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Die unangebrachte Häme der Löwenfans gegenüber Türkgücü München

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Türkgücü München TSV 1860 Jubel

Eimerweise Spott und Häme – gepaart mit teils übelster Schadenfreude – gab es von Seiten vieler Löwenfans in den sogenannten “sozialen Medien” nach Bekanntgabe des 11-Punkte Abzugs für Türkgücü München.

Häme gegenüber Türkgücü

Ok, der Stachel der völlig verdienten 1:2-Niederlage vom Oberwiesenfeld sitzt auch beim Schreiber dieser Zeilen noch tief, aber bei genauerer Betrachtung agieren die Ligakonkurrenten aus der Heinrich-Wieland Straße in Neuperlach aktuell so, wie der TSV 1860 München in der Zeit bis zum Ende der Saison 2016/17.

Wir als Löwenfans und damit als gebrannte Kinder sollten jetzt einfach die Klappe halten. Wenn jemand in dieser Thematik nicht mit dem Finger auf andere Zeigen sollte, dann wir!

Was war denn bei uns anders als jetzt bei Türkgücü? Nichts!

We go the top – oder nicht?

Türkgücü München glänzte in den letzten zwei Jahren vor allem mit großspurigen Ankündigungen, die auf den Rest der Republik eher befremdlich, arrogant und größenwahnsinnig wirkten. Wer erinnert sich da nicht an “We go to the top” oder die knapp verpasste Augenhöhe mit Barcelona.

Zudem gibt es weitere Parallelen zwischen den Löwen vor dem „schwarzen Freitag“ im Juni 2017 und der aktuellen Situation beim bisher so aufstrebenden Lokalrivalen.

Der völlig aufgeblähte Kader von Türkgücü erinnert an die Winterpause 2016/17 bei den Münchner Löwen, als in einer wahren “Shopping-Tour” unter Neu-Trainer Pereira u.a. mit Ba, Ribamar, Amilton, Lumor, Gytkjaer und Boya Spieler geholt wurden, die teilweise nicht eine Minute auf dem Platz standen (Boya) oder den Erwartungen nie gerecht werden konnten (Ribamar).

Hasan vs Hasan

Die sportliche Bilanz ähnelt sich augenscheinlich: Weit hinter den Erwartungen zurückbleibend schafften die Löwen 2017 sogar den sportlichen Abstieg in die 3. Liga.

Neben dem teils miserablen Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern fällt noch eine Duplizität der Ereignisse ins Auge. Wir lachen jetzt über Hasan Kivran, der bei Türkgücü den Geldhahn zugedreht hat und damit vsl. den Abstieg besiegelt hat. Wer erinnert sich noch an die SMS „4“ ?

Den großen Unterschied vermag ich nicht zu erkennen.

Das große Vorbild für die Löwen

Wer vor nicht einmal fünf Jahren all die Fehler selbst gemacht hat, sollte sich jetzt in Demut üben und im Stillen über diejenigen lachen, die aus unserer Selbstüberschätzung gepaart mit sportlichem Größenwahn nichts gelernt haben. Als abschreckendes Beispiel hätten wir allemal getaugt.

Aber Häme mit Bezug zu Türkgücü gibt es dann doch auch noch von uns:

Es gab ja im Löwenumfeld teils eine Berichterstattung, die suggerierte, bei Türkgücü wird alles richtig gemacht und der aufstrebende Club von der Heinrich-Wieland Straße sei das große Vorbild für unsere Münchner Löwen.

Der Investor ist dort gottlob unumstritten und darf alleine schalten und walten. Die kluge Einkaufspolitik, die großen Visionen des Clubs werden bald dafür sorgen, dass den Löwen der Rang abgelaufen wird.

Mal wieder: Knapp daneben ist auch vorbei!

Die Prognose war ja mal wirklich – wie so oft – knapp daneben und wohl eher der Wunsch des Verfassers der Vater des Gedankens. Häme und Spott – in diesem Fall natürlich erlaubt!

Nix füa unguad.

 

Ticket-Verkauf für TSV 1860 München – FCK startet ab 14:00 Uhr

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1860 Grünwalder Stadion Corona

Tickets TSV 1860 München – 1.FC Kaiserslautern

Der Verkauf für das Spiel am gestrigen Montag gegen die Gäste aus Halle verlief eher verheerend als berauschend. Nachdem für das Spiel nur 6.100 Karten beansprucht wurden, hoffen wir, dass gegen den FCK wieder alle zur Verfügung stehenden Tickets verkauft werden. Zwar zeigte die Mannschaft in den letzten Wochen nicht unbedingt die Leistung, die man sich als Fan von ihr erhoffte, aber “Einmal Löwe Immer Löwe” sollte eben auch gelebt werden und nicht einfach nur ein fader Slogan sein.
Das Spiel findet wieder unter der Woche statt. Dieses Mal jedoch an einem Dienstag, aber 19:00 Uhr als Anstoßzeit bleibt bestehen. Zuvor wurde die Partie für den 25.01 angesetzt, jedoch aufgrund diverser Corona Fälle abgesagt.

1860 – FCK: Ticket-Verkauf startet ab 14:00 Uhr.

Die zur Verfügung stehenden 7.500 Plätze gehen exklusiv an Dauerkarten-Inhaber und VIP-Dauerkarten. Eine geringe Anzahl geht an die Gäste aus Kaiserslautern.
Alle Dauerkarten-Inhaber der Saison 2021/22 können ab heute (Dienstag, 22.02.2022, 14.00 Uhr) ihr Ticket im Grünwalder Stadion buchen. Dabei kann jeder Dauerkarten-Inhaber gemäß der Anzahl seiner Dauerkarten die Plätze buchen. Dabei ist es egal, ob die Dauerkarte für den Steh- oder Sitzplatzbereich ist. Alle Dauerkartenbesitzer können jeden verfügbaren Platz buchen. Die Dauerkarten-Variante (Herz oder Kopf) hat ebenfalls keinen Einfluss auf die Zuteilung der Plätze. Also schnell sein lohnt sich und wer zuerst kommt malt bekanntlich zuerst.

Keine Sperre zu beachten!

Anders als zuletzt gibt es diesmal keine Sperren aus vorangegangenen Spielen zu beachten. Somit kann sich jeder Dauerkarten-Inhaber an der Buchung beteiligen. Sollten bis Freitag, 25. Februar 2022 nicht alle Tickets vergriffen sein, könnte es wieder eine Abendkasse geben.

Happy Birthday, Kevin Goden! Sechzger.de gratuliert!

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Kevin Goden (TSV 1860 München)
Kevin Goden vom TSV 1860 München

Kevin Goden wird heute 23 Jahre alt!

Bonn, Nürnberg, Braunschweig, Giesing

Nach fußballerischen Kindertagen beim 1.SF Brüser Berg wechselte der gebürtige Bonner im Alter von zehn Jahren in die Jugend des 1. FC Köln. Dort durchlief er die Jugendmannschaften der Geißböcke und lief – gerade volljährig – im Herbst 2017 zweimal für die Amateure des FC in der Regionalliga West auf. Ein Jahr später debütierte Goden beim 1. FC Nürnberg, zu dem er sich zur Saison 2018/19 verändert hatte, in der Bundesliga. Sein Trainer damals: Michael Köllner. Den Abstieg des Club aus der Bundesliga konnten beide nicht verhindern. Im September 2019 wurde er nach Braunschweig verliehen und gehörte im folgenden Sommer zum Aufstiegskader der Eintracht in die 2. Bundesliga. Nach der Rückkehr nach Franken lief er fünfmal für die Clubamateure auf, ehe ihn Michael Köllner vor dieser Spielzeit zu den Löwen lotste.

Premieren-Tor gegen Freiburg

Kevin Goden war der dritte Neuzugang (nach Yannick Deichmann und Marcel Bär), der am 18. Juni letzten Jahres beim TSV 1860 präsentiert wurde. Schon zwei Tage vorher hatte sich sechzger.de-Redakteur Bernd Winninger intensiv mit Stärken und Schwächen des potenziellen Neuzugangs beschäftigt. Seine auch heute noch lesenswerte Analyse ist hier zu finden. Das Debüt im Löwentrikot gab der heutige Jubilar am 2. Spieltag dieser Spielzeit in Wiesbaden, als er kurz vor Schluss für Marcel Bär in die Partie kam. Der weitere Saisonverlauf ist für Kevin mit dem Wort “durchwachsen” passend umschrieben. Die Corona-Pandemie setzte ihn zweimal außer Gefecht (im September und im Januar), dazwischen durfte er in 13 Drittligaspielen meist als Einwechselspieler mitwirken. Ein Highlight war sicher das Schützenfest gegen den SC Freiburg am 30. Oktober, als er mit seinem Tor den Schlusspunkt unter das 6:0-Schützenfest im ausverkauften Sechzgerstadion setzte.

Unsere Wünsche für unsere #16

Wir wünschen dem heutigen Geburtstagskind – nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Löwenlage – dass er schon am kommenden Samstag in Zwickau aktiv mithelfen kann, die beiden jüngsten Niederlagen wieder gerade zu bügeln. Und darüber hinaus natürlich persönliche Gesundheit und Verletzungsfreiheit! Und noch viele Erfolge bei und mit den Löwen.

Prost und ois Guade, Kevin!

 

Köllner nach Halle: “Die Mannschaft hat alles gegeben”

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Mit einem Bartansatz saß Michael Köllner nach der neuerlichen Niederlage seiner Löwen gestern Abend gegen den Halleschen FC vor der Kamera der Zoom-Pressekonferenz. Dies dürfte aber nichts mit dem von der Journallie immer wieder hervor geholten Sieger-Bart aus der vergangenen Saison zu tun haben. Von einer Erfolgserie ist 1860 aktuell weit entfernt. Im Gegenteil: Inzwischen stehen vier Spiele ohne Sieg zu Buche. Auf zwei Unentschieden gegen die ambitionierten Teams aus Braunschweig und Meppen folgten zwei Niederlagen gegen die Kellerkinder Türkgücü und Halle.

Der Löwendompteur erklärte in seinem Statement, eine Leistungsteigerung gegenüber dem schwachen Auftritt gegen Türkgücü im Olympiastadion gesehen zu haben.

Die Mannschaft hat heute ein anderes Gesicht gezeigt, als gegen Türkgücü. Ich glaube, dass wir heute schon mit großem Willen auf den Platz gegangen sind. Es war natürlich klar, dass, wenn zwei Systeme, die sich ähneln, gegeneinander spielen, dann geht es in erster Linie um Zweikämpfe. Das haben wir in der ersten Halbzeit gesehen, dass es ein hart umkämpftes Spiel war. … Wir haben immer wieder versucht, in den gegnerischen Sechzehner reinzukommen. … Die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde alles gegeben. Natürlich sind wir sehr enttäuscht, weil wir uns viel vorngenommen haben, aber man hat auch gesehen, dass Halle eine sehr sehr gute Mannschaft hat, die sich am Ende den Sieg verdient hat.

Der Einschätzung von sechzger.de, dass gegen den HFC im Prinzip die gleichen Unzulänglichkeiten zu Tage getreten seien, wie fünf Tage zuvor im innerstädtischen Duell, wollte sich Köllner nicht anschließen.

Ich glaube, dass wir heute deutlich engagierter gespielt haben. Das war der Vorwurf – zurecht – am Mittwoch, dass wir da zu wenig Engagement gezeigt haben. Heute hat die Mannschaft schon alles gegeben. Schade, dass wir uns selber nicht belohnt haben. Das tut mir für die Mannschaft extrem leid. Es war keiner auf dem Platz, der sich nicht zerissen hat.

Die zum Spielende auf der Stehhalle vereinzelt zu hörenden “Köllner raus”-Rufe, bezeichnet der Oberpfälzer als “völlig normal”. In dieser Hinsicht bleibt die Erkenntnis, dass er den TSV 1860 in den gut zwei Jahren seines Wirkens an der Grünwalder Straße verstanden hat. Vor drei Wochen noch in den Himmel gehoben sollen vier Partien später – nach Meinung einiger Fans – Köpfe rollen. Köllner nimmt da professionell:

Dass Unzufriedenheit bei den Fans existiert, kann ich absolut verstehen. Und dass derjenige in der Kritik steht, der dafür verantwortlich ist – und das bin ich nun mal als Cheftrainer. Dafür übernehme ich auch die Verantwortung.

Die ganze Pressekonferenz ist auf LÖWEN-TV zu sehen.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Halle: Pizza Hawaii bis Mai

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Machen wir es kurz: Das war gar nix gestern. Keine Steigerung zum Auftritt vom letzten Mittwoch gegen Türkgücü. Und nichts, was einem irgendwie Hoffnung geben könnte, dass es in naher Zukunft besser wird. Was das alles mit Pizza Hawaii zu tun hat? Folgt meinen Giesinger Gedanken und Ihr werdet es erfahren.

Der Abend beginnt in einer Pizzeria

Ich treffe mich mit einem Freund und seiner Tochter im Solo Italia in der Bergstraße (sehr empfehlenswert übrigens vor einem Abendspiel: schnell, freundlich, wohlschmeckend!). Hier waren wir schon vor der Pokalsensation gegen Darmstadt und ich – als im Fußballumfeld durchaus abergläubischer Mensch – sehe das als gutes Omen. Mein Sohn beschwört noch die gelben Armbänder, die es auch vor dem Spiel gegen Freiburg gab und ist sich sicher, dass wir wieder sechs Tore schießen. Ich bin da etwas skeptischer. Aber ich rechne nach dem grauenhaften Auftritt im Olympiapark schon mit einer Trotzreaktion und einem Sieg in einem kampfbetonten Spiel.

Pizza Hawaii?

Vorher gilt es aber noch, sich zu stärken und ein Essen auszuwählen. Mit der Rückennummer vier steht die Pizza Hawaii in der Pizzasektion der Speisekarte. An diesem grauen, vom Sturm Antonia eingetrübten Tag, könnte man doch eine Pizza Hawaii nehmen, schießt es durch meinen Kopf. Da hat man die Assoziation von Sonne, Surfen und Thomas Magnum samt Ferrari im Kopf. Der nächste Gedanke bringt einen aber zur Restsaison der Löwen. Ananas! Befinden wir uns schon im Kampf um die goldene Ananas oder geht da vielleicht mit den Ergebnissen vom Wochenende doch noch was nach oben? Mit einem Sieg wären es nun doch wieder “nur” fünf Punkte auf Braunschweig und den Relegationsplatz gewesen. Da könnte ja vielleicht also doch noch was gehen.

Bloß keine Ananas

Um die Assoziationen zum Kampf um die goldene Ananas gar nicht erst entstehen zu lassen, blättere ich sofort in den Pasta-Teil der Speisekarte. Der Pasta-Teil kommt mir vor, wie die Top 6 der Tabelle. Keinerlei Assoziation zu Ananas, geschweige denn einer goldenen. Ich entscheide mich für Spaghetti Carbonara, klingt in meinem Kopf gerade wie Kaiserslautern und die müssen nächste Woche gegen uns dran glauben.

Ein Spiel wie kalte Spaghetti mit Butter

Nun, am Morgen nach dem Spiel kommen mir diese Gedankengänge etwas wahnhaft vor. Carbonara, Kaiserslautern… Was wir gestern zu Gesicht bekamen, waren maximal die Spaghetti mit Butter von der Kinderkarte. Und zwar so kalt, wie wenn man sie gestern ca. 17:30h bestellt hatte, sie über Nacht vor dem Fenster hätte stehen lassen und sie heute zum Frühstück gegessen hätte. Man hätte sich einer kalten, seelenlosen Masse gegenüber gesehen, in der keine Ordnung und keinerlei Raffinesse geherrscht hätte. Wie gestern bei den Löwen auf dem Platz.

Pizza Hawaii bis Mai

Nun stecken wir im Kampf um die goldene Ananas fest. Alles andere ist endgültig nicht mehr realistisch. Also, Pizza Hawaii bis Mai! Wer als erstes eine goldene Ananas auf seiner Pizza Hawaii findet, kriegt von mir eine Halbe am Grünspitz!

0:2 – Auch gegen Halle gibt es keine Punkte für den TSV 1860

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TSV 1860 Halle

“Wiedergutmachung” sollte das Motto beim Spiel des TSV 1860 gegen Halle sein. Am Ende stand jedoch eine enttäuschende 0:2-Niederlage der Löwen, obwohl der Mannschaft der Wille über weite Strecken anzumerken war.

Verbesserte Körpersprache

Die Körpersprache der Mannschaft von Michael Köllner war deutlich positiver als beim Match gegen Türkgücü, der spielerische Ansatz bot hingegen erneut deutlich Luft nach oben. Bereits vor der Pause boten sich den Gästen aus Halle die besseren Gelegenheiten, das 0:0 nach 45 Minuten war dennoch das einzig gerechte Ergebnis.

Nach dem Seitenwechsel nahm zunächst der TSV 1860 das Heft in die Hand und war drauf und dran, sich aus dem spielerischen Tief zu kombinieren. Ein Tor wollte jedoch nicht gelingen und so kam es, wie es kommen musste.

1860 drückt, Halle trifft

Nach einem schlimmen Fehler von Salger konnte Belkahia zunächst noch überragend klären. Beim anschließenden Eckball schepperte es dann aber doch und Shcherbakovski netzte zum 0:1 für die Gäste ein (53.).

Kurze Zeit später bot sich Biankadi nach Assist von Lex die Ausgleichschance, doch Merv verpasste die flache Hereingabe um Millimeter.

Lächerlicher Elfmeter zur Entscheidung

Auf der Gegenseite zeigte Schiedsrichter Patrick Alt zum Unverständnis aller auf den Elfmeterpunkt, nachdem Semi Belkahia eindeutig den Ball gespielt hatte. Michael Eberwein wars egal, er versenkte den Elfer souverän zum 0:2 (62.).

Damit ware die Messe gelesen, auch wenn der TSV 1860 engagiert zu Werke ging und durch Neudecker den Anschlusstreffer auf dem Fuß hatte. Es sollte aber nicht sein und so scheiterte Deichmann bei seinem Versuch sogar an Mitspieler Marcel Bär.

Trotz Leistungssteigerung im Vergleich zum Mittwoch ein weiterer Abend zum Vergessen…

Die Aufstellung der Löwen

Aufstellung:
1 Hiller – 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart (71. 22 Linsbichler) – 20 Deichmann (86. 5 Moll), 11 Greilinger – 14 Dressel (71. 8 Tallig), 19 Biankadi (71. 16 Goden), 31 Neudecker – 15 Bär, 7 Lex (C)

Bank:
40 Kretzschmar, 3 Lang, 21 Djayo, 32 Gresler, 39 Morgalla

Tore:
0:1 Shcherbakovski (53.), 0:2 Eberwein (62., Elfmeter)

Liveticker: TSV 1860 München – Hallescher FC (27.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München Hallescher FC 3.Liga 27.Spieltag 2021-22

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 27.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem Halleschen FC!

Heimspiel mit Flutlicht für den TSV 1860 München: Heute ist der Hallescher FC zu Gast in Giesing. sechzger.de begleitet das heutige Duell live aus dem Grünwalder Stadion und mit Bildern sowie Eindrücken rund um das Stadion und aus dem Viertel.

 

Aufstellung:
1 Hiller – 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart (71. 22 Linsbichler) – 20 Deichmann (86. 5 Moll), 11 Greilinger – 14 Dressel (71. 8 Tallig), 19 Biankadi (71. 16 Goden), 31 Neudecker – 15 Bär, 7 Lex (C)

Bank:
40 Kretzschmar, 3 Lang, 21 Djayo, 32 Gresler, 39 Morgalla

Tore:
0:1 Shcherbakovski (53.), 0:2 Eberwein (62., Elfmeter)

Die Personalsituation

Daniel Wein fehlt weiterhin verletzungsbedingt. Keanu Staude muss wegen einer Herzmuskelentzündung länger pausieren. Nathan Wicht und Marius Willsch sind mittlerweile wieder in das Training eingestiegen, stellen aber heute noch keine Option dar.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Semi Belkahia hat bisher vier gelbe Karten erhalten. Bei der nächsten Verwarnung droht ihm daher ein Spiel Pause. Außerdem muss auch Michael Köllner aufpassen. Er hat bereits drei Gelbe gesehen und müsste bei einer vierten ebenfalls ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Hallescher FC außer im Liveticker noch verfolgen?

7.500 Zuschauer dürfen heute im Sechzgerstadion dabei sein und das Spiel live verfolgen. Es gibt noch Karten in allen Bereichen, die Tageskassen öffnen ab 17:00 Uhr. Für alle anderen gibt es leider keine guten Nachrichten, für das Spiel gibt es kein Free-TV Angebot. Das Spiel wird heute nicht kostenlos im deutschen Fernsehen zu sehen sein.

Für Abonnenten von MagentaSport besteht allerdings wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Außerdem ist das Löwen-Radio vor Ort und geht für euch live auf Sendung. Die Moderatoren Gilbert Kalb und Jan Mauersberger führen euch durch die 90 Minuten, an dessen Ende hoffentlich unsere Löwen als Sieger feststehen.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 gegen Hallescher FC

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Winningers Wirtshaus Weisheiten TSV 1860 Hallescher FC

Bei der Partie TSV 1860 gegen Hallescher FC ließen es die Löwen in der Vorsaison ordentlich krachen. 6:1 hieß am Ende, Dennis Dressel hatte viermal eingenetzt. Mit so einem Kantersieg sollte man heute nicht rechnen, Wiedergutmachung für Nicht-Leistung gegen Türkgücü unter der Woche darf man hingegen schon erwarten. In seinen Wirtshaus Weisheiten zeigt Bernd Winninger auf, wie man die Hallenser Defensive knacken kann.

Wirtshaus Weisheiten zu TSV 1860 – Hallescher FC

In knapp acht Minuten setzt Euch unser Taktikfuchs über alles in Kenntnis, was man zum Halleschen FC wissen muss. Taktik, Spielsystem, Schlüsselspieler, Stärken, Schwächen – Bernd Winninger hat mehrere Partien der Gäste analysiert und sich ausführlich mit dem heutigen Gegner der Löwen beschäftigt.

Wer sich etwas mehr Zeit nehmen möchte, dem sei natürlich die ausführliche TAKTIKTFEL ans Herz gelegt!

TSV 1860 – Hallescher FC (Spieltag 27): Ergebnistipp Daniel Wein

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Daniel Wein TSV 1860

Wir blicken zurück auf die Hinrunde. 0:1 lagen die Löwen am 12.09.2021 beim Halleschen FC zurück, agierten in Überzahl, hatten aber auch schon einen Elfmeter vergeben. Verzweifelt rannte der TSV 1860 an, bis Daniel Wein seine Kollegen und auch die mitgereisten Fans erlöste. Beim Rückspiel fehlt der Mittelfeldspieler zwar verletzungsbedingt, hat für sechzger.de jedoch einen Ergebnistipp abgegeben.

Daniel Wein erwartet Sieg des TSV  1860

Nach dem blamablen Auftritt zuletzt gegen Türkgücü hat die Mannschaft einiges gutzumachen. Nicht nur wir erwarten diesmal deutlich mehr vom Team von Michael Köllner. Auch Daniel Wein geht davon, dass wir diesmal einen anderen TSV 1860 erleben werden.

“Ich tippe auf ein 2:0 für uns.
Tore: Lexi und Cello!”

Diesmal kann er es ja nicht selber richten…

Verletzungspech in der laufenden Saison

Erst kürzlich feierte Vino seinen 28. Geburtstag – so wirklich einen Grund zum Feiern hatte der Jubilar jedoch nicht, fällt er doch schon seit geraumer Zeit wegen eines Ermüdungsbruches aus. Überhaupt läuft es für Daniel Wein in dieser Saison bislang nicht rund. Mehrere Blessuren haben Mr. Zuverlässig immer wieder zurückgeworfen. Ein völlig ungewohntes Gefühl, denn in den Spielzeiten zuvor gehörte Wein stets zu den Akteuren mit den meisten Einsätzen. Auf dass Du bald wieder auf dem Rasen stehst, Vino!

Vino Daniel Wein Hans Kasparek
Vino – einer von uns!

Titelbild: OR-Pressedienst
Grafik: Hans Kasparek

TSV 1860 – HFC: die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel TSV 1860 – HFC. In der letzten Saison wurde von den Sechzgern gegen die Hallenser die Maximalausbeute von sechs Punkten bei einem Torverhältnis von sage und schreibe 10:2 eingefahren. Das Hinspiel, bei dem der Hallesche FC noch von Florian Schnorrenberg trainiert wurde, endete 1:1.

André Meyer, seit 27.12. vergangenen Jahres auf der Trainerbank des HFC, lässt sein Team im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der das 4-2-3-1 favorisierte, gegen den Ball immer mit 5er-Kette antreten. Die bisherige Ausbeute ist mit sieben Punkten aus fünf Spielen durchschnittlich, aber klar besser als die Bilanz seines Vorgängers in dessen letzten fünf Saisonspielen. Auch gegen den TSV 1860 München rechne ich beim HFC von daher mit diesem System.

Vor allem der Sieg gegen das Projekt aus Perlach, der in den Schlussminuten durch einen Strafstoß für die Hallenser zustande kam, zeigte, zu was der HFC offensiv in der Lage sein kann. Sieben hochkarätige Torgelegenheiten erspielten sich die Saalestädter. Der letzte Gegner – Zwickau – wurde allerdings eher glücklich mit 2:0 besiegt. Speziell Titsch-Rivieros Schuss aus etwa 25 Metern zum 2:0 war nicht unbedingt das, was man im vorhinein als hochkarätige Torgelegenheit bezeichnet.

Mit acht Punkten weniger auf dem Konto als unsere Sechzger steht der Fußballclub aus Sachsen-Anhalt nun auf Platz 14 der Tabelle und versucht weiter, sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen.

Die wichtigsten statistischen Werte des Halleschen FC

  • Ballbesitz: 52 %

  • Passgenauigkeit: 80 %

  • Defensive Zweikampfquote: 61%

  • Flankengenauigkeit: 34%

  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 8,74

Wie spielt der HFC?

Die Null muss stehen! So könnte man die taktische Grundausrichtung der Hallenser seit dem Trainerwechsel einordnen. Mit einer Fünferkette in der Abwehr, die bei eigenem Ballbesitz zur Dreierkette wird, indem die beiden Außenverteidiger ins Mittelfeld vorschieben, macht der HFC die letzte Reihe auf der kompletten Breite zu. So wird es für die Gegner äußerst schwer in die Box zu kommen. Im Spiel nach vorne dominiert einerseits der Ansatz der kontrollierten Offensive, andererseits spielt Halle durchaus mit hohem Tempo im Vergleich zum Rest der Liga.

Defensive

Vor der Abwehrkette wird im Mittelfeld, wenn der Gegner die Pressinglinie überspielen kann, Mann gegen Mann gespielt. Dabei lassen sich auch die Stürmer zur Defensivarbeit teilweise situationsabhängig mit zurückfallen.

Die Zweikampfstärke des Duos im defensiven Mittelfeld, Löhmannsröben (tiefer Sechser) und Titsch Riveiro (Box to Box) lässt für jemand, der das Spiel gegen den Ball in den Vordergrund hebt, nichts zu wünschen übrig. Zusammen haben diese beiden nach der Winterpause eine Zweikampfquote gegen den Ball von 73%.

Flügelverteidigung

In der Statistik sieht man, dass Halle, was die Defensive anbelangt, stark aufgestellt ist. Vor allem das Verteidigen auf den Flügeln klappt sehr gut. Mit Ausnahme des FSV Zwickau, der für sein gutes Flügelspiel bekannt ist, Osnabrück, Saarbrücken und auch dem TSV 1860 im Hinspiel, hatten alle gegnerischen Mannschaften, Probleme damit, von den Außenbahnen aus zu agieren. Das Flügelspiel konnte Halle schon vor dem Trainerwechsel sehr gut unterbinden.

In den vier Spielen nach der Winterpause, vor dem Aufeinandertreffen mit Zwickau in der vergangenen Woche, ließen die Hallenser insgesamt nur 35 Flanken zu. Das sind 8,75 pro Spiel. Und das gegen Mannschaften wie Kaiserslautern, Verl und Braunschweig, die durchaus stark von den Außenbahnen agieren können.

Auch bei defensiven Kopfballduellen sind die Hallenser stark. Dass sie wenige Flanken zulassen, und wenn welche zugelassen werden, diese oft nicht mit der nötigen Schärfe gespielt werden können, ist natürlich ein Grund, der hier mit hineinspielt.

Eine relativ hohe Pressingintensität und eine gute defensive Zweikampfquote sind ein weiterer Faktor, der zeigt, wie stark die Hallenser den Fokus auf eine stabile Defensive legen. Die PPDA von 6,02 seit Meyer übernommen hat, und eine defensive Zweikampfquote von 69% in den letzten drei Spielen zementieren diesen Eindruck.

Offensive

In der Offensive zeigt sich folgendes Bild: Die Passgenauigkeit im Spiel ist bei Halle mit 80% absolut top. Auch spielt Halle die drittmeisten Pässe im Verhältnis zum Ballbesitz pro Minute. Auch im letzten Drittel ist dieses grundsätzlich gute Passspiel im Ligavergleich noch sehr genau und vor allem klug.

Negativ am schwersten wiegend für die eigene offensive Durchschlagskraft dürfte der Abgang von Terrence Boyd zum 1. FC Kaiserslautern in der Winterpause sein. Trotzdem schafft Halle es, sich Torgelegenheiten zu erspielen. Die Schussgenauigkeit sowie die Zonen, wo die Schüsse abgesetzt werden, hat allerdings seither darunter ein wenig gelitten.

Wie kann der TSV 1860 den HFC knacken?

Punkte gegen Halle zu holen wird sicher kein Selbstläufer. Die Mannschaft ist ein eingespieltes Team. Im eins gegen eins offensiv sind nur wenige Teams besser als der HFC. Wenn einer der technisch guten Spieler der Hallenser zum Dribbling ansetzt, ist die Chance, dass es erfolgreich zu Ende gebracht wird, bei über 54%.

Defensiv lässt man seit dem Trainerwechsel fünf Schüsse weniger zu als noch unter Schnorrenberg. Knapp ein Viertel der zugelassenen Schüsse können von der Hallenser Defensive noch dazu geblockt werden, bevor sie überhaupt zur Gefahr fürs eigene Tor würden.

Was bedeuten diese Erkenntnisse für unsere Löwen? Mit schnellem Kombinationsspiel, Steilpässen durch die Abwehrkette hindurch oder erfolgreichen Einzelaktionen im Mittelfeld, die zu einer Überzahl und somit einem freien Mitspieler im letzten Drittel sorgen, kann man die mittlerweile stabile Defensive der Saalestädter knacken. Neudecker, Biankadi (falls er spielen darf) und Deichmann werden gute Ideen brauchen, um sich durchzusetzen.

Stärken und Schwächen des 3-5-2 (5-3-2)

Stärken

Das System ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe; dadurch kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen.

Zwei Stürmer in der Spitze bringen starke Präsenz im Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels. Durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Schwächen

Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel gut ausnutzen kann.

Die für die Flügelspieler langen Laufwege können, in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechsel, zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler und damit zum Erlahmen des Drucks, der über die Flügel aufgebaut werden soll, führen.

Die Flügel sind nur einfach besetzt, deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln.

Gegen Systeme, in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird, ist es in der Defensive ein wenig anfällig. Bei Kontern oder zügigen Positionsangriffen kann es leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Die Schlüsselspieler

Defensive

Torwart Tim Schreiber (#18) ist ein guter Keeper in dieser Liga. Das “Bäumchen wechsel”-Spiel bei den Torhütern unter Schnorrenberg war sicherlich für das Selbstvertrauen aller Keeper bei Halle nicht unbedingt das Beste. Seit Meyer das Zepter übernommen hat, ist Schreiber nun klar die Nummer eins und dankt dem Trainer dieses Vertrauen mit guten Leistungen. Seine Stärken liegen klar in der Strafraumbeherrschung; zudem hat er unwahrscheinlich gute Reflexe.

Kapitän Jonas Nietfeld (#33), eigentlich ein defensiver Mittelfeldspieler, ist diese Saison auf die Position den Innenverteidigers nach hinten gerutscht und macht seine Sache dort erwartungsgemäß sehr gut. Dass ein nomineller Mittelfeldspieler eine klasse Spieleröffnung hat ist logisch. Eine 77%-ige Quote bei Pässen nach vorn unterstreicht das. Seine statistischen Werte im Defensivbereich zeigen, dass er auf dieser Position gegen den Ball stärker ist als vergangene Saison im defensiven Mittelfeld.

Mittelfeld

Marcel Titsch Riveiro (#26), der Box to Box Spieler beim HFC, ist sowohl offensiv als auch defensiv eine Bank. Bei defensiven Zweikämpfen, Kopfballduellen, Pässen für Raumgewinn und erfolgreichen Dribblings sind seine Werte im Ligavergleich positionsabhängig überdurchschnittlich gut. Im Zusammenspiel mit Eberwein brilliert er in der Hallenser Offensive. Gegen Den Ball hält er mit Löhmannsröben im Zentrum vor der Kette den Laden dicht.

Michael Eberwein (#10) pendelt zwischen offensivem Mittelfeld und Sturmspitze als Schattenstürmer hin und her. Nach dem Abgang von Boyd ist nun er Topscorer des HFC. Bei nur zwei Vorlagen und acht Treffern sieht man allerdings, dass der Offensivspieler sich als Vollstrecker wohler fühlt als in der Vorbereiterrolle.

Sturm

Nach dem Abgang von Terrence Boyd ist nun nicht ganz klar, wer dieses Erbe antreten kann. Zur Auswahl stehen Julian Guttau (#24), den Michael Köllner in der Pressekonferenz am Freitag gelobt hat, und Elias Huth (#29) zur Auswahl. Ein endgültiges Fazit wer Boyds “Nachfolger” werden wird, kann man nach fünf Partien noch nicht ziehen. Getroffen hat von den Stürmern in der Rückrunde nur Elias Huth. Und zwar einmal vom Elfmeterpunkt, einmal aus dem Spiel heraus. Mit einer Genauigkeit von 58% beim Abschluss ist er, wenn er denn spielen sollte, momentan wohl klar der gefährlichere Mann.

Im Unterschied zu Guttau, der als Außenstürmer auf dem Flügel beheimatet ist, ist Huth gelernter Mittelstürmer. Somit hinkt auch jeder Vergleich dieser beiden Spieler untereinander ein wenig. Mit Eberwein als dominantem Spieler in der Offensive werden beide aber von den Gegnern gern vernachlässigt. Das kann im weiteren Saisonverlauf zu einem Trumpf für Halle werden. Hoffentlich nicht schon heute Abend.

Fazit vor TSV 1860 – HFC

Nach gutem Start in die Saison ist Halle wie gewöhnlich nun wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen und 14. in der Tabelle. Mit einem neuen System, eingeführt vom neuen Trainer André Meyer, stabilisiert sich der HFC aber zusehends. Die Spieler des TSV 1860 München müssen also – wie in jedem Spiel – mit absoluter Konzentration ins Duell gegen den Tabellenvierzehnten gehen.

Ein ideenloses und – vor allem im letzten Drittel – lauffaules Offensivspiel der Spieler ohne Ball wird wie vergangenen Mittwoch damit enden, dass man sich vor dem gegnerischen Strafraum im Zentrum verzettelt und keine Lösungen findet.

Kreativität und schneller Kombinationsfußball ist der Schlüssel zum Erfolg.

Der ein oder andere Spieler, vor allem im Mittelfeld des TSV 1860 München, hat definitiv heute gegen den HFC etwas gut zu machen.

Dass wir siegen können ist klar. Ich erwarte aber auch von allen elf in der Startformation aufgebotenen Spielern, dass sie diesen Willen über 90 Minuten im Spiel auch zeigen.

Hoffen wir auf eine Reaktion der Mannschaft auf das, was am Mittwoch vergangener Woche passiert ist.

Vor allem in der Offensive will ich mehr Laufbereitschaft von dem ein oder anderen als vergangene Woche sehen.

Natürlich ist eine tiefstehende Mannschaft schwer zu bespielen. In einem Heimspiel muss es aber unser Anspruch sein, den Gegner zu besiegen, egal wie sehr die sich hinten einigeln.

Noch ein persönliches Wort von mir: Heute jährt sich der Todestag von Guido Erhard zum zwanzigsten mal. Ein Nachruf von Stefan Kranzberg ist hier zu finden. Mein Apell an das Team: Spielt heute für Guido und zeigt, dass Ihr, wie er es war, hundertprozentige Löwen seid, die es verdienen, das Wappen unseres Vereins auf der Brust zu tragen und schießt Halle aus dem Stadion.

So könnte der HFC beginnen

 

Datenquelle: Wyscout