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Neue Kooperation mit fussball.news von Absolut Fußball

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sechzger.de Löwe Sportbezogenes Lebensgefühl Sechzger

sechzger.de hat mit Absolut Fußball, dem Betreiber von fussball.news, eine Kooperation geschlossen.

Wir sind und bleiben ein ehrenamtlich geführtes Fanportal

sechzger.de ist ein Fanportal von Fans für Fans des TSV 1860 München. Wir berichten leidenschaftlich, oft aus erster Hand und mit fundierter Recherche. Unsere Berichterstattung deckt neben dem Profifußball mit einzigartigen Beiträgen wie der TAKTIKTAFEL, den Giesinger Gedanken oder unserem Podcast-Format sechzger.de Talk auch den Amateur- und Frauenfußball der Löwen sowie das ganzheitliche Vereinsgeschehen mit all seinen weiteren Sportarten im TSV 1860 München ab.

Wir arbeiten aus tiefsten Herzen ohne kommerzielle Gedanken. Unsere Arbeit ist ehrenamtlich. Geld verdienen wir in unseren jeweiligen vielseitigen Berufen. Niemand von uns muss mit der Berichterstattung über den TSV 1860 seinen Lebensunterhalt bestreiten.

In den letzten über viereinhalb Jahren konnten wir einen signifikanten Anstieg unserer Reichweite verzeichnen – und gerade die jüngste Tendenz stimmt uns sehr positiv, dass dies so weiter geht.

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Wie man der Grafik entnehmen kann, ist die hier vorgestellte Kooperation ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unseres Fanportals.

Kooperation mit fussball.news / Absolut Fußball

Ab 1. September startet die Kooperation zwischen sechzger.de und Absolut Fußball.

Mit fussball.news ist Absolut Fußball Teil des IPPEN.MEDIA Netzwerks. Europaweit ist IPPEN.MEDIA das größte Netzwerk für regionale Publisher mit neun eigenen und zwölf Standorten von Partnern und besteht aus über 80 journalistischen Titeln.

Hierunter befinden sich u.a. größere Häuser wie die tz, der Münchner Merkur (mit seinen Heimatzeitungen), die Frankfurter Rundschau, aber auch für unseren Drittliga-Content relevante lokale Onlineportale wie Mannheim24, Ruhr24, BW24 oder 24Rhein. Sie alle können über die Kooperation zukünftig direkt auf unsere Artikel zugreifen.

Besonders freut uns, dass sich Absolut Fußball innerhalb der rund um den TSV 1860 München berichtenden Online-Medien ausdrücklich eine Partnerschaft mit sechzger.de gewünscht und diese bei uns angefragt hat, da wir aus Sicht unseres Partners die Fans mit den journalistisch hochwertigsten und vielseitigsten Artikeln und Kolumnen versorgen.

sechzger.de bleibt sechzger.de

Auf sechzger.de selbst wird sich nichts ändern. 

Wir bleiben weiter ein unabhängiges Fanportal. sechzger.de bleibt sechzger.de.

Wir haben in der Kooperation keine Mindestartikel-Anzahl, die wir veröffentlichen müssen, es gibt keinen Redaktionsauftrag oder gar eine inhaltliche Vorgabe bzw. Zensur hinsichtlich unserer Beiträge. Unser Versprechen an euch: Wir arbeiten so weiter wie bisher. Einem Abhängigkeitsverhältnis – gleich welcher Art – zu einem (Medien-) Unternehmen hätten wir nicht zugestimmt und Versuche der Einwirkung in unsere Berichterstattung würden wir niemals akzeptieren.

Bundesweit wird sich etwas ändern. 

In der bundesweiten Berichterstattung über den TSV 1860 München wird sich durch Einbindung unserer Artikel jedoch einiges ändern.

  • Durch die stark erhöhte Reichweite von sechzger.de im IPPEN.MEDIA-Netzwerk schaffen es unserer Artikel nun verstärkt deutlich über den (ober-)bayerischen Tellerrand hinaus.
  • Mehr Vielseitigkeit, in der teilweise recht speziellen Berichterstattung rund um die Löwen wird deutschlandweit Einzug erhalten.
  • Es wird mehr faktenbasierte und fundierte Berichte und weniger Click-Bait-Boulevard in Köln, Hamburg & Co. über den TSV 1860 zu lesen geben.
  • Die Meinung der FANS des TSV 1860 München wird in die Bundesrepublik hinausgetragen und dort verbreitet.

Ihr werdet weiterhin keine Werbebanner auf sechzger.de wegklicken müssen. 

Durch die Kooperation mit IPPEN.MEDIA können wir uns auch finanziell noch besser aufstellen. So kann auch verhindert werden, dass sechzger.de zu einem Werbungsdschungel verkommt, in welchem man die eigentlichen Artikel gar nicht wiederfindet. Zwar halten wir uns die Kooperation mit – dezent platzierten – Partnern weiter offen, jedoch wird es bei uns weiterhin keine klickbasierende Werbung zur Finanzierung unseres Portals geben. Wir sind ein Portal von Fans für Fans und wollen das auch bleiben. Bei uns soll jeder ungestört seine Informationen erhalten und nicht durch zahlreiche Pop-Ups auf dubiose Seiten gelenkt werden.

Noch Fragen? Stellt sie uns in den Kommentaren!

Wenn ihr weitere Fragen zur Kooperation habt, werden wir euch diese im Kommentarbereich beantworten. Schreibt uns gerne und denkt wie immer an den Kommentar-Kodex.

 

Sechzig all over the world: Racing Ferrol – Granada CF

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Die Geschichte dieses Spiels beginnt vergangenen Mittwoch, als der Whatsapp-Kanal von Racing Ferrol vermeldet, dass ab Donnerstag 10:00h die Tickets für das Spiel gegen Granada verkauft werden. Dummerweise sollten wir zu dieser Zeit im Flugzeug gen Spanien sitzen..

Anruf aus Ferrol

Da in Spanien aktuell komischerweise keine Tickets an den Kassen vor den Spielen verkauft werden, obwohl die Stadien nicht ausverkauft sind, waren wir also auf den Vorverkauf angewiesen. Kurzerhand griff ich zum Handy und rief bei Racing Ferrol an, um vielleicht anderweitig zwei Karten reservieren zu können. Der junge Mann am anderen Ende der Leitung meinte, er freue sich zwar, dass Gäste aus Deutschland kommen wollen, aber er könne da auch nichts machen. Fünf Minuten nach dem Telefonat klingelte mein Handy mit einem Anruf einer spanischen Mobilnummer. Es war der junge Mann von Racing, der mich von seiner Privatnummer anrief. Er sagte, er dürfe mir das offiziell nicht raten, aber ich solle doch meine persönlichen Daten an einen Freund geben, der die Tickets für mich buchen sollte. Das sei zwar verboten, aber irgendwie in unserem Fall schon OK. Zu diesem Zeitpunkt war Redaktionskollege Stefan Kranzberg aber bereits seit drei Minuten instruiert und mit den relevanten Daten versorgt. Am nächsten Morgen hatte unser Flugzeug dann Verspätung und ich konnte die Tickets selbst angenehm in der Schlange beim Boarding kaufen…

Kein Blick aufs Meer in der Hafenstadt

Am Samstag Mittag ging es gen Ferrol, das die Geburtsstadt des ehemaligen Diktators Francisco Franco ist. Die Stadt entsprach der Beschreibung im Reiseführer ziemlich genau: “Wer das über einer kleinen Halbinsel ausgebreitete Ferrol auslässt, verpasst nicht allzu viel”. Dennoch machten wir eine schöne Runde durchs Zentrum, gesellten uns in Bars und nahmen ersten Kontakt mit den Racing-Fans auf. Sehr interessant ist, dass man in der Hafenstadt Ferrol kaum das Meer sehen kann, weil alles durch Hafenanlagen verbaut ist und man konsequent Mauern und Hafenkräne, aber kein Wasser sieht. Vor dem Spiel hatte mein Sohn Lust auf Kuchen und wir nahmen unserer Mittagessen in einer Pasteleria ein. Das ist so eine urspanische Bar, die über eine Konditorei-Ecke verfügt und es mannigfaltige Kuchen und anderes Süßgebäck zur Auswahl gibt. So gestärkt machten wir uns auf den Weg ins Stadion. Vom Zentrum kommend erreicht man das Stadion auf der Rückseite, die einem einen doch eher traurigen Eindruck vermittelt.

Die eher schmucklose Rückseite der Malata

Kaffee und Kuchen statt Punkrock

Umrundet man das Stadion, gelangt man zu einer ziemlich einzigartigen Frontseite. Dort ist ein Teich mit zwei Kanupolo Spielfeldern direkt vor dem Stadion (siehe Titelbild) und im Stadion scheint noch ein Schwimmbad untergebracht zu sein. Das Stadion selbst ist pragmatisch, aber sehr bequem für ein Team der mittleren Segunda Division. Der Gästeblock ist wie überall in Spanien lächerlich klein. Aufmerksamkeit erregen zwei Dinge, die ich so noch nie gesehen habe. Zum Einen holt sich Racing Ferrol den Aufstieg permanent mittels einer Kletterwand auf der Haupttribüne ins Haus. Vielleicht eine nachahmenswerte Idee für das Sechzgerstadion…

Auch noch nie gesehen: eine Kletterwand auf der Haupttribüne

Zum Anderen befindet sich hinter unserem Block wohl der zugewachsenste Nebenplatz eines oberklassigen Stadions in Europa.

Hier wurde schon lang nicht mehr gekickt

Vor dem Spiel wurde solide Rockmusik aus den 80ern gespielt, zum Beispiel “We’re not gonna take it” von Twisted Sister und “Don’t stop believin'” von Journey. Zwei Songs, die gut zur aktuellen Gefühlslage der Löwenfans passen dürften. Erlebten wir am Vorabend in Vigo noch eine Art Punkrockparty, glich die Atmosphäre in der Malata eher einem Sonntagsnachmittagskaffee bei Tante Karin. Er herrschte meistens ziemliche Ruhe und man saß brav auf seinem Platz. Es gibt zwar einen Ultra-Block, allerdings unterscheiden sich die Ultras von den Normalos dadurch, dass sie einfach im Stehen schweigen. Bis auf 15 Minuten über das ganze Spiel verteilt, in denen kurze Gesänge angestimmt werden. Ansonsten kommen vom ganzen Stadion “Racing, Racing” – Rufe nach guten Aktionen der Gastgeber. Die etwa 50 mitgereisten Granada-Fans waren tatsächlicher etwas lauter (das mag daran gelegen haben, dass wir recht nah am Gästeblock platziert waren). Das Heimpublikum reagiert auf die Anfeuerung der Gäste mit gellenden Pfeiffkonzerten. Man fühlt sich wie bei einem Eishockeyspiel in Augsburg oder Schwennningen.

Racing Ferrol – Granada FC 0:1

Das Spiel selbst ist ziemlich unterhaltsam, auch wenn keine Tore fallen wollen. Ich bin immer wieder überrascht, wie technisch versiert in der zweiten spanischen Liga gespielt wird. Die Ballbehandlung der meisten Spieler ist wirklich sehenswert. Lange agieren beide Teams auf Augenhöhe und versemmeln reihenweise gute Chancen. Ab der 70. Minute ist zu erkennen, dass bei den Gastgebern die Kräfte nachlassen und Granada als Absteiger aus La Liga langsam Oberwasser gewinnt. In der 82. Minute ist es dann soweit: Erst lässt Saenz noch eine hundertprozentige Chance liegen, agiert dann aber gedankenschnell und bereitet das 0:1 für Ricard sehenswert vor. Die 50 Gästefans flippen nach andalusischer Art vollkommen aus und feiern den Treffer, als ob der Wiederaufstieg gelungen sei.

Heißblütiger Torjubel der mitgereisten Granada-Fans

Racing kann trotz langer Nachspielzeit nur noch eine Halbchance erarbeiten und verliert am Ende vielleicht etwas unglücklich. Wir freuen uns für die Auswärtsfans, die nach der weiten Anreise aus Andalusien soliden Support geliefert haben.

Faire Heimfans nach dem Spiel

Nach dem Spiel gehen wir wieder Richtung Zentrum, um etwas zu essen und Barcelona-Athletic Bilbao in einer Bar zu schauen. Dabei ist bemerkenswert, dass es keinerlei Absperrungen oder Polizisten gibt. Die Granada-Fans feiern ausgelassen den Auswärtssieg. Viele der vorbeigehenden Heimfans zeigen den angehobenen Daumen in Richtung der Granada-Fans, manche umarmen die Granadistas und gratulieren zum Auswärtssieg. Das habe ich auch selten gesehen! Ansonsten kann ich mich dem Reiseführer nur anschließen. “Wer das Stadion Malata in Ferrol auslässt, verpasst nicht allzu viel”. Außer man hat noch kein Stadion mit Kanu-Polo Spielfeldern, Kletterwand und komplett zugewachsenem Nebenplatz gesehen.

Giannikis: “Das ist natürlich nicht unser Anspruch”

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Giannikis: Nicht unser Ansprich Trainer 1860
Giannikis: Nicht unser Anspruch

Nach dem trainingsfreien Dienstag stehen am heutigen Mittwoch zwei Trainingseinheiten an für die Profis des TSV 1860 München. Zudem stand Trainer Giannikis den Pressevertretern nach dem Morgentraining Rede und Antwort. “Wir brauchen nichts schönreden. Null Punkte aus drei Spielen sind sicher nicht das, was wir uns erwartet haben. Das ist natürlich nicht unser Anspruch”, sagte Giannikis.

Spieler schieben freiwillige Sonderschichten

Etliche Spieler blieben nach dem Ende der ersten Einheit noch freiwillig auf dem Platz und übten sich im Torabschluss auf U21-Keeper Avdija. Unter anderem Vollath, Ott, Reich, Philipp, Schubert, Guttau, Jacobsen und Deniz schoben freiwillige Sonderschichten. Keeper Vollath war es schon unter dem Training, der im Team viel dirigierte und Kommandos gab, seine Mitspieler führte. Auch Giannikis sprach über die wichtige Rolle der Führungsspieler und nannte dabei auch Marco Hiller, der aktuell nur die Nummer zwei ist. “Er ist ganz wichtig für die Kabine. Wir wissen, dass wir zwei sehr gute Keeper haben”, sagte er über Hiller. Auf dem Feld machte das Team einen agilen und motivierten Eindruck, auch die Stimmung war ordentlich. Nun gilt es dies auch am Samstag in Ingolstadt auf den Rasen zu bringen.

Dr. Werner stärkt Giannikis den Rücken

Während diverse Medien bereits über einen möglichen Nachfolger von Giannikis spekulieren und Journalist Simon Schneider beispielsweise Stefan Reisinger in den Ring warf, stärkt Sport-Geschäftsführer Dr. Werner dem aktuellen Coach den Rücken. “Wir waren auch in den ersten drei Spielen konkurrenzfähig. Wir generieren im Training so viele Erfolgsmomente wie möglich und betreiben viel Analyse”, berichtete Giannikis.
Über die letzten Spiele sagte er: “Wir kriegen momentan aus wenig viele Gegentore. Wir selbst haben viele Schüsse auf das Tor, machen aber zu wenig daraus.”.

Giannikis: “Das ist natürlich nicht unser Anspruch”

Den Unmut der Fans nach dem Spiel gegen Köln könne er verstehen, sagte der Löwen-Dompteur. “Dass die Fans ihren Unmut äußern dürfen ist klar. Die null Punkte aus drei Spielen sind natürlich nicht unser Anspruch”, erläuterte Giannikis. Man brauche möglichst auch einmal eine Führung. “Wir werden sachlich und ruhig weiterarbeiten. Die Mannschaft weiter stärken. So haben wir das auch in der letzten Saison bei unserer Serie gemacht. Es ist normal, dass aktuell das Selbstvertrauen fehlt”, sagte Giannikis.

Erst Team- dann Einzelgespräche

In den letzten Tagen hatte der Trainer Gespräche mit dem gesamten Team geführt und die jüngste 1:3-Niederlage aufgearbeitet. Nun werden Einzelgespräche folgen, ehe es am Samstag in Ingolstadt ernst wird. “Wir haben die Prozesse eingeleitet. Das Team wächst trotz der Niederlagen mehr und mehr zusammen”, berichtet Giannikis. Die Stimmung scheint auch zu passen, nun müssen aber auch die Ergebnisse folgen, sonst werden die altbekannten Kritiker, Couchlöwen und Schlechtredner in der Grünwalder Straße immer lauter. An der Qualität des Kaders liegt es sicherlich nicht – allerdings muss die Mannschaft nun auch eine Reaktion auf dem Platz zeigen und möglichst drei Punkte aus dem Ingolstädter Industriegebiet entführen.

 

TSV 1860 – Viktoria Köln (1:3), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse nach der 1:3 Heimniederlage gegen Viktoria Köln. Die folgenden Zeilen werden sicherlich etwas anders aussehen als Ihr es in dieser Rubrik gewohnt seid. Aber ungewöhnliche Zeiten verlangen ungewöhnliche Maßnahmen.

Unser TSV 1860 hat am Sonntag gegen Viktoria Köln nun das dritte Ligaspiel in Folge verloren und steht punktlos am Tabellenende. Dass die Mannschaft tot ist, so wie einige Kommentatoren in den sozialen Medien schreiben, sehe ich noch nicht ganz, einige Organe versagen allerdings schon länger den Dienst. Der Defibrilator sollte also zumindest schon einmal in Stellung gebracht werden.

Die von Argirios Giannikis in einem veränderten System 3-5-2/5-3-2 aufs Feld geschickten Löwen standen der im 4-2-3-1 antretenden Viktoria aus Köln mehr oder weniger ohnmächtig und ideenlos gegenüber.

Über Linienwahl und Pressingverhalten zu reden, ist nach diesem Spiel müßig, denn es fehlt – zumindest defensiv – nicht im taktischen Bereich. Diesbezüglich kann man den Spielern keinen Vorwurf machen. “Was schreibt er denn jetzt für einen Scheiß”, wird sich der ein oder andere bestimmt fragen, ich erkläre das gleich ein bisschen weiter unten.

Obwohl es eigentlich heute etwas irreführend ist, weil diese Zahlen möglicherweise beschönigend wirken, zunächst die statistischen Werte des Spiels.

Statistische Werte zu TSV 1860 – Viktoria Köln

  • Ballbesitz: TSV 57% – VIK 43%
  • Passgenauigkeit: TSV 86% – VIK 78%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 69% – VIK 69%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 14/5 – VIK 10/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 6,04 – VIK 16,48

Analyse der statistischen Werte

Nur diese Werte betrachtet, käme niemand auf die Idee, dass Viktoria Köln das Spiel, bis auf wenige Minuten, komplett im Griff hatte.

Ballbesitz (57%:43%)

Viel Ballbesitz bringt leider nichts, wenn man mit dem Spielgerät nichts anfangen kann. Die Abwehrspieler des TSV 1860 München sind beim Aufbau im Positionsspiel die ärmsten Schweine. Dass Mannschaftskameraden im Mittelfeld Räume schaffen und somit einen schnellen auslösenden Pass auf einen dritten Mitspieler, der dann in diesen Raum einläuft, ermöglichen, fehlt oft komplett.

So kommt dann unter freundlicher Mithilfe passiver Mitspieler ein unerträgliches Ballgeschiebe in der letzten Reihe zustande, für das die ballschiebenden Akteure eigentlich nicht viel können, da die offensiveren Mitspieler auf dem Feld augenscheinlich mannschaftsintern “Wer sich bewegt, verliert” spielen.

Am Ende des Spieles zeigt die Statistik dann aus diesem Grund einen Ballbesitz von 57%. Was zwar ganz gut aussieht, wenn man aber betrachtet, wie der Ballbesitz genutzt wurde, entsteht ein trauriges Bild. Um die Traurigkeit noch besser hervorzuheben, gehen wir gleich zur nächsten Statistik über.

Passgenauigkeit (86%:78%)

Wow, eine der höchsten Passgenauigkeiten überhaupt für eine Mannschaft in einem Spiel seit ich diese Rubrik hier schreibe. Blöd nur, dass knapp 46% aller vom TSV 1860 München im Spiel gespielten Pässe keinerlei offensiven Mehrwert hatten.

Sehen wir uns nun die Statistiken der Sechzger bei den für die Offensive wertvollen Vorwärtspässen an, kommen wir auf eine Passgenauigkeit von lediglich rund 65%. Das ist theoretisch gar kein so schlechter Wert. Allerdings müsste in diesem Fall die Ballsicherung in der Offensive besser funktionieren. Und da sind wir wieder bei dem Spiel “Wer sich bewegt, verliert.” Zu oft haben die Offensivspieler, wenn sie in Ballbesitz sind, keine Möglichkeit, den Angriff weiter nach vorne zu bringen, weil ihnen schlicht die Anspielmöglichkeiten fehlen. Meistens bleibt aber eine Möglichkeit und die ist dann der Pass zurück. Zusammenfassend muss man weiterhin sagen: Der Spieler mit Ball ist beim TSV 1860 München die ärmste Sau.

Defensive Zweikampfquote (69%:69%)

Hurra, sogar die Zweikampfquote ist überdurchschnittlich! Leider ist das aber auch nur die halbe Wahrheit.

Wichtig ist: Die Zweikampffrequenz ist nach wie vor auf einem guten Niveau, die Zweikampfführung in manchen Bereichen des Spielfelds ist jedoch alles andere als zufriedenstellend.

Licht und Schatten

Im zentralen Mittelfeld finden wir gegen den Ball Licht und Schatten. Licht ist definitiv im taktisch defensiven Bereich ersichtlich. Die Ballgewinnquote durch abgefangene Pässe und gewonnene Kopfballduelle, die ebenfalls hauptsächlich gutem Stellungsspiel und somit der Defensivtaktik geschuldet sind, ist überdurchschnittlich. Allerdings haben wir im zentralen Mittelfeld zwischen den beiden defensiven bzw. offensiven Dritteln nur eine einzige Balleroberung durch einen gewonnenen Zweikampf.

Um das klar zu stellen: Insgesamt haben die Sechzger in dieser Zone zwar durchaus den ein oder anderen Zweikampf gegen den Ball geführt, aber in Summe war auch das zu wenig und vor allem zu wenig erfolgreich. Drei von zehn Duellen entschieden die Sechzger in dieser Zone zwar für sich, zu einem Ballgewinn, der in der Folge in eine eigene Aktion umgesetzt werden konnte, führte von diesen Zweikämpfen aber lediglich einer.

Die Gesamtbilanz bei den Zweikämpfen gegen den Ball ist wie gesagt absolut in Ordnung, bei der Frequenz existiert zwar noch etwas Luft nach oben, aber in diesem Bereich fällt mir Kritik schwer.

Zentrale Zurückhaltung

Was allerdings durchaus kritikwürdig ist – und damit schließt sich der Kreis zu dem Satz in der Einleitung – ist das Defensivverhalten und das Zweikampfverhalten in den zentralen Räumen vor der Box. Auf den Flügeln bearbeitete die Mannschaft des TSV 1860 München Viktoria Köln vorbildlich, im Zentrum mangelhaft. In der Zone zwischen Strafraum und Mittellinie waren die Sechzger was die defensiven Zweikämpfe betrifft abgesehen vom letzten Drittel des Gegners, am wenigsten aktiv. Das ist vermutlich ein Problem, das mit der Courage, den Zweikampf zu suchen, mehr zu tun hat, als mit diesbezüglich fehlenden oder falschen taktischen Anweisungen.

Schüsse/aufs Tor (14/5:10/4)

Zwei Topchancen (Schubert 44., Philipp 51.), das Fallrückziehertraumtor durch Ott (68.), und einen Wert bei den sogenannten expected Goals, der eigentlich vielversprechend aussieht, aber am Ende verlierst Du verdient. Nicht weil Du keine Chancen gehabt hättest, selbst Tore zu machen, sondern weil Spieler wieder in die Muster zurückfallen, wo falsche Entscheidungen bezüglich des Abschlusses getroffen werden. Was vergangenen Spieltag gegen Stuttgart noch gut war, nämlich die Position und Schussgenauigkeit beim Abschluss, hat sich ein wenig ins Negative verschoben und ist mit einer Schussgenauigkeit von 36% leider deutlich unter dem Topwert der letzten Woche in dieser Rubrik. Der ist allerdings auf Dauer auch kein Maßstab.

Legt man die Schussdiagramme der beiden letzten drei Spieltage übereinander, sehen wir bei den Schusspositionen am Sonntag wieder eine größere Streuung außerhalb der Strafraumzentrale bzw. des Strafraums als im in dieser Rubrik noch gut gestalteten Spiel zuvor. Das alles unterliegt natürlich immer gewissen Schwankungen, die auch vom Defensivverhalten des Gegners abhängen und ist auch kein Grund zur Panik. Ähnlich wie beim Stellungsspiel ist hier – noch – wenig kritikwürdig.

PPDA (6,04:16,48)

Aktionen und erfolgreiche Aktionen, die machen hier den Unterschied. Pressingdruck ist gut und schön, wenn sich der Gegner auf die ein oder andere Weise immer daraus befreien kann und wenn vertikales Spiel des Gegners nicht mit Gewinn und nachhaltiger Eroberung zweiter Bälle seitens der verteidigenden Mannschaft endet, hilft mir die gute statistische Einordnung des Pressingdrucks – sprich ein Wert von 6,04 – herzlich wenig.

Ich denke, mehr brauchen wir hier nicht zu sagen. Pressing wurde versucht, aber der Gegner war zu clever und zusätzlich kämpferisch genug beim vertikalen Spiel.

Die Tore

Hier könnt ihr euch die Tore des Spiels TSV 1860 – Viktoria Köln und weitere Highlights noch einmal ansehen. Das entscheidende Tor was das durch El Mala (49.) zum zwischenzeitlichen 0:2. Der spätere Anschlusstreffer durch Ott blieb das einzige Tor des TSV 1860 München an diesem Nachmittag und trotz Tor des Jahres-Potential leider nicht mehr als eine schöne Erinnerung an ein sonst aus Löwensicht größtenteils grausames Spiel.

Nach einem Einwurf für die Gäste auf deren rechter Seite tief in ihrer eigenen Spielfeldhälfte, geht plötzlich alles viel zu schnell für die in diesem Moment im Kollektivschlaf befindliche Löwenelf. Cabral, der rechte Außenverteidiger der Kölner, warf ein, erhielt sofort das Leder zurück und startete den Ball am Fuß die Linie entlang mit Tempo. Zunächst spielte er Guttau und Bähr im Tempodribbling aus, als wären sie nur Slalomstangen. Darauf wurde Reinthaler, der versuchte, helfend herbeizueilen, mit einem Steilpass auf Lobinger, der an der Mittellinie wartete, getunnelt. Lobinger verarbeitete das Leder kurz und spielte es Vrenezi auf der Halbposition in den Lauf, der Schifferl mit einem Pass nach außen, wiederum auf Cabral, aussteigen ließ.

Nun liefen neben Cabral, der mit Ball diagonal von außen nach innen in den Strafraum zog, Vrenezi diagonal ins Zentrum, El Mala von links mit hohem Tempo kommend und Henning zentral leicht versetzt zu Vrenezis Laufweg auf das von Reich und Vollath verteidigte Tor zu. Alle drei mitlaufenden Spieler der Viktoria waren bereit, den Ball im Tor zu versenken. Der Rest der komplett düpierten Löwendefensive konnte beim Hinterhertraben nur noch zusehen, wie es dann El Mala war, der den Querpass von Cabral in die Maschen schob.

Das fiel auf

Die beste Taktik bringt nichts, wenn die Spieler nicht wollen oder können oder ihnen der Mut fehlt. Dass diese Spieler nicht können, wäre absoluter Blödsinn. Die Mannschaft besteht größtenteils aus gestandenen Drittligaspielern, die in ihren bisherigen Teams absolute Stützen und Leistungsträger waren und teilweise auch schon in der 2. Liga ihre Meriten sammeln durften.

Der Spieler, der den Ball hat, ist bei uns die ärmste Sau. Wenn die Mitspieler sich nicht aktiv und mutig anbieten, sich Räume erarbeiten und Mitspielern dadurch andere Räume öffnen, kann der beste taktische Plan – sofern er denn existiert, wovon ich ausgehe – nicht aufgehen.

Ebenso wie im Positionsspiel (allerdings nicht ganz so eklatant) fehlt der Mut auch teilweise im Umschaltspiel. Anstatt gleich den durchlaufenden Mannschaftskollegen mitzunehmen, wird auch da nicht selten der Rückpass gespielt, anstatt den Versuch zu starten, die Kette mit Tempo zu überlaufen.

Wie einfach das gehen kann, zeigt das 2:0 der Kölner. Die haben da aus einem eigenen Einwurf durch extreme Tempoverschärfung eine derartige Dynamik in den Spielzug gebracht, dass es wirkte, als könnte dem die Mannschaft des TSV 1860 gedanklich in keinem Moment folgen.

Fazit

Ich bin nach dem Spiel TSV 1860 München – Viktoria Köln wirklich maßlos und zutiefst enttäuscht von dieser Mannschaft. Ob ein Trainerwechsel bei einer (bis auf Ausnahmen) derart charakterlosen Truppe wie dieser, die bei mir als Kollektiv nun jeglichen Kredit verspielt hat, etwas bringen kann, weiß ich nicht.

Ich mag es nicht, Trainerköpfe zu fordern, wenn sich eigentlich mehr als die halbe Mannschaft fragen müsste, ob sie den richtigen Beruf gewählt haben – und wenn sie das bejahen können, den richtigen Verein.

Bei Spielern aus der eigenen Jugend stellt sich diese Frage nicht. Schwankungen bei den Leistungen von 17-, 18-, 19-Jährigen zu kritisieren ,wäre auch etwas drüber, oder? Einsatzwille ist immerhin bei allen Eigengewächsen klar erkennbar.

Alle anderen sollten sich definitiv fragen, ob sie wirklich hier sein wollen. Wer bei Sechzig nicht bis zur Selbstaufgabe rackern will, soll gehen. Wer es nicht für nötig hält, alles für den Erfolg auf dem Platz zu geben, hat es nicht verdient, für diesen Verein zu spielen.

Dieser Absatz wurde von der Redaktion gekürzt!

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um Sieben: Nichts dran am Gerücht um Thomas Kok

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Mit dem Podcast und weiteren Themen rund um den TSV 1860 München geht es rein in den heutigen Mittwoch. Da wäre zum Beispiel die mögliche Verpfichtung von Thomas Kok zu nennen, der allerdings kein Löwe werden wird. Außerdem gibt es Ticket-Informationen zu den Partien gegen Memmingen und Dresden. Ein Blick zur Konkurrenz in die 3.Liga darf ebenfalls nicht fehlen.

sechzger.de Talk Folge 173 online

Seit gestern ist eine neue Podcast-Ausgabe bei sechzger.de online. Die Stimmung ist in der Runde nicht gerade die Beste – aber wer kann es Jan, Flo, Bernd und Stefan aufgrund der aktuellen Situation auch verdenken. Ausführlich wird das Heimspiel gegen Viktoria Köln besprochen und die Trainerdiskussion in der Runde geführt. Am Ende gibt es noch einen Ausblick auf die nächste Partie auswärts beim FC Ingolstadt.

Thomas Kok kein Thema beim TSV 1860 München

Eine Möglichkeit auf die aktuelle sportliche Situation zu reagieren, wäre die weitere Verpflichtung eines Spielers – auch wenn sich dabei die Frage stellt, was ein Akteur in einem Mannschaftsgefüge von elf Spielern überhaupt erreichen kann. In den letzten Tagen wurden dabei immer wieder Spieler in Verbindung mit dem TSV 1860 München gebracht. Gestern tauchte der Name Thomas Kok in den Medien auf. Informationen von sechzger.de zufolge ist an dem Gerücht allerdings nichts dran.

Ausstellung der Abteilung Vereinsgeschichte

Am kommenden Dienstag, den 03.September lädt die Abteilung Vereinsgeschichte zu einer Ausstellung in das Bamboleo ein. Unter dem Titel “Stadt – Verein -Menschen” geht es um die Vernetzung der Stadt München mit dem TSV 1860. Symbolisiert wird dies mithilfe von sieben Persönlichkeiten sowie drei Themenschwerpunkten. Alle Vorabinformationen gibt es im zugehörigen Artikel.

Informationen zum Toto-Pokal in Memmingen

Ebenfalls am 03.09. findet die Partie des TSV 1860 München beim FC Memmingen im Toto-Pokal statt. Die Gastgeber haben dazu erste Informationen veröffentlicht. Der freie Ticketverkauf beginnt ab Donnerstag, Stehplatzkarten gibt es 14€ (Vollzahler) bzw. 12€ (ermäßigt). Alles weitere gibt es hier zu lesen.

Ticketverkauf für Heimspiel gegen Dresden startet

Bereits einen Tag zuvor und somit heute startet der Verkauf von Tickets für das Heimspiel gegen Dynamo Dresden Mitte September. Nach offiziellen Angaben war die Begegnung gegen Viktoria Köln am Sonntag ausverkauft, auch wenn sichtbar viele Plätze frei blieben. Ausverkauftes Haus wollen die Löwen nach Möglichkeit auch am 14.September vermelden, wenn Dresden in Giesing gastiert. Ab 14 Uhr können sich Mitglieder mit bis zu vier Karten versorgen.

Groundhopping aus Spanien

Einen ausführlichen Bericht aus seinem Urlaub in Spanien sendete Thomas Enn am gestrigen Dienstag. Dabei berichtete er aus Vigo und insbesondere von der dortigen Partie gegen Valencia. Schlussendlich können die Gastgeber einen Heimsieg erzielen, was zu entsprechend guter Stimmung unter den Vigo-Fans führt. Am heutigen Mittwoch folgt übrigens direkt der nächste Bericht!

News aus der 3.Liga

Mannhardt wechselt zurück nach Illertissen

Ex-Löwe Marco Mannhardt geht noch einmal nach Illertissen, um beim dortigen Regionalligisten Spielpraxis zu sammeln und sich für mögliche Einsätze in der 3.Liga zu empfehlen. Der 22-Jährige wird vom SC Verl an den FVI verliehen und kehrt dann im Sommer nach Verl zurück.

Erzgebirge Aue visiert Aufstieg als Ziel an

Nach drei Siegen zum Auftakt ist die Marschroute im Erzgebirge klar. Der Aufstieg soll es am Saisonende sein. Dieses Ziel formulierte Trainer Pavel Dotchev bereits vor dem Derbysieg gegen Dynamo Dresden. Co-Kapitän Marvin Stefaniak war aufgrund der klaren Aussagen zunächst “etwas perplex“, unterstützt seinen Coach allerdings in der Zielformulierung.

Arminia Bielefeld sichert sich Dienste von Young

Im Duell zwischen Arminia Bielefeld und Energie Cottbus um die Verpflichtung von Isaiah Young hat sich der DSC durchgesetzt. Wie die Bielfelder gestern bekannt gaben, hat der ehemalige Essener einen neuen Vertrag unterschrieben und ergänzt damit die Offensive. Der 26-Jährige war zuletzt bei RWE stets gesetzt, sein Vertrag war allerdings nicht über den Sommer hinaus verlängert worden.

 

sechzger.de Talk 173: Niederlage gegen Köln & Duell in Ingolstadt

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Sechzger Talk 63 Mitgliederversammlung Heimtrikot Gladbach

Die Stimmung ist nach drei Niederlagen im sechzger.de Talk Nummer 173 nicht gerade die beste – und das ist noch freundlich ausgedrückt. Jan analysiert zusammen mit seinen Gästen Flo, Bernd und Stefan die Lage bei den Löwen nach drei Niederlagen in Folge. Abschließend gibt es einen kurzen Ausblick auf das Duell gegen den FC Ingolstadt.

Nächste Heimniederlage gegen Viktoria Köln

Zum zweiten Mal kamen die Löwenfans am vergangenen Sonntag nach Giesing, zum zweiten Mal wurden sie enttäuscht. Beim 1:3 gegen Viktoria Köln zeigte die Mannschaft von Argirios Giannikis eine ganze schwache Leistung und verlor völlig verdient. Mit der dritten Niederlage in Folge und null Punkten aus den ersten drei Begegnungen liegen die Löwen auf dem letzten Tabellenplatz. Die Stimmung in Giesing ist entsprechend – vor allem aber sind die Anhänger enttäuscht von der gezeigten Leistung. Das vermittelt im Talk 173 vor allem Bernd, aber auch die weiteren Teilnehmer sind phasenweise sprachlos.

Ob mit Argirios Giannikis noch die Wende gelingt, darf bezweifelt werden. Die aktuelle Umfrage auf der Startseite von sechzger.de spricht dabei eine deutliche Sprache. Der Großteil der Löwenfans glaubt nicht mehr, dass Giannikis der richtige Trainer für den TSV 1860 München ist. Diese Meinung spiegelt sich auch im aktuellen Podcast wieder – die Zweifel werden nicht geringer.

Nächstes Spiel: das Duell gegen Ingolstadt

Ob dieser Eindruck sich am kommenden Wochenende bestätigen wird, zeigt sich ab Samstag um 14 Uhr. Dann sind die Löwen beim FC Ingolstadt zu Gast, der mit sechs Punkten aus den ersten drei Begegnungen in die 3.Liga gestartet ist. Das bedeutet aktuell Platz 4 – eine völlig andere Tabellenregion verglichen mit dem TSV 1860. Entsprechend herrscht nicht gerade viel Optimismus bei dem Gedanken an die nächste Partie. Daran kann auch die Erinnerung an das letzte Duell der beiden Mannschaften nicht viel ändern. Mit 3:1 siegte der TSV 1860 München im Februar unter gütiger Mithilfe der damaligen Gäste im Grünwalder Stadion.

Der sechzger.de Talk 173 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Holländer Kok kein Thema bei den Löwen

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Holländer Kok kein Thema bei den Löwen
Holländer Kok kein Thema bei den Löwen

Die Stimmung ist nach drei Auftaktniederlagen durchwachsen beim TSV 1860 München. Am heutigen Dienstag hat die Mannschaft trainingsfrei. Dennoch geistern viele Namen potenzieller Verstärkungen durch den Raum. Wie die Bild in Münster berichtete sollen die Löwen an einem Holländer namens Thomas Kok vom SC Preußen Münster interessiert sein.

Holländer Kok kein Thema bei den Löwen

Allerdings entpuppte sich der angeblichen Neuzugang als Zeitungsente. Wie sechzger.de auf Nachfrage aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, ist der Defensiv-Spezialist kein Thema bei den Münchnern und wird definitiv nicht zum TSV 1860 wechseln. Bis zum Freitag, 30. August, um 20 Uhr ist das Transferfenster noch geöffnet. Gerade auf der Position des Innenverteidigers hat man aber mit Reinthaler, Schifferl und Verlaat drei erfahrene Akteure im Kader, sodass Kok, der nach einem Verkehrsunfall Ende 2023 im Jahr 2024 noch kein einziges Spiel bestritten hat, auf jeden Fall kein Thema ist.

Abwarten ob es noch Verstärkung gibt

Ob die Löwen noch eine Verpflichtung vornehmen, konnte sechzger.de bislang nicht in Erfahrung bringen, nur soviel ist klar: Kok wird definitiv kein Löwe.

Sechzig all over the world: Celta de Vigo – Valencia CF

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Mittlerweile wisst Ihr ja, dass ich großer Fan von Spanien und seinem Fußball bin. Deshalb verbringe ich mit meinem Sohn auch dieses Jahr wieder die Ferien in Galicien. Natürlich nicht ohne ein paar Grounds zu machen. Erster Programmpunkt des fußballerischen Rahmenprogramms war das Spiel zwischen Celta de Vigo und Valencia CF.

Erster Urlaubstag in Vigo

Bereits letztes Jahr hatten wir das Glück, ein Spiel besuchen zu können. Und zwar das gegen Real Madrid anlässlich des hundertjährigen Geburtstags von Celta. Allerdings habe ich es irgendwie verbaselt, Euch einen Bericht dazu zu schreiben. Mea Culpa! Genauso wie letztes Jahr führte uns daher der Weg am ersten Urlaubstag nach Vigo. Was gemeinhin als eine der weniger schönen Städte Spaniens bezeichnet wird. Ich finde es aber durchaus aushaltbar. Wir kommen am frühen Nachmittag in Vigo an, parken in Stadionnnähe und machen uns mit dem Bus ins Stadtzenzentrum auf, wo wir tatsächlich das Restaurant finden, in dem wir letztes Jahr sehr gut essen konnten. Wir kehren ein und nehmen ganz selbstverständlich mit den Einheimischen um ca. 15:00h unser Mittagessen ein.

Ausverkauftes Balaidos

Danach machen wir eine Runde durch die Altstadt und besichtigen den alten Hafen. Nach einem kleinen Eis zur Stärkung geht’s dann in einen pickepacke vollen Bus zum Stadion Balaidos. Das Stadion war ausverkauft, denn Celta startete mit einem Sieg in die Saison und ging als Tabellenführer (nach dem ersten Spieltag) ins Spiel gegen Valencia. Nach zwei Saisons im Abstiegskampf wittern die Celtistas nach dem guten Saisonauftakt Morgenluft und hoffen auf eine bessere Saison. Am Stadion angekommen genießen wir noch ein wenig die Atmosphäre vor dem Ground und der Papa lässt es sich nicht nehmen, das gewohnte Pre-Match Bier zu trinken. Der Optimismus war in den kurzen Gesprächen mit den Umstehenden durchaus zu spüren.

Machinelle Pyro-Show vor dem Spiel

Im Stadion wird vor dem Spiel viel spanischer Punkrock gespielt. Im Publikum befinden sich überdurchschnittlich viele langhaarige Männer. Celta verfügt über ein sagen wir links-alternatives Publikum, das sehr sympatisch ist und mit dem man sehr leicht in Kontakt kommen kann. Dann ist es soweit und das Spiel geht los. Nicht ohne maschinelle Pyro-Show, die aus fest installierten und eigens dafür errichteten Anlagen kommt.

Mschinelle Pyro vor dem Spiel

Wir kommen mit unserem Sitznachbar ins Gespräch, der uns berichtet, dass die Heimfans darauf stehen und die Anlage erst noch etwas “finegetuned” werden musste. Er zeigt uns seine galicische Fahne mit Brandlöchern. Diese seinen entstanden, als er besagtem Spiel gegen Real Madrid ganz unten am Spielfeldrand saß und die Funken bis ins Publikum sprühten. Dann beginnt das Spiel auf einem Rasen, der vor dem Spiel auf Starkregenverhältnisse gewässert wurde, so dass überall auf dem Rasen Pfützen entstehen und bei jedem Schritt der Spieler Wasser hochspritzt. Wir vermuten, dass sich Celta aus dem regnerischen Galicien so einen Heimvorteil gegen die Gäste von der trockenen Mittelmeerküste verschaffen wollten. Aber das ist nur eine Vermutung.

Ereignisreiche erste Hälfte

Das Spiel (das schon ein anderes ist, als der gewohnte Abstiegskampf in der dritten Liga) wogt munter hin und her. Valencia geht in der 14. Minute durch Lopez früh in Führung. Aber das motiviert die Gastgeber eher, als das sie lähmt. Etwas das man als Löwenfan auch nicht mehr so wirklich kennt… Und so dauert es nur neun Minuten, bis der Ausgleich fällt. Mingueza kommt nach einer präziscehn Flanke am langen Eck vollkommen frei zum Kopfball und stellt auf 1:1. Jetzt drückt Celta und will Vaelncia gleich das nächste einschenken. Und das passiert wiederum nur fünf Minuten später. Iago Aspas wird mit einem langen Ball in die Schnittstelle der Viererkette geschickt, ist frei vor dem georgischen Nationaltorhüter Mamardashvili und schiebt routiniert zum 2:1 ein. Das Stadion ist in Extase nach dem das Spiel innerhalb von nur 14 Minuten gedreht ist.

Nachdem 2:1 legten die Damen hinter uns ein Freundentänzchen in die noch moderat hohen Haufen aus Sonnenblumenkernenschalen

Celta zieht in der Folge das Spiel immer wieder in die die Breite, um dann mit Steilpässen in die im Tentrum stehen Lücken vorzustoßen und erspielt sich einige weitere Chancen, die die Galicier ungenutzt lassen. Iago Aspas kann sich sogar den Luxus leisten unmittelbar vor dem Pausenpfiff noch einen Elfer zu vergeben. In der Halbzeit unterhalten wir uns mit unserem Nachbarn, der uns für Schweden hält und schwer beeindruckt ist, dass wir zu Celta ins Stadion gehen und auch einigermaßen gut Bescheid wissen über den Verein. Er dreht den Spieß um und macht ein Erinnerungsphoto von uns mit seiner brandgelöcherten galicischen Fahne. Sonst läuft das ja eher ungekehrt beim Groundhopping.

Celta de Vigo – Valencia CF 3:1

In der zweiten Hälfte drückt Celta von Beginn an auf das 3:1 und das fällt auch relativ zügig. In der 60. Minute zieht Fran Beltran aus 18 Metern ab und trifft per Traumtor genau in den Winkel. Unser Nachbar fällt uns in die Arme und schreibt “GOLAZOOOOOO”, was so viel bedeutet wie “Traumtor”.

Jubel nach dem 3:1

Das Stadion gleicht nun einer Punkrockparty, die Langhaarigen singen im Stehen und bejubeln jede Aktion ihrer Mannschaft überschwänglich. Hier kommt ein Publikum nach zwei Saison Abstiegskampf mal so richtig aus sich raus! Celta hat das Spiel im Griff, lediglich in der 80. Minute setzt Valencia einen Ball an den Pfosten. Da hätte es vielleicht nochmal spannend werden können. So aber brachte Celta mit wirklich lautstarker Unterstützung das 3:1 problemlos nach Hause und hat nach zwei Spielen sechs Punkte auf dem Konto, was die Celtistas zu wahrer Euphorie hinriss und sich sogar einer La Ola in den letzten Spielminuten äußerte. Die Mannschaft bedankte sich bei den freudetrunkenen Fans unterstützt von Freudenfeuer aus den “Pyroanlagen”. Damit ging ein wunderschöner Tag in Vigo mit einem wirklich sehenswerten Spiel zu Ende.

Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans unterstützt von Feuerwerk aus den extra eingebauten Anlagen dafür.

Wenn es Euch mal in den Nordwesten Spanien verschlägt, ist ein Besuch in Balaidos absolut zu empfehlen. Auch wenn Celta dann vielleicht nicht mehr auf der Euphoriewelle schwimmen sollte.

Toto Pokal in Memmingen: Tickets, Preise, Informationen

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13.7.2017 FC Memmingen - TSV 1860 toto pokal günes

Am Wochenende müssen die Löwen bekanntlich in Ingolstadt ran, nur wenige Tage später ist dann wieder der bayerische Landespokal an der Reihe. Der FC Memmingen hat nun Informationen bezüglich der Preise und Tickets für das Toto Pokal Match gegen den TSV 1860 veröffentlicht.

Toto Pokal in Memmingen

Die Löwen gastieren am Dienstag, den 03.09. um 19 Uhr im Allgäu und wollen beim Bayernligisten natürlich in die nächste Runde einziehen. Ein billiges Vergnügen wird das für Fans einmal mehr nicht…

Tribünen-Sitzplatz

Vollzahler: € 18,00
Ermäßigt: € 16,00
Kinder: € 5,00 (in Begleitung von Erwachsenen)

Stehplatz Heim- und Gästeblock

Vollzahler: € 14,00
Ermäßigt: € 12,00
Kinder: € 5,00 (in Begleitung von Erwachsenen)

Vorverkauf startet am 28. bzw. 29.08.2024

Bereits ab morgen haben Saisonkarten-Inhaber und Mitglieder des FC Memmingen ein Vorkaufsrecht bei den Servicecentern der Allgäuer und Memminger Zeitung sowie der Esso-Tankstelle am Stadion.

Am Donnerstag beginnt der freie Vorverkauf bei diesen Stellen und der Online-Ticketshop wird für Heim- und Gästefans freigeschaltet.

VVK-Stellen des FC Memmingen

– Online ab 29.08.24 über den TICKETSHOP (digital aufs Handy oder “print @ home” bis zum Anpfiff)

– ESSO-Tankstelle Mayer in der Bodenseestraße, direkt am Memminger Stadion (Öffnungszeiten täglich 6 bis 22 Uhr, sonntags ab 7 Uhr – hier sind Karten bis eine Stunde vor Anpfiff erhältlich)

– Service-Center der Memminger Zeitung, Donaustraße 14, Memmingen (Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9.30 bis 15.30 Uhr durchgehend)

– AZ-Servicecenter, Heisinger Straße 14, Kempten, Hotline 0831/206-5555 (wochentags 9 bis 16 Uhr)

Fantrennung und Tickets am Spieltag

Die Fans des TSV 1860 München werden in den Gästeblock (Arena-Nordseite) gebeten. Einlass und Tageskasse des Gästeblocks befindet sich am Eingang an der Eissporthalle.

Bitte beachten: Auf die oben angegebenen Preise werden am Spieltag nochmal 2 Euro Aufschlag verlangt!

Als solche erkennbare Fans des TSV 1860 werden an den anderen Eingängen ebenfalls in den Gästeblock gebeten. Bei den Tribünen-Sitzplätzen erfolgt keine Fantrennung.

Tickets für TSV 1860 – Dynamo Dresden ab Mittwoch erhältlich

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Tsv 1860 Dynamo Dresden

Zwei Heimniederlagen stehen für die Löwen in der noch jungen Saison bslang zu Buche und auch der nächste Gegner im Grünwalder Stadion hat es in sich. Ab Mittwoch sind Tickets für das Heimspiel des TSV 1860 gegen Dynamo Dresden erhältlich.

Tickets für TSV 1860 – Dynamo Dresden ab Mittwoch

Ab 14 Uhr können Mitglieder des TSV 1860 München bis zu 4 Tickets pro Mitglied erwerben. Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit, auf dem Zweitmarkt der Löwen sein Glück zu versuchen.

VVK-Stellen:

  • Online unter www.tsv1860-ticketing.de
  • Telefonisch unter 01805 – 60 1860
  • Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 (Mi. – Fr. 9-17 Uhr)

Die Löwen empfangen die Gäste aus Sachsen am 14.09. um 14 Uhr auf Giesings Höhen und wollen ihre Heimbilanz natürlich unbedingt aufpolieren.