Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen
Der Start der Vorbereitung rückt immer näher und die Fragezeichen bis zum Traingsstart werden weniger. Nun erfuhren die Löwenfans erste Rückennummern von Neuzugängen. Außerdem gab der DFB den Termin des Pokal-Hits gegen Borussia Dortmund bekannt.
Erste Rückennnummern bekannt
Die Rückennumern von zwei Neuzugängen sickerten gestern durch. Martin Kobylanski wird die kommende Saison mit der 10 auf dem Rücken auflaufen. Daher sollte seine Rolle im Team wohl auch klar umrissen sein. Die Nummer 14 wird Offensivspieler Meris Skenderovic tragen. Weitere Nummern sind bisher nicht bekannt.
Pokalfight gegen Dortmund terminiert
Schwacher Trost für alle Löwenfans, die für das Pokalspiel gegen Borussia Dortmund kein Ticket ergattern können: Das Spiel wird am 29.07. vom ZDF live übertragen und um 20:45h angepfiffen. Damit haben die Löwen das erhoffte Spiel im Free-TV und ganz Fußballdeutschland kann sich an der einmaligen Atmosphäre des Sechzgerstadions berauschen.
Interview mit Jonas Schittenhelm
“Absolut zufrieden” zeigte sich der Trainer der U19 mit der abgelaufenen Saison seiner Mannschaft. Die U19 konnte schließlich durch den Aufstieg und die Pokalqualifikation alle sportlichen Ziele erreichen. Warum er trotz des 0:0 Halbzeitstandes nicht nervös war, lest Ihr in unserem großen Interview mit ihm.
Spielplan der U21 veröffentlicht
Die “Amas” starten bereits am 16.07. in die neue Sasion. Gestern veröffentlichte der BFV den Spielplan. Alle Termine findet Ihr hier. Außerdem wurde bekannt, dass die “Amas” ihr erstes Spiel in Gilching austragen. Nicht mehr mit im Kader sind bei den Junglöwen Valdrin Konjuhi und Mussa Fofanah, denn beide wechseln nach Ingolstadt.
Teill III der Interviewreihe mit Prof. Dr. Paasch
In der erhellenden Interviewreihe mit Sportpsychologe Prof. Dr. Paasch ging es gestern um Extrenmsituationen und Rituale. Heute am späten Vormittag erscheint dann der vierte Teil.
News aus der dritten Liga
Nächster Neuzugang bei Waldhof
Der SVW präsentierte gestern den vierten Neuzugang in zwei Tagen. Julian Riedel wird aus Rostock nach Mannheim wechseln. Der Verteidiger mit der Erfahrung von 190 Drittligaspielen soll die Abwehr am Neckar verstärken. Der 30-Jährige durchlief die AUsbildung bei Bayer Leverkusen.
Burger zu Aue
Ex-Löwe Korbinian Burger wird nächste Saison für Erzgebirge Aue auflaufen. Der 27-jährige Verteidiger kommt von Aufsteiger Magdeburg, wo er es in der vergangenen Saison auf 17 Einsätze brachte. Darüber hinaus wurde bekannt, dass Dimitrij Nazarov seinen Vertrag in Aue verlängerte. Der 32-jährige Stürmer geht bereits seit 2016 im Erzgebirge auf Torejagd.
Lankford von Wehen nach Köln
Der schnelle Außenbahmspieler Kevin Lankford löste seinen Vertrag beim SV Wehen auf und unterschrieb bei Viktoria Köln. In Wehen konnte er letzte Saison drei Tore in 23 Spielen erzielen.
Damit seid Ihr kurz vor dem Trainingsstart wieder bestens informiert über das Geschehen an der Grünwalder Straße und in der dritten Liga. Sechzger.de wünscht Euch heute einen erholsamen Feiertag!
Jetzt gehts Schlag auf Schlag: Nachdem vorher das Pokalspiel der Profis gegen Borussia Dortmund terminiert wurde, veröffentlichte der BFV nun auch den Spielplan der Bayernliga Süd und somit auch der U21 des TSV 1860.
TSV 1860 U21: Spielplan der Bayernliga Süd
Zum Auftakt muss die U21 des TSV 1860 am 16.07. (14.00 Uhr) gegen den SV Kirchanschöring ran.
Aber Achtung: Das Spiel wird nicht auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße ausgetragen, sondern in der Kies-Arena in Gilching (siehe Titelbild).
Der (vorläufige) Spielplan der Löwen-Amateure in der Vorrunde
Jede Saison fragen sich die Fans aufs Neue, welche Trikotnummern die Neuzugänge bei den Löwen wählen. Bei zwei Akteuren können wir bereits Licht ins Dunkel bringen: Während Martin Kobylanski wenig überraschend die 10 erhält, wird Meris Skenderovic in Zukunft mit der 14 auflaufen.
Kobylanski der neue 10er – Skenderovic beerbt Dressel
Der ehemalige Braunschweiger tritt mit der 10 die Nachfolge klangvoller Namen beim TSV 1860 an. Schon Piotr Nowak, Thomas Häßler, Roland Kneißl und zuletzt Timo Gebhart trugen das prestigeträchtige Leiberl mit der 10 auf dem Rücken.
Meris Skenderovic übernimmt indes die Nummer 14 von Dennis Dressel, der die Löwen in Richtung Hansa Rostock verlassen hat.
Meris Skenderovic läuft mit der Rückennummer 14 für die Löwen auf
Das Pokalspiel des TSV 1860 gegen Borussia Dortmund wird am 29.07. unter Flutlicht im Grünwalder Stadion ausgetragen. Das ergab die Terminierung seitens des DFB. Zudem wird die Partie der beiden Traditionsvereine live im ZDF übertragen.
TSV 1860 – Borussia Dortmund unter Flutlicht
Das Szenario ist schonmal perfekt: Giesing, Flutlicht, ausverkauftes Haus. Zeit für eine Sensation, liebe Löwen!
Zum Abschluss der vergangenen Drittligasaison besiegte der TSV 1860 die U23 von Borussia Dortmund mit 6:3. Mal schauen, wie sich die Truppe von Michael Köllner gegen die Profis des BVB schlägt. Wir freuen uns schon riesig!
Durch den Aufstieg der U19 spielen nun wieder alle Nachwuchsmannschaften des TSV 1860 München in der höchstmöglichen Liga. Als “absolut zufrieden” zeigt sich Jonas Schittenhelm, Trainer der U19, mit der abgelaufenen Saison im Interview mit sechzger.de.
“Absolut zufrieden mit der letzten Saison”
sechzger.de: Servus, Jonas! Bevor es los geht: Nochmals herzlichen Glückwunsch von allen bei sechzger.de an Dich und Dein Team für den Aufstieg in die Bundesliga und den BFV-Pokalsieg! Und vielen Dank, dass Du Dir mal wieder Zeit für ein Interview bei uns nimmst.
Jonas Schittenhelm: Sehr gerne! Für Euch nehme ich mir gerne Zeit für ein Interview. Und vielen Dank für Eure Glückwünsche.
sechzger.de: Wie zufrieden bist Du mit der letzten Saison?
Jonas Schittenhelm: Ich bin absolut zufrieden mit der letzten Saison. Wir haben alle sportlichen Ziele erreicht. Die Mannschaft hat den Aufstieg realisiert und den Pokal geholt. Mehr geht nicht! Außerdem haben wir alle Spieler weiterentwickelt und konnten sogar einige Spieler an die Profis heranführen. Mit Leandro Morgalla haben wir letztendlich auch einen Junglöwen abgegeben, der bereits regelmäßig bei den Profis zum Einsatz gekommen ist.
sechzger.de: Von Außen hatte man den Eindruck, dass die Rückkehr der U19 in die Bundesliga das große Saisonziel im NLZ war. Hatte das wirklich Priorität oder ist es doch wichtiger, die jungen Spieler weiterzuentwickeln unabhängig von der Liga?
Jonas Schittenhelm: Das Wichtigste für uns ist, Spieler zu entwickeln, die oben – also bei den Profis – anklopfen. Wir hatten dieses Jahr und werden auch nächstes Jahr starke Jahrgänge in der U19 haben, die natürlich soweit oben wie möglich spielen sollen, um sich optimal entwickeln zu können.
Wir standen diese Saison natürlich unter Druck, um unser Saisonziel Aufstieg zu erreichen. Das war sicher eine besondere Herausforderung für das Team. Die Mannschaft hat eine starke Saison gespielt. 89:7 Tore, 15 Siege und ein Unentschieden, sprechen für sich. Dass die Saison bis zum letzten Spieltag noch nicht entschieden war, hatten wir auch dem Meisterschaftsmodus des BFV zu verdanken und der Tatsache, dass Schweinfurt eine überraschend starke Meisterrunde gespielt hat, nachdem sie sich in der Nordgruppe überhaupt nur knapp mit 14 Punkten qualifizieren konnten.
Am ersten Spieltag der Meisterrunde hatten wir bei unserem 0:0 in Schweinfurt ein bisserl Spielglück, aber letztendlich war die Meisterschaft aus unserer Sicht absolut verdient. An dieser Stelle auch ein großes Kompliment an Schweinfurt für die sehr starke Meisterrunde.
Vor dem entscheidenden Spiel gegen die U19 des FC Memmingen
Mit gesundem Selbstbewusstsein ins Entscheidungsspiel gegen Memmingen
sechzger.de: Wie nervös warst Du vor dem letzten Spiel gegen Memmingen? Hätte aus Deiner Sicht noch etwas schief gehen können?
Jonas Schittenhelm: Im Fußball kann natürlich immer alles passieren. Die große Herausforderung dieses Jahr war es, nicht zu stolpern. Es war klar, dass wir das Spiel gewinnen mussten, um alles in eigener Hand zu haben. Wir wussten, dass wir diese Saison die spielstärkste Mannschaft der Liga waren und haben unsere Heimspiele immer klar gewonnen. So sind wir auch immer mit einem gesunden Selbstbewusstsein ins Spiel gegangen.
sechzger.de: Zur Halbzeit gegen Memmingen stand es 0:0. Ihr hattet bis dahin eine Saison ohne Niederlage hingelegt und hättet mit einem Unentschieden unter Umständen am Ende mit leeren Händen dastehen können. Hat man da Angst vor einem unglücklichen Gegentor und dass die Mannschaft dann verkrampft und es am Ende noch schief gehen könnte?
Jonas Schittenhelm: Wie bereits erwähnt, kann alles passieren. Wir wussten, dass wir den Druck hochhalten mussten und es dann nur eine Frage der Zeit sein würde, bis der Führungstreffer fällt. Selbst im Falle eines Rückstandes wäre ich noch sehr zuversichtlich gewesen. Denn wir lagen diese Saison zwei Mal 1:0 hinten und gewannen dann 9:1 gegen Memmingen bzw. 8:1 gegen Deggendorf. Ich denke, wir wären jederzeit in der Lage gewesen, einen Rückstand zu drehen und haben darauf vertraut, dass wir in jedem Heimspiel bis dahin mindestens drei bis vier Tore geschossen hatten.
Die Freude war groß, als der Aufstieg eingetütet war
Pokalqualifikation war wichtiges Saisonziel
sechzger.de: Wie wichtig war der Pokalsieg für Euch, nachdem Ihr die Meisterschaft schon klar gemacht hattet?
Jonas Schittenhelm: Da wir uns unbedingt auch für den DFB-Pokal qualifizieren wollten, war er sehr wichtig für uns. Wir sind das Finalturnier mit vollem Ernst angegangen und haben uns fokussiert drauf vorbereitet. Co-Trainer Florian Ziegler, mit dem ich seit sechs Jahren jede Mannschaft gemeinsam trainieren durfte, hat das zum Abschluss hauptverantwortlich vorbereitet, ich war „nur“ Assistent. Er muss leider aus beruflichen Gründen als Trainer aufhören. Flo hat die Vorbereitung und das Coaching am Turniertag hervorragend gemacht. Es war ein toller Abschluss unserer gemeinsamen Zeit und ich hoffe, er kommt bald wieder zurück zu Sechzig.
sechzger.de: Wie findest Du den Modus des Abschlussturniers? Die Spieler müssen ja bei sommerlichen Temperaturen bis zu 150 Spielminuten an einem Tag absolvieren.
Jonas Schittenhelm: Das ist schon eine sehr intensive Geschichte, vor allem weil man ja nur 18 Spieler beim Finalturnier einsetzen darf. Hinten raus war bei allen Mannschaften der Akku total leer. Ich bin sehr froh, dass sich niemand verletzt hat. Außerdem ist der Zeitpunkt etwas unglücklich, weil er die Sommerpause für die Spieler, die nach oben aufrücken, stark verkürzt. Die Profis beginnen ja bereits am 17.06. mit dem Training. Da ist die Regeneration schon sehr kurz.
Auch im Pokal hieß der Sieger TSV 1860 München
Hohe Leistungsdichte in der Bundesliga erwartet
sechzger.de: Wie siehst Du die Chancen, nächstes Jahr die Klasse zu halten?
Jonas Schittenhelm: Es gibt in der nächsten Saison wieder eine Einfachrunde und sechs Absteiger bei 17 Teams in der Bundesliga. Das wird natürlich eine schwere Aufgabe. Unser erstes Ziel wird sein, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Ich denke, dass vier bis fünf Mannschaften um die Meisterschaft und der Rest gegen den Abstieg spielen werden. Wir werden eine hohe Leistungsdichte und nur geringe Unterschiede bei den restlichen 12-13 Teams sehen.
sechzger.de: In wie weit wird sich der Kader verändern? Devin Sür, Marius Wörl und Michael Glück sollen ja zu den Profis aufrücken. Wird es weitere Zu- bzw. Abgänge geben?
Jonas Schittenhelm: Der ältere Jahrgang rückt auf zu den Profis bzw. zur U21. Devin Sür und Marius Wörl gehören ja zum jüngeren Jahrgang. Sie werden wohl oben trainieren und bei der U19 spielen. Die U17-Spieler mit Jahrgang 2005 rücken zur U19 auf. Die Spieler des älteren Jahrgangs, die letzte Saison schon in der U19 waren, müssen nun den Karren ziehen und die jungen Spieler müssen anschieben.
Sür und Wörl sollen bei den Profis trainieren und bei der U19 spielen
sechzger.de: Kommen die drei dann auch wieder in U19 oder U21 zum Einsatz?
Jonas Schittenhelm: Michael Glück ist aus dem älteren Jahrgang und daher nicht mehr für die U19 spielberechtigt. Sür und Wörl werden wohl wie gesagt bei uns zum Einsatz kommen. Nathan Wicht und Leandro Morgalla wären rein theoretisch auch noch einsatzberechtigt, werden aber ziemlich sicher weiter oben spielen.
sechzger.de: Wie ist das für Dich als Trainer, wenn die Spieler häufig zwischen den Mannschaften wechseln? Kannst Du wirklich gut mit der Mannschaft arbeiten, wenn einzelne Spieler hauptsächlich in anderen Mannschaften trainieren?
Jonas Schittenhelm: Ich kenne die Spieler sehr gut. Habe sie alle mindestens zwei Jahre trainiert, manche sogar länger. Sie haben alle meine/unsere Spielidee verinnerlicht und ihre Einstellung passt auch. Die geben immer Gas. Ich erwarte also keine Probleme!
sechzger.de: Vielen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir und der Mannschaft alles Gute für die kommende Bundesliga-Saison.
Sportpsychologe Prof. Dr. René Paasch im Interview mit sechzger.de
Nachdem sich Prof. Dr. René Paasch gestern über Spielerberater und auch unseren Trainer Michael Köllner geäußert hat, beschäftigt sich das Interview mit dem Sportpsychologen in Teil III unter anderem mit Ritualen und Extremsituationen.
Sportpsychologe Prof. Dr. René Paasch im Interview
Sie hatten bereits erwähnt, dass Spieler versuchen, Unsicherheiten zu reduzieren. Damit sind oft auch Rituale verbunden. Der eine bekreuzigt sich beim Einlaufen, der nächste muss erstmal den Ball anfassen oder über den Rasen streicheln. Ein anderer zieht sich immer erst den rechten Schuh an und hat einen gewissen Ablauf, wie er seine Trainingskleidung ablegt. Wie wichtig sind für die Sportler diese Rituale und was kann eigentlich schlimmstenfalls mit diesem Spieler passieren, wenn er aus diesem typischen Ablauf rausgerissen wird? Wenn z.B. beim Binden plötzlich der Schnürsenkel reißt oder er stolpert in dem Moment, in dem er über den Rasen streicheln will. Was läuft in diesem Moment in dem Spieler ab?
Also in erster Linie ist erstmal ein Ritual auch ein Stück Selbstsicherheit oder Selbstvertrauen. Je mehr wir Dinge tun, die wir kennen, desto mehr vertrauen wir uns. Umso ungewohnter Dinge sind, desto unsicherer fühlen wir uns. Deswegen versuchen wir auch so viele Erlebnisse wie möglich zu schaffen. Wir koppeln das aber auch an bestimmten Situationen. Das heißt: Wenn ein Spieler gute Spiele macht und hatte sich dabei so und so verhalten, dann nimmt er bewusst das als Aufhänger, dass, wenn er sich so immer verhält, daraus dann das Ergebnis folgt. Das ist natürlich etwas, was bei ihm im Kopf stattfindet. “Er konditioniert sich” sagen wir in der Psychologie, er hat also Schlüsselreize. Wenn wir einen knurrenden Magen haben, kann man davon ausgehen, dass man dann automatisch zum Kühlschrank geht, um etwas zu essen.
Handlungssicherheit durch Automatismen
So gibt es viele andere Dinge in unserem Leben, die wir automatisch tun. Das erleichtert uns das Leben. Es führt aber auch dazu, dass wir ganz oft Dinge tun, ohne dass uns das bewusst ist. Kennen Sie vielleicht: Sie fahren Auto und wenn sie immer so ein bisschen gedanklich abschweifen, dann fragen sie sich: Wer ist eigentlich gerade das Auto gefahren oder was hab ich die letzten 50 Kilometer eigentlich gemacht? So sehr bin ich in diese Automatismen drin. Automatismen sind auch wichtig, denn sie verschaffen uns Handlungssicherheit. Rituale führen dazu, dass uns Bestätigungen gegeben werden für unser Verhalten, was möglicherwiese dann die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass wir auch wieder gut sind.
Aber das ist eher etwas, was nur bei uns stattfindet. Wir koppeln also das Verhalten, das Ritual, an Leistungsfähigkeit. Tatsächlich ist es aber nur hausgemacht, aber keineswegs so, dass es wirklich einer Realität entspricht. Das kann sich auch wieder verändern. Es kann sogar passieren, dass wenn dieses Ritual praktiziert wird und er nicht gut spielt, dass er dieses Ritual übern Haufen wirft und wieder nach neuen Möglichkeiten sucht. Deswegen muss man gut überlegen, was an für Automatismen im Alltag hat und wie sehr man davon abhängig ist.
Neue Wege statt Komfortzone
Ich will doch, dass ein Fußballer auf alle Situationen reagieren kann und eben nicht nur in dieser Komfortzone. Mir ist wichtig, dass er sich auch außerhalb der Komfortzone aufhält und auch mutig neue Wege geht, damit auch hirntechnisch eine Veränderung stattfinden kann. Das Schlimmste, was passieren kann, ist eben, dass dieser Halt, diese Sicherheit verloren geht, wenn das Ritual auf einmal nicht mehr so funktioniert.
Dann zweifelt er und sagt: “Ok, ich versteh das jetzt nicht. Eigentlich war doch der Auslöser dieses so und so Verhalten und das gibt mir die Sicherheit auf dem Platz zu funktionieren.” Aber es stimmt, fast jeder Fußballer, den ich kenne, arbeitet mit Ritualen, um sich Sicherheit zu erarbeiten und im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Unterschiedliche Reaktionen auf Extremsituationen
Nehmen wir an, der Spieler ist nun in einer Situation, in der er sich sicher fühlt. Das Spiel läuft, es kommt nun jedoch zu einem extremen Event. Man erinnere sich an das EM-Spiel, in dem der Spieler Christian Eriksen einen Herzstillstand erleidet und man plötzlich um das Leben seines Mitspielers bangen muss. Der Anlass kann natürlich auch harmloser sein, z.B. eine Spielunterbrechung wegen Ausschreitungen oder vielleicht sogar nur ein VAR-Einsatz. Jetzt ist der Spieler komplett rausgerissen, das Spiel geht aber dann irgendwann weiter und nun die Frage: Findet der Spieler aufgrund des Adrenalinspiegels wieder in den Flow? Oder kann er die Umstände gar nicht ausblenden? Wie muss man sich das vorstellen?
Das ist natürlich sehr unterschiedlich. Jeder Spieler geht sehr unterschiedlich mit solchen Situationen um. Aber solche Ereignisse, die plötzlich auftreten und für uns ganz neu sind, binden natürlich extrem viel Aufmerksamkeit. Es verändern sich die Gedanken, die Sichtweise. Wir merken im Extremfall erst mal, wie nebensächlich Fußball sein kann, wenn wir bei der Situation von Eriksen sind. Dass es einfach viel mehr gibt als Fußball und das dann nicht mehr um Ergebnisse geht, oder ein Punkt oder ein gutes Spiel. In solchen Momenten ist es wichtig für einen Spieler, dies zu akzeptieren. Dass das eine Situation ist, die er nicht verändern kann. Und die nächste Frage, die man sich dann stellen muss: Was kann ich jetzt tun, um zurückzufinden? Also auch konkret wirklich Lösungswege für sich zu erarbeiten.
Marco Hiller blieb nach einem bösen Foul von Joshua Zirkzee minutenlang lieb und blutete stark – eine Extremsituation für seine Mitspieler
Frühzeitiger Umgang mit Wenn-Dann-Strategien
Das ist oft ganz schwer, weil solche Situationen an Emotionen gekoppelt sind. Das Stärkste, was uns Menschen ausmacht, sind nun mal Hormone. Wenn diese erst mal dazu führen, dass wir uns mit Ängsten und Sorgen auseinandersetzen, dann ist das für den einen oder anderen Spieler, der keine Technik, keine Methoden bereit hat, um da wieder herauszufinden, sehr, sehr schwer, wieder ins Spiel zurückzufinden.
Deswegen müssen Spieler auch frühzeitig lernen, mit Wenn-Dann-Strategien umzugehen. Was ist denn, wenn ich gefoult werde? Wie ist mein Verhalten? Was ist, wenn ich nicht schnell genug ins Spiel finde? Wie muss ich mich verhalten, um ins Spiel zu finden? Was ist, wenn der Schiedsrichter mir zu Unrecht die gelbe Karte gibt oder eine rote Karte? Ganz oft haben Spieler diese Alternativen für sich gar nicht im Kopf.
“Ich würde sie unter Stress setzen”
Wir brauchen also immer auch für uns Erklärungs- und Verhaltensmuster, um mit bestimmten Situationen umzugehen. Und deshalb würde ich wirklich ganz oft Spieler in bestimmten Situationen bringen, damit sie das kompetent lösen können. Aber wenn ich etwas nicht kenne, weiß ich auch nicht, wie ich darauf reagieren kann. Das kann man üben, das kann man trainieren. Man kann mit vielen Situationen des Alltags Spieler in diese Situationen bringen.
Ich würde sie unter Stress setzen, unter Druck setzen. Ich würde Elfmeter üben, würde sie oft so wie möglich in Situationen bringen, wo sie für sich Lösungen erarbeiten müssen. Je mehr sie hirntechnisch an Lösungen parat haben, desto adäquater können sie mit den Situationen des Fußballs umgehen.
Was erwartet uns im vierten Teil des Interviews?
In Teil IV des Interviews klärt uns Prof. Dr. René Paasch über den von den Medien so gerne zitierten “wichtigen psychologischen Zeitpunkt” auf. Gibt es den wirklich? Sind Trainer lernfähig? Und wie lange darf eine Spielunterbrechung sein, bevor ein Spieler seinen Rhythmus verliert?
Neun Jahre lang ging Stürmer Valdrin Konjuhi für die Löwen auf Torejagd, nun wechselt der 19-Jährige zum FC Ingolstadt 04 II. Auch Offensiv-Kollege Mussa Fofanah verlässt den TSV 1860 und schließt sich den Schanzern an.
Konjuhi und Fofanah wechseln nach Ingolstadt
Bei Instagram verabschiedete sich Konjuhi nach seiner Unterschrift in Ingolstadt von den Löwen:
“Nach 9 schönen Jahren beim TSV 1860 ist die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen. Ich bedanke mich bei allen Spielern, Trainern, Physios und Funktionäre für die geile Zeit & wünsche allen weiterhin viel Erfolg auf ihren weiteren Weg.”
In der vergangenen Spielzeit erzielte der gebürtige Dachauer bei 19 Einsätzen neun Tore für die U21. Durch die Neuverpflichtungen Fynn Lakenmacher und Meris Skenderovic sowie die Beförderung von Youngster Devin Sür zu den Profis sieht Konjuhi bei den Löwen jedoch keine Perspektive und wagt in Ingolstadt einen neuen Anlauf.
Fofanah nur ein Jahr in Giesing
Lediglich eine Saison streifte sich Mussa Fofanah das Trikot der Löwen über. Nach seinem Wechsel aus Ulm bestritt der Flügelstürmer 26 Partien für die Löwen-Amataure und netzte dabei sechsmal ein. Auch er hofft bei den Schanzern über den Umweg 2. Mannschaft auf den Sprung in den Profibereich.
Das Wochenende – und damit der Saisonauftakt beim TSV 1860 München – nähert sich in großen Schritten. Erfreulicherweise können Daniel Wein und Marius Willsch an den ersten Einheiten überraschenderweise nun doch teilnehmen. Ein weiterer möglicher Neuzugang wurde von Bernd Winninger unter die Lupe genommen und auch bei der Konkurrenz in der 3.Liga gibt es wieder Neuigkeiten. Genug Stoff also für das heutige Sechzig um Sieben, um euch auf den neuesten Stand zu bringen.
Interview mit René Paasch, Teil II
Im zweiten Teil mit dem Sportpsychologen Dr. René Paasch ging es gestern unter anderem um die Schicksale von Robert Enke und Babak Rafati. Aber auch der erst vor kurzem zurückgetretene Max Eberl ist ein Beispiel für den Druck, der durch die Öffentlichkeit auf eine Person ausgeübt werden kann. Außerdem sind auch die Ladehemmung bei einem Stürmer und Michael Köllner weitere Themen. Heute vormittag wird dann Teil III veröffentlicht.
Elf Tore und am Ende siegreiche Löwen
Ein wilder Schlagabtausch jährte sich gestern zum 67.Mal. Damals waren die Löwen bei den Grasshoppers aus Zürich zu Gast. Insgesamt sahen die Zuschauer auf den Rängen elf Tore bei einem munteren Schlagabtausch. Am Ende hatten die Löwen den längeren Atem und konnten in Zürich gewinnen.
Das Programm für den Saisonauftakt
Samstag können die Löwenfans endlich das erste Mal die Spieler wieder live auf einem Fußballplatz beobachten. Besonders interessant dürften dabei die zahlreichen Neuzugänge sein. Für die Spieler selbst geht es bereits am Freitag los, der neue Athletik-Trainer beschäftigt die Mannschaft in Kleingruppen. Sonntag steht dann direkt der erste Test an, es geht zum Landesligisten TSV Waldkirchen. Einen Überblick über das Programm am ersten Wochenende gibt es hier.
Willsch und Wein von Beginn an dabei
Zwei weitere Spieler, die schon länger beim TSV 1860 unter Vertrag stehen, werden sich wie Neuzugänge anfühlen, wenn sie wieder auf den Platz zurückkehren. Die Rede ist von den beiden Langzeitverletzten Marius Willsch und Daniel Wein. Nachdem Michi Köllner zunächst noch davon ausging, dass beide beim Trainingsauftakt noch nicht fit sind, scheint sich der Zustand nun doch gebessert zu haben. Zumindest können sowohl Willsch als auch Wein am Freitag bei den ersten kurzen Einheiten teilnehmen wie die AZ berichtet. Ob sie dann auch am Samstag auf dem Platz stehen, wird sich noch entscheiden.
Joseph Boyamba im Check
Ein anderer Spieler ist hingegen noch nicht offiziell an der Grünwalder Straße, doch gerüchteweise wurde er dort bereits gesichtet. Sicher ist, dass Boyamba in München war. Löwenfans sichteten den 25-Jährigen am Flughafen wie sie gegenüber sechzger.de berichteten. Grund genug für Bernd Winninger, die eingestaubte Taktiktafel kurzzeitig aus der Sommerpause zu holen und einen Blick auf den potentiellen Neuzugang zu werfen.
News aus der 3.Liga
Drei Neuzugänge beim Waldhof
Einer der großen Verlierer der bisherigen Transferperiode dürfte Waldhof Mannheim sein. Ganz unschuldig an dieser Einschätzung ist auch der TSV 1860 München durch die Verpflichtung von Jesper Verlaat nicht. Nun aber haben die Kurpfälzer gleich drei Neuzugänge an einem Tag präsentiert. Von Hansa Rostock kommt Bentley Bexter-Bahn, aus Magdeburg wechselt Adrian Malachowski zum Waldhof. Das größte Aufsehen dürfte allerdings Berkan Taz verursacht haben. Der 23-Jährige lief in der abgelaufenen Saison für Dortmund II auf und machte mit zehn Toren sowie acht Vorlagen auf sich aufmerksam. Mit dem Wechsel nach Mannheim will er nun den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen.
Geldstrafe für Mannheim
Auch bei der nächsten Meldung steht Waldhof Mannheim im Fokus. Insgesamt 16.350€ muss der Drittligist an den DFB überweisen. Grund dafür ist neben Pyrotechnik in zwei Fällen auch das Werfen von Münzen auf den ehemaligen Löwen-Spieler Stephan Salger, der mittlerweile zurück in seine Heimat gewechselt ist. Ende März war es bei der 0:3-Auswärtsniederlage der Löwen zu den unschönen Szenen gekommen. Mannheim hat dem Urteil bereits zugestimmt.
In der Vorsaison traf Joseph Boyamba per Elfmeter gegen die Löwen
Das Gerücht, dass der TSV 1860 München offenbar ein Auge auf den Offensivallrounder Joseph Boyamba geworfen hat, macht seit einigen Tagen die Runde. Ohne zu wissen, was da tatsächlich dran ist, haben wir mal einen Blick auf den Stürmer geworfen.
Was für ein Spielertyp ist Boyamba
Am wohlsten fühlt sich der 1,73 m große, schnelle Techniker auf der rechten Außenbahn. Er kann aber alle offensiven Positionen bekleiden. Boyamba wäre ein Spieler der alles mitbringt um den Löwen offensiv weiterzuhelfen.
In seiner Profikarriere hat er vom offensiven Mittelfeld bis zum Mittelstürmer im Angriff schon jede Position gespielt und auch im rechten Mittelfeld hat man ihn schon in Aktion gesehen. Bisher hat er in achtundsechzig Spielen in der 3. Liga für den SV Waldhof siebzehn Tore erzielt. Dazu kommen achtunddreißig Tore in hundertsiebenundzwanzig Regionalliga Spielen.
Offensiv
Seine Fähigkeit, sich auf allen Positionen in der Offensive und auf beiden Seiten des Spielfelds zurechtzufinden, eröffnet Chancen auf ein sehr variantenreiches Offensivspiel. Egal, wo Boyamba in der Startaufstellung eingeteilt ist: Man darf davon ausgehen, dass er nicht über 90 Minuten seine Position halten wird. Würde man ihn dazu verdonnern, nähme man ihm viel von seiner Gefährlichkeit. Boyamba ist ein Spieler, der durch Freiheiten im Spiel nach vorne seine Durchschlagskraft entwickeln muss.
Torgefährlichkeit ist ein weiterer Aspekt. Jeder fünfte seiner Schüsse ist ein Treffer. Mehr als die Hälfte aller seiner Schussversuche verschaffen dem Torhüter auch Arbeit. Diese Quote macht ihn zu einem der Top 5-Offensivspieler in dieser Kategorie. Auf seiner Lieblingsposition, dem rechten Flügel, ist er hinter Ceka von Aufsteiger Magdeburg auf Platz zwei in dieser Statistik. Leider schießt er eher selten selbst. Etwas mehr als eineinhalb Schüsse pro Spiel setzt Boyamba im Schnitt ab. Wenn er sich da nur um einen Schuss pro Spiel steigert und die Zielgenauigkeit beibehält, bekommen wir eine Tormaschine.
Wenn Boyamba dann noch öfter das Kombinationsspiel sucht und sich seltener in eins gegen eins-Situationen verzettelt, wird er einschlagen wie eine Bombe.
Defensiv
Gegen den Ball ist Boyamba zumindest am Boden überaus Stabil. Kopfballwunderdinge, im Luftzweikampf, darf man bei seiner Größe, keine, vom gebürtigen Troisdorfer, erwarten. Mit achtundfünfzig Fouls in fünfunddreißig Spielen ist er offensichtlich auch wenn es mal sein muss bereit den Gegner mit unerlaubten Mitteln vom Ball zu trennen und zu stoppen bevor eine Situation zu brenzlig wird. Oft hat man gesehen, dass Boyamba im Pressing direkte Zweikämpfe gewinnt und wenn möglich sofort die nächsten Attacke einleitet.
Passspiel
Seine Passgenauigkeit ist für einen Spieler auf seiner Position auf den ersten Blick durchaus beeindruckend. Seine Flankengenauigkeit hingegen bedarf ein wenig der Verbesserung.
Viel beim Passspiel hängt hier ja auch von der Spielphilosophie und Taktik der Mannschaft ab, in der man spielt. In einer Mannschaft, die gerne hoch presst und auch mal direkt auf den ballführenden Spieler geht, ist es nach Ballgewinn durchaus auch mal nötig, das Leder zurückzupassen. Von daher ist Boyambas relativ hohe Anzahl an Rückpässen durchaus logisch. Insofern ist die hohe Passgenauigkeit nicht mehr ganz so beeindruckend. Rechnen wir diese Pässe raus, ist Boyamba immer noch im besseren Durchschnitt der Offensivspieler, was Passgenauigkeit anbelangt.
Fazit
Wenn das Gerücht wirklich stimmt und Joseph Boyamba zum TSV 1860 wechselt, dann ist das ein Top-Neuzugang, der die gegnerischen Defensivreiehen durch seine Variabilität vor große Probleme stellen wird. Schafft Boyamba es zudem, einen Schuss mehr pro Spiel abzufeuern, und behält er seine Zielgenauigkeit bei, schießt er kommende Saison mindestens 20 Tore, falls er es auf 35 Spiele bringt.
Auch für einen agressiven Pressingstil, um den Gegner beim Aufbau zu stören, bringt der wendige Spieler alles mit, was man braucht, um erfolgreich zu sein.
Am kommenden Wochenende startet der TSV 1860 in die neue Saison 2022/23. Knapp fünf Wochen nach dem letzten Pflichtspiel der Vorsaison (6:3 gegen Borussia Dortmund), in dem die Qualifikation für den DFB-Pokal gesichert wurde, steht für die Löwen der Saisonauftakt auf dem Programm. Am Ende der Spielzeit soll im Sommer 2023 – im dritten (kompletten) Anlauf für Michael Köllner an der Seitenlinie – die Rückkehr in die 2. Bundesliga gelingen.
Wir haben am Freitag Tests mit kleinen Gruppen auf dem Platz draußen. Immer 30 Minuten, dass sie sich wieder an die Fußballschuhe gewöhnen … Am Samstag sind dann keine Tests mehr, der neue Athletiktrainer rauscht da am Freitag über alle hinweg. Samstag früh werden die Tests schon mit den Spielern besprochen. Am Nachmittag geht es dann im Kraftraum los. Eine halbe Stunde. Bei Superwetter werden wir es auch gleich draußen machen. Dann um 14 Uhr ist Training.
Gewiss interessant für den einen oder anderen Fan: Dies wird die erste öffentliche Einheit an der Grünwalder Straße 114 sein, bei der man einen ersten Blick auf die Neuzugänge werfen kann.
Noch am Samstag Abfahrt Richtung Waldkirchen
Nach dem Training gibt es für die Akteure etwas zu essen, ehe sie direkt in den Bus steigen und Richtung Waldkirchen aufbrechen. Am Sonntagmorgen findet in Niederbayern die nächste Trainingseinheit statt – erneut mit Zugang für die Löwenfans vor Ort. Die Fannähe ist Michael Köllner wichtig:
Niederbayern ist schon eine Base von uns, wo wir richtig viel Fanpotenzial haben.
Erster Test gegen Sechstligisten
Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr steigt dann das erste von zahlreichen Testspielen in der Saisonvorbereitung. Gastgeber ist der Aufsteiger in die Landesliga Mitte, der TSV Waldkirchen. Wer plant, den Auftritt der Löwen in Niederbayern live zu verfolgen kann sich hier online mit Tickets eindecken. Rund 1.500 von möglichen 3.500 Eintrittskarten sind für das Spiel im Knaus-Tabbert Stadion im Vorverkauf abgesetzt worden. Es wird also auch am Spieltag eine Tageskasse in Waldkirchen geben.