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1. FC Kaiserslautern – TSV 1860 (4. Spieltag): Ergebnistipp Bene Lankes

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Löwenstüberl-Wirt Bene Lankes
Bene Lankes, Wirt im Löwenstüberl

Fußballer, Fan, Musiker, Wirt – Bene Lankes ist ein Tausendsassa und ständig aktiv! Kein Wunder, dass es der Wirt des Löwenstüberls (und von Thomi’s Kuchl in Perlach) zu etwas gebracht hat und man gerne in seinen Lokalitäten zu Gast ist. Heute tippt er für uns die Auswärtspartie der Löwen beim 1. FC Kaiserslautern.

Bene Lankes tippt auf einen Sieg der Löwen

Früher stand Bene Lankes selber in der Kurve, nun ist er täglich ganz nah dran am Geschehen. Als Wirt des Löwenstüberls gehen Spieler und Verantwortliche täglich beim ihm ein uns aus. Hoffentlich trügt ihn sein Eindruck von der Mannschaft nicht, denn er ist optimistisch für das Auswärtsspiel in Kaiserslautern.

“Die Löwen gewinnen 2:1 durch Tore von Richy Neudecker und Niki Lang!”

Wer den Sieg der Löwen – so Bene denn Recht behält – in Gesellschaft feiern möchte, der sei herzlich ins Löwenstüberl eingeladen. Dort wird das Match auf sechs großen Bildschirmen übertragen. Reservierungen sind nicht notwendig, Ihr könnt also auch spontan vorbeikommen!

Fußball, Musik & Gastronomie

Dass Bene Lankes früher selber gegen den Ball getreten hat (u.a. bei Weiß-Blau Sechzgerstadion), wissen die wenigsten. Dass er die Löwen als Fan unterstützt hat, ist schon eher bekannt. Als Musiker auf diversen Volksfesten haben ihn inzwischen tausende Leute mit seiner Band 7Promille kennengelernt. So richtig ins Bewusstsein der Löwenfans bugsierte sich Lankes jedoch, als er das Löwenstüberl am Trainingsgelände übernahm. Der Start war aufgrund der Pandemie eher holprig, doch jetzt läufts gut und Lankes kann sich auf seine Gäste verlassen. Service und Qualität passen bestens und so sind auch die Besucher des Löwenstüberls hochzufrieden mit ihrem Wirt und seinem Team.

Titelbild mit Genehmigung von Bene Lankes (Facebook)

TAKTIKTAFEL: 1.FC Kaiserslautern – TSV 1860 München (4.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel unseres TSV 1860 München beim 1. FC Kaiserslautern.

Unsere Freunde vom Betzenberg sind denkbar schlecht in die neue Saison gestartet. Nur ein Punkt und noch kein eigenes Tor bei bereits fünf Gegentreffern weisen die Roten Teufel bisher auf. Vier dieser Gegentore wurden am vergangenen Sonntag gegen den Aufsteiger aus Berlin kassiert. Da stellt sich die Frage, ob der 1. FC Kaiserslautern wirklich so schlecht ist oder ob der Schein hier trügt.

Die bisherigen statistischen Werte des 1. FC Kaiserslautern

  • Ballbesitz 61%:39%
  • Passgenauigkeit 79%
  • Defensive Zweikampfquote 65%
  • Flankengenauigkeit 24,5%
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 7,38

Wo hakt es bei den Pfälzern?

Trainer Marco Antwerpen lässt die Roten Teufel diese Saison bisher immer im auch letzte Saison bisweilen praktizierten 4-2-3-1 antreten. Wenn man sich die bisherigen Saisonstatistiken ansieht, ist die damit erzielte Ausbeute sowohl bei den Toren als auch bei den Punkten eigentlich deutlich zu niedrig. Zwei Sachen fallen allerdings eklatant negativ auf wenn man die bisher absolvierten Spiele des 1. FCK ansieht. Erstens fehlt in manchen Momenten der nötige letzte Schritt in der Defensive, um Schüsse des Gegners entscheidend zu stören bzw. zu verhindern. Zweitens ist das Stellungsspiel der Lauterer noch nicht auf dem Niveau, das nötig ist, um Zweikämpfe um den Ball zu vermeiden und stattdessen die Balleroberung stärker über abgefangene Pässe zu gestalten.

Von den defensiven Zweikämpfen gewannen die Betzebuwe zwar meist mehr als ihre Gegner, aber abgesehen vom Spiel gegen Eintracht Braunschweig wurden einfach zu viele davon überhaupt in gefährlichen Zonen geführt. So verwundert es nicht, dass sowohl der SV Meppen als auch Viktoria Berlin sehr viele Chancen im und um den Strafraum herum verbuchen konnten. Auch defensive Kopfbälle in den entscheidenden Zonen verliert der 1. FCK bisher gerne in hoher Anzahl.

PPDA und Ballbesitzquote top, aber…

Das Stellungsspiel der Mannschaft von Marco Antwerpen gegen den Ball ist wie oben angemerkt ebenfalls stark verbesserungswürdig. Im Pressing ist das Anlaufverhalten bei den Lauterern dagegen durchaus gut. Mit einer PPDA von 7,38 über drei Spiele kann man durchaus leben. Die Aktionen gegen den Ball gehen allerdings oft ins Leere und zwingen die Gegner bisher nicht unbedingt zu hastigem Spiel und dadurch auch nicht zu Fehlern. Hier muss der 1. FC Kaiserslautern noch besser werden. Auch was das Antizipieren von Laufwegen angeht, ist das noch nicht das Gelbe vom Ei. Daraus resultieren die wenigen abgefangenen Pässe im gegnerischen Spielaufbau.

Die hohe Ballbesitzquote bei den Roten Teufeln von im Schnitt 61% sieht auf dem Papier wunderbar aus. Schaut man sich an, wie die Passwege verlaufen, muss man zu dem Schluss kommen, dass der “Alibipass” für viele der Spieler in der Hintermannschaft beim Spielaufbau ein adäquateres Mittel zu sein scheint als zu versuchen eine progressive Aktion zu starten. Der Pressingdruck, den die Lauterer bisher aushalten mussten, ist allerdings in allen drei bisherigen Saisonspielen ebenfalls hoch gewesen. Wenn man dann keinen wirklich guten Spieleröffner auf dem Platz hat oder sich dieser – aus welchem Grund auch immer – nichts zutraut, wird aus viel Ballbesitz viel Ballgeschiebe im Mittelfeld.

Im Sturm ist die Welt noch ok

Bekommen die Lauterer den Ball allerdings ins letzte Drittel des Gegners, brennt dort durchaus der Baum. In allen Spielen bisher hatten die Roten Teufel bisher mindestens zwei hochkarätige Chancen und auch die Schussanzahl konnte mit der des Gegners mithalten oder wie im Spiel gegen Braunschweig diese sogar übertreffen.

Betrachten wir die letzte Saison in dieser Rubrik schon öfter zum Einsatz gekommene xG- und die xGa-Statistik des 1. FC Kaiserslautern, sollte Antwerpens Mannschaft theoretisch mit 5:5 Toren und 4 Punkten im Tabellenmittelfeld rangieren. Das sind klare Anhaltspunkte, an denen man sich orientieren kann, um die tatsächliche Klasse der momentan definitiv unter Wert geschlagenen Elf vom Betzenberg richtig einordnen zu können.

Ein Riesenpfund, das den 1. FCK momentan obendrein drückt, sind die neun Spieler auf der Verletztenliste. Vor allem bei der Besetzung des Mittelfelds ist momentan große Kreativität beim Coach der Pfälzer gefragt.

Wo ist Lauterns 4-2-3-1 zu knacken?

Nach den bisherigen Eindrücken muss eine spielstarke Mannschaft wie der TSV 1860 München gegen den 1.FCK mit spielerischen Mitteln, also mit flachem und schnellem Spiel über die Flügel oder einem breitgezogenen Zentrum und mit einer gewissen Rotation beim zweiten Stürmer neben Sascha Mölders temporeiche variable Attacken gegen die Lauterer fahren. Damit möglichst schnell Verwirrung in der Hintermannschaft erzeugt wird. Sobald die Lauterer Spieler in der Defensive die Zuordnung verlieren, wird die Abwehr löchrig und es tun sich Chancen auf.

Die Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren. Denn die Wege um einen Spieler zu doppeln sind relativ weit, sodass die Dopplung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, denn dadurch bietet sich für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Die Schlüsselspieler

Der Keeper

Matheo Raab (#40) im Tor hat den bisherigen Stammkeeper Spahic verdrängt und steht nun als Nummer eins im Kasten. Warum Antwerpen in Raab den besseren Keeper sieht, liegt augenscheinlich an seinen starken Reflexen. Sowohl im Spiel gegen den SV Meppen als auch im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach konnte der erst 21-Jährige sein Team mit mehreren Glanzparaden im der Partie halten.

Abwehr

Als defensiven Schlüsselspieler in der Innenverteidigung würde ich beim 1. FCK eigentlich Alexander Winkler (#4) sehen, der bisher aber noch auf keinen Startelfeinsatz kam. Ob sich das mit der Verletzung von Götze, der allerdings abgesehen vom Spiel gegen Braunschweig im Mittelfeld eingesetzt wurde, ändert, vermag ich nicht zu sagen. Für mich wäre Winkler in der Innenverteidigung gesetzt. Die beiden jungen Senger und Tomiak scheinen mit dieser Aufgabe ohne erfahrenen Abwehrchef etwas überfordert. Mit der Verletzung von Götze rechne ich damit, dass Tomiak ins Defensive Mittelfeld vorrückt und Winkler den Part des Abwehrchefs in der Innenverteidigung übernimmt.

Mittelfeld

Mike Wunderlich (#28), der als Urgestein der Kölner Viktoria geltende und nun in die Pfalz gewechselte Mittelfeldspieler, kann alles was man können muss. Speziell seine gefährlichen Standards und harten, genauen Schüsse aus der zweiten Reihe aber auch seine Übersicht, Passgenauigkeit und Dribbelstärke gepaart mit seiner Erfahrung machen Mike Wunderlich klar zu einem Schlüsselspieler – und das nicht nur beim 1.FCK. Wunderlich wäre eine Bereicherung für jedes Team dieser Liga.

Der 27-jährige Jean Zimmer (#16) kam während des letzten Wintertransferfensters leihweise aus Düsseldorf zu den Pfälzern. Offensiv ist er seither in den meisten Spielen der auffälligste Akteur auf dem rechten Flügel. Steinhart wird ihn und seine Flankenläufe aber sicher unter Kontrolle bringen.

Sturm

Daniel Hanslik (#19) kam bereits letztes Jahr zur Leihe von den Störchen aus Kiel in die Pfalz. Nun haben ihn die Pfälzer fest verpflichten können. Mit 44% gelungenen Aktionen ist er für einen Spieler im Sturmzentrum sehr effektiv bei allem, was er tut. Knapp die Hälfte seiner Schüsse bringt er so aufs Tor, dass der Torhüter Arbeit bekommt. Bei drei Balleroberungen von ihm pro Spiel in der 3.Liga sieht man auch, dass er im Pressing gut gegen den Ball arbeiten kann und sich für Defensivaufgaben nicht zu schade ist.

Fazit: können die Löwen den 1.FC Kaiserslautern schlagen?

Die Truppe des 1. FCK ist sicherlich keine, die man unterschätzen darf. Sobald Trainer Antwerpen es schafft, dass einerseits die Nervosität und Hektik vor dem gegnerischen Kasten schwindet und andererseits vor allem im Zentrum besser verteidigt wird, kann Lautern mit dem zur Verfügung stehenden Spielermaterial sicherlich mehr leisten als bisher gezeigt wurde.

Ob das für das Spiel am Samstag schon gelten kann, werden wir sehen. Der TSV 1860 München hat in jedem Fall die Chance dort zu punkten. Ob es einer oder drei werden, werden wir sehen. Wir haben eine starke Mannschaft mit exzellenten Technikern, die Kaiserslautern so wie sie in den letzten beiden Ligaspiele aufgetreten sind definitiv Probleme bereiten kann. Wenn die Roten Teufel jedoch bis Samstag ihre Fehlerketten sowohl offensiv als auch defensiv abstellen können, wird es eng.

Ich bin allerdings der Meinung, dass der TSV 1860 München dort mit breiter Brust hinfahren kann. Michael Köllner wird den richtigen Matchplan ausgeben. Das Team wird dann alles dafür tun, ihn umzusetzen.

Für die Löwen gilt es ganz klar die Anfangsnervosität, die in den vergangenen Spielen gezeigt wurde, abzulegen und von Beginn an mit voller Konzentration im Match zu sein und diese über die gesamte Spielzeit aufrecht zu halten. Wenn das gelingt, ist ein Sieg am Betzenberg für die Sechzger absolut möglich.

Mögliche Aufstellung des 1.FC Kaiserslautern gegen den TSV 1860 München

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Datenquelle: wyscout

1.FC Kaiserslautern – TSV 1860 München: die Wirtshaus Weisheiten

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Bernd Winninger Wirtshaus Weisheiten
Winningers Wirtshaus Weisheiten, Bernd Winninger

“Winningers Wirtshaus Weisheiten”. Die wichtigsten Informationen zum Gegner des TSV 1860 München. Das ist diesmal der 1. FC Kaiserslautern – und die Informationen gibt es auch diesmal wieder kompakt zusammengefasst und zum Anhören.

Die WWW zum Spiel 1.FC Kaiserslautern – TSV 1860 München

Bevor zur Mittagszeit die ausführliche TAKTIKTAFEL erscheint, hat Taktikfuchs Bernd Winninger auch heute wieder seine Ausführungen in einer Sprachnotiz festgehalten. Damit können Löwenfans sich auf der bevorstehenden Auswärtsfahrt über das System austauschen und fachsimpeln. Alle, die es lieber ausführlich mögen, müssen sich noch bis 11:30 Uhr gedulden.

 

Personalisierung für TSV 1860 – Köln startet trotz Inzidenz über 35

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Westkurve Grünwalder Stadion mit Fans in Zeiten von Corona

Die Löwen reisen morgen zum 1.FC Kaiserslautern. Nur drei Tage später trifft der TSV 1860 München dann im Heimspiel bereits auf Viktoria Köln. Die Personalisierung der Tickets für dieses Spiel startet heute mittag.

Englische Wochen bei den Löwen: erst waren es die zwei Spiele im Toto-Pokal gegen Birkenfeld sowie Saas-Bayreuth und nun spielt auch die 3.Liga unter der Woche. Der 5.Spieltag wird am Dienstag und Mittwoch ausgetragen. Insgesamt stehen an beiden Tagen je fünf Spiele unter Flutlicht an.

Personalisierung beim TSV 1860 für Spiel gegen Köln: diese Daten brauchen die Löwen

Alle Löwen, die bei der Rudelbildung erfolgreich waren und eines der 4.225 Tickets ergattern konnten, finden ab dem heutigen Tag um 12 Uhr ihre Karten im Abschnitt “Reservierte Karten” in ihrem Account im Online-Ticketshop. Nachdem diese dann in den Warenkorb gelegt wurden, startet die Personalisierung der Tickets für das Spiel des TSV 1860 gegen Viktoria Köln. Hierzu werden Vorname, Name, Geburtsdatum und eine Kontaktinformation des Stadionbesuchers (E-Mail Adresse oder Telefonnummer) benötigt.

Sobald dieser Schritt geschafft ist, können die Tickets bequem per print@home ausgedruckt werden. Die Löwen bieten darum, alle Tickets in DIN A4 auszudrucken.

Solltet ihr euch noch unsicher sein, wer am Dienstag mit in das Grünwalder Stadion geht, empfiehlt es sich, mit der Personalisierung noch etwas zu warten. Denn eine Umschreibung der Karte kostet wegen dem hohen Aufwand jeweils 5€.

4.225 statt 7.500 – oder doch nur 5.000?

Dass der Aufwand sich trotz Überschreitung der 35er Marke bei der Inzidenz lohnt, scheint sicher zu sein. Denn die auf Bundesebene erarbeiteten Änderungen sollen bis spätestens Montag auch im Bundesland Bayern gelten. Entgegen der letzten Monate soll hier tatsächlich einmal kein Sonderweg gegangen werden. Stattdessen werden die Regelungen für Zuschauer beim Profifußball 1:1 übernommen. Damit würde die 35er Inzidenz ersatzlos entfallen und bis zu 7.500 Zuschauer könnten bei Spielen des TSV 1860 im Grünwalder Stadion dabei sein. Diese Regelung gilt inoffiziell bereits jetzt, sodass die Stadt theoretisch bereits für den kommenden Dienstag dieses Publikum erlauben könnte.

Für das Spiel gegen Viktoria Köln waren in der Rudelbildung allerdings nur die aktuelle Höchstgrenze von 4.225 Tickets erwerbbar. Offenbar lässt das aktuelle Hygienekonzept in Abstimmung mit der Stadt nur diese Anzahl an Zuschauern zu. Knackpunkt hierbei ist unter anderem die Bildung von 10er Rudeln, die in anderen gesellschaftlichen Bereichen wie Restaurants auch möglich ist ohne dass sich die Kunden vorher kannten und zusammengeschlossen haben. Für Spiele der Löwen beziehungsweise beim Profifußball in der Stadt München ist dieses Vorgehen hingegen nicht erlaubt.

Auch die dritte Bürgermeisterin Verena Dietl spricht im Format “Auf an Ratsch” in der Westkurve mit Roland Hefter von einer aktuellen Obergrenze von “bissl über 5.000”. Selbst diese haben die Löwen bisher allerdings nicht genutzt. Möglicherweise ist auch hier das aktuell vorliegende Hygienekonzept der Grund. Aber auch 4.225 Löwen werden reichen, um die Mannschaft des TSV 1860 München unter Flutlichtatmosphäre nach vorne zu peitschen. Womöglich schaffen es Mannschaft und Fans dann gemeinsam, drei Punkte zu erzielen.

Sechzig um Sieben: Kommt nun die Lockerung für Zuschauer?

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Eine weitere Woche neigt sich dem Ende entgegen. Das heißt für uns: Sechzge im Einsatz, oida! Morgen geht es nach Kaiserslautern und am Dienstag sind die Löwen daheim in Giesing schon wieder gefragt. Da passt es zeitlich gut, dass es wohl zeitnah eine Lockerung bezüglich der Zuschauer beim Profifußball in Bayern geben soll. Außerdem werfen wir einen kurzen Blick auf einen neuen Fanclub und auf die Viktoria aus Berlin.

Alles auf einen Blick für das Duell in Kaiserslautern

Bei sechzger.de gab es gestern eine kurze Zusammenfassung, welche Regelungen bezüglich Bezahlung und 3G-Regel wichtig sind für einen Besuch im Fritz-Walter-Stadion. Zuvor empfing der TSV 1860 München die Pressevertreter in der Löwenrunde vor dem Duell mit den Roten Teufeln. Ein Junglöwe wird dabei seine Premiere im Kader der Profimannschaft feiern.

Lautern : Sechzig im Free-TV

Für alle, die den Weg in die Pfalu nicht antreten, gibt es gute Nachrichten. Das kommende Duell gegen die roten Teufel aus Kaiserlautern auf dem Betzenberg wird im Free-TV gezeigt. Gleich drei öffentlich-rechtliche Sender zeigen (neben dem zahlungspflichtigen Service von Magenta Sport) die Partie: Der Bayerische Rundfunk, der SWR und der SR. Natürlich lässt sich das Spiel auch ganz hervorragend im Liveticker von Sechzger.de verfolgen.

Profisport in Bayern: mehr Zuschauer durch Lockerung?

Wie der Münchner Merkur erfahren haben will, soll in Bayern ab dem kommenden Montag eine neue Regelung hinsichtlich der Zuschauerbelegung der Stadien im Profisport gelten. Während nach der derzeit noch geltenden Corona-Verordnung des Freistaats ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 nur noch 1.500 Zuschauer zugelassen sein sollen, fand im Kabinett der Bayerischen Staatsregierung wohl ein Umdenken statt. Die Regelung der 35er-Inzidenz soll ersatzlos entfallen. Das bedeutet, dass bis zu einer Inzidenz von 50 das gilt, was bislang nur unter 35 galt. 50%-Auslastung in Stadien, maximal 25.000 Zuschauer, Alkoholverbot, nur Sitzplätze, Maskenpflicht (außer am Platz) und 3G-Nachweispflicht. Die neue Regelung soll angeblich ab Montag gelten. Trotz steigender Inzidenzzahlen in München (derzeit über 37) wäre somit das nächste Heimspiel mit 50%iger Belastung durchführbar. Am kommenden Dienstag geht es in Giesing gegen Viktoria Köln. Ob die Lockerung für Zuschauer auf dieses Spiel allerdings bereits einen Einfluss hat, darf aufgrund der kurzen Zeit bezweifelt werden.

Fanclub “BlueStar 1860” will zur Löwenfamilie beitragen

In Hohenlinden, im Osten von München, ist ein neuer Fanclub geboren: Gründer Sebastian Roß hat “BlueStar 1860” ins Leben gerufen. “Wichtig ist, einen Teil zur außergewöhnlichen Löwenfamilie beizutragen”. Im Fokus stehe der Zusammenhalt. “Unser Ziel ist es, ein Fanclub für Jung und Alt zu werden”, so Roß. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 18,60 Euro.

Frauen des TSV 1860 mit neuen Trikots

Die TSV 1860 Frauenmannschaft freut sich über ihre neuen Trikots. Zukünftig werden sie auch in den dunkelblauen Auswärtstrikots auflaufen können. Gestern postete die Mannschaft die neue Bekleidung beim Beflocken auf Instagram. Die erste Einsatzgelegenheit bietet sich allerdings erst wieder Anfang September.

Boxlöwin auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft

Jessica Vollmann vom TSV 1860 München kämpft am morgigen Samstag um den Titel der Deutschen Meisterin. Nach dem Sieg im Halbfinale am gestrigen Tag ist ihr die Vizemeisterschaft zumindest schon einmal nicht mehr zu nehmen. Selbstverständlich wird sie aber trotzdem alles geben, um den Titel zu erreichen. Viel Erfolg dabei!

Neues aus der 3. Liga

Viktoria Berlin knackt Drittligarekord

Drittliga-Neuling Viktoria Berlin hat nach drei Spieltagen in der neuen Spielzeit einen neuen Rekord in der Dritten Liga aufgestellt: Keiner Mannschaft gelang es bislang, nach 3 Spieltagen 9 Punkte und zudem eine so gute Tordifferenz (10:1) vorzuweisen. An Letzterer arbeiteten die Hauptstädter erfolgreich beim Heimspiel gegen den nächsten 1860-Gegner Kaiserslautern. Die Pfälzer wurden mit 4:0 wieder nach Hause geschickt.

4.Spieltag der 3.Liga

Heute abend bietet sich der Viktoria gleich die nächste Gelegenheit, um auf Torejagd zu gehen. Im dritten Heimspiel der Saison empfangen die Berliner den Halleschen FC. Los gehts im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark um 18:60 Uhr.

TSV 1860 in Kaiserslautern auswärts: Bargeld, Corona-Tests & mehr

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1. FC Kaiserslautern, Betzenberg
1. FC Kaiserslautern, Betzenberg

Die wichtigsten News bzw. Regelungen zum Auswärtsspiel des TSV 1860 beim 1. FC Kaiserslautern

Bargeldzahlung derzeit im Gästeblock möglich

Für die Löwen-Fans gibt es im Gästeblock wohl doch die Möglichkeit, mit Bargeld zu bezahlen. Gestern hatten wir berichtet dass in Kaiserslautern nur die Betzecard genommen wird und man diese derzeit nicht am Spieltag kaufen oder vor Ort aufladen kann. Das ist auch richtig.

Allerdings gibt es wohl für den Gästeblock eine Ausnahme. Hier kann mit Bargeld bezahlt werden. Diese Info findet man zwar auf keiner Homepage oder sonstwo online, aber unsere Fanbeauftragten haben dies in Erfahrung gebracht. Wie immer ist auch diese Angabe ohne Gewähr.

Corona-Test aus Bayern gilt – dieser muss aber digitalisiert sein

Wer ins Stadion Betzenberg möchte, der muss entweder genesen oder geimpft sein – oder einen aktuellen Test vorlegen können. Dieser soll aber digitalisiert sein. Alle Regelungen dazu und was sonst noch für das Auswärtsspiel wichtig ist findet man auf der Homepage des TSV 1860.

PK aktuell vor dem Spiel in Kaiserslautern

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In der heutigen Löwenrunde äußerte sich sich Löwentrainer Michi Köllner zum anstehenden Spiel in Kaiserslautern am kommenden Samstag.

Köllner erwartet “wütenden FCK”

Nach dem halbwegs guten Start in die neue Saison sieht Michi Köllner den TSV 1860 München punktemäßig im Soll. Der FCK steht nach Köllners EInschätzung dagegen schon “mit dem Rücken zur Wand”, nachdem die Pfälzer bisher nur einen Punkt auf der Habenseite verbuchen konnten und noch kein Tor erzielen konnten.

Mit Selbstvertrauen ins Spiel in Kaiserslautern

Der Löwencoach verkündete mehrmals, dass er sehr stolz auf seine Truppe ist. Diese wird mit der überragenden Bilanz von einem verlorenen Spiel aus den letzten 15 Partien mit breiter Brust auf dem Betzenberg auflaufen. Der Coach gibt ein selbstbewusstes Ziel vor: „Diese Serie wollen wir natürlich fortsetzen und im Idealfall drei Punkte vom Betzenberg mitnehmen.“ Außerdem freut sich Köllner, dass bis zu 20.000 Fans auf dem Betze anwesend sein dürfen. Er geht davon aus, dass das Kontingent von 1.000 Tickets für die Löwenfans schnell vergriffen sein wird. Allerdings ist er sich nicht sicher, ob das Stadion “ausverkauft” sein wird: “Ob 19.000 Lauterer kommen werden?”

Goden in der Startelf

Kein Geheimnis machte der Löwentrainer aus dem Ersatz für Yannick Deichmann, der wegen seiner gelb-roten Karte aus dem Türkgücü-Spiel gesperrt sein wird. Kevin Goden wird auf der Position des rechten Verteidigers beginnen. Ebenfalls gesperrt ist Marco Mannhardt nach seiner (harten) roten Karte aus dem gestrigen Toto-Pokalspiel. Dafür wird Leandro Morgalla im zarten Alter von 16 Jahren die Reise auf den Betzenberg mit antreten. Günther Gorenzel führte aus, dass dafür eine Sondergenehmigung nötig ist, die gerade beantragt wird.

Leandro Morgalla – 16 Jahre alt, Spieler beim TSV 1860 München

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Leandro Morgalla TSV 1860 München

Aktuell wächst beim TSV 1860 München mit Leandro Morgalla das nächste Talent heran. Dem Einsatz im Testspiel gegen den Regionalligisten VfR Aalen folgten nun die ersten beiden Pflichtspieleinsätze in den vergangenen Wochen. Doch wer ist der Junglöwe überhaupt?

Gute Leistungen im Pokal werden belohnt

Leandro Morgalla ist aktuell 16 Jahre und wurde in dieser Saison bereits zweimal in der ersten Mannschaft des TSV 1860 München eingesetzt. Er kam im Alter von 10 Jahren aus Unterhaching zum TSV 1860 und ist seitdem im NLZ an der Grünwalder Straße. Zuletzt wurde er bei der U17 in fünf Spielen in der Bundesliga Süd/Südwest von Trainer Jonas Schittenhelm eingesetzt. Die Bilanz darf sich durchaus sehen lassen: vier Spiele und eine Niederlage bei gerade einmal vier Gegentreffern stehen zu Buche.

In dieser Saison bestritt er bislang die beiden Spiele im Toto-Pokal in Birkenfeld und Bayreuth über die volle Distanz. Dabei wirkte er für sein Alter schon sehr souverän und bildete mit dem erst 17 Jahre alten Nathan Wicht die Innenverteidigung.

Leandro Morgalla und Nathan Wicht im Kader des TSV 1860 München

Die Leistung der beiden fiel nicht nur den Fans an den Sportplätzen oder Bildschirmen auf. Michi Köllner kündigte im Rahmen der Löwenrunde an, dass Leandro Morgalla am Samstag sein Debüt im Kader der Profimannschaft des TSV 1860 München geben wird. Wie Günther Gorenzel ergänzte, benötigt Morgalla dazu eine Sondergenehmigung des DFB, die auf einer Einwilligung seiner Eltern basiert, dass Morgalla als 16-Jähriger bereits im Profibereich eingesetzt werden darf. Auch Nathan Wicht wird im Kader der Löwen zu finden sein.

Viel Informationen findet man zu Leandro Morgalla im Internet bisher nicht. Er ist 1,86 Meter groß und spielt wie bereits angesprochen in der Innenverteidigung. Mehr Informationen gibt es zu ihm bei Transfermarkt.de.

Nicht einmal die sozialen Medien können hier mehr Licht ins Dunkel bringen. Auf Instagram findet man von Leandro Morgalla nur ein Profil ohne Beiträge. Es ist nicht nachvollziehbar, ob das wirklich von ihm ist. Sympathisch.

Ex-Löwen in der Championsleague-Qualifikation

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Während die aktuelle Mannschaft des TSV 1860 München im Toto-Pokal eine Runde weiter kam, waren einige prominente Spieler aus dem NLZ an der Grünwalder Straße gestern Abend in der Championsleague-Qualifikation im Einsatz.

Julian Weigl trifft für Benfica Lissabon

Im Hinspiel der Championsleague-Qualifikation traf Ex-Löwenkapitän Julian Weigl für Benfica Lissabon gegen den PSV Eindhoven. In der 42. Minute netzte er nach einer Ecke zum spielentscheidenden 2:0 ein. Weigl wurde in der 71. Minute ausgewechselt. Die Gäste aus den Niederlanden hatten zwar mehr Speilanteile, es langte vor 22.000 Zuschauern im Stadio da Luz aber nur noch zum 1:2-Anschlustreffer aus Sicht des Teams von Mario Götze. Auf Grund der nicht mehr bestehenden Auswärtstorregel ist nächsten Dienstag in Eindhoven ein spannendes Rückspiel zu erwarten.

Kevin Volland muss um Championsleague-Qualifikation bangen

Unter Zugzwang steht AS Monaco mit Kevin Volland. Der deutsche Nationalspieler musste sich mit seinen Kollegen im Heimspiel Schachtar Donezk mit 0:1 geschlagen geben. Volland kam über die volle Distanz zum Einsatz. In der 19. Minute brachte Pedrinho die Ukrainier (mit sieben Brasilianern in der Startaufstellung) nach starkem Solo mit 1:0 in Führung. Vor der Halbzeit hatte Monaco einge Chancen zum Ausgleich. Danach verflachte das Spiel zusehends, lediglich in der Schlussphase gelang den Gastgebern noch ein Pfostenschuss. Kevin Volland trat nicht besonders in Erscheinung. Am kommenden Mittwoch hat er jedoch die Chance, sein Team doch noch in die Königsklasse zu schießen.

 

 

 

 

3.Liga: 1.FC Kaiserslautern gegen TSV 1860 München live im Free-TV

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Mannschaftsbus 1.FC Kaiserslautern Rote Teufel 3.Liga

Das zweite Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Kaiserslautern wird live im Free-TV übertragen.

Gestiegene Inzidenz – trotzdem viele Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion

Zum Saisonbeginn durften die Roten Teufel bis zu 20.000 Zuschauer im heimischen Stadion begrüßen. Am Ende sahen 10.600 Fans ein 0:0 gegen den Absteiger Eintracht Braunschweig. Da der Inzidenzwert in den vergangenen Tagen und Wochen allerdings die 35er Marke überschritten hat, durften zum Duell mit Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal nur noch 5.000 Zuschauer live vor Ort dabei sein. Gegen die Löwen sind aber wieder die 20.000 Fans auf den Rängen wie am Anfang der Spielzeit erlaubt. 1.000 Gästekarten gingen dabei an die Fans von Sechzig München.

1.FC Kaiserslautern gegen den TSV 1860 München: das Duell live im Free-TV

Trotz allem wird nicht jeder Löwenfan den Weg nach Kaiserslautern antreten. Da trifft es sich gut, dass die Anhänger beider Vereine für das Spiel am Samstag nicht nur auf das Angebot von MagentaSport (Fernsehen und Online-Stream) zurückgreifen können. Denn das Spiel des TSV 1860 München in Kaiserslautern wird live im Free-TV übertragen. Dabei hat sich nicht nur der Bayerische Rundfunk (Fernsehen und Stream) die Übertragungsrechte gesichert. Auch der SWR zeigt das Spiel im Fernsehen, via Stream und im zugehörigen Youtube-Kanal. Alle Übertragungen starten ab 14:00 Uhr.

Die Begegnungen in der letzten Saison

Zwei Mal traf der TSV 1860 auf die Roten Teufel in der Spielzeit 2020/21 – und zwei Mal gewannen die Löwen deutlich. In beiden Fällen war es Richard Neudecker, der mit seinen Treffern den Torregen einleitete. Im Anschluss traf im Hinspiel in Kaiserslautern zwei Mal Mölders, im Rückspiel freute sich Verteidiger Phillipp Steinhart über seine beiden Treffer.

sechzger.de Talk, Vorbericht und TAKTIKTAFEL

In der Woche vor dem Spiel gibt es bei sechzger.de die gewohnte Vorberichterstattung. In unserem Podcast-Format, dem sechzger.de Talk, sprechen wir über den kommenden Gegner. Bernd Winninger wird den 1.FC Kaiserslautern mit seinem taktischen Auge beurteilen. Am Spieltag gibt es dann morgens den Vorbericht mit interessanten Fakten rund um den aktuellen Gegner der Löwen.

Außerdem werden wir euch im Liveticker von allen Ereignissen aus Kaiserslautern und dem Fritz-Walter-Stadion berichten.