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Sechzig um sieben: Ruhe am Feiertag

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online!

Am gestrigen Ostermontag tat sich nach Außen hin nicht viel bei Münchens großer Liebe. Es herrschte österliche Ruhe am Feiertag an der Grünwalder Straße 114.

Nix los an der Grünwalder Straße

Da gestern nichts Erwähnenswertes von der Grünwalder Straße nach Außen drang, nochmal ein kurzer Rückblick auf die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Osnabrück am Samstag. Dort äußerte sich Michi Köllner zu den Gründen für das Nicht-Erreichen eines Aufstiegsplatzes in dieser Saison. “Wir haben schon eine schlechte Vorrunde gespielt”, äußerte sich der Coach und seit dem “laufen wir jetzt hinterher.” Er ging dabei besonders auf die Phase ein, in der die Löwen in sieben Spielen sechs Mal unentschieden spielten. Mit der Rückrunde zeigt sich Köllner zufrieden. Dort liegen die Löwen aktuell auf Platz fünf. Der Löwendompteur schaut bereits auf die nächste Saison voraus. “Wenn die Saison vorbei ist, müssen wir – wie nach jeder Saison – analysieren und schauen, warum es dieses Jahr nicht gereicht hat und was am Ende auch fehlt.” Wir hoffen, dass die Gründe gefunden werden und 1860 nächste Saison dann wieder ernsthaft in den Kampf um den Aufstieg eingreift.

Bernd Winningers TAKTIKTAFEL online

Wie immer hat Bernd Winninger auch das Spiel vom Samstag feinsäuberlich seziert und zeigt Euch in der TAKTIKTAFEL auf, warum am Ende die Onabrücker die Nase vorne hatten.

Mit dem Wünschwagen ins Sechzgerstadion

Dass Fußball und insbesondere der TSV 1860 München mehr sind, als 90 Minuten auf dem Platz, beweist uns mal wieder ein Löwenfan. Der 84-jährige Günter Albrecht machte sich aus seinem Seniorenheim im Allgäu mit dem Wünschewagen zum ersten Mal seit der Saison 1959/60 ins Sechzgerstadion auf. Seinen berührenden Bericht könnt Ihr bei facebook lesen. Es sind immer wieder diese Geschichten, die uns zeigen, dass Sechzig und seine Fans etwas ganz besonders sind. Wer anderen Senioren einen (womöglichen letzten) Herzenswunsch erfüllen will, kann das mit einer Spende beim Wünschewagen tun. Ganz tolle Aktion Günter und Wünschewagen!!!

News aus der dritten Liga

SV Waldhof – SC Freiburg II 0:1

Wunschergebnis für die Löwen! Der SV Waldhof kassierte gegen die Zweitvertetung des SC Freiburg eine 0:1 Heimniederlage. Das goldene Tor erzielte Vincent Vermeij aus abseitsverdächtiger Position in der 38. Minute. Hatte Thomas Stamm doch den richtigen Riecher, als er Vermeij gegen 1860 auswechselte und das auf Frage von Stefan Kranzberg erklärte. Die Mannheimer blieben weitgehend harmlos vor dem gegnerischen Tor. Damit behalten die Löwen den fünften Platz und haben 2 Punkte Rückstand auf den VfL Osnabrück, der heute sein Nacholspiel in Halle bestreitet.

Ein Blick in die Regionalliga Bayern

Auch bei den anderen Drittligisten herrschte Ruhe am gestrigen Feiertag. Daher werfen wir einen Blick in die Regionalliga Bayern. Dort gab die SpVgg Bayreuth dem Wort “Feiertag” eine ganz andere Konnotation. Die Bayreuther fertigen nämlich die Kicker der Zweitvertretung aus der Seitenstraße mit 4:0 ab. Mit Knezevic, Andermatt und Ziereis konnten sich drei Ex-Löwen in die Torschützenliste eintragen. Damit machten die Oberfranken auch einen großen Schritt Richtung Meisterschaft und Aufstieg in die dritte Liga. Sie liegen nun elf Punkte (ja, elf!) vor Rot II.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in den neuen Löwentag. Alles Wichtige rund um die dritte Liga und den TSV 1860 München erfahrt Ihr natürlich bei sechzger.de.

TSV 1860 – VFL Osnabrück in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafel nach dem Spiel TSV 1860 – VFL Osnabrück. Die Osnabrücker kamen wie meistens mit einem 4-3-3 System auf den Platz. Dem stellte Michael Köllner das flexible 4-1-4-1 entgegen. Das war beides auch so erwartet, von daher gab es in der Systematik der Teams keinerlei Überraschungen. Was also führte zur bitteren Niederlage der Löwen, in einem Spiel, dass man nicht hätte Verlieren sollen?

Der TSV 1860 spielte gegen den VFL Osnabrück mit Richy Neudecker als Box to Box Spieler, der bei gegnerischem Ballbesitz zusammen mit Moll das zentrale Pärchen im defensiven Mittelfeld gab. Osnabrück kam damit relativ gut zurecht. Die Angriffe der Niedersachsen erfolgten über die gesamte Breite des Spielfelds.

Kunze half bei Osnabrück, wenn die Löwen im Ballbesitz waren, dem Sechser Köhler um das Spiel für die Sechzger im Zentrum zu erschweren. Beiden Außenstürmern der Osnabrücker war gegen den Ball kaum ein Weg zu weit. Es formierte sich bei Osnabrück also vor der Viererabwehrkette eine weitere Kette, die zu Durchbrechen die Löwen vor einige Probleme stellte.

Bevor wir genauer auf die Geschehnisse auf dem Platz eingehen wie immer ein Blick auf die wichtigsten Statistiken.

Die Statistiken des Spiels TSV 1860 – VFL Osnabrück

  • Ballbesitz TSV 1860 45% – VFL Osnabrück 55%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 75% – VFL Osnabrück 79%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 63% – VFL Osnabrück 62%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 12/3 – VFL Osnabrück 11/5
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 8,89 – VFL Osnabrück 8,56

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Beginnen wir wie immer beim Ballbesitz. Die Sechzger hatten um 10% weniger Ballbesitz im Spiel als der VFL, das hat wie immer einen einfachen Grund. Rück- und Querpässe des Gegners. 43% mehr Querpässe und 18% mehr Rückpässe als bei den Sechzgern wurden innerhalb der Defensive des VFL gespielt. Das erklärt diese Diskrepanz sehr eindrücklich. Der VFL Osnabrück ließ sich vor allem in der ersten Halbzeit im Aufbauspiel viel Zeit.

Dass die Sechzger also nur weniger Zeit für ihre Angriffe brauchten als der VFL zeigen auch folgende Werte aus der Statistik: Beide Mannschaften hatten exakt gleich viele Ballbesitzphasen. Der TSV 1860 München konnte genau einen Angriff weniger zu Ende spielen als der Gegner aus Osnabrück. Aus dem Spiel heraus schossen außerdem beide Teams gleich oft.

Defensive Zweikämpfe

Eine relativ ausgeglichene Zweikampfquote in einem umkämpften Spiel spricht grundsätzlich für den guten defensiven Einsatz der beiden Mannschaften. Die große Frage hier ist immer: hat eine Mannschaft entscheidende Vorteile in wichtigen Zonen gehabt? Klare Antwort: Nein. Beide Teams hatten in den für die Defensive wichtigen Zonen kaum Probleme bei Defensivzweikämpfen.

Allerdings ist es so, dass der TSV 1860 München 18% mehr defensive Zweikämpfe geführt hat. Daher ist es auch so, dass trotz der Ausgeglichenheit bei der Quote die Anzahl der gewonnenen Defensivzweikämpfe für die Löwen deutlich höher liegt. An der Gesamtleistung im Spiel gegen den Ball kann man also bei beiden Teams nichts kritisieren.

Schüsse

Warum hat der TSV denn dann verloren mag man sich Fragen. Ein Blick auf die Schusstatistik hilft hier weiter. Denn es lag wie schon des öfteren einerseits an der Zielgenauigkeit bei den Schüssen und andererseits daran von wo man die Schüsse abgegeben hat. Im Sechzehner des VFL konnten die Spieler des TSV 1860 nur dreimal so an den Ball kommen, dass daraus auch ein Schuss wurde. Einer dieser drei Schüsse ging ins Tor. Die anderen Beiden wurden geblockt oder daneben geschossen.

Das heißt im Umkehrschluss, dass der TSV 1860 75% seiner Schüsse von außerhalb der Box abgegeben hat. Dass die Hälfte all dieser Schüsse auch noch von den Osnabrückern geblockt werden konnte, kommt leider erschwerend hinzu.

Osnabrück hingegen schoss acht mal im Strafraum der Löwen. Vier dieser Schüsse gingen auf den Kasten von Marco Hiller, der davon leider nur einen halten konnte. Dass dem ersten Treffer des VFL Osnabrück eine Abseitspostion des Torschützen vorausging ist natürlich doppelt bitter.

Ballkontakte in der Box

Zusätzlich zu den Schüssen muss man sich auch die Ballkontakte der Kontrahenten im gegnerischen Strafraum ansehen. Wer hatte da die Nase vorn? Auch hier ist der VFL Osnabrück klar im Vorteil. 56% mehr Ballkontakte mehr als die Löwen hatten die Niedersachsen in der gegnerischen Box. Wenn man sich nun ansieht wo Osnabrück diese Ballkontakte hatte ist auffällig, dass sich das relativ gleichmäßig über den kompletten Sechzehner verteilt. Vor allem sticht ins Auge, dass zehn dieser Ballkontakte der Osnabrücker im Strafraum zentral oder halbzentral vor dem Tor waren. Die Sechzger hatten in diesen zentralen Zonen der Box ganze drei Ballkontakte.

Woran hat’s also gelegen? Abgesehen davon, dass der erste Treffer nie im Leben zählen darf, hat es zum einen daran gelegen, dass man es nicht geschafft hat, die Offensivspieler in den Positionen aus denen ein Schuss gefährlich werden könnte, in Szene zu setzen. Und zum anderen daran, dass man seinerseits Osnabrück, genau dort wo man selbst im gegnerischen Strafraum nicht zum Zug kam, einige Chancen ermöglichte. Im Strafraum hat der VFL Osnabrück das bessere Stellungsspiel gezeigt. So konnten die Sechzger, selbst wenn sie den Ball in der Box hatten, wenig damit anfangen.

Das Spiel

Über das Spiel an sich möchte ich heute nicht viele Worte verlieren. Es standen sich über neunzig Minuten zwei Mannschaften gegenüber, die sich zwischen den Strafräumen auf Augenhöhe duellierten. Mit verschiedenen Systemen aber ähnlicher Grundausrichtung vom taktischen Ansatz her war es Osnabrück das abwartender und kontrollierter spielte. Der VFL nahm vor allem in der ersten Halbzeit auch mal das Tempo aus dem Spiel um damit Ruhe und Kontrolle in dieses zu bringen.

Erste Halbzeit

Nach gutem Beginn für den TSV 1860 München – mit einer Großchance durch Bär – gelang den Gästen aus Osnabrück, die durch die offensive Ausrichtung ihrer Außenverteidiger teilweise mit acht Mann hoch am gegnerischen Sechzehner standen, nach vierundzwanzig Minuten der Treffer zum 0:1.

Nach diesem Tor wurden die Osnabrücker sehr dominant. Eine Riesenchance kurz nach der Führung konnte Hiller entschärfen. Traoré kam im Zentrum vor dem Tor nach einer Ecke an den Ball. Eigentlich muss der Ball drin sein. Hiller hielt Traorés Versuch zu erhöhen jedoch fest.

Danach kamen die Sechzger sukzessive besser ins Spiel, wurden jedoch nur elf Minuten nach der Führung auf dem falschen Fuß erwischt und liefen in einem Umschaltmoment der Osnabrücker dem Geschehen hinterher. So konnte Opoku in der 35. Minute auf 2:0 stellen.

Nach diesem Treffer konnten die Sechzger noch ein wenig zulegen, kamen aber trotz einiger vielversprechender Angriffe nicht in die Lage auch nur einen Schuss abzufeuern. Bis zur 41 Minute als sich Tallig aus 18 Metern ein Herz fasste und einfach mal abzog. 1:2 stand es nach Talligs zweitem Heimspieltreffer in Folge.

Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Pause.

Zweite Halbzeit

Nach dem Pausentee drehten die Löwen richtig auf und erspielten sich bis zum Ausgleichstreffer durch Marcel Bär in der 59. Minute ein Schussverhältnis von 5:0. Das Problem war allerdings, dass abgesehen von Bärs Treffer keiner dieser Schüsse gefährlich für den Kasten von Osnabrück wurde. Lex schoss rechts neben das Tor. Die anderen vier Schüsse wurden geblockt.

Marcel Bär traf dann am Ende dieses Sturmlaufs nach der Halbzeit zum absolut verdienten Ausgleich. Danach flachte das Spiel des TSV 1860 aus mir unerklärlichen Gründen wieder etwas ab. Warum man den Druck auf den Gegnerischen Strafraum nicht weiter aufrecht erhalten konnte verstehe ich ebenso wenig wie mein Kollege Thomas Enn, der das in seinen Giesinger Gedanken zum Ausdruck gebracht hat.

Vor allem vom guten defensiven Druck des TSV 1860 München bis zu diesem Zeitpunkt war nach dem Ausgleich nicht mehr viel zu spüren. Zwanzig Minuten nach dem verdienten Ausgleich war es dann in der 79. Minute soweit. Der TSV hielt dem ständig stärker werdenden Druck der Osnabrücker nicht mehr Stand und Kunze schoss das 3:2.

Beispielhaft für das was die Sechzger danach nicht mehr leisten konnten war, dass in den zehn Minuten danach kein Schuss der Löwen mehr auf meinem Zettel steht. Nur noch Tallig wagte kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit bei einem Freistoß den Versuch aufs Tor des VFL Osnabrück schießen. Dieser ging drüber.

Die Tore

Die Entstehungsgeschichte aller Tore erspare ich mir heute. Vor allem die des ersten Gegentreffers ist Makulatur, denn der hätte nicht zählen dürfen.

Dennoch möchte ich gerne die anderen zwei Gegentore genauer unter die Lupe nehmen.

Das 0:2

Nach einem langen Ball aus dem letzten Drittel der Osnabrücker kommt Hiller an der eigenen Sechzehnerbegrenzung an den Ball und legt den Ball auf Salger. Salger hat viel Platz und gibt das Leder leicht diagonal nach vorn zu Moll. Der steht etwa fünf Meter hinter dem Mittelkreis in der eigenen Spielfeldhälfte.

Er lässt sich Zeit und wird von Heider bedrängt und angegriffen. Dadurch wird der Ball den Moll nach vorne zu Greilinger schlagen möchte ungenau und Köhler kann die Kugel abfangen. Der schaltet sofort um und in den Vorwärtsgang, überläuft den herbeieilenden Moll, der seinen Fehler versucht auszubügeln, und spielt dann Opoku auf der halblinken Seite etwa 15 Meter vor dem Strafraum der Sechzger an. Greilinger der in dieser Situation nicht mehr hinter Opoku herkommt, kann den schnellen Osnabrücker nicht mehr stoppen und so netzt Opoku nachdem er in den Strafraum eindringt an Hiller vorbei zum 2:0 ein.

Man mag hier Moll nun als Schuldigen an diesem Gegentreffen ausmachen, es ist aber nicht alleine Molls Fehler gewesen. Auch Salger muss sich den Schuh anziehen, nicht die richtige Entscheidung getroffen zu haben indem er Moll mit seinem Pass ein wenig unter Druck gesetzt hat. Wenn man sieht wieviel Platz Salger in dieser Situation hatte und wo er den Ball schlussendlich hin spielt war das schon ein bisschen leichtsinnig. Auf der anderen Seite ist es allerdings auch so, dass Moll, als Kunze mit dem Ball losläuft und sich deren Wege kreuzen, auch gern mal die Sense hätte auspacken dürfen. Natürlich hätte es dann eine gelbe Karte gegeben. Die muss man sich aber dann und wann einfach mal abholen. Alles in allem ist hier im sonst meist guten Aufbau im Positionsspiel der Löwen einiges Schiefgegangen. Osnabrück hat das eiskalt ausgenutzt.

Das 2:3

Beim Aufbau laufen die Osnabrücker die Defensive des TSV 1860 München so an, dass Hiller nichts anderes übrigbleibt als den Ball lang nach vorn zu schlagen. Beim Versuch den zweiten Ball nach einem Kopfball eines Osnabrückers unter Kontrolle zu bringen, springt dieser Moll so blöd ans Knie, und davon wieder weg, dass er dem Osnabrücker Bapoh direkt vor die Füße fällt. Bapoh nimmt knapp außerhalb des Mittelkreises in der Hälfte der Löwen sofort Tempo auf und spielt nach außen auf die halbrechte Position zu Klaas. Klaas dringt mit Ball am Fuß in den Sechzehner der Löwen ein und legt die Kugel in die Mitte. Der Pass war wohl eigentlich für Opoku gedacht, geht jedoch weil Steinhart wohl die Fußspitze dran bringt, an diesem vorbei um dann bei Kunze zu landen, der aus halbrechter Position in der Box ins Tor trifft.

Zwei Innenverteidiger und ein Torwart können sich nicht vernünftig aus dem Pressing befreien, deshalb muss der lange Ball helfen. Das ist nun natürlich nicht verkehrt. Wobei es möglicherweise schon für den ein oder anderen Spieler eine Überlegung wert sein hätte dürfen zurückzukommen um in dieser Situation zu helfen. Die Frage nun ist wer wäre eigentlich für Kunze der Mutterseelenallein, auf der rechten Seite durchlaufen durfte, zuständig? In dieser Situation denke ich, es wäre Moll gewesen, der mit Kunze hätte mitlaufen müssen anstatt sich zusätzlich ins Zentrum zu orientieren, wo mit Dressel, Steinhart, Morgalla, Deichmann und Belkahia durchaus schon genügend Personal vorhanden war.

Ich habe mir die Szene einige male angesehen, um wirklich die Laufwege aller beteiligten nachvollziehen zu können und komme hier leider zu keinem anderen Schluß. Steinhart bleibt an seinem Mann dran als der nach innen geht. Belkahia übernimmt Klaas von Deichmann, als der sich nach dem Pass von Klaas in die Mitte, in Richtung Torlinie aufmacht. Morgalla kümmert sich um Wooten auf seiner Position und Dressel geht Bapoh hinterher, der sonst beim Pass von Klaas völlig frei gestanden hätte.

Hier kann man sich alle Treffer in der Zusammenfassung noch einmal ansehen.

Fazit

Schad drum. Das Spiel hat vielversprechend angefangen und war ein gutes Drittligaspiel auf hohem Niveau. Die Strafraumpräsenz und das Durchsetzungsvermögen in der Box hat diesmal leider nicht gereicht um mehr Tore zu schießen.

Nach dem 2:0 Rückstand jedoch wieder zurückzukommen und auszugleichen zeugt von einer hohen Moral in einer absolut intakten Mannschaft.

Nun geht es tatsächlich nur noch um die goldene Ananas. Selbst Platz vier, der die Mannschaft zur Teilnahme am DFB Pokal qualifizieren würde, zu erreichen ist nun in den verbleibenden Spielen sehr schwer, aber sicherlich nicht unmöglich.

Den Aufstieg können wir nach den Ergebnissen vom Wochenende leider abhaken.

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um sieben: Katerstimmung nach Osnabrück

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Nachdem die Löwen am Samstag das Spiel gegen den VfL nicht mehr drehen konnten, haben die meisten Löwenfans mit der aktuellen Saison abgeschlossen. Diese Woche beginnt mit einem Feiertag und die meisten Löwen befinden sich in Katerstimmung nach der Niederlage gegen Osnabrück.

Katerstimmung nach der Niederlage Osnabrück

Für mich war das Spiel gegen Osnabrück ein Spiegel des bisherigen Saisonverlaufs und das reflektierte ich auch in den Giesinger Gedanken. Fehlerhafte Schiedsrichterentscheidungen, eigenes Unvermögen, dieses unerklärliche Luftausgehen, wenn’s ernst wird… All das gab es im Spiel gegen die Lila-Weißen genauso wie in den 31 Spielen vorher zu beobachten. Nun herrscht Katerstimmung und in den Kommentaren wird eifrig diskutiert, wer denn nun die Verantwortung für den durchwachsenen bis verkorksten Saisonverlauf trägt. Es werden die üblichen Verdächtigen genannt, von Hasan Ismaik über Robert Reisinger, Günther Gorenzel, Marc-Nicolai Pfeifer bis hin zu Michi Köllner. Ich finde es unheimlich schwer, den einen Schuldigen auszumachen. Es sind sicher mehrere Sachen nicht optimal gelaufen. Nun geht es darum, dass die Katerstimmung nach der Niederlage gegen Osnabrück nicht zu lange anhält, die Verantwortlichen sich sammeln und die Weichen für eine hoffentlich erfreulichere Saison 22/23 stellen.

Tim Rieder vor Rückkehr zu 1860

Gerüchteweise hat Tim Rieder einen Vertrag bei den Löwen unterschrieben und wird ab nächster Saison seinen zweiten Anlauf beim TSV 1860 München nehmen. Nach seiner Leihe in der Saison 19/20 wechselte er auf den Betzenberg und spielte in der aktuellen Saison für Türkgücü. Eine offizielle Bestätigung der KGaA steht noch aus.

Dressel im Fokus des FC St. Pauli

Wie liga3-online berichtet soll Eigengewächs Dennis Dressel Anfang der Woche bereits in Hamburg geweilt haben, um sich mit den Verantwortlichen am Heiliggeistfeld auszutauschen.

Löwenergebnisse vom Wochenende

1860 sind ja nicht nur die Profis. Die U19 zog nach einem Elferkrimi gegen Ingolstadt ins Landespokalfinale ein. Nach 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Beim Elfmeterschießen trafen die ersten neun Schützen beider Teams ausnahmslos. Dann parierte Maxi Rothdauscher den Schuss des Ingolstädters Schmid. Marko Zivanovic setzte dann den entscheidenden Elfer an den Innenpfosten, von wo er zum Siegtreffer ins Tor sprang. Mit 11:10. n.E. zogen die Junglöwen also ins Finale ein. Dort wartet nun Jahn Regensburg. 1860 IV bezwang Viktoria München mit 7:1. Sonst standen wegen des Osterfestes keine weiteren Spiele an.

News aus der dritten Liga

SC Verl – FC Magdeburg 4:5

Im frühen Sonntagsspiel der dritten Liga bekamen die 2.333 Zuschauer in Paderborn einige Tore geboten. Akono eröffnete den Torreigen in der 6. Minute für die Gastgeber. Schuler und Müller drehten das Spiel bis zur Pause für den Tabellenführer. Von der 56. bis zur 65. Minute klingelte es dann sage und schreibe fünf Mal. Magdeburg baute durch Conde aus, innerhalb von nur zwei Minuten sorgten Berlinski und Petkov für den Verler Ausgleich. In der 61. Minute brachte Obermair die Ostdeutschen wieder in Front, aber bereits in der 64. Minunte glich Berlinski wieder aus. Der Siegtreffer fiel dann in der 88. Minute durch Ito für den FCM. Verl hat damit erneut einen bittere Niederlage zu beklagen und weist nun schon vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer auf. Allerdings haben sie noch ein Spiel weniger als Viktoria Berlin, die den letzten Platz oberhalb des Striches bekleiden.

1. FC Kaiserslautern – 1.FC Saarbrücken 3:1

Einen Riesenschritt Richtung direkten Aufstieg machten die roten Teufel. Trotz roter Karte (Kraus, 45. Minute) besiegten sie den 1. FC Saarbrücken mit 3:1. Hanslik brachte die Lauterer in der 17. Minute in Führung. Batz hatte zunächst einen Elfer von Boyd pariert, war dann aber gegen den Nachschuss von Hanslik machtlos. Kurz nach der Pause egalisierte Jänicke für die Saarländer (48. Minute). Die roten Teufel zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und entschieden das Spiel durch Tore von Boyd (56. Minute) und Redondo (65. Minute) mit 3:1 für sich. Damit liegt Kaiserslautern nun mit zwei Punkten Vorsprung auf Rang 3 auf einem Aufstiegsplatz. Die Löwen haben mittlerweile neun Punkte Rückstand auf Platz 3 und liegen auf Rang 5.

Viktoria Köln im Landespokalfinale

Die Höhenberger elimierten den Landesligisten 1. FC Spich mit 8:0. Im Finale treffen sie auf den Sieger des Duells Fortuna Köln – Alemannia Aachen.

Damit seid Ihr auch am Feiertag auf Ballhöhe, was die Löwen und die dritte Liga angeht. BLAU BLEIBEN!

 

 

 

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Osnabrück: Das Spiel als Spiegelbild der Saison

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Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Aber mir geht diese Saison langsam auf die Nerven. Von Anfang an, war der Wurm drin und immer wenn die Löwen mal nah dran waren, ging Ihnen die Luft aus. Genauso gestern gegen Osnabrück. Für mich war es ein Spiegelbild dieser Saison.

Brotlose Kunst zu Beginn

Die Löwen begannen gar nicht so schlecht, obwohl Osnabrück das Spiel anfangs kontrollierte. Die erste Chancen hatte Tallig. Zunächst mit einem Aufsetzer, dann mit einm Kopfball. Danach zirkelte Merv Biankadi den Ball ins Tor (17. Minute), wurde aber zurecht wegen Abseits zurück gepfiffen. Dann trugen die Löwen einen gradlinigen Konter nach vorne vor, Bär stand alleine vor Kühn und überlupfte ihn lehrbuchmäßig. Leider tropfte der Ball auf die Latte und ging um Zentimeter nicht ins Tor. Ein Sinnbild für das Pech in dieser Saison.

Die Löwen im Hintertreffen… mal wieder…

Und wer sie vorne nicht rein macht, bekommt sie halt hinten. Alte Fußballweisheit, die gestern in Giesing mal wieder wahr wurde. In der 24. Minute brachte Heider die Osnabrücker aus Abseitsposition in Führung. Ein Sinnbild für so Vieles in dieser Saison. Das andauernde Pech mit Schiedsrichterentscheidungen, fehlende Effektivitivität vor dem Tor und auch immer wieder zu leicht kassierte Gegentore (auch wenn es in diesem Falle nicht hätte zählen dürfen). Danach rannten die Löwen – wie die ganze Saison in der Tabelle – einem Rückstand hinterher. Der wurde durch Opoku noch vergrößert, als er Hiller im Eins-gegen-Eins Duell bezwang und auf 0:2 stellte (35. Minute).

Die Löwen kommen zurück ins Spiel

Und wie diese ganze Saison über kamen die Löwen auf ein Mal aus heiterem Himmel wieder zurück ins Spiel. Tallig besorgte noch vor der Pause durch einen passgenauen Fernschuss das 1:2. Sechzig war wieder dran. Jetzt begann es wieder, das Hoffen, dass man endlich mal nicht dran ist, sondern sich auch durchsetzt. In einem Spiel wie auch in der Tabelle.

Sechzig ist dran

Und wie in der Tabelle holten die Löwen den Rückstand wieder auf. Nach einer giftigen Viertelstunde zu Beginn des zweiten Durchgangs traf Bär schließlich in der 59. Minute zum Ausgleich. Nach schönem Zuspiel von Tallig foppte er die Osnabrücker Verteidigung und schob den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Danach wurde die 60. Minute mit besonderer Imbrunst gesungen und Alle dachten, dass die Löwen jetzt so weiter machen und das 3:2 nachlegen.

Und dann geht die Puste aus

Aber es kam wie so oft – besonders in Spielen gegen Gegner aus dem ersten Tabellendrittel: die Löwen setzten nicht nach und es ging ihnen zusehends die Puste aus. Wie in der Tabelle. Immer wenn man dachte, “jetzt noch ein Sieg”, dann sind wir wieder oben im Geschäft, setzte eine Blockade bei den Spielern des TSV 1860 München ein. Und im gestrigen Spiegelbild-Spiel der Saison war es genau so. Die Löwen hörten auf, Druck zu machen. Osnabrück fand zurück ins Spiel und übernahm nach und nach wieder die Kontrolle.

Am Ende gibt es wieder eine bittere Pille

Ich habe mich schon gefragt, wieso die Löwen nach dem Ausgleich einfach nicht weiter auf das 3:2 gespielt haben. Der Gegner war angeknockt, die Kulisse war endlich frenetisch und das 2:2 wäre zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel gewesen. Was gab es also zu verlieren? Was bremst diese Mannschaft immer wieder??? Ich habe das Gefühl, dass es sie selbst ist. Immer wenn man mal einen richtigen Schritt nach vorne machen kann, kriegt sie die Flatter. Sowohl in Tabelle im bisherigen Saisonverlauf und natürlich auch gestern Nachmittag im Spiegelbild der Saison. Osnabrück gewann wieder die Oberhand und erzielte in der 79. Minute das 2:3.

Die Schlussphase als Spiegelbild der Saison?

Der TSV 1860 vermochte nicht mehr, sich zu wehren und so endete das Spiel 3:2 für den VfL Osnabrück. Kein unverdienter, aber doch ein glücklicher Sieg, weil die Löwen nach dem Ausgleich einfach mal wieder aufhörten zu spielen. Wenn die Saison so weitergeht wie bisher, erwarten uns noch vier gute Spiele. Denn es geht um nichts mehr und die Mannschaft kann wieder frei aufspielen. Platz 3 ist durch den Sieg der Braunschweiger endgültig außer Reichweite und Platz 4 dürfte schwer zurück zu erobern sein. Besonders, wenn einem immer die Puste ausgeht, wenn es ernst wird. Und das ist genau das, an was ich mich noch in einigen Jahren von dieser Saison erinnern werde: Immer wenn es ernst wurde, ging den Löwen die Puste aus.

Gerücht: Tim Rieder kehrt zurück

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Tim Rieder TSV 1860

Wie mehrere Quellen im Internet übereinstimmend berichten, kehrt Tim Rieder nächste Saison an die Grünwalder Straße zurück.

Rieder kehrt zurück

Nachdem Rieder in der Saison 19/20 vom FC Ausgburg ausgeliehen wurde, konnte man sich am Ende der Leihe nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Danach zog es Rieder nach Kaiserslautern, wo er es auch nur eine Saison aushielt. In der laufenden Saison schnürte er für Türkgücü bis zur Insolvenz seine Stiefel.

Rieder erste Neuzugang für die Saison 22/23

Nun soll er Gerüchten zu Folge einen Vertrag für die kommenden Saison an der Grünwalder Straße unterschrieben haben und wäre damit der erste Neuzugang.

Liveticker: TSV 1860 München – VfL Osnabrück (34.Spieltag)

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Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 34.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem VfL Osnabrück!

Topspiel im Grünwalder Stadion: Platz 4 trifft auf Platz 5! Nur mit einem Sieg bleibt eine realistische Chance auf einen Platz unter den ersten drei. sechzger.de begleitet das heutige Duell live aus dem Grünwalder Stadion und mit Bildern sowie Eindrücken aus Giesing.

 

Aufstellung:
1 Hiller – 11 Greilinger (75. 36 Steinhart), 6 Salger (46. 39 Morgalla), 27 Belkahia, 20 Deichmann – 5 Moll, 8 Tallig, 19 Biankadi – 31 Neudecker (62. 14 Dressel) – 7 Lex (85. 22 Linsbichler), 15 Bär

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 16 Goden, 30 Cocic, 34 Freitag

Tore:
0:1 Heider (24.), 0:2 Opoku (35.), 1:2 Tallig (41.), 2:2 Bär (60.), 2:3 Kunze (79.)

Die Personalsituation

Die Langzeitverletzten Keanu Staude (Herzmuskelentzündung), Marius Willsch, Daniel Wein (Ermüdungsbruch), Lorenz Knöferl (Schulter-OP), György Szekely (Muskel-Sehnenverletzung) und Marco Mannhardt (Fuß-OP) fallen weiterhin aus. Leandro Morgalla ist ebenso wie Yannick Deichmann unter der Woche wieder in das Training eingestiegen.

Zudem muss Michael Köllner heute gelbgesperrt aussetzen und darf das Spiel nur von der Tribüne aus verfolgen.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Ein Spieler ist aktuell nicht von einer Gelbsperre bedroht.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – VfL Osnabrück außer im Liveticker noch verfolgen?

Zum zweiten Mal nach langer Zeit ist das Grünwalder Stadion ausverkauft. 15.000 Zuschauer dürfen das Spiel auf den Rängen verfolgen. Für alle Löwenfans, die an den Osterfeiertagen daheim oder unterwegs sind, gibt es immerhin die Option Free-TV. Alle Informationen hierzu sind in unserem Artikel zu finden.

Für Abonnenten von MagentaSport besteht zudem wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Zudem ist das Löwen-Radio vor Ort und geht für euch live auf Sendung. Die Moderatoren Gilbert Kalb und Jan Mauersberger führen euch durch die 90 Minuten, an dessen Ende hoffentlich unsere Löwen punkten können.

Den Gegner im Fokus: TSV 1860 – VfL Osnabrück

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Technische Daten

Verein für Leibesübungen
von 1899 e. V. Osnabrück
Gründung:
17. April 1899
Mitglieder:
3.800
Vereinsfarben:
Lila-Weiß
Weitere Sportarten:
Gymnastik, Schwimmen, Tischtennis
Website der Fußball-Gesellschaft

Bis hierher…

Saisonverlauf 2021/22 TSV 1860 & VfL Osnabrück

Heimbilanz gegen Osnabrück

5 Spiele
1 Sieg
3 Unentschieden
1 Niederlage

Gesamtbilanz gegen Osnabrück

12 Spiele
4 Siege
5 Unentschieden
3 Niederlagen

Willkommen zurück!

Heute auch zu Hause. Nachdem morgen vor vier Wochen in Mannheim die organisierte Fanszene in die Auswärts-Löwenkurve zurückkehrte, ist es heute Nachmittag nun auch bei einem Heimspiel soweit: Alle G-Regeln und Zutrittsbeschränkungen sind gefallen und wir freuen uns über einen lautstarken organisierten Support aus der Westkurve durch die Münchner Löwen. Dies übrigens erstmals seit dem 30. Oktober 2021 – dem Heimspiel gegen Freiburg II (6:0).
Anzeigetafel GWS 1860 Freiburg

Duelle mit Spitzenteams…

…sind in dieser Saison bislang leider nicht wirklich Sache der Löwen. Einzig der 1. FC Kaiserslautern konnte am 1. März als ein Gegner aus den Top-Sieben der Drittligatabelle besiegt werden. In neun weiteren Spielen gegen die besten der Liga zog 1860 fünfmal den Kürzeren (gegen Magdeburg, in Lautern, in Osnabrück und zweimal gegen Mannheim) und spielte viermal Unentschieden (je zweimal gegen Braunschweig und Saarbrücken). Heute und am vorletzten Spieltag, wenn es zum Spitzenreiter nach Sachsen-Anhalt geht, kann diese Bilanz aber noch verbessert werden.

Landespokal

An dieser Stelle wird um diese Jahreszeit gerne ein Blick auf den Landespokal geworfen. Unsere heutigen Gäste haben sich – wie die Löwen – bereits aus dem regionalen Wettbewerb verabschiedet. Im Viertelfinale unterlag man im Herbst an der Bremer Brücke dem Ligakonkurrenten aus Meppen mit 2:3. Auch in Osnabrück benötigt man also für eine Teilnahme am DFB-Pokal im Sommer mindestens den vierten Tabellenplatz der 3. Liga. Dass der bundesweite Cup durchaus Spaß machen kann, haben die Niedersachsen in der laufenden Saison – wie die Löwen – auch schon erfahren: In der 1. Runde eliminierten sie Bundesligaabsteiger Werder Bremen mit 2:0. Das Aus kam dann eine Runde später gegen den SC Freiburg in einem durchaus spektakulären Spiel, in dem man in der Verlängerung vorübergehend sogar mit 2:1 führte. Am Ende stand es 2:3.

Tabellennachbarn

Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die Löwen auf einen direkten Tabellennachbarn. Empfing Sechzig in der Hinrunde den 15. aus Freiburg noch als 16., reiste man am 20. März als Fünftplatzierter zum Sechsten nach Mannheim. Heute sind wir Vierter, die Gäste aus Osnabrück Fünfter. Man sieht eine deutliche Steigerung, die gerne noch weitergehen darf!

Erst ein Heimsieg…

Zum sechsten Mal empfängt eine Mannschaft des TSV 1860 heute den VfL Osnabrück. Die ersten drei Partien auf Münchner Boden – alle in der 2. Bundesliga – endeten jeweils 1:1 (1981, 2008 und 2009). Die letzte Partie – in der 3. Liga – verloren Anfang Februar 2019 die Löwen mit 1:2 gegen den späteren Aufsteiger in die 2. Liga. Der bislang einzige Heimsieg gegen die Lila-Weißen datiert vom 29. August 2010 als die Mannschaft von Rainer Mauerer in der Allianz Arena mit 3:1 die Oberhand behielt.

…aber eine gute Auswärtsbilanz

Das hilft uns heute zwar nichts, aber von sieben Spielen an der Bremer Brücke konnte der TSV 1860 drei gewinnen: Im Oktober 2008 und im Januar 2011 – in der 2. Liga – ließen die Löwen nicht mal ein Gegentor zu. Ein halbes Jahr später musste man beim zwischenzeitlich in die 3. Liga abgestiegenen VfL zwar in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals in die Verlängerung, konnte sich aber letztlich mit 3:2 durchsetzen.

Das Hinspiel

Samstag, 6. November 2021
VfL Osnabrück – TSV 1860 3:1
3. Liga, 15. Spieltag
Bremer Brücke
Zuschauer: 11.071
Tore:
0:1 Lex (24.)
1:1 Simakala (39.)
2:1 Simakala (48.)
3:1 Higl (85.)
Erneut gingen die Löwen an des Gegners Platz in Führung. Zum dritten Mal in Serie. Die wenigen mitgereisten Löwenfans vermuteten bereits, die Wochen des Wandels (eingeleitet mit dem Pokalsieg über Schalke und dem 6:0 über Freiburg II) gingen weiter, als Stefan Lex einen schulmäßig vorgetragenen Konter zur Führung abschloss. Die Gastgeber ehöhten jedoch umgehend den Druck auf das Tor von Marco Hiller und waren wenig später dann leider auch effizienter, als in der ersten halben Stunde des Spiels. Simkala sorgte kurz vor und kurz nach der Pause für das durchaus verdiente 2:1. Den Deckel auf die Partie machte der kurz zuvor eingewechselte Felix Higl fünf Minuten vor dem Abpfiff. Der kicker bescheinigte den Löwen, an diesem Nachmittag “zu harmlos” agiert zu haben. Bis zum nächsten Spiel gegen den MSV Duisburg hatte man an der Grünwalder Straße zwei Wochen Zeit, sich zu sammeln. Eine Länderspielpause stand an.
Für die Geschichtsbücher sei an dieser Stelle noch festgehalten, dass diese Partie das erste Spiel in der Geschichte des TSV 1860 München war, bei dem die “2G”-Regel Anwendung fand. Dass an diesem Tag also für nicht geimpfte Fans kein Corona-Test mehr half, um ihnen Zutritt zur Bremer Brücke zu gewähren.


TSV 1860 – VfL Osnabrück (34.Spieltag): Ergebnistipp Alfons Higl

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Alfons Higl

Für das morgige Duell der Löwen gegen die Lila-Weißen haben wir einen Experten um seinen Ergebnistipp gebeten, der sich aus verschiedensten Gründen bei beiden Vereinen auskennt und Sympathien für beide Clubs hegt. Beim TSV 1860 war Alfons Higl von 2004 bis 2006 Amateure-Trainer, sein Sohn Felix schnürt aktuell für den VfL Osnabrück die Fußballstiefel.

Alfons Higl: Osnabrück gewinnt bei 1860

Besagter Sohnemann erzielte just gegen den TSV 1860 in der Vorrunde sein erstes Tor in der 3. Liga und besiegelte damit die 1:3-Niederlage an der Bremer Brücke. Nicht zuletzt aufgrund der familären Bande verfolgt Alfons Higl die 3. Liga sehr intensiv und ist des Öfteren auch in den Stadien der Republik unterwegs. Zuletzt war er am vergangenen Sonntag im Freiburger Dreisamstadion vor Ort – zum Einen, weil er in der Nähe wohnt, zum Anderen aber auch, weil er zwei seiner ehemaligen Vereine aufeinandertrafen. Doch dazu mehr… Für das Duell des TSV 1860 gegen den VfL Osnabrück ist Alfons Higl zwiegespalten, verfährt dann aber doch nach dem Motto “Blut ist dicker als Wasser” und drückt seinem Filius die Daumen.

“Sorry, liebe Löwen, aber diesmal muss ich für meinen Sohn und somit den VfL tippen. Ich denke, dass Osnabrück mit 2:1 beim TSV 1860 gewinnt.”

Geht klar, Alfons, aber die Punkte bleiben halt trotzdem an der Grünwalder Straße…

Zwei Jahre Trainer der Löwen-Amateure

Als Spieler war Alfons Higl im Erwachsenen- bzw. Profibereich beim FC Augsburg, dem SC Freiburg, dem 1. FC Köln, Fortuna Köln und dem Freiburger FC aktiv. Dabei bestritt er 172 Partien in der 1. und 84 Spiele in der 2. Bundesliga. Anschließend schlug er die Trainerlaufbahn ein und stand unter anderem beim FC Augsburg, dem VfL Wolfsburg, dem VfB Stuttgart, der TSG Hoffenheim und dem FC Zürich unter Vertrag.

Bei den Löwen war er von 2004 bis 2006 für die Amateure verantwortlich und bildete u.a. spätere Nationalspieler wie Marcel Schäfer, Fabian Johnson und Christian Träsch aus. Auch der bis dato erfolgreichste Torschütze in der Geschichte der 3. Liga, Anton Fink, ging durch die Schule von Alfons Higl.

U23 Alfons Higl
Alfons Higl als Amateure-Trainer der Löwen

TSV 1860 – VfL Osnabrück die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen den VfL Osnabrück.

Daniel Scherning, Trainer des VFL Osnabrück wird vermutlich auch gegen den TSV 1860 das gewohnte System 4-3-3 (offensiv) wählen. Osnabrück zeigt im Aufbauspiel verschiedene Varianten die, egal ob mit gependeltem Außenverteidiger oder mit Dynamischer Dreierkette, bei der im Positionsspiel der Sechser zu den Innenverteidigern abkippt und beide Außenverteidiger nach vorne schieben, gespielt wird zunächst aus dem 4-3-3 ein 3-4-3 entstehen lassen.

Im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor, steht Osnabrück oft mit sieben, bisweilen auch mit acht, Spielern hoch am und im Strafraum des Gegners. Damit erzeugt der VFL Osnabrück extrem viel Druck auf die Box. Diesem gilt es standzuhalten und bei Ballgewinn schnell umzuschalten.

Bevor ich genauer auf die Spielweise des VFL eingehe die wichtigsten Statistiken.

Die statistischen Werte des VFL Osnabrück

  • Ballbesitz 58% (Platz zwei)

  • Passgenauigkeit 80%

  • Defensive Zweikampfquote 63% (Platz drei)

  • Flankengenauigkeit 33%

  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 7,18 (Platz zwei)

Das 4-3-3 des VfL Osnabrück

Bei Ballbesitz

Der VFL Osnabrück spielt das 4-3-3 offensiv bei eigenem Ballbesitz äußerst variabel und kann über die gesamte Breite des Platzes gefährlich nach vorne stoßen. Wo auch immer der Gegner Räume anbietet wird die Mannschaft von Daniel Scherning hineinstoßen. Es ist im letzten Drittel bei den Attacken der Niederschsen eine Tendenz in der häufigkeit der Angriffe zum rechten Flügel hin zu erkennen. Es wirkte für mich aber in den Spielen die ich gesehen habe so, als wäre Osnabrück auf dem linken Flügel etwas stärker. Ob die Sperre Simakallas (Linksaußen) wegen der fünften gelben Karte, das beeinträchtigt werden wir am Samstag sehen.

Weiterhin ist Osnabrück ein Team, das bisher in der Liga zweitmeisten Positionsangriffe zu Ende spielen konnte. Dabei setzte die Mannschaft von Trainer Scherning die drittmeisten Schüsse ab. Bei der Schussgenauigkeit allerdings schwächelt der VFL. Nur der MSV Duisburg bringt im Verhältnis – Schüsse/Schüsse aufs Tor – seltener den Ball so auf den Kasten, dass er auch hineingehen könnte. Der VFL schießt übrigens so oft wie kein anderes Team aus der zweiten Reihe.

Gegen den Ball

Wie sieht es bei Osnabrück im Spiel gegen den Ball aus? Wichtig ist immer zu sehen wie und wann verschiebt die Mannschaft das grundlegende System. Mit einem zentralen Mittelfeldspieler der meist als Box to Box Spieler fungiert und einem echten Sechser verschieben die Osnabrücker gegen den Ball, wenn das auf direkten Ballgewinn ausgelegte mannorientierte Pressing überspielt wird aus dem 4-3-3 zunächst in ein 4-4-2 und im eigenen letzten Drittel auf 4-5-1.

Diese Verschiebungen sind sehr laufintensiv. Osnabrück spielt es daher in die Karten, dass es die Möglichkeit gibt fünf mal zu Wechseln.

Die Osnabrücker spielen aggressiv gegen den Ball immer mit Fokus auf direkten Ballgewinn. Bei Ballgewinnen über abgefangene Pässe liegen die Niedersachsen knapp über dem Ligadurchschnitt.

Insgesamt ist die Intensität mit der Verteidigt wird trotz der offensiven Systematik bei Osnabrück sehr hoch. Deshalb ist die Defensive solange die Kraft beim VFL reicht schwer zu durchbrechen.

Der Knackpunkt

Wenn der TSV 1860 am Samstag auf den VFL Osnabrück trifft wird es für die Sechzger vor allem wichtig sein nach tiefem Ballgewinn schnell und direkt nach vorn zu spielen. Möglicherweise auch über den langen Ball. Die Art und Weise wie Osnabrück offensiv agiert lädt eine Mannschaft, die über schnelle, ballsichere Offensivspieler verfügt, nach Ballgewinn sehr stark zum Kontern ein.

Stärken und Schwächen des 4-3-3

Die Stärken des 4-3-3

Im Offensivspiel kann eine Mannschaft die ein 4-3-3 praktiziert sehr Variabel auftreten, durch die drei Stürmer wird Stress für die Abwehr des Gegners ausgelöst. Das rührt daher, dass durch die Variabilität die mit drei Spitzen hergestellt wird in Puncto Breite oder Enge des Spiels, und dem Wechselspiel beider Varianten die Angreifer schwer ausrechenbar sind, somit können in jedem Spielzug andere Laufwege zum tragen kommen. Dadurch überlagern sich manchmal die im Raum zu verteidigenden Schnittstellen, wodurch eine Überzahl für die Angreifer bei kreuzenden Stürmern entstehen kann.

Wenn die Mannschaft die 4-3-3 spielt obendrein auf Ballbesitzfußball mit hohem Pressing gegen den Ball setzt, ist die Chance für sie andauernden Druck auf den Strafraum bzw. das Tor des Gegners auszuüben sehr hoch.

Dadurch, dass die beiden Außenstürmer mit relativ wenig Energieleistung zwischen Sturm und Mittelfeld pendeln können ist auch eine gute Anpassung an das Spielsystem des Gegners möglich. Es kann gegen den Ball leicht eine Überzahl generiert werden, die für den Gegner wenn die Räume gut verteidigt werden zu Ballverlusten führen kann. Dafür müssen beide Außenstürmer gegen den Ball konsequent nach hinten mitarbeiten.

Mit drei Stürmern geht vom 4-3-3 obendrein eine hohe Gefahr für Kontergegenstöße im Umschaltspiel aus. Die Sturmreihe wird, auch wenn sich die Außenstürmer in der Rückwärtsbewegung ins Mittelfeld haben fallen lassen, schnell wieder besetzt sein, da der Außenstürmer vom Anforderungsprofil ein sehr schneller Spieler ist.

Schwächen des 4-3-3

Wenn der Gegner schnell spielt entstehen Lücken im Raum, die dann durch entstehende Überzahl ausgenutzt werden können.

Im Defensivspiel gegen Positionsangriffe sind die Halbräume und/oder Außenbahnen eine Schwäche des 4-3-3, da diese mit nur drei Mittelfeldspielern, ohne Unterstützung der Außenstürmer nie vollständig zugestellt werden können.

Auch gegen diagonales Spiel (Seitenwechsel) ist das System wenn die Defensivunterstüzung durch die Außenstürmer nicht konsequent geboten wird anfällig, da in diesem Fall im Mittelfeld um beide Flanken abzudecken ein Spieler abgeht.

Die Schlüsselspieler

Torhüter Phillip Kühn (#22) ist momentan den statistischen Werten nach der drittbeste Keeper in der dritten Liga. Er hat starke Reflexe, ist auch im eins gegen eins ein sicherer Rückhalt, konnte bisher acht mal die Null halten. Die Osnabrücker Defensive, die nur wenige Schüsse zulässt, macht ihm das Leben in seinem Kasten allerdings auch leicht.

Maurice Trapp (#18) in der Innenverteidigung gewinnt drei Viertel seiner Zweikämpfe gegen den Ball. Im Spielaufbau ist er Passsicher. Eine leichte Schwäche ist bei ihm in der Luft zu erkennen. Für einen Innenverteidiger lässt seine Quote bei Kopfballduellen mit 49% etwas zu wünschen übrig.

Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Taffertshofer spielt nun Sven Köhler (#6) auf der Position des Sechsers. Seine Rolle dort variiert von Spiel zu Spiel. Osnabrück Spielt gerne mit der sogenannten Dynamischen Dreierkette. In diesem Fall kippt er im Spielaufbau aus dem Defensiven Mittelfeld nach hinten ab. Ob mit gependeltem Außenverteidiger, oder mit dynamischer Dreierkette, ihm obliegt meist die Aufgabe die Angriffe des VFL einzuleiten.

Sebastian Klaas (#26) zählt zu den Top fünf Drittligaspielern im zentralen Mittelfeld. Dribbelstark, Torgefährlich, trotzdem mit gutem Auge für den Mitspieler ist er gestaltende Herzstück der Osnabrücker Mannschaft.

Mittelstürmer Marc Heider (#20) ist mit bisher zehn Treffern der beste Schütze in den Reihen der Niedersachsen. Zudem hat er als Vorlagengeber zehn weitere direkte Torbeteiligungen vorzuweisen. Er ist sehr Kopfballstark. Ihn unter Kontrolle zu halten wird schwer, aber eine der wichtigsten Aufgaben für die Abwehrreihe des TSV 1860.

Fazit

Es steht uns mit dem Duell TSV 1860 – VfL Osnabrück ein extrem wichtiges Spiel, in einem wie vom Trainer gefordert, hoffentlich, frenetischen Sechzgerstadion, bevor. Dass der Linksaußen des Simakalla gegen die Löwen gelbgesperrt fehlen wird ist sicherlich kein Nachteil für den TSV 1860 München.

Wie schon oft an dieser Stelle geschrieben, bin ich der Meinung, dass die Mannschaft von Michael Köllner mit der richtigen Einstellung und voller Konzentration absolut in der Lage ist jeden Gegner in dieser Liga zu besiegen. Auch für den morgigen Karsamstag ist das in meinen Augen so.

Mit dem Rückenwind aus dem zwar glücklichen aber verdienten Sieg gegen den SC Freiburg II und dem mittlerweile wiedergefundenen Anschluss nach oben, dürfen sich die Löwen nicht ins Bockhorn jagen lassen und müssen als kompakte Einheit mit Selbstvertrauen ins Spiel gehen, dann funktioniert das auch gegen den VfL Osnabrück.

Ein Sieg gegen die Niedersachsen wäre ein Riesenschritt nach vorne für alle Ziele die man noch auf dem Zettel hat. Nach wie vor sind die Aufstiegsplätze in Reichweite, der vierte Platz, der zur Pokalteilnahme berechtigt, kann gefestigt werden.

Unser Trainer wird die Mannschaft mit dem richtigen Matchplan ins Rennen schicken. Alle Spieler müssen natürlich maximalen Einsatz zeigen und auch die Konzentration über 90 Minuten hoch halten. Wenn diese Faktoren stimmen wird der TSV 1860 gegen Osnabrück erfolgreich sein können.

Es wird ein packendes Spiel werden in beide Teams Chancen haben werden. Hoffen wir auf das bessere Ende für unseren TSV 1860 München.

So könnte der VfL Osnabrück beginnen

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um Sieben: Faninformationen für 1860 gegen Osnabrück

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Guten Morgen Löwen! Heute darf nicht getanzt werden, umso gemütlicher wird die Morgenlektüre am Karfreitag, wenn es um 1860 gegen Osnabrück, Faninformationen und sonstige News rund um den TSV und die Dritte Liga geht.

Faninformationen für Osnabrück

Gegen Osnabrück ist das erste Heimspiel, das seit langer Zeit ohne irgendwelche G-Regeln auskommt. Insofern dürfen sich alle Besucher*innen auf 15.000 Fans freuen, die ohne Covid-Steward-Nachweis ins Stadion können. Auch die Maskenpflicht entfällt (wird jedoch insbesondere in dicht gedrängten Bereichen nach wie vor empfohlen), auch Vollbier wird ausgeschenkt. Hier alle Infos von der Website der Löwen.

Junglöwe Lukas Reich für U16-Nationalmannschaft nominiert

U16-Bundestrainer Christian Wück hat den jungen Spieler des TSV 1860 für den bevorstehenden Lehrgang mit Länderspielen in Frankreich am 03. und 05.05.nominiert! Scheinbar ist die 1860-Talentschmiede doch gar nicht so schlecht, wie so manch einer schreibt. Hier geht’s zum Artikel.

Blick in die Regionalligen: Bayreuth auf Aufstiegskurs

12 Siege in Folge, seit 15 Spielen ungeschlagen: diese eindrucksvolle Bilanz hat die SpVgg Bayreuth unangefochten an die Tabellenspitze der Regionalliga Bayern katapultiert. In der Regionalliga Südwest kämpfen Elversberg, Ulm und Offenbach noch um das Ticket in den Profifußball. Spannend ist es auch im Westen: Rot-Weiß-Essen und Preußen Münster liefern sich einen engen Kampf. Im Nordosten scheint dem Berliner Fußball Club Dynamo der Aufstieg wohl nicht mehr zu nehmen zu sein, im Norden hat Oldenburg derzeit die Nase vorn. Hier gibt es den genauen Überblick.

Osnabrück-Coach will gute Ausgangsposition veredeln

Seit neun Monaten steht er bei den abgestiegenen Osnabrückern an der Bremer Brücke an der Seitenlinie: der 38-jährige Daniel Scherning freut sich auf die Begegnung mit den Löwen am kommenden Samstag (14 Uhr, sechzger.de-Liveticker):

Auf Nachfrage vom Münchner Merkur kann Scherning nicht verleugnen, dass der Blick auf die Tabelle das Spiel besonders macht. Nur ein Sieg zählt im ausverkauften Grünwalder Stadion für die beiden Aufstiegsaspiranten. 1.500 Fans aus Osnabrück werden den Gästeblock füllen. Der Trainer des VfL freut sich auf eine packende Partie.

Ich habe meiner Mannschaft gesagt: Genau für solche Spiele haben wir uns ein Dreivierteljahr den Allerwertesten aufgerissen.

Neues aus der Dritten Liga

Mannheim will nächstes Jahr definitiv aufsteigen

Ob der Waldhof die Saison in Sachen Aufstieg schon abgeschrieben hat? Zumindest für die nächste Spielzeit haben sich die Mannheimer klare Ziele gesetzt: nichts weniger als der Aufstieg soll am Ende zu Buche stehen, so der Coach Patrick Glöckner.

Lautern freut sich auf das Derby

“Natürlich kribbelt es”, so fasst FCK-Trainer Antwerpen die Vorfreude auf den Kracher gegen Saarbrücken auf dem Betzenberg zusammen. 46.895 Zuschauer werden erwartet. Und auch die Saarbrücker haben deftige Worte für den kommenden Fight gefunden: “Die spielen keinen Super-Fußball, machen nichts Besonderes. Die stehen hinten, kriegen kein Tor. Und vorne machen sie aus Scheiße Gold”, so Saarbrückens Kapitän Manuel Zeitz.