Aaron Berzel hat in den letzten Jahren seine Knochen sowohl für den TSV 1860 als auch für den SC Verl hingehalten. Gibt es also einen besseren Kandidaten für den Ergebnistipp als den 30-Jährgen, der mittlerweile für Rot-Weiß Oberhausen die Stiefel schnürt?
Berzel tippt TSV 1860 gegen SC Verl
Von 2017 bis 2020 stand Aaron Berzel an der Grünwalder Straße unter Vertrag und war Teil des Teams, das den Aufstieg aus der Regionalliga perfekt machte. Dass er sich bei den Löwen stets sehr wohl gefühlt hat, ist kein großes Geheimnis. Insofern ist auch sein Ergebnistipp wenig überraschend.
“Mein Tipp: 2:1 für die Löwen!
Tore: Deichmann und Bär”
Kann der letztjährige Torschützenkönig seine gute Serie (zwei Tore in den letzten beiden Spielen) am Sonntag fortsetzen?
Regionalliga mit Rot-Weiß Oberhausen
149 Spiele absolvierte der gebürtige Heidelberger im Laufe seiner Karriere in der 3. Liga für diverse Vereine. Zuletzt war er für den nächsten Gegner der Löwen, den SC Verl, am Ball, löste den Vertrag jedoch im Januar 2023 auf.
Ein paar Tage später konnte Berzel jedoch bereits einen neuen Vertrag unterschreiben – diesmal jedoch eine Liga tiefer. Bei Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen soll der 30-Jährige für mehr Stabilität in der Defensive sorgen.
Sechzig um Sieben, heute leicht verspätete mit den Themen “Tickets gegen Köln und Elversberg”, der Sammelaktion der Fanszene zugunsten des WÜnschewagens und mehr.
Tickets gegen Köln und Elversberg ab heute verfügbar
Ab heute können sich die Löwenfans mit Tickets für die Heimspiele gegen Viktoria Köln und den SV Elversberg eindecken. Wie der TSV 1860 mitteilt, sind Eintrittskarten gegen die Rheinländer (04.03.) und den Tabellenführer (14.03.) ab 14 Uhr verfügbar. Vorerst beschränkt sich der Vorverkauf auf Mitglieder, wobei jedes Mitglied bis zu vier Tickets erwerben kann.
Der Wünschewagen erfüllt vielen Menschen einen letzten Wunsch in ihrem Leben. So konnte zum Beispiel Löwenfan Karl 2019 gegen den FSV Zwickau noch einmal seinen TSV 1860 live im Grünwalder Stadion erleben. Nach der Partie durfte er sich gemeinsam mit seiner Familie von den Spielern verabschieden.
Gestern vor einem Jahr: Ausflug ins Olympiastadion
Die Mannschaften rund um den TSV 1860 sind auch an diesem Wochenende wieder fleißig im Einsatz. Für die Damen steht ein Testspiel gegen die DJK Fiegenstall an (Samstag, 13 Uhr, Sechser-Platz).
Bild: (C) Löwenmagazin
Doppelt ran muss die U10: sie bestreitet in Ulm und Memmingen am Wochenende gleich zwei Hallenturniere. Auch die U9 hat zwei Schichten: sie sind auch in Memmingen, am Sonntag geht es dann zum SC Weßling.
Alle Partien im Überblick:
Freitag, 17.02.
18.30 Uhr: SC Fürstenfeldbruck U15 – U14 -:-
19.45 Uhr: FC Fürstenried – Senioren A -:- 20.00 Uhr: SG Grasbrunn/Putzbrunn/Haar – Senioren B -:-
Am Sonntag treffen die Löwen auf den SC Verl (sechzger.de Liveticker) und noch immer sind Eintrittskarten im freien Verkauf verfügbar. Droht das erste Spiel der laufenden Saison, das nicht ausverkauft ist? Unterdessen startet am Freitag auch der Vorverkauf von Tickets für die Heimspiele gegen Viktoria Köln und die SV Elversberg.
Tickets gegen Köln und Elversberg erhältlich
Wie der TSV 1860 mitteilt, sind Eintrittskarten gegen die Rheinländer (04.03.) und den Tabellenführer (14.03.) ab Freitag (14 Uhr) verfügbar. Vorerst beschränkt sich der Vorverkauf auf Mitglieder, wobei jedes Mitglied bis zu vier Tickets erwerben kann.
Da sowohl die Fans von Viktoria Köln als auch die der SV Elversberg in Block Q untergebracht werden, wird die Hintertor-Tribüne in Block P komplett an Löwen-Fans verkauft und somit zum Heim-Block.
Sollte es nach Mitgliederverkauf noch Restkarten geben, startet der freie Verkauf für beide Partien am 24. Februar um 14 Uhr. Auch hier kann jeder Löwenfan bis zu 4 Tickets erwerben.
Beim Heimspiel gegen den SC Verl am Sonntag (13 Uhr, sechzger.de Liveticker) sammelt die aktive Fanszene des TSV 1860 München Becherspenden ein. Sie sind für den ASB Wünschewagen bestimmt.
Fanszene unterstützt den ASB Wünschewagen
Am Sonntag trifft der TSV 1860 München auf den SC Verl in der 3.Liga. Nach aktuellem Stand wird es das dritte Spiel von Interimstrainer Günther Gorenzel an der Seitenlinie, was bereits im sechzger.de Talk Folge 93 besprochen wurde. Die Gäste reisen mit bislang nur einer Niederlage nach der Winterpause in die bayerische Landeshauptstadt. Die Löwen hingegen wollen nach den Ergebnissen gegen Oldenburg und Meppen ihre Fans zuhause mit einem Heimsieg beschenken.
Nicht um Geschenke, aber um Spenden geht es der aktiven Fanszene am kommenden Spieltag. Sie hat angekündigt am Sonntag an allen Blockeingängen parat zu stehen und für den Wünschewagen des ASB Becherspenden entgegen zu nehmen. Bereits im letzten Jahr wurden Spenden für das Projekt gesammelt. Der Wünschewagen erfüllt vielen Menschen einen letzten Wunsch in ihrem Leben. So konnte zum Beispiel Löwenfan Karl 2019 gegen den FSV Zwickau noch einmal seinen TSV 1860 live im Grünwalder Stadion erleben. Nach der Partie durfte er sich gemeinsam mit seiner Familie von den Spielern verabschieden.
Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Der Wünschewagen des ASB ist eine Institution, die von Ehrenamtlichen betrieben wird. Umso unterstützenswerter ist die Aktion der aktiven Fanszene.
Nein, wir erinnern hier keineswegs nur an heroische Heldentaten und glückliche Momente in der bewegten Geschichte der Fußballer unseres TSV 1860. Ein bisschen Blues gehört bei den Löwen mit dazu und die Anhänger von Münchens großer Liebe sind Kummer gewohnt. Kummer, wie man ihn genau heute vor einem Jahr bei einem Ausflug ans Oberwiesenfeld erleben durfte. Die Drittligapartie zwischen Türkgücü und dem TSV 1860 stand auf dem Programm. Es soll Menschen im Umfeld von 1860 geben, denen der Aufenthalt im ehrwürdigen, aber für Fußballspiele halt leider völlig ungeeignete Olympiastadion “Augenorgasmen” bereitet – in der Redaktion von sechzger.de geht es keinem so.
Nostalgie und Neugier
So war der Weg in Richtung Olympiapark an jenem windigen Mittwoch Abend Mitte Februar bei den etwas älteren Semestern von Nostalgie geprägt, von Erinnerungen an zwei Derbysiege und Europacupnächte gegen Rapid Wien und Leeds United. Bei den jüngeren überwog wohl die Neugier, wie sich ein Fußballspiel in dieser riesigen Schüssel anfühlen würde.
Nachholspiel vom 22. Spieltag
Bei der Partie, die später – zur Freude der Löwen – bekanntermaßen aus der Wertung der Drittligasaison genommen wurde, handelte es sich um ein Nachholspiel des 22. Spieltags, der eigentlich Ende Januar ausgetragen worden war. Damals hatte nicht der Wintereinbruch, sondern ein Corona-Ausbruch bei 1860 die Austragung der Partie verhindert. 8.000 Unentwegte, davon sicher mehr als 95% dem TSV 1860 die Daumen drückend fanden sich abends um 18.60 Uhr im Oly ein und erwarteten nichts anderes, als einen Sieg der Löwen. Diese hatten sich – nach der Unruhe um den Mölders-Abschied im Dezember – sportlich stabilisiert, sieben Ligaspiele in Serie nicht mehr verloren und der Traum vom Aufstieg in die 2. Liga lebte. Ganz anders die Gastgeber: Nach dem Insolvenzantrag am letzten Januartag pfiffen die Spatzen schon von den Dächern, dass die Neuperlacher den Spielbtrieb nicht bis zum Ende der Spielzeit würden durchziehen können. Die Annulierung aller Partien aus dem Spielplan – und entsprechend aus der Tabelle – stand im Raum. Der letzte Sieg für Türkgücü in der 3. Liga lag zu diesem Zeitpunkt bereits vier Monate zurück. Dass es auf dem Rasen im Olympiastadion anders kam, als erwartet, dürfte den meisten Lesern noch nachhaltig in Erinnerung sein. Mit einer enttäuschenden Leistung, über die hier nicht zu viele Worte verloren werden sollen, ermöglichten die Löwen dem Gegner ein Highlight in einer für Türkgücü extrem schwierigen Zeit. In der Schlussviertelstunde eines lahmen Spiels sorgten Eric Hottmann und Sercan Sararer (per Foulelfmeter) sowie Richy Neudecker für das überaschende 2:1 für Türkgücü.
Nach dem Aus für Türkgücü – die Annulierung
Dass Ärger und Enttäuschung über die Leistung bei den Fans später der Erleichterung wichen, dass 1860 – nach dem Aus für Türkgücü – nur ein Pünktchen (aus dem 1:1-Hinspiel im August) abgezogen wurde, den meisten Konkurrenten an der Tabellenspitze dagegen sechs Zähler (aus zwei Siegen über den insolventen Kontrahenten), half an jenem Abend heute vor einem Jahr allerdings nicht. Viel mehr stand einmal mehr fest: Mit dem Olympiastadion werden die Löwenfans nicht wirklich warm!
Löwinnen mit erstem Testspiel nach der Winterpause
Als Tabellenführerinnen gingen die Frauen, des TSV 1860, die erst zur neuen Saison in die Kreisklasse aufgestiegen waren, in die Winterpause. Der Vorsprung ist jedoch hauchdünn. Mit 21 Punkten aus acht Partien liegen die Löwinnen nur einen Zähler vor der SG Sentilo-Blumenau/Pullach und einen weiteren vor dem Tabellendritten, der DJK Pasing.
Nach einer bisher schon intensiven Vorbereitung steht für die Löwinnen nun am Samstag das erste Testspiel an. Dabei trifft die Mannschaft um 13 Uhr auf dem Sechser-Platz (St. Martin-Straße) auf die DJK Fiegenstall (Kreisliga Kreis Neumarkt/Jura).
Die Spiele im Überblick
Freitag, 17.02.
18.30 Uhr: SC Fürstenfeldbruck U15 – U14 -:-
19.45 Uhr: FC Fürstenried – Senioren A -:- 20.00 Uhr: SG Grasbrunn/Putzbrunn/Haar – Senioren B -:-
Die U10 des TSV 1860 nimmt am Wochenende gleich an zwei Hallenturnieren teil. Am Samstag sind die Junglöwen zu Gast in Memmingen/Amendingen, am Sonntag bereichern sie das Junior Masters in Ulm.
Auch die U9 fährt eine Doppelschicht: Samstags ist auch für die jüngsten Löwen das Turnier in Memmingen/Amendingen angesagt. Tags darauf sind die Burschen dann beim Hallenspektakel des SC Weßling am Start.
Der Fasching nähert sich seinem Höhepunkt und wie beim Cowboy und Indianer Spiel der maskierten Kinder kommt es heute Abend bei der Ausrichtsratssitzung der TSV 1860 München KGaA zum spannenden Showdown. Außerdem stehen das Pub Quiz und der Weiberfasching mit den Damenmannschaften auf dem Programm. Die Löwenfans erwartet also ein vollgepackter Abend.
Aufsichtsratssitzung der KGaA
Mit Spannung werden die Ergebnisse der Aufsichtsratssitzung der KGaA am heutigen Abend erwartet. Die Vertreter der beiden Gesellschafter treffen sich turnusmäßig und es wird sicher auch über die Zukunft von Günther Gorenzel und einen neuen Trainer diskutiert werden. Die Löwenfans erwarten mit Spannung, ob sich die Gesellschafter auf einen Nachfolger für Michael Köllner von Gorenzels langer Liste einigen können oder ob die gegenseitige Blockade noch weiter geht. Vielleicht wird ja auch ein Überraschungskandidat aus dem Hut gezaubert.
Vollgepackter Abend für Löwenfans
Wer nicht daheim hocken will, um abzuwarten, ob an der Grünwalder Straße 114 weißer Rauch aufsteigt, hat heute Abend die Qual der Wahl. Die zweite Auflage des 1860 Pub Quiz der Abteilung Vereinsgeschichte steigt ab 20:00 im riff raff. Bereits um 18:60h beginnt in Benes Kuchl am Trainingsgeländer der Weiberfasching mit den Damenmannschaften. Vielleicht schafft man es als Maulwurf verkleidet sogar in den Sitzungsraum der KGaA Aufrischtsratssitzung. Alaaf Helau!
Wann geht’s beim Sechzgerstadion weiter?
Eigentlich wollte Stadt München im ersten Quartal 2023 ihre Entscheidung treffen, wie und vor allem ab wann das Sechzgerstadion ertüchtigt wird. Beim ersten Stadiongipfel im November kam aus warmer Worte aller Beteiligten nichts heraus. Ein Folgetermin sollte Anfang 2023 stattfinden. Bisher ist dieser offenbar aber noch nicht ein Mal vereinbart worden.
“We go to the top”
Die Bergsportler des TSV 1860 München werben mit einem Originalzitat für ihr Sportangebot. Vom Bergfex über den Freizeitwanderer bis zur/m Couchlöwin / Couchlöwe ist jede/r mit Spaß an Bewegung und Gesellschaft ist willkommen. Bei der Planung der Ausflüge richten wir uns natürlich nach dem Spielplan unserer ersten Mannschaft. Das ist doch was! Wenn’s beim Profifußball schon nicht bergauf geht, kann man sich selbst ja mal bergauf bewegen!
Straßer bei Ski-WM im Parallelslalom im Viertelfinale ausgeschieden
Ski-Löwen Linus Straßer hatte Pech in seinem zweiten Lauf beim Parallelslalom-Wettbewerb bei Ski-WM in Courchevel (FRA). Ein zurückfederndes Tor schlug ihm die Skibrille von der Nase, so dass er nichts mehr sehen konnte und Luca die Apiprandini den Lauf gewinnen konnte. Am Ende jubelte Straßer dennoch: Teamkollege Alexander Schmid gewann das erste Gold für den DSV seit zehn Jahren und Straßer war der erste Gratulant.
News aus der dritten Liga
Auch Zwickau weiter ohne Trainer
Das Management der Schwäne konnte sich nicht mit Ronny Thielemann einigen. Der 49-Jährige war Wunschkandidat, akzeptierte aber nicht, dass ihm nur ein Vertrag bis Saisonende mit automatischer Verlängerung bei Klassenerhalt angeboten wurde. Im Falle des Abstiegs hätte er Zwickau also wieder verlassen müssen.
HFC: Erfolgreiches Ristic-Debüt
Der neue HFC-Trainer konnte einen gelungenen Einstand feiern. Sein Team konnte ein Freundschaftsspiel beim ZFC Meuselwitz 3:0 gewinnen.
Damit wünschen wir Euch einen unterhaltsamen Donnerstag. Vielleicht einigt sich ja der Aufsichtsrat und wir erfahren am späten Abend von einem neuen Trainer. Ihr erfahrt es auf jeden Fall bei sechzger.de.
1860-Präsident Robert Reisinger, KGaA-Aufsichtsratsvorsitzender Saki Stimoniaris sowie Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer waren im vergangenen November zu Gesprächen über die Stadionzukunft des TSV 1860 mit Oberbürgermeister Dieter Reiter und Sportbürgermeisterin Verena Dietl im Münchner Rathaus.
Ein finales Ergebnis gab es beim ersten Stadiongipfel zwischen dem TSV 1860 und der Stadt München nicht – das hatte allerdings auch vermutlich niemand erwartet. Dennoch spricht man von einer “guten Atmosphäre” und hat bereits den nächsten Termin vereinbart.
Zweiter Termin für “Anfang 2023” angedacht
Ursprünglich wollte der Stadtrat eine finale Entscheidung zum Grünwalder Stadion im ersten Quartal 2023 treffen. Das dürfte aufgrund der sich hinziehenden Gespräche zwischen den Beteiligten jedoch schwierig werden. Dennoch: alle Teilnehmenden waren mit dem Ergebnis des ersten Treffens vorerst zufrieden. Sie einigten sich auf eine nächste Gesprächsrunde im neuen Jahr.
Die Stadt München veröffentlichte zum weiteren Vorgehen folgende Presseerklärung (Auszug): “Das Treffen fand in guter Atmosphäre statt. Im Rahmen des konstruktiven Austauschs wurde vereinbart, sich zu weiteren Gesprächen Anfang 2023 zu treffen. Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, werden diese der Öffentlichkeit vorgestellt.”
Findet der 2. Stadiongipfel demnächst statt?
“Anfang 2023” lässt natürlich einen entsprechenden Spielraum. Jedoch dürfte anhand der Tatsache, dass die Stadt München die Stadionfrage im ersten Quartal 2023 entscheiden will – also bis spätestens Ende März – davon auszugehen sein, dass die Gespräche zwischen dem TSV 1860 und der Stadt München im Februar weitergehen. Dies sollten sie zumindest, um die Entscheidung in der Stadionfrage nicht (noch) weiter hinauszuzögern. Die Stadt muss sich an ihren Worten messen lassen:
“Unser Ziel ist es, das ehrwürdige Stadion in Giesing zu einem modernen und zeitgemäßen Spielort zu ertüchtigen, der für unsere Vereine nicht nur Basis für fußballerischen Erfolg, sondern auch sportliche Heimat ist (…)”
Ein Termin für das zweite Zusammentreffen soll nach unseren Informationen noch nicht fixiert worden sein.
Mit dem beim TSV 1860 leicht vorbelasteten Slogan “we go to the top” hat der Verein seine Mitglieder zur aktiven Teilnahme am Bergsport aufgerufen.
Bergsport-Abteilung existiert seit 122 Jahren
Im Jahr 1901 gründeten bergsportbegeisterte Löwen die Bergsteiger-Riege beim TSV 1860. Seither können die Mitglieder an einem bunten Program, das die Abteilung Bergsport bietet, teilnehmen: es finden Wandertouren (meist zur Berghütte und in der Regel verbunden mit Arbeitsdiensten) statt. Einmal jährlich findet zudem ein 3-Tages-Ausflug in die Dolomiten statt.
Für die Kletterkurse der Kinder (jeweils Montags und Mittwochs) hat die Abteilung im Kletterzentrum des SVN in München-Neuperlach (Fritz-Erler-Str. 3) eine ideale Heimat gefunden. Diese Kurse finden unter Leitung eines ausgebildeten und geprüften Klettertrainers statt.
Abteilung um Skitouren-Angebot ergänzt
Seit 2022 ist zukünftig auch die Durchführung von Skitouren möglich. Unsere Skitourenabteilung wird von zwei ausgebildeten Bergführern geführt und besteht derzeit aus ca. 30 Teilnehmern. Hier werden regelmäßig geführte Touren in die schönsten Tiefschneegebiete der Alpen unternommen. Die Skitouren finden die Mitglieder unter dem Reiter „Winterprogramm“ und können dort auch direkt buchen. Sollte eine Tour bereits ausgebucht sein, kann man sich per Mail unter skitouren@tsv1860.org melden, um auf die Warteliste aufgenommen zu werden.
“We go to the top” – TSV 1860 e.V. wirbt für aktiven Bergsport
Jetzt hat der TSV München von 1860 e.V. seine Mitglieder dazu aufgerufen, sich aktiv am Bergsport des Vereins zu beteiligen. Unter dem Motto “ab ins Gebirge mit den Bergsteiger-Löwen” bietet die Abteilung allen interessierten Mitgliedern des TSV verschiedene Ausflüge und Tagestouren an. Dabei soll neben der sportlichen Betätigung und dem Wandern im schönen Alpenland auch das Gesellschaftliche, der sprichwörtliche Einkehrschwung, nicht zu kurz kommen. Garniert wurde der Aufruf mit einem Youtube-Video:
Der Aufruf des TSV 1860 e.V. im Wortlaut
Ab diesem Jahr bieten die Bergsportlöwen allen interessierten Mitgliedern des TSV verschiedene Ausflüge und Tagestouren an. Dabei soll neben der sportlichen Betätigung und dem Wandern im schönen Alpenland auch das Gesellschaftliche, der sprichwörtliche Einkehrschwung, nicht zu kurz kommen.
Du kennst das Gefühl von Stolz, wenn du nach einer anstrengenden Tour auf einem Berg-Gipfel stehst und das umliegende Bergpanorama genießt? Dann bist du bei uns richtig. Es muss aber nicht immer der höchste Berg und das weiteste Ziel sein. Auch Mitglieder ohne einschlägige alpine Erfahrungen dürfen sich angesprochen fühlen. Gerne darf es aber auch sportlich herausfordernd bis hinauf zum Gipfel gehen.
Die erste Wanderung steht schon fest. Als Einstieg für unser Ausflugs-Programm haben wir uns etwas gemütliches, abenteuerliches und süßes ausgedacht. Am 10.03.2023 geht es am späten Nachmittag von Garmisch-Partenkirchen durch die wildromantische Partnachklamm hinauf zur Kaiserschmarrn-Alm, wo uns die Wirtin mit einem Gedicht von einem Kaiserschmarrn in der warmen Stube empfangen wird. Damit auch ja kein Wanderer mit gefülltem Magen in der Dunkelheit den Berg hinunterrollt, werden wir von der Graseck-Bahn wohlbehalten ins Tal chauffiert.
Ob Bergfex, Freizeitwanderer oder Couchlöwin / Couchlöwe, jede/r mit Spaß an Bewegung und Gesellschaft ist willkommen. Bei der Planung der Ausflüge richten wir uns natürlich nach dem Spielplan unserer ersten Mannschaft.
Wenn wir auch dein Interesse geweckt haben und du laufend über unser Tour-Programm über unsere WhatsApp-Gruppe informiert werden willst oder du dich bereits für die erste Wanderung anmelden möchtest, dann schreib an bergsport@tsv1860.org.
Als Drittletzter der 2. Bundesliga reisten die Löwen am Sonntag, den 15. Februar 2015 nach Darmstadt zum zwölf Ränge besser platzierten Liganeuling aus der 3. Liga. Der TSV 1860 steckte mal wieder in einer tiefen sportlichen Krise. Ende September hatte der frühere Coach der Löwen-Amateure, Markus von Ahlen das Traineramt von seinem, nach nicht mal drei Monaten an den eigenen Meisterschaftsversprechen gescheiterten Nachfolger Ricardo Moniz wieder zurückerhalten. Es sei an dieser Stelle vorweggenommen: Zwei Tage nach der hier besprochenen Partie am Böllenfalltor war aber dann auch von Ahlen schon wieder Geschichte bei Münchens großer Liebe – ein gewisser Torsten Fröhling übernahm.
Mit Heidenheim-Pleite im Gepäck nach Darmstadt
Den Jahresauftakt 2015 hatte Sechzig sechs Tage zuvor mit einem enttäuschenden 1:2 im Montagsspiel gegen den anderen Zweiligaaufsteiger aus Heidenheim vor trister 15.000-Zuschauer-Kulisse in der Allianz Arena vergeigt. Nun wartete also der euphorisierte Aufsteiger aus Hessen mit Trainer Dirk Schuster. Nicht wirklich rosige Aussichten! Für viele Löwenfans war die Fahrt nach Darmstadt dennoch ein Pflichttermin: Das erste Auswärtsspiel des neuen Jahres bedeutete gleichzeitig den ersten Auftritt am Böllenfalltor nach fast 23 Jahren.
Choreo für einen verstorbenen Meisterlöwen
Zum Anpfiff der Partie zeigte der Gästeblock eine beeindruckende Choreographie und erinnerte an Manni Wagner, den Meisterlöwen von 1966, der fünf Tage zuvor 76jährig in München verstorben war.
Nach von Unsicherheit in der Sechzger-Hintermannschaft geprägter Anfangsphase, in der vor allem der erst zwei Wochen zuvor von den Löwen in seine Geburtsstadt Darmstadt gewechselte Yannick Stark gefährlich vor dem Kasten von Stefan Ortega auftauchte, fingen sich die Weiß-Blauen und kamen – einigermaßen überaschend – zur Führung. Jannik Bandowski enteilte nach einem feinen Steilpass von Gui Vallori der Darmstädter Abwehr und erzielte das 1:0 für die Gäste (26.). Und sechs Minuten später kam es fast noch besser: Ausgerechnet Yannick Stark fällte im Strafraum Löwenverteidiger Moritz Volz. Strafstoß für 1860! Diesen vergab jedoch Rubin Okotie. Er wirkte bei der Ausführung – auf dem Weg zu seinem 14. Saisontreffer – extrem überheblich und man fragte sich, was da im Kopf des Österreichers vorgegangen war. Mit knapper Führung für die Löwen ging die – laut kicker – “zähe Partie” in die Pause.
Gerechte Punkteteilung
Im zweiten Abschnitt wurde das Dargebotene keineswegs ansehnlicher und die Löwen wähnten sich lange Zeit auf der Siegerstraße. Bis zur 83. Minute. Dann kamen die Gastgeber bei einer ihrer zahlreichen Standardsituationen zum Ausgleich. Leon Balogun stand nach einer Freistoßflanke der zunächst zwei abgeblockte Schüsse folgten, goldrichtig und traf ins lange untere Eck. In der hektischen Schlussphase hatten dann beide Teams Chancen auf den lucky punch – der jedoch ausblieb. Durch das Unentschieden blieb Darmstadt im zwölften Spiel ungeschlagen, die Löwen traten im Abstiegskampf auf der Stelle.