Start Blog Seite 929

Corona-Beschränkungen beim Fußball – Zeit, es zu beenden

1
Stehplätze Fussball TSV 1860
Stehplätze TSV 1860, Westkurve

Corona-Beschränkungen beim Fußball. Zeit, diesen Schwachsinn zu beenden

Ein Kommentar von Stephan Tempel

Die Verantwortlichen beim TSV 1860, die für die Ticketvergabe und einen reibungslosen Ablauf der Heimspiele verantwortlich sind, können einem derzeit leid tun. Ebenso die Löwenfans, die sich durch die Modalitäten der Ticketvergabe und die Vorschriften im Stadion durchquälen müssen.

Die Sonderrolle des Fußballs in Corona-Zeiten

Da ist sie endlich, die vielbeschworene Sonderrolle des Fußballs in Corona-Zeiten. Während den Anfängen der Pandemie ist sie oftmals beklagt worden, meiner Meinung nach zu Unrecht. Profi-Fußballer durften halt ihrer Arbeit nachgehen. Wie Fernseh-Schauspieler, Mode-Designer oder halt 90% der Bevölkerung auch. Lediglich jetzt zur EM habe ich tatsächlich eine Sonderrolle vor allem in Bayern erlebt. Aber das ist ein anderes Thema und passt perfekt zu Söders Politik der letzten 1,5 Jahre.

Mächtige Verbände wurden öfter während Corona bevorzugt. Man denke an die „lebensnotwendigen“ Frisöre, die auch, während im Landkreis Hof eine Inzidenz von 600 (!) herrschte, munter weiter Haare schneiden und färben durften.

Zurück zum Fußball

Wenn die Löwen jetzt gegen Würzburg spielen, dann dürfen rund 3700 Löwenfans ins Stadion. Wenn die Westkurve verkauft werden darf, was in den Sternen steht und ich persönlich stark bezweifle. Ansonsten dürften es wohl rund 2000 werden.

Die Vorschriften beim Fußball  sind deutlich härter als in allen anderen Bereichen – bei einer Inzidenz unter 35 gilt Folgendes:

35% der Kapazität, aber nur mit festen Sitzplätzen

Nach der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dürfen u.a. bei Fußballspielen bis zu 35% der Kapazität der Sportstätte belegt werden, allerdings nur mit festen Sitzplätzen. Stehplätze sind nicht zugelassen.

Mindestabstand 1,5 Meter, zutritt nur mit 3-G-Regel

Der Mindestabstand zu anderen Zuschauern beträgt 1,5 Meter. Zutritt ist nur für frisch Getestete, Genesene oder Geimpfte

Geimpfte sind – anders als in anderen Bereichen – in der Zählweise bereits eingeschlossen

Das ist einer der interessantesten Punkte. Für bereits geimpfte Personen gibt es zahlreiche Ausnahmen die u.a. in der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung geregelt sind. Zur Begründung steht auf der Hompeage der Bundesregierung:

Nicht gerechtfertigte Eingriffe in Grundrechte aufheben

Grund für diese Verordnung sind die zunehmenden wissenschaftlichen Belege dafür, dass von Geimpften und Genesenen eine erheblich geringere Ansteckungsgefahr ausgeht. Es darum, Eingriffe in Grundrechte, die nicht mehr gerechtfertigt sind, aufzuheben.

„Mit der beschlossenen Verordnung wollen wir den Menschen Antworten darauf geben, welche Freiheiten sie nach einer vollständigen Impfung oder nach einer Genesung wieder ausüben können“, erklärte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht.

Das gilt zwar augenscheinlich für Kneipenbesuche, Hochzeiten und das Fitnessstudio – aber nicht für Fußballfans. Aber was die Einschränkung von Grundrechten angeht, darüber können ja vor allem aktivere Fans ein Lied singen.

Die Fans verlagern sich zum gemeinsamen Fußball schauen in die Wirtschaften und Kneipen

Was wird am Samstag also passieren? Fußball wird gemeinsam in Wirtschaften und Kneipen geschaut. Das gönne ich diesen von ganzem Herzen, die hatten ohnehin eine schwere Zeit. Zutritt in die Wirtschaften bei einer Inzidenz unter 50 erfolgt übrigens ungetestet und unregistriert.

Während man in einem Fußballstadion unter freiem Himmel geimpft, getestet oder genesen sein muss, Sicherheitsabstand zum Nachbarn braucht und mit seinem Sitzplatz registriert sein muss.

Welcher Ort wohl sicherer ist? Wo wohl eine bessere etwaige Kontaktnachverfolgung herrscht? Darüber kann man nur spekulieren. Ich tippe auf ein Fußballstadion. So fanden ja auch die Mehrzahl der Corona-Infektionen während der EM in London außerhalb der Stadien statt.

Inzidenz über 35: In Bayern bis zu 1500 Zuschauer – ohne Testpflicht und Registrierung

Bei einer Inzidenz über 35 sind in Bayern bis zu 1500 Zuschauern zulässig. Dann entfällt allerdings die Testpflicht und die Personalisierung bzw. ist diese nicht vorgesehen (§12 Abs. 2 Satz 1 13. BayIfSMV). Auch Alkohol dürfte wieder getrunken werden. Voll logisch, oder?

In anderen Europäischen Ländern schaut das etwas anders aus

In anderen Europäischen Ländern schaut das beim Fußball etwas anders aus. Das hat man nicht zuletzt bei der Euro2020 im Jahre 2021 eindrucksvoll gesehen. Dort finden auch wieder Konzerte statt, haben Discos und Clubs geöffnet oder es sind gleich alle Einschränkungen gefallen, wie in England. Dort haben sie übrigens eine Inzidenz von über 450. Also rund 45 mal so hoch wie in Deutschland.

Hier sind die Leute inzwischen so ängstlich, dass sie schon Sorgenfalten bekommen wenn die Inzidenz von 9,9 auf 10,1 steigt. Je 100000 Einwohner wohlgemerkt und bei einer Impfquote von über 60%.

Zeit, den Menschen ihre Freiheiten zurück zu geben und dazu gehört auch der Besuch von einem Fußballspiel. Zeit, diesen willkürlichen Schwachsinn zu beenden.

Sechzig um sieben: Rudelbildung reloaded

0
TSV 1860 München Sechzgerstadion

Als Löwe hat man ja hin und wieder ein Deja-vu. Und so wird es gestern am späten Nachmittag wahrscheinlich einem Großteil des weiß-blauen Anhangs gegangen sein: Rudelbildung reloaded für Zuteilung der Eintrittskarten für das Spiel gegen Würzburg kommenden Samstag.

Wie funktioniert die Rudelbildung reloaded?

Wie haben Euch das Prozedere ja gestern bereits ausführlich geschildert und auf der Website der KgaA ist es auch detailliert beschrieben.

Folgende Graphik aus der Beschreibung von tsv1860.de verdeutlicht den Ablauf am anschaulichsten:

Ablauf der Rudelbildung im Ticket-Account

Wer noch Fragen dazu hat, kann sich an tickets@tsv1860.de wenden.

Wir wünschen allen 11.572 Dauerkarteninhabern, die eins der 3.736  begehrten Tickets für den Liga-Auftakt gegen Würzburg ergattern wollen, viel Glück. Heute um 17:00 geht’s dann los bei www.tsv1860-ticketing.de.

Dennis Erdmann sammelt Spenden für die Flutopfer

Ex-Löwe Dennis Erdmann, der gerade einen neuen Vertrag in Saarbrücken unterzeichnet hat, sammelt Spenden für Flutopfer. In einer ebay-Versteigerung bietet er diverse Artikel aus seiner Zeit beim TSV 1860 München an. Außerdem hat er sogar seine Kontonummer veröffentlicht, um es Fans zu ermöglichen, den Flutopfern Spenden zukommen zu lassen. Coole Aktion Earthman! Fleißig mitbieten, liebe Löwen!

Lieberknecht trauert um nicht zustande gekommenen Wechsel von Dennis Dressel

Torsten Lieberknecht wird im kicker mit den Worten “es wäre schön gewesen” zum geplatzten Wechsel unserer Nummer 14 nach Darmstadt zitiert. Aktuell scheint der Coach der Lilien das Thema abgehakt zu haben. Aber wer weiß, was im Winter passiert…

Interview mit Sascha Mölders

Der Kapitän des TSV 1860 gab dem DFB ein Interview zum anstehenden Saisonstart. Zur ersten Kaffeepause um 9:00h bringen wir Euch eine Zusammenfassung und die Highlights von unserem Sascha, der sich wie ein Schneekönig auf die wenigstens teilweise gefüllten Stadien freut. So viel sei vorab verraten.

Training um 15:00

Nachdem Michi Köllner im Interview nach dem Spiel in Nürnberg diese Woche “Vollgas” im Training gefordert hat, gibt es sicher einiges zu sehen ab 15:00h, wenn der Coach die letzten Feinheiten vor dem Liga-Auftakt einüben lässt. Zuschauen ist dann wieder ohne Voranmeldung gestattet.

News aus der dritten Liga

Sontheimer zu Viktoria Köln

Patrick Sontheimer wird nächste Saison für die Kölner Viktoria auf der rechten Rheinseite auflaufen. Der 23-jährige offensive Mittelfeldspieler kommt ablösefrei von den Würzburger Kickers, wo er trotz Abstieg in der zweiten Liga eine beachtliche Saison spielte.

Sören Bertram an die Bremer Brücke

Der erfahrene Sören Bertram wird nächste Saison für den VfL Osnabrück auf Torejagd gehen. Der 30-jährige Stürmer, der nach zwei Jahren in Magdeburg vertragslos war, schloss sich den Niedersachsen an.

MSV Duisburg trainiert wieder

Die Zebras konnten nach den Corona-Fällen und der zwischenzeitlichen Quarantäne gestern das Training wieder aufnehmen. Die drei letzte Woche positiv getesten Spieler befinden sich selbstverständlich weiterhin in Quarantäne. Damit steht dem Liga-Auftakt am Freitag Abend in Osnabrück hoffentlich nichts mehr im Wege.

Damit seid Ihr wieder top-informiert über die News von den Löwen und der dritten Liga. Wir wünschen viel Glück bei der Rudelbildung reloaded heute Nachmittag!

 

Zugunsten der Flutopfer: Dennis Erdmann mit Versteigerung auf ebay

0
Dennis "Earthman" Erdmann beim Auswärtsspiel in Wiesbaden mit dem TSV 1860 München

Dennis Erdmann hat auf dem Portal ebay diverse Kleidungsstücke aus seiner Zeit beim TSV 1860 München zu einer Versteigerung eingestellt. Das Geld soll vollumfänglich den Opfern der Flut zukommen.

Und dann kam das Wasser…

Die Bilder der Flutkatastrophe in den letzten Tagen hat wohl so ziemlich jeder vor Augen. Ob man gar selbst betroffen ist, Bekannte in den überschwemmten Gebieten hat oder lediglich die Bilder aus der Ferne in den Nachrichten sieht – kaum einer kann glauben, was die immensen Wassermassen der letzten Tage angerichtet haben. Langsam nehmen die Pegelstände ab und geben einen Blick auf das Ausmaß frei. Viele Menschen haben ihr Hab und Gut in den reißenden Wassermassen verloren.

Gleichzeitig starten auch die Aufräumarbeiten, viele Menschen wollen helfen und spenden für die Betroffenen.

Versteigerung von Dennis Erdmann: Fan-Paket aus der Zeit beim TSV 1860

Etwas unternehmen möchte auch Ex-Löwe Dennis Erdmann. Im Sommer wurde er beim TSV 1860 verabschiedet und hat nun in Saarbrücken einen neuen Verein gefunden. Sein Spitzname “Earthman” ist gleichzeitig auch sein Künstlername und wird in der kommenden Spielzeit sein Trikot schmücken.

Bei ebay hat der 30-Jährige nun eine Auktion gestartet, bei der diverse Kleidungsstücke vom TSV 1860 München zu ersteigern sind. Es handelt sich um zwei Jacken (L & XL), sieben Hosen in den Größen L, XL und XXL sowie fünf Polo-Shirts (L & XL). Obendrauf gibt es nach Ende der Versteigerung personalisierte Autogrammkarten von Dennis Erdmann. Aktuell wurde bereits die 200€ Marke überboten, die Auktion endet am Samstagabend.

Heimatverbundenheit als Anreiz

Erdmann wurde 1990 in Kerpen geboren. Die Stadt liegt wenige Kilometer westlich von Köln und nur unweit von Erftstadt, wo die Wassermassen besonders heftig gewütet haben. Noch immer ist er seiner Heimatregion sehr verbunden und möchte nun seinen Beitrag leisten, um den Menschen vor Ort zu helfen.

Hier geht es zur Versteigerung von Dennis Erdmann bei ebay. Außerdem hat der Ex-Löwe seine Kontodaten für Spenden öffentlich geteilt:

Dennis Erdmann
IBAN: DE54 3705 0299 1166 0385 75
Kreissparkasse Köln

Sechzig @18:60: 1860 Amateure in Gilching ++ Interview mit Durrans

0
TSV 1860 München News am Abend von sechzger.de

Bald geht es wieder los! Der TSV 1860 München startet am Samstag in die neue Saison. Mit dem heutigen Tag werden wir auch unsere Abendnachrichten bei Sechzig @18:60 wieder als festen Bestandteil in unser wöchentliches Programm aufnehmen und euch neben Sechzig um Sieben nicht nur morgens, sondern auch pünktlich zum Feierabend einen Überblick über den abgelaufenen Tag geben.

Ticket-Informationen zum Spiel gegen die Würzburger Kickers

Bei Information Nummer 1 müsst ihr gleich ordentlich Zeit mitbringen. Die Löwen haben heute eine Mitteilung zur Ticket-Vergabe beim ersten Heimspiel gegen Würzburg veröffentlicht. In einer Art FAQ beantworten wir euch alle wichtigen Fragen.

TSV 1860 Amateure mit abweichendem Spielort

Fans der Sechzig Amateure aufgepasst! Wie wir euch bereits heute morgen berichteten, weicht die zweite Mannschaft der Löwen im August nach Gilching aus. Welche Spiele davon konkret betroffen sind, haben wir euch in einer kleinen Übersicht zusammengefasst. Ab September ist aktuell geplant wieder an das Trainingsgelände des TSV 1860 zurück zu kehren.

Unentschieden von 1860 gegen Aalen

Kurz und knapp haben wir heute Vormittag zudem noch einen Blick auf das gestrige Testspiel gegen den VfR Aalen geworfen. Neben Spielern, die in Nürnberg nicht oder kaum zum Zuge kamen, durften auch einige A-Jugendliche zeigen, was sie können. Das sicherlich beste am gestrigen Spiel: Debütant Tim Linsbichler konnte in Spiel 1 direkt sein erstes Tor erzielen (Video im Artikel). So kann es weitergehen!

Interview mit Matthew Durrans

Erdmann, Klassen, Durrans und Agbowo: vier Spieler wurden beim TSV 1860 verabschiedet. Während es Klassen nach Österreich zieht und Erdmann mit dem 1.FC Saarbrücken auf die Löwen treffen wird, hat es Matthew Durrans in sein Heimatland Kanada verschlagen. Wir haben den 23-Jährigen zum Interview gebeten und herausgekommen sind wirklich lesenswerte und teils emotionale Aussagen.

News aus der 3.Liga

MSV Duisburg darf Quarantäne verlassen

Heute morgen berichteten wir von den Corona-Fällen beim MSV Duisburg und der infolgedessen angeordneten Quarantäne für das gesamte Team. Eine am Wochenende durchgeführte PCR-Testreihe ergab am heutigen Montag nun, dass kein weiterer Corona-Fall vorliegt. Die Quarantäne wurde aufgehoben und die Mannschaft darf seit heute wieder trainieren. Damit dürfte auch der Saisonauftakt gegen den VfL Osnabrück am Freitag wie geplant stattfinden.

TSV 1860 München verkündet Modalitäten der Ticket-Vergabe

0
Stehplätze Fussball TSV 1860
Stehplätze TSV 1860, Westkurve

TSV 1860 München verkündet Ticket Vergabe für das Heimspiel gegen Würzburg

Der TSV 1860 München hat heute das gemacht, was viele Löwenfans sehnsüchtig erwartet haben. Er hat auf der offiziellen Homepage verkündet, wie die Tickets für das Heimspiel gegen Würzburg – und die anderen Heimspiele – vergeben werden.

Wieviele Zuschauer können bei TSV 1860 – Würzburg ins Sechzgerstadion?

Beim ersten Heimspiel gegen die Würzburger Kickers können nun/nur bis zu 3.736 Fans die Löwen anfeuern. Wieviele es insgesamt werden, liegt u.a. an den verschiedenen Rudeln (1er-6er-Rudel) die gebildet werden (müssen).

Klar ist: Je mehr große Rudel es gibt, um so mehr Zuschauer passen ins Stadion. Es liegt also im Sinne aller Löwenfans, möglichst große Rudel zu bilden.

Wie kommt man an Eintrittskarten für Sechzig – Würzburg?

Bis das Sechzgerstadion wieder voll ausgelastet werden kann erfolgt die Vergabe der verfügbaren Plätze ausschließlich online über den Ticketshop (www.tsv1860-ticketing.de) und nur unter den 11.572 Dauerkarten-Inhabern der Saison 2021/22.

Ein Verkauf von Tageskarten findet nicht statt.

Spielt es eine Rolle, ob die Dauerkarten-Variante Herz oder Kopf gewählt wurde?

Die gewählte Dauerkarten-Variante hat keinen Einfluss auf die Ticketvergabe

Wie funktioniert die Rudelbildung?

Die Rudelbildung wird nach Steh- und Sitzplätzen wie folgt unterteilt

Stehplatz (Blöcke F2, G, H, J)

1er-Rudel, 2er-Rudel, 3er-Rudel und 4er-Rudel.

Sitzplatz (Blöcke M, N, L, O)

1er-Rudel, 2er-Rudel, 4er-Rudel und 6er-Rudel.

Zur Rudelbildung benötigt ihr den Namen, Vornamen und die Kundennummer hinter der die Dauerkarte hinterlegt ist aller Mitglieder eures Rudels.

Ist es sicher, dass Stehplätze zugelassen werden?

Nein, das ist noch nicht sicher. Darauf weist der TSV 1860 ausdrücklich hin. Sollten die Stehplätze nicht zugelassen werden, verringert sich die Kapazität des Stadions entsprechend.

Wann beginnt der Vorverkauf und nach welchem System?

Es gilt ganz klar: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst bzw. kommt zuerst dran.

Die Rudelbildung beginnt am Dienstag, 20. Juli 2021 um 17 Uhr unter www.tsv1860-ticketing.de.

Alle frei verfügbaren Plätze sind direkt in den jeweiligen Blöcken und Gruppengrößen buchbar. Wer sich erfolgreich als Gruppe registriert, ist am Samstag gegen Würzburg dabei (Bestätigungsmail = erfolgreiche Rudelbildung). Das gilt vorbehaltlich der Zulassung der Stehplätze. Sollten diese nicht zugelassen werden, werden die entsprechenden Registrierungen leider wieder annuliert.

Wie viele Spiele kann jeder Löwenfan sehen?

Um das ganze fair zu gestalten, gilt folgendes Verfahren:

Wer sich für ein Spiel erfolgreich registriert, ist zunächst für die weiteren Spiele geblock. Das gilt so lange,  bis alle Dauerkarten-Inhaber die Möglichkeit hatten, einmal im Stadion dabei zu sein.

Danach kann sich jeder Dauerkarten-Inhaber erneut für ein Rudel registrieren.

Wird der Server dem Ansturm standhalten?

Der TSV 1860 bittet schon im Vorfeld um Nachsicht für Ausfälle der Technik oder längere Wartezeiten.

Was passiert nach erfolgreicher Rudelbildung?

Die Karten müssen anschließend noch personalisiert werden und können danach ausgedruckt werden.

Wenn ihr das geschafft habt, könnt ihr eure Tickets für das Spiel gegen Würzburg im Grünwalder Stadion direkt via print@home ausdrucken. Nur diese Karte berechtigt zum Einlass – die Dauerkarte berechtigt nicht zum Einlass!

Was passiert mit den Dauerkarten der Fan-Clubs?

Alle Fanclubs und Gruppen ab 13 Dauerkarten werden manuell gebucht und gemäß der genehmigten Anzahl an Zuschauern fair „heruntergerechnet“. Zusätzlich stellt der TSV 1860 München gesonderte Kontingente für Rollstuhlfahrer, VIP-Gäste und ggf. Gästefans zur Verfügung. Diese Personengruppen werden gesondert informiert.

Gibt es weitere Einschränkungen bzw. Auflagen?

Man muss leider schon fast sagen “selbstverständlich”.

Wer ein Ticket erhalten hat und ins Stadion kommt, benötigt aufgrund der behördlichen Vorgaben einen sogenannten 3-G-Nachweis“ („geimpft“, „genesen“ oder „getestet“).

Das bedeutet eine vollständige Impfung oder ein Genesen-Status nach RKI-Vorgaben oder ein maximal 24 Stunden alter negativer Test ist vorgeschrieben. Ebenso das Tragen einer FFP2-Maske im kompletten Stadionbereich. Außgenommen ist der eigene Platz.

Daher bitten die Löwen um folgendes:

  • Kommt frühzeitig zum Stadion, da die Kontrollen umfangreicher sein und länger dauern werden als sonst.
  • Kommt nicht alkoholisiert. Ihr erhaltet ansonsten keinen Einlass.
  • Bringt eine FFP2-Maske mit und tragt diese (außer am Platz).
  • Bringt einen Nachweis über den 3-G-Status mit.
  • Bringt einen Lichtbildausweis mit.
  • Nutzt die Corona-Warn-App, insbesondere auch für den 3-G-Nachweis

 

Vom TSV 1860 zum FC Edmonton – Interview mit Matthew Durrans

1
Matthew Durrans Saison 2020/21
Matthew Durrans Saison 2020/21

Bereits mit 14 Jahren wechselte Matthew Durrans aus seiner kanadischen Heimat zum TSV 1860 München. Bei den Löwen durchlief er in der Folge sämtliche Nachwuchsmannschaften, ehe er zur Spielzeit 2020/21 in den Profikader aufgenommen wurde. Leider reichte es nur zu zwei Kurzeinsätzen in der 3. Liga, sodass sich die Wege zum Saisonende trennten. Der 23-Jährige Stürmer wagt nun einen Neuanfang beim FC Edmonton in der höchsten Spielklasse Kanadas und trifft dort u.a. auf Ex-Löwe Nik Ledgerwood, der bei Cavalry FC unter Vertrag steht.

Von Giesing in die kanadische Heimat

sechzger.de: Servus Matt! Zunächst mal vielen Dank, dass Du Dir Zeit für ein Interview mit uns nimmst. Wo bist Du gerade und mit was vertreibst Du Dir die Zeit?

Matthew Durrans: Servus an alle. Danke für die Einladung zum Interview. Ich bin gerade mit meinem neuen Club FC Edmonton in Winnipeg, Manitoba. Wir sind dort bis zum 25. Juli und spielen unsere ersten 8 Ligaspiele aufgrund von Covid in einer Art Quarantäne-Bubble. Alle Mannschaften sind mehrere Wochen vor Ort und auch alle Liga-Spiele werden bis Ende Juli dort ausgetragen. Danach werden wir normale Heim- und Auswärtsspiele im ganzen Land austragen, bis die Saison im November endet.

sechzger.de: Dein Vertrag bei den Löwen ist ja zum 30.06. abgelaufen. Nun bist Du also in Deiner kanadischen Heimat gelandet. Zufrieden?

Matthew Durrans: Ja, ich habe einen 1-Jahres-Vertrag bis zum Ende der Saison beim FC Edmonton, in der 1. Liga in Kanada, bekannt als Canadian Premier League CPL, unterschrieben. Ich freue mich sehr auf diesen neuen Schritt, in einer der Top-Ligen Nordamerikas zu spielen und meine Erfahrungen aus Deutschland hier in die Fußballwelt einzubringen.

Die Quarantäne-Bubble als Vorteil

sechzger.de: Wie kam der Kontakt zustande? Wie wurdest du dort aufgenommen?

Matthew Durrans: Die Verbindung kam durch den Kontakt meines Managements zustande. Sie haben ein gutes Verhältnis zu Alan Koch, dem aktuellen Trainer des FC Edmonton. Sie führten über Wochen hinweg intensive Gespräche, um diesen Deal abzuschließen. In Kanada fängt die Saison eigentlich schon im März an. Schon aus diesem Grund war der Wechsel nicht so einfach zu organisieren. Beide Seiten waren aber sehr interessiert, diesen Deal zustande zu bringen. Daher freue ich mich, so schnell wie möglich mit dem Spielen und Mitmachen zu beginnen! Die Einführung in den Verein war bisher großartig, alle Spieler und Trainer freuen sich, mich hier zu haben, und haben mich toll aufgenommen. Da wir bis Ende Juli alle in der „Bubble” in Winnipeg sind, ich also rund um die Uhr mit dem gesamten Team hier im Hotel bin, lerne ich sehr schnell alles und jeden kennen, was toll ist, um mich hier gleich einzugewöhnen.

sechzger.de: Wie schätzt du das Niveau der Liga ein?

Matthew Durrans: Eine konkrete Einschätzung ist für mich noch schwer, da ich selbst nur wenige Spiele gesehen habe. Trotzdem denke ich, dass die Liga das Potenzial hat, sich zu einer sehr starken Liga zu entwickeln, mit vielen Einflüssen verschiedener Spieler aus verschiedenen Ligen aus der ganzen Welt. Es gibt natürlich viele Spieler aus Nord- und Südamerika, aber auch einige aus Europa, was der Liga hier einen interessanten Stil verleiht. Ich freue mich sehr, mich hier in der kanadischen Premier League weiterzuentwickeln und meine Schritte in der Fußballwelt weiter zu machen.

Drittliga-Debüt für Matthew Durrans gegen Waldhof Mannheim
Matthew Durrans bei seiner Einwechslung gegen Waldhof Mannheim

Durrans kam als Teenager zum TSV 1860

sechzger.de: Du warst ja auch beim VfR Aalen mit Trainer Uwe Wolf im Probetraining. Warum hat das nicht geklappt?

Matthew Durrans: Das Probetraining war gut und beide Seiten hatten auch Interesse. Es gab dann aber verschiedene Themen, die letztlich dazu führten, dass wir nicht zusammengekommen sind.

sechzger.de: Du kamst ja bereits mit 14 Jahren von Kanada nach Deutschland und hattest den Traum, Fußballprofi zu werden. Wie kam es dazu, dass Du damals ausgerechnet beim TSV 1860 gelandet bist? Haben Dich Deine Eltern nach Europa begleitet oder wo kamst Du damals unter?

Matthew Durrans: Den Traum Fußball-Profi zu werden, hatte ich schon in jungen Jahren und meinen Eltern war bewußt, dass eine fußballerische Ausbildung in Europa mich diesem Traum näher bringen kann. Die Nachwuchsakademien in Kanada hatten und haben noch nicht das Niveau von Europa. Nachdem mein Vater beruflich viele Wochen im Jahr in Europa zu tun hatte, haben wir uns umgehört. Über meinen kanadischen Agenten Dylan Hughes, der wiederum Verbindungen zu Erik Altmann im NLZ hatte, kam der Kontakt zu 1860 München zustande. Nach einem Probetraining beim damaligen U16-Trainer Wolfgang Schellenberg wurde mir angeboten, für den Rest der Saison bei der U16 zu bleiben. Rückblickend war das der Beginn von etwas ganz Besonderem.
Ja, ich hatte das Glück, dass meine Eltern mit mir umzogen, was im jungen Alter von 14 Jahren so wichtig war, wenn man plötzlich 10.000 km weg von zu Hause ist. Ich sage immer: Ohne meine Eltern wäre nichts von dem, was ich bisher erreicht habe, möglich gewesen! Daher bin ich ihnen für immer dankbar, dass sie mir erlaubt haben, das zu tun, was ich tue, und auf diese unglaubliche Reise zu gehen.

Über Umwege in den Profikader der Löwen

sechzger.de: Sportlich lief es zunächst nicht so gut. Bei den Löwen konntest Du Dich zuerst nicht durchsetzen und wechseltest zuerst nach Deisenhofen, dann zum VfR Garching. War der Glaube an eine Profikarriere noch immer vorhanden? Oder kamen da bereits Zweifel auf?

Matthew Durrans: Natürlich gibt es in jeder Spielerkarriere Höhen und Tiefen. Ich habe aber immer nach Möglichkeiten gesucht, mich nicht nur als Fußballer, sondern auch als Individuum zu verbessern und zu entwickeln. Dadurch konnte ich immer weiter nach vorne gehen. Genau das habe ich getan, als ich für diese zwei Jahre von 1860 München weggegangen bin. Ich habe mir immer vorgestellt, in den Verein zurückzukehren und meinen Traum zu verwirklichen, für die Profimannschaft zu spielen. Ein Traum, den ich schon hatte, als ich mit 14 zum Verein kam und ein Traum, den ich schließlich erreicht habe. Eine meiner größten Stärken ist meine mentale Stärke und mein ständiger Glaube an mich selbst. Die Dinge, die ich erreichen möchte, nie aufzugeben, auch wenn andere mich schon „abgeschrieben” haben. Ohne dies hätte ich es heute nicht so weit geschafft.

sechzger.de: 2019 kehrtest Du zum TSV 1860 zurück und kamst zunächst bei den Amateuren zum Einsatz. Für die Saison 2020/21 wurdest Du dann in den Profikader berufen. Beschreib bitte mal, wie sich das angefühlt hat.

Matthew Durrans: Unglaublich. Wie ich bereits erwähnt habe, war es von Anfang an ein großer Traum von mir, eines Tages im Grünwalder Stadion für die Profimannschaft zu spielen. Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem mir am Telefon mitgeteilt wurde, dass mir von 1860 mein erster Profivertrag bei der 1. Mannschaft angeboten würde. Es war ein ganz besonderer Moment für mich, meine Familie, meine engen Freunde und alle, die mir gefolgt sind und mich unterstützt haben auf dem Weg. Ein oder zwei Glückstränen wurden an diesem Tag vergossen und ich werde diesen Tag nie vergessen!

Kantersieg beim Drittligadebüt

sechzger.de: Im Dezember 2020 wurdest Du dann gegen Waldhof Mannheim erstmals in der 3. Liga eingewechselt. Ein ganz besonderer Moment, oder?

Matthew Durrans: Absolut. Ein weiterer großer Moment für mich und meine Familie, der mich bis heute begeistert. Ich hatte am Morgen das Gefühl, dass dies der Tag sein würde, an dem ich als Profi für den Verein debütieren würde. Natürlich war ich aber immer noch nervös und ängstlich in den Momenten, bevor ich den Platz betrat! Als ich eingewechselt wurde, gewannen und kontrollierten wir das Spiel und ich hatte nicht viel Druck, was für meine ersten Momente auf dem Feld sicher ein guter Start war! Es wäre noch spezieller gewesen, wenn wir unser ganzes Stadion voller Fans hätten, die anfeuern und singen, aber dennoch ein unglaublicher Moment für mich in meiner bisherigen Karriere.

sechzger.de: Danach folgte nur noch ein Kurzeinsatz bei der Niederlage in Duisburg, anschließend warst Du nicht mehr im Spieltagskader. Hast Du eine Erklärung dafür?

Matthew Durrans: Nein, das kann ich ehrlich gesagt nicht erklären. Ich habe immer gut trainiert, auch im Training regelmäßig getroffen und hätte mir deshalb eine weitere Chance gewünscht und denke auch verdient gehabt. Aber am Ende ist es eine Entscheidung des Trainers, das muss man akzeptieren.

Verabschiedung Durrans Erdmann Agbowo Klassen
Bei der Verabschiedung von den Löwen floss bei Durrans die ein oder andere Träne

Durrans: Super Teamgeist beim TSV 1860

sechzger.de: Jetzt mal völlig unabhängig von Deiner persönlichen Situation: Wie empfandest Du die abgelaufene Saison bei den Löwen? Von außen sah das nach einem eingeschworenen Haufen aus, der zusammen durch Dick und Dünn geht. War es wirklich so?

Matthew Durrans: 100%! Es war genau so. Es war ein ganz besonderes Team in der letzten Saison. Ein tolles Teamgefühl, jeden Tag im Training und in den Spielen, wir waren eine enge Gruppe von Spielern, die sich respektiert, aber auch gedrängt haben, jeden Tag besser zu werden. Ich denke, das war der Hauptgrund, warum wir meiner Meinung nach so gut abgeschnitten haben. Es gibt viele Spieler, mit denen ich immer noch Kontakt habe und die ich auch außerhalb des Fußballs treffen werde, und das ist großartig. Ich denke, auch wenn wir unser Ziel des Aufstiegs in die 2. Bundesliga nicht erreicht haben, war die Saison dennoch ein Erfolg und hat das Ziel für den Verein für die nächste Saison vorgegeben!

sechzger.de: Was kannst Du zu Trainer Michael Köllner sagen? Wir in der Redaktion sind ja sehr begeistert von seiner Art.

Matthew Durrans: Ich auch. Ich werde Köllner immer dankbar sein. Nicht nur für die Möglichkeiten, die er mir in meiner ersten Profisaison im Team gegeben hat, sondern auch für die Ratschläge während der gesamten Zeit der Zusammenarbeit. Das Tolle an Köllner ist, dass er sich wirklich um seine Spieler kümmert. Er redet und kümmert sich nicht nur um den Fußball, sondern auch um das Privatleben. Er führt seine Spieler sehr gut, auch die jungen wie mich, und das passiert bei vielen Trainern in der Fußballwelt nicht immer. Ich denke, Köllner hat die Dynamik des Vereins verändert und eine neue Identität für die Mannschaft geschaffen, auf die die Fans und alle, die ihnen folgen, stolz sein können.

Unvergessliche Momente bei den Löwen

sechzger.de: Nochmal zurück zu Dir: Was nimmst Du mit aus Deiner Zeit beim TSV 1860? Welche Erinnerungen bleiben und was hast Du gelernt? Welche Freundschaften sind entstanden?

Matthew Durrans: Es gibt zu viele Dinge, um sie in einem Interview zu erwähnen. Ich habe so viele Jahre im Club verbracht, vom kleinen Jungen zum jungen Erwachsenen. Während meiner Zeit hier habe ich so viele unglaubliche Erfahrungen gemacht. Eine der ganz großen Erfahrungen war, Teil der U19-Bundesliga-Mannschaft zu sein, die 2016 im Signal Iduna Park das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft gegen Borussia Dortmund gespielt hat. Es war großartig, gegen Top-Spieler wie Christian Pulisic zu spielen. Aus dieser Mannschaft sind einige große Spieler wie Florian Neuhaus von Borussia Mönchengladbach, oder Felix Uduokhai vom FC Augsburg hervorgegangen, der bis heute ein guter Freund von mir ist. Die Freunde, die ich über die Jahre gewonnen habe, werden mir immer wichtig sein und ich bin so froh, dass 1860 München ein Club ist, den ich mein Zuhause nennen kann! Der Fußball bei 1860 München hat mich so viel gelehrt und ich werde nie vergessen, was ich alles gelernt habe, die Menschen, die ich getroffen habe, die Orte, an denen ich war, und die Erinnerungen, die ich in so vielen verschiedenen Phasen meines Lebens gesammelt habe!

sechzger.de: War denn ein Verbleib bei den Amateuren der Löwen gar keine Option?

Matthew Durrans: Nein. Ich habe mich letzte Saison gut weiterentwickelt, was mir auch das Trainerteam und Günther Gorenzel zum Abschied noch einmal bestätigt haben und möchte meine Chance höherklassig suchen.

Für Durrans ist 1860 der “Heimatverein”

sechzger.de: Wir wünschen Dir dabei nur das Beste und drücken Dir die Daumen. Gibt es noch irgendwas, was Du den Löwenfans sagen möchtest?

Matthew Durrans: Einmal Löwe, immer Löwe. 1860 ist mein Heimatverein und wird es immer bleiben. Entsprechend wünsche ich den Fans und dem Verein nur das Beste für die Zukunft und den Aufstieg. Und vielleicht sieht man sich ja mal wieder…

sechzger.de: Vielen Dank und vielleicht sieht man sich ja tatsächlich bald mal im Grünwalder Stadion, wenn Du als Fan zu den Löwen zurückkehrst.

Matthew Durrans: Vielen Dank für die Einladung. Ja, das auf jeden Fall. Servus und bis dann!

Titelbild: TSV 1860 München

Linsbichler rettet dem TSV 1860 ein Unentschieden gegen den VfR Aalen

0

Im zweiten Vorbereitungsspiel an diesem Wochenende trennten sich der TSV 1860 und der Südwest-Regionalligist VfR Aalen am Sonntag mit einem 1:1-Unentschieden.

Zweiter Anzug passt nicht perfekt

Auf Seiten des TSV 1860 München kamen hauptsächlich die Akteure zum Einsatz, die beim samstäglichen Test beim 1. FC Nürnberg gar nicht oder nur kurz zum Einsatz gekommen waren. Trainer Michael Köllner musste bei diesem Test erneut auf die verletzten Daniel Wein (Achillessehnenreizung), Marius Willsch (Schambeinentzündung) und Milos Cocic (Sprunggelenksverletzung) sowie den erkälteten Stefan Lex verzichten. Erstmalig nach seiner Verletzungspause war aber wieder Fabian Greilinger.

Tim Linsbichler traf bei seinem Debüt für den TSV 1860

Debüt von Tim Linsbichler

Das Hauptaugenmerk der 186 zugelassenen Zuschauer am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße lag diesmal aber bei Tim Linsbichler, der zur Halbzeit auf Seiten der Gastgeber eingewechselt wurde.

Der österreichische Stürmer wechselte im September 2020 von der zweiten Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim an die Grünwalder Straße. Der 21-Jährige verpasste allerdings die komplette Spielzeit aufgrund einer Schambeinverletzung und stand für die Löwen bisher noch keine einzige Minute auf dem Platz.

Spätes 1:1 des TSV 1860 gegen Aalen

Genau dieser Tim Linsbichler erzielte in der 89. Minute per Foulelfmeter den 1:1 Ausgleichstreffer für den TSV 1860. Kolja Herrmann hatte die Gäste aus Aalen in der 11. Minute in Führung gebracht hatte.

Trainer Michael Köllner, der sich auch nach diesem Testspiel zufrieden zeigte, freute sich nach Schlusspfiff ebenfalls über das Traumdebüt von Tim Linsbichler:

„Er hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Es war wichtig, dass er wieder auf den Platz kommt, das Trikot mit dem Löwen auf der Brust trägt. Unabhängig, ob das Tor durch einen Elfmeter fiel – für ihn als Stürmer ist es überhaupt wichtig, dass er getroffen hat. Dafür haben wir ihn verpflichtet.“

Sechzig um Sieben: Sechs Spiele – aber nur ein Sieg für die Löwen

0
Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Zwei Spiele der Profis, die Amateure sowie die Frauen im Einsatz und ein weiteres Liga-Spiel für die Futsaler beim TSV 1860 München. Am Wochenende war ordentlich was geboten für die Fans von Sechzig und auch in der 3.Liga gibt es diverse Neuigkeiten. Während es dabei vor allem um die Stadien der Konkurrenz geht, überrascht ein Ex-Löwe mit einem Wechsel innerhalb der Liga.

Gelungene Generalprobe von Sechzig in Nürnberg

In der Vorbereitung führte der Weg kurz vor dem Saisonstart für Trainer Michael Köllner zurück nach Nürnberg. Die Löwen testeten gegen den Verein aus der 2.Bundesliga und traten erstmals mit der voraussichtlichen Aufstellung an, die auch in der 3.Liga beginnen wird. Die beiden Mannschaften trennten sich mit 3:2 zugunsten der Nürnberger nach einem gut anzusehenden Spiel. Einen ausführlichen Spielverlauf schildert der Spielbericht von sechzger.de.
Zufrieden zeigte sich nach Spielende auch Köllner, der insgesamt zufrieden war mit der gezeigten Leistung.

Spätes Unentschieden gegen Regionalligisten

Am Sonntag traf der TSV 1860 dann bereits zu früher Stunde auf den VfR Aalen. Gegen die von Uwe Wolf trainierte Mannschaft kamen vorrangig Spieler zum Zuge, die bei der Generalprobe in Nürnberg ohne Einsatz bzw. nur wenige Spielminuten bekommen hatten. Vervollständigt wurde das Team durch A-Jugendliche.
Aalen begann zunächst stark und ging früh in Führung (11.). Die Löwen taten sich gegen die kompakte Defensive sehr schwer, es gab kaum ein Durchkommen und entsprechend wenig Torchancen wurden kreiert. Zur Pause wurde Tim Linsbichler eingewechselt, der nach langer Verletzungspause endlich sein Debüt bei Sechzig feiern konnte. Fortan waren viele Augen der 186 Zuschauer auf ihn gerichtet, doch weiterhin war in der Offensive wenig los. Erst kurz vor Schlusspfiff sollte sich die Gelegenheit zum Ausgleich ergeben. Nach Foul an Wörl gab es Elfmeter. Linsbichler schnappte sich den Ball und versenkte ihn zum Endstand (89.).

Deutlicher Sieg für die Frauen von Sechzig München

Besser machten es die Frauen des TSV 1860 München ein paar Stunden später. Am frühen Nachmittag waren sie in Laim beim Post SV / ESV München zu Gast. Nach dem Turniersieg in Aschheim zeigten sie sich auch am gestrigen Tag in einer guten Verfassung und machten es am Ende mehr als deutlich. Am kommenden Samstag steht paralell zu den Profis dann ein weiteres Testspiel an.

Amateure und Futsaler im Einsatz

Ebenfalls aktiv waren am Wochenende die Mannschaften III und IV sowie die Futsaler bei den Löwen. Die SpVgg 1906 Haidhausen zeigte der Dritten in der Schlussphase ihre Grenzen auf und siegte nach vier Treffern ab der 79.Minute mit 6:2. Zuvor konnte Sechzig früh in Führung gehen und die Führung der Gastgeber in der 57.Minute egalisieren.
Deutlich knapper, aber ebenfalls nicht erfolgreich war die vierte Mannschaft des TSV 1860. Bei der Spielgemeinschaft Aying/Helfendorf musste man sich am Ende mit 0:1 geschlagen geben.

Während es sich bei den Amateuren lediglich um Freundschaftsspiele handelte, traten die Futsal-Löwen bereits zum dritten Spiel innerhalb von acht Tagen im Ligabetrieb an. Gegner war Futsal Italia München 65. Auch in Spiel 3 nach dem Re-Start lief es für die Sechzger nicht gut, am Ende steht eine 4:8-Niederlage im Heimspiel zu Buche. Die beiden Spiele zuvor wurden ebenfalls verloren (1:5 gegen Futsal Nürnberg und 3:5 gegen Futsal Allgäu).

Neuer Austragungsort für Heimspiele der Sechzig Amateure

Normalerweise würde der TSV 1860 II seine Heimspiele am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße austragen, wo gestern auch das Testspiel der Profis gegen den VfR Aalen stattfand. Für die ersten Partien in der Bayernliga Süd weichen die Löwen allerdings zum Kooperationspartner nach Gilching aus. Erst im September soll dann wieder in Giesing gespielt werden.

News aus der 3.Liga

Havelse freut sich auf den Ligastart mit Zuschauern

Weiterhin keine Entscheidung gibt es bezüglich der Anzahl an zugelassenen Zuschauern am Samstag beim TSV 1860. Aufsteiger Havelse hat hingegen die Genehmigung erteilt bekommen und darf zum Saisonstart bis zu 15.000 Zuschauer im Ausweichstadion in Hannover empfangen. Gegner im ersten Spiel wird der 1.FC Saarbrücken sein.

Saarland statt USA

Dort wird dann ein alter Bekannter der Löwen anzutreffen sein. Denn die Pläne von Dennis Erdmann für einen Wechsel in die USA haben offenbar nichts ergeben. Wie gestern bekannt wurde, hat der 30-Jährige für zwei Jahre beim Ligakonkurrenten Saarbrücken unterschrieben. Erdmann ist Neuzugang Nummer 11 für den FCS.

Meppen baut Stadion um

Finanziell läuft es im Emsland gut, der SV Meppen konnte in den vergangenen Spielzeiten seine Schuldenfreiheit bewahren. Damit dies auch so bleibt, soll nun die heimische Hänsch-Arena umgebaut werden. Innerhalb von vier Jahren sollen rund 15 Millionen Euro investiert werden, die vor allem zum Umbau der Westtribüne genutzt werden sollen. Aber auch eine Rasenheizung für den Trainingsplatz, ein neues Flutlicht und ein Umbau des Nachwuchsleistungszentrums sind geplant. Der SVM wartet nun auf grünes Licht aus der Politik, denn sie Summe kann der Verein nicht alleine stemmen.

Verl muss umziehen

Das hatten sich die Verantwortlichen beim SC Verl anders vorgestellt, aber die Entscheidung steht. Der Verein darf seine Heimspiele in der kommenden Saison nicht im heimischen Stadion austragen, sondern muss nach Lotte ausweichen. Grund dafür ist tatsächlich die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie. Durch die zurückgenommenen Einschränkungen im Speilbetrieb werden die Statuten für die 3.Liga nun wieder vollständig angewandt. Da die Sportclub Arena diese nicht erfüllt, muss Verl seine Heimspiele vorerst in Lotte austragen.

Duisburg in Quarantäne

Lange Zeit wurde man von solchen Meldungen verschont, doch nun hat es wieder einen Drittligisten erwischt. Beim MSV Duisburg wurden drei Spieler positiv getestet. Die Teilnahme an einem Blitzturnier gegen die Bundesligisten Dortmund und Bochum wurde folglich abgesagt und die gesamte Mannschaft steht zunächst unter Quarantäne. Sollte diese Regelung weiterhin aufrecht erhalten werden, droht ein Ausfall des Eröffnungsspiels der 3.Liga gegen den VfL Osnabrück. Neue Erkenntnisse hierzu werden am heutigen Tag erwartet.

U21 des TSV 1860 trägt ihre Heimspiele vorerst in Gilching aus

2
Gilching - TSV 1860 U21 0:1 am 07.07.2021

Kürzlich gastierte die U21 des TSV 1860 für ein Testspiel in der Kies-Arena in Gilching. Dabei konnte nicht nur ein 1:0-Sieg errungen, sondern direkt auch noch die neue vorläufige Heimspielstätte der Löwen-Amateure inspiziert werden. Die ersten fünf Spiele der neuen Saison wird die Truppe von Frank Schmöller in Gilching austragen.

U21 des TSV 1860 weicht nach Gilching aus

Konkret betroffen von der Änderung des Spielortes sind folgende Begegnungen der U21 des TSV 1860.

25.07., 14.00 Uhr: TSV 1860 II – TSV Schwaben Augsburg
01.08., 18.00 Uhr: TSV 1860 II – FC Ingolstadt 04 II
08.08., 14.00 Uhr: TSV 1860 II – TSV Schwabmünchen
18.08., 19.30 Uhr: TSV 1860 II – Türkspor Augsburg
29.08., 14.00 Uhr: TSV 1860 II – VfB Hallbergmoos

Kooperation im Nachwuchsbereich

Freundschaftliche Bande nach Gilching pflegt der TSV 1860 nicht zuletzt dank der Partnerschaft im Nachwuchsbereich. Insofern lag die Kies-Arena als Ausweichspielort für die U21 der Löwen natürlich nah.

Kantersieg der 1860-Frauen

0

Die Löwinnen traten heute zu einem Testspiel bei der Spielgemeinschaft Post SV / ESV München im Sportpark Nymphenburg an. Nach ihrem Turniersieg letzte Woche lockten die 1860-Frauen ca. 180 Zuschauer nach Laim. Diese sahen einen 8:2 Kantersieg der 1860-Frauen.

Die Motivation im Kreis wirkte gut: Die Löwinnen schossen 2 Tore in der Anfangsphase

Giftige Löwinnen stellen die Weichen schon in der Anfangsphase auf Sieg

Bei schwülwarmen Temperaturen brauchten die 1860-Frauen keine Anlaufzeit, um voll im Spiel zu sein. Bereits nach 7 Minuten erzielte Stürmerin Carmen Znika das 1:0. Drei Minuten später folgte das 2:0 durch Sandra Böhnke mit einem schönen Heber über die etwas zu weit aus ihrem Tor geeilte Torhüterin der Heimmannschaft. Danach wurde das Spiel etwas ausgeglichener. Jedoch konnte die Löwinnen in der 31. Minute durch Laura Kreuzer auf 3:0 erhöhen.

Im Gegenzug gelang Hausherrinnen dann der Anschlusstreffer. Die Spielerin mit der Nummer 96 umdribbelte sehenswert vier Geisinger Verteidigerinnen und umkurvte auch auch noch die Torfrau der Löwinnen, so dass es in der 33. Minute 3:1 stand.

Schnelle Reaktion der 1860-Frauen

Wer nun dachte, dass die SG PSV/ESV München eine Aufholjagd starten würde, sah sich getäuscht. Nur drei Minuten später erzielte Laura Kreuzer erneut durch einen wunderbaren Heber das 4:1 und stellte den alten Abstand wieder her. Sehr zur Freude des mitgereisten Anhangs legten die 1860-Frauen vor der Pause noch einen drauf und gingen mit 5:1 in Führung. Lisa Ellbrunner traf mit einem platzierten Flachschuss ins rechte untere Eck.

Die mitgereisten Fans zeigten sich zufrieden mit der Leistung der 1860-Frauen

Auch in Durchgang 2 dominieren die 1860-Frauen

Die Löwinnen begannen wie in der ersten Hälfte: Bereits nach 4 Minuten in Durchgang 2 erzielten sie das 6:1. Lisa Elbrunner wurde durch einen langen Ball hervorragend eingesetzt, umdribbelte zwei gegnerische Abwehrspielerinnen und setzte den Ball humorlos in die Maschen. In der 60. Minute war es dann erneut Carmen Znika, die auf 7:1 erhöhen konnte. Allerdings gehören 90% des Treffers Cheyenne Krieger, die im Strafraum mehrere Gegenspielerinnen aussteigen ließ und noch an der Keeperin des PSV/ESV scheiterte. Allerdings war Znika zur Stelle und schob den Ball zum zweiten Mal über die Linie.

Solide Defensivarbeit der 1860-Frauen

Nur zwei Minuten später gelang der Heimelf etwas Ergebniskosmetik. Per schönem Weitschuss wurde das 7:2 erzielt. Danach verflachte das Spiel – sicher auch etwas temperaturbedingt – und es tat sich bis in die Schlußphase nicht mehr viel. Kurz vor Ende der Spielzeit konnte die Löwen-Torfrau zwei Mal herrlich gegen alleine auf sie zustürmende Stürmerinnen parieren.

Den Kantersieg der 1860-Frauen machte dann Sekunden vor dem Abpfiff Cheyenne Krieger per Foulelfmeter endgültig fest. Nach einem Foul an Carmen Znika verwandelte sie sicher zum 8:2 Endstand.

Genossen den verdienten Jubel der 1860-Fans

Danach ließen sich die 1860-Frauen ausgiebig von ihren Fans bejubeln. Am nächsten Samstag um 13:00h geht es beim SV Adelshofen Nassenhausen weiter. Wer keine Tickets für die Profis ergattern kann, hat somit eine gute Alternative.