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Klare Sache: TSV 1860 II schlägt FC Gundelfingen deutlich mit 5:0

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TSV 1860 München II FC Gundelfingen 5 0 Bayernliga Süd

Fünf Tore, fünf verschiedene Torschützen: der TSV 1860 München II hat am heutigen Sonntag einen souveränen Heimsieg gegen den FC Gundelfingen erzielt. In der Bayernliga Süd gehören die Löwen damit weiterhin zur Spitzengruppe.

Gundelfingen gegen den TSV 1860 II chancenlos

Das Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller noch knapp mit 1:2 verloren, im Rückspiel sollte es heute ganz anders laufen. Ohne den verletzten Maxi Rothdauscher (Haarriss im Mittelfuß), aber mit zahlreicher Unterstützung aus dem Kader der Profimannschaft trat der TSV 1860 II zum Heimspiel gegen den FC Gundelfingen an. Gespielt wurde ausnahmsweise am Trainingsgelände, etwa 60 Zuschauer waren zu der Partie in der Bayernliga Süd gekommen. In der Startaufstellung standen mit Schmid, Cocic, Kloss, Sür und Ouro-Tagba fünf Spieler aus dem 3.Liga-Kader.

Das frühe Tor für den TSV 1860 II gegen Gundelfingen erzielte aber ein anderer. Samir Neziri durfte bereits nach fünf Minuten jubeln. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs hatten die Löwen alles im Griff und erhöhten bis zum Pausenpfiff durch Sür (17.) und Cocic (33.) auf 3:0. Die Gäste waren damit noch gut bedient, unter anderem verpasste Cocic seinen zweiten Treffer und traf lediglich den Pfosten (39.). Nach dem Seitenwechsel ließ es die zweite Mannschaft des TSV 1860 etwas ruhiger angehen, sodass Gundelfingen etwas besser in die Partie kam – ohne dabei allerdings das von Julius Schmid bewachte Tor in große Bedrängnis zu bringen. Stattdessen war es Leon Tutic, der nach 61 gespielten Minuten sehenswert erhöhte. Dem eingewechselten Teo Marosevic gelang nach einem Bock des Gästekeepers sogar noch der fünfte Treffer.

Die Löwen belegen damit in der Bayernliga Süd einen starken vierten Platz und treffen kommende Woche abschließend auf den FC Pipinsried. Anpfiff ist dort am Samstag, den 02.Dezember um 13:30 Uhr. Dann kann die Mannschaft von Frank Schmöller zeigen, ob sie gegen Pipinsried ebenfalls etwas Zählbares mitnehmen können – ganz im Gegensatz zu den Profis

Fotogalerie zur Niederlage des TSV 1860 gegen Unterhaching

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Tsv 1860 Spvgg Unterhaching Fotogalerie

Vom gestrigen 0:1 der Löwen gegen die Vorstädter mit dem Bob im Wappen gibt es wahrlich wenig Positives zu berichten. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch dennoch einige Impressionen vom Spiel des TSV 1860 gegen die SpVgg Unterhaching.

Fotogalerie zu TSV 1860 gegen SpVgg Unterhaching

Zum Vergrößern der Fotos bitte das jeweilige Vorschaubild anklicken.

6. Ausgabe des 1860-Pub-Quiz am Mittwoch, 29. November

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Pub Quiz Tsv 1860

Na, Löwenfans, habt Ihr Eure Abendgestaltung in der kommenden Woche schon komplett abgeschlossen? Am Mittwoch Abend schon was vor?
Wenn nicht, dann haben wir eine Empfehlung für Euch: Die sechste Ausgabe des beliebten 1860-Pub-Quiz’. Zum ersten und wahrscheinlich einzigen Mal findet die Veranstaltung im Löwen-Stüberl am Trainingsgelände in der Grünwalder Straße 114 statt.

1860-Pub-Quiz bereits eine Institution

Fünfmal war das – inzwischen ja geschlossene – RiffRaff der Ort der Handlung. Die Premiere fand am 19. Januar diesen Jahres statt. Und wie in den zwei folgenden Ausgaben im Februar und April konnten die Blue Vikings damals einen souveränen Tagessieg davontragen. Das vierte 1860-Pub-Quiz im Juni wurde dann von den Experten des Fanclubs selbst gestaltet und moderiert. Bei der letzten Ausgabe im September stand wieder der bewährte Moderator Bernd Oßwald vor den ratefreudigen Löwen.

Kommen und mitraten, Löwen!

Wer also am kommenden Mittwoch abends noch nichts vorhat (oder seine Planungen nochmal ändern kann), sollte es wagen und sein Löwen-Wissen unter Beweis stellen.
Die Abteilung Vereinsgeschichte freut sich natürlich auch über “Ersttäter”.

Auf der Homepage des Vereins heißt es dazu:
Pub Quiz des TSV 1860 zieht vorübergehend um
Fünf Mal fand das Pub Quiz des TSV 1860 im RiffRaff statt. Die Kult-Kneipe hat am 7.10. ihre Pforten geschlossen.
Deswegen weicht das von der Abteilung Vereinsgeschichte organisierte Pub Quiz für die nächste Ausgabe am Mittwoch, 29. November 2023 um 20 Uhr einmal aus:
Und zwar im „Löwenstüberl“ am Trainingsgelände in der Grünwalder Str. 114,  81547 München.
Der TSV 1860 ist einer der traditionsreichsten Sportvereine Deutschlands und blickt auf eine sehr bewegte Geschichte zurück.
Die Abteilung Vereinsgeschichte will mit dem Pub Quiz Einblicke in die Historie des TSV 1860 unterhaltsam vermitteln.
Unter dem Motto 18 mal 60 werden insgesamt 18 Fragen gestellt, für die die Teams jeweils 60 Sekunden Zeit haben, um sie gemeinsam zu beantworten.
Dass der TSV 1860 weit mehr als ein Fußballverein ist, wird sich auch in den Fragen widerspiegeln.
Der Sieger bekommt eine Urkunde, wer bei einer Schätzfrage am nächsten dran ist, eine Runde Schnaps und für das letztplatzierte Team gibt es einen Trostpreis.
Interessierte können als Team kommen, es besteht aber auch vor Ort die Gelegenheit, spontan Teams zu bilden.
Der Eintritt ist frei, die Abteilung Vereinsgeschichte freut sich aber über Spenden.
Im neuen Jahr kehrt das Pub Quiz dann an seinen etatmäßigen Ort zurück:
Der TSV 1860 hat das RiffRaff übernommen und wird es im Januar unter dem Namen „Bamboleo“ wieder eröffnen.

 

Giesinger Gedanken: Es nervt…

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Tsv 1860 Spvgg Unterhaching Giesinger Gedanken Es Nervt

0:1 gegen die SpVgg Unterhaching – alleine das nervt schon! Noch mehr nervt es jedoch, wie das Ergebnis zustande kam. Man kann der Mannschaft ja noch nicht mal vorwerfen, dass sie es nicht probiert hat, aber diese komplette Unfähigkeit vor dem Tor war frappierend. Was für Chancen will man denn noch, um mal ein Tor zu erzielen?

Nur ein Stürmer im Kader

Bereits beim ersten Blick auf die Aufstellung fiel auf, dass außer Fynn Lakenmacher kein weiterer Stürmer im Kader stand. Klar, Joel Zwarts ist noch immer verletzt und die Herren Bonga und Sulejmani haben im bisherigen Saisonverlauf noch keine Eigenwerbung betrieben. Aber dennoch: Ich persönlich habe absolut kein Verständnis dafür, dass kein zweiter Angreifer im Aufgebot war. Wenn sich die bewährten Kräfte schon seit Wochen nicht mit Ruhm bekleckert haben, wieso setzt man dann nicht mal einen Devin Sür, einen Mansour Ouro-Tagba oder einen Samir Neziri auf die Bank?

Auch die Entscheidung, David Richter zwischen die Pfosten zu stellen, hat sicher nicht jedem gefallen, auch wenn sie aus sportlichen Gründen sicherlich zu verargumentieren war. Aber wieso monologisiert Jacobacci noch vor wenigen Tagen minutenlang, dass Marco Hiller seine Nummer 1 ist, um ihn dann auf die Bank zu setzen? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Wankelmütigkeit in der Mannschaft zu 100 % gut ankommt.

Es nervt: Chancen über Chancen, aber kein Tor

Was soll man zum Spiel selber groß schreiben? Eine tolle Chance in der 1. Minute, dann 25 Minuten offensiver Offenbarungseid und hinten ein dämliches Gegentor. Nach einer halben Stunde besannen sich die Löwen ihrer Stärken, wurden mutiger, erarbeiteten sich Chancen – und vergaben diese mitunter kläglich.  Ob Starke, Schröter oder Greilinger – sie alle ließen hervorragende Möglichkeiten geradezu fahrlässig liegen.

Ist dafür der Trainer verantwortlich zu machen? Es fällt mir schwer darüber zu urteilen, denn so sehr mich der Angsthasenfußball der ersten halben Stunde auch nervte: Dass ein Profi alleine vor dem Torwart versagt oder einen Elfmeter verschießt, kann man dem Übungsleiter nur schwerlich anlasten.

(Noch) keine Trainerdiskussion

Dennoch: Jacobacci hatte sich zu Beginn der Saison 8-10 Spiele Geduld erbeten. Diese sind längst rum, von Konstanz keine Spur und auch die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig. Nach dem peinlichen Pokal-Aus in Pipinsried ist die Niederlage gegen Unterhaching der nächste empfindliche Rückschlag. Und das, obwohl Jacobacci nicht müde wird zu betonen, dass er eine Entwicklung sieht.

Erstaunlich genug, dass es beim TSV 1860 noch keine Trainerdiskussion gibt. Aber wenn das Umfeld so unruhig ist wie bei den Löwen, verschiebt sich der Fokus halt schnell mal auf abseits des Platzes. Und ob man sich eine Trennung von Jacobacci überhaupt leisten könnte, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.

Wie gesagt: Es nervt…

NLZ: TSV 1860 U19 punktet in Mainz – U17 verliert

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Gevorgyan Mike TSV 1860 U19
Doppeltorschütze Mike Gevorgyan (Bild: Sampics Stefan Matzke)

Obwohl die U19 des TSV 1860 am Samstag zweimal in Rückstand geriet, erkämpfte sie sich beim FSV Mainz 05 einen Punkt. Weniger gut lief es hingegen für die U17 – sie verlor trotz zwischenzeitlicher Führung mit 1:2 bei der TSG Hoffenheim.

TSV 1860 U19 punktet beim FSV Mainz 05

68 Minuten lang stand es im Bruchwegstadion 0:0, wobei die Hausherren ein Chancenplus vorweisen konnten, bis die Mainzer ihre Überlegenheit in einen Treffer ummünzen konnten. Wiesnet traf aus 14 Metern zum 1:0 für den FSV Mainz 05 in den von Drobny gehüteten Kasten der Löwen. 1860 zeigte sich jedoch nicht geschockt und kam nur vier Minuten später durch Mike Gevorgyan (siehe Titelbild) per indirekten Freistoß innerhalb des Strafraums zum Ausgleich.

Die Freude währte indes nicht lange, denn nur Sekunden später war es erneut Wiesnet, der den FSV erneut in Front brachte. Doch auch diesmal fand die Elf von Jonas Schittenhelm eine Antwort und glich in der 84. Minute zum 2:2-Endstand aus.

U17 verliert in Hoffenheim

Für die U17 der Löwen reichte es bei der TSG Hoffenheim leider nicht für einen Punktgewinn. Obwohl der türkische U17-Nationalspieler Emre Erdogan die Mannschaft von Felix Hirschnagl in der 27. Minute in Führung gebracht hatte, stand am Ende eine 1:2-Niederlage zu Buche. Lion Wagenbach glich kurz vor der Pause für die Kraichgauer aus (44.), den Siegtreffer für die TSG markierte Jykese Fields in der 60. Minute.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

SZ: Robert Reisinger über das Aus von Marc-Nicolai Pfeifer

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Wie kürzlich bekannt wurde, wird der TSV 1860 München den Vertrag von Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer nicht über das Saisonende hinaus verlängern. In der SZ erklärt Präsident Robert Reisinger nun die Gründe für das Aus von Pfeifer.

SZ: Reisinger über das Aus von Pfeifer

Obwohl in den vergangenen Tagen seitens des Aufsichtsratsvorsitzenden, des Hauptgesellschafters und des neugegründeten Bündnis Zukunft in der Causa Pfeifer massiv Druck auf den Verein und speziell Robert Reisinger ausgeübt worden war, teilte dieser Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer am Freitag Mittag, dass dessen Vertrag beim TSV 1860 nicht über das Saisonende hinaus verlängert wird. Dass dies kein willkürlicher Akt war, wie es manch Medium gerne darstellt, ist klar. Die Gründe für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses legte der Präsident in der SZ dar.

Zwar erkenne er die Erfolge Pfeifers bei der Spinsorenakquise an, so Reisinger, doch gebe es einige “Bereiche, in denen die KGaA in den vergangenen Jahren nicht zu den Ergebnissen gekommen ist, die wir uns im Verein wünschen.”

“Etliche offene Sachverhalte”

Konkret spricht Reisinger Themen wie die Stadionfrage, die Budgetplanung, die Fortührungsprognose, das Nachwuchsleistungszentrum und die Außendarstellung an. Der Vorwurf, Pfeifer habe in diesen Belangen mit zu großer Rücksichtnahme gegenüber der HAM agiert, ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen.

Verständlicherweise stößt dies dem höchsten Repräsentanten des Vereins sauer auf:

“Nach meinem Empfinden sind etliche offene Sachverhalte vor allem deshalb nicht gelöst, weil alle unangenehmen Fragen – als angebliche GeselLschafterthemen deklariert – in die Aufsichtsgremien verlagert werden. Das geht aber nicht. Für mich sind das originäre Managementaufgaben. Das wollen wir als Verein für die Zukunft verändert wissen.”

Unzufriedenheit bezüglich der Fortführungsprognose

Besonders die zweimalige Erhöhung des Budgets der Lizenzspielerabteilung gegen den Willen des e.V. bringt Reisinger in Rage.

“Das in jeder Spielzeit wiederkehrende öffentliche Gezerre um einen angeblich nicht wettbewerbsfähigen Sportetat finde nicht nur ich enervierend. Daran muss und wird sich etwas ändern.”

Auch dieses Argument ist verständlich, wenn man bedenkt, dass die KGaA auf der anderen Seite seit Jahren ihren Verpflichtungen gegenüber dem NLZ nicht nachkommt und der e.V. die anfallenden Kosten übernehmen muss.

Auch in Fragen der Fortführungsprognose habe Pfeifer nicht zur Zufriedenheit und im Sinne des Vereins gewirkt. Diese soll “nach unseren Vorstellungen früher im Jahr zur Verfügung” stehen, so Reisinger. Dies habe “Herr Pfeifer nie geschafft, gehört aber in einer Konstellation, wie wir sie bei 1860 vorfinden, zur Hauptaufgabe eines Finanz-Geschäftsführers.”

Mangelhafte Außendarstellung des TSV 1860

Zu guter Letzt monierte Reisinger auch, dass es Pfeifer nicht gelungen sei, die Außendarstellung des TSV 1860 maßgeblich zu verbessern. Als Beispiele nannte er das Verbot investorenkritischer Utensilien im Grünwalder Stadion sowie die angekündigte (aber nicht durchgeführte) Klage gegen sechzger.de wegen eines Artikels zum Transfersommer 2023.

“Versuche, die Meinungsfreiheit in der Kurve einzuschränken, oder auch Klagedrohungen gegen Fanmagazine finde ich nicht hilfreich”, erklärte Reisinger diesbezüglich.

“1860 ist kein Hire-and-Fire-Klub mehr”

Zu guter Letzt stellte Robert Reisinger noch einmal klar, dass der TSV 1860 Marc-Nicolai Pfeifer keineswegs gekündigt habe, wie es manch Medium seinen Lesern zu vermitteln versuche.

“Der Verein hat sich gegen eine Vertragsverlängerung über den vereinbarten Zeitraum hinaus entschieden. Das ist ein Unterschied.”

Darüber hinaus wies der Präsident darauf hin, dass Pfeifers Tätigkeit an der Grünwalder Straße keineswegs ungewöhnlich kurz gewesen sei – im Gegenteil:

“Die durchschnittliche Verweildauer im Management von Profifußballvereinen liegt laut Statistik unter vier Jahren. Der TSV 1860 München ist kein Hire-and-Fire-Klub mehr wie noch vor dem Neuanfang im Sommer 2017. Das hatten wir als Präsidium versprochen und auch eingelöst.”

Titelbild: TSV 1860 München e.V.

Bittere Pille gegen Haching: Löwen verlieren 0:1

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Bittere Pille Haching
Bittere Pille Haching

Nichts wurde es mit dem Start einer Serie. Die Löwen mussten sich nach dem Auswärtssieg in Sarbrücken zu Hause gegen die SpVgg Unterhaching mit 0:1 geschlagen geben. Die erste Überraschung stand in Form von Richter zwischen den Pfosten. Noch letzte Woche hatte Maurizio Jacobacci Hiller zur klaren Nummer eins ernannt. Doch was bedeutet es schon eine Identifikationsfigur auf die Bank zu setzen…

Löwen ideenlos – Haching effizient

Das Spiel begann im ausverkauften Grünwalder Stadion wie erwartet sehr taktisch geprägt. Beide Seiten wollten kein Gegentor kasssieren. Die Löwen waren in der Offensive viel zu ideenlos. Der Spielaufbau dauerte viel zu lange und so biss man sich an der Defensive der Gäste die Zähne aus. Wenn man denn überhaupt in die Box kam. Besser machten es die Hachinger die ihre erste und einzige Chance im ersten Durchgang verwerteten. Nach einem irgendwie über den eigenen Kopf geflankten Ball stieg Ex-Löwe Fetsch höher als Greilinger und köpfte über Richter hinweg zum 0:1 ein.

Steigerung vor der Pause

In der letzten Viertelstunde vor der Pause hatten die Löwen dann mehr vom Spiel und auch Chancen auf den Ausgleich. Starke traf erst nur das Außennetz und scheiterte dann mit einem Fernschuss am Keeper. Dann hatte Schröter nach einem Patzer des Haching Keepers das 1:1 auf dem Fuß. Doch sein Abschluss wurde von der vielbeinigen Gästeabwehr geklärt. So ging es mit dem 0:1 in die Pause.

Löwen kommen druckvoll aus der Kabine

Mit zwei Chancen für Sechzig begann der zweite Durchgang. Beide Teams begannen unverändert, Haching konzentrierte sich auf die Defensive, die Löwen übernahmen sofort die Regie. Erneut Schröter scheiterte mit einer guten Möglichkeit, doch die Hausherren blieben am Drücker. Bei leichtem Schneetreiben schien der Ausgleich in der Luft zu liegen. Dann hätte ein Querschläger den Gästen fast das 0:2 beschert. Auch stimmungstechnisch hatten die Löwen gegen 1.500 Vorstädter klar die Oberhand.

Schröter vergibt einen Strafstoß

Nach einer guten Stunde gab es nach einer dummen Abwehraktion der Gäste Straftstoß für die Löwen und keine Diskussionen auf dem Feld. Schröter trat an, doch er scheiterte an einer starken Parade des Hachinger Keepers – auch das noch. Fast schon symptomatisch für das Löwenspiel. Wenns eh nicht läuft fehlt auch noch das Glück. Und es sollte noch schlimmer kommen. Kurz darauf sah Glück die Ampelkarte – eine Fehlentscheidung wie die Fernsehbilder später zeigten.

Haching schindet Zeit – Löwen glücklos

So ging es in Untrerzahl in die letzten 20 Minuten. Die Löwen rannten weiter an, doch es fehlte gleich in doppelter Hinsicht Glück. Im Abschluss und in der Defensive. Haching verzögerte die Zeit und blieb nach jedem Zweikampf in Sterbender-Schwan-Manier liegen. Die Sechzger waren bemüht und drückten auf den Ausgleich. Doch dieser wollte trotz guter Chancen nicht fallen. Das Spiel im Detail zum Nachlesen gibt es hier in unserem Live-Ticker. So müssen die Löwen eine weitere bittere Pille schlucken und die Gäste nahmen trotz ausgelassener Chancen bei Kontern in der Schlussphase sehr glückliche drei Punkte und einen 0:1-Sieg mit nach Hause. Die Löwen waren bemüht, kämpften im Giesinger Schneetreiben, ließen aber vor dem Tor einfach zu viel liegen.

Liveticker: TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching (16.Spieltag)

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Sechzger.de.liveticker.3.liga.16.spieltag.tsv.1860.münchen.unterhaching

Herzlich willkommen zum Liveticker

am 16.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SpVgg Unterhaching!

Die Löwen wollen das bittere Ausscheiden im Toto-Pokal möglichst schnell vergessen lassen. Am besten geht das natürlich mit einem Heimsieg im Duell mit der SpVgg Unterhaching. Damit würden die Löwen die heutigen Gäste auch in der Tabelle überholen. Klappt es mit drei Punkten oder bleibt Unterhaching in der 3.Liga vor dem TSV 1860 München?

0 1 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Richter – Glück, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger (77. Vrenezi) –  Starke, Rieder – Schröter, Zejnullahu Ludewig (61. Guttau)- Lakenmacher

Bank:
Hiller (TW), Kurt, Guttau, Vrenezi, Kloss, Cocic, Tarnat, Steinhart, Frey

Tore:
0:1 Fetsch (21. Minute)

Gelb-Rot:
Glück (65. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen: Joel Zwarts (Adduktorenverletzung), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle bei der SpVgg Unterhaching: Viktor Zentrich, Boipelo Mashigo, Maurice Krattenmacher, Benedikt Bauer, Timon Obermeier

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat hat bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung muss der Kapitän also ein Spiel aussetzen. Leroy Kwadwo, Tim Rieder und Julian Guttau stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Die Partie wird zudem vom BR im Free-TV übertragen, MagentaSport ist natürlich ebenfalls wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

KGaA legt Widerspruch gegen “Wir sind der Verein” Marke ein

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

“Wir sind der Verein” ist der Slogan des TSV 1860 München e.V. Entsprechend ist er auch auf den meisten Kleidungsstücken und sonstigen Artikeln im Onlineshop zu sehen. Doch das könnte sich ändern – gegen die eingetragene Marke hat die KGaA Widerspruch eingelegt.

Widerspruchsverfahren gegen “Wir sind der Verein” läuft

Unter dem Titel “Wer ist der Verein?” veröffentlichte SZ-Redakteur Markus Schäflein am heutigen Freitag einen Kommentar. Darin geht es um den Streit zwischen den beiden Gesellschaftern beim TSV 1860 München, der HAM und dem e.V. Neben vielen bekannten Details gibt es auch eine neue Angelegenheit. Demnach hat die KGaA Widerspruch gegen die eingetragene Marke “Wir sind der Verein” eingelegt.

Tatsächlich kann dies für jedermann zugänglich auf der Homepage des Deutschen Patent- und Markenamtes eingesehen werden. Dort ist die angesprochene Marke unter der Nummer 302022117083 registriert. Einsehbar ist zudem, auf welcher Basis Einspruch erhoben wurde. Die Ähnlichkeit zum bekannten Löwen-Wappen ist demnach Gegenstand der Untersuchungen. Bereits seit August wird der Widerspruch behandelt, veröffentlicht wurde die Meldung Ende September auf der Homepage des Amtes.

Vertreten wird die KGaA dabei von Dr. Alexander Bayer von der Kanzlei Preu Bohlig & Partner. Diese ist Teil des Bündnis Zukunft. Das Bündnis hat am kommenden Dienstagvormittag zu einem Pressetermin eingeladen und stellt sich erstmal sowie die Beweggründe vor.

Hasan Ismaik mit weiterem Angriff auf 50+1 Regel?

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Die Fronten zwischen den beiden Gesellschaftern beim TSV 1860 München sind verhärtet wie nie. Während Hasan Ismaik einmal mehr seine klare Haltung zur 50+1 Regel im deutschen Fußball zum Ausdruck bringt, droht sich die finale Abstimmung darüber zu verschieben. Eine Münchner Zeitung fordert derweil die Trennung der beiden Gesellschafter bei den Löwen.

Ismaik sieht Reisinger nicht auf Augenhöhe – Angriff auf 50+1?

Weiterhin beschäftigt die Löwenfans vor allem die Vereinspolitik, das morgige Spiel gegen die SpVgg Unterhaching (14 Uhr, sechzger.de Liveticker) dominiert die Schlagzeilen nur am Rande. Vor allem der in der Welt erschienene Artikel “Die schmutzige Akte 1860 München” steht im Fokus der Diskussion. So forderte Aufsichtsratsvorsitzender Saki Stimoniaris darin den Rücktritt von Robert Reisinger aus diesem Gremium aufgrund mangelnder Integrität. Der Präsident hat allerdings ohnehin schon von sich seinen Platz geräumt, mit Thomas Probst steht zudem bereits ein Nachfolger fest.

Noch einen Schritt weiter ging Hasan Ismaik, der dem Blatt mitteilte, Präsident Robert Reisinger nicht mit sich auf Augenhöhe zu sehen. Reisinger sei “lediglich der eingesetzte
Vertreter der e. V.-Mitglieder“. Wie ist diese Aussage zu verstehen? Sind Ismaiks Logik zufolge also die Gespräche mit allen 26.000 Mitgliedern des Vereins zu führen? Oder soll dies einfach nur bekräftigen, dass der Mehrheitsgesellschafter die 50+1-Regel nach wie vor nicht akzeptiert?

Immer wieder hatten sich Löwenfans zudem gewünscht, Ismaik und Reisinger mögen sich an einen Tisch setzen und Gespräche direkt miteinander führen. Aus dem Artikel in der Welt geht einmal mehr klar hervor, dass solch ein Wunsch aufgrund der fehlenden Bereitschaft von Hasan Ismaik nicht erfüllbar ist.

Befangenheitsprüfung dauert an

Apropos 50+1: Ende September hatte Hasan Ismaik das gesamte Interesse von Fußball-Deutschland auf sich gezogen. Er beantragte beim Bundeskartellamt eine Befangenheitsprüfung gegen einen Fan von Eintracht Frankfurt. Die von der DFL geplante finale Abstimmung über die 50+1 Regel wurde daraufhin auf Anfang Dezember verschoben. Der Termin dürfte allerdings ins Wanken geraten. Auf Anfrage von sechzger.de teilte das Bundeskartellamt mit, dass die Befangenheitsprüfung derzeit noch laufe. Unklar sei zudem, wann das Verfahren abgeschlossen werden kann. Ob die DFL die Abstimmung bereits ein weiteres Mal verschoben hat, ist unklar – eine entsprechende Anfrage blieb bislang unbeantwortet.

merkur mit klarer Botschaft: “größtes Missverständnis beenden”

Große Chancen werden Ismaik allerdings nicht eingeräumt, dass die Prüfung der 50+1 Regel noch einmal neu aufgerollt wird. So dürfte es lediglich eine Frage der Zeit sein, bis die Abstimmung durchgeführt werden kann. Es wird mit einer Mehrheit unter den 36 Profivereinen der 1. und 2.Bundesliga gerechnet, die der Gültigkeit der Regel zustimmen. Auswirkungen auf den TSV 1860 München? Bis dato unklar, es dürfte jedoch die Position des e.V. noch einmal deutlich stärken.

Wie soll es nun aber weitergehen an der Grünwalder Straße? Wie ist der seit Jahren schwelende Konflikt zu lösen? Ulli Kellner, Redakteur beim merkur, wird in seinen heutigen Ausführungen deutlich – und fordert unmissverständlich die Trennung von Hasan Ismaik.

Der Ausgang des emotionalen Duells? Komplett offen! Sicher scheint nur, dass dieses Endspiel kurzfristig keinen Gewinner hervorbringen wird. Um Schaden von der Marke TSV 1860 abzuwenden, sollten sich beide Seiten auf einen Spielabbruch einigen, sich die Hand geben und das größte Missverständnis in der Geschichte des Traditionsvereins beenden, indem die völlig enthemmten Gegner wenigstens professionell auseinandergehen.