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Happy Birthday, Dennis Dressel! sechzger.de gratuliert

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Dennis Dressel TSV 1860 München Portrait

Dennis Dressel wird heute 23 Jahren jung!

Letztes Jahr Haching – heute Schalke

Der heutige Löwenjubilar hat ein Händchen für besondere Geburtstage, wie es scheint: Als wir unserer Nummer 14 vor genau einem Jahr gratulierten, durften wir ihm direkt für den selben Abend ein erfolgreiches Montagspiel im Unterhachinger Sportpark wünschen. Der Wunsch ging in Erfüllung: Die Löwen siegten nicht nur mit 2:0, sondern Dennis brachte seine Mannschaft nach einer knappen Viertelstunde mit einem Linksschuss auf die Siegerstraße. Und heute also die Party im DFB-Pokal gegen Schalke 04. Was wir ihm und uns wünschen, dürfte klar sein…

Der kleine Dennis: Mit acht zum TSV 1860

Dennis Dressel wurde am 26. Oktober 1998 in Dachau geboren. Nach ersten fußballerischen Gehversuchen in der Jugend des SV Weichs wechselte er im Sommer 2007 achtjährig in das NLZ des TSV 1860. Er durchlief alle Jugendmannschaften und stand in der Saison 2016/17 im Regionalliga-Kader von Daniel Bierofkas Amateuren. Ab Sommer 2017 gehörte er dann – aufgrund der bekannten Umstände – plötzlich zum erweiterten Kreis der ersten Mannschaft des Vereins.

Unter Köllner zum Stammspieler

Bis zum Debüt in diesem Team dauerte es aber noch ein wenig: Am letzten Regionalliga-Spieltag stand er beim sportlich bedeutungslosen 4:1-Sieg in Bayreuth in der Startelf. In diesem Spiel gelang ihm direkt seine erster Treffer für die Löwenprofis. In dieser und der folgenden Saison lief Dennis sowohl für die erste, wie die zweite Mannschaft auf. Unter Michael Köllner konnte er sich dann ab Herbst 2019 zum Stammspieler bei den Profis etablieren. Unvergessen sind seine vier Tore im Heimspiel gegen den Halleschen FC am 9. Spieltag der vergangenen Saison!

Kein Wechsel nach Hessen – zum Glück!

Nach einem kurzen Flirt mit dem SV Darmstadt 98 bezüglich eines Wechsels in die 2. Bundesliga in diesem Sommer, ist Dennis inzwischen wieder komplett auf seine Aufgabe in München fokussiert. Den Weg Richtung 2. Liga will er im Dress mit dem Löwen auf der Brust gehen. Wie Günter Gorenzel kürzlich im Rahmen des Löwenstammtisches im bayerischen Landtag verriet, identifiziert sich der heutige Jubilar zu 100% mit dem TSV 1860 München. Schön zu hören und zu lesen!

Neben einem erfolgreichen Pokalspiel gegen Schalke 04 heute Abend auf Giesings Höhen wünschen wir unserem Geburtstagskind Zufriedenheit, Gesundheit, Verletzungsfreiheit und noch viele tolle Jahre beim TSV 1860!

Happy Birthday, Dennis!

Corona-Infektion bei Nagelsmann und Neudecker – mit zweierlei Maß?

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Richard Neudecker TSV 1860
Richard Neudecker, TSV 1860

Warum wird die Corona-Infektion bei Nagelsmann und Neudecker unterschiedlich bewertet?

Vermutlich habe nicht nur ich mir verwundert die Augen gerieben, als mir vohin im News-Feed angezeigt wurde, dass Julian Nagelsmann gegen Gladbach wohl wieder auf der Bank des FC Bayern Platz nehmen darf.

Wir erinnern uns: Nagelsmann verpasste krankheitsbedingt das Spiel des FC Bayern in Lissabon am 20. Oktober. Am nächsten Tag teilte der Club mit, dass er trotz Impfung Corona-positiv sei.

Mit dem Ambulanzflieger ging es von Lissabon zurück nach München. Heute gegen Gladbach soll er – wenn er negativ getestet wird – wieder zurück auf die Trainerbank. Ganze 6 Tage, nachdem er das Spiel in Lissabon verpasste.

Unterschied zwischen Nagelsmann und Neudecker?

Was der Unterschied zwischen Nagelsmann und Richard Neudecker ist, fragen sich vermutlich nicht nur Fans des TSV 1860 München.  Richard war am 16.10, also einige Tage vor Nagelsmann positiv getestet worden. Er war ebenfalls doppelt geimpft. Das er gegen Schalke 04 heute auch nur im Stadion ist, ist jedoch ausgeschlossen. Hier besteht nicht die Möglichkeit, sich freitesten zu lassen, das wurde vom Gesundheitsamt so festgelegt. Das teilte Günther Gorenzel bereits vor einigen Tagen mit.

Nagelsmann hatte Krankheitssymptome und darf eine Woche später wieder auf die Bank. Neudecker hat nicht die Möglichkeit, sich freitesten zu lassen. Die unterschiedliche Beurteilung der beiden Fälle ist höchst interessant.

Natürlich ist mir klar, dass eine Corona-Infektion erst einmal Privatsache ist und das Gesundheitsamt München dazu kaum etwas sagen wird. Warum aber zwei – zumindest nach außen – absolut identische Fälle so unterschiedlich behandelt werden, würde dann vermutlich doch den einen oder anderen Fußballfan und Bürger interessieren.

Den Gegner im Fokus: TSV 1860 – Schalke 04

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Technische Daten

Fußball-Club
Gelsenkirchen-Schalke 04 e.v.
Gründung:
4. Mai 1904
Mitglieder:
160.023
Vereinsfarben: blau-weiß
Weitere Sportarten: Basketball, E-Sports, Handball, Leichtathletik, Skisport, Tischtennis
Website der Fußball-Gesellschaft

Zum Reinhören: Das Vereinslied


Heimbilanz gegen Schalke

26 Spiele
12 Siege
5 Unentschieden
9 Niederlagen

Gesamtbilanz gegen Schalke

48 Spiele
13 Siege
12 Unentschieden
23 Niederlagen

Das erste Mal

Sonntag, 15. November 1942
TSV 1860 – Schalke 04 2:0
(Tschammer-)Pokalfinale
Olympiastadion Berlin
Zuschauer: 80.000
Torschützen:
1:0 Ernst Willimowski (79.)
2:0 Schmidhuber (89.)

Die Null steht

Wenn das Spiel heute Abend beginnt, dann läuft direkt die 363. Pflichtspielminute, in der die Mannschaft von Schalke 04 in Serie ohne Gegentor geblieben ist. In den letzten vier Ligaspielen konnten die Gelsenkirchener neun Tore erzielen, ohne auch nur ein einziges zu kassieren. Nach eher durchwachsenem Saisonstart hat sich der Bundesliga-Absteiger inzwischen stabilisert. Das letzte Gegentor kassierten die Knappen am 17. September im Heimspiel gegen den KSC. Es besiegelte eine 1:2-Heimniederlage. Heute wäre mal wieder Zeit für Gegentore, oder?

Das letzte Mal


Mittwoch, 28. Oktober 2009
TSV 1860 – Schalke 04 0:3
DFB-Pokal, Achtelfinale
Allianz Arena
Zuschauer: 28.500
Torschützen:
0:1 Rafinha (41.)
0:2 Höwedes (48.)
0:3 Höwedes (81.)

Viele Pokalduelle

Gegen keinen anderen Verein hat der TSV 1860 schon so häufig im Pokal gespielt, wie gegen den FC Schalke 04. Heute Abend steigt das (hoffentlich nicht verflixte) siebte Duell zwischen den beiden Traditionsvereinen in diesem Wettbewerb. Nach dem Finale vom 15.11.1942, das die Löwen bekanntlich 2:0 gewinnen konnten (siehe oben), kam es noch vor dem ersten Bundesligaspiel noch zu zwei weiteren Pokalfights. 1962 unterlag Sechzig in der alten Glückauf-Kampfbahn im Viertelfinale mit 2:4, ein Jahr später siegte 1860 im Achtelfinale in Giesing mit 3:2. Die letzten drei Pokalspiele gingen alle an die Gelsenkirchener: 1978 unterlagen die Löwen vor 12.000 Besuchern in der 1. Runde im Olympiastadion mit 0:5, heute auf den Tag genau vor 27 Jahren im Achtelfinalduell im Sechzgerstadion mit 1:2 nach Verlängerung und schließlich Ende Oktober 2009 in der gleichen Runde mit 0:3 in der Arena in Fröttmaning (siehe “Das letzte Mal”).


Löwen & Schalker

Die Liste der Spieler, die für beide Vereine des heutigen Aufeinandertreffens die Fußballschuhe geschnürt haben, ist ziemlich lang. Speziell einige Offensivkräfte dürften vielen Fans auf beiden Seiten noch als Knappen und  Löwen in Erinnerung sein. Hier seien ein paar beispielhaft aufgezählt, die direkt zwischen beiden Klubs wechselten: Klaus Fischer kam 1968 aus dem bayerischen Wald nach München, etablierte sich direkt bei den Löwen und wechselte nach dem Bundesligaabstieg 1970 nach Gelsenkirchen, wo er zum Nationalspieler wurde. Martin Max wiederum kickte von 1995 an zunächst vier Jahre auf Schalke und dann ebensoviele Spielzeiten für die Löwen. 2000 und 2002 wurde er Bundesliga-Torschützenkönig im Dress des TSV 1860. Der gebürtige Franke Michael Kroninger lief zwischen 1990 und 1992 für den FC Schalke und in der Saison 1992/93 dann für 1860 auf. 1991 schaffte er mit Schalke den Bundesligaaufstieg, 1993 mit Sechzig den in die 2. Liga. Fehlt noch ein Verteidiger in der Aufzählung: Marco Kurz, wechselte im Sommer 1998 nach drei Jahren in Gelsenkirchen nach München, wo er sechs Jahre lang – bis zum Bundesligaabstieg 2004 – an der großen Zeit des TSV 1860 München um die Jahrtausendwende beteiligt war.

Köllner in der LÖWENRUNDE: “Wir haben immer eine kleine Chance.”

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Trainer Michael Köllner vor dem Pokalspiel des TSV 1860 gegen Schalke 04
Trainer Michael Köllner vor dem Pokalspiel des TSV 1860 gegen Schalke 04

In der LÖWENRUNDE vor dem DFB-Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 machte Trainer Michael Köllner deutlich, dass der TSV 1860 klarer Außenseiter sein wird. Ganz chancenlos sieht er sein Team aber natürlich nicht.

Die Form spricht für S04

Zwar spreche die aktuelle Form klar für die Knappen, doch es gebe auch Grund zur Hoffnung.

“Wir wissen selber, wir spielen gegen Schalke 04, die in der Liga seit Wochen eine super Form zeigen und die letzten vier Spiele ohne Gegentor gewonnen haben. (…) Wir müssen schauen, dass wir die Null halten können und dann versuchen, die ein oder andere Situation im Umschaltspiel für uns zu entscheiden.”

Köllner: 1860 gegen Schalke nicht chancenlos

Zudem betonte Köllner, dass man “immer eine kleine Chance” habe und verwies auch auf den Sieg gegen den SV Darmstadt 98, der in der Liga aktuell “gut unterwegs” sei. Ein besonderer Faktor werden auch die Fans sein, so der Löwen-Trainer.

“Wir spielen das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit vor ausverkauftem Haus. Die Ultras sind wieder in der Kurve zurück. Also eigentlich alles so, wie es früher war auf Giesings Höhen. (…) Also hoffen wir schon, dass wir über eine super Defensive, über das Heimpublikum und das Stadion es schaffen können, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten.”

3. Liga am Montag: Duisburg und der FCK trennen sich 1:1

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MSV Duisburg - TSV 1860

Der 1. FC Kaiserslautern bleibt das Team der Stunde. Auch der MSV Duisburg mit Neu-Trainer Hagen Schmidt konnte den FCK nicht stoppen, rang den Pfälzern aber immerhin ein Unentschieden ab. Das Team von Marco Antwerpen bleibt damit auf Rang 7 der Tabelle, die Zebras verharren in der Abstiegszone. Der TSV 1860 bleibt auf Platz 16.

Ideenlose Zebras in Halbzeit eins

Bereits vor dem Anpfiff hatte Lautern-Keeper Mattheo Raab Grund zu feiern, denn schon da hatte er seit 533 Minuten keinen Gegentreffer kassiert und einen Vereinsrekord aufgestellt. Auch in der ersten Hälfe lief er nur selten Gefahr, mal wieder hinter sich greifen zu müssen. Der FCK kontrollierte Ball und Gegner, Duisburg fand keine Mittel, offensiv Gefahr zu entwickeln. Anders die Gäste, die bereits in der 20. Minute die Führung auf dem Fuß hatten, doch Zuck zielte aus kurzer Distanz zu hoch.

Besser machte es Kollege Boris Tomiak, der nach Vorarbeit von Wunderlich und Klingeburg zum 0:1 einschob (44.). Pause!

Nach Wunderlich-Eigentor: MSV – FCK 1:1

In der Kabine scheint Schmidt die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der MSV zeigte nach dem Seitenwechsel ein völlig anderes Gesicht. Die Zebras waren nun deutlich bissiger, aber im Abschluss nicht konsequent genug. Frey, Pusch und Feltscher versuchten ihr Glück, konnten das Tor von Raab jedoch nicht ernsthaft gefährden.

Der FCK spielte nun deutlich fehlerbehafteter, Duisburg konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. Also half Kaiserslautern selber nach und Wunderlich sorgte per Eigentor in der 82. Minute für den 1:1-Ausgleich der Zebras. Tief in der Nachspielzeit kassierte der Lauterer Hanslik noch Gelb-Rot, doch es blieb beim insgesamt leistungsgerechten Remis.

 

TSV 1860 – FC Schalke 04 (DFB-Pokal): Ergebnistipp Nicolai Walch

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Nicolai Walch, Verwaltungsrat des TSV 1860 München
Nicolai Walch, Verwaltungsrat des TSV 1860 München

Am Sonntag wurde Nicolai Walch wieder in den Verwaltungsrat des TSV 1860 München gewählt, heute tippt er für sechzger.de das Pokalspiel der Löwen gegen den Zweitligisten FC Schalke 04.

Nicolai Walch hofft auf einen positiven Ausgang

In der 1. Runde hatte Ex-Löwe Florian Jungwirth auf ein 2:1 nach Verlängerung gegen den SV Darmstadt 98 getippt. Auch Nicolai Walch rechnet mit einem langen Abend auf Giesings Höhen und hofft auf einen Sieg von Münchens großer Liebe nach 120 Minuten.

“Wir gewinnen 3:1 nach Verlängerung durch Tore von Steinhart, Mölders und Biankadi.”

Da hätten wir doch alle nichts dagegen, oder?

Gute Erfahrungen mit Verwaltungsräten

Der Rechtsanwalt, der seit 2017 im Verwaltungsrat der Löwen vertreten ist, reiht sich mit seinem Tipp in die Runde seiner Kollegen Robert von Bennigsen und Sebastian Seeböck ein. Vor allem von Bennigsen hat uns mit seinem Tipp (übrigens auch ein 3:1-Sieg) schwerstens beeindruckt…

Anwalt mit Kanzlei in Regensburg

In seiner Regensburger Kanzlei hat sich Nicolai Walch auf die Bereiche Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Unternehmspersönlichkeitsrecht und Persönlichkeitsrecht spezialisiert. Er vertrat u.a. die Löwenfans gegen Rechts, nachdem sie von der Merchandising GmbH verklagt worden waren.

 

Fan-Infos zum Heimspiel gegen den FC Schalke 04

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Kartenausschnitt und Titelbild: © OpenStreetMap-Mitwirkende unter der ODbL-Lizenz

Fan-Infos zum Spiel gegen den FC Schalke 04

Morgen um 18:30 Uhr ist es soweit: 1860 empfängt  auf Giesings Höhen den Zweitligisten FC Schalke 04 zum DFB-Pokalkracher. Zum ersten Mal seit Pandemiebeginn darf das Grünwalder Stadion mit 15.000 Fans voll ausgelastet werden! Jedoch gilt nun “3G+”.

Folgende Voraussetzungen sind auch morgen wieder an den Einlass ins Stadion geknüpft:

  • Die Dauerkarten gelten im DFB-Pokal nicht.; Tageskarten kann man – sofern verfügbar -wie gewohnt im Online-Shop zu den dort geltenden Bedingungen kaufen. Die Tageskarten sind dann ausgedruckt zum Spiel mitzubringen – eine Personalisierung ist nicht notwendig.
  • Kann man selbst nicht kommen und gibt seine Tageskarte weiter, hat man selbst für die Dokumentation der Kontaktdaten des Nutzers für den Infektionsfall zu sorgen.
  • Jede Person muss sich mit ihrem Lichtbildausweis ausweisen;
  • Jede Person muss über einen 3G-PLUS-Nachweis verfügen, das bedeutet:
    • Vollständig geimpft sein (14 Tage nach Zweitimpfung bzw. Bei Johnson&Johnson nach der Einmalinjektion) oder
    • nachweislich genesen sein oder
    • negativ PCR-getestet (maximal 48h vor Spielende)
  • Es herrscht keine Maskenpflicht mehr im Stadion;
  • Es ist kein Mindestabstand von 1,5 Metern mehr zu anderen Personen einzuhalten;
  • Stehplätze sowie Alkoholausschank sind wieder erlaubt;

Hier findet ihr die “Covid-Stewards”

Die Zuschauer*innen für das Heimspiel gegen Schalke müssen einen 3G-PLUS-Nachweis erbringen. Dieser findet nicht am Einlass zum Stadion, sondern in dessen Nähe an vielen verschiedenen Standorten bei sogenannten “Covid-Stewards”, statt. Diese händigen den Fans mit 3G-PLUS-Nachweis ein entsprechendes Einlassbändchen aus.

Wir haben für euch eine Übersichtskarte (ohne Gewähr) erstellt, wo die Stewards wahrscheinlich zu finden sind (blaue Punkte):

Bitte vergesst euren 3G-PLUS-Nachweis, eure Tageskarte sowie den Lichtbildausweis nicht! Denkt trotzdem an eine medizinische oder FFP2-Maske (Anreise, Kneipen, etc.)

Für diejenigen mit der längeren Anreise sei unsere TAKTIKTAFEL vom Experten Bernd Winninger ans Herz gelegt. Wer’s kurz und knackig mag, hört in Winningers Wirtshaus Weisheiten hinein-alles Wissenswerte für Stammtisch-Know-How.

Überraschung: SV Wehen Wiesbaden entlässt Trainer Rüdiger Rehm

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Rüdiger Rehm, ehemaliger Trainer des SV Wehen Wiesbaden
Rüdiger Rehm, ehemaliger Trainer des SV Wehen Wiesbaden

Auch wenn der SV Wehen Wiesbaden nur eins der letzten der Spiele gewinnen konnte, so kommt diese Medlung doch ein wenig überraschend. Die Hessen trennen sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Rüdiger Rehm.

SV Wehen Wiesbaden entlässt Rüdiger Rehm

Aktuell steht der SVWW auf Rang 9 der Tabelle – allerdings nur drei Zähler hinter dem Relegationsplatz. Zu wenig für die ambitionierten Hessen, die Rehm, immerhin seit Februar 2017 Trainer der Wiesbadener, nun entließen.

Interimsmäßig übernehmen die bisherigen Assistenztrainer Mike Krannich und Nils Döring sowie Torwart-Trainer Marjan Petkovic das Training. Zu Beginn der Länderspielpause Anfang November soll ein neuer Übungsleiter präsentiert werden.

Die Löwen hatten zu Saisonbeginn ein 0:0 in Wiesbaden erkämpft.

TSV 1860 – FC Schalke 04: Stadionheft Da Brunnenmiller wieder erhältlich

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Da Brunnenmiller Stadionheft Aktive Fanszene TSV 1860 München

Mit der Rückkehr der aktiven Fanszene rund um die Münchner Löwen ist gegen den FC Schalke 04 endlich auch wieder das Stadionheft “Da Brunnenmiller” erhältlich.

“Zwangs”pause aufgrund von Corona

Im Juli gab die Redaktion des “Da Brunnenmiller” bekannt, dass das Heft bis auf weiteres nicht erscheinen wird. Auf ihrer Facebook-Seite nahmen sie wie folgt Stellung:

Unser Heftl ist für alle Stadionbesucher gedacht und solange wir nicht gemeinsam in der Kurve stehen, möchten wir unseren Lesestoff nicht nur einem Bruchteil der eigentlichen Leserschaft zur Verfügung stellen.

Ursprünglich sollte das Grünwalder Stadion gegen Waldhof Mannheim zum ersten Mal wieder voll ausgelastet werden. Aufgrund der Anwendung der 3G+ Regel ist es dem TSV 1860 München künftig erlaubt, bis zu 15.000 Zuschauer im Sechzgerstadion zu empfangen. Gegen Mannheim wurde das bisher allerdings bekanntlich nichts, da das Spiel auf Ende November verlegt wurde. Somit ist das Spiel im DFB-Pokal gegen Schalke das erste mit vollen Rängen. Folglich erscheint auch “Da Brunnenmiller” wieder wie früher.

Redaktion vom “Da Brunnenmiller” verkündet Ausgabe gegen Schalke

Nicht nur die aktive Fanszene ist erstmals wieder seit Februar 2020 bei einem Heimspiel des TSV 1860 München anwesend. Auch die Verkäufer des “Da Brunnenmiller” werden bei dem Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 rund um das Stadion wieder zu erblicken sein. Gegen eine Betrag von 60 Cent gibt es eine Ausgabe. Mögliche Spenden und der entstandene Überschuss werden am Saisonende stets einem guten Zweck zugeführt.

So kündigt die Redaktion die Rückkehr auf Facebook an:

 

 

Taktiktafelanalyse 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München in der Taktiktafelanalyse am 13. Spieltag in Liga drei. Herzlich Willkommen dazu, liebe Leser.

Michael Köllner schickte die Löwen im Spiel 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München im 4-4-2 auf den Platz. Saarbrückens Trainer Koschinat hatte die gleiche Grundformation.

Bei eigenem Ballbesitz verschoben die Löwen zu einem 3-5-2. Das Prinzip der sogenannten “Dynamischen Dreierkette”, bei dem der defensiver eingestellte Sechser Wein sich auf die rechte Seite zu den Innenverteidigern zurückfallen ließ, Steinhart und Deichmann auf die Außenpositionen ins Mitttelfeld vorschoben, und Box-to-Box Spieler Dressel als Anspielstation im Zentrum auf der Sechserposition diente, war ein gutes Mittel, um die Gastgeber bei der defensiven Zuordung zu verwirren. Bär und Mölders wurden dann im letzten Drittel vor dem Saarbrücker Tor vom aus dem Mittelfeld aufrückenden Biankadi unterstützt. So entstand bei Angriffen der TSV 1860 München in letzter Konsequenz ein 3-4-3, mit dem die Saarländer nicht gut zurechtkamen. Die Fülle von Schüssen, welche die Sechzger absetzen konnten, sind ein guter Indikator, wie gut das Spiel nach vorne bis ins letzte Drittel funktionierte.

Gegen den Ball lag der Fokus beim TSV 1860 München nicht wie üblich auf Pressing, sondern darauf, die möglichen Anspielpartner für den jeweils ballführenden Saarbrücker aus dem Spiel zu nehmen.

Die Pressing-Linie lag somit genau wie die Verteidigungslinie eher im tieferen Bereich der jeweiligen dafür definierten Zonen.

Auch die Saarländer spielten nominell im 4-4-2. Der zweite Stürmer neben Zielspieler Grimaldi, Jacob fungierte als hängende Spitze, was die Formation im Spiel gegen den Ball zu einem 4-5-1 (4-2-2-1-1) machte. Die Pressing-Linie und Verteidigungslinie waren bei den Saarbrückern sehr hoch angelegt. Bis das Pressing der Saarländer wirklich funktionierte, dauerte es jedoch einige Zeit.

Offensiv waren die Saarbrücker – wie in allen Spielen bisher – auf schnelles Umschalten und vertikales Spiel ausgerichtet. Dabei war das Ziel, mit möglichst wenigen Ballkontakten und hohem Tempo schnell vor das Tor unserer Löwen zu kommen, um so die bisher sehr treffsicheren Offensivspieler in Szene zu setzen.

Die Statistischen Werte der Partie

 

  • Ballbesitz TSV 1860 39% 1.FC Saarbrücken 61%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 75% 1.FC Saarbrücken 80%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 67% 1.FC Saarbrücken 66%
  • Schüsse/aufsTor TSV 1860 19/6 1.FC Saarbrücken 7/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 15,55 1.FC Saarbrücken 8,07

 

Fokus auf Ballbesitz und Passgenauigkeit

Sieht man sich die Werte für Ballbesitz und Passgenauigkeit an, könnte man sofort auf die Idee kommen, das Spiel 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München wurde von den Hausherren kontrolliert und die Löwen wären mit dem 1:1 gut bedient gewesen. Allerdings fällt dem aufmerksamen Leser der Statistikwerte sofort auf, dass das so nicht stimmen kann, denn eine Mannschaft, die das Spiel kontrolliert, lässt nicht neunzehn gegnerische Schüsse zu, während sie selbst nur sieben mal aufs Gehäuse der Kontrahenten feuert.

Was also hat es mit den oben genannten Werten auf sich und warum sieht es, wenn man nur nackte Zahlen sieht, aus, als wäre Saarbrücken spielbestimmend gewesen?

Insgesamt spielt die Mannschaft, die mehr Ballbesitz hat, natürlich auch mehr Pässe, das ist eine Binsenweisheit. Der 1.FC Saarbrücken spielte sage und schreibe 195 Pässe mehr als die Sechzger. Das ist schon eine Hausnummer, möchte man meinen. Wenn man aber tiefer in die Passstatistik eintaucht, sieht man, dass den Saarländern im Spiel nach vorne nicht viel mehr angekommene Pässe gelangen als den Löwen.

Die gesamte Statistik des Spiels 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München steht und fällt in erster Linie mit der Anzahl der Pässe nach hinten, die auf Verteidiger und Torhüter gespielt werden. Da hat der 1. FC Saarbrücken die doppelte Anzahl im Vergleich mit unseren Sechzgern vorzuweisen. Wenn ein Pass nach hinten gespielt wird, geht diesem meist ein Pass nach vorn voraus, ebenso folgt darauf im Normalfall auch wieder einer nach vorne, also kann man die gleiche Anzahl an Pässen, die nach hinten gespielt werden, auch nochmal von den nach vorne gespielten abziehen, um zum effektiven, offensiven Ballbesitz zu kommen. Wenn man auf beiden Seiten nur das Passspiel der offensiv ausgerichteten Mannschaftsteile begutachtet und die Rückpässe im eigenen letzten Drittel und dazugehörige, nicht direkt offensiv gestaltete Aktionen bei Ballbesitz einrechnet, ergibt sich sich ein nahezu ausgeglichenes Bild auf beiden Seiten.

Dieses Bild hat allerdings einen kleinen aber feinen Unterschied. Nämlich den, dass die Saarbrücker es bedeutend seltener schafften, ihre Offensivspieler derart in Szene zu setzen, dass es für Schüsse gereicht hätte. Selbst wenn man die beiden Pfostentreffer zu den Schüssen aufs Tor dazu zählt, werden es nur fünf Schüsse, die dem Tor der Löwen gefährlich geworden sind. Saarbrücken hatte im Strafraum weniger Ballkontakte als der TSV 1860 München. Der 1. FCS gewann lediglich zwei Zweikämpfe in der gegnerischen Box und konnte abgesehen von dem Strafstoß nur zwei Schüsse absetzen, bei denen Hiller etwas zu tun bekam. In anderen gefährlich anmutenden Situationen hatte der Löwenkeeper immer den richtigen Riecher, um seine Abwehraktionen so zu setzen, dass der Angreifer letztendlich das Nachsehen hatte.

Das Spiel

Die erste Halbzeit

In den ersten gut fünf Minuten der Partie 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München kam der Gastgeber mit viel Dampf aus der Kabine. Danach spielte aber zunächst bis auf wenige Saarbrücker Entlastungsangriffe hauptsächlich der TSV 1860 München. So konnten die Hausherren in der ersten halben Stunde der Partie in keiner offensiven Statistik überzeugen. Ein einziger wirklich gefährlicher Kopfball durch Zeitz, dessen Gegenspieler diesem Moment Mölders war, in der dritten Minute steht für Saarbrücken in diesem Zeitraum zu Buche.

Ganz anders sah es bei den Löwen aus. Mehr als die doppelte Quote bei offensiv Zweikämpfen, dreimal so viele Schüsse aus Positionsangriffen und doppelt so viele aus Standardsituationen hatten die Sechzger bis zur 30. Minute des Spiels zu verzeichnen. Auch die Schussgenauigkeit beim TSV 1860 war mit 50% grundsätzlich in Ordnung. Lediglich der wie immer gegen den TSV 1860 München gut aufgelegte Torhüter Batz stand dem Torerfolg für unsere Sechzger bis dahin im Weg.

Nach einer halben Stunde aber bekam Saarbrücken das Aufbauspiel der Sechzger besser in den Griff und stellte sich dann gut darauf ein, dass die Löwen Deichmann bei eigenem Ballbesitz vollständig von der Kette ließen und Wein im taktischen Prinzip “Dynamische Dreierkette” für ihn die rechte Abwehrseite abschirmte. Immer wenn die Löwen bei eigenem Ballbesitz beide Außenverteidiger nach vorne schicken und der defensive Mittelfeldspieler sich in die Kette zurückfallen lässt, ist das Offensivspiel über weite Strecken der Partien, in denen so agiert wurde, für den Gegner schwer zu verteidigen gewesen.

Aber zurück zum Spiel vom Samstag. Saarbrücken spielte nach vorne in der Schlussviertelstunde der ersten 45 Minuten präziser als davor. Insgesamt war das aber nicht effektiv. Trotz optischer Überlegenheit brachten es die Hausherren zwischen der 30. Minute und dem Pausenpfiff nur zu drei Ballkontakten in der Box des TSV 1860. Diese Ballkontakte fanden alle zwischen der 36. und 40. Minute statt. Schuss sprang dabei für Saarbrücken keiner heraus.

In der 36. Minute hätte der Schiedsrichter allerdings bei einem Konter der Saarbrücker durchaus einen Strafstoß gegen Sechzig pfeifen können. Lang hielt Grimaldi bei einer Abwehraktion am Trikot fest, sodass dieser zu Boden ging. Dem gut positionierten Schiedsrichter war dies allerdings nicht genug, um das Vergehen des neunzehnjährigen Münchners zu ahnden.

Die zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit des Spiels 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München kam der 1. FCS wieder mit hohem Druck aus der Kabine und konnte diesen diesmal länger aufrecht erhalten als noch im ersten Durchgang. Wie aber schon in der Schlussviertelstunde der ersten 45 Minuten war auch in dieser Phase keinerlei Effektivität für die Saarbrücker, die doppelt so viele Positionsangriffe wie der TSV 1860 zuendespielen konnten, vorhanden. Einen einzigen Ballkontakt in der Box der Sechzger hatten die Saarländer bis zur 60. Minute nach Wiederanpfiff. Dem stehen auf der anderen Seite des Spielfelds fünf Ballkontakte unserer Löwen in der Box entgegen. Mit 4:0 Schüssen haben die Sechzger auch in der Schussstatistik die Nase vorn. Biankadis Versuch in der 58. saß dann auch. Zuvor war schon Bär mit einer guten Chance in der 51. Minute am glänzenden Saarbrücker Schlussmann Batz gescheitert.

Nach dem 0:1 durch Dauerläufer Biankadi war Saarbrücken zunächst einige Minuten geschockt. Das führte zu zwei weiteren Großchancen für den TSV durch zunächst Sacha Mölders und später Marcel Bär, die beide rechts am Tor vorbeizielten. Bärs Chance allerdings muss das 0:2 für den TSV 1860 München sein. Frei vor dem Torwart zunächst ohne Gegenspieler weil Zeitz das Abseits aufhob, muss er einfach cooler sein und den Ball in die Maschen dreschen.

Danach wechselte Saarbrücken doppelt und spielte nun mit Wut im Bauch. Die Löwen verloren zunehmend die defensive Zuordnung. Das mag den Einwechslungen der Saarbrücker geschuldet sein, die dürfen aber keine Entschuldigung dafür sein. Fakt ist, wenn man einerseits weiß, dass der Gegner jede Menge schnelle Leute auf dem Platz hat und man andererseits im Spiel nach vorne die zweiten Bälle im vertikalen Spiel nicht mehr holen kann, läuft man zwangsläufig in Konterangriffe hinein. Hier hätte den Löwen kontrollierteres, langsameres und abgeklärteres Spiel bei eigenem Ballbesitz gutgetan.

Nun war es aber beileibe nicht so, dass sich die Sechzger gar keine Chancen mehr erspielt hätten. Auch in dieser Phase liegt Sechzig in der Schussstatistik mit 7:4 vorn. Es fehlte leider – wie so oft – die Präzision im Abschluss. Ein einziger Schuss der Löwen ging in der letzten halben Stunde noch so aufs Tor, dass Batz eingreifen musste. Das hat wiederum damit zu tun, dass der Großteil der Schüsse von außerhalb der Box kamen.

In der 81. Minute war es dann soweit. Der Schiedsrichter Pfiff Strafstoß für den 1.FCS und der nicht gänzlich unverdiente Treffer für die Gastgeber fiel. Nicht gänzlich unverdient deshalb, weil Saarbrücken mit unter anderem zwei Pfostentreffern in der zweiten Hälfte durchaus Möglichkeiten aufwies und mit eben gutem, aber nicht effektiven Spiel drückte und sowohl beim Ballbesitz als auch bei den klaren Chancen einen leichten Vorteil hatte. Schaut man aber aufs gesamte Spiel, müssten die Sechzger zu diesem Zeitpunkt schon drei eigene Treffer auf der Habenseite verbuchen.

Nach dem Ausgleich bis zum Schlusspfiff lieferten die Löwen den Saarbrückern eine wahre Abwehrschlacht, bei der das Löwenbollwerk standhielt. Ein Gewinn zweiter Bälle in der eigenen Hälfte war für die Löwen quasi nicht mehr zu verbuchen. Angriffswelle auf Angriffswelle lief auf den Löwenstrafraum. Zudem erkämpften sich die Saarbrücker eine wahre Serie an Eckstößen, die in der jüngeren Vergangenheit gegen andere Teams schon mehrmals für Gegentore gesorgt hatten. Passiert ist trotz mehrerer brenzliger Momente nichts mehr.

Die Tore im Spiel 1. FC Saarbrücken – TSV 1860 München

Das 1:0

Nach einem Abstoß von Marco Hiller auf die rechte Seite erkämpfte sich Deichmann den zweiten Ball und setzte sich im Duell gegen Kerber durch. Deichmann spielte Bär auf halber Höhe zwischen vorderer Strafraumbegrenzung und Grundlinie rechts von der Box an. Marcel Bär versuchte nach einem kleinen Tänzchen mit Müller ins Zentrum zu Flanken. Seine Flanke wurde jedoch von Boeder geblockt und kam so zu Daniel Wein. Wein kam knapp vier Meter von der Seitenauslinie entfernt aus etwa zwanzig Meter von der Grundlinie entfernt an den Ball. Er zog ein paar Meter nach innen und schlug den Ball dann aus etwa siebzehn Metern ins Strafraumzentrum einen Meter vor die kleine Box. Dort leitete Mölders den Ball mit der Brust weiter zu Biankadi. Der zog trocken ins rechte Eck ab und ließ Batz, dem von zwei seiner eigenen Leute die Sicht versperrt wurde, keine Chance auf eine Abwehraktion.

Das 1:1

Nach einem Foul von Salger an Scheu (81.) zeigte der Schiedsrichter Patrick Kessel, nimmt man allein die Aktion Salgers als Grundlage, wohl zurecht auf den ominösen Punkt. Dass Grimaldi Greilinger zuvor abseits des Balles zu Fall bringt war weder Kessel noch seinem Assistenten an der Seitenlinie aufgefallen. Der eingewechselte Julian Günther-Schmidt schoss links unten vom Schützen aus gesehen ins Tor. Hiller landete ausnahmsweise im falschen Eck und hatte keine Chance, den Strafstoß zu parieren.

Fazit 1.FC Saarbrücken – TSV 1860

Zum Schluss steht unter dem Strich ein 1:1. Vor dem Spieltag hatte ich ja mit einer Punkteteilung gerechnet. Allerdings hätte ich, aufgrund der starken Offensive des 1.FCS eher mit einem glücklichen Unentschiedenen für den TSV 1860 München gerechnet. Nun steht ein glückliches Unentschieden für den Gegner zu Buche und für die Löwen mal wieder verschenkte Punkte. Punkte, die bei höherer Präzision im Abschluss diese Saison schon mehrfach geholt hätten werden müssen.

Nach wie vor ist es aber der komplett falsche Ansatz so zu tun, als spielten die Sechzger schlecht oder würde nicht kämpfen. Lediglich zwei weniger gute Spiele gab es in dieser Saison. Unglücklich vergeigte Punkte aufgrund fehlenden Glücks im Abschluss und/oder glänzender Leistungen der Torhüter auf der Seite der Gegner sind kein Grund, irgendetwas in Frage zu stellen. Schon gar nicht den Trainer oder Willen des Teams.

Es war ein dickes Brett, das man zu Bohren hatte. Letzte Saison hatten wir dort noch verloren, diesmal einen Punkt geholt. Im Saisonvergleich also ein Fortschritt. Auch das Spiel war im Vergleich zu letzter Saison, als man in Halbzeit eins gegen die Saarländer gar nichts zu melden hatte, ein klarer Fortschritt. Wenn die Treffsicherheit hoffentlich bald zurückkommt, wird der TSV 1860 München mit großen Schritten in der Tabelle nach vorne marschieren, dessen bin ich mir sicher. Ich wünsche Euch nun einen schönen Montag. Bis morgen zur Taktiktafel vor dem Pokalschlager gegen den FC Schalke 04.

Datenquelle: Wyscout