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Giesinger Gedanken: Vom Recht am eigenen Körper

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Halle TSV 1860 München
TSV 1860 Fans in Halle

Vom Recht am eigenen Körper

Natürlich gäbe es von diesem Spieltag vieles, was man für die Giesinger Gedanken verwenden könnte. Die Tatsache, dass sich der gut gefüllte Löwenblock in Halle stark präsentiert und sich das ganze Auswärts endlich mal wieder richtig nach Fußball angefühlt hat.

Halle TSV 1860 München
TSV 1860 Fans in Halle

Oder natürlich unsere Löwen-Mannschaft, die sich meiner Meinung nach in Halle gut verkauft hat und drei Punkte verdient gehabt hätte. Wobei es mir insbesonders für Stefan Lex leid tut, dass sein Traumtor wohl wegen Abseits nicht gegolten hat. Warum es der Treffer nicht einmal in die Zusammenfassung vom Spiel geschafft hat, bleibt wohl das Geheimnis von Magenta.

Das bestimmende Thema – mal wieder: Corona

Das bestimmende Thema aus Löwensicht war jedoch – natürlich – die Tatsache, dass bedingt durch die Quarantäne wegen einer Corona-Infektion sowohl einige Spieler, als auch Löwen-Trainer Michael Köllner nicht mit dabei waren. Wobei es mich am Arsch interessiert, was das Gesundheitsamt in Halle zur Entscheidung des Münchner Gesundheitsamtes sagt und ob irgendwelche Ordner im Mannschaftsbus nach Michael Köllner suchen wollten oder nicht. Das sind Nebenkriegsschauplätze.

Dramatischer finde ich da schon die Reaktionen in den sozialen Netzwerken auf das Thema „Infektion bei den Löwen“. Offensichtlich gibt es nicht so wenige unter den Löwen-Fans, die der Meinung sind, dass ein Spieler oder ein Trainer mit seiner Unterschrift bei unserem Verein auch seine Seele und vor allem seinen Körper an diesen verkauft hat.

Warum einige unserer Spieler gar nicht und unser Coach erst so spät geimpft wurden, war in den letzten Tagen die häufigste Frage.

Die Antwort, die mir spontan darauf einfällt ist sinngemäß: „Das geht euch einen feuchten Scheißdreck an, weil es ihr Körper und ihre Entscheidung ist“.

Wenn man das ganze etwas höflicher und sachlicher begründet formulieren möchte, dann kommt man an einem Hit nicht vorbei:

„Google Is Your Friend“

Ein Smartphone ist heutzutage ein mächtiger Computer der Zugang zu mächtig viel Informationen preis gibt. Theoretisch. Leider wird dieses Potential durch den User zumeist nicht abgerufen. Facebook, Instagram, TikTok, Hasis Schergen, Pornhub, Tinder. Die Verlockungen, ohne sinnvolle Informationen die Zeit totzuschlagen sind schier grenzenlos.

Aber der Zugang zum Internet bietet soviel mehr. Man möge bei Google einfach nur einmal die Worte „Corona Impfung Leistungssport“ eingeben. In den Suchtreffern findet man ganz oben Artikel, dass Impfempfehlungen für Leistungssportler nicht 1:1 übernommen werden können. Begründung: weil deren Körper oftmals heftiger reagiert oder mit Leistungseinbrüchen zu kämpfen hat. Übrigens herausgegeben von der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin und nicht vom Wendler. Auf Platz drei findet man einen Zeitungsartikel vom Juni, in dem es darum geht dass Sportler um Olympia bangen, weil sie nach der Corona-Impfung Leistungseinbrüche haben.

Ich selber bin geimpft, aber meilenweit davon entfernt ein Leistungssportler zu sein. Meine Fitness-Daten tracke ich trotzdem schon lange. Die Delle nach der Corona-Impfung ist beachtlich. Dass das bei einem Leistungssportler heftiger ausfallen kann und der darauf keinen Bock hat? Versteh ich zu 100%.

In München sind rund 70% der impffähigen Bevölkerung geimpft, Deutschlandweit sind es etwas weniger. Warum verlangt man von Profisportlern deren Risiko eines Nachteiles durch eine Impfung deutlich höher ist als für den Otto-Normalverbraucher, dass er sich impfen lässt?

Warum hat man Verständnis dafür, dass über die Hälfte der Dauerkarteninhaber beim TSV 1860 München wegen vergleichsweise (!) harmloser Geschichten wie Registrierung, Abstand und Alkoholverbot nicht ins Stadion gehen und die Löwen anfeuern möchte – und verlangt zeitgleich von Spielern die bei diesem Verein lediglich ein Arbeitsverhältnis haben, dass sie sich impfen lassen?

Das passt für mich nicht zusammen.

Natürlich finde ich es schade, dass wir geschwächt in Halle aufgelaufen sind. Natürlich hätte ich von dort gerne drei Punkte mitgenommen, was für das Tabellenbild und die Stimmung rund um unseren geliebten Verein besser gewesen wäre.

Ich bin jedoch stolz auf diese Löwentruppe. Stolz – im großen und ganzen – auf den Umgang unseres Vereines mit dem Thema. Da wurde nicht groß lamentiert oder noch ein paar Verletzte aus dem Hut gezaubert um nicht antreten zu müssen. Sondern mit einer deutlich reduzierten Mannschaft vier Tage nach dem Pokalspiel in Burghausen wurde Halle deutlich dominiert. Die Hallenser hatten übrigens ihr letztes Pflichtspiel 15 Tage zuvor, dass nur am Rande.

Fakt ist, dass es nach wie vor von jedem seine Entscheidung ist wie er mit Corona umgeht: Ob man unter diesen Umständen nach Halle fahren möchte oder nicht, ob man unter diesen Umständen ins Sechzgerstadion gehen möchte oder nicht. Vor allem aber, ob man sich impfen lassen möchte oder nicht. Das ist und bleibt die persönliche Entscheidung von jedem einzelnen.

U21 des TSV 1860 am Mittwoch gegen FC 1920 Gundelfingen

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Frank Schmöller, Trainer beim TSV 1860 München II (U21)

Vier Punkte hinter Platz 2, vier Punkte vor Platz 14. Die Junglöwen finden sich nach elf absolvierten Partien im Mittelfeld der Bayernliga Süd wieder. Um sich eher nach oben orientieren zu können, will die U21 des TSV 1860 am Mittwoch gegen den FC 1920 Gundelfingen den nächsten Dreier einfahren.

Mittwoch: TSV 1860 U21 – FC 1920 Gundelfingen

Nach der Gala beim TSV Kottern, als der Gegner aus dem Allgäu mit 5:0 deklassiert wurde, möchte die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller (siehe Titelbild) nun also nachlegen. Aufgrund der Corona-Problematik bei den Profis sollte man nicht davon ausgehen, dass von dort Spieler für die Junglöwen abgestellt werden.

Das Ergebnis von Kottern zeigt jedoch, dass Schmöller auch so auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen kann. Gegen den aktuellen Tabellen-13. FC 1920 Gundelfingen darf man die U21 des TSV 1860 durchaus als Favorit betrachten.

Der Anpfiff am Trainingsgelände der Löwen an der Grünwalder Straße erfolgt am Mittwoch, den 15.09., um 18:60 Uhr. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützer freuen!

Bild: TSV 1860 München

Trotz Remis der Profis: Erfolgreiches Wochenende für den TSV 1860

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Trotz einstündiger Überzahl mussten sich die ersatzgeschwächten Profis gestern beim Halleschen FC mit einem 1:1 begnügen. Sicher nicht das Wunschresultat, aber angesichts der Situation gerade noch akzeptabel. Besser machten es diverse andere Mannschaften, des TSV 1860, die am vergangenen Wochenende ihre Spiele gewannen.

Erfolgreiches Wochenende für den TSV 1860

Besonderen Grund zur Freude hatten die U21 und die U19, die jeweils hohe Siege erringen konnten. Die U17 hingegen verlor in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest gegen die TSG Hoffenheim mit 0:1. Auch die Frauen, die 3. und die 4. Mannschaft konnten ihre Spiele siegreich bestreiten.

Die Spiele des TSV 1860 vom Wochenende im Überblick:

Samstag:

10:00 Uhr: SV Heimstetten U13 – U12 1:5
11:00 Uhr: U17 – TSG Hoffenheim 0:1
12:00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U9 2:20 (!)
12:00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth II – U10 3:17 (!)
13:00 Uhr: FC Stätzling – U16 0:2
13:00 Uhr: TSV 1874 Kottern – U21 0:5
16:00 Uhr: U19 – SV Planegg-Krailing 5:0
17:00 Uhr: SC Vierkirchen II – Frauen 3:4
18:30 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U15 2:0

Sonntag:

10:30 Uhr: FT Starnberg 09 – U10 1:14
12:00 Uhr: U14 – RB Salzburg 2:4
12:45 Uhr: FC Bosna München II – 4. Mannschaft 0:3
13:00 Uhr: Hallescher FC – Profis 1:1
13:30 Uhr: Kirchheimer SC U14 – U13 0:6
14:00 Uhr: U9 – TSV Wertingen 4:8
14:30 Uhr FC Bosna München – 3. Mannschaft 1:9

Bild: Siegfried Nagelstutz

Spielbericht Hallescher FC – TSV 1860 München

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Nach der aufgeregten Woche mit dem positiven Corona-Fall von Kevin Goden und dem Weiterkommen im Toto-Pokal nach Elfmeterschießen in Burghausen, hieß die heutige Aufgabe für die Löwen Halle-1860.

Löwen ohne fünf

Neben dem wegen Corona gesperrten Kevin Goden fehlten den Löwen mit Steinhart, Staude, Deichmann und Moll vier weitere Stammspieler wegen Quarantäne. Außerdem dürfte Michi Köllner doch nicht an der Seitenlinie coachen.

Offener Schlagabtausch zu Beginn

Es entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch vor 6.466 Zuschauern. Beide Mannschaften spielten nach vorne und waren darauf aus, ein Tor zu erzielen. Leider übersahen die Löwen in der 13. Minute Jan Löhmannsröben nach einer Ecke, der unbedrängt zum Führungstreffer einköpfen konnte. In der 18. Minute erzielte Lex dann den vermeintlichen Ausgleich. Nach einem tollen Angriff über links stand Neudecker wohl beim Pass von Tallig im Abseits.

Mölders vergibt Elfmeter

Beide Mannschaften spielten weiter auf das nächste Tor. Die Rieseausgleichschance bot sich dem TSV 1860 München in der 30. Minute als Mölders einen Elfmeter zu unplatziert schoss und Müller parieren konnte. Vorausgegangen war ein Handspiel von Boyd auf der Torlinie, der dafür direkt rot sah.

Danach hatten die Löwen gegen nun tiefstehende Hallenser einen kleinen Durchhänger. Kurz vor der Pause köpfte Lang dann nach Neudecker-Freistoßflanke hauchdünn über das Tor. So ging es mit einem 1:0 Rückstand in die Kabinen.

Bär muss verletzt raus

Nachdem Marcel Bär in der 56. Minute noch eine gute Chance auf den Ausgleich hate, musste er dann in der 58. Minute mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden. Für ihn kam Biankadi.

Löwen drücken auf den Ausgleich

Da Halle sich immer weiter hinten einigelte, konnten die Löwen ihr spielerisches Übergewicht ausbauen und Halle unter Dauerdruck setzen. Gute Ausgleichschancen boten sich Lang und Wein.

Die Löwenfans unterstützten die Mannschaft wieder lautstark

In der 66. Minute war es dann schließlich so weit: Nach einer unzureichenden Kopfballabwehr kam Daniel Wein aus ca. 19 Meter zum Fernschuss, den er genau neben den linken Pfosten flach ins Eck setzte.

Druckvolle Schlussphase

Halle positionierte sich nach dem Ausgleich wieder etwas höher. Sechzig machte weiter Druck, wen auch nicht mehr ganz so vehement wie vor dem Ausgleich. In der 80. Minute war es Stefan Lex, der die nächste nennenswerte Ausgleichschance hatte. In den letzten 10 Minuten zogen sich die Gastgeber wieder extrem tief in die eigenen Hälfte zurück und überließen dem TSV 1860 weitgehend die Initiative. Allerdings tat dieser trotz Dauerdruck auf das Hallenser Tor sich schwer, in den engen Räumen gegen die vielbeinige Abwehr noch große Chancen herauszuspielen. In der Nachspielzeit setzte Neudecker noch einen Freistoß aus aussichtsreicher Position direkt in die Arme von Müller.

Endergebnis Halle-1860 1:1

So endete Halle- 1860 mit 1:1. Da wäre mehr drin gewesen für Sechzig. Schade!

In der Tabelle liegt der TSV 1860 München noch auf Rang 11 mit 3 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz.

 

Liveticker: Hallescher FC – TSV 1860 München (8. Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 8.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem Halleschen FC und dem TSV 1860 München!

Nach dem Unentschieden gegen den SV Meppen trifft der TSV 1860 München nun auswärts auf den Halleschen FC. Und das ohne 6 Spieler und Michi Köllner an der Seitenlinie, die alle wegen des Corona-Falls von Kevin Goden unter Quarantäne stehen.

sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel live aus Halle.

Liveticker TSV 1860 München Auswärtsspiel Spielstand 0:0

Aufstellung:

1 Hiller – 3 Lang, 6 Salger, 27 Belkahia, 11 Geilinger, – 14 Dressel, 8 Tallig, 31 Neudecker, 7 Lex – 15 Bär, 9 Mölders (C)

Bank:

40 Kretzschmar, 17 Wein, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 22 Linsbichler, 24 Wicht, 30 Cocic, 39 Morgalla

Tore:

Concept Kit: Designvorschlag für Trikot des TSV 1860 aus Ungarn

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1860 concept kit
Concept Kit des TSV 1860 von Ádám Sándor

Vor der Saison hatten wir dazu aufgerufen, uns Designvorschläge für das neue Löwentrikot zuzuschicken. Insgesamt 73 Einsendungen haben wir damals erhalten, die auch auf äußerst positive Resonanz bei unseren Lesern und Facebook-Fans gestoßen sind. Mit etwas Verspätung erreichte uns nun auch noch ein Concept Kit für den TSV 1860 aus Ungarn, das wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Concept Kit: Designvorschlag für Trikot des TSV 1860

Der Ungar Sándor Ádám präsentiert seine Trikotdesigns normalerweise auf seinem Instagram-Profil. Im Regelfall entwirft er diese für die beliebte FIFA-Reihe. Für sechzger.de macht er jedoch eine Ausnahme. Sein Concept Kit für den TSV 1860 München gibt es auch auf unserer Seite zu sehen.

Und wer weiß: Vielleicht lässt sich die Merchandising GmbH der Löwen von Ádáms Vorschlag oder einer der bereits vorliegenden Designideen auf sechzger.de inspirieren…

Hier nochmal alle vorherigen Artikel mit den Designs im Überblick:

Concept Kits I
Concept Kits II
Concept Kits III
Concept Kits IV
Concept Kits V

Den Gegner im Fokus: Hallescher FC – TSV 1860

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Technische Daten

Hallescher Fußballclub e.V.
Gründung: 26. Januar 1966
Mitglieder:
2.150
Vereinsfarben: rot-weiß
weitere Sportarten: keine
Website der Fußballgesellschaft

Das letzte Mal

Samstag, 13. März 2021
HFC – 1860 0:4
3. Liga, 28. Spieltag
Erdgas-Sportpark
Geisterspiel
Tore:
0:1 Staude (1.)
0:2 Biankadi (37.)
0:3 Dressel (45.)
0:4 Mölders (64.)

Auswärtsbilanz gegen Halle

5 Spiele
2 Siege
2 Unentschieden
1 Niederlage

Gesamtbilanz gegen Halle

10 Spiele
5 Siege
4 Unentschieden
1 Niederlage

Das erste Mal

Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren trafen der Hallesche FC und der TSV 1860 zum allerersten Mal aufeinander. Am 7. September 1991 trennte man sich im alten Kurt-Wabbel-Stadion (dessen Außenmauern auch heute noch das neu gebaute Stadion umschließen) mit 2:2. Es war die Saison der Wiedervereinigung des deutschen Fußballs. Entsprechend, aber doch kurioserweise duellierten sich Karsten Wettbergs frisch gebackene Aufsteiger in die 2. Bundesliga damals mit einem Europacup-Teilnehmer: Elf Tage nach dem Gastspiel der Löwen in Sachsen-Anhalt empfing der HFC Torpedo Moskau zum UEFA-Cup-Hinspiel. Ein 2:1-Erfolg half aber nichts. Zwei Wochen später verabschiedeten sich die Hallenser mit einem 0:3 in der russischen Haupstadt von der internationalen Fußballbühne.

Prognose 2021/22

Nach einer durchwachsenen Vorsaison benannte im Juli diesen Jahres kein Trainer der Drittligakonkurrenz den Halleschen FC als Aufstiegsaspiranten. Halles Florian Schnorrenberg selbst sieht unsere Löwen, den 1. FC Kaiserslautern und Wehen Wiesbaden am Ende der Spielzeit auf den Plätzen an der Sonne.
Für die Wettanbieter war der HFC vorsaisonal sogar ein Kandidat für untere Tabellenregionen. Der vierthöchste Ertrag ließe sich mit der – demnach sehr überraschenden – Drittligameisterschaft für das Team aus Sachsen-Anhalts größter Stadt erzielen.

Zum Reinhören: Vereinslied


Tabellenplätze der Vorsaison:

3. Liga 1860 & Hallescher FC

Spielort

LEUNA-CHEMIE-STADION
auf Google Maps
Kapazität: 15.057
Eröffnung: 17. September 2011

Die Vorsaison…

…sollen wir ja – u.a. auf Anraten unseres Cheftrainers Michael Köllner – langsam abhaken. Beim Aufeinandertreffen mit dem heutigen Gegner muss aber nochmal daran erinnert werden: Der HFC war 2020/21 der Löwen-Lieblingsgegner: 10:1 endeten die beiden Partien in der Addition. Die Hälfte dieser vielen Tore, erzielte Dennis Dressel. Dass auch Sascha Mölders im Hin– und Rückspiel jeweils einmal traf, gerät da schon fast in Vergessenheit. Bei beiden Partien fungierten die Hallenser übrigens als echter Aufbaugegner für 1860: Das Spiel davor war jeweils eine bittere Niederlage gegen den MSV Duisburg gewesen.

Zeitenwende

Und noch eine Partie in Halle ist wichtig für die jüngere Fußballgeschichte beim TSV 1860: Der 15. Spieltag der Saison 2019/20 bedeutete am 9. November 2019 das erste Spiel “nach Biero” und das letzte Spiel “vor Köllner”. Oliver Beer coachte die Löwen interimsmäßig und freute sich über Stefan Lex‘ goldenes Siegtor in der 39. Minute. Nach sechs – teilweise empfindlichen – Auswärtspleiten und nur einem Sieg (beim späteren Absteiger aus Chemnitz), blieben die Löwen dann in der Folge achtmal in der Fremde ungeschlagen (mit vier Siegen) und mussten erst in Runde 33 Mitte Juni 2020 wieder einmal als Verlierer von Gegners Platz schleichen.

Dauerbrenner der 3. Liga

Der Hallesche FC befindet sich derzeit in seiner insgesamt zehnten Drittliga-Spielzeit. Nur fünf Vereine haben seit 2008 schon mehr Partien in dieser Klasse absolviert, als die Hallenser. Dass darunter mit Rot-Weiß Erfurt und Hansa Rostock zwei Klubs aus den neuen Bundesländern sind, ist ein kleiner Beleg für das Image als “erste Profiliga des Ostens”, das der 3. Liga einst anhaftete.

8. Spieltag der dritten Liga: Die Samstagsspiele

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sechzger - Fans des TSV 1860
sechzger.de, Logo, Fans des TSV 1860 münchen

Nach dem der SC Freiburg II gestern den Spieltag mit einem 1:0 Auswärtssieg in Meppen eröffnete, standen heute sechs weitere Spiele des 8. Spieltags der dritten Liga an.

Würzburger Kickers – TSV Havelse 0:0

Die Würzburger erarbeiteten sich in Durchgang eins ein Übergewicht an Spielanteilen und Chancen. Pourie (freistehend aus 7 Metern) und Kopacz vergaben beste Chancen für die Gastgeber, während Lakenmacher für Havelse kurz vor der Pause nur den Pfosten traf.

Auch nach der Pause erarbeiteten sich die Kickers zahlreiche Torchancen, die allesamt vergeben wurden. Ex-Löwe Marvin Pourie tat sich beim Auslassen von Torchancen besondes hervor. Damit konnte Havelse den ersten Punkt in Liga 3 gewinnen, während Würzburg weiter auf den ersten Sieg wartet.

1.FC Kaiserslautern – SV Waldhof Mannheim 0:0

Auf dem Betzenberg war Derbytime angesagt. Und die Zuschauer bekamen ein äußerst hitziges Derby zu sehen. In der ersten Hälfte zeigte Schiri Heft vier Mal direkt Rot. Drei davon den roten Teufeln (25. Redondo, grobes Foul, 41. Senger wegen Notbremse und 45.+5 Teammanager Dick nach Reklamieren), während bei den Waldhöfern Sportdirektor und Ex-Löwe Jochen Kientz vom Platz gestellt wurde. So ging es mit 9 gegen 11 und ohne Tore in die Pause. Spielerisch erwähnenswerte Szenen hatte das Spiel bis dahin nicht zu bieten.

Kurz nach der Halbzeit boten sich den Waldhöfern dann zwei Chancen durch Rossipal und Verlaat auf den Führungstreffer, die nicht genutzt werden konnten. Die Lauterer verteidigten mit zwei Mann weniger bravorös und ließen über weite Strecken kaum Chancen zu.

Erst ab der 75. Minute kam Waldhof wieder zu Chancen. Martinovic schloss im Strafraum ab und eine Minute später setzte Verlaat einen gefährlichen Weitschuss auf das FCK-Tor ab Beide Male klärte Raab im der Pfälzer. In der 80. Minute setzte Costly dann einen Abpraller an das Außennetz der Lauterer, die aufopfernd mit Mann und Maus verteidigten und so einen Punkt mit zwei Spielern weniger gewinnen konnten.

BVB II – FC Magdeburg 0:2

Bis zur Halbzeit passierte in Stadion Rote Erde relativ wenig. Kurz nach der Halbzeit brachte Schuler die Gäste mit 0:1 in Führung (50. Minute). In der 56. Minute legte Atik per wunderschön in den Winkel gezirkelten Freistoß zum 0:2 nach.

Danach zogen sich die Magdeburger zurück und überließen den Jungprofis der Borussia das Feld. Die sich bietenden Konterchancen konnte die Magdeburger nicht verwerten.

Viktoria Berlin – SV Wehen 3:1

Das Spitzenspiel des Spieltags fand im Jahn Sportpark zu Berlin statt. Der Überraschungsaufsteiger aus der Hauptstadt legte auch gleich los. Lucas Falcao brachte die Berliner bereits in der vierten Minute in Führung. In der 29. Minute konnte Iredal für die Hessen ausgleichen. Direkt nach der Halbzeit gelang der Viktoria der zweite schnelle Treffer. Cigerci brachte nach schönem Pass von Küc seine Mannschaft sofort nach der Halbzeit wieder in Führung. In der 88. Minute fiel dann die Entscheidung für die Viktoria, als Benyamina zum 3:1 einnetzte.

FSV Zwickau – SC Verl 1:3

Heiß her ging es in Zwickau nur in den Minuten vor der Halbzeit. Erst brachte Schikora die Schwäne in Führung, doch die Verler konnten das Spiel noch vor der Pause drehen. Saina (41. Minute) und Schäfer (45. Minute) brachten den SCV mit 1:2 in Führung.

Direkt nach der Pause konnte Ex-Löwe Rabihic das 1:3 für die Ostwestfalen erzielen. Vorausgegangen war ein Missverständnis in der Zwickauer Abwehr. Zwickau erarbeitete sich im weiteren Spielverlauf zwar einige Chancen kam aber nicht mehr zum Anschlusstreffer.

Viktoria Köln – 1. FC Saarbrücken 0:0

Im Sportpark Höhenberg sahen die Zuschauer eine ausgeglichene erste Hälfte mit leichte Vorteilen für die Gäste, denen ein Tor wegen Abseits von Gouras aberkannt wurde. In der 54. Minute musste Ex-Löwe Aaron Berzel mit Gelb-Rot den Platz verlassen. Saarbrücken war dann überlegen und hatte einige Chancen, brachte aber keinen Ball im Kasten der Kölner unter.

Was bedeutet das für die Löwen?

Durch die bisherigen Ergebnisse der Spiele des 8. Spieltags der dritten Liga rutschen die Löwen in der Tabelle auf Platz 12 ab. Der Rückstand auf Rang 3 beträgt aber nur 4 Punkte. Mit einem Sieg morgen in Halle (wir berichten wie immer live) können die Löwen bis auf Platz 6 vorrücken. Fehlen wird dabei Coach Michi Köllner, der von den Hallenser Behörden keine Erlaubnis bekam, während seiner Quarantäne an der Seitenlinie zu stehen. Tabellenführer bleibt der FC Magdeburg.

Viertelfinale Toto Pokal: Der TSV 1860 muss zum TSV Buchbach

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Toto Pokal: TSV 1860 beim TSV Buchbach

Erst vor wenigen Tagen setzten sich die Löwen im Achtelfinale des bayerischen Pokalwettbewerbs im Elfmeterschießen gegen Wacker Burghausen durch. Angesichts der Ereignisse der letzten Tagen kommt es einem wie eine Ewigkeit vor… Soeben wurde das Viertelfinale ausgelost; nächster Gegner des TSV 1860 im Toto Pokal wird der TSV Buchbach sein.

Das Viertelfinale im Überblick:

FC Schweinfurt 05 – Würzburger Kickers
FV Illertissen – SpVgg Bayreuth
TSV Aubstadt – Türkgücü München
TSV Buchbach – TSV 1860 München

Mal schauen, ob Stefan Lex gegen seinen Ex-Verein wieder einnetzen wird…

Fahrplan bis zum “Tag der Amateure”

Die Begegnungen des Viertelfinales werden in der Länderspielpause am 9./10. Oktober 2021 ausgetragen. Sollte Münchens große Liebe auch diese Runde im Toto Pokal überstehen, muss sie das Halbfinale zwischen dem 29. März und 26. April 2022 absolvieren. Das Finale steigt am „Tag der Amateure“, also am Samstag, den 28. Mai 2022.

 

Bayernliga: U21 des TSV 1860 deklassiert den TSV Kottern

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Bayernliga Süd – Sechzig Favorit! Die Älteren unter Euch mögen sich vielleicht noch an diesen Schlachtruf bei den Amateuren in den 90er Jahren erinnern. So wirklich als Favorit fuhr die U21 des TSV 1860 heute jedoch nicht zum TSV Kottern, trennten die beiden Teams vor der Partie nur ein Punkt. Auf dem Platz sah es dann jedoch anders aus und die Löwen deklassierten die Allgäuer mit 5:0.

Amateure ohne Profi-Unterstützung

Die Voraussetzungen für die Partie in der Nähe von Kempten waren etwas undurchsichtig. Durch die Corona-Erkrankung von Kevin Goden, der am vergangenen Wochenende bei der U21 des TSV 1860 im Einsatz gewesen war, mussten sich alle Spieler vor der Partie gegen TSV Kottern mehrfach testen lassen. Aus dem Profikader war zudem diesmal kein Akteur abgestellt.

U21 des TSV 1860 deklassiert den TSV Kottern

Zwanzig Minuten lang konnten die Gastgeber mithalten, ehe Claudia Milican die Löwen in Führung brachte. Nach der Pause brachen dann alle Dämme: Erneut Milican sorgte für das 0:2 (48.), ehe Konjuhi innerhalb weniger Minuten auf 0:4 (50. / 57.) auf 0:4 erhöhte. Der eingewechselte Fofanah hatte noch nicht genug und legte in der 70. Minute noch einmal nach. 0:5 – mit so einer Demonstration der Löwen war nun wirklich nicht zu rechnen.

Aber wir beschweren uns natürlich nicht… Bravo, Löwen!

TSV Kottern - TSV 1860 U21 0:5
Die U21 des TSV ließ es in Kottern ordentlich krachen uns diegte mit 5:0.