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Sechzig um sieben: Letzte Chance Platz 4

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Nach der Niederlage von Aubstadt ist klar, dass der TSV 1860 München nur über Platz 4 in der Liga die letzte Chance hat, eins seiner Saisonziele zu verwirklichen. Und dazu bedarf es am Samstag unbedingt eines Sieges gegen den 1. FC Saarbrücken.

Sieg gegen Saarbrücken ist Pflicht

Nachdem die Löwen den vermeintlich einfacheren Weg in den DFB-Pokal über Aubstadt und Illertissen nicht eingeschlagen haben, müssen sie es nun über die Liga richten. Dazu hat der Spielplan mit den Saarbrückern einen denkbar schweren Stein in den Weg gestellt. Sie liegen in der Liga einen Punkt vor 1860 und werden mit Wut im Bauch nach Giesing reisen. Denn sie erachten den TSV 1860 München als Hauptprofiteur der Pleite von Türkgücü, während die sich selbst als Hauptleidtragenden sehen und beklagen sich lautstark über Wettbewerbsverzerrung. Wir sind gespannt, wie sich das auf dem Platz äußern wird. Etwas mehr Schaum vor dem Mund würde sicher auch den Löwen gut stehen. Treten sie wieder so schlafmützig wie in Aubstadt auf, werden sie die letzte Chance auf Platz 4 und den Relegationsplatz am Samstag verspielen. Die Vorbereitung beginnt heute um 14:30h mit einem öffentlichen Training (es gilt 2G und Maskenpflicht).

Jobs bei den Löwen

Wer schon immer beim TSV 1860 arbeiten wollte, hat jetzt seine Chance, sich zu bewerben. Die KGaA sucht

  • Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Ticketing in Vollzeit.
  • Praktikant/in (m/w/d) im Bereich Spielbetrieb & Sicherheit.
  • Pflichtpraktikant/in (m/w/d) im Bereich Marketing/Vertrieb (Details folgen).
  • Mitarbeiter/innen (m/w/d) für den Ordnungsdienst.

Besonders das erste Jobangebot gibt Anlass zu Spekulationen. Wird Angelika Frisch – die Giesinger Ikone des Kartenvorverkaufs – in Ruhestand gehen? Eine der letzten Identifikationsfiguren würde die Grünwalder Straße verlassen…

1860 III im Aufstiegskampf

Die höchstklassierte Herrenmannschaft des e.V. spielt in der Kreisklasse um den Aufstieg. Nach dem 2:1 Sieg beim SV Stadtwerke grüßen die Löwen aktuell von Platz 1 der Tabelle. Vielleicht steigt ja die Dritte statt der Ersten auf… Und auch die vierte Mannschaft des TSV 1860 München macht aktuell viel Freude. Das Team ist mittlerweile seit Oktober ungeschlagen.

Sechzger.de Talk Folge 52

Heute gegen Mittag wird wieder der sechzger.de Talk auf unserem Youtube-Kanal und den gängigen Podcast-Portalen veröffentlicht. Jan hat dieses Mal Gäste aus Saarbrücken sowie die altbekannten Christian und Florian zu Gast. Die vier schauen auf die Landpartie in Aubstadt zurück und sprechen mit den Saarbrückern über das Spiel der letzten Chance am kommenden Samstag.

News aus der dritten Liga

Corona-Ausbruch bei Viktoria Köln

“Aktuell würden wir die erforderlichen 16 Spieler nicht zusammenbekommen”, gab Franz Wunderlich (Sportvorstand der Viktoria) dem kicker gegenüber zu Protokoll. Viele Spieler sowie Trainer Olaf Janssen sind aktuell Corona-positiv und können bis Ende der Woche nicht trainieren. Das Ligaspiel am Samstag gegen den BVB II steht vor der Absage.

Prominente Corona-Fälle

Baris Atik, der Top-Torjäger der Liga, wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Der Magdeburger verpasste das 10:0 seiner Mannschaft im Landespokal gegen Halle-Ammendorf. Er soll diese Woche wieder ins Training einsteigen und bereits im nächsten Ligaspiel wieder verfügbar sein. Der Duisburger Trainer Hagen Schmidt infizierte sich ebenfalls. Co-Trainer Bajic leitet stattdessen das Training. Ob Schmidt am Samstag in Kaiserslautern auf der Bank sitzen kann, ist noch unklar.

Jugendspieler von Dynamo Kiev beim VfL Osnabrück im Training

Der 20-Jährige Ukrainer Vikentiy Voloshyn musste wie so viele aus der Ukraine fliehen. Er befindet sich aktuell im Emsland, wo der Kontakt zum VfL Osnabrück zu Stande kam. Er darf sich aktuell als Trainingsgast an der Bremer Brücke fit halten. Voloshyn durchlief die Nachwuchsmannschaften von Dynamo Kiev und kam in der ersten ukrainischen Liga bereits bei Desna Chernigiv zum Einsatz.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in den Löwentag. Wir hoffen, Ihr werdet nicht zu nervös bis Samstag… Wir gehen gemeinsam mit Euch durch diese Woche und halten Euch über den TSV 1860 München und die dritte Liga auf dem Laufenden.

 

 

Neuzugang in der Löwenfamilie: Marcel Bär ist Vater

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Marcel Bär (TSV 1860)
Marcel Bär im Löwentrikot der Saison 2021/22

Es ist endlich da! Marcel Bär freut sich am heutigen Montagabend ganz besonders, denn er ist Vater geworden und kann sein Kind endlich in den eigenen Händen halten.

Marcel Bär ist Vater und freut sich auf Instagram

Es war beim 6:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg II, als sich der Stürmer der Löwen nach dem fünften Treffer des Tages den Ball aus dem Tor schnappte. Marcel Bär hatte soeben ein Tor erzielt, das ganze Stadion jubelte. Den Torjubel bermerkte vermutlich nicht einmal jeder, doch es war ein ganz besonderer. Der 29-Jährige steckte sich den Ball unter das Trikot und den Daumen in den Mund. Ein jeder, der die Situation beobachtete, wusste sofort Bescheid: da ist ein Kind unterwegs! Marcel Bär wird also Vater. Frau Ricarda war zu diesem Zeitpunkt bereits in der 20.Schwangerschaftswoche, wie er nach dem Spiel gegenüber der AZ verriet.

Zuletzt war gar nicht mehr klar, ob der Top-Torschütze den Weg mit nach Aubstadt antreten könne. Schließlich hätte es jeden Moment soweit sein können. Doch sein Kind hatte ein optimales Timing gewählt und erblickte im Beisein des frischgebackenen Papas das Licht der Welt. Die Löwenfans freuen sich mit ihm – und auch darüber, dass der Stürmer so wohl im wichtigen Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken am kommenden Samstag mit von der Partie sein dürfte.

Ein Bärchen für die Löwenfamilie – herzlichen Glückwunsch von der sechzger.de-Redaktion an Ricarda und Marcel!

 

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Ehemaliger Löwen-Trainer Torsten Fröhling bei Schalke 04 II entlassen

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FC Schalke 04 Parkstadion

Von 2013 bis 2015 war Torsten Fröhling beim TSV 1860 beschäftigt. Zunächst betreute er die U21, danach beerbte er Markus von Ahlen als Cheftrainer der Profis. Seit 2018 war Fröhling nun für den FC Schalke 04 II zuständig, wurde heute jedoch bei den Gelsenkirchenern entlassen.

Torsten Fröhling bei Schalke 04 II entlassen

Aktuell steht die 2. Mannschaft der Knappen noch einen Rang über der Abstiegszone, doch Mathias Schober, Direktor der Knappenschmiede, zog dennoch die Reißleine.

“Die U 23 befindet sich in der Regionalliga West nach sechs Spielen ohne Sieg mitten im Kampf um den Klassenerhalt.”

Bei den Löwen war Fröhling u.a. bei der legendären Relegationsschlacht gegen Holstein Kiel an der Linie.

TSV 1860 München IV seit November in der A-Klasse ungeschlagen

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TSV 1860 III IV Dritte Vierte

Der Start in die Spielzeit 2021/22 verlief für die 4. Mannschaft der Löwen überaus holprig. Wochenlang krebste der TSV 1860 IV in den Niederungen der A-Klasse umher und musste sich ernsthaft Sorgen um den Klassenerhalt machen. Dann aber gelang der Turnaround und nun ist die Vierte bereits seit Monaten in der Liga ungeschlagen.

Der TSV 1860 IV auf der Erfolgsspur

Am 30.10. setzte es die letzte Pleite für den TSV 1860 IV. Damals unterlag die Vierte dem TSV Turnerbund München II zuhause mit 1:3. Danach startete die Mannschaft eine großartige Siegesserie, die sie aus dem Tabellenkeller ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle führte. Sechs Dreier in Folge stehen seitdem zu Buche, die Abstiegszone wurde um komfortable acht Punkte hinter sich gelassen.

Am Wochenende siegte die Vierte mit 5:2 beim SC München Süd und durfte sich dabei vor allem bei ihrem viermaligen Torschützen Manuel Mughetto bedanken. Der Torjäger gehört eigentlich zum Kader der 3. Mannschaft, kam dort nach der Winterpause jedoch nicht mehr zum Einsatz.

Restprogramm der Löwen

Durch die Siegesserie hat sich der TSV 1860 IV inzwischen auf Platz 6 der Tabelle vorgearbeitet. Mit 23 Punkten aus 15 Spielen liegt die Vierte sogar nur noch fünf Punkte hinter den Aufstiegsplätzen. Geht da noch was?

Klar ist: Soll die Aufholjagd noch gekrönt werden, sind weitere Punktverluste verboten; zudem müsste die Konkurrenz sich ordentlich gegenseitig Punkte wegnehmen. Hier das Restprogramm unserer 4. Mannschaft:

02.04.: TSV 1860 IV – SpVgg Thalkirchen
05.04.: TSV 1860 IV – FC Viktoria München
07.04.: FC Sportfreunde München – TSV 1860 IV
10.04.: SV/DJK Taufkichen II – TSV 1860 IV
23.04.: TSV 1860 IV – FC Sportfreunde München

An den beiden letzten Spieltagen sind die Löwen spielfrei…

Noch acht Spieltage: Dritte des TSV 1860 spielt um den Aufstieg mit

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TSV 1860 München III (Dritte Mannschaft)

Nach der Niederlage beim FC Ludwigsvorstadt vor einigen Wochen schien das Thema Aufstieg bei der 3. Mannschaft der Löwen in weite Ferne gerückt, zumal man auch den langfristigen, verletzungsbedingten Ausfall eines Leistungsträgers zu beklagen hatte. Nun sieht die (Löwen-)Welt schon wieder deutlich freundlicher aus. Die Dritte des TSV 1860 grüßt von der Tabellenspitze der Kresiklasse und besitzt gute Chancen, zumindest die Relegation zum Aufstieg zu erreichen.

Dritte des TSV 1860 kämpft um den Aufstieg

Ein 3:1 gegen den SC München und zwei hart erkämpfte 2:1-Siege beim SV Stadtwerke und beim TSV 54/DJK München – so die Bilanz aus den letzten drei Partien. Plötzlich mischt die Dritte wieder mit im Rennen um den Aufstieg. Die Konkurrenz vom FC Ludwigsvorstadt bzw. vom FC Espanol patzte am Wochenende und so finden sich die Löwen gar auf Platz 1 der Tabelle wieder. Zwar hat man bei einem Punkt Vorsprung bereits eine Partie mehr absolviert als der FC Ludwigsvorstadt, doch zumindest die Spanier hat man nach Verlustpunkten inzwischen distanziert.

Acht Spieltage vor Schluss hat es die Dritte des TSV 1860 somit selber in der Hand, zumindest die Relegation um den Aufstieg zu erreichen.

Das Restprogramm der Löwen

Eins der Schlüsselspiele in Sachen Aufstieg bestreitet die Dritte des TSV 1860 am 10.04., wenn die Löwen beim FC Espanol antreten müssen. Aber auch die anderen verbleibenden Matches haben es in sich und jeder Punktverlust wäre äußert schmerzhaft.

02.04.: TSV 1860 III – FC Teutonia München
07.04.: TSV 1860 III – FC Wacker München II
10.04.: FC Espanol – TSV 1860 III
23.04.: TSV 1860 III – SV Stadtwerke München
08.05.: SC Amicitia München – TSV 1860 III
14.05.: TSV 1860 III – SpVgg 1906 Haidhausen II
21.05.: TSV 1860 III – TSV Milbertshofen
29.05.: TSV Turnerbund München – TSV 1860 III

Wer weiß? Vielleicht gibt es ja Ende Mai auf der Bezirkssportanlage Agilolfingerstraße ordentlich was zu feiern…

Sechzig am Wochenende: U19 des TSV 1860 schlägt Quelle Fürth klar

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TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Auch zwei Tage nach dem blamablen Auftritt in Aubstadt nervt das Ausscheiden der Profis aus dem Toto-Pokal noch gewaltig. Die Amateure hingegen punkteten auswärts beim Tabellenführer und führten sogar bis in die Nachspielzeit hinein. Für die A-Junioren gab es in der Aufstiegsrunde nach dem 0:0 zum Auftakt diesmal einen deutlichen Sieg. Die U19 des TSV 1860 besiegte die SG Quelle Fürth mit 7:1.

TSV 1860 U19 besiegt SG Quelle Fürth

Bis zur Pause konnte die SG Quelle Fürth die Partie bei der U19 der Löwen einigermaßen offen gestalten und lag “nur” 0:2 zurück. Zum Auftakt hatten die Mittelfranken Mitfavorit SSV Jahn Regensburg sogar einen Punkt abgeluchst, diesmal gab es aber nicht zu holen. Am Ende stand ein klares 7:1 für den TSV 1860, der sich nach zwei Spieltagen auf Platz 2 hinter dem FV Illertissen einnistete. Torschützen für die U19 der Löwen: Kloss (2), Kuhn (2), Zivanovic, Wach, Sür

Dritte übernimmt Tabellenführung

Grund zur Freude gab es auch bei der 3. Mannschaft der Löwen. Während man selber mit 2:1 beim TSV54/DJK München gewann (Tore: Entenmann, Orbegozo Araujo), verlor der FC Espanol beim SC Amicitia und der FC Ludwigsvorstadt kam beim SC München nicht über ein Remis hinaus. Mit 40 Punkten aus 18 Partien hat die Dritte vorerst die Tabellenführung übernommen. Es folgen der FC Ludwigsvorstadt (39/17), der FC Espanol (36/17) und der TSV Milbertshofen (35/18).

Die Ergebnisse im Überblick

Donnerstag, 24.03.

20.00 Uhr: SV Stadtwerke München – 3. Mannschaft 1:2

Freitag, 25.03.

19.30 Uhr: SG Hohenlinden/Forstern – Frauen 1:4

Samstag, 26.03.

09.30 Uhr: FC RW Oberföhring U13 – U11 3:6
10.30 Uhr: U13 – FC Teutonia München U14 2:3
12.00 Uhr: SpVgg Kaufbeuren U13 – U12 6:5
12.30 Uhr: Wacker Burghausen U10 – U9 -:-
13.00 Uhr: U14 – Würzburger Kickers 2:0
14.00 Uhr: TSV Aubstadt – Profis 1:1, 4:3 n.E.
14.00 Uhr: SpVgg Hankofen-Hailing – U21 1:1
16.00 Uhr: U19 – SG Quelle Fürth 7:1
18.30 Uhr: U17 – FC Ingolstadt 04 2:3

Sonntag, 27.03.

10.00 Uhr: U10 – SV Heimstetten U11 8:0
11.00 Uhr: SC München Süd – 4. Mannschaft 2:5
11.00 Uhr: DJK Ingolstadt U12 – U11 0:5
11.30 Uhr: U12 – FC Sportfreunde München U13 0:0
12.00 Uhr: SV Waldperlach U10 – U9 3:10
13.30 Uhr: U13 – Würzburger Kickers 4:0
14.00 Uhr: TSV 54 DJK München – 3. Mannschaft 1:2
16.00 Uhr: U15 – SpVgg Unterhaching 2:1

Montag, 28.03.

19.15 Uhr: SG Aschheim/Helios Daglfing – Senioren B -:-

Dienstag, 29.03.

18.00 Uhr: U21 – SV Donaustauf -:-

Sechzig um Sieben: nach dem Pokal-Aus voller Fokus auf die Liga

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Immernoch etwas schmerzhaft liegt das Pokal-Aus gegen den TSV Aubstadt in der Magengrube. Das nächste Spiel in der 3.Liga wirft allerdings bereits seine Schatten voraus. Am Samstag kommt der 1.FC Saarbrücken in das Grünwalder Stadion. Ordentlich Zündstoff ist daher bereits vorprogrammiert.

Giesinger Gedanken nach dem Pokal-Aus

Thomas Enn hatte sich endlich mal auf ein Finale mit seinem TSV 1860 München gefreut. Die Hallenmasters damals hatte er verpasst und das Toto-Pokal Finale gegen Würzburg fand vor Geisterkulisse statt. Doch seine Löwen wollten ihm bekanntlich diesen Wunsch nicht erfüllen und schieden gegen den Regionalligisten Aubstadt aus. Die Giesinger Gedanken beschäftigen sich mit der Niederlage und somit mit dem Pokal-Aus vom Samstag.

Das erste Ausscheiden im Elfmeterschießen seit Langem

Das möchte man angesichts der eher durchwachsenen Leistungen vom Punkt gerade in der 3.Liga kaum glauben, aber es ist tatsächlich eine gefühlte Ewigkeit her, als die Löwen das letzte Mal im Pokal die Segel streichen mussten nachdem ein Elfmeterschießen verloren gegangen war. Christian Jung blickte am Sonntag zurück in die Vergangenheit und klärt euch auf.

Amateure mit respektablem Unentschieden

Deutlich besser lief es am Wochenende beim TSV 1860 II, der in Niederbayern beim Tabellenführer der Bayernliga Süd zu Gast war. Vor großem Publikum erkämpften sich die Löwen ein Unentschieden, hätten allerdings mit etwas mehr Glück sogar drei Punkte mit nach Giesing bringen können. Kurz vor Schluss fiel erst das Tor für die Gastgeber.

News aus der 3.Liga

Remis im Nachholspiel

Ausnahmsweise nicht wegen Corona, sondern wegen Sturmschäden am Stadion war die Partie zwischen dem VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig verlegt worden. Ursprünglich für den 27.Spieltag geplant wurde diese nun am vergangenen Samstag parallel zum Löwen-Auftritt in Aubstadt durchgeführt. Dabei trennten sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden, was für den TSV 1860 recht gelegen kam.

Halle scheitert an Wernigerode, Magdeburg zweistellig

Noch übler als die Löwen hat es den Halleschen FC erwischt. Trotz Führung unterlag man dem FC Einheit Wernigerode mit 2:1 und schied somit aus dem Landespokal aus. Da im zweiten Halbfinale Tabellenführer Magdeburg den Sechstligisten BSV Halle-Ammendorf mit sage und schreibe 10:0 zurück nach Hause schickte, kann Wernigerode bereits die Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison feiern.

Die Elfmeter-Löwen: Das Ende einer langen Serie

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Was geschah im September 2004?

Quizfrage: Wer erinnert sich noch an den 21. September 2004? An diesem Dienstag Abend vor über 17 Jahren empfing der gerade aus der Bundesliga abgestiegene TSV 1860 in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals den Ligakonkurrenten Eintracht Trier auf Giesings Höhen und schied – nach Elfmeterschießen – aus dem laufenden Wettbewerb aus. Nur 5.800 Zuschauer wohnten dem Ereignis bei und keiner davon konnte ahnen, dass dies für sehr lange Zeit die letzte Spielentscheidung vom Punkt aus in einem Pokalspiel sein sollte, bei der die Löwen den kürzeren zogen. Die Serie hielt bis gestern Nachmittag.

Zehnmal im Elfmeterschießen siegreich

Wenn die englische Fußballnationalmannschaft das Negativbeispiel für Pech und Unvermögen beim finalen Strafstoßduell in Entscheidungsspielen repräsentiert, dann sind die Münchner Löwen wohl ihr Gegenstück. Zumindest in den letzten zwei Jahrzehnten. Zehnmal agierte 1860 seit dem besagten Abend im September 2004 im Elfmeterschießen erfolgreichreich. Fünfmal im DFB-Pokal und genauso oft im bayerischen Landespokal, in dem man seit dem Zweitligaabstieg von 2017 alljährlich antritt, um sich für den Deutschen Pokal zu qualifizieren. In der Saison 2019/20 ließen die Löwen ihre Fans auf dem Weg zum späteren Titelgewinn dreimal zittern: Im Achtelfinale beim TSV 1865 Dachau (6:5), im Viertelfinale gegen Unterhaching (4:3) und schließlich im Geisterspielfinale, das – wegen der Coronabedingten Saisonunterbrechung – erst am 5.9.2020 stattfand. 5:2 hieß es nach dem Strafstoßduell mit den Würzburger Kickers im Sechzgerstadion.

Auch diese Saison wurde fleissig Elfmeter geschossen

Das – erstmals wieder – erfolglose Elfmeterschießen in Aubstadt gestern Nachmittag war auch schon wieder der dritte Krimi dieser Art in der laufenden Spielzeit: In der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde wurde Darmstadt 98 unter Flutlicht im Sechzger mit 6:5 bezwungen und einen Monat später in Burghausen im Totopokal mit 7:6 die Oberhand behalten. Diese Saison waren leider nicht aller guten Dinge drei.

Elfmeter-Duelle als Zweitligist

In den Zweitligazeiten zwischen 2004 und 2017 kam es natürlich zu weit weniger Elfmeterduellen, als in den letzten Jahren mit dem bayerischen Landespokal als zusätzlichem Wettbewerb, bei dem obendrein keine Verlängerung erfolgt, sondern nach ausgeglichenen 90 Minuten direkt zum Duell vom Punkt übergegangen wird. Zweimal stand in diesen Zeiten Gabor Kiraly als Schreckgespenst für die gegnerischen Stürmer im Löwentor: Sowohl beim Sieg über Hertha BSC Berlin am 22. September 2009 als auch vier Jahre später beim Erstrundenspiel beim 1. FC Heidenheim war der Ungar jeweils Garant fürs Weiterkommen. Der Sieg auf der Alb ermöglichte übrigens überhaupt erst das noch vielen Fans präsente, spätere Wiesn-Duell der 2. Runde mit Borussia Dortmund in der ausverkauften Allianz Arena, bei dem sich Sechzig lange Zeit sehr gut verkaufte, am Ende aber mit 0:2 nach Verlängerung geschlagen geben musste.

Elfmeterhelden von heute

Die Elfmeterkiller der Gegenwart heißen Marco Hiller (z.B. gegen Darmstadt) und Tom Kretzschmar (z.B. in Burghausen). Auch beim gestrigen Ausscheiden in Aubstadt hielt Kretzschmar den ersten Schuß der Gastgeber. Half aber nichts, denn seine Kollegen waren nicht in der Lage, ihre eigenen Treffer zu erzielen.
Der Torwart beim letzten verlorenen Elfmeterduell gegen Trier anno 2004 war übrigens Michael Hofmann. Genau jener Hofmann, der vor der gestrigen Partie in Aubstadt der Main-Post berichtet hatte, dass er sich durchaus ein Weiterkommen der Unterfranken vorstellen könne. So schließt sich der Kreis.

 

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Aubstadt: Wieder kein Finale für mich

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Ich bin jetzt 47 Jahre alt und habe in meinem Leben persönlich kein Finale des TSV 1860 München live sehen dürfen. Gestern hielt ich es für möglich, dass mir die Mannschaft die Möglichkeit schenkt, ein Mal ein Finale der Löwen live miterleben zu dürfen. Aber eine uninspirierte Leistung der Löwen sorgte dafür, dass ich weiter von einem Finale der Löwen träumen muss.

Bisher erst zwei Finals in meinem Leben

In meinem Leben gab es bisher erste zwei Mal die Möglichkeit, einem Finale der Löwen beizuwohnen. Das erste war 1996 das Finale im Hallenmasters des DFB in der Dortmunder Westfalenhalle. Für die Jüngeren unter unseren Lesern: Bis ins Jahr 2001 “mussten” die Mannschaften der Bundeliga an einer “Hallenmasters” genannten Serie in der Winterpause teilnehmen und tatsächlich Hallenfußball spielen. Der “Budenzauber” war bei Zuschauern, Vereinen und Spielern leidlich beliebt, wie ein schöner historischer Abriss beim DSF (jetzt sport1) zeigt. 1996 sorgten die Löwen in der Halle für Furore und gewannen das Hallenmasters in Dortmund. Im Finale wurde der HSV mit 6:3 besiegt. Leider konnte ich es damals kurzfristig nicht einrichten, am Finaltag in Dortmund anwesend zu sein. Es bleib also nur, die Live-Übetragung im TV zu verfolgen und den Sieg der vom legendären “Monsterblock” angeführten Löwen zu verfolgen. Einen schönen Rückblick findet Ihr auf der offiziellen Seite unter Kurioses.

Das zweite Finale ist noch gar nicht lange her: am 07.09.2020 besiegten die Löwen im Finale des Toto-Pokals die Würzburger Kickers. Leider musste das Spiel vor Geisterkulisse ausgetragen werden und ich musste diesen Erfolg wieder auf dem heimischen Sofa verfolgen…

Trantütige erste Halbzeit

Vor das erste live zu erlebende Finale für mich hatte die BFV-Auslosung die Hürde TSV Aubstadt im Halbfinale gestellt. Eine lösbare Landpartie, dachte man im Vorfeld. Der aktuell 7. der Regionalliga Bayern müsste doch eigentlich zu schlagen sein. Das hatten sich die Spieler wohl auch gedacht und den dafür nötigen Aufwand ziemlich unterschätzt. Von Beginn an war Aubstadt giftiger, ging aggressiver in die Zweikämpfe und kaufte den Sechzgern den Schneid ab. Sechzig agierte seltsam blutleer und ideenlos. In der Halbzeit war die Meinung im Auswärtsblock einhellig: Aubstadt war besser und es würde einer gewaltigen Steigerung bedürfen, um hier als Sieger vom Platz zu gehen.

Die Löwen verkacken es

Die kam auch. Alledings nur kurzfristig für etwa zehn Minuten nach der Pause. Dann hatte Aubstadt die klassenhöheren Löwen wieder unter Kontrolle. Als Aubstadt in der 67. Minute dann in Führung ging, wirkte das immerhin wie ein Weckruf für die Löwen und sie begannen endlich aktiver am Spiel teilzunehmen und arbeiteten sich sogar Chancen heraus. Nach einem Missverstädnis in der Aubstädter Defensive konnte Marcel Bär zum 1:1-Ausgleich ins leere Tor einschieben. Danach gab es sogar noch die Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen. Wenn die Löwen über 90 Minuten so aufgetreten wären wie nach dem 1:0, wären sie gestern locker als Sieger vom Platz gegangen. So mussten sie ins Elfmeterschießen, über das ich gerne den Mantel des Schweigens hüllen möchte.

Also wieder kein Finale im Stadion für mich

Damit steht Aubstadt im Finale um den Toto-Pokal und wir stehen mit leeren Händen da. Schade, dass diese nicht allzu hohe Hürde nicht genommen werden konnte. Aber das Auftreten der Mannschaft war einfach zu lätschert und an einigen Spielern ging die Partie sichtlich vorbei. Ich muss also weiter warten auf das erste Finale mit den Löwen im Stadion. Nach aktuellem Stand wird das wahrscheinlich nicht das DFB-Pokalfinale 2023 sein. Aber vielleicht erfüllen mir die Löwen ja doch irgendwann einmal den Lebenstraum, ein Finale mit ihnen erleben zu dürfen.

TSV 1860 II gewinnt um ein Haar bei Tabellenführer Hankofen-Hailing

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SpVgg Hankofen Hailing Gegen Den TSV 1860 München In Der Bayernliga Süd

Der TSV 1860 München II hat gegen die SpVgg Hankofen-Hailing wie auch im Hinspiel spät einen Gegentreffer hinnehmen müssen. Die Löwen nehmen trotzdem einen wichtigen Punkt mit zurück nach Giesing.

TSV 1860 II schafft um ein Haar Auswärtssieg gegen Hankofen-Hailing

Lange Zeit mussten die rund 1.200 Zuschauer im Maierhofer-Bau-Stadion in Leiblfing ohne Tore auskommen. Dann aber schickte Lasse Lehmann Jeremie Zehetbauer auf die Reise, der den Pass mit seinem Abschluss zum späten Treffer für den TSV 1860 II beim Tabellenführer Hankofen-Hailing veredeln konnte (81.). Die Sechzig Amateure zeigten eine tolle Partie in Niederbayern beim Ligaprimus, der die Tabelle mit großem Vorsprung anführt. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Frank Schmöller nach Abpfiff.

Doch die Gastgeber schafften es noch zum Ausgleich zu kommen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit fiel der Gegentreffer, es blieb wie auch im Hinspiel beim 1:1-Unentschieden. Kapitän Matthias Lazar konnte für Hankofen-Hailing den Treffer erzielen. György Szekely im Tor der Löwen konnte den Treffer nicht verhindern.

Leon Tutic Bei Ecke Gegen SpVgg Hankofen Hailing In Der Bayernliga Süd

Mit einer absolut ausgeglichenen Bilanz von je neun Siegen, Unentschieden und Niederlagen liegt der TSV 1860 II – natürlich – auf Platz 9 der Bayernliga Süd und hat aktuell sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Das nächste Heimspiel steigt bereits am kommenden Mittwoch. Mit dem SV Donaustauf treffen die Löwen direkt auf den nächsten Hochkaräter. Der SVD liegt aktuell auf dem 3.Platz in der Bayernliga Süd. Anpfiff ist um 18:60 Uhr an der Grünwalder Straße.

Aufstellung TSV 1860 II:  1 Szekely, 8 Spennesberger, 11 Fofanah (75. 7 Neziri), 14 Sponer (C), 15 Auburger (90. 13 Zech), 16 Heigl, 17 Rother, 18 Tutic, 19 Zehetbauer, 23 Lehmann, 29 Judge

Tore:  0:1 Zehetbauer (81.), 1:1 Lazar (90.+2)