Start Blog Seite 927

TSV 1860 U21: Zu- und Abgänge im Kader der Amateure (Bayernliga Süd)

0
1860 Amateure Trainer Frank Schmöller
Frank Schmöller, Trainer der U21 des TSV 1860

Turbulente Zeiten liegen hinter den Amateuren der Löwen. Die Saison 2019/20 wurde zunächst unterbrochen, dann zur Spielzeit 2019/21 erweitert und schließlich abgebrochen. Im Endeffekt waren es verlorene Monate für viele Spieler, die nicht zusammen trainieren, geschweige denn spielen durften. Jetzt gehts endlich wieder los und im Kader der U21 des TSV 1860 haben sich etliche Veränderungen ergeben.

Schönen Gruß und auf Wiedersehen!

Folgende Spieler haben die Amateure verlassen und werden Trainer Frank Schmöller nicht mehr zur Verfügung stehen. In Klammern ist der neue Verein – soweit bekannt – angegeben.

Sascha Hingerl (SV Heimstetten)
David Wörns (TSV Grünwald)
Niklas Löbel (TSV Brunnthal)
Samuel Kronthaler (TSV Altenerding)
Dominik Schön (SV Mering)
Lennert Siebdrat (unbekannt)
Tomislav Kraljevic (unbekannt)
Kazuki Date (unbekannt)
Oliver Stefanovic (unbekannt)
Andreo Kuljanac (unbekannt)
Antonio Trograncic (unbekannt)
Balint Kocso (unbekannt)

Zugänge im Kader der U21 des TSV 1860

Auf der anderen Seite hat sich die U21 des TSV 1860 natürlich auch verstärkt und begrüßt folgende Neuzugänge an der Grünwalder Straße. In Klammern ist der bisherige Verein angegeben.

Mussa Fofanah (SSV Ulm 1846 U19)
Moritz Leibelt (Carl Zeiss Jena II)
Leart Jasiqi (Carl Zeiss Jena II)
Valentin Sponer (TSV Schwabmünchen)
Leon Tutic (TSV 1860 U19)
Valdrin Konjuhi (TSV 1860 U19)
Claudio Milican (TSV 1860 U19)
Anian Brönauer (TSV 1860 U19)

Verstärkungen aus dem Profikader

Den gesamten Kader der U21 des TSV 1860 findet Ihr bei transfermarkt.de. Wie bei Zweitvertretungen üblich, werden voraussichtlich auch Spieler der 1. Mannschaft, die dort nicht zum Zug kommen, eingesetzt werden. Spieler wie Marco Mannhardt, Nathan Wicht, Milos Cocic oder György Szekely werden sicher des Öfteren Spielpraxis bei den Löwen Amateuren sammeln dürfen.

Die neue Spielzeit der Bayernliga Süd eröffnet die U21 am Sonntag gegen Schwaben Augsburg. Die ersten fünf Heimspiele absolviert die Schmöller-Truppe in der Kies-Arena in Gilching. Erst zur Partie gegen die SpVgg Hankofen-Hailing werden die Amateure an die Grünwalder Straße zurückkehren und auf Platz 5 des Trainingsgeländes spielen können.

“Marvin, komm wir gehen… nach Würzburg”

0
Kickers Würzburg

Transferknaller kurz vor dem Ligastart

Nur zwei Tage vor dem Saisonauftakt beim TSV 1860 haben sich die Würzburger Kickers nochmal in der Offensive verstärkt. Vom Karlsruher SC kommt der 30-jährige Marvin Pourie. Der Stürmer lief in der vergangenen Saison bereits in der 3. Liga auf Leihbasis für den 1. FC Kaiserslautern auf. Der dortige Trainer Marco Antwerpen sah nach dem Leihende allerdings von einer festen Verpflichtung ab, da laut ihm “das Gesamtpaket nicht gepasst hat.“

39 Tore für drei Drittligisten

Dass Marvin Pourie weiß, wo das Tor steht, zeigte er nicht nur in der vergangenen Spielzeit, als er mit 10 Treffern in 33 Partien der Top-Torjäger des FCK war, sondern auch in der Saison 2018/19, in der er den Karlsruher SC mit 22 Toren in die 2. Bundesliga schoss.
In insgesamt 101 Drittligapartien für Karlsruhe, Braunschweig und Kaiserslautern kommt Pourie auf 39 Tore und 14 Assists.

Ziegner begeistert

FWK-Trainer Torsten Ziegner zeigte sich begeistert vom ablösefreien Neuzugang : “Mit Marvin bekommen wir einen erfahrenen Stürmer, der bereits bewiesen hat, dass er weiß, wo die Kiste steht. Sein Torinstinkt, aber auch seine Persönlichkeit werden uns gut tun.”

Vorgeschichte beim TSV 1860

Ob er mit seiner Einschätzung von Pouries Persönlichkeit recht behält, wird sich zeigen. Marvin Pourie gilt generell als nicht ganz einfacher Charakter, den Löwenfans blieb er vor allem wegen eines Trainingsscharmützels mit Thorben Hoffmann in Erinnerung. Damals verließ er nach einem Handgemenge mit dem Abwehrchef auf Anweisung seines Vaters und dessen Worten “Komm Marvin, wir gehen” das Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114.

Ex-Amateure-Trainer Klaus-Dieter Koschlick beim Testspiel in Nürnberg

0
Klaus-Dieter Koschlick
Klaus-Dieter Koschlick, ehemaliger Trainer der Löwen-Amateure

Am vergangenen Samstag testete der TSV 1860 beim 1. FC Nürnberg. Unter den 4.000 Zuschauern im Nürnberger Max-Morlock-Stadion befand sich auch Klaus-Dieter Koschlick.

Löwen-Meistertrainer Koschlick in Nürnberg

Der ehemalige Co- und Cheftrainer der Löwen-Amateure und Chefscout beim beim TSV 1860 München kam 1997 von Wacker Nordhausen an die Grünwalder Straße und führte die “Amas” in der Saison 2003/04 zum Aufstieg von der Bayernliga in die Regionalliga Süd.

Bekannte Spielers des damaligen Kaders waren u.a. Philipp Pentke, Christoph Janker, Marcel Schäfer, Lance Davids, Nik Ledgerwood, Matze Lehmann, Gigi Holzer und Nicky Adler.

Publikumsliebling bei den Amateuren

Bei den Fans der Amateure war und ist der inzwischen 71-Jährige aufgrund seines sehr sympathischen Auftretens immer noch sehr beliebt. Dass er den Löwen noch immer im Herzen trägt, bewies Koschlick mit dem Besuch des Profi-Spiels in Nürnberg.

Wir wünschen für die Zukunft alles Gute und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

Frischer Wind in der Spieltagsberichterstattung bei sechzger.de

0

Die Redaktion von sechzger.de hat die Sommerpause genutzt, um einige Neuerungen in der Berichterstattung rund um die Spiele des TSV 1860 München einzuführen. Das heißt frischer Wind in den Artikeln an den Spieltagen! Wir haben ein Konzept entwickelt, das z.B. die Artikel etwas übersichtlicher und einfacher zu lesen macht. Andererseits soll natürlich der gewohnte Informationsgehalt beibehalten werden.

Neue Saison heißt neues Format für unsere Gegnervorstellung

Nachdem sich unser Redakteur Christian Jung in den beiden zurückliegenden Spielzeiten bei Sechzig um sieben gerne mit ausführlichen Texten (und langen Sätzen) mit dem am jeweiligen Nachmittag oder Abend angesagten Gegner der Löwen beschäftigt hat, heißt es in der Saison 2021/22 nun: In der Kürze liegt die Würze. Wobei die sechzger.de-Leserschaft dadurch keinen Informationsverlust hinnehmen muss. Die Fakten zum gegnerischen Verein, die sportliche Bilanz der Vergleiche mit dem TSV 1860, der Verlauf der Vorsaison oder der laufenden Spielzeit, ein Schnipsel oder eine Anekdote aus vergangenen Duellen… – das alles und mehr findet Ihr auch weiterhin an Spieltagen kompakt und übersichtlich dargestellt um 7.00 Uhr bei uns. Klickt Euch schon am Samstag Morgen rein und bereitet Euch auf die Würzburger Kickers vor!

Frischer Wind für den Liveticker

Die Redakteure von sechzger.de sind allesamt ausgewiesene Stadiongänger. Der Besuch der Spiele unseres TSV 1860 München mit dem dazugehörigen Support ist für uns alle der Kern unseres Fan-Seins. Darüber hinaus ist für uns die Geselligkeit rund um die Spiele ein elementarer Teil des Spieltags. Bei ein oder zwei Halben am Spieltag am Grünspitz über das gerade gesehene Spiel diskutieren, dann Anekdoten aus mehreren Jahrzehnten 1860 zum Besten geben und am Ende mit Löwen über alles Mögliche zu sprechen ist für uns das Salz in der Suppe des Fan-Seins.

Die sechzger.de Redakteure in ihrem natürlichem Habitat – während des Spiels

Letzte Saison konnte all das nicht stattfinden. Den Live-Ticker für Euch bereit zu stellen, war für viele von uns eine Ersatzdroge und hat uns viel Spaß gemacht. Allerdings ist es nun so, dass es uns alle wieder in unser natürliches Habitat zieht und so der Live-Ticker in seiner gewohnten Form erstmal nicht mehr dargestellt werden kann.

Emotions-Ticker aus Fansicht

Dennoch möchten wir Euch nach wie vor rund um die Spiele live informieren. Das wird ab Samstag wie folgt ablaufen:

Wir sind am Spieltag in Giesing (oder Richtung Auswärtsspiel) unterwegs. Wir werden Euch die Atmosphäre rund um das Stadion, die Stimmung im Stadion und unsere ganz subjektiven Eindrücke rüber bringen. Dazu wird es natürlich eine etwas reduzierte Berichterstattung über die Ereignisse auf dem Rasen geben. Bei uns werdet Ihr kein Tor verpassen!

Das natürliche Habitat der sechzger.de Redakteure – nach dem Spiel

Unser Ziel ist es, das Wichtigste an den Löwenspielen zu Euch zu transportieren: Die Emotionen, das Löwe-Sein und die wirklich wichtigen Szenen des Spiels! Denn wir dürfen nicht vergessen, das Stadion wird nur mit 3.736 Zuschauern gefüllt sein und viele von Euch müssen die Spiele vor dem Fernseher, dem Löwen-Radio oder in einem Ticker verfolgen. Und Euch wollen wir die Atmosphäre so authentisch wie möglich rüberbringen.

Unsere beliebte TAKTIKTAFEL wird übrigens bleiben wie sie war: Bernd Winninger wird für Euch im Rahmen der TAKTIKTAFEL den Gegner und sein System vorstellen und nach dem Spiel die gewohnte Analyse für Euch erstellen. Bernds neuste TAKTIKTAFEL erklärt Euch schon die zu erwartenden Änderungen im System von Michi Köllner für die kommende Saison. Macht Euch hier schon mal fit für die Diskussionen am Grünspitz! Oh, wie wir uns freuen wieder mit Löwenfans diskutieren zu können!!!

Wir hoffen, dass Euch die neue Art der Berichterstattung gefällt. Wir würden uns sehr über Kommentare freuen, was Euch gut gefällt und was wir vielleicht noch besser machen können.

 

 

TAKTIKTAFEL: Ausblick auf die Taktik des TSV 1860 in der Saison 2021/22

0
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zum ersten Artikel der Rubrik TAKTIKTAFEL in der Saison 2021/22, der sich mit der grundsätzlichen Taktik des TSV 1860 München beschäftigt. Heute geht es noch nicht um den kommenden Gegner. Heute sehen wir uns an, welche Erkenntnisse wir aus den Vorbereitungsspielen gewonnen haben.

Mit welchen Systemen hat der TSV 1860 in der Vorbereitung auf die Saison 2021/22 bislang gespielt?

3-1-4-2 und 4-4-2 (Raute flach)

Michael Köllner ließ die Mannschaft des TSV 1860 München in den ersten drei Vorbereitungsspielen in 3-5-2 (genauer 3-1-4-2) antreten. Die letzten beiden Vorbereitungsspiele wurden im 4-4-2 mit flacher Raute (auch 4-1-3-2 genannt) absolviert.

Damit hat man zwei ähnliche Systeme im Köcher, die sich wie folgt unterscheiden. Bei dem System mit Dreierkette ist die offensive Flexibilität höher, wohingegen bei der Viererkette die Defensive kompakter steht.

Blick aufs 3-1-4-2

Gehen wir zunächst auf das 3-1-4-2 ein. Im Spielaufbau hat man schon in der Grundformation über das Feld verteilt eine Menge an sogenannten Passdreiecken. Diese sind  im Positionsspiel wichtig, um Räume zu generieren.

Bei Ballgewinn im eigenen letzten Drittel sind im Positionsspiel der zentrale Innenverteidiger und der defensive Mittelfeldspieler die Protagonisten beim Aufbau. In der Regel wird einer der beiden den Angriff einleiten, wenn die gegnerische Pressinglinie überspielt ist. Wie das geschieht, kommt stark auf die taktische Ausrichtung des Gegners an. Durch die breite Mittelfeldviererkette hinter den eigenen Stürmern sollte es jedoch in der Regel gelingen, einen freien Spieler in der Zentrale oder auf den Flügeln zu finden. Dieser ermöglicht dann mit Tempo oder klugen Passkombinationen das Eindringen ins letzte Drittel.

Insbesondere dann, wenn der rechte und/oder der linke Innenverteidiger sich zusätzlich als offensive Anspielstation anbieten sollten, wird der offensive Overload einer Mannschaft im 3-1-4-2 deutlich.

Für den Fall, dass die äußeren Innenverteidiger so ins Spiel nach vorne eingebunden werden, dass sie ins Mittelfeld vorschieben, muss der defensive Mittelfeldspieler zusammen mit dem zentralen Innenverteidiger das Zentrum absichern. Dies geschieht vor allem, um bei einem Ballverlust nicht komplett offen dazustehen.

Spiel gegen den Ball

Auch gegen den Ball hat man mehrere Möglichkeiten, da durch die beiden Außenspieler im Mittelfeld große Flexibilität hinsichtlich defensivtaktischer Verschiebungen bestehen. Am einfachsten ist es aus der Dreierkette eine Fünferkette zu bilden. Hierfür lassen sich die beiden Außenspieler in den Defensivverbund vor dem eigenen Tor zurückfallen.

Das ist natürlich für beide Spieler mit erheblichem Laufaufwand verbunden. Dies kann zum Ende des Spiels bei nicht ausreichender Fitness große Lücken entstehen lassen.
Ökonomischer wäre die zweite Möglichkeit: Die gependelte Viererkette. Dabei lässt sich der ballferne Mittelfeldaußenspieler zurückfallen, um eine Viererkette in der Abwehr herzustellen. Diese Option verlangt von allen Spielern in Mittelfeld und Abwehr, dass sie das Spiel des Gegners richtig “lesen” und folglich richtig verschieben.

Der Box-to-Box Spieler im Fokus

Eine weitere taktisch flexible Rolle im Spiel gegen den Ball fällt dem Box-to-Box Spieler zu. Er muss sich, um die Räume vor der Abwehrkette eng zu machen, im besten Fall auf die ballferne Seite zurückfallen lassen. So wird die eigentliche Defensivarbeit dem nominellen Sechser überlassen. Der Box-to-Box Spieler kann eingreifen, wenn sich das Geschehen auf seine Seite verlagert. Er kann sich aber auch zurückziehen für den Fall, dass dem Gegner das Eindringen vor die Abwehrkette auf der anderen Seite gelingt. Dann macht er entweder den Raum vor dem Tor enger oder nimmt einen Stürmer in Deckung. Das geschieht, damit einer der Innenverteidiger den ballführenden gegnerischen Spieler stellen kann.

Was entgegnet man dem Kontrahenten im 3-1-4-2?

Das Aufbauspiel des Gegners zu unterbinden ist im Positionsspiel gegen den Ball bei diesem System äußerst wichtig. Eine gute Pressingformation auf einer der vorderen Pressinglinien, um lange Abspiele in die angebotenen Räume zu provozieren, ist hier die halbe Miete erfolgreicher Defensivarbeit. Dabei ist es überaus wichtig, dass die eigenen Defensivspieler schnell sind, um diese Räume (Pressingfallen) zuzulaufen, wenn der lange Ball dorthin kommt.

Schafft es der Gegner die Pressinglinie mit spielerischen Mitteln zu überwinden und verfügt er seinerseits über schnelle, passsichere und lauffreudige Spieler, offenbaren sich die defensiven Schwächen des 3-1-4-2. Denn dann werden vor allem die Halbräume im Mitteldrittel der verteidigenden Mannschaft sehr offen sein. Mit genauem, vertikalem Spiel kann die angreifende Mannschaft hier Nadelstiche setzen. Um in solchen Situationen einen erfolgreichen Angriff mit Abschluss zu verhindern, ist meist eine große Portion Glück vonnöten.

Genaues Timing beim Anlaufen des ballführenden Gegners kombiniert mit klarer Zuordung in der Raumdeckung beim Angriffspressing und mannorientierter Deckung im Mittelfeld sind das A und O, um hier erfolgreich agieren zu können. Dass die Löwen das beherrschen, haben sie bereits in diversen Spielen der vergangenen Saison gezeigt. Ein Paradebeispiel dafür war speziell die erste Halbzeit im Heimspiel gegen Viktoria Köln.

Den Neuzugängen sollte es aufgrund ihrer Defensivqualitäten nicht schwerfallen, sich hier nahtlos einzureihen. Yannick Deichmann und Marcel Bär haben beide eine positive defensive Zweikampfbilanz, obwohl sie in den letzten Jahren überwiegend offensive Rollen bekleideten. Marcel Bär gewinnt seine Zweikämpfe gegen den Ball übrigens vorwiegend bereits in der gegnerischen Spielfeldhälfte.

Weitere Taktik-Formation des TSV 1860 in der Vorbereitung auf die Saison 2021/22: das 4-1-3-2

Mit dem 4-1-3-2 System wurde in den letzten beiden Testspielen gegen den 1. FC Nürnberg und den VFR Aalen gespielt. Bei diesem System wird offensiv wenig anders aussehen wie beim 3-1-4-2. Bereits letztes Jahr und auch in diesen beiden Testspielen konnte man sehen, dass Michael Köllner offensiv gern auf die gependelte Viererkette setzt.

Der große Unterschied zum 4-1-4-1 des letzten Jahres besteht in der Addition von Marcel Bär als zweitem echten Stürmer neben Sascha Mölders. Wie man gesehen hat kann Bär sowohl als hängende Spitze als auch als Zielspieler agieren. So wird er für Mölders des Öfteren Lücken reißen. Diese können dann gewinnbringend ausgenutzt werden.

Durch die Verletzung von Marius Willsch wird in diesem System vermutlich zunächst Yannick Deichmann die Rolle des rechten Verteidigers zukommen. Auf dieses System wird der TSV 1860 München dann höchstwahrscheinlich gegen offensivstarke Teams und Mannschaften zurückgreifen, die ein System mit drei Spitzen spielen.

Gegen den Club und auch gegen den VfR Aalen ließ Michael Köllner eine beidseitig gependelte Viererkette spielen. Der defensive Mittelfeldspieler war somit – abgesehen von seiner Rolle als erste zentrale Anspielstation zum Aufbau im Positionsspiel – hauptsächlich mit zusätzlicher Absicherung im Falle von Ballverlusten beschäftigt.

Theoretisch denkbar wäre auch eine dynamische Dreierkette, bei der sich der Sechser zwischen die beiden Innenverteidiger schiebt, während die Außenverteidiger nach vorne schieben. Damit würde aber wieder etwas Druck vom Gegner genommen. Lassen wir uns überraschen, welche taktischen Kniffe sich der Coach individuell für den jeweiligen Gegner ausdenkt.

Die Offensive im 4-1-3-2

Das Spiel nach vorne kann mit der flachen Mittelfelddreierkette hinter den Sturmspitzen sehr flexibel gestaltet werden. Schieben die Außenverteidiger beide mit nach vorne, wird sie zu einer Fünferkette. Sowohl über die Halbpositionen im Zentrum nach außen als auch durch die Mitte werden die Spieler des TSV 1860 München offensiv immer wieder Wege finden, um ins letzte Drittel des Gegners einzudringen.

Gegen den Ball kann sich das Spiel im 4-1-3-2 weitaus ökonomischer für die Außenverteidiger gestalten als für die Mittelfeldaußen beim 3-1-4-2. Die Aufgaben für den Box-to.Box Spieler bleiben hingegen die gleichen wie im 3-1-4-2. Er hat also dasselbe Pensum an Laufarbeit zu verrichten.

Beim Pressing wird es vermutlich ebenfalls auf Raumdeckung im Angriffspressing und mannorientierter Deckung dahinter hinauslaufen. Gutes Timing beim Anlaufen des ballführenden Spielers ist natürlich obligatorisch.

Allerdings ist das Pressing und die bestenfalls optimale Ausführung desselben bei diesem System nicht ganz so essentiell wie beim 3-1-4-2. Die Möglichkeiten, sich hinten kompakt aufzustellen, sind aufgrund der von Haus aus defensiveren Grundausrichtung größer als in einem System mit Dreierkette.

Was können wir demnach mit dieser Taktik von der Mannschaft des TSV 1860 in der Saison 2021/22 erwarten?

Den Eindrücken der Taktik aus den Testspielen folgend können wir Fans vom TSV 1860 München in der kommenden Saison 2021/22 starken Offensivdruck erwarten. Das Spielermaterial und die in der Vorbereitung gezeigten Systeme sprechen auf alle Fälle dafür, dass die Löwen nach dem Motto “Angriff ist die beste Verteidigung” agieren werden.

Damit kommen wir aber schon zu den leicht negativen Eindrücken. In vielen Situationen haben sich die Löwen in der Rückwärtsbewegung, speziell im Umschaltspiel nach Ballverlusten, sehr anfällig für gegnerische Konter gezeigt. Die Testspielgegner wussten hierbei nicht immer etwas mit ihren Überzahlmöglichkeiten anzufangen. Man kann aber davon ausgehen, dass die Konzentration gegen den Ball im Ligabetrieb beim TSV 1860 München auf einem höheren Level liegen wird. Die Spieler werden in solchen Momenten schneller hinter das Spielgerät kommen, um zu verteidigen. Dass die drittbeste Defensive (0,92 Gegentore pro Spiel) der vergangenen Saison bei nur einem Abgang in diesem Mannschaftsteil (der noch dazu kein Stammspieler war) nicht plötzlich löchrig wie ein Schweizer Käse wird, dürfte klar sein.

Ich erwarte von daher in der vor uns liegenden Saison ähnlich viele Torchancen für die Sechzger wie im vergangenen Jahr. Allerdings mit höherer Quote beim Verwandeln der sich ergebenden Gelegenheiten.

Ferner gehe ich davon aus, dass die Defensive ähnlich stabil wie im vergangenen Jahr agieren wird und die Anzahl der Gegentreffer im Schnitt unter eins pro Spiel bleibt. Vielleicht verbessert sie sich sogar noch um die ein oder andere Nachkommastelle.

Sofern nicht allzu viele schwere oder langwierige Verletzungen auftreten, sehe ich keinen Grund, warum sich nicht auch der Tabellenplatz im Vergleich zur vergangenen Saison signifikant verbessern sollte.

Der direkte Aufstieg ist drin. Pack ma’s Buam.

Domicil Real Estate AG bleibt Premiumpartner bei 1860

0

Das Immobilienunternehmen “Domicil Real Estate Group” verlängert sein Engagement beim TSV 1860 München als Premiumpartner.

Engagement bei 1860 im dritten Jahr in Folge

Der bundesweit tätige Immobilien- und Investmentdienstleister hat seinen Sitz in München.  Das Familienunternehmen legt seinen Fokus auf die Altersvorsorge, das Engagement beim TSV 1860 München geht nun in die dritte Spielzeit.

Domicil Real Estate: “Die Vorfreude auf’s Stadion ist groß”

„Über die Zeit ist eine echte Verbundenheit mit dem Verein gewachsen. Die Vorfreude ist groß, nun auch wieder im Stadion mitzufiebern. Wir fühlen uns dem TSV 1860
München eng verbunden und freuen uns, auch in dieser Saison unseren Anteil
am sportlichen Erfolg der Sechzger zu leisten. Gemeinsam werden wir uns
kontinuierlich weiterentwickeln und erfolgreich sein”, freut sich Daniel Preis, seines Zeichens Chief Sales Officer beim treuen Löwen-Partner.

“Vertrauen und Verlässlichkeit zeichnen unsere Partnerschaft aus”

Auch 1860-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer ist rundum zufrieden: „Mit der Domicil Real Estate AG haben wir einen treuen und begeisterungsfähigen Partner. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem Marketing-Team von Domicil bereitet uns allen große Freude! Gleichzeitig sind wir dem Partner, der uns beim Erreichen unserer Ziele tatkräftig unterstützt, sehr dankbar. Gerade in der Immobilien- und Investmentbranche sind Vertrauen und Verlässlichkeit wichtige Faktoren. Das zeichnet auch unsere gemeinsame
Partnerschaft aus“.

Immobilien als Absicherung in der Niedrigzinsphase

Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase eignen sich Immobilien ideal als Absicherung und Kapitalanlage. „Wir wollen den Löwenfans ein vertrauensvoller Partner im Bereich des nachhaltigen Vermögensaufbaus sein“ verspricht der neue alte Premiumpartner. Ob Domicil Real Estate Group spezielle Angebote für Löwenfans bzw. Mitglieder bereithält, ist noch nicht bekannt. Schwerpunkt der Tätigkeit des Unternehmens ist der deutschlandweite An- und Verkauf von Wohnimmobilien.

Möglicherweise ließe sich ja das Tätigkeitsspektrum auch auf den Ankauf von Fußballstadien ausweiten…?

Hier geht es zur Pressemitteilung

Foto: © TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Auch interessant: Die TAKTIKTAFEL mit dem Ausblick auf die Saison 2021/2022

TSV 1860 Frauen: Nächstes Testspiel am Samstag in Adelshofen

0
Warten auf den Einsatz

Die Auftritte der Frauen des TSV 1860 seit dem Re-Start der Sparte sind eine wahre Erfolgsgeschichte. Erfolge auf dem Platz, viele Zuschauer, glückliche Gesichter. So darf es gerne weitergehen! Das nächste Testspiel ist für den kommenden Samstag terminiert.

TSV 1860 Frauen in Adelshofen

Wer also nicht zu den Glücklichen gehört, die am Samstag im Grünwalder Stadion dabei sein können (oder bewusst darauf verzichten), ist in Adelshofen herzlich willkommen.

Hier die Eckdaten der Partie:

Samstag, 24. Juli 2021, 13:00 Uhr
SV Adelshofen Nassenhausen – TSV 1860 München Frauen
Sportplatz Adelshofen
Sportplatzweg 8, 82276 Adelshofen

Starke Leistungen seit der Neugründung

Nach der knappen Niederlage beim ersten Spiel nach der Neugründung konnte direkt ein Turniersieg eingefahren werden. Zuletzt gab es einen grandiosen 8:2-Auswärtssieg der Löwinnen bei der SG Post SV/ESV München.

Neue Löwen-Podcast Folge vom TSV 1860 mit Trainer Michael Köllner

0
Michael Köllner Sascha Mölders vom TSV 1860 München

Der TSV 1860 München bringt regelmäßig eine neue Folge beim Löwen-Podcast heraus. Moderiert wird der Podcast von Jan Mauersberger, zu Gast ist in der aktuellen Folge Trainer Michael Köllner.

Löwen-Podcast vom TSV 1860 München mit Michael Köllner

Bereits beim Debüt des Löwen-Podcast gab es mit dem Trainer der Löwen eine Doppelfolge. Pünktlich zum Start der Saison 2021/22 ist Michael Köllner erneut zu Gast und unterhält sich mit Jan Mauersberger.

Bisher ist Teil 1 der Doppelfolge online, es ist insgesamt die Folge Nummer 66 beim Löwen-Podcast.

Hier geht es direkt zur Folge, außerdem gibt es eine Gesamtübersicht aller Episoden.

Auch bei sechzger.de gibt es ein Podcast-Format: den sechzger.de Talk. Neben Youtube ist er auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen

TSV 1860 – Würzburg mit zugelassenen Gästefans

0
Gästeblock im Grünwalder Stadion mit Plane

In den letzten Heimspielen zierte noch eine Blockfahne vom Hauptsponsor die Bayerische den Gästeblock im Grünwalder Stadion. Bereits beim Spiel gegen Würzburg sind beim TSV 1860 München allerdings Gästefans zugelassen.

Die Zulassung von 5.250 Zuschauern durch die Stadt München kam für den TSV 1860 nicht nur überraschend, sondern vor allem auch zu spät. Somit bleibt es bei den geplanten 3.736 Zuschauern, die sich auf einen Stadionbesuch freuen dürfen. Möglicherweise ist das größere Kontingent eine Option für das zweite Heimspiel, das im DFB-Pokal gegen den SV Darmstadt ausgetragen wird.

Gästefans beim Spiel des TSV 1860 München gegen Würzburg zugelassen

Doch diese Zahl setzt sich nicht nur Löwenfans zusammen. Auch Gästefans aus Würzburg werden beim ersten Saisonspiel des TSV 1860 im Grünwalder Stadion zugegen sein. Bereits gestern Nachmittag informierten die Kickers ihre Fans auf ihrer Homepage:

Gute Nachricht für alle Kickers-Fans, die uns am ersten Spieltag zum Auswärtsspiel beim TSV 1860 München begleiten wollen: Am Donnerstag, den 22. Juli, habt Ihr die Möglichkeit, Eure Tickets bei uns im Kickers-Fanshop in der Theaterstraße zu erwerben. Dieser ist von 14:00 bis 18:00 Uhr für Euch geöffnet!

Eine Karte für die Partie im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße kostet 16 Euro. Es sind ausschließlich Sitzplätze im Stehplatzbereich zu erwerben. Das Sitzgebot muss unbedingt eingehalten werden. Außerdem wird ein Nachweis gemäß der 3G-Regelung (getestet, genesen oder geimpft) benötigt. Die vollständigen Hygiene- und Verhaltensregeln findet ihr hier. Zudem sind alle Tickets einzeln personalisiert. Diese werden vor Ort auch kontrolliert.

Im Zuge der Meldung, dass die Rudelbildung abgeschlossen wurde, gab auch der TSV 1860 München zwischen den Zeilen bekannt, dass Gästefans zugelassen werden. Die Karten werden im Block P verkauft und sind ebenfalls als Sitzplätze deklariert. Unklar ist bisher, wieviele Tickets Würzburg zur Verfügung hat.

Rudelbildung erfolgreich: 3.736 Zuschauer beim TSV 1860

0
Grünwalder Stadion TSV 1860 München

Die Rudelbildung für das Spiel gegen die Würzburger Kickers ist abgeschlossen, der TSV 1860 München kann sich auf 3.736 Zuschauer am Samstag im Grünwalder Stadion freuen.

Rudelbildung beim TSV 1860 fertig – Westkurve wird geöffnet

Alle beantragten Rudel wurden wie geplant zugelassen. Indirekt wurde damit auch bestätigt, was Verena Dietl über Facebook bereits verkündete. Auch die Westkurve wurde mit Sitzplätzen zugelassen. Darauf weißt der TSV 1860 auch exklusiv hin:

Ein wichtiger Hinweis: Löwenrudel in den Blöcken F2, G, H und J in der Westkurve und in Block P der Ostkurve sind keine Stehplätze! Auch in diesen Bereichen muss sich jeder Fan gemäß genehmigtem Hygienekonzept setzen, gerne kann dafür ein Sitzkissen mitgebracht werden.

Im nächsten Schritt müssen die bestellten Karten personalisiert werden. Ab dem morgigen Donnerstag um 15 Uhr wird dies möglich sein. Hierbei werden die Daten der Person hinterlegt, die auch tatsächlich mit der bestellten Karte im Stadion anwesend sein wird. Alle weiteren Informationen gibt es auf der Homepage des TSV 1860 München.