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Vereinsgeschichte: Mobile Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen”

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

Die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e.V. lädt herzlich ein zur Kick-Off-Veranstaltung der mobilen Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen” am Dienstag, den 3. September 2024 um 19 Uhr im Bamboleo (Tegernseer Landstraße 96, 81539 München).

Mobile Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen”

Die Geschichte des TSV 1860 ist seit seiner Erstgründung im Jahr 1848 eng mit der Münchner Stadtgeschichte verwoben.Zahlreiche Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts waren als Mitglieder, Sportler*innen oder Funktionär*innen aktiv. Der Verein entwickelte sich zu einem Netzwerkknoten einflussreicher Persönlichkeiten, an dem sich politische und gesellschaftliche Strömungen der jeweiligen Zeit spiegelten – vom Kaiserreich über Rätezeit und Revolution, Weimarer Republik und die Zeit des Nationalsozialismus bis in die Nachkriegszeit und die bundesrepublikanische Gegenwart.

Die mobile Ausstellung macht diese Verzahnung von Stadt und Verein anhand von sieben Biographien ausgewählter Vereinsvertreter*innen und drei Themenschwerpunkten sichtbar.

Zehn aussagekräftige Ausstellungstafeln

Auf zehn mobilen Ausstellungstafeln werden Themen und Inhalte in den Kontext von Stadt-, Zeit- und Kulturgeschichte eingeordnet und einzelne Epochen sowie wichtige Zeitereignisse vertieft behandelt.

  • Ferdinand Harrasser (1848 und 1860 bei der Erst- und Wiedergründung im Verein tätig)
  • Marie Babette Kießling (Pionierin der Frauenleichtathletik, 1920 vier Meistertitel bei den ersten Deutschen Leichtathletikmeisterschaften für Frauen)
  • Emil Ketterer (Mitglied der Leichtathletikabteilung, 1912 Olympiateilnehmer, 1923 beteiligt am sog. Hitlerputsch, 1933-1945 NSDAP-Stadtrat in München, 1935-1945 Vereinsführer)
  • Adalbert Wetzel (Unternehmer, 1946 Mitglied der Fußballabteilung, Mäzen, 1952-1969 1. Vorsitzender)
  • Zenta Kopp (1956 Weltrekordlerin über 80 m-Hürden; 1956, 1960, 1964 Olympiateilnehmerin)
  • Lilo Knecht (1988-1992 erste Frau im Präsidentenamt beim TSV 1860)
  • Ali Cukur (1982 Teilnahme an der Box-Weltmeisterschaft, Trainer und heute Abteilungsleiter Boxen)
  • Turnen und Politik, 1848-1860: Republikanische Umtriebe (Revolution, Paulskirche, Demokratiebewegung)
  • Zeitenwende(n), München 1914-1923 (Der Erste Weltkrieg, Revolution, Räterepubliken, Hitlerputsch 1923)
  • Ein Thema mit Sprengkraft: Stadionodyssee (Zerstörtes Stadion 1945, Wiederaufbau, Zu schauer/Fans, Stadtrat, Finanzen, Modernisierung, Stehplätze, Olympiastadion, VIP, Polizei)

Kooperation mit dem MPZ

Das mobile Format der Ausstellung ermöglicht ortsunabhängig und unmittelbar die Geschichte des TSV München von 1860 e.V. zu präsentieren. Begleitend hierzu wurde ein kulturpädagogisches Vermittlungsprogramm in Zusammenarbeit mit dem Museumspädagogischen Zentrum (MPZ) konzipiert, das zukünftig für Schulen und Lehrkräfte über das MPZ buchbar sein wird.

Sechzig um sieben: Giannikis unter Druck

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Nach der dritten Pleite des TSV 1860 München im dritten Ligaspiel rumort es ganz gewaltig in Giesing. Im Zentrum des Ärgers der weiß-blauen Fangemeinde steht Löwentrainer Argirios Giannikis, der nach dem durch und durch verpatzten Saisonstart jetzt schon gewaltig unter Druck steht.

Drittes Spiel – dritte Niederlage: Giannikis unter immensem Druck

Trotz zwei Wochen Spielpause und einem aufbauenden 10:0 im Toto-Pokal mussten die Löwenfans am Samstagnachmittag die dritte – man muss es leider so hart sagen – bodenlose Leistung der Löwen in Folge ertragen. 1860 ließ Alles vermissen, was erfolgreichen Drittligafußball ausmacht. Aufeinander abgestimmte Pass-und Laufwege, Einsatzwillen, Kampfeslust und defensive Konsequenz, um nur die augenfälligsten Defizite zu nennen. Neuzugang Thore Jacobsen brachte es auf den Punkt: „Kein Pech mehr, sondern eine Frage des Willens!“, diagnostizierte der Mittelfeldspieler. Giannikis ist es offensichtlich nicht gelungen, mit der Mannschaft ein Spielsystem einzustudieren. Hoffnung auf Besserung dürften aktuell wahrscheinlich nicht mal die größten weiß-blauen Optimisten haben. Selbst Giannikis äußerte sich auf der PK “maximal unzufrieden”, Lösungswege aus der Krise konnte er aber auch nicht aufzeigen. Daher spekuliert der Merkur schon über eine Ablösung von Giannikis, der unter Druck steht, aus Ingolstadt am kommenden Samstag etwas mizubringen. Angeblich scheitert eine Beurlaubung von Giannikis mal wieder an den Finanzen. Ebenso scheint Sport-GF Dr. Werner an ihm festhalten zu wollen. Möglicherweise, um dem von ihm empfohlenen Giannikis noch etwas Zeit zu geben. Andererseits würde ein Trainerwechsel nach dem Ingolstadt-Spiel, auf das schon wieder eine zweiwöchige Pause folgt, womöglich mehr Sinn machen. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.

Die Löwenergebnisse vom Wochenende

Während die Profis sang- und klanglos verloren (hier findet Ihr nochmal die schönsten Impressionen eines Nachmittags zum Vergessen), schlugen sich andere Teams des TSV 1860 München besser. Während die U21 spielfrei hatte, holte die U19 ein 2:2 in Augsburg und liegt auf Platz 3 in ihrer Gruppe der Nachwuchsliga. Die U17 kehrte gar mit einem 1:0-Auswärtssieg aus Heidenheim heim. Damit liegt sie sogar auf Rang 2 ihrer Nachwuchsliga. Die Vierte siegte 9:5 bei Wacker II und die Dritte muss sich der SpVgg Thalkirchen mit 3:6 geschlagen geben. Die Löwinnen II siegten 8:1 beim ASV Rott am Inn. Alle Löwenergebnisse des Wochenendes findet Ihr hier.

Uduokhai vor Wechsel nach Istanbul

Der bei den Löwen ausgebildete Felix Uduokhai steht kurz vor einem Wechsel zu Besiktas Istanbul. Angeblich sind sich sein aktueller Arbeitgeber und Besiktas über die Modalitäten einig. Demnach soll Uduokhai zunächst für 500.000 € verliehen werden, dann muss Besiktas den Verteidiger für bis zu 7,5 Mio. € kaufen. Warum das für 1860 interessant ist? Angeblich würde dann eine Ausbildungsentschädigung von Augburg nach Giesing überwiesen werden müssen.

Sechzger.de Talk 173 geht online

In der 173. Ausgabe des sechzger.de Talks müssen Jan, Bernd, Florian und Stefan auf das deprimierende Spiel gegen Viktoria Köln zurückschauen. Besonders Bernds Analysen über den Auftritt der Löwen sind sehr erhellend. Außerdem versuchen sich die vier einen nicht zu pessimistischen Ausblick auf das Spiel in Ingolstadt zu werfen. Was Hoffnung auf einen Punktgewinn gibt, könnt Ihr Euch im Laufe des Vormittags im Talk Nummer 173 anhören. Den Talk findet auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie:

News aus der dritten Liga

Neuer Sürmer für Sandhausen

Stanislav Fehler wechselt von der Zweitvertretung von Holstein Kiel zum SV Sandhausen. Der 21-jährige Stürmer braxhte es in der vergangen Saison aud 21 Tore und 14 Vorlagen in der Regionalliga Nord.

Drei neue für Cottbus?

Aufsteiger Energie Cottbus möchte seinen Kader weiter verstärken. Dabei suchen die Brandenburger nach zwei Stürmern und einem Verteidiger. Ein heißer Kandidat für die Offensive ist Isaiah Young, an dem 1860 angeblich auch Interesse haben soll.

Brumme wieder fit

Der Essener Verteidiger erlitt im Training einen Pferdekuss. Dabei zog er sich keine folgenschweren Verletzungen zu und kann diese Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Damit geht Ihr wieder gut informiert in den Löwentag. Falls es ad-hoc Meldungen von der Grünwalder Straße gibt, erfahrt Ihr sie umgehend von uns.

Video- und Fotogalerie zu TSV 1860 – Viktoria Köln

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Titelbild TSV 1860 Viktoria Köln Bamboleo

Außer dem famosen Fallrückziehertor von Raphael Ott gibt es leider wirklich kaum was Positives vom gestrigen Match im Grünwalder Stadion zu berichten. Sowohl Spiel als auch Stimmung boten wenig Erfreuliches. In unserer Video- und Fotogalerie wollen wir dennoch versuchen, Euch die besten Impressionen von der Partie des TSV 1860 gegen Viktoria Köln zu vermitteln.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Viktoria Köln

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Video aus dem Grünwalder Stadion

Vor dem Spiel verkündete Stadionsprecher Sebastian Schäch die Mannschaftsaufstellung der Löwen. Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Giannikis: “Wir sind maximal unzufrieden”

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Giannikis: "Viel Leidenschaft reingelegt"
Giannikis: "Viel Leidenschaft reingelegt"

Die Fahnen in Giesing wehen nach der 1:3-Heimniederlage gegen Viktoria Köln auf Halbmast. Entsprechend enttäuscht war auch Trainer Giannikis bei der Pressekonferenz nach dem Spiel und sagte: “Wir sind maximal unzufrieden“.

Janßen freut sich über Entwicklung des Teams

Ganz anders hatte das Spiel natürlich Kölns Trainer Olaf Janßen gesehen. Er sagte bei der Presserunde nach dem 3. Spieltag seiner Viktoria:

Ich bin extrem zufrieden. Wir hatten auch einen riesigen Umbruch und wollten Überzeugung in die Mannschaft bringen. Ich bin stolz auf das, was die Jungs auf dem Platz machen, es ist in kurzer Zeit eine Mannschaft zusammengewachsen. Wir haben es 1860 im Spiel gegen den Ball extrem schwer gemacht und gut verteidigt. Mit dem Ball hat man eine Entwicklung gesehen. Das 1:0 war gut herausgespielt, beim 2:0 war es ein guter Umschaltmoment. Ich bin sicher die 3. Liga ist heuer eng wie nie zuvor, sowohl oben als auch unten. Das wird noch ein Hauen und Stechen.

Giannikis: “Mit erster Halbzeit gar nicht zufrieden”

Löwen-Trainer Giannikis erklärte hingegen:

Mit der ersten Halbzeit war ich gar nicht zufrieden. Wir waren nicht so mutig nach vorne, wie wir es uns vorgenommen hatten und haben es verpasst in die Tiefe zu spielen. Das erste Gegentor war ein tiefer Pass durch die Dreier-/Fünfer-Kette. Nach der Halbzeit war es dann okay, wir sind gut rausgekommen. Beim 0:2 sind wir dann im Mittelfeld nicht ins Pressing gekommen. Dann machen wir das 1:2 und kommen zurück. Wir hatten noch die Chance, das 2:2 machen und bekommen dann einen fragwürdigen Elfmeter gegen uns.

Giannikis: “Sind extrem unzufrieden”

Natürlich sind wir extrem unzufrieden“, sagte der Löwen-Coach nach der dritten Niederlage in Folge zum Liga-Start. Nun sind die Münchner am Samstag in Ingolstadt gefordert. Sollte es auch dort nicht die ersten Punkte geben, so dürfte das Klima noch unangenehmer werden an der Grünwalder Straße…

Beschädigte Oberleitung bei der Tram: Chaos bleibt aus

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Beschädigte Oberleitung bei der Tram: Chaos bleibt aus
Beschädigte Oberleitung bei der Tram: Chaos bleibt aus

Immer wieder Viktoria Köln… Nachdem sich erst vor viereinhalb Monaten der Anpfiff des Heimspiels der Löwen gegen die Höhenberger wegen eines Ausfalls der Lautsprecheranlage im Sechzgerstadion um eine Stunde verzögerte, die Fans aber trotz der teilweise sehr unübersichtlichen Situation aber extrem besonnen reagierten und an diesem Tag mal wieder viele Argumente für den Spielort Giesing geliefert wurden, war es gestern zur Abwechslung die Polizei, die technische Probleme produzierte. Und den Anhängern die Möglichkeit gab, auch diese leicht chaotische Situation souverän zu meistern. Wie man es auch dreht und wendet: Das Sechzgerstadion trotzt allen Widrigkeiten. Schade, dass man das für die Mannschaft auf dem Platz aktuell nicht behaupten kann.

Tram 25 kann lange nicht fahren

Um kurz vor Eins ging auf der Trambahnlinie 25 gar nichts mehr. Was war passiert? – Das Kamerafahrzeug der Polizei, das den von der aktiven Fanszene organisierten Fanmarsch vor dem Spiel Richtung Stadion filmte, war wohl so konzentriert auf das Beobachten und Dokumentieren des Treibens der Anhänger, dass man die Oberleitung der Trambahn auf der Kreuzung an der Ecke Tegernseer Landstraße-Candidstraße schlicht ignorierte. Das auf dem Dach des Polizeifahrzeugs angebrachte Stativ fädelte in die Oberleitung der Trambahn ein und beschädigte diese schwer. Die Kreuzung wurde umgehend sowohl für den PKW- als auch den öffentliche Personenverkehr (also auch für die dort verkehrenden Buslinien) gesperrt. Gleichwohl sehr schnell Hilfe in Form von technischen Mitarbeitern der MVG herbeieilte, um den Schaden an der Oberleitung wieder zu reparieren, dauerte es bis weit nach Schlusspfiff, ehe wieder normaler Verkehr fließen konnte.

15.000 Zuschauer können dennoch an- und abreisen

Der ganze Vorfall bzw. der unaufgeregte und unproblematische Umgang der 15.000 Besucher*innen des Sechzgerstadions mit ihm, unterstrich wieder einmal, dass Fußball auf Giesings Höhen, also Mitten in der Stadt, funktioniert. Alle Fans, die üblicherweise die Tram oder eine der Buslinien für ihre Abreise vom Stadion benutzen, wechselten auf die U-Bahn an der Silberhornstraße, am Wetterstein- oder am Candidplatz. Oder kamen anders oder eben später nach Hause. In welchem Stadion auf der Welt gibt es das wohl, dass 15.000 Fußballfans einen solchen Ausfall von Verkehrsmitteln, der noch vor Anpfiff beginnt und erst weit nach Abpfiff endet, so entspannt annehmen können und an ihrem Spielbesuch und dem Nachhauseweg, der gestern ja leider einigermaßen enttäuscht angetreten werden musste, dadurch kaum gehindert werden?

Sechzgerstadion funktioniert! Tram Chaos bleibt aus

Allen Kritikern von Stadien in der Stadt im Allgemeinen und vom Standort Giesing im Besonderen sei hier – wie schon im April – gesagt: In Giesing kann von Außen und von wem auch immer herbeigeführt, passieren, was will. Die Organisation der ausverkauften Löwenspiele inklusive der An- und Abreise der Fans funktioniert und es gibt in dieser Hinsicht einfach keinerlei stichhaltige Argumente, die gegen den Standort sprechen. Übrigens: Erst gegen 16.30 Uhr, als ein großer Teil der Löwenfans schon zu Hause im Trockenen saß, konnte der Betrieb der Tramlinie 25 wieder aufgenommen werden.

Sechzig am Wochenende: Licht & Schatten

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Über das Spiel der Löwenprofis gegen Viktoria Köln und ihr enttäuschendes 1:3 am Sonntag Nachmittag wollen wir hier den Mantel des Schweigens hüllen. Die Partie und ihre möglichen Folgen werden ja an anderer Stelle ausführlich besprochen. Unser Ergebnisüberlick Sechzig am Wochenende mit allen Spielen unseres Lieblingsvereins enthält auch erfreulichere Ergebnisse. Aber auch weitere Niederlagen.

U19 und U17 punkten

In der Bundesliga-Nachwuchsliga mussten beide Löwenteams dieses Wochenende auf Reisen gehen. Die U19 konnte einen ursprünglichen Rückstand beim FC Augsburg nach gut zwanzig Minuten in ein 2:1 umwandeln, kassierte aber kurz vor Schluss noch den Ausgleich und trennte sich somit mit 2:2 vom Nachwuchs aus der Fuggerstadt. Nach fünf Spieltagen beglegt die Mannschaft von Jonas Schittenhelm den 3. Tabellenplatz der Gruppe G.
Mehr Glück hatte die U17, die beim 1. FC Heidenheim im dritten Saisonspiel ihren ersten Sieg davontragen konnte und mit 1:0 die Oberhand behielt. Dies bedeutet kurioserweise den zweiten Tabellenplatz hinter dem – der Gruppe F der Nachwuchsliga offensichtlich deutlich überlegenen – Team aus der Seitenstraße.

Dritte und Vierte torreich

Viele Tore konnten die Besucher der – leider zeitgleich – ausgetragenen ersten Pflichtspiele der Dritten und Vierten bewundern, die sichvor dem Spiel der Profis zum Wackerplatz bzw. zur BSA Thalkirchen (siehe Titelbild) begeben hatten. Die Vierte konnte zum Auftakt in die Kreisklasse Gruppe 4 gegen Wacker II mit einem 9:5-Auswärtssieg triumphieren. Die Dritte unterlag  hingegen – anders als angekündigt nicht am Kunstrasen sondern im Stadion in Thalkirchen –  in der Kreisliga Gruppe 2 der heimischen SpVgg  mit 3:6.

Jüngere Jugendmannschaften

Den höchsten Sieg des Wochenendes konnte die U9 am Sonntag Vormittag am Trainingsgelände einfahren. Allerdings darf die Sinnhaftigkeit eines Kleinfeldspiels mit einem derartigen offensichtlichen Leistungsunterschied zwischen Siegern und Besiegten angezweifelt werden. Andere U-Mannschaften konnten – allesamt an des Gegners Platz – Siege einfahren, mussten allerdings auch Niederlagen hinnehmen. Hier ist aber noch jeweils Zeit bis zum Beginn der Pflichtspielrunden.

Löwinnen II zum Abschluss des Wochenendes erfolgreich

Die Zweite der Löwinnen war das einzige weibliche Team, das am Wochenende im Einsatz war, nachdem das Kreispokalspiel der Ersten beim SV Laim wegen Nichtantritts der Gastgeber abgesagt werden musste. Und im letzten Löwenspiel des Wochenendes machten die Löwinnen ihre Sache gut und siegten beim ASV Rott am Inn mit 8:1

Die Spiele im Überblick

Freitag, 23.08.

13.00 Uhr: TSV Kareth-Lappersdorf U19 – U16  2:1

Samstag, 24.08.

10.00 Uhr: Fußball-Talente München U11 – U10  0:7
11.00 Uhr: FC Augsburg – U19  2:2
14.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U17  0:1

Sonntag, 25.08.

9.30 Uhr: U9 – SC Buch am Erlbach III  19:1
10.00 Uhr: SpVgg Landshut II U14 – U13  2:4
11.00 Uhr: SpVgg Thalkirchen – Dritte  6:3
11.00 Uhr: FC Wacker II – Vierte  5:9
11.00 Uhr: SV Heimstetten U13 – U12  2:4
11.30 Uhr: SpVgg GW Deggendorf I – U14  3:1
13.00 Uhr: DJK Ingolstadt U13 – U11  1:6
13.30 Uhr: Profis – Viktoria Köln 1:3
17.00 Uhr: ASV Rott am Inn – Löwinnen II  1:8

Giesinger Gedanken: What the fuck is this now?

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1860 viktoria giesinger gedanken what the fuck is this now

What the fuck is this now? Dieser mittlerweile fast schon legendäre Satz von Ismaik-Statthalter und 1860-Aufsichtsrat Andrew Livingston kam mir gestern im Laufe des frühen Nachmittags immer wieder in den Sinn. Nicht wegen irgendwelcher vereinspolitischer Irrungen und Wirrungen, sondern alleine durch das hervorgerufen, was ich im Grünwalder Stadion miterleben musste.

Es lebe der Optimismus!

Zwei Niederlagen zu Saisonbeginn waren sicherlich alles andere als optimal. Viel beunruhigender war jedoch, wie es dazu gekommen war. Dennoch war ich optimistisch, als ich am Sonntag aus dem Bett kroch und mich bereits früh auf den Weg nach Giesing machte. Auch wenn mich sportlich die Spiele der Dritten oder Vierten mehr interessiert hätten, zog es mich an die Grünwalder Straße. Ich wollte an der 114 sein, sehen, wie die Mannschaft dort ankommt, wie sie sich gibt.

So wurde ich Zeuge des Kantersieges der U9 und erlebte, wie ein Profi nach dem anderen ankam. Die Stimmung schien gelöst, Druck war nicht zu erkennen, die Spieler traten nahbar auf und keineswegs wie ein Team, das bereits liefern muss. Mein Optimismus hinsichtlich der Partie gegen Viktoria Köln wurde bestärkt. Was für ein Trugschluss…

What the fuck is this now?

Trainer Argirios Giannikis war im Vorfeld in sich gegangen, hatte sich vom vielkritisierten 4-2-2-2-System verabschiedet und schickte sein Team im 3-5-2 (mit Ball) bzw. 5-3-2 (gegen den Ball) aufs Feld. Eigentlich eine gute Idee – aber nur eigentlich. Tatsächlich konnten die Löwen aus dieser Umstellung keinerlei Profit schlagen, wirkten unsicher, unkreativ und ungefährlich wie schon in den Wochen zuvor. Trotz all des vorher verspürten Optimismus stellte sich mir schon nach wenigen Minuten die Frage: What the fuck is this now?

Es ist ja nicht so, dass Viktoria Köln da gestern eine Glanzleistung gezeigt hätte, die 1860 keine Chance ließ. Die Höhenberger taten ganz einfach das, was notwendig war und das sehr effizient. Hinten dichtmachen, dann schnell nach vorne spielen und zum Abschluss kommen. Fußball kann so einfach sein. Bei den Löwen war einmal mehr der Spieler, der den Ball hatte, die ärmste Sau, weil Anspielstationen mangels Bewegung Mangelware waren.

Ein Fallrückzieher – aber sonst?

Nach vorne ging also nicht viel und hinten schepperte es – und zwar zweimal viel zu billig. Mit dem 0:2 war die Messe im Endeffekt gelesen, oder seht Ihr das anders? Habt Ihr den Löwen zu dem Zeitpunkt noch zugetraut, zwei Tore zu erzielen? Also ich nicht! Klar, der Fallrückzieher von Raphael Ott war sensationell und wird in Erinnerung bleiben, aber so wirklich nah kam 1860 dem Ausgleich nicht.

Passend zum Motto der Giesinger Gedanken dann noch der Elfmeterpfiff nach der Monstergrätsche von Florian Bähr: What the fuck is this now? Viel klarer kann man den Ball eigentlich nicht spielen, selbst wenn er da reinspringt wie ein Berserker. Güler traf zum 1:3 und die eh schon triste Stimmung wurde noch grauer. Die Presse in Köln textet heute in der Überschrift: Viktoria lässt Grünwalder Stadion verstummen. Ich sage: Das war gar nicht nötig. So eine schlechte Stimmung über 90 Minuten hinweg habe ich auf Giesings Höhen selten erlebt.

Wie geht’s jetzt weiter?

Klar ist: So kann und darf es nicht weitergehen! Auch wenn erst drei Spieltage absolviert sind und das Kind noch lange nicht in den Brunnen gefallen ist, dürfte klar sein, dass Änderungen hermüssen. Ich spreche da nicht von blindem Aktionismus, denn der wäre kontraproduktiv. Der Punkt ist jedoch, dass man nicht dreimal unglücklich gegen Übermannschaften verloren hat, sondern dass man sportlich seit Monaten auf der Stelle tritt.

Ich finde es nicht zuletzt aufgrund der Münchner Medienlandschaft sehr erstaunlich, wie ruhig Argirios Giannikis trotz der Misserfolge der vergangenen Wochen – und wenn man ehrlich ist: Monate – bislang arbeiten konnte. Fakt ist jedoch auch, dass der Trainer nicht unbedingt Argumente für eine Weiterbeschäftigung sammeln konnte. Jetzt geht’s nach Ingolstadt, dann ist Länderspielpause, dann kommt Dynamo Dresden. Es gab schon schönere Zeiten, um Löwenfan zu sein. Oder anders ausgedrückt: What the fuck is this now?

Sechzig um Sieben: TSV 1860 unterliegt auch Viktoria Köln

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Die Stimmung beim TSV 1860 München ist schlecht, sehr schlecht sogar. Nach der Niederlage gegen Viktoria Köln füllten sich die Kommentarbereiche rasend schnell. Konsens: Trainer Argirios Giannikis ist mit seinem Latein am Ende und müsse gehen. Zum Start in die Woche gibt es wie gewohnt einen Überblick aller Meldungen vom Wochenende rund um die Löwen.

TSV 1860 unterliegt Viktoria Köln – drei Niederlagen zum Start

Eine Glanzleistung war es wahrlich nicht, die die Löwen am gestrigen Sonntag auf den Platz zauberten. Giannikis änderte sein zuletzt gewähltes System, doch auch das sollte keine Früchte tragen. Viktoria Köln ging schlussendlich mit 3:1 als Sieger vom Platz. Einziger Lichtblick beim TSV 1860 war der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Raphael Ott per Fallrückzieher. Gegen Ingolstadt am kommenden Samstag müssen nun unbedingt Punkte her.

U19 verspielt Sieg kurz vor Schluss in Augsburg

Immerhin mit einem Punkt im Gepäck kehrte die U19 aus Augsburg zurück. Trainer Jonas Schittenhelm sprach nach der Partie dennoch von einer gefühlten Niederlage. Die frühe Führung der Gastgeber konnten die Löwen noch im ersten Durchgang drehen und lagen bis kurz vor Schluss vorne. Augsburg gelang mit einer der letzten Aktionen dann aber doch noch das 2:2 zu erzielen. Weiter geht es in der Nachwuchsliga dann erst Mitte September mit einem Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching.

Dritte verliert, TSV 1860 IV siegt zum Auftakt

Kurzfristig wurde die Partie der Vierten noch umterminiert, sodass ein Besuch von insgesamt drei Spielen mit Löwen-Beteiligung am Sonntag doch nicht möglich war. Die Mannschaft schien das zumindest nicht zu stören. Sie feierten zum Saisonstart in einem wilden Schlagabtausch einen 9:5-Sieg gegen den FC Wacker II. Die Gastgeber waren dabei im ersten Durchgang sogar zwei Mal in Führung gegangen, im zweiten Durchgang fielen die Tore dann gefühlt im Minutentakt.

Leider nicht so erfolgreich beginnt die Saison in der Kreisliga für den TSV 1860 III. Gegen die SpVgg Thalkirchen mussten die Löwen eine 3:6-Niederlage hinnehmen. Die Dritte war dabei jeweils immer dran und konnte in der 79.Minute noch einmal den Anschlusstreffer erzielen. In den folgenden Minuten sorgten die Gastgeber dann allerdings mit zwei weiteren Treffern für klare Verhältnisse.

News aus der 3.Liga

Der 3.Spieltag

Als einziges Team makellos und damit entsprechend an der Tabellenspitze zu finden ist Erzgebirge Aue. Die Veilchen gewannen am Freitag das Derby gegen Dynamo Dresden mit 2:0 und liegen auf Platz 1. Ebenfalls noch ungeschlagen sind Arminia Bielefeld, der VfB Stuttgart II, Wehen Wiesbaden und der SC Verl. Letztere starten mit drei Unentschieden in die neue Saison. Der nächste Löwengegner Ingolstadt durfte sich über einen 2:3-Auswärtssieg in Saarbrücken freuen. Sandhausen verlor etwas überraschend gegen Hannover 96 II, Cottbus gewann im Duell der Aufsteiger gegen Aachen. Am Tabellenende liegen die Löwen – als einziges Team bislang noch ohne einen einzigen Punkt.

Schlecht Agiert – TSV 1860 holt dritte Niederlage gegen Viktoria Köln

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Am dritten Spieltag empfing die Profi-Mannschaft des TSV 1860 den FC Viktoria Köln zu einem Heimspiel im Regen. Die Tristesse reicht von den Rängen bis auf den Platz: wieder keine Punkte für die Löwen. Dritte Niederlage am dritten Spieltag, das tut weh.

Wo fängt man da überhaupt an?

Es fehlt an vielem: Chancen, Offensive, Tore, Kreativität. Zunächst verteidigten die Löwen noch gut, die Viktoria bekam wenig Chancen. Die Mannschaft von Argirios Giannikis arbeitete sich zwar ins letzte Drittel vor, doch dort ging die Puste aus. Keine Ideen? Keine Lust? Es wurde nicht wirklich ersichtlich.

Es kam, wie es kommen musste: Die Kölner nutzten ihre Chance und schlugen zu. Bryan Henning machte in der 26. Minute den Treffer zum 0:1. Die Löwen schafften es in der Folge nicht zum Ausgleich zu kommen, auch wenn einzelne Akteure, wie beispielsweise Guttau, gefährlich für den Torwart der Kölner wurden.

Zum Loben ist lediglich der Nachwuchs: Lukas Reich agierte aufmerksam und versuchte gute Vorlagen für die Offensive zu liefern. In der 44. Minute gelang ihm das auch, doch Schubert schoss knapp daneben. Ohne Ausgleich ging es in die Halbzeit.

Zweite Chance nach Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel stellte Trainer Argirios Giannikis um. Es kamen Raphael Ott, Tunay Deniz und David Philipp in die Partie. Sie ersetzten damit Raphael Schifferl, Tim Kloss und Maximilian Wolfram. Zu Beginn brachte gerade Philipp Schwung in die Partie und verhalf Reich mit einem Pass zu einer Chance.

Die Kölner agierten jedoch sicher und nutzten die defensiven Schwächen der Löwen zum eigenen Vorteil: Lopes Cabral lief völlig frei zum Tor, Vollath stellte sich dem Kölner entgegen. Die Nummer 5 passte den Ball daher zu Said El Mala, der ohne Probleme zum 2:0 erhöhte.

Zwei Tore hinten, keine Perspektiven. Den einzigen Lichtschimmer gab es in der 69. Minute: Raphael Ott machte ein absolutes Traumtor. Bähr bediente den jungen Spieler, der  den Ball mit einem Fallrückzieher zum Anschlusstreffer versenkte. Der Kölner Torwart Kevin Rauhut war bei dieser Aktion ohne Abwehrchance.

Viktoria Köln sorgt für nächste Löwen-Niederlage

Schon zur Pause wurde die Mannschaft mit Pfiffen in die Kabine verabschiedet, danach wurde es aber auch nicht besser. Über das dritte Tor kann man nur den Kopf schütteln. Bähr grätschte eigentlich stark und traf dabei klar den Ball, der Unparteiische gab dennoch einen Foulelfmeter für die Kölner. Ex-Sechzger Serhat Semih Güler verwandelte sicher. Mit dem 3:1 war die Partie endgültig entschieden.

Nicht nur die Fans scheinen bei den Löwen perplex und genervt. Torschütze Raphael Ott schüttelte bei einer weiteren verlorenen Chance der Löwen den Kopf. „Wir sind maximal unzufrieden“, meinte Trainer Argirios Giannikis nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. Ähnlich sahen es auch die Fans in der Kurve, der Stehhalle und auf der Haupttribüne.

Liveticker: TSV 1860 München – FC Viktoria Köln (3.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 3.Spieltag der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Viktoria Köln!

Durch die gestrigen Ergebnisse sind die Löwen in der 3. Liga auf den letzten Platz zurückgefallen. Heute müssen also dringend Punkte her! Gelingt dem TSV 1860 gegen Viktoria Köln die Trendwende?

1 3 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:

Vollath – Reinthaler Verlaat (C), Schifferl – reich, Jacobsen, Guttau, Kloss, Bähr – Schubert, Wolfram

Bank:
Hiller (TW), Philipp, Kwadwo, Dulic, Ott, Hobsch, Deniz, Frey, Muteba

Tore:
0:1 Henning (26.), 0:2 S. El Mala (49.), 1:2 Ott (69.), 1:3 Güler (81., Foulelfmeter)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Danhof, Schröter (beide verletzt)

Ausfälle bei Viktoria Köln:
Bogicevic, Najar, Velasco (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Karten werden nicht in die neue Spielzeit übertragen, daher droht keinem Spieler eine Sperre im Falle einer gelben Karte.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – FC Viktoria Köln außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion war gestern noch nicht ausverkauft, womöglich werden sogar die Tageskassen geöffnet. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder zudem bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de