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Stellungnahme von Sechzig im Sechzger nach Dietl-Interview

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Sechzig Im Sechzger Choreo Im Grünwalder Stadion

Die Initiative “Sechzig im Sechzger” hat auf das Interview von Bürgermeisterin Verena Dietl mit einer Stellungnahme reagiert. Die Aussagen werden begrüßt, gleichzeitig aber auch klare Forderungen an die Beteiligten gestellt.

Ligaunabhängige Zukunft im Sechzgerstadion gewünscht

Lange Zeit war es still um das Grünwalder Stadion. Nicht in der Spielstätte selber, dort fanden schließlich unter anderem die Heimspiele des TSV 1860 München statt. Viel mehr aber gab es zur Zukunftsplanung von der Stadt und den Löwen lange keinen neuen Stand mehr. Nun kommt wieder etwas Schwung in die Angelegenheit. Bürgermeisterin Verena Dietl hatte sich ausführlich in der Abendzeitung geäußert und die Verantwortlichen des TSV 1860 kritisiert. Die Stadt München warte noch immer auf eine klare Aussage zur Zukunft, damit der Umbau des Grünwalder Stadions in Angriff genommen werden kann.

Gestern nun hat “Sechzig im Sechzger” auf das Interview mit einer Stellungnahme reagiert. Die Initiative begrüßt die von Dietl kurzfristig angedachten Verbesserungen. So soll möglicherweise der Zaun vor der Stehhalle demontiert werden, zudem könnte die Kapazität auf 17.000 ansteigen. Es fallen aber auch kritische Worte – vor allem, weil die Verantwortlichen ihre Ankündigungen nicht eingehalten haben. “Sechzig im Sechzger” wünscht sich nun, dass alle Beteiligten anpacken, um dem TSV 1860 München “eine ligaunabhängige Zukunft in seiner Heimat, dem Sechzgerstadion, zu ermöglichen“.

Stellungnahme von Sechzig im Sechzger im Wortlaut

Als Initiative „Sechzig im Sechzger“ freuen wir uns natürlich, dass nun vonseiten der Stadt auch kurzfristige Verbesserungen im Sechzgerstadion zur Debatte stehen. Die Erhöhung auf ca. 17.000 Plätze ist aus unserer Sicht überfällig und im Vergleich zu größeren Umbauten zeitnah umzusetzen. Auch die städtischen Überlegungen, den aus der Zeit gefallenen Zaun vor der Stehhalle zu entfernen, begrüßen wir sehr. Weitere Punkte wie etwa die unzureichende Catering-Situation oder auch die der Rollstuhlplätze müssen nun ebenso angegangen werden. Auch sollte in diesem Zuge die Idee einer Stadionbetriebsgesellschaft weiter verfolgt werden.

Mit Blick auf die Vision eines umgebauten, modernisierten Stadions fällt unser Fazit jedoch weit nüchterner aus. Es irritiert leider stark, dass trotz zahlreicher Gespräche und Absichtserklärungen bisher keinerlei Fortschritt erzielt werden konnte. Einerseits, weil die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bis dato – trotz anderslautender Ankündigungen – kein eigenes Gutachten auf den Weg gebracht hat, andererseits, weil auch vonseiten der Stadt nach wie vor keine Information bezüglich der zu erwartenden Mietkosten in einem umgebauten städtischen Sechzgerstadion vorliegen. Daneben bleibt der TSV München von 1860 e.V. der auf der Mitgliederversammlung im Juli 2022 versprochenen Einsetzung einer Stadion-Projektgruppe weiter schuldig. Stillstand allerorten?

Wir als Sechzig im Sechzger appellieren an alle Beteiligten, dieses Projekt nun mehr ziel- und sachorientiert anzupacken, um Sechzig München eine ligaunabhängige Zukunft in seiner Heimat, dem Sechzgerstadion, zu ermöglichen!

Wir Löwenfans haben den Stillstand satt!

Sechzig um Sieben: MSV Duisburg punktet in Saarbrücken

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Dr. Christian Werner wird nach einigem Hin und Her Geschäftsführer Sport beim TSV 1860 und beerbt somit nach langer Wartezeit doch noch Günther Gorenzel. Das Präsidium der Löwen begrüßt indes nicht nur das “Bündnis Zukunft 1860”, sondern stimmte auch einem Widerspruch der KGaA gegen die vom e.V. beantragte Marke “Wir sind der Verein” zu. Zum Sport: In der 3. Liga kam der 1. FC Saarbrücken in einem Nachholspiel nicht über ein torloses Unentschieden gegen den MSV Duisburg hinaus.

Dr. Christian Werner wird Geschäftsführer Sport

Schon seit Ende Juni steht der TSV 1860 München ohne Nachfolger von Günther Gorenzel da. Laut BILD Informationen kommt nun Bewegung in die Angelegenheit: Demnach wird Dr. Christian Werner (42) (ehemaliger Chefscout bei Waldhof Mannheim) neuer Geschäftsführer Sport der Löwen, nachdem er zuvor drei Mal seitens des Vereins als Sportdirektor abgelehnt worden war.

Präsidium begrüßt “Bündnis Zukunft 1860”

Am Dienstag stellte sich das “Bündnis Zukunft 1860” der Öffentlichkeit vor, gestern begrüßte das Präsidium die externe Initiative und sicherte seine Kooperation zu.

KGaA und Präsidium – gemeinsamer Widerspruch?

Vor zwei Tagen veröffentlichte die KGaA des TSV 1860 München eine Stellungnahme zum Widerspruch bezüglich der Marke “Wir sind der Verein”. Die darin geschilderte und betonte Genehmigung des Präsidiums verwunderte viele Leser. Was es damit auf sich hat, lest Ihr HIER.

U17 und U16 am Wochenende mit Derby

Während die Profis am Sonntagabend in Dortmund ranmüssen, empfängt die U17 des TSV 1860 am Samstag den roten Nachbarn aus der Seitenstraße zum Derby auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße. Auch die U16 misst sich dem FC Bayern. Alle Löwenspiele des Wochenendes findet Ihr HIER.

News aus der 3. Liga

MSV Duisburg punktet in Saarbrücken

In einem Nachholspiel der 3. Liga kam der 1. FC Saarbrücken gegen den MSV Duisburg nicht über ein torloses Remis hinaus. Durch den Punktgewinn im Saarland gaben die Zebras die Rote Laterne an den SC Freiburg II ab.

Sandhausen: Hennings verletzt

Vier Tore erzielte Rouwen Hennings in den letzten fünf Spielen für den SV Sandhausen, nun muss der 36-Jährige vorerst pausieren. Aufgrund eines Muskelfaserrisses wird der Routinier den Kurpfälzern in den kommenden beiden Partien nicht zur Verfügung stehen.

Verl: Batista Meier im Januar nach Dresden?

Oliver Batista Meier ist beim SC Verl in dieser Saison mit bislang neun Toren und zehn Vorlagen richtig aufgeblüht. Gemäß einer Klausel könnte Dynamo Dresden den Leihspieler bereits im Januar zurück nach Elbflorenz holen.

Hiller über Degradierung: “Entscheidung kam aus dem Nichts”

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Fragezeichen Hiller Schröter

Auch Tage nach seiner Degradierung zeigt sich Marco Hiller in der BILD überrascht über die Entscheidung von Trainer Maurizio Jacobacci.

Marco Hiller nach Degradierung überrascht

Vor dem Pokalspiel in Pipinsried hatte Maurizio Jacobacci noch ausführlich dargelegt, dass Marco Hiller nach seiner Genesung wieder die Nummer 1 im Tor der Löwen sei. Nach dem Aus im Dachauer Hinterland änderte der Trainer Meinung wieder und schenkte David Richter gegen die SpVgg Unterhaching das Vertrauen. Nicht nur Marco Hiller war von dieser Kehrtwende überrascht.

“Mir wurde vor zehn Tagen noch klar kommuniziert, dass ich nach meiner Verletzungspause weiterhin die Nummer 1 bin. Daher kam die Entscheidung am vergangenen Spieltag mehr als überraschend und aus dem Nichts für mich.”

Seit 15 Jahren bei den Löwen – auch in Zukunft?

Trotz seiner Enttäuschung wird Marco Hiller weiterhin angreifen, um sich den Platz zwischen den Pfosten zurückzuerobern. Dennoch lässt seine Aussage im Interview mit der BILD aufhorchen:

“Ich bin nun seit 15 Jahren bei den Löwen und ich liebe es, für diesen Verein zu spielen. Aber natürlich ist es für mich und meine Zukunft auch entscheidend, was in den nächsten Wochen passiert.”

Ob Maurizio Jacobacci der mediale Vorstoß des Torhüters sonderlich gefällt?

Bild: CR Fotos

Präsidium und KGaA – gemeinsamer Widerspruch?

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TSV 1860 Pullover Wir Sind Der Verein

Am gestrigen Dienstag veröffentlichte die KGaA des TSV 1860 München eine Stellungnahme zum Widerspruch bezüglich der Marke “Wir sind der Verein”. Die darin geschilderte und betonte Genehmigung des Präsidiums verwunderte viele Leser – was hat es damit auf sich?

KGaA legt Widerspruch gegen Marke des TSV 1860 e.V. ein – nicht zum ersten Mal

Ende letzter Woche berichtete die Süddeutsche Zeitung darüber, dass gegen die Marke “Wir sind der Verein” aktuell ein Widerspruchsverfahren läuft. Bereits im August wurde eine entsprechende Überprüfung beim Deutschen Patent- und Markenamt beauftragt. Auf Anfrage von sechzger.de veröffentlichte die KGaA zu dem laufenden Widerspruch dann gestern eine Stellungnahme. Darin heißt es: “Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat mit Zustimmung des Präsidiums des TSV München von 1860 e.V. beim Deutschen Marken- und Patentamt Widerspruch gegen die einzutragende Marke „Wir sind der Verein“ eingelegt

Dass das Präsidium des TSV 1860 e.V. dem Vorgang zugestimmt hat, überraschte dabei viele. Seit längerer Zeit ist die Marke ein Streitthema an der Grünwalder Straße. Seinen bisherigen Höhepunkt fand das Thema mit der Kopie durch die TSV 1860 Merchandising GmbH im Juni 2022. Die aktuelle Entwicklung birgt für Außenstehende ebenfalls viel Brisanz. So geht es aus der Stellungnahme hervor, dass die Marke “Wir sind der Verein” weiterhin Thema in den Gremien ist.

In den Gesprächen konnte bis zum aktuellen Zeitpunkt kein gemeinsamer Kontext und Kompromiss gefunden werden.

Nun soll eine endgültige Lösung durch eine dritte Partei – in diesem Fall das Deutsche Patent- und Markenamt – herbeigeführt werden. Der jahrelange Streit soll zumindest in diesem Aspekt durch den eingelegten Widerspruch der KGaA beigelegt werden. Entsprechend stimmte das Präsidium des TSV 1860 e.V. dem Vorschlag zu, um Klarheit in der Angelegenheit zu schaffen.
Das Verfahren läuft wie bereits beschrieben seit August. Wann es abgeschlossen werden kann, ist noch unklar.

Preu Bohlig & Partner fordert Richtigstellung von sechzger.de

Die von der KGaA gehaltenen Marken sind seit längerem immer wieder ein Thema. So gab es etliche Klagen gegen einzelne Anhänger des TSV 1860 oder auch die Vereinigung Löwenfans gegen rechts. Die Marke “Wir sind der Verein” ist nur die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs.

Vertreten wird die KGaA im laufenden Widerspruchsverfahren durch die Kanzlei Preu Bohlig & Partner. Diese tritt seit Ende 2021 als Löwenpartner in Erscheinung. Rechtsanwalt Dr. Alexander Bayer ist unter anderem für markenrechtliche Angelegenheiten zuständig. Wie die Löwen in der damaligen Pressemitteilung erklärten, betreute Bayer die KGaA bereits zuvor in einer anderen Kanzlei.

Bezugnehmend auf die Berichterstattung zum möglichen Team Profifußball 2.0 kontaktierte die Kanzlei den Vorstand des Sportbezogenes Lebensgefühl e.V. mit einem Aufforderungsschreiben am gestrigen Dienstag. Eine im Artikel getroffene Aussage sei “unvollständig und vermittelt daher einen falschen negativen Eindruck zu Lasten unserer Kanzlei“. Dr. Alexander Bayer bezieht sich dabei auf folgenden Absatz:

Auch die Kanzlei “Preu und Bohlig”, die im Empfängerkreis auftaucht, trat in der Vergangenheit in rechtlichen Angelegenheiten stets GEGEN den TSV München von 1860 e.V. in Erscheinung.

Der Text vermittele dem Leser den Eindruck, “dass unsere Kanzlei ohne Grund oder sogar aus bösem Willen gegen den Verein vorgehe“. Gleichzeitig bestätigt Bayer in dem Schreiben, dass die Kanzlei bereits im vierten Verfahren für die KGaA in einem Markenrechtsstreit gegen den e.V. tätig wird. Nach vorläufiger Prüfung wird der Vorstand den Forderungen nicht nachkommen, da diese unbegründet sein dürften.

BILD: Christian Werner neuer Geschäftsführer beim TSV 1860

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Schon seit Ende Juni steht der TSV 1860 München ohne Nachfolger von Günther Gorenzel, ehemaliger Geschäftsführer Sport, da. Laut BILD Informationen kommt nun neue Bewegung in die Angelegenheit: Angeblich hat sich der TSV 1860 München nun doch auf Dr. Christian Werner (42) (ehemaliger Chefscout bei Waldhof Mannheim) als neuen Sportchef geeinigt. Damit wäre die Suche nach 174 Tagen beendet.

Laut BILD: Vertrag bis 2025 für Christian Werner als Geschäftsführer Sport beim TSV 1860 München

Werner, der favorisierte Kandidat von Finanz-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer, wurde in der Vergangenheit von Vereinsseite schon dreimal abgelehnt. Laut BILD-Informationen übernimmt er nun sogar die Position des Sport-Geschäftsführers und soll bis 2025 unterschreiben. Es fehle nur noch an der “Zustimmung des Mitgesellschafters Hasan Ismaik (45)”. Sollte diese ausbleiben, würde Christian Werner möglicherweise gemäß der 50+1-Regel eingesetzt werden.

Ist Werner der richtige Kandidat?

Die Frage, warum nun doch Werner die Position übernehmen soll, bleibt vorerst ungeklärt. Angesichts der vorherigen Ablehnungen erscheint diese Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt zumindest überraschend. Für den promovierten Sportwissenschaftler würde dies seine Premiere in dieser Position im deutschen Profifußball bedeuten. Um sich vollständig auf diese neue Aufgabe konzentrieren zu können, wird der ehemalige Chefscout von Waldhof Mannheim laut BILD seinen bisherigen Beruf als Gymnasiallehrer für die Fächer Sport und Englisch aufgeben

Präsidium des Vereins begrüßt “Bündnis Zukunft 1860”

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Präsidium MV 2022 1860 reisinger schmidt sitzberger zukunft
Das frisch im Amt bestätigte Präsidium

Gestern stellte sich das “Bündnis Zukunft 1860” der Öffentlichkeit vor, heute begrüßte das Präsidium die externe Initiative und sicherte seine Kooperation zu.

Präsidium begrüßt “Bündnis Zukunft 1860”

In einer Pressemitteilung äußerte sich das Präsidium, bestehend aus Robert Reisinger, Heinz Schmidt und Hans Sitzberger, wohlwollend gegenüber dem “Bündnis Zukunft 1860”. Die Meldung im Wortlaut:

Liebe Löwinnen und Löwen,
liebe Vereinsmitglieder,

aus Kreisen von Sponsoren der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und Vereinsmitgliedern des TSV München von 1860 e.V. hat sich die Initiative “Bündnis Zukunft 1860” gegründet.

In verschiedenen Formaten will das Bündnis Impulse zum gezielten Fortschritt des Profifußballs beim TSV 1860 München entwickeln. Wir begrüßen als Präsidium dieses Engagement ausdrücklich. Das “Bündnis Zukunft 1860” fokussiert sich auf die Rückkehr der Profimannschaft in die 2. Liga sowie auf Wirtschafts- und Infrastruktur-Themen.

Wir fordern alle interessierten Vereinsmitglieder auf, sich an der Initiative rege zu beteiligen. Jedem zweckmäßigen und perspektivisch sinnvollen Vorschlag, der aus den Arbeitskreisen des “Bündnis Zukunft 1860” kommt, wird mit Wohlwollen und Offenheit begegnet.

Aus Gesprächen mit den Hauptinitiatoren wurde uns versichert, dass das Bündnis keine Parallelstrukturen abseits der bestehenden Einrichtungen im Verein und in der Tochtergesellschaft etablieren will. Das wäre auch rechtlich nicht zulässig. Entscheidungen werden immer in den dafür zuständigen Gremien getroffen. Das “Bündnis Zukunft 1860” möchte ausschließlich beratend tätig sein.

Wir wünschen dem “Bündnis Zukunft 1860” großen Zulauf aus den Reihen der Mitglieder und Sponsoren und eine erfolgreiche Arbeit im Sinne des Profifußballs bei den Löwen.

Robert Reisinger, Präsident
Heinz Schmidt, Vizepräsident
Hans Sitzberger, Vizepräsident

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U17 lädt ein zum Derby

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan 4 löwen löwinnen u19 u17 u21

Während die Profis am Sonntagabend in Dortmund ranmüssen, empfängt die U17 des TSV 1860 am Samstag den roten Nachbarn aus der Seitenstraße zum Derby auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße.

TSV 1860 U17 lädt ein zum Derby

Im Hinspiel verloren die Junglöwen auf dem Campus trotz langer Überzahl mit 1:4, was Trainer Felix Hirschnagl auf die Palme brachte:

“Ich weiß nicht, was ich erzählen soll. Wir haben einfach kein Derby gespielt. Ich hatte das Gefühl, dass ich außen an der Linie der Einzige war, der Feuer reingebracht hat. Besonders ärgerlich ist, dass heute ein Sieg machbar gewesen wäre. Wir waren einfach nicht mutig, nicht entschlossen, nicht geil genug, 90 Minuten zu arbeiten. Das ist eigentlich das, was uns als Löwen ausmachen sollte!”

Die Möglichkeit zur Revanche im Derby bietet sich der U17 am Samstag um 14 Uhr auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 an der Grünwalder Straße 114. Vielleicht gibts dann auch wieder einen Freistoßtreffer von Mustafa Tekin wie im Hinspiel zu bewundern…

Die Spiele im Überblick

Samstag, 02.12.

11.00 Uhr: U15 – SpVgg Bayreuth -:-
13.30 Uhr: FC Pipinsried – U21 -:-
14.00 Uhr: U17 – FC Bayern München -:-
16.45 Uhr: U12 – TSV 1882 Landsberg U13 -:-
18.00 Uhr: Futsal – AFG Bergstraße -:-

Die U14 reist am Samstag zu einem Turnier nach Süßen/Kuchen (was für ein Name!). Die U11 wird versuchen, in Bernhausen/Filderstadt einen Turniersieg zu erringen. Auch die U9 ist am Samstag im Einsatz und möchte aus Poing wieder einmal den Siegerpokal mitbringen.

An beiden Wochenendtagen misst sich die U13 in Mutlangen im Rahmen eines Turniers mit der Konkurrenz.

Sonntag, 03.12.

11.00 Uhr: U19 – Eintracht Frankfurt -:-
14.00 Uhr: U16 – FC Bayern München -:-
19.30 Uhr: Borussia Dortmund II – Profis -:-

Am Sonntag ist die U10 bei einem Turnier in Waiblingen im Einsatz und hofft auf viele Siege.

29.11.1980: Trostloses 0:0 der Löwen gegen den VfB Stuttgart

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Olympiastadion München 1860
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Die Saison 1980/81 bescherte den Fans des TSV 1860 nur wenig Grund zur Freude. Nicht nur, dass man im Olympiastadion spielen musste, am Ende stand auch der Abstieg zu Buche. In dieses triste Bild passt auch das 0:0 der Löwen gegen den VfB Stuttgart heute vor 43 Jahren.

Nicht mal das Derby war ausverkauft

So wirklich große Lust aufs Olympiastadion hatte man in der Anhängerschaft von Münchens großer Liebe scheinbar schon Anfang der 80er Jahre nicht. Der Zuschauerschnitt im weiten Rund auf dem Oberwiesenfeld lag unter 25.000 und das, obwohl man ja sogar ein Heimderby ausrichtete. Dieses war – aber das nur am Rande – mit 53.000 Zuschauern noch nicht einmal ausverkauft und ging Mitte Oktober zu allem Überfluss auch noch mit 1:3 verloren.

Wenige Wochen später gastierte mit dem VfB Stuttgart ein weiteres Team im Olympiastadion, das nicht zuletzt aufgrund der räumlichen Nähe eine ordentliche Kulisse versprach. Aber weit gefehlt: Diesmal war das Leichtathletikstadion mit 21.000 Zuschauern lediglich zu einem Drittel gefüllt.

Löwen mit trostlosem 0:0 gegen den VfB Stuttgart

Nachdem der TSV 1860 zuvor zwei Spiele in Folge nicht verloren hatte (2:1 gegen Bielefeld, 1:1 in Leverkusen), rechnete man sich auch gegen die Schwaben etwas aus. Einen fußballerischen Leckerbissen bekamen die Zuschauer dann zwar nicht vorgesetzt, aber immerhin ergatterten die Löwen gegen den VfB Stuttgart einen Punkt.

Am Ende der Saison sollte der allerdings nicht zum Klassenerhalt reichen. Der TSV 1860 stieg als 16. aus der Bundesliga ab, während der VfB die Spielzeit hinter den Roten und dem HSV als Dritter abschloss.

Die Aufstellung des TSV 1860

Trainer Carl-Heinz Rühl setzte am 29.11.1980 auf folgende Elf der Löwen:

Zander – Raubold, Grünther, Scheller, Strack – Schreml, Sidka, Wohlers – Senzen, Bitz, Völler

Tore:
keine

Interessant: Wie schon in der Woche zuvor in Leverkusen wechselten die Löwen kein einziges Mal aus – heutzutage quasi undenkbar, oder?

Sechzig um Sieben: KGaA mit Stellungnahme zum Markenstreit

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online!

Neben der mit Spannung erwarteten Vorstellung des Bündnis Zukunft 1860 gab es am gestrigen Dienstag zwei weitere interessante Nachrichten. Zum einen äußerte sich Verena Dietl zum Grünwalder Stadion, zum anderen veröffentlichte die KGaA eine Stellungnahme bezüglich dem Markenstreit – Stichwort “Wir sind der Verein”. Jahn Regensburg trauert unterdessen um einen verstorbenen Spieler.

Bündnis Zukunft mit erster Vorstellung

Viel wurde gemutmaßt, spekuliert und diskutiert. Gestern war es dann soweit, das Bündnis Zukunft 1860 präsentierte sich erstmals in der Öffentlichkeit. Martin Gräfer und Anton Hiltmair führten stellvertrend durch die Veranstaltung. Man wolle für einen respektvollen Umgang unter allen Löwen sorgen, zudem gab es klare Plädoyers pro Grünwalder Stadion und 50+1. Den gesamten Überblick der ersten Präsentation gibt es hier.

Verena Dietl mit klaren Worten bezüglich Grünwalder Stadion

Es ist und bleibt eines der großen, ungelösten Themen des TSV 1860 München. Wo werden die Löwen auf lange Sicht spielen? Grünwalder Stadion – oder doch der Neubau auf der grünen Wiese? Eigentlich war für die erste Option auf Seiten der Stadt München schon alles geklärt, dann aber gab es immer wieder offene Themen seitens des TSV 1860. Das moniert Verena Dietl in einem aktuellen Interview mit der Abendzeitung deutlich und fordert endlich klare Ansagen aus der Grünwalder Straße.

Mittlerweile hat die CSU-Fraktion in Person von Manuel Pretzl auf die Aussagen der Bürgermeisterin reagiert und kritisiert Dietl dafür. “Das ist doch ein Schwarze-Peter-Spiel. Die Stadt München selbst hat etliche Versprechen nicht gehalten.” Der TSV 1860 wiederum hätte “sicher nicht alles richtig gemacht, aber als Stadt die Schuld jetzt alleine bei den Löwen zu suchen, ist absolut unangemessen.” sagte er gegenüber der Abendzeitung.

Markenstreit zwischen KGaA und e.V. geht weiter

Bereits bevor öffentlich bekannt wurde, dass die KGaA Widerspruch gegen die Marke “Wir sind der Verein” eingelegt hatte, wurde die Thematik der sechzger.de Redaktion mitgeteilt. Mitte letzter Woche wurde daher um eine Stellungnahme von Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer gebeten. Jene Stellungnahme wurde dann gestern direkt auf der Homepage veröffentlicht – der Tenor: das Präsidium habe dem Verfahren zugestimmt. Der Markenstreit geht also in eine neue Runde – im Laufe des Tages erscheint bei sechzger.de ein ausführlicher Artikel zu der Thematik.

News aus der 3.Liga

Regensburg trauert um Diawusie

Ganz schlimme Nachrichten erreichten die 3.Liga gestern aus Regensburg. Wie der aktuelle Tabellenführer bekannt gab, verstarb Agyemang Diawusie plötzlich und unerwartet im Alter von nur 25 Jahren. Sein letztes Spiel bestritt der Mittelfeldspieler beim Auswärtssieg gegen den TSV 1860 München Anfang November. Die Redaktion von sechzger.de drückt den Angehörigen und allen Regensburger ihre Anteilnahme aus und wünscht viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Halle mit Befreiungsschlag im Keller

Fußball gespielt wurde dennoch, es stand die Nachholpartie Freiburg II – Hallescher FC vom 11.Spieltag auf dem Programm. Die Gäste gingen im ersten Durchgang durch Deniz in Führung. Breunig konnte allerdings noch vor dem Seitenwechsel für den Ausgleich sorgen. Nach 53 Minuten sorgte dann Toptorschütze Baumann für das zweite Tor des HFC. Beim 2:1 sollte es auch bleiben, Halle fährt damit wichtige Punkte im Tabellenkeller ein.

 

Stadionfrage: Verena Dietl fordert Klarheit vom TSV 1860 München

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1860 Meppen

Bürgermeisterin Verena Dietl hat sich in einem Interview mit der Abendzeitung ausführlich zur Stadionfrage beim TSV 1860 München geäußert. Darin nimmt sie vor allem die Löwen in die Pflicht, die Stadt bräuchte endlich Klarheit und müsse die nächsten Schritte planen.

Miete oder Erbpacht – welche Lösung strebt der TSV 1860 in der Stadionfrage an?

Bereits gestern meldete die Abendzeitung einen interessanten, neuen Aspekt in Sachen Grünwalder Stadion. Der TSV 1860 München sei auf die Stadt zugegangen und habe vorgeschlagen, die Kapazität im momentanen Zustand der Spielstätte auf etwa 17.000 Zuschauer zu erhöhen. Hintergrund dessen ist sicherlich die bereits erlaubte Umverteilung von nicht genutzten Karten des jeweiligen Gastvereins. Sofern sich im Gästeblock beispielsweise nur 700 Fans einfinden, können in der Westkurve weitere 800 Tickets an Fans des TSV 1860 verkauft werden. Wie viel Zeit ein zu erstellende Machbarkeitsstudie in Anspruch nimmt, ist unterdessen noch nicht klar.

Am heutigen Dienstag erschien nun das gesamte Interview mit Verena Dietl in der Abendzeitung. Tenor darin: der TSV 1860 München müsse in der Stadionfrage endlich für Klarheit sorgen. Direkt zu Beginn wird die Bürgermeisterinin diesem Punkt deutlich.

Es haben immer wieder Gespräche stattgefunden zwischen der Stadt und den Löwen. Aber geliefert haben sie nicht. Eine Studie, wie man die Kapazität auf 25.000 erhöhen könnte, liegt weiter nicht vor. Offen ist auch die Frage, ob der Verein weiter mieten möchte – oder ob das Stadion in Erbpacht übernommen beziehungsweise eine Betriebsgesellschaft gegründet wird. Langsam geht unsere Geduld zu Ende.

Vor gut einem Jahr waren die beiden Parteien in der Frage nach einer langfristigen Zukunft im Grünwalder Stadion eigentlich schon weit fortgeschritten. Dann aber habe der TSV 1860 “immer wieder neue Themen aufgemacht“, so zum Beispiel die Überlegungen zu einem Neubau oder die Frage nach der Kapazität. Dietl sieht dabei keine Schuld bei der Stadt, sie habe den Löwen sogar einen Kontakt für das geplante Gutachten genannt – von dem die Verantwortlichen dann allerdings doch wieder abrückten (sechzger.de berichtete). Viel Geduld habe die ehemalige Verwaltungsrätin nicht mehr, man benötige endlich “klare Signale, wohin die Reise gehen soll“. Es müsse eine Entscheidung getroffen werden, wie die Stadt München das Grünwalder Stadion sanieren wird.

Zaun vor der Stehhalle könnte verschwinden

Einen Rüffel in der Angelegenheit kassiert auch Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer. Man habe zwar gute Gespräche gehabt, Dietl wirft ihm allerdings auch Verzögerung vor. Präsident Robert Reisinger äußerte die ungelöste Stadionfrage beim TSV 1860 gegenüber der SZ als einen der Punkte, wieso das Präsidium sich dazu entschieden hat, den Vertrag von Pfeifer nicht über den Juni 2024 hinaus zu verlängern.

Einen weiteren Punkt, der momentan noch geprüft wird, hatte Dietl im Interview mit der AZ dann abschließend noch in petto. Derzeit werde geprüft, ob der Zaun vor der Stehhalle abgebaut werden kann. Die Sichtbehinderung – gerade für die ersten Reihen – würde damit entfallen. Bei einigen Spielen könnten laut der Bürgermeisterin mehr Ordner als gewöhnlich erforderlich sein, sofern diese Maßnahme umgesetzt wird.

Insgesamt stehen momentan noch alle Fraktionen im Stadtrat zum Beschluss, dass das Grünwalder Stadion einem großen Umbau unterzogen werden soll. Dennoch – und diese Forderung erneut Verena Dietl abschließend noch einmal – der TSV 1860 München müsse endlich für Klarheit sorgen und der Stadt signalisieren, welche Planungen die Löwen vorantreiben möchten.

Deshalb brauchen wir die Löwen jetzt für eine Entscheidung. Wir brauchen eine klare Ansage – was sie planen. Und was nicht.