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4:1 – TSV 1860 U21 gewinnt deutlich gegen TSV Grünwald

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Tsv 1860 U21 Tsv Grünwald

Nach torloser erster Hälfte löste die U21 des TSV 1860 ihre Pflichtaufgabe gegen den TSV Grünwald doch noch deutlich und baute ihre Tabellenführung in der Bayernliga Süd aus. Beim 4:1-Sieg trafen Mike Gevorgyan, Cristian Leone, Luan Klose und Raphael Wach für die Löwen.

TSV 1860 U21 besiegt TSV Grünwald

Bereits nach drei Minuten hatten beide Teams bereits eine Großchance zu verbuchen, danach rissen die Löwen die Partie jedoch immer mehr an sich, ohne sich jedoch auf der Anzeigetafel verewigen zu können. So ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen, doch kurz nach dem Seitenwechsel gab es endlich Grund zum Jubeln. Arin Garza wurde im Strafraum gefoult und Mike Gevorgyan verwandelte den fälligen Elfmeter souverän zum 1:0 (51.). Der Knoten war geplatzt und nur sechs Minuten später schweißte Cristian Leone die Kugel aus gut 20 Metern zum 2:0 in den Winkel.

Weiterhon spielten fast ausschließlich die Löwen, den nächsten Treffer erzielten jedoch die Gäste. Cazorla traf aus kurzer Distanz zum 2:1 und machte es überraschenderweise noch einmal spannend (77.). Lange durfte der TSV Grünwald jedoch nicht hoffen, denn die U21 des TSV 1860 legte nochmal einen Zahn zu und der für seinen Bruder Noah eingewechselte Luan Klose stellte in der 84. Minute den alten Vorsprung wieder her. Den Schlusspunkt zum 4:1-Heimsieg setzte Raphael Wach in der 88. Minute nach einem Konter.

Da die beiden Verfolger SV Schalding-Heining (0:5 gegen Landsberg) und FC Memmingen (1:3 gegen Pipinsried) überraschende Heimniederlagen einstecken mussten, vergrößerten die Löwen ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf fünf Punkte.

Energie Cottbus – TSV 1860, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 München in der Lausitz beim FC Energie Cottbus. Die Aufsteiger sind erstaunlich gut in die Saison gestartet, es wartet ein schweres Spiel gegen einen extrem motivierten Gegner.

Energie Cottbus – TSV 1860 München, zum letzten mal fand diese Paarung im Februar 2019 statt. Unsere Löwen gewannen mit 2:1 und am Ende der Saison stieg Cottbus in die Regionalliga ab. Trainer damals wie heute beim FC Energie, Claus-Dieter „Pele“ Wollitz.

Wollitz schickt sein Team bisher meist im 4-3-3 offensiv aufs Feld. Im Pressing mit variabler Intensität agierend, eher mittig bis tief stehend gegen das Positionsspiel und selbst bei hoher Positionierung der Pressinglinie, diese meist erst im Mittelfeld stellend, erwartet Cottbus die Angriffe mit einer systemgetreuen offensiven Formation, die nach Überspielen der Pressinglinie meist schnell und präzise auf ein 4-5-1 bzw. 5-4-1 gegen den Ball verschiebt.

So zieht Cottbus die Räume im letzten Drittel extrem eng und macht es allen Gegnern bisher sehr schwer, im Positionsspiel produktiv in den Strafraum einzudringen. Bei Umschaltmomenten oder Konterangriffen sieht das ein wenig anders aus. Dazu weiter unten mehr.

Bei eigenem Ballbesitz setzen die Cottbuser vor allem darauf, mit hohem Tempo die Ordnung des Gegners auseinander zu reißen. Lässt man sich von dieser Spielweise unter Druck setzen, kommt man leicht ins schwimmen. Es geht also darum, den Cottbuser Angriff erst gar nicht in Schwung kommen zu lassen.

Bevor wir dazu kommen, wie das möglich werden kann, wie immer die bisherigen statistischen Werte des kommenden Gegners.

Statistische Werte des FC Energie Cottbus

  • Ballbesitz: 47%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 62%
  • Flankengenauigkeit: 32%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 10,02

Wie spielt Cottbus?

Offensiv

Einfach gesagt, spielt Cottbus im Positionsspiel dort, wo der Ball ist. Das heißt, der Aufbau aus dem eigenen letzten Drittel heraus folgt keinem grundsätzlichen Muster, das zunächst eine horizontale Ballverteilung vorsehen würde, sondern wird über die Seite, auf der der Ball erobert wird, zunächst vertikal gestaltet. Cottbus versucht also zunächst zügig nach Balleroberung das Spiel über wenige Stationen wieder nach vorne zu treiben.

Das wirkt relativ dynamisch, erfordert aber bei geordneter Defensive des Gegners meistens eine kurze Orientierungsphase während des laufenden Angriffs.

Nach Überqueren der Mittellinie brauchen die Cottbuser folglich häufig eine kurze Orientierungsphase, um ihre Offensivaktion effektiv weiterführen zu können.

Die eigene offensive Variabilität auf dem Feld ausnutzend, geht Cottbus nun nicht mehr so wie beim Auslösen der Angriffe unbedingt den direktesten Weg nach vorn. Während dieser kurzen Phasen, in denen aus Aufbauspiel Angriffsspiel wird, läuft der Ball variabel auch über mehrere Stationen, um die bestmögliche Option zu finden, möglichst schnell wieder Dynamik aufzubauen. Dies ist einer der wichtigsten Knackpunkte im Spiel, doch dazu später mehr.

Die optimale Anspielstation für den von Cottbus dann bevorzugt in die Tiefe hinter die Kette gespielten Steilpass, ist dabei ein Offensivspieler, der sich mit hohem Tempo zwischen den Linien kreuzend auf die Schnittstelle der letzten Kette zubewegt. Ein weiteres Angriffsmuster, um das Spiel schnell zu machen, sind Diagonalbälle von den Halbpositionen auf ballfern in die Box einlaufende Spieler.

Die oberste Maxime im Spiel der Cottbuser ist, jeweils mit Tempo hinter die Linie zu kommen und dort nur kurze Orientierungsphasen zu haben, bevor es im besten Fall dynamisch weiter geht.

Gegen den Ball

Mit durchschnittlicher Intensität und ähnlicher Erfolgsquote im defensiven Zweikampf am Boden und in der Luft, hat Cottbus gegen den Ball im Stellungsspiel und somit durch abgefangene Pässe den größten Erfolg.

Genau das begünstigt die zunächst schnelle direkte Spielweise nach vorne extrem. Muss sich Cottbus nach einer Balleroberung im Zweikampf erst räumlich sortieren, offenbart sich eine Schwäche, auf die ich weiter unten eingehen werde.

Je tiefer im Mannschaftsgefüge die Aktionen stattfinden, desto weniger Dynamik kann Cottbus entwickeln. Auch das kann man intelligent ausnutzen.

Trotz gelegentlich hoch anlaufender Pressinglinie, setzt Cottbus auf mittlere und tiefe Pressingfallen und das Umschaltspiel aus diesen heraus.

Die Lausitzer lassen es, wenn es dem Zweck dient, also durchaus zu, dass der Gegner die Mittellinie mehr oder weniger ungestört überqueren kann, allerdings nur, um dort dann so geschickt die Passwege zuzustellen oder dort im richtigen Moment einzulaufen, dass sofort mit Schwung das Spiel in die andere Richtung läuft und schnell die eigenen Spitzen bedient werden.

Wie kann man Cottbus knacken?

Gegen den Ball

Das Hauptaugenmerk für die Spieler des TSV 1860 München muss es sein, den extrem gefährlichen dynamischen Spielzügen des FC Energie Cottbus, die vornehmlich aus Umschaltmomenten kreiert werden, früh das Tempo zu nehmen. Eine gut organisierte defensive Zentrale und gut abgedeckte Flügel sorgen – den Erkenntnissen aus den letzten fünf Spielen des FCE folgend – meist für einen längeren Aufenthalt des Cottbuser Offensivzugs in der Nähe der Mittellinie.

Zwingt man Cottbus so aus dem Umschaltmoment ins Positionsspiel, wäre eine konservative Herangehensweise mit zwei Ketten und einem freien Sechser, der situativ zur Stabilisierung abkippt, ein gutes Mittel, um Cottbus einzubremsen.

Eine spezielle Wichtigkeit diesmal hat das Gegenpressing nach Ballverlusten vor allem zentral in der Tiefe. Die zentrale Zone vor dem eigenen Kasten ist die Zone, in der Cottbus in den vergangenen Spielen die meisten Bälle verlor. Hier hohen Druck aufzubauen, kann für den Erfolg an der Spree essentiell sein.

Bei Ballbesitz

Aus dem eben beschriebenen folgt, dass vor allem die zentralen Umschaltmomente, also Umschaltmomente nach Balleroberung in den defensiven Achter- oder Zehnerräumen, eine tragende Rolle für den TSV 1860 München im Spiel beim FC Energie Cottbus spielen werden.

Was aber ist mit dem Positionsspiel? Aufgrund der Herangehensweise der Cottbuser im Pressing und generell im Stellungsspiel gegen den Ball, wobei die Lausitzer immer durch ihre Staffelung versuchen, die auslösenden Pässe auf die Zentrale im Mittelfeld zu steuern, um dort dann schnell zentral umschalten zu können, wird es essentiell sein, für den Aufbau eine Variante parat zu haben, die einen vierten Spieler ins Mittelfeldzentrum beordert oder über eine räumliche Verdichtung und gleichzeitiges Isolieren eines Flügelspielers ballfern Möglichkeiten schafft, entweder Dynamik oder Überzahl zu erzeugen. Beides gleichzeitig könnte aufgrund des Stellungsspiels der Cottbuser schwer werden, aber ist sicherlich punktuell vor allem bei Ballgewinnen in der Tiefe möglich und muss dann konsequent bis zum Abschluss ausgenutzt werden.

Stärken und Schwächen des 4-3-3 offensiv

Stärken

  • Variabel in der Offensive
  • Gute Anpassung an das System des Gegners möglich
  • Durch die 3 Stürmer ist hohe Kontergefahr nach Balleroberung gegeben. Schnelles Umschaltspiel wird durch die immer mit mindestens einem Spieler besetzte erste Linie begünstigt
  • Die drei Stürmer können die Abwehrkette des Gegners unter Dauerdruck setzen. Durch Überlagerung der Schnittstellen können die Stürmer Spieler binden und so Räume für Durchbrüche aus dem Mittelfeld schaffen.
  • Das 4-3-3 bietet bei Ballbesiz sehr viel Tiefe, somit entstehen gute Passdreiecke überall auf dem Feld
  • Ein hohes, aggressives Pressing gegen den gegnerischen Spielaufbau ist möglich

Schwächen

  • Im Spiel gegen den Ball ist das 4-3-3 auf den Flügeln anfällig
  • Gegen den Ball können auch die Halbräume ein Schwachpunkt des Systems sein, da diese, wenn die Außenstürmer nicht konsequent mit nach hinten arbeiten, nie zur Gänze zugestellt werden können
  • Bei Seitenwechseln ist das System aus dem gleichen Grund ebenso anfällig; Defensivarbeit der Außenstürmer ist gegen den Ball also überlebenswichtig für Mannschaften im 4-3-3

Schlüsselspieler

Tor

Der 21-jährige Elias Behtke (#12) konnte bisher dreimal die weiße Weste bewahren. Er ist ein reflexstarker Torhüter, dem aufgrund der fehlenden Erfahrung noch kleine Fehler in gewissen Bereichen unterlaufen. Im Gegensatz zu vielen seiner etwa gleichaltrigen Kollegen zeigt er sich vor allem in Eins gegen Eins-Situationen stabil. Seinen Strafraum beherrscht er in der Regel ebenfalls gut, zur absoluten Souveränität in der Box fehlt ihm jedoch noch ein wenig mehr Aggressivität und Entschlossenheit beim Verlassen der Linie.

Abwehr

Mit dem Großteil an auslösenden Aktionen im Aufbau und dem größeren Anteil an geführten Defensivzweikämpfen, ist Filip Kusic (#19), vielen vielleicht noch bekannt aus seiner Zeit bei Türkgücü München, tatsächlich nicht der Schlüsselspieler in der Innenverteidigung – zumindest was die Defensive angeht. Sein Nebenmann Dennis Salmar (#27) löst die Defensivaufgaben häufiger über Stellungsspiel als über den direkten Zweikampf, was zwar gewisse Risiken in sich birgt, aber seinen Wert dadurch, dass es im taktischen Konzept des schnellen Umschaltens das Spiel nach vorne begünstigt, wenn man den Ball mit Blickrichtung nach vorn erobert, für die Offensive der Lausitzer erhöht. Immer vorausgesetzt, der auslösende Pass erfolgt sowohl schnell als auch präzise genug.

Mittelfeld

Tolcay Cirgerci (#10) spielte während der Saison 21/22 bereits mit Viktoria Berlin in der 3. Liga und erzielte in elf Spielen sieben Tore, bevor er in der Winterpause Berlin in Richtung des türkischen Erstligisten Samsunspor verließ. Nun ist die türkische Liga qualitativ sicher nicht mit der deutschen Bundesliga zu vergleichen, aber zweitklassig würde ich sie in ihrer Gesamtheit vor allem wegen der herausragenden Spitzenclubs nicht bezeichnen. Im offensiven Mittelfeld der Cottbuser müssen wir uns also auf einen technisch hervorragenden, torgefährlichen, passsicheren und intelligenten Spielmacher einstellen, der auch im Pressing und Gegenpressing durchaus seine Marken setzt. Sowohl seine Zweikampffrequenz als auch die Erfolgsquote bei den Duellen gegen den Ball sind für einen Spieler auf seiner Position als ordentlich zu bezeichnen.

Sturm

Auch Timmy Thiele (#7) der in der Saison 21/22 noch für Viktoria Köln auf Torejagd gegangen war, heuerte mittlerweile bei den Lausitzern an. Mit bisher acht Treffern ist er der erfolgreichste Schütze in der Cottbuser Torfabrik. Schussgenauigkeit, gutes Passspiel und Mannschaftsdienlichkeit sind seine wichtigsten Attribute.

Der Mittelstürmer mit momentan eingebauter Treffergarantie netzt nicht nur wie am Fließband ins gegnerische Tor ein, nein, er konnte auch schon vier Treffer seiner Kollegen direkt vorbereiten.

Thiele ist ein extrem viel Unruhe in die gegnerische Abwehr bringendes Element im Cottbuser Spiel.

Kann man seine und Cigercis Kreise einengen, verliert Cottbus viel von seiner Effektivität.

Fazit

Verhindert der TSV 1860 München das  Umschalt- und Konterspiel des FC Energie Cottbus, ist schon viel gewonnen. Aus dem Positionsspiel heraus gelingt Cottbus zwar durchaus die Penetration des letzten Drittels des Gegners, die größte Tugend dieser Mannschaft – hohe Geschwindigkeit im Zentrum – kommt dabei in der Tiefe jedoch selten zur Geltung. Somit entsteht in Positionsspielphasen selten große Gefahr für das Tor des Gegners der Cottbuser.

Lässt man zuviel Umschaltspiel des FC Energie zu, wird sich das Tempo, die Tiefe im Spiel und vor allem die Torgefahr der Mannschaft von Pele Wollitz deutlich zeigen.

Mit der richtigen Taktik gegen den Ball zu arbeiten, ist am Sonntag das A und O für unsere Löwen. Elastisch das Umschaltspiel abfedern, um dann selbst präzise mit viel Laufarbeit und Tempo im Zentrum die Cottbuser zügig und zielgerichtet überspielen und vor allem die eigenen Umschaltmomente zentral halten, könnte eine Marschroute sein.

Auf Pressingaktionen im Positionsspiel würde ich nicht unbedingt setzen, um erfolgreich zu sein. Das ließe die Tiefe im Spiel zu, die Cottbus gerne hätte. Im Gegenpressing jedoch würde ich unseren Sechzgern empfehlen, überall auf dem Platz extreme Intensität zu zeigen und in Ballnähe im Notfall auch ein Foul zu wagen, um einen Umschaltmoment zu verhindern.

Der TSV 1860 München wird, wenn die Dynamik von Energie Cottbus in den oben besprochenen Situationen aufgelöst werden kann, dort am Sonntag punkten.

So könnte Cottbus beginnen

Datenquelle: Wyscout

Gegner PK: Energie Cottbus braucht Fans, um Geldstrafe zu bezahlen

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Der Aufsteiger Energie Cottbus findet sich in der Liga gut zurecht. Am Freitag gab der FCE gemeinsam mit Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz eine Pressekonferenz, in welcher die letzten wichtigen Anliegen vor der Partie am Sonntag gegen den TSV 1860 klar aufbereitet wurden. Vorne weg: Bereits 800 reisefreudige Löwenfans haben sich ihre Tickets für den Ausflug nach Brandenburg gesichert. Die Gastgeber aus Cottbus rechnen insgesamt mit bis zu 1400 Gästefans.

Wollitz, Trainer von Energie Cottbus, über …

… die personelle Lage: „Es ist so, wie letzte Woche bereits angekündigt, dass bis auf Joshua Putze alle Spieler zur Verfügung stehen. Es gibt keinen Ausfall und aktuell keine Probleme. Wir hoffen natürlich, dass das bis zum Spiel auch so bleibt. Josh hat seine Zahn-OP gut überstanden, er hat nur bis Sonntag Sport-Verbot.“

… zu den Geldstrafen aufgrund von einer Pyro-Aktion: „Wir würden uns natürlich freuen, wenn die Zuschauerzahl entsprechend hoch ist, damit wir dann unsere großen Geldstrafen bezahlen können. Das ist das Einzige, was ein bisschen enttäuschend war. Ansonsten hatten wir wieder eine unfassbare Stimmung für einen Dienstagabend. Der Rest, der da in der Nachspielzeit passiert ist [Anm.: Damit bezieht sich Wollitz auf einen Leuchtrakten-Wurf seitens der Cottbusser in den Auer Fanblock, es gab keine Verletzten.], das darf uns nicht noch einmal passieren. Weil das Erscheinungsbild dann den Erfolg des ganzen Clubs und der ganzen Region kaputt macht.“

… seine Vorfreude auf die gute Stimmung von beiden Seiten: „Also für die Stimmung des Gegners habe ich keine Meinung. Ich freue mich, wenn wir unterstützt werden und wenn die Münchner ihre Mannschaft unterstützen, das ist ihre Sache. Wichtig ist, dass wir bei uns bleiben. Gerade jetzt. Ich habe die Stimmung noch nie so in Cottbus empfunden, wie sie im Moment, seit Saisonbegin, ist. Es ist außergewöhnlich. […] Und etwas anders, das brauchen wir nicht. Wir haben nicht mit irgendwelchen Raketen in einen Block zu schießen. Das macht man nicht. Das war das unterste vom untersten. Und das ärgert mich so, denn dann wird nur noch darüber diskutiert und nicht darüber, wie die Mannschaft Fußball spielt.“

Jetzt aber zum Sportlichen, mehr über …

… die Ansprüche an seine eigene Mannschaft: „Das Thema [von Klassenerhalt] gehe ich gar nicht an. Ich diskutiere mit der Mannschaft, wie wir am Sonntag gegen eine Mannschaft wie Sechzig München das Spiel gewinnen können. Sechzig München ist eine Mannschaft, die wollen sich den Gegner zurechtlegen, um dann ihre Prinzipien auf den Platz zu bringen. Das ist unser Thema. Bei 20 Punkten alleine wird kein Klassenerhalt reichen, von daher versuchen wir am Sonntag auf 23 Punkte zu kommen. Von allem anderen kann man träumen. […] Unser einziges Ziel ist aber Klassenerhalt.“

In dieser Pressekonferenz sprach Claus-Dieter Wollitz sehr scharf über die Medien und die Träumerein von einem möglichen Aufstieg. Ich werde an dieser Stelle nicht alle dieser Aussagen wörtlich zitieren, es soll aber zumindest das Wichtigste festgehalten werden: Nach einigen Erfolgen steht Energie Cottbus nun auf dem dritten Platz als Aufsteiger. Das scheint nicht nur für die Mannschaft, sondern auch von den Medien, unerwartet. Wollitz wird in der PK mit den gestiegenen Erwartungen konfrontiert. Plane man jetzt also doch einen Aufstieg? Eben nicht. Wollitz schaut sehr nüchtern auf die Leistungen seiner Mannschaft.

… den Fußball bei Energie Cottbus: „Am Ende, wenn man erfolgreich sein will, muss man sich Woche für Woche beweisen. Und das gilt es dann auch erst einmal zu untermauern. Wir machen uns nicht größer als wir sind und schon gar nicht kleiner. Deswegen haben mich die ersten zwei Spiele auch so geärgert, da wir unsere Art des Fußballs nicht so auf den Platz gekriegt haben. Die Art des Fußballs war nicht so, wie die DNA des Clubs. Da gehört Intensität, maximale Einstellung, maximaler Mut dazu. […] In der Regionalliga war es uns nicht möglich diese Art von Fußball zu spielen, das hat es einfach nicht hergegeben. Da ging es darum, erfolgreich zu sein, um seine Ziele zu erreichen. Jetzt kann man erfolgreicher, attraktiver und intensiver spielen.“

… das Ziel am kommenden Samstag und Sechzig München als Gegner: „Das nächste Ziel sollte sein am Sonntag dieses Spiel vorm eigenen Publikum zu gewinnen, was absolut möglich ist. Es ist aber auch ein Gegner, der versucht sich das Spiel für sich selbst zurechtzulegen, um erfolgreich zu sein. Und dann gilt es, dementsprechend zu antworten und die richtige Mischung in der Startaufstellung zu finden.“

Die Gegnervorstellung unseres Redakteurs Peter ist bereits online, genauso wie die Pressekonferenz unserer Löwen.

Gegnervorstellung: Fußballclub Energie Cottbus e.V

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Auswärtsblock mit Choreo in Cottbus 2018/19

Jetzt hatten wir das erste Mal Remis gespielt, dann muss natürlich gleich ein zweites Mal sein. Eigentlich waren mehr Punkte gegen die Gegner aus dem Tabellenkeller eingeplant, aber da hatten die Schiedsrichter, der Fußballgott und, wenn es nach großen Teilen der Anhängerschaft geht, besonders der Trainer und die Mannschaft was dagegen. Nun müssen wir es in der Fremde richten, zu Gast bei einer Mannschaft, die gerade zeigt, wie man die Liga aufmischt. Da ist man natürlich etwas neidisch. Auf das Ganze drumherum, was bei diesem Erfolg in der Lausitz mitgezogen wird, kann ich aber gut und gerne verzichten. Wir fahren zu Überraschungsmannschaft der Liga, es wartet der Fußballclub Energie Cottbus e.V..

Aktuelles – die Ausgangssituation

Im dunklen Osten herrscht gerade eitel Sonnenschein. Der FC Energie steht aktuell mit 20 Punkten auf dem Relegationsplatz, nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Sandhausen. Besonders die Offensive der Lausitzer ist eine wahre Tormaschine, 26 Tore hat Cottbus schon erzielt, mehr als jeder andere Drittligist. Auch die Defensive steht stabil, weshalb auch die überragende Torbilanz von +12 als Faustpfand in der extrem engen Liga auf Seiten des FCE steht.

Aus den letzten 7 Ligaspielen wurde keines verloren, zuletzt siegte man im Ostduell mit Aue auswärts mit 1:3. Interessanterweise remisierte man davor sowohl gegen Hannover II als auch gegen Sandhausen. Nachdem es zu Saisonbeginn noch große Anpassungsschwierigkeiten für die Aufsteiger gab, hat Claus-Dieter Wollitz seiner Truppe nun anscheinend das Siegergen eingeimpft. Eine schwierige Aufgabe wartet auf unsere Löwen, wie wir auch schon im Talk besprochen haben.

Kader & Transfers

Trotz Aufstiegs ist Cottbus der erste Verein, bei dem ich diese Saison sagen würde, dass Kontinuität großgeschrieben wird. Nicht nur ist Trainer Wollitz schon seit einigen Jahren im Amt, auch bei den Spielern gab es überschaubare Veränderungen. 10 Zugänge stehen 9 Abgänge gegenüber. Hierbei ist noch hervorzuheben, dass von den Zugängen 3 Leihrückkehrer, 1 Jugendspieler und 1 externe Leihe sind. Außerdem wird Jan Shcherbakovski auf beiden Seiten geführt, da er nach dem Leihende fest aus Dresden verpflichtet wurde.

Zu den Abgängen gibt es nicht viel zu sagen. Die meisten Spieler gingen in die Regionalliga oder darunter, Innenverteidiger Jonas Hildebrandt beendete mit 27 sogar seine Karriere. Der letztjährige Stammspieler und Kapitän ist nun als Co-Trainer für Energie tätig. Außerdem ging Torjäger Tim Heike nach Ingolstadt, nachdem er letzte Saison mit 21 Toren die Regionalliga aufgemischt hatte.

Auch deshalb musste der Kader punktuell verstärkt werden. Für das Mittelfeld wurde der erfahrene Tolcay Cigerci aus Altglienicke verpflichtet, nicht zu verwechseln mit seinem bekannteren Bruder Tolga. Der Sprung aus der Regionalliga ist diesem nicht schwergefallen, es stehen schon 6 Saisontore zu Buche. Außerdem kamen RV Henry Rorig aus Osnabrück und Romarjo Hajrulla aus Erfurt in die Lausitz. Letzterer ist aber am Sonntag gesperrt. Auf Leihbasis schloss sich kurz vor Ende des Transferfensters noch Lucas Copado den Cottbusern an. Der junge Außenstürmer kommt vom LASK, hat aber auch schon an der Seitenstraße gekickt.

Alles in allem aber keine Hammertransfers, mit denen der Kader auf ein neues Level gehoben wurde. Man vertraute auf Bewährtes. Zuerst ist da Eigengewächs Elias Bethke zu nennen, der mit seinen 21 Jahren schon seit einiger Zeit in Cottbus das Tor hütet und aktuell beim Kicker die Traum-Durchschnittsnote 2,18 hält. Auf der anderen Seite Stürmerroutinier Timmy Thiele, der nun in Tritt gekommen ist und mit aktuell 8 Toren auch schon den Abgang von Heike aufgefangen hat. Abwehr und Mittelfeld werden weiterhin von Flip Kusic und Maximilian Krauß zusammengehalten.

Vereinsgeschichte

Das offizielle Gründungsdatum von Energie Cottbus ist der 31. Jänner 1966. Eigentlich begann die Geschichte aber schon etwas früher. 1963 wurde die Mannschaft des SC Aktivist Brüske-Senftenberg nach dem Oberligaabstieg nach Cottbus delegiert. Dort wurde diese dem SC Cottbus angegliedert, dem auch noch die Mannschaft der BSG Lokomotive Cottbus untergeordnet wurde. 1966 wurde dann schließlich die Fußballabteilung aus dem SC ausgegliedert und in die BSG Energie Cottbus überführt.

In der DDR war die BSG meistens in der zweitklassigen DDR-Liga zuhause. Einige Male konnte man den Aufstieg feiern, nur um prompt wieder abzusteigen. Erst 1989 konnte man zum ersten Mal den Klassenerhalt feiern. Die folgende Euphorie trug Energie in der nächsten Saison auf Platz 7, welcher zur Teilnahme am Intertoto-Cup berechtigte.

Da man nach dem kurzen Aufschwung wieder Vorletzter geworden war, musste Cottbus im gesamtdeutschen Fußball in der drittklassigen Oberliga und damit im Amateurfußball antreten. In 1990 musste auch die BSG durch den Nachfolgeverein FC Energie ersetzt werden. Hier spielte man sofort um den Aufstieg mit, welchen man knapp versäumte, nun aber in der neuen Regionalliga an den Start gehen durfte. 1997 schaffte man unter Ede Geyer und nach 57 Pflichtspielen ohne Niederlage in Serie den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im gleichen Jahr schaffte man es auch als zweiter Amateurverein in das Finale des DFB-Pokals, wo man sich gegen den VfB Stuttgart geschlagen geben musste. Weitere solide Arbeit brachte 2000 dann sogar den Bundesligaaufstieg.

2003 musste man dann wieder den Gang ins Unterhaus antreten. Nach einigen schwierigen Übergangsjahren schaffte man 2006 mit einem 3:1 am letzten Spieltag gegen 1860 den erneuten Aufstieg. Nach wiederum drei Jahren stieg man 2009 in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg ab. Nun folgte die erste Ära Wollitz, welcher nach 2012 von Rudi Bommer ersetzt wurde. In diesen Jahren konnten sich die Lausitzer in der 2. Liga etablieren. 2014 musste man sich dann aber doch in Liga 3 verabschieden. Zwei Jahre später trat man sogar den Gang in die Regionalliga an, schon vor dem Abstieg war Wollitz wieder als Trainer verpflichtet worden.

Im Jahr 2018 stieg man wieder in den Profifußball auf, nachdem man eine Rekordsaison hingelegt und Weiche Flensburg in der Relegation geschlagen hatte. Es folgte aber der direkte Wiederabstieg. Trotzdem wurde an Claus-Dieter Wollitz als Cheftrainer festgehalten, der eine neue Mannschaft zusammenstellte, dann aber nach Magdeburg wechselte. Nach einigen verpassten Aufstiegsversuchen wurde er zur Saison 2021/22 wieder verpflichtet. Nach souveräner Meisterschaft musste man sich 2023 Unterhaching in der Relegation geschlagen geben. In der folgenden Spielzeit konnte man wieder den ersten Platz holen und diesmal ohne Extrarunde aufsteigen. Trainer Wollitz soll nach dieser ersten Drittligasaison auf den Posten des Sportdirektors wechseln. Seit 2015 hieß der Sieger des Brandenburgpokals übrigens nur 2016 und 2020/2021 (Corona) nicht Energie Cottbus!

Der Verein FC Energie Cottbus e.V. vereint ca. 4 300 Mitglieder unter dem rot-weißen Banner. Fußball ist die einzige Sportart, welche sowohl von Frauen als auch Männern betrieben wird. Neben den erwartbaren Hauptspielfarben ist eine komplett blaue Kluft die zweite Option der Wahl. Die Profis sind in Cottbus nicht ausgegliedert und es wird noch immer als e.V. agiert, dessen Geschicke von einem dreiköpfigen Vorstand gelenkt werden.

Fanszene

Die Fanszene der Lausitzer setzt sich mittlerweile aus verschiedenen Gruppen zusammen, nachdem die Nazis vom Inferno Cottbus (IC) 2002 vom Verein ein “Erscheinungs- und Auftrittsverbot” erteilt bekamen. Genauso verbannt wurde ihre Jugendorganisation “Unbequeme Jugend Cottbus”. Das IC lenkte seit 1999, zuerst als Dachverband, die Geschicke der Cottbuser Ultras.

In diesem Zuge gründeten sich die Gruppen “Ultima Raka” und “Collettivo Bianco Rosso”. Zu letzteren gehört noch die Jugendgruppe “Frontside – aktive Jugend Cottbus”. Besonders das CBR ist auch klar am rechten Rand einzuordnen. Inferno setzte seine Aktivitäten aber immer weiter fort, auch unter den zugedrückten Augen der damaligen Vereinsführung. Erst 2017, als strafrechtliche Ermittlungen drohten, wurde präventiv eine Auflösung vorgenommen, die Personen waren natürlich noch immer da… In diesem Zuge kam es dann zu Vereinigungsversuchen der gesamten Fanszene unter etablierter Führung. Hierbei kam es zu beträchtlichen Spannungen weshalb die “nicht-rechte” Gruppe “Ultima Raka” ihre Aktivitäten zwischenzeitlich einstellte. Mittlerweile sind sie aber wieder aktiv.

Aktuell gibt den Ton in der Kurve aber eine recht junge Gruppe an. Die “Ultras Energie”, standesgemäß mit “Totenkopf-Logo”, feierten dieses Jahr ihr 5-jähriges Bestehen. Wie es dazu kam bzw. ob es sich hierbei um eine Nachfolgegruppe von  “IC” handelt, kann ich leider nicht sagen. Auch sind mir natürlich die internen Dynamiken zwischen den Gruppen nicht bekannt. Dass eine so junge Gruppe aber daheim und auswärts den mittleren Zaunfahnenplatz im Block einnimmt – bei “Konkurrenz”, die über 20 Jahre alt ist – ist bemerkenswert!

Stadion

Der FC Energie spielt im “Stadion der Freundschaft“, das aktuell zum ersten Mal einen Sponsorennamen trägt und deshalb offiziell “LEAG Energie Stadion” heißt. Der 1930 eingeweihte Sportplatz umfasst maximal 22 528 Plätze, die tatsächliche Kapazität bewegt sich aber so um 20 000. Fast alle Plätze sind überdacht, es gibt aber noch Bereiche unter freiem Himmel, wie der Block O im Gästebereich (links auf Titelfoto).

Das direkt an der Spree gelegene Stadion löste Ende der 1960er Jahre das Stadion der Eisenbahner, sowie das Max-Reimann-Stadion ab, wo die BSG Energie Cottbus bis dahin ihre Spiele ausgetragen hatte. 2011 kaufte Energie das Stadion von der Stadt für knapp 2 Mio. Euro, außerdem erhält die Stadt einen substanziellen Prozentsatz der Einnahmen aus dem Verkauf der Namensrechte. Ein großer Teil der aktuellen Tribünen wurde erst nach 2000 errichtet und macht den Ground mit seinen vier unterschiedlichen Tribünen zu einem der unverwechselbaren Stadien der Liga.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Cottbus ist die östlichste Großstadt Deutschland
  • Das Staatstheater Cottbus ist das einzige staatliche Theater in Brandenburg
  • Den Namen “Energie” bekam die damalige BSG über eine Leserwettbewerb der “Lausitzer Rundschau”
  • Am 6. April 2001 gegen Wolfsburg stellte Energie Cottbus als erster Bundesligaverein eine Startelf nur aus ausländischen Spielern
  • Angela Merkel ist Ehrenmitglied des FC Energie.

Der 12. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – BV Borussia Dortmund II
Samstag 14:00 Uhr DSC Arminia Bielefeld – Alemannia Aachen
14:00 Uhr VfL Osnabrück – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – Rot-Weiss Essen
14:00 Uhr SpVgg Unterhaching – FC Viktoria Köln 1904
14:00 Uhr SG Dynamo Dresden – Hannover 96 II
16:30 Uhr SC Verl – SV Sandhausen
Sonntag 13:30 Uhr FC Energie Cottbus – TSV 1860 München
16:30 Uhr VfB Stuttgart II – FC Erzgebirge Aue
19:30 Uhr SV Waldhof Mannheim – SV Wehen Wiesbaden

 

Vier Heimspiele für die Löwinnen – und zwölf Punkte?

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Löwinnen I

Wie bereits in unserer beliebten Rubrik “Sechzig am Wochenende” angekündigt, bestreiten alle vier Mannschaften der Löwinnen an diesem Wochenende Heimspiele. Den Auftakt machen bereits heute Abend die C-Juniorinnen gegen den TuS Holzkirchen.

U15 & U17 Löwinnen fernab von Giesing zuhause

Mangels eigenem Platz müssen sowohl die U15 als auch die U17 der Löwinnen ihre Heimspiele fernab von Giesing bestreiten. Die C-Juniorinnen empfangen heute Abend um 19.30 Uhr den TuS Holzkirchen in der Sportschule Oberhaching. Mit neun Punkten aus den ersten vier Partien haben die Nachwuchskickerinnen des TSV 1860 bislang einen Zähler weniger gesammelt als die Gegnerinnen. Mit einem Sieg könnte man nicht nur an Holzkirchen vorbeiziehen, sondern sich auf Platz 2 der Bezirksliga verbessern.

Am Samstagmittag (13.30 Uhr) sind dann die B-Juniorinnen des TSV 1860 im Einsatz. Sie treffen auf der Sportanlage des SV Schwarz-Weiß München (Paul-Wassermann-Straße) auf den Kirchheimer SC, der in der Tabelle der Bezirksoberliga aktuell drei Punkte hinter den Löwinnen liegt.

Löwinnen I & II bestreiten Heimspiele auf Sechser-Platz

Einen Löwinnen-Doppelpack können Interessierte am Samstag auf dem Sechser-Platz an der St.-Martin-Straße erleben. Um 15 Uhr empfängt die 2. Mannschaft die SG München-Ost/Team München/Bajuwaren und könnte im Falle eines Sieges zumindest bis Sonntag an Centro Argentino de Munich vorbeiziehen und die Tabellenführung in der Kreisklasse übernehmen.

Um 17.30 Uhr bitten dann die Löwinnen I zum Tanz und treffen auf den SV Dornach. Bisher wurden alle fünf Matches der laufenden Kreisliga-Saison bei einem Torverhältnis von 31:5 gewonnen werden und auch am Samstag geht der TSV 1860 als Favorit in die Partie. Da Tabellenführer DJK Pasing erst am Sonntag im Einsatz ist, könnten die Löwinnen mit einem Sieg als Spitzenreiterinnen übernachten.

Löwenrunde: “Mit maximaler Intensität” nach Cottbus

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Löwenrunde: "Mit maximaler Intensität" nach Cottbus
Löwenrunde: "Mit maximaler Intensität" nach Cottbus

Am Sonntag sind die Münchner Löwen beim FC Energie Cottbus zu Gast, Anpfiff ist um 13:30 Uhr im Stadion der Freundschaft. Bei der Löwenrunde sprach 1860-Trainer Argirios Giannikis über die Schwere der nächsten Aufgabe und forderte von seiner Mannschaft “mit maximaler Intensität”, aber auch mit “heißem Herz und kühlem Kopf” zu Werke zu gehen um beim Aufsteiger möglichst dreifach zu punkten.

Dulic krank – Guttau fraglich

Giannikis selbst hatte in den letzten Tagen mit einer Erkältung zu kämpfen, er werde aber in Cottbus dabei sein, stellte der Franke klar. Verzichten muss er hingegen auf Sean Dulic, der an einem grippalen Infekt laboriert. Florian Bähr hat das Mannschaftstraining wieder aufgenommen, selbiges musste Julian Guttau am Freitag abbrechen. Ob der Mittelfeldakteur mit nach Cottbus fährt ist noch offen.

Flankenverteidigung hat nicht funktioniert

Rückblickend auf die letzten Partien in Unterhaching und gegen Osnabrück sagte der Löwen-Coach: “Wir sind maximal enttäuscht, dass wir aus diesen beiden Spielen nur zwei Punkte geholt haben. Bei den Gegentoren [gegen Osnabrück] müssen wir uns ankreiden lassen, dass wir bei der Flankenverteidigung nicht fokussiert waren”. Bei der Kritik an Schiedsrichter Oldhafer gab sich Giannikis gewohnt sachlich: “Ich rede nicht gerne über die Schiedsrichter, aber nach dem 1:1 gab es die Situation, in der wir einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen und der Gegner normal eine Rote Karte sieht”.

“Einen Schritt nach vorne gemacht”

Es habe auch das Glück gefehlt “um fünf, sechs, sieben oder acht Minuten in Führung zu spielen”. Insgesamt habe das Team “einen Schritt nach vorne gemacht”, es sei eine Entwicklung zu sehen. “Die gezeigte Leistung stimmt nicht mit den Ergebnissen überein”, erklärte der Löwen-Coach.

Cottbus als eingespielte Truppe

Über den nächsten Gegner sagte Giannikis: “Man sieht dass sie in ihren Offensiv-Prozessen eingespielt sind. Sie haben die meisten Tore in der Ligaerzielt. Wir müssen gewappnet sein, um Punkte mitnehmen zu können”. Dennoch könne in der dritten Liga jeder jeden schlagen, führte der 1860-Trainer aus. “Cottbus ist eine Umschaltmannschaft, die in der Offensive sehr gefährliche Spieler hat”, warnte er vor den Hausherren.

Keine Angst vor dem Stadion der Freundschaft

Vor dem Hexenkessel in Cottbus haben Giannikis und sein Team keine Angst: “Wir haben in Bielefeld vor einer ähnlichen Kulisse gespielt. Diese Erfahrungswerte hat die Mannschaft. Wir müssen mit heißem Herz und kühlem Kopf auftreten und maximale Intensität zeigen”, fordert Giannikis. Und nicht zuletzt spricht die starke Auswärtsbilanz für einen (vielleicht sogar dreifachen) Punktgewinn der Elf aus Giesing…

Kooperation mit Ippen.Media ist angelaufen

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Kooperation mit Ippen Media ist angelaufen - Screenshot https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/
Kooperation mit Ippen Media ist angelaufen - Screenshot https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/

Einige Löwenfans dürften sich heute schon verwundert die Augen gerieben haben, weil die TAKTIKTAFEL und die Giesinger Gedanken der sechzger.de-Redaktion nicht wie gewohnt nur auf unserem Fan-Portal zu finden waren. Unsere beliebten Rubriken sind ab sofort auch in den Portalen von Merkur und TZ zu finden. Die Kooperation mit IPPEN.MEDIA ist angelaufen. Das steckt im Detail dahinter:

Kooperation mit Ippen.Media ist angelaufen

Wie wir bereits vor exakt zwei Monaten berichtet haben, kooperiert sechzger.de ab sofort mit Ippen Media. Entsprechend werden viele unserer Berichte und Reportagen auf den einschlägigen Portalen der Verlage aus der Ippen Gruppe zu finden sein. Zudem sind wir auch auf dem Fußballportal fussball.news vertreten.

Mehr Reichweite für uns – mehr Content für Ippen Media

Ab 1. September startete die Kooperation zwischen sechzger.de und Absolut Fußball.

Mit fussball.news ist Absolut Fußball Teil des IPPEN.MEDIA Netzwerks. Europaweit ist IPPEN.MEDIA das größte Netzwerk für regionale Publisher mit neun eigenen und zwölf Standorten von Partnern und besteht aus über 80 journalistischen Titeln.

Hierunter befinden sich u.a. größere Häuser wie die tz, der Münchner Merkur (mit seinen Heimatzeitungen), die Frankfurter Rundschau, aber auch für unseren Drittliga-Content relevante lokale Onlineportale wie Mannheim24, Ruhr24, BW24 oder 24Rhein. Sie alle können über die Kooperation zukünftig direkt auf unsere Artikel zugreifen.

Besonders freut uns, dass sich Absolut Fußball innerhalb der rund um den TSV 1860 München berichtenden Online-Medien ausdrücklich eine Partnerschaft mit sechzger.de gewünscht und diese bei uns angefragt hat, da wir aus Sicht unseres Partners die Fans mit den journalistisch hochwertigsten und vielseitigsten Artikeln und Kolumnen versorgen.

sechzger.de bleibt sechzger.de

Wir fassen die wichtigsten Fakten noch einmal für Euch zusammen:
Wir bleiben weiter ein unabhängiges Fanportal. sechzger.de bleibt sechzger.de.

Wir haben in der Kooperation keine Mindestartikel-Anzahl, die wir veröffentlichen müssen, es gibt keinen Redaktionsauftrag oder gar eine inhaltliche Vorgabe bzw. Zensur hinsichtlich unserer Beiträge. Unser Versprechen an euch: Wir arbeiten so weiter wie bisher. Einem Abhängigkeitsverhältnis – gleich welcher Art – zu einem (Medien-) Unternehmen hätten wir nicht zugestimmt und Versuche der Einwirkung in unsere Berichterstattung würden wir niemals akzeptieren.

Bundesweit wird sich etwas ändern

In der bundesweiten Berichterstattung über den TSV 1860 München wird sich durch Einbindung unserer Artikel jedoch einiges ändern.

  • Durch die stark erhöhte Reichweite von sechzger.de im IPPEN.MEDIA-Netzwerk schaffen es unserer Artikel nun verstärkt deutlich über den (ober-)bayerischen Tellerrand hinaus.
  • Mehr Vielseitigkeit in der teilweise recht speziellen Berichterstattung rund um die Löwen wird deutschlandweit Einzug erhalten.
  • Es wird mehr faktenbasierte und fundierte Berichte und weniger Click-Bait-Boulevard in Köln, Hamburg & Co. über den TSV 1860 zu lesen geben.
  • Die Meinung der FANS des TSV 1860 München wird in die Bundesrepublik hinausgetragen und dort verbreitet.

Ein wichtiger Hinweis in eigener Sache

Die Artikel erscheinen derzeit auf den Portalen von IPPEN.MEDIA noch ausschließlich mit Nina Gessner oder Thomas Spiesl als Autor. Dies hat technische Gründe, da beide auch in ihrem beruflichen Alltag für den Ippen-Konzern berichten. Die Berichte stammen aber nach wie vor von verschiedenen Redakteuren von sechzger.de. Im Text selbst wird dies auch stets erwähnt und in Kürze sollen dann auch die tatsächlichen Autoren angezeigt werden.

Weitere Kooperation in Planung

Das ist aber noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. In den kommenden Wochen werden wir Euch unsere neue Partnerschaft im Hörfunk-Bereich vorstellen und nein, dabei geht es nicht nur um unseren wöchentlichen Podcast “Sechzger.de der Talk”. Mehr dazu in Kürze, wir arbeiten aktuell im Hintergrund noch an den Details der Umsetzung! Also seid gespannt und bleibt uns gewogen!

Bild-Quelle: Screenshot von https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/

 

Wunschaufstellungen zu Energie Cottbus – TSV 1860 München

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Wunschaufstellungen TSV 1860

Zuletzt spielten die Löwen zweimal 2:2, konnten dabei vier Führungen nicht verteidigen. Diesmal geht es auswärts zum Tabellendritter, der auf einer Euphoriewelle surft und sich bislang äußerst torhungrig präsentierte. Welcher Elf schenkt Argirios Giannikis diesmal sein Vertrauen? Tunay Deniz und Florian Bähr sind wieder einsatzbereit und somit stehen dem Trainer alle Spieler zur Verfügung. Diesmal präsentieren gleich fünf sechzger.de Redakteure ihre Wunschaufstellungen für die Partie des TSV 1860 München beim FC Energie Cottbus.

Wunschaufstellungen zu Energie Cottbus – TSV 1860

Bernd Winninger

Bei Bernd kehren Florian Bähr, Tunay Deniz und Julian Guttau für Kwadwo, Frey und Schröter in die Startelf zurück. Soichiro Kozuki wechselt dadurch wieder auf den rechten Offensivflügel und soll die einzige Spitze Patrick Hobsch mit Vorlagen füttern. David Philipp darf sich wieder auf der 10 beweisen.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan setzt auf das bewährte 4-2-3-1 und bringt Bähr, Guttau und Deniz von Beginn an. Bei ihm bleibt Marlon Frey jedoch in der Startelf, sodass Deniz auf die 10er Position rutscht und zusammen mit Guttau (links) und Kozuki (rechts) für Offensivpower sorgen soll. Vierter Wechsel bei Stefan: Schifferl darf wieder anstelle von Reinthaler ran!

Christian Jung

Gleich fünf personelle Änderungen nimmt Christian vor: Neben Guttau, Deniz und Bähr rotieren auch Wolfram und Reich in die Startelf. Mal schauen, ob Wolfram nach seinem Jokertor vom Mittwoch diesmal von Beginn an nachlegen kann. U19-Nationalspieler Reich soll auf der rechten Defensivseite durch seine Unbekümmertheit für Akzente sorgen.

Thomas Enn

Thomas schließt sich bezüglich der Aufstellung dem Kollegen Christian an, nimmt aber auch auf der Torhüterposition einen Wechsel vor. Statt Rene Vollath darf diesmal Marco Hiller zwischen den Pfosten stehen.

Marko Weiß

Einen komplett anderen Ansatz wählt Marko bei seiner Aufstellung. Er probiert es im 3-4-1-2 und setzt dabei auf die kopfballstarke Abwehrkette mit Schifferl, Reinthaler und Verlaat. Links gibt Bähr den Schienenspieler, rechts muss Kozuki die Linie rauf und runter. Vor dem 10er David Philipp sollen Patrick Hobsch und Youngster Raphael Ott auf Torejagd gehen.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig am Wochenende: Herbstmeister U21 startet in die Rückrunde

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen Löwen

Insgesamt 17 Spiele weist der Spielplan für die Fußballer*innen des TSV 1860 an diesem Wochenende aus. Während die Amas und die Löwinnen schon am Samstag zu Heimspielen einladen, steht am Sonntag – neben dem Auftritt der Profis von Argirios Giannikis – vor allem das Derby der U17 am roten Campus im Mittelpunkt.

Amas starten in die Rückrunde

Auch dieses Wochenende haben die Löwenfans die Chance, die derzeit so erfolgreichen Amas zu begutachten, da die Profis erst am nächsten Tag antreten. Mit dem Heimspiel (in Gilching) gegen den Aufsteiger und Tabellenvorletzten TSV Grünwald startet das Team von Felix Hirschnagl in die Rückrunde in der Bayernliga Süd.

U19 gegen Regensburg, U17 im Derby

Die U19 empfängt – nach dem offenen Schlagabtausch gegen den Tabellenvorletzten aus Fürth am vergangenen Samstag – dieses Wochenende das Schlusslicht aus Regensburg. Aber Vorsicht: Seinen einzigen Saisonsieg erzielte der Jahn ausgerechnet im Hinspiel gegen Sechzig! An den Campus des Vereins aus der Seitenstraße reist die U17 am Sonntag Vormittag. Die Roten dominieren die Gruppe F der U17-Nachwuchsliga offensichtlich nach Belieben, haben alle zehn Spiele meist überdeutlich (dreimal mit acht Toren Differenz!) gewonnen. Das knappste Resultat gegen den FCB gelang bislang den Junglöwen: Am 2. Oktober unterlag die U17 im Heimspiel am Trainingsgelände knapp mit 3:4.

Alle Löwinnen im Einsatz

Das Löwenwochenende eröffnen die Mädels von der U15 mit ihrem Flutlichtspiel gegen TuS Holzkirchen. Die etwas älteren Junglöwinnnen von der U17 sind am Samstag Mittag gegen den Kirchheimer SC im Einsatz. Einen Doppelheimspieltag absolvieren Löwinnen I und II. Zuerst darf die Zweite gegen die auf den durchaus komplexen Namen hörenden Spielgemeinschaft des TSV München-Ost, des “Team München” und des MSV Bajuwaren ran. Zwei Stunden später dann die ersten Löwinnen gegen den SV Dornach.

Dritte erst am Dienstag, Vierte bei Teutonia

1860 III ist an diesem Wochenende nicht im Einsatz. Das Auswärtsspiel bei der DJK Pasing wird am Dienstag (29.10) um 20 Uhr nachgeholt. Die Vierte fährt am Sonntag kurz vor Mittag zum FC Teutonia an den Olympiapark und möchte die im Oktober mit zwei Siegen erfolgte Stabilisierung (nach dem sieglosen September) natürlich fortsetzen. Wird aber nicht einfach: Der Gegner stellt die stärkste Abwehr der Liga und belegt den zweiten Tabellenplatz.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 25.10.

19.30 Uhr: Löwinnen U15 – TuS Holzkirchen -:-

Samstag, 26.10.

12.00 Uhr: U10 – FC Wacker München U11 -:-
13.30 Uhr: Löwinnen U17 – Kirchheimer SC -:-
14.00 Uhr: Amas – TSV Grünwald -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SG M-Ost/Team M/MSV Bajuwaren -:-
15.00 Uhr: SV Heimstetten U14 – U13 -:-
17.00 Uhr: U19 – Jahn Regensburg -:-
17.00 Uhr: SV Heimstetten U12 – U11 -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – SV Dornach -:-

Sonntag, 06.10.

09.00 Uhr: U9 – FC Bad Kohlgrub 2 -:-
11.00 Uhr: U13 – FC Ingolstadt -:-
11.00 Uhr: Seitenstraße – U17 -:-
11.30 Uhr: FC Teutonia – Vierte -:-
13.30 Uhr: U14 – Greuther Fürth U14 -:-
13.30 Uhr: Energie Cottbus – Profis -:-
14.00 Uhr: TSV Peiting U19 – U16 -:-
16.15 Uhr: U12 – TSV 1860 Rosenheim U13 -:-
14.30 Uhr: U11 – SV Waldperlach -:-

Die U10 nimmt außerdem am Sonntag an einem Leistungsvergleich beim SSV Ulm teil.

Energie Cottbus – TSV 1860: Ergebnistipp Milos Cocic

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Milos Cocic TSV 1860

Zwanzig Pflichtspiele absolvierte Milos Cocic für die 1. Mannschaft des TSV 1860, ehe er zur neuen Saison in die Regionalliga Bayern zum FV Illertissen wechselte. Heute tippt der 21-Jährige für uns die Partie der Löwen beim FC Energie Cottbus.

Überraschender Tipp: Auswärtssieg

Am Sonntag muss die Elf von Argirios Giannikis beim Team der Stunde ran. Der FC Energie Cottbus pflügt als Aufsteiger durch die Liga, liegt derzeit auf Rang 3, hat bereits 26 Treffer erzielt und stellt mit Timmy Thiele den Top-Torschützen der 3. Liga. Der TSV 1860 hingegen hat auswärts bereits zehn Punkte geholt, fährt aber dennoch als Außenseiter in die Lausitz. Für Milos Cocic kein Grund, nicht an einen Auswärtssieg für Münchens große Liebe zu glauben.

“Ich tippe auf ein 2:1 für die Löwen.
Torschützen: Guttau und Kozuki!”

Milos Cocic: Sensationelle Bilanz im Toto Pokal

Zehn Mal stand Milos Cocic in der 3. Liga für die Löwen auf dem Platz, sein einziger Treffer gelang ihm im Mai 2023 beim 2:2 in Zwickau. Im Toto Pokal hingegen blühte der Offensivspieler auf und erzielte in zehn Partien gleich sieben Tore. Gerade in den ersten Runden gegen unterklassige Gegner durfte Cocic des Öfteren von Beginn an ran und konnte sein Können unter Beweis stellen.

Zur Saison 2024/25 wechselte der Deutsch-Serbe, der 2016 vom TSV Milbertshofen an die Grünwalder Straße gekommen war, in die Regionalliga Bayern zum FV Illertissen. Dort avancierte er schnell zum Stammspieler und konnte in seinen ersten 14 Einätzen zwei Mal einnetzen. Natürlich klappts auch in Schwaben im Pokal: In der 2. Runde traf er gegen den TSV Grünwald, im Achtelfinale leistete er gegen den TSV Buchbach einen Assist. Nächster Pokalgegner ist die DJK Vilzing am 12. November. Und wer weiß? Vielleicht kommt es im Toto Pokal ja bald zu einem Wiedersehen mit den Löwen!

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA