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Gegnervorstellung: Fußballclub Ingolstadt 04 e.V.

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Brachland Audi-Sportpark

Positives zur aktuellen Situation fällt mir nicht ein. Geschimpft wurde die Mannschaft auch schon genug. Zum Glück darf ich über die Gegner schreiben, da ist mehr Positives zu holen. Falls das Wetter passt, kann man sich in der historischen Stadt an der Donau gut die Zeit vertreiben und die Zeit um das Spiel wenigstens gewinnbringend nutzen.  Am Samstag geht es auf die Schanz zum Fußballclub Ingolstadt 04 e.V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Bei den Schanzern schaut es aktuell recht rosig aus. Drei Spiele, sechs Punkte und im Landespokal weitergekommen. Allein im DFB-Pokal war gegen den FC Kaiserslautern Endstation, was gegen einen höherklassigen Gegner auch kein Beinbruch ist. Ein deutlicher Sieg sprang zwar bisher nicht heraus, aber besonders der Auswärtssieg in Saarbrücken letztes Wochenende sollte den Löwen Respekt einflößen.

Die eher spärliche Vorbereitung, was die Testspiele angeht, wurde anscheinend gut genutzt. Da der Aufstieg aber das erklärte Ziel der Donaustädter ist, kann man mit einer Niederlage gegen Haching natürlich nicht zufrieden sein. Da diese durch ein Traumtor besiegelt wurde, welches man alle Jahre einmal bekommt, wird diese besser zu verschmerzen gewesen sein. Hoffnung könnte vielleicht machen, dass der TSV letztes Jahr mit vier Toren mehr im Pokal gegen die DJK Hain gewonnen hat als der FCI in dieser Saison.

Kader & Transfers

Endlich mal eine überschaubare Transferperiode! Ingolstadt hatte bei 9 Ab- nur 6 Zugänge zu verzeichnen. Trotz ein paar Einnahmen wurde für keinen neuen Spieler Geld ausgegeben.

Die eben benannten Einnahmen in Höhe von 600 000€ gab es für den Wechsel des Torschützenkönigs der letzten Drittligasaison Jannik Mause, der in die zweite Liga nach Kaiserslautern ging. Sonst scheinen die Abgänge alle gewollt bzw. sind nur auf Leihbasis.

Auf der Zugangsseite wurden besonders junge Spieler forciert. 21-Tore-Mann Tim Heike aus Cottbus ist mit 24 Jahren der Älteste. Als Mause-Ersatz sieht Trainerin Wittmann aber eher Dennis Borkowski, der nach einigen Leihen diesmal fix aus Leipzig weggeht und dreimal in der Startelf stand. Auch Außenverteidiger Niclas Dühring von St. Pauli II durfte sein Können schon zweimal von Beginn an zeigen.

Alles in Allem lässt sich aber konstatieren, dass in Ingolstadt auf Bewährtes vertraut wurde. Es wurden wenig tragende Säulen abgegeben und der Kader punktuell ergänzt. Auch auf der Bank hält man an der vormaligen Interimslösung fest. Trainerin Sabrina Wittmann ist die erste Cheftrainerin im deutschen Profifußball und folgte dem klassischen Weg aus der Jugend (in Ingolstadt) nach oben.

Löwenpower: Yannick Deichmann, Simon Lorenz (2018/19 aus Bochum geliehen gewesen)

Vereinsgeschichte

Nach letzter Woche haben wir es schon wieder mit einem Fusionsverein zu tun. Der FCI ging 2004 aus den Fußballabteilungen des “MTV 1881 Ingolstadt” und des “ESV Ingolstadt” hervor. Der MTV spielt mittlerweile wieder selbst Fußball, auch an alter Wirkungsstätte am Kreuztor, während der nun “ESV Ingolstadt-Ringsee” genannte ESV keine Balltretabteilung mehr unterhält. Beide Klubs hatten ihre Höhepunkte in der 2. Bundesliga, 1979/80 gab es sogar Derbies. Danach ging es für beide Vereine bergab und besonders finanziell gab es Probleme. Unter Beteiligung des heutigen Präsidenten und Unternehmers Peter Jackwerth und Offiziellen der Stadt Ingolstadt wurde die Fusion beschlossen, um den Fußballstandort Ingolstadt zu erhalten.

Nach dem Start in der Bayernliga konnte nach zwei Spielzeiten der Aufstieg in die Regionalliga erreicht werden. Die Spiele fanden im MTV-Stadion – heute Bezirkssportanlage Mitte – statt. Im Jahre 2008 erfolgte schließlich die Rückkehr der Audistädter in den Profifußball. Bereits in der zweiten Drittligasaison gelang auch schon der Aufstieg in die 2. Liga durch einen Relegationserfolg gegen Hansa Rostock.

Bis zur Fertigstellung des heutigen Stadions wichen die Schanzer dann ins ESV-Stadion aus, was aber auch nur mit einer Sondergenehmigung möglich war. Nach schwierigen Jahren gelang dann 2015 die Krönung dieses Projekts. Der FCI stieg in die Bundesliga auf und konnte sich dort zwei Jahre lang halten.

Von da an ging es 2017 erst mal wieder ins Unterhaus, nach zwei Spielzeiten sogar in die dritte Spielklasse. In der Saison 20/21 gelang die Rückkehr in Liga 2 für ein Jahr, welche aber mit dem sofortigen Wiederabstieg endete. Seitdem kommen auch wir Löwenfans wieder in den Genuss dieses Oberbayern-Duells…

Aktuell vereint der FC Ingolstadt ca. 2500 Mitglieder auf die Sparten Fußball, Jugend, Frauenfußball, eSport und Blindenfußball. Mit der Blindenfußballmannschaft ist man sogar als einziger bayerischer Verein in der Bundesliga vertreten. Vielleicht wäre ein Schritt in Richtung Inklusionssport auch mal was für unsere Löwen…

Schanzer heißen die Ingolstädter wegen der gleichnamigen Wehranlagen in Ingolstadt, welche zur Sicherung der wichtigen Lage an der Donau im Zuge des Ausbaus zur Festungsstadt errichtet wurden.

Fanszene

Obwohl sich immer wieder etwas tut, kann die Fanszene in Ingolstadt als überschaubar bezeichnet werden. Die Stadt an der Donau ist halt einfach eine Eishockeystadt. Die größte Gruppe auf der Südtribüne sind die “Supporters Ingolstadt”, welche im Jahr 2008 aus den “Red-Rebelz” hervorgingen. Freundschaften gibt es zu “Supremus Dilectio” von Wehen Wiesbaden und “MNK 96” aus Caen.

Stadion

Der Audi-Sportpark in Ingolstadt. Zweckmäßig im Nirgendwo an der Autobahn auf dem alten Raffineriegeländer der “Bayernoil”. Kapazität 15 200, davon ca. 6000 Stehplätze, die meisten im Auswärtsbereich.  Die Stadionwebsite gibt Folgendes zum Besten: “Schon die Außenansicht des Audi-Sportpark fasziniert mit ihrer mondänen Architektur, die den typischen Charakter eines Fußballstadions nicht vermissen lässt.” Eingeweiht wurde es standesgemäß in einem Blitzturnier gegen Augsburg und Wolfsburg…

Das 2010 eröffnete Stadion gehört einer Tochtergesellschaft der Audi AG und löste das ESV-Stadion, heute Bezirkssportanlage Süd-Ost, am Hauptbahnhof ab. (Das alte Stadion hat richtig Charakter und kann mit der 2. Mannschaft der Schanzer in der Bayernliga Nord oder vielleicht sogar unserer A-Jugend besucht werden.) Wie bei vielen modernen Arenen ist es möglich die Kapazität durch Aufstocken auf bis zu 30 000 Zusehende zu erweitern. Es ist erstligatauglich und sah sogar einmal ein Länderspiel der deutschen Frauen gegen Nordkorea.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Craftbeer-Liebhaber aufgepasst! In der Innenstadt finden sich mit der Bar “ZwØlf” der Brauerei “Yankee & Kraut” und der Brauerei “Grießmüller” zwei Top-Adressen für leckeres Bier. Letztere hat aber leider gerade Betriebsurlaub…
  • Ingolstadt ist die “Geburtsstadt” der Figur “Frankenstein” aus dem Roman von Mary Shelley.
  • Der FCI war “Trikotmeister der Bundesligasaison 2015/16”.

Der 4. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Hansa Rostock
Samstag 14:00 Uhr Alemannia Aachen – FC Erzgebirge Aue
14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr SG Dynamo Dresden – VfB Stuttgart II
14:00 Uhr DSC Arminia Bielefeld – SV Sandhausen
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München
16:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – VfL Osnabrück
Sonntag 13:30 Uhr SV Wehen Wiesbaden – FC Energie Cottbus
16:30 Uhr SpVgg Unterhaching – Rot-Weiss Essen
19:00 Uhr Hannover 96 II – SC Verl

 

Giannikis: “An Willen und Fitness scheitert es nicht”

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Giannikis: "Haben sehr erwachsen gespielt"
Giannikis: "Haben sehr erwachsen gespielt"

Die Löwen gehen nach drei Niederlagen mit viel Druck im Gepäck ins Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt am Samstag um 14:00 Uhr (live im BR, auf MagentaSport oder bei uns im Live-Ticker). Hier geht es zur Gegnervorstellung! Über 5.000 Löwen-Fans werden die Mannschaft in den Sportpark begleiten. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte Trainer Argirios Giannikis: “An Willen und Fitness scheitert es nicht”.

Danhof und Schröter fehlen auch in Ingolstadt

Wie schon gegen Viktoria Köln müssen die Münchner auch in Ingolstadt auf Danhof (Ferse) und Schröter (Muskel) verzichten, ansonsten sind alle Mann an Bord. Über die Kritik an seiner Person sagte Giannikis: “Damit befasse ich mich nicht. Ich habe die Mannschaft im Winter in akuter Abstiegsgefahr übernommen, dann haben wir die Klasse aus eigener Kraft gehalten”. Entsprechend soll auch jetzt der Turn-around geschafft werden.

“Die Unzufriedenheit ist gerechtfertigt”

Den Unmut der Fans, der insbesondere auf einschlägigen kommerziellen Blogs teils weit unter der Gürtellinie zum Ausdruck kam, kann der Löwen-Coach nachvollziehen. “Der Unmut ist klar, aber wir sind gegen Köln 130,1 Kilometer gelaufen. Das ist ein Spitzenwert und höher als der Wert von Köln. An Willen und Fitness kann es also nicht liegen. Abstimmung und Timing passen noch nicht. Dennoch ist die Unzufriedenheit gerechtfertigt”, sagte Giannikis.

“Es gibt drei Punkte – wie in jedem Spiel”

Von einem Derby wollte der Löwen-Trainer nicht sprechen. “Die Regionalität ist gegeben. Ich verstehe aber die Fans hinsichtlich der Tradition. Es gibt auch dieses Mal nur drei Punkte wie in jedem Spiel. Wir wollen variabel und erfolgreich agieren”, erklärte der Franke. Die Aufgabe des Führungsspieler, müssten erfahrene Spieler übernehmen, ergänzte Giannikis und sagte weiter: “Wir wollen, dass möglichst jeder unbekümmert ins Spiel geht und nicht die jungen Spieler mit Verantwortung überfrachten. Bei jungen Spielern wie Reich oder Ott sind Leistungsschwankungen normal, wir werden aber auch weiter den Mut haben, sie auch in schwierigen Phasen zu bringen.”

Ingolstadt “sehr variabel und zielstrebig”

Der Gegner aus Ingolstadt habe zuletzt im 4-2-2-2 “sehr variabel und zielstrebig” agiert und fällt auf durch seine “sehr intensive Spielweise”, erläuterte der Löwen-Trainer. Auch bei Standards wie langen Einwürfen, Freistößen und Ecken müsse man auf der Hut sein. Die Rolle des Kämpfers können beispielsweise ein Wolfram “er hat sehr intensiv gespielt” oder Philipp “er ist sehr dynamisch” übernehmen. Weiter sagte Giannikis: “Jeder Spieler ist in der Verantwortung, vor allem wenn der Zugriff auf das Spiel nicht mehr da ist”. Die Verantwortung könnten Spieler wie Verlaat, Schifferl oder auch Vollath übernehmen, erklärte der Münchner Chefanweiser.

Statistiken sprechen für die Löwen

Nicht nur der direkte Vergleich mit Ingolstadt spricht für die Löwen. Auch eine kuriose Statistik der ersten drei Spiele legte Giannikis auf den Tisch. “Den Zahlen nach sind wir auf einem guten Weg, aber am Ende zählen nur die Punkte. Unsere Gegner haben aus zwölf guten Torchancen sieben Tore gemacht, wir aus 19 Großchancen nur zwei”, erklärt Giannikis und folgerte: “Wir müssen in den beiden Strafräumen giftiger und aggressiver werden”. Mit einer Führung im Rücken, könnte man das Spiel natürlich einfacher “auf unsere Seite ziehen”.

“Wir sind dankbar über jeden Fan der ins Stadion kommt”

Nicht fehlen durfte natürlich die Frage zur leidensfähigen Löwenfanbase, die mit mehr als 5.000 Frauen und Männern nach Norden ausrücken wird. Dem Stadion fern bleiben, entgegen der vollmundigen Ankündigungen auf so manchem Portal, nur die wenigsten. “Es gibt ganz wenig Teams in der dritten Liga mit einer solchen Fan-Base. Wir sind froh über diese Unterstützung und dankbar über jeden Fan, der ins Stadion kommt”, sagte Giannikis. Und fordert sein Team auf, die Unterstützung zurückzuzahlen. “Wir sind auf dem Platz in der Verantwortung, dass der Funke auf das Publikum überspringt”, erklärte Giannikis.

“An Willen und Fitness scheitert es nicht”

Aktuell mangelt es noch am Übertrag der Trainingsleistungen auf den Platz beim Spiel, erklärte der Franke. “Die Spieler sind fit, es hapert noch beim Timing und den Abläufen. An Willen und Fitness scheitert es nicht. In den ersten Spielen haben wir zu viele leichte Gegentore bekommen. Jetzt müssen wir die Sinne schärfen und noch öfter in die Box kommen und die Qualität der Abschlüsse zu erhöhen”, forderte Giannikis.

Die Taktikfrage im Wortlaut

Wie immer gibt es die Taktikfrage von sechzger.de auch heute wieder im Wortlaut:

Sie haben die Saison mit einem 4-2-2-2 System begonnen und zuletzt auf ein 3-5-2 umgestellt. Sind die Spieler mittlerweile so verunsichert, dass sie sich schwertun, eine solche Umstellung schnell umzusetzen? Wollen Sie sich langfristig auf ein Spielsystem einspielen, oder fordern sie von ihrem Team die nötige Flexibilität, mit verschiedenen System auf den jeweiligen Gegner zu reagieren?

Giannikis: “Wir haben in der Vorbereitung, wie übrigens auch Ingolstadt, das 4-2-2-2 trainiert. Das ist unsere Basisordnung. Letzten Sonntag haben wir im 3-4-1-2 und im 4-2-3-1 gespielt. Aber es geht nicht um die Grundordnung, sondern um die Verhaltensweisen. Diese sind viel wichtiger, als die Raumaufteilung.”

 

Gegner PK: Der FC Ingolstadt schaut nur auf sich

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Bereits zu Beginn der Woche gab der Ex-Löwe Yannik Deichmann ein Interview zum anstehenden oberbayerischen Duell zwischen dem TSV 1860 und den Ingolstädtern. Einen Tag vor dem vierten Spiel der Löwen steht auch die Pressekonferenz der Gastgeber an.

Sabrina Wittmann, die erste Trainerin der Liga, spricht über die anstehende Partie ihrer Ingolstädter Mannschaft gegen die Löwen. Im Gegensatz zu den Kölnern sitzt neben der Cheftrainerin keiner von den früheren Spielern des TSV 1860.

Cheftrainerin des FC Ingolstadt, Sabrina Wittmann, über …

… die geschwächten Löwen und ihre Erwartungshaltung:

“Ich glaube, wir tun ganz gut daran, vor unserer eigenen Haustür zu kehren, weil wir selbst noch genug zu tun haben. Klar haben wir uns auf den Gegner eingestellt, natürlich haben wir ihn analysiert. Wir wissen um die Situation, aber lassen uns davon nicht blenden und werden nicht emotional – weder in die eine, noch in die andere Richtung – dieses Spiel angehen. Für uns ist es wichtig, dass wir uns auch nicht von unseren Siegen und Niederlagen blenden lassen. Für uns steht der Prozess im Fokus. Da hätte jetzt kommen können, wer will. Daran wird jetzt weitergearbeitet.”

… ihren Umgang mit der Menge an reisefreudigen Sechzgern, die wahrscheinlich die Mehrheit im Stadion bilden werden:

“Wir freuen uns erstmal, dass das Stadion voll ist. Wobei, ein paar plätze gibt es ja noch? Also, wer noch Bock hat: Es gibt noch die ein oder andere Karte. Wir freuen uns auf ein volles Haus. Wir waren auch gegen Saarbrücken in der Unterzahl. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Anzahl der Fans uns in die eine oder andere Richtung treibt. Ich fand es gegen Mannheim auch sehr bemerkenswert und schön, wie unsere Fans uns nach vorne gepeitscht haben und bin mir sehr sicher, dass sie das am Samstag auch wieder tun werden.”

… die Einschätzung von Trainer Giannikis und die Auswirkungen der instabilen Lage des TSV auf die Mannschaftsleistung:

“Ich habe natürlich die Spiele geguckt. Wenn man die Statistiken ansieht, wenn man auch die Spiele isoliert betrachtet, hätte das ein oder andere auch anders laufen können. Wenn man zum Beispiel sieht, wie die Mannschaft gut aus der Pause geht, dann noch einen Nackenschlag bekommt… Also ich würde jetzt auch nichts reininterpetieren. Ich glaube, sie werden etwas schlechter gemacht, als sie es tatsächlich sind. Es gibt schon richtig gute Ansätze. Die Löwen haben im Sommer einen unfassbar großen Umbruch erlitten. Das ist natürlich etwas, was ein bisschen Zeit und Geduld braucht. Natürlich weiß ich, dass es im Münchner Süden schon etwas mehr Druck ist als woanders. Aber wir bewerten die Arbeit an dem, was wir in Spielen sehen. Natürlich fühlt man schon etwas mit Trainer-Kollegen mit, aber wie eingangs schon gesagt: Wir wollen uns auf uns konzentrieren, auf unseren Prozess. Ob da jetzt ein Trainer unter Druck steht, das ist nicht unser Thema. Wir haben genug selbst zu tun.”

Was erwartet den TSV 1860?

Beim FC Ingolstadt werden die Löwen auf einen starken Gegner treffen. Es gibt bereits eine Gegnervorstellung unseres Redakteurs Peter, sowie die übliche Taktiktafel vor dem Spiel.

FC Ingolstadt – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel des TSV 1860 München beim FC Ingolstadt. Die nach gutem Saisonstart momentan auf Platz vier liegenden Ingolstädter erwarten die kriselnden, punktlosen Löwen.

FC Ingolstadt – TSV 1860 München, das oberbayerische Duell geht in eine weitere Runde. Zum 23. Mal treffen die Löwen und der FCI in einem Pflichtspiel aufeinander. Neun Siege, sechs Niederlagen und sieben Unentschieden stehen aus Löwensicht bisher zu Buche. Worauf müssen wir uns am Samstag einstellen?

System

Sabrina Wittmann, Trainerin der Ingolstädter, lässt ihr Team grundsätzlich im 4-4-2 antreten. Welche Variante dieses Systems Frau Wittmann am kommenden Samstag wählt, werden wir sehen. Bisher gab es einmal das offensive 4-1-3-2 und zweimal das 4-4-2 mit Doppelsechs zu sehen. Große direkte Auswirkungen auf die Spielweise der Ingolstädter gibt es dadurch nicht. Es ändern sich lediglich die Abläufe bei den Verschiebungen ein wenig. Im Fluss der jeweiligen Spielrichtung macht das aber keinen Unterschied. Vor allem deshalb, weil in allen drei Fällen das Personal im Mittelfeld dasselbe war.

Linien

Im bisher einzigen Heimspiel der Schanzer gegen Waldhof Mannheim waren die Linien zu Beginn extrem hoch gewählt. In den beiden Auswärtsspielen hingegen ließ man zunächst den Gegner auf sich zukommen. Beide Ansätze waren auch schon von Erfolg gekrönt. Welchen Ansatz die Ingolstädter Trainerin wählen wird, ist noch unklar. Sowohl gegen konsequentes Pressing als auch gegen tiefstehende Abwehrformationen hat unsere Mannschaft noch keine großen Kabinettstückchen offensiver Art gezeigt. Von daher ist es eine Art von Blindflug, welche Marschrichtung die Trainerin der Gastgeber bezüglich der Linienwahl für Pressing- und Defensivlinie ausgeben wird.

Während des Spiels dürfen wir dann mit situativ wechselnden Mustern, sowohl bei der Linienwahl als auch beim Anlaufverhalten, rechnen.

Bevor wir zur Spielweise der Ingolstädter kommen, wie gewohnt, die bisherigen statistischen Werte der Gastgeber.

Statistische Werte des FC Ingolstadt 04

  • Ballbesitz 53%
  • Passgenauigkeit 80%
  • defensive Zweikampfquote 64%
  • Flankengenauigkeit 33%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 8,63

Wie spielt Ingolstadt?

Bei Ballbesitz

Auch wenn der Großteil der Ingolstädter Angriffe über einen der beiden Flügel eingeleitet wird, fühlen sich die Schanzer, wenn es um die Offensive im Positionsspiel geht, in den Halbräumen am wohlsten. Dabei läuft der Aufbau aus der Defensive heraus sehr variabel, sowohl die Zonen über die die Eröffnung läuft, als auch der auslösende Spieler variieren situativ, mit einer leichten Tendenz zur rechten Seite hin.

Es kann allerdings im Positionsspiel etwas Zeit in Anspruch nehmen bis die Mannschaft aus der Audistadt auf Touren kommt. Allerdings nicht deshalb, weil es den Schanzern an Ideen fehlen würde, sondern weil sie die Tempoverschärfungen gut dosieren und exzellent timen. Als würde eine Startschusspistole erklingen, bewegen sich, in vielen Situationen, wenn die Ingolstädter das Tempo anziehen, alle offensiven Spieler fast gleichzeitig. Einerseits um in einen sich öffnenden Raum einzudringen, andererseits um durch Verschiebung oder Abkippen diesen Raum zu öffnen. Gelingt es Ingolstadt dann das verschärfte Tempo beizubehalten und den Gegner so in den Reaktionsmodus zu bringen, dass keine proaktiven Unterbrechungsaktionen mehr erfolgen, wirken die Spielzüge der Schanzer teilweise derart flüssig, als wären sie choreografisch einstudiert.

Im letzten Drittel kommt von Ingolstadt relativ selten Gefahr aus dem Zentrum. Nichtsdestotrotz erspielen sich die Schanzer über den Zehnerraum bisher die gefährlichsten Angriffe. Am häufigsten kommt die Mannschaft von Sabrina Wittmann jedoch über die Halbzentrale und die Flügel.

Verschiebungen

Die Verschiebungen aus dem 4-4-2 heraus erfolgen über die rechte Seite. Es entsteht aus dem 4-4-2 zunächst ein 3-4-3. Im letzten Drittel entsteht wegen des – meist auf der Ballfernen Seite – nachrückenden Box to Box Spielers eine ballfern asymmetrische 3-4 Formation bei der der Ballferne außen mit in den Sechzehner einrückt.

Die generell recht ballsicher agierenden Ingolstädter zeigen diese Tugend auch im gegnerischen Strafraum. Hat Ingolstadt die Kugel innerhalb dieser kleinen Rechtecke, ist äußerste Konzentration gefordert. Die Schanzer haben mehrfach gezeigt, dass sie im Getümmel gute Lösungen finden.

Im Umschaltspiel gilt bei Ingolstadt das Credo: Tempo vor Genauigkeit. Allerdings wird dieses Tempo bei richtigem läuferischen Einsatz, trotz leichter Ungenauigkeiten, oft belohnt. Die pragmatischen Schanzer finden dabei schnell die freien Räume und gehen, wenn der Umschaltmoment gelingt, mit aller Konsequenz und schnörkellos nach vorne, um möglichst schnell in Abschlussposition zu kommen.

Gegen den Ball

Im Spiel beim FC Ingolstadt erwartet den TSV 1860 München grundsätzlich variables und der Situation, bzw. dem Ergebnis, angepasstes Pressingverhalten mit der möglichen Tendenz Zuhause, zu Beginn, eher viel Druck auf den Gegnerischen Aufbau auszuüben. Die Defensivlinie wird von den Schanzern an die Höhe der Pressinglinie angepasst. Diese wird allerdings gegen das Positionsspiel des Gegners bei unentschiedenem Spielstand oder Führung, selbst wenn die Pressinglinie hoch stehen sollte, nur in seltenen Fällen ebenfalls hoch aufgestellt.

Mit zwei Viererreihen verteidigen die Schanzer ihren Sechzehner gegen das Positionsspiel der Gegner. Der konservative Ansatz im letzten Drittel, vor allem in Ballnähe, immer sehr nah am Gegenspieler und im besten Fall leicht tiefer zu stehen als dieser, bewirkt, dass sich die Gegner der Ingolstädter im Positionsspiel sehr schwer tun, spielerische Lösungen zur erfolgreichen Strafraumpenetration zu finden.

Im Gegenpressing nach Ballverlust agiert Ingolstadt Reaktionsschnell und giftig, wenn nötig auch mit taktischen Fouls.

Stärken und Schwächen des 4-4-2 (mit Doppelsechs)

Stärken

Es wird zunächst eine starke, doppelte Abwehrkette aufgebaut. Dadurch wird es möglich den Gegner auf den Flügeln zu doppeln und trotzdem im Zentrum kompakt zu stehen. So zwingt man den Gegner oft Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Passwege können aufgrund der guten Staffelung in Tiefe und Breite leicht zugestellt werden. Das 4-4-2 Doppelsechs deshalb als defensives System zu bezeichnen, wäre zu einfach.

In der Offensive liegen die Stärken klar auf den Außenpositionen. Sowohl die Außenverteidiger als auch die Mittelfeldaußenspieler können für großen Druck auf den Flügeln sorgen.

Von den beiden defensiven Mittelfeldspielern im Zentrum übernimmt ein Spieler den offensiven Part (Box-to-Box Spieler) und der Andere bleibt auf seiner absichernden Position. So kann man die Lücke im Zentrum zu den Stürmern schließen.

Wenn das Zusammenspiel der Mannschaftsteile gegen den Ball so funktioniert, wie es in diesem System gewollt ist, zwingt man den Gegner oft auf die Flügel, sodass dieser mit Flankenläufen und hohen Bällen agieren muss, um den Ball ins Zentrum vors Tor zu bringen.

Schwächen

Die große Schwäche in diesem System ist normalerweise die Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm. Sowohl bei eigenem Ballbesitz, aber auch nach einem Ballverlust ist es wichtig diesen Raum schnell zu schließen.

Es fehlt ein Kreativspieler im Zentrum. Deshalb ist das zentrale offensive Mittelfeld ein Schwachpunkt. Offensive Kreativität entwickelt sich im 4-4-2 mit Doppelsechs vornehmlich auf den Außenpositionen.

Durch das Fehlen des „Zehners“ wird dem Box-to-Box Spieler eine hohe Laufleistung abverlangt, damit sowohl offensiv als auch defensiv die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen schnell geschlossen werden.

Wie kann der TSV 1860 den FC Ingolstadt knacken?

Bei Ballbesitz

Die größten Chance in Ingolstadt etwas zu holen, liegt im Ausnützen von Umschaltmomenten. Schnelles, direktes, vertikales Spiel nach Ballgewinn, schnörkellos mit direktem Zug in Richtung gegnerischem Strafraum.

Im Positionsspiel wird es gegen Ingolstadt eher eine zähe Angelegenheit werden. Der Ansatz, den Ingolstadt, gegen den Ball im eigenen letzten Drittel, wählt, nämlich sehr Mannorientiert zu verteidigen, führt bei der angreifenden Mannschaft oft zu statischen Situationen auf dem Spielfeld.

Diese statischen Momente dann produktiv aufzulösen, Dynamik zu erzeugen und dem Spiel auch in der Tiefe wieder Tempo zu geben, das haben die Sechzger diese Saison noch nicht geschafft. Darum sind Umschaltmomente, sowie Präzision und Geschwindigkeit beim ausnutzen derselben, vermutlich die besten Hebel, um in Ingolstadt etwas Zählbares zu holen.

Gegen den Ball

Die variablen und durchaus dynamischen Schanzer mit hohem Pressing in Schach zu halten, halte ich für riskant. Darum denke ich, dass eine defensive tief gestaffelte Ausrichtung mit Kompakter Zentrale und asymmetrischer Kette gegen den Ball im Positionsspiel ein gutes Mittel ist. Immer unter der Voraussetzung, dass man das Umschaltspiel präzise und schnell gestalten kann.

Im Gegenpressing nach Ballverlusten hingegen, darf man gegen Ingolstadt keine Kompromisse eingehen. Lieber ein Foul riskieren, als den Überzahlmoment im Umschaltspiel.

Vorsicht!

Achtung, bei allen strafraumnahen Standards der Schanzer ist erhöhte Vorsicht geboten. Drei Standards konnten die Schanzer in den drei Spielen schon zu Toren ummünzen. Jeweils eine Ecke, einen Freistoß und einen Einwurf konnte der FCI schon verwerten.

Schlüsselspieler

Tor

Marius Funk (#1) im Tor der Schanzer ist reflexstarker Keeper, der auch in den Bereichen Strafraumbeherrschung und hohe Bälle wenig Anlass zur Kritik gibt. Er ist ein kompletter Torhüter, der, wenn er das Leder aus dem Netz holt, selten die Schuld bei sich suchen muss. Lediglich in Eins-gegen-Eins-Situationen ist Funk im Vergleich mit seinen Kollegen etwas unsicherer und lässt da mehr zu als der Ligadurchschnitt.

Abwehr

Wie im Rückspiel der Vorsaison ist auch im Hinspiel der diesjährigen Saison Simon Lorenz (#32) der Mann in der Innenverteidigung. Der einst beim TSV 1860 München spielende Innenverteidiger ist der Stabilitätsfaktor in der nach wie vor durchaus anfälligen Defensivreihe der Schanzer. Vergangene Saison hatte Lorenz drei Viertel seiner Defensivzweikämpfe gewonnen. Weiterhin ist sein Timing bei Kopfballduellen extrem gut. Die Spieleröffnung der Schanzer erfolgt, wie oben schon erwähnt, variabel und nicht zwingend über einen der Innenverteidiger.

Außenverteidiger Marcel Costly (#22) ist als offensiv eingestellter Außenverteidiger mit seiner Geschwindigkeit und seinem technischen Können grundsätzlich immer, aber vor allem in Umschaltsituationen, auf seiner Seite ein extrem gefährliches Element.

Mittelfeld

Lucas Fröde (#35), Kapitän und zentrale Anspielstation in allen Lagen, agiert als erfahrener Leader und strategisch gestaltend in der Mittelfeldzentrale. Er agiert als tiefer Sechser, der bei eigenem Ballbesitz jedoch auch als zurückgezogener Spielmacher die Fäden zieht und den Spielzügen im Positionsspiel die Richtung vorgibt.

Sturm

Mit zwei Treffern und einer Vorlage ist bisher Sebastian Grönning (#11) der Offensiv-Mann der Stunde beim FCI.

Der 1,88m große Däne ist Kopfball-stark und extrem Schuss-genau. Sein ligaübergreifender Karrierewert, was die Schussgenauigkeit betrifft, liegt bei 46%. Das ist ein extrem guter Wert. Gegen den Ball glänzt Grönning mit vornehmer Zurückhaltung.

Fazit

Ich erwarte nach der Leistung des TSV 1860 München der vergangen Woche am Samstag gegen den FC Ingolstadt eigentlich gar nichts. Darum lass ich das Fazit heute sehr kurz und hoffe auf eine biblische Wunderheilung und einen Befreiungsschlag in der Krise.

So könnte der FCI beginnen

Datenquelle: Wyscout

FC Ingolstadt 04 – TSV 1860: Ergebnistipp Dennis Dressel

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Dennis Dressel TSV 1860
Szene mit Dennis Dressel

15 Jahre lang trug Dennis Dressel den Löwen auf der Brust, wechselte dann in die 2. Bundesliga und ist inzwischen in der österreichischen Bundesliga aktiv. Wir haben den 25-Jährigen nach seinem Ergebnistipp für die Partie des TSV 1860 beim FC Ingolstadt 04 befragt.

Dennis Dressel hofft auf Auswärtssieg der Löwen

Wie Dennis Dressel im Interview mit sechzger.de verriet, verfolgt er das Geschehen beim TSV 1860 noch immer. Trotz des verheerenden Saisonstarts der Löwen mit drei Niederlagen zeigt sich der 25-Jährige für das Auswärtsspiel in Ingolstadt optimistisch.

“Ich tippe 2:1 für 1860!
Tore: Einmal Kopfballtor Verlaat und Hobsch.”

Es wäre so wichtig. Erleichterung Hilfsausdruck…

Unvergessener Viererpack gegen Halle

109 Spiele bestritt der gebürtige Dachauer in der 3. Liga für die Löwen und erzielte dabei 16 Treffer. Unvergessen bleibt natürlich sein Viererpack gegen den Halleschen FC im November 2020.

Doch bereits vorher machte der Mittelfeldspieler bei den Löwen auf sich aufmerksam. Nachdem er im Sommer 2007 vom SV Weichs an die Grünwalder Straße gewechselt war, durchlief er beim TSV 1860 sämtliche Jugendmannschaften. So spielte er sowohl mit der U17 als auch mit der U19 in der Bundesliga und erreichte mit Letzterer das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Tor beim Debüt

Anschließend wurde Dressel zunächst in den Kader der Amateure übernommen und lief insgesamt 49 Mal für die Zweite auf. Sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte der Mittelfeldspieler unter Daniel Bierofka am letzten Spieltag der Regionalliga-Saison 2017/18 und krönte dieses direkt mit einem Tor.

Unter Michael Köllner avancierte Dennis Dressel schließlich zum Stammspieler in der 3. Liga und beeindruckte u.a. durch seine Lauf- und Zweikampfstärke. Dies bleib auch höherklassigen Vereinen nicht verborgen und so buhlten bereits der SV Darmstadt 98 und der FC St. Pauli um die Gunst des Spielers, ehe sich Dressel für Hansa Rostock entschied. Nach zwei Jahren an der Ostsee wechselte der gebürtige Dachauer nun in die österreichische Bundesliga zu Aufsteiger Grazer AK.

Titelbild: OR-Pressedienst

Sechzig um Sieben: Wunschaufstellungen gegen Ingolstadt

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit den Wunschaufstellungen gegen den FC Ingolstadt und weiteren Themen rund um den TSV 1860 München.

Die Wunschaufstellungen der Redaktion gegen Ingolstadt

Die Redakteure von sechzger.de haben jeweils wieder ihre Wunschelf aufgestellt. Gegen die Schanzer (Samstag, 14 Uhr, sechzger.de-Liveticker) muss ein Dreier her. Da sind sich alle einig. Die folgenden Startformationen würden von unserer Redaktion ins Rennen geschickt:

TAKTIKTAFEL-Bernd Winninger und Florian Buch wünschen sich einen Doppelsturm mit Ott und Schubert. Zudem rücken bei Winninger Frey,Philipp und Muteba in die Startelf.

Bis auf Thomas Enn setzen alle Redakteure auf eine Doppelspitze, wenngleich bei Stefan Kranzberg der zweite Stürmer (Schubert) eher als hängende Spitze hinter Hobsch fungieren soll. In einer Sache sind sich alle einig: Marco Hiller soll ins Tor zurückkehren und René Vollath ablösen. Mehr zu den Wunschaufstellungen lest ihr hier.

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Die Teams des TSV 1860 sind auch an diesem Wochenende wieder rege im Einsatz. Wer es nicht zu den Profis nach Ingolstadt schafft, kann zwischen den Heimspielen der Löwinnen II, der U21, der U15 und der Vierten Mannschaft wählen. Als Sundowner spielt dann noch die Dritte. Die U17 der Löwen empfäng die Schanzer: Anpfiff gegen Ingolstadt ist um 11 Uhr in Giesing (Trainingsgelände, Grünwalder Str. 114).

Alle Partien im Überblick:

Samstag, 31.08.

11.00 Uhr: U17 – FC Ingolstadt 04 -:-
11.00 Uhr: Union Berlin – U16 -:-
12.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U19 -:- (in Buxheim)
13.00 Uhr: Löwinnen II – SG Farchant/Garmisch -:-
14.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – Profis -:-
14.00 Uhr: U21 – FC Deisenhofen -:-
14.00 Uhr: U15 – FC Stätzling U16 -:-
15.00 Uhr: Vierte – TSV Milbertshofen -:-
15.00 Uhr: SV 1880 München – Löwinnen I -:-
17.30 Uhr: Dritte – TSV Großhadern -:-

Zudem tritt die U9 am Samstag und Sonntag beim Turnier des SV Olympiadorf an. Dort trifft sie auf den Gastgeber, RB Leipzig, RB Salzburg und den FC Augsburg.

Sonntag, 01.09.

10.00 Uhr: ASV Cham U13 – U11 -:-
10.00 Uhr: U12 – Jahn Regensburg -:- (in Ruhmannsfelden)
10.30 Uhr: Union Berlin U15 – U16 -:-

Die U10 reist am Sonntag zu einem Leistungsvergleich bei RB Salzburg.

Leon Klassen wechselt zu Lyngby BK

Der Ex-Löwe Leon Klassen wechselt in die Dänische Superliga und schließt sich Lyngby BK an. 2021 war Klassen ablösefrei von den Löwen zur WSG Tirol gewechselt, Ende 2021 – noch vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine – ging es für 900.000 Euro Ablöse zu Spartak Moskau. Jetzt will er bei Deutschlands nördlichstem Nachbar sein Glück versuchen.

DFB Nachwuchsliga: Löwen U17 gegen Schanzer in Giesing

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Löwen gegen Schanzer – so heißt das Duell am Samstag nicht nur im Audi-Sportpark, sondern auch auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. In der DFB Nachwuchsliga empfängt die U17 des TSV 1860 München den Tabellennachbar FC Ingolstadt 04.

U17: Löwen gegen Schanzer in Giesing

Wie eng es in der Liga nach drei Spieltagen zugeht, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Der FC Bayern ist zwar mit der Maximalausbeute von neun Punkten bereits enteilt, dahinter stehen jedoch bereits die Löwen und die Schanzer, die ebenso wie der SSV Ulm 1846 und die SpVgg Unterhaching bislang vier Zähler sammeln konnten.

Am vergangegen Wochenende siegte der TSV 1860 mit 1:0 beim 1.FC Heidenheim und möchte direkt den zweiten Dreier folgen lassen, um die Position im oberen Tabellendrittel zu festigen. Anpfiff auf dem Trainingsgelände ist am Samstag um 11 Uhr.

U19 testet in Buxheim gegen den Club

Ebenfalls am Samstag, allerdings erst um 12 Uhr, ist die U19 im Einsatz. In einem Testspiel trifft die Elf von Jonas Schittenhelm in Buxheim auf den 1. FC Nürnberg. Bereits am Dienstag hatten die A-Junioren ein Testspiel absolviert und dabei die Herren des TSV Jetzendorf mit 4:0 besiegt. Dabei konnten sich Luk Hohmann, Noah Plöttner, Georgios Genidis in die Torschützenliste eintragen, der vierte Treffer resultierte aus einem Eigentor.

4. Spieltag: Wunschaufstellungen zu FC Ingolstadt 04 – TSV 1860

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TSV 1860 Trikot Münchens große Liebe wunschaufstellung wunschaufstellungen

In der Haut von Argirios Giannikis möchte dieser Tage wohl kaum jemand stecken. Der Löwen-Trainer steht nach den sportlichen Misserfolgen der vergangenen Wochen heftig in der Kritik, manch einer fordert vehement seine Ablösung. Wen zaubert der Coach am Samstag (14 Uhr, sechzger.de berichtet live) aus dem Hut? Gleich fünf Redakteure von sechzger.de präsentieren ihre Wunschaufstellungen für die Partie des TSV 1860 beim FC Ingolstadt 04.

Wunschaufstellungen zu FC Ingolstadt 04 – TSV 1860

Bernd Winninger

Unsere Taktiktafel bleibt beim 3-5-2 des vergangenen Wochenendes, nimmt jedoch einige personelle Korrekturen vor. So rücken Marlon Frey, Eliot Muteba, David Philipp und Raphael Ott in die Startelf und auch im Tor kommt es – wie bei allen Redakteuren – zu einem Wechsel.

Thomas Enn

Der Meister der Giesinger Gedanken versucht es im 4-2-3-1 und setzt Jeseper Verlaat erstmal auf die Bank. Thomas hofft auf ein Comeback von Morris Schröter (ob der rechtzeitig fit wird?) und hofft, dass das offensive Mittelfeld Youngster Raphael Ott im Sturmzentrum tatkräftig unterstützt.

Thomas Spiesl

Auch Thomas Spiesl sieht Raphael Ott in der Startelf, allerdings an der Seite von Patrick Hobsch. In der Abwehrkette rückt Max Reinthaler auf die rechte Seite und verdrängt etwas überraschend Lukas Reich. Die Mittelfeldraute bilden Jacobsen, Schröter, Guttau und Philipp.

Stefan Kranzberg

Ein leicht abgewandeltes 4-2-2-2 könnte sich Stefan vorstellen, wobei Fabian Schubert hinter Patrick Hobsch als hängende Spitze agiert. Auf der linken Abwehrseite kehrt Leroy Kwadwo in die Startelf zurück, im defensiven Mittelfeld bekommt Moritz Bangerter eine Chance.

Florian Buch

Auch Flo hofft inständig auf eine rechtzeitige Genesung von Morris Schröter, der zusammen mit Eliot Muteba eine gefährliche Flügelzange hinter Raphael Ott und Fabian Schubert bilden soll. Kapitän Verlaat findet in der Startelf keine Berücksichtigung.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U21 empfängt Deisenhofen

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen U11

Profis, Amateure, Löwinnen, NLZ – Münchens großer Liebe steht wieder ein pickepackevolles Wochenende bevor. Neben dem Auftritt der Elf von Argirios Giannikis bei den Schanzern liegt der Fokus auch auf dem Spiel der noch ungeschlagenen U21 des 1860 gegen den FC Deisenhofen.

TSV 1860 U21 empfängt FC Deisenhofen

Am vergangenen Wochenende war die 2. Mannschaft der Löwen spielfrei und wurde prompt vom Platz an der Sonne bis auf Rang 6 der Bayernliga Süd durchgereicht. Alleine daran sieht man, wie eng es da zugeht. Mit einem Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze empfängt die U21 des TSV 1860 am Samstag den Siebten FC Deisenhofen und möchte natürlich weiterhin unbesiegt bleiben. Eine attraktive Alternative für alle, die sich nicht auf den Weg nach Ingolstadt machen werden. Anpfiff in der Kies Arena in Gilching ist um 14 Uhr.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 27.08.

10.00 Uhr: RB Salzburg – U12 -:-
10.30 Uhr: U16 – TSV Mögeldorf U17 2:2 (in Oberhaching)
19.00 Uhr: TSV Jetzendorf Herren – U19 0:4

Samstag, 31.08.

11.00 Uhr: U17 – FC Ingolstadt 04 -:-
11.00 Uhr: Union Berlin – U16 -:-
12.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U19 -:- (in Buxheim)
13.00 Uhr: Löwinnen II – SG Farchant/Garmisch -:-
14.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – Profis -:-
14.00 Uhr: U21 – FC Deisenhofen -:-
14.00 Uhr: U15 – FC Stätzling U16 -:-
15.00 Uhr: Vierte – TSV Milbertshofen -:-
15.00 Uhr: SV 1880 München – Löwinnen I -:-
17.30 Uhr: Dritte – TSV Großhadern -:-

Zudem tritt die U9 am Samstag und Sonntag beim Turnier des SV Olympiadorf an und trifft dabei auf den Gastgeber, RB Leipzig, RB Salzburg und den FC Augsburg.

Sonntag, 01.09.

10.00 Uhr: ASV Cham U13 – U11 -:-
10.00 Uhr: U12 – Jahn Regensburg -:- (in Ruhmannsfelden)
10.30 Uhr: Union Berlin U15 – U16 -:-

Die U10 reist am Sonntag zu einem Leistungsvergleich bei RB Salzburg.

Sechzig um Sieben: Kooperation, Optimismus bei Giannikis, Sechzig international

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Zeit für Sechzig um Sieben: Alles Wichtige rund um den TSV 1860 am Donnerstagmorgen. Die Arbeitswoche ist fast vorbei und bald steht wieder ein Auswärtsspiel für die Löwen an. Jetzt aber erst einmal die wichtigsten Nachrichten – und davon gibt es einige.

sechzger.de mit neuer Kooperation

Unser ehrenamtliches Fanportal wird künftig mit Absolut Fußball, dem Betreiber von fussball.news, eine Kooperation eingehen. Dies dient der Weiterentwicklung und der Förderung der unabhängigen Berichterstattung unseres Herzensvereins. Eine genaue Ausführung dieses Vorhabens steht hier bereit.

Sechzig international

Unser Redakteur Thomas Enn erzählt im neuen Groundhopper-Bericht von seiner Zeit zu Gast bei Racing Ferrol. Die Mannschaft aus dem Nordwesten Spaniens trat gegen Granada CF an. Letztlich konnten die Andalusier aber die Partie für sich entscheiden. Mehr dazu im Bericht.

Giannikis über das kommende Heimspiel

Beim öffentlichen Training am Mittwochmorgen zeigt sich der Coach positiv. Laut Argirios Giannikis sind die Löwen „konkurrenzfähig“ und bereit für den herausfordernden Gegner aus Ingolstadt. Die Mannschaft trainierte gestern öffentlich, wobei einige jüngere Spieler auch nach der offiziellen Einheit noch etwas gemeinsam übten. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Mannschaft am Samstag gegen Ingolstadt beweisen kann.

News aus der 3. Liga:

  • Laut Sportwetten24 soll Stefan Reisinger als Ersatz für Argirios Giannikis infrage kommen, sofern dieser entlassen wird.
  • Hansa Rostock hat einen „historischen Fehlstart“, so wie liga3-online berichtet. Die Mannschaft von Bernd Hollerbach holte aus den ersten drei Spieltagen lediglich zwei Punkte.