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Vorstellung Bündnis Zukunft: “Gemeinsam” als Mammutaufgabe

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Bündnis Zukunft 1860 Logo Symbolbild

In einer Presserunde stellte sich das neugegründete “Bündnis Zukunft 1860” heute erstmalig vor. Das Interesse war groß, diverse Medienvertreter nahmen an der virtuellen Konferenz teil. Viel wurde über die Ziele gesprochen, vor allem soll ein respektvoller Umgang geschaffen werden. Die Verwaltungsratswahl im nächsten Jahr sei im Bündnis Zukunft dagegen bislang kein Thema gewesen.

Bündnis Zukunft 1860 will Gemeinsam zwischen beiden Gesellschaftern erreichen

Viel war bereits über ein neues Bündnis berichtet worden, dass sich beim TSV 1860 München in der Gründung befand. Eine Gruppe aus Privatpersonen und Sponsoren, die Ende Oktober in einem offenen Brief ihren Unmut kundgetan und unter anderem die Verlängerung mit Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer verlängert hatten, fanden sich für die neue Vereinigung zusammen – so wirkte es zumindest bis zuletzt. Auch wenn der Gedanke in der Alm am Trainingsgelände entstanden sei, wolle man sich dennoch von der Begrifflichkeit “Sponsoren” lösen so der Tenor von Martin Gräfer (die Bayerische) und Anton Hiltmair (WOHNEN & GUT LEBEN GmbH), die das Bündnis stellvertretend vorstellten.

Gerade in der aktuellen Lage wolle man versuchen wieder einen respektvolleren Umgang unter allen Parteien zu erreichen. Gemeint sind damit alle Bereiche: von den beiden Gesellschaftern bis hin zu den Löwenfans, unter denen die Stimmung zuletzt auch immer rauer wurde. Zwar habe man nicht den gleichen Sachstand wie die Gremien des TSV 1860 München, an vier Themenkomplexe soll aber dennoch gemeinsam mit den Verantwortlichen gearbeitet werden. Dazu zählen die Jugend- & Nachwuchsförderung, Stadion & Infrastruktur, Vision, Marke & Kommunikation sowie die Finanzplanung, Vereins- & Gesellschafterstruktur.

Fokus auf den Profifußball

Auf Nachfrage von sechzger.de, wie man die Mammutaufgabe “Gemeinsam” zwischen den beiden Gesellschaftern angehen wolle, wurde zunächst bestätigt, dass es sich wahrhaftig um eine Mammutaufgabe handele. Das sei den Beteiligten bewusst, es gebe aber weder für das Bündnis noch für die Zusammenarbeit einen Plan B. Insofern sei man gewillt alles zu versuchen, um die momentan besonders zerstrittenen Parteien wieder an einen Tisch zu bekommen. Ob das gelingen könne, sei noch ungewiss; grundsätzlich signalisierten aber sowohl der e.V. als auch die HAM-Seite Interesse an der Initiative.

Ohnehin sehe man sich nicht als Opposition, man wolle mit den bestehenden Strukturen für eine bessere Zukunft des TSV 1860 München sorgen. Die Bereitstellung von Kandidaten für die Verwaltungsratswahl im nächsten Jahr sei im Bündnis Zukunft bislang kein Thema gewesen. Entsprechend sei man auch nicht vergleichbar mit Initiativen, die es in der Vergangenheit bereits gab. Beispielhaft wurde hier das “Team Profifußball” genannt, von dem kein einziger Kandidat in den Verwaltungsrat gewählt wurde.

Plädoyer für Grünwalder Stadion und 50+1

In der Ankündigung der neuen Vereinigung hieß es zudem “Das Bündnis verfolgt das Ziel, den Verein inhaltlich und strukturell entscheidend voranzubringen.” Auf Nachfrage von sechzger.de betonte Martin Gräfer, dass sich das Bündnis Zukunft allein auf den Profifußball fokussieren möchte. Die anderen Abteilungen des TSV 1860 e.V. sind entsprechend kein Thema. Einzig die Löwinnen könnten noch in den Fokus rücken, um den TSV 1860 München auch im Frauen-Profifußball etablieren zu können.

Gräfer gab zudem ein deutliches Plädoyer für das Grünwalder Stadion ab, auch wenn die wirtschaftliche Situation bei der Spielstätte schwierig sei und verbessert werden müsse. Außerdem befürwortet er die 50+1 Regel, er sei “kein Fan von Fußball, der ausschließlich dem Kommerz dient“. Die Regelung bedeute aber auch eine “unglaubliche Verantwortung für die Gremien, das Große und Ganze im Blick zu behalten“. Ob die neue Initiative Erfolg hat, wird sich in den kommenden Monaten erst zeigen. Man müsse abwarten und möglicherweise auch die Segel streichen, wenn man merke, dass es nicht funktioniert.

Aufgerufen zur Teilnahme an dem Bündnis, in dem “Politik keinen Platz” hat, sind alle Löwenfans. Man wolle eine große Plattform schaffen, in der sich jeder einbringen kann. Bereits online sind die Auftritte in den sozialen Medien wie bei Facebook. Die Homepage soll in den kommenden Stunden erreichbar sein.

Pressemitteilung: “Bündnis Zukunft 1860 stellt sich vor und nimmt Arbeit auf”

Am heutigen Dienstag stellte sich das neue BündnisZukunft1860 vor. Das BündnisZukunft1860 ist eine Plattform, die von treuen und langjährigen Unterstützern des TSV 1860 München gegründet wurde. Das Bündnis verfolgt das Ziel, den Verein in der nächsten Zeit inhaltlich und strukturell entscheidend voranzubringen. Es gibt wesentliche Zukunftsaufgaben, vor denen der TSV 1860 München steht, die bislang ungeklärt sind. Das Bündnis wird diese nicht alleine lösen können, möchte aber einen Beitrag dazu leisten, dass diese Aufgaben sachlich und im Interesse des TSV 1860 München und der bestehenden Gremien diskutiert und gelöst werden.

Das BündnisZukunft1860 lädt alle Stakeholder des TSV 1860 München ein gemeinsam an den wichtigsten Themen zu arbeiten und dort echte Fortschritte zu erzielen. Das Bündnis wird sich auf die vier zentralen Zukunftsthemen konzentrieren und dabei auch externe und vor allen Dingen unabhängige Experten einzubeziehen, um diese Themen voranzutreiben. Es handelt sich dabei um die Aufgabenpakete 1. Vision, Marke & Kommunikation, 2. Stadion & Infrastruktur, 3. Finanzplanung & Gesellschafterstrukturen, sowie 4. Jugend- & Nachwuchsförderung. Diese Themen sollen in verschiedenen Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Dabei arbeitet das Bündnis transparent und steht allen neutralen und interessierten Unterstützern, die einen Beitrag leisten wollen und können, offen gegenüber. Das gilt gerade auch für die Einbeziehung der Fans und Mitglieder.

Dabei setzt das BündnisZukunft1860 auf eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem TSV 1860 München, mit den bestehenden Entscheidungsgremien sowie mit dem Investor. Alle diese Themen gilt es im Sinne des TSV 1860 München miteinander zu bearbeiten, damit wesentliche Entscheidungen vorangetrieben werden, die die zuständigen Gremien dann treffen können.

Grundlage der gemeinsamen Arbeit mit allen Gremien und Verantwortlichen des TSV 1860 ist die verbesserte inhaltliche und strukturelle Arbeit zum Wohle von 1860, seiner Mitglieder und allen Fans.

Das BündnisZukunft1860 ist:

  • überparteilich und offen für alle!
  • geeint durch seine inhaltliche Ausrichtung, wesentliche Themen für den TSV 1860 München voranzutreiben,
  • allen geltenden Bestimmungen wie auch der Satzung des Vereins verpflichtet, aber keiner Person oder handelnden Parteien beim TSV 1860.
  • nicht abhängig von einzelnen Unternehmen, Sponsoren oder Organisationen.
  • unabhängig von den sonstigen Zielen und Interessen des Vereins, der KGaA und der Investoren.

Das BündnisZukunft1860 verfolgt einen längerfristigen Fahrplan, will aber in allen genannten Themenbereichen bereits in den kommenden Monaten erste wichtige Ergebnisse produzieren. Diese Ergebnisse sollen den verantwortlichen Stakeholdern der KGaA zur Verfügung gestellt werden.

Mit der Initiierung des Bündnisses und der weiteren Bearbeitung der genannten vier Themen wird das Ziel verfolgt möglichst viele und geeignete Unterstützer, vor allem aber auch die Fans des Vereins für das Bündnis zu gewinnen.

Das BündnisZukunft1860 lädt insofern alle Unterstützer und Fans des TSV 1860 München herzlich ein, die Arbeit des Bündnisses aktiv mitzuverfolgen und nachhaltig zu unterstützen.

Alle Interessierten und die Öffentlichkeit werden kontinuierlich über laufende Aktivitäten des BündnisZukunft1860 informiert sowie über Fortschritte in den Arbeitsgruppen. Es wird zudem für jede und jeden Interessierten die Möglichkeit geben, sich aktiv inhaltlich in die Arbeit des Bündnisses einzubringen und Ergebnisse der Arbeit zu besprechen. Dazu werden in Kürze Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen. Außerdem wird in wenigen Tagen eine eigene Homepage frei geschaltet werden, auf der sich Interessierte als Unterstützer des Bündnisses registrieren können. Seit heute sind bei Facebook, Instagram, und LinkedIn weitere Anlaufpunkte zur Information und für den Austausch geschaffen worden.

Sechzig um Sieben: Das Bündnis Zukunft stellt sich vor

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Mit großem Getöse betrat das “Bündnis Zukunft” die Bühne, heute stellt sich das Konglomerat aus zahlreichen Sponsoren in einem Pressetermin offiziell vor. sechzger.de wird selbstverständlich vertreten sein und zeitnah berichten.

Das Bündnis Zukunft stellt sich vor

Mitte November wurde bekannt, dass sich auf Initiative des Hauptsponsors “die Bayerische” das “Bündnis Zukunft TSV 1860 München” gegründet habe, das unter dem Motto “die Zukunft beginnt – JETZT” eine Verbesserung für eine Verbesserung der Situation rund um Münchens großer Liebe sorgen möchte. Aufgrund der Zusammensetzung ist indes durchaus Skepsis angebracht. So gehört dem Bündnis unter anderem die Kanzlei Preu Bohlig & Partner an, die die KGaA in einem Markenrechtsstreit gegen den e.V. vertritt. Das vielzitierte #gemeinsam ist da auch nur sehr bedingt zu erkennen…

Wie dem auch sei: Heute Vormittag stellt sich das “Bündnis Zukunft” vor und sechzger.de wird davon berichten. Wir sind gespannt – Ihr auch?

Fußballabteilung weist Vorwürfe zurück

Apropos KGaA gegen e.V.: Nicht nur in Sachen Markenrecht ist man sich uneins, sondern auch darüber, welche Mannschaften des Vereins das Trainingsgelände nutzen (dürfen) und welche nicht. Genaueres zur Thematik findet Ihr HIER.

Harald Cerny spricht sich für Horst Heldt aus

Das Aus von Marc-Nicolai Pfeifer bei den Löwen scheint besiegelt, ein umfassender Umbruch an der Grünwalder Straße steht also (einmal mehr) bevor. Wird Horst Heldt eventuell doch Geschäftsführer des TSV 1860? In Harald Cerny hat der ehemalige Nationalspieler jedenfalls einen prominenten Fürsprecher.

TSV 1860 prüft Erhöhung auf 17.000 Zuschauer

In der Stadionfrage gibt es schon seit geraumer Zeit keinen wirklichen neuen Stand mehr zu vermelden. Nun aber berichtet die Abendzeitung über einen interessanten Punkt. Demnach hat der TSV 1860 der Stadt München vorgeschlagen, eine Erhöhung der Kapazität auf 17.000 zu prüfen – ohne Umbau!

Köster und Zeigler pro Grünwalder Stadion

Arnd Zeigler (Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs) hat sich in seinem Podcast, den er zusammen mit Philipp Köster (11 Freunde) betreibt, einmal mehr lobend über das Grünwalder Stadion geäußert. Die Spielstätte sei für den TSV 1860 München eine Heimat und die Löwen ohne das Sechzgerstadion nicht vorstellbar.

sechzger.de Talk – Folge 133

Podcast können wir übrigens auch – aber das wisst Ihr ja sicher schon, oder? Nach dem Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching und vor dem Duell Borussia Dortmund II – TSV 1860 München spricht Jan mit zwei Gästen über die aktuelle Lage bei den Löwen. Passend zur momentanen Situation ist mit Hendrik Schlich ein Mitarbeiter von Hauptsponsor die Bayerische im Talk 133 dabei. Außerdem geht es um die Personalie Marc-Nicolai Pfeifer.

Fanszene veranstaltet Weihnachtsmarkt

Nach dem Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen am 09.Dezember veranstaltet die Fanszene des TSV 1860 München einen Weihnachtsmarkt. Am Candidplatz werden dafür diverse Stände aufgebaut, vertreten ist unter anderem die Blaue Hilfe und der TSV 1860 e.V. – starke Aktion!

Neues aus der 3. Liga

Niklas Kreuzer: Chemotherapie abgeschlossen

Eine sehr erfreuliche Nachricht kommt aus Halle: Niklas Kreuzer, bei dem im Sommer Hodenkrebs diagnostiziert worden war, hat seine Chemotherapie abgeschlossen und steht vor der Rückkehr auf den Platz.

SSV Ulm 1846 spielt vorerst in Aalen

Während die Löwen Anfang Oktober noch im Ulmer Donaustadion antraten, müssen die kommenden Gegner der Spatzen nach Aalen reisen, um sich mit dem SSV Ulm 1846 zu messen. Aufgrund der fehlenden Rasenheizung in Ulm muss die Elf von Trainer Thomas Wörle ihre Heimspiele bis Ende Februar in der Centus-Arena von Regionalligist VfR Aalen austragen.

Schwer verletzter Fan des VfB Lübeck

Nach dem Spiel zwischen dem VfB Lübeck und Arminia Bielefeld (2:2) am Sonntagnachmittag kam es zu einem unschönen Zwischenfall. Ein Anhänger des VfB Lübeck wurde von Vermummten attackiert und dabei schwer verletzt. Ob es sich bei den Angreifern um Fans der Arminia handelte, dazu machte die Polizei keine Angaben.

TSV 1860 prüft Erhöhung auf 17.000 Zuschauer – ohne Umbau

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Westkurve Grünwalder Stadion Ansicht hinten ohne Zuschauer

In der Stadionfrage gibt es schon seit geraumer Zeit keinen wirklichen neuen Stand mehr zu vermelden. Nun aber berichtet die Abendzeitung über einen interessanten Punkt. Demnach hat der TSV 1860 der Stadt München vorgeschlagen, eine Erhöhung der Kapazität auf 17.000 zu prüfen.

TSV 1860 will Erhöhung auf 17.000 Zuschauer – Machbarkeitsstudie notwendig

Die Stadt München berichtete auf Anfrage von sechzger.de zuletzt, dass man sich mit den Löwen in einem “steten Austausch” befinde. Der TSV 1860 hingegen monierte, dass die Miete nach einem möglichen Umbau des Grünwalder Stadions nach wie vor nicht verfügbar wäre. Entsprechend sei eine abschließende Beurteilung, ob die Löwen dieser Variante mit den dadurch entstehenden Kosten zustimmen könnten, nicht möglich. Der Stillstand beim Sechzgerstadion geht also weiter – nun aber könnte etwas Schwung in die Angelegenheit kommen.

Dabei geht es zwar nicht um den geplanten Umbau, es handelt sich dennoch um eine interessante Option. Bekanntlich kann der TSV 1860 zurzeit 15.000 Karten verkaufen, unter anderem aus Brandschützgründen ist die Kapazität auf diese Anzahl beschränkt. Platz ist hingegen ausreichend vorhanden, das ist bei ausverkauften Spielen im Heimbereich immer wieder gut erkennbar. Die Abendzeitung hat ein Interview mit Bürgermeisterin Verena Dietl geführt, das am morgigen Dienstag erscheinen wird. Schon jetzt wurde eine interessante Passage daraus veröffentlicht. Dietl bestätigt, dass der TSV 1860 München der Stadt eine Erhöhung der Kapazität auf insgesamt 17.000 Zuschauer vorgeschlagen habe. Um diesen Punkt abschließend beurteilen zu können, müsse nun eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Die Bürgermeisterin versprach, dieses Verfahren soweit möglich zu beschleunigen.

Sollte die Erhöhung beim Grünwalder Stadion tatsächlich machbar sein, könnte der TSV 1860 München künftig 2.000 Karten mehr verkaufen. 200 Tickets davon würden allerdings dem jeweiligen Gastverein zustehen, da die aktuellen Regelungen ein Gäste-Kontingent von mindestens 10% vorsehen.

Fußballabteilung des TSV 1860 e.V. reagiert auf Bericht in der SZ

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Trainingsgelände TSV 1860 München Januar 2021

Auf der Mitgliederversammlung der Fußballabteilung des TSV 1860 München e.V. war es ein großes Thema, nun rückt es erneut in den Fokus. Thomas Bohlender reagiert mit einer Richtigstellung auf einen Artikel, der in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist.

Fußballabteilung des TSV 1860 e.V. mit Richtigstellung bezüglich Zustände der Plätze

Dass Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer nur noch bis Ende Juni 2024 bei den Löwen sein wird, ist mittlerweile bekannt. Am Samstag bestätigte der 42-Jährige im Halbzeitgespräch mit dem BR, dass er seinen Vertrag an der Grünwalder Straße dennoch erfüllen wolle. Bereits einen Tag zuvor erschien in der Süddeutschen Zeitung der Artikel “Zu nah an Ismaiks Vertretern“. Dort begründet Präsident Robert Reisinger, welche Punkte zur Entscheidung der Präsidiumsmitglieder bezüglich der Nicht-Verlängerung Pfeifers geführt hatten.

In einer Passage, die für den Leser vermeintlich keine Sprengkraft enthält, geht es auch um den Zustand der Rasenplätze am Trainingsgelände. Bei der Versammlung der Fußballabteilung des TSV 1860 e.V. war bekannt geworden, dass der DFB bereits auf die schlechten Zustände der Rasenplätze aufmerksam geworden ist. Im Artikel reagierte die KGaA nun auf diese Vorwürfe.

Die für die Pflege der Plätze zuständige KGaA betont hingegen, der Zustand sei schon deutlich verbessert. Sie verweist darauf, dass imer mehr e.V.-Mannschaften, die nicht dem Nachwuchsleistungszentrum angehören, darauf spielen – etwa Frauen, 3. und 4.Mannschaft oder Alte Herren. Das schade natürlich der Platzqualität.

Am heutigen Montag hat nun wiederum die Fußballabteilung des TSV 1860 München e.V. unter dem Titel “SZ-Artikel: Richtigstellung der Fußballabteilung” auf dieses Statement reagiert. Der Leiter Thomas Bohlender weist die Behauptung vehement zurück.

Das ist komplett falsch. Die besagten Rasenplätze werden schon seit Jahren nicht mehr von den e.V.-Mannschaften benutzt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Um das Trainingsgelände zu entlasten, sind die Amateurmannschaften des e.V. schon vor Jahren mit dem Trainings- und Spielbetrieb auf den Platz der SpVgg Haidhausen ausgewichen. Lediglich der Kunstrasen wird von wenigen e.V-Mannschaften noch in sehr geringem Umfang genutzt.

In der Tat tragen die Frauen- und Herrenmannschaften ihre Spiele schon seit längerem auf dem Gelände der SpVgg Haidhausen an der St. Martin Str. aus. Das Problem mit der mangelnden Rasenqualität dürfte also andere Gründe haben. Der e.V. hat bereits angeboten, die Pflege der Plätze zu übernehmen – die KGaA zeigt sich in diesem Punkt bislang jedoch nicht gesprächsbereit. Derweil wird offenbar eine andere Lösung herbeigeführt, die Löwen suchen nach einem Greenkeeper. Die Stelle ist jedoch zum 01.Juni 2024 ausgeschrieben – bis dahin muss wohl eine andere Lösung gefunden werden.

Die Mitteilung im Wortlaut

Im SZ-Online-Artikel „Zu nah an Ismaiks Vertretern“ von Markus Schäflein vom 24.11.2023 wird die KGaA mit der Behauptung zitiert, der beklagenswerte Zustand der Rasenplätze auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 München sei auch auf die zunehmende Nutzung dieser Plätze von „immer mehr e.V.-Mannschaften, die nicht dem Nachwuchsleistungszentrum angehören“, zurückzuführen.

Thomas Bohlender, Leiter der Fußballabteilung des e.V. und damit zuständig für das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ), die Junioren-Mannschaften von der U9 bis zur U17 und die e.V.-Amateurmannschaften, erklärt dazu: „Das ist komplett falsch. Die besagten Rasenplätze werden schon seit Jahren nicht mehr von den e.V.-Mannschaften benutzt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Um das Trainingsgelände zu entlasten, sind die Amateurmannschaften des e.V. schon vor Jahren mit dem Trainings- und Spielbetrieb auf den Platz der SpVgg Haidhausen ausgewichen. Lediglich der Kunstrasen wird von wenigen e.V-Mannschaften noch in sehr geringem Umfang genutzt.“

Weiterhin führt Thomas Bohlender aus, dass es außerdem nicht relevant sei, welche e.V.-Mannschaften das Trainingsgelände nutzen. „Denn die KGaA hat auf jeden Fall für die Bespielbarkeit der Plätze zu sorgen. Das ist grundbuchmäßig so festgelegt als Ausgleich für die kostenlose Übertragung der Plätze vom e.V. auf die KGaA aus dem Jahr 2001. Statt mit der Fußballabteilung zu sprechen und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, werden falsche Behauptungen aufgestellt. Wir, die Fußballabteilung, haben zudem angeboten, die entsprechenden Plätze zu übernehmen, um diesen Streitpunkt zu beseitigen, der die erfolgreiche Entwicklung des NLZs hemmt. Leider ohne Resonanz!

Wer den Profifußball bei Sechzig langfristig und nachhaltig nach vorne bringen will, der muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen, damit das NLZ jetzt und in Zukunft genügend Top-Spieler erfolgreich ausbilden und der Profimannschaft zur Verfügung stellen kann“, so der Fußballabteilungsleiter.

Cerny plädiert für Heldt als Geschäftsführer des TSV 1860

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Horst Heldt zu Gast beim TSV 1860 München

Das Aus von Marc-Nicolai Pfeifer bei den Löwen scheint besiegelt, ein umfassender Umbruch an der Grünwalder Straße steht also (einmal mehr) bevor. Wird Horst Heldt eventuell doch Geschäftsführer des TSV 1860? In Harald Cerny hat der ehemalige Nationalspieler jedenfalls einen prominenten Fürsprecher.

1860: Ratloser Harald Cerny

Harald Cerny, mit 238 Einsätzen in der 1. Bundesliga Rekordspieler des TSV 1860, war am Samstag als Experte bei MagentaSport im Einsatz und wurde unter anderem auch zu vereinspolitischen Themen befragt. Auf die Frage, wer für das vermeintliche Chaos an der Grünwalder Straße verantwortlich sei, antworte der Österreicher diplomatisch:

“Das kann ich nicht sagen. Dazu bin ich zu weit weg und habe die Einblicke nicht. Die Grundsatzfrage: Wenn man gemeinsam in einen Verein arbeitet, dann sollte man ein gemeinsames Ziel haben. Und das ist anscheinend nicht der Fall. Wenn sich die Leute nicht zusammenraufen und an einem Strang ziehen, dann habe ich auch keine Lösung.”

Wird Horst Heldt doch Geschäftsführer?

Nach seinem Abschied vom 1. FC Köln, wo er als Scout tätig gewesen war, plant Harald Cerny nun, eine Spieleragentur zu gründen. Ob er sich auch das Amt des Geschäftsführers bei den Löwen zutraut?

“Ich denke, dass ich aktuell nicht der Richtige wäre. Es braucht Erfahrung. Es gibt deutlich qualifizierte Leute. Wenn sie Horst bekommen könnten, müssten sie sich die Finger abschlecken. Er hat schon viele Traditionsvereine nach vorne gebracht. Horst Heldt wäre absolut der Richtige für den Verein.”

Wird Horst Heldt vielleicht doch noch Geschäftsführer des TSV 1860? Zuletzt war er seitens des Hauptgesellschafters ja kategorisch ausgeschlossen worden, da er ein Vorschlag der Vereinsseite gewesen war.

Köster & Zeigler mit weiterem Plädoyer für Grünwalder Stadion

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Luftaufnahme Grünwalder Stadion
Grünwalder Stadion aus der Vogelperspektive

Arnd Zeigler hat sich in seinem Podcast, den er zusammen mit Philipp Köster betreibt, einmal mehr lobend über das Grünwalder Stadion geäußert. Die Spielstätte sei für den TSV 1860 München eine Heimat und die Löwen ohne das Sechzgerstadion nicht vorstellbar.

Philipp Köster und Arnd Zeigler sprechen erneut über Grünwalder Stadion

Eine Lösung in der seit Jahren heiß diskutierten Stadionfrage ist nach wie vor nicht absehbar. Heißeste Option ist nach aktuellem Stand ein Verbleib im Grünwalder Stadion, als Alternative wird über einen Neubau nachgedacht. Momentan wartet der TSV 1860 München noch immer auf die Miete, die nach einem Umbau fällig werden würde. Eine entsprechende Anfrage von sechzger.de an Verena Dietl, wann die Löwen mit den Zahlen rechnen können, blieb bislang unbeantwortet.

Während es unter den Löwenfans Anhänger für beide Möglichkeiten gibt, diskutieren auch Externe über die Situation beim TSV 1860. So äußerte sich Philipp Köster bereits Anfang November in seinem Podcast “Zeigler & Köster – Der Fußball-Podcast von 11Freunde” lobend über das Grünwalder Stadion. Es sei eine “Sünde, dass man das Stadion abreißen wolle oder Sechzig aus dem Stadion verbannen wolle, in irgend ein neues Stadion” zitiert das Löwenmagazin. Viel mehr sollten sich Stadt- oder Vereinsplaner am Grünwalder Stadion ein Beispiel nehmen und nicht einen “rechteckigen Klotz” nach dem anderen errichten. Ein Stadion sei ein wichtiger Teil der Identität, es solle den Fans ein Zuhause bieten.

Auch in der Folge “Panik in Berlin, Disco bei der Nationalelf” geht es erneut um die aktuelle Spielstätte der Löwen. Anlass dazu sind Berichte, dass der VfL Bochum über einen Auszug aus dem Ruhrstadion an der Castroper Straße nachdenkt und einen Neubau prüfen möchte. Philipp Köster hat für diese Überlegungen kein Verständnis.

Ich war wirklich entsetzt, dass sie nicht sofort beim VfL Bochum gesagt haben: “Vergesst es, vergesst es! Wir sind für immer und ewig an der Castroper Straße und haben überhaupt gar kein Interesse daran, draußen auf irgendeine komische Wiese zu ziehen.”

Sein Kollege Arnd Zeigler betont, dass Spiele in Bochum für ihn bei Auswärtsfahrten ein Highlight darstellen. Im weiteren Verlauf bezieht sich dieser dann erneut auf das Grünwalder Stadion. Der Auszug in die Allianz Arena sei bereits ein Fehler gewesen. “Da hast du das Gefühl gehabt die haben kein Zuhause mehr jetzt” so Arnd Zeigler. Entsprechend kommen für den Stadionsprecher von Werder Bremen Überlegungen zu einem Neubau nicht in Frage. Die Folgen für die Löwen bei einem erneuten Auszug aus dem Grünwalder Stadion schätzt er drastisch ein.

Lass mal München Sechzig irgendwo anders spielen als an der Grünwalder, dann ist von dem Verein auch nichts mehr übrig.

Fanszene des TSV 1860 München veranstaltet Weihnachtsmarkt

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TSV Graffiti hinter der Westkurve des Grünwalder Stadions Giesing TSV 1860 München

Nach dem Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen am 09.Dezember veranstaltet die Fanszene des TSV 1860 München einen Weihnachtsmarkt. Am Candidplatz werden dafür diverse Stände aufgebaut, vertreten ist unter anderem die Blaue Hilfe und der TSV 1860 e.V.

Weihnachtsmarkt der Fanszene am 09.Dezember

Ein einziges Heimspiel hat der TSV 1860 München in der 3.Liga im Monat Dezember. Drei weitere Partien gegen Dortmund II, Bielefeld und Mannheim absolvieren die Löwen auswärts. Zu Gast in Giesing ist am Samstag, den 09.Dezember Rot-Weiss Essen. Das Spiel kann nicht nur live im Stadion verfolgt werden, sondern wird auch im Free-TV übertragen. Ein Besuch des Grünwalder Stadions lohnt sich allerdings gleich doppelt. Nach dem Spiel veranstaltet die Fanszene am Candidplatz einen Weihnachtsmarkt. Vor jedem Heimspiel findet dort der Löwentreff statt. Los geht es um 16 Uhr, mit 15 Ständen ist einiges geboten. Vertreten sind unter anderem Sechzig im Sechzger, echte Münchner oder der TSV 1860 e.V.

Auf der Facebook-Seite “Weiß-Blauer Blog” sind alle Einzelheiten zu finden. Angeboten werden neben Speis und Trank diverse limitierte Artikel, die es nur am Weihnachtsmarkt zu erwerben gibt. Zudem wird eine Tombola veranstaltet. Abgesehen davon sind natürlich auch die üblichen Artikel wie Aufkleber oder T-Shirts erhältlich.

Ein Teil der Einnahmen aus dem Essens- und Getränkeverkauf wird im Anschluss an soziale Initiativen gespendet.

sechzger.de Talk 133 nach Unterhaching & vor Dortmund – 1860

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sechzger.de Talk Folge 133 nach der Niederlage gegen Unterhaching, Aus von Marc-Nicolai Pfeifer und vor Borussia Dortmund II - TSV 1860 München

Nach dem Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching und vor dem Duell Borussia Dortmund II – TSV 1860 München spricht Jan mit zwei Gästen über die aktuelle Lage bei den Löwen. Passend zur momentanen Situation ist mit Hendrik Schlich ein Mitarbeiter von Hauptsponsor die Bayerische im Talk 133 dabei. Außerdem geht es um die Personalie Marc-Nicolai Pfeifer.

Das Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching

Heimniederlage Nummer vier kassierte der TSV 1860 München gegen die SpVgg Unterhaching am 16.Spieltag. Das Tor von Mathias Fetsch war im Giesinger Schneetreiben der einzige Treffer des Tages. Über strittige Entscheidungen wie den Elfmeter oder den Platzverweis für Michael Glück geht es ebenso wie um die beiden Fankurven. Fehlen darf dabei auch nicht das Spruchband in Richtung Hasan Ismaik, das sogar zu einem Statement des Präsidiums geführt hat.

Zu Gast in Talk 133: Hendrik Schlich (die Bayerische)

Nicht nur als Fan der Löwen, sondern auch als Mitarbeiter von Hauptsponsor die Bayerische ist Hendrik Schlich im sechzger.de Talk Folge 133 zu Gast. Der Dauerkartenbesitzer verknüpft Hobby mit Job und hat auch beruflich mit dem TSV 1860 München zu tun. Natürlich wird er nach seiner Meinung zu dem aktuellen Vorstoß der Sponsoren – Stichwort “Bündnis Zukunft” – befragt.

HAM vs. e.V.: die Kündigung von Marc-Nicolai Pfeifer

Die dringende Bitte der Sponsoren, man möge mit Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer verlängern, wurde unterdessen nicht erhört. Wie unter der Woche bekannt wurde, wird der 42-Jährige die Löwen im Juni 2024 verlassen. Die Vertreter um Hasan Ismaik sind aufgrund dieser Mitteilung erbost. Der Streit zwischen den beiden Gesellschaftern erreicht damit eine neue Eskalationsstufe. Auch um diese Thematik geht es natürlich in sechzger.de Talk Folge 133.

Vorschau Borussia Dortmund II

Abschließend geht es dann aber doch noch einmal um sportliche Themen. Der TSV 1860 München gastiert am Sonntag, 03.Dezember im Stadion Rote Erde und trifft auf die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund. Da die Partie in der letzten Saison im Westfalenstadion stattfand, dürften sich einige Löwenfans auf den Weg machen, um dieser Spielstätte das erste Mal einen Besuch abzustatten. Fanfreundlich wurde die Begegnung allerdings bei weitem nicht terminert. Anpfiff ist um 19:30 Uhr – wohlgemerkt an einem Sonntagabend…

Der sechzger.de Talk 133 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um Sieben: Haching schlägt die Löwen in Giesing

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Eine weitere Niederlage kassierte der TSV 1860 München am Wochenende gegen die SpVgg Unterhaching. Den Gästen reichte ein Treffer zum Auswärtssieg. Haching bleibt damit weiter vor den Löwen. Was sonst am weiß-blauen Wochenende passiert ist, erfahrt ihr nun in der Übersicht zum Start in eine neue Woche.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Haching

“Es nervt” dachte sich sicher nicht nur Stefan Kranzberg nach der Niederlage gegen Haching. Unter diesem Titel verfasste er die Giesinger Gedanken, die sich nicht nur mit der sportlichen Situation auseinandersetzen.

Eindrücke vom Spiel gibt es zudem in der Fotogalerie.

Statement des Präsidiums

Gleich zwei Mal äußerte sich Robert Reisinger beziehungsweise das Präsidium am Wochenende. Gestern veröffentlichten sie eine Erklärung zu einem in der Westkurve gezeigten Spruchband. Zu lesen war dort unter anderem “Hasan Ismaik, du Schwein”.

Bereits zuvor begründete Reisinger in der SZ den Schritt den Vertrag von Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer nicht zu verlängern.

Taktiktafel-Analyse zu Haching verzögert sich – oder fällt aus

Aus sportlicher Sicht kommt es bei der Taktiktafel-Analyse zu Verzögerungen. Krankheitsbedingt konnte Bernd den Artikel gestern nicht schreiben, möglicherweise entfällt die Analyse zum Spiel gegen Haching komplett.

TSV 1860 II mit Kantersieg gegen Gundelfingen

Deutlich besser als bei den Profis lief es für die zweite Mannschaft. Sie ließen den Gästen aus Gundelfingen am Trainingsgelände keine Chance. Fünf Treffer erzielten die Löwen am Ende, wobei jeder Treffer von einem anderen Spieler erzielt wurde.

U19 punktet in Mainz

Zwei Rückstände musste die U19 des TSV 1860 in Mainz verkraften. Doch die Mannschaft von Jonas Schittenhelm konnte jeweils ausgleichen und nahm einen Punkt mit nach München. Für die U17 gab es hingegen in Hoffenheim nichts zu holen.

Erinnerung: Pub-Quiz am Mittwoch

Die sechste Auflage des Pub-Quiz findet am kommenden Mittwochabend statt. Aufgrund der Umbauarbeiten am Bamboleo findet die Veranstaltung dieses Mal im Löwenstüberl statt.

News aus der 3.Liga

Der 16.Spieltag

Nach dem direkten Duell zwischen Dresden und Regensburg hat die 3.Liga endgültig einen neuen Tabellenführer. Der Jahn zieht mit einem Auswärtssieg an der SGD vorbei. Dahinter liegt überraschend der SC Verl, der am Freitagabend bei Sorgenkind Waldhof Mannheim gewinnen konnte. Apropos Sorgenkind: auch die drei weiteren Vereine in der Abstiegszone (Halle, Freiburg II und Duisburg) mussten am 16.Spieltag allesamt Niederlagen einstecken. Der nächste Löwengegner Dortmund II verlor mit 0:2 in Aue.

HFC trauert um verstorbenen Fan

Die Niederlage gegen Saarbrücken wurde beim Halleschen FC zur Randerscheinung. Während des Spiels musste ein Zuschauer reanimiert werden. Am Abend verstarb er dann im Krankenhaus wie der HFC bekannt gab. “Mit tiefem Schmerz und traurigem Herzen gedenken wir einem Mitglied unserer rot-weißen Familie” so der Verein in den sozialen Medien.

 

1860-Präsidium reagiert auf Ismaik-Spruchband in der Westkurve

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Präsidium MV 2022 1860 reisinger schmidt sitzberger zukunft
Das frisch im Amt bestätigte Präsidium

Das Ismaik-Spruchband in der Westkurve bei der Heimniederlage gegen die SpVgg Unterhaching war einer der Aufreger und führte nach dem Spiel zu vielen Diskussionen. Nun hat sich das Präsidium des TSV 1860 München e.V. öffentlich geäußert.

Ismaik-Spruchband sorgt für Diskussionen

Hasan Ismaik du Schwein: eure Erpressungen & Klagen machen uns nicht klein. Denn wir Fans sind der Verein!” war in der Westkurve beim 0:1 der Löwen gegen Unterhaching zu lesen. Der Konflikt zwischen den beiden Gesellschaftern hatte unter der Woche mit der Personalie Marc-Nicolai Pfeifer noch einmal neuen Schwung aufgenommen. Auch vor dem Stadion und im Speziellen vor der Fankurve machte die Vereinspolitik nicht Halt. Neben dem Spruchband war auch mehrere Male das sogenannte Scheichlied zu hören.

Die Wortwahl der Fans hat nun das Präsidium auf den Plan gerufen, dass sich mit öffentlichen Erklärungen normalerweise eher zurückhhält. Hier war nun allerdings ein Punkt erreicht, bei dem sich Robert Reisinger, Heinz Schmidt und Hans Sitzberger dazu aufgefordert sahen, mit einem gemeinsamen Statement unter dem Titel “Respektvolle und respektlose Kritik” Stellung zu dem gezeigten Spruchband zu beziehen.

Das Statement im Wortlaut

Liebe Löwenfans und Vereinsmitglieder,

beim Spiel gegen die SpVgg Unterhaching wurde in der Westkurve ein mehrteiliges Spruchband gezeigt mit der Aufschrift “Hasan Ismaik, du Schwein: eure Erpressungen & Klagen kriegen uns nicht klein. Denn wir Fans sind der Verein“.

Die Autoren nehmen damit offensichtlich Bezug auf einen bestehenden markenrechtlichen Konflikt zwischen dem Mutterverein und der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sowie verschiedene Klagen gegen einzelne Fans und Fangruppen in der Vergangenheit.

Für einen lösungsorientierten Diskurs sind persönliche Beleidigungen gegen unseren Mitgesellschafter oder seine Vertreter schädlich. Durch Schmähungen und Beschimpfungen wird auch berechtigte Kritik destruktiv.

Der Schutzbereich der Meinungsfreiheit gem. Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG –[…] das Recht, seine Meinung in Wort, Bild und Schrift frei zu äußern und zu verbreiten […] – findet seine Beschränkung im Recht der persönlichen Ehre.

Auch wir im Präsidium sind häufig diffamierender Schmähungen ausgesetzt. Leider nicht mehr als Ausnahme, sondern mittlerweile regelmäßig, sobald Medien den Konflikt zwischen den Gesellschaftern wieder radikal auf Personen zuspitzen, ohne begleitend die der Kontroverse zu Grunde liegenden Sachfragen zu erörtern.

Wir appellieren als Vereinsvertreter daran, Kritik respektvoll vorzubringen und eine Debattenkultur beim TSV 1860 München zu pflegen, die Anderen nicht die Menschlichkeit abspricht.

Robert Reisinger, Präsident
Heinz Schmidt, Vizepräsident
Hans Sitzberger, Vizepräsident