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Taktiktafelanalyse: VFL Osnabrück – TSV 1860

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse der 3:1 Auswärtsniederlage im Spiel VFL Osnabrück – TSV 1860 München.

Daniel Scherning, Trainer des VFL Osnabrück, setzte gegen den TSV 1860 München wie erwartet auf ein 4-3-3 offensiv, dem Michael Köllner mit dem flexiblen 4-1-4-1 das gewohnte und in den letzten Spielen erfolgreiche System entgegenstellte.

Im letzten Drittel vor dem Tor des VFL Osnabrück schob sich beim TSV 1860 München, wie in den Spielen gegen Schalke und Freiburg II, Stefan Lex als zweiter Stürmer zu Mölders in die vorderste Reihe. Dennis Dressel fungierte wie gewohnt in der Rolle des Box to Box Spielers und gab in der Rückwärtsbewegung den zweiten Sechser neben Daniel Wein.

Die Außenstürmer der Osnabrücker, Opoku und Simakala, pendelten zwischen Mittelfeld und Sturm. So spielte Osnabrück gegen den Ball im Mittelfeld ebenfalls ein 4-1-4-1. Mit Köhler als Box to Box Spieler wurde im letzten Drittel vor dem eigenen Tor aus dieser Formation ein kompaktes 4-5-1.

Die statistischen Werte des Spiels

  • Ballbesitz TSV 1860 41% VFL Osnabrück 59%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 75% VFL Osnabrück 76%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 54% VFL Osnabrück 68%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 13/5 VFL Osnabrück 25/11
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 8,62 VFL Osnabrück 7,69

Blick auf diese Werte

Ballbesitz

Wie bereits in den letzten Spielen, so müssen wir auch heute zunächst den Ballbesitz analysieren. Satte 19% liegen die Niedersachsen hier vor den Löwen. Sieht man sich den Verlauf der Ballbesitzkurve an, gab es im gesamten Spiel keine Phase, in der die Sechzger mehr Spielanteile hatten als Osnabrück.

So weit so gut. Mehr Ballbesitz heißt – wie wir wissen – nicht zwingend besseres Spiel oder mehr Offensive. In diesem Spiel jedoch schon. Denn der VFL suchte und fand, im Gegensatz zu den meisten anderen Teams, wenn er den Ball hatte, schnell den Weg nach vorne.

Das Verhältnis von Vorwärts-, Quer- und Rückpässen in der Defensivabteilung inklusive defensivem Mittelfeld bei Osnabrück sieht gegenüber den beiden letzten Gegnern der Löwen um einiges besser aus. Zu nur dreizehn Rückpassen unter den Defensivspielern inklusive Torwart konnten die Löwen den VFL Osnabrück zwingen. Der linke Verteidiger Kleinhansl musste dabei kein einziges mal zu einem seiner Kollegen in der Defensivabteilung zurückspielen. Nicht viel anders sieht das bei den Querpässen in der eigenen Defensive bei den Niedersachsen aus. Nur 31 Querpässe mussten die “Lilaweißen” Abwehrspieler untereinander spielen. Das summiert sich über die 90 Minuten plus Nachspielzeit auf nur 44 Pässe, die als eher defensiv einzuordnen sind.

Pressing

Das Pressing der Sechzger war, wie die PPDA zeigt, zwar vorhanden, aber leider ineffektiv. Von nur 15 direkten Duellen in der gegnerischen Spielfeldhälfte konnte der TSV 1860 München mit sechs erfolgreichen Aktionen nur 40% erfolgreich gestalten. Nun wissen wir, ja auch, dass es in den pressingrelevanten Zonen nicht zwingend darum geht, jeden Zweikampf zu gewinnen, sondern auch darum, die Angriffe des Gegners so zu steuern, dass der Gegner dazu gezwungen wird, dorthin zu spielen, wo man selbst mehr bzw. besseren Zugriff hat. Aber auch das gelang den Löwen in keiner Phase der Partie. Sowohl das direkte Pressing als auch die Angriffssteuerung waren mangelhaft.

Hintenrum spielen war nicht die Devise der Niedersachsen und das war einerseits nicht nicht nötig und hat sich, wie man sieht, andererseits ausgezahlt. Mit den teilweise überfallartigen und vor allem präzisen Angriffen, die man so auch erwarten durfte, kam die Mannschaft von Michael Köllner von Beginn an überhaupt nicht zurecht.

Warum ist die PPDA dennoch so gut? Das liegt daran, dass sich Osnabrück nicht damit aufhielt, den Ball in den für den Gegner pressingrelevanten Zonen zu halten, sondern zielgerichtet den Weg ins letzte Drittel der Löwen suchte und fand.

Defensives Zweikampfverhalten

Im eigenen letzten Drittel konnten die Sechzger mit 16 erfolgreichen Defensivduellen gerade einmal 52% der Defensivzweikämpfe gewinnen. In dieser Zone ist das ebenfalls mangelhaft. Bei den Kopfballduellen wird das noch katastrophaler. Hier liegt die Erfolgsquote im eigenen letzten Drittel noch um 6% tiefer.

Wie viele Zweikämpfe, die man hätte führen können, gar nicht gesucht wurden oder von Osnabrück aufgrund der schnellen direkten Spielweise vermieden werden konnten, ist aus der Statistik nicht ersichtlich. Bei 47 bis ins letzte Drittel der Löwen gespielten Positionsangriffen des Gegners und fünf durchgebrachten Konterattacken nur 54 geführte defensive Duelle auf dem Boden und in der Luft im eigenen letzten Drittel ist, bei einer Gesamterfolgsquote von 49% in diesem Bereich, jedoch klar zu wenig. In Summe ergibt das rund 26 gewonnene Zweikämpfe am Boden und in der Luft im eigenen letzten Drittel bei den gegnerischen zusammen 52 Positionsangriffen und Kontern. Das reicht nicht aus, um dem Gegner vor Probleme zu stellen.

 

Das Spiel VFL Osnabrück – TSV 1860

Die erste Halbzeit

Nach einer kurzen Druckphase der Osnabrücker zu Beginn, schienen die Sechzger das Spiel nach etwas mehr als fünf Minuten unter Kontrolle zu bringen. Nach Lex’ Chance in der 6. Minute bekamen die Löwen die eigene Offensive in den Griff. Defensiv jedoch brannte es bis zum Führungstreffer jedoch das ein oder andere mal lichterloh. Sieben mal schoss der VFL vor dem Führungstreffer des TSV 1860 München, bei drei dieser Schüsse musste Hiller rettend eingreifen, drei gingen daneben, einer wurde geblockt. Die Sechzger hingegen kamen in dieser Phase nur zu vier Schüssen auf den gegnerischen Kasten. Also auch hier trog der Schein.

Er trog vor allem deshalb, weil die wenigen Chancen der Sechzger gut waren und auch die Angriffe vor allem über die rechte Seite, wo Biankadi und Deichmann in mehreren Situationen den linken Abwehrflügel der Osnabrücker auseinandernahmen, sehr gut vorgetragen waren. Sehen wir aber auf die Zahlen, konnte Osnabrück fast doppelt so viele Angriffe bis dahin durchbringen.

Defensiv war, wie oben schon erwähnt, bei den Löwen komplett der Wurm drin. Das wäre theoretisch nicht weiter schlimm gewesen, hätte man in der Offensive ähnlich dominieren können wie die Gastgeber. Aber wie in der Defensive war offensiv, nach der zwischenzeitlichen Führung, mit den Löwen nicht mehr viel los.

Allein die Tatsache, dass fast zwei Drittel der Schüsse, die der TSV 1860 absetzte, von außerhalb des Sechzehners erfolgten, spricht Bände.

Mit diesem “Angsthasenfußball”, wie Kapitän Sascha Mölders es in einem Interview nach dem Spiel bezeichnete, bekommt man bei einem Zweitligaabsteiger keinen Fuß auf den Boden.

So kam es, wie es kommen musste. Osnabrück spielte, Sechzig versuchte dagegenzuhalten, schaffte es aber nicht, sich in die Partie hinein zu beißen und das Spiel irgendwann unter Kontrolle zu bringen.

Die offensive Ausrichtung, die im 4-1-4-1 bei Michael Köllner die Devise für das Spiel der Sechzger ist, sorgte bei Osnabrück nie für Stress. Unbeeindruckt vom Führungstreffer des TSV spielte der VFL konzentriert weiter und bekam immer wieder Gelegenheiten, um selbst auf die Anzeigetafel zu kommen. In der 38. Minute war es schließlich soweit. Simakala netzte.

Dass zuvor das Spiel ein wenig hin und her wogte und Sechzig genau so viele Torschussversuche zwischen dem 1:0 und dem 1:1 absetzte wie der VFL, sieht zunächst von den Zahlen her ganz gut aus.

Schaut man sich das genauer an, waren die Schüsse der Löwen auf des Gegners Kasten eher Verzweiflungstaten, weil man den Weg in die Box nicht mehr fand. Bei Osnabrück im Gegensatz dazu war das, was offensiv vorgetragen wurde, mit einem klaren Plan versehen. Sowohl der Weg in die Box als auch der Abschluss war bei den Niedersachsen zwingender und erfolgreicher.

Nach dem Ausgleich fand Sechzig bis zum Pausenpfiff offensiv wie defensiv nicht mehr statt. Osnabrück kam noch weitere vier mal zum Abschluss, davon dreimal in der Box der Löwen.

Die zweite Halbzeit

Im zweiten Durchgang kam Osnabrück dann fulminant aus der Kabine und schoss bereits in der 48. Minute den Führungstreffer nach einem Eckstoß. Bis auf einen Verzweiflungsschuss von Deichmann kurz nach der Osnabrücker Führung war von den Löwen nicht mehr viel Gegenwehr zu sehen.

Pressing war weiterhin nicht vorhanden. Die Sechzger fanden null Zugriff auf das Aufbauspiel der Gastgeber. Weil Osnabrück aus der eigenen Abwehr heraus das Mittelfeld schnell überbrückend sehr direkt nach vorne spielte, blieb die PPDA dennoch ansehnlich. Leider lügen die Zahlen hier. Die sporadisch gesetzten Aktionen gegen den Ball führten in den pressingrelevanten Zonen selten zum gewünschten Erfolg. Da die PPDA nichts über den Erfolg dieser Aktionen aussagt, kann man beim bloßen Blick auf die Zahlen zu dem Schluss kommen, der TSV hätte gut gepresst. Das Gegenteil ist der Fall.

Die Zweikampfbilanz an sich war in allen Bereichen unter dem, was man von den Löwen schlechthin gewohnt ist.

Die Konsequenz aus diesen Unzulänglichkeiten war schlussendlich des verdiente 3:1 für den VFL Osnabrück in der 85. Minute.

Die Einwechslungen, von Tallig (zur Pause), Moll, Goden beide in der (63.) und Linsbichler, Belkahia (75.) konnten den Löwen keine Impulse einhauchen. Tallig und Belkahia mussten wegen Verletzungen der Spieler Dressel und Lang eingewechselt werden. Die anderen drei Wechsel waren taktischer Natur. Gebracht haben sie allesamt nichts.

Die Entscheidung fiel in der 85. Minute durch Higl nach Zuspiel von Opoku.

Speziell Quirin Moll sucht weiter nach seiner Form. Über Gesamtleistungen einzelner Spieler werde ich mich allerdings auch weiterhin nicht kritisch äußern. Vor allem nicht nach einem Spiel, in dem die Mannschaft als Kollektiv versagt hat.

Die Tore

Das 0:1

Nach einer Großchance der Osnabrücker in der 24. Minute, bei der Löwenkeeper Hiller mehr Glück als Verstand hatte, fällt das 1:0 für die Löwen. Fast verschuldete Hiller das 1:0 für die Hausherren. Dann geht es blitzschnell.

Hiller rollte das Leder zu Salger auf die linke Abwehrseite. Der spielte einen Diagonalpass über fast die ganze Breite des Feldes zu Deichmann. Der nahm mit dem Ball am Fuß Tempo auf und spazierte in halbrechter Position mit dem Leder etwa fünfzehn Meter tief in die gegnerische Spielfeldhälfte hinein. Dort wurde dann Biankadi an der rechten Außenlinie mit einem Pass bedient, den er mit der Hacke sofort steil weiterleitete. Deichmann, der seinen Lauf nicht unterbrach, kam wieder an die Kugel. Er flankte sofort nach innen, wo Mölders und Lex an die kleine Box einlaufen. Mölders verpasste das Spielgerät. Lex nicht. Vor seinem Gegenspieler in den Fünfmeterraum einlaufend drückte er den Ball in der linken Hälfte der kleinen Box über die Linie.

Dieser Angriff war einer der schönsten, den die Löwen in dieser Saison bisher zum erfolgreichen Abschluss brachten.

Das 1:1

Nach einer kleinen Ballstafette unter den Defensivspielern des VFL nahe der Mittellinie, während der sie von keinem Löwenspieler wirklich angegriffen wurden, kam der Ball am linken Rand des Mittelkreises zu Köhler. Dieser bediente dann Traoré an der rechten Außenbahn. Traoré ging wenige Meter, stoppte ab, sah sich um und gab das Leder schließlich zu dem knapp links hinter ihm positionierten Klaas. Greilinger und Dressel sehen dabei aus wie Statisten. Klaas hatte in diesem Moment das Auge für die sich entwickelnde Situation und sah Simakala, der im Rücken von Salger in halbrechter Position in die Box einlief. Klaas’ Zuspiel auf Simakala war perfekt getimed. So konnte Simakala ohne Gegenwehr die Kugel verarbeiten. In dieser Bewegung vernaschte er noch den herbeieilenden Lang und zog dann ca. acht Meter vor dem Kasten ab und ließ Hiller keine Chance.

Kein aktives Pressing. Passivität im Mittelfeld. Fehlender Aufmerksamkeit am eigenen Sechzehner. So hat man den Gegner hier aus Löwensicht geradezu eingeladen. Oder wie Co-Trainer Beer es im Halbzeitinterview bezeichnete “um den Ausgleich gebettelt”.

Das 2:1

Nach einer Ecke von Opoku von der linken Seite traf erneut Simakala. Dieser kam aus dem Strafraumzentrum an den kurzen Pfosten eingelaufen und köpfte unbedrängt ein. Wenn die Flanke genau kommt, das Timing des Stürmers passt und die Verteidiger sich verschätzen, passiert so etwas. Vor Standardgegentoren ist keine Mannschaft gefeit.

Das 3:1

Während eines Mittelfeldgeplänkels auf der linken Seite der Löwen, bei dem der Ballbesitz zunächst einige Male wechselte, war es schließlich Itter, der sich gegen Bär und den weit aufgerückten Moll den Ball erkämpfte. Er brachte dann Köhler in zentraler Position im Mittelkreis ins Spiel. Köhler sah den freien Raum vor sich und zog sofort das Tempo an. Verfolgt von Goden, der ihn zwar ein- und überholte, aber das Zuspiel Köhlers ans rechte Strafraumeck zu Opoku nicht mehr verhindern konnte, drang Köhler etwa 25 Meter tief in die Hälfte der Löwen ein, bevor er Opoku den Ball zupasste. Opoku legt den Ball unbedrängt mit dem ersten Kontakt nach innen vors Tor der Löwen. Am aus Osnabrücker Sicht linken Fünfereck kam Higl verfolgt von Deichmann zum Abschluss. Der chancenlose Hiller muss zum dritten Mal hinter sich greifen.

Wieder war es eine Fehlerkette, die zum Gegentor geführt hat. Zunächst war Moll in dieser Situation zu weit aufgerückt. Dadurch hatte Köhler nach dem Zuspiel von Itter den nötigen Raum, um das Spiel schnell zu machen. Opoku, der nach der Auswechslung des zweifachen Torschützen Simakala auf die rechte Seite gewechselt war, entzog sich geschickt dem Zugriff Greilingers. Der orientierte sich zunächst in Richtung Heider anstatt den an sich der Außenbahn entfernenden Opoku auf dem Schirm zu haben. Zu guter Letzt läuft Belkahia bei diesem Angriff einfach nur zentral mit statt den von der anderen Seite einlaufenden Higl von Deichmann zu übernehmen.

Fazit

Des war leider nix, Buam. Da gibt es auch nichts schönzureden. Chancen hin oder her, die man selbst hatte. Es war gegen den Ball über 90 Minuten zu pomadig. Gesetzt dem Fall alle guten Chancen für beide Teams gehen rein, steht es am Ende 5:2 für Osnabrück. Dass wir zum Zeitpunkt des Führungstreffers von Lex nicht hinten liegen, ist auch ein Wunder. Es gab eindeutige Fingerzeige, wohin die Reise gehen kann – und auch ging. Die Chancen vor Lex’ Tor von Heider und Beermann nach Ecken, wovon die Hiller Heiders Versuch mit einem grandiosen Reflex abwehrt und die Doppelchance nach Hillers Ballverlust gegen Simakala.

Schade drum. Nun ist eine Länderspielpause. Also: die Wunden lecken. Diesen defensiven Katastrophenkick abhaken. Wieder dort anknüpfen, wo man gegen Freiburg aufgehört hat.

Dass die Sechzger es besser können, haben sie in vielen Spielen schon gezeigt. Verzagen muss man nicht. Scheißspiele kommen vor.

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 am Wochenende: U19 machts gegen Rosenheim zweistellig

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Philip Kuhn, Stürmer der U19 des TSV 1860
Philip Kuhn, Stürmer der U19 des TSV 1860

Während die Profis und die 3. Mannschaft bittere Niederlagen einstecken mussten, konnten andere Mannschaften des TSV 1860 am Wochenende tolle Siege einfahren. Herauszuheben ist dabei natürlich der Derbysieg der U14 gegen die Seitenstraßler. Die U19 schenkte dem TSV 1860 Rosenheim gleich zweistellig ein.

U19 schlägt Rosenheim zweistellig

Mit acht Siegen aus acht Spielen dominierte die U19 die Vorrunde der Bayernliga Süd und ist gewappnet für die Aufstiegsrunde. Gegen den TSV 1860 Rosenheim ließen die Junglöwen schon früh keinen Zweifel kommen, wer die drei Punkte holen würde. Kuhn (3.), Sür (31. Foulelfmeter) und erneut Kuhn (44.) sorgten bereits vor der Pause für die Entscheidung. Ouro-Tagba leistete sich sogar noch den Luxus, einen Elfmeter zu verschießen (45.+1).

Nach der Pause wurde es dann deutlich: Zweimal Wörl, zweimal Beutel, Cindric, Dordan und nochmal Philip Kuhn (siehe Titelbild) sorgten für den 10:0-Sieg der U19 gegen Rosenheim.

Sieg für TSV 1860 München IV

Einen wichtigen Sieg feierte auch die 4. Mannschaft der Löwen, die mit dem Sieg dem rettenden Ufer in der A-Klasse einen Schritt näher kam.

Die Spiele im Überblick:

Samstag, 06.11.:

11.30 Uhr: Würzburger Kickers – U12 1:4
13.00 Uhr: U14 – FC Bayern München 1:0
14.00 Uhr: VfL Osnabrück – Profis 3:1
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – Munich Irish Rovers FC 2:0
15.30 Uhr: U13 – SpVgg Greuther Fürth 4:2
17.00 Uhr: 3. Mannschaft – SV Ludwigsvorstadt 0:1

Sonntag, 07.11.:

11.00 Uhr: U19 – TSV 1860 Rosenheim 10:0
11.00 Uhr: FC Schwabing U11 – U10 0:7
11.00 Uhr: SpVgg Kaufbeuren – U14 3:4
14.00 Uhr: U21 – FC Ismaning 1:1

Ex-Löwe Romuald Lacazette unterschreibt beim TSV 1880 Wasserburg

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Romuald Lacazette
Romuald Lacazette

Einst war er 34 mal in der 2. Bundesliga am Ball, jetzt wechselt er in die Bayernliga Süd. Ex-Löwe Romuald Lacazette ist ab sofort für den TSV 1880 Wasserburg spielberechtigt.

Lacazette wechselt zum TSV 1880 Wasserburg

Bereits in der Vorbereitung absolvierte Lacazette das ein oder andere Testspiel für die roten Löwen, tauchte dann aber plötzlich micht mehr auf und liebäugelte mit einem Wechsel zu Wacker Burghausen. Dieser kam jedoch nicht zustande und so unterschrieb der Franzose nun also doch bei den Inn-Städtern.

Lacazette, dessen Lebensgefährtin aus dem Raum Wasserburg stammt, dürfte der Mannschaft gut zu Gesicht stehen. Nach der 0:1-Niederlage in Hallbergmoos steht der TSV 1880 derzeit auf Platz 15 der Bayernliga-Tabelle.

Sechzig um Sieben: 1.FC Magdeburg siegt souverän und ist weiter Erster

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Zum Start in die Woche mit Länderspielpause haben wir zahlreiche Ergebnisse des TSV 1860 München für euch parat. Außerdem blicken wir auf die Konkurrenz in der 3.Liga, wo Tabellenführer Magdeburg wieder in der Spur ist. Die heutige Abendpartie zwischen Würzburg und Braunschweig steht hingegen kurz vor der Absage.

Löwen verlieren in Osnabrück

Es war eine sehr gute erste halbe Stunde, die die Löwenfans in Osnabrück und vor den Bildschirmen sahen. Dann aber war der Spielfluss bei Sechzig völlig weg, am Ende steht eine verdiente Niederlage gegen Osnabrück.

Dass so eine Auswärtsfahrt trotzdem etwas Schönes sein kann, zeigen die Giesinger Gedanken von Thomas Enn am Tag danach. Es ist eben bei Weitem nicht nur das Spiel, was an einem solchen Tag zählt…

U14 siegt im Derby

Besser als die Profis machten es die Junglöwen am Samstag am Trainingsgelände. Sie siegten gegen die Seitenstraße am Ende knapp mit 1:0. Glückwunsch!

Sechzig Amateure holen einen Punkt

Nach zuletzt mehreren Niederlagen in Folge konnte der TSV 1860 II gestern gegen Ismaning zumindest wieder punkten. Aufgrund einer langen Überzahl wäre am Ende allerdings durchaus mehr drin gewesen, doch zu einem zweiten Treffer reichte es leider nicht mehr.

Dritte verliert – Volleyballer siegen

Ebenfalls nicht wie gewünscht lief es beim TSV 1860 III, sie verloren das Spitzenspiel gegen den FC Ludwigsvorstadt. Jubeln durften die Volleyballer der Löwen im Pokal. Gegen einen Zweitligisten war das Spiel zwar relativ ausgeglichen, das Ergebnis spricht am Ende jedoch eine eindeutige Sprache.

News aus der 3.Liga

Der 15.Spieltag

In den Sonntagspartien der 3.Liga gab es nur einen Gewinner. Tabellenführer Magdeburg ist durch ein 2:0-Sieg gegen den SC Verl zurück in der Spur. Trotz komplett neu formierter Abwehrreihe kamen die Gäste zu keinem Treffer, Ceka (25.) und Schuler (77.) hingegen sorgten für den Sieg für den FCM. Für gute Stimmung sorgte zudem eine Pyroshow anlässlich des 300.Pflichtspiels im Heinz-Krügel-Stadion.
Der DFB reibt sich beim Anblick solcher Bilder weiterhin die Hände. Letzte Woche scheiterte Jena mit einer Klage vor dem Bundesgerichtshof. Dieser entschied, dass Kollektivstrafen rechtens sind. Damit dürfte eine hohe Geldstrafe auf die Magdeburger zukommen.

Im Spiel zwischen Wehen Wiesbaden und dem FSV Zwickau gab es nach 90 Minuten hingegen keinen Sieger. Zweimal konnte die Heimmannschaft durch Thiel (21.) und Goppel (55.) in Führung gehen, zweimal glichen die Gäste aus (König 37., Baumann 61.). Wiesbaden hatte noch doppeltes Alu-Pech, weil Hollerbach nur den Pfosten (67.) und die Latte (76.) traf. Aber auch Zwickau hätte durchaus noch ein Tor erzielen können. Es blieb aber beim Unentschieden zwischen den beiden Mannschaften.

Abschließend steht für heute abend die Partie Würzburger Kickers gegen Eintracht Braunschweig auf dem Programm. Allerdings könnte es durchaus sein, dass die Begegnung heute kurzfristig abgesagt wird, denn bei Würzburg gab es einige Corona-Fälle. Falls gespielt wird, wird um 18:60 Uhr angestoßen.

TSV 1860 II trennt sich 1:1-Unentschieden vom FC Ismaning

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Spielszene TSV 1860 München II Gegen FC Ismaning 07.11.2021 Bayernliga Süd

Der TSV 1860 München II hat am Sonntag gegen den FC Ismaning den erhofften Heimsieg verpasst. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1.

Frank Schmöller, Trainer des TSV 1860 II, hoffte nach zuletzt vier Niederlagen in Serie auf ein Erfolgserlebnis im Heimspiel gegen Ismaning. Bei den Gästen hingegen zeigte die Formkurve mit drei Siegen in Folge hingegen steil nach oben. Keine leichte Aufgabe also für die Sechzig Amateure am 21.Spieltag in der Bayernliga Süd.
Wie bereits vor dem Spiel angekündigt, kamen dieses Mal wieder Profis unterstützend zum Einsatz. In der Startaufstellung standen neben Marco Mannhardt auch Nathan Wicht und Milos Cocic.

Ismaning geht in Führung, Fofanah gleicht für den TSV 1860 II aus

Spielerisch war Trainer Schmöller zuletzt gegen Schwaben Augsburg durchaus zufrieden, das Ergebnis war am Ende allerdings natürlich nicht das, was man sich vorgestellt hatte. Gegen Ismaning wollten die Löwen es besser machen. Doch nach 24 Minuten erhielten die Ambitionen vor 200 Zuschauern an der Grünwalder Straße einen ersten Dämpfer. Angelo Hauk brachte Ismaning mit 0:1 in Führung. Sechzig gab allerdings nicht auf und kam noch vor der Pause durch Fofanah zum Ausgleich (37.).

Gäste sichern sich in Unterzahl einen Punkt

TSV 1860 München II Gegen FC Ismaning Bayernliga Süd Freistoß
Freistoß nach Roter Karte für Ismaning

Hitzig wurde es dann nach Wiederanpfiff, als Gästekeeper Rasic den Ball außerhalb des Sechzehners mit der Hand spielte (57.). Schiedsrichter Patrick Höpfler schickte ihn folgerichtig vorzeitig unter die Dusche. Ismaning wechselte daraufhin gleich doppelt, den folgenden Freistoß brachte Brönauer nicht im Tor unter. Eine Viertelstunde später war die Partie für ihn vorbei, Tutic kam für ihn auf den Platz. Schmöller versuchte in der Schlussphase mit weiteren Wechseln noch einmal neue Impulse zu setzen, doch zu einem zweiten Treffer sollte es für keines der beiden Teams mehr reichen. Es blieb nach 90 Minuten und gut 30-minütiger Überzahl beim 1:1 zwischen dem TSV 1860 II und Ismaning.

Keine Länderspielpause in der Bayernliga Süd

In der Bayernliga Süd liegt der TSV 1860 München II aktuell auf Rang 11, Ismaning bleibt Sechster. Unangefochtener Spitzenreiter ist weiterhin die SpVgg Hankofen-Hailing mit aktuell 12 Punkten Vorsprung auf Platz 2.
Kommende Woche haben die Sechzig Amateure im Gegensatz zu den Profis nicht spielfrei. Am Samstag, den 13.11.21 müssen sie ab 14:00 Uhr auswärts beim FC Ingolstadt II antreten.

Aufstellung TSV 1860 II: 1 Hundertmark, 4 Glück, 6 Brönauer (73. 18 Tutic), 7 Mannhardt, 8 Spennesberger (C), 9 Konjuhi, 10 Wicht (9. 19 Zehetbauer), 11 Fofanah (86. 20 Kovacevic), 13 Cocic (80. 15 Auburger), 16 Heigl, 25 Amados

Tore: 0:1 (24.), 1:1 Fofanah (37.)

Michi Köllner in der PK: “Nach einer halben Stunde haben wir das Spiel weggegeben”

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In der PK nach dem gestrigen Spiel beim VfL Osnabrück zeigte sich der fälschlicherweise als “Sven” Köllner vorgestellte Löwencoach ziemlich konsterniert über die Leistung seiner Mannschaft. Für ihn lag der Knackpunkt der Niederlage daran, dass man nach einer sehr guten ersten halben Stunde “das Spiel weggegeben” habe.

Guter Auftakt

Zufrieden war Köllner mit den ersten dreißig Minuten, in denen der TSV 1860 München einige Chancen rausarbeiten konnte und insgesamt ein sehr gutes Auswärtsspiel (immerhin beim Tabellenzweiten) gezeigt hatte. Beide Coaches stimmten darin überein, dass Sechzig verdient 1:0 geführt hatte.

Unerklärlicher Bruch im Spiel des TSV 1860

Der Bruch kam dann nach etwas dreißig Minuten. Nach Köllners Analyse ging zu diesem Zeitpunkt die Körpersprache verloren und die Giesinger gaben das Spiel und die Führung leichtfertig aus der Hand. Zu den Gründen dafür äußerte sich der Coach nicht. Zur Situation vor dem 1:1 Ausgleich erklärte Köllner, dass die Osnabrücker bereits im Pressing falsch angelaufen worden seien. Von der Tribüne war auch ein Abstimmunsgsfehler zwischen Dennis Dressel und Stephan Salger zu erkennen.

Enttäuschender Spielverlauf in Halbzeit zwei

Köllner monierte, dass spätestens nach dem Ausgleich der Auftritt der Löwen sehr enttäuschend verlief. Es haben “viele Dinge gefehlt”, Sechzig erspielte sich keine einzige Torchance mehr und musste so am Ende verdient als Verlierer den Platz verlassen. Damit hatten die Löwen nach guter Ausgangslage das Spiel weggegeben.

Niki Lang wahrscheinlich am Innenband verletzt

Zur Verletzung von Niki Lang gefragt, vermutete Michi Köllner, dass es sich um einen Innenbandriss handeln könnte. Das junge Eigengewächs lag am Boden, als ihm unabsichtlich ein Osnabrücker Spieler auf das Knie fiel. Der Löwencoach geht aufgrund der Fremdeinwirkung nicht von einem Kreuzbandriss aus. Sobald die Diagnose klar ist, erfahrt Ihr sie natürlich bei sechzger.de.

Durch die Wechsel sollte mehr Aggresivität und Tempo über die Flügel erreicht werden

Auf die Motivation für seine Wechsel angesprochen, legte Köllner dar, dass er durch die  Wechsel in freien Räumen “aggressiver vorverteidigen” wollte und später mehr Tempo über die Flügel erzeugen wollte. Außerdem verriet er, dass Richy Neudecker noch gekommen wäre, wenn sich nicht Niki Lang verletzt hätte.

Intensive Nutzung der Länderspielpause

Um die Löwen wieder auf die Form der Spiele gegen Schalke und Freiburg zu bringen, wird Michi Köllner die Länderspielpause nutzen, um im Training die “Dinge zurückzuerarbeiten”. Klingt nach zwei antrengenden Wochen für sein Team!

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Osnabrück: Die Magie einer schönen Reise

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Bei der Überschrift werden jetzt einige denken, was ist denn in den Enn gefahren. Wie kann der nach so einer Niederlage über die “Magie einer schönen Reise” schreiben.

Knappe 20 Stunden in Gesellschaft feinster Löwen unterwegs

Ich hatte ja in der Ankündigung zur Verlosung unserer VIP-Karten drauf hingewiesen, das bei sechzger.de generell und für mich persönlich ganz besonders das Drumherum der Spiele genauso dazu gehört. Und bei einer Auswärtsfahrt nach Osnabrück gibt’s ganz schön viel Drumherum. Ich muss sagen, dass ich diese langen Eintagesfahrten bis gestern ewig nicht mehr gemacht hatte. Und ich habe sie vermisst.

Illustres Grüppchen in der Dunkelheit am Pasinger Bahnhof

Als ich kurz vor halb sechs die Rolltreppe zum Bahnsteig am Pasinger Bahnhof nach oben fuhr, entdeckte ich schon die ersten mir bekannten Löwenfans. Bis zur Abfahrt des Zuges sollten sich noch weitere dazugesellen. Als der Zug einfuhr, konnte man bereits von außen die Silhouetten weiterer Löwenfans erspähen. Da ich noch etwas schlafen wollte, separierte ich mich etwas von der Gruppe und konnte bis auf eine kleine Ruhestörung in Stuttgart bis kurz vor Frankfurt pennen.

Geselligkeit im Großraumabteil

Dort gesellte ich mich dann zu anderen bekannten Löwenfans und wir fuhren entspannt gen Osnabrück. Natürlich wurden großartige Geschichten aus vergangenen Tagen ausgetauscht, es wurde viel gelacht und das ein oder andere Bierchen getrunken. Sogar mit anderen Fahrgästen hielten wir ein freundliches Schwätzchen. So verging die Zeit bis zur Ankunft wie im Flug.

Freunde aus dem Norden treffen ein

Quasi zeitgleich mit uns traf ein alter Freund aus Laimer Tagen, der seit über 10 Jahren in Hamburg wohnt, mit seinem Sohn und einem Freund von uns aus Bremen ein. Diesen lernten wir 1994 am Nikolaustag bei unserem ersten Besuch im Weserstadion auf abenteuerliche Weise kennen. Eine Freundschaft, die bis heute gehalten hat.

Zum ersten Mal zur Bremer Brücke

Vom Bahnhof ging’s dann zu Fuß Richtung Stadion. Leider werden die Fans relativ früh voneinander getrennt und man kann gar nicht mit Osnabrückern in Kontakt treten oder gar ein Bierchen mit ihnen zischen. Und dann tauchen auf einmal mitten im Wohngebiet diese Flutlichmasten auf. Gigantisch!

Ich hatte bis gestern nicht das Glück, die Bremer Brücke besuchen zu dürfen. Unfassbar, was ich da verpasst habe! Was für ein Stadion! Was für ein Publikum! Das könnte die kleine Schwester vom Sechzgerstadion sein.

Das Spiel, naja

Dann kam der Main Event. Das Spiel. Die Löwen begannen in einem sehr intensiven Spiel, in dem beide Teams voll aufs Tor schoben, ganz gut. Leider konnte die Führung nicht in die Halbzeit gebracht werden. Direkt nach der Pause fing sich der TSV 1860 München dann das 2:1 und verlor danach in der Defensive und Offensive die durchaus gute Ordnung der ersten 45 Minuten. Kurz vor Schluss nutzte Osnabrück dann einen Konter zum 3:1. Der Sieg war verdient, hatte Sechzig in der zweiten Hälfte doch nicht eine Torchance. Auf ewig in Erinnerung wird mir der katastrophale Rückpass von Quirin Moll bleiben. In der Tabelle stecken wir weiter unten fest. Der Traum vom Start einer Serie oder gar einer Aufholjagd ist erstmal ausgeträumt.

Die Rückreise

Nach dem Spiel noch ein Bierchen am Stadion, Kneipenbesuche wurden leider von der Staatsmacht unterbunden. Dann zum Bahnhof und meine Freunde aus dem Norden traten die Rückreise nach Bremen bzw. Hamburg an. Wir fuhren kurz drauf los und bis auf einige Schrecksekunden, die uns die Deutsche Bahn beim Umsteigen bescherte (wenn schon das Spiel nicht spannend war), hatten wir wieder eine angenehme Rückreise nach München. Natürlich wurde viel in Erinnerungen geschwelgt und gelacht.

Die Magie einer schönen Reise

Es ist einfach so schön, mit gleichgesinnten Löwen unterwegs zu sein. Sich den ganzen Tag über 1860, Fußball, Corona, Familie und sonstwas auszutauschen. Die Magie einer schönen Reise ist natürlich umso schöner, wenn uns die Jungs auf dem Platz noch einen Sieg schenken. Aber ein Tag wie gestern tut es für mich auch!

Grüße nach Sendling, Aubing, Hadern, Alling, Schöngeising, Göppingen, Hamburg und Bremen! Es ist so geil, wie uns die Löwen verbinden!

Erfolgserlebnis im Pokal: TSV Haching München siegt 3:0 in Kriftel

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TSV Haching München Team 21/22
Die Mannschaft des TSV Haching München in der Saison 2021/22

In der Volleyball Bundesliga wartet der TSV Haching München noch auf den ersten Saisonsieg, im DVV Pokal gab es jedoch endlich ein Erfolgserlebnis. Beim Zweitligisten TuS Kriftel gewannen die Volleyball-Löwen im Achtelfinale mit 3:0.

Knappes Spiel, klares Ergebnis

Satz 1 war im Großen und Ganzen eine deutliche Angelegenheit für die Gäste. Zwar siegte der TSV Haching München “nur” 25:22, zeigte jedoch die eindeutig reifere Spielanlage.

Im zweiten Durchgang musste die Löwen-Volleyballer ständig einem Rückstand hinterherlaufen, gaben sich jedoch nicht geschlagen. Nach Abwehr dreier Satzbälle für den Zweitligisten gewann Haching den Satz doch noch mit 27:25.

TSV Haching München: Erfolgserlebnis im Pokal

Auch der dritte Satz verlief bis zum 15:15 ausgeglichen, dann zog Haching mit fünf Punkten Vorsprung davon. Plötzlich stand es jedoch wieder 23:23 und die Gäste hatten Glück, dass ein Block der Kriftler knapp im Aus landete. Anschließend nutzte der Bundesligist direkt seinen ersten Matchball zu 25:23.

DVV Pokal, Achtelfinale
TuS Kriftel – TSV Haching München 0:3
22:25, 25:27, 23:25

Foto: Edmund Zuber

Dritte des TSV 1860 unterliegt FC Ludwigsvorstadt im Spitzenspiel

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Die Dritte des TSV 1860

Zweiter gegen Dritter – Spitzenspiel in der Kreisklasse 4. Mit einem Sieg gegen den FC Ludwigsvorstadt wollte die Dritte des TSV 1860 eigentlich Spitzenreiter Espanol München unter Druck setzen. Stattdessen aber jubelten die Gäste und zogen mit einem 1:0-Sieg an den Löwen vorbei.

Dritte des TSV 1860 verliert

Auf der Anlage der SpVgg 1906 Haidhausen war die Ausgangsposition klar. Mit einem Sieg hätte die Dritte des TSV 1860 zumindest bis morgen die Tabellenführung übernehmen können. Doch leider kam es ganz anders: Der FC Ludwigsvorstadt hielt hinten die Null und konnte vorne seinerseits das goldene Tor erzielen.

Durch das 0:1 müssen die Löwen den Gäste auch in der Tabelle den Vortritt lassen und rutschen auf Platz 4 ab.

Besser machte es die 4. Mannschaft des TSV 1860. Sie schlug den Munich Irish Rovers FC mit 2:0 und verbessert sich damit auf Platz 10 der A-Klasse, Gruppe 4. Die Tore erzielten Florian Heckenberger (7.) und Marco Barreca (62.).

Derbysieger: U14 der Löwen besiegt den FC Bayern mit 1:0!

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TSV 1860 München - die Löwen!
Die Löwen, Münchens große Liebe!

Während den Profis in Osnabrück trotz starker Anfangsphase die Grenzen aufgezeigt wurden, gab es im NLZ des TSV 1860 Grund zum Jubel. Die U14 der Löwen schlug den FC Bayern und darf sich nun “Derbysieger” nennen!

U14 der Löwen schlägt die Roten

Rund 200 Zuschauer hatten sich am Kunstrasen am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße eingefunden, um dem Derby beizuwohnen. Diejenigen, die es mit den Blauen hielten, dürften ihr Kommen nicht bereut haben, denn am Ende siegten die Junglöwen mit 1:0 und bauten ihre imposante Siegesserie aus. Sieben Spiele, sieben Siege – Tabellenführer!