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NLZ: TSV 1860 U16 gewinnt Testspiel in Kaufbeuren

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Spvgg Kaufbeuren U17 Tsv 1860 U16

Trotz Osterferien gastierte die U16 des TSV 1860 am Mittwoch zu einem Testspiel in Kaufbeuren. Gegen die U17 der heimischen SpVgg siegte die Elf von Trainer Peter Ulbricht deutlich mit 5:0.

TSV 1860 U16 gewinnt Testspiel in Kaufbeuren

In der Bayernliga läuft es für die U16 des TSV 1860 alles andere als rund. Nach 19 Spieltagen liegen die Junglöwen lediglich auf Rang 12 von 14 Teams und nur drei Zähler vor dem letzten Platz. Erfolgserlebnisse werden also dringend benötigt und so nutzte die Mannschaft von Peter Ulbricht das Match im Allgäu, um Selbstvertrauen zu tanken.

Erfolgsgarant war Mitin Hlib, der bereits vor der Pause mit einem Hattrick für die 3:0-Führung der Löwen sorgte. Nach dem Seitenwechsel ließ der TSV 1860 zwei weitere Treffer folgen und konnte somit mit einem 5:0-Sieg die Heimreise nach Giesing antreten.

TSV 1860 München passt Logonutzung für Fanclubs an

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Logonutzung TSV 1860 München

Erfreuliche Nachrichten für die Fanclubs des TSV 1860 München, die bereits offiziell bei der KGaA registriert sind: die Logonutzung ist ab sofort vereinfacht möglich. Demnach reicht nun ein Antrag bei der Fanbetreuung in bestimmten Fällen aus, um eigene Schals oder Pullover mit dem Logo der Löwen zu gestalten.

TSV 1860 optimiert Logonutzung für Fanclubs

Vor wenigen Wochen erreichte die Redaktion von sechzger.de eine erfreuliche Nachricht. Der TSV 1860 München gestattete die Logonutzung im Bereich der redaktionellen Arbeit. Seitdem sind die Grafiken wie die Wirtshaus Weisheiten oder der Liveticker mit dem Logo der KGaA versehen. Nun gibt es auch gute Neuigkeiten für die Fanclubs, die sich bei der KGaA offiziell registriert haben. Auch für sie ändert sich etwas zum Positiven.

Wie die Fanbetreuung per E-Mail Rundschreiben mitteilte, wurde der Freigabeprozess zur Logonutzung beim TSV 1860 München vereinfacht. Demnach reicht für sämtliche nicht-kommerzielle Nutzung (also “die kostenlose Weitergabe von Fanclubartikeln oder der Verkauf zum Selbstkostenpreis innerhalb des Fanclubs an Fanclub-Mitglieder“) von Wort- und/oder Bildmarken künftig die Genehmigung der Fanbetreuung aus. Folgende Angaben sind dazu dem Rundschreiben nach erforderlich:

  • Fanclubnamen
  • Fanclubnummer
  • Design des Fanclubartikels
  • Grund der Produktion (Jubiläum, Sommerfest etc.)
  • Produktionsmenge
  • Firmennamen des Herstellers

Nach einer Prüfung durch die Verantwortlichen wird dann über die erfolgte Freigabe informiert.

Zahlreiche unerlaubte Nutzungen durch Fanclubs

In der Vergangenheit lief der Prozess stets über die Merchandising GmbH, also den offiziellen Fanshop der Löwen mit dem Geschäftsführer Anthony Power. Diese Regelung bleibt für kommerzielle Nutzungen auch weiterhin bestehen. In diesen Fällen muss die Genehmigung bei der Merchandising GmbH per E-Mail (fanclubs@tsv1860-merchandising.de) eingeholt werden. Die Fanbetreuung bittet in ihrem Schreiben darüber hinaus um Folgendes:

Um die Markenführung und die positive Außenwirkung zum Wohle unseres gemeinsamen Clubs möglichst wenig komplex zu gestalten, wäre es toll, wenn die Merchandising GmbH bei der Einholung von Angeboten für Artikel aus deren Portfolio (Textilien etc.) – wo immer wirtschaftlich sinnvoll – berücksichtigt würde.

Dass die Vorgaben zur Logonutzung durch den TSV 1860 München nicht von jedem eingehalten werden, wird immer wieder beobachtet. Zum Teil wird sogar öffentlich in den sozialen Medien mit entsprechenden Artikeln geworben. Hier sei noch einmal dringend darauf hingewiesen, dass dieser Missbrauch mit erheblichen Sanktionen verbunden sein kann. Außerdem gelten die beschriebenen Änderungen nur für Fanclubs, die offiziell bei der KGaA gemeldet sind.

HAM zeigt 1860 bei DFL und DFB an

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Trainingsgelände TSV 1860 München Gebäude Übersicht Geschäftsführer Ismaik

Der Streit zwischen dem TSV 1860 München e.V. und Mitgesellschafter HAM Ltd. geht in eine neue Runde. Gemäß der Sport Bild hat HAM 1860 bei DFL und DFB wegen Verletzung der 50+1 Regel angezeigt.

Bericht in der Sport Bild: HAM zeigt 1860 an

Im Artikel der Sport Bild (online bisher nicht verfügbar) berichtet Autor Berries Boßmann, dass “Statthalter” von Hasan Ismaik den e.V. bei DFB und DFL angezeigt haben. Grund der Anzeige der HAM Vertreter ist, dass der Verein selbst durch die vertragliche Gestaltung der Zusammenarbeit mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Oliver Mueller gegen 50+1 verstoßen würde.

Vertragliches Konstrukt zwischen Oliver Mueller und der KGaA

Offenbar besitzt Oliver Mueller keinen direkten Arbeitsvertrag mit der KGaA. Stattdessen liegt ein Dienstleistungsvertrag mit der Firma SCK GmbH über “die Verfügungsstellung eines Geschäftsführers“ vor. Dieser sieht vor, das Mueller bis zum 30.06.2024 als externer Geschäftsführer der KGaA arbeitet. Mueller ist selbst Geschäftsführer der SCK GmbH, aber nicht deren Eigentümer. Deren alleinige Gesellschafterin ist Claudia Müller.

Grund für die Anzeige der Ismaik-Statthalter

Boßmann zitiert aus der Anzeige der HAM-Repräsentatenten:

Die Sorge ist nun, dass durch den Umstand, dass das Weisungsrecht von Frau Müller als alleinige Gesellschafterin der SCK GmbH gegenüber Herrn Mueller in Konflikt steht mit der für die Einhaltung der 50+1-Regel essentiellen alleinigen Weisungsbefugnis des Muttervereins gegenüber dem Geschäftsführer.

Zwar gebe es eine Ergänzungsvereinbarung zwischen KGaA und SCK, die festlegt, dass alleine der e.V. das Weisungsrecht gegen Mueller in seiner Funktion als Geschäftsführer der KGaA habe. HAM moniert allerdings, dass das Weisungsrecht gegenüber Mueller nicht die SCK GmbH habe, sondern deren Gesellschafterversammlung. Also Claudia Müller und nicht der e.V. Daraus leitet HAM ab, dass das Weisungsrecht von 1860 durch die Gesellschafterversammlung der SCK GmbH unterwandert werden könnte.

Sehr theoretische Gefahr ohne wirkliche Anspruchsgrundlage

Dass die Gefahr der “Unterwanderung” besteht ist theoretisch wohl nicht ganz unmöglich, aber in der Praxis aber tatsächlich irrelevant. Mueller kann wirklich wichtige Entscheidungen nur gemeinsam mit Sport-Geschäftsführer Dr. Christian Werner fällen. Wobei anzumerken ist, dass viele Entscheidungen sowieso durch andere (Gesellschafter-)Gremien der KGaA abzusegnen sind. Außerdem ist unklar, wieso HAM Ltd. durch eine (sehr theoretisch mögliche) Unterwanderung des TSV 1860 München e.V. geschädigt werden könnte und auf welche Anspruchsgrundlage sich HAM überhaupt beruft. Ein ähnliches, vertragliches Konstrukt muss auch bei Markus Fauser vorgelegen haben, der in der Hinrunde der Saison 17/18 als “externer” Geschäftsführer im Amt war- ohne dass HAM damals 50+1 verletzt sah.

Präsidium und Wahlausschuss reagieren auf Bündnis-Interview

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Symbolbild Bamboleo Vereinsheim TSV 1860 München EV Tegernseer Landstraße

Das am Karfreitag erschiene Interview des Bündnis Zukunft 1860 beschäftigt die Medienlandschaft beim TSV 1860 München e.V. weiterhin. Nun haben das Präsidium und der Wahlausschuss eine gemeinsame Sgellungnahme veröffentlicht und kritisieren einige Äußerungen deutlich.

Stellungnahme von Präsidium und Wahlausschuss

Es waren unerwartet deutliche Worte, die die Vertreter des Bündnis Zukunft im Interview mit der Süddeutschen Zeitung wählten. Vor allem aber überraschten die zahlreichen Vorwürfe, die Klaus Ruhdorfer und Prof. Klaus Lutz äußerten. Vor allem der Wahlausschuss beziehungsweise die dafür ehrenamtlichen tätigen Personen waren unfreiwillig in das Visier der Kandidaten für den Verwaltungsrat geraten. Am heutigen Abend haben das Präsidium und der Wahlausschuss eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. Darin kritisieren sie die Aussagen und weisen sie klar zurück.

Die Stellungnahme im Wortlaut

PRÄSIDIUM UND WAHLAUSSCHUSS WEISEN HALTLOSE ANSCHULDIGUNGEN ZURÜCK

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Löwinnen und Löwen,

die ehrenamtlichen Mitglieder des Wahlausschusses erfüllen in der Vorbereitung der Wahlen und Abstimmungen auf der kommenden Mitgliederversammlung 2024 gewissenhaft ihre Pflichten gegenüber der Satzung und den Mitgliedern. Hierfür wurden sie in Ihre Ämter gewählt. Daher ist ein nun über die Medien erfolgter Rundumschlag einiger Kandidaten des „Bündnis Zukunft 1860“ gegen das Gremium in keiner Weise nachvollziehbar.

Die Mitglieder des Wahlausschusses sind den Kandidaten dieser Gruppierung gegenüber bislang nicht in Erscheinung getreten, sieht man von den üblichen Formalitäten hinsichtlich der Kandidaturen ab.

Leider drängt sich durch die jüngsten öffentlichen Äußerungen und insbesondere das Interview der Herren Klaus Ruhdorfer, Klaus Josef Lutz und Alexander Möst in der „Süddeutschen Zeitung“ vom Osterwochenende der Eindruck auf, Mitglieder des Bündnisses versuchten bereits weit vor den Wahlen, gezielt das Vertrauen in die Gremien und Strukturen des Vereins – wie beispielsweise den Wahlausschuss und die Satzung – zu beschädigen, indem sie den Versuch unternehmen, diesen die Legitimation abzusprechen.

Anders lassen sich vage Aussagen wie „der Wahlausschuss hat eine unglaubliche Macht“, „Was ich hier feststelle, hat mit einer vereinsrechtlich demokratischen Ausrichtung wenig zu tun“, „Der Wahlausschuss und die damit verbundenen Rechte. So etwas kenne ich von ähnlichen One-man-one-vote-orientierten Organisationen definitiv nicht“, die von den Protagonisten völlig unsubstantiiert in den Raum geworfen wurden, nicht interpretieren. Sie sind Populismus in Reinkultur und einer sachlichen Debatte in keiner Weise förderlich.

“Ziel des Bündnis Zukunft 1860 hat schweren Schaden erlitten”

Derartige Äußerungen sind gefährlich für den demokratischen Prozess, dem sich alle Beteiligten vor und während der anstehenden Mitgliederversammlung unterwerfen sollten.

Die anlasslose Diskreditierung ehrenamtlicher Mitglieder des Wahlausschusses hinsichtlich der Mitgliederversammlung 2018 durch Herrn Klaus Ruhdorfer weist der Wahlausschuss auf das Schärfste zurück. Seiner Äußerung in der „Süddeutschen Zeitung“, der Wahlausschuss hätte bei den Verwaltungsratswahlen 2018 ein Kreuzverhör des „Team Profifußball“ mit vielleicht dreißig kritischen Fragen zugelassen, während so gut wie keine Frage zugelassen worden seien, die Kritik gegenüber dem bestehenden Verwaltungsrat geäußert hätte, steht die Niederschrift der Mitgliederversammlung 2018, öffentlich zugänglich über die Vereinswebsite, klar entgegen. Dem Protokoll zufolge waren zehn Fragen in Richtung des „Team Profifußball“ gestellt worden, während sich vier Wortmeldungen an bestehende Verwaltungsratsmitglieder gerichtet hatten.

Den Wahrheitsgehalt öffentlich beglaubigter Dokumente pauschal anzuzweifeln, ohne hierfür entsprechende Belege erbringen zu können, untergräbt das Vertrauen in Wahlen und missachtet die Partizipation der Mitglieder an demokratisch definierten Verfahren unseres Vereins.

Das öffentlich propagierte Ziel des „Bündnis Zukunft 1860“, allen Beteiligten rund um den TSV 1860 München respektvoll begegnen zu wollen, hat durch die getätigten Äußerungen sowie durch Gutheißung von Bezeichnungen bestehender Gremienvertreter als „Bande“, „Sekte“ oder „Sumpf“ durch einzelne „Bündnis-Kandidaten“ schweren Schaden erlitten. Das Präsidium und der Wahlausschuss des TSV München von 1860 e. V. wünschen uns von allen Beteiligten einen respektvoll geführten, transparenten Wahlkampf, der nicht der Verbreitung von Unwahrheiten zum Opfer fallen darf.

Präsidium und Wahlausschuss des TSV München von 1860 e. V.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 reagiert auf Bündnis Zukunft

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Das Interview des Bündnis Zukunft 1860 beschäftigt weiter die Medienberichte, nun haben die Löwen auf die Aussagen mit einer Stellungnahme reagiert. Außerdem ist ein neuer sechzger.de Talk online, es gibt ein Personalupdate von den Profis und das DFL-Präsidium hat eine kurze Stellungnahme veröffentlicht. Abschließend gibt es noch einen Blick auf die Konkurrenz in der 3.Liga.

sechzger.de Talk Folge 151 online

Die nächste Podcast-Folge ist auf Youtube und diversen bekannten Plattformen online. Dabei empfängt Jan mit Thomas und Bernd zwei Freiburg-Auswärtsfahrer. Entsprechend wird ausführlich über die Niederlage der Löwen beim Tabellenletzten gesprochen. Weitere Themen sind das Interview des Bündnis Zukunft sowie das bevorstehende Heimspiel gegen Viktoria Köln.

TSV 1860 mit Stellungnahme nach Bündnis Zukunft-Interview

Eben jenes Interview spielt auch außerhalb des sechzger.de Talks eine große Rolle. Die Anschuldigungen darin waren teilweise hart, sechzger.de berichtete bereits über zwei Aussagen von den Verwaltungsratskandidaten Klaus Ruhdorfer und Prof. Klaus Lutz. Gestern abend haben nun das Präsidium und der Wahlausschuss eine gemeinsame Erklärung herausgegeben. Darin weisen sie die Anschuldigungen zum Teil als nicht richtig zurück. Außerdem seien die Äußerungen im Interview “gefährlich für den demokratischen Prozess“.

Personalupdate von der Grünwalder Straße

Zurück auf den grünen Rasen: wie der TSV 1860 München in seinem WhatsApp-Kanal gestern bekannt gab, haben sich mit Milos Cocic, Manfred Starke und Devin Sür drei Spieler krank abgemeldet. Nicht am Mannschaftstraining, dafür aber an einem individuellen Programm nahmen Valmir Sulejmani, Abdenego Nankishi und Max Reinthaler teil. Die restlichen Spieler standen Trainer Argirios Giannikis wie gewünscht zu einer Nachmittagseinheit zur Verfügung.

Sechzig am Wochenende: Löwinnen mit Unentschieden

Allzu viel war nicht geboten am Osterwochenende, mal abgesehen vom Einsatz der Profis im Breisgau. Um genau zu sein waren dies die beiden Partien mit weiß-blauer Beteiligung. Die Frauen kamen gegen den SV Geroldshausen in einem Testspiel nach frühem Doppelrückstand zumindest noch zu einem Unentschieden.

DFL-Präsidium positioniert sich pro 50+1

Noch immer lässt die Entscheidung des Bundeskartellamts in Sachen 50+1-Regel auf sich warten. Das Präsidium der DFL hat nun nach einer Sitzung noch einmal Stellung bezogen. Man werde sich klar und deutlich für den Erhalt der Regel im deutschen Fußball einsetzen.

Die 50+1-Regel ist ein zentraler und elementarer Bestandteil der Satzung des DFL e.V. und gilt für alle Mitglieder und Organe des Ligaverbandes. Der jeweilige unabhängige Mutterverein hat nach der 50+1-Regel eine beherrschende Stellung in einer Kapitalgesellschaft. Die Teilnahme vereinsgeprägter Clubs am Spielbetrieb der Bundesliga und 2. Bundesliga ist ein Wesenskern dieser Wettbewerbe. Das DFL-Präsidium wird sich auch weiterhin für den Schutz und den Fortbestand der 50+1-Regel einsetzen.

News aus der 3.Liga

Saarbrücken unterliegt im Halbfinale

Der Traum von einer Reise nach Berlin ist für Richard Neudecker und seine Mannschaftskollegen gestern abend geplatzt. Gegen den 1.FC Kaiserslautern unterlag der 1.FC Saarbrücken vor heimischem Publikum mit 0:2. Die Gäste profitierten dabei unter anderem von einem Torwartfehler.
Für die Saarländer steht nun ein prall gefüllter Terminkalender an. Inklusive des DFB-Pokal Halbfinals ist der FCS an acht Partien beteiligt, unter anderem das Auswärtsspiel beim TSV 1860 München.

Jahn Regensburg meldet zum ersten Mal ausverkauft

15.210 Tickets gingen bereits über die Ladentheke, damit hat Tabellenführer Jahn Regensburg das erste Mal in dieser Spielzeit ausverkauft gemeldet. Betroffen ist davon die Partie gegen den TSV 1860 München am Sonntag, den 14.April. Im Schnitt besuchen bislang 8.680 Zuschauer die Heimspiele des SSV.

sechzger.de Talk 151: Niederlage in Freiburg, vor TSV 1860 – Köln

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Sechzger Talk 63 Mitgliederversammlung Heimtrikot Gladbach

Das vierte Mal in Folge gab es am Osterwochenende keine Punkte für den TSV 1860 München in der 3.Liga. Der SC Freiburg II jubelte stattdessen über den nächsten Sieg, auch wenn die Aufholjagd zu spät kommen dürfte. Über die aktuelle Lage bei den Löwen inklusive einem Interview des Bündnis Zukunft 1860 sowie das bevorstehende Heimspiel gegen Viktoria Köln spricht Jan im sechzger.de Talk Folge 151 mit seinen Gästen.

Niederlage beim SC Freiburg II im Dreisamstadion

Ein Treffer von Luca Marino reichte dem SC Freiburg II im Duell mit dem TSV 1860 München aus. Der 19-Jährige wurde zum Matchwinner, die Löwen unterlagen dem Tabellenletzten. Das Abstiegsgespenst ist wieder zurück in Giesing. Über die Leistung im Breisgau spricht Jan zu Beginn der aktuellen Ausgabe ausführlich mit Bernd und Thomas. Beide waren im Dreisamstadion zugegen und können entsprechend auch von der Stimmung im Block und – besonders wichtig – von der Bratwurst berichten. So viel sei gesagt: die Ereignisse neben dem Platz waren dabei positiver als die Leistung der Mannschaft.

Interview vom Bündnis Zukunft in der SZ

Auch im Talk 151 geht es erneut um das Bündnis Zukunft. Nachdem bereits in der letzten Ausgabe darüber diskutiert wurde, sorgt nun ein umfangreiches Interview in der Süddeutschen Zeitung für ordentlich Gesprächspotential unter den Löwenfans. Eine undemokratische Satzung, Formulierungen wie “Stadion-Clique” oder “die letzte Chance für Sechzig” sind nur einige von vielen Punkten, die in Talk 151 diskutiert werden. Der Wahlkampf nimmt immer weiter an Schwung auf, obwohl es noch zweieinhalb Monate bis zur Mitgliederversammlung sind.

Vorschau auf das Heimspiel gegen Viktoria Köln

Abschließend blicken die drei auf das nächste Duell in der 3.Liga. Am Samstag ist Viktoria Köln in Giesing zu Gast. Das Hinspiel mit insgesamt vier Platzverweisen hat sicherlich noch jeder Anhänger des TSV 1860 gut im Gedächtnis. Ein Stück weit Revanche-Gedanken schwingen daher im Hinblick auf den 32.Spieltag mit – vor allem aber sollten dringend drei weitere Punkte auf das Konto der Löwen, um nicht doch noch in der Abstiegszone zu landen. Ein Blick auf die Tabelle verrät: die Konkurrenz schläft nicht. Mittlerweile sind es nur noch sechs Punkte, die den TSV 1860 von der gefährlichen Zone trennen…

Der sechzger.de Talk 151 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig am Osterwochenende: Löwinnen erkämpfen sich Remis

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Tsv 1860 Löwinnen Fc Stern Iii

Lediglich vier Partien mit Beteiligung des TSV 1860 fanden seit Mittwoch statt, wobei sowohl die Profis als auch die U21 ihre Punktspiele beim jeweiligen Tabellenletzten verloren. Die U19 gewann ihr Testspiel deutlich und die Löwinnen erkämpften sich gegen den SV Geroldshausen immerhin ein Remis.

Löwinnen mit Remis gegen Geroldshausen

Einen denkbar schlechten Start legten die Löwinnen im Freundschaftsspiel gegen den SV Geroldshausen hin und lagen nach zwei Gegentreffern durch Gina Peter bereits nach 12 Minuten mit 0:2 zurück. Vor dem Pausenpfiff klappte wenig, nach dem Seitenwechsel zeigte Sechzig jedoch ein anderes Gesicht und war deutlich überlegen. Dennoch dauerte es bis zu den Schlussminuten, ehe sich die mittlerweile dezimierten Löwinnen noch ein Remis erarbeiteten. Sofia Endrizzi verkürzte in der 90. Minute und in der Nachspielzeit gelang Silke Dehling tatsächlich noch der Treffer zum 2:2-Endstand.

Die Partien im Überblick

Mittwoch, 27.03.

19.00 Uhr: U19 – Türkgücü München 5:0

Donnerstag, 28.03.

19.30 Uhr: Kirchhheimer SC – U21 6:0

Samstag, 30.03.

12.00 Uhr: Löwinnen I – SV Geroldshausen 2:2
16.30 Uhr: SC Freiburg II – Profis 1:0

Dienstag, 02.04.

16.00 Uhr: SpVgg Kaufbeuren U17 – U16 -:-

Fotogalerie zu SC Freiburg II – TSV 1860

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Titelbild Sc Freiburg Ii U23 TSV 1860 Fotogalerie

Den Samstagsausflug in den Breisgau hatten sich die Löwen sicher anders vorgestellt. Statt mit drei Punkten beim Tabellenletzten fuhr die Giannikis-Elf mit der vierten Niederlage am Stück zurück nach Giesing. Trotz des frustrierenden Ergebnisses präsentieren wir Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Spiel des TSV 1860 beim SC Freiburg II.

Fotogalerie zu SC Freiburg II – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Sechzig um sieben: Vierte Niederlage in Folge

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Wir hoffen, dass ein schönes Osterwochende hinter Euch liegt und Euch die vierte Niederlage des TSV 1860 München Euch das lange Wochenende nicht zu sehr verdorben hat.

1860 kassiert vierte Niederlage in Folge in Freiburg

Langsam wird es wieder spannend für den TSV 1860 München. Durcj die vierte Niederlage in Folge haben die Löwen nur noch sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Am späten Samstag Nachmittag traten sie zu einfallslos auf und kassierten nach Analyse von Trainer Argirios Giannikis eine verdiente Niederlage. 1860 fand wenig Mittel gegen die gut gestaffelte Freiburger Abwehr und agierte besonders im Offensivspiel zu träge mit viel zu wenig Biss, so dass man dem Freiburger Führungstreffer nichts entgegenzusetzen hatte und letztendlich mit 1:0 verlor. So sieht das auch Bernd Winninger in der TAKTIKTAFEL, der zusätzlich die nötige Aggressivität gegen den Ball vermisste. Er hofft auf die Rückkehr von Frey und Reinthaler, um wieder mehr defensive Stabilität reinzubekommen.

SZ-Interview prominenter Bündnis Zukunft Vertreter

Am Freitagabend erschien ein ausführliches Interview mit drei führenden Vertretern des Bündnis Zukunft in der SZ, die sich teilweise auch als Verwaltungsräte für 1860 zur Wahl stellen. Inhaltlich sind die Punkte schwer greifbar, der Autobesatzung von Thomas Enn blieben trotz ausführlicher Analyse auf der Rückfahrt von Freiburg lediglich Passagen von Luftschlössern und Lenin in Erinnerung. Garnirrt sind diese mit unwahren Darstellungen von VR-Kandidat Ruhdorfer über die Mitgleiderversammlung 2018 und saftigen Aussagen des VR-Kandidaten Lutz über eine angeblich “undemokratische Vereinssatzung” und die Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Westkurve.

sechzger.de Talk 151 geht heute Vormittag online

Leider müssen Jan, Bernd und Thomas in der aktuellen Folge des sechzger.de Talks auch die Niederlage in Freiburg thematisieren. Am oben genannten Interview kommen die drei leider auch nicht vorbei. Zum Abschluss des Talks schauen die drei auf das Spiel gegen Viktoria Köln voraus. Den Talk findet Ihr auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Reisinger wird Trainer in Halle

Gestern Nachmittag wurde Sreto Ristic beim Halleschen FC entlassen. Sein Nachfolger wird Stefan Reisinger, der von Juli 2022 bis Dezember 2023 Co-Trainer bei Sechzig war.

Pokalhalbfinale Saarbrücken-Kaiserslautern

Heute Abend kämpft mit dem 1. FC Saarbrpücken ein Drittligist um den Einzug ins Pokalfinale. Wie bei den letzten Pokalspielen der Saarländer üblich, steht vor dem Spiel der Drainage-lose Rasen im Ludwigspark im Mittelpunkt. Dieser habe das Regenwetter der vergangenen Tage gut überstanden und nach einer Platzbegehung am Montagnachmittag wurde bekannt gegeben, “dass der Platz aktuell in einem guten Zustand und bespielbar ist”. Sollte nicht gespielt werden können, fände ein Wiederholungsspiel auf neutralem Platz statt.

Duisburg nach Niederlage in Bielefeld frustriert

Nach der 2:0 Niederlage in Bielefeld fehlen dem MSV Duisburg schon fünf Punkte auf das rettende Ufer. Entsprechend erbost waren die etwa 3.000 mitgereisten Fans der Zebras, die nach dem Spiel Kapitän Marvin Knoll zur Rede stellten. Duisburg muss nun im Derby in Essen punkten, um eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Start in die kurze Arbeitswoche!

SC Freiburg II – TSV 1860 München (1:0), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse der Auswärtsniederlage unseres TSV 1860 München beim SC Freiburg II. Verdient aber unnötig, so muss man am Ende des Tages die Niederlage der Löwen einordnen.

Die Partie SC Freiburg II – TSV 1860 München endete mit dem 3. Heimsieg der Gastgeber in Folge. Die Breisgauer und die Löwen traten beide mit den erwarteten Systemen an. Dem 3-5-2/5-3-2 des SCF stellte der TSV 1860 das 4-2-3-1 mit Starke in der Rolle des Box-to-Box Spielers und Lakenmacher als Zielspieler entgegen.

Während Freiburg von Anfang an die Pressinglinie hoch wählte, übten die Sechzger kaum Druck auf das Positionsspiel der Freiburger aus. Generell war von defensiver Bissigkeit seitens der Gäste wenig zu sehen.

Freiburg änderte das Anlaufverhalten nach der Pause und reagierte damit auf die Umstellung auf 4-4-2 bei den Löwen. Die Sechzger übten erst nach dem Gegentor Druck auf das Positionsspiel der Freiburger aus.

Am Ende jubelten die Freiburger über einen verdienten Sieg, der aus meiner Sicht vor allem zwei Gründe hat. Einerseits fehlende Präsenz und Aggressivität gegen den Ball, andererseits fehlende Präzision beim Spiel nach vorne. Am Ende muss man froh sein, dass es nur einen Gegentreffer gab.

Kommen wir aber bevor wir tiefer in die Analyse eintauchen wie immer zunächst zu den statistischen Werten der Partie.

Statistische Werte der Partie SC Freiburg II – TSV 1860 München

  • Ballbesitz SCF 65% – TSV 35%
  • Passgenauigkeit SCF 88% – TSV 80%
  • defensive Zweikampfquote SCF 57% – TSV 58%
  • Schüsse/aufs Tor SCF 8/3 – TSV 13/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) SCF 11,86 – TSV 13,54

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (65%:35%)

Über das gesamte Spiel hinweg hatte Freiburg die Hoheit was den Ballbesitz anbelangt. Lediglich nach der Halbzeitpause konnten die Sechzger sich kurzzeitig über die 40% Marke hinaufschrauben. Die extrem ballsicher und unaufgeregt agierenden Freiburger sahen sich zu selten direkten Konfrontationen ausgesetzt. Freiburgs Überlegenheit hier hat wenig mit Ballbesitz in der eigenen Defensivzone zu tun. Natürlich ist diese auch vorhanden, aber sie wurde nicht in dem Maße zelebriert wie das andere Mannschaften gegen die Löwen schon machen mussten, weil sie selbst keine Anspielstationen im Mittelfeld gefunden hatten, wenn man sich die generelle Herangehensweise im Spiel gegen den Ball seitens der Löwen ansieht. Dort lag wie ich später noch aufzeigen werde der Hase im Pfeffer.

Wenig Präzision auf Seiten der Sechzger im Spiel nach vorne gegen eine Mannschaft, die mit hoher Intensität in die Zweikämpfe ging und auch ein gutes Stellungsspiel zeigte, ist mit ein Grund, dass Freiburg gegen mit hohem Spieltempo agierende Löwen oft schnell wieder in Ballbesitz gelangte.

Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären, der Passgenauigkeit.

Passgenauigkeit (88%:80%)

Grundsätzlich sieht eine Passgenauigkeit von 80% für den TSV 1860 München im Spiel gegen den SC Freiburg II gar nicht so übel aus. Das wäre sie auch nicht, wenn die Passempfänger nicht so häufig nach Ballannahme das Leder gleich wieder aus unterschiedlichen Gründen verloren hätten. Im Schnitt verloren die Sechzger nach eigener Balleroberung die Kugel nach dem dritten Pass auf einen Mitspieler wieder. Freiburg spielte dagegen im Schnitt fünf Pässe, bis sich das Leder wieder in Reihen der Löwen befand. Die Sechzger spielten insgesamt 136 Vorwärtspässe, von denen 96 ankamen. Freiburg wiederum spielte 160 Pässe nach vorne, von denen 130 den Mitspieler fanden.

Diese Zahlen sind nicht nur ein Beleg für die insgesamt höhere Präzision im Spiel der Freiburger. Sie zeigen obendrein auch, dass Freiburg die gute Ballbesitzquote eben nicht im Spiel hintenrum erlangte, sondern die Gastgeber ihrerseits immer den Weg nach vorne suchten.

In jeder einzelnen Passkategori – abgesehen von der Flankengenauigkeit – haben die Freiburger zum Teil deutlich bessere Werte aufzuweisen als die Sechzger. Die geringste Diskrepanz im relativen Wert findet sich bei den Querpässen, wo Freiburg aber immer noch mit 6% vorne liegt. Die größte Diskrepanz liegt mit einem relativen Unterschied von 28% bei Pässen ins letzte Drittel des Gegners. Mit 46% Passgenauigkeit kam hier nicht einmal jeder zweite Pass der Sechzger an.

Man muss allerdings auch sagen, dass insgesamt mehr Flanken der Freiburger ankamen. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht komisch, liegt aber daran, dass Freiburg deutlich mehr Flankenversuche zu verzeichnen hatte als unsere Löwen. Somit stehen am Ende acht gelungene Flanken bei den Hausherren und fünf erfolgreiche Versuche Flanken an den Mann zu bringen bei unseren Sechzgern auf dem Papier.

Defensive Zweikampfquote (57%:58%)

Der einzig positive Wert, den die Sechzger im relativen Vergleich mit Freiburg erzielen konnten. Allerdings ist es auch hier so, dass die absoluten Zahlen im Vergleich mit den relativen eine andere Sprache sprechen. Zu brav und zu zaghaft war die Mannschaft des TSV 1860 München hier im Vergleich mit den Gastgebern vom SC Freiburg II.

Mit einem geführten Defensivzweikampf pro Minute gegnerischem Ballbesitz seitens der Sechzger gegenüber 1,5 geführten defensiven Zweikämpfen pro Minute gegnerischem Ballbesitzes seitens der Freiburger liegt das Aggressivitätsplus hier deutlich auf Seiten der Gastgeber. Es ist übrigens nicht so, dass 1,5 geführte Zweikämpfe pro Minute gegnerischem Ballbesitzes nun extrem viel wäre. Das ist in etwa dem Ligadurchschnitt entsprechend. Ein Zweikampf pro Minute gegnerischem Ballbesitz ist schlichtweg zu wenig.

Und diesen Schuh muss sich die Mannschaft des TSV 1860 anziehen. Die Fähigkeit in Zweikämpfe zu kommen war leider nicht gegeben. Wenn ich nicht hoch presse, was absolut legitim ist, dann muss ich im Mittelfeld präsent und aggressiv zu Werke gehen. Dass das nicht so war, belegt die Statistik wo die Zweikämpfe gegen den Ball seitens unserer Löwen gesucht wurden. Der Großteil fand seitens der Löwen mit 63% jenseits der pressingrelvanten Zonen und mit 51% im eigenen letzten Drittel statt. Von den Defensivzweikämpfen im Mittelfeld wurden lediglich zwölf gewonnen.

Letztes Drittel

Das Verhalten gegen den Ball im eigenen letzten Drittel hingegen war stark. Im Strafraum verloren die Sechzger kein einziges Defensivduell am Boden. Und dass bei der ungewöhnlich hohen Anzahl von Flanken, die Freiburg schlagen konnte dann auch mal das ein oder andere Kopfballduell nicht für sich entschieden kann, ist auch klar und nicht kritikwürdig.

Stellungsspiel

Und weil die Defensive nicht nur mit defensiven Zweikämpfen, sondern auch mit abgefangenen Bällen zu tun hat, könnte man nun hoffen, dass wenigstens hier ein Plus für die Sechzger zu verzeichnen wäre. Pustekuchen. Auch hier waren die Freiburger den Löwen überlegen. Pro Minute gegnerischem Ballbesitzes fing Freiburg im Schnitt 1,2 Pässe ab. Die Sechzger lediglich 0,6. Das bedeutet am Ende, dass die Freiburger nicht nur aggressiver zu Werke gingen, sondern obendrein auch noch das deutlich bessere Stellungsspiel aufs Feld bringen konnten.

Schüsse/aufs Tor (8/3:13/2)

All diese oben genannten Schwächen im Spiel des TSV 1860 München am Samstag beim SC Freiburg II wären nicht relevant, wenn die Schussgenauigkeit bei den Chancen, die unsere Löwen hatten, höher gewesen wäre. Denn wie so oft war die Chancenqualität wieder einmal höher als die des Gegners.

Man darf also nicht so weit gehen zu sagen, dass die Mannschaft chancenlos gewesen wäre, denn genau das war sie nämlich nicht. Beide Mannschaften hatten zwei Großchancen. Der Schuss aus dem das Tor für die Gastgeber schließlich resultierte war übrigens keine davon. Ein Volleyschuss von der Strafraumgrenze ist keine Großchance. Dennoch ging dieser Schuss, der einen xG Wert von 0,03 hatte leider hinein.

Bezeichnend hier ist, dass die Abwehr der Sechzger überhaupt keinen der Freiburger Schussversuche abblocken konnte. Dem stehen sechs durch Freiburgs Abwehr geblockte Schüsse der Sechzger gegenüber. Verlaat, Rieder, Schröter, Güler und Kwadwo hatten allesamt aus guter Position geschossen, sind aber leider jeweils an einem Gegenspieler, der sich in die Schussbahn stellte oder schon dort stand, gescheitert. Acht Schüsse von dreizehn erfolgten in der Box der Freiburger. Keiner ging hinein. Nach dem Gegentreffer hatte nur noch Greilinger per Kopf nach einer Ecke in der 75. Minute einen Abschluss.

PPDA (11,86:13,54)

Die Pressingintensität der Freiburger muss man nach Phasen im Spiel aufteilen. Während die Freiburger zu Beginn sehr aggressiv zu Werke gingen, ließen sie in der zweiten Halbzeit diesbezüglich etwas nach und verlegten ihre Bemühungen dabei weiter nach hinten. Sie setzten je länger das Spiel dauerte mehr auf ihre tiefen Pressingfallen als auf direkten Ballgewinn in der gegnerischen Spielfeldhälfte.

Der TSV 1860 München intensivierte erst nach dem Gegentreffer seine Anlaufbemühungen. Bis zum Gegentor in der 71. Minute hatten die Löwen diesbezüglich kaum große Ambitionen tief in der gegnerischen Hälfte selbst in Ballbesitz zu kommen.

Zusammen mit der (beim Punkt defensive Zweikampfquote schon erwähnten) generell niedrigen Intensität im Spiel gegen den Ball seitens der Löwen ist das leider zu wenig.

Auch wenn man mit dieser Herangehensweise nur vier Schüsse in der eigenen Box zugelassen hat, war der permanente Druck, den Freiburg aufbauen konnte, am Ende das, was Sechzig den Zahn zog. Die Löwen waren bei eigenem Ballbesitz immer unter Stress und konnten selten längere Ballbesitzphasen aufrechterhalten. Erst als es zu spät war, legte man da den Schalter um und begann den Gegner selbst zu stressen.

Das Tor

Hier könnt Ihr Euch den Treffer und weitere Highlights des Spiels noch einmal ansehen.

Nach einem langen Befreiungsschlag der Löwen von kurz vor der eigenen Sechzehnergrenze in zentraler Position kommt Freiburg wieder in Ballbesitz. Keinerlei Zweikampfversuche seitens der Sechzger begleiten diesen Angriff über fünf Stationen. Rieder stellt sich Marino, der den Ball im Mittelkreis von Baur per Kopf zugespielt bekommt, zwar entgegen aber attackiert ihn nicht. So geht dieser am Sechser der Löwen locker vorbei und spielt Fahrner in halbrechter Postion an, der sich schnell auf den Weg in Richtung Box der Sechzger macht. Den vom Flügel auf dieser Seite in die Box einlaufenden Johansson hat gar niemand auf dem Schirm.

So kommt Johansson bis zur Grundlinie, bevor Greilinger ihn stellen kann und bringt den Ball von dort, wo die rechte Begrenzung des Sechzehnmeterraums und die Torauslinie aufeinandertreffen, in die Mitte. Verlaat, der unbedrängt per Kopf verteidigen kann, trifft den Ball seiner eigenen Aussage nach nicht vernünftig und legt so unbeabsichtigt für Marino auf, der von der halbrechten Strafraumgrenze Volley abzieht. Dessen Schuss schlägt neben dem vom Schützen aus gesehen rechten Pfosten ohne Abwehrchance für Keeper Hiller ein.

Diese über die Halbpositionen eingeleiteten Angriffe sind Brot und Butter der Freiburger Offensive und Sechzig ist nicht die erste Mannschaft, die aus einer ähnlichen Situation einen Gegentreffer hinnehmen musste. Nichtsdestotrotz darf schon Johansson eigentlich hier gar nicht mehr zum Zug kommen und den hohen Ball ins Zentrum spielen.

Verlaat alleine den Fehler anzukreiden ist meiner Meinung nach zu kurz gedacht. Greilinger muss zunächst gegen Fahrner verteidigen und ist dann mit dem Pass auf Johannson überfordert, weil Guttau einfach stehen bliebt nachdem Johansson auf dem rechten Flügel Tempo aufnimmt anstatt seinen Gegenspieler weiter zu verfolgen.

Das fiel auf

Querpässe am eigenen Sechzehner

Seltsame Entscheidungen bei Pässen vor allem im eigenen letzten Drittel. Ich habe mich in einigen Situationen, als Freiburg die Löwen vor dem eigenen Sechzehner mit Pressing unter Druck setzte gefragt, was das soll. Wenn der ballführende Spieler am eigenen Sechzehner riskante Querpässe spielt, die den pressenden Spielern des Gegners erlauben auf den Passempfänger noch mehr Druck auszuüben und in ein paar Fällen sogar zu Ballverlusten geführt haben, dann fehlt es meiner Meinung nach an der Konzentration beim Passgeber.

Kein Biss

In der Analyse der statistischen Werte ist dazu eigentlich schon alles gesagt worden. Dennoch muss man das hier auch noch einmal deutlich machen. Es fehlt an der Aggressivität und an der Präsenz im Spiel gegen den Ball.

Schussgenauigkeit

Nur zwei von dreizehn Schüssen der Löwen gingen aufs Tor. Das ist zu wenig. Dass Freiburg es schafft sechs Schüsse zu blocken ist ein Indikator dafür, dass die Entscheidungen einen Schussversuch zu wagen auch falsch sind. Gülers Volleyschuss zu halten war natürlich eine Glanzleistung des Keepers der Freiburger. Dem Schützen kann man hier keinen Vorwurf machen. Da muss man dem Torhüter einfach gratulieren und seine Leistung anerkennen.

Ballverluste die zu gegnerischen Schüssen führten

Acht Ballverluste im bzw. aus dem eigenen letzten Drittel heraus führten zu gegnerischen Schüssen. Das bedeutet jeder Schuss, den Freiburg absetzte, nahm seinen Anfang nicht im Positionsspiel der Freiburger, sondern durch eine Balleroberung nach einer gelungenen Pressing bzw. Gegenpressingaktion der Freiburger oder nach einem Fehlpass seitens der Löwen im bzw. aus dem eigenen letzten Drittel heraus. Auch das Gegentor nach dem durch Freiburg abgefangenen Befreiungsschlag zählt hier dazu – wobei der abgefangene Befreiungsschlag hier sicherlich nicht der entscheidende Fehler war.

Fazit zur Niederlage des TSV 1860 beim SC Freiburg II

Offensiv mag das, was ja die Schussanzahl in der Box auch belegt, nicht unbedingt komplett schlecht gewesen sein. Defensiv muss sich vor allem bei der Aggressivität gegen den Ball im Mittelfeld und auch im Stellungsspiel dort etwas ändern.

In der Offensive vermisse ich immer mehr die Bewegung der zentral agierenden Spieler hinter der Spitze. Auch von konsequentem Gegenpressing nach Ballverlusten war im Spiel des TSV 1860 München gegen den SC Freiburg II wenig bis nichts zu sehen. Rückzugsgefechte ohne Aggressivität werden das nun wieder kreisende Abstiegsgespenst nicht vertreiben.

Man kann nur hoffen, dass die Rückkehr des ungerechtfertigt gesperrten Frey und hoffentlich auch bald wieder zur Verfügung stehenden Reinthaler den Löwen wieder mehr Stabilität verleihen.

Datenquelle: Wyscout