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Pressekonferenz nach dem Auswärtssieg beim SC Verl

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Gästeblock TSV 1860 München Gegen SC Verl In Paderborn

Mit einem Lucky Punch in der Nachspielzeit hat der TSV 1860 München den nächsten Sieg eingefahren. Auf der Pressekonferenz nach der Partie äußerten sich Michael Köllner und SC Verl-Trainer Michél Kniat.

Köllner zeigt sich bei Pressekonferenz in Verl zufrieden

Glücklich war Trainer Michael Köllner natürlich nach dem Last Minute-Sieg des TSV 1860 München beim SC Verl und äußerte dies auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Es sei eine schwierige Partie gewesen, die Gastgeber hätten gut dagegen gehalten. Überhaupt sparte der 52-Jährige nicht mit Lob für die Verler. Köllner ist sich sicher, dass der SCV nach dem schwierigen Auftaktprogramm in der 3.Liga schon bald mehr Punkte auf dem Konto hat und in den kommenden Spielen erfolgreicher sein wird als noch zuletzt.

1.537 Zuschauer sahen in der Home Deluxe Arena in Paderborn den Auswärtssieg des TSV 1860 München. Darunter waren zahlreiche Löwenfans, die sich auf den weiten Weg nach Nordrhein-Westfalen gemacht hatten.

TSV 1860 II weiter ungeschlagen in der Bayernliga Süd

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TSV 1860 U21 FC Ismaning (12)

Die zweite Mannschaft der Löwen bleibt hinsichtlich Niederlagen das Maß aller Dinge in der Bayernliga Süd. Auch nach sieben Spielen ist der TSV 1860 II ungeschlagen, gegen Gundelfingen gab es ein torloses Unentschieden.

TSV 1860 II und Gundelfingen trennen sich torlos

Trotz bester Gelegenheiten und einer langen Überzahl kam das Team von Trainer Frank Schmöller am Samstag nicht über ein 0:0 gegen den FC Gundelfingen hinaus. Nach 13 Minuten scheiterte Lorenz Knöferl mit einem Handelfmeter am Keeper der Gäste, auch weitere Chancen ließ der TSV 1860 II im ersten Durchgang liegen. Nach der roten Karte für den Gundelfinger Kapitän Müller kam ein Bruch in die Partie. In Überzahl schafften es die Löwen kaum noch gute Chancen zu kreieren.

Entsprechend unglücklich war Trainer Schmöller nach Abpfiff in Gilching. „Die Rote Karte hat uns überhaupt nicht gutgetan.“ resümierte der 55-Jährige. Immerhin ist sein Team mit diesem Ergebnis weiterhin das einzige, welches noch keine Niederlage hinnehmen musste. An der Tabellenspitze steht momentan der FC Ismaning, der beim VfR Garching knapp mit 1:0 gewinnen konnte. Der FC Deisenhofen mit Ex-Löwe Nico Karger musste zuletzt zwei Niederlage hinnehmen und fiel in der Tabelle auf Rang 7 zurück. Ein weiterer ehemaliger Spieler des TSV 1860 ist hingegen so richtig angekommen in der Liga. Sascha Mölders trug mit seinem 8.Saisontreffer zum Auswärtssieg des TSV Landsberg in Nördlingen bei und liegt an der Spitze der Torjägerliste.

Ob die Löwen allerdings tatsächlich auch ungeschlagen bleiben, hängt von der Entscheidung des Sportgerichts nach dem Auswärtssieg gegen den FC Memmingen ab. Streitpunkt ist der Einsatz von Alex Freitag, der auch schon bei den Profis gegen Meppen auf dem Platz stand.

Als nächstes steht für den TSV 1860 II das Auswärtsspiel beim TSV Kottern im Kalender. Anpfiff in der ABT-Arena ist am Samstag, 20.08. um 14:00 Uhr.

Giesinger Gedanken nach dem Auswärtssieg in Verl: Positive Energie bis zur letzten Minute

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Was für eine Schlussphase! Mit dem Glück des Tüchtigen und positiver Energie von den Rängen bis zur letzten Minute verlängern die Löwen ihre Glückssträhne und feiern den vierten Sieg in Folge.

Beschwerliche Anreise

Vielleicht habt Ihr es im Liveticker gelesen. Unsere Anreise gestaltete sich wegen ausgefallener Züge, defekter WCs, unbrauchbarer Schließfächer am Bahnhof Paderborn und einer ewigen Wartezeit auf den Bus zum Stadion nicht gerade unnervig. Immerhin schafften wir es noch etwa zehn Minuten vor Anpfiff ins Stadion. Wie so oft stellte der Verkehrsgott die Löwen vor eine harte Prüfung. Aber als ich dann im sonnendurchfluteten und gefühlt 60 Grad heißen Auswärtsblock stand, war alles vergessen. Sechzig zum vierten Sieg in Folge schreien war jetzt wichtig, der Rest unwichtige Details.

Positive Energie aus dem Löwenblock

Und da war ich nicht der Einzige von geschätzt etwa 800 – 900 Löwenfans im Stadion. Hasan Ismaik hatte über seine Social Media Kanäle verlauten lassen, dass “nur negative Botschaften aus der Kurve kommen” und stattdessen positive Energie von den Rängen gefordert. Diese kam auch. Die Mannschaft wurde 94 Minuten angefeuert, obwohl sie nicht gerade ein spielerisches Feuerwerk abfackelte. Ganz im Gegenteil, Verl machte es 1860 schwer. Sechzig fehlten im letzten Drittel die zündenden Ideen und die letzte Präzision. Die mitgereisten blauen Supporter sahen darüber hinweg und gaben trotz Gluthitze im Gästeblock alles, um die Löwen mit positiver Energie zu unterstützen. Ganz wie der Mehrheitsgesellschafter es gefordert hatte.

Klare Message aus der Kurve

Nach dem (kommunikativen) Eigentorhattrick der KGaA in der vergangenen Woche war die Kurve um eine klare Aussage nicht verlegen:

Klare Message statt unverständlichem Geschreibsel

Den Flugblättern vom Oldenburg-Spiel folgte nun also eine unmissverständliche Ansage der Fanszene. Ich bin gespannt, wie die Reaktionen darauf ausfallen. Aber mir scheint, dass Anthony Power auf Dauer nicht mehr haltbar ist. Hasan Ismaik wäre gut beraten, sich Gedanken über einen geeigneteren Statthalter zu machen.

Positive Energie übertragt sich auf die Mannschaft

Viele im Löwenblock hatten sich schon mit einem 0:0 abgefunden. Wäre ja trotzdem ein toller Start. Drei Siege, ein Unentschieden und die letzten drei Spiele ohne Gegentor. Ich hatte noch ein Fünkchen Hoffnung: Verl hatte gegen Saarbrücken und Waldhof späte Gegentore kassiert und Aaron Berzel wurde eingewechselt. Und von der positiven Energie aus dem Block angetrieben setzte Christopher Lannert in der 91. Minute zu einem letzten Flankenlauf über den rechten Flügel an. Seine maßgenaue Flanke landete exakt auf dem Schädel von Meris Skenderovic, der den Ball zum 1:0-Siegtreffer ins Netz wuchtete. Danach Extase im Block!!! Die positive Energie hatte sich quasi in letzter Sekunde noch auf die Spieler übertragen.

Was für ein Jubel

Als mein Blick wieder auf den Platz fiel, standen gefühlt alle Teilnehmer der 1860-Reisedelegation auf dem Rasen und jubelten gemeinsam. Das war so schön zu sehen. Diese Mannschaft scheint das #gemeinsam zu leben. Und der weiß-blaue Anhang stand gestern wie ein Mann hinter der Mannschaft. Selbst der scheue Robert Reisinger zeigte sich nach dem Spiel in Feierlaune vor dem Block und jubelte mit den Fans. So muss es sein! Wer weiß, wie weit uns diese Glückssträhne noch trägt…

TSV 1860 nimmt Stellung zu Einlasskontrollen gegen Meppen

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TSV 1860 SV Meppen (65)

Mehrere Löwenfans mussten unter der Woche vor dem Spiel gegen den SV Meppen Gegenstände beim Stadioneinlass abgeben, da sie sich kritisch mit dem Kreditgeber Hasan Ismaik beschäftigten. Die Löwen sprechen nun von einem Kommunikationsfehler und geben an, dass ähnliche Vorfälle zukünftig nicht mehr vorkommen werden.

“Kommunikationsfehler” als Ursache für Kontroversen bei Einlasskontrollen

Viele Löwenfans waren nach dem offenen Brief der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA gespannt, wie die angedeuteten Maßnahmen beim Heimspiel gegen den SV Meppen am vergangenen Dienstag aussehen werden. Tatsächlich wurden dann unter anderem Jutebeutel mit dem durchgestrichenen Konterfei von Kreditgeber Hasan Ismaik bei den Einlasskontrollen konfisziert und mussten nach dem Spiel an den Abgabestellen abgeholt werden. Anhänger, die mit den Ordnungskräften diskutierten und sich weigerten, mussten das Grünwalder Stadion noch vor Anpfiff wieder verlassen.

Die KGaA hat gestern Abend zu der Situation bei den Einlasskontrollen Stellung bezogen und verspricht, dass sich die Vorfälle nicht wiederholen. Es habe sich um einen Kommunikationsfehler gehandelt.

Die Stellungnahme der KGaA im Wortlaut

Beim Heimspiel gegen den SV Meppen am vergangenen Dienstag wurden durch das Sicherheitspersonal Zuschauer auf das Mitführen von Gegenständen kontrolliert, die nicht unter einen Verbotstatbestand der Stadionordnung fallen.

Es wird klargestellt, dass ein über die Stadionordnung hinausgehendes Verbot nicht beabsichtigt und ein Kommunikationsfehler ursächlich war. Eine Wiederholung können wir ausschließen.

Wir bitten um Nachsicht und gleichwohl darum, bei den kommenden Spielen den Fokus ausschließlich auf die Unterstützung unserer Mannschaft zu legen.

TSV 1860 München gewinnt auswärts beim SC Verl

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SV Verl TSV 1860 München
Mannschaft des TSV 1860 feiert nach dem Sieg beim SC Verl

Der TSV 1860 München siegt auch beim SC Verl – 4. Sieg in Folge

Die Löwen-Serie geht weiter. Der TSV 1860 München gewinnt auch das Auswärtsspiel beim SC Verl (in Paderborn) durch ein spätes Tor in der Nachspielzeit.

Sechzig auf zwei Positionen verändert zum Heimsieg gegen Meppen

Die Löwen hatten das Heimspiel gegen Meppen souverän gewonnen. Trainer Michael Köllner veränderte seine Startelf dennoch auf zwei Positionen. Für den verletzten Steinhart spielte Deichmann. Stefan Lex spielte von Beginn an für Boyamba.

Die Löwen legten von Beginn an los und hatten die erste gute Chance durch Lakenmacher. Sein Ball landete aber nur am Außennetz. In der Folge hatten die Löwen noch einige Chancen, es sprang aber nichts zählbares heraus. Kurz vor der Pause hatte dann der SC Verl noch ein paar Einschußmöglichkeiten. Es ging aber dennoch mit 0:0 in die Pause.

Zweite Halbzeit: die Löwen wollen den Sieg – und bekommen ihn

In der zweiten Halbzeit wechselte 1860-Coach Michael Köllner zweimal doppelt. Moll und Greilinger für Lex und Kobylanski (59. Minute), 10 Minuten später Boyamba und Skenderovic für Vrenezi und Tallig.

Zählbares kam dabei jedoch nicht heraus, bis in die Nachspielzeit. In der 92. Minute war es der eingewechselte Skenderovic, der per Kopfball das goldene Tor in der Nachspielzeit erzielte. Zum Glück sind Kopfbälle noch nicht verboten.

650 Löwenfans feierten mit dem Team

Kurz danach war Schluss und die rund 650 mitgereisten Löwenfans feierten den Sieg und den Verbleib auf Platz eins mit dem Team. Für Diskussionen werden im Paralleluniversum des TSV 1860 wieder die Fahne mit dem durchgestrichenen Konterfeis Ismaiks und eine große “Power muss weg”-Fahne sorgen.

TSV 1860 Anthony Power
Power muss weg – Fahne

Wir werden uns daran nicht beteiligen, sondern gestehen den mitgereisten Löwenfans ihre Meinung zu und freuen uns über die makellose Bilanz nach vier Spieltagen.

Und natürlich über den Platz eins. Super, Löwen!

SV Verl TSV 1860 München
Mannschaft des TSV 1860 feiert nach dem Sieg beim SC Verl

Dieser Beitrag wird laufend aktualisiert. Das ganze Spiel im Ticker nachlesen.

Liveticker: SC Verl – TSV 1860 München (4.Spieltag)

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Sechzger.de Liveticker Sc Verl Tsv 1860 München

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 4. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem SC Verl und dem TSV 1860 München!

Als Tabellenführer treten die Löwen heute in Paderborn an. Gegner ist der SC Verl, der aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Baumaßnahmen nicht im eigenen Stadion spielen kann. sechzger.de begleitet das zweite Auswärtsspiel mit zahlreichen Bildern rund um den Spielort sowie aus dem Stadion.

Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker

Aufstellung:
1 Hiller – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 22 Lannert – 6 Rieder – 8 Tallig, 10 Kobylanski, 7 Lex (C), 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 5 Moll, 11 Greilinger, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 17 Wein, 25 Willsch, 33 Boyamba

Tore:

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 fällt Marcel Bär bekanntermaßen länger aus. Auch Semi Belkahia und Phillipp Steinhart fehlen den Löwen in der nächsten Zeit. Nathan Wicht steht dem TSV 1860 wegen einer Hüftverletzung nicht zur Verfügung.

Vinko Sapina fehlt den Gastgebern nach seinem Platzverweis in Dresden rotgesperrt. Zudem muss Trainer Michel Kniat auf die verletzten Ezekwem, Otto, Paetow und Pernot verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Wo könnt ihr das Spiel SC Verl – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Mehrere hundert Löwenfans haben sich auf den Weg nach Paderborn gemacht und werden den TSV 1860 München aus dem Gästeblock verfolgen. Viele Löwenfans werden das Spiel aufgrund der großen Entfernung allerdings vor dem Fernseher verfolgen. Verzichten müssen sie hierbei auf eine kostenlose Übertragung. Erneut wird es heute kein Free-TV Angebot geben.

Allerdings ist die Begegnung bei MagentaSport verfügbar (Fernsehen und Online-Stream). Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Das Löwenradio mit Gilbert Kalb ist natürlich auch live drauf.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

TSV 1860 II droht Niederlage am grünen Tisch

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13 Alexander Freitag TSV 1860

Nicht nur die Profis, sondern auch die zweite Mannschaft hat einen äußerst erfolgreichen Saisonstart in der Bayernliga Süd absolviert. Doch nun droht Ärger – der letzte Sieg beim FC Memmingen wird dem TSV 1860 II wohl am grünen Tisch aberkannt.

Memmingen legt Protest ein – TSV 1860 II vor Niederlage am grünen Tisch

Zahlreiche Profi-Spieler unterstützen die Sechzig Amateure bei ihrem Spiel am Mittwoch beim FC Memmingen. Neben dem aussortierten Kevin Goden standen auch Michael Glück, Marius Willsch und Alexander Freitag auf dem Platz. Die wichtigste Personalie hierbei ist nicht etwa Kevin Goden, der früh die Rote Karte sah, sondern der letztgenannte Alex Freitag.

Denn er stand bereits tags zuvor beim 4:0-Sieg gegen den SV Meppen in der 3.Liga im Grünwalder Stadion auf dem Platz. Nach 75 Minuten wurde er beim Stand von 3:0 für Albion Vrenezi eingewechselt. Ziemlich genau 23 Stunden später pfiff Schiedsrichter Sebastian Stadlmayr in Memmingen an – erneut stand Freitag auf dem Platz. Dabei haben die Löwen gegen die geltende Spielordnung verstoßen. Zwischen zwei Einsätzen eines Spielers, der sein 23.Lebensjahr vollendet hat, für zwei verschiedene Mannschaften müssen mindestens 48 Stunden liegen.

Der hart erkämpfte Sieg in Unterzahl wird dem TSV 1860 II daher aller Voraussicht nach am grünen Tisch aberkannt. Nach momentanem Stand sind die Löwen das einzige Team ohne Niederlage in der Bayernliga Süd und liegen mit 12 Punkten auf Platz 5. Heute ist das Team von Trainer Frank Schmöller bereits wieder im Einsatz. Ab 14 Uhr empfangen sie den FC Gundelfingen in Gilching. Die Gäste liegen punktgleich aufgrund des besseren Torverhältnisses knapp vor den Löwen.

Freitagsspiel der dritten Liga: Halle-Oldenburg

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Der vierte Spieltag der dritten Liga wurde heute Abend mit der Partie Halle-Oldenburg eröffnet.

Duell der zweier siegloser Mannschaften

Mit Halle und Oldenburg standen sich zwei noch sieglose Mannschaften der laufenden Saison gegenüber. Für 1860 war die Partie durchaus interessant, da der HFC am nächsten Freitag in Giesing seine Aufwartung macht. Auch die Hallenser brachten ihr Unverständnis über die Ticketpreise bei 1860 zum Ausdruck.

Protest der HFC-Fans gegen die Ticktpreise beim TSV 1860 München

Die Oldenburger begannen weniger frech als bei ihrer Niederlage vor Wochenfrist im Grünwalder Stadion. So übernahm Halle schnell die Kontrolle und kam durch Gayret zu zwei guten Chancen (16 und 20. Minute), doch Boevink im Oldenburger Tor konnte beide Male seinen Kasten sauber halten.

Oldenburg wacht nach einer halben Stunde auf

In der 33. Minute gab es die erste Chance für Oldenburg durch einen Kopfball von Appiah nach einer Ecke, den Gebhardt über die Latte lenken konnte. Das war der AUftakt zu einer starken Phase der Gäste. Zwei Minute später zwang Brand Vollert zu einer Rettungsaktion, die beinahe in einem Eigentor des Hallensers geendet hätte. Aber Vollert grätschte in höchster Not den Ball um Zentimeter am eigenen Pfosten vorbei. Nach 37 Minuten setzte Wagner zu einem Fernschuss an, wurde aber noch regelgerecht attackiert, so dass der Schuss im Fangnetz vor den Hallenser Fans landete. Auf ein Mal stand ein Chancenplus für Oldenburg zu Buche! Bis zum Pausenpfiff passierte nichts Nenneswertes mehr und so ging es torlos in die Kabinen.

Zerfahrenes Spiel nach der Pause

Die erste Ausrufezeichen der zweiten Hälfte setzten wieder die Oldenburger. Erst setzte Brand einen zweiten Ball knapp neben das Gehäuse des HFC (54. Minute) und nur eine Minute später musste Gebhardt einen Weitschuss von Zietarski mit den Fäusten parieren. Im Gegenzug setzte Landgraf ein Geschoss aus etwa 20 Metern knapp über die Latte der Gäste. Insgesamt konnte keine der Mannschaften wirklich Struktur in das Spiel bringen und Ballverluste im Mittelfeld kennzeichneten weite Strecken der zweiten Hälfte.

Halle geht in Führung

Oldenburg gelang es, einige Nadelstiche gegen Halle zu setzen. Wegner verfehlte in der 64. Minute das Tor aus spitzem Winkel. Doch der Aufsteiger musste erneut Lehrgeld bezahlen. Nach einer Ecke konnte Boevink einen Kopfball aus kürzester noch abklatschen, beim “Nachkopfball” von Fünger war er machtlos und Halle ging etwas überraschend 1:0 in Führung (68. Minute). Zimmerschied legte dann nur drei Minuten später das 2:0 ebenfalls per Kopf nach und sorgte für die Vorentscheidung. Die Gäste konnten Halle nicht mehr entscheidend unter Druck setzen und müssen so erneut eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Halle dagegen wird nächste Woche mit dem Rückenwind des ersten Sieges nach Giesing reisen.

1860 morgen beim SC Verl

In der Tabelle ist das Spiel für 1860 aktuell nicht besonders interessant. Halle liegt nun auf Rang 13, während Oldenburg auf Platz 17 abrutscht. Für die Löwen geht es morgen in Paderborn gegen den SC Verl (live bei sechzger.de) um den vierten Sieg in Folge und die Verteidigung der Tabellenführung.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor SC Verl – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Sc Verl Tsv 1860 München

Drei Spiele, drei Siege und sportlich somit alles in grünen bzw. blauen Bereich. In seinen Wirtshaus Weisheiten erklärt Euch Bernd Winninger, das den TSV 1860 morgen beim SC Verl erwartet. Können die Löwen ihre Siegesserie in der Home Deluxe Arena in Paderborn fortsetzen?

Wirtshaus Weisheiten vor SC Verl – TSV 1860

Ergänzend zu seiner ausführlichen TAKTIKTAFEL präsentiert Euch Bernd Winninger auch heute wieder seine Wirtshaus Weisheiten, mit denen ihr im Stadion, in der Boazn oder auf der heimischen Couch mit Fachwissen glänzen könnt.

Was erwartet die Löwen in Ostwestfalen, auf wan und wen muss die Mannschaft von Trainer Michael Köllner besonders aufpassen? In rund acht Minuten bekommt Ihr alles Wissenswerte auf die Ohren und seid anschließend im Bilde!

SC Verl – TSV 1860: Die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München gegen den SC Verl in Paderborn. Michél Kniat ist seit Februar diesen Jahres Trainer in Verl und setzt die Vereinsphilosophie offensiv Fußball spielen zu wollen auch in dieser Saison um. Mit einem Sieg hat es dennoch für den Sport Club in den bisherigen drei Spielen noch nicht gereicht.

SC Verl gegen den TSV 1860, der Spitzenreiter zu Gast beim Tabellensechzehnten. Noch ist die Tabelle nicht aussagekräftig. Da es aber einige Zeit her ist, dass wir uns Spitzenreiter nennen durften, benutze ich diesen Terminus gerne.
4-3-3 offensiv, 4-4-2 Raute und 4-3-3 defensiv waren die bisherigen Startformationen des SC. Aufgrund dessen, dass Michél Kniat’s Mannschaft am Mittwoch in Dresden Sapina wegen eines Platzverweises verloren hat, rechne ich am ehesten mit dem 4-3-3 offensiv. Die Art und Weise, wie Verl Gegner beschäftigt, wenn sie den Ball haben, hängt allerdings nicht mit dem System zusammen.

Im Sommer hat Verl einen argen Aderlass am Kader erlitten. Dieser konnte aber qualitativ relativ gut mit klugen Verpflichtungen aufgefangen werden. 21 neue Spieler stehen im Verler Kader, der im Gegenzug 18 Abgänge zu verzeichnen hatte.

Bevor ich genauer auf die Verler Spielweise eingehe wie immer die Statistiken, auch wenn diese noch kaum Aussagekraft haben.

Statistische Werte des SC Verl

  • Ballbesitz 53%
  • Passgenauigkeit 81%
  • Defensive Zweikampfquote 64%
  • Flankengenauigkeit 32%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 6,74

Wie spielt der SC Verl?

Mit Ball

Bei eigenem Ballbesitz konzentriert sich das Spiel der Verler nicht mehr so auf die Flügel wie noch unter Kniats Vorgänger Capretti. Generell immer noch etwas rechtslastig kommt die größte Gefahr, die Verl ausstrahlt, mittlerweile aus dem Zentrum. Angriffe, die dort ihren Ausgangspunkt haben, sind diejenigen, bei denen Verl die größte Torgefahr entwickelt.

Im Positionsspiel wissen die Verler den Ball sicher in den eigenen Reihen zu halten bis sich die Gelegenheit für einen überfallartigen Durchbruch ergibt. Durch große Bewegungsspielräume für die Offensivspieler bringt Verl Variabilität ins eigene Spiel. Die Variabilität schafft Räume, die dann schnell besetzt werden. So durchbricht Verl dann an den Schnittstellen auf den Halbpositionen die gegnerische Abwehrformation und sorgt für brenzlige Situationen im gegnerischen Sechzehner.

Gegen den Ball

Gegen den Ball sind die Verler keine Kinder von Traurigkeit. Nach Ingolstadt foult Verl bisher am zweithäufigsten. Das 4-3-3 verschiebt sich gegen den Ball zunächst auf 4-2-3-1 und im letzten Drittel auf 4-4-1-1. Die Verschiebungen verlangen also viel Laufarbeit von den Flügelspielern in der Offensive. Im Pressing steht Verl hoch und attackiert den ballführenden Spieler aggressiv, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Dadurch versucht Verl erstens lange Wege für die Offensivspieler von vornherein zu unterbinden und zweitens kann ein gutes Pressing Stress auf die Defensivreihe des Gegners ausüben. Diese wird dadurch zu Fehlern gezwungen.

Stärken und Schwächen des 4-3-3 offensiv

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante die Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnutzen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld. Verl versucht dieses Manko mit offensiven Flügelverteidigern, die aufrücken, zu kompensieren.

Wie kann der TSV 1860 den SC Verl knacken?

Der Schlüssel zu einem Sieg wird Effektivität in der Box sein. Dass es Strafraumszenen auf beiden Seiten gibt, ist eigentlich bei der Spielweise beider Mannschaften klar. Die Sechzger müssen vor dem gegnerischen Tor hellwach sein.

Gegen den Ball ist es wichtig in keiner der Defensivzonen eine Unterzahl aufkommen zu lassen. Gegen die starken offensiven Verschiebungen beim SC Verl müssen Lösungen gefunden werden. Dazu wird es vermutlich nötig sein, dass die vordere Viererkette des 4-1-4-1 etwas defensiver agiert als bisher.

Schlüsselspieler

Tor

Torhüter Niklas Thiede (#1) kam nun fest zum Sport Club, nachdem er bereits vergangene Saison aus Freiburg ausgeliehen war. Sehr stark ist er bei der Strafraumbeherrschung und auch in Puncto Reflexe hat er kaum Schwächen. Seine schlechte Gegentorquote seit er in Verl unter Vertrag steht liegt klar an den Spielern vor ihm. Thiede hält auch mal einen sogenannten Unhaltbaren. Ein gewisses Talent für Slapstick in gewissen Situationen ist allerdings auch vorhanden.

Abwehr

Daniel Mikic (#4) ist die wichtigste Personalie der Verler in der Abwehrkette. Vergangene Saison kassierte man, als der Innenverteidiger verletzt war, ohne ihn im Schnitt ein Gegentor mehr als mit ihm. Mikic ist ein beinharter Innenverteidiger, der kaum einen Zweikampf gegen den Ball verliert und obendrein noch den Turbo im Gepäck hat. Laufduelle mit ihm zu gewinnen schaffen nur die schnellsten Stürmer in der dritten Liga. Auch in der Spieleröffnung ist Mikic ein wichtiger Teil der Verler. Fast jeder Positionsangriff wird zunächst über ihn eingeleitet. Sein Manko – bei einer Größe von 1,80 m keine Überraschung – ist eine deutliche Unterlegenheit bei Luftduellen.

Mittelfeld

Der defensive Mittelfeldspieler Tom Baack (#5), wie Thiede vergangene Saison noch ausgeliehen und nun aus Regensburg fest verpflichtet, ist offensiv wie defensiv ein wichtiger Baustein beim SC Verl. Seine statistischen Werte in den für diese Position entscheidenden Kategorien, abgesehen von den gewonnenen Kopfballduellen, sind alle überdurchschnittlich. Defensive Zweikampfstärke gepaart mit hoher Passgenauigkeit und einer für diese Position eigentlich ungewöhnlich hohen Dribbelstärke machen Baack offensiv wie defensiv zu einer tragenden Figur.

Kapitän Maël Corboz (#27) ist der Mittelpunkt des Verler Angriffsspiels. Sein genaues Passspiel, die schnelle Auffassungsgabe für sich entwickelnde Spielsituationen, sein Tempo und seine technischen Fertigkeiten bei der Verarbeitung des Spielgeräts sind im Spiel nach vorn Gold wert. Bei Dribblingversuchen kann er sich allerdings kaum durchsetzen. Im Spiel gegen den Ball arbeitet er als vorbildlicher Kapitän fleißig nach hinten mit.

Sturm

Im Sturm hat Verl höchstinteressante Neuverpflichtungen im Kader. Eduard Probst (#9) kommt mit der Empfehlung von 24 Treffern in der vergangenen Saison aus der Regionalliga West. Mit Presley Pululu (#15) kommt ein 20-jähriges Talent vom SC Paderborn. Es gibt außer den weiteren vielen Neuzugängen im Sturm aber auch zwei Stürmer, die in Verl geblieben sind. Einer davon ist Cyrill Akono (#14). Akono war in der Saison 21/22 der treffsicherste Verler aus dem Kreis der noch verbliebenen Spieler des SC. Es sieht wohl so aus, als dass Probst den Platz im Sturmzentrum sicher hat und Akono auf einer der Außenbahnen stürmt. Er ist ein technisch brillianter, passsicherer und dribbelstarker Spieler. Seine Schussgenauigkeit ist sehr hoch und daher ist Akono, wenn er in der Box den Ball hat, immer ein Gefahrenherd. An seine Vorgänger auf der Verler Außenbahn Rabihic und Yildirim kommt er jedoch nicht heran. Christopher Lannert wird sicherlich wissen, wie er mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden umzugehen hat, damit der keinen Stich macht.

Fazit

Auf nach Paderborn, um Verl auswärts zu besiegen! Bisher war für den TSV 1860 München gegen den SC Verl in der Fremde immer nur eine Punkteteilung drin. Dass sich das diesmal ändert, ist die Hoffnung aller Fans des TSV 1860. Falls man auch in Verl den Dreier klarmacht, würde das zwölf Punkte und einen perfekten Saisonstart für die Sechzger bedeuten – und im Gegenzug einen ziemlich verkorksten Start mit nur einem Punkt aus vier Spielen für den SC.

Machbar ist ein Sieg ohne Frage. Dafür muss man aber vor allem den Kampf, den Verl liefern wird, annehmen. Gegen eine Mannschaft, die gegen den Ball keine Gefangenen macht und im Gegenzug bei eigenem Ballbesitz kontrollierten technisch guten Fußball bietet, wird das nicht so leicht sein wie noch am Dienstag gegen Meppen.

Die Gastgeber werden bis zur letzten Minute alles geben. Das ist eine der Lehren, die man aus den bisherigen drei Spielen der Verler ziehen muss.

Solange allerdings unsere Spieler mit der gleichen Konzentration und Leidenschaft ins Match gehen wie gegen Meppen und weiterhin an den kleinen Schwächen arbeiten, die noch zu sehen waren, ist mir nicht bange, dass auch in Verl ein Sieg möglich ist. Es wird allerdings um einiges schwieriger als am Dienstag.

So könnte der SC Verl gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout