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Frauen bekommen Meisterpokal überreicht – Vierte gewinnt

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Am heutigen Sonntag waren zwei Amateurmannschaften des TSV 1860 München e.V. im Einsatz. Die 1860-Frauen bekamen nach dem Spiel den Meisterpokal überreicht, die Dritte der Herren konnte früher am Nachmittag mit 6:1 gewinnen.

Frauen bleiben ungeschlagen

Im Spiel 1 nach der Sicherung des Aufstiegs mussten die Frauen des TSV 1860 München bei den den Damen des SV Laim antreten. Die Laimerinnen spielen bislang eine starke Rückrunde und waren keinswegs zu unterschätzen.

Pittoreske Szenerie in Laim beim Spiel der 1860-Frauen

Dennoch begannen die Sechzgerinnen stark und konnten früh in Führung gehen. Steffi Neubauer traf für die Giesingerinnen schon in der 7. Minute zum 0:1. In der Folge kamen aber die Gastgeberinnen immer stärker ins Spiel und dominierten mit zunehmer Spieldauer das Geschehen. So war der Ausgleich zum 1:1 noch vor der Pause verdient. Der Treffer fiel nach einer unübersichtlichen Sutuation nach einer Ecke für den SV Laim. Im Gestocher um den Ball verletzte sich Löwen-Torhüterin Luca Boatic und musste ausgewechselt werden.

Frauen erhalten Meisterpokal nach dem Spiel

In der zweiten Hälfte blieb das Geschehen unverändert. Die Laimerinnen agierten feldüberlegen. Besonders mit langen Bällen kamen sie immer wieder gefählrich vor das Tor der Löwinnen. Allerdings vergaben die Gastgebrinnen beste Chancen fast im halben Dutzend und brachten sich so um den durchaus verdienten Sieg. Mit etwas Glück blieben die Sechzgerinnen in ihrer Premierensaison also ungeschlagen. Nach dem Spiel bekamen die Frauen des TSV 1860 München den Meisterpokal für den Titel in der A-Klasse überreicht. Stolz präsentierten die Spielerinnen den Pokal den anwesenden Fans.

Die 1860-Frauen bejubeln die Meisteschaft mit dem Pokal

Am kommenden Samstag um 17:00h steht gegen des TSV Poing das abschließende Saisonspiel am 06er-Platz an.

Vierte gewinnt 6:1

Früher am Nachmittag besiegten die Vierte den BSC Sendling mit 6:1. Bereits zur Halbzeit führten die Löwen mit 3:0. Anselment (29.), Agostini (33.) und Mughetto (43., Elfmeter) sorgten für die Tore vor der Pause. Bei Sendling musste Idoko in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wegen Roter Karte vom Platz. Zu Beginn der zweiten Häften stellte 1860 schnell auf 5:0 (Zeybek, 50. Elfmeter und Ahrend 58.). Für den Endstand sorgten in der Schlussphase Wagner mit dem 6:0 (77.) und Zizek, der den Ehrentreffer für das Team vom Westpark in der 88. Minute erzielte.

Hochspannung in der Tabelle

Vor dem letzten Spieltag herrscht Hochspannung in der Tabelle. Der TSV 1860 liegt mit einem Punkt Rückstand auf den BSC Sendling auf Rang 3, Platz 2 berechtigt zum Aufstieg. Das letzte Spiel der Löwen findet kommenden Sonntag beim TSV Turnerbund II (derzeit 8.) statt. Aufstiegskonkurrent Sendling trifft auf die Irish Rovers (derzeit 6). Tabellenführer TSV Trudering III, der auch nur zwei Punkte vor 1860 liegt, empfängt den Tabellenneunten SC München. Das wird ein spannender Sonntag!

 

Löwen-Amateure unterliegen Jahn Regensburg II mit 0:2

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Saisonfinale für die Löwen-Amateure

Im letzten Saisonspiel der Bayernliga Süd empfing das Team von Trainer Frank Schmöller gestern Nachmittag auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße die Zweitvertretung von Zweitligist Jahn Regensburg. Der Gegner durfte sich noch kleine Hoffnungen auf die Teilnahme an den Relegationsspielen zur Regionalliga Bayern (gegen den Zweitplatzierten der Bayernliga Nord) machen. Ein Sieg war dafür für die Oberpfälzer die Grundvoraussetzung.

Gäste schon früh in Front

Entsprechend legten die Gäste los und gingen bereits nach sechs Minuten mit 1:0 durch Thomas Stowasser in Führung. Nur eine Viertelstunde später besorgte der gleiche Spieler mit einem sehenswerten Freistoß das 2:0. Der kleine Jahn hatte seine Hausaufgaben erledigt, die Löwen-Amateure waren noch nicht wirklich ins Spiel gekommen. Nun ging der Blick in Richtung Halbergmoos, wo der SV Donaustauf jetzt gewinnen musste, um sich Tabellenplatz zwei und die Chance auf den Aufstieg in die Viertklassigkeit zu wahren. Dort stand es lange Zeit 1:1. Die Führung der zweiten Mannschaft des FC Ingolstadt in Kottern, die die kleinen Schanzer zu diesem Zeitpunkt auf Platz zwei der Tabelle schob, war hingegen bedeutungslos: Weil die FCI-Profis heuer wieder in die 3. Liga abgestiegen sind, darf deren Zweitvertretung nicht in die Regionalliga aufsteigen.

Eine der letzten Ecken für die kleinen Löwen in der Saison 2021/22 – die leider nichts einbringt

Viel los in Abschnitt zwei

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel an der Grünwalder Straße zunehmend hitziger. Frank Schmöller hatte in der Kabine wohl deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft im ersten Abschnitt gefunden. Und auch den Regensburgern war die Anspannung über ihre Abhängigkeit vom Spiel in Halbergmoos anzumerken. Ein Spieler der Gäste legte sich gar mit einer im Rollstuhl sitzenden Zuschauerin an, die den kleinen Löwen die Daumen drückte und sich auch entsprechend zu Wort meldete.

Endergebnis 0:2

Trotz einiger Chancen gelang den Löwen-Amateuren leider kein Treffer mehr. Und auch für den Jahn endete der Nachmittag enttäuschend: Zwei Minuten vor dem Abpfiff sicherte sich der SV Donaustauf mit dem Siegtreffer in Halbergmoos den zweiten Tabellenplatz und trifft in den Qualifikationsspielen zur RL Bayern auf die SpVgg Ansbach 09.

Platz sechs oder sieben im Endclassement?

Die Löwen beenden die Saison auf einem soliden siebten Tabellenplatz. Punktgleich mit dem FC Ismaning (6.) und Schwaben Augsburg (8.). Für die finale Platzierung wird hier nicht das Torverhältnis herangezogen – da wäre 1860 mit +13 besser als die beiden genannten und somit Sechster. Maßgeblich für die Platzierung ist am Schluss – laut BFV-Statuten – der direkte Vergleich. Nachdem Sechzig in Ismaning 0:0 und zu Hause gegen den FCI 1:1 gespielt hat, wird das Team aus dem Norden von München in der Tabelle vor den Löwen einsortiert. Kaum zu glauben: Hier greift die – im Profifußball ja kürzliche abgeschaffte – Auswärtstorregel.

Dritte des TSV 1860 verliert zuhause gegen TSV Milbertshofen

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TSV 1860 III TSV Milbertshofen Dritte

Die Dritte des TSV 1860 musste am Samstag Nachmittag bei der Niederlage gegen den TSV Milbertshofen einen herben Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen.

Dritte des TSV 1860 unterliegt TSV Milbertshofen

Bei einem Sieg gegen Milbertshofen wäre Platz 2 sicher gewesen und die Dritte der Löwen hätte sich zumindest die Teilnahme an der Relegation gesichert. So aber musste die 3. Mannschaft eine bittere 2:4-Niederlage gegen den TSV Milbertshofen einstecken. Somit zog der Gegner bei Punktgleichheit aufgrund des direkten Vergleichs an Münchens großer Liebe vorbei.

Tabellenführer ist derzeit der FC Ludwigsvorstadt, der heute im Falle eines Sieges gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten FC Neuhadern II bereits den Aufstieg festmachen kann. Am letzten Spieltag empfängt der TSV Milbertshofen den FC Ludwigsvorstadt. Der designierte Aufsteiger müsste den Löwen, die beim TSV Turnerbund antreten werden, also Schützenhilfe leisten.

Hinspiel der Relegation: Kaiserslautern – Dresden 0:0

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Mit großer Spannung wurde das Hinspiel der Relegation zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden erwartet. Im Gegensatz zu unserem fast geisterspielartigen Gastspiel im letzten August war der Betzenberg mit 46.179 Zuschauern gut gefüllt. Die Westkurve der roten Teufel ließ es sich nicht nehmen, ihre Mannschaft mit einem gehörigen Feuerwerk ins Match zu schicken.

Choreo der FCK-Fans

Erstes Spiel von Dirk Schuster

Nach dem Rauswurf von Marco Antwerpen stand Dirk Schuster im Hinspiel der Relegation das erste Mal an der Seitenlinie der roten Teufel. Keine sehr dankbare Aufgabe für die Dresdner, die eine taktische Wundertüte der Gastgeber erwartete. Und tatsächlich stellte Dirk Schuster auf ein 4-3-3 um. Dynamo setzte ein 3-4-1-2 dagegen. Das Spiel begann hitzig. Angetrieben von der frenetischen Kulisse ging Kaiserslautern gleich offensiv zu Werke. Allerdings fehlte die Präzision im Aufbauspiel der Pfälzer und die Dresdner wurden vor keine allzu heiklen Situationen in der Defensive gestellt. Lediglich ein Fernschuss von Ritter und ein Flachpass von Akoto, den am Fünfer sowohl Hanslik als auch Boyd verpassten, waren zu verzeichnen.

Will muss verletzt runter

In der Folge eines Zusammenpralls mit Hanslik musste Will in der 21. Minute ausgewechselt werden. Für ihn kam Ex-Löwe Yannick Stark ins Spiel. Beide Mannschaften gingen weiterhin mit vollem Einsatz zur Sache, so dass kaum Spielfluß entstehen konnte. Dresden kam damit weniger zurecht und hatte sichtlich Mühe kontrolliert nach Vorne zu spielen.

Lautern dreht auf

In der 28. Minute setzte Ritter Boyd im Strafraum sehenswert mit einer halbhohen Flanke ein. Der US-Amerikaner setzte den Ball volley knapp über die Latte. Erste Großchance für die roten Teufel. Zwei Minuten später konnte Stark einen Fernschuss von Redondo nach schöner Rückgabe von Ritter gerade noch abblocken.

Dresden kommt vor der Pause besser ins Spiel

Nach etwa 30 Minuten konnten sich die Dynamos erstmals längere Ballbesitzphasen erarbeiten und das Spiel etwas beruhigen. So gelang es den Sachsen den Betzenberg etwas zu beruhigen und zeitweise die Kontrolle im Spiel zu übernehmen. Nach einem Konter sorgte dann Daferner in der 42. Minute mit einem Schuss über die Latte für den erstzunehmenden Torschuss der Gäste. So ging es nach 45 intensiven Minuten torlos in die Kabinen. Lautern hatte zu Beginn Feldvorteile, später kam Dresden besser ins Spiel. Vor dem Tor agierten beide Teams zu harmlos.

Intensives Spiel auch in Durchgang zwei

Ohne Wechsel ging es weiter. Weiter ging es auch mit intensivem, zerfahrenem Spiel. Die erste Chance gehörten den Dresdnern, als Ex-Löwe Daferner in der 57. Minute einen Kopfball platziert auf’s lange Eck bringen konnte. Raab lenkte den Ball in höchter Not um den Pfosten. Dresden war nun besser im Spiel als im ersten Durchgang. Die Lauterer Fans gönnten sich in diesr Phase eine Auszeit und die mitgereisten Drsdner Fans waren erstmals zu vernehmen.

Blick auf die Dresdner Fans am Betzenberg

Schlussphase mit vielen Nickligkeiten

Auf dem Platz blieb vieles Stückwerk und es gab hüben wie drüben kaum strukturierte Angriffe zu bestaunen. Die Dresdner bekamen das ungeordnete Spiel nun relativ gut unter Kontrolle und die roten Teufel mussten der intensiven Gangart mit zunmehmender Spieldauer Tribut zollen. Da sich beide Teams mehr auf den Austausch von Nickligkeiten konzentrierten, wollte keiner Mannschaft mehr der Lucky Punch gelingen. So endete das Hinspiel der Relegation 0:0.

Entscheidung fällt am kommenden Dienstag

Für Spannung im Rückspiel ist also gesorgt. Am 24.05. um 20:30h wird im Rudolf-Harbig-Stadion angepfiffen. Sat1 überträgt live, wer den letzten freien Platz in der zweiten Liga erkämpfen kann. Der Verlierer wird mit dem TSV 1860 München nächste Saison um den Aufstieg in die zweite Liga kämpfen.

 

 

Nachfolger für Roman Beer gefunden: Thomas Bohlender wird Fußballabteilungsleiter

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Der langjährige Leiter der Fußballabteilung Roman Beer kündigte bereits vor einiger Zeit an, dass er sein Amt zum Ende der laufenden Saison zur Verfügung stellen werde. Nun ist der Nachfolger gefunden: Thomas Bohlender wird ab kommender Saison Fußballabteilungsleiter.

Dr. Thomas Bohlender neuer Fußballabteilungsleiter

Thomas Bohlender, seines Zeichens Studiendirektor im Ruhestand, übernimmt das Amt von Beer. Bisher war Bohlender für die Sparte Futsal innerhalb der Fußballabteilung zuständig. Bohlender ist ein Mann vom Fach. Er besitzt die B-Lizenz und spielt seit 1967 bei SV Waldeck-Obermenzing. Aktuell in der Ü60-Mannschaft. Auf der Homepage des e.V. äußert er sich freudig: „Ich freue mich sehr, das Amt des FA-Leiters übernehmen zu dürfen und werde mich diesem mit vollem Engagement widmen“. Thomas Bohlender ist auch Gastautor bei sechzger.de und berichtet in loser Folge über historische Spiele unserer Löwen.

Vroni Seemann folgt auf Thomas Probst

Vroni Seemann ersetzt den gemeinsam mit Beer zurückgetretenen Vize-Abteilungsleiter Thomas Probst. Seemann ist eine der Mitgründerinnen der Frauenfußballsparte, die jüngst den Aufstieg unter Dach und Fach gebracht hat. Seemann steht auch selbst auf dem Feld bei den Fußballfrauen des TSV 1860 München. Bei der letzten Mitgliederversammlung wurde sich in den Wahlausschuss des e.V. gewählt. Satzungskonform wird sie dieses Amt nun aufgeben.

Unterstützung bei der Einarbeitung

Die scheidende Abteilungsleitung wird Thomas Bohlender als neuen Fußballabteilungsleiter und seine Stellvertreterin in der Einführungsühase mit Rat und Tat unterstützen. Beer stand der Fußballabteilung seit 2013 vor und stellte das Amt aus privaten Gründen zur Verfügung. Kassenwart Kurt Renner bleibt übrigens im Amt, so dass auch eine gewisse Kontinuität gewährleistet ist. Die Fußballabteilung ist die Mitgliedestärkste ABteilung des TSV 1860 München und verzeichnet seit dem Zwangsabstieg ein kontinuierliches Mitgliederwachstum. Dadurch und wegen der Unterstützung der Unternehmer für 60 steht die Fußballabteilung mittlerweile wieder auf einem soliden finaziellen Fundament.

Sechzger.de wünscht Thomas Bohlender und Vroni Seemann viel Erfolg bei der Leitung der Fußballabteilung!

Quelle Titelbild: TSV 1860 München e.V.

 

Verlaat am Trainingsgelände gesichtet – wird er Neuzugang Nummer 6?

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Jesper Verlaat Waldhof Mannheim Nummer 4

Jesper Verlaat steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum TSV 1860 München. Am Freitagnachmittag wurde der Verteidiger von Waldhof Mannheim in Begleitung von Michael Köllner an der Grünwalder Straße 114 gesichtet.

Verlaat vor Transfer zum TSV 1860 München

Die Löwen präsentieren sich in der laufenden Transferperiode als eine der aktivsten Mannschaften auf dem Markt. Bereits fünf Neuzugänge konnten offiziell präsentiert werden, zuletzt wurde Martin Kobylanski vorgestellt. Auch aus der eigenen Jugend werden drei Spieler die erste Mannschaft dauerhaft verstärken. Michael Köllner zeigt sich mit der momentanen Zeitschiene folglich hochzufrieden, mahnt aber zeitgleich an, das eingeschlagene Tempo aufrecht zu erhalten. Schließlich gilt es weitere Positionen wie einen Athletik- und Co-Trainer zu besetzen.

Nach der ganzen Reihe an Offensiv-Verstärkungen bahnt sich nun der erste Wechel eines Defensivspezialisten nach Giesing an. Wie sechzger.de erfuhr wurde Jesper Verlaat am Trainingsgelände des TSV 1860 München gesichtet. Der 25-jährige Niederländer steht aktuell noch bei Waldhof Mannheim unter Vertrag, wird jedoch bereits seit längerem mit den Löwen in Verbindung gebracht. Bei den Waldhöfern war er in der abgelaufenen Saison absoluter Stammspieler und kam 30 Mal zum Einsatz. Ausgebildet wurde der 1,92m große Innenverteidiger unter anderem in der Jugend von Werder Bremen.

 

TSV 1860 München Futsal spielt um den Bayern Cup

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Logo TSV 1860 Futsal Löwen Futsaler
Dem TSV 1860 Futsal steht hoffentlich eine goldene Zukunft bevor

Am Samstag, den 21.05.2022 um 20:00 Uhr, steigt das erste Spiel der Futsal Löwen um den Bayern Cup in der Sporthalle Gymnasium München Nord, Knorrstr. 171 gegen den Regionalligisten Futsal Allgäu. Die Löwen wollen dabei gegen die höherklassige Konkurrenz aus dem Allgäu unbedingt eine gute Figur machen.

TSV 1860 München Futsal spielt um den Bayern Cup

Der Bayern Cup wird unter sechs bayerischen Teams, zunächst in Dreiergruppen, dann mit Halbfinale und Finale ausgespielt. Trotz der starken Konkurrenz von vier Regionalliga-Mannschaften sieht Ben Wolfrum, Spieltagskoordinator der Löwen, Außenseiterchancen für seine Mannschaft:

“Die Konkurrenz ist durchaus schlagbar. Ich denke, wir haben eine Chance, ins Halbfinale zu kommen. Aber die Regionalliga-Teams sind schon ein echter Prüfstein für unsere Bayernliga-Truppe.”

Dann sind wir mal gespannt. Der Eintritt kostet 2 Euro.

Rekord: 9700 abgesetzte Dauerkarten in erster Verkaufsphase

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TSV 1860 Dauerkarten

Auf die Löwenfans ist Verlass! Trotz der Preiserhöhung, die besonders auch Kinder und Jugendliche betrifft, wurden in der ersten Verkaufsphase bereits 9700 Dauerkarten abgesetzt. Rekord!

Bereits 9700 Dauerkarten verkauft

Wie der TSV 1860 auf seiner Homepage mitteilte, habe man in der ersten Verkaufsphase noch nie so viele Saisonabos verkaufen können. Letztes Jahr waren zum selben Zeitpunkt “erst” 8800 Dauerkarten an den Mann (bzw. die Frau) gebracht worden. Weiter lassen die Löwen verlauten:

“Mit Start d(ies)er zweiten Verkaufsphase heißt es, schnell zu sein, denn dann stehen bis zur Obergrenze von ca. 11.500 Dauerkarten nur noch vergleichsweise wenige Plätze im Grünwalder Stadion zur Verfügung. Wer also den Torschützenkönig der 3. Liga, Marcel Bär, einen der starken Neuzugänge wie Martin Kobylanski oder unseren Stammkeeper Marco Hiller in Aktion sehen will, der muss sich beeilen.”

Die angesprochene zweite Verkaufsphase für Mitglieder startet am 02.06. um 12 Uhr.

Fynn Lakenmacher – der 1860 Neuzugang im Check

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Fynn Lakenmacher TSV 1860
Fynn Lakenmacher wechselt von Absteiger TSV Havelse zu Münchens großer Liebe

Vor zwei Tagen unterschrieb Fynn Lakenmacher vom TSV Havelse sein Arbeitspapier beim TSV München von 1860. Was der junge Stürmer kann und ein Beispiel wie man Spieler von unterschiedlich starken Teams vergleichen kann, lest Ihr in diesem Artikel.

Fynn Lakenmacher wird von unserem Datenlieferanten nur acht Plätze hinter Marcel Bär, dem in der der besten Stürmer führenden Löwen, gelistet. Mancher wird sich fragen: “Platz 9? Wie kann das sein? Der Junge hat es doch nur auf fünf Tore und eine Vorlage gebracht…?”

Viele der Statistiken, die die Qualität eines Spielers als Ganzes berücksichtigen, sind in Abhängigkeit vom Ballbesitz zu sehen. Das bedeutet z.B, dass ein Stürmer bei einem Verein mit wenig eigenem Ballbesitz wie z.B. Havelse, die Letzter in dieser Kategorie sind, in den 90 Minuten Spielzeit oft statistisch viel weniger Aktionen hat und natürlich auch weniger Aktionen erfolgreich bestreitet. Deshalb werden vergleichende Statistiken immer in Abhängigkeit vom Ballbesitz gemessen.

Wie vergleicht man Einzelspieler guter und schlechter Teams anhand von Statistiken miteinander?

Havelse ist über die Saison hinweg mit 41,3 % Ballbesitz Letzter mit 23,5 Prozentpunkten hinter dem Primus Magdeburg. 3570 Minuten Spielzeit (inklusive Nachspielzeiten) hatte der TSV Havelse in dieser Saison, davon war Havelse aber nur rund 1474 Minuten lang selbst in Ballbesitz. Verglichen mit ihren Gegnern, die 2096 Minuten lang das Leder kontrollierten, sind das 622 Minuten weniger Ballbesitz. Das bedeutet: Lakenmachers Mannschaft hatte im Schnitt pro Spiel 37:12 Min. lang den Ball.

Vergleichen wir nun Lakenmachers Ballkontakte im gegnerischen Strafraum mit denen von Topscorer Atik vom Ballbesitzprimus Magdeburg. Atik hatte in einer Mannschaft mit 58:20 Min Ballbesitz pro Spiel, 167 Ballkontakte in 35 Spielen im gegnerischen Strafraum diese Saison. Lakenmacher hingegen kam auf 107 Ballkontakte in 36 Spielen. Hätten Lakenmacher und Atik beim selben Verein gespielt: Auf wie viele Ballkontakte in der gegnerischen Box wäre dann jeder der beiden gekommen?

Wir teilen also zuerst die 107 Ballkontakte durch die Minuten durchschnittlichen Ballbesitz des TSV Havelse. 107:37=2,89. Dann teilen wir Atiks 167 Ballkontakte durch die Minuten durchschnittlichen Ballbesitz von Magdeburg. 167:58=2,88. Multiplizieren wir das jeweils mit 45 haben wir bei beiden Spielern ein Ergebnis das gerundet die gleiche Zahl ergibt. 129,6 für Atik bzw. 130,05 für Lakenmacher sind bei beiden rund 130 Ballkontakte im gegnerischen Strafraum. Okay, Lakenmacher hat, um diese Zahl zu erreichen, ein Spiel mehr gebraucht, aber darum ist er ja auch statistisch gesehen nicht der Topstürmer der Liga, sondern lediglich in den Top Ten vertreten.

Das gleiche Spiel können wir nun mit vielen statistischen Werten machen und kämen zu dem Ergebnis, dass Lakenmacher ein extrem guter Spieler in einer extrem limitierten Mannschaft war.

Stärken und Schwächen

Kommen wir nun zu Lakenmachers Stärken. Er ist schnell, ein guter Strafraumspieler, kopfballstark, hat eine hohe Zielgenauigkeit bei seinen Schüssen und eine hohe Passgenauigkeit. Dazu kommt eine für einen Spieler seiner Statur sehr gute Quote bei Dribblings, und offensichtlich eine sehr hohe Spielintelligenz.

Unter anderem diese Spielintelligenz macht die Verpflichtung von Lakenmacher so wertvoll. In einigen Spielen der abgelaufenen Saison konnte man sehen, dass seine Mitspieler den Ideen, die Lakenmacher hatte, nicht folgen konnten. Lakenmacher lief sich oft in aussichtsreiche Position frei. Die Mitspieler aber konnten diesen Aktionen Lakenmachers schon im Ansatz nicht folgen. So spielten seine Mannschaftskameraden den Ball oft woanders hin. Lakenmacher verbrauchte oft Energie mit Läufen in freie Räume, um dann enttäuscht Ballverluste seiner Kollegen in diesen Situationen mitanzusehen.

Natürlich hat ein so junger Spieler nicht nur Stärken, seine Defizite im Spiel sind aber tatsächlich vernachlässigbar. Bei den 1 gegen 1 Duellen gesamt – also mit und gegen den Ball – sind seine Zahlen unter dem Durchschnitt. Bei den sogenannten possesion adjusted interceptions (Abgefangene Pässe in Abhängigkeit vom Ballbesitz) sind seine Zahlen ebenfalls unterdurchschnittlich.

Oft war Lakenmacher in der Offensive auf sich allein gestellt und hatte es mit mehreren Gegenspielern gleichzeitig zu tun. In solchen Fällen muss die Bilanz im 1 gegen 1 logischerweise in der Statistik schlecht aussehen. Wie sich das bei einem besseren Team entwickelt, wenn er dann nach dem Anspiel mehrere Passoptionen hat, werden wir kommende Saison beobachten.

Selbes gilt bei den abgefangen Pässen. Wenn er im Pressing nicht mehr den Alleinunterhalter geben muss, sondern adäquate Unterstützung durch Mitspieler erhält, wird sich dieser Wert nach oben korrigieren. Auch die noch schlechte Tor- und Schussquote werden sich für Fynn Lakenmacher in einer Top Mannschaft, wie der TSV 1860 München eine sein wird, signifikant erhöhen.

Fazit

Wir freuen uns also auf einen jungen Spieler mit guten Anlagen. Unter Michael Köllners Anleitung werden sich diese noch weiter verbessern. Ein Stürmer wie Fynn Lakenmacher, der durch seine Größe auch bei hohen Flanken selbst großgewachsene Abwehrspieler im Luftduell übertrumpfen kann, war eines der Puzzleteile, die dem TSV 1860 München vergangene Saison leider gefehlt haben.

Köllner schwärmt von Giesing – und fordert Steigerung auf den Rängen

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Gruppenfoto Löwenstammtisch Bayerischer Landtag TSV 1860 München Fans Martin Hagen Maxi Deisenhofer Michael Köllner Franz Maget
MIchael Köllner, Trainer des TSV 1860 München, zu Gast im Bayerischen Landtag beim Löwen-Stammtisch rund um Martin Hagen (FDP)

Finanziell ist der Standort Giesing ein schweres Pflaster, auch die Kapazität lässt durchaus zu Wünschen übrig. Doch für Trainer Michael Köllner ist der Münchner Stadtteil trotz allem ein Aspekt, der den TSV 1860 München für den 52-Jährigen so besonders macht.

“Toll, dass es noch ein Stadion gibt, das mitten im Wohngebiet liegt”

Viel ging es gestern um die Zukunft von Michael Köllner bei den Löwen. Der Trainer bleibt dabei: sollte der aktuelle Kurs fortgesetzt und mit wirtschaftlicher Vernunft die Mannschaft für die kommende Saison verstärkt werden, greift Köllner ein weiteres Mal mit seinem Team an und will den Aufstieg in die 2.Liga schaffen. Gespielt wird auch dann freilich wieder im Grünwalder Stadion in Giesing. Ein Umstand, der dem Oberpfälzer besonders gut gefällt. “Wie ein Ufo” sei so ein Stadion mitten in der Stadt. Am Mittwochabend hatte Eintracht Frankfurt die Europa League gewonnen – im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán in Sevilla. Das Stadion liegt wie auch das Sechzgerstadion mitten in der Stadt. Zudem schwärmte der Trainer des TSV 1860 über die Situation in England, wo eine solche Lage bei weitem keine Seltenheit darstellt. Auch nach über 100 Spielen ist es für Köllner jedes Mal wieder ein Genuss, in Giesing spielen zu dürfen. Gerne mischt er sich bei Gelegenheit selber unter das Publikum oder betritt – wie vor dem Spiel gegen Dortmund – weit vor Anpfiff das Spielfeld, um den ersten Fangesängen zu lauschen.

Jedes Spiel ist ein brutal einzigartiges Erlebnis.

Köllner bricht Lanze für Giesing – aber fordert mehr von den Fans

Dass nicht alles nur lobenswert ist, weiß der Trainer der Löwen allerdings auch. Finanziell ist der TSV 1860 gegenüber der Konkurrenz deutlich benachteiligt und kann vergleichsweise wenig Erlöse aus einem Heimspiel erzielen. Darüber hinaus ist die Kapazität von 15.000 in seinen Augen deutlich zu gering. Und noch einen Punkt gibt es, den Michael Köllner im Landtag ansprach: das Verhalten der Löwenfans auf den Rängen. Logischerweise sei die Unterstützung bei Spielen wie gegen Schalke oder Darmstadt ein Selbstläufer. Teilweise komme von den Fans nach dem Geschmack des 52-Jährigen allerdings noch etwas zu wenig. Es fehle in manchen Situationen teils nur noch ein kleiner Anschub für das Team, der aber ausbleibe. Nicht nur die Mannschaft soll also verstärkt werden, auch von den Löwenfans wünscht sich Köllner teilweise etwas lautstarkere Anfeuerung. Auch das vorzeitige Verlassen bei Rückstand bemängelte er bei dieser Gelegenheit.

Außerhalb des Stadions ist der Stadtteil Giesing für Köllner einer der Gründe, der den TSV 1860 München einzigartig macht. Bei einem Besuch in einer kleinen Kneipe erzählte ihm der Betreiber, dass durch zwei Heimspieltage der Unterhalt für seine kleine Familie gesichert sei. Auch im gesamten restlichen Viertel sind die Löwen unabhängig von Spieltagen omnipräsent.

Das ist einfach Sechzig München. Du spürst diesen Verein!