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SC Verl – TSV 1860: Die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München gegen den SC Verl in Paderborn. Michél Kniat ist seit Februar diesen Jahres Trainer in Verl und setzt die Vereinsphilosophie offensiv Fußball spielen zu wollen auch in dieser Saison um. Mit einem Sieg hat es dennoch für den Sport Club in den bisherigen drei Spielen noch nicht gereicht.

SC Verl gegen den TSV 1860, der Spitzenreiter zu Gast beim Tabellensechzehnten. Noch ist die Tabelle nicht aussagekräftig. Da es aber einige Zeit her ist, dass wir uns Spitzenreiter nennen durften, benutze ich diesen Terminus gerne.
4-3-3 offensiv, 4-4-2 Raute und 4-3-3 defensiv waren die bisherigen Startformationen des SC. Aufgrund dessen, dass Michél Kniat’s Mannschaft am Mittwoch in Dresden Sapina wegen eines Platzverweises verloren hat, rechne ich am ehesten mit dem 4-3-3 offensiv. Die Art und Weise, wie Verl Gegner beschäftigt, wenn sie den Ball haben, hängt allerdings nicht mit dem System zusammen.

Im Sommer hat Verl einen argen Aderlass am Kader erlitten. Dieser konnte aber qualitativ relativ gut mit klugen Verpflichtungen aufgefangen werden. 21 neue Spieler stehen im Verler Kader, der im Gegenzug 18 Abgänge zu verzeichnen hatte.

Bevor ich genauer auf die Verler Spielweise eingehe wie immer die Statistiken, auch wenn diese noch kaum Aussagekraft haben.

Statistische Werte des SC Verl

  • Ballbesitz 53%
  • Passgenauigkeit 81%
  • Defensive Zweikampfquote 64%
  • Flankengenauigkeit 32%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 6,74

Wie spielt der SC Verl?

Mit Ball

Bei eigenem Ballbesitz konzentriert sich das Spiel der Verler nicht mehr so auf die Flügel wie noch unter Kniats Vorgänger Capretti. Generell immer noch etwas rechtslastig kommt die größte Gefahr, die Verl ausstrahlt, mittlerweile aus dem Zentrum. Angriffe, die dort ihren Ausgangspunkt haben, sind diejenigen, bei denen Verl die größte Torgefahr entwickelt.

Im Positionsspiel wissen die Verler den Ball sicher in den eigenen Reihen zu halten bis sich die Gelegenheit für einen überfallartigen Durchbruch ergibt. Durch große Bewegungsspielräume für die Offensivspieler bringt Verl Variabilität ins eigene Spiel. Die Variabilität schafft Räume, die dann schnell besetzt werden. So durchbricht Verl dann an den Schnittstellen auf den Halbpositionen die gegnerische Abwehrformation und sorgt für brenzlige Situationen im gegnerischen Sechzehner.

Gegen den Ball

Gegen den Ball sind die Verler keine Kinder von Traurigkeit. Nach Ingolstadt foult Verl bisher am zweithäufigsten. Das 4-3-3 verschiebt sich gegen den Ball zunächst auf 4-2-3-1 und im letzten Drittel auf 4-4-1-1. Die Verschiebungen verlangen also viel Laufarbeit von den Flügelspielern in der Offensive. Im Pressing steht Verl hoch und attackiert den ballführenden Spieler aggressiv, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Dadurch versucht Verl erstens lange Wege für die Offensivspieler von vornherein zu unterbinden und zweitens kann ein gutes Pressing Stress auf die Defensivreihe des Gegners ausüben. Diese wird dadurch zu Fehlern gezwungen.

Stärken und Schwächen des 4-3-3 offensiv

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante die Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnutzen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld. Verl versucht dieses Manko mit offensiven Flügelverteidigern, die aufrücken, zu kompensieren.

Wie kann der TSV 1860 den SC Verl knacken?

Der Schlüssel zu einem Sieg wird Effektivität in der Box sein. Dass es Strafraumszenen auf beiden Seiten gibt, ist eigentlich bei der Spielweise beider Mannschaften klar. Die Sechzger müssen vor dem gegnerischen Tor hellwach sein.

Gegen den Ball ist es wichtig in keiner der Defensivzonen eine Unterzahl aufkommen zu lassen. Gegen die starken offensiven Verschiebungen beim SC Verl müssen Lösungen gefunden werden. Dazu wird es vermutlich nötig sein, dass die vordere Viererkette des 4-1-4-1 etwas defensiver agiert als bisher.

Schlüsselspieler

Tor

Torhüter Niklas Thiede (#1) kam nun fest zum Sport Club, nachdem er bereits vergangene Saison aus Freiburg ausgeliehen war. Sehr stark ist er bei der Strafraumbeherrschung und auch in Puncto Reflexe hat er kaum Schwächen. Seine schlechte Gegentorquote seit er in Verl unter Vertrag steht liegt klar an den Spielern vor ihm. Thiede hält auch mal einen sogenannten Unhaltbaren. Ein gewisses Talent für Slapstick in gewissen Situationen ist allerdings auch vorhanden.

Abwehr

Daniel Mikic (#4) ist die wichtigste Personalie der Verler in der Abwehrkette. Vergangene Saison kassierte man, als der Innenverteidiger verletzt war, ohne ihn im Schnitt ein Gegentor mehr als mit ihm. Mikic ist ein beinharter Innenverteidiger, der kaum einen Zweikampf gegen den Ball verliert und obendrein noch den Turbo im Gepäck hat. Laufduelle mit ihm zu gewinnen schaffen nur die schnellsten Stürmer in der dritten Liga. Auch in der Spieleröffnung ist Mikic ein wichtiger Teil der Verler. Fast jeder Positionsangriff wird zunächst über ihn eingeleitet. Sein Manko – bei einer Größe von 1,80 m keine Überraschung – ist eine deutliche Unterlegenheit bei Luftduellen.

Mittelfeld

Der defensive Mittelfeldspieler Tom Baack (#5), wie Thiede vergangene Saison noch ausgeliehen und nun aus Regensburg fest verpflichtet, ist offensiv wie defensiv ein wichtiger Baustein beim SC Verl. Seine statistischen Werte in den für diese Position entscheidenden Kategorien, abgesehen von den gewonnenen Kopfballduellen, sind alle überdurchschnittlich. Defensive Zweikampfstärke gepaart mit hoher Passgenauigkeit und einer für diese Position eigentlich ungewöhnlich hohen Dribbelstärke machen Baack offensiv wie defensiv zu einer tragenden Figur.

Kapitän Maël Corboz (#27) ist der Mittelpunkt des Verler Angriffsspiels. Sein genaues Passspiel, die schnelle Auffassungsgabe für sich entwickelnde Spielsituationen, sein Tempo und seine technischen Fertigkeiten bei der Verarbeitung des Spielgeräts sind im Spiel nach vorn Gold wert. Bei Dribblingversuchen kann er sich allerdings kaum durchsetzen. Im Spiel gegen den Ball arbeitet er als vorbildlicher Kapitän fleißig nach hinten mit.

Sturm

Im Sturm hat Verl höchstinteressante Neuverpflichtungen im Kader. Eduard Probst (#9) kommt mit der Empfehlung von 24 Treffern in der vergangenen Saison aus der Regionalliga West. Mit Presley Pululu (#15) kommt ein 20-jähriges Talent vom SC Paderborn. Es gibt außer den weiteren vielen Neuzugängen im Sturm aber auch zwei Stürmer, die in Verl geblieben sind. Einer davon ist Cyrill Akono (#14). Akono war in der Saison 21/22 der treffsicherste Verler aus dem Kreis der noch verbliebenen Spieler des SC. Es sieht wohl so aus, als dass Probst den Platz im Sturmzentrum sicher hat und Akono auf einer der Außenbahnen stürmt. Er ist ein technisch brillianter, passsicherer und dribbelstarker Spieler. Seine Schussgenauigkeit ist sehr hoch und daher ist Akono, wenn er in der Box den Ball hat, immer ein Gefahrenherd. An seine Vorgänger auf der Verler Außenbahn Rabihic und Yildirim kommt er jedoch nicht heran. Christopher Lannert wird sicherlich wissen, wie er mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden umzugehen hat, damit der keinen Stich macht.

Fazit

Auf nach Paderborn, um Verl auswärts zu besiegen! Bisher war für den TSV 1860 München gegen den SC Verl in der Fremde immer nur eine Punkteteilung drin. Dass sich das diesmal ändert, ist die Hoffnung aller Fans des TSV 1860. Falls man auch in Verl den Dreier klarmacht, würde das zwölf Punkte und einen perfekten Saisonstart für die Sechzger bedeuten – und im Gegenzug einen ziemlich verkorksten Start mit nur einem Punkt aus vier Spielen für den SC.

Machbar ist ein Sieg ohne Frage. Dafür muss man aber vor allem den Kampf, den Verl liefern wird, annehmen. Gegen eine Mannschaft, die gegen den Ball keine Gefangenen macht und im Gegenzug bei eigenem Ballbesitz kontrollierten technisch guten Fußball bietet, wird das nicht so leicht sein wie noch am Dienstag gegen Meppen.

Die Gastgeber werden bis zur letzten Minute alles geben. Das ist eine der Lehren, die man aus den bisherigen drei Spielen der Verler ziehen muss.

Solange allerdings unsere Spieler mit der gleichen Konzentration und Leidenschaft ins Match gehen wie gegen Meppen und weiterhin an den kleinen Schwächen arbeiten, die noch zu sehen waren, ist mir nicht bange, dass auch in Verl ein Sieg möglich ist. Es wird allerdings um einiges schwieriger als am Dienstag.

So könnte der SC Verl gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

Neuer Vertrag für den verletzten Torschützenkönig Marcel Bär?

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Marcel Bär TSV 1860 Verletzung

Wie die BILD berichtet, möchten die Löwen den 2023 auslaufenden Vertrag mit ihrem verletzten Torschützenkönig Marcel Bär frühzeitig verlängern.

Neuer Vertrag für Marcel Bär?

Nach seiner schweren Verletzung aus dem Pokalspiel gegen Borussia Dortmund, wird der 30-jährige Stürmer dem TSV 1860 noch mehrere Wochen fehlen und womöglich erst nach der WM-Pause wieder zur Verfügung stehen.

Eine vorzeitige Vertragsverlängerung wäre zum Einen ein beachtenswerter Vertrauensbeweis seitens der Löwen und würde dem Stürmer eine gewisse Planungssicherheit bieten. Zum Anderen würde Münchens große Liebe auf diese Weise ihren Top-Torjäger weiter an sich binden.

Auf den ersten Blick also eine klassische Win-Win-Situation. Kommt der Deal zustande?

Bild: OR Pressedienst

SC Verl – TSV 1860: Ergebnistipp Nico Karger

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Nico Karger Tsv 1860

In der 3. Liga mussten die Löwen bislang zweimal beim SC Verl und beide Male endete die Partie 1:1. Ob die Serie auch am morgigen Samstag Bestand hat? Wir haben Ex-Löwe Nico Karger nach seinem Ergebnistipp für das Match des TSV 1860 beim SC Verl befragt.

Karger tippt auf Sieg des TSV 1860 beim SC Verl

Wir nehmen es gleichmal vorweg: Wenn es nach dem 29-Jährigen geht, sehen die Zuschauer morgen in Paderborn kein 1:1. Vielmehr traut er den Löwen einen Dreier in der Home Deluxe Arena zu:

“1860 wird das Spiel 3:0 gewinnen!
Torschützen: Albion Vrenezi, Yannick Deichmann und Tim Rieder.”

Ganz schön optimistisch, aber uns solls natürlich recht sein.

Mit 29 Jahren in der Bayernliga Süd

51 Pflichtspieltore erzielte Nico Karger für das NLZ, die Amateure und die Profis des TSV 1860 und galt über Jahre hinweg als Publikumsliebling an der Grünwalder Straße. Sogar in 2. Bundesliga war der gebürtige Kronacher zwölf Mal für die Löwen am Ball, ehe er den bitteren Gang in die Viertklassigkeit mitmachte und mit 14 Toren in der Regionalliga einer der Garanten für den Aufstieg war.

Dennoch trennten sich im Sommer 2019 die Wege, denn nicht zuletzt aufgrund diverser Verletzungen hatte Karger beim TSV 1860 etwas den Anschluss verloren. Bei der SV Elversberg wagte er einen Neuanfang in der Regionalliga und schaffte in der Vorsaison den Aufstieg in die 3. Liga. Dennoch kommt es in dieser Spielzeit zu keinem Wiedersehen im Sechzgerstadion, denn Karger löste seinen Vertrag im Saarland auf und wechselte zum FC Deisenhofen in die Bayernliga Süd. Dort lässt er sein Können bisher ordentlich aufblitzen: In sechs Spielen erzielte Karger sechs Tore und führt zusammen mit Sascha Mölders (7 Tore, TSV Landsberg) und Daniel Gaedke (8 Tore, FC Ismaning) die Torschützenliste an.

sechzger.de Talk Folge 67 vor SC Verl – TSV 1860 München

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Sechzger.de Talk 67 Verl Konflikt Beim Tsv 1860 Ismaik 01 01

Nach dem erfolgreichen Start in der 3.Liga sind die Löwen Tabellenführer. Am Wochenende gastiert der TSV 1860 München dann beim SC Verl, bevor in der Woche darauf gleich zwei weitere Spiele angesetzt sind. Moderator Jan empfängt die sechzger.de Redakteure Flo sowie Thomas und diskutiert mit ihnen die aktuelle sportliche, aber auch vereinspolitische Lage.

 

Nach Siegen gegen Oldenburg und Meppen: Platz 1

Lang ist es her, dass die Löwen den ersten Rang in einer Liga belegen durften. Entsprechend oft kann man auf diese erfreuliche Nachricht zurzeit hinweisen. Mit drei Siegen aus den ersten drei Partien ist der TSV 1860 perfekt gestartet. Zuletzt gab es in zwei Heimspielen ein 1:0 gegen Oldenburg und ein 4:0 gegen den SV Meppen. Dabei konnten die Neuzugänge Verlaat, Kobylanski und Lakenmacher jeweils ihre Debüttreffer feiern. Teils waren es sehr schön herausgespielte Tore. Die Qualität in der Mannschaft scheint zu stimmen. Auch die eingewechselten Spieler werden in Talk Nummer 67 diskutiert.

Vorschau SC Verl – TSV 1860 und weitere Partien

Am morgigen Samstag reisen die Löwen dann nach Paderborn. In der Home Deluxe Arena, der gemeldeten Ausweichspielstätte, trifft der TSV 1860 München auf den SC Verl. Die Gastgeber hatten mit Saarbrücken, Dresden und Mannheim ein schweres Auftaktprogramm zu absolvieren. Insofern sollte man sich von dem momentanen Tabellenplatz 16 nicht täuschen lassen. Obendrein kam auch noch mit bereits zwei Elfmetern in der Nachspielzeit Pech dazu. Wie sich die Löwen schlagen, wird sich ab morgen um 14:00 Uhr zeigen. Am Dienstag (Toto-Pokal bei der TuS Feuchtwangen) und Freitag (Heimspiel gegen den Halleschen FC) stehen dann direkt zwei weitere Spiele an. In Feuchtwangen wird Trainer Michael Köllner dabei aller Voraussicht nach der zweiten Reihe erneut eine Chance geben.

Der Konflikt bei den Löwen

Abschließend sprechend die drei natürlich auch noch über die momentane Vereinspolitik mit den vielen Statements und offenen Briefen, die bisher veröffentlicht wurden. Dabei werden zum Teil sogar neue Aspekte genannt, die bisher noch an keiner anderen Stelle diskutiert wurden. Wie es in der verzwickten Lage nun weitergehen wird, kann man nur mutmaßen. Es hängt auch ganz davon ab, wie die Verantwortlichen weiter agieren werden.

Eines ist gewiss: spannend wird es beim TSV 1860 München in nächster Zeit bleiben – in jeder Hinsicht.

Der sechzger.de Talk Nummer 67 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um Sieben: Am Ende sind wir alle Löwen

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute u.A. mit Jan Schraders Beitrag, warum wir alle am Ende Löwen sind, 3 Ausfälle im Spiel gegen Verl, Löwen in der Kicker-Elf des Tages und mehr.

Am Ende sind wir alle Löwen

Streit um Marken, T-Shirts, Banner, Taschen, Fitnessräume, etc.; alles hat irgendwie mit Anthony Power zu tun.

Jan Schrader analysiert in seinem neuesten Beitrag “Am Ende sind wir alle Löwen” die Konflikte der jüngsten Vergangenheit und sieht dennoch trotz der derzeit unüberwindbar erscheinenden Gräben eine große Chance auf Überwindung des Konflikts beim TSV 1860.

Mit drei Ausfällen nach Paderborn

Michael Köllner muss für die Auswärtspartie gegen den SC Verl (Samstag, 14 Uhr, Sechzger.de-Liveticker) auf drei Spieler verzichten: Neben Marcel Bär und Semi Belkahia fällt nun auch Philipp Steinhart verletzungsbedingt aus. Wie berichtet wird Steinhart nach seiner Verletzung aus dem Heimspiel gegen den SV Meppen mehrere Wochen fehlen. Die Gute Nachricht: Yannick Deichmann hat sich fit gemeldet und bereits mittrainiert.

Fünf Löwen in der “Kicker”-Elf des Tages

Fynn Lakenmacher durfte natürlich auf keinen Fall fehlen. Nicht nur, weil er am vergangenen Dienstag gegen Meppen zwei Tore erzielt hat, sondern auch die Art und Weise seines ersten Treffers berechtigt ihn, in der “Kicker”-Elf des Tages zu stehen. Auch Leandro Morgalla, Jesper Verlaat, Christopher Lannert und Martin Kobylanski haben es in die Auswahl geschafft. Somit besteht fast die gesamte Elf des Tages aus Löwen!

Die Löwen am Wochenende: U17 und U19 starten in die Saison

Die U19 als auch die U17 des TSV 1860 haben den Saisonstart in der Bundesliga vor der Brust. Die Löwinnen treten am Sonntag gegen Borussia Dortmund an.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 12.08.

19.15 Uhr: FV Birkenhof – 3. Mannschaft -:-

Samstag, 13.08.

11.00 Uhr: FC Bayern München – U19 -:-
14.00 Uhr: U21 – FC 1920 Gundelfingen -:-
14.00 Uhr: SC Verl – Profis -:-

Sonntag, 14.08.

11.00 Uhr: U17 – FC Augsburg -:-
13.00 Uhr: SG SC Kirchasch – Löwinnen II -:-
14.00 Uhr: Löwinnen – Borussia Dortmund -:-

News aus der Dritten Liga

Rafati: Meppen hätte Elfmeter bekommen müssen

Babak Rafati hat für Liga-3-online den vergangenen Spieltag analysiert und die Entscheidungen der Unparteiischen unter die Lupe genommen. Bei der Partie der Löwen gegen Meppen hätten die Gäste seiner Ansicht nach einen handelfmeter bekommen müssen: “Nach einem Einwurf in den Strafraum verpassen zwei Spieler den Ball. Der circa 2-3 Meter entfernte Verlaat rechnet nicht damit, den Ball zu bekommen, sodass er reflexartig den Arm leicht herausfährt und zu Hilfe nimmt, um den Ball kontrollieren zu können. Dieser Armeinsatz ist eine Vergrößerung der Körperfläche, sodass ein strafbares Handspiel vorliegt. Eine Fehlentscheidung, in dieser Situation nicht auf Elfmeter zu entscheiden.”

Lakenmacher steht zur Wahl als “Spieler des Spieltags”

Bei Liga-3-online steht Fynn Lakenmacher zur Auswahl für den “Spieler des Spieltags”. Bei Redaktionsschluss am vergangenen Abend lag er mit 37% auf Platz 1, gefolgt von Vincent Müller (Duisburg, 24%) und Adriano Grimaldi (Saarbrücken, 23%). Hier könnt ihr voten!

Drei Ausfälle gegen Verl – Belkahia, Bär und Steinhart fehlen

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Drei Ausfälle gegen Verl

Am Samstag wartet auf den TSV 1860 München das vierte Saisonspiel in der 3. Liga beim SC Verl. Dabei muss Coach Michael Köllner auf drei wichtige Spieler verzichten. Neben Marcel Bär und Semi Belkahia fällt nun auch Philipp Steinhart verletzungsbedingt aus. Wie berichtet wird Steinhart nach seiner Verletzung aus dem Heimspiel gegen den SV Meppen mehrere Wochen fehlen. Köllner sucht bereits nach Lösungen:

“Wir müssen schauen, wie wir Steinhart ersetzen. Das tut uns extrem weh. Es gibt viele Überlegungen dazu. Wir brauchen eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Mannschaft macht einen erholten Eindruck. Wir sind aktuell richtig gut unterwegs.”

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Yannick Deichmann, der gegen Meppen aufgrund von Magenproblemen gefehlt hatte, meldete sich wieder fit und stand bereits heute wieder auf dem Trainingsplatz. Auch Fabian Greilinger nahm an der Trainingseinheit der Löwen teil, ob er nach seiner Bauchmuskelverletzung jedoch in Verl schon wieder auf dem Platz stehen wird, muss sich erst zeigen.

Auch wenn die Löwen als Tabellenführer nach Verl, beziehungsweise Paderborn reisen, wo die Partie ausgetragen wird, warnt Köllner davon, die Hausherren auf die leichte Schulter zu nehmen:

“Verl verkörpert seine Idee von der ersten bis zur letzten Minute. Bei Verl bist du fußballerisch gut ausgebildet. Das ist eine tolle Mannschaft mit starken Spielern und einem starken Keeper.”

Zudem erwartet Köllner einen hochmotivierten Gegner und sagte im Rahmen der Löwenrunde vor dem Spiel:

“Verl ist scheinbar schlecht gestartet. Sie hatten ein brutales Auftaktprogramm. In den Spielen waren sie aber nicht schlechter. Wir müssen uns auf einen heißen Ritt einstellen. Es wird wichtig, kompakt zu stehen. Wir wollen unseren Topstart ausbauen. Durch die englischen Wochen haben wir aktuell eine enge Taktung.”

Lakenmacher und vier weitere Löwen in kicker “Elf des Tages”

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Fynn Lakenmacher TSV 1860

Am Dienstag erzielte Fynn Lakenmacher seine ersten beiden Pflichtspieltore für den TSV 1860 und schwärmte anschließend von einem “Weltklasse-Gefühl”. Für seinen Auftritt erhielt der 22-jährige Lakenmacher vom kicker die Note 1,5 und wurde in die “Elf des Tages” berufen. Mit Leandro Morgalla, Jesper Verlaat, Christopher Lannert und Martin Kobylanski wurden zwei weitere Löwen für die Spieltagsauswahl nominiert.

Fynn Lakenmacher “Spieler des Tages” im kicker

Bereits in Dresden hatte der kicker die Leistung von Lakenmacher als “gut” erachtet und ihn folgerichtig mit der Note 2,0 bedacht. Der Doppelpack gegen den SV Meppen bescherte dem Stürmer nun die erstmalige Nominierung für die “Elf des Tages”. Als besonderes Zuckerl zeichnete das Sportmagazin den 1860-Neuzugang auch als “Spieler des Tages” aus.

“Schon sein Volley-Steckpass auf Martin Kobylanski war ein Hingucker (28.) – aber noch gar nichts gegen das, was Fynn Lakenmacher (22) in der zweiten Halbzeit gegen Meppen (4:0) folgen ließ: beim 2:0 den Ball selbst mit der Brust passgenau vorgelegt und mit Wucht in den Winkel geknallt, kurz darauf formvollendet abgestaubt.

Die 1860-Fans spendeten Sonderbeifall, als Trainer Michael Köllner den Doppelpacker kurz vor Schluss vom Feld holte. Ein neuer Löwen-Liebling ist geboren.”

Vier weitere Löwen nominiert

Auch Verteidiger Leandro Morgalla ist erstmals vertreten – und das völlig zurecht. Wie abgeklärt der 17-Jährige in der Innenverteidigung abräumte und immer wieder das Spiel nach vorne ankurbelte, war beeindruckend. Der kicker belohnte Morgallas Leistung mit der Note 1,5.

Verteidigerkollege Jesper Verlaat, nach dem Spiel gegen den VfB Oldenburg noch “Spieler des Tages” beim kicker, glänzte erneut und erhielt ebenfalls die Note 1,5.

Mit Christopher Lannert (2,5) und Martin Kobylanski (2,0) ist das Löwen-Quintett in der “Elf des Tages” komplett.

Die “Elf des Tages” im Überblick

Batz (Saarbrücken) – Kölle (Duisburg), Morgalla, Verlaat, Lannert (alle 1860) – Schröck (Ingolstadt), Wagner (Freiburg II), Röhl (Ingolstadt), Kobylanski (1860) – Testroet (Ingolstadt), Lakenmacher (1860)

Bild: CR Fotos

TSV 1860 am Wochenende – Saisonstart für U19 und U17

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U19 TSV 1860 Bundesliga BFV DFB Pokal

Ferienbedingt erwartet die Mannschaften der Löwen zwar erneut ein abgespecktes Programm, die bevorstehenden Partien am Wochenende haben es jedoch in sich. Sowohl die U19 als auch die U17 des TSV 1860 haben den Saisonstart in der Bundesliga vor der Brust. Die Löwinnen treten am Sonntag gegen Borussia Dortmund an.

Saisonstart für U19 und U17 des TSV 1860

Nach einer intensiven Vorbereitung wird es nun ernst für die A- und B-Junioren der Löwen. Zum Saisonstart der Bundesliga hält der Spielplan für die U19 (siehe Titelbild) und die U17 des TSV direkt mal reizvolle Aufgaben parat. Während das Team von Jonas Schittenhelm als Aufsteiger zum Derby beim FC Bayern antreten muss, empfängt die Elf von Felix Hirschnagl zum Auftakt den FC Augsburg.

Revanche für die Löwinnen

Vor ziemlich genau einem Jahr reisten die Frauen des TSV 1860 nach Dortmund, um sich dort mit dem BVB zu messen. Am Ende stand zwar ein 1:3, die guten Kontakte wurden jedoch gepflegt und nun kommt es zum Rückspiel. Anpfiff im österreichischen Westendorf (Vorderwindau 2) ist am Sonntag um 14 Uhr.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 12.08.

19.15 Uhr: FV Birkenhof – 3. Mannschaft -:-

Samstag, 13.08.

11.00 Uhr: FC Bayern München – U19 -:-
14.00 Uhr: U21 – FC 1920 Gundelfingen -:-
14.00 Uhr: SC Verl – Profis -:-

Sonntag, 14.08.

11.00 Uhr: U17 – FC Augsburg -:-
13.00 Uhr: SG SC Kirchasch – Löwinnen II -:-
14.00 Uhr: Löwinnen – Borussia Dortmund -:-

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Am Ende sind wir alle Löwen

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TSV 1860 SV Meppen Bildergalerie Faninformationen

Mit einem guten und klar formulierten Statement schafft es das Präsidium des TSV 1860 München e.V. womöglich tatsächlich den aktuellen Konflikt etwas zu besänftigen. Das ist ein wichtiger Schritt und gibt dem ganzen erstmals eine reelle Chance, eine Lösung herbeizuführen.

Ein Kommentar von Jan Schrader

Ein unlösbarer Konflikt beim TSV 1860 München?

Klagen gegen Löwenfans, ein kopiertes T-Shirt, ausgiebiges Lob in einer Pressekonferenz oder die exklusive Nutzung des Kraftraums – für die einen sind es lapidare Vorgänge, die in der Öffentlichkeit nicht ausgeschlachtet werden müssten. Für die anderen sind es untragbare Zustände, die es anzuprangern und zu kritisieren gilt. Zu letzterer Fraktion gehöre ich und sicherlich auch der Großteil unserer Redaktion – das ist insbesondere in den letzten Wochen mehr als deutlich geworden.

Hinzu kamen – und das muss man leider so sagen – dann noch Statements der Geschäftsführung zu den schlechtesten Zeitpunkten mit, nennen wir es ungeschickten Formulierungen und Inhalten. Keine dieser Stellungnahmen hat ihr Ziel, nämlich den Konflikt zu verkleinern und für ein besseres Gemeinsam zu sorgen, erreicht. Ganz im Gegenteil: auf die inhaltlich eigentlich begrüßenswerte Erklärung zu den Markenrechten (Erklärung hier) folgte beim Spiel gegen den VfB Oldenburg eine klare Botschaft in Richtung Anthony Power: “Verklag uns doch du Luftpumpe”.

Verklag uns doch du Luftpumpe Spruchband der Löwenfans TSV 1860 München in Richtung Anthony Power

Vor der Partie gegen den SV Meppen setzte dann ein offener Brief dem Ganzen dann noch die Krone auf. Tenor: Meinungsfreiheit wird bei den Löwen groß geschrieben – aber irgendwie auch wieder nicht. Vor wenigen Wochen war der Kulturkreis der Eigentümer von Newcastle United noch nicht wichtig, denn es ging rein um das Sportliche. Nun ist der Kulturkreis von Kreditgeber Hasan Ismaik der Anlass, um das Hausrecht durchzusetzen und jegliche kritischen Nachrichten aus dem Grünwalder Stadion zu verbannen.

Stellungnahmen erreichen das Gegenteil

Ja, man kann über ein durchgestrichenes Konterfei durchaus diskutieren. Dass Hasan Ismaik sich davon persönlich angegriffen fühlt, steht wohl außer Frage. Dass es Löwenfans gibt, die sich ein Spiel ohne diese Symbolik wünschen, ist auch klar und konnte man oft genug in den Kommentarbereichen beobachten.

Aber seit jeher gibt es beim TSV 1860 München verschiedene Meinungen zu Themen, die es zu akzeptieren gilt. Wenn insbesondere die angesprochene Symbolik bereits Gegenstand mehrerer Gerichtsverfahren war und ein Oberlandesgericht entschied, dass das durchgestrichene Konterfei von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, wirkt es auf die eigene Anhängerschaft nicht wirklich beruhigend, wenn eben jene Symbolik verboten wird – während gleichzeitig die Meinungsfreiheit als besonders wichtig betont wird. Das passt nun einmal einfach nicht zusammen. Seinen – und unseren Standpunkt in dieser Angelegenheit hat Thomas Enn gestern morgen in den Giesinger Gedanken noch einmal zusammengefasst. Bei Meinungsfreiheit darf es keine zwei Meinungen geben – da sollten wir uns ausnahmsweise wirklich alle einig sein.

Eine große Chance im Konflikt beim TSV 1860

Nun wird der ein oder andere sich vielleicht zu Beginn bereits gedacht haben “Mei der Schrader schon wieder, der kann mich am Arsch lecken”. Doch seit vorgestern grübelt es in mir und spätestens mit bereits erwähntem Statement des Präsidiums hat sich die Idee zu diesem Kommentar verfestigt. Sicherlich haben auch wir bei sechzger.de in diesem Konflikt nicht alles richtig gemacht und unseren Teil zur Eskalation beigetragen. Der plötzliche und unvorhersehbare Rausschmiss aus der Löwenrunde hat uns getroffen und in unseren Artikeln vermutlich für mehr Schärfe gesorgt.

Doch haben die Artikel, Bilder und Kommentare etwas besser gemacht? “Es kann nur Verlierer geben” las ich vor kurzem in unserem Kommentarbereich von einem Nutzer. Außerdem forderte Stephan Tempel, der bei uns in den letzten Monaten etwas kürzer getreten ist, öffentlich ein Abrüsten. Zu guter Letzt sagte er die Pfiffe und Buh-Rufe voraus, die es gegen Meppen als Reaktion auf das angestimmte Scheich-Lied gab. Sie kamen für mich nicht unbedingt überraschend, haben aber dennoch einen Eindruck hinterlassen.

Nein – gewonnen hat bisher wahrlich keiner beim TSV 1860. Außer eben die Mannschaft, die mit drei Siegen aus drei Spielen hervorragend in die neue Spielzeit gestartet ist. Gleichzeitig konnte man damit einen momentan seltenen Effekt beobachten: die Löwenfans waren sich einig. Trotz Konflikt beim TSV 1860 München war es für fast 90 Minuten tatsächlich ein echtes Gemeinsam im Grünwalder Stadion. Denn sportlich erfolgreich sein und im Optimalfall im Mai in die 2.Bundesliga aufsteigen, das wünscht sich jeder in der weiß-blauen Anhängerschaft.

Die Stellungnahme bietet eine Chance. Es liegt nun an den Verantwortlichen, den Worten auch sinnvolle Taten folgen zu lassen. Die Kritikpunkte sind klar definiert, Ansatzpunkte sind ausreichend vorhanden. Es könnte tatsächlich eine Möglichkeit sein, um den Konflikt beim TSV 1860 München zu beruhigen.

Sechzig um sieben: Das Präsidium schaltet sich in die Debatte um die Meinungsfreiheit ein

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Der Tag nach dem 4:0 Sieg gegen den SV Meppen stand im Löwenkosmos leider weniger im Zeichen von Siegesfeiern und Aufstiegsbeschwörungen. Die Debatte um die Meinungsfreiheit wegen der vielfach an den Stadiontoren abgenommenen Ismaik-Taschen stand im Vordergrund.

Rückschau auf das 4:0 gegen Meppen

Auch heute Morgen sind unsere Löwen Spitzenreiter! Mit drei Siegen in drei Spielen und neun Punkten liegt 1860 an der Spitze der Tabelle. Die Mission Aufstieg beginnt also vielsprechend. An diesem wunderschönen Sommerabend in Giesing  beherrschte Sechzig den SV Meppen und gewann hochverdient, analysiert unser Experte Bernd Winninger in der TAKTIKTAFEL. Doppeltorschütze Fynn Lakenmacher stand trotz der Hitze mit Gänsehaut vor der Westkurve: “Hier gleich zwei Tore vor der Fankurve zu schießen, ist ein Weltklasse-Gefühl. (…) Ich habe Gänsehaut gehabt, mit den zwei Toren im Rucksack dort zu stehen.” Martin Kobylanski widmete sein erstes Tor im Löwendress seinem Vater, Andrzej Kobylanski, an den sich vielleicht das ein oder andere ältere Semester unter den Löwenfans noch aus Cottbusser Zeiten erinnern dürfte.

Steinhart verletzt

Aber – wir sind schließlich bei Sechzig – kein Glücksgefühl ohne Wermutstropfen. Phillipp Steinhart zog sich eine Knieverletzung zu und wird mehrere Wochen ausfallen! Sechzger.de wünscht gute Besserung!

U21 siegt in Memmingen

Frank Schmöllers Amas feierten einen 1:0 Sieg beim FC Memmingen. Das goldene Tor gelang Zivanovic in der 60. Minute. Kevin Goden flog in der 31. Minute wegen einer Tätlichkeit vom Platz.

Debatte um Meinungsfreiheit geht weiter

Nachdem mit Verweisen auf die Hausordnung zahlreichen Löwenfans am Stadiontor Ismaik-Taschen und Fanzine mit kritischen Inhalt abgenommen wurden und sie am Recht der freien Meinungsäußerung gehindert wurden, schaltete sich das Präsidium gestern in die Debatte ein. Das Präsidium stellt klar, dass es sich weder die Ismaik-Fahne wünscht noch die Abnahme der Taschen und Fanzines an den Stadiontoren gut heißt. In der sehr differenzierten Stellungnahme verweisen Reisinger, Sitzberger und Schmidt auf ein Statement von Hasan Ismaik aus dem Jahre 2019, in dem er sich ebenfalls zur Meingsfreiheit äußert.  „Es gab von meiner Seite nie den Auftrag, ein Foto auf der Website (…) zu bearbeiten. Davon distanziere ich mich. Ich stehe für Meinungsfreiheit in der Löwenfamilie…“, ließ Ismaik wissen, als die KGaA einen Ismaik-kritischen Doppelhalter offenbar ohne Auftrag des Jordaniers entfernte.

Es bleibt zu hoffen, dass der Investor seine Meinung in den letzten 3,5 Jahren nicht geändert hat und nach wie vor zu seinen Aussagen steht. Nun obliegt es ihm als Mehrheitsgesellschafter der KGaA, das die Meinungsfreiheit einschränkende Verhalten an den Eingängen abzustellen. Ebenso sollte sich Ismaik überlegen, ob er seinen allmächtigen Statthalter zu einem weniger konfliktiven Verhalten ermutigen kann, das immer auch auf Ismaik selbst zurückfällt. Oder diesen eventuell gleich abzuberufen, um endlich mal Ruhe in das Umfeld des TSV 1860 München zu bringen. Denn die Löwen sind des Streitens müde! Auch wir!

News aus der dritten Liga

Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!

Die zweite Hälfte des 3. Spieltags brachte gestern Abend folgende Ergebnisse:

Dresden – Verl 2:0

Waldhof – Aue 1:0

Saarbrücken – Dortmund II 1:0

Osnabrück – Ingolstadt 0:1

Wehen – Bayreuth 4:1

Damit liegt 1860 auf der Spitzensposition der Tabelle und voll auf Kurs Aufstieg!!!

Nietfeld und Kreuzer gegen Sechzig gesperrt

Beim Halleschen FC flogen gestern gleich zwei Spieler vom Platz. Beide wurden heute vom DFB für zwei Spiele gesperrt. Die Hallenser akzeptierten das Urteil bereits. Damit fallen Jonas Nietfeld und Niklas Kreuzer auch für das Spiel am 19.08. in Giesing aus.

Reduzierung der Free-TV Spiele möglich

Wie der kicker berichtet, gibt es drei Szenarien zu Live-Übertragungen im Free-TV bei der derzeit laufenden Ausschreibung der Übertragungsrechte der dritten Liga ab 2023/24. Während aktuell 86 Spiel übetragen werden, könnte es ab der nächsten Saison zu einer merklichen Reduzierung kommen. Eine Variante sieht nur noch zehn Live-Spiel im Free-TV vor, die zweite weiterhin 86, während in der dritten sogar 114 frei empfangbare Spiele enthalten sind. Auch Anpassungen der Anstoßzeiten sind möglich. Hoffen wir, dass die Löwen so weitermachen und das für Andere interessant ist…

Damit seid Ihr wieder auf Ballhöhe. Übermorgen geht der Siegeszug der Löwen hoffentlich in Paderborn weiter. Bis dahini kriegt Ihr alle News bei sechzger.de.