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Die aktuellen Junglöwen im Kader des TSV 1860 München (Teil 2)

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die Bayerische Junglöwen

Heute Vormittag haben wir euch in Teil 1 unsere Junglöwen im Tor und der Abwehr vorgestellt. Nun folgen das Mittelfeld und der Sturm in Teil 2 unserer Übersicht.

Das Mittelfeld

Marco Mannhardt

Bereits in der Pressekonferenz zum 20.Spieltag erkundigte sich sechzger.de nach der schweren Verletzung von Quirin Moll bei Michael Köllner, ob man nun das Profidebüt des 18-Jährigen in baldiger Zukunft erwarten könne. Nur sechs Spieltage später passierte dann genau das, was Ende Januar auf einem Podcast von zwei selbsternannten Löwen-Experten noch belächelt worden war: Marco Mannhardt durfte seine ersten Minuten Drittligaluft schnuppern und strahlte sichtlich bei der Einwechslung.

Richard Neudecker

Richard Neudecker kam im Sommer 2020 zum TSV 1860 München zurück. Nachdem der Altöttinger vom TSV Buchbach in die U15 der Löwen wechselte und fortan die Jugendmannschaften durchlief, zog es ihn 2016 zum FC St.Pauli nach Hamburg. Einem einjährigen Aufenthalt in Holland, wo er in der 1.Liga beim VVV Venlo (quasi dem VVVV) spielte, folgte mithilfe von Sponsorengeldern die Rückkehr zu Sechzig.

Dennis Dressel

Neben Tom Kretzschmar ist auch Dennis Dressel ein Urgestein bei den Löwen. Bereits seit der U10 spielt der 22-Jährige an der Grünwalder Straße. Zur Saison 2018/19 folgte die Berufung in den Profikader. In der aktuellen Spielzeit erzielte unsere Nummer 14 bereits sechs Treffer, alleine vier davon beim 6:1 gegen den Halleschen FC. Außerdem konnte der Mittelfeldspieler drei Torvorlagen geben.

Ahanna Agbowo

Ahanna Agbowo kickte bereits vor seinem Wechsel zum TSV 1860 im Jahre 2012 in Giesing, genauer gesagt beim TSV Turnerbund. Der letztjährige Kapitän der U19 begann in der U12 und wurde im Sommer gemeinsam mit György Székely und Matthew Durrans in den Profikader berufen. In dieser Saison stand er allerdings noch nicht im Kader. Der zentrale Mittelfeldspieler hat allerdings auch starke Konkurrenz auf seiner Position.

Die Junglöwen im Angriff

Fabian Greilinger

Der in Eggenfelden geborene Fabian Greilinger wechselte 2015 von Wacker Burghausen zum TSV 1860. Zur Spielzeit 2019/20 erfolgte für ihn die Berufung in den Profikader. Direkt am 1.Spieltag durfte er gegen Münster sein Debüt feiern, am Spieltag darauf stand Greilinger gegen Braunschweig das erste Mal in der Startaufstellung.

Milos Cocic

Nur zwei Tage nach Maxim Gresler erblickte Milos Cocic das Licht der Welt und ist somit das Küken der Mannschaft. Der Serbe ist seit der U14 bei Sechzig München und stieg letzte Saison mit der B-Jugend in die Bundesliga auf. Seit dem vergangenen Sommer gehört er der 1.Mannschaft an, stand bisher allerdings noch nicht im Kader.

Lorenz Knöferl

Der dritte im Bunde der unter 18-Jährigen ist Lorenz Knöferl. Er spielt seit der U12 beim TSV 1860 und wurde diese Saison Teil der 1.Mannschaft. Er debütierte am 12.12.2020 gegen Waldhof Mannheim. Nur Lars Bender (8 Tage) und Maxim Gresler (2 Tage) waren bei ihrem ersten Spiel im Profibereich von Sechzig München noch jünger. Er konnte bei seinem dritten Einsatz direkt das wichtige 2:2 gegen Wehen Wiesbaden erzielen.

Johann Ngounou Djayo

Johann Ngounou Djayo feierte vergangenen Samstag seinen 20.Geburtstag. Er ist seit 2014 im Verein und wurde in dieser Saison sechs Mal eingewechselt. Gegen den SC Verl stand er das erste Mal in der Startaufstellung. Ein Highlight markieren sicher auch seine beiden Einsätze für die deutsche U18 im Dezember 2018.

Matthew Durrans

Matthew Durrans wurde in Vancoucer geboren und kam 2013 zum TSV 1860 München (U16). Nach drei Jahren in Giesing schloß er sich dem FC Deisenhofen an. Nach einer weiteren Station beim VfR Garching kehrte Durrans Anfang 2019 zurück zu den Löwen. Er gab, wie auch Knöferl, sein Debüt in der Partie gegen Mannheim. Das war sein bisher einziger Einsatz für die 1.Mannschaft.

Unser Fazit

Dass das NLZ des TSV 1860 München, mittlerweile “die Bayerische Junglöwen” genannt, eine Talentschmiede ist, ist seit längerem bekannt. Viele ehemalige Löwenspieler tummeln sich in den ersten Ligen Europas und haben den Sprung zum Profi geschafft. Aufgrund der finanziellen Lage bleibt Sechzig München nichts anderes über, als verstärkt auf die eigene Jugend zu setzen. Durch die hervorragende Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum kann die Mannschaft optimal mit Spielern aus der eigenen Jugend ergänzt werden. Wobei man angesichts dieser Zahlen nicht gerade von “ergänzt” sprechen kann. 18 (!) Spieler des aktuell 28-Mann starken Kaders wurden mindestens in der A-Jugend beim TSV 1860 München ausgebildet. Das ergibt eine Quote von 64% Junglöwen bei den Profis.

Der TSV 1860 München ist zurecht stolz auf seine eigene Jugend. Wir Löwenfans dürfen es ebenso sein. Auf viele weitere die Bayerische Junglöwen, die es vom NLZ an der Grünwalder Straße 114 in die große Welt des Fußballsports schaffen werden.

Die aktuellen Junglöwen im Kader des TSV 1860 München (Teil 1)

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die Bayerische Junglöwen

Mit Marco Mannhardt und Niklas Lang durften am Freitag gegen Unterhaching zwei weitere Jugendspieler das erste Mal Drittliga-Luft schnuppern. Beide sind eigentlich noch in der A-Jugend spielberechtigt. Doch wieviele Spieler im aktuellen Kader sind eigentlich bereits seit der Jugend beim TSV 1860 München und können somit als Junglöwen bezeichnet werden? Eine Übersicht.

Definition: was ist ein Junglöwe?

Ein Junglöwe ist ein Spieler, der mindestens in der A-Jugend beim TSV 1860 München ausgebildet wurde. Die Mannschaften beginnen allerdings bereits in der F-Jugend (7 – 8 Jahre) und so ist auch ein früherer Einstieg durchaus denkbar.

Wir beginnen unsere Liste von den Torhütern ausgehend. Vorab eine Schätzfrage: was glaubt ihr, wieviele Spieler im 28-Mann-Kader sind ein Junglöwe?

Junglöwen im Tor

Marco Hiller

Die aktuelle Nummer 1 im Tor der Löwen ist seit 2008 im Verein und wurde in der Saison 2017/18 in den Profikader berufen. Seit der U12 schnürt Marco die Fußballschuhe beim TSV 1860 München und ist aus der Startelf aktuell nicht wegzudenken.

Tom Kretzschmar

Sehr zum Leidwesen unserer Nummer 2 beziehungsweise 40, wenn man einen Blick auf sein Trikot wirft. Bereits zwei Mal hatte Tom dieses bereits angezogen und sich bereit gemacht, doch weder nach dem Tritt von Joshua Zirkzee noch nach der Bekanntschaft mit einem Zwickauer durfte Kretzschmar sein Debüt in der 3.Liga feiern. Tom ist dabei ein absolutes Urgestein beim TSV 1860: seit 2008 und somit ab der U8 streift er das weiß-blaue Trikot über. Vor kurzem wurde zudem seine Vertragsverlängerung bekannt gegeben.

György Székely

Auch der dritte Torwart im Bunde ist ein Junglöwe. Der 25-jährige György wurde in Budapest geboren und war Juniorennationalspieler Ungarns. Seit dieser Saison gehört er dem Profikader an und fand in der B-Jugend den Weg in das NLZ der Löwen.

Die Defensive: gespickt mit Junglöwen

Niklas Lang

Der 18-jährige konnte am vergangenen Freitag gegen die Spielvereinigung aus der Vorstadt und damit ausgerechnet gegen den Ex-Verein sein gelungenes Debüt in der 3.Liga feiern. Niklas begann in Unterhaching mit dem Fußball spielen und wechselte 2014 in das NLZ der Löwen.
Ein paar Zahlen zu seinem ersten Profieinsatz: Niklas hatte 48% erfolgreiche Aktionen und gewann 50% seiner Kopfballduelle. Er konnte 11 Mal den Ball erobern und erzielte eine Passgenauigkeit von 68%. Nicht in der Statistik enthalten sind die zahlreichen Fouls, die Niklas Lang einstecken musste. Er steckte diese aber gut weg und ließ sich davon nicht beeindrucken.

Philipp Steinhart

Philipp Steinhart ist seit der U13 beim TSV 1860 München. Von 2014 bis 2017 verbrachte unsere Nummer 36 zwei Jahre eine Straße weiter und ein Jahr im Norden bei den Sportfreunden aus Lotte. Steinhart tritt bei Sechzig München nahezu alle Elfmeter und ist ein sehr sicherer Schütze. Sein Fehlschuss gegen Saarbrücken am 25.Spieltag war der erste verschossene Elfmeter seiner Profikarriere.

Junglöwen Steinhart und Willsch
Philipp Steinhart und Marius Willsch

Leon Klassen

Spät aber dennoch – das ist das Motto bei Leon Klassen. Erst in der A-Jugend wechselte der in Bad Neuenahr-Ahrweiler geborene Verteidiger von der Jugend des 1.FC Köln zum TSV 1860 München. Leon ist Russe und kam in der U17, U18 und U19 Russlands insgesamt sieben Mal zum Einsatz. In der laufenden Saison 2020/21 stand er einmal in der Startaufstellung und wurde sechs Mal von Michael Köllner eingewechselt.

Maxim Gresler

Der in Berlin geborere Maxim Gresler ist fast der Jüngste im Profikader des TSV 1860 München. 2016 wechselte er von der JFG Wolfratshausen zu Sechzig München und spielt seit der U14 in München-Giesing. Am 18.Spieltag wurde er in der Nachspielzeit beim Sieg gegen Bayern II eingewechselt und durfte sich neben dem Sieg über sein Profidebüt freuen.

Marius Willsch

Marius Willsch kam im Sommer 2008 das erste Mal zu den Löwen und spielte fortan in der U17. 2012 wechselte er zur SpVgg Unterhaching. Nach weiteren Stationen in Saarbrücken und Schweinfurt kehrte er 2018 nach dem Auftstieg in die 3.Liga an die Grünwalder Straße zurück. Der 29-Jährige ist in der aktuellen Saison ein absoluter Dauerbrenner und hat über 1.860 Einsatzminuten auf dem Buckel.

Daniel Wein

Daniel Wein spielte bis zu seinem 11.Lebensjahr beim TSV 1860 München. Die restliche fußballerische Ausbildung genoss er (wenn man das denn kann…) in einer Seitenstraße. Von Bayern II ging es in der 3.Liga zum SV Wehen Wiesbaden. Zur Regionalligasaison 2017/18 kehrte Wein, Spitzname “Vino”, zurück an die Grünwalder Straße. Nach seiner Verletzung beim Aufwärmen fällt er vermutlich erst einmal aus. Heute steht ein Untersuchungstermin an,  der Licht ins Dunkel bringen soll.

 

Am Nachmittag folgen in Teil 2 unserer Übersicht das Mittelfeld und der Sturm.

Sechzig um Sieben: Junglöwen, TAKTIKTAFEL und News aus der 3.Liga

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Guten Morgen! Wir starten mal wieder in eine neue Woche mit unseren Löwen, an deren Ende das Auswärtsspiel beim MSV Duisburg ansteht. Unser nächster Gegner konnte gestern in der 3.Liga mal wieder drei Punkte einfahren, steckt aber weiterhin mitten im Abstiegskampf. Leicht wird es also mit Sicherheit nicht. Was euch am heutigen Montag bei sechzger.de erwartet, erfahrt ihr jetzt in Sechzig um Sieben!

Die Junglöwen beim TSV 1860 München

Nach zwei weiteren 3.Liga-Debütanten am Freitag gegen Unterhaching haben wir die freie Zeit am Wochenende genutzt und eine Übersicht über alle Junglöwen im aktuellen Kader des TSV 1860 erstellt. Es sind tatsächlich so viele, dass wir das Ganze in zwei Abschnitte unterteilt haben. Heute Vormittag Tor und Abwehr, am Nachmittag folgen Mittelfeld und Sturm. In einem Mannschaftsteil können übrigens ausnahmslos alle Spieler als Junglöwe bezeichnet werden.

Die TAKTIKTAFEL…

…verschiebt sich auf den morgigen Dienstag. Offensichtlich war das Spiel am Freitag aus statistischer Sicht so interessant, dass uns die Daten erst später als gewöhnlich zur Verfügung stehen. Ich persönlich empfand es am Fernseher eher andersherum, aber unser Taktikfuchs Bernd Winninger wird mich und euch sicher aufklären. 🙂 Bereits bei unserer internen Diskussionsrunde musste ich ihm nach seiner Sprachnachricht irgendwie doch recht geben – wie so oft…

Training

Ohne TAKTIKTAFEL gibt´s auch kein Training. Bevor nicht eine weitere Meinung eingeholt wurde, kann man schließlich auch nicht an den Problemen arbeiten. Daher geht es erst am morgigen Dienstag mit der Vorbereitung auf die Partie in Duisburg los. 😉

Löwe des Spiels

Unser Hauptsponsor die Bayerische ist wieder auf der Suche nach dem eurer Meinung nach besten Spieler vom Freitagabend. Es winkt erneut ein Heimtrikot sowie dieses Mal zusätzlich ein signierter Vereinswimpel. Die Teilnahme ist noch bis 12:00 Uhr möglich, im Anschluss werden sowohl Löwe des Spiels als auch der Gewinner bekannt gegeben.

News aus der 3.Liga

Hansa Rostock plant bereits die Rückkehr der Fans, in Krefeld hat man dagegen mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.
Nachdem die Lage beim KFC Uerdingen bereits geklärt schien, wird das in neuen Berichten wieder dementiert. Bereits gestern Abend berichteten wir, dass die gefundenen Investoren womöglich wieder abspringen wollen. Da ab heute die Kosten der 1.Mannschaft nicht mehr mit staatlichen Insolvenzgeldern gedeckt werden können, bahnt sich für den Rest der laufenden Saison eine spektakuläre Lösung an. Ex-Präsident Ponomarev könnte noch einmal kurzfristig einspringen. Das zumindest berichet der kicker. Wir sind gespannt, ob es denn so kommen wird und unser Spiel am 30.Spieltag noch stattfinden wird. Heute Abend wissen wir wohl alle mehr.
Auch sportlich läuft es alles andere als rund: nach der gestrigen Niederlage steht man aktuell auf einem Abstiegsplatz.

Bis dahin wünschen wir euch einen guten Start in die Woche!

Sechzig @18:60: Der heutige Sonntag aus Löwensicht

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Sechzig @18:60 Uhr: Der heutige Sonntag aus Löwensicht

Guten Abend liebe Löwenfans, was hat der heutige Sonntag aus Löwensicht gebracht?

Zuerst einmal die Erkenntnis, dass die Mannschaften die mit den Löwen um die Spitzenplätze kämpfen gefühlt oftmals mehr als kurz vor knapp ins Tor treffen.

Türkgücü sichert sich immerhin Punkt in der Nachspielzeit

So auch der SV Türkgücü München, der daheim gegen den FSV Zwickau in der 88. Minute mit 0:1 in Rückstand geriet. In der Nachspielzeit war es dann einmal mehr Sararer, der ein Tor für Türkgücü erzielte. So teilten beide Mannschaften die Punkte. Dass man gegen Zwickau daheim auch mal mit 0:1 verlieren kann wenn es blöd läuft, haben wir ja erst vor ein paar Wochen selber gesehen

KFC Uerdingen verliert gegen Duisburg – Investoren vor dem Absprung?

Im zweiten Spiel des Tages verlor der KFC Uerdingen gegen den MSV Duisburg mit 1:2. Für die Löwen eher uninteressant. Interessanter ist da schon, dass die erst eingestiegenen Investoren offenbar anscheinend schon wieder vor dem Absprung sind. Das berichtet zumindest liga3-news.de

Was tat sich beim TSV 1860?

Kommen wir zum TSV 1860. Dort haben wir gestern Abend bereits berichtet, dass Michael Köllner die Fahnen der Fanclubs in der Kurve gut gefallen haben. Weniger gut gefallen hat das der aktiven Szene, die sich mit einer Stellungnahme via Transparent zu Wort gemeldet hat.
Auf Instagram haben wir euch gefragt, ob euch die Aktion mit den Fahnen in der Westkurve gefallen hat. Nicht repräsentativ natürlich sondern nur ein Indiz. Von den abgegebenen Stimmen fanden es 68% also rund 2/3 gut, der Rest (=1/3) fanden es weniger gut.
Meine eigene Fahne und auch die unserer Gruppe würde ich persönlich wenn ich nicht im Stadion bin/wir sind übrigens nicht aufhängen, ich finde es aber auch absolut ok wenn Löwen-Fans auf diese Weise ihre Unterstützung für die Mannschaft ausdrücken.
Leben und leben lassen…

Hansa Rostock plant die Rückkehr von (wenigen tausend) Fans ins Stadion

Mit Hilfe einer neuen App und Schnelltests möchte der FC Hansa Rostock zumindest 2000 Fans die Rückkehr ins Stadion möglich machen. Die anderen Vereine und auch die Regierung wird hier ganz genau hinschauen ob das möglich ist und wie es funktioniert. In meinen Augen zumindest ein Schritt in die richtige Richtung, denn auf dauerhafte niedrige Infektionszahlen werden wir wohl noch ein paar (viele) Monate warten „dürfen“.

Bar „Herzogs“ schließt ihre Pforten

Solche Ideen kommen für das „Herzogs“ leider zu spät. Die bekannte Bar in Giesing schließt ihre Pforten, auch über Corona hinaus. Wie es an dieser Stelle weitergeht ist uns nicht bekannt.

Was schönes zum Schluss – Groundhopping in Thailand

Zum Schluss schweifen wir noch etwas in die Ferne, nach T-Hailand. Wir haben einen Groundhopping-Bericht inkl. Video. In dem Video findet ihr neben einer halsbrecherischen Mofa-Fahrt durch Bangkok auch jede Menge Pyro im Stadion dort. Wer da wohl dran Schuld war?

Groundhopping Thailand , Thailand ประเทศไทย  – Indonesien 2:0,

Groundhopping Thailand , Thailand ประเทศไทย  – Indonesien 2:0,

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Thailand ประเทศไทย  – Indonesien 2:0
Rajamangala Stadium Bangkok, 17.12.16

Ich habe nun schon ein paar Europa- und Weltmeisterschaften gesehen, aber bislang hat mich noch niemand auf DAS Turnierhighlight im Fußballkalender hingewiesen. Alle 2 Jahre im Winter finden die Südostasienmeisterschaften statt. Ideal für etwas Groundhopping in Thailand.

Da sich die Teams aus Indochina üblicherweise nicht für große Turniere qualifizieren, spielen sie regelmäßig ihre eigenen Turniere aus. Und für manche der Teilnehmer ist das dann das Größte der Welt.

Finalspiel in Bangkok – Thailand vs Indonesien kurz nach dem Tod des Königs

2016 hatte ich das Vergnügen, gerade zum Finalspiel in Bangkok zu sein. Thailand hatte sich für das Endspiel qualifiziert, und da dieses in Hin- und Rückspiel stattfinden sollte, wurde das entscheidende Spiel im Nationalstadion der Königsstadt ausgetragen. Das Hinspiel hatte Indonesien bereits 2:1 für sich entschieden, und so sollte es ein spannender Abend werden. Spannend auch insoweit, weil der Tod des geliebten Königs Bhumpibol erst 6 Wochen her war. Im Land galt noch Staatstrauer, Touristen wurden angehalten – ebenso wie alle Einheimischen – schwarz zu tragen. Großveranstaltungen wie Fußballspiele waren eigentlich verboten.

Am bekannten Königspalast herrschte Hochbetrieb, da sich jeder Thai noch von seinem König verabschieden wollte, der dort aufgebahrt war. Eine Absage des Finalspiels dieses Turniers kam aber nicht in Betracht, da Thailand ansonsten für längere Zeit von internationalen Spielen suspendiert werden sollte. Es ist also angerichtet!

Ein Ticket für das Spiel konnte ich mir über einen Hopper aus Halle schon über die üblichen Facebook-Kanäle organisieren. Umgerechnet 12 Euro für die Haupttribüne war fair investiertes Geld.

Moped-Fahrt “Bangkok-Style” im Video

Da das Stadion nicht direkt über eine U-Bahn-Station verfügt, musste man die letzten Kilometer als Sozios auf einer halsbrecherischen Fahrt auf einem Moped zurücklegen. Dann kommte man dem schon großen Treiben am Stadion zusehen.

Direkt gegenüber vom Haupteingang hatten schon findige Geschäftemacher Plastikstühle rausgestellt und Bier verkauft. Da dort schon ein paar Europäer, zusammen mit schwer tätowierten Thais saßen, habe ich mich einfach mal dazugesellt. Es stellte sich raus, dass die Gruppe gemeinsam aus Pattaya (dem Sündenpfuhl Thailands) angereist war, da sie zur selben Hooligangruppe gehörten. Angeblich boxen sich ausgewanderte Europäer in Pattaya beim Fußball gerne aus Langeweile mit anderen Gruppen. Ob die Geschichte stimmt oder nicht, war mir egal. Die Jungs waren lustig und sie hatten Rum für mich!

Für umgerechnet 12,- Euro auf der Haupttribüne & massig Pyro

Pünktlich zum Anpfiff suchte ich meinen Platz auf der Haupttribüne, wobei ich mich bei meiner Klamottenwahl natürlich am dezenten, schwarzen 1860-T-Shirt orientierte. Allerdings war ich der Einzige, den die Farbvorgaben der Regierung interessierten, denn alle anderen trugen das Nationaltrikot in Blau. Und von großer Staatstrauer war im Stadion auch nichts mehr zu spüren. Der Mob ging richtig ab! Das Absingen der Nationalhymne von den 50.000 Zuschauern war atemberaubend. Und zu Spielbeginn warteten die Fans mit nicht weniger als 4 Choreos auf!

Jede Tribüne schien die andere Tribüne überbieten zu wollen. Die Leute von „Thailand Hardcore“ und „Ultras Thailand“ legten sich richtig ins Zeug, wobei auch der 90minütige Einsatz von Pyrotechnik nicht fehlen sollte.

Thailand legte los wie die Feuerwehr, gewann nahezu jeden Zweikampf, und war deutlich gewillt, den Cup diesmal im eigenen Land zu behalten. Kurz vor der Halbzeit gab es dann auch das 1:0, was die Gesamtstatistik auf Unentschieden stellte (Auswärtstorregel zählte nicht, wurde mir erzählt). Als kurz nach der Pause dann Thailand das 2:0 erzielte brachen alle Dämme. Wo die nur die ganzen Bengalen her hatten? Dennoch machte Indonesien, unterstützt von etwa 2.500 mitgereisten lautstarken Fans, auch ordentlich Dampf und kam noch ein paarmal gefährlich vors Tor. Der Pokal blieb allerdings in Thailand.

Zusammen mit den Hools aus Pattaya gab es im Anschluss dann noch ein paar Biere, bevor ich den wohlverdienten, ausgeruhten Asienurlaub mit meiner Familie antreten konnte.

Ein paar Wochen später habe ich das Turnier nachrecherchiert. Die Endrunde, welche größtenteils in Laos ausgetragen wurde, erreichte in den Vorrundenspielen nicht den erhofften Zuspruch.

Änderung bei den Spielen – ideal für Groundhopping in Thailand bzw. Asien

Als Folge wurde eine Veränderung der Gruppenphase diskutiert: Ab 2018 sollen die 10 Südostasiaten in zwei Fünfergruppen gegeneinander spielen, wobei jeder zweimal daheim und zweimal auswärts spielt. 3 Wochen lang Fußball in ganz Südostasien, während sich bei uns daheim die Leute auf dem Christkindlmarkt die Füße erfrieren? Weite Strände und realpreisige Flugangebote innerhalb Südostasiens dank AirChina kommen mir in den Sinn: Südostasienspiele 2018, ich glaub, da fahre ich hin!

Und tatsächlich war ich dann auch da, aber das ist eine andere Geschichte, und folgt ein andermal. Denn erstmal mache ich ja jetzt Urlaub in Nordvietnam, in den Reisfeldern von SaPa und der Bucht von HaLong und feier den Heiligabend in der Kathedrale von Hanoi. Und gerade am Tag, bevor ich mit meiner Familie eigentlich weiter in den Süden an den Strand fliegen wollte, klingelt mein Telefon. Das Telefonat sollte meine Urlaubspläne kurzfristig ändern, aber davon handelt der nächste Bericht.

Stefan M. berichtet von seinen Reisen zu Fußballspielen in aller Welt. Die Vorstellung von ihm und einige ausgewählte Fußballreisen findet ihr hier.

Bistro Bar Herzogs schließt die Pforten für immer

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Bistro Bar Herzogs

Fast schon eine Institution war die Bistro Bar Herzogs in der Herzogstandstraße in Giesing. Aufgrund der Corona-Pandemie musste Wirt Fotis nun seine Leidenschaft aufgeben. Die Boazn wird nicht wieder öffnen.

Bistro Bar Herzogs schließt endgültig

Die Boazn war vor, während und nach den Spielen ein beliebter Treffpunkt für Löwenfans. Auch ohne Spiele des TSV 1860 München war im Herzogs immer etwas los. Fanclubs (u.a. die Blue Lions Forstenried) hatten dort ihren Stammtisch, die Stammkundschaft kam auf die ein oder andere Feierabendhoibe vorbei. Bereits vor Corona hatte Wirt Fotis immer wieder zu kämpfen, doch er tat es wie ein Löwe und meisterte jede Hürde. Die jetzige ist allerdings auch für ihn zu groß und zwingt ihn zum Aufgeben. Auf Facebook sagt er:

Mir tut es auch sehr leid, leider hab ich es nicht mehr geschafft, wir sehen uns trotzdem, werde die tollen Abende nicht vergessen.

Das werden wir ebenfalls nicht, lieber Fotis! Wir wünschen dir alles Gute und vielleicht entspricht das “für immer” in unserer Überschrift ja gar nicht der Wahrheit und wir sehen dich irgendwann wieder hinter einem Tresen in Giesing. 🙂

Jetzt erst recht: Lokalsupport Giesing

Um zu verhindern, dass andere Wirten und Boazn in Giesing ein ähnliches Schicksal ereilt, können Löwenfans (und natürlich auch alle anderen) den Unternehmen mit einem Trinkgeld unter die Arme greifen. Auf der Internetseite Lokalsupport Giesing sind sämtliche Teilnehmer aufgelistet. Man kann entweder selbst auswählen, wen man unterstützen möchte oder kann auf eine angegebene Kontoverbindung überweisen. Sechzig im Sechzger erinnert immer wieder auf Facebook an die laufende Aktion, hier beispielsweise mit dem Bacchus Stüberl bei Andy.

 

Es liegt auch an uns, dass wir Giesing nach der Corona-Pandemie so vorfinden, wie wir es gewohnt sind. Lasst uns zusammenhalten und Giesing unterstützen! Bereits im Dezember konnten wir sehen, dass die Spendenbereitschaft bei den Löwen durchaus hoch ist.

Bildquelle: Facebook-Seite Bistro Bar Herzogs

Hansa Rostock plant Rückkehr von Fans mit Schnelltests und App “Luca”

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TSV 1860 Hansa Rostock

FC Hansa Rostock plant die Rückkehr von Fans mit Schnelltests und App “Luca”

Der FC Hansa Rostock plant die Rückkehr zumindest eines Teils seiner Fans ins Ostseestadion. Dies ist Teil eines Lockerungskonzepts u.a. mit Schnelltests und Einsatz der App Luca. Auf das Konzept haben sich Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen und Vertreter der Schweriner Landesregierung verständigt.

Corona-App “Luca”

Möglich machen soll die geplanten Öffnungen in Handel, Kultur und Sport die Corona-App “Luca”. Luca unterscheidet sich von der Corona-Warn-App der Bundesregierung vor allem dadurch, dass die App aktiv benutzt werden muss. Es genügt nicht die App nur auf dem Smartphone installiert zu haben, sondern man muss sich bei der besuchten Veranstaltung aktiv einchecken. Eine genaue Vorstellung der App erfolgt hier.

Aktuell 7-Tage-Inzidenz von 27 in Rostock

In der Hansestadt Rostock ist die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 27. Im Umland von Rostock ist sie allerdings rund dreimal so hoch. Dennoch oder gerade deswegen planen die Verantwortlichen mit einer Schnelltest-Strategie. Das bedeutet jedoch noch lange keine Rückkehr zur Normalität. Beim Handball plant man aktuell mit 500 Zuschauern, beim Fußball im Ostseestadion mit 2000 Zuschauern.

Konzept auch für München und den TSV 1860

Auch beim TSV 1860 wird man das ganze genau beobachten. Die Verantwortlichen bei den Löwen waren im letzten Jahr unermüdlich dabei, Konzepte zu schmieden die eine Rückkehr ins Sechzgerstadion möglich machen sollen. Die Sehnsucht der Löwen-Fans nach einer Rückkehr ist ungebrochen groß.

Eine Rückkehr via Schnelltests hatte sechzger.de das erste mal am 04. Februar ins Gespräch gebracht.

Münchner Löwen mit Stellungnahme zum “S-Bahn Derby”

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Münchner Löwen

Nach dem 3:1-Sieg gegen Unterhaching nahmen die Münchner Löwen kurz und prägnant Stellungnahme zu Themen, die im Zusammenhang mit dem mittlerweile sogenannten “S-Bahn-Derbys” auftraten.

S-Bahn Derby?

Zunächst einmal wird der Begriff an sich kritisiert. Dabei handelt es sich um einen neuen Begriff für das Duell zwischen dem TSV 1860 München und Unterhaching. Der Begriff Derby wird schon lange nicht mehr in seiner ursprünglichen Form angewendet. Heutzutage gibt es beispielsweise das Nord-Süd-Derby oder das Fränkisch-Bayerische Derby. Für viele Fans gibt es bei Sechzig München allerdings nur ein wahres Derby. Daher kritisieren die Münchner Löwen, dass der Verein den durch Medien erfundenen Begriff ebenfalls verwendet.

Westkurve voll?

In der Kritik steht auch die Fahnenaktion beim Spiel am Freitag. Der Verein hatte Fanclubs angeboten, ihre Zaunfahne beim Spiel gegen Unterhaching in der Westkurve aufzuhängen. Wir hatten bereits vor einigen Tagen die verschiedenen Standpunkte und Meinungen zu dieser Aktion beleuchtet.

Münchner Löwen: Geistertickets?

Virtuell ausverkauft melden – das war das Ziel des TSV 1860 München für das Spiel gegen die Vorstädter. Dafür machte man ordentlich Werbung. Es gab sogar eine extra für diese Aktion eingerichtete Hotline, bei der zeitweise auch Spieler die Anrufe entgegen nahmen. Ein Ticket à 6 Euro liefert neben einem einmaligen Motiv für Sammler auch immer Rabatte bei diversen Partnern der Löwen oder lokalen Unternehmen, die durch diese Aktion unterstützt werden sollen.
Die Geisterticket-Aktion läuft bereits seit April 2020. Bei der Veröffentlichung der Aktion waren übrigens auch die Münchner Löwen auf der Collage vertreten.

Thomas Müller?

Diesen Namen auf einem Banner der Münchner Löwen, dafür muss schon etwas vorgefallen sein. Hintergrund dieser Geschichte ist ein Instagram-Post des offiziellen Kanals des Vereins. Eine bisher unbekannte Person hat ein Geisterticket für das Spiel gegen Unterhaching erworben und dabei den Spieler des FC Bayern als Namen angegeben. Dieses Ticket wurde als Foto hochgeladen und genutzt, um die Aktion weiter zu bewerben.

Abschlussfazit der Münchner Löwen: Habt ihr den Knall nicht gehört?

Damit spielen die Ultras des TSV 1860 München auf eine Aktion zur 60.Minute am Freitagabend an. Zahlreiche Böller waren sowohl in Giesing als auch in der Übertragung der Partie zu vernehmen. Während bisher nur spekuliert werden konnte, bekennen sich die Münchner Löwen damit zu dieser Aktion.

Bildquelle: Münchner Löwen

1860-Trainer Köllner: Die Fahnen in der Kurve haben uns gut getan

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1860-Coach Michael Köllner: Die Fahnen in der Kurve haben uns gut getan

Beim sogenannten S-Bahn Derby TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching war die Westkurve mit zahlreichen Zaunfahnen von Fans & Fanclubs des TSV 1860 geschmückt. Trainer Michael Köllner haben die Fahnen sehr gut gefallen.

Nicht nur Befürworter der Aktion

Die Aktion hatte im Vorfeld für einige Diskussionen gesorgt, nicht alle Fans wollten sich daran beteiligen. Dennoch hingen zahlreiche – vor allem Fan-Club- – Fahnen der Löwen-Fans dann beim Heimspiel in der Westkurve.

Michael Köllner kam in der Pressekonferenz nach dem Spiel von sich aus auf die Aktion zu sprechen.
„Besonders gut gefallen hat mir heute, dass in der Kurve die ganzen Zaunbanner unserer Fans und Fanclubs aufgemacht waren. Das gibt einem trotzdem ein bißchen das Gefühl, dass da ein Fußballspiel stattfindet. Das hat uns wirklich gutgetan, das war immer toll in die Kurve zu schauen und die Banner unserer Fans und Fanclubs zu sehen. Jetzt freuen wir uns, dass wir heute drei Punkte geholt haben, das war ein wichtiger Sieg für uns.“
Auch die Geisterticket-Aktion bzw. die Käufe der Löwenfans lobte Köllner noch einmal ausdrücklich.
„Damit wir heute unsere Fans glücklich machen konnten, die ja im Vorfeld schon mit dem ausverkauften Stadion mit den virtuellen Tickets eine große Vorleistung an uns rübergespielt haben. Den Pass haben wir glaub ich gut aufgenommen und konnten den Fans mit einem Derbysieg den Pass wieder zurückspielen.”

Richy Neudecker sah das ähnlich wie der 1860-Trainer

Ähnlich äußerte sich Richy Neudecker gegenüber Stefan Schneider im Hacker-Pschorr-Fantalk.

Von 1860-Stadionsprecher Stefan Schneider angesprochen auf die Aktion mit dem 12. Mann-Ticket sagte Neudecker. „Das ist schon extrem geil, unsere Fans sind sensationell. Vielen Dank dafür, das ist schon was ganz besonderes bei Sechzig.“
Die Löwen-Fans hatten nicht nur ihre Zaunfahnen im Sechzgerstadion aufhängen lassen, sondern auch mit dem Verkauf von virtuellen Tickets zum Stückpreis von 6,- Euro das Stadion „virtuell ausverkauft“. Zahlreiche Löwenfans wie z.B. Fanbetreuer Christian Poschet kauften mehrere Dutzend Tickets um das erste virtuell ausverkaufte Spiel einer Münchner Fußballmannschaft möglich zu machen.
Jetzt steht für die Löwen als nächstes ein Auswärtsspiel beim MSV Duisburg an. Sechzger.de wird wie bei allen anderen Auswärtsspielen in dieser Saison live vor Ort sein und für die daheimgebliebenen Löwen-Fans tickern.

Sechzig @18:60: Die Konkurrenten um den Aufstieg der 3.Liga im Einsatz

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Übersicht über die Meldungen und News des Tages vom TSV 1860 München von sechzger.de

Guten Abend, Löwen! Am letzten Samstag im Februar gab es insgesamt sechs Partien mit durchaus interessanten Paarungen im Kampf um den Aufstieg in der 3.Liga. Außerdem war bei sechzger.de natürlich auch einiges geboten, sodass wir euch bei Sechzig @18:60 einen Überblick vom Tag geben.

3.Liga am Samstag – die Favoriten um den Aufstieg im Einsatz

Abgesehen vom TSV 1860 und Türkgücü München waren heute alle Mannschaften von Platz 1 – 9 im Einsatz. Wichtige Spiele für die Löwen, falls an den restlichen 12 Spieltagen noch etwas in Richtung Aufstieg in der 3.Liga möglich sein sollte.

Hansa Rostock war bei der Viktoria aus Köln zu Gast und konnte (leider) einen 1:2-Auswärtssieg bejubeln. Mit Dynamo Dresden und dem FC Ingolstadt trafen zwei Teams der 3.Liga aufeinander, die im Kampf um den Aufstieg beide ein Wörtchen mitzureden haben. Der Gastgeber entschied diese Partie am Ende sehr deutlich mit 4:0 für sich. Auch beim SC Verl und Saarbrücken ist ein Tabellenplatz unter den ersten Drei noch möglich. Im Verfolgerduell setzte sich der Gast aus dem Saarland mit 1:3 durch.

TSV 1860 München fällt einen Platz zurück

Still und heimlich hat der SV Wehen Wiesbaden den 3.Platz der 3.Liga erobert. Am Ende stand das etwas glückliche 1:0 auf der Anzeigetafel der heimischen Brita-Arena gegen den 1.FC Magdeburg. Für den Gast deutet sich hingegen der Abstieg in die Regionalliga immer mehr an. Der Tabellenletzte Lübeck konnte ebenfalls keine Punkte einfahren. Beim Halleschen FC setzte es eine 1:2-Niederlage.

Das einzige Unentschieden gab es bei der Partie 1.FC Kaiserslautern gegen den SV Meppen. Im Fritz-Walter-Stadion trennten sich beide Mannschaften 2:2-Unentschieden.

Der TSV 1860 München liegt damit aktuell auf Rang 5, kann aber noch von Saarbrücken überholt werden, die ein Spiel weniger absolviert haben. Der Abstand auf Tabellenführer Dresden scheint mit aktuell 10 Punkten uneinholbar. Platz 2 (4 Punkte) und Platz 3 (drei Punkte) hat man hingegen mit Sicherheit noch nicht abgeschrieben. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass Rostock auf Platz 2 und Ingolstadt auf Platz 4 je ein Spiel weniger als Sechzig München haben. Eines ist aber klar: in der 3.Liga ist mit 12 offenen Spieltagen in Sachen Aufstieg noch absolut nichts entschieden!

Giesinger Gedanken

Endlich wieder drei Punkte! Das freut den Löwenfan und somit auch Thomas Enn. Fröhlich und ausgelassen obgleich des Sieges am Freitagabend gab es Samstagmorgen zum Kaffee eine schöne Fußballfloskel-Parade. Der Wurm ist nicht mehr drin, sondern geplatzt…oder so.

Ungeklärte Verletztung bei Daniel Wein

Einen Wermutstropfen gab es trotzdem, da Daniel Wein sich beim Aufwärmen verletzte und gegen die Bobfahrer kurzfristig ausfiel. Anfang kommender Woche soll es eine Diagnose hierzu geben.

Geburtstagskind beim TSV 1860

Heute durfte bei einem Nachwuchsspieler unserer Löwen erneut gefeiert werden. Johann Ngounou Djayo wurde heute 20 Jahre jung. sechzger.de gratulierte am heutigen Vormittag.

Benny Lauth mit überraschender Aussage

Beim zweiten Stammtisch der Fans von Sechzig München im Bayrischen Landtag war Ex-Löwe Benny Lauth als Stargast eingeladen. Dabei überraschte er mit einer Aussage zum Grünwalder Stadion. Übrigens ist dies der einzige Stammtisch seiner Art von einem bayrischen Verein!

Wir wünschen euch einen geruhsamen Samstagabend und freuen uns, wenn ihr auch morgen wieder bei uns vorbeischaut. Auf die Löwen, Prost!