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Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 München – Magdeburg

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Kurz und kompakt: Winningers Wirtshaus Weisheiten
Kurz, kompakt, kompetent: Winningers Wirtshaus Weisheiten

Seit heute vormittag ist die TAKTIKTAFEL-online und wirft einen ausführlichen Blick auf den kommenden Gegner. Wer sich das Ganze lieber anhören möchte, wird bei Winningers Wirtshaus Weisheiten zum 1.FC Magdeburg auf Youtube fündig.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Magdeburg

Dass es ein schweres Spiel für die Löwen wird, sieht man schon mit einem Blick auf die Tabelle. Dort steht der 1.FC Magdeburg an erster Stelle – und das nicht zu unrecht, findet Bernd, der in seinen Wirtshaus Weisheiten in über sechs Minuten auf den Tabellenführer aus Sachsen-Anhalt eingeht. Perfekte Vorbereitung für den morgigen Mittag, den wohl die allermeisten Löwenfans vor ihrem Fernseher verbringen dürften.

Keine Zuschauer erlaubt: TSV 1860 gegen Magdeburg vor leeren Rängen

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Westkurve Grünwalder Stadion mit Graffiti TSV

So wird es morgen vor der Westkurve ebenfalls aussehen: das Spiel des TSV 1860 München gegen den Tabellenführer aus Magdeburg findet als Geisterspiel statt.

TSV 1860 bestätigt Geisterspiel gegen Magdeburg

Bereits nach der gestrigen Ankündigung war das zu erwarten, was nun eingetreten ist. Der TSV 1860 München hat über seine Social Media-Kanäle sowie auf der Homepage bekannt gegeben, dass das morgige Duell mit Magdeburg ohne Zuschauer auf den Rängen des Sechzgerstadions stattfinden muss. Zuvor hatte Ministerpräsident Markus Söder die Geisterspiele ab dem morgigen Samstag für das gesamte Bundesland Bayern verkündet.

Die bisher gekauften Karten verfallen ersatzlos. Dauerkarten in der Variante Kopf können für dieses Spiel die Rückerstattung anfordern. Die Löwen werden hierzu noch weitere Informationen veröffentlichen.

Somit bleibt den Löwenfans nichts anderes übrig, als das Spiel vor dem Fernseher zu verfolgen. Immerhin zeigt der BR das Spiel im Free-TV. Außerdem gibt es natürlich wieder einen sechzger.de Liveticker.

TAKTIKTAFEL: TSV 1860 München – 1.FC Magdeburg (18.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel TSV 1860 – 1.FC Magdeburg.

Christian Titz, Trainer des 1.FC Magdeburg, hat ein Faible für 4-3-3 Formationen. Bisher traten die Festungsstädter mit einer Ausnahme immer im 4-3-3 oder einer Variante davon an:

  • 1x 4-3-1-2
  • 7x 4-3-3 (offensiv)
  • 8x 4-3-2-1

War es zu Beginn der Saison noch das klassische 4-3-3 mit Außenstürmern, spielt Magdeburg nun mit zwei hängenden Spitzen oder Schattenstürmern hinter dem Mittelstürmer und einem sehr breitgezogenen Mittelfeld dahinter. Bei eigenem Ballbesitz gehen die Außenverteidiger sehr offensiv aber asymmetrisch mit nach vorne. Das heißt, der Außenverteidiger auf der ballfernen Seite agiert weniger offensiv als sein Pendant in Ballnähe. Es entsteht so im letzten Drittel des Gegners ein sehr breites 2-3-5. Diese offensive Spielweise beherrschen die Magdeburger aufgrund ihrer taktischen Disziplin hervorragend. Das A und O zum erfolgreichen Spiel in dieser Formation bei derartig offensiver Ausrichtung ist ein erfolgreiches, aggressives Pressing. Dieses spielt Magdeburg so gut wie kein anderes Team in der 3.Liga. War das Pressing von Mannheim am Dienstag in der ersten Hälfte schon sehr gut, müssen wir uns gegen Magdeburg auf noch effektiveres sowie aggressiveres Forechecking einstellen.

Die wichtigsten statistischen Werte der Magdeburger

  • Ballbesitz: 58%
  • Passgenauigkeit: 83%
  • Defensive Zweikampfquote: 60%
  • Flankengenauigkeit: 28%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 7,55 (Topwert der Liga)

Wie spielt der 1.FC Magdeburg?

Defensiv

Gegen den Ball verschiebt Magdeburg die Formation erst, nachdem es dem Gegner gelungen ist, die Pressinglinie zu überspielen. Das 4-3-3 (4-3-2-1) wird zu einem 4-5-1. Im Mittelfeld wird ohne feste Zuordnungen verteidigt. Jeder verteidigt seine Position gegen den dort auftauchenden Gegenspieler. Damit die Übergabe im Raum funktioniert, muss einerseits die Kommunikation auf dem Platz stimmen und andererseits jeder Spieler gemäß den gestellten Aufgaben handeln. Unkonzentriertheiten beim Spiel gegen den Ball können bei dieser Spielweise leicht zu Gegenstößen mit Abschluss für die angreifende Mannschaft führen.

Offensiv

Bei eigenem Ballbesitz legt Magdeburg das Spiel sehr breit an. Über die gesamte Spielfeldbreite kann mit der guten Staffelung, die das 4-3-2-1 bietet, Gefahr initiiert werden. Im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor stehen dann oft fünf Offensivspieler in vorderster Reihe, um Druck auf den Gegner auszuüben. Die beiden offensiven Spieler im Mittelfeld und die hängenden Spitzen sind hier in ihrem Bewegungsradius sehr flexibel in den Spielen, die ich beobachtet habe. Abgesehen vom Mittelstürmer, der seine nominelle Position kaum verlässt, tauchen die anderen vier Spieler, die für offensive Aufgaben eingeplant sind, auf der gesamten Breite des Feldes auf. Der Sechser und die beiden Außenverteidiger geben dann den Takt im Mittelfeld an. Bei Ballverlust an falscher Position gegen Mannschaften, die über schnelle sowie technisch versierte Spieler verfügen, kann diese Spielweise ins Auge gehen.

Flügelspiel mit Flanken ist hingegen nicht das Metier, in dem sich der FCM zuhause fühlt. Sowohl die Anzahl der Flanken pro Spiel als auch die Flankengenauigkeit sind im unteren Drittel der jeweiligen Statistiktabellen anzutreffen. Stattdessen setzt Magdeburg bei Angriffen über die Außenpositionen auf technisch starkes Spiel am Boden, bei dem die Spieler von außen nach innen über Dribblings und diagonale Passkombinationen in die gegnerische Box ziehen.

In vielen relevanten Offensiv- und Defensiv-Kategorien der Statistiken findet sich der 1. FCM unter den Top fünf Mannschaften der Liga.

Stärken und Schwächen des 4-3-2-1

Stärken

  • Variabel in der Offensive
  • Gute Anpassung an das System des Gegners möglich
  • Durch die 3 Stürmer ist hohe Kontergefahr nach Balleroberung gegeben. Schnelles Umschaltspiel wird durch die immer mit mindestens einem Spieler besetzte erste Linie begünstigt.
  • Die drei Stürmer können die Abwehrkette des Gegners unter Dauerdruck setzen. Durch Überlagerung der Schnittstellen können die Stürmer Spieler Binden und so Räume für Durchbrüche aus dem Mittelfeld schaffen.
  • Das 4-3-2-1 bietet bei Ballbesitz sehr viel Tiefe, somit entstehen gute Passdreiecke überall auf dem Feld.
  • Ein hohes, aggressives Pressing gegen den gegnerischen Spielaufbau ist möglich.

All diese Stärken sieht man im Spiel der Magdeburger sehr deutlich.

Schwächen

  • Im Spiel gegen den Ball ist das 4-3-2-1 oft in der Zentrale anfällig
  • Gegen den Ball sind die Halbräume ein Schwachpunkt des Systems, da diese, wenn die Halbstürmer nicht mit nach hinten arbeiten, nie völlig abgedeckt werden können.
  • Bei Seitenwechseln ist das System aus dem gleichen Grund ebenso anfällig. Defensivarbeit der Halbstürmer ist also überlebenswichtig für Mannschaften im 4-3-2-1.

Da die Mitarbeit nach hinten in Magdeburg passt, treten diese Schwächen selten auf.

Die Schlüsselspieler

Dominik Reimann (#1), Sommerneuzugang von Holstein Kiel, ist statistisch gesehen hinter Raab von Kaiserslautern momentan der zweitbeste Keeper der Liga. Acht Spiele hat er bisher zu Null gespielt. Leichte Schwächen hat er nur im eins gegen eins.

Innenverteidiger Alexander Bittroff (#24) ist der momentan wohl beste Innenverteidiger der Liga. Dabei sind es nicht einmal so sehr die Zweikampfwerte, die bei diesem Spieler herausstechen, sondern das gute Stellungsspiel.

Andreas Müller (#16), zieht die Fäden beim Spielaufbau. Der Sechser ist die erste Wahl für den Aufbau im Positionsspiel. Er leitet Angriffe ein. Seine hohe Passsicherheit und sein gutes Auge für sich entwickelnde Situationen zeichnen ihn aus. Auch gegen den Ball ist er eine Bank. Er ist der Spieler mit der besten defensiven Zweikampfquote bei den Festungsstädtern.

Amara Condé (#29), Dauerbrenner in der Mittelfeldzentrale, ist der eine kreative Kopf des Offensivspiels. Seine Art und Weise Gegenspieler im Dribbling zu überspielen und danach die Mitspieler einzusetzen ist überragend. Auch gegen den Ball arbeitet er akribisch mit.

Baris Atik (#23): Ob der eigentlich im offensiven Mittelfeld beheimatete Atik als Mittelstürmer, Außenstürmer oder Schattenstürmer eingesetzt wird, ist diese Saison relativ egal. Atik trifft und trifft und trifft. Er erzielt entweder das Tor oder passt zum besser postierten Nebenmann. Sieben Treffer sowie acht Vorlagen hat er zu Buche stehen. Der Mann ist ähnlich wie Dominik Martinovic beim Waldhof personifizierte Torgefahr. Dribbelstark und zielsicher wirbelt er zusammen mit Schuler und Ceka die gegnerischen Defensivreihen durcheinander.

Fazit

Es wird brutal schwer, gegen Magdeburg in seiner momentanen Form etwas Zählbares zu holen. Die sieggewohnte Mannschaft aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts wird mit breiter Brust im Sechzgerstadion auflaufen und versuchen, den Löwen von Beginn an das eigene Spiel aufzuzwingen. Schnelles Spiel von hinten heraus bei Ballgewinn in der Defensive wird der Schlüssel für den TSV 1860 sein, wenn man die Magdeburger in Zaum halten will.

Natürlich können wir an einem guten Tag jede Mannschaft besiegen. Allerdings sollte man am Ende einer Englischen Woche gegen ein ausgeruhtes Spitzenteam nicht davon ausgehen, dass das was wird. Mit einem Punkt wäre ich hochzufrieden. Diesen Punkt können die Sechzger auch holen, sofern die Unkonzentriertheiten in der Innenverteidigung endlich ad acta gelegt werden.

Ich hoffe natürlich wie immer auf einen Sieg, bin aber mit einem Punkt hochzufrieden. Gegen Magdeburg darf man in der momentanen Form, in der sich die Festungsstädter befinden, auch verlieren. Da will ich den Teufel jetzt aber nicht an die Wand malen. Mit einer konzentrierten Mannschaft, die ihre Leistung abruft, werden die Löwen keine Niederlage kassieren.

So könnte der 1.FC Magdeburg morgen beginnen

Datenquelle: wyscout

TSV 1860: Leandro Morgalla und Devin Sür trainieren bei Profis mit

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Devin Sür (TSV 1860 U19)
Devin Sür von der U19 des TSV 1860

Zwei Jugendspieler dürfen sich diese Woche bei den Profis im Training vorstellen und dürfen sich Hoffnung auf einen Kaderplatz gegen den 1. FC Magdeburg machen. Während Leandro Morgalla bereits im Toto-Pokal zum Einsatz kam, ist Devin Sür (siehe Titelbild) zum ersten Mal bei den Profis des TSV 1860 dabei.

Morgalla und Sür bei den Profis des TSV 1860

Leandro Morgalla wurde im Toto-Pokal bereits zweimal von Michael Köllner eingesetzt. Sowohl in Birkenfeld als auch in Bayreuth deutete der 17-Jährige sein Potential an und saß sogar beim Drittliga-Match der Profis beim 1. FC Kaiserslautern auf der Bank. Aufgrund der Formschwäche von Semi Belkahia könnte der junge Innenverteidiger erneut eine Chance erhalten.

Devin Sür hat sich bei der U19 der Löwen ins Blickfeld gespielt. 12 Treffer erzielte der Offensivspieler in der Bayernliga Süd und war somit der treffsicherste Spieler der Liga. Der 17-Jährige wechselte 2020 von Astoria Walldorf an die Grünwalder Straße. Mal schauen, wann der nächste Karriereschritt bei ihm folgt…

Foto: TSV 1860

Nach Verletzung: Daniel Wein kehrt erst im Januar ins Training zurück

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Daniel Wein
Szene mit Daniel Wein

Keine Frage, Daniel Wein ist einer der Schlüsselspieler beim TSV 1860. Nicht nur wegen seiner ausgeprägten Flexibilität, sondern vor allem auch wegen seiner beständig starken Leistungen. Umso bitterer, dass der Defensivspieler gerade jetzt ausfällt. Nach seiner Verletzung wird Wein erst im Januar ins Training zurückkehren.

Wein will nach Verletzung im Januar wieder trainieren

Derzeit ist Vino mit einer Fußverletzung außer Gefecht gesetzt und muss seinen linken Fuß mit einem Spezialschuh ruhigstellen. Glück im Unglück.

“Wenn ich noch weiter gemacht hätte, wäre noch etwas Schlimmeres passiert, so haben wir es noch rechtzeitig erkannt.”

Bis zum Trainingslager der Löwen will Daniel Wein wieder fit sein. Der TSV 1860 wird sich vom 02. bis 08.01. in Belek/Türkei auf die Rückrunde vorbereiten.

Bild: OR-Pressedienst

TSV 1860 – 1. FC Magdeburg (Spieltag 18): Ergebnistipp Marcel Schäfer

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Marcel Schäfer

256 Bundesligaspiele bestritt Marcel Schäfer für den VfL Wolfsburg und wurde dort zur Vereinslegende. Sein allererstes Match in der Bel Étage des deutschen Fußballs absolvierte Schäfer jedoch noch beim TSV 1860. Heute tippt er für uns die Partie der Löwen gegen Tabellenführer 1. FC Magdeburg.

Schäfer hofft auf Trotzreaktion

Trotz (oder vielleicht sogar wegen?) der Niederlage gegen Waldhof Mannheim inklusive desaströser erster Hälfte hofft der achtmalige Nationalspieler auf eine Trotzreaktion der Löwen. Sein Tipp:

“2:1 für Sechzig!”

Dass es dazu einer gewaltigen Leistungssteigerung bedarf, ist klar. Aber bereits die zweite Halbzeit am Dienstag hat ja gezeigt, dass es die Mannschaft eigentlich kann…

Marcel Schäfer: 1. Bundesligaspiel für den TSV 1860

Es war der 01.11.2003, als Marcel Schäfer beim Spiel des TSV 1860 gegen den VfL Bochum die Bundesliga-Bühne betrat. Benny Lauth hatte per Hat-Trick für den 3:1-Sieg der Löwen gesorgt und dabei auch das 1000. Bundesligator von Münchens großer Liebe erzielt, als Schäfer in der 89. Minute für Markus Weissenberger eingewechselt wurde. Es blieb sein einziger Saisoneinsatz bei den Profis, in der Folgesaison startete Schäfer jedoch durch.

2007 wechselte er zum VfL Wolfsburg, wurde zum Kapitän und Nationalspieler. Mit den Wölfen wurde er 2009 Deutscher Meister und 2015 Pokalsieger, ehe er 2017/18 seine aktive Karriere bei den Tampa Bay Rowdies in den USA ausklingen ließ. Seit 2018 ist Marcel Schäfer Sportdirektor des VfL Wolfsburg.

Sechzig um Sieben: Gegen Magdeburg schon ohne Fans?

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Gegen Magdeburg schon ohne Fans?

Eigentlich soll am kommenden Samstag um 14 Uhr das Heimspiel von Sechzig München gegen Magdeburg stattfinden – sollte. Denn nach Ankündigung von Ministerpräsident Markus Söder sollen in Bayern Profifußballspiele ab dem kommenden Wochenende ohne Zuschauer stattfinden. Ein Vorstoß, der angesichts der deutlich milderen Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz (50% Kapazität, maximal 15.000 Zuschauer) und der Tatsache, dass in Bayern derzeit ohnehin ein sehr strenges Konzept gilt (25% Kapazität, 2G+, Abstand und FFP2-Maskenpflicht) bei manchen für Unverständnis sorgt.

Magdeburg mit Chance auf vorzeitige Herbstmeisterschaft

Da werden de Löwen natürlich was dagegen haben: der FC Magdeburg hat die Chance, am kommenden Samstag auf Giesings Höhen die vorzeitige Herbstmeisterschaft klarzumachen. “Das wäre ein schöner Nebeneffekt, spielt aber keine große Rolle”, ließ Trainer Titz bei der Pressekonferenz am Donnerstag verlauten. “Wir schauen nur auf das Spiel”. Klar ist, für den TSV 1860 wird Magdeburg eine harte Nuss. Aber auch für die Gäste wird das Spiel kein Selbstläufer werden. Titz warnt unter anderem explizit vor Sascha Mölders.

Löwen auswärts: was gilt in Dortmund und Würzburg?

Schon vorab: sollte Markus Söder seiner Ankündigung Taten folgen lassen, wird das Auswärtsspiel in Würzburg (gehört ja nun doch zu Bayern…) ohne Zuschauer stattfinden. In Dortmund ist das etwas anders: hier ist die Hoffnung noch nicht ganz begraben. Es kommt auf die landesrechtlichen Regelungen in Nordrhein-Westfalen an. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt:

“Bei unserem letzten Heimspiel galt die 2G-Regelung. Seitens der Landesregierung wird gerade sehr viel geplant und angedacht, ohne dass bislang neue Regelungen beschlossen wurden (auch hinsichtlich der zugelassenen Auslastung). Danach richtet sich natürlich auch, wann und in welcher Stückzahl die Gästetickets nach München geschickt werden. Sobald uns die entsprechenden Informationen vorliegen, werden wir sie umgehend nach München weiterleiten und auch auf unserer Homepage kommunizieren.”

Folge 37 des Sechzger.de-Talks online

Nach den Spielen gegen Havelse und Mannheim ist vor dem Spiel gegen Magdeburg. Und so gibt es seit heute wieder eine neue Folge des Sechzger.de-Talks auf die Ohren. In Folge 37 sprechen Christian, Mane und Bernd von der TAKTIKTAFEL über die beiden vergangenen Spiele und blicken auf das kommende Heimspiel.

Petition für Erhalt des Grünspitz

Bereits Anfang November berichtete sechzger.de von einer ersten Änderung am Grünspitz. Ein Garten, der durch den Verein Green City e.V. betrieben wird, musste für viel Geld umziehen und wurde etwas vorverlegt. Die entstandene Lücke soll bebaut werden. Wie lange der Garten aber an seinem jetzigen Standort überhaupt verbleiben darf, ist ungewiss. Denn für einen Streifen quer über den Grünspitz hat die Stadt wohlmöglich andere Pläne. Das würde auch bedeuten, dass der beliebte Kiosk als Treffpunkt entfallen würde. Sicher ist allerdings bereits jetzt, dass die Spitze vom Grünspitz den Bürgern und Löwenfans erhalten bleibt. Ab 2023 soll diese als Grünfläche umgestaltet werden.

News aus der Dritten Liga

Rheinland-Pfalz erlaubt dem FCK 10.000 Fans

Während Bayern wieder komplett dichtmachen wird, geht Rheinland-Pfalz andere Wege: dem FC Kaiserslautern sind 10.000 Zuschauer gestattet. Im Vergleich zu den letzten Heimspielen auf dem Betzenberg reduziert sich die zugelassene Kapazität damit um 15.000 Plätze. Es gilt die 2G-Regel, im VIP-Bereich 2G-Plus, außerdem muss durchgehend eine Maske getragen werden.

Christian Titz: “Wir treffen auf eine sehr gefährliche Mannschaft”

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Magdeburg 1860 Ergebnis

1:1 und 0:3 spielte der 1.FC Magdeburg in der vergangenen Saison gegen den TSV 1860 München. Aktuell läuft es beim 1.FCM weitaus besser, die kommenden Gäste an der Grünwalder Straße grüßen von der Tabellenspitze. Dennoch warnt Christian Titz auf der Pressekonferenz vor den Löwen, insbesondere vor Sascha Mölders.

Kapitän Müller noch keine Option

Kurz und schmerzlos war die Pressekonferenz in Magdeburg vor dem Auswärtsspiel gegen den TSV 1860 München in der 3.Liga. Knapp 11 Minuten stand Trainer Christian Titz der Presse Rede und Antwort. Zunächst aber informierte Pressesprecher Manuel Holscher darüber, dass mit Sirlord Conteh, Tim Sechelmann und Kai Brünker drei Spieler verletzt passen müssen. Besonders bitter dürfte aber der Ausfall von Innenverteidiger und Kapitän Tobias Müller sein. Er befindet sich aktuell noch in einem individuellen Aufbautraining und kommt für das Spiel in Giesing noch nicht in Frage. Fraglich ist zudem auch der Einsatz von Sebastian Jakubiak.

Angesprochen auf den TSV 1860 offenbarte Christian Titz zunächst eine andere Erwartungshaltung bezogen auf das Tabellenbild:

Eine Mannschaft, die eigentlich oben mit dabei sein sollte.

Dennoch tippte er als einer der wenigen nicht auf einen Aufstieg der Löwen, denn er wollte sich als Einziger nicht auf drei Namen festlegen. Christian Titz merkte an, dass der TSV 1860 aufgrund der geringen Veränderungen im Kader durchaus ein Kandidat auf den Aufstieg sei. Die Mannschaft war zu Saisonbeginn bereits eingespielt. Allerdings belegen die Löwen aktuell nur den neunten Platz. Ein Indiz für den Trainer der Magdeburger, wie ausgeglichen die 3.Liga nun einmal ist.

Christian Titz: “Ich freue mich aufs Grünwalder Stadion”

Angesprochen auf die Stärken der Löwen nannte der 50-Jährige vor allem einen Namen: Sascha Mölders. Seine Mannschaft hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Spielertypen wie dem 36-Jährigen. Für Titz ist Mölders zudem der “stärkste Zielspieler” von allen Mannschaften der 3.Liga. Der Tabellenführer dürfte also gewarnt sein, auch wenn der Torjäger der Löwen bisher “nur” fünf Treffer erzielen konnte. Der Ausfall von Tobias Müller könnte eine Chance für den TSV 1860 sein. In Sachen Lufthoheit könnte man mit Mölders am Samstag Chancen kreieren.

Die Bilanz spricht unterdessen ganz klar für den TSV 1860 München – beziehungsweise das Sechzgerstadion. Kein einziges Spiel konnte der aktuelle Tabellenführer dort bisher gewinnen. Trotzdem freut sich Christian Titz auf das Grünwalder Stadion am Samstag, wenn auch die Aussicht auf ein Geisterspiel ein Wehmutstropfen ist. Der Trainer freue sich immer über Spiele mit Zuschauern, sogar “wenn sie gegen uns sind“. Vielleicht schaffen es die Gäste am 18.Spieltag erstmalig drei Punkte aus Giesing zu entführen. Der Zeitpunkt wäre kein schlechter: mit dann 37 Punkten aus 17 Spielen wäre das Team aus Sachsen-Anhalt vorzeitiger Herbstmeister der 3.Liga.

Petition setzt sich für Erhalt vom Grünspitz ein

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Grünspitz Giesing

Gesagt, getan: nachdem ein Verein bereits angekündigt hatte, sich für den Grünspitz in Giesing einzusetzen, wurde nun eine Petition erstellt.

Weitreichende Umbaumaßnahmen

Bereits Anfang November berichtete sechzger.de von einer ersten Änderung am Grünspitz. Ein Garten, der durch den Verein Green City e.V. betrieben wird, musste für viel Geld umziehen und wurde etwas vorverlegt. Die entstandene Lücke soll bebaut werden. Wie lange der Garten aber an seinem jetzigen Standort überhaupt verbleiben darf, ist ungewiss. Denn für einen Streifen quer über den Grünspitz hat die Stadt wohlmöglich andere Pläne. Das würde auch bedeuten, dass der beliebte Kiosk als Treffpunkt entfallen würde. Sicher ist allerdings bereits jetzt, dass die Spitze vom Grünspitz den Bürgern und Löwenfans erhalten bleibt. Ab 2023 soll diese als Grünfläche umgestaltet werden.

Petition: Ja zum Grünspitz!

Zudem sollen bereits im kommenden Kalenderjahr die Parkplätze zwischen dem Grünspitz und den Tramgleisen entfallen. Neben einer Verbreiterung des Fußwegs wird auch der Radweg an der Tegernseer Landstraße verlängert.

Damit die angesprochene Fläche mit dem Kiosk noch möglichst lange erhalten bleibt, wurde nun eine Petition mit dem Slogan “Ja zum Grünspitz” ins Leben gerufen. Bereits über 1.860 Personen haben diesen unterschrieben. Sie kann sowohl online als auch direkt am Kiosk unterschrieben werden. Allzu viel Zeit bleibt allerdings nicht: bereits am Dienstag, den 14.12. will der Antragsteller die Petition in der nächsten Versammlung des Bezirksausschusses vorlegen.

Auch Sechzig im Sechzger unterstützt die Petition für den Grünspitz:

Geisterspiele in Bayern – Heimspiel des TSV 1860 betroffen?

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Corona Maßnahmen TSV 1860 München Trainingsgelände

Nach der heutigen Ministerpräsidenten-Konferenz hat Markus Söder einen weiteren bayerischen Sonderweg angekündigt. Demnach soll es bereits ab dem Wochenende nur noch Geisterspiele in Bayern geben. Ob aber das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den Tabellenführer aus Magdeburg davon betroffen ist, steht aktuell noch in den Sternen.

Söder enttäuscht von Entscheidung auf Bundesebene

Bereits seit einiger Zeit werden die Fußballspiele in Sachsen aufgrund der hohen Inzidenz-Werte ohne Zuschauer durchgeführt. Geisterspiele sind nun auch für das Bundesland Bayern angekündigt. Söder war mit der heutigen Konferenz durchaus zufrieden, nur eine endgültige Entscheidung beim Thema Fußball vermisste er. Die Runde konnte sich lediglich auf maximal 15.000 Zuschauer bzw. eine Auslastung von 50% der Kapazität einigen. In Bayern gilt bereits jetzt 25% als Obergrenze, was im Falle des TSV 1860 aufgrund weiterer Beschränkungen eine Zuschauerzahl von etwa 3.200 gegen Waldhof Mannheim bedeutete. Hier konnte man sich offensichtlich nicht auf den Vorschlag von Söder einigen, der Fußball ganz ohne Zuschauer vorsah.

Geisterspiele in Bayern schon ab dem Wochenende?

Bis zuletzt plante der TSV 1860 mit einer ähnlichen Auslastung am Samstag gegen den 1.FC Magdeburg. Auch jetzt sind noch Eintrittskarten für das Spiel gegen den Tabellenführer im Onlineshop erhältlich. Ob aber tatsächlich einige Löwenfans am Samstag noch einmal ins Grünwalder Stadion dürfen, ist ungewiss. Söder kündigte bereits für das kommende Wochenende Geisterspiele an. Dafür muss aber zunächst am morgigen Freitag das Kabinett der Änderung zustimmen. Anschließend muss dann die Änderung der aktuellen Verordnung veröffentlicht werden. Dies muss zwingend am Freitag geschehen, ansonsten wäre eine Durchführung des Heimspiels gegen Magdeburg noch vor Zuschauern möglich.

Wie bereits heute mittag angekündigt, könnte das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund II das letzte Spiel im Jahr 2020 sein, dass Löwenfans live im Stadion verfolgen können. Neben Bayern hat lediglich noch Baden-Württemberg angekündigt, ebenfalls keine Zuschauer mehr in den Stadien zulassen zu wollen.