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TSV 1860 München gibt Vertragsauflösung mit Sascha Mölders bekannt

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Sascha Mölders

Der TSV 1860 München und Sascha Mölders gehen zukünftig getrennte Wege: beide Seiten haben sich auf eine Vertragsauflösung verständigt.

Vertragsauflösung: das Ende von Sascha Mölders beim TSV 1860

Schon vor einiger Zeit verabschiedete sich der ein oder andere Löwenfan von Sascha Mölders. Zu tief schienen die Gräben zu sein, die entstanden waren. Seit kurzem herrscht Gewissheit, Mölders und der TSV 1860 haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Das bestätigten die Löwen soeben auf ihrer Homepage.

Nach einem Gespräch mit Trainer Michael Köllner war die Situation eskaliert, der Stürmer verkündete seine Sicht der Dinge zuerst über Instagram. Der Verein hingegen kommunizierte eine andere Geschichte. Schnell war klar: dass beide Parteien noch einmal auf einen Nenner kommen, war mehr als unwahrscheinlich. Zwar war die Chance auf eine Rückkehr in den Kader beim TSV 1860 nicht ganz undenkbar, im Hintergrund starteten jedoch relativ schnell die Gespräche bezüglich einer möglichen Trennung. Während man zunächst noch weit auseinander lag, konnte man sich mittlerweile einigen.

Mölders könnte zukünftig im Amateurfußball zum Einsatz kommen. Diesen Plan hegt der 36-Jährige bereits seit längerem. Während er vor 1,5 Jahren bereits plante, als Spielertrainer in der Regional- oder Bayernliga tätig zu werden, könnte es nun möglicherweise in die Landesliga gehen. Gemeinsam mit Sohn Noah könnte er beim SV Mering spielen. Die Familie Mölders wohnt in dem Ort südlich von Augsburg.


Die Bilanz von Sascha Mölders bei den Löwen

Mölders kam am 01.01.2016 nach München zum TSV 1860, zuvor stand er beim FC Augsburg unter Vertrag. Zunächst ging er für Sechzig in der 2.Bundesliga auf Torejagd, bevor er als einer der wenigen Spieler blieb und in der Regionalliga-Saison einer der Garanten für den Meistertitel war. In den Relegationsspielen gegen Saarbrücken gelangen ihm in zwei Spielen drei Treffer. Nach dreieinhalb Jahren in der 3.Liga trennen sich nun die Wege. Die Gesamtbilanz von Mölders bei den Löwen weist 82 Tore in 212 Spielen auf. Er reiht sich damit bei den Rekordtorschützen des TSV 1860 München hinter Brunnenmeier, Winkler und Lauth auf dem vierten Rang ein.

Volleyball Liveticker: VfB Friedrichshafen – TSV Haching München

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Volleyball Friedrichshafen Haching

Herzlich willkommen zum Liveticker der Partie VfB Friedrichshafen gegen TSV Haching München. Die Volleyball-Löwen sind natürlich krasser Außenseiter beim Rekordmeister, aber vielleicht gelingt ja eine Sensation!

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Kickers Würzburg – TSV 1860

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Kurz und kompakt: Winningers Wirtshaus Weisheiten
Kurz, kompakt, kompetent: Winningers Wirtshaus Weisheiten

Geisterspiel in der flyeralarm Arena, aber natürlich werden wir von sechzger.de trotzdem live aus Unterfranken berichten. Um Euch bestens auf das letzte Match vor der Winterpause einzustimmen, hat Bernd Winninger auch vor der Partie in Würzburg noch einmal Wirtshaus Weisheiten für Euch vorbereitet.

Würzburg – 1860: Winningers Wirtshaus Weisheiten

Auf den Geschmack gekommen? Dann haltet unbedingt auch die Augen offen, wenn am Montag Mittag die ausführliche TAKTIKTAFEL zum Rückrundenauftakt am Dallenberg auf unserer Seite erscheint.

Bernd Winninger präsentiert Euch dann gewohnt kompetent die taktische Ausrichtung der Würzburger Kickers, deren Schlüsselspieler, Stärken und vermeintliche Schwächen. Ob er die Innenverteidigung der Unterfranken nach dem Ausfall von Lars Dietz als Schwachstelle identifiziert?

Würzburger Kickers – TSV 1860 (Spieltag 20): Ergebnistipp Leo Morgalla

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Leandro Leo Morgalla 1860

Kürzlich feierte Leandro Morgalla sein Debüt in der deutschen U18-Nationalmannschaft. Das Löwen-Talent durfte am Winterturnier in Israel teilnehmen und schnupperte internationale Luft. In der Löwenrunde am vergangenen Freitag bestätigte Michael Köllner, dass er den 17-jährigen Verteidiger ins Trainingslager in die Türkei mitnehmen werde, um ihn weiter an der Profikader heranzuführen. Heute tippt Leo Morgalla die Partie des TSV 1860 bei den Würzburger Kickers.

Morgalla tippt auf Sieg des TSV 1860

Wenig überraschend hofft Morgalla auf einen Sieg des TSV 1860 in Unterfranken. Besonders nach dem Erfolg in Dortmund ist der Junioren-Nationalspieler optimistisch.

“Ich denke, es wird ein 3:1 für uns.
Tore: Lex, Neudecker und Cello Bär!”

sechzger.de wird natürlich wieder live aus Würzburg berichten, ob es wirklich so kommt, wobei es aktuell so aussieht, als würde Richy Neudecker auf den Trip in die flyeralarm Arena verzichten müssen.

Als 16-Jähriger im Toto-Pokal

Im Jahr 2014 wechselte Morgalla von der SpVgg Unterhaching zum TSV 1860 und durchlief seitdem alle Jugendmannschaften des NLZ. In dieser Saison stand der Verteidiger meist für die U19 auf dem Platz, durfte sich aber auch schon bei den Profis beweisen. Im Toto-Pokal zeigte Morgalla sowohl in Birkenfeld als auch in Bayreuth eine überzeugende Leistung. Beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern stand der damals noch 16-Jährige erstmals in der 3. Liga im Profikader, wurde jedoch nicht eingesetzt. Wer weiß, ob sich das nach der Winterpause ändert…?

U17 des TSV 1860 vor Weihnachten gestoppt: Siegesserie endet in Mainz

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TSV 1860 München Mannschaftsfoto U17 2021/22

Die U17 des TSV 1860 München hat es vor Weihnachten verpasst, erneut in der B-Junioren Bundesliga zu punkten. Auswärts setzte es in Mainz zum eine Niederlage.

Siege gegen bayerische Konkurrenten

Die Junglöwen reisten mit breiter Brust nach Rheinland-Pfalz, denn die letzten drei Spielen konnte die U17 des TSV 1860 München allesamt gewinnen. Das schönste Erlebnis war dabei sicherlich der Derbysieg gegen den Stadtrivalen. Aber auch gegen den 1.FC Nürnberg sowie den Nachwuchs der Stuttgarter Kickers war die B-Jugend jeweils erfolgreich und konnte wichtige drei Punkte verbuchen.

Mainz vermiest der U17 vom TSV 1860 den Jahresabschluss

Das letzte Spiel vor Weihnachten führte den Nachwuchs des TSV 1860 zum 1.FSV Mainz 05, der in der Tabelle der B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest deutlich vor den Löwen positioniert war. Das sollte sich nach Spielende auch nicht anders darstellen, denn pro Halbzeit erzielten die Gastgeber jeweils einen Treffer. Die U17 des TSV 1860 konnte allerdings kein einziges Tor bejubeln.
Nach dem 2:0-Heimsieg liegen die Mainzer auf Platz 3. Die Junglöwen hingegen finden sich aktuell mit Rang 9 im Mittelfeld der Liga wieder. Mit sechs Siegen bei ebenso viel Niederlagen und einem Unentschieden haben sie aktuell einen Vorsprung von sechs Punkten (bei einem Spiel weniger) auf die Abstiegszone. Um die Meisterschaft werden die Löwen wohl nicht mehr spielen, denn der Tabellenerste VfB Stuttgart präsentiert sich bis dato in einer tollen Verfassung und hat noch kein einziges Spiel verloren. Auch die Hachinger auf dem zweiten Platz haben bereits 14 Punkte Vorspung auf Sechzig München.

Nach der Winterpause müssen die Löwen erneut auswärts ran. Anpfiff beim FC Augsburg ist am Samstag, den 20.02.2022 um 13:00 Uhr.

Titelbild: TSV 1860 NLZ

20. Spieltag der dritten Liga: Die Samstagsspiele

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An diesem Wochenende beginnt die Rückrunde der dritten Liga. Das erste Spiel der Rückrunde fand bereits gestern Abend statt. Im Duell der Viktorias setzte sich die Berliner auswärts bei der Kölner mit 4:1 durch. Sechzger.de fasst für Euch die Samstagsspiele des 20. Spieltags der dritten Liga zusammen.

Eintracht Braunschweig – 1. FC Kaiserslautern 1:1

Das Tospiel des Tages fand an der Hamburger Straße in Braunschweig statt. Der Tabellenzweite empfing den Sechsten. Die Gäste aus der Pfalz hatten in der 4. Minute die erste Chance durch einen Kopfball von Redondo. In der 34. Minute konterte die Eintracht im eigenen Stadion und Lauterbach scheiterte an Raab. Die Partie nahm dann vor der Pause Fahrt auf und Feizic musste einen Schuss von Zuck entschärfen. So ging es torlos in die Kabinen.

Kurz nach der Pause konnte die Eintracht dann in Führung gehen. In der 49. Minute staubte Consbruch zum 1:0 ab. Vorausgegangen war ein Schuss von Pena Zauner aus abseitsverdächtiger Position. Beflügelt durch den Führungstreffer spielten die Braunschweiger weiter nach vorne und ein Schlenzer von Otto verfehlte das Tor nur knapp.

Mitten in die Drangphase der Eintracht platzte dann ein Elfmeter für die roten Teufel. Strompf blockte Redondo und es gab einen fragwürdigen Elfer. Ritter ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen (55. Minute). Es ging attraktiv weiter, weil beide Teams auf Sieg spielten. Zuck vergab freistehend in der 60. Minute, drei Minuten später nagelte Behrendt auf der Gegenseite einen Freistoß an den Pfosten. Das Spiel wurde ruppiger und zerfahrener, blieb aber attraktiv für die Zuschauer.

In der Schlussphase drückte die Eintracht vehement auf den Sieg, Ihorsts abgefälschter Schuss konnte Raab in höchster Not über die Latte lenken (90. Minute). Lautern ließ kein Tor mehr zu und nimmt so einen hart erkämpften Punkt mit in die Pfalz.

SV Meppen – Hallescher FC 4:1

Die eigentlich abgestiegene Überraschungsmannschaft aus dem Emsland konnte kurz vor der Halbzeit durch Tankulic in Führung gehen. Vorausgegangen war ein kluges Zuspiel von Krüger. So ging es mit 1:0 in die Pause.

In der 54. Minute glich Boyd durch einen Foulelfmeter zum 1:1 aus. Aber die Meppener wollten die drei Punkte im Emsland behalten. Nach einer abgefälschten Flanke von Guder konnte Faßbender das 2:1 erzielen. Nur eine Minute später wurde Guder mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und schob den Ball routiniert zum 3:1 über die Linie. Endgültig setzte Tankulic in der 84. Minute den Deckel drauf, als er nach einem Pfostenschuss von Evseev zum 4:1 abstaubte und so das Endergebnis herstellte.

1. FC Saarbrücken – TSV Havelse 2:2

Grimaldi, Erdmann und & Co. mussten ohne Uwe Koschinat an der Seitenlinie antreten, da der Coach der Saarbrücker nach 4 gelben Karten gesperrt war. Die Saarbrücker gingen in der 31. Minute mit der ersten Chance des Spiels in Führung. Nach einer eigentlich verpatzten Freistoßvariante fiel Jänicke der Ball im Strafraum vor die Füße, der sich nicht lange bitten ließ und das 1:0 durch einen platzierten Schuss in den Winkel erzielte. Havelse wurde danach aktiver, konnte aber vor dem Pausenpfiff nicht mehr gefährlich in Erscheinung treten.

In der 61. Minute drang Lakenmacher über links in den Saarbrücker Strafraum ein und schob den Ball überlegt zum 1:1 ins Saarbrücker Tor. In der 70. Minute drehten die Havelser das Spiel komplett. Erneut Lakenmacher traf zum 1:2 nach einem katastrophalen Einwurf und zu zögerlichem Defensivspiel der Gastgeber.

Eine Freistoßflanke von Günther-Schmidt, die an Freund und Feind vorbeisegelte und letzlich im langen Eck landete, brachte den Blau-Schwarzen in der 79. Minute den Ausgleich zum 2:2. Im Anschluss drängte Saarbrücken auf den Sieg, ließ einige Chancen zum Führungstreffer liegen und konnte somit nur einen Punkt im Kampf um den Aufstieg einfahren.

SV Wehen – SC Freiburg II 2:0

Der SV Wehen ging durch einen Foulelfmeter von Nilsson in der 21. Minute in Führung, der damit seinen elften Saisontreffer markierte. In der 34. Minute konnten die Wehener per Flachschuss von Thiel auf 2:0 erhöhen.

Im zweiten Durchgang begann Freiburg aggressiver, konnte sich aber keine nennenswerten Chancen erarbeiten. So endete das Spiel mit 2:0.

Borussia Dortmund II – FSV Zwickau 3:1

In der 21. Minute gelang den kleinen Borussen der Führungstreffer. Nach herrlicher Vorlage per Hacke von Raschl traf Pherai ins lange Eck. Nur sechs Minuten später legte erneut Raschl per exakter Flanke das 2:0 für Pfanne auf, der den Ball per Kopf nur noch über die Linie drücken musste.

In der 47. Minute erhöhte Taz nach Zuspiel von Pherai auf 3:0 und stellte die Weichen für den BVB endgültig auf Sieg. Der Anschlusstreffer für die Schwäne fiel durch Coskun in der 65. Minute. Danach passierte nicht Erwähnenswertes mehr im Stadion Rote Erde.

Türkgücü – SC Verl 2:2

Bei den Neuperlachern stand verbotenerweise erneut Interimscoach Alper Kayabunar an der Seitenlinie. Der DFB wird hierfür wohl eine Strafe aussprechen müssen. Kayabunars Elf hatte dann in der 11. Minute Glück, als Akono schon Vollath ausgespielt hatte und den Ball an den Innenpfosten setzte, von wo er ins Feld zurückprallte. Kurz drauf wurde wieder Akono von Rabihic eingesetzt und scheiterte an Türkgücü-Keeper. In der Folge ließ Akono zwei weitere Hochkaräter liegen, so dass sich Verl mit einem sehr unglücklichen 0:0 zur Pause begnügen musste.

Irving stellte dann dann in der 56. Minute den Spielverlauf auf den Kopf und traf per Schuss von der Strafraumlinie zum 1:0 für Türkgücü. In der 63. Minute flankte Ex-Löwe Rabihic dann herrlich auf den Kopf von Sapina, der zum verdienten 1:1 für die Gäste aus Westfalen traf. Nur zwei Minute später drehte Pechvogel Akono das Spiel komplett. Er ließ nach einer Kopfballvorlage Rieder alt aussehen und vollendete kraftvoll ins Tor von Vollath zum 1:2. In der Nachspielzeit konnten die Neuperlacher dann durch Hottmann nach einer Ecke zum 2:2 treffen und so einen mehr als glücklichen Punkt gewinnen.

Was bedeutet das für den TSV 1860 München?

Nach den Samstagsspielen des 20. Spieltags der dritten Liga liegen die Löwen in der Tabelle auf Rang 11. Morgen spielen noch Magdeburg-Waldhof und Duisburg – Osnabrück, bevor die Löwen dann am Montag um 18:60h in Würzburg ran müssen. Mit einem Sieg können die Löwen bis auf Platz 9 vorrücken, abhängig vom morgigen Ergebnis der Osnabrücker. Ob das ohne die wahrscheinlich fehlenden Merv Biankadi und Richy Neudecker gelingen wird? Ihr könnt’s bei uns im Liveticker verfolgen.

 

sechzger.de in den sozialen Medien: Instagram, Facebook & Co

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sechzger.de auf Instagram

Samstag Mittag, Werbung in eigener Sache. Viele von Euch greifen mittlerweile ja direkt auf unsere Homepage zu, um sich mit Informationen rund um den TSV 1860 einzudecken. Ein großes Dankeschön hierfür! Natürlich habt Ihr aber auch die Möglichkeit, sechzger.de in den sozialen Medien, speziell auf Facebook und Instagram zu folgen.

sechzger.de bei Instagram, Facebook, YouTube etc.

Auf beiden Kanälen verzeichnet unser Account zwar ein stetiges Wachstum, aber wir sind uns sicher: Da geht noch mehr!

Gerade bei Instagram erkennen wir noch ein gewaltiges Steigerungspotential, zumal wir dort an Spieltagen ständig aktuelle Updates und Fotos in die Story posten. Lasst Euch das nicht entgehen!

Folgt Ihr uns schon? Wenn nicht, dann schaut doch mal rein.

Und nicht vergessen: Auch bei Youtube, Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts sind wir vertreten und freuen uns über Abonnenten.

 

Mölders’ Trauma. Ein Erklärungsversuch.

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Sascha Mölders deutet auf das Wappen des TSV 1860 München

Obwohl das Thema, das die vorletzte Woche noch die Berichterstattung rund um den TSV 1860 dominierte, inzwischen aus den Schlagzeilen verschwunden ist (oder gerade deshalb), wagen wir uns mit den nachfolgenden Zeilen an einen Erklärungsversuch, der mit der Geschichte und der Persönlichkeit von Sascha Mölders zu tun hat. Ohne Schuldzuweisungen und ohne Polemik.

Ob Essen, Frankfurt oder München – immer 100%

Sascha Mölders ist ein ehrgeiziger Sportler. Unabhängig von seinem körperlichen Zustand der letzten Jahre, den er – nicht ganz ungeschickt – medial und kommerziell zu nutzen wusste, war er stets einer, der sich auf dem Fußballplatz voll reinhaut. Ob im Trikot von Rot-Weiß Essen, dem FSV Frankfurt, dem FC Augsburg oder eben bei unseren Löwen.

Saschas Mission: Mit Sechzig zurück in die 2. Liga

Einen solchen Charakter schmerzt es ganz besonders, wenn er (vermeintlich) das Vertrauen seines Trainers verliert und keine Berücksichtigung mehr für die Startelf findet. Wenn ihm droht, „ins zweite Glied“ zu müssen. Wie man aus dem Umfeld der Löwen zuletzt hört, drohte ihm aber genau dieses Schicksal. Für einen 36jährigen eigentlich nichts ungewöhnliches. Klar, in der vergangenen Saison war Mölders Torschützenkönig der 3. Liga und mehrfach ausgezeichneter Spieler der Saison. Und er schoss seinen Verein beinahe zurück in die 2. Bundesliga, aus der man gemeinsam vier Jahre zuvor abgestiegen war. Mölders war beseelt davon, die „Schande von 2017“ noch vor dem nahenden Ende seiner Karriere auszumerzen. Er hatte schon kurz nach dem Desaster in einem hochemotionalen facebook-Posting versprochen, beim Wiederaufbau zu helfen. Was 2018 nach einem Jahr in der Regionalliga Bayern mit dem Aufstieg in die 3. Liga ja auch verheißungsvoll begann. Der finale Schritt in Mölders’ Ziel scheiterte dann allerdings bekanntermaßen im Sommer 2020 und auch 2021.

Langsamer Abschied?

Und trotz der 22 Tore in der vergangenen Saison war klar, dass die Karriere von Mölders schon sehr kurz vor der Ziellinie angekommen ist. Eine ähnliche Trefferausbeute konnte für diese Saison keiner erwarten. Die Löwenfans hofften vielmehr, dass der Verein einen Nachfolger aufbauen könne, der in die Fußstapfen des „Fußballgottes“ treten solle.

Rückblende in den Herbst 2015

Um vielleicht zumindest ansatzweise verstehen zu können, warum Sascha Mölders im Laufe der aktuellen Saison offensichtlich nicht akzeptieren wollte, ein wenig kürzer zu treten, auch einmal ein Spiel zu pausieren bzw. zunächst von der Bank zu beginnen, muss man in der persönlichen Biografie des Stürmers ein wenig zurückgehen. Konkret in den Herbst 2015. Zu diesem Zeitpunkt spielt er seine fünfte Saison beim FC Augsburg in der 1. Bundesliga. Im Sommer 2011 war er nach eineinhalb Jahren beim damals zweiklassigen FSV Frankfurt im besten Fußballeralter von 26 Jahren für 175.000 EURO zum frisch gebackenen Bundesligisten in die Fuggerstadt gewechselt.

Auswärts in Europa – Traum eines jeden Fußballers

Es folgten drei sehr gute und erfolgreiche Spielzeiten mit jeweils deutlich über 20 Einsätzen und bis zu zehn Toren (2012/13). In der Saison 2014/15 beginnt Mölders’ Stern in Augsburg aber langsam zu sinken: Nur zwölfmal darf er noch für den FCA in der ersten Liga gegen den Ball treten, meist wird er spät eingewechselt. Eine Entwicklung, die sich in der Folgesaison – seiner letzten in Augsburg – fortsetzt. An den ersten drei Spieltagen wird er jeweils nach der 80. Minute eingewechselt. Als sich der FCA Anfang September 2015 auf den Weg zum Europaleague-Auswärtsspiel bei Athletic Bilbao macht, ist der gebürtige Essener nicht mehr im Kader. Für einen, der Fußballkultur liebt und lebt, ein harter Schlag. Die Mannschaftskameraden dürfen die große internationale Fußballbühne betreten – und Mölders sitzt daheim in Mering vor dem Fernseher. Nur noch einmal kommt er danach für den FCA zum Einsatz: Für zehn Minuten bei einem 2:4 in Mönchengladbach. Am 1. Januar 2016 lässt er sich in die 2. Liga verleihen – zum TSV 1860.

“Das passiert mir nicht nochmal!”

Hat Sascha Mölders die Enttäuschung seiner Nichtnominierung für die internationalen Highlightspiele womöglich nie überwunden? Der schleichenden Prozess, in dem er sich unter Trainer Weinzierl in Augsburg immer mehr in Richtung Abstellgleis bewegte, hat ihn gewiss sehr getroffen. Und wahrscheinlich hat er sich damals geschworen: Ich lasse mich nicht mehr ausbooten, egal wo und egal von wem.

Keine andere Rolle für den Leader

So konnte und wollte er nun in der laufenden Saison nicht akzeptieren, langsam aus der Rolle des Alphatiers und Leaders bei den Löwen herauszuwachsen. Vielleicht hätte eine Rückkehr des TSV 1860 in die 2. Bundesliga am Ende der letzten Saison möglich gemacht, dass Sascha an der Seite von Trainer Michael Köllner langsam eine andere Rolle findet. Welche auch immer. Aber das ist viel „hätte“ und „würde“ – bekanntermaßen kam es nun ganz anders.

Auch ein “Fußballgott” muss sich unterordnen

Niemand ist größer, als der Verein und persönliche Befindlichkeiten müssen stets hinter das große Ganze zurücktreten. Das ist eine Tatsache, die auch – und insbesondere – beim TSV 1860 gilt, auch für einen, den die Fans als „Fußballgott“ bezeichnen. Deswegen sind die letzten knapp zwei Wochen so gelaufen, wie sie gelaufen sind. Und dennoch kann die Betrachtung von Sascha Mölders’ Trauma aus dem Herbst 2015 vielleicht dazu beitragen, ihn ein wenig zu verstehen. An der Tatsache, dass es zwischen 1860 und Mölders wohl keine gedeihliche Zusammenarbeit mehr geben wird, ändert die Berücksichtigung dieses Traumas freilich gar nichts.

EM vs Sechzgerstadion: Geht´s dir eigentlich noch gut, Stadt München?

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Grünwalder Stadion gegen Waldhof Mannheim TSV 1860

Wochen-, sogar monatelang warten die Löwenfans und der TSV 1860 München nun schon auf Signale der Stadt, dass das Sechzgerstadion wie angekündigt zweitligatauglich umgebaut wird. Immer wieder wird man vertröstet, zuletzt fehlte eine Beschlussvorlage, die nun im März 2022 kommen sollen. Nun der Hammer: für wenige Spiele bei der EM 2024 stellt die Stadt binnen kürzester Zeit mal eben die halbe Summe zur Verfügung, die es für einen Umbau des Grünwalder Stadions bräuchte. Ein Kommentar.

Sechzgerstadion: kaum ein Fortschritt…

Ich bin sauer. Nein, stimmt nicht. Ich bin stinksauer! Ich habe langsam wirklich keine Lust mehr. Immer und immer wieder werden wir hingehalten. Dies fehlt noch, jenes wurde noch nicht vorgelegt. Man spielt sich gegenseitig die Bälle über die Münchner Presse zu. Zuletzt folgte ein trauriger Höhepunkt, den man tatsächlich nur noch als dreist bezeichnen kann.
Die CSU legte der Stadt München eine Anfrage mit Frist bis Ende November vor. Darin enthalten waren mehrere Fragen zum Stand in Sachen Sechzgerstadion. Cool, dachte ich, endlich erfahren wir mal ein paar mehr Details. Und dann das: der Großteil der Antworten verweist auf die fehlende Beschlussvorlage. Das kann´s nicht sein, dachte ich mir damals schon. Doch kann es – und es wird noch viel besser!

…doch ruft die UEFA, ist der Geldbeutel weit geöffnet!

Im Jahr 2024 findet die Fußball-Europameisterschaft wieder in Deutschland statt, insgesamt sechs Spiele sollen dabei in einem Schlauchboot (oder einer Kloschüssel; nennt es, wie ihr wollt) stattfinden. Hierfür sind Investitionen in Höhe von ca. 28 Millionen Euro fällig. Und man mag es kaum glauben: diese wurden einfach mal so genehmigt. Die Freunde des Sechz´ger Stadions rechnen es vor: wir sprechen hier von 4,6 Mio. € pro (!) Spiel. Wahnsinn. Als ob das noch nicht reichen würde, werden auch sämtliche Fahrtkosten für Zuschauer und freiwillige Helfer übernommen. Ach halt – dieser Forderung hat man widersprochen. Da bleibt Aleksander Ceferin vor Lachen der Champagner im Halse stecken. Also nochmal 2,6 Mio. € oben drauf. Der Stadt scheint es wirklich wahnsinnig schlecht zu gehen.

Zum Vergleich: einer der größten Streitpunkte bei der Rückkehr ins Sechzgerstadion nach Giesing war die verpflichtende Nutzung des ÖPNV. Die Löwen stimmten irgendwann zähneknirschend zu und seitdem gehen pro verkaufter Eintrittskarte zwei Euro an die Münchner Verkehrsgesellschaft. Ein Entgegenkommen der Stadt oder gar eine Übernahme aller Kosten? Ne ne, liebe Löwen, das können sie nicht machen. Sind ja 575.000€ und der rote Rivale wäre dann beleidigt, weil er nie von Geldern der Stadt profi… ach halt. Da wären wir wieder bei diesem Schlauchboot.

Die FdS gehen in ihrem Facebook-Post noch einen Schritt weiter und rechnen die genehmigten Gelder für die EM 2021 sowie das CL-Finale 2023 dazu. Mit dann 11 Spielen kommt man auf eine Summe von über 50 Millionen Euro. Puh. Das muss ich erst einmal sacken lassen.

Neubau vs. Sechzgerstadion: ernsthaft?

Es soll ja Löwenfans und Personen im Umfeld des TSV 1860 geben, die weiterhin auf eine andere Lösung pochen als ein Geschenk der Stadt München anzunehmen. Das ist ihr gutes Recht und natürlich sind auch bei den Löwen stets andere Meinungen zugelassen. Man kann immer super gegen etwas sein und das auch bei jeder Gelegenheit kundtun, aber ich wäre dann schon mal auf die möglichen Alternativen gespannt. Ich nehme es mal vorweg: es wird keine realistische geben.
Für die nächste Saison hoffen die Verantwortlichen, das Budget im Vergleich zur aktuellen Spielzeit nicht allzu sehr absacken zu lassen. Das Löwenmagazin berichtete bereits im Sommer von maximal drei Millionen Euro für die Saison 2022/23. Das entspricht im besten (!) Fall 64% des Budget 2021/22 (4,7 Mio.). Und es wird weiter munter über Alternativen zum Sechzgerstadion geredet. Ich glaub das langsam alles wirklich nicht mehr.

Ich gebe an dieser Stelle gerne zu: die kolpoltierten Kosten für den Umbau des Sechzgerstadions erscheinen auch mir sehr hoch. Ich habe es aber vor ziemlich genau zwei Monaten schon einmal geschrieben und frage bei dieser Gelegenheit erneut: wieso diskutieren wir über das Stadion? Wir kriegen es mit massivem Sponsoring gerade so hin, einen konkurrenzfähigen Kader zu haben und dann gibt es Personen, die das Stadion wechseln wollen? Für einen Neubau?! Ich versteh es nicht, wirklich nicht!

Baut das Sechzger aus!

Was ich auch nicht mehr verstehe, ist die Stadt München. Gerne betiteln sie sich als “Sportstadt”, die Sportbürgermeisterin saß lange im Verwaltungsrat des TSV 1860 und Oberbürgermeister Dieter Reiter versprach vor der Wahl einen Ausbau des Grünwalder Stadions. Beste Voraussetzungen also für eine Zukunft in Giesing könnte man meinen. Wenn da nur diese Beschlussvorlage nicht wäre…

Ich muss zum Schluss wirklich deutlich werden und hoffe, dass es bei den richtigen Personen in der Stadt, Verwaltung oder sonst wo ankommt: Hört auf, uns Löwen hinzuhalten, zu verarschen und bringt den Umbau vom Sechzgerstadion endlich auf den Weg! Lasst den Worten endlich Taten folgen und gebt uns das Zuhause, das uns zusteht!

 

Viktoria gegen Viktoria: Köln unterliegt Berlin am Freitag Abend

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Mannschaftsbus Viktoria Berlin
Der Mannschaftsbus von Viktoria Berlin vor dem Grünwalder Stadion

Zum Rückrundenauftakt der 3. Liga empfing am Freitag Abend Viktoria Köln den Namensvetter aus Berlin. Auf Seiten der Gastgeber sah Trainer Olaf Janßen noch vor der Pause Gelb-Rot, auf dem Platz setzten sich die Gäste mit 1:4 durch.

Falcao köpft zum 0:1 ein

Berlin hatte zuletzt fünf Spiele nicht gewonnen, Köln drei der letzten vier Spiele verloren. Beide Teams strotzten vor der Partie also nicht unbedingt vor Selbstvertrauen. Dennoch entwickelte sich von Beginn an eine sehr interessante Begegnung mit Chancen hüben wie drüben. Erst nach einer Viertelstunde wurde es etwas ruhiger, doch schon bald legten die Akteure wieder einen Zahn zu.

Nachdem Viktoria Köln in der 26. Minute die Möglichkeit zur Führung fahrlässig liegen ließ, schlug Berlin auf der Gegenseite zu. Flanke Cigerci, Kopfball Falcao – 0:1 (31.)! So einfach kanns gehen.

Die Gäste treffen in beide Tore

Lange hielt die Führung der Gäste jedoch nicht und doch zeichneten sie auch für das zweite Tor des Abends verantwortlich. May brachte den Ball von links scharf vor den Kasten, Yamada rutschte in die Hereingabe und traf per Eigentor zum 1:1 ins Tor (35.).

Nur drei Minuten später jubelten die Rheinländer erneut – aber vergeblich. Handle hatte zur vermeintlichen Kölner Führung getroffen, stand dabei jedoch im Abseits. Im direkten Gegenzug dann die kalte Dusche, denn Theisen schloss den Konter aus abseitsverdächtiger Position zum 1:2 ab (38.). Kölns Trainer Olaf Janßen zeigte sich in der Folge wenig einverstanden mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen und sah noch vor der Pause Gelb-Rot. Was es nicht alles gibt…

Viktoria – Viktoria: Köln unterliegt Berlin

Bei Köln kam zur Pause Ex-Löwe Aaron Berzel, doch auch er konnte das schnelle 1:3 von Viktoria Berlin nicht verhindern. Yamada setzte sich in der 49. Minute auf rechts durch, spielte nach innen und dort staubte erneut Theisen zum dritten Treffer der Gäste ab.

Auch in der Folge blieb die Hauptstädter effizient und legten in der 76. Minute noch einmal nach. Cigerci schlug eine Ecke von links in den Strafraum, dort stieg Lewald hoch und schädelte zum 1:4 ein. Mit dem Auswärtssieg zog Viktoria Berlin in der Tabelle vorläufig am TSV 1860 vorbei und rangiert nun auf Platz 10.