Start Blog Seite 928

Erfolgserlebnis im Pokal: TSV Haching München siegt 3:0 in Kriftel

0
TSV Haching München Team 21/22
Die Mannschaft des TSV Haching München in der Saison 2021/22

In der Volleyball Bundesliga wartet der TSV Haching München noch auf den ersten Saisonsieg, im DVV Pokal gab es jedoch endlich ein Erfolgserlebnis. Beim Zweitligisten TuS Kriftel gewannen die Volleyball-Löwen im Achtelfinale mit 3:0.

Knappes Spiel, klares Ergebnis

Satz 1 war im Großen und Ganzen eine deutliche Angelegenheit für die Gäste. Zwar siegte der TSV Haching München “nur” 25:22, zeigte jedoch die eindeutig reifere Spielanlage.

Im zweiten Durchgang musste die Löwen-Volleyballer ständig einem Rückstand hinterherlaufen, gaben sich jedoch nicht geschlagen. Nach Abwehr dreier Satzbälle für den Zweitligisten gewann Haching den Satz doch noch mit 27:25.

TSV Haching München: Erfolgserlebnis im Pokal

Auch der dritte Satz verlief bis zum 15:15 ausgeglichen, dann zog Haching mit fünf Punkten Vorsprung davon. Plötzlich stand es jedoch wieder 23:23 und die Gäste hatten Glück, dass ein Block der Kriftler knapp im Aus landete. Anschließend nutzte der Bundesligist direkt seinen ersten Matchball zu 25:23.

DVV Pokal, Achtelfinale
TuS Kriftel – TSV Haching München 0:3
22:25, 25:27, 23:25

Foto: Edmund Zuber

Dritte des TSV 1860 unterliegt FC Ludwigsvorstadt im Spitzenspiel

0
Die Dritte des TSV 1860

Zweiter gegen Dritter – Spitzenspiel in der Kreisklasse 4. Mit einem Sieg gegen den FC Ludwigsvorstadt wollte die Dritte des TSV 1860 eigentlich Spitzenreiter Espanol München unter Druck setzen. Stattdessen aber jubelten die Gäste und zogen mit einem 1:0-Sieg an den Löwen vorbei.

Dritte des TSV 1860 verliert

Auf der Anlage der SpVgg 1906 Haidhausen war die Ausgangsposition klar. Mit einem Sieg hätte die Dritte des TSV 1860 zumindest bis morgen die Tabellenführung übernehmen können. Doch leider kam es ganz anders: Der FC Ludwigsvorstadt hielt hinten die Null und konnte vorne seinerseits das goldene Tor erzielen.

Durch das 0:1 müssen die Löwen den Gäste auch in der Tabelle den Vortritt lassen und rutschen auf Platz 4 ab.

Besser machte es die 4. Mannschaft des TSV 1860. Sie schlug den Munich Irish Rovers FC mit 2:0 und verbessert sich damit auf Platz 10 der A-Klasse, Gruppe 4. Die Tore erzielten Florian Heckenberger (7.) und Marco Barreca (62.).

Derbysieger: U14 der Löwen besiegt den FC Bayern mit 1:0!

0
TSV 1860 München - die Löwen!
Die Löwen, Münchens große Liebe!

Während den Profis in Osnabrück trotz starker Anfangsphase die Grenzen aufgezeigt wurden, gab es im NLZ des TSV 1860 Grund zum Jubel. Die U14 der Löwen schlug den FC Bayern und darf sich nun “Derbysieger” nennen!

U14 der Löwen schlägt die Roten

Rund 200 Zuschauer hatten sich am Kunstrasen am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße eingefunden, um dem Derby beizuwohnen. Diejenigen, die es mit den Blauen hielten, dürften ihr Kommen nicht bereut haben, denn am Ende siegten die Junglöwen mit 1:0 und bauten ihre imposante Siegesserie aus. Sieben Spiele, sieben Siege – Tabellenführer!

Nach Führung: TSV 1860 verliert verdient 1:3 beim VfL Osnabrück

3
VfL Osnabrück - TSV 1860

35 Minuten lang zauberten die Löwen an der Bremer Brücke, am Ende fliegen sie ohne Punkte zurück in die Heimat. Trotz zwischenzeitlicher Führung unterlag der TSV 1860 dem VfL Osnabrück mit 1:3.

Stefan Lex trifft schon wieder

Bereits in den ersten paar Sekunden entwickelte der VfL Druck auf die Löwen-Defensive, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. Auf der anderen Seite hatte Lex die Führung für Sechzig auf dem Fuß, scheiterte jedoch im direkten Duell am Osnabrücker Keeper Kühn.

Der TSV 1860 spielte gut, kombinierte gefällig und knüpfte an die Leistung gegen Freiburg an. Dann machte es Marco Hiller spannend, verlor den Ball, konnte das Gegentor aber doch noch verhindern (23.). Im direkten Gegenzug klingelte es dann im Kasten der Violetten. Deichmann und Biankadi kombinierten auf rechts, der Neuzugang aus Lübeck flankte und Stefan Lex vollstreckte zum 0:1 (24.).

Simakala mit Doppelpack

In der Folge verpassten es die Löwen, den zweiten Treffer nachzulegen. Stattdessen kam Osnabrück in der 39. Minute zum Ausgleich gegen den TSV 1860. Simakala setzte sich stark durch und ließ Hiller mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance. Pause!

Und dort fand der VfL-Coach scheinbar die besseren Worte, denn die Lila-Weißen kamen schwungvoller aus der Kabine. In Minute 49 brachte Opoku eine Ecke zur Mitte, Simakala stand goldrichtig und schon stand es 2:1 für die Gastgeber.

VfL Osnabrück schlägt den TSV 1860 3:1

Vom TSV 1860 kam in der Folge viel zu wenig, Osnabrück dominierte die Partie. Torchancen für die Löwen waren quasi nicht existent – enttäuschend. Anders die Gastegeber, die munter nach vorne spielten und fünf Minuten vor Schluss für die Entscheidung sorgten. Higl sorgte mit dem 3:1 für die nächste Auswärtsniederlage der Löwen, die nun schon seit rund 200 Tagen auf einen Sieg in der Ferne warten.

Liveticker: VfL Osnabrück – TSV 1860 München (15.Spieltag)

2
Sechzger De Liveticker Vfl Osnabrück Vs Tsv 1860 München 1200x628

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 15.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem VfL Osnabrück und dem TSV 1860 München!

Nach den Siegen gegen Schalke und Freiburg II will der TSV 1860 in Osnabrück genau da weitermachen, wo er aufgehört hat. Es sollen endlich drei Punkte in einem Auswärtsspiel her. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel live aus dem Stadion an der Bremer Brücke.

 

Aufstellung:
1 Hiller – 11 Greilinger, 6 Salger, 3 Lang (76. 27 Belkahia), 20 Deichmann – 14 Dressel (46. 8 Tallig), 17 Wein (63. 5 Moll) –  7 Lex (76. 22 Linsbichler), 15 Bär, 19 Biankadi (63. 16 Goden) – 9 Mölders (C)

Bank:
40 Kretzschmar, 25 Willsch, 31 Neudecker, 32 Gresler

Tore:
0:1 Lex (24.), 1:1 Simakala (39.), 2:1 Simakala (49.), 3:1 Higl (85.)

Die Personalsituation

Phillipp Steinhart fällt nach seiner Verletzung gegen Schalke im Pokal heute erneut definitiv aus. Das machte Trainer Michael Köllner in der gestrigen LÖWENRUNDE klar.
Spannend dürfte zu beobachten sein, welche Rolle Richard Neudecker nach seiner Zwangspause einnimmt. Aufgrund der zuletzt guten sportlichen Resultate scheint es denkbar, dass er zunächst nur auf der Bank Platz nehmen wird.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Die meisten gelben Karten haben bisher Sascha Mölders, Richard Neudecker, Stephan Salger und Phillipp Steinhart vorzuweisen (je drei). Somit droht keinem Löwen bisher eine Sperre.

sechzger.de Talk Folge 33

In der 33.Ausgabe des sechzger.de Talks dreht sich das Gespräch zwischen Christian, Bernd und Stefan grötenteils um das furiose 6:0 gegen Freiburg II. Nach einem Stimmungsbild zum Pokallos Karlsruher SC fokussieren sich die drei dann aber auch auf das heutige Auswärtsspiel in Osnabrück.

Wo könnt ihr das Spiel VfL Osnabrück – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Spiel wird im Free-TV übertragen. Alle Informationen hierzu findet ihr in unserem zugehörigen Artikel.

Für Abonennten von MagentaSport besteht natürlich trotzdem wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream). Aber auch die zahlreichen Zuschauer im sicherlich wieder ausverkauften Grünwalder Stadion fiebern dem Anpfiff bereits entgegen.

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Den Gegner im Fokus: VfL Osnabrück – TSV 1860

0

Technische Daten

Verein für Leibesübungen
von 1899 e.V. Osnabrück
Gründung: 17. April 1899
Mitglieder:
3.800
Vereinsfarben: lila-weiß
Weitere Sportarten: Gymnastik, Schwimmen, Tischtennis
Website der Fußballgesellschaft

Das erste Mal

Mittwoch, 5. August 1981
1860 – Osnabrück 1:1 (1:1)
2. Bundesliga, 2. Spieltag
Sechzgerstadion
17.000 Zuschauer
1:0 Nastase (19.)
1:1 Loges (68.)
Die Löwen hatte zum Saisonauftakt beim Mitabsteiger Schalke 04 mit 1:3 verloren, weshalb der Andrang an den Kassenhäuschen an der Grünwalder Straße durchaus überraschte. Das Ergebnis enttäuschte die Löwenfans allerdings erneut. “Blamage vor 17.000” titelte die tz am nächsten Morgen und stellte schon nach dem 2. Spieltag fest: “So steigt 1860 nie und nimmer in die Bundesliga auf!”. Am Saisonende landete 1860 auf Platz 4, verpasste knapp die Relegation und fand sich wenige Wochen später – nach dem Lizenzentzug – in der Bayernliga wieder.

Auswärtsbilanz gegen Osnabrück

6 Spiele
3 Siege
2 Unentschieden
1 Niederlage

Gesamtbilanz gegen Osnabrück

11 Spiele
4 Siege
5 Unentschieden
2 Niederlagen

Das letzte Mal

Samstag, 2. Februar 2019
1860 – Osnabrück 1:2 (0:1)
3. Liga, 22. Spieltag
Sechzgerstadion
15.000
0:1 Ajdini (7.)
1:1 Mölders (61.)
1:2 Girth (80.)

Spielort

Bremer Brücke VfL Osnabrück
Bremer Brücke
auf Google Maps
Kapazität: 16.001
Eröffnung: 22. Mai 1933
Website der Initiative Mythos Bremer Brücke, die sich für den Erhalt der Traditionsspielstätte einsetzt.

Tabellenplätze der Vorsaison:

2. Bundesliga 2020/21:
VfL Osnabrück

Zum Reinhören


Prognose 2021/22

Für zwei Drittligatrainer war der im Frühsommer erst in der Relegation gegen den FC Ingolstadt aus der 2. Liga abgestiegene VfL Osnabrück vor dieser Saison ein Kandidat für die sofortige Rückkehr ins Unterhaus: Für den an der Bremer Brücke noch sehr beliebten Ex-Osnabrücker Joe Enochs aus Zwickau und für Olaf Janßen von Viktoria Köln.
VfL-Trainer Daniel Scherning nannte 1860, Kaiserslautern und Braunschweig bei der Frage nach seinen Favoriten.


Gute Auswärtsbilanz

Drei von insgesamt sechs Spielen konnten die Löwen in der Geschichte dieses Duells an der Bremer Brücke schon gewinnen – nur einmal zogen sie dort den kürzeren. Eine tolle Auswärtsbilanz! In München gelang dagegen erst ein Sieg aus fünf Spielen.
Den in Summe acht Zweitligapartien (zwischen 1981 und 2011) stehen die beiden Drittligaduelle der Saison 2018/19 und ein DFB-Pokalspiel der 1. Runde gegenüber (siehe Kasten DFB-POKAL)


Heimkomplex?

Das Stadion an der Bremer Brücke hat – ähnlich wie die Heimat der Löwen an der Grünwalder Straße – den Ruf, Spiele gewinnen zu können: Dank eines begeisterungsfähigen Publikums, das sich ganz nah am Spielfeldrand aufhält. Hier wurde schon manche Partie gedreht. Allerdings nicht in der jüngsten Vergangenheit: Der Abstieg aus der 2. Bundesliga im Sommer 2021 ist gewiss auch auf magere drei Heimsiege (auswärts gewann der VfL sechmal) und den abgeschlagenen letzten Platz in der Heimtabelle zurück zu führen. In dieser Saison sind auch schon wieder drei Ligapleiten (und zusätzlich das Ausscheiden aus Landes- & DFB-Pokal) an der Bremer Brücke zu beklagen. Der insgesamt Tabellenzweite belegt im Heimclassement nur den 13. Rang. Die nun bei den Löwenfans möglicherweise aufkommende Euphorie und Erwartungshaltung muss allerdings direkt wieder gedämpft werden: Wenn eingangs die Atmosphäre “an der Brücke” für sportlichen Erfolg angeführt wurde, dann macht im Umkehrschluss der Misserfolg des VfL in Corona-Zeiten in einem leeren oder halbleeren Stadion Sinn. Unglücklicherweise – so muss man es in unserem Falle wohl sagen – darf das Stadion heute Nachmittag unter Anwendung der 2G-Regel wieder auf allen 16.000 Plätzen besetzt werden.


DFB-Pokal

Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass wir Löwen in diesen Tagen besonders gerne über den DFB-Pokal sprechen, soll das einzige Duell mit dem heutigen Gegner in diesem Wettbewerb hier ebenfalls Erwähnung finden: Am 29. Juli 2011 reiste der Zweitligist 1860 zum soeben in die 3. Liga abgestiegenen VfL und konnte sich mit Mühe für die nächste Runde qualifizieren. Bereits in der 1. Minute ging der Gastgeber im damals auf den lustigen Namen Osnatel Arena hörenden Stadion an der Bremer Brücke in Führung. Benny Lauth glich zehn Minuten später per Foulelfmeter aus. Noch im ersten Spielabschnitt legte der Außenseiter erneut vor, was wiederum Kevin Volland kurz nach der Pause egalisieren konnte. Nach 90 Minuten stand es 2:2, es ging in die Verlängerung, in der die Löwen dann 13 Minuten vor dem drohenden Elfmeterschießen – erneut durch Lauth – den Siegtreffer markieren konnten.
Eine der zentralen Figuren dieses Spiels auf Osnabrücker Seite war ein gewisser Jan Mauersberger, der den Elfmeter zum 1:1 verursachte, das 2:1 selbst erzielte und nach dem endgültigen Knock-Out noch mit Gelb-Rot vom Platz flog. Neben Mauersberger stand an diesem Abend in der Abwehrkette des VfL der erst 21jährige Stephan Salger.


3. Liga am Freitag: Türkgücü unterliegt Viktoria Köln mit 1:2

0
Türkgücü München - Viktoria Köln
Türkgücü München - Viktoria Köln am 05.11.2021

Was war das heute wieder für ein Festtag für Zugluftfetischisten und Liebhaber grüner Sitzschalen! Beides gab es heute reichlich zu bestaunen, als Türkgücü München die Gäste von Viktoria Köln im Olympiastadion empfing. Das Drumherum war also top und Fußball wurde auch noch gespielt. Dabei unterlag das Perlacher Projekt den Höhenbergern mit 1:2.

Doppelschlag von Viktoria Köln

In der ersten Viertelstunde suchten beide Teams die Offensive, für den ersten Eintrag auf der Anzeigetafel sorgten jedoch die Gäste. Nachdem Viktoria Köln in Person von Hong in der 14. Minute noch an der Latte gescheitert waren, machte es der Kollege Sontheimer eine Minute später besser. Nach einer Ecke wurde der Ball zu kurz abgewehrt, Sontheimer nahm  Maß und traf aus 20 Metern zum 0:1 ins Netz. Gerüchten zufolge begann Hasan Kivran auf der Tribüne umgehend mit der Trainersuche, wurde dabei jedoch unsanft unterbrochen.

Denn bereits in der 19. Minute folgte der nächste Rückschlag für die Mannschaft von der Heinrich-Wieland-Straße. Heister flankte von rechts und Hong nickte aus kurzer Distanz zum 0:2 ein. Außer einem Abseitstor (eher zu Unrecht aberkannt) war von Türkgücü bis zum Halbzeitpfiff offensiv wenig zusehen, während Viktoria Köln mehrmals den dritten Treffer liegen ließ.

Türkgücü kann nicht, Viktoria Köln muss nicht

Vor fast ausverkauftem Haus brachte (Noch-)Türkgücü-Trainer Peter Hyballa nach der Pause Petar Sliskovic und Nico Gorzel in die Partie, die Begeisterungsstürme auf den Rängen waren fast bis zur Tartanbahn zu hören. Am Spiel änderte sich indes wenig: Türkgücü blieb zunächst ungefährlich, Viktoria Köln hatte das Geschehen unter Kontrolle. Dann aber nahm Sararer Tempo auf, legte für Scepanik ab, der flankte punktgenau in die Mitte, doch Türpitz verzog knapp (55.).

Anschließend gab es wieder reichlich Gelegenheit, sich der Architektur zu widmen und sich zu fragen, warum im Innenraum ein Bagger geparkt wurde oder diverse baufällige Bereiche per Absperrband gekennzeichnet wurden. Ein Paradies für Ruinenanbeter sozusagen.

Barry bringt Hoffnung zurück

Die nächsten Gelegenheiten zum Torerfolg gehörten dann wieder den Gästen, doch Amyn (70.) und Möller (71.) scheiterten knapp. Und mit einem Mal war die Partie wieder offen, denn der eingewechselte Barry traf nach toller Vorarbeit zum überraschenden 1:2 (81.). Auf der Gegenseite verpasste Lorch haarscharf die Entscheidung zugunsten der Gäste (83.) und die Viktoria musste tatsächlich nochmal zittern. Nach vier Minuten Nachspielzeit war dann aber Schluss und der Auswärtssieg perfekt.

Türkgücü München - Viktoria Köln am 05.11.2021
Türkgücü München – Viktoria Köln am 05.11.2021

LÖWENRUNDE: Köllner nennt Osnabrück ein “heißes Pflaster”

0

Keine Aufholjagd

Morgen Nachmittag wollen die Löwen ihre jüngst gestartete Erfolgsserie beim Auswärtsspiel in Osnabrück fortsetzen. Dass nach Siegen über den – zumindest nominell – großen FC Schalke 04 im Pokal und die Ligakonkurrenz von Freiburg II neu gewonnene Selbstvertrauen will 1860 auch an der Bremer Brücke auf den Platz bringen. Zur Aufholjagd will Michael Köllner aber für den aktuell Tabellendreizehnten nicht blasen. “Aufholjagden haben immer was damit zu tun, dass man sich schon in die nächsten Wochen reinbewegt. Wir tun aber gut daran, uns nur mit dem morgigen Spiel zu beschäftigen,” erklärte er in der heutigen LÖWENRUNDE.

Pokal-Erfahrung mit dem Club in Osnabrück

Das enge und mitunter stimmungsvolle Stadion in Osnabrück nennt Köllner ein “heißes Pflaster”. Dies erfuhr er auch schon am eigenen Leib: Mit dem 1. FC Nürnberg musste er im Oktober vor vier Jahren in der 2. DFB-Pokalrunde gegen den damaligen Drittligisten VfL bis in die Verlängerung gehen, um der Favoritenrolle des Club dann letztlich gerecht zu werden. Insofern dämpft Köllner auch die möglicherweise übertriebenen Erwartungen der Löwenfans auf den ersten Auswärtsdreier seit dem 24. April (2:0-Sieg in Mannheim): “Ob ein Sieg in Osnabrück ein Muss ist, weiß ich nicht. … Ich lese das natürlich auch: Mit einem Unentschieden können wir – so ungefähr – gleich die Saison eintüten. Da bin ich kein Freund davon.”

Personelles und gute Trainingseindrücke

Außer dem noch an seinem Muskelfaserriss aus dem Schalke-Spiel laborierenden Philipp Steinhart freute sich Michael Köllner beim gestrigen Training über einen vollzähligen fast Kader und spach von einer “volle Kapelle”. Optimistisch im Hinblick auf das Duell mit dem VfL Osnabrück, dem Zweitligaabsteiger der Vorsaison machen den Löwendompteur außerdem die zurückliegenden Trainingstage: Von einer speziellen Spielform wusste er zu berichten, die gestern “so gut wie noch nie funktioniert” habe. Die kleinen Freuden in einem Trainerleben.

TAKTIKTAFEL: VfL Osnabrück – TSV 1860 München (15.Spieltag)

0
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Auswärtsspiel unseres TSV 1860 München beim VfL Osnabrück im altehrwürdigen Stadion an der Bremer Brücke.

Daniel Scherning, Trainer des VfL Osnabrück, lässt seine Mannschaft bisher abgesehen von einer Partie immer im 4-3-3 offensiv auflaufen. Dabei ist zu beachten, dass sich der Zusatz “offensiv” bei diesem System rein auf die Systematik, aber nicht unbedingt auf die Taktik im Spiel bezieht. Mehr dazu erkläre ich weiter unten. Zunächst gibt es wie immer einen kurzen Blick auf die wichtigsten Statistiken der Niedersachsen.

Die Statistiken des VfL Osnabrück

  • Ballbesitz: 57%
  • Passgenauigkeit: 81%
  • Defensive Zweikampfquote: 63%
  • Flankengenauigkeit: 35%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 7,75

Das System der Niedersachsen: 4-3-3

Der VfL Osnabrück spielt das 4-3-3 offensiv bei eigenem Ballbesitz äußerst variabel. So kann das Team über die gesamte Breite des Platzes gefährlich nach vorne stoßen. Wo auch immer der Gegner Räume anbietet, wird die Mannschaft aus der sogenannten Friedensstadt hineinstoßen. Eine Tendenz zum rechten Flügel hin ist zu erkennen. Nicht zuletzt deshalb, weil viele Mannschaften auf der linken Abwehrseite eher schwächer sind als rechts.

Osnabrück ist zudem ein Team, das bisher in der Liga mit die meisten Positionsangriffe zu Ende spielen konnte. Dabei setzte die Mannschaft von Trainer Scherning die drittmeisten Schüsse ab. Von 199 Versuchen gingen bisher 18 ins Tor des Gegners. Das macht Osnabrück gleichzeitig zur zweitschlechtesten Mannschaft was die Zielgenauigkeit der Schüsse anbelangt. Zudem schießen sie so oft wie kein anderes Team aus der zweiten Reihe. Von dort treffen sie allerdings auch. Knapp ein Viertel der Tore des VfL ist Schüssen von außerhalb des Strafraums zu verdanken.

Die hohe Flankengenauigkeit von 35% liegt unter anderem daran, dass die Niedersachsen viele relativ große Spieler in ihren Reihen haben. Allen voran ist hier Stürmer Marc Heider zu nennen, der die drittmeisten Kopfballduelle in der Liga führt und dabei als Luftkampfgegner mit 43% Erfolgsquote im Strafraum durchaus eine schwere Aufgabe für den ein oder anderen Innenverteidiger darstellen dürfte. Der sieben Zentimeter größere Felix Higl kommt auf eine noch bessere Quote, ist aber als Außenstürmer seltener Adressat der zielgenauen Osnabrücker Flanken.

Defensiv wird das 4-3-3 verschoben

Oben schrieb ich, dass der Zusatz “offensiv” beim 4-3-3 rein systematische Bedeutung hat und sich nicht zwangsläufig auf die Taktik bezieht. Wichtig ist immer zu sehen, wie und wann verschiebt die Mannschaft gegen den Ball. Mit einem zentralen Mittelfeldspieler, der wie bei uns meist Dennis Dressel als Box-to-Box Spieler fungiert, und einem echten Sechser verschieben die Osnabrücker gegen den Ball, wenn das mannorientierte Pressing, das in den von mir beobachteten Spielen eher auf direkten Ballgewinn ausgelegt ist als auf Angriffssteuerung, überspielt wird zunächst aus dem 4-3-3 in ein 4-2-2-2 und im eigenen letzten Drittel auf 4-5-1.

Diese Verschiebungen sind sehr laufintensiv. Gegen Ende einer jeweiligen Partie geht dem ein oder anderen Spieler des VfL Osnabrück schon mal die Luft aus und es kommt zu Unkonzentriertheiten.

Die Osnabrücker spielen aggressiv gegen den Ball immer mit Fokus auf direkten Ballgewinn. Bei Ballgewinnen über abgefangene Pässe liegen die Niedersachsen knapp über dem Ligadurchschnitt.

Insgesamt ist die Intensität, mit der verteidigt wird, trotz der offensiven Systematik bei Osnabrück sehr hoch und deshalb die Defensive schwer zu durchbrechen solange die Kraft beim VFL reicht.

Stärken und Schwächen des 4-3-3

Die Stärken des 4-3-3

Im Offensivspiel kann eine Mannschaft, die ein 4-3-3 praktiziert, sehr variabel auftreten. Durch die drei Stürmer wird Stress für die Abwehr des Gegners ausgelöst. Das rührt daher, dass durch die Variabilität mittels drei Spitzen in Puncto Breite oder Enge des Spiels und dem Wechselspiel beider Varianten die Angreifer schwer ausrechenbar sind. Somit können in jedem Spielzug andere Laufwege zum Tragen kommen. Dadurch überlagern sich manchmal die im Raum zu verteidigenden Schnittstellen, wodurch eine Überzahl für die Angreifer bei kreuzenden Stürmern entstehen kann.

Wenn die Mannschaft, die 4-3-3 spielt, obendrein auf Ballbesitzfußball mit hohem Pressing gegen den Ball setzt, ist die Chance für andauernden Druck auf den Strafraum bzw. das Tor des Gegners sehr hoch.

Dadurch, dass die beiden Außenstürmer mit relativ wenig Energieleistung zwischen Sturm und Mittelfeld pendeln können, ist auch eine gute Anpassung an das Spielsystem des Gegners möglich. Es kann gegen den Ball leicht eine Überzahl generiert werden, die für den Gegner zu Ballverlusten führen kann, wenn die Räume gut verteidigt werden. Dafür müssen beide Außenstürmer gegen den Ball konsequent nach hinten mitarbeiten.

Mit drei Stürmern geht vom 4-3-3 obendrein eine hohe Gefahr für Kontergegenstöße nach Ballgewinn aus. Es kann schnell umgeschaltet werden und die Sturmreihe wird, auch wenn sich die Außenstürmer in der Rückwärtsbewegung ins Mittelfeld haben fallen lassen, schnell wieder besetzt sein, da der Außenstürmer vom Anforderungsprofil ein sehr schneller Spieler ist.

Schwächen des 4-3-3

Wenn der Gegner schnell spielt, entstehen Lücken im Raum, die dann durch entstehende Überzahl ausgenutzt werden können.

Schnelle Spieler im Mittelfeld gepaart mit vertikalem Spiel helfen den Gegnern diese Räume gegen ein 4-3-3 zu schaffen. Man erinnere sich an das Pokalfinale vor einigen Jahren. „Bruder… spiel den Ball lang!“ war die Devise der Frankfurter gegen den Gegner aus der Säbener Straße, der damals dieses System auf den Platz brachte. Siehe da: Frankfurt gewann damit 3:1. Das ist zwar nicht gerade attraktiv, aber höchst effizient.

Im Defensivspiel gegen Positionsangriffe sind die Halbräume und/oder Außenbahnen eine Schwäche des 4-3-3, da diese mit nur drei Mittelfeldspielern ohne Unterstützung der Außenstürmer nie vollständig zugestellt werden können.

Auch gegen diagonales Spiel (Seitenwechsel) ist das System anfällig, wenn die Defensivunterstüzung durch die Außenstürmer nicht konsequent geboten wird, da in diesem Fall im Mittelfeld ein Spieler abgeht, um beide Flanken abzudecken.

Die Schlüsselspieler

Torhüter Phillip Kühn (#22) ist momentan den statistischen Werten nach der drittbeste Keeper in der 3.Liga. Er hat starke Reflexe, ist auch im eins gegen eins ein sicherer Rückhalt und konnte bisher in 14 Spielen vier mal die Null halten. Die Osnabrücker Art und Weise gegen den Ball zu agieren, macht ihm das Leben in seinem Kasten allerdings auch relativ leicht.

Maurice Trapp (#18) in der Innenverteidigung ist was die defensive Zweikampfquote angeht der zweitbeste Spieler der Liga. Von zehn direkten Duellen verliert er gerade mal zwei. Auch im Spielaufbau ist er passsicher. Eine leichte Schwäche ist bei ihm in der Luft zu erkennen. Für einen Innenverteidiger lässt seine Quote bei gewonnenen Kopfballduellen mit 40% etwas zu wünschen übrig.

Im defensiven Mittelfeld ist Ex-Löwe Ulrich Taffertshofer (#8) der optimale Verbindungsspieler zwischen Defensive und Offensive. Im Spiel nach vorn ist er der Spieler, über den fast jeder Positionsangriff aufgebaut wird. Gegen den Ball hat er solide Werte zu Buche stehen. Alles in allem gehört er wohl momentan zu den drei besten Spielern auf dieser Position in Liga drei. Zudem ist er ein Spieler der fast ohne Fouls auskommt.

Sebastian Klaas (#26) ist das perfekte Gegenstück zu Taffertshofer im offensiven Mittelfeld. Ein überragender Offensivspieler. Dribbelstark, torgefährlich aber trotzdem mit gutem Auge für den Mitspieler und sich fehlerhaft verhaltende Abwehrreihen, ist er zusammen mit Taffertshofer das Herzstück der Osnabrücker Mannschaft.

Kapitän und Mittelstürmer Marc Heider (#20) ist mit bisher sechs Treffern der beste Schütze in den Reihen der Niedersachsen. Zudem hat er als Vorlagengeber drei weitere direkte Torbeteiligungen vorzuweisen. Wie weiter oben schon beschrieben ist er sehr kopfballstark. Ihn unter Kontrolle zu halten wird einer der Schlüssel zum erfolgreichen Abschneiden unserer Sechzger an der Bremer Brücke sein.

Fazit

Es wird sicherlich kein Spaziergang für die Mannschaft von Michael Köllner in Osnabrück. Nichtsdestotrotz bin ich fest davon überzeugt, dass der TSV 1860 München dazu in der Lage ist jedes Team in dieser Liga zu schlagen – egal ob zuhause oder auswärts.

Wenn die Löwen mit dem Selbstbewusstsein, das sie sich in den letzten Partien erworben haben und der nötigen Konzentration ans Werk gehen, sind drei Punkte auf alle Fälle drin. Der VfL Osnabrück steht zwar grundsätzlich sicher gegen den Ball. Die Tatsache, dass sie ihre Defensivaufgaben aber eher in direkten Duellen zu lösen versuchen, wird Sechzig in die Karten spielen.

Wir haben viele technisch sehr starke Spieler in unseren Reihen und nach vorne ein gutes Kombinationsspiel. Wenn es uns in den Umschaltsituationen gelingt sofort Tempo aufzunehmen und vertikal und schnell zu spielen, wird Osnabrück Probleme bekommen.

Natürlich sind aber die Osnabrücker aufgrund der Tabellensituation und aufgrund der Tatsache, dass sie als Zweitligaabsteiger in jedem Spiel Favorit sind, auch hier auf keinen Fall zu unterschätzen. Generell wäre ich vor dem Spiel natürlich mit einem Punkt zufrieden. Aufgrund dessen wie die Löwen aber in den letzten beiden Spielen aufgetreten sind, bin ich der Meinung, dass ein Sieg sicherlich machbar ist. Voraussetzung dafür ist natürlich volle Konzentration, wenn die Osnabrücker in Ballbesitz sind.

So könnte der VfL Osnabrück am Samstag beginnen

 

Datenquelle: wyscout

VfL Osnabrück – TSV 1860 (Spieltag 15): Ergebnistipp Phillipp Steinhart

0
Steinhart 1860

Löwentrainer Michael Köllner ist in der Regel ja bemüht, das Kollektiv in den Vordergrund zu stellen statt einzelne Spieler herauszuheben. In der Löwenrunde vor dem Spiel gegen den SC Freiburg II stimmte er jedoch eine Lobeshymne auf Phillipp Steinhart an, den er als einen der Schlüsselspieler beim TSV 1860 identifizierte. Heute tippt der derzeit verletzte Linksverteidiger für uns das Spiel der Löwen beim VfL Osnabrück.

Steinhart hofft auf Sieg des TSV 1860

Besondere Spiele erfordern besondere Maßnahmen. Aus diesem Grund haben wir diesmal gleich zwei Expertentipps eingeholt. Nachdem bereits gestern Ex-Löwe Efkan Bekiroglu auf einen Auswärtssieg des TSV 1860 tippte, zeigt sich auch Phillipp Steinhart optimistisch. Auch er hofft auf einen Dreier im richtungsweisenden Match beim VfL Osnabrück.

“Ich tippe auf einen 1:2-Auswärtssieg für uns.
Tore: Lex und Mölders!”

Dann kann ja nichts mehr schief gehen, oder?

Leistungsträger bei den Löwen

Der gebürtige Dachauer kam bereits mit 12 Jahren vom SC Fürstenfeldbruck zu den Löwen und durchlief in Giesing alle weiteren NLZ-Teams bis hin zu den Amateuren. Im März 2012 feierte Steinhart beim TSV 1860 sogar sein Profidebüt – sein bisher einziger Einsatz in der 2. Bundesliga.

Zur Saison 2014/15 wechselte er zu den Fehlfarben, kehrte aber 2017 über den Umweg Sportfreunde Lotte an die Grünwalder Straße zurück. Hier entwickelte sich Philipp Steinhart zum absoluten Leistungsträger des TSV 1860 und ist seit Jahren unangefochtener Stammspieler auf der linken Abwehrseite. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler (U15 & U16) glänzt dabei nicht nur in der Defensive, sondern überzeugt auch durch seine Offensivaktionen. Neben zahlreichen Assists trägt er sich auch des Öfteren in die Torschützenliste ein. In der Saison 2020/21 war er mit neun Treffern sogar zweitbester Schütze seines Teams hinter Stürmer Sascha Mölders.

Bild: OR-Pressedienst