Start Blog Seite 801

Showdown am Samstag: Futsal Löwen wollen ins Bayernliga-Finale

0
TSV 1860 Futsal Löwen
Die Futsal Löwen schlugen den SV Italia mit 10:5.

Am Samstag gilts! Die Chancen der Futsal Löwen des TSV 1860 München, ins Bayernliga-Finale einzuziehen, stehen nach dem 7:5-Sieg im Halbfinal-Hinspiel bei Futsal Nürnberg gar nicht so schlecht. Trotz des Auswärtssieges erwartet die Löwen aller Voraussicht nach ein harter Kampf, denn den Gästen aus der Frankenmetropole ist vieles zuzutrauen. Bereits im Hinspiel präsentierte sich der Gegner abgesehen von einer Schwächephase in der ersten Halbzeit als absolut ebenbürtig.

Futsal Löwen hoffen am Samstag auf Unterstützung

Zum großen Showdown kommt es am Samstag (26.02.2022, 19:00 Uhr, Sporthalle des Gymnasiums München Nord, Knorrstraße 173) beim Halbfinal-Rückspiel. Zuschauer sind herzlich willkommen. Für sie gilt die 2G-Regelung (vollständig geimpft oder genesen). Ausnahme: Für Schülerinnen und Schüler gibt es keine Zugangsbeschränkungen. Der Eintritt kostet 2 Euro.

TSV 1860 live im Free-TV: das Halbfinale gegen Aubstadt im Toto-Pokal

0
TSV Buchbach TSV 1860 München Toto-Pokal

Auf dem Weg ins Finale des bayerischen Toto-Pokals wartet Ende März die letzte Hürde auf die Löwen. Der TSV 1860 München trifft am 26.März auf den TSV Aubstadt, das Spiel wird live im Free-TV übertragen.

Aubstadt gegen den TSV 1860 live im Free-TV

Ziemlich genau 300 Kilometer sind es von Giesing zur Schulstraße im kleinen Aubstadt. Am Länderspielwochenende Ende März führt der Weg der Löwen nach Unterfranken. Im Halbfinale des Toto-Pokals geht es gegen den Regionalligisten TSV Aubstadt. Der Verein wurde in der Saison 2018/19 Meister in der Bayernliga Nord und konnte damit den Aufstieg in die Regionalliga Bayern feiern. Aktuell liegen die Unterfranken auf einem beachtlichen 5.Platz, haben allerdings bereits 19 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer aus Bayreuth.

Während die Terminierung des Halbfinale im Toto-Pokal zunächst noch unsicher war, scheint nun Klarheit zu herrschen. Denn der Bayerische Rundfunk wird das Spiel zwischen dem TSV Aubstadt und dem TSV 1860 München live im Free-TV übertragen. Anpfiff ist am Samstag, den 26.März um 14:00 Uhr, die Partie kann im Fernsehen und im Online-Stream verfolgt werden.

Finalgegner Illertissen, Schweinfurt oder Würzburg

Außerdem werden bis zu 3.000 Zuschauer in der NGN-Arena vor Ort sein. Wieviele Löwenfans an Karten kommen werden, wird sich zeigen. Auch ungewiss ist noch, auf welchen Gegner der TSV 1860 in einem möglichen Finale treffen kann. Sicher im Halbfinale ist der FV Illertissen, der sich gegen die SpVgg Bayreuth mit 2:1 durchsetzen konnte. Der weitere Teilnehmer unter den letzten vier muss allerdings erst noch ermittelt werden. Der 1.FC Schweinfurt und die Würzburger Kickers treffen am Dienstag, 08.März ab 18:60 Uhr aufeinander.

Sechzig um sieben: Ertüchtigung des Sechzgerstadions bald verabschiedet

0
Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Die Woche begann ja nicht gerade mit guten Nachrichten für das Löwenuniversum. Die 0:2-Schlappe auf heimischem Geläuf dürfte einem Großteil des weiß-blauen Anhangs immer noch schwer im Magen liegen. Nun gibt es aber auch mal gute Nachrichten für die Löwenfans: die Ertüchtigung des Sechzgerstadions soll spätestens im April vom Stadtrat verabschiedet werden.

Beschlussvorlage zur Ertüchtigung des Sechzgerstadions noch im März im Sportausschuss

in einer exklusiven Runde mit Fanvertretern und einigen Medienvertretern, zu der auch sechzger.de eingeladen war, kündigte Bürgermeisterin Verena Dietl an, dass die Beschlussvorlage zum Sechzgerstadion noch im März durch den Sportausschuss gebracht werden soll. Je nachdem, wann im März das geschieht, kann die Beschlussvorlage eventuell noch im März – aber wahrscheinlicher im April – im Stadtrat zur Abstimmung gestellt werden. Dietl geht von einer klaren Mehrheit für die Ertüchtigung des Sechzgerstadions aus. Sogar die aktuelle Anzeigetafel soll erhalten bleiben.

Reisinger äußert sich zur sportlichen Lage

In der Bild-Zeitung äußerte sich der Löwenpräsident zur Partie gegen Halle. Er sah – wie viele der anwesenden Löwenfans – keinen leidenschaftlichen Auftritt der Löwen auf dem Platz und widerspach damit Trainer Michael Köllner, der “einen leidenschaftlichen Auftritt” seiner Mannschaft gesehen hatte. Dennoch muss sich Köllner keine Sorgen um seinen Job machen. “Bei mir rollen keine Köpfe”, ließ der Präsident verlauten.

Sechzger.de Talk Nummer 47 online

Auf der Suche nach dem couragierten Auftritt begaben sich auch Bernd, Christian, Jan und Thomas aud der sechzger.de-Redaktion in Folge 47 des sechzger.de Talks nach den beiden Auftritten gegen Türkgücü und Halle.  Um es vorweg zu nehmen, den haben sie auch nicht gefunden. Aber die vier analysieren, wo die Probleme der Löwen aktuell liegen und sprechen über Lösungsansätze, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Schaut’s Euch an und sagt uns, wo Ihr den Hebel umlegen würdet, um schnell wieder Löwensiege bejubeln zu können.

Geringer finanzieller Spielraum für Neuzugänge in der Winterpause

In einer Art Transparenzoffensive äußerte sich zunächst der kaufmännische Geschäftsführer Marc Nicolai Pfeifer zur finanziellen Lage bei den Löwen und räumte mit Gerüchten auf, dass die Löwen auf haufenweise Kohle aus dem DFB-Pokal sitzen. Nun legte Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel in einem Interview mit der tz nach.

Man sei mit dem sechstgrößten sportlichen Etat und liege nun auf Rang zehn der Tabelle. Damit könne man nicht zufrieden sein. Für Neuverstärkungen stand eine Summe von 50.000 Euro zur Verfügung. “Damit kannst du auch kein Leihgeschäft von einem Spieler, der dir ad hoc weiterhilft, umsetzen”, erklärt Gorenzel der tz. Immerhin bestätigt Gorenzel, dass er mit mehreren potentiellen Neuzugängen gesprochen habe, diese sich aber dann für andere Vereine entschieden hätten. Namen nennt der Österreicher nicht.

News aus der dritten Liga

Viktoria Köln verlängert mit Hong

Die Höhenberger verlängerten den Vertrag mit 18-jährigen Südkoreaner Seokju Hong um unbestimmte Zeit. Hong kam im Alter von 15 Jahren nach Deutschland und spielte seitdem beim SV Bergisch Gladbach 09 und dem SV Deutz 05.

Magdeburg mit Heimrecht im Halbfinale des Landespokals

Der Tabellenführer der dritten Liga wird im Halbfinale des Landespokals Heimrecht genießen. Der Gegner BSV Halle-Ammendorf regte aus Kosten- und Aufwandsgründen einen Tausch des Heimrechts an. Der Fußballverband von Sachsen-Anhalt stimmte dem nun zu. Unterdessen kehrte Korbinan Burger nach einer Rippenverletzung ins Training des designierten Aufsteigers zurück.

Behrendt Corona positiv

Der 30-jährige Verteidiger von Eintracht Braunschweig wurde positiv getestet und fällt nun für das Spiel gegen Duisburg aus.

Damit seid Ihr wie immer vollumfänglich über alle News rund den TSV 1860 München und die dritte informiert. Habt einen schönen Tag!

Verena Dietl: Anzeigetafel im Grünwalder Stadion soll erhalten bleiben

0
Anzeigetafel GWS 1860 Freiburg

In großen Schritten nähert sich die Stadt München aktuell der lang ersehnten Beschlussvorlage zum Grünwalder Stadion. Im Gespräch mit Sechzig im Sechzger, den Freunden des Sechz´ger Stadions und sechzger.de erneuert Verena Dietl ihr Versprechen, dass die Beschlussvorlage im Monat März im Sportausschuss behandelt wird und kündigt darüber hinaus an, sich für einen Erhalt der Anzeigetafel im Grünwalder Stadion stark zu machen.

Ein Unikat soll den Umbau überleben: die Anzeigetafel im Grünwalder Stadion

Auch wenn sie wie am Montagabend nicht gerade ein Ergebnis präsentierte, das den Löwenfans geschmeckt hat, so ist sie von einem Heimspiel des TSV 1860 München doch nicht wegzudenken. Gemeint ist die Anzeigetafel im Grünwalder Stadion. Ihr Mythos ging zeitweilig sogar so weit, dass die elektronische Anzeige in einem Stadion im Münchner Norden während den Spielen der Löwen eben jene aus Giesing als Grafik ausstrahlte. Auch der kicker bedient sich an ihr, wenn Seiten auf dem Webserver nicht gefunden werden.

Kicker.de 404 Fehlermeldung Anzeigetafel Grünwalder Stadion
Screenshot der 404-Fehlermeldung beim kicker, www.kicker.de/404

Nicht nur in München, sondern deutschlandweit kennt man die Anzeigetafel im Grünwalder Stadion. Auch nach dem möglichen Umbau des Grünwalder Stadions soll der gewohnte Anblick über der Westkurve erhalten bleiben. Dafür plädieren nicht nur die Löwenfans, auch Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl möchte sich für einen Erhalt stark machen. In einer konstruktiven Gesprächsrunde mit mehreren Fanvertretern berichtete sie über den aktuellen Stand in Sachen Beschlussvorlage.

Verena Dietl rechnet fest mit Umbau des Sechzgerstadions

Spruchreif sei in dieser Hinsicht noch nichts, da finale Überarbeitungen noch ausstehen. Diese sind allerdings zeitnah geplant. In den nächsten Tagen entscheidet sich, ob die Beschlussvorlage Anfang oder erst Ende März im Sportausschuss der Stadt München behandelt wird. Je nachdem kann dann die Vollversammlung des Stadtrats im März oder April ihr grünes Licht erteilen. Der Startschuss für den Beginn der Planungen eines Umbaus wäre damit quasi gefallen.

Dass es zum Umbau kommen wird, steht für Dietl außer Frage. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die SPD rund um Oberbürgermeister Dieter Reiter ihr Wahlversprechen einhalten kann. Auch im Münchner Stadtrat zeichnet sich eine klare Mehrheit für eine Modernisierung des Grünwalder Stadions ab. Die Entscheidung der Vollversammlung dürfte daher keine große Überraschung mehr darstellen.

Welche Variante beim Umbau schlussendlich umgesetzt wird, ist hingegen noch nicht final entschieden. Im Optimalfall können nach Abschluss aller Arbeiten 18.105 Zuschauer im vollüberdachten Grünwalder Stadion einem Spiel des TSV 1860 München beiwohnen. Mehrere tausend davon werden in der Westkurve stehen, unter der berühmten Anzeigetafel. Analog und nicht digital wird sie auch zukünftig das Ergebnis im Giesinger Himmel präsentieren.

Bild: OR-Pressedienst

Spielraum für Neuzugänge beim TSV 1860 im Winter: 50 000,- Euro

32

Spielraum beim TSV 1860 im Winter laut Günther Gorenzel: 50 000,- Euro…

Beim TSV 1860 München läuft es in dieser Spielzeit nicht rund. Insbesondere nach den beiden Niederlagen gegen Türkgücü und Halle wird Kritik aus dem Umfeld laut. Ein häufiger Vorwurf lautet, die Löwen hätten sich nicht hinreichend verstärkt. Insbesondere Sascha Mölders hätte man ersetzen müssen.

Interview mit Günther Gorenzel in der tz

Unter anderem dazu nimmt Günter Gorenzel in der tz Onlineausgabe Stellung. Im Interview mit Uli Kellner verrät er, dass sein Spielraum im Winter für eventuelle Neuverpflichtungen 50 000 Euro betrug. Wie sich das verteilt, welche Spieler er auf der Liste hatte und woran es liegt… all das findet ihr in diesem Interview.

sechzger.de Talk Folge 47 vor den Duellen mit Zwickau und Lautern

9
Youtube Thumbnail Sechzger De Talk 46 Rückblick Türkgücü Halle 1860 Vorschau 1860 Gegen Fsv Zwickau 01

Ein ganz schwierige Nummer war das am Dienstagabend. Der sechzger.de Talk ging vor dem Auswärtsspiel beim FSV Zwickau und dem Nachholspiel in Giesing gegen Kaiserslautern in seine 47.Runde. Moderator Jan empfing dazu die sechzger.de-Redakteure Bernd, Christian und Thomas.

Notwendiges Übel: Rückblick Türkgücü und Halle

Während die Stimmung bei den vier Teilnehmern zu Beginn noch gar nicht so schlecht war, mussten sie relativ schnell der Wahrheit ins Auge blicken. Chronologisch arbeitet sich die Gesprächsrunde stets durch die Themen rund um die Löwen durch. Damit war auch klar, dass die Niederlagen gegen Türkgücü und den Halleschen FC zur Sprache kommen mussten. Ob sie eher Parallelen oder doch auch Unterschiede erkennen konnten, legten sowohl Christian, Thomas und Bernd als auch Jan dar.

Besonders Bernd, der bereits in der TAKTIKTAFEL deutliche Kritik an der Mannschaft geäußert hatte, wiederholte seine Aussagen auch in dieser Deutlichkeit noch einmal. Zu deprimierend, zu ernüchternd waren die insgesamt 180 Minuten anzusehen und vor allem zu kampflos hatte der TSV 1860 die letzten beiden Begegnungen absolviert.

Vorschau auf die Duelle mit dem FSV Zwickau und dem 1.FC Kaiserslautern

Möglicherweise geht es in dieser Saison damit nur noch um die Goldene Ananas. Allerdings stehen auch noch 12 Partien aus. Zwei davon werden bis zur nächsten Ausgabe des sechzger.de Talks bereits vorüber sein. Das betrifft das Auswärtsspiel am kommenden Samstag, 26.Februar beim FSV Zwickau und ein erneutes Spiel unter Flutlicht im Grünwalder Stadion gegen den 1.FC Kaiserslautern.

Ob die Mannschaft in diesen Spielen ein anderes Gesicht zeigen kann und wie sie dabei agieren wird, ist ebenfalls Gegenstand der aktuellen Ausgabe vom sechzger.de Talk.

Der sechzger.de Talk Nummer 47 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Spotify

Apple Podcasts

Google Podcasts

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Rhythmische Sportgymnastik: 1860 bei Oberbayerischen Meisterschaften

0
Rhythmische Sportgymnastik TSV 1860

Nach zwei Jahren konnten die Oberbayerischen Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik endlich wieder in Präsenz stattfinden. Für den TSV 1860 München e.V. gingen in Ingolstadt insgesamt 6 Gymnastinnen an den Start und zeigten hervorragende Leistungen.

Rhythmische Sportgymnastik beim TSV 1860

Sophia Kessler, Clara Rabe, Loren Aslanidou und Emma Lena Pacak haben sich durch ihre Platzierungen für die Bayerischen Meisterschaften qualifiziert. Zudem erzielte Emma Lena die höchste Gesamtpunktzahl und erhielt den Pokal für die beste Gymnastin des Tages. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den nächsten Wettkämpfen.

Die Ergebnisse im Überblick

Schülerwettkampfklasse (Altersklassen10-12):
2. Platz: Sophia Kessler
4. Platz: Clara Rabe
10. Platz: Monika Bergholz
11. Platz: Lucia Catalan Torres

Platzierungen der Schülerleistungsklasse (Altersklasse 10):
2. Platz: Loren Aslanidou

Platzierungen der Juniorenwettkampfklasse (Altersklassen 13-15):
1. Platz: Emma Lena Pacak

Die Abteilung Turnen & Freizeitsport des TSV 1860, zu der auch die Rhythmische Sportgymnastik gezählt wird, haben wir Euch auf sechzger.de im März 2021 ausführlich vorgestellt.

Quelle: RSG TSV 1860 e.V.
Titelbild: TSV 1860 München e.V.

Präsident Robert Reisinger widerspricht und stützt Trainer Michael Köllner

5
TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Der Stachel der beiden Niederlagen gegen Türkgücü und Halle sitzt immer noch tief beim TSV 1860 und seinem Anhang. Dabei geht es weniger um den Fakt, dass nicht gepunktet wurde, als vielmehr um die Art und Weise des Auftretens der Löwen. Auch Präsident Robert Reisinger zeigt sich enttäuscht und widerspricht Trainer Michael Köllner hinsichtlich dessen Einschätzung der Leistung gegen Halle. Nichtsdestotrotz spricht er dem Übungsleiter sein Vertrauen aus und nimmt die Spieler in die Pflicht.

Präsident Reisinger widerspricht Trainer Köllner

Nach dem 0:2 gegen den Halleschen FC überraschte Michael Köllner nicht nur Reisinger mit seiner Interpretation der Leistung.

“Ich glaube, dass wir heute deutlich engagierter gespielt haben. Das war der Vorwurf – zurecht – am Mittwoch, dass wir da zu wenig Engagement gezeigt haben. Heute hat die Mannschaft schon alles gegeben. Schade, dass wir uns selber nicht belohnt haben. Das tut mir für die Mannschaft extrem leid. Es war keiner auf dem Platz, der sich nicht zerissen hat.”

Das sah der Oberlöwe entschieden anders, wie er der BILD zu Protokoll gab.

“Nach der Halle-Pleite hat unser Trainer einen leidenschaftlichen Auftritt gesehen. Da muss ich mich schon fragen: ‘War ich in einem anderen Stadion?’ Nach der Niederlage gegen Türkgücü habe ich mir eine ganz andere Reaktion erwartet.”

Den Aufstieg sehe er in weiter Ferne, so der Präsident – kein Wunder beim derzeitigen Auftreten der Mannschaft.

Appell an die Spieler

Nichtsdestotrotz stellt Reisinger Köllner keineswegs in Frage, sondern fordert in erster Linie von der Mannschaft eine Reaktion.

“Bei mir rollen keine Köpfe. Wir müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Ich bin fest davon überzeugt, dass beide (Köllner und Gorenzel, Anmerkung der Redaktion) den richtigen Weg in der Zukunft finden. (…) Es braucht Spieler mit Courage. Leidenschaft, Kampf. Unbedingter Wille.”

Dennoch müssten sich die Verantwortlichen hinterfragen, ob man bei der Zusammenstellung des Kaders nicht den ein oder anderen Fehler begangen habe.

Bild: TSV 1860 München e.V.

Sechzig um Sieben: Tickets für Zwickau und Kaiserslautern im Verkauf

0
Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Trotz zwei Niederlagen geht es in der 3.Liga natürlich weiter. Für die Spiele gegen Zwickau und Kaiserslautern sind bereits Tickets erhältlich. Außerdem blicken wir auf die Meldungen des gestrigen Tages und die neuesten Entwicklungen in der 3.Liga.

Giesinger Gedanken mit der Goldenen Ananas

Obwohl der ein oder andere Löwenfan am gestrigen Dienstag sicher noch genervt war von der Niederlage gegen Halle, hat Thomas es mit seinen Giesinger Gedanken geschafft, dem ein oder anderen trotz allem ein Lächeln abzugewinnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Ananas, die in den kommenden Wochen wohlmöglich vergoldet wird…

Michi Köllner: Spieler haben “alles gegeben”

Eine – auch in unserer Redaktion so eingeschätzte – interessante Meinung vertrat Trainer Michael Köllner auf der Pressekonferenz am Montagabend. Er hob die Unterschiede zum Spiel gegen Türkgücü hervor, betonte aber auch, dass es auf dem Platz keinen Spieler gegeben habe, “der sich nicht zerrrissen hat“. Nun ja, die Einschätzungen von der Trainerbank und der Tribüne gehen in diesem Fall wohl auseinander…

TAKTIKTAFEL, die Analyse

Wie diese Einschätzung von der Tribüne aussieht, kann man ein wenig in der Analyse der 0:2-Niederlage von Bernd nachlesen. Zum einen werden natürlich die Zahlen rund um die Partie wieder in einen Kontext gesetzt, ohne saftige Kritik geht es allerdings in der zweiten TAKTIKTAFEL in Folge auch nicht.

Goden wird 23 Jahre alt

Einer, der von der Bank kam und die Niederlage am Montag nicht mehr abwenden konnte, war Kevin Goden. Er feierte gestern seinen 23.Geburtstag. sechzger.de gratuliert recht herzlich!

Tickets für Zwickau und Kaiserslautern

Trotz der beiden Spiele ohne Punkte geht es aber natürlich trotzdem weiter beim TSV 1860 München. Als nächstes steht das Auswärtsduell mit dem FSV Zwickau an (Samstag, 14 Uhr, sechzger.de Liveticker). Der Ticketverkauf ist bereits gestartet, es gibt nur wenige Stehplatzkarten im Gästebereich, die im Onlineshop der Löwen verkauft werden. Aktuell sind allerdings noch Karten verfügbar.

Auch für das Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern in knapp einer Woche sind bereits Eintrittskarten erhältlich. Alle Einzelheiten hierzu gibt es in unserem Artikel.

Sprung zurück zu Türkgücü: die Häme der Löwenfans

Wie es bei Türkgücü weitergeht, ist aktuell noch nicht geklärt. Bisher wurde nur kommuniziert, dass bis Ende Februar – also bis zum kommenden Spieltag – der Spielbetrieb gesichert ist. Wie (oder ob?) es danach weitergeht, steht noch in den Sternen.
Ein Mitglied unserer Redaktion hatte allerdings schon jetzt etwas zu sagen. Speziell geht es ihm um die Reaktionen der Löwenfans auf die Insolvenz der Neuperlacher und die darauf folgenden Äußerungen in den sozialen Medien. Während der Großteil der Kommentare auf unserer Seite seine Sichtweise unterstützt, gab es bei Facebook durchaus auch kritische Stimmen.

Löwen in Windischeschenbach im Einsatz

Die SpVgg Windischeschenbach feierte ursprünglich 2020 ihr 100-jähriges Bestehen. Aus bekannten Gründen fielen die geplanten großen Festlichkeiten bisher ins Wasser, doch nun startet der Verein den mittlerweile dritten Anlauf. Am Freitag, den 01.Juli kommt es ab 18:60 Uhr zum Legendenspiel gegen den TSV 1860. Karten sind ab sofort bei den unten genannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 News aus der 3.Liga

Aue und Ingolstadt als Absteiger?

Während in den Regionalligen noch kaum etwas entschieden ist hinsichtlich der möglichen Aufsteiger in die 3.Liga, ist eine Spielklasse darüber schon fast sicher, dass der FC Ingolstadt nach dem Aufstieg direkt wieder in die Drittklassigkeit zurückkehrt. Auch bei Erzgebirge Aue stehen alle Zeichen auf Abstieg. liga3-online hat sich mit den Gründen beschäftigt.

Stadionverbot für Saarbrücken-Fans

Die 0:1-Heimniederlage waren für manchen zu viel und so brannten einige Sicherungen durch. Trotz einem aussichtsreichen Tabellenplatz waren die Fans des 1.FC Saarbrücken sauer. So sauer, dass mehrere von ihnen den Innenraum betraten. Die Folge könnten nun einige Stadionverbote sein, der Verein hat entsprechende Schritte eingeleitet.

Lautern daheim vor 20.000 Fans

Dem erneuten Versuch bundeseinheitliche Regelungen für die Zuschauer zu schaffen folgt nun das bekannte Puzzle-Spiel. Gefühlt gilt überall etwas anderes. Die Roten Teufel profitieren davon, denn in Absprache mit der Stadt dürfen am Wochenende 40% im Fritz-Walter-Stadion ausgelastet werden. Bis zu 20.000 Zuschauer werden gegen den SC Verl also dabei sein können. Ab dem 4.März könnten es bis zu 37.000 Fans sein, ehe das Stadion nach aktuellem Stand Ende März dann komplett gefüllt werden darf.

Berlin entlässt Muzzicato

Anfang März führt der Weg der Löwen in die Bundeshauptstadt. Zwei Tagen steht fest, dass sie dabei nicht auf Benedetto Muzzicato treffen werden. Der 43-Jährige ist nicht mehr Trainer bei Viktoria Berlin und wird das Spiel gegen den TSV 1860 somit nicht mehr leiten. Ein Nachfolger steht bisher noch nicht fest.

 

TSV 1860 – Hallescher FC die Taktiktafelanalyse

5
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse nach dem Spiel TSV 1860 München – Hallescher FC. 3-5-2 (5-3-2) gegen 5-3-2 (3-5-2) – je nach dem wer gerade in Ballbesitz war. So war die Systematik in diesem Spiel. Kleine Unterschiede in der Taktik hinsichtlich Symmetrie und Spielanlage brachten kaum Unterschiede hinsichtlich dessen, was aus taktischer und systematischer Sicht, von beiden Mannschaften geboten wurde.

Am Ende steht ein verdienter Sieg der Gäste, der aber erstens um ein Tor zu hoch ausgefallen ist, und zweitens – wenn man die Statistiken betrachtet – ein Unentschieden hätte sein müssen. Die Statistiken geben aber nicht Preis, wie sich die Mannschaften kämpferisch und läuferisch unterscheiden, von daher könnte ich mir diese Rubrik heute eigentlich schenken. Aber das mache ich natürlich nicht.

Die wichtigsten Statistiken des Spiels TSV 1860 – Hallescher FC

  • Ballbesitz TSV 1860 46% – HFC 54%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 76% – HFC 80%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 56% – HFC 47%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 8/3 – HFC 10/6
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 8,39 – HFC 6,58

Die Statistischen Werte analysiert

Ballbesitz

Der Ballbesitz sieht für den TSV 1860 gegenüber dem HFC relativ ausgeglichen aus. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Wenn man die beiden Spielhälften getrennt voneinander betrachtet, ergibt sich ein deutliches Bild. In der ersten Halbzeit hatten die Sechzger wenig bis gar nichts vom Spiel. Alle Werte, die wichtig sind, liegen unter dem was man von einer Mannschaft, die eine Reaktion auf das Spiel gegen die Projektmannschaft aus Perlach zeigen möchte, erwarten darf. Aber Bleiben wir beim Ballbesitz: Da gibt es einen fast zwanzigprozentigen Vorteil für die Gäste aus Halle.

Die Mannschaft vom Trainer Meyer hatte das Spiel sozusagen voll im Griff. Von sechsundvierzig Ballbesitzphasen verloren die Spieler des TSV 1860 München die Kugel dreißig mal vor dem letzten Drittel des Gegners und zwanzig mal in der eigenen Spielfeldhälfte und vier mal nach Fehlpässen aus dieser heraus.

Dass eine Mannschaft mehr Ballbesitz hat, bedeutet logischerweise nicht unbedingt, dass sie auch mehr Ballbesitzphasen hat. Die Phasen dauern nur länger. Das ist ein Problem, das man genauer betrachten muss. Pro Ballbesitzphase spielt Halle im Schnitt einen Pass mehr. Hochgerechnet auf die Ballbesitzphasen insgesamt in der ersten Hälfte haben die Löwen in der ersten Halbzeit 76 Pässe mehr zugelassen als die Hallenser. Bevor wir aber zur Passgenauigkeit kommen, noch ein Blick auf den Ballbesitz in der zweiten Hälfte der Partie.

In Durchgang zwei hatten die Sechzger insgesamt mehr Ballbesitz als der Gast aus Halle. Das war aber nur so weil sich die Hallenser nach dem 2:0 den Vorsprung ab der 62. Minute hauptsächlich auf verteidigen des Vorsprungs konzentrierten, und für die eigenen Offensive auf Umschaltspiel und Konter setzten. So waren die Ballbesitzphasen für die Gastmannschaft nun deutlich kürzer.

Passsicherheit 1860 und Hallescher FC im Vergleich

Hallescher FC

Die Passsicherheit der Gäste in der ersten Hälfte lag nahe an der Perfektion. Lediglich dreizehn Prozent der gespielten Pässe von Halle kamen nicht beim eigenen Mann an. Da muss man das defensive Stellungsspiel des TSV 1860, das vergangene Saison von mir des öfteren gelobt wurde, deutlich hinterfragen. Dass diese Feldüberlegenheit nicht schon in der ersten Halbzeit des Spiels zu Toren für die Gastgeber geführt hat, war nicht zuletzt der Verdienst der größtenteils fehlerfreien Abwehr der Löwen.

Fehler passieren im Fußball – das ist normal. Nur vier gegnerische Schüsse gegen einen im Ballbesitz dominant auftretenden Gegner zuzulassen, ist nicht übel. Nach wie vor ist die Defensive im letzten Drittel vor dem eigenen Tor nicht der Schwachpunkt, der verbessert werden muss. Die Arbeit gegen den Ball in den pressingrelevanten Zonen des Spielfeldes ist das, was nicht funktioniert. Da sind nicht allein die defensiven Zweikämpfe, sondern auch, wenn nicht sogar vor allem, die nicht abgefangenen Pässe, das große Problem mit dem man sich herumschlägt.

In der ersten Hälfte der Partie spielten die Hallenser munter “such’s Balli” mit den Löwen. Knapp ein Drittel der Pässe des Halleschen FC waren Vorwärtspässe. Die mit einer Präzision von fünfundsiebzig Prozent den Adressaten fanden. Knapp ein Drittel dieser Vorwärtspässe spielte Halle in der ersten Halbzeit ins letzte Drittel des TSV 1860 hinein. Man muss hier wirklich den Hut vor dieser guten Leistung ziehen. Aber auf der anderen Seite auch hinterfragen, wie es sein kann, dass die Spieler des TSV 1860 das zulassen. Acht abgefangene Pässe in den pressingrelevanten Zonen vor dem eigenen letzten Drittel in der ersten Hälfte des Spiels. Das ist ein bodenloser Wert.

TSV 1860

Das Passspiel der Sechzger während des ersten Durchgangs der Partie war nach Vorne hauptsächlich vom Zufall geprägt. Und zwar dergestalt, dass es oft rein zufällig war, dass Pässe, die oft riskant gespielt waren, überhaupt ankamen. Anstatt sich zu orientieren, und Ruhe ins eigene Spiel zu bringen, war die offensive des TSV im Passspiel hektisch und nervös. Der einzige Spieler aus der Kreativabteilung, der in Puncto Passspiel halbwegs Normalform erreichte, war Richard Neudecker. Neudecker fand meistens Lösungen, für die Probleme vor die ihn der Hallenser Defensivblock stellte. Greilinger war ebenfalls sichtlich bemüht etwas für die Offensive zu tun. Die Hilfe seiner Mannschaftskameraden für ihn hielt sich aber deutlich in Grenzen, so musste er ein ums andere mal das Leder anstatt nach vorne nach hinten Spielen.

Die Linkslastigkeit des Spiels beim TSV 1860 verhinderte dass Deichmann öfter in Szene hätte gesetzt werden können. Der ein oder andere Flankenwechsel hätte der Offensive des TSV möglicherweise gut getan. Warum das nicht versucht wurde, bleibt das Geheimnis der Mannschaft. Von allen gespielten Pässen des TSV 1860 München in Durchgang eins war Deichmann nur sechs mal der angespielte Akteur. Nur zwei dieser Pässe kamen an.

In der zweiten Halbzeit sieht die Gesamtbilanz des Passspiels beim TSV 1860 natürlich besser aus, aber nur weil Halle es zuließ und mit der komfortablen 2:0 Führung ab der 62. Minute die eigenen Defensivtugenden erst weiter hinten in der eigenen Spielfeldhälfte ausspielte. Dort ergibt sich in Halbzeit zwei ein ähnliches Bild, wie in Halbzeit eins. Mangelhaft bis ungenügend.

Defensivzweikämpfe

Die defensive Zweikampfquote der Löwen im Spiel TSV 1860 – Hallescher FC war dafür, wie wenige defensive Zweikämpfe geführt wurden, unter aller Kanone. Zwölf geführte defensive Zweikämpfe in der ersten Halbzeit in den pressingrelevanten Zonen, vierzehn im eigenen letzten Drittel. Erfolgsquote knapp unter vierundfünfzig Prozent. Wenn ein Gegner knapp sechzig Prozent Ballbesitz während der ersten fünfundvierzig Minuten + Nachspielzeit (1 Minute) hat, ist er knapp achtundzwanzig Minuten in Ballbesitz. Das heißt pro Minute Ballbesitz des Gegners haben die Sechzger 0,93 Zweikämpfe geführt. Von diesen 0,93 wurden 0,51 gewonnen. Also rund ein gewonnener Defensivzweikampf pro zwei Minuten Ballbesitz des Gegners. Das ist zu wenig!

Halle hingegen hat in den 18 Minuten, die der TSV 1860 München in Ballbesitz war dreiundzwanzig Defensivzweikämpfe geführt. Das sind 1,28 geführte Zweikämpfe pro Minute gegnerischem Ballbesitz für Halle. Die Erfolgsquote war zwar niedriger als beim TSV. In Abhängigkeit vom Ballbesitz wurden trotzdem mehr Zweikämpfe pro Minute gegnerischem Ballbesitzes gewonnen. Nämlich 0,66 pro Minute. Ergibt ein erfolgreicher Defensivzweikampf pro 1,5 Minuten gegnerischem Ballbesitzes.

Schüsse und PPDA

Über Schüsse und PPDA brauchen wir uns heute nicht detailliert unterhalten. Denn Schüsse und deren Genauigkeit waren nicht das entscheidende Kriterium. Und warum die PPDA besser aussieht, als das Spiel den Eindruck macht, ist leicht erklärt.

Das Offensivspiel der Hallenser war dermaßen präzise, dass die für den TSV 1860 pressingrelevanten Zonen schnell überbrückt wurden. Insgesamt gab es in der ersten Halbzeit neunzehn für diese Statistik zählende Aktionen gegen den Ball in den pressingrelevanten Zonen für den TSV 1860. Daraus kann jeder, der ein wenig rechnen kann, selbst Schlussfolgern wie schnell der HFC aus der eigenen Defensive in die eigene Angriffszone gelangte.

Auch diese Statistik verbessert sich nach der 62. Minute signifikant aus den gleichen, oben schon genannten Gründen.

Wieder ist bewiesen, Statistiken ohne Kontext sind Zahlen, die gut aussehen können und dennoch nicht die Wahrheit sagen müssen.

Das Spiel

Trainer Michel Köllner will, laut dem Interview auf Magenta ein besseres Spiel gesehen haben, als letzten Mittwoch. Da gebe ich ihm sogar Recht. Es gab vor allem bei der Penetration der Box aus Löwensicht bessere Momente als gegen den Projektverein aus der Trabantenstadt im Osten Münchens. Das war’s aber auch mit der Herrlichkeit in Puncto besseres Spiel.

Ein Tor aus einer Standardsituation, dies es nicht gebraucht hätte, nach einem Abwehrfehler beim Verteidigen dieser Ecke, der dir, wenn Du ihn in der Jugend machst, im nächsten Spiel einen Platz auf der Bank garantiert und ein unberechtigter Elfmeter führten zum 2:0-Sieg der Gäste aus Sachsen Anhalt.

Die Möglichkeiten die der TSV 1860 durchaus hatte, wurden leider kläglich vergeben oder vom überragenden Keeper Schreiber zunichte gemacht.

Wären im Spiel TSV 1860 – Hallescher FC alle großen Tormöglichkeiten zu Treffern umgemünzt worden, wäre das Spiel – man mag es kaum glauben – 5:5 ausgegangen. Den Treffern auf Löwenseite stand, abgesehen von allem was ich oben erwähnt habe, vor allem eines im Weg: Ungenauigkeit im Abschluss.

Die Tore

Wer’s wirklich nochmal sehen will klickt hier.

1:0

Ecke von links, Fehler beim Kopfball Lex, Schuss Shcherbakovski – Tor.

2:0

Unberechtigter Elfer, Eberwein schießt, Hiller ist fast dran – Tor

Fazit

Nach dem Spiel TSV 1860 – Hallescher FC, wie auch schon vergangenen Mittwoch, sollten einige Akteure hinterfragen, ob sie den Löwen wirklich auf der Brust haben wollen, oder ob sie sich nicht einen Verein suchen sollten, bei dem die Fans pomadiges Spiel schnell verzeihen. Die einzigen Spieler, die gestern sowohl konzentriert als auch mit dem Herzen dabei waren, sind meiner Meinung nach Hiller, Greilinger, Steinhart, Belkahia und Bär.

Einzelkritik

Ganz speziell schimpfen muss ich allerdings mit dem in Gedanken wohl schon in Hessen – oder wo auch immer – weilenden Herrn Dressel: Was denken Sie sich bitte? Als defensiver Mittelfeldspieler führen Sie drei Defensivzweikämpfe in 72 Minuten Einsatzzeit. Sie verlieren zwei von zwei Kopfballduellen und haben einen einzigen Pass des Gegners abgefangen. Die durchaus leidensfähigen Fans im Sechzgerstadion wollen Leistung und damit von einem Sechser Kampf sehen. Mit dieser Einstellung haben Sie bei den Löwen nichts verloren! Ihr gutes Passspiel in allen Ehren, aber auf Ihrer Position müssen sie anders agieren. Dem Verein, der Sie zu dem Fußballer gemacht hat, der sie heute sind, fallen Sie mit dieser Spielweise in den Rücken.

Schimpferei im Stadion

Im Stadion wurde gestern um mich herum viel über Merv Biankadi geschimpft. Auf der einen Seite verstehe ich diese Schimpferei. Was man aber Biankadi – im Gegensatz zu Dressel – nicht vorwerfen kann, ist pomadiges Spiel. Er hat unglückliche Aktionen in der momentanen Phase. Warum das so ist, weiß ich nicht. Aber im Gegensatz zu Dressel hat Merv alle seiner Defensivduelle am Boden gewonnen und Kopfballduelle auch nur in der gegnerischen Hälfte verloren. Der Kritikpunkt, den Merveille Biankadi sich jedoch gefallen lassen muss, ist eine gewisse Hektik und Ungenauigkeit bei den Vorwärtspässen und das ein oder andere mal etwas langsam in der Rückwärtsbewegung gewesen zu sein. Merv hat aber das Herz am rechten Fleck und den Willen kann man ihm, im Gegensatz zur Nummer Vierzehn der Löwen, nicht absprechen.

Perspektive

Was muss besser werden? – Die Einstellung der Spieler auf dem Platz zu ihrem Job. Ich hab es letzten Donnerstag schon geschrieben und ich schreibe es heute wieder: Wer keinen Bock hat, sich zu bewegen, der soll es vor dem Spiel dem Trainer sagen. Dann muss derjenige das vermutlich nicht. Ihr dürft Spiele verlieren, kein Problem – aber nicht so. Und schon gar nicht zweimal hintereinander. Ihr spielt hier nicht, um irgendein Operettenpublikum zu unterhalten. Auf Giesings Höhen will man sehen, dass Ihr um jeden Meter fightet. Dass Ihr jedem Ball, den Ihr verliert, hinterhergeht. Dass Ihr, wenn nötig einen Gegner auch mal so rasiert, dass er eine längere Behandlungspause braucht, um Euch Respekt zu verschaffen. Die Gegner müssen wissen: Im Sechzgerstadion gibt’s was auf die Hölzer. Und zwar ab der ersten Minute.

Datenquelle: Wyscout