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Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Verl: Giesinger Nächte sind lang

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grünwalder stadion mit flutlicht blick von der tegernseer landstraße in richtung stehhalle

Es ist keine zwei Wochen her, da war saure-Gurken-Zeit angesagt im Löwenkosmos. Die sehr enttäuschenden Auftritte gegen Türkgücü und Halle lagen den Löwenfans schwer im Magen. Die Aufstiegsplätze waren nur noch mit dem Fernglas zu erkennen. Nun, drei Spiele und drei Siege später, sind die Aufstiegsplätze zwar immer noch ein Stück weg, aber auf jeden Fall ohne optische Hilfsmittel zu erkennen. Und die gute Ausgangslage verleitet die Löwenfans zu einer diesen unverhofften Giesinger Party-Nächte.

Solide Leistung sorgt für den dritten Sieg in Folge

Grund für die ausgelassene Stimmung und die lange Partynacht war der gestrige 2:0-Sieg unserer Löwen gegen den SC Verl. Die Löwen spielten von Beginn an zielstrebigen Fußball. Auch wenn Verl einen starken Beginn hatte und es etwas dauerte, bis der TSV 1860 München seine Dominanz zeigen konnte. Ein Doppelschlag von Biankadi (per sehr sehenswertem Scherenschlag) und Bär (per ebenso sehenswertem Außenrist-Schlenzer) war gestern ausreichend, um die drei Punkte einzufahren. Verl wehrte sich in der zweiten Halbzeit tapfer, aber Sechzig ließ quasi keine Chancen zu und fuhr so die Punkte 7, 8 und 9 innerhalb von nur sieben Tagen ein. Kategorie unspektakulärer Arbeitssieg.

Eine dieser magischen Giesinger Nächte beginnt

Trotz klirrender Kälte war der Grünspitz nach dem Spiel gut gefüllt und diverse Male schallte ein laustarkes “Auf die Löwen” durch Giesing, bevor man das Klirren anstoßender Bierflaschen vernehmen konnte. Wie ich das liebe! Mit Löwen auf ein gutes Spiel anstoßen, das Spiel besprechen, fachsimpeln über die nächsten Spiele und einfach gut gelaunt sein. Das hat mir in der Corona-Zeit sowas von gefehlt und ich bin wirklich glücklich, dass es wieder möglich ist, in Gemeinschaft etwas zu feiern.

Giesinger Nächte sind lang

Temperaturbedingt verschoben wir uns dann taktisch klug in den Trepperlwirt. Dort nahm die Party ihren weiteren Lauf. Löwinnen und Löwen aller Altersklassen waren anwesend, die größten Löwenhits aller Zeiten liefen in Endlosschleife und immer wieder wurde die Mannschaft besungen. Außerdem war der Zapfhahn natürllich im Dauerbetrieb und eine bierselige Nacht nahm ihren Lauf. Die Erkenntnis “Giesinger Nächte sind lang” bleibt am nächsten morgen. Und dass man in meinem fortgeschritten Alter die Giesinger Nächte nicht mehr ganz so lang werden lassen sollte… Aber man muss die Feste feiern wie sie fallen!

Feiern in diesen Zeiten?

Irgendwie habe ich heute ein latent schlechtes Gewissen, dass ich es so habe krachen lassen gestern. Die weltpolitische Lage ist alles andere als rosig, nur ein paar hundert Kilometer von uns herrscht Krieg. Menschen müssen unvorstellbares Leid über sich ergehen lassen und aus Ihrer Heimat fliehen. Ich bin trotzdem dankbar, dass die Löwen und meine Freunde mir gestern so einen schönen Abend beschert haben und ich wenigstens ein paar Stunden Ablenkung genießen konnte. Außerdem können wir Löwenfans stolz auf unsere Hilfsbereitschaft sein. Die Sachspenden stapelten sich am Grünspitz kubikmeterweise und ein Soli-Shirt mnit gelb-blauem Löwen drauf war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Der Reinerlös wird für die Kriegsopfer gespendet. Beim nächsten Heimspiel gibt es die nächste Auflage.

Spenden der Löwenfans für die Ukraine
Die letzten Soli-Shirts

Weiter so Löwen! Auf und neben dem Platz!

Perfekte englische Woche: TSV 1860 besiegt auch den SC Verl

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TSV 1860 SC Verl Anzeigetafel

3:1 beim FSV Zwickau, 2:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern – die ersten beiden Partien der englischen Woche hatten die Löwen bereits erfolgreich gestaltet. Gegen den abstiegsbedrohten SC Verl sollte der dritte Sieg in Folge gelingen und am Ende gelang dies dem TSV 1860 auch durch Tore von Merveille Biankadi und Marcel Bär.

TSV 1860 empfängt den SC Verl

Michael Köllner hatte die Startelf im Vergleich zum Sieg gegen den FCK einmal umgebaut. Für Dressel rückte der zuletzt gesperrte Neudecker in die Mannschaft und sollte das Spiel der Löwen lenken. In den ersten 20 Minuten agierten die Gäste aus Ostwestfalen jedoch clever und hielt die Löwen vom eigenen Tor fern.

Stattdessen erspielte sich der SC Verl einige Möglichkeiten, während der TSV 1860 deutlich öfter reagieren musste als er agieren konnte. Dann aber wurde Münchens große Liebe  aktiver und das reichte, um eine Vorentscheidung zu erzwingen.

Biankadi und Bär sorgen für das 2:0

In der 26. Minute setzte sich Yannick Deichmann auf rechts durch, flankte zur Mitte und fand Merv Biankadi. Dieser setzte zum Scherenschlag an und versenkte die Kugel unhaltbar zum 1:0 für die Löwen. Traumtor!

Keine fünf Minuten später dann der nächste Geistesblitz von Biankadi. Diesmal glänzte er als Vorbereiter, schickte Bär steil und dieser vollendete stakrk zum 2:0 (30.). Was für wunderbare Minuten im Grünwalder Stadion!

Kurz vor der Pause hatte Akono zwar den Anschlusstreffer für den SC Verl auf dem Schlappen, doch Hiller rettete 1860 die Zwei-Tore-Führung in die Pause.

Die Löwen klettern auf Platz 6

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel bot sich Bär die hundertprozentige Chance zum dritten Treffer, doch diesmal scheiterte er völlig freistehend an Thiede. Sechzig agierte in der Folge sehr überlegt, ließ Verl kommen und versuchte die sich bietenden Räume zu nutzen.

Leider geriet der letzte Pass in dieser Phase oft etwas zu ungenau, im Großen und Ganzen schaukelte die Mannschaft von Michael Köllner den 2:0-Sieg jedoch äußerst souverän über die Zeit. Durch den dritten Sieg in Folge kletterten die Löwen vorerst auf Platz 6 der Tabelle.

Die Statistik zum Sieg

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia, 20 Deichmann – 5 Moll, 8 Tallig (74. 11 Greilinger), 19 Biankadi (90. 34 Freitag) – 31 Neudecker (63. 14 Dressel) – 7 Lex (C) (63. 16 Goden) , 15 Bär (74. 22 Linsbichler)

Bank:
40 Kretzschmar, 28 Mannhardt, 32 Gresler, 39 Morgalla

Tore:
1:0 Biankadi (26.), 2:0 Bär (30.)

Liveticker: TSV 1860 München – SC Verl (29.Spieltag)

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Sechzger De Liveticker Sc Verl Tsv 1860 München 1200x628

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 29.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SC Verl!

Zwei Spiele, zwei Siege und sechs Punkte: der TSV 1860 München eröffnet zuhause in Giesing den Spieltag und empfängt den SC Verl. sechzger.de begleitet das heutige Duell live aus dem Grünwalder Stadion und mit Bildern sowie Eindrücken aus Giesing.

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia, 20 Deichmann – 5 Moll, 8 Tallig (74. 11 Greilinger), 19 Biankadi (90. 34 Freitag) – 31 Neudecker (63. 14 Dressel) – 7 Lex (C) (63. 16 Goden) , 15 Bär (74. 22 Linsbichler)

Bank:
40 Kretzschmar, 28 Mannhardt, 32 Gresler, 39 Morgalla

Tore:
1:0 Biankadi (26.), 2:0 Bär (30.)

Die Personalsituation

Die Langzeitverletzten Staude (Herzmuskelentzündung), Wein (Ermüdungsbruch) und Willsch (Trainingsrückstand) fallen weiterhin aus. Niki Lang stellt aller Voraussicht nach für heute abend noch keine Option dar, befindet sich aber bereits wieder im Training. Nathan Wicht ist ebenfalls wieder auf dem Platz, muss aber noch weiter an die Mannschaft herangeführt werden.

Richard Neudecker kehrt nach seiner kuriosen Gelbsperre in die Startaufstellung zurück. Das hat Michael Köllner in der LÖWENRUNDE angekündigt.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Stefan Lex hat bisher vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung droht ihm daher ein Spiel Pause. Außerdem muss auch Michael Köllner aufpassen. Er hat bereits drei Gelbe gesehen und müsste bei einer vierten ebenfalls ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SC Verl außer im Liveticker noch verfolgen?

Heute können mehr als 7.500 Zuschauer im Sechzgerstadion dabei sein. Die Ankündigung der Staatsregierung kam erst spät am gestrigen Abend, dennoch können die Löwen zumindest ein paar mehr Tickets als zuletzt gegen Kaiserslautern anbieten. Für die Fans daheim gibt es hingegen leider keine guten Nachrichten, nämlich kein Free-TV. Das Spiel wird also nicht kostenlos im deutschen Fernsehen zu sehen sein.

Für Abonnenten von MagentaSport besteht allerdings wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Zudem ist das Löwen-Radio vor Ort und geht für euch live auf Sendung. Die Moderatoren Gilbert Kalb und Jan Mauersberger führen euch durch die 90 Minuten, an dessen Ende hoffentlich unsere Löwen punkten können.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – SC Verl (29. Spieltag)

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Winningers Wirtshaus Weisheiten TSV 1860 München SC Verl

Freitag Abend, Giesing, Flutlicht! Es wird mal wieder angerichtet sein für 90 wunderbare Minuten im schönsten Stadion der Welt. Der TSV 1860 empfängt den SC Verl in Giesing und Bernd Winninger präsentiert Euch in seinen Wirtshaus Weisheiten die Stärken und Schwächen der Ostwestfalen.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – SC Verl

In knapp acht Minuten legt Euch Bernd Winninger dar, wieso die Löwen den heutigen Gegner zwar nicht fürchten müssen, ihn aber doch respektieren sollten. Auf welche Spieler muss der TSV 1860 beim SC Verl besonders aufpassen? Welche Taktik kann zum Erfolg führen? Und treten die Gäste unter ihrem neuen Trainer Michel Kniat anders auf als unter Vorgänger Guerino Capretti?

Wer sich noch etwas mehr Zeit nehmen möchte, um sich mit dem SC Verl auseinanderzusetzen, der darf sich gerne Bernd Winningers ausführliche TAKTIKTAFEL zu Gemüte führen. Es lohnt sich!

TSV 1860 München – SC Verl (29.Spieltag): Ergebnistipp Christian Siebert

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Christian Siebert Expertentipp Vor TSV 1860 München SC Verl Mit Sechzger.de Logo

Letzte Woche lag Korbinian Holzer bei unserem Ergebnistipp goldrichtig. Für die heutige Partie haben wir einen anderen Weg gewählt – und sind uns jetzt einfach nur noch sicher, dass es heute drei weitere Punkte für den TSV 1860 München gibt. Warum? Weil Christian Siebert es so vorhersagt – und er muss es schließlich wissen…

Der Ergebnistipp auf Facebook: viel Arbeit für die deutsche Post

3:1-Auswärtssieg in Zwickau, danach ein 2:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern. Viele Löwenfans, die beim Ergebnistipp auf Facebook teilgenommen haben, lagen mit ihrem Tipp richtig und erhalten in den kommenden Tagen Post von uns. Nach aktuellem Stand sind ganze 26 Briefe auf der Reise und die richtigen Tipper werden wie angekündigt mit Aufklebern von sechzger.de belohnt. Eine Löwin hat sogar direkt nacheinander beide Ergebnisse (Zwickau und Lautern) genau vorhergesagt.

Doch es geht noch besser! Bereits zum vierten Mal tippte ein Mann aus der Nähe von Hannover das, was auch nach 90 Minuten auf der Anzeigetafel zu lesen war. Nach einem Erfolg in der letzten Spielzeit folgten in dieser Saison richtige Tipps bei den Auswärtsspielen in Würzburg und Köln. Zuletzt sagte er auch den Sieg gegen Kaiserslautern korrekt voraus. Spontan entschieden wir uns daher, dem Namen dieser Kategorie alle Ehre zu machen. Denn wer vier Mal richtig liegt, hat ja offensichtlich Ahnung und kann gestrost als Experte betitelt werden!

Christian Siebert tippt auf den nächsten Sieg für den TSV 1860

Gesagt, getan und auch Christian war direkt Feuer und Flamme. Die Wettscheine dürfen nun gefüllt werden, denn hier kommt der Tipp für das heutige Spiel des TSV 1860 München gegen den SC Verl von Christian Siebert.

Nach zuletzt (besonders gegen unsere teuflischen Freunde) zwei starken Auftritten, setze ich wieder auf Sieg und sage 3:1 für unsere Löwen. Einmal Löwe, Immer Löwe!!!!

Gegen dieses Ergebnis dürfte sicherlich niemand etwas einzuwenden haben. Erst recht nicht Christian, denn sollte sich sein Tipp bewahrheiten, gehen erneut Aufkleber auf die Reise in den Norden. Es wäre das fünfte Mal – und sicherlich nicht das letzte…

TSV 1860 – SC Verl: die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München gegen Verl. Die Ostwestfalen sind nicht mehr so gut wie vergangene Saison. Sie kämpfen gegen den Abstieg. Mit Abgängen von Spielern wie Janjic, Yildirim oder Ritzka ist das auch nicht verwunderlich.

In welcher Systematik können wir Verl gegen den TSV 1860 München erwarten? Der neue Trainer Michél Kniat ersetzt seit 15.02. Guerino Capretti, der mittlerweile in Dresden eine neue Aufgabe übernommen hat. Er wird seine Mannschaft, wie auch Capretti vor ihm, vermutlich im 4-3-3 auf den Platz schicken. Gegen den Ball verschiebt sich 4-3-3 vom System des Gegners abhängig im Mitteldrittel entweder zu einem 4-4-2 oder zu einem 4-2-3-1. Das Credo des SC Verl ist nach wie vor attraktiver Offensivfußball mit hoch angelegtem Pressing.

Es fällt natürlich auf, dass Schlüsselspieler wie Ritzka, Yildirim oder Janjic fehlen. Yildirim nahm auf der rechten Seite ein ums andere mal die linke Abwehrseite der Gegner auseinander und auch gegen den Ball hatte er eine Zweikampfquote vorzuweisen, die für einen Außenstürmer sehr hoch war. Dem Team fehlen die Abgänge des Sommers sehr, deshalb ist die Mannschaft nicht mehr schlagkräftig genug und muss sich mit dem Abstiegsgespenst herumschlagen. Erschwerend kommt hinzu, dass Verl nach Duisburg die zweitmeisten Tore (50) fängt. Das heißt aber nicht, dass Verl an einem Tag, an dem alles passt, nicht trotzdem den jeweiligen Gegner ärgern könnte.

Die wichtigsten statistischen Werte

  • Ballbesitz: 51%
  • Passgenauigkeit: 79%
  • Defensive Zweikampfquote: 59%
  • Flankengenauigkeit: 32%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 8,05

Das Spiel des SC Verl

Die Verler haben an ihrem erfolgreichen Spielstil der vergangenen Saison kaum etwas verändert. Der Sport Club setzt darauf, mit viel Ballbesitz den Gegner in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Im Vergleich mit der letzten Saison klappt das aber nur ungenügend. Das hat vor allem zwei Gründe. Ob Knieat nun, nachdem das erste Spiel unter seiner Regie mit einer Niederlage endete, etwas ändert, weiß ich nicht. Laut transfermarkt.de ist – wie auch bei seinem Vorgänger Capretti – das von ihm bevorzugte Spielsystem das 4-3-3.

Defensive

Auf den ersten Blick spielen die Verler defensiv ähnlich aggressiv wie letzte Saison im Pressing. Der Wert der Pressingintensität (PPDA) hat sich im Nachkommabereich sogar zugunsten der Verler verändert. Dennoch ist Verl das Team mit der zweitschlechtesten Abwehr. Das hängt damit zusammen, dass der PPDA Wert nicht den Erfolg der Aktionen gegen den Ball in den pressingrelevanten Zonen anzeigt. Einen Wert (PPDA in Abhängigkeit von gewonnenen Zweikämpfen und abgefangenen Pässen in den pressingrelevanten Zonen) könnte ich anhand der Daten, die mir vorliegen nur auf einzelne Spiele, aber nicht auf die gesamte Saison ausrechnen. Bei der defensiven Zweikampfquote sind die Verler im Vergleich zu letzter Saison um siebzehn Plätze gefallen. Man kann also durchaus erahnen, wo das größte Problem im Spiel gegen den Ball liegt.

Auch bei Luftduellen steht Verl im Tabellenkeller. Mehr als 20% aller Gegentore kassiert Verl durch Kopfbälle. Ob das allerdings ein großer Vorteil für den TSV 1860 sein wird, da bin ich mir nicht sicher. Einerseits sind die Löwen selbst nicht unbedingt die Kopfballstärkste Mannschaft in der Offensive, und zweitens ist es bei uns mit der Flankengenauigkeit diese Saison auch nicht unbedingt weit her. Allerdings hat der TSV 1860 in den vergangenen drei Spielen bei diesem Wert stark zugelegt. Gegen Halle, Zwickau und Kaiserslautern liegt die Flankengenauigkeit der Sechzger bei rund 44% und damit knapp 10% über dem zuvor erreichten Schnitt. das ist durchaus gut.

Offensive

Wenn die Verler Offensive jedoch ins Rollen kommt und sie ihr Kombinationsspiel aufziehen können, sind die heutigen Gäste durchaus in der Lage, den Gegnern Paroli zu bieten. Mit 37 Toren liegt Verl im Mittelfeld bei erzielten Treffern. Vor allem Corboz (heute gesperrt) mit seiner Übersicht und Rabihic mit seiner technischen Finesse steuern die variabel vorgetragenen Angriffe des SC Verl effektiv. Der TSV 1860 darf sich keine Konzentrationsschwächen erlauben, sonst schepperts hinten irgendwann.

Zusammenfassend kann man nun über die Verler sagen, dass sie zwar durchaus bemüht sind, die Spielweise der letzten Saison mit frühen Ballgewinnen und hohem Druck auf den gegnerischen Strafraum, weiterzuführen. Dass die frühen Aktionen gegen den Ball nicht funktionieren, hat dies aber bisher meist verhindert.

Stärken und Schwächen des 4-3-3

Stärken: Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante, die Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor, sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen: Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnützen können. Die dabei entstehenden Räume befinden sich meist auf den Außenbahnen. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld, Verl versucht dieses Manko mit offensiven Flügelverteidigern, die aufrücken, zu kompensieren.

Schlüsselspieler

Defensive

Leihtorwart Niclas Thiede (#40) kam in der Sommerpause vom SC Freiburg. Er hat dem Verler Eigengewächs Robin Brüseke sofort den Rang abgelaufen. Sehr stark bei der Strafraumbeherrschung und auch in Puncto Reflexe bisher kaum Schwächen offenbarend, liegt seine schlechte Gegentorquote klar an den Spielern vor ihm. Statistisch gesehen hätte er bisher in jedem Spiel einen Treffer mehr kassieren müssen. Man könnte daraus schlussfolgern, er hält alle drei Spiele zwei sogenannten unhaltbare Schüsse.

Die Innenverteidigung ist durch den verletzungsbedingten Ausfall von Daniel Mikic (#4) sehr geschwächt. Seit Mikic fehlt, bekommt Verl pro Spiel ein Tor mehr als mit ihm. Das muntere Wechselspiel bei den Innenverteidigerpaaren hat die Situation nicht verbessert. Einerseits kann man vor keinem Spiel sicher sein, wer auf den beiden Positionen in der Innenverteidigung spielt. Andererseits lebt gerade dieser Mannschaftsteil von Kontinuität und guter Abstimmung untereinander. Wer also ist abgesehen vom verletzten Mikic die Schlüsselspieler in der Innenverteidigung.

Die besten Werte in den individuellen Schlüsselstatistiken auf diesen Positionen haben Cottrell Ezekwem (#3) (ehemals in der 3. Mannschaft der Löwen aktiv) beim Kopfballspiel und abgefangenen Pässen, sowie Frederik Lach (#15) bei den defensiven Zweikämpfen und bei der Passgenauigkeit. Ob einer der beiden jedoch zum Einsatz kommt und dann das Prädikat “Schlüssselspieler” auch verdient, ist unsicher. Ob der Winterneuzugang und altbekannte Spieler an der Grünwalder Straße, Aaron Berzel (#22), eine Rolle spielt, ist ebenfalls offen.

Mittelfeld

Sowohl gegen den Ball als auch im Aufbauspiel der Verler, ist der defensive Mittelfeldspieler Tom Baack (#5) eine wichtige Stütze. Seine statistischen Werte in den für diese Position entscheidenden Kategorien sind, abgesehen von den gewonnenen Kopfballduellen, alle überdurchschnittlich. Defensive Zweikampfstärke gepaart mit hoher Passgenauigkeit und einer für diese Position eigentlich ungewöhnlichen hohen Dribbelstärke, machen Baack offensiv wie defensiv zu einem wichtigen Baustein im Verler Spiel.

Kapitän Maël Corboz (#27) ist normalerweise Dreh- und Angelpunkt in der Verler Offensive. Sein sehr gutes Passspiel, die Geschwindigkeit, wie er sich entwickelnde Situationen erfasst, gepaart mit seinem Tempo sind im Spiel nach vorn Gold wert. Im Dribbling kann er sich jedoch eher selten durchsetzen. Im Spiel gegen den Ball arbeitet er gut nach hinten mit. Defensive Zweikämpfe anzunehmen und auch dann und wann auch eine Grätsche auszupacken gehören bei ihm zum guten Ton. Den Löwen dürfte durchaus zugute kommen, dass der Amerikaner heute gesperrt fehlen wird. Ihn zu ersetzen wird Verl nicht 1:1 schaffen.

Sturm

Elf Vorlagen (Top Wert in der Liga) und drei Treffer hat Kasim Rabihic (#9) bereits zu Buche stehen. Die sturminternen Rotation der jeweils mit ihm im Angriff aufgestellten Spieler, lässt den Beobachter meist schwer sagen, welcher der drei Spieler nun tatsächlich Mittel- oder Außenstürmer ist. Rabihic kann überall im Sturm auftauchen und auch allein eine Defensivreihe auseinandernehmen. Mit Putaro und Akono hat Rabihic zwei gute Abnehmer für seine Vorlagen. Seine extrem hohe Passgenauigkeit führt dazu, dass er im Schnitt zwei Schussvorlagen pro Spiel gibt. Er spielt somit die meisten sogenannten Schlüsselpässe in der dritten Liga. Mit seiner Dribbelstärke und ohne Angst, in direkte Duelle zu gehen, ist er zudem der am dritthäufigsten gefoulte Spieler der Liga. Dieser Spieler ist brandgefährlich und kann, wenn seine Mannschaft defensiv funktioniert, Spiele alleine entscheiden. Ob er das während seiner Zeit bei den Amateuren des TSV 1860 gelernt hat?

Fazit

Der TSV 1860 München hat gegen Verl ganz klar die Chance, drei Punkte zu holen. Mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen im Rücken muss man den Ostwestfalen von Anfang an zeigen, wer Herr im Sechzgerstadion ist – ganz nach dem Motto “Hier regiert der TSV”!

Wenn auf Seiten der Sechzger konsequent gegen den Ball gearbeitet wird und das Pressing – im Raum zur Angriffssteuerung oder Mann gegen Mann zur frühen Balleroberung – funktioniert, kann man auch das gute Offensivspiel der Ostwestfalen im Keim zum Erliegen bringen.

Bei Ballbesitz werden die Sechzger, wenn sie schnell genug spielen, gegen das 4-3-3 vermutlich Räume auf den Außenbahnen finden. Von dort kann, je nachdem wie Verl verschiebt, um die Außenspieler des TSV 1860 zu stellen, entweder mit Flanken oder über Kombinationen ins Zentrum der Box hineingearbeitet werden.

Der Fokus für die Löwen muss ganz klar auf den gegen Lautern und Zwickau gezeigten Tugenden liegen. Offensives Spiel auch gegen den Ball und Einsatzwille sowie Laufbereitschaft, zusammen mit einer hohen Pressinglinie und einer hohen Defensivlinie, um die Räume für Verl so eng wie möglich zu machen, können den Erfolg bringen.

Dass man die Chance hat zu gewinnen heißt nicht zwangsläufig, dass das auch geschehen wird. Ich bin aber zuversichtlich, dass die Spieler des TSV 1860 München gegen Verl wieder alles dafür tun werden. Mit dem richtigen Matchplan und den richtigen Ideen in der Offensive wird das mit dem Sieg gegen den SC Verl klappen.

So könnte Verl beginnen

 

Datenquelle: Wyscout

Spende kurzerhand verdoppelt: 520,- Euro für die Ukraine-Hilfe

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TSV 1860 München VIP

Spende vom Tempel München kurzerhand verdoppelt: 520,- Euro für die Ukraine-Hilfe

Eigentlich hatten wir von sechzger.de gestern 1 x 2 VIP-Karten für das heutige Spiel TSV 1860 München – SC Verl versteigert, die uns vom offiziellen 1860-Partner Tempel München Piercing & Tattoo zur Verfügung gestellt worden sind.

Zum Auktionsende um 18:60 Uhr lag das Höchstgebot bei 220,- Euro, abgegeben von Oskar Dernitzky. Kurz danach bot Benedikt Niedergünzl 300,- Euro. Aber eigentlich eine Minute zu spät. Was tun?

Für Thomas & Stephan vom Tempel eine leichte Entscheidung. Sie hatten für das Spiel vier VIP-Karten und wollten ursprünglich „nur“ zwei versteigern. Bei dieser Summe fiel die Entscheidung jedoch leicht und sie gaben kurzerhand ihre eigenen Karten auch noch zur Versteigerung. Schließlich haben sie ja auch noch ihre Dauerkarten in der Stehhalle.

Somit geht eine 520,- Euro Spende an die Ukraine Hilfe. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen Bietern.

Sechzig im Sechzger mit Aktion rund um Heimspiel gegen den SC Verl

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Grünwalder Stadion mit Flutlicht

Ende März soll es endlich soweit sein. Die Beschlussvorlage zum Grünwalder Stadion findet ihren Weg in den Sportausschuss der Stadt München. Genau darauf zielt eine Aktion von Sechzig im Sechzger ab. Sie findet zum heutigen Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SC Verl statt.

“Stadionausbau gemeinsam vorantreiben”

Neben der Verbreitung eines Flyers über die sozialen Medien sowie die Homepage der Initiative werden diese auch in Papierform rund um das Grünwalder Stadion erhältlich sein. Weitere Aktionen am Spieltag sind geplant. Gelobt wird, dass endlich beide Parteien an einem Tisch sitzen und sich in konstruktiver Zusammenarbeit befinden. Gleichzeitig wird erwähnt, dass der Ausbau des Sechzgerstadions als Bestandteil des Koalitionsvertrags durchaus auch eine politische Komponente hat.

Sechzig im Sechzger erwartet beim Umbau eine Umsetzung gemäß der Machbarkeitsstudie, die unter anderem eine Erweiterung auf 18.105 Zuschauer und eine Vollüberdachung vorsieht. Mit der Modernisierung wäre die Zweitligatauglichkeit des Sechzgerstadions gesichert.

Die Stellungnahme von Sechzig im Sechzger im Wortlaut

Stadionausbau gemeinsam vorantreiben – für Sechzig, Giesing und München

Im Juni 2019 veröffentlichte die Stadt München die Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Sechzgerstadions. Gut ein Jahr später folgte der positive Bauvorbescheid: Das Vorhaben gemäß Machbarkeitsstudie ist möglich und es liegen keine Einwände vor! Vor allem im vergangenen Jahr 2021 hat dann leider alles deutlich länger gedauert als geplant und als wir alle uns gewünscht haben. Knackpunkt war die Ermittlung einer marktüblichen Miete. Nach nicht zielführenden Schuldzuweisungen in der Öffentlichkeit gibt es seit Ende 2021 einen konstruktiveren Austausch zwischen der Landeshauptstadt München und dem TSV 1860.

Die Beschlussvorlage zum Stadionausbau befindet sich derzeit in der Fertigstellung und wird noch im März 2022 im Sportausschuss behandelt, bevor sie in der nächsten Vollversammlung dem Münchner Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt wird. Die Erweiterung des Sechzgerstadions ist Bestandteil des Koalitionsvertrags der Stadtregierung und das Projekt erfährt parteiübergreifend Zustimmung. Einem positiven Stadtratsbeschluss steht also nichts im Wege!

Wir erwarten einen Ausbau des Sechzgerstadions gemäß Vorbescheid mit Erweiterung der Kapazität auf 18.105 Plätze, Zweitligatauglichkeit, den Erhalt des Stadioncharakters, eine verbesserte wirtschaftliche Nutzung inkl. angemessener Konditionen sowie die angekündigte Einbindung von uns Fans bei der genaueren Planung.

Im Namen unserer UnterstützerInnen hoffen wir, dass alle Beteiligten die zuletzt konstruktive Zusammenarbeit fortführen und den Stadionausbau gemeinsam vorantreiben!

Der Donnerstag in der Zusammenfassung: Sechzger.de mit Spendenaktion

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Spendenaktion zugunsten der Ukraine

Sechzger.de hat für alle Löwenfans gestern eine tolle Auktion gestartet: Der oder die Höchstbietende ergatterte zwei VIP-Tickets für das Heimspiel gegen den SC Verl (heute um 19 Uhr, Grünwalder Stadion). Die Karten beinhalten einen reservierten Tisch und Verpflegung in der VIP-Alm ab zwei Stunden vor dem Spiel und nach dem Spiel, Bus-Shuttle ins Stadion und 2 Plätze auf der Haupttribüne. Die Tickets werden vom offiziellen Löwenpartner Tempel München Piercing & Tattoo zur Verfügung gestellt. Bis 18:60 Uhr konnten die Löwenfans auf Facebook mitbieten.

Der Erlös geht zu 100% an die Ukraine-Nothilfe. Dank zwei hoher Gebote bei der Spendenaktion wurde aus den zwei Karten spontan vier. Damit konnte eine tolle Summe von 520€ erzielt werden. Neben der Spendenaktion gibt es weitere Initiativen, um der Ukraine in der aktuellen Zeit zu helfen.

Neu im e.V.-Shop: Wembley Kunstwerk

Am 19.05.1065 traten die Löwen im Wembley Stadion vor knapp 100.000 Zuschauern gegen West Ham United an. Künstler Adrian Sylaj erinnert mit seinem Leinwandbild “Löwenlegenden”, das seit heute im Onlineshop des TSV 1860 München eV zu erwerben ist, an das unvergessliche Finale im Wembley.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von TSV München von 1860 e.V. (@tsv1860muenchenev)

 Im Format 60 cm x 60 cm zeigt der Künstler die Legenden von Münchens großer Liebe in Wembley. Ein Exemplar der limitierten Auflage kostet 60 Euro.

Erhältlich ist das Bild ab sofort HIER!

Folge 48 des Sechzger.de-Talks online

In der neuesten Ausgabe unterhalten sich Bernd, Flo und Gast Mario über die beiden vergangenen Drittliga-Siege gegen Zwickau und Kaiserslautern. Außerdem wird der Fokus auf die heute anstehende Partie gegen den SC Verl gelegt.

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Blick zurück: Sieg am 03.03.1984 gegen Ampfing

3:5 hieß es am dritten März 1984 in Ampfing, als die von Bernd Patzke trainierte Löwenelf zum Nachholspiel im Isenstadion antrat. Danach sollten leider jedoch drei Niederlagen folgen, ehe der TSV 1860 wieder mit einem fulminanten 6:1 gegen Fürth in die Spur zurückfand und und eine Siegesserie starten konnte.

Alles zu dieser nun 38 Jahre zurückliegenden Partie und was Gerhard Polt mit Ampfing auf sich hat, lest ihr hier.

U19 gewinnt Testspiel gegen Deisenhofen

Die U19 hat sich vor der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga in guter Form präsentiert: vor 60 (was sonst) Zuschauern am Mittwochnachmittag an der Grünwalder Straße sorgte die Elf der Löwen durch Tore von Moritz Bangerer, Devin Sür und Anton Cindric beim 3:0 Endstand für klare Verhältnisse. Für die A-Senioren lief es hingegen nicht so prickelnd.

Köllner warnt vor verfrühter Euphorie

Zudem fand gestern die Pressekonferenz vor dem heutigen Abendspiel in Giesing statt. Michael Köllner trat dabei auf die Bremse und richtete einen Appell in Richtung Löwenfans. Zudem gab es Updates zu der aktuellen Personalsituation.

Neues aus der Dritten Liga

Berlin mit neuem Trainer

Viktoria Berlin heißt der Gegner für die Löwen in der kommenden Woche. Erneut wird das Spiel am Freitag stattfinden. Gestern hat der Verein aus der Hauptstadt einen neuen Trainer präsentiert, nachdem Muzzicato entlassen wurde.

Rafati: 1860 hätte Elfmeter kriegen müssen

Beim Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern ging Marcel Bär im Strafraum der Gäste gegen den ehemaligen Hachinger Alexander Winkler zu Boden, jedoch blieb die Pfeife von Schiedsrichter Martin Petersen stumm. Eine Fehlentscheidung, wie Babak Rafati im Nachgang analysierte: “Nach einer Flanke in den Strafraum will Bär in zentraler Position zum Ball, wird dabei aber von Winkler am Trikot festgehalten und zu Boden gerissen. Das Halten ist ursächlich für das Zufallkommen, sodass ein Foulspiel vorliegt. Eine Fehlentscheidung, weiterspielen zu lassen. Hierbei wäre nur eine gelbe Karte vorgeschrieben. Rot deshalb nicht, da Bär keine Ballkontrolle hat, die ein wichtiges Kriterium für einen Platzverweis ist.” Glücklicherweise war diese Szene am Ende nicht spielentscheidend.

25 Regionalligisten beantragen Drittliga-Lizenz

Neben den 20 aktuellen Drittligamannschaften haben auch 25 Clubs aus den derzeitigen Regionalligen die Lizenz für Deutschlands dritthöchste Spielklasse für die Saison 2022/2023 beantragt:

West: Rot-Weiss Essen (1.), Fortuna Köln (2.), Preußen Münster (3.), Rot-Weiß Oberhausen (4.), Wuppertaler SV (5.)

Südwest: FSV Mainz 05 II (1.), SV Elversberg (2.), SSV Ulm (3.), TSV Steinbach-Haiger (4.), Kickers Offenbach (5.)

Bayern: SpVgg Bayreuth (1.), Bayern München II (2.), 1. FC Schweinfurt (3.)

Nordost: BFC Dynamo (1.), Lok Leipzig (2.), Energie Cottbus (3.), Carl Zeiss Jena (4.), Berliner AK (6.), SV Babelsberg (8.)

Nord: VfB Oldenburg (1.), Werder Bremen II (2.), Weiche Flensburg (4.), Teutonia 05 Ottensen (5.), HSV II (7.), VfB Lübeck (8.)

 

Heiß über 1860: “Man muss der Mannschaft das Vertrauen aussprechen.”

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Meisterlöwen des TSV 1860 im August 2021
Meisterlöwen des TSV 1860 im August 2021

Jeden Winter das gleiche Szenario. Gebetsmühlenartig wird – die wirtschaftlichen Voraussetzungen komplett missachtend – aus einer medialen Richtung gefordert, die Löwen sollten doch ihren viel zu schmalen Kader unbedingt verbreitern. Widerspruch kommt nun von einem Meisterlöwen. Fredi Heiß setzt auf Kontinuität und unterstützt diesbezüglich den beim TSV 1860 eingeschlagenen Weg.

Heiß fordert Vertrauen ins Team des TSV 1860

Wer wurde nicht alles als potentieller Mölders-Nachfolger ins Spiel gebracht und gefordert? Fredi Heiß, mit dem TSV 1860 Meister, Pokalsieger und Finalteilnehmer im Europapokal,  offenbart in der AZ einen anderen Blick auf die Dinge.

“Wenn ich immer höre, dass man sich im Winter unbedingt hätte verstärken müssen? Wer soll denn da kommen und sofort funktionieren? (…) Und wenn du einen holst, kann dann Marcel Bär performen? Er ist nach dem Aus von Sascha Mölders ins Rollen gekommen, da muss man ihm Vertrauen aussprechen – und der ganzen Mannschaft.”

Blick auf die kommende Saison

Zwar wünsche auch Heiß sich von den Löwen mehr Konstanz und den Aufstieg in die 2. Bundesliga, rückte jedoch auch ein weiteres Thema in den Fokus.

“Sie müssen jetzt auch schauen, dass sie für die nächste Saison eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen.”

Wollen wir hoffen, dass die Verträge von Hiller, Neudecker & Co so bald wie möglich verlängert werden…