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Grünwalder Stadion: Unverständnis bei FdS und SiS über Verzögerungen

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Grünwalder Stadion Anblick Kassenhäuschen zwischen Ostkurve und Stehhalle mit Schriftzug
Die Organisationen Sechzig im Sechzger und Freunde des Sechz´ger Stadions haben vor der morgigen Sitzung des Sportausschusses eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin fordern sie eine Beschleunigung der Prozesse in Sachen Umbau Grünwalder Stadion.

Weiterhin eine Geduldsprobe beim Grünwalder Stadion

Am Mittwoch wird die Beschlussvorlage zum Grünwalder Stadion endlich im Sportausschuss der Stadt München behandelt. Doch mit der inhaltlichen Zielsetzung und vor allem der gesetzten Zeitschiene kann man nicht zufrieden sein. Entsprechend haben sich die Freunde des Sechz´ger Stadions gemeinsam mit Sechzig im Sechzger einen Tag vorher noch einmal zu Wort gemeldet. Sie zeigen sich zwar erfreut über die präferierte Variante der Stadt, doch der kommunizierte Abschluss der Maßnahmen soll sich noch jahrelang hinziehen. Unter anderem gibt es noch immer keine konkreten Aussagen zu der Höhe der Miete, die bei Umsetzung der Pläne auf die Vereine und damit auf den TSV 1860 München zukommen würde.

Bereits Anfang März hatte es im Rahmen des Heimspiels gegen den SC Verl eine Aktion gegeben.

Stellungnahme zur Beschlussvorlage zum Umbau des Sechzgerstadions

Am 4. März 2022 forderten Löwenfans beim Heimspiel gegen den SC Verl: “Stadionausbau gemeinsam vorantreiben – für Sechzig, Giesing und München”. In Hinblick auf die Beschlussvorlage zum Umbau des Sechzgerstadions, die am 30. März 2022 im Sportausschuss des Münchner Stadtrats behandelt wird, war man optimistisch, dass es über 2,5 Jahre nach Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie nun endlich losgehen kann mit den Planungen für den Umbau.
Die Beschlussvorlage wurde mittlerweile veröffentlicht. Zunächst haben wir positiv registriert, dass lediglich die Variante 3.4 zur Abstimmung kommt und damit die weitgehendste. Außerdem befürworten wir, dass man sich um eine Markt- anstelle der Amortisationsmiete bemüht, da dies die Voraussetzung für eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung des Stadions ist.
Der Stadtrat soll laut Beschlussvorlage “einer grundsätzlichen Weiterführung des Planungsansatzes Nr. 3.4 […] sowie dem dargestellten weiteren Vorgehen [zustimmen]”. Wir sind sehr enttäuscht, dass der Beschluss lediglich eine “Erneuerung” der politischen Willensbekundung enthält und keinen “Startschuss” der Planungen, der laut begleitendem Statement der 3. Bürgermeisterin Verena Dietl erst ein Jahr (!) später im 1. Quartal 2023 durch einen weiteren Stadtratsbeschluss mit Mittelfreigabe erfolgen soll. Die dann geplante Entscheidung für ein Mietmodell und die Beauftragung von Referat für Bildung und Sport und Baureferat hätte aus unserer Sicht Gegenstand des nun anstehenden Stadtratsbeschlusses im April 2022 sein sollen und nicht erst in einem Jahr. Die Mietermittlung war seit Einreichung des Antrags auf Bauvorbescheid im Dezember 2019 möglich und hat nun schon über 2 Jahre gedauert. Dass jetzt noch ein ganzes weiteres Jahr hinzukommen soll, stößt auf unserer Seite auf Unverständnis.
Darüber hinaus erscheinen die genannten 6 Jahre für Planung und Umsetzung der Ertüchtigung als ungewöhnlich lange. Zum Vergleich: Planungs- und Bauzeit für die Allianz Arena umfassten ca. 3,5 Jahre. Die weitere Verzögerung des Projekts und der Anstieg von Baukosten führen zu immer höheren Gesamtkosten, was im Sinne keines Beteiligten sein kann.
Der langfristige Verbleib des TSV 1860 im Sechzgerstadion ist alternativlos. Ein grundsätzliches Bekenntnis der Löwen zum Standort Giesing gibt es längst, auch wenn das vonseiten der Landeshauptstadt München leider immer wieder anders suggeriert wird. Eine verbindliche Zusage kann es bekanntlich nur geben, wenn ein wirtschaftlicher Spielbetrieb sichergestellt ist. Wir hoffen hier auf die Kompromissbereitschaft der Stadt München, die sie im Zusammenhang mit anderen Sportgroßveranstaltungen bereits unter Beweis gestellt hat und wünschen uns eine Beschleunigung des stark in Verzug geratenen Projekts.
Sechzig im Sechzger und Freunde des Sechz’ger Stadions e.V. im März 2022

20.3.1992 – Heute vor 30 Jahren: Darmstadt 98-TSV 1860 3:1

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Besonderer Modus 1991/92

Zum dritten (!) Ligaspiel in einer Saison zwischen Darmstadt 98 und dem TSV 1860 kam es genau heute vor dreißig Jahren am Böllenfalltor. Die 2. Bundesliga, in die Sechzig vor der Saison nach neun Jahren Bayernliga unter großem Jubel zurückgekehrt war, wurde im Sommer 1991 zum Zweck der Wiedervereinigung des deutschen Fußballs in eine Nord- und eine Südgruppe geteilt. Jeweils zwölf Teams spielten bis Jahresende eine Doppelrunde aus, danach wurden die Ligen jeweils in eine Auf- und eine Abstiegsrunde zu je sechs Vereinen aufgeteilt. Sechzig und Darmstadt trafen sich als 10. und 11. der Tabelle also im Frühjahr wieder. Die beiden Partien im Sommer bzw. Herbst 1991 hatten die Lilien beide mit 2:0 gewonnen.

Guter Start ins Jahr 1992 – dann nach Darmstadt

Die Punkte aus der Hauptrunde wurden in die Abstiegsrunde Süd mitgenommen und die Löwen kamen richtig gut aus den Startlöchern: Siege über Erfurt, in Mainz und gegen den Halleschen FC ließen die Löwenfans vom souveränen Klassenerhalt träumen. Als Tabellenführer der Abstiegsrunde Süd fuhr man an jenem Sonntag Ende März nach Hessen. Leider endete die Erfolgsserie am Bölle: Die Partie entwickelte sich in der 2. Halbzeit zu dem, was man für gewöhnlich als “Skandalspiel” bezeichnet. Aber der Reihe nach. Die Führung der Lilien in der 22. Minute konnte Thomas Ziemer fünf Minuten später direkt ausgleichen. Das erste Tor gegen Darmstadt in dieser Saison nach 207 Minuten. Nur vier Minuten später zirkelte Dirk Bakalorz, der sich schon in Mönchengladbach und Frankfurt einen Namen gemacht hatte, einen Freistoß aus 20 Metern ins rechte untere Eck. Pausenstand: 2:1.

Sechzig hadert mit dem Schiri

Im zweiten Abschnitt versuchte 1860 die im Abstiegskampf sichtlich nervösen Gastgeber unter Druck zu setzen. Dann übernahm der völlig überforderte Schiedsrichter Buchmann aus Leverkusen die Regie: Nach einer guten Stunde schickte er nach einem Foul an Pingel zunächst den Darmstädter Kowalewski zum Duschen. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Dann wurde es kurios: Torschütze Ziemer führte einen Freistoß zu früh aus und erhielt dafür ebenfalls Gelb-Rot. Als nur fünf Minuten später auch Rainer Mauer die Ampelkarte gezeigt bekam, brannten im gut gefüllten Gästeblock einigen Fans die Sicherungen durch: Leuchtkugeln flogen auf’s Feld, die Partie musste drei Minuten unterbrochen werden. Schlusspunkt des Spiels war fünf Minuten vor dem Ende ein äußerst zweifelhafter Elfmeter für die Gastgeber, als die Löwen drauf und dran waren, den Ausgleich zu erzielen. Ein weiterer Ex-Bundesligaprofi bei den Lilien, Gerhard Kleppinger (u.a. für Dortmund und Schalke aktiv) nahm das Strafstoß-Geschenk dankend an.

Am Saisonende der bittere Abstieg

“1:3! 1860 von Schiri verschaukelt”  titelte die tz am nächsten Morgen.
Im vierten Spiel gegen Darmstadt 98 in dieser Saison, am 10. Mai kam es auf Giesing Höhen dann endlich zum ersten Sieg (3:0) gegen die Lilien in dieser Saison. Jubel und Platzsturm im Sechzgerstadion. Den letzten fehlenden Punkt zum sicheren Klassenerhalt verpassten die Löwen dann aber leider eine Woche später beim VfB Leipzig. Und weil die Partien auf den anderen Plätzen auch gegen Sechzig liefen, musste man nachsitzen. Karsten Wettberg wurde gefeuert und in der Relegationsrunde mit dem TSV Havelse und Fortuna Köln stieg 1860 – nach nur einem Jahr Zweitklassigkeit – wieder in die Bayernliga ab.

Die Aufstellung der Löwen am 29. März 1992

Karsten Wettberg schickte heute vor dreißig Jahren folgende Löwen-Elf gegen Darmstadt 98 aufs Feld.

Berg – Hainer – Miller, Maurer, Hinterberger – Örjan Berg, Störzenhofecker, Brunner (23. Hecht), Ziemer – Pingel (74. Heisig), Schmidbauer

Tore:
1:0 Weiss (22.), 1:1 Ziemer (27.), 2:1 Bakalorz (31.), 3:1 Kleppinger (85. Foulelfmeter)

sechzger.de Talk Folge 52: Pokal-Aus in Aubstadt & Vorschau auf Saarbrücken

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Zum sechzger.de-Talk Nummer 52, den Jan moderiert, begrüßen wir wieder mal einen externen Gast, dessen Herz nicht für den TSV 1860 schlägt, sondern für den kommenden Gegner der Löwen: Jens vom Pordcast Studio Blauschwarz. Die Runde wird durch Flo und Christian ergänzt.

Aubstadt: Wenig zum Sport

Die beiden Aubstadt-Fahrer Christian und Flo – die sogar beide auf der knallroten und dennoch irgendwie charmanten 150-Personen-Tribüne untergebracht waren – berichten vom volksfestartigen Drumherum am Samstag im fernen Unterfranken. Allerdings auch von weniger netten Begegnungen mit den Einheimischen. Über den sportlichen Verlauf des Samstags hüllen wir weitgehend den Mantel des Schweigens. Ein kleiner Verdacht, worauf die durchaus kritikwürdige Einstellung der Löwen auf dem Platz zurückzuführen sein könnte, wird auch geäußert.

Reizwörter: Türkgücü, Fanfreundschaft, Relegation 2018

Dann kommt direkt unser Gast ins Spiel. Er hat sein Landespokalspiel diese Woche noch vor sich. Dass der 1. FC Saarbrücken rein rechnerisch am meisten unter dem kompletten Rückzug von Türkgücü aus der 3. Liga leidet, weil ihm satte sechs Punkte abgezogen wurden, betont Jens nochmal deutlich. Da gibt es von uns wenig entgegegenzusetzen. Unter dem Strich einigt sich die Runde aber auf einen Hauptschuldigen an der Misere: Den DFB! Jens berichtet auf Jans Frage von der grundsätzlich eher geringen Sympathie, die man dem TSV 1860 an der Saar entgegenbringt. Das hat natürlich mit der Fanfreundschaft zwischen Lautern und den Löwen zu tun. Aber auch mit der Relegation von 2018. Und obwohl Christian durchaus eine – beruflich bedingte – Affinität zum Gegner vom kommenden Samstag hat, kann auch er Jens die Erinnerung an 2018 nicht ersparen…

Das stets brisante Duell zwischen 1860 und Saarbrücken

Das Spiel am Samstag hat durchaus finalen Charakter: Wer bleibt dran am Spitzentrio aus Magdeburg, Lautern und Braunschweig? Gelingt es dem Sieger vielleicht sogar, nochmal ganz oben – also in Richtung Platz zwei – anzugreifen? Die Runde ist sich in dieser Frage nich ganz einig. Am Aufstieg von Magdeburg gibt es zwar keinen Zweifel. Während jedoch Christian weiterhin Lautern und Braunschweig als Top-Favoriten auf Platz 2 und 3 sieht, hat Jens am Aufstieg des FCK durchaus Zweifel. Und für Flo wird Osnabrück nochmal ins Geschehen eingreifen.

Der sechzger.de Talk Nummer 52 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Gegen Saarbrücken: ein letztes Mal 2G und Maskenpflicht beim TSV 1860

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Westkurve GWS Giesing TSV 1860 Spieltage
Die Westkurve des Grünwalder Stadions in Giesing

Auch beim Heimspiel am Samstag gegen Saarbrücken gilt beim TSV 1860 München noch einmal die 2G-Regel sowie eine Maskenpflicht. Erst am Sonntag werden die Maßnahmen dann beendet.

Verlängerung zunächst angekündigt

Viele Ministerpräsidenten äußerten sich kritisch zu den wegfallenden Regelungen ab dem kommenden Sonntag. Sie drängten auf eine weitere Verlängerung um bis zu vier Wochen. Doch Bundesgesundheitsminister Lauterbach erteilte diesen Forderungen eine Absage.

Eine Handlungsmöglichkeit wurde den Länderchefs noch gelassen. Durch die Erklärung des gesamten Bundeslandes zum sogenannten Hotspot wären die Maßnahmen noch weiter umsetzbar. In Bayern scheitert dies jedoch an der Uneinigkeit in der Regierung. Während die CSU diese Regelung durchaus befürwortete und auch weitere Parteien aus der Opposition noch Bedarf an einer Verlängerung sehen, sind die Freien Wähler ganz klar dagegen. Somit blieb Ministerpräsident Söder nichts anderes übrig, als den Wegfall der Maßnahmen – auch beim Fußball in Bayern – zu verkünden.

Gegen Saarbrücken noch einmal Maskenpflicht beim TSV 1860

So dürfte das Heimspiel am Samstag gegen Saarbrücken vorerst das letzte sein, bei dem der TSV 1860 München auf eine Maskenpflicht hinweisen muss. Die restlichen drei Partien in Giesing gegen Osnabrück, Havelse und Dortmund II können dann endlich wieder wie früher stattfinden. Eine erste Neuerung gibt es bereits an diesem Samstag. Die Plastikdauerkarten sind wieder gültig und müssen verwendet werden, um als Dauerkarteninhaber Einlass zu erhalten.

Wie die Situation hingegen bei den Auswärtsspielen ist, muss jeweils einzeln beobachtet werden. Mecklenburg-Vorpommern hat beispielsweise bereits angekündigt, das Schlupfloch mit der Hotspot-Regelung nutzen zu wollen. Weiter Länder könnten in den kommenden Tagen folgen.

Bild: OR-Pressedienst

Tabellenführer Ottobrunn tritt nicht an: Drei Punkte für die Löwinnen

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TSV 1860 Frauen, Saison 2021/22, Mannschaftsbild, Löwinnen
Die Frauen des TSV 1860 München e.V. in der Saison 2021/22

Erster gegen Zweiten – am Wochenende hätte das Spitzenspiel der A-Klasse der Frauen stattfinden sollen. 18 Punkte hatte der TSV Ottobrunn aus seinen ersten sieben Partien geholt, die Löwinnen folgten mit mit 15 Zählern aus ihren ersten fünf Spielen. Leider muss das Spitzenspiel jedoch ausfallen! Wie das Löwenmagazin berichtet, können die Tabellenführerinnen nicht antreten, weil sie nicht genug Spielerinnen stellen können.

Ottobrunn tritt gegen Löwinnen nicht an

Wie Löwenmagazin-Betreiber Arik Steen im Kommentarbereich bestätigt, hätten die Löwinnen gerne gespielt. Da der Zeitplan jedoch recht straff ist, verzichtet Ottobrunn auf einen Antrag zur Spielverlegung, sodass den Frauen des TSV 1860 die drei Punkte zugesprochen werden. Die Partie am Samstag (19 Uhr) fällt somit aus.

Durch die drei Punkte übernimmt der TSV 1860 kampflos die Tabellenspitze und steht somit kurz vor dem Aufstieg.

Bild: TSV 1860 München e.V.

Ex-Löwe Gary Kagelmacher: 500 Spiele als Profi

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500

Im April wird Ex-Löwe Gary Kagelmacher seinen 34. Geburtstag feiern, doch schon jetzt hat der Uruguayer mit deutschem Pass Grund zur Freude. In seiner langen Karriere kann Kagelmacher nunmehr auf 500 Spiele als Profi zurückblicken.

Stationen bei Real Madrid und AS Monaco

Seine Karriere startete der Verteidiger in Montevideo beim Club Danubio FC, den er auf Leihbasis bereits 2007 verließ, um sein Glück bei Real Madrid zu versuchen. Dort kam er hauptsächlich in der 2. Mannschaft (Castilla) zum Einsatz, durfte im Jahr 2009 jedoch auch einmal in der Primera División ran.

Von 2010 bis 2011 war Kagelmacher in Belgien bei Germinal Beerschot am Ball, ehe er 2012 zur AS Monaco und anschließend zum FC Valenciennes in Frankreich wechselte.

Zwei Jahre ein Löwe

Zur Saison 2014/15 schloss sich der Uruguayer dann dem TSV 1860 an, dem er zwei Spielzeiten treu blieb. Insgesamt bestritt Kagelmacher 58 Ligaspiele für die Löwen, in denen er drei Tore erzielte. Besonders in Erinnerung bleiben dürfte die 2:3-Niederlage gegen den SV Sandhausen am 08.03.2015, als er gleich zweimal für Münchens große Liebe traf.

Nach seiner Zeit in Giesing zog es Kagelmacher nach Israel, wo er für Maccabi Haifa auflief. Nach einer weiteren Station in Belgien (KV Kortrijk) zog es den Verteidiger zurück nach Südamerika.

Kagelmacher: 500 Spiele als Profi

Dort lief Kagelmacher zunächst für Peñarol Montevideo auf, ehe es ihn Anfang 2022 zum Club León nach Mexiko verschlug, wo er nun die Marke “500 Spiele im Profibereich” knackte.

“Ich bin stolz darauf, 500 offizielle Spiele als Profifußballer absolviert zu haben. Ich möchte meiner Familie dafür danken, dass sie in jedem Moment für mich da war. Jedem Verein dafür, dass ich Teil seiner Geschichte sein durfte, meinen Kollegen, Freunden und dem Trainerstab. So geht es weiter und wir wollen mehr!!”

Herzlichen Glückwunsch, Gary!

Bild: Thiago Giardini (pexels.com)

Sechzig um sieben: Letzte Chance Platz 4

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Nach der Niederlage von Aubstadt ist klar, dass der TSV 1860 München nur über Platz 4 in der Liga die letzte Chance hat, eins seiner Saisonziele zu verwirklichen. Und dazu bedarf es am Samstag unbedingt eines Sieges gegen den 1. FC Saarbrücken.

Sieg gegen Saarbrücken ist Pflicht

Nachdem die Löwen den vermeintlich einfacheren Weg in den DFB-Pokal über Aubstadt und Illertissen nicht eingeschlagen haben, müssen sie es nun über die Liga richten. Dazu hat der Spielplan mit den Saarbrückern einen denkbar schweren Stein in den Weg gestellt. Sie liegen in der Liga einen Punkt vor 1860 und werden mit Wut im Bauch nach Giesing reisen. Denn sie erachten den TSV 1860 München als Hauptprofiteur der Pleite von Türkgücü, während die sich selbst als Hauptleidtragenden sehen und beklagen sich lautstark über Wettbewerbsverzerrung. Wir sind gespannt, wie sich das auf dem Platz äußern wird. Etwas mehr Schaum vor dem Mund würde sicher auch den Löwen gut stehen. Treten sie wieder so schlafmützig wie in Aubstadt auf, werden sie die letzte Chance auf Platz 4 und den Relegationsplatz am Samstag verspielen. Die Vorbereitung beginnt heute um 14:30h mit einem öffentlichen Training (es gilt 2G und Maskenpflicht).

Jobs bei den Löwen

Wer schon immer beim TSV 1860 arbeiten wollte, hat jetzt seine Chance, sich zu bewerben. Die KGaA sucht

  • Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Ticketing in Vollzeit.
  • Praktikant/in (m/w/d) im Bereich Spielbetrieb & Sicherheit.
  • Pflichtpraktikant/in (m/w/d) im Bereich Marketing/Vertrieb (Details folgen).
  • Mitarbeiter/innen (m/w/d) für den Ordnungsdienst.

Besonders das erste Jobangebot gibt Anlass zu Spekulationen. Wird Angelika Frisch – die Giesinger Ikone des Kartenvorverkaufs – in Ruhestand gehen? Eine der letzten Identifikationsfiguren würde die Grünwalder Straße verlassen…

1860 III im Aufstiegskampf

Die höchstklassierte Herrenmannschaft des e.V. spielt in der Kreisklasse um den Aufstieg. Nach dem 2:1 Sieg beim SV Stadtwerke grüßen die Löwen aktuell von Platz 1 der Tabelle. Vielleicht steigt ja die Dritte statt der Ersten auf… Und auch die vierte Mannschaft des TSV 1860 München macht aktuell viel Freude. Das Team ist mittlerweile seit Oktober ungeschlagen.

Sechzger.de Talk Folge 52

Heute gegen Mittag wird wieder der sechzger.de Talk auf unserem Youtube-Kanal und den gängigen Podcast-Portalen veröffentlicht. Jan hat dieses Mal Gäste aus Saarbrücken sowie die altbekannten Christian und Florian zu Gast. Die vier schauen auf die Landpartie in Aubstadt zurück und sprechen mit den Saarbrückern über das Spiel der letzten Chance am kommenden Samstag.

News aus der dritten Liga

Corona-Ausbruch bei Viktoria Köln

“Aktuell würden wir die erforderlichen 16 Spieler nicht zusammenbekommen”, gab Franz Wunderlich (Sportvorstand der Viktoria) dem kicker gegenüber zu Protokoll. Viele Spieler sowie Trainer Olaf Janssen sind aktuell Corona-positiv und können bis Ende der Woche nicht trainieren. Das Ligaspiel am Samstag gegen den BVB II steht vor der Absage.

Prominente Corona-Fälle

Baris Atik, der Top-Torjäger der Liga, wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Der Magdeburger verpasste das 10:0 seiner Mannschaft im Landespokal gegen Halle-Ammendorf. Er soll diese Woche wieder ins Training einsteigen und bereits im nächsten Ligaspiel wieder verfügbar sein. Der Duisburger Trainer Hagen Schmidt infizierte sich ebenfalls. Co-Trainer Bajic leitet stattdessen das Training. Ob Schmidt am Samstag in Kaiserslautern auf der Bank sitzen kann, ist noch unklar.

Jugendspieler von Dynamo Kiev beim VfL Osnabrück im Training

Der 20-Jährige Ukrainer Vikentiy Voloshyn musste wie so viele aus der Ukraine fliehen. Er befindet sich aktuell im Emsland, wo der Kontakt zum VfL Osnabrück zu Stande kam. Er darf sich aktuell als Trainingsgast an der Bremer Brücke fit halten. Voloshyn durchlief die Nachwuchsmannschaften von Dynamo Kiev und kam in der ersten ukrainischen Liga bereits bei Desna Chernigiv zum Einsatz.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in den Löwentag. Wir hoffen, Ihr werdet nicht zu nervös bis Samstag… Wir gehen gemeinsam mit Euch durch diese Woche und halten Euch über den TSV 1860 München und die dritte Liga auf dem Laufenden.

 

 

Neuzugang in der Löwenfamilie: Marcel Bär ist Vater

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Marcel Bär (TSV 1860)
Marcel Bär im Löwentrikot der Saison 2021/22

Es ist endlich da! Marcel Bär freut sich am heutigen Montagabend ganz besonders, denn er ist Vater geworden und kann sein Kind endlich in den eigenen Händen halten.

Marcel Bär ist Vater und freut sich auf Instagram

Es war beim 6:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg II, als sich der Stürmer der Löwen nach dem fünften Treffer des Tages den Ball aus dem Tor schnappte. Marcel Bär hatte soeben ein Tor erzielt, das ganze Stadion jubelte. Den Torjubel bermerkte vermutlich nicht einmal jeder, doch es war ein ganz besonderer. Der 29-Jährige steckte sich den Ball unter das Trikot und den Daumen in den Mund. Ein jeder, der die Situation beobachtete, wusste sofort Bescheid: da ist ein Kind unterwegs! Marcel Bär wird also Vater. Frau Ricarda war zu diesem Zeitpunkt bereits in der 20.Schwangerschaftswoche, wie er nach dem Spiel gegenüber der AZ verriet.

Zuletzt war gar nicht mehr klar, ob der Top-Torschütze den Weg mit nach Aubstadt antreten könne. Schließlich hätte es jeden Moment soweit sein können. Doch sein Kind hatte ein optimales Timing gewählt und erblickte im Beisein des frischgebackenen Papas das Licht der Welt. Die Löwenfans freuen sich mit ihm – und auch darüber, dass der Stürmer so wohl im wichtigen Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken am kommenden Samstag mit von der Partie sein dürfte.

Ein Bärchen für die Löwenfamilie – herzlichen Glückwunsch von der sechzger.de-Redaktion an Ricarda und Marcel!

 

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Ehemaliger Löwen-Trainer Torsten Fröhling bei Schalke 04 II entlassen

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FC Schalke 04 Parkstadion

Von 2013 bis 2015 war Torsten Fröhling beim TSV 1860 beschäftigt. Zunächst betreute er die U21, danach beerbte er Markus von Ahlen als Cheftrainer der Profis. Seit 2018 war Fröhling nun für den FC Schalke 04 II zuständig, wurde heute jedoch bei den Gelsenkirchenern entlassen.

Torsten Fröhling bei Schalke 04 II entlassen

Aktuell steht die 2. Mannschaft der Knappen noch einen Rang über der Abstiegszone, doch Mathias Schober, Direktor der Knappenschmiede, zog dennoch die Reißleine.

“Die U 23 befindet sich in der Regionalliga West nach sechs Spielen ohne Sieg mitten im Kampf um den Klassenerhalt.”

Bei den Löwen war Fröhling u.a. bei der legendären Relegationsschlacht gegen Holstein Kiel an der Linie.

TSV 1860 München IV seit November in der A-Klasse ungeschlagen

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TSV 1860 III IV Dritte Vierte

Der Start in die Spielzeit 2021/22 verlief für die 4. Mannschaft der Löwen überaus holprig. Wochenlang krebste der TSV 1860 IV in den Niederungen der A-Klasse umher und musste sich ernsthaft Sorgen um den Klassenerhalt machen. Dann aber gelang der Turnaround und nun ist die Vierte bereits seit Monaten in der Liga ungeschlagen.

Der TSV 1860 IV auf der Erfolgsspur

Am 30.10. setzte es die letzte Pleite für den TSV 1860 IV. Damals unterlag die Vierte dem TSV Turnerbund München II zuhause mit 1:3. Danach startete die Mannschaft eine großartige Siegesserie, die sie aus dem Tabellenkeller ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle führte. Sechs Dreier in Folge stehen seitdem zu Buche, die Abstiegszone wurde um komfortable acht Punkte hinter sich gelassen.

Am Wochenende siegte die Vierte mit 5:2 beim SC München Süd und durfte sich dabei vor allem bei ihrem viermaligen Torschützen Manuel Mughetto bedanken. Der Torjäger gehört eigentlich zum Kader der 3. Mannschaft, kam dort nach der Winterpause jedoch nicht mehr zum Einsatz.

Restprogramm der Löwen

Durch die Siegesserie hat sich der TSV 1860 IV inzwischen auf Platz 6 der Tabelle vorgearbeitet. Mit 23 Punkten aus 15 Spielen liegt die Vierte sogar nur noch fünf Punkte hinter den Aufstiegsplätzen. Geht da noch was?

Klar ist: Soll die Aufholjagd noch gekrönt werden, sind weitere Punktverluste verboten; zudem müsste die Konkurrenz sich ordentlich gegenseitig Punkte wegnehmen. Hier das Restprogramm unserer 4. Mannschaft:

02.04.: TSV 1860 IV – SpVgg Thalkirchen
05.04.: TSV 1860 IV – FC Viktoria München
07.04.: FC Sportfreunde München – TSV 1860 IV
10.04.: SV/DJK Taufkichen II – TSV 1860 IV
23.04.: TSV 1860 IV – FC Sportfreunde München

An den beiden letzten Spieltagen sind die Löwen spielfrei…