140,00 €

15,00 €

20,00 €

 

Die Jahresbeiträge werden in einer Beitragsordnung festgelegt, die vom Verwaltungsrat genehmigt werden muss.

Noch kein Mitglied? Werde Teil von 26.000 Löwen!

Wer noch kein Mitglied ist, kann hier eine Mitgliedschaft beim TSV München von 1860 e.V. abschließen und Teil von ca. 26.000 Mitgliedern werden.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Essen: Schnörkellos nach vorne

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Der TSV 1860 München hat bewegte Tage hinter sich. Auf dem Platz befinden wir uns mitten in einer englischen Woche. Neben dem Platz setzte der e.V. ein Zeichen im ewig währenden Gesellschafterstreit mit der HAM Ltd. Beiden war eins gemeinsam: Es ging schnörkellos nach vorne.

Sehr ansehnlicher Fußball!

Das war doch mal wieder richtig ansehnlicher Fußball, den die Löwen uns gestern Abend im offiziell ausverkauften Grünwalder Stadion zeigten. Sechzig trat von Beginn an dominant auf und lief die Gäste aus dem Ruhrpott ganz hoch an. So zwangen die Löwen die Essener zu Fehlern im Spielaufbau, die sich zwei Mal für 1860 auszahlen sollten. Zunächst stellte Fynn Lakenmacher nach einem erzwungenen viel zu kurzen Rückpass von RWE auf 1:0. Direkt nach der Pause war es erneut Lakenmacher, der einen Fehlpass der Essener abfing. Dann gelangte der Ball schnell zu Julian Guttau, der sich die Chance nicht nehmen ließ und den Ball schnörkellos in die Maschen drosch. Die Führung ließen sich die Löwen nicht mehr nehmen und fuhren einen ungefährdeten Sieg gegen den Tabllenvierten ein.

Lakenmacher und Hiller zeigen ihr wahres können

Besonders erfeulich waren die wirklich herausragenden Leistungen von Fynn Lakenmacher und Marco Hiller. Hiller hielt nach einem Blackout von Jesper Verlaat Mitte der ersten Hälfte das 0:0 fest und entschärfte in der Schlussphase nochmals bravorös eine Großchance der Gäste. Lakenmacher rackerte unermüdlich, erzielte ein Tor und presste ganz stark vor dem 2:0. Es freut mich persönlich außerordentlich, dass zwei von Jacobacci klein gemachte Spieler gestern so auftrumpfen konnten. Außerdem zeigte Leroy Kwadwo eine ganz starke Leistung auf der linken Verteidiger Position. Besonders imponierend war auch, wie das Team nach jedem Ballgewinn, das Spielgerät schnörkellos nach vorne trieb und so Essen ständig unter Druck setzte. Das unerträgliche Quergeschiebe der Jacobacci-Zeit scheint damit der Vergangenheit anzugehören. Gestern hat es wirklich Spaß gemacht, den Löwen zuzuschauen.

Schnörkellos die Probleme benannt

Nicht weniger als erfreut nahmen die meisten Löwenfans, mit denen ich mich gestern austauschen konnte, die Ereignisse von Montag zur Kenntnis. Zum Einen kam Oliver Mueller (den man Müller ausspricht) in seiner Vorstellungs-PK sehr gut an. Zum Anderen wurde den die klaren Aussagen von Präsident Robert Reisinger gegenüber Oliver Griss überwiegendst sehr positiv gesehen. Es scheint so, als ob Reisingers Worte “Sie schaden mit Ihrer Berichterstattung seit Jahren 1860 München” und “für mich sind Sie Ursache von Spaltung und Hass in diesem Verein” für viele Löwenfans eine Befreiung waren. Endlich thematisierte der Präsident mal klipp und klar, wer Spaltung und Hass in unserem Verein befeuert. Und damit für die Vergiftung des Klimas innerhalb der Löwenfamilie ursächlich verantwortlich ist. Das Stadion unerstützte Reisinger deutlich und lautstark durch Gesänge gegen Oliver Griss und Hasan Ismaik. Allerdings waren auch deutlich “Reisinger raus” Rufe zu vernehmen. Und so zementiert sich die Spaltung innerhalb der Löwenfans zusehends. Gestern Abend stand aber die klare Mehrheit hinter dem Präsidenten.

Ein Dank an die Mannschaft und den Trainer

Umso schöner, dass der bleibendste Eindruck des Abends eine tolle Leistung der Löwen auf dem Rasen war. Das frühe Pressing, das schnörkellose, schnelle Spiel nach vorne und der leidenschaftliche Einsatzwille waren sehr sehenswert. Und lenken wenigstens für ein paar Stunden vom Streit rund um 1860 ab. Danke und weiter so, Jungs!

 

 

Löwenstarke Sechzger holen Dreier gegen Essen

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Löwenstarke Sechzger holen Dreier gegen Essen
Löwenstarke Sechzger holen Dreier gegen Essen

Die Löwen haben sich im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga ein wenig Luft verschafft. Die Sechzger gewannen das Nachholspiel im heimischen Grünwalder Stadion gegen Rot-Weiss Essen verdient mit 2:0 (1:0). Lakenmacher hatte die optisch überlegen Hausherren im ersten Durchgang in Führung gebracht. Direkt nach der Pause legte Guttau mit einem Dropkick das 2:0 nach. Mit der bisher besten Leistung unter der Regie von Trainer Giannikis waren es ein deutliches Ausrufezeichen der Löwen und ein hochverdienter Heimsieg. Sein Fett ab bekam dabei auch der Blogger, der nur einen Tag zuvor eine verbale Watschn von Präsident Reisinger kassiert hatte.

Löwen von Beginn an hellwach

Von der ersten Minute an waren die Hausherren wach und wurden von der dieses Mal wieder proppevollen Westkurve unterstützt. Die Löwen hatten das Spiel bereits im ersten Durchgang im Griff, wirklich zwingende Chancen ließen aber erst einmal auf sich warten. Lakenmacher verzog in ausichtsreicher Position, dann zwischte ein Schuss des sehr auffälligen Nankishi knapp am langen Pfosten vorbei. Anschließend war es wiederum Lakenmacher, der den richtigen Riecher bewies. Der seit dem Trainerwechsel wie verwandelte Stoßstürmer der Löwen erlief einen viel zu kurzen Rückpass der Gäste und tunnelte nach seinem Alleingang den RWE-Keeper zum hochverdienten 1:0. Essen hatte im ersten Durchgang nur eine gefährliche Aktion, als die Gäste nach einem Luftloch von Kapitän Verlaat zu zwei Abschlüssen kam. Doch Löwen-Tormann Hiller war zur Stelle und es ging mit der Führung in die Katakomben.

Guttau trifft zu Beginn der zweiten Hälfte

Das 2:0 dürften dann etliche Löwen-Fans in der Schlange am Bierstand verpasst haben, denn es dauerte nur eine Minute nach Wiederanpfiff bis die Münchner nachlegten. Wieder leitete Essen den Treffer der Löwen mit einem kapitalen Fehlpass ein. Lakenmacher reagierte schnell und legte ab für Guttau, der das Leder aus 16 Metern per Dropkick zum 2:0 in den Maschen versenkte. Die Gäste versuchten zwar noch einmal zurück ins Spiel zu finden, bissen sicher aber immer wieder an gut gestaffelten Löwen die Zähne aus, die selbst immer wieder auf Konter lauerten. Essen war aber letztlich in der Offensive viel zu ungefährlich um Zählbares aus dem schönsten Stadion der Welt mitzunehmen.

Löwenstarke Sechzger holen Dreier gegen Essen

Auch wenn Essen nach dem 2:0 leichte Feldvorteile hatte so brannte nichts mehr an und die Löwen holten mit einer starken Leistung drei verdiente Punkte, die für weitere Ruhe an der Grünwalder Straße sorgen dürften, zumal man sich mit dem Sieg ein Fünf-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge zulegte. Keeper Hiller konnte sich in den letzten Minuten noch auszeichnen und ernetete dafür “Hiller, Hiller”-Rufe. Aus einer sehr kompakten Mannschaft ragten am Dienstagabend Lakenmacher und Niankishi heraus. Lakenmacher leitete den Sieg mit seinem Tor und der Vorlage zum zweiten Treffer ein, Nankishi ließ einige Mal seine Können Marke “Zaubermaus” aufblitzen. An ihm dürften wir noch unseren Spaß haben in den nächsten Wochen. So kann Ingolstadt kommen zum nächsten Heimspiel der Löwen am Sonntag um 16:30 Uhr!

Liveticker: TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen (18.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 18.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Rot-Weiss Essen!

Schnee und Eis verhinderten eine reguläre Austragung im Dezember, im zweiten Anlauf soll es heute abend dann aber klappen. Für die Fans von Rot-Weiss Essen heißt es erneut für ein Spiel unter der Woche viele Kilometer zurückzulegen. Entschädigt werden sie zumindest mit einem Flutlichtspiel im Grünwalder Stadion – die Punkte sollen aber, wenn es nach den Löwenfans geht, in Giesing bleiben. Ob dieser Plan aufgeht, wird sich ab 18:60 Uhr im sechzger.de Liveticker zeigen.

Aufstellung:
Hiller (C) – Ludewig, Verlaat, Glück, Kwadwo – Rieder, Frey (88. Starke) – Schröter (66. Vrenezi), Guttau (88. Greilinger), Nankishi (66. Ouro-Tagba) – Lakenmacher (85. Reinthaler)

Bank:
Richter (TW), Kurt, Starke, Vrenezi, Greilinger, Reinthaler, Ouro-Tagba, Güler, Muteba

Tore:
1:0 (32.) Lakenmacher, 2:0 (47.) Guttau

Die Personalsituation

Es fehlen:
Phillipp Steinhart (Rotsperre), Joel Zwarts (Aufbautraining), Moritz Bangerter (Adduktorenprobleme), Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Niklas Tarnat, Devin Sür, Valmir Sulejmani, Eroll Zejnullahu (alle nicht berücksichtigt)

Ausfälle bei Rot-Weiss Essen:
Ekin Celebi (Schulterverletzung), Sandro Plechaty (Innenbandriss), Vinko Sapina (Knieprobleme)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Tim Rieder hat bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung muss er also ein Spiel aussetzen. Fabian Greilinger, Michael Glück, Marlon Frey, Julian Guttau, Fynn Lakenmacher und Valmir Sulejmani stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – RW Essen

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Winningers Wirtshaus Weisheiten TSV 1860 Rot-Weiss Essen

Flutlichtspiel in Giesing gegen einen attraktiven Gegner, der auch ordentlich Fans mitbringt – gibt’s etwas Schöneres? In seinen Wirtshaus Weisheiten stellt uns Bernd Winninger Rot-Weiss Essen, den heutigen Kontrahenten des TSV 1860, ausführlich vor und erläutert die Stärken und Schwächen der Elf von der Hafenstraße.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – RW Essen

Keine Frage: Das Team von Christoph Dabrowski steht nicht umsonst auf Platz 5 der Tabelle der 3. Liga. Was aber macht Rot-Weiss Essen in dieser Saison so erfolgreich? Welches Spielsystem bevorzugt der Trainer? Welche taktischen Vorgaben gibt er seiner Mannschaft mit auf den Rasen? Wer sind die Schlüsselspieler des Deutschen Meisters von 1955 und Pokalsiegers von 1953? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL analysiert Bernd Winninger den heutigen Gegner der Löwen ausführlich und stellt Euch somit ideal auf die Partie im Grünwalder Stadion ein.

sechzger.de berichtet live aus Giesing von der Partie der beiden Traditionsvereine.

50+1: Befangenheitsantrag von Hasan Ismaik wurde abgewiesen

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Im September hatte die HAM International Limited bzw. Hasan Ismaik einen Befangenheitsantrag bezüglich des bevorstehenden Entschlusses hinsichtlich der 50+1 Regel in Deutschland gestellt. Dieser Antrag wurde nun vom Bundeskartellamt abgewiesen.

Befangenheitsantrag von Hasan Ismaik abgewiesen

Zur Erinnerung:

Aus einem Schreiben der DFL an die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Liga, das dem kicker vorliegt, ging damals hervor:

“Der Vorsitzende der zuständigen 11. Beschlussabteilung hat die DFL gestern mündlich darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein Beigeladener zum Verfahren (HAM International Ltd.) in seiner fristgerecht in dieser Woche eingereichten Stellungnahme zu dem Zusagenentscheidungsentwurf vom 13. Juli 2023 Befangenheitsvorwürfe gegen den berichterstattenden Beisitzenden der Beschlussabteilung erhoben hat. Diese Vorwürfe werden u.a. mit vermeintlichen Versäumnissen bei der Verfahrens- und Aktenführung begründet. Der Sachverhalt wird nun von der Prozessabteilung des Bundeskartellamts geprüft, was mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.”

Die Prüfung wurde inzwischen angeschlossen und kam zu dem Ergebnis…

“…dass kein Ausschlussgrund und auch keine Besorgnis der Befangenheit besteht.”

Wie geht es nun weiter?

Das Verfahren wird in Zukunft von der 6. Beschlussabteilung des Bundeskartellamtes, das die Bereiche “Sport und Medien” umfasst, behandelt. Einer Beschlussfassung steht somit nichts mehr im Wege, das Kartellamt räumt jedoch ein, dass es dabei neue Umstände berücksichtigen muss.

“Bei der kartellrechtlichen Bewertung der Vorschläge der DFL zur Satzungsänderung muss das Bundeskartellamt jetzt auch die aktuelle Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) berücksichtigen.”

Der Europäische Gerichtshof hatte im Dezember drei Entscheidungen zum Verhältnis zwischen sportverbandlichen Regelungen und dem Wettbewerbsrecht erlassen, die u.a. die European Superleague Company betrafen.

Wie geht es weiter mit 50+1?

Titelbild: muenchnerloewen.de

TSV 1860 – Rot Weiss Essen die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel TSV 1860 München – Rot Weiss Essen. Der 14. der Auswärtstabelle trifft im Sechzgerstadion auf den 16. der Heimtabelle. Für Spannung ist im Vorfeld gesorgt. Was erwartet die Löwen auf dem Platz?

TSV 1860 – Rot Weiss Essen, zwei Altmeister treffen aufeinander. Essen, Meister aus dem Jahr 1955, und unsere Sechzger aus dem Jahr 1966. Der alte Ruhm ist für beide Teams verblasst, die Tradition lebt jedoch mehr denn je.

Christoph Dabrovski setzt mit seinen Rot-Weissen in dieser Saison wie fast alle Trainer hauptsächlich auf das 4-2-3-1 System. Dieses wird bei Ballbesitz meist über rechts ballfern asymmetrisch auf ein 3-4-3 verschoben. Im letzten Drittel verschieben die Essener dann meist aus dem Zentrum heraus einen weiteren Spieler in die Angriffsreihe, sodass im offensiven Zentrum vor dem Tor bzw. der Halbzentrale drei Spieler einschussbereit anzufinden sein können.

Gegen den Ball steht Essen im Pressing hoch bis sehr hoch in der Regel mit zwei Spielern, die bei Pässen auf einen Flügelverteidiger durch den Mittelfeldaußenspieler unterstützt werden. Die Defensivlinie steht bei den Rot-Wessen gern an das hohe Pressing angepasst fast an die Mittellinie.

Bevor wir zur genaueren Spielweise der Essener kommen, wie üblich zunächst die statistischen Werte von Rot-Weiss Essen.

Statistische Werte der Essener

  • Ballbesitz: 55%
  • Passgenauigkeit: 83%
  • Defensive Zweikampfquote: 61%
  • Flankengenauigkeit: 34%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivation): 9,2

Wie spielt RWE?

Offensiv

Die Spieleröffnung der Essener erfolgt meistens über die rechte Seite. Dann läuft sie über schnelles Passspiel spätestens an der Grenze zum letzten Drittel des Gegners bevorzugt wieder in die Zentrale bzw. in den rechten Halbraum. Die weitere Angriffsrichtung zur finalen Penetration der gegnerischen Box ist bei Essen absolut variabel. In den Spielen seit Ende der Weihnachtspause waren die Anzahl der Angriffe in den verschiedenen Zonen, abgesehen vom Auswärtsspiel in Aue, bis auf vernachlässigbare Abweichungen, sehr ausgeglichen.

Essen findet auf der gesamten Breite des Feldes die Räume, um mit ihrem hohen Ballbesitz extrem viele Positionsangriffe bis ins gegnerische letzte Drittel zu bringen. In den letzten vier Spielen waren das 36 bis ins letzte Drittel des Gegners durchgebrachte Positionsangriffe im Schnitt. Da liegt Essen für diesen Zeitraum um 25% über dem Ligadurchschnitt. Der hohe Ballbesitz der Essener bedeutet also offensichtlich nicht, dass es lange dauert, bis die Essener sich für eine Angriffsvariante entscheiden, sondern dass sie genau wissen, wie sie ihren Plan umsetzen sollen.

Im letzten Drittel

Erschwerend für jede Abwehr kommt hinzu, dass sie ihre Angriffsbemühungen meist auch problemlos bis in die gegnerische Box vorantreiben. Wenn man der Statistik glauben will, gelingt es Essen lediglich einmal pro Spiel nicht, einen Positionsangriff, der ins letzte Drittel des Gegners führt, in der Box zu beenden. Dabei ist allerdings zu erwähnen, dass a) nicht jeder Ball, der in die Box gespielt wird, auch von einem Essener aufgenommen werden kann und b) Flanken und Pässe in die Box lediglich die Hälfte der Aktionen der Penetrationsversuche darstellen.

Mit drei zentralen Spielern, die für Tore sorgen sollen, ist zudem die Auswahl der Pass- bzw. Flankenempfänger dort sehr hoch. Für mich am gefährlichsten wirken die Essener, wenn die Angriffe im letzten Drittel über die Halbpositionen oder das Zentrum lanciert werden. Schnelle Passkombinationen bringen die gegnerische Abwehr oft durcheinander. Das hat seit Ende der Winterpause zu sage und schreibe 18 Schüssen im Schnitt pro Spiel für die Rot-Weissen geführt.

Gegen den Ball

Aggressives Pressing auf den Aufbau und auch im Mittelfeld soll für schnelle und häufige Umschaltmomente der Essener sorgen. Diese Rechnung geht allerdings nicht immer in dem Maß auf, wie Essen das gerne hätte. Eine hohe Pressingintensität und deren effektives Gelingen sind immer noch zwei paar Schuh. Allerdings ist es auch so, dass die Essener durch ihre Art und Weise, den Gegner anzulaufen, für viel Ungenauigkeit und lange Bälle bei diesem sorgen, was dann zu Ballgewinnen im eigenen letzten Drittel der Rot-Weissen oder kurz davor führt. Die Pressingfallen in der Tiefe schnappen also zu und sorgen für Ballgewinne durch den vorne aufgebauten Druck und die engen Räume zwischen der Pressing und Defensivlinie.

Schaffen es die Gegner, mit ihren Angriffen das letzte Drittel der Essener zu erreichen und dort den Ball zu behaupten, zeigt sich Essen auch dort von der aggressiven, aber nie wirklich unfairen Seite. Dennoch regiert Stellungsspiel die Abwehrarbeit. Essen ist eines der Teams, das im Schnitt pro Spiel und Minute gegnerischen Ballbesitzes mit die meisten Balleroberungen über abgefangene Pässe erzielt. Oft wird auch im Nachgang an einen Defensivzweikampf, der durch den Gegner da noch behauptete Ball abgelaufen und unter Kontrolle gebracht.

Wie kann man Essen knacken?

Schnelle Läufe in die Tiefe mit Pässen, die hinter die Defensivlinie kommen, können für den TSV 1860 München gegen ein hoch stehendes Rot-Weiss Essen ein Mittel sein, das angewandt werden kann, um erfolgreich zu agieren.

Das hieße im Umkehrschluss, den Essenern, die eh gern den Ball haben, diesen auch zu überlassen und mit einem massiven Defensivblock dagegenzuhalten, um dann über schnelle Spieler Konterattacken zu lancieren.

Dass so ein Vorgehen, wenn man den Gegner tief ins eigene letzte Drittel durchkommen lässt, problematisch sein kann, liegt auf der Hand. Deshalb dürften sich die Defensivlinie und auch die Pressinglinie der Löwen nicht zu weit zurück ziehen, aber eben auch nicht zu hoch stehen, um nach Balleroberung nach vorne noch Platz zu haben. Hier die richtige Balance zu finden kann gegen ein schnell und variantenreich kombinierendes Rot-Weiss Essen ein Vabanquespiel für den TSV 1860 München sein.

Von daher sollten die Löwen vielleicht eher ähnlich wie gegen Aue versuchen, mit erfolgreichen Pressing- und Gegenpressingsituationen – aber höherer Präzision im letzten Drittel – einen ähnlichen Offensivplan wie am Samstag auf den Platz zu bringen.

Wir haben einige schnelle Offensivspieler, die allerdings im Konter oder beim Umschaltspiel aus dem Mittelfeld vor der Mittellinie als Trumpf stechen könnten.

Wichtig ist in jedem Fall, dass sich die Präzision beim Anspiel auf die vorderste Reihe verbessert.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich dadurch für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Schlüsselspieler

Tor

Jakob Golz (#1) im Tor ist der Strafraumkönig unter den Torhütern der 3. Liga. Kein anderer hat bei hohen Bällen eine ähnliche Sicherheit oder auch nur annähernd so gutes Timing vorzuweisen. Seine Reflexe und die Fähigkeit, Schüsse im Vorhinein zu antizipieren, sind bei ihm gut ausgeprägt. Seine Bilanz wird durch einige haarsträubende Defensivleistungen, wo er am Ende nur machtlos zwischen den Pfosten stand, etwas geschmälert. Fehler eines der Vorderleute auszubügeln, ist für den Torhüter immer am schwersten. Auch im eins gegen eins ist seine Bilanz dieses Jahr nahezu perfekt, lediglich einmal konnte ein Gegner in dieser Saison hier gegen Golz erfolgreich agieren.

Abwehr

Am Samstag noch wegen eines grippalen Infekts nicht im Kader, ist Felix Götze (#24) nun wieder genesen. Ob der defensive Schlüsselspieler der Rot-Weissen von Beginn an spielt, ist fraglich, aber nicht undenkbar. Sein Nebenmann auf der Position, Jose Rios-Alonso (#23), steht ihm nicht viel nach. Während Götze quasi Mr. Stellungsspiel der Essener ist, glänzt Rios-Alonso mit beinharten Zweikämpfen und einer Erfolgsbilanz bei diesen, welche sich gewaschen hat. Nahezu drei Viertel seiner Defensivduelle gewinnt der Spanier für RWE. In der Spieleröffnung ist es dann Götze, der präzise agiert wie wenig andere Spieler in dieser Liga beim Aufbau von hinten. 81% seiner Vorwärtspässe finden ihr Ziel.

Mittelfeld

Während Torben Müsel (#26) beim frühen Aufbau wichtigster Spieler dieses Mannschaftsteils ist, finden wir in Cedric Harenbrock (#8) den offensiven Kopf des Essener Spiels im letzten Drittel. Beide Spieler haben im schnellen Kombinationsspiel der Essener tragende Rollen. Harenbrock ist zudem ein Spieler, der sowohl was Tore als auch was Vorlagen bzw. vorbereitende Pässe betrifft, nicht zu unterschätzen ist. Kann man ihn kalt stellen, ist Essens Kreativität im Zentrum stark beeinträchtigt.

Mittelfeldaußen – oder so wie Essen verschiebt eher rechter Außenstürmer – Marvin Obuz (#11) ist mit acht Vorlagen und fünf Toren Topscorer der Rot-Weissen. Wie er, wenn er nach innen zieht, im Zusammenspiel mit seinen Mitspielern Abwehrreihen aushebelt, ist phantastisch anzusehen. Seine Schussgenauigkeit liegt bei exzellenten 55%.

Sturm

Seit dem 11. Spieltag ist der von Nürnberg II zu RWE gewechselte Leonardo Vonic (#11) im Sturm gesetzt. Vier Tore, fünf Vorlagen und statistische Werte, die in jeder Abwehr die Alarmglocken schlagen lassen sollten, sprechen klar dafür, dass Vonic auf keinen Fall unterschätzt werden darf. Seine gute Schussgenauigkeit, eine Erfolgsquote im Dribbling, die nur wenige Stürmer in der Liga toppen können, und Faktoren wie in jedem dritten Spiel ein Treffer, in jedem zweiten Spiel ein Scorerpunkt, sind statistische Werte, die vermutlich jedem gegnerischen Trainer Schweißperlen auf die Stirn treiben, wenn wer am Ball ist.

Fazit

Es wird ein schweres Spiel. Essen über 90 Minuten defensiv zu kontrollieren, wird dem TSV 1860 vermutlich nicht gelingen. Sechzig muss also das Heil in der eigenen Offensive suchen.

Ob das gelingt, werden wir sehen. Ich hoffe auf drei punkte in diesem Heimspiel, aber seien wir trotzdem nicht zu erwartungsvoll. Es kommt schließlich der Tabellenfünfte.

Am Ende geht es für jeden Spieler, wie immer, um die drei Faktoren Einsatz, Konzentration und Mannschaftsdienlichkeit.

Dass Trainer Argirios Giannikis weiß, wie er die Mannschaft taktisch einstellen muss, haben wir in den bisherigen Spielen unter seiner Führung gesehen. Schon alleine das hilft der Mannschaft, um besser zu performen.

Hoffen wir auf drei Punkte zuhause im Sechzgerstadion für den TSV 1860 München gegen Rot-Weiss Essen.

So könnte Essen beginnen

Datenquelle: Wyscout