Knapp 1,5 Millionen Zuschauer allein in der Sportschau
Den größten Anteil hatte die Berichterstattung in der ARD-Sportschau am Samstagabend. Hier sahen knapp 1,5 Millionen Menschen den Auftaktsieg der Giesinger.
Für die EM nicht nominiert, für Olympia nicht berücksichtigt – dafür aber für den TSV 1860 wertvoll wie nie! Sascha Mölders wurde bei der Wahl zu Deutschlands Fußballer des Jahres starker Neunter.
SM9 vor Kroos und Neuhaus
Als Drittligakicker distanzierte die Wampe von Giesing somit Nationalspieler wie Toni Kroos und Ex-Löwe Florian Neuhaus. Die Auszeichnung griff wenig überraschend Robert Lewandowski ab, der in der Bundesliga 41 Treffer erzielt hatte. Platz 2 ging – warum auch immer – an Thomas Müller, Dritter wurde Erling Haaland von Borussia Dortmund.
Sascha Mölders 9. bei Wahl zum Fußballer des Jahres
Sascha Mölders erhielt bei der Abstimmung zum Fußballer des Jahres fünf Stimmen und landete zusammen mit Mats Hummels auf Platz 9. Ein riesiger Erfolg für den 36-Jährigen, der in der vergangenen Saison die Torjägerkanone der 3. Liga erobern konnte.
Auch Michael Köllner wurde bei der Wahl zum Trainer des Jahres berücksichtigt. Er erhielt drei Stimmen und belegte einen beachtlichen 14. Platz. Der Titel ging hier an Thomas Tuchel, Coach des Champions League-Sieger FC Chelsea.
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen
Nach einem Sieg am Wochenende fällt es am Montag doch immer eine Spur leichter, wieder in der Arbeit zu erscheinen, oder? So kann es gerne weitergehen! Zum Start in die Woche haben wir alle Meldungen vom gestrigen Tag stichpunktartig zusammengefasst. Außerdem gibt es noch einen kurzen Blick auf die beiden Begegnungen am Sonntag in der 3.Liga
Übersicht über die Meldungen vom Sonntag
Kurz und knapp gibt es für euch heute unsere Artikel vom gestrigen Tag in der Übersicht:
Ab heute startet der Vorverkauf beim SV Wehen Wiesbaden für das erste Auswärtsspiel des TSV 1860 München. Wie wir bereits berichteten, dürfen knapp 5.000 Zuschauer in Wiesbaden in die Brita-Arena. Ab 11 Uhr haben zunächst Mitglieder und Dauerkarteninhaber ein Vorverkaufsrecht. Ab Mittwoch um 16 Uhr gehen dann alle Tickets in den freien Verkauf. Explizit wird vom SVWW darauf verwiesen, dass Gästefans Tickets direkt bei ihren Vereinen erhalten. Bisher gibt es allerdings noch keine Informationen vom TSV 1860.
Analyse vom Auftaktsieg in der 3.Liga
Die TAKTIKTAFEL ist zurück aus der Sommerpause. Bereits vor dem Spiel hat Bernd Winninger einen Blick auf den Kontrahenten geworfen. Nun analysiert er den Sieg des TSV 1860 gegen Würzburg. Pünktlich zum Mittagessen wird die Amalyse veröffentlicht.
Foto aus der Saison 1963/64
Auf Twitter hat ein User ein Mannschaftsfoto der Löwen aus längst vergangenen Tagen eingestellt. Auf dem Foto sind unter anderem Max Merkel, Fredi Heiß und Petar Radenkovic zu sehen.
Das Duell der beiden Viktorias konnten die Aufsteiger aus der Bundeshauptstadt für sich entscheiden. Zunächst waren es allerdings die Kölner, die die Führung erzielten. Nach Vorlage von Risse konnte der 17-Jährige Youssef Amyn sein erstes Drittliga-Tor erzielen (33.). Die Berliner antworteten prompt – und wie! Zunächst erzielte Becker mit einem wunderbaren Treffer den Ausgleich (37.), nur eine Minute später erzielte Falcao den Siegtreffer. Bei Köln fiel phasenweise der Abgang von Kapitän Mike Wunderlich auf, der in Kaiserslautern unterschrieben hat.
SC Verl – Türkgücü 0:0 (0:0)
In der zweiten Sonntagspartie gab es eine Punkteteilung zwischen Verl und Türkgücü. Die nahezu komplett neu formierte Mannschaft der Perlacher bestand beispielsweise in der Abwehrkette komplett aus Neuzugängen (Kuhn, Rieder, Mavraj und Hertner). Die 874 in Lotte sahen ein unterhaltsames Spiel. Während die Gastgeber einmal am Aluminium scheiterten, vollbrachte Türkgücü dieses Kunststück gleich drei Mal. Sliskovic köpfte zwei Bälle an den Pfosten, außerdem traf Rahibic mit einem Fernschuss nur den Innenpfosten.
Abgeschlossen wird der erste Spieltag mit der heutigen Abendpartie zwischen dem Aufsteiger SC Freiburg II und Wehen Wiesbaden. Anpfiff ist um 18:60 Uhr. Wie wir bereits berichteten, werden die Heimspiele des SCF im Dreisamstadion ausgetragen, das bis zuletzt von der Bundesligamannschaft genutzt wurde.
Neben den Profis oder den Sechzig Amateuren waren zahlreiche weitere Mannschaften des TSV 1860 München am Wochenende im Einsatz. Zum Start in die Woche gibt es alle Ergebnisse kompakt zusammengefasst.
TSV 1860 München – FC Würzburger Kickers 1:0 (1:0)
Das Resultat der Profis hat vermutlich bereits jeder mitbekommen, aber es schadet ja nichts es noch einmal in aller Deutlichkeit zu betonen. Auftaktsieg für die Löwen! Neben dem Spielbericht hat Thomas Enn nach der Sommerpause seine Emotionen niedergeschrieben und die Giesinger Gedanken veröffentlicht. Nicht nur das Spiel selber steht dabei im Mittelpunkt, sondern auch der Tag in Giesing sowie die Fans auf den Rängen.
Noch eine Spur besser und torreicher war es am gestrigen Sonntag bei den Sechzig Amateuren. Beim ersten “Heimspiel” im Ausweichspielort Gilching war Lorenz Knöferl der Spieler des Tages.
SV Adelshofen Nassenhausen – TSV 1860 München Frauenfußball 0:0 (0:0)
Erneut nicht verloren – das ist nach dem Testspiel gegen den SV Adelshofen Nassenhausen die wichtigste Nachricht. Die Löwinnen waren zwar nicht das bessere Team, doch torgefährlich zeigten sich die Gastgeberinnen auch nicht.
SV Adelshofen Nassenhausen – TSV 1860 München IV 6:0 (3:0)
Ganz anders war das im Anschluss bei der vierten Mannschaft. Hier zeigten die Gastgeber den Löwen ihre Grenzen auf. Bereits zur Pause lag die Mannschaft mit 0:3 hinten. Bis zum Saisonstart Ende August ist allerdings noch genügend Zeit, um in Form zu kommen.
Ihr Podcast ist Kult! Ganz ursprünglich bei den Löwen-Amateuren am Start, seit der Heimkehr nach Giesing 2017 dann bei den Profis, senden Harry und Flo ihre Betrachtungen zum gerade laufenden Spiel und zur Weltlage als “Halbwissen aus der Halbzeitpause”.
Als im Frühjahr 2020 die Pandemie begann, versuchten sie ihr Format eine Weile aufrecht zu erhalten, sendeten sporadisch aus dunklen Kellern und vom Sofa aus… Allerdings ohne wirklichen Spaß dabei. Nach dem kleinen Derby zu Beginn dieses Jahres stellten sie den Podcast dann – zum Glück nur vorübergehend – ganz ein. Bis wieder Fans im Stadion sein würden. Dies war gestern der Fall und somit wurde rund um den Sieg des TSV 1860 gegen die Würzburger Kickers Folge 114 aufgenommen.
Die “Grüße an alle Geschwister-Newcomer-Podcasts” zu Beginn der gestrigen Sendung haben auch wir auf uns und unseren sechzger.de-Talk bezogen und grüßen freundlich zurück. 🙂
neun30 gibt es auf der gleichnamigen (und hier verlinkten) Website sowie auf allen gängigen Plattformen wie Spotify oder Google Podcast.
Der TSV 1860 II hat die neue Saison in der Bayernliga Süd ebenfalls mit einem Sieg eingeleitet. Am Ende hieß es 3:0 gegen den TSV Schwaben Augsburg.
Gelungener Saisonauftakt unter den Augen von Michael Köllner
Es war ein gelungener Einstand in der Kies-Arena in Gilching, in der die Sechzig Amateure ihre Heimspiele im Monat August austragen werden. Unter den Augen von 180 Zuschauern dominierte der TSV 1860 II gegen den TSV Schwaben Augsburg die Partie und siegte am Ende verdient.
Unter den Zuschauern zu finden: Trainer Michael Köllner
Knöferl glänzt beim Sieg des TSV 1860 II gegen den TSV Schwaben Augsburg
Die kleinen Löwen begannen druckvoll und dominierten die Partie von Anfang an. Glück hatte der TSV 1860 II allerdings, dass die Gäste vom TSV Schwaben Augsburg nicht durch einen Standardtreffer in Führung gingen. Stattdessen war es Lorenz Knöferl, der den ersten Treffer des Tages erzielte. Gestern saß er beim Sieg gegen Würzburg noch 90 Minuten auf der Bank, heute durfte er das 1:0 nach 28 Minuten bejubeln. Kurz vor der Pause war es erneut der 18-Jährige Junglöwe, der das wichtige 2:0 erzielte (43.).
Vorbereiter und Torschütze klatschen nach dem Sieg ab
In der zweiten Halbzeit hatten die Sechzig Amateure größtenteils alles im Griff und krönten den Saisonauftakt mit einem weiteren Treffer. Johann Ngounou Djayo startete ein famoses Solo durch die gesamte Hälfte der Gäste und legte dann auf Nathan Wicht ab. Dieser konnte den 3:0-Endstand erzielen (78.)
Der TSV 1860 München II startet damit mit einem Auftakt nach Maß in die neue Bayernliga-Saison und gewinnt verdient gegen den TSV Schwaben Augsburg. Die kleinen Löwen liegen damit auf dem 2.Platz, da der zweite Augsburger Verein (Türkspor Augsburg 1972 e.V. ) auswärts beim Aufsteiger VfB Hallbergmoos mit 0:4 siegte.
Kommenden Mittwoch (28.07.2021) geht es bereits weiter. Dann gastiert der TSV 1860 II beim FC Ismaning, der zum Auftakt mit 2:1 beim SV Pullach gewann. Anpfiff im Prof. Erich Greipl-Stadion ist um 18:30 Uhr.
Es waren große Fußstapfen, die Sebastian Schäch, der neue Stadionsprecher des TSV 1860, gestern Mittag vorfand, als er das Sechzgerstadion betrat. Sein Vorgänger am Stadionmikrofon, der legendäre Stefan Schneider hatte in 28 langen Jahren auch über die Grenzen des Löwenkosmos‘ hinaus das Genre der Stadionmoderation mitgeprägt. Am Montag, den 22. März 2021, wenige Minuten nach Abpfiff des 1:0-Sieges gegen Dynamo Dresden hatte Schneider überraschend seinen sofortigen Rücktritt als Stadionsprecher erklärt. Für die sechs danach noch anstehenden Heimspiele in Liga und Pokal durfte Pressesprecher Rainer Kmeth die Aufgabe übernehmen. Für ihn nichts ganz neues, war er doch selbst jahrelang am gleichen Standort die Stimme der Löwen-Amateure gewesen. Klar war aber: Spätestens wenn wieder Löwenfans die Ränge auf Giesings Höhen bevölkern würden, musste ein echter Nachfolger Schneiders gefunden werden.
Sebastian Schäch als neuer Stadionsprecher
Verschiedene Namen mit mehr oder weniger ersthaftem Hintergrund, vonIvonne Mölders bis Patrick Lindner geisterten durch die (Sozialen) Medien. Gut zwei Wochen vor dem Spiel gegen die Würzburger Kickers stand dann fest: Sebastian Schäch wird der neue Stadionsprecher bei Münchens großer Liebe. Sein Vorteil: Er kennt das Geschäft, auch an diesem Standort. Unterstützte er doch jahrelang seinen Vorgänger von der Tribüne aus bei Regie, Musik und Zeitplan. Und trotz der Kenntnis der Abläufe war Sebastian gestern durchaus nervös, wie er auf seinem Instagram-Kanal zugab: “Was für ein Tag! Heute mein erstes Spiel mit Euch. Und ich würde lügen, wenn ich sag, ich hab nicht etwas die Hosen voll” postete er am Vormittag.
Gleicht geht’s los: Sebastian Schäch erhält letzte Instruktionen von Pressesprecher Rainer Kmeth
Die Doppelpremiere: Endlich wieder Fans und eine neue Stimme auf Giesings Höhen
Es war eine ganz spezielle Premiere, die an diesem denkwürdigen 24. Juli 2021 stattfand: Erstmals nach fast eineinhalb Jahren spielten die Löwenprofis wieder ein Heimspiel vor ihren Fans. Und das mit einem neuen Moderator. Die Frage, die sich im Hinblick auf den neuen Stadionsprecher viele stellten: Würde er versuchen, seinen Vorgänger, den er schon in seiner ersten Anmoderation als “absolutes Vorbild” bezeichnete, zu kopieren und möglichst viele gewohnte verbale Riutale von Schneider übernehmen oder würde er vom ersten Wort an seinen eigenen Pfad einschlagen und gleich einen eigenen und neuen Stil prägen?
Die Realität lag irgendwo dazwischen. Schäch gelang es auf angenehme Weise, eine gewisse Kontinuität herzustellen und dennoch kein “Schneider Nummer 2” sein zu wollen. Für alle, die nicht im Stadion dabei sein konnten, aber natürlich auch für jene, die sich das Ganze nochmal ansehen wollen, haben wir die Begrüßung und die erste Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung durch die neue Stimme der Löwen für Euch auf unserem Youtube-Kanal hochgeladen:
Gelungener Einstand mit kleinen Fehlern
Menschlich und sympathisch, dass bei der Premiere noch nicht alles 100%ig klappte, dass da ein Mensch zu hören war, der sich dessen bewusst ist, dass er als Nachfolger einer Ikone kein leichtes Erbe übernimmt und kleine Fehler einfach direkt ausbügelte. Marcel Bär wird es Schäch nachsehen, dass jener bei der Aufstellung zunächst vergaß, das Publikum den Nachnamen rufen zu lassen – und das Ganze umgehend korrigierte. Allgemeiner Tenor nach dem 1:0-Sieg – quasi analog zum Spiel der Löwen auf dem Rasen: Das kann was werden mit dem Neuen, auf diese Leistung lässt sich aufbauen! Hoffentlich dann weiterhin vor möglichst vielen Fans und nicht in Kürze schon wieder vor einer Geisterkulisse. Nächster Termin: Erstmals unter Flutlicht am Freitag, den 6. August im DFB-Pokal gegen Darmstadt 98.
Mahnungen vom “Ersatz-Stadionsprecher”
Eine interessante Begebenheit am Rande war, dass der – wohl aufgrund der Corona-Auflagen für die Zuschauerzulassung notwendige – Hinweis speziell an die Fans in der Westkurve, sich doch bitte (wieder) hinzusetzen, während der 1. Halbzeit vom eingangs schon erwähnten Rainer Kmeth durchgesagt wurde. Und nicht vom neuen Stadionsprecher. Wollte man Sebastian Schäch die durchaus zu erwartenden eher kritischen Reaktionen des Publikums darauf ersparen?
Der TSV 1860 München startet mit einem 1:0 Heimsieg gegen Würzburg in die neue Spielzeit. Nach der Partie standen die beiden Trainer Torsten Ziegner und Michael Köllner auf der Pressekonferenz Rede und Antwort.
Pressekonferenz nach TSV 1860 – Würzburg
Nach langer Zeit konnte Pressesprecher Rainer Kmeth die Medienvertreter endlich wieder zur Pressekonferenz mit Präsenz im Grünwalder Stadion begrüßen.
Auch Gästetrainer Ziegner begann sein Statement direkt mit diesem Aspekt und freute sich darüber hinaus über die Tatsache, wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen. Aus Würzburg waren allerdings lediglich ca. 50 Fans angereist. Das Kontingent von 243 Karten wurde nur zu rund einem Fünftel abgerufen, entsprechend war der Gästeblock spärlich gefüllt.
Ziegner gratulierte Michael Köllner und der Mannschaft zum ersten Sieg. Für ihn war es ein typisches Spiel zum Saisonauftakt mit einem grundlegenden Aspekt, der für den Sieg der Löwen sorgte.
Der Unterschied der beiden Mannschaften war einfach die Kaltschnäuzigkeit der Sechzger.
Damit meinte er vor allem zwei Szenen aus der ersten Viertelstunde. Zunächst lief Ex-Löwe Moritz Heinrich allein auf das Tor des TSV 1860 zu, Tom Kretzschmar konnte allerdings parieren. Auf der Gegenseite machte es Neuzugang Marcel Bär besser und schob nach einem Pass von Tallig zum Siegtreffer ein.
Köllner zeigt sich zufrieden über den Auftaktsieg
Michael Köllner freute sich selbstverständlich über die drei Punkte:
Für uns war es unheimlich wichtig, dass wir gewonnen haben.
Insbesondere hob er hervor, dass die Löwen im Auftaktspiel ohne Gegentreffer blieben. Tom Kretzschmar feierte damit eine gelungene Saisonpremiere. Er vertrag Marco Hiller, der wegen der roten Karte in Ingolstadt noch gesperrt war. Hinzu kam der verletzungsbedingte Wechsel in der Innenverteidigung. Niklas Lang ersetzte Semi Belkahia, auf den die Löwen in den nächsten Wochen mit ziemlicher Sicherheit verzichten müssen. Außerdem hob der Trainer den hohen Einsatz seiner Mannschaft hervor, der zu den drei Punkten geführt hat.
Die Pressekonferenz nach dem Auftaktsieg des TSV 1860 München gegen Würzburg auf Youtube:
Endlich wieder TSV! Ein Giesinger Wirt hat es auf sein Schild geschrieben und er hat mir damit am gestrigen Tage aber so was von aus der Seele gesprochen. Das gestern war endlich wieder TSV!
511 Tage gehen zu Ende: Endlich wieder TSV
Nach 511 endlos langen Tagen mit Geisterspielen und als einzige Mannschaft im deutschen Profifußball, die letzte Saison kein Heimspiel vor Zuschauern austragen durfte, war das gestern eine großartige emotionale Rückkehr. Und das obwohl ich nicht mal im Stadion war.
Durch einen Sport-Termin meines Sohnes war ich verhindert, was ich im Vorfeld des Spiels gar nicht so schlimm fand. Natürlich hätte ich sehr, sehr gerne das erste Spiel nach so einer langen Pause live im Stadion miterlebt. Aber durch die von der bayerischen Staatregierung erlassenen Auflagen ist mir ein wenig die Lust genommen worden. Und da man ja wahrscheinlich als Jahreskartenbesitzer eh nur jedes zweite oder dritte Spiel sehen kann, wird meine persönliche Rückkehr dann halt gegen Darmstadt oder Türkgücü sein.
14 Sekunden und das Feuer ist wieder da!
Aber dann kam dieses Video vom Redaktionskollgen Jan Schrader und meine Küche verwandelte sich ins Sechzger-Stadion. 14 Sekunden, die mir die Freudentränen in die Augen trieben und mir das Gefühl gaben, dabei zu sein. Schaut (und hört!) sie Euch nochmal an, diese 14 Sekunden, die 511 Tage vergessen machten:
Endlich wieder Support hören, so laut, so authentisch, so brachial, so sechzig! Das hat mir so gefehlt! Ich hätte nicht gedacht, dass mich das emotional so berühren würde. Da war es wieder! Das, was mir 511 Tage so gefehlt hat.
Fußball mit Support ist einfach 1860 Mal geiler
Die letzte Saison war fantastisch. Eine total sympathische Mannschaft, der fast niemand etwas zugetraut hätte, stand bis 80 Minuten vor Saisonschluss voll im Kampf um den Aufstieg. Die Geschichte mit der Wampe von Giesing, der Bart von Köllner, die tollen Spaliere vor den Spielen gegen Lautern und die Roten. Alles schön und gut. Aber das ist alles nur einen Bruchteil wert, ohne dabei sein zu können. Beziehungsweise ohne supportende Löwenfans im Hintergrund, wie ich gestern am heimischen Bildschirm feststellen konnte. Denn mir ging es so, dass mir dieses Spiel gestern so viel mehr Spaß gemacht hat, als die ganze (wie gesagt: fantastische) letzte Saison.
Haben die Fans den Sieg erschrien?
Und jetzt lehne ich mich mal ein bisserl aus dem Fenster: Ohne Zuschauer hätten die Löwen wahrscheinlich noch den Ausgleich gefangen. Mitte der zweiten Halbzeit war deutlich zu merken, dass die Mannschaft nach einem kleinen Durchhänger durch die Fans wieder aufgeweckt und nach vorne getrieben wurde. Wahrscheinlich sind genau das die Punkte gewesen, die uns letzte Saison zum Aufstieg gefehlt haben. Wenn wir weiter ins Stadion dürfen, werden wir für die nötigen Punkte sorgen! Ich kann es nicht erwarten wieder Teil der singenden Masse im Stadion zu sein und danach ein Bierchen am Grünspitz mit meinen Freunden zu heben.
Dann gilt es auch in Fleisch und Blut für mich: Endlich wieder TSV!
Nach einem Kopfballduell knickte Semi Belkahia um und musste verletzt ausgewechselt werden
Schmerzhafter Saisonauftakt für Semi Belkahia: Beim 1:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers zog sich der Innenverteidiger vermutlich einen Außenbandriss im Knöchel zu.
Außenbandriss bei Belkahia?
Es lief die 45. Minute, als Semi Belkahia zum Kopfballduell hochstieg und bei der Landung unglücklich umknickte. Wie sechzger.de erfuhr, hat er sich bei der Aktion einen Außenbandriss im Knöchel zugegezogen. Beim morgigen MRT wird mit einer Bestätigung der Diagnose gerechnet. Sollte dies der Fall sein, droht Belkahia eine mehrwöchige Pause.
Für Belkahia wurde Niklas Lang eingewechselt, der seine Aufgabe in der Folge stark erledigte und auch im Falle eines Ausfalls von Belkahia erster Kandidat für die Startelf sein dürfte.