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Drei Mal TSV 1860 München am Samstag möglich

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TSV 1860 Frauen - SG Ingolstadt Wettstetten

Nicht nur die Profis, sondern auch der TSV 1860 München III und die Frauen sind am Samstag im Einsatz. Alle drei Spiele können aufgrund der Terminierung von den Löwenfans verfolgt werden.

TSV 1860 München gegen Saarbrücken

Partie Nummer 1 dürfte von vielen mit Spannung erwartet werden. Nach der Abmeldung vom Spielbetrieb von Türkgücü ist in dieser Begegnung so richtig Pfeffer drin. Darüber hinaus liegen beide Mannschaften in der Tabelle nahezu gleichauf und gehören zu einer Fünfergruppe, die den 1.FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig auf den Plätzen 2 und 3 noch von den Aufstiegsplätzen verdrängen möchte. Im sechzger.de Talk Folge 52 ist das Duell zwischen den Löwen und den 1.FC Saarbrücken eines der zentralen Themen.

Zum Tabellenführer und danach Spiel Nummer drei

Nach Abpfiff kann man sich noch kurz am Grünspitz mit den anderen Löwenfans austauschen, bevor es dann zum TSV 1860 III weitergeht. Die Dritte führt aktuell in der Kreisklasse die Tabelle an und hat somit beste Chancen auf einen Aufstieg. Gegen den FC Teutonia München sollen mit Unterstützung von außen möglichst die nächsten drei Punkte auf das Konto wandern.

Um Punkte geht es dann in der Abendpartie zwar nicht, denn diese bekommen die Frauen ziemlich sicher ohne eigenen Einsatz zugesprochen. Dennoch soll natürlich Fußball gespielt werden und mit dem FC Augsburg II, der in der Kreisliga spielt, wurde ein passender Gegner gefunden. Die Frauen des TSV 1860 spielen unmittelbar nach der dritten Mannschaft, sodass für diese beiden Spiele nicht einmal ein Standortwechsel nötig ist.

Die Spiele am Samstag in der Übersicht

14:00 Uhr: TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken (Grünwalder Stadion)

17:00 Uhr: TSV 1860 III – FC Teutonia München (Sportanlage St.-Martin-Straße)

18:60 Uhr: TSV 1860 Frauen – FC Augsburg II (Sportanlage St.-Martin-Straße)

Sechzig um Sieben: die Beschlussvorlage geht in den Sportausschuss

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Sechzig um Sieben: Becketts

Mittwoch, der 30.März 2022: endlich geht etwas vorwärts beim Grünwalder Stadion! Die Beschlussvorlage wird heute im Rathaus behandelt und erfährt hoffentlich eine breite Zustimmung im Sportausschuss. Sicherlich wird noch über die geplante Zeitschiene zu reden sein wie auch eine Stellungnahme am gestrigen Dienstag noch einmal verdeutlichte. Neben dem Ausblick auf die Beschlussvorlage werfen wir zum Start in den heutigen Tag einen Blick auf die weiteren Meldungen rund um den TSV 1860 und die 3.Liga.

sechzger.de Talk Folge 52 mit einem Gast aus Saarbrücken

Nach dem Pokal-Aus und vor dem Gastspiel des 1.FC Saarbrücken in Giesing geht der sechzger.de Talk in seine 52.Runde. Moderator Jan empfängt die Redakteure Christian und Flo. Außerdem ist Jens vom Podcast Studio blauschwarz aus dem Saarland dabei und gibt Einblicke in die Gefühlswelten eines FCS-Fans hinsichtlich dem anstehenden Landespokal-Viertelfinale oder auch der Abmeldung von Türkgücü.

Gleich zwei Zeitreisen an einem Tag

“Man muss die Feste feiern, wie sie fallen” lautet ein Sprichwort. Gleiches gilt in etwas abgeändertem Kontext auch für die Rückblicke bei sechzger.de auf bereits vergangene Spiele des TSV 1860 München. Davon gab es am gestrigen Dienstag gleich zwei Stück: zum einen ein Auswärtsspiel beim SV Darmstadt, zum anderen ein Spiel gegen Sturm Graz vor 85 Jahren. Die Parallele: beide Partien verloren die Löwen…

Stellungnahme zur Beschlussvorlage

Wie bereits in der Einleitung angekündigt geht es im heute im Sportausschuss endlich um die Beschlussvorlage. Sechzig im Sechzger und die Freunde des Sechz´ger Stadions haben sich gestern noch einmal zu der Thematik geäußert. Zufrieden ist man, dass nun endlich wieder ein Schritt nach vorne in Sachen Grünwalder Stadion verzeichnet werden kann, doch die angekündigten Verzögerungen und der damit einhergehende geplante Abschluss stoßen auf Unverständnis. Es dürfte also spannend bleiben…

Corona-Maßnahmen laufen Sonntag aus

Fußball “wie wir ihn kennen und lieben“- darauf freut sich der Vizepräsident des Bayerischen Fußballverbands Robert Schraudner. Nicht nur im Profibereich, sondern auch im Amateurfußball enden mit dem kommenden Sonntag nahezu alle geltenden Maßnahmen, die während der Corona-Pandemie erlassen wurden. Für Fans des TSV 1860 bedeutet dies zeitlgleich aber auch, dass gegen Saarbrücken am Samstag noch einmal die digitalen Nachweisen und die Maske zwingend mitgeführt werden müssen, um Einlass in das Sechzgerstadion zu erhalten. Die letzten drei Heimspiele in der laufenden Saison werden dann ohne Maske&Co. über die Bühne gehen.

Nachrichten von den TSV 1860 Frauen

Nach dem ersten Duell in der Liga, bei dem es allerdings nicht um Punkte ging, bekommen die Frauen des TSV 1860 die nächsten drei Punkte auf dem grünen Tisch serviert. Ottobrunn kann keine Mannschaft stellen, sodass die Löwinnen zum Spitzenspiel gar nicht erst antreten müssen.
Da die Lust auf Fußball spielen deswegen natürlich weiterhin ungebremst vorhanden ist, wurde mit dem FC Augsburg II ein Testspielgegner gefunden. Damit sind für interessierte Löwenfans gleich drei Spiele mit Beteiligung des TSV 1860 am Samstag möglich. Nach den Profis spielt um 17 Uhr der TSV 1860 III, um 18:60 Uhr folgen dann die Frauen gegen den höherklassigen Gegner.

News aus der 3.Liga

Das Nachholspiel SC Verl – FSV Zwickau

Viel zu berichten gab es nicht am gestrigen Abend, als Verl und Zwickau aufeinander trafen. Die Partie sollte ursprünglich am 27.Spieltag ausgetragen werden, doch ein unbespielbarer Platz verhinderte dies damals. Nach 90 Minuten stand für beide Mannschaften ein Unentschieden auf der Anzeigetafel.

Neuer Investor bei Kaiserslautern

Die Roten Teufel haben mit der Pacific Media Group einen weiteren Investor präsentiert. Das Unternehmen investiert in circa 10% des 1.FC Kaiserslautern und ist bereits an zahlreichen weiteren europäischen Vereinen beteiligt. Ob die PMG auch ein Mitspracherecht für ihre Investitionen erhielt, ist bisher nicht bekannt.

Corona beim VfL Osnabrück

Vier weitere positive Tests musste der VfL am gestrigen Dienstag verkünden. Damit steigt die Anzahl der Personen,die sich in Quarantäne befinden, auf sieben an. Darunter befinden sich sechs Spieler. Vier davon fallen für das kommende Auswärtsspiel beim Halleschen FC mit Sicherheit aus. Die Austragung der Partie ist deswegen aber noch nicht gefährdet.

3. Liga am Dienstag: SC Verl und FSV Zwickau trennen sich torlos

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SC Verl FSV Zwickau Paderborn

Ganze 832 Fans verirrten sich am heutigen Abend in die Paderborner Benteler-Arena, um das Gastspiel des FSV Zwickau in der Exil-Heimat des SC Verl zu verfolgen. Für die Ostwestfalen ging es um Big Points im Kampf gegen den Abstieg.

Viele freie Plätze in Paderborn

Wenige Zuschauer in viel zu großen Stadien sind ein trostloser Anblick. Man kennt das ja vom TSV Havelse in Hannover, Türkgücü München im Olympiastadion oder den Löwen in der Allianz Arena. Der SC Verl trug seine Heimspiele zu Beginn der Saison noch in Lotte aus (ca. 10.000 Plätze), inzwischen erfolgte der Umzug nach Paderborn (15.000 Plätze). In Sachen Optik und Stimmung wahrlich kein Gewinn…

Aber hilft ja nix und so wurde auch heute Fußball gespielt und das gar nicht so schlecht. Den besseren Start hatten die Gäste aus Westsachsen, die nach einer Viertelstunde beim Pfostenschuss von Coskun Pech hatten. Danach erarbeitete sich Verl zwar ein optisches Plus, so wirklich in Gefahr brachten sie das Gehäuse des FSV Zwickau jedoch nicht. Das torlose Remis zur Pause war ein durchaus gerechtfertigtes Ergebnis.

Torloses Remis zwischen SC Verl und FSV Zwickau

Auch nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Schwäne, die für Gefahr sorgten. Nach einer Ecke köpfte Schikora aufs Tor, Lokotsch fälschte noch leicht ab, doch Thiede im Kasten der Verler reagierte prächtig (51.). Danach verflachte die Partie ein wenig, die beste Gelegenheit bot sich dem SC Verl in Person von Putaro, der jedoch nur das Außennetz traf.

Mit zunehmender Spielzeit wurde das Match immer fahriger und die Offensivaktionen undurchdachter. Mit dem 0:0-Endstand kann der FSV Zwickau mit Blick auf die Tabelle sicherlich deutlich besser leben als der SC Verl. Die Ostwestfalen verpassten es, sich an Viktoria Berlin vorbeizuschieben und bleiben vorerst auf Rang 17.

Augsburg statt Ottobrunn: 1860 Frauen am Samstag doch im Einsatz

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TSV 1860 Frauen - SV WB Allianz München

Heute Morgen vermeldeten wir noch, dass die Löwinnen am Samstag unfreiwillig spielfrei haben und kampflos drei Punkte erhalten. Zumindest der zweite Teil stimmt, denn Ligakonkurrent TSV Ottobrunn wird nicht antreten. Stattdessen empfangen die Frauen des TSV 1860 nun aber den FC Augsburg II zu einem Testspiel.

TSV 1860 Frauen gegen FC Augsburg II

Wow, das ging schnell! Nur kurz nach der Absage des Ligaspiels konnten die Löwinnen einen Testspielgegner für Samstag präsentieren. Um 19 Uhr empfängt der TSV 1860 die zweite Garnitur des FC Augsburg auf dem 6er-Platz an der St. Martin-Straße. Da die Profis ja vorher bereits im Sechzgerstadion aktiv waren, bietet sich im Anschluss ein Besuch der Frauenmannschaft an.

Grünwalder Stadion: Unverständnis bei FdS und SiS über Verzögerungen

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Grünwalder Stadion Anblick Kassenhäuschen zwischen Ostkurve und Stehhalle mit Schriftzug tageskasse
Die Organisationen Sechzig im Sechzger und Freunde des Sechz´ger Stadions haben vor der morgigen Sitzung des Sportausschusses eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin fordern sie eine Beschleunigung der Prozesse in Sachen Umbau Grünwalder Stadion.

Weiterhin eine Geduldsprobe beim Grünwalder Stadion

Am Mittwoch wird die Beschlussvorlage zum Grünwalder Stadion endlich im Sportausschuss der Stadt München behandelt. Doch mit der inhaltlichen Zielsetzung und vor allem der gesetzten Zeitschiene kann man nicht zufrieden sein. Entsprechend haben sich die Freunde des Sechz´ger Stadions gemeinsam mit Sechzig im Sechzger einen Tag vorher noch einmal zu Wort gemeldet. Sie zeigen sich zwar erfreut über die präferierte Variante der Stadt, doch der kommunizierte Abschluss der Maßnahmen soll sich noch jahrelang hinziehen. Unter anderem gibt es noch immer keine konkreten Aussagen zu der Höhe der Miete, die bei Umsetzung der Pläne auf die Vereine und damit auf den TSV 1860 München zukommen würde.

Bereits Anfang März hatte es im Rahmen des Heimspiels gegen den SC Verl eine Aktion gegeben.

Stellungnahme zur Beschlussvorlage zum Umbau des Sechzgerstadions

Am 4. März 2022 forderten Löwenfans beim Heimspiel gegen den SC Verl: “Stadionausbau gemeinsam vorantreiben – für Sechzig, Giesing und München”. In Hinblick auf die Beschlussvorlage zum Umbau des Sechzgerstadions, die am 30. März 2022 im Sportausschuss des Münchner Stadtrats behandelt wird, war man optimistisch, dass es über 2,5 Jahre nach Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie nun endlich losgehen kann mit den Planungen für den Umbau.
Die Beschlussvorlage wurde mittlerweile veröffentlicht. Zunächst haben wir positiv registriert, dass lediglich die Variante 3.4 zur Abstimmung kommt und damit die weitgehendste. Außerdem befürworten wir, dass man sich um eine Markt- anstelle der Amortisationsmiete bemüht, da dies die Voraussetzung für eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung des Stadions ist.
Der Stadtrat soll laut Beschlussvorlage “einer grundsätzlichen Weiterführung des Planungsansatzes Nr. 3.4 […] sowie dem dargestellten weiteren Vorgehen [zustimmen]”. Wir sind sehr enttäuscht, dass der Beschluss lediglich eine “Erneuerung” der politischen Willensbekundung enthält und keinen “Startschuss” der Planungen, der laut begleitendem Statement der 3. Bürgermeisterin Verena Dietl erst ein Jahr (!) später im 1. Quartal 2023 durch einen weiteren Stadtratsbeschluss mit Mittelfreigabe erfolgen soll. Die dann geplante Entscheidung für ein Mietmodell und die Beauftragung von Referat für Bildung und Sport und Baureferat hätte aus unserer Sicht Gegenstand des nun anstehenden Stadtratsbeschlusses im April 2022 sein sollen und nicht erst in einem Jahr. Die Mietermittlung war seit Einreichung des Antrags auf Bauvorbescheid im Dezember 2019 möglich und hat nun schon über 2 Jahre gedauert. Dass jetzt noch ein ganzes weiteres Jahr hinzukommen soll, stößt auf unserer Seite auf Unverständnis.
Darüber hinaus erscheinen die genannten 6 Jahre für Planung und Umsetzung der Ertüchtigung als ungewöhnlich lange. Zum Vergleich: Planungs- und Bauzeit für die Allianz Arena umfassten ca. 3,5 Jahre. Die weitere Verzögerung des Projekts und der Anstieg von Baukosten führen zu immer höheren Gesamtkosten, was im Sinne keines Beteiligten sein kann.
Der langfristige Verbleib des TSV 1860 im Sechzgerstadion ist alternativlos. Ein grundsätzliches Bekenntnis der Löwen zum Standort Giesing gibt es längst, auch wenn das vonseiten der Landeshauptstadt München leider immer wieder anders suggeriert wird. Eine verbindliche Zusage kann es bekanntlich nur geben, wenn ein wirtschaftlicher Spielbetrieb sichergestellt ist. Wir hoffen hier auf die Kompromissbereitschaft der Stadt München, die sie im Zusammenhang mit anderen Sportgroßveranstaltungen bereits unter Beweis gestellt hat und wünschen uns eine Beschleunigung des stark in Verzug geratenen Projekts.
Sechzig im Sechzger und Freunde des Sechz’ger Stadions e.V. im März 2022

20.3.1992 – Heute vor 30 Jahren: Darmstadt 98-TSV 1860 3:1

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Besonderer Modus 1991/92

Zum dritten (!) Ligaspiel in einer Saison zwischen Darmstadt 98 und dem TSV 1860 kam es genau heute vor dreißig Jahren am Böllenfalltor. Die 2. Bundesliga, in die Sechzig vor der Saison nach neun Jahren Bayernliga unter großem Jubel zurückgekehrt war, wurde im Sommer 1991 zum Zweck der Wiedervereinigung des deutschen Fußballs in eine Nord- und eine Südgruppe geteilt. Jeweils zwölf Teams spielten bis Jahresende eine Doppelrunde aus, danach wurden die Ligen jeweils in eine Auf- und eine Abstiegsrunde zu je sechs Vereinen aufgeteilt. Sechzig und Darmstadt trafen sich als 10. und 11. der Tabelle also im Frühjahr wieder. Die beiden Partien im Sommer bzw. Herbst 1991 hatten die Lilien beide mit 2:0 gewonnen.

Guter Start ins Jahr 1992 – dann nach Darmstadt

Die Punkte aus der Hauptrunde wurden in die Abstiegsrunde Süd mitgenommen und die Löwen kamen richtig gut aus den Startlöchern: Siege über Erfurt, in Mainz und gegen den Halleschen FC ließen die Löwenfans vom souveränen Klassenerhalt träumen. Als Tabellenführer der Abstiegsrunde Süd fuhr man an jenem Sonntag Ende März nach Hessen. Leider endete die Erfolgsserie am Bölle: Die Partie entwickelte sich in der 2. Halbzeit zu dem, was man für gewöhnlich als “Skandalspiel” bezeichnet. Aber der Reihe nach. Die Führung der Lilien in der 22. Minute konnte Thomas Ziemer fünf Minuten später direkt ausgleichen. Das erste Tor gegen Darmstadt in dieser Saison nach 207 Minuten. Nur vier Minuten später zirkelte Dirk Bakalorz, der sich schon in Mönchengladbach und Frankfurt einen Namen gemacht hatte, einen Freistoß aus 20 Metern ins rechte untere Eck. Pausenstand: 2:1.

Sechzig hadert mit dem Schiri

Im zweiten Abschnitt versuchte 1860 die im Abstiegskampf sichtlich nervösen Gastgeber unter Druck zu setzen. Dann übernahm der völlig überforderte Schiedsrichter Buchmann aus Leverkusen die Regie: Nach einer guten Stunde schickte er nach einem Foul an Pingel zunächst den Darmstädter Kowalewski zum Duschen. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Dann wurde es kurios: Torschütze Ziemer führte einen Freistoß zu früh aus und erhielt dafür ebenfalls Gelb-Rot. Als nur fünf Minuten später auch Rainer Mauer die Ampelkarte gezeigt bekam, brannten im gut gefüllten Gästeblock einigen Fans die Sicherungen durch: Leuchtkugeln flogen auf’s Feld, die Partie musste drei Minuten unterbrochen werden. Schlusspunkt des Spiels war fünf Minuten vor dem Ende ein äußerst zweifelhafter Elfmeter für die Gastgeber, als die Löwen drauf und dran waren, den Ausgleich zu erzielen. Ein weiterer Ex-Bundesligaprofi bei den Lilien, Gerhard Kleppinger (u.a. für Dortmund und Schalke aktiv) nahm das Strafstoß-Geschenk dankend an.

Am Saisonende der bittere Abstieg

“1:3! 1860 von Schiri verschaukelt”  titelte die tz am nächsten Morgen.
Im vierten Spiel gegen Darmstadt 98 in dieser Saison, am 10. Mai kam es auf Giesing Höhen dann endlich zum ersten Sieg (3:0) gegen die Lilien in dieser Saison. Jubel und Platzsturm im Sechzgerstadion. Den letzten fehlenden Punkt zum sicheren Klassenerhalt verpassten die Löwen dann aber leider eine Woche später beim VfB Leipzig. Und weil die Partien auf den anderen Plätzen auch gegen Sechzig liefen, musste man nachsitzen. Karsten Wettberg wurde gefeuert und in der Relegationsrunde mit dem TSV Havelse und Fortuna Köln stieg 1860 – nach nur einem Jahr Zweitklassigkeit – wieder in die Bayernliga ab.

Die Aufstellung der Löwen am 29. März 1992

Karsten Wettberg schickte heute vor dreißig Jahren folgende Löwen-Elf gegen Darmstadt 98 aufs Feld.

Berg – Hainer – Miller, Maurer, Hinterberger – Örjan Berg, Störzenhofecker, Brunner (23. Hecht), Ziemer – Pingel (74. Heisig), Schmidbauer

Tore:
1:0 Weiss (22.), 1:1 Ziemer (27.), 2:1 Bakalorz (31.), 3:1 Kleppinger (85. Foulelfmeter)

sechzger.de Talk Folge 52: Pokal-Aus in Aubstadt & Vorschau auf Saarbrücken

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Zum sechzger.de-Talk Nummer 52, den Jan moderiert, begrüßen wir wieder mal einen externen Gast, dessen Herz nicht für den TSV 1860 schlägt, sondern für den kommenden Gegner der Löwen: Jens vom Pordcast Studio Blauschwarz. Die Runde wird durch Flo und Christian ergänzt.

Aubstadt: Wenig zum Sport

Die beiden Aubstadt-Fahrer Christian und Flo – die sogar beide auf der knallroten und dennoch irgendwie charmanten 150-Personen-Tribüne untergebracht waren – berichten vom volksfestartigen Drumherum am Samstag im fernen Unterfranken. Allerdings auch von weniger netten Begegnungen mit den Einheimischen. Über den sportlichen Verlauf des Samstags hüllen wir weitgehend den Mantel des Schweigens. Ein kleiner Verdacht, worauf die durchaus kritikwürdige Einstellung der Löwen auf dem Platz zurückzuführen sein könnte, wird auch geäußert.

Reizwörter: Türkgücü, Fanfreundschaft, Relegation 2018

Dann kommt direkt unser Gast ins Spiel. Er hat sein Landespokalspiel diese Woche noch vor sich. Dass der 1. FC Saarbrücken rein rechnerisch am meisten unter dem kompletten Rückzug von Türkgücü aus der 3. Liga leidet, weil ihm satte sechs Punkte abgezogen wurden, betont Jens nochmal deutlich. Da gibt es von uns wenig entgegegenzusetzen. Unter dem Strich einigt sich die Runde aber auf einen Hauptschuldigen an der Misere: Den DFB! Jens berichtet auf Jans Frage von der grundsätzlich eher geringen Sympathie, die man dem TSV 1860 an der Saar entgegenbringt. Das hat natürlich mit der Fanfreundschaft zwischen Lautern und den Löwen zu tun. Aber auch mit der Relegation von 2018. Und obwohl Christian durchaus eine – beruflich bedingte – Affinität zum Gegner vom kommenden Samstag hat, kann auch er Jens die Erinnerung an 2018 nicht ersparen…

Das stets brisante Duell zwischen 1860 und Saarbrücken

Das Spiel am Samstag hat durchaus finalen Charakter: Wer bleibt dran am Spitzentrio aus Magdeburg, Lautern und Braunschweig? Gelingt es dem Sieger vielleicht sogar, nochmal ganz oben – also in Richtung Platz zwei – anzugreifen? Die Runde ist sich in dieser Frage nich ganz einig. Am Aufstieg von Magdeburg gibt es zwar keinen Zweifel. Während jedoch Christian weiterhin Lautern und Braunschweig als Top-Favoriten auf Platz 2 und 3 sieht, hat Jens am Aufstieg des FCK durchaus Zweifel. Und für Flo wird Osnabrück nochmal ins Geschehen eingreifen.

Der sechzger.de Talk Nummer 52 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Gegen Saarbrücken: ein letztes Mal 2G und Maskenpflicht beim TSV 1860

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Westkurve GWS Giesing TSV 1860 Spieltage
Die Westkurve des Grünwalder Stadions in Giesing

Auch beim Heimspiel am Samstag gegen Saarbrücken gilt beim TSV 1860 München noch einmal die 2G-Regel sowie eine Maskenpflicht. Erst am Sonntag werden die Maßnahmen dann beendet.

Verlängerung zunächst angekündigt

Viele Ministerpräsidenten äußerten sich kritisch zu den wegfallenden Regelungen ab dem kommenden Sonntag. Sie drängten auf eine weitere Verlängerung um bis zu vier Wochen. Doch Bundesgesundheitsminister Lauterbach erteilte diesen Forderungen eine Absage.

Eine Handlungsmöglichkeit wurde den Länderchefs noch gelassen. Durch die Erklärung des gesamten Bundeslandes zum sogenannten Hotspot wären die Maßnahmen noch weiter umsetzbar. In Bayern scheitert dies jedoch an der Uneinigkeit in der Regierung. Während die CSU diese Regelung durchaus befürwortete und auch weitere Parteien aus der Opposition noch Bedarf an einer Verlängerung sehen, sind die Freien Wähler ganz klar dagegen. Somit blieb Ministerpräsident Söder nichts anderes übrig, als den Wegfall der Maßnahmen – auch beim Fußball in Bayern – zu verkünden.

Gegen Saarbrücken noch einmal Maskenpflicht beim TSV 1860

So dürfte das Heimspiel am Samstag gegen Saarbrücken vorerst das letzte sein, bei dem der TSV 1860 München auf eine Maskenpflicht hinweisen muss. Die restlichen drei Partien in Giesing gegen Osnabrück, Havelse und Dortmund II können dann endlich wieder wie früher stattfinden. Eine erste Neuerung gibt es bereits an diesem Samstag. Die Plastikdauerkarten sind wieder gültig und müssen verwendet werden, um als Dauerkarteninhaber Einlass zu erhalten.

Wie die Situation hingegen bei den Auswärtsspielen ist, muss jeweils einzeln beobachtet werden. Mecklenburg-Vorpommern hat beispielsweise bereits angekündigt, das Schlupfloch mit der Hotspot-Regelung nutzen zu wollen. Weiter Länder könnten in den kommenden Tagen folgen.

Bild: OR-Pressedienst

Tabellenführer Ottobrunn tritt nicht an: Drei Punkte für die Löwinnen

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TSV 1860 Frauen, Saison 2021/22, Mannschaftsbild, Löwinnen
Die Frauen des TSV 1860 München e.V. in der Saison 2021/22

Erster gegen Zweiten – am Wochenende hätte das Spitzenspiel der A-Klasse der Frauen stattfinden sollen. 18 Punkte hatte der TSV Ottobrunn aus seinen ersten sieben Partien geholt, die Löwinnen folgten mit mit 15 Zählern aus ihren ersten fünf Spielen. Leider muss das Spitzenspiel jedoch ausfallen! Wie das Löwenmagazin berichtet, können die Tabellenführerinnen nicht antreten, weil sie nicht genug Spielerinnen stellen können.

Ottobrunn tritt gegen Löwinnen nicht an

Wie Löwenmagazin-Betreiber Arik Steen im Kommentarbereich bestätigt, hätten die Löwinnen gerne gespielt. Da der Zeitplan jedoch recht straff ist, verzichtet Ottobrunn auf einen Antrag zur Spielverlegung, sodass den Frauen des TSV 1860 die drei Punkte zugesprochen werden. Die Partie am Samstag (19 Uhr) fällt somit aus.

Durch die drei Punkte übernimmt der TSV 1860 kampflos die Tabellenspitze und steht somit kurz vor dem Aufstieg.

Bild: TSV 1860 München e.V.

Ex-Löwe Gary Kagelmacher: 500 Spiele als Profi

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500

Im April wird Ex-Löwe Gary Kagelmacher seinen 34. Geburtstag feiern, doch schon jetzt hat der Uruguayer mit deutschem Pass Grund zur Freude. In seiner langen Karriere kann Kagelmacher nunmehr auf 500 Spiele als Profi zurückblicken.

Stationen bei Real Madrid und AS Monaco

Seine Karriere startete der Verteidiger in Montevideo beim Club Danubio FC, den er auf Leihbasis bereits 2007 verließ, um sein Glück bei Real Madrid zu versuchen. Dort kam er hauptsächlich in der 2. Mannschaft (Castilla) zum Einsatz, durfte im Jahr 2009 jedoch auch einmal in der Primera División ran.

Von 2010 bis 2011 war Kagelmacher in Belgien bei Germinal Beerschot am Ball, ehe er 2012 zur AS Monaco und anschließend zum FC Valenciennes in Frankreich wechselte.

Zwei Jahre ein Löwe

Zur Saison 2014/15 schloss sich der Uruguayer dann dem TSV 1860 an, dem er zwei Spielzeiten treu blieb. Insgesamt bestritt Kagelmacher 58 Ligaspiele für die Löwen, in denen er drei Tore erzielte. Besonders in Erinnerung bleiben dürfte die 2:3-Niederlage gegen den SV Sandhausen am 08.03.2015, als er gleich zweimal für Münchens große Liebe traf.

Nach seiner Zeit in Giesing zog es Kagelmacher nach Israel, wo er für Maccabi Haifa auflief. Nach einer weiteren Station in Belgien (KV Kortrijk) zog es den Verteidiger zurück nach Südamerika.

Kagelmacher: 500 Spiele als Profi

Dort lief Kagelmacher zunächst für Peñarol Montevideo auf, ehe es ihn Anfang 2022 zum Club León nach Mexiko verschlug, wo er nun die Marke “500 Spiele im Profibereich” knackte.

“Ich bin stolz darauf, 500 offizielle Spiele als Profifußballer absolviert zu haben. Ich möchte meiner Familie dafür danken, dass sie in jedem Moment für mich da war. Jedem Verein dafür, dass ich Teil seiner Geschichte sein durfte, meinen Kollegen, Freunden und dem Trainerstab. So geht es weiter und wir wollen mehr!!”

Herzlichen Glückwunsch, Gary!

Bild: Thiago Giardini (pexels.com)