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TSV 1860 e.V.: Dritte punktet nach 0:3, Vierte verliert deutlich

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Tsv 1860 Iii Djk Pasing

Während die 4. Mannschaft des TSV 1860 gegen den BSC Sendling chancenlos war, punktete die Dritte trotz eines 0:3-Rückstandes zur 78. Minute noch gegen den TSV Neuried.

Dritte mit erfolgreicher Aufholjagd

Zur 78. Minute hätte wohl kaum jemand noch einen Pfifferling auf die Löwen gesetzt, lagen sie doch gegen den TSV Neuried zu diesem Zeitpunkt nahezu aussichtslos mit 0:3 zurück. Dann aber startete die Elf von Trainer Beppo Gutsmiedl eine beeindruckende Aufholjagd und bediente sich schlussendlich noch mit einem Punkt.

Timo Ludwig sorgte für die Initialzündung (78.), Nicolas Barth sorgte in der 88. Minute für den Anschlusstreffer und Josef Thomaz netzte in der Nachspielzeit gar noch zum 3:3-Endstand ein. In der Tabelle der Kreisliga belegt der TSV 1860 III aktuell Platz 5, an der Spitze ziehen der FC Kosova und der FC Fürstenried (beide noch ungeschlagen) ihre Kreise.

Ljumani erlegt Löwen im Alleingang

Gegen Semir Ljumani war am Samstagnachmittag kein Kraut gewachsen. Der Stürmer des BSC Sendling trug sich gegen den TSV 1860 IV gleich vier Mal in die Torschützenliste ein und sorgte fast im Alleingang für den 5:2-Auswärtssieg seines Teams. Für die Vierte der Löwen trafen Jannick Baumer (43.) und Lars Lowinski (82.).

Gebrauchter Tag: TSV 1860 U21 unterliegt Nördlingen

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Grancay Lucas TSV 1860 U21

Neben den Profis, die bekanntlich dem SV Waldhof Mannheim unterlagen, mussten auch die Amateure eine Niederlage einstecken. Gegen den TSV 1861 Nördlingen zog die U21 des TSV 1860 überraschend mit 2:3 den Kürzeren.

Chancenwucher bei den Löwen

Die Favoritenrolle war vor der Partie eindeutig verteilt: Als Tabellenführer empfing die Elf von Alper Kayabunar die Schwaben und wollte die Niederlage in Hauzenberg vergessen machen. Zu Beginn sah es auch so, als würde dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden können. In der 14. Minute traf der Nördlinger Max Fuchs nach einem Eckball per Eigentor zum 1:0 für 1860, doch nur vier Minuten später gelang den Gästen der Ausgleich. Auch diesmal fiel der Treffer nach einer Ecke, Jens Schüler vollstreckte zum 1:1 (18.).

Anschließend erspielten sich die Löwen Chance um Chance, ließen aber die letzte Konsequenz vermissen und verpassten es, erneut in Führung zu gehen oder die Partie gar schon vor der Pause zu entscheiden. So ging es mit einem Remis in die Kabinen und nach dem Seitenwechsel zahlte die U21 ordentlich Lehrgeld.

TSV 1860 U21 unterliegt Nördlingen

Wieder ließen die einige Chancen liegen und kassierten erneut nach einer Standardsituation das 1:2 durch Gruber (76.). Wenig später traf Reicherzer gar zum 1:3 (81.), doch Lucas Grancay (siehe Titelbild) brachte Sechzig umgehend zurück in die Partie (82.). Trotz eines wütenden Anrennens in den Schlussminuten wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.

Durch die Niederlage gegen Nördlingen verlor die U21 des TSV 1860 die Tabellenführung vorerst an den TSV Landsberg, kann jedoch bereits am Mittwoch durch einen Sieg im Nachholspiel gegen den TuS Geretsried wieder auf Platz 1 zurückkehren.

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Sechzig verspielt Führung in Mannheim

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Sechzig verspielt Führung in Mannheim

Ein bitterer Samstagnachmittag für Trainer Markus Kauczinski und seine Löwen-Kicker: Der TSV 1860 München musste sich in einem ingesamt spannenden Drittliga-Spiel dem SV Waldhof Mannheim mit 1:3 geschlagen geben. Die Löwen verspielten dabei eine 1:0-Führung. Am Ende waren die Hausherren die effizientere Mannschaft und siegten verdient, da sie die zweite Halbzeit dominierten, während die Sechzger nur in den ersten 20 Minuten dominanten Ballbesitz-Fußball spielten.

Christiansen beginnt für Deniz

Die Löwen begannen vor knapp 16.000 Zuschauern, darunter gut 2.500 Sechzger, dominant und nahmen das Spiel schnell in die Hand. Nach einigen Halbchancen war es im Nachschuss letztlich Christiansen, der die Löwen aus etwa 20 Metern mit einem strammen Abschluss mit 1:0 in Führung schoss. Er war der einzige neue Spieler im Kader und vertrat, wie schon in der Löwenrunde angekündigt, den gesperrten Deniz. Mit zunehmender Spielzeit fanden die Mannheimer immer besser in die Partie und kamen zum verdienten Ausgleich. Wie beim Löwen-Treffer war es ebenfalls ein Fernschuss von Abifade, der zum leistungsgerechten 1:1-Pausenstand führte. Die Gäste hatten im ersten Abschnitt zwei Mal Pech, dass die Pfeife des Schiedsrichters in elfmeterverdächtigen Szenen für den TSV 1860 stumm blieb. Dies darf aber nicht als Ausrede gelten, insgesamt war das für ein vermeintliches Spitzenteam zu wenig.

Entschlossene Waldhöfer drehten das Spiel

Im zweiten Durchgang kamen die Waldhöfer entschlossener aus der Kabine. Nach einem Hin und Her in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts nutzten die Hausherren ihre Möglichkeiten effizient. Okpala war es, der die Waldhöfer aus gut zehn Metern im zweiten Nachschuss in Führung brachte und etwa zehn Minuten später zog erneut Okpala nach einem Luftloch der Gäste zum nächsten Mal flach und trocken ab und sorgte mit dem 3:1 für die Vorentscheidung. Damit war die Partie entschieden, Sechzig mühte sich zwar noch, konnte aber keine nennenswerten Möglichkeiten mehr erzwingen.

Vier Auswechslungen bei den Löwen

Kauczinski versuchte nach dem Zwei-Tore-Rückstand noch einmal alles und wechselte binnen kürzester Zeit vier Mal. Philipp, Maier, Pfeiffer und Hobsch kamen für Niederlechner, Volland, Lippmann und Christiansen aufs Feld. Doch den Löwen gelang es nicht mehr, die Begegnung noch einmal zu drehen. Die Münchner waren zwar bemüht, bissen sich an effizienten und kampfstarken Mannheimern aber die Zähne aus.

Die Effizient macht den Unterschied

Die 16.000 Zuschauer im Carl-Benz-Stadion sorgten in beiden Lagern bis zur letzten Minute für eine Stimmung aus beiden Fan-Lagern, die sich abgesehen von Dortmund und Köln jeder Bundesligist nur wünschen kann. Der TSV 1860 wurde aber vor der gegnerischen Tor nicht mehr wirklich gefährlich. Zu kompliziert war man im Spielaufbau, oft fehlte die Durchschlagskraft und man scheiterte immer wieder mit zu hektischen Abschlüssen an der vielbeinigen Abwehr der Hausherren, die geschickt das Zentrum zumachten. Bei Sechzig war spätestens nach dem 3:1 der Heimischen die Luft raus. In einer weitgehend ausgeglichenen Partie gelang es den Gästen nicht, die gute Anfangsphase zu konservieren, sodass sich die Mannheimer nach 90 Minuten auch verdient durchsetzten, die in der Offensive einfach zielstrebiger und effizienter auftreten. Daran änderten auch die neun Minuten Nachspielzeit nichts mehr.

 

 

 

Liveticker: Waldhof Mannheim – TSV 1860 München (12.Spieltag)

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liveticker waldhof mannheim tsv 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 12.Spieltag im Carl-Benz-Stadion aufeinander.

Nach dem Sieg zum Debüt gegen den Tabellenführer MSV Duisburg möchte Markus Kauczinski mit seinem Team heute direkt nachlegen. Zu Gast sind die Löwen beim SV Waldhof Mannheim, der aktuell Rang 10 belegt und somit knapp vor dem TSV 1860 liegt. In der vergangenen Spielzeit gelang im Carl-Benz-Stadion ein souveräner Auswärtssieg mit bester Stimmung im gut gefüllten Gästeblock. Wie endet die heutige Partie – können die Löwen eine kleine Serie starten und auch in Mannheim als Sieger den Platz verlassen? Ab 14:00 Uhr wird sich zeigen, wer bei dieser Begegnung am längeren Hebel sitzt.

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Schifferl, Voet – Christiansen, Jacobsen – Rittmüller, Volland, Lippmann – Niederlechner, Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Philipp, Reinthaler, Maier, Pfeifer, Wolfram, Faßmann, Hobsch

Tore: 0:1 Christansen (10. Minute), 1:1 Abifade (24. Minute), 2:1 Okpala (60. Minute), 3:1 Okpala (66. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Verlaat, Schröter (beide verletzt), Jakob (Aufbautraining), Deniz (Gelbsperre)

Ausfälle bei Waldhof Mannheim:
Voelcke, Asallari (beide zuletzt verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat hat bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und muss daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Allerdings ist der Kapitän der Löwen derzeit ohnehin verletzt. Darüber hinaus stehen Kevin Volland, David Philipp und Florian Niederlechner bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Waldhof Mannheim – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird im Free-TV übertragen. Der Bayerische sowie der Südwestdeutsche Rundfunk haben sich die Übertragungsrechte gesichert. Außerdem läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Luc Holtz: “Wir sind der Underdog”

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Luc Holtz: "Wir sind der Underdog"

Bei der Spieltags-Pressekonferenz des SV Waldhof Mannheim stellte sich Waldhofs Trainer Luc Holtz den Fragen der Presse. “Vor der Saison war 1860 der Aufstiegskandidat Nummer eins, natürlich sind sie etwas hinter ihren Erwartungen. […] 1860 hat viel Erfahrung in der Mannschaft. […] Wir sind der Underdog, haben aber keine Angst und wollen unserem Publikum einen Sieg schenken”, sagte Holtz am Tag vor dem Spiel.

Drei Ausfälle bei den Hausherren

Drei Spieler werden die Hausherren gegen die Löwen wohl ersetzen müssen. Verteidiger Sascha Voelcke und Stürmer Kushtrim Asallari fallen definitiv aus, hinter Keeper Thijmen Nijhuis steht noch ein großes Fragezeichen. “Wie in jedem Spiel der dritten Liga erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe und mit hoher Intensität”, sagte Holtz weiter. Das Carl-Benz-Stadion in Mannheim dürfte dabei gut gefüllt sein. 13.000 Tickets sind bislang verkauft, gut 2.500 davon gingen an Sechzger-Anhänger. Am Spieltag wird es noch eine Tageskasse geben.

Holtz: “Wir sind der Underdog”

Holtz sieht die Löwen in der Favoritenrolle: “Wir haben schon eine Idee, wie wir das angehen wollen. Ich denke dass man Spieler mit der Qualität von 1860 nicht über 90 Minuten ausschalten kann. Das müssen wir im Verbund lösen”, fordert der Mannheimer Chefanweiser und sagt weiter: “Vor der Saison war 1860 der Aufstiegskandidat, natürlich sind sie etwas hinter ihren Erwartungen. 1860 hat viel Erfahrung in der Mannschaft. Wir sind der Underdog, haben aber keine Angst und wollen unserem Publikum einen Sieg schenken”.

Zu Hause noch unbeständig

Die Konstanz fehlt den Mannheimern in dieser Saison bislang vor allem noch vor eigenem Publikum. So gab es im stetigen Wechsel Siege wie Niederlagen. Zuletzt feierten die Waldhöfer einen Auswärtserfolg in Aue. “Wir sind zu Hause noch unbeständig, haben immer wieder einen Durchhänger gehabt. In Aue hat das über 90 Minuten schon viel besser ausgesehen”, erklärte Holtz.

“1860 hat viel Qualität in der Spitze”

Natürlich hat sich Mannheims Trainer auch intensiv mit dem morgigen Gegner aus Giesing auseinandergesetzt. “1860 hat zuletzt mit Dreierkette gespielt. Wir haben uns natürlich im Trainer-Team überlegt, wie wir am besten dagegen vorgehen. Sie haben mit Haugen, Niederlechner und Volland viel Qualität in der Spitze. Wir versuchen, diese Leute auszuschalten und wollen die Räume für unsere Angriffe finden“, erläuterte Holtz.

Titelbild: Alfio Marino

Gegnervorstellung 25/26: SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

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Choreo im Mannheimer Fanblock

Der erst Schritt zur Trendwende ist geschafft und endlich waren wir einmal die Beender eines Laufs und nicht der Aufbaugegner für strauchelnde Klubs. Markus Kauczinski scheint einen Draht zur Mannschaft und auch das nötige Spielglück mitgebracht zu haben. Hoffentlich hat auch das Screening der neuen Dokumentation über den TSV die Spieler nochmal motiviert alles zu geben, wenn morgen das immer brisante Duell in der Quadratestadt angeht. Die Löwen fahren ins Rhein-Neckar-Gebiet und es warten die Barackler, es wartet der SV Waldhof Mannheim 07 e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Der Blick auf die Tabelle verspricht aktuell ein Duell auf Augenhöhe, nachdem auch die Mannheimer eher durchwachsen in die Saison gestartet sind. Die dortigen Verantwortlichen zogen aber extrem schnell die Reißleine und beurlaubten Trainer Dominik Glawogger nach nur zwei Spieltagen, obwohl man für ihn erst Ablöse an Regensburg bezahlt hatte.  Der neue Mann an der Linie ist der Luxemburger Luc Holtz (56), welcher davor 15 Jahre lang das Nationalteam des Kleinstaats betreut hatte.

Nun steht der Waldhof aktuell auf Platz 10 und einer Bilanz von 5-1-5. Licht und Schatten sind also nah beieinander, was bisher 16 Punkte brachte. Das Torverhältnis ist mit 20:28 leicht positiv. Nach einem Durchhängen Anfang September mit drei Niederlagen in Folge ist man in den letzten Spielen erfolgreicher. Die letzte Partie konnte in Aue mit 2:0 gewonnen werden, davor musste man sich Osnabrück 1:4 geschlagen geben. Sonst gab es einen knappen 3:2 Sieg in Havelse und ein wahnsinnig anmutendes 6:1 zuhause gegen Essen. Es ist also Vorsicht angebracht, denn die Barackler sind in dieser Saison schon für alles gut gewesen und können dich an einem guten Tag auch abschießen.

Kader & Transfers

11 Abgängen und 10 Neuverpflichtungen gab es in Mannheim über den Sommer. Quantitativ gesehen nichts Besonderes, doch im Detail gab es einige interessante Verpflichtungen

Einige Stammspieler haben den Waldhof im Sommer verlassen. Besonders schwer wiegt sicher der Abgang von Kapitän und Vereinsikone Marcel Seegert (31, IV) nach Ulm, der beim dortigen Auswärtsspiel von den Fans mit einem großen Spruchband verabschiedet wurde. Außerdem ging Adrian Fein (26, ZM) nach Regensburg, Martin Kobylanski zu Blau-Weiß Lohne und Andre Becker (28, MS) nach Leihende zurück nach Bielfeld und dann nach Ulm. Spannendere Destinationen gab es für Stammtorhüter Jan-Christoph Bartels (Dunjaska Streda, 1. Liga Slowakei) und Kelvin Arase. Letzterer spielt nun in der zweiten US-Liga bei Phoenix Rising.

Auf der Torhüterposition ersetzte man Bartels mit dem 27-jährigen Thijmen Nijhuis. Der Niederländer kam vom finnischen Topklub HJK Helsinki, war aber zuletzt verletzt. Sonst wurden Spieler aus den Regionalligen verpflichtet, wie z.B. Jascha Brandt (22, LA) von Paderborn II. Als neuer Mittelstürmer kam Masca (25) aus der spanischen dritten Liga von CD Eldense. Ausgebildet wurde der Portugiese in seiner Heimat bei Estoril. Weiters verpflichtete man Adama Diakhaby (29, OM) von ACSM Politehnica Iasi aus dem rumänischen Unterhaus, sowie Diego Michel (27, ZM) vom FC Sochaux aus der französischen Liga 3.

Neuer Kapitän ist ab dieser Saison der bundesligaerfahrene Lukas Klünter (29, RV). Im Mittelfeld räumt Rico Benatelli (33, ZM) mit Routine auf, welche im Sturm durch die alten, aber treffsicheren Herren Felix Lohkemper (30) und Terrence Boyd (34) ins Spiel gebracht wird.

Löwenpower: –

Vereinsgeschichte

Die Anfänge

Gegründet wurde der Verein am 11. April 1907 im Lokal “Zum Tannenbaum” und fand seine erste Heimat and der Altrheinstraße im sogenannten “Schlammloch”. Ein Jahr später nimmt man den Spielbetrieb in der C-Klasse Neckargau auf. Nach dem Aufstieg in die B-Klasse zieht man auf den “Sandacker” um und steigt 1911 in die A-Klasse auf, die zweithöchste Liga. Vor Beginn des 1. Weltkriegs steigt der SVW 1914 noch in die oberste “Liga-Klasse” auf. Kurz danach wird der Spielbetrieb eingestellt und nur im Notformat aufrechterhalten. Während des Krieges beginnt auch die Rivalität mit dem VfR Mannheim.

1920 tritt man gegeneinander im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Odenwaldliga an und siegt unter Mithilfe von drei Toren von Sepp Herberger. in der Folge kann man die Liga wieder halten und spielt in der Süddeutschen Meisterschaft mit. 1925 erfolgt der Umzug auf das heutige Vereinsgelände “bei den Schießständen”. 1930 wird man wieder Meister in der Rheinbezirksliga, was man in den nächsten Jahren wiederholen konnte.

Nach Neuordnung der Ligen wird Waldhof 1934 der Gauliga Baden zugeteilt. Nach dem Gewinn der Gau Meisterschaft unterliegt man Schalke im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Dieser Erfolg wiederholt sich erstmal nicht, auf unteren Ebenen bleibt man jedoch erfolgreich. Überregional scheitert man eigentlich immer an Nürnberg oder Schalke.

Nach den Kriegen

Nach dem Krieg werden die Schwarz-Blauen 1947 Vizemeister der neuen Oberliga Süd. In der Folge kann man die Klasse halten und bringt eine Amateurmannschaft an den Start. 1954 steigt man schließlich, nach 40 Jahren im Oberhaus, in die 2. Spielklasse ab. Vier Jahre später steigt man wieder auf, muss aber 1959 direkt als Letzter wieder ins Unterhaus. Der sofortige Wiederaufstieg gelingt aber, diesmal kann man zwei Jahre die Klasse halten. 1963 qualifiziert man sich für die neue Regionalliga Süd, die neue 2. Liga. Aus dieser muss man 1970 in die Amateurliga Nordbaden absteigen.

Nachdem der Aufstieg ’71 knapp scheitert, gelingt er 1972 in der Entscheidungsrunde gegen den FC Singen. Zwei Jahre danach wird man Teil der neuen 2. Bundesliga, damals noch zweigeteilt. 1981 qualifiziert man sich dann auch für die eingleisige Version. Im Jahre 1983 feiert man die Meisterschaft und steigt in die Bundesliga auf. Hier kann man sich fast 10 Jahre halten, muss 1990 aber absteigen.

Anstatt dem angestrebten Wiederaufstieg geht es 1997 sogar in die Regionalliga Süd, man kann zwei Jahre später aber wieder in die 2. Liga zurückkehren. Nach durchaus erfolgreichen Jahren geht es 2003 wieder ins Unterhaus. In diesem Zuge muss Insolvenz angemeldet werden und der SVW findet sich 2003 in der viertklassigen Oberliga wieder.

Nach der Insolvenz

Nach einer Konsolidierungsphase im wirtschaftlichen und sportlichen Bereich qualifiziert man sich 2008 für die neue Regionalliga Süd, ein Jahr später wechselt man in die West-Staffel. 2010 muss man abermals wegen finanzieller Probleme in die Oberliga runter. Aus der fünften Leistungsstufe kann man sich aber schnell wieder verabschieden, 2011 ist man wieder in der Regionalliga. Ab 2016 scheitert man jedes Jahr bis 2018 in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga. 2019 kann man unter Bernhard Trares dann endlich direkt aufsteigen.

Nach der Rückkehr in den Profifußball nimmt man wieder am DFB-Pokal teil, muss aber aufgrund der Pandemie die meiste Zeit ohne Zuschauer spielen. 2021 und 2022 gelingt der Gewinn des Landespokals und man spielt in der Liga im oberen Mittelfeld mit. Die damit geweckten Aufstiegsambitionen konnten aber bisher nicht erfüllt werden, die letzte Saison über befand man sich in akuter Abstiegsgefahr…

Verein

Waldhof Mannheim vereint ca. 2500 Mitglieder auf die Abteilungen Fußball, Handball, Tennis, Rehasport, E-Sports, Schiedsrichter und Privatmannschaften. Letztere sind Freizeitmannschaften, die hier aber im Verein eingegliedert sind und regelmäßig trainieren. Beim Waldhof hat das eine lange Tradition, die zwei Teams wurden 1948 bzw. 1950 gegründet.

In Mannheim ist der Profifußball auch ausgegliedert in die “SV Waldhof Mannheim 07 Spielbetriebs GmbH”, von der 98,82% einer Beteiligungsfirma der Familie Beetz gehören, der e.V. aber trotzdem die Stimmenmehrheit hält. Dies ist nicht weiter problematisch für Familienoberhaupt Bernd Beetz, er ist selbst Präsident des SVW und sein Sohn Aufsichtsratsvorsitzender der GmbH. Beetz war bzw. ist Manager in der Kosmetik und Luxusartikel-Branche und ist in der Branche auch unternehmerisch tätig. Er gilt als Erfinder des Konzepts der “Celebrity-Düfte” als neues Segment im Parfum-Markt. Das Verhältnis zum Investor kann in Mannheim als harmonisch beschrieben werden, die Pläne für ein neues Stadion unter Beetz Finanzierung waren konkret, scheinen aber an Widerstand aus der Mannheimer Stadtpolitik zu scheitern.

Fanszene

Die Mannheimer Fanszene gilt als reisefreudig und chronisch unbeliebt. Die Hauptgruppe der auf der “Otto-Siffling-Tribüne” angesiedelten Ultras sind die “Ultras Mannheim“, welche 1999 gegründet wurden und dieses Jahr 25 Jahre Jubiläum feiern. Diese Gruppe entstand zur Jahrtausendwende durch den Zusammenschluss mehrerer aktiver Fanclubs und ist bis heute federführend in der Kurve. Daneben gibt es noch kleinere Gruppen wie zum Beispiel die “305 Boys”. Vor den Ultras war in Mannheim die Hooligan-Szene sehr präsent. Konstante in diesem Bereich sind die 1985 gegründeten “City-Boys”, die bis heute noch aktiv sind. Der älteste aktive Fanclub ist “The Firm”, der seit der Gründung 1982 bis heute bei den Spielen der Buwe dabei sind. Insgesamt sind beim SVW 92 Fanclubs registriert, darunter auch ein Stammtisch aus München. Ähnlich wie beim TSV gibt es auch eine Faninitiative, die übergeordnet agiert und sich für Traditionserhaltung einsetzt, nämlich “Pro Waldhof”. Dieser Verein ist aber mittlerweile viel stärker im Alltagsgeschäft präsent und arbeitet in seiner offiziellen Funktion als Fandachverband eng mit u.a. der offiziellen Fanbetreuung zusammen.

Fanfreundschaften gibt es einige, die älteste besteht zu Eintracht Braunschweig. Weiters bestehen Kontakte nach Basel und Worms. Besonders von Ultraseite existiert eine starke Bande zu Eintracht Frankfurt und auch den “Supporters” (Supi) von Wormatia Worms. Die größte Feindschaft besteht zum 1. FC Kaiserslautern, unter anderem aus diesem Grund sind auch wir Löwen in der Kurpfalz eher unbeliebt. Auch der KSC und die Kickers Offenbach sind nicht gerade Freunde der Barackler. Leider ist aufgrund des sportlichen Unterschieds die Rivalität zum VfR Mannheim eigentlich nicht mehr existent.

Das Stadion

Waldhof Mannheim trägt seine Spiele im “Carl-Benz-Stadion” in der Mannheimer Oststadt aus. Die Arena gehört der Stadt Mannheim und hat eine Kapazität von 24.302 Plätzen und wurde am 25. Februar 1994 eröffnet. Das von Architekt Folker Fiebriger geplante Stadion besteht aus einem U, welches nach Westen geöffnet ist. Auf der alleinstehenden Günter-Sebert-Tribüne (West) finden die Gästefans ihren Platz. Direkt gegenüber auf der Otto-Siffling-Tribüne befindet sich die Heimkurve, welche ungewöhnlicherweise komplett mit Sitzschalen bestückt ist.

Carl-Benz-Stadion Mannheim von Oben

Das Carl-Benz-Stadion von Oben

Vor dem heutigen Bau stand seit 1926/27 an gleicher Stelle das “Stadion Mannheim” bzw. das alte “Rhein-Neckar-Stadion“. Nutzer war hauptsächlich der VfR Mannheim, welcher 1971 in das neue “Rhein-Neckar-Stadion” direkt neben dem alten Bau umzog, da ein reines Fußballstadion attraktiver erschien. In der Folge wurde dann von einem Umbau des alten Stadions Abstand genommen und die neue Arena errichtet. Der Waldhof trug seine Heimspiel früher am Alsenweg aus, wo sich heute noch immer die Geschäftsstelle und das NLZ befindet. Heute heißt das Stadion “Seppl-Herberger-Stadion am Alsenweg” und dient als Spielort für die Zweitvertretung der Barackler.

Im Carl-Benz-Stadion dürfen pro Jahr immer nur 27 Veranstaltungen stattfinden, um die Anwohner zu schützen. Deshalb kann das Stadion auch immer nur von einem Verein genutzt werden. Etwaige Europacup-Partien wären von dieser Beschränkung ausgenommen. Im allgemeinen gilt die Regelung, dass die Nutzungsberechtigung immer beim hochklassigsten Mannheimer Verein genutzt werden darf.

In den Saisonen 2008/09 und 2019/20 wurden umfassende Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen. Erstere waren nötig, da die TSG Hoffenheim die Bundesliga Hinrunde 2008 in Mannheim austrug. So wurden das Stadion mit u.a einer neuen Videowand für die Bundesliga ertüchtigt. Im zweiten Zeitraum wurden z.B. das Flutlicht und die Rasenheizung erneuert. Trotzdem ist das Stadion schon etwas in die Jahre gekommen und es wird immer wieder über einen Neubau und damit verbundenen Umzug des Waldhof nachgedacht. Mäzen Bernd Beetz hatte seine Bereitschaft signalisiert einen solchen Neubau zu finanzieren, was aber von der Stadt Mannheim abgelehnt wurde. Aktuell sieht es eher nach einem Verbleib aus. Eine Sanierung des Carl-Benz-Stadions ist für eine weitere Nutzung im Profifußball aber unumgänglich, da besonders die Stromversorgung bei Heimspielen mittlerweile an ihre Grenzen kommt. Zur weiteren Sanierung der Elektrik bzw. des Flutlichts wurden schon Pläne gefasst und die Beleuchtung im Sommer für mehrere Millionen auf Zweitligatauglichkeit (1 200 Lux) aufgewertet.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Aus Werbegründen heiß der Verein nach der bekannten Chips-Firma kurzzeitig “Chio Mannheim”
  • Viele weiter Infos gibt es im WikiWaldhof, einer Online-Enzyklopädie zum Verein
  • In Mannheim wurde nicht nur das Auto erfunden, sondern auch das Zweirad, der elektrische Aufzug, die Sicherung, der Lanz Bulldog und Normen zur Erfassung von Wetterdaten, die bis heute relevant sind.
  • Sollte der VfR Mannheim wieder erstarken, wäre dies vermutlich das Derby mit der kürzesten Distanz zwischen den Stadien in mindestens Deutschland.
  • 1946 gewann der SVW die erste “interzonale Meisterschaft” im Feldhandball als Vertreter der US-Zone

Der 12. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – Aachener TSV Alemannia
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – TSV Havelse 1912
14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – VfB Stuttgart 1893 II
14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – TSV 1860 München 
14:00 Uhr SC Verl 1924 – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – VfL 1899 Osnabrück 
Sonntag 13:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – FC Erzgebirge Aue
16:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Hansa Rostock
19:30 Uhr MSV 02 Duisburg – Rot-Weiss Essen

 

Rugby Löwen mit Heimspiel gegen TSV 1861 Nördlingen Meteors

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1860 Rugby

Nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen die SG Würzburg/Ingolstadt möchte der TSV 1860 Rugby an seine starke Leistung anknüpfen. Am Samstag steht für die Rugby Löwen das zweite Heimspiel der Landesliga-Saison an, dieses Mal gegen die TSV 1861 Nördlingen Meteors.

Rugby Löwen gegen TSV 1861 Nördlingen Meteors

Rund die Hälfte des Kaders der SV StuSta besteht diesmal aus Spielern aus den Reihen des TSV 1860 München. Beim ersten Spiel hatten es lediglich drei Löwen in die Auswahl geschafft. Die SV StuSta Freimann ist nach einer Niederlage in der vergangenen Saison gegen die Meteors besonders motiviert und hat noch eine Rechnung offen. Am vergangenen Wochenende gab es übrigens zwei überzeugende Siege beim Verbandsligaturnier in Giesing – die Löwen sind also heiß und in Form!

Ein sportlicher Zufall: Bereits um 12:30 Uhr treffen die U21-Fußballer des TSV 1860 München ebenfalls auf den TSV 1861 Nördlingen. Wer dort zuschaut, schafft es rechtzeitig zur zweiten Halbzeit des Rugbyspiels in die Studentenstadt.

Ankick ist um 14:30 Uhr auf dem Gelände der StuSta (Willi-Graf-Straße 4). Für das leibliche Wohl ist mit Getränken aus dem StuSta-Wagen und Bacon- bzw. Würstchen-Semmeln des Sponsors TGBE- Best in British Taste bestens gesorgt.

Faninformationen zu Waldhof Mannheim – TSV 1860

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Faninformationen SV Waldhof Mannheim TSV 1860 München

Treffen zwei Traditionsmannschaften im Carl-Benz-Stadion aufeinander, dann ist eine große Kulisse die logische Konsequenz. Und so wird es auch am Samstag sein, wenn die Barrackler auf Münchens große Liebe treffen. Wir haben die Faninformationen zum Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SV Waldhof Mannheim für Euch. sechzger.de berichtet natürlich live von der Partie zwischen den beiden ehemaligen Bundesligisten.

Faninformationen zu Waldhof Mannheim – TSV 1860

Durch das erhöhte Zuschaueraufkommen öffnet das Carl-Benz-Stadion bereits um 12 Uhr seine Tore. An der Günter-Sebert-Tribüne wird es auch eine Tageskasse geben.

Der Anpfiff erfolgt aufgrund der Liveübertragung um 14.03 Uhr. Beide Friedensparkplätze sind für die Gästefans aus reserviert, die Gastgeber empfehlen jedoch die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Anschrift fürs Navi

Für die Anreise bitte folgende Adresse nutzen: Theodor-Heuss-Anlage 20

Parkplätze

Für PKW stehen die Parkmöglichkeiten an den beiden Friedensplätzen zur Verfügung. 9-Sitzer und Busse finden am Hans-Reschke-Ufer entsprechende Parkplätze. Von dort hat man einen ca. 20-minüten Spaziergang zum Gästeeingang des Carl-Benz-Stadions.

ÖPNV

Die Eintrittskarten gelten – anders als in München – als Fahrschein in allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Vom Hauptbahnhof ist das Carl-Benz Stadion entweder mit der Tramlinie 6 oder bereitgestellten Sonderbahnen erreichbar.

Grafik: Weiß-Blauer Blog

Amas am Samstag daheim gegen Nördlingen

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Spielszene TSV 1860 München II Gegen TSV 1861 Nördlingen Bayernliga Süd 2024 25

Erstmals seit dem 6. September, also nach fast sieben Wochen gibt es an diesem Wochenende wieder einmal eine – für die Spielbesucher der Amas – problematische Überschneidung zwischen einer Partie der Löwenprofis und der U21 des TSV 1860. Während das Team von Markus Kauczinski am Samstag um 14 Uhr bei Waldhof Mannheim antreten muss, ein traditionell sehr beliebtes und von den Löwenfans stets stark besuchtes Auswärtsspiel, empfängt schon eineinhalb Stunden früher die Mannschaft von Alper Kayabunar den TSV Nördlingen in der Bayernliga Süd am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Und die Junglöwen wollen sich nach der Niederlage beim Kellerkind Sturm Hauzenberg rehabilitieren. Vielleicht ein Anreiz für alle Nicht-Mannheimfahrer am Samstag Mittag bei den Amas vorbeizuschauen. Und danach dann das Treiben von Volland & Co. beim Waldhof am TV zu verfolgen.

Heimstärke gegen Auswärtsschwäche

1860-Trainer Alper Kayabunar war am vergangenen Freitag angefressen. Dies merkte man ihm im Interview mit sechzger.de nach dem Spiel deutlich an. 0:1 hatte sein Team nach “dem mit Abstand schlechtesten Spiel in dieser Saison” im tiefsten Niederbayern verloren. In der kommenden Partie müsse seine Mannschaft “definitiv ein anderes Gesicht zeigen”. Denn die bislang makelose Heimbilanz von fünf Siegen und 13:1 Toren soll gegen die Schwaben weiter ausgebaut werden. Der TSV Nördlingen steht mit vier Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen tabellarisch knapp vor der Abstiegszone, allerdings noch mit dem Vorsprung von sechs Punkten auf den ersten Relegationsrang. An den vergangenen beiden Wochenenden konnte die vom 40jährigen Schwaben Daniel Kerscher trainierte Mannschaft ihre Heimspiele gegen Kottern und Ismaning jeweils 2:1 gewinnen, von den bisher acht Auswärtsfahrten in dieser Saison kam man allerdings achtmal ohne irgendetwas Zählbares zurück ins Nördlinger Ries.

Neun Duelle bisher zwischen Amas und Nördlingen

Seit der Saison 2018/19 spielt Nördlingen – bis auf ein Jahr Unterbrechung – in der Bayernliga Süd. Zuvor hatte man über Jahre hinweg kontinuierlich der Landesliga Südwest angehört.

Die beste Platzierung in der Fünftklassigkeit resultiert aus dem Frühsommer 2024, als man in der Endabrechnung den beachtlichen sechsten Platz belegte – einen Rang und drei Punkte vor unseren Löwen. Die Bilanz der neun direkten Duelle zwischen den beiden Teams weist fünf Löwensiege (zwei davon bei Heimspielen in Gilching), zwei Remis und zwei Niederlagen für Sechzig auf. Bemerkens- und erinnernswert ist sicher das erste Bayernligatreffen vom 23. September 2018, das die Junglöwen im auf den für den Löwenfan weniger schön klingenden Namen Gerd Müller hörenden Stadion mit 8:0 gewinnen konnten. Zweifacher Torschütze war damals ein gewisser Dennis Dressel. Das letzte Aufeinandertreffen konnten die Amas Ende März diesen Jahres mit 2:0 für sich entscheiden. Torschützen damals die beiden auch heute noch zum Team gehörenden Akteure Raphael Wach und Arin Garza.

Rückkehr von Ersatzkapitän Dordan

Welche Spieler aus dem U21-Kader möglicherweise am Samstag den Weg mit den Profis nach Mannheim mitmachen und daher Alper Kayabunar nicht zur Verfügung stehen, ließ sich in der LÖWENRUNDE mit Markus Kauczinski am am Donnerstag Mittag leider nicht final klären und bleibt erstmal abzuwarten. Lasse Fassmann beispielsweise war am letzten Freitag in Hauzenberg nicht dabei, sondern saß zwei Tage später gegen den MSV Duisburg im Sechzgerstadion auf der Profibank. Der ebenfalls in Hauzenberg fehlende, weil an einer Fleischwunde aus dem Spiel gegen Landsberg laborierende, zuvor zweimal als Kapitän fungierende Damjan Dordan dürfte am Samstag ins Team zurückkehren. Der Zeitpunkt eines Comebacks des etatmäßigen Kapitäns Xaver Kiefersauer ist nach seinem Knöchelbruch aus dem Spiel in Erlbach hingegen noch völlig unklar.

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Titelbild: Spielszene zwischen den Amas und Nördlingen am 29. März 2025 in Gilching Endergebnis: 2:0 für die Löwen)

 

 

Waldhof Mannheim – TSV 1860: Ergebnistipp Biel Ballester Relat

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Biel Ballester Relat Aufsichtsrat Beirat TSV 1860 München

Seit Mitte September steht fest, dass Biel Ballester Relat Mitglied im Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sowie im Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH ist. Heute tippt er für sechzger.de das Ergebnis zur Partie zwischen Waldhof Mannheim und dem TSV 1860 München.

Biel Ballester Relat hofft auf Auswärtssieg in Mannheim

Seit gut einem Monat ist Biel Ballester Relat nun immer wieder an der Grünwalder Straße 114 anzutreffen. Natürlich verfolgt er auch die Spiele der Profimannschaft. Für das kommende Auswärtsspiel in der Quadratestadt tippt der neue Aufsichtsrat auf einen Auswärtssieg. 2:0 geht die Partie dem Tipp zufolge aus, auf Torschützen wollte er sich nicht festlegen. Sei´s drum: Sollte es tatsächlich so kommen, würde der neue Trainer Markus Kauczinski äußerst erfolgreich bei den Löwen starten.

Neu im Aufsichtsrat und Beirat

Biel Ballester Relat ist seit Mitte September Mitglied im neu gestalteten Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Zusammen mit Herbert Bergmaier und Shohi-Dul Choudary vertritt er die Gesellschafterseite um Hasan Ismaik in diesem Gremium. Von Vereinsseite sind Thomas Probst, Präsident Gernot Mang sowie Verwaltungsrat Sebastian Seeböck dabei.

Einer Analyse zufolge könnte Ballester Relat in das Gremium berufen worden sein, um bei einem möglichen Anteilsverkauf seitens Hasan Ismaik zu unterstützen. Aktuell ist es – zumindest in der Öffentlichkeit – äußerst ruhig geworden in dieser Angelegenheit. Außerdem ist der heutige Ergebnistipper auch Mitglied im Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH. Dieses Gremium wird von Herbert Bergmaier, Nicolai Walch (Verwaltungsrat) und Peter Schaefer (Vize-Präsident) komplettiert.

War in der Vergangenheit die Arbeit in den Gremien immer von Meinungsverschiedenheiten und teils öffentlichen Schuldzuweisungen geprägt, erlebt man derzeit endlich eine gute Form der Zusammenarbeit. Wie man hört, hat seit den Neubesetzungen eine ganz andere und vor allem produktivere Stimmung Einzug gehalten. Jüngstes Beispiel: die vorzeitigen Entlassungen von Trainer Patrick Glöckner und Geschäftsführer Christian Werner wurden einstimmig und daher auch gemeinsam entschieden.

Ob Biel Ballester Relat tatsächlich vor allem wegen eines möglichen Anteilsverkaufes im Aufsichtsrat und Beirat sitzt, wird sich in der Zukunft erst noch zeigen. Erst einmal geht der Blick in Richtung Mannheim, wo der TSV 1860 hoffentlich einen Auswärtssieg erzielen kann.