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Sechzig um Sieben: Präsidium veröffentlicht Weihnachtsbrief

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Sechzig um Sieben, heute über den Weihnachtsbrief, den das Präsidium des TSV 1860 veröffentlicht hat, dem Jahresrückblick von Stefan Kranzberg, neuen Pyro-Strafen für die Löwen und mehr.

Präsidium veröffentlicht Weihnachtsbrief

Das Präsidium des TSV 1860 hat das Jahr 2022 mit einem Weihnachtsbrief abgeschlossen. In dem Schreiben widmen sich Robert Reisinger, Hans Sitzberger und Heinz Schmidt allen Aktiven rund um den TSV 1860, der UNESCO sowie den “Internet-Maulhelden”. Den Weihnachtsbrief des Präsidiums findet ihr hier.

Jahresrückblick von Stefan Kranzberg

“Es ist mit Dir nicht immer leicht…” Diese Zeile aus dem Lustfinger-Klassiker “Löwenmut” trifft einfach immer und immer wieder auf die Löwen zu. Sechzger.de-Reporter Stefan Kranzberg hat sein persönliches Resümee aus dem Jahr 2022 gezogen. Er blickt zurück auf sein Highlight des Jahres, das Spiel des Jahres, den Spieler des Jahres und mehr. Unterlegt hat Stefan seinen Rückblick mit sehenswerten Videos. Klickt euch rein!

Neue Pyro-Strafen gegen die KGaA

Die KGaA des TSV 1860 München bekommt erneut Rechnungen vom DFB – es handelt sich um die Strafzahlungen hinsichtlich weiterer Pyro-Vergehen rund um die Spiele gegen Elversberg und Essen. Das Strafen-System sieht mittlerweile eine Bestrafung pro eingesetztem Gegenstand vor. In Elversberg zählte der DFB 28 solcher strafbaren Objekte, hinzu kommen mindestens sechs geworfene Getränkebecher. Im Heimspiel gegen Essen wiederum kamen mindestens 48 Fackeln oder Rauchbomben zum Einsatz. Es werden daher insgesamt 28.400€ fällig. Auch die Essener müssen nach ihrem feurigen Gastspiel in München blechen: knapp 9.000 Euro werden hier fällig.

Gestern vor 4 Jahren: Heimsieg gegen Lautern

Zum Abschluss eines großartigen Jahres, in dem – nach dem Doppelabstieg 2017 – Sechzig durch die Rückkehr in Sechzgerstadion, die fortgesetzte Rückbesinnung auf alte Werte und den sofortigen Wiederaufstieg aus der Regionalliga Bayern, seinen Fans viel Freude bereitet hatte, pilgerten natürlich auch zwei Tage vor dem Weihnachtsfest die üblichen 15.000 Anhänger ins Stadion, um ihre Löwen nochmal zum Sieg zu brüllen. Beim 2:1-Sieg gegen die Roten Teufel trafen Efkan Bekiroglu und Quirin Moll bei winterlichen Verhältnissen für die Löwen.

 

Weitere Geldstrafe wegen Pyrotechnik für den TSV 1860 München

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TSV 1860 München RWE Rot Weiss Essen 20221114 (124) Pyrotechnik Westkurve

Bereits gestern erhielt der TSV 1860 München eine Geldstrafe für den Einsatz von Pyrotechnik. Nun kommen zwei weitere Vorfälle hinzu.

Pyrotechnik beim TSV 1860 gegen Elversberg und Essen: 28.400€

Für den Einsatz von Bengalos und Rauchbomben haben die Löwen nun in zwei weiteren Fällen eine Geldstrafe kassiert. Konkret betroffen sind die Spiele auswärts in Elversberg sowie im Grünwalder Stradion gegen Rot-Weiß Essen, bei denen jeweils im Bliock des TSV 1860 München Pyrotechnik gezündet wurde. Das Strafensystem sieht mittlerweile eine Bestrafung pro eingesetztem Gegenstand vor. In Elversberg zählte der DFB 28 solcher strafbaren Objekte, hinzu kommen mindestens sechs geworfene Getränkebecher. Im Heimspiel gegen Essen wiederum kamen mindestens 48 Fackeln oder Rauchbomben zum Einsatz. Insgesamt werden daher 28.400€ fällig. RWE muss für Pyrotechnik im Gästeblock des Sechzgerstadions knapp 9.000€ an den DFB überweisen.

Bereits sieben Vorfälle wurden durch den DFB geahndet und mit einer Geldstrafe belegt. In der 3.Liga führen die Löwen die Strafentabelle mit nun 37.500€ mit großem Abstand an. Auf Platz zwei liegt Aufsteiger Rot-Weiß Essen mit 25.000€, dahinter folgt Halle mit knapp 18.000€.

Auch für das Auswärtsspiel in Freiburg dürfte noch eine Strafe folgen. Während die Heimseite das Spiel mit einem sehenswerten Intro inklusive Feuerwerk hinter der Tribüne einleitete, wurde im Gästeblock auf Seiten des TSV 1860 München während der gesamten 90 Minuten immer wieder Pyrotechnik eingesetzt.

1860-Präsidium veröffentlicht Weihnachtsbrief

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Präsidium MV 2022 1860 reisinger schmidt sitzberger zukunft
Das frisch im Amt bestätigte Präsidium

Das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. um Präsident Robert Reisinger und seine Vizes Heinz Schmidt und Hans Sitzberger hat den Weihnachtsbrief des e.V. für 2022 veröffentlicht.

Lob an die Ehrenamtlichen, Schelte für “Maulhelden”

Neben großem Dank an alle beim TSV 1860 aktiven – seien es Trainer, Angestellte, Sportler oder Ehrenamtliche sowie Mitglieder – lobte das Präsidium in seinem Weihnachtsbrief auch die hohe Mitgliederzahl (über 24.000) und erwähnte den hohen Stellenwert von Sportvereinen für die UNESCO.

Viele Menschen in den Abteilungen und unter unseren Förderinnen und Förderern packen tagtäglich und ganz selbstverständlich bei den Löwen mit an. Sie sind keine Internet-Maulhelden, sondern weben als Mitglieder im realen Leben uneigennützig am grün-goldenen und weiß-blauen Netz, das unseren Verein verbindet und zusammenhält.

Für die Online-Kommentatoren verschiedener Blogs hatte das Präsidium auch noch eine besondere Nachricht parat: die vielen ehrenamtlich engagierten Mitglieder seien das, was den Verein ausmache und nicht die Internet-Maulhelden.

WEIHNACHTSBRIEF 2022, PRÄSIDIUM

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Ehrenamtliche, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Förderinnen und Förderer,

vielen DANK für Euren Einsatz während des vergangenen Jahres im Zeichen des Löwen. Ob als ehrenamtliche Übungsleiter, Ausbilder und Funktionäre in den Amateur-Abteilungen, als haupt- und nebenberuflich Beschäftigte auf der Geschäftsstelle, als Sportlerinnen und Sportler oder als fördernde Mitglieder – Eure Leidenschaft, Euer Engagement, Eure Kreativität und Eure Innovationskraft machen unseren Verein bedeutsam.

In Deutschland gibt es in Summe rund 90.000 Sportvereine mit 27.8 Millionen Mitgliedern. Unserer hat im Herbst diesen Jahres erstmals in seiner langen Geschichte die Schwelle von 24.000 Mitgliedern überschritten. Die Löwen zählen heute zu den 30 mitgliederstärksten deutschen Sportvereinen. Beim TSV München von 1860 treiben wir zusammen Sport, fiebern als Fans mit, schaffen soziale Räume, sorgen für vielfältige Angebote in allen Altersstufen, fördern die Persönlichkeitsentwicklung und pflegen unsere Vereinskultur. Kurzum: Wir tragen zum Gemeinwohl in unserer Gesellschaft bei.

Seit dem vergangenem Jahr führt die Deutsche UNESCO-Kommission die „Gemeinwohlorientierte Sportvereinskultur“ im bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Sportvereine und ihr mitgliederbasiertes Vereinswesen gelten als kulturell bedeutsames und besonders schützenswertes Gut. Das Expertenkomitee beschreibt Sportvereine als „Lernort für gesellschaftliche Wertevermittlung“. Nach Ansicht des Sachverständigenrats prägen sie das gesellschaftliche Leben in Deutschland und bieten vielfältige Möglichkeiten der Partizipation und der zivilgesellschaftlichen Teilhabe, die Angebote des öffentlichen Bildungssystems ergänzen.

Mehr als 200 Jahre reichen die Anfänge des Sportvereinswesens zurück. Fast schon so lang ist auch der TSV München von 1860 ein aktiver Teil davon. Wörtlich heißt es bei der UNESCO: „Zur traditionellen Sportvereinskultur gehören regelmäßig stattfindende Mitgliederversammlungen, Umzüge, Sport- und Vereinsbälle, Sportfeste mit benachbarten Vereinen oder die Beteiligung an Straßenfesten. Hinzu kommt die wachsende Fankultur in vielen Sportarten. Auch die Zuwanderung hat einen wichtigen Beitrag zur Lebendigkeit des Sportvereinswesens in Deutschland und zum gegenseitigen interkulturellen Verständnis beigetragen.“

Die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes ist eine Auszeichnung für uns alle. Viele Menschen in den Abteilungen und unter unseren Förderinnen und Förderern packen tagtäglich und ganz selbstverständlich bei den Löwen mit an. Sie sind keine Internet-Maulhelden, sondern weben als Mitglieder im realen Leben uneigennützig am grün-goldenen und weiß-blauen Netz, das unseren Verein verbindet und zusammenhält.

Allen Löwinnen und Löwen mit ihren Familien und Freunden wünschen wir ein angenehmes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und Gesundheit.

Wir sind der Verein!

Ihre Robert Reisinger, Heinz Schmidt und Hans Sitzberger

Stefan Kranzberg: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860

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TSV 1860 Erzgebirge Aue
Wo scheint die Sonne Tag und Nacht?

“Es ist mit Dir nicht immer leicht…” Diese Zeile aus dem Lustfinger-Klassiker “Löwenmut” trifft einfach immer und immer wieder auf die Löwen zu. Nachdem die Vorsaison immerhin mit Platz 4 abgeschlossen werden konnte, wurde die Mannschaft von Michael Köllner zur neuen Spielzeit nominell signifikant verstärkt. Der Saisonstart gelang phänomenal, in den letzten Wochen vor der WM-Pause enttäuschten die Löwen aber des Öfteren. Aber Sechzig ist ja nicht nur auf dem Platz… Mein Rückblick aufs Jahr 2022 mit dem TSV 1860!

Stefan Kranzberg: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860

Was war dein Highlight des Jahres 2022 rund um den TSV 1860 München?

Generell eigentlich jedes Heimspiel im Grünwalder Stadion vor ausverkauftem Haus. Das ganze Drumherum erfüllt mich jedes Mal wieder mit einer riesigen Freude.

Abseits vom Fußball ist sicher die Entwicklung des Vereins sehr positiv zu erwähnen. Der Mitgliederstand hat eine Rekordzahl erreicht und auch im Breitensport präsentieren sich die Löwen prächtig.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Sicher das Pokalspiel gegen Borussia Dortmund im Sechzgerstadion. Freitag Abend, Flutlicht, volle Hütte, attraktiver Gegner – was will man mehr? Ich hatte mir extra schon ab Mittag frei genommen, um möglichst früh in Giesing sein zu können und meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Schon vor dem Match war das alles so genial, dass ich immer wieder gerne daran zurückdenke. Auch im Stadion war die Atmosphäre sensationell, beide Fangruppen haben für einen denkwürdigen Abend gesorgt. Nach dem Spiel ging es genau so weiter, sodass ich nachts megaglücklich ins Bett gefallen bin. Dass die Löwen auf dem Platz nicht den Hauch einer Chance hatten: geschenkt!

Und ja, gegen Rot-Weiss Essen wars auch ganz nett – siehe oben!

Bär vs Morgalla & Bär vs Skenderovic

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Schwierig. Wenn man nur die Rückrunde der Vorsaison betrachtet, dann natürlich Marcel Bär. Da der aber ja fast die komplette Vorrunde der laufenden Spielzeit ausgefallen ist und nach seiner Rückkehr noch nicht wieder der alte war, fällt es mir schwer, ihn zu nennen. Insofern geht meine Stimme an Leandro Morgalla, weil ich es ungemein beendruckend finde, wie der Bursche auftritt, in der Abwehr seinen Mann steht, das Spiel ankurbelt und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Das schönste Tor hat vermutlich Marcel Bär gegen den BVB II erzielt, in besonderer Erinnerung blieb mir jedoch der Siegtreffer von Meris Skenderovic beim SC Verl. Diese Traumflanke von Lannert, der Kopfball von Mero und die Komplettekstase in der Nachspielzeit. Da war die Welt noch in Ordnung…

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Natürlich ganz besonders die Ausbootung von sechzger.de bezüglich der Löwenrunde und der Akkreditierung bei Heimspielen. Das Ganze hatte aber ja schon früher begonnen, als die KGaA uns die Nutzung des Wappens im Zuge der Berichterstattung nicht gewährte. Wenn man ein wenig hinter die Kulissen blickt, verwundert einen das zwar nicht wirklich, schmerzen tut es aber doch.

Geht da noch was in Sachen Aufstieg?

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2023 ändern?

Es wäre schön, wenn Menschen, die bei 1860 gar kein Amt innehaben, in Zukunft weniger Macht hätten.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2023: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Wenn der Re-Start gegen Mannheim, Zwickau und Dresden gelingt und man da mindestens sechs Punkte holt, ist noch alles drin. Ich hoffe natürlich auf den Aufstieg, die letzten Eindrücke vor der Winterpause lassen mich jedoch zweifeln. Das war teilweise schon erschreckend, was da abgeliefert wurde und auch der Trainer erschien mir zuletzt mitunter ziemlich rat- und planlos.

Heute vor vier Jahren: 1860-Kaiserslautern (fast) unter dem Christbaum

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Zu einem außergewöhnlich späten Zeitpunkt im Jahr empfing – heute vor vier Jahren – der TSV 1860 den 1. FC Kaiserslautern. Das letzte Spiel des Jahres war gleichzeitig der Rückrundenauftakt der Premierensaison der Löwen in der 3. Liga. Das Hinspiel Ende Juli hatte Sechzig als frisch gebackener und umjubelter Aufsteiger gegen den – erstmals in die Drittklassigkeit gestürzten – Absteiger vor 42.000 Zuschauern auf dem Betzenberg unglücklich kurz vor Schluss mit 0:1 verloren.

Kaiserslautern hinter den eigenen Ansprüchen

Vor dem 20. Spieltag fanden sich beide Teams im Mittelfeld der Tabelle wieder. Für die von Daniel Bierofka trainierten Löwen waren die mit fünf Siegen und acht Unentschieden erzielten 23 Punkte und Platz 12 durchaus respektabel. Allerdings hatte man sonntags zuvor – ebenfalls auf Giesings Höhen – eine bittere 1:3-Niederlage gegen Carl-Zeiss Jena hinnehmen müssen.  Für die Pfälzer, deren Bilanz einen Sieg mehr und ein Unentschieden weniger als die Löwen, und damit 25 Punkte und den 10. Rang aufwies, war dies deutlich zu wenig. Die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga war das klare Saisonziel bei den Roten Teufeln gewesen.

Der LÖWENBOMBER mit einem durchaus wichtigen Hinweis an diesem Wintertag

Natürlich 15.000 auf Giesings Höhen

Zum Abschluss eines großartigen Jahres, in dem – nach dem Doppelabstieg 2017 – Sechzig durch die Rückkehr in Sechzgerstadion, die fortgesetzte Rückbesinnung auf alte Werte und den sofortigen Wiederaufstieg aus der Regionalliga Bayern, seinen Fans viel Freude bereitet hatte, pilgerten natürlich auch zwei Tage vor dem Weihnachtsfest die üblichen 15.000 Anhänger ins Stadion, um ihre Löwen nochmal zum Sieg zu brüllen. Trotz Glatteis und winterlichen Verhältnissen.

Löwen wollen siegreichen Jahresabschluss

Und das Team um Kapitän Sascha Mölders legte gleich engagiert los und erspielte sich zahlreiche Chancen – allerdings ohne ausreichende Präzision im Abschluss. Umgekehrt hatten die Löwen Glück, als ein Schuss von Jenek Sternberg nach einer knappen halben Stunde gegen den Pfosten des von Marco Hiller bewachten Tores klatschte. Jener Sternberg musste dann kurz vor der Pause frühzeitig das Feld mit einer Ampelkarte verlassen, nachdem er zweimal Stefan Lex überhart gefoult hatte.

Molls Siegtor kurz vor Schluss

Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff setzte 1860 seinen personellen Vorteil auf dem Feld in Zählbares um: Efkan Bekiroglu traf mit einem beherzten Schuss aus 23 Metern ins rechte Eck. Die Euphorie auf den Rängen währte genau 13 Minuten. Dann zeigte Kaiserslauterns Timmy Thiele eine starke Reaktion und erzielte nach einer Ecke, die Marco Hiller noch pariert hatte, per Kopf den Ausgleich. Sechzig nun verunsichert, der FCK sogar mit der Chance zur Führung. Letztlich wurde die Partie dann durch eine Standardsituation entschieden: Eine Steinhart-Freistoßhereingabe versuchte der zur Pause für Daniel Wein eingewechselte Romualt Lacazette zu verwerten. Kaiserlauterns Goalie Hesl konnte abwehren, Quirin Moll bedankte sich mit einem Abstauber (85.) – und Giesing kochte.

Abschied von einem großartigen Jahr 2018: Spieler & Fans

1860 & Kaiserslautern bleiben in der 3. Liga

Sechzig überwinterte auf einem einstelligen Tabellenplatz, schien im Frühjahr bereits gerettet, brachte sich dann mit fünf Niederlagen in Serie nochmal in akute Abstigsgefahr, um am Saisonende dann noch den 12. Platz zu erreichen. Und Kaiserslautern? Den eigenen Ambitionen wurden das Team von Sascha Hildmann (der kurz vor dem hier besprochenen Duell erst Michael Frontzeck auf der Bank beerbt hatte) in dieser Saison nie gerecht. Allerdings hatte man mit dem Abstiegskampf auch nichts zu tun. Am Ende stand ein 9. Rang in der 3. Liga

Sechzig um sieben: Die Gerüchteküche bei 1860 nimmt den Betrieb auf

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Nach den drei Testpielen des TSV 1860 München verfestigen sich erste Erkenntnisse, was den Kader für die Rückrunde angeht. Die Löwen sollen wohl mindestens eine Verstärkung bekommen und drei Profis sollen sich wohl ein neues Betätigungsfeld suchen. Unter diesen Bedingungen ist es keine Überraschung, dass die Gerüchteküche bei 1860 langsam den Betrieb aufnimmt.

Transferfenster öffnet sich bald – Gerüchteküche bei 1860 kommt in Fahrt

Ab dem 01.01. dürfen die Vereine neue Spieler unter Vertrag nehmen und nicht mehr erwünschte oder benötigte Spieler an andere Clubs abgeben. Trainer Michael Köllner deutete mehrmals an, dass er mindestens einen Spitzenspieler für die Rückrunde als Verstärkung wünscht. Der Merkur hat erfahren, dass Sponsoren einen Budgetnachschlag in sechsstelliger Höhe bereitstellen wollen, um Köllner nach der Transferoffensive im Sommer auch im Winter einen weiteren Wunschspieler unter den Christbaum zu legen. Nachdem der Transfer von Lukas Rupp wohl an den dessen Gehaltsforderungen gescheitert ist, nennt der Münchner Wochenanzeiger sechs mögliche Kandidaten für das Mittelfeld. Das Blatt hält Kammerbauer, Mörschel, Klingenburg, Cigerci, Stendera und Didavi für realistische Kandidaten, um das Mittelfeld der Löwen zu verstärken.

Drei mögliche Abgänge

Die Gerüchteküche bei 1860 beschäftigt sich auch mit potentiellen Abgängen. Hier verdichten sich die Anzeichen, dass Quirin Moll, Marius Willsch und Lorenz Knöferl Giesing verlassen sollen. Interessant wird sein, ob besonders Moll und Willsch aufgrund mangelnder Spielpraxis neue Arbeitgeber zu ähnlichen Bezügen wie bei 1860 finden oder doch das Ende ihrer Verträge absitzen (müssen). Auch Kevin Goden wird immer wieder als möglicher Abgang genannt. Obwohl er bei den Amateuren überzeugt und es auf 14 Scorerpunkte brachte, werden ihm wohl keine Chancen mehr bei den Profis eingeräumt. Bleibt Goden also bei der U21 oder bekommt ein attraktives Angebot aus der dritten Liga?

Schmankerl aus den 30er-Jahren

Michael Stoffl recherchierte im Kölner Stadtarchiv und entdeckte erstaunliche Geschichten über zurückgelassene Fahnen und Schwarzmarkthandel bei Löwenspielen zum Schmunzeln.

6.300 € Strafe für 1860

Die durchaus beeindruckende Choreo vor dem DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund hat eine Strafe in Höhe von 6.300 € zur Folge. 2.100 € davon können die Löwen für gewaltpräventive Maßnahmen ausgeben. Damit rückt Sechzig in der Strafentabelle auf Rang 6 vor. Wie in der richtigen Tabelle

News aus der dritten Liga

Dynamo Dresden mit 2:2 gegen Sampdoria Genua

Im Trainingslager von Belek ließ Dynamo Dresden im Testspiel gegen Sampdoria Genau aufhorchen. Nach einem 2:0 Rückstand konnten die Dresdner gegen den Serie-A-Club noch ausgleichen und den Italienern ein 2:2 abtrotzen.

Weitere Testpielergebnisse von Drittligisten

Wehen Wiesbaden – Waldhof Mannheim 2:0

FC Ingolstadt  – 1. FC Heidenheim 0:1

1. FC Magdeburg  – FSV Zwickau 2:3

VfL Bochum – SC Verl 0:2

FC Metz – SV Elversberg 2:1

1. FC Köln – SV Meppen 1:0

Verl: Cyrill Akono vor Wechsel nach Dortmund

Der 22-jährige Stürmer äußerte sich sehr positiv, was einen Wechsel zum BVB II angeht. Es sei zwar noch nichts unterschrieben, aber er “gehe davon aus, dass es mit dem Wechsel klappt.” In dieser Saison brachte es Akono auf vier Tore und eine Vorlage für den SC Verl.

Damit habt Ihr ein letztes Mal in 2022 von mir erfahren, was rund um die Löwen und die dritte Liga so läuft. Ich danke Euch, dass Ihr den größten aller Vereine bei uns verfolgt! Ich hoffe, Ihr bleibt uns auch 2023 gewogen. Frohes Fest, guten Rutsch und blau bleiben!

Pyroshow im DFB-Pokal: Geldstrafe für den TSV 1860

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TSV 1860 BVB Borussia Dortmund DFB Pokal Grünwalder Stadion Saisonrückblick

Da waren die Damen und Herren aber lange mit dem Zählen beschäftigt… Knapp ein halbes Jahr nach dem Pokalspiel gegen Borussia Dortmund verhängte der DFB nun eine Geldstrafe gegen den TSV 1860 München.

Geldstrafe für den TSV 1860

“Mindestens 18 bengalische Fackeln und Blinker” will der DFB am 29.07. in der Westkurve gesehen haben und belegte die Löwen nun mit einer Strafe in Höhe von 6.300 Euro. Davon kann der TSV 1860 immerhin 2.100 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dies muss dem DFB bis zum 30. April 2023 nachgewiesen werden.

Zur Fotogalerie des Pokalspiels gegen den BVB geht es HIER!

Gastartikel Michael Stoffl: Fundstück der Woche

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Michael Stoffl Flagge Titelbild

Kurz vor Weihnachten haben wir noch ein Schmankerl aus der Historie unseres geliebten Vereins für Euch. Unser Leser Michael Stoffl („In 90 Minuten um die Welt“) ließ uns einen überaus interessanten Artikel zu Geschehnissen in den Jahren 1931 und 1933 zukommen, den wir Euch nicht vorenthalten wollen. Viel Spaß beim Lesen!

Gastartikel von Michael Stoffl

Inmitten der Weltwirtschaftskrise erreichte der SV München von 1860 als erste Münchner Mannschaft im Juni 1931 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Im Müngersdorfer Stadion zu Köln dominierte man vor 50.000 Zuschauern die Partie gegen Hertha BSC und lag verdient 2:1 in Führung. In der Schlussphase erzielte Hertha dann zwei klare Abseitstore, die zwar vom Linienrichter angezeigt wurden, aber den Schiedsrichter nicht davon abhielten, die irregulären Treffer anzuerkennen. Und so wurde es nichts mit unserem ersten Meistertitel.

Zum Vereinsjubiläum von Hertha BSC gab es 2017 im Berliner Ephraim-Palais eine sehenswerte Ausstellung unter dem Titel “125 Jahre Hauptstadtfußball”, wo sogar Bewegtbilder vom damaligen Finale zu sehen waren. Die beiden Fehlentscheidungen wurden dabei freilich nicht thematisiert und gekonnt unter den Teppich gekehrt.

Verlust der Vereinsflagge

Bis zu diesem Punkt dürfte die Geschichte zumindest unter historisch interessierten Löwen bekannt sein. Auf eine spannende Randnotiz stieß ich dann erst dieser Tage. Ein Bekannter war neulich zur Recherche im Historischen Archiv in Köln, und alle, die schon einmal Ähnliches unternommen haben, können bestimmt bestätigen, dass man bei der Suche nach der Nadel im Heuhaufen auch mal auf ganz andere interessante Fundstücke stoßen kann.

So etwa ein Schreiben der Fußballabteilung an einen Herrn Zündorf in Köln, der wohl der richtige Ansprechpartner auf Seiten des Veranstalters gewesen sein dürfte (seine Anschrift war vermutlich nur auf dem nicht mehr existenten Briefkuvert vermerkt). Die Löwen mussten die Heimreise nämlich ohne ihre Vereinsflagge antreten, da diese am Tag nach dem Endspiel noch am Masten hing. Und somit wurde mit höflicher Bitte und sportlicher Hochachtung um die Zusendung dieser gebeten – was dann auch erfolgte.

Verlust Vereinsflagge 1931
Gott sei Dank führte der Verlust der Vereinsflagge nicht zur Auflösung von 1860…

Schwarzmarkthandel im Jahr 1933

Stehplatz-Ticket 1933

Zwei Spielzeiten später traten die Löwen erneut in der Hauptkampfbahn des Kölner Stadions an. Am 7. Mai 1933, also nur wenige Wochen nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, erwartete uns dort im Achtelfinale um die Deutsche Fußballmeisterschaft der VfL Benrath aus Düsseldorf. Das Spiel konnte mit 2:0 gewonnen werden. Auch damals blühte schon der Schwarzmarkthandel mit Eintrittskarten – was ja auch nicht verwunderlich ist, wenn die Löwen zu Gast sind. Dem Auszug aus dem damaligen Polizeibericht zufolge wurde bei den Übeltätern von einer strafrechtlichen Verfolgung abgesehen, allerdings wurden diese vorgeladen: “Den drei Beschuldigten ist das Verwerfliche ihres Tuns mündlich vorgehalten worden.”

Sitzplatz-Ticket 1933

Stehplatzkarten kosteten für dieses Spiel 1,- Reichsmark, Sitzplätze 2,- RM (0,70 bzw. 1,60 RM im Vorverkauf). Wieviel die Schwarzmarkthändler verlangten, ist nicht überliefert.

Die Saison 1932/33 endete für 1860 erst im Halbfinale nach einem 0:4 gegen den FC Schalke 04, der sich dann im Endspiel der Fortuna aus Düsseldorf geschlagen geben musste.

Auch im Jahr 1933 florierte der Schwarzmarkt bereits

Bilder: Historisches Archiv Köln

Sechzig um Sieben: TSV 1860 verliert gegen die SpVgg Bayreuth

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Erneut gewinnt Bayreuth gegen den TSV 1860, dieses Mal ging es aber nur um ein Testspiel – also halb so wild. Darüber hinaus gab es den zweiten Teil des Jahresrückblicks und eine Information zum sechzger.de Talk.

Bayreuth gewinnt in Giesing gegen den TSV 1860

Auch das zweite Duell des TSV 1860 München mit der Spielvereinigung aus Bayreuth konnte der Aufsteiger für sich entscheiden. Gestern mittag gewannen die Gäste am Trainingsgelände mit 2:4. Dabei spielten beide Teams erneut im Modus 2×60 Minuten. Die Tore für die Löwen erzielten Verlaat und Vrenezi.

Das Jahr 2022, die Monate April bis Juni

Im zweiten Teil des Jahresrückblicks ging es um die Monate April bis Juni. Gerade im Mai gab es dabei einige Ereignisse, wie zum Beispiel einen weiß-blauen Torschützenkönig oder zahlreiche Neuzugänge. Im Juni kam dann auch noch Joseph Boyamba hinzu. Das zweite Halbjahr folgt noch vor Weihnachten.

Kein sechzger.de Talk in dieser Woche

Es gibt keine weitere Folge des sechzger.de Talks mehr vor Weihnachten, aber die Planungen für den Start in das Jahr 2023 laufen bereits auf Hochtouren. Voraussichtlich in der ersten Kalenderwoche geht dann Folge 87 online.

Rupp-Wechsel wohl vom Tisch

Bernd Winninger hatte vor wenigen Tagen noch einen Blick auf Lukas Rupp geworfen und einen Transfer klar befürwortet. Nun wurden die Verhandlungen wohl aber vorzeitig abgebrochen. Die Gehaltsvorstellungen des 31-Jährigen liegen deutlich über der Obergrenze, die bei den Löwen seit der aktuellen Spielzeit gilt. Damit geht die Suche nach möglichen Verstärkungen erst einmal weiter. Immernoch ein denkbarer Kandidat ist Rene Klingenburg vom 1.FC Kaiserslautern.

News aus der 3.Liga

Mehr Zuschauer: Zwickau macht wichtigen Schritt bei der Nachlizensierung

6.000 Fans im Schnitt erwartet der FSV Zwickau in der Rückrunde 2022/23. Bisher kommen rund 4.800 Zuschauer zu den Schwänen. Allerdings werden 2023 zahlreiche Mannschaften erwartet, die viele Auswärtsfahrer vorweisen können. Dazu zählt neben Dynamo Dresden und Rot-Weiß Essen auch der TSV 1860 München. Entsprechend hat der DFB für diese Argumentation grünes Licht erteilt.

TSV 1860 unterliegt SpVgg Bayreuth mit 2:4

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Analog zum Testspiel bei der TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag duellierte sich der TSV 1860 München heute Nachmittag erneut über insgesamt 120 (2 x 60) Minuten mit dem Drittligakonkurrenten SpVgg Bayreuth. Während es sich am Wochenende beim Gegner allerdings noch um einen ambitionierten Bundesligisten gehandelt hatte, erwarteten die Löwenfans heute Nachmittag eigentlich einen klaren Erfolg der Mannschaft von Michael Köllner.

250 Zuschauer am Dienstag Nachmittag gegen Bayreuth

Wesentlich bessere äußere Bedingungen, als noch am Freitag Mittag beim Schnee-Test gegen den 1. FC Nürnberg – aber ein deutlich schlechteres Spiel der Löwen. Das wurde den nur rund 250 Besuchern, die sich am Dienstag Nachmittag die Zeit genommen hatten, am Trainingsgelände vorbeizuschauen, sowie den Zuschauern auf Löwen-TV geboten.

Aufstellung wie in Hoffenheim

Bis auf Stammtorhüter Marco Hiller, dem Michael Köllner heute eine Verschnaufpause gönnte, begann 1860 mit der gleichen Formation, wie in Hoffenheim. Und ähnlich der Partie im Kraichgau, fiel schnell das erste Tor für den Gegner: Ex-Löwe Markus Ziereis traf schon nach drei Minuten mit einem Heber aus rund 18 Metern – nachdem Jesper Verlaat per Kopf geklärt hatte – zum 1:0 für Bayreuth. Verdiente Führung – die Wagnerstädter hatten vom Start weg Gas gegeben. Nur zwei Minuten später köpfte Verlaat nach einer platzierten Flanke von Fabian Greilinger aus kurzer Distanz den Ball in die Maschen des Bayreuther Tores. Und das Scheibenschießen ging (zunächst) fröhlich weiter: Stefan Lex schickte Albion Vrenezi, der allein auf Bayreuths Torwart Petzold zulief und ihm keine Chance ließ: 2:1. Wer vermutete, dass nun der Aufstiegskandidat dem Abstiegskandidat standesgemäß noch das eine oder andere vorweihnachtliche Päckchen in Form von Toren (ein)schenken würde und einen Sieg herausspielen würde, sah sich getäuscht.

Weiter munteres Scheibenschießen in Giesing

Es waren die Bayreuther, die in der 18. Minute die Löwenführung in Person von Zejnullahu wieder egalisierten. Torwart Kretzschmar hatte dieses Tor mit einem Fehlpass erst ermöglicht. Die Löwenabwehr machte heute Nachmittag einen extrem konfusen Eindruck. Logische Folge weitere neun Minuten später: Die erneute Führung für Bayreuth, erneut durch Zejnullahu, der nach einem Angriff über rechts, halblinks im Strafraum positioniert, Kretzschmar lässig überlupfte. Zur ersten kurzen Pause nach dreißig Minuten musste Christopher Lannert mit Problemen am Oberschenkel ausgewechselt werden.

Bayreuth mit dem Schlusspunkt gegen müde Löwen

Nach fünf Treffern in der ersten halben Stunde, passierte vor den Toren in den Abschnitten zwei und drei erstmal nichts mehr. Die Löwen wirkten müde wenig inspiriert. Nach einer Stunde wurde – wie üblich – ein wenig länger pausiert und vor allem kräftig durchgewechselt. Bis auf Deichmann ersetzte Michael Köllner alle Spieler durch frische Kräfte. Jedoch konnte auch dieser “zweite Anzug” die Gäste nicht in die Knie zwingen. Im Gegenteil: Im vierten und letzten Abschnitt, exakt in der 100. Minute setzte Tobias Stockinger den Schlusspunkt und erzielte mit dem 2:4 für Bayreuth das letzte Gegentor für die Löwenprofis im Jahr 2023. Fünf Minuten vor dem Abpfiff erhielt Philipp Steinhart nach einem – durchaus als Frustfoul zu bezeichnenden – harten Einstieg gegen den letzten Bayreuther Torschützen die Gelbe Karte. Das war’s.

 

Statistik

1. Halbzeit:
40 Kretzschmar – 22 Lannert (30. 20 Deichmann), 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder, 38 Wörl – 10 Kobylanski, 9 Vrenezi, 7 Lex – 15 Bär (C)

2. Halbzeit:
12 Schmid – 20 Deichmann (91. 23 Sür), 3 Lang, 35 Glück, 36 Steinhart – 17 Wein, 24 Wicht 8 Tallig – 14 Skenderovic, 33 Boyamba, 19 Lakenmacher

Tore:
0:1 Ziereis (4.), 1:1 Verlaat (6.), 2:1 Vrenezi (8.), 2:2 Zejnullahu (18.), 2:3 Zejnullahu (27.), 2:4 Stockinger (100.).