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Noch acht Spieltage: Dritte des TSV 1860 spielt um den Aufstieg mit

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TSV 1860 München III (Dritte Mannschaft)

Nach der Niederlage beim FC Ludwigsvorstadt vor einigen Wochen schien das Thema Aufstieg bei der 3. Mannschaft der Löwen in weite Ferne gerückt, zumal man auch den langfristigen, verletzungsbedingten Ausfall eines Leistungsträgers zu beklagen hatte. Nun sieht die (Löwen-)Welt schon wieder deutlich freundlicher aus. Die Dritte des TSV 1860 grüßt von der Tabellenspitze der Kresiklasse und besitzt gute Chancen, zumindest die Relegation zum Aufstieg zu erreichen.

Dritte des TSV 1860 kämpft um den Aufstieg

Ein 3:1 gegen den SC München und zwei hart erkämpfte 2:1-Siege beim SV Stadtwerke und beim TSV 54/DJK München – so die Bilanz aus den letzten drei Partien. Plötzlich mischt die Dritte wieder mit im Rennen um den Aufstieg. Die Konkurrenz vom FC Ludwigsvorstadt bzw. vom FC Espanol patzte am Wochenende und so finden sich die Löwen gar auf Platz 1 der Tabelle wieder. Zwar hat man bei einem Punkt Vorsprung bereits eine Partie mehr absolviert als der FC Ludwigsvorstadt, doch zumindest die Spanier hat man nach Verlustpunkten inzwischen distanziert.

Acht Spieltage vor Schluss hat es die Dritte des TSV 1860 somit selber in der Hand, zumindest die Relegation um den Aufstieg zu erreichen.

Das Restprogramm der Löwen

Eins der Schlüsselspiele in Sachen Aufstieg bestreitet die Dritte des TSV 1860 am 10.04., wenn die Löwen beim FC Espanol antreten müssen. Aber auch die anderen verbleibenden Matches haben es in sich und jeder Punktverlust wäre äußert schmerzhaft.

02.04.: TSV 1860 III – FC Teutonia München
07.04.: TSV 1860 III – FC Wacker München II
10.04.: FC Espanol – TSV 1860 III
23.04.: TSV 1860 III – SV Stadtwerke München
08.05.: SC Amicitia München – TSV 1860 III
14.05.: TSV 1860 III – SpVgg 1906 Haidhausen II
21.05.: TSV 1860 III – TSV Milbertshofen
29.05.: TSV Turnerbund München – TSV 1860 III

Wer weiß? Vielleicht gibt es ja Ende Mai auf der Bezirkssportanlage Agilolfingerstraße ordentlich was zu feiern…

Sechzig am Wochenende: U19 des TSV 1860 schlägt Quelle Fürth klar

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TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Auch zwei Tage nach dem blamablen Auftritt in Aubstadt nervt das Ausscheiden der Profis aus dem Toto-Pokal noch gewaltig. Die Amateure hingegen punkteten auswärts beim Tabellenführer und führten sogar bis in die Nachspielzeit hinein. Für die A-Junioren gab es in der Aufstiegsrunde nach dem 0:0 zum Auftakt diesmal einen deutlichen Sieg. Die U19 des TSV 1860 besiegte die SG Quelle Fürth mit 7:1.

TSV 1860 U19 besiegt SG Quelle Fürth

Bis zur Pause konnte die SG Quelle Fürth die Partie bei der U19 der Löwen einigermaßen offen gestalten und lag “nur” 0:2 zurück. Zum Auftakt hatten die Mittelfranken Mitfavorit SSV Jahn Regensburg sogar einen Punkt abgeluchst, diesmal gab es aber nicht zu holen. Am Ende stand ein klares 7:1 für den TSV 1860, der sich nach zwei Spieltagen auf Platz 2 hinter dem FV Illertissen einnistete. Torschützen für die U19 der Löwen: Kloss (2), Kuhn (2), Zivanovic, Wach, Sür

Dritte übernimmt Tabellenführung

Grund zur Freude gab es auch bei der 3. Mannschaft der Löwen. Während man selber mit 2:1 beim TSV54/DJK München gewann (Tore: Entenmann, Orbegozo Araujo), verlor der FC Espanol beim SC Amicitia und der FC Ludwigsvorstadt kam beim SC München nicht über ein Remis hinaus. Mit 40 Punkten aus 18 Partien hat die Dritte vorerst die Tabellenführung übernommen. Es folgen der FC Ludwigsvorstadt (39/17), der FC Espanol (36/17) und der TSV Milbertshofen (35/18).

Die Ergebnisse im Überblick

Donnerstag, 24.03.

20.00 Uhr: SV Stadtwerke München – 3. Mannschaft 1:2

Freitag, 25.03.

19.30 Uhr: SG Hohenlinden/Forstern – Frauen 1:4

Samstag, 26.03.

09.30 Uhr: FC RW Oberföhring U13 – U11 3:6
10.30 Uhr: U13 – FC Teutonia München U14 2:3
12.00 Uhr: SpVgg Kaufbeuren U13 – U12 6:5
12.30 Uhr: Wacker Burghausen U10 – U9 -:-
13.00 Uhr: U14 – Würzburger Kickers 2:0
14.00 Uhr: TSV Aubstadt – Profis 1:1, 4:3 n.E.
14.00 Uhr: SpVgg Hankofen-Hailing – U21 1:1
16.00 Uhr: U19 – SG Quelle Fürth 7:1
18.30 Uhr: U17 – FC Ingolstadt 04 2:3

Sonntag, 27.03.

10.00 Uhr: U10 – SV Heimstetten U11 8:0
11.00 Uhr: SC München Süd – 4. Mannschaft 2:5
11.00 Uhr: DJK Ingolstadt U12 – U11 0:5
11.30 Uhr: U12 – FC Sportfreunde München U13 0:0
12.00 Uhr: SV Waldperlach U10 – U9 3:10
13.30 Uhr: U13 – Würzburger Kickers 4:0
14.00 Uhr: TSV 54 DJK München – 3. Mannschaft 1:2
16.00 Uhr: U15 – SpVgg Unterhaching 2:1

Montag, 28.03.

19.15 Uhr: SG Aschheim/Helios Daglfing – Senioren B -:-

Dienstag, 29.03.

18.00 Uhr: U21 – SV Donaustauf -:-

Sechzig um Sieben: nach dem Pokal-Aus voller Fokus auf die Liga

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Immernoch etwas schmerzhaft liegt das Pokal-Aus gegen den TSV Aubstadt in der Magengrube. Das nächste Spiel in der 3.Liga wirft allerdings bereits seine Schatten voraus. Am Samstag kommt der 1.FC Saarbrücken in das Grünwalder Stadion. Ordentlich Zündstoff ist daher bereits vorprogrammiert.

Giesinger Gedanken nach dem Pokal-Aus

Thomas Enn hatte sich endlich mal auf ein Finale mit seinem TSV 1860 München gefreut. Die Hallenmasters damals hatte er verpasst und das Toto-Pokal Finale gegen Würzburg fand vor Geisterkulisse statt. Doch seine Löwen wollten ihm bekanntlich diesen Wunsch nicht erfüllen und schieden gegen den Regionalligisten Aubstadt aus. Die Giesinger Gedanken beschäftigen sich mit der Niederlage und somit mit dem Pokal-Aus vom Samstag.

Das erste Ausscheiden im Elfmeterschießen seit Langem

Das möchte man angesichts der eher durchwachsenen Leistungen vom Punkt gerade in der 3.Liga kaum glauben, aber es ist tatsächlich eine gefühlte Ewigkeit her, als die Löwen das letzte Mal im Pokal die Segel streichen mussten nachdem ein Elfmeterschießen verloren gegangen war. Christian Jung blickte am Sonntag zurück in die Vergangenheit und klärt euch auf.

Amateure mit respektablem Unentschieden

Deutlich besser lief es am Wochenende beim TSV 1860 II, der in Niederbayern beim Tabellenführer der Bayernliga Süd zu Gast war. Vor großem Publikum erkämpften sich die Löwen ein Unentschieden, hätten allerdings mit etwas mehr Glück sogar drei Punkte mit nach Giesing bringen können. Kurz vor Schluss fiel erst das Tor für die Gastgeber.

News aus der 3.Liga

Remis im Nachholspiel

Ausnahmsweise nicht wegen Corona, sondern wegen Sturmschäden am Stadion war die Partie zwischen dem VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig verlegt worden. Ursprünglich für den 27.Spieltag geplant wurde diese nun am vergangenen Samstag parallel zum Löwen-Auftritt in Aubstadt durchgeführt. Dabei trennten sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden, was für den TSV 1860 recht gelegen kam.

Halle scheitert an Wernigerode, Magdeburg zweistellig

Noch übler als die Löwen hat es den Halleschen FC erwischt. Trotz Führung unterlag man dem FC Einheit Wernigerode mit 2:1 und schied somit aus dem Landespokal aus. Da im zweiten Halbfinale Tabellenführer Magdeburg den Sechstligisten BSV Halle-Ammendorf mit sage und schreibe 10:0 zurück nach Hause schickte, kann Wernigerode bereits die Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison feiern.

Die Elfmeter-Löwen: Das Ende einer langen Serie

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Was geschah im September 2004?

Quizfrage: Wer erinnert sich noch an den 21. September 2004? An diesem Dienstag Abend vor über 17 Jahren empfing der gerade aus der Bundesliga abgestiegene TSV 1860 in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals den Ligakonkurrenten Eintracht Trier auf Giesings Höhen und schied – nach Elfmeterschießen – aus dem laufenden Wettbewerb aus. Nur 5.800 Zuschauer wohnten dem Ereignis bei und keiner davon konnte ahnen, dass dies für sehr lange Zeit die letzte Spielentscheidung vom Punkt aus in einem Pokalspiel sein sollte, bei der die Löwen den kürzeren zogen. Die Serie hielt bis gestern Nachmittag.

Zehnmal im Elfmeterschießen siegreich

Wenn die englische Fußballnationalmannschaft das Negativbeispiel für Pech und Unvermögen beim finalen Strafstoßduell in Entscheidungsspielen repräsentiert, dann sind die Münchner Löwen wohl ihr Gegenstück. Zumindest in den letzten zwei Jahrzehnten. Zehnmal agierte 1860 seit dem besagten Abend im September 2004 im Elfmeterschießen erfolgreichreich. Fünfmal im DFB-Pokal und genauso oft im bayerischen Landespokal, in dem man seit dem Zweitligaabstieg von 2017 alljährlich antritt, um sich für den Deutschen Pokal zu qualifizieren. In der Saison 2019/20 ließen die Löwen ihre Fans auf dem Weg zum späteren Titelgewinn dreimal zittern: Im Achtelfinale beim TSV 1865 Dachau (6:5), im Viertelfinale gegen Unterhaching (4:3) und schließlich im Geisterspielfinale, das – wegen der Coronabedingten Saisonunterbrechung – erst am 5.9.2020 stattfand. 5:2 hieß es nach dem Strafstoßduell mit den Würzburger Kickers im Sechzgerstadion.

Auch diese Saison wurde fleissig Elfmeter geschossen

Das – erstmals wieder – erfolglose Elfmeterschießen in Aubstadt gestern Nachmittag war auch schon wieder der dritte Krimi dieser Art in der laufenden Spielzeit: In der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde wurde Darmstadt 98 unter Flutlicht im Sechzger mit 6:5 bezwungen und einen Monat später in Burghausen im Totopokal mit 7:6 die Oberhand behalten. Diese Saison waren leider nicht aller guten Dinge drei.

Elfmeter-Duelle als Zweitligist

In den Zweitligazeiten zwischen 2004 und 2017 kam es natürlich zu weit weniger Elfmeterduellen, als in den letzten Jahren mit dem bayerischen Landespokal als zusätzlichem Wettbewerb, bei dem obendrein keine Verlängerung erfolgt, sondern nach ausgeglichenen 90 Minuten direkt zum Duell vom Punkt übergegangen wird. Zweimal stand in diesen Zeiten Gabor Kiraly als Schreckgespenst für die gegnerischen Stürmer im Löwentor: Sowohl beim Sieg über Hertha BSC Berlin am 22. September 2009 als auch vier Jahre später beim Erstrundenspiel beim 1. FC Heidenheim war der Ungar jeweils Garant fürs Weiterkommen. Der Sieg auf der Alb ermöglichte übrigens überhaupt erst das noch vielen Fans präsente, spätere Wiesn-Duell der 2. Runde mit Borussia Dortmund in der ausverkauften Allianz Arena, bei dem sich Sechzig lange Zeit sehr gut verkaufte, am Ende aber mit 0:2 nach Verlängerung geschlagen geben musste.

Elfmeterhelden von heute

Die Elfmeterkiller der Gegenwart heißen Marco Hiller (z.B. gegen Darmstadt) und Tom Kretzschmar (z.B. in Burghausen). Auch beim gestrigen Ausscheiden in Aubstadt hielt Kretzschmar den ersten Schuß der Gastgeber. Half aber nichts, denn seine Kollegen waren nicht in der Lage, ihre eigenen Treffer zu erzielen.
Der Torwart beim letzten verlorenen Elfmeterduell gegen Trier anno 2004 war übrigens Michael Hofmann. Genau jener Hofmann, der vor der gestrigen Partie in Aubstadt der Main-Post berichtet hatte, dass er sich durchaus ein Weiterkommen der Unterfranken vorstellen könne. So schließt sich der Kreis.

 

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Aubstadt: Wieder kein Finale für mich

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Ich bin jetzt 47 Jahre alt und habe in meinem Leben persönlich kein Finale des TSV 1860 München live sehen dürfen. Gestern hielt ich es für möglich, dass mir die Mannschaft die Möglichkeit schenkt, ein Mal ein Finale der Löwen live miterleben zu dürfen. Aber eine uninspirierte Leistung der Löwen sorgte dafür, dass ich weiter von einem Finale der Löwen träumen muss.

Bisher erst zwei Finals in meinem Leben

In meinem Leben gab es bisher erste zwei Mal die Möglichkeit, einem Finale der Löwen beizuwohnen. Das erste war 1996 das Finale im Hallenmasters des DFB in der Dortmunder Westfalenhalle. Für die Jüngeren unter unseren Lesern: Bis ins Jahr 2001 “mussten” die Mannschaften der Bundeliga an einer “Hallenmasters” genannten Serie in der Winterpause teilnehmen und tatsächlich Hallenfußball spielen. Der “Budenzauber” war bei Zuschauern, Vereinen und Spielern leidlich beliebt, wie ein schöner historischer Abriss beim DSF (jetzt sport1) zeigt. 1996 sorgten die Löwen in der Halle für Furore und gewannen das Hallenmasters in Dortmund. Im Finale wurde der HSV mit 6:3 besiegt. Leider konnte ich es damals kurzfristig nicht einrichten, am Finaltag in Dortmund anwesend zu sein. Es bleib also nur, die Live-Übetragung im TV zu verfolgen und den Sieg der vom legendären “Monsterblock” angeführten Löwen zu verfolgen. Einen schönen Rückblick findet Ihr auf der offiziellen Seite unter Kurioses.

Das zweite Finale ist noch gar nicht lange her: am 07.09.2020 besiegten die Löwen im Finale des Toto-Pokals die Würzburger Kickers. Leider musste das Spiel vor Geisterkulisse ausgetragen werden und ich musste diesen Erfolg wieder auf dem heimischen Sofa verfolgen…

Trantütige erste Halbzeit

Vor das erste live zu erlebende Finale für mich hatte die BFV-Auslosung die Hürde TSV Aubstadt im Halbfinale gestellt. Eine lösbare Landpartie, dachte man im Vorfeld. Der aktuell 7. der Regionalliga Bayern müsste doch eigentlich zu schlagen sein. Das hatten sich die Spieler wohl auch gedacht und den dafür nötigen Aufwand ziemlich unterschätzt. Von Beginn an war Aubstadt giftiger, ging aggressiver in die Zweikämpfe und kaufte den Sechzgern den Schneid ab. Sechzig agierte seltsam blutleer und ideenlos. In der Halbzeit war die Meinung im Auswärtsblock einhellig: Aubstadt war besser und es würde einer gewaltigen Steigerung bedürfen, um hier als Sieger vom Platz zu gehen.

Die Löwen verkacken es

Die kam auch. Alledings nur kurzfristig für etwa zehn Minuten nach der Pause. Dann hatte Aubstadt die klassenhöheren Löwen wieder unter Kontrolle. Als Aubstadt in der 67. Minute dann in Führung ging, wirkte das immerhin wie ein Weckruf für die Löwen und sie begannen endlich aktiver am Spiel teilzunehmen und arbeiteten sich sogar Chancen heraus. Nach einem Missverstädnis in der Aubstädter Defensive konnte Marcel Bär zum 1:1-Ausgleich ins leere Tor einschieben. Danach gab es sogar noch die Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen. Wenn die Löwen über 90 Minuten so aufgetreten wären wie nach dem 1:0, wären sie gestern locker als Sieger vom Platz gegangen. So mussten sie ins Elfmeterschießen, über das ich gerne den Mantel des Schweigens hüllen möchte.

Also wieder kein Finale im Stadion für mich

Damit steht Aubstadt im Finale um den Toto-Pokal und wir stehen mit leeren Händen da. Schade, dass diese nicht allzu hohe Hürde nicht genommen werden konnte. Aber das Auftreten der Mannschaft war einfach zu lätschert und an einigen Spielern ging die Partie sichtlich vorbei. Ich muss also weiter warten auf das erste Finale mit den Löwen im Stadion. Nach aktuellem Stand wird das wahrscheinlich nicht das DFB-Pokalfinale 2023 sein. Aber vielleicht erfüllen mir die Löwen ja doch irgendwann einmal den Lebenstraum, ein Finale mit ihnen erleben zu dürfen.

TSV 1860 II gewinnt um ein Haar bei Tabellenführer Hankofen-Hailing

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SpVgg Hankofen Hailing Gegen Den TSV 1860 München In Der Bayernliga Süd

Der TSV 1860 München II hat gegen die SpVgg Hankofen-Hailing wie auch im Hinspiel spät einen Gegentreffer hinnehmen müssen. Die Löwen nehmen trotzdem einen wichtigen Punkt mit zurück nach Giesing.

TSV 1860 II schafft um ein Haar Auswärtssieg gegen Hankofen-Hailing

Lange Zeit mussten die rund 1.200 Zuschauer im Maierhofer-Bau-Stadion in Leiblfing ohne Tore auskommen. Dann aber schickte Lasse Lehmann Jeremie Zehetbauer auf die Reise, der den Pass mit seinem Abschluss zum späten Treffer für den TSV 1860 II beim Tabellenführer Hankofen-Hailing veredeln konnte (81.). Die Sechzig Amateure zeigten eine tolle Partie in Niederbayern beim Ligaprimus, der die Tabelle mit großem Vorsprung anführt. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Frank Schmöller nach Abpfiff.

Doch die Gastgeber schafften es noch zum Ausgleich zu kommen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit fiel der Gegentreffer, es blieb wie auch im Hinspiel beim 1:1-Unentschieden. Kapitän Matthias Lazar konnte für Hankofen-Hailing den Treffer erzielen. György Szekely im Tor der Löwen konnte den Treffer nicht verhindern.

Leon Tutic Bei Ecke Gegen SpVgg Hankofen Hailing In Der Bayernliga Süd

Mit einer absolut ausgeglichenen Bilanz von je neun Siegen, Unentschieden und Niederlagen liegt der TSV 1860 II – natürlich – auf Platz 9 der Bayernliga Süd und hat aktuell sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Das nächste Heimspiel steigt bereits am kommenden Mittwoch. Mit dem SV Donaustauf treffen die Löwen direkt auf den nächsten Hochkaräter. Der SVD liegt aktuell auf dem 3.Platz in der Bayernliga Süd. Anpfiff ist um 18:60 Uhr an der Grünwalder Straße.

Aufstellung TSV 1860 II:  1 Szekely, 8 Spennesberger, 11 Fofanah (75. 7 Neziri), 14 Sponer (C), 15 Auburger (90. 13 Zech), 16 Heigl, 17 Rother, 18 Tutic, 19 Zehetbauer, 23 Lehmann, 29 Judge

Tore:  0:1 Zehetbauer (81.), 1:1 Lazar (90.+2)

Köllner bei PK in Aubstadt: Gratulation zum verdienten Sieg

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Michael Köllner Auf Pressekonferenz Nach Der Niederlage Beim TSV Aubstadt Im Toto Pokal

Nach dem Ausscheiden des TSV 1860 München in Aubstadt äußerte sich Trainer Michael Köllner in einem kurzen Statement zu der Leistung seiner Mannschaft gegen den Regionalligisten.

Michael Köllner ordnet Niederlage in Aubstadt als verdient ein

Dabei richtete er direkt zu Beginn seine Glückwünsche in Richtung der Heimmannschaft. Köllner ordnete den Sieg vom TSV Aubstadt als durchaus verdient ein. Der TSV 1860 München war über den Großteil der Spielzeit die schlechtere Mannschaft und konnte sich bis zum Gegentreffer nahezu keine Torchancen erarbeiten. Als “Weckruf” bezeichnete der Trainer der Löwen dann das 1:0 für die Gastgeber in der 67.Minute. In der Folge präsentierte sich der TSV 1860 besser und kam zügig zum Ausgleich.

Sicherlich haben wir profitiert von dem Fehler in der Hintermannschaft, dass wir zum 1:1 gekommen sind. Aber dann haben wir glaube ich 3, 4 klare Möglichkeiten gehabt, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden und dann ist es immer so… Im Elfmeterschießen waren wir heute nicht gut genug, nicht kaltschnäuzig genug und am Ende haben wir es dann glaube ich auch nicht verdient gehabt, in das Finale einzuziehen.

Deutliche Worte von Köllner, der abschließend dem TSV Aubstadt sowohl in der Regionalliga als auch im Finale gegen den FV Illertissen alles Gute wünschte. Darüber hinaus bedankte er sich für die entgegengebrachte Gastfreundlichkeit.

Unvergesslicher Tag für den TSV Aubstadt

Aubstadt-Trainer Kleinherz zeigte sich bei der kurzen Pressekonferenz hingegen natürlich überglücklich über den Finaleinzug seiner Mannschaft. Der heutige Sieg sei ein Verdienst der guten Arbeit in den vergangenen Jahren, die in dem Verein und von vielen Ehrenamtlichen geleistet wurde. Auch er bewertete den Sieg der Gastgeber als verdient und zeigte sich vor allem über die gute Leistung im ersten Durchgang erfreut. Viele Drucksituationen konnten spielerisch gelöst werden.

Bereits vor der Partie sprach man beim TSV Aubstadt von dem größten Spiel der Vereinsgeschichte. Das dürfte sich nach dem Sieg gegen den TSV 1860 München nicht geändert haben. Folglich sprach der Pressesprecher des Regionalligisten von einem unvergesslichen Tag und freute sich auf das ein oder andere Bier mit Kleinherz im Anschluss an die PK im Vereinsheim.

Optimal für den TSV 1860: Braunschweig und Osnabrück mit Remis

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Einmal Löwe immer Löwe Eintracht Stadion Braunschweig

Im Landespokal war für die Löwen in Aubstadt Endstation. Durch die Abmeldung vom Spielbetrieb von Türkgücü ist in der 3.Liga hingegen das Aufstiegsrennen nun erst so richtig entfacht. Im heutigen Nachholspiel trennten sich Braunschweig und Osnabrück 1:1 unentschieden. Für den TSV 1860 ist das ein gutes Endresultat.

Braunschweig und Osnabrück beide noch im Kampf um den Aufstieg

Im Duell der beiden Nordclubs gingen zunächst die Gäste in Front, obwohl die Gastgeber bis dahin das Geschehen dominiert hatten. Müller traf gegen seinen Ex-Club und brachte den BTSV in Führung (17.). Osnabrück ließ sich von dem Gegentreffer nicht beirren und blieb gegen Braunschweig das bessere Team. Kurz vor der Pause erzielte Heider den Ausgleich (45.).

Im zweiten Durchgang machte der VfL dort weiter, wo er aufgehört hatte. Die Lila-Weißen verpassten es aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Bis kurz vor Schluss hatte Osnabrück dazu noch Gelegenheiten, doch Braunschweig konnte den Punkt mit in die Heimat nehmen.

Kaiserslautern belegt aktuell Rang 2 mit 54 Punkten, dahinter folgt Braunschweig mit 52 Zählern. Jeweils ein Spiel weniger hat die Verfolgergruppe aus Saarbrücken (49), Osnabrück, dem TSV 1860 und Mannheim (jeweils 48) absolviert.

Aus der Traum: Aubstadt schlägt TSV 1860 und trifft auf Illertissen

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TSV Aubstadt TSV 1860 München Toto-Pokal Halbfinale Blick auf das Spielfeld

Der TSV 1860 München hat das Toto-Pokal Halbfinale beim TSV Aubstadt verloren. Drei Mal scheiterten die Löwen im Elfmeterschießen und verpassen damit den Finaleinzug.

Schwache erste Hälfte

Im Vergleich zur Niederlage in Mannheim reagierte Trainer Michael Köllner insgesamt vier Mal. Hiller, Greilinger und Goden nahmen auf der Bank Platz, zudem fehlte Junglöwe Morgalla (U18 Nationalmannschaft). Kretzschmar hütete das Löwen-Tor, außerdem feierte Cocic sein Startelf-Debüt. Lang und Lex rutschten ebenfalls in die erste Elf.

Wie auch in Buchbach tat sich der TSV 1860 gegen Aubstadt gerade im ersten Durchgang enorm schwer. Die Gastgeber zeigten die bessere Moral und waren zudem in der Offensive deutlich präsenter. Bereits nach vier Minuten kamen sie das erste Mal zum Abschluss. Während Kretzschmar sich zwei Mal auszeichnen konnte, verbrachte sein Gegenüber ruhige 45 Minuten. Mit einem torlosen Unentschieden ging es in die Kabinen.

Fans des TSV 1860 München beim TSV Aubstadt im Toto-Pokal Halbfinale
Wie immer großartige Unterstützung der Löwenfans, die aber heute nichts half.

Aubstadt geht in Führung, 1860 gleicht aus

Ohne Wechsel begannen die zweiten 45 Minuten – und auch spielerisch änderte sich zunächst wenig. Aubstadt blieb die bessere Mannschaft, der TSV 1860 München agierte zu ziellos und mit wenig Leidenschaft. Fast schon folgerichtig war es dann der Regionalligist, der die Führung erzielte. Hüttl traf per Kopf nach einem Eckball zum 1:0 (67.).

Endlich wachten die Löwen auf, Salger traf per Kopf dir Unterkante der Latte (69.). Der Ball sprang auf die Torlinie – kein Treffer. Wenige Minuten später durften die zahlreichen Löwenfans dann aber doch jubeln. Unter gütiger Mithilfe der Gastgeber traf Bär zum Ausgleich (74.). Der Drittligist war nun das bessere Team und hatte mehrere gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Die beste Gelegenheit wurde in der Nachspielzeit vergeben, kurz danach ertönte der Schlusspfiff.

Drei Löwen scheitern vom Punkt

Damit ging es ohne Verlängerung direkt in das Elfmeterschießen. Dieses begann eigentlich ganz im Sinne des TSV 1860: Salger traf, der erste Schütze aus Aubstadt scheiterte hingegen an Tom Kretzschmar. Dann aber wendete sich das Blatt. Weil gleich drei Löwen Nerven zeigten und nicht verwandeln konnten, setzten sich die Gastgeber im Toto-Pokal Halbfinale am Ende durch. Aubstadt stegt damit sensationell im Finale des Landespokals und trifft dort auf Ligakonkurrent Illertissen. Der FVI setzte sich parallel mit 3:1 gegen die Würzburger Kickers durch.

Der TSV 1860 München muss damit in der 3.Liga mindestens Vierter werden, um auch im nächsten Jahr im DFB-Pokal dabei sein zu dürfen.

Aufstellung TSV 1860: 40 Kretzschmar – 36 Steinhart (58. 11 Greilinger), 6 Salger, 3 Lang, 20 Deichmann – 31 Neudecker, 8 Tallig – 30 Cocic (62. 28 Mannhardt), 7 Lex (C), 19 Biankadi – 15 Bär

Tore: 1:0 Hüttl (67.), 1:1 Bär (74.)

Liveticker: TSV Aubstadt – TSV 1860 München (Toto-Pokal Halbfinale)

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Sechzger.de Liveticker Aubstadt Tsv 1860 München Toto Pokal

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker im Toto-Pokal Halbfinale mit dem Duell zwischen dem TSV Aubstadt und dem TSV 1860 München!

Auf dem Weg in das Finale vom Toto-Pokal steht den Löwen nur noch ein Gegner gegenüber. Der TSV Aubstadt aus der Regionalliga Bayern heißt dieser am heutigen Samstag im Halbfinale. sechzger.de begleitet das Duell natürlich wieder live aus der NGN-Arena und mit Bildern sowie Eindrücken rund um das Stadion.

 

Aufstellung:
40 Kretzschmar – 36 Steinhart (58. 11 Greilinger), 6 Salger, 3 Lang, 20 Deichmann – 31 Neudecker, 8 Tallig – 30 Cocic (62. 28 Mannhardt), 7 Lex (C), 19 Biankadi – 15 Bär

Bank: 1 Hiller, 16 Goden, 21 Djayo, 32 Gresler, 34 Freitag

Tore: 1:0 Hüttl (67.), 1:1 Bär (74.)

Die Personalsituation

Es fehlen: Dressel, Moll, Belkahia (alle Corona) Wein (Ermüdungsbruch), Staude (Herzmuskelentzündung), Willsch (Trainingsrückstand), Knöferl (Schulter-OP), Linsbichler (Knieprobleme), Morgalla und Wicht (Nationalmannschaft)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Aktuell ist kein Spieler des TSV 1860 von einer Sperre bedroht.

Wo könnt ihr das Spiel TSV Aubstadt – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Halbfinale wird live im Bayerischen Rundfunk, also im Free-TV, übertragen. Alle Einzelheiten hierzu finden sich in einem gesonderten Artikel. Das zweite Halbfinale zwischen dem FV Illertissen und den Würzburger Kickers findet paralell statt und wird von sporttotal im Livestream gezeigt.

Auch vor Ort wird das Publikum hauptsächlich für die Weiß-Blauen die Daumen drücken. Eine spontane Anreise nach Aubstadt wird sich ohne Ticket allerdings nicht lohnen. Die Partie ist seit einigen Tagen ausverkauft. Insgesamt 3.000 Karten gab es im Vorverkauf zu erwerben. Der Großteil der Anwesenden dürfte dem TSV 1860 München die Daumen drücken und auf einen Finaleinzug der Löwen hoffen.