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Ein Wort zum TSV 1860 München: Frank Schmöller

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Löwenrunde: Gesicht der zweiten Halbzeit zeigen 1860 Schmöller U21
Löwenrunde: Gesicht der zweiten Halbzeit zeigen

Von wegen “Stagnation” – Frank Schmöller teilt in unserer Kurzserie “Ein Wort zum TSV 1860 München” seine Statement zum neuen Kurs des e.V..

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt.

“Ein Wort zum TSV 1860 München”: Frank Schmöller teilt sechzger.de seine Gedanken mit

„Ich bin ein bisschen skeptisch zum Verein gekommen, weil ich natürlich immer das Drumherum mitbekommen hab. Aber wie ich das Innenleben kennenlernen durfte, muss ich sagen, das ist einfach ein großartiger Verein, getragen von der Wucht der Fans, getragen von den ehrenamtlichen Mitarbeitern, getragen von dieser Leidenschaft für den Verein. Sowas gefällt mir richtig gut! Das ist natürlich und authentisch. Ich kann sagen, dass ich mich in diesen Verein ein Stück weit verliebt hab. Es war für mich eine unglaubliche Reise und ich bin sehr dankbar, dass mir der Verein die Chance dazu gegeben hat. Mir bleibt das für immer – einmal Löwe, immer Löwe, das ist sehr treffend!“

– Frank Schmöller, Trainer

sechzger.de blickt zurück: Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

 

VR-Kandidat Lutz Thema bei Hauptversammlung der BayWa

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Klaus Lutz Bündnis Tsv 1860 Ismaik Verwaltungsrat

Er ist für manchen Löwenfan der Hoffnungsträger für eine erfolgreiche Zukunft beim TSV 1860 München: Klaus Lutz, einer der Verwaltungsratskandidaten für das Bündnis Zukunft 1860. Viele Lobeshymnen eilen diesem Mann vorraus, noch ehe er einen einzigen Finger – privat, also jenseits des Engagements für das NLZ im Rahmen seiner Tätigkeit bei der BayWa, um die es in diesem Beitrag gleich gehen wird – für 1860 gekrümmt hat.
Fast devot bewundern viele im Web Kommentierende die Vita des 66jährigen, der bis Frühjahr letzten Jahres der Vorstandsvorsitzende der schon angesprochenen BayWa war. Der Tenor: Der ehemalige Chef eines Konzerns mit über 20.000 Mitarbeitern, nebenbei noch IHK-Präsident, lässt sich herab, bei 1860 ein Amt zu übernehmen. Ein Geschenk für die Löwen!

BayWa-Aktionäre mit deutlicher Kritik an Lutz

Ausgerechnet fünf Tage vor der Mitgliederversammlung des TSV 1860 e.V. im Zenith am kommenden Sonntag war Lutz gestern nun auch Thema jenseits der Berichterstattung über die Wahl bei Münchens Große Liebe. Allerdings nicht im positive Sinne. Es ging um die Hauptversammlung des börsennotierten Agrarkonzerns, in dem der VR-Kandidat des BZ lange wirkte. Im Kongresszentrum der Münchner Messe machten die Aktiönäre der arg in Schieflage geratenen BayWa AG am Dienstag ihrem Ärger deutlich Luft. Von einer “schweren Unternehmenskrise” war dort die Rede, wie der BR berichtet.

Hauptzielscheibe der Aktionärskritik war aber weniger der amtierende Vorstandschef Pöllinger als vielmehr Lutz, der den Konzern von 2008 bis 2023 gelenkt hatte.

Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) sprach von einem “Finanzschuldenberg” und von einem “Führungsdesaster”, welches Klaus Lutz hinterlassen habe. SdK-Vorstand Paul Petzelberger forderte den BayWa-Aufsichtsrat auf, eine an Lutz gezahlte Abfindung von 6,7 Millionen Euro zurückzufordern. Viel Gegenwind für Lutz. Allerdings nichts ganz neues. Schon im Februar hatte sich beispielsweise ein Kommentator der Agrarzeitung Gedanken über die Rolle von Lutz bei der BayWa, nach dessen Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat, dem er ab Juni 2023 vorgesessen hatte, gemacht und analysierte auch dessen Schwäche: “Denn manche Menschen, die keinen Widerstand mehr bekommen, die kein kritisches Wort mehr hören müssen, denen ständig recht gegeben wird, halten das irgendwann für den Normalfall und verlieren alle restlichen selbstkritischen Impulse. Stattdessen verstärken sich Selbstüberschätzung, Selbstgefälligkeit und Eitelkeit. Und das führt am Ende zu Fehleinschätzungen. Wie man am Beispiel von Klaus Josef Lutz nun sehen konnte.”

Eignung für den Verwaltungsrat darf angezweifelt werden

Eine kritische Frage muss gestattet sein: Dieser Klaus Lutz, der bei der BayWa ganz offensichtlich einen Scherbenhaufen hinterlassen hat und nicht gerade durch Einsicht in eigenes Versagen aufgefallen ist, soll nun der Retter der – sich ja ebenfalls in einer finanziellen Schieflage befindlichen – TSV 1860 München KGaA sein, wenn er in den Verwaltungsrat des TSV 1860 e.V. gewählt werden sollte? In ein Gremium übrigens, in dem ihm – egal wie es sich nach dem Wahlgang am Sonntag ganz konkret zusammensetzt – gewiss von Innen und Außen Widerspruch und Kritik entgegengebracht wird? Mit der er ja, dem Kommentator der Agrarzeitung zu Folge so seine Schwierigkeiten hat.
Leise Zweifel sind gestattet.

Fragebogen zur VR-Wahl: Sebastian Seeböck

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Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Sebastian Seeböck.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Seeböck: Ich habe die Überzeugung, dass in den Gremien des eingetragenen Vereins Personen agieren sollten, die den Verein, dessen Struktur und seine Abteilungen sehr gut kennen. Es braucht eben diese Verbundenheit mit den Aktiven und den Abteilungsleitungen – das halte ich für unerlässlich. Ich bringe  diese Voraussetzungen zweifelsfrei mit und bin auch weiterhin bereit – zusammen mit den anderen Ehrenamtlern und dem Vereinsmanagement um Viola und Julian – den von uns beschrittenen Weg der kontinuierlichen Weiterentwicklung im Breiten- und Leistungssport des Vereins weiterzugehen. Der gesamte Klub hat zudem in den letzten Jahren eine emotionale Gesundung hingelegt, die so mancher nicht für möglich gehalten hätte. Sechzig ist wieder emotional greifbar und blüht kulturell auf. Ich habe mir das Ziel gesetzt, weiterhin mitzuhelfen, diese Entwicklungen nachhaltig zu festigen.

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Seeböck: Der Verwaltungsrat führt gemäß Satzung Aufsicht und überwacht insbesondere das Präsidium in seiner Tätigkeit. Hierzu gehört auch die Identifikation möglicher Pflichtverletzungen und daraus ggf. erwachsenden Risiken für den Verein. Wir sind dieser Pflicht nachgekommen – nüchtern, faktenbasiert und konsequent. Das ist uns – obwohl es menschlich für uns alle stellenweise sehr schwer war – gut gelungen.
Ebenso sehe ich die absolute Vertraulichkeit des Verwaltungsrats im Bezug auf die Öffentlichkeit  als elementar wichtig an. Auch hier denke ich, dass wir es sehr gut hinbekommen haben.

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Seeböck: Vor dem Hintergrund, dass die menschlichen Bindungen in den Gremien des Vereins sehr stark waren und noch immer sind, fällt es mir nicht gerade leicht es so zu formulieren, aber: Mit etwas Abstand würde ich heute sagen, dass wir in einer Krisensituation recht lange auf interne Gespräche und die daraus folgende Einsicht gesetzt haben. Heute würde ich es noch straffer handhaben – zum Wohle des Vereins.

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Seeböck: Seit August 2017 bin ich Mitglied im Verwaltungsrat des Vereins und dort derzeit stellvertretender Vorsitzender. Zudem bin ich vom Verein seit Februar 2019 in den Aufsichtsrat der Profifußballgesellschaft (KGaA) entsandt und vertrete dort gemeinsam mit Thomas Probst und Karl-Christian Bay die Interessen des Vereins.
Vor meiner Tätigkeit in Verein & KGaA war ich Gründungsmitglied und zweiter Vorstand des Unternehmer für Sechzig e.V., welcher sich zur Aufgabe gemacht hat, den Verein und seine Abteilungen zu fördern.

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Seeböck: Ich denke, die Profifußballgesellschaft muss es zeitnah schaffen, finanziell weitgehend auf eigenen Beinen zu stehen. Für mich bedeutet dies, dass das Tagesgeschäft nach Möglichkeit ausschließlich aus selbst erwirtschafteten Mitteln bestritten werden sollte.
Die Vertreter von HAM im Aufsichtsrat teilen diese Sichtweise im Übrigen ausdrücklich.
Ich begrüße daher die Neuausrichtung der Gesellschaft, die derzeit von den beiden Geschäftsführern umgesetzt wird. Sie setzen künftig schwerpunktmäßig auf unsere eigenen Talente aus dem BayWa-Nachwuchsleistungszentrum und ergänzen das Team stellenweise mit externen erfahrenen Kräften.
Obwohl diese Vorgehensweise eigentlich auf der Hand liegt, kann man durchaus von einer Zeitenwende in der Profifußballgesellschaft sprechen.
Im Bezug auf den Verwaltungsrat möchte ich aber klarstellen, dass dieses Gremium keinerlei Zuständigkeit im operativen Geschäft der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Seeböck: Der Verwaltungsrat ist hier grundsätzlich der falsche Ansprechpartner, da er qua Satzung andere Aufgaben hat.
Durch die Erfahrungen aus meiner Tätigkeit im Aufsichtsrat der Profifußballgesellschaft kann ich aber sagen, dass die Vertreter des Vereins stets gesprächs- und kompromissbereit sind. Herr Ismaik selbst wünscht – Stand heute – keinen direkten Kontakt und hat seine Vertreter hier vor Ort. Diese sind unsere Ansprechpartner und wir stehen mit ihnen im stetigen Kontakt.

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Seeböck: Ich denke, der Weg, den das Präsidum seit 2017 geht, ist alternativlos. Für mich war und ist wichtig, dass potentielle neue Mittel von außen niemals mit Bedingungen verbunden sein dürfen und der Gesellschaft nicht schaden.
Eine Entschuldung der Gesellschaft wäre ein großer Vorteil für die Zukunft. Taugliche Maßnahmen hierfür liegen aber nicht in unserer Macht, wenngleich die Vereinsvertreter in der KGaA auch hier jederzeit für Beratungen zur Verfügung stehen.
Der Verwaltungsrat hat aber auch mit diesen Themen keine operativen Berührungspunkte.

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Seeböck: Giesing ist unsere Heimat. Sechzig ist hier an jeder Ecke spürbar. Viele von uns kennen und schätzen das Spieltagserlebnis.
Ein Stadion im gewachsenen urbanen Umfeld ist ein großer Mehrwert für den gesamten Klub. Es liegt am Management diese Standortvorteile ideal für den Klub zu nutzen.
Meine persönliche Einschätzung ist: Schnellstmöglich im Bestand erweitern und technisch aufwerten. Es gibt hier sehr viel Potential, welches mit überschaubarem Aufwand aktiviert werden kann.
Der Verwaltungsrat kann aber auch hier operativ keinen Einfluss nehmen.

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Seeböck: Mir liegen alle Abteilungen sehr am Herzen – weil sie alle die Basis des Vereins sind. Was wäre dieser Verein ohne seine Abteilungen und Aktiven?
Wenn ich exemplarisch Einzelne herausheben soll, würde ich in diesem Interview ad-hoc zwei sehr konträre Abteilungen wählen: Bergsport & Vereinsgeschichte.
Bergsport als sehr traditionelle Abteilung auf dem Weg in die Zukunft:
Abteilungsleiter Willy Rieber ist ein echtes Urgestein im Verein. Seine Abteilung ist ein fester Bestandteil des aktiven Vereinslebens. Was mich an dieser Abteilung fasziniert, ist der Wandel in den letzten 7 Jahren.
Willy hat es geschafft, neben dem traditionellen Bergsport mit vielen langjährigen Mitgliedern auch die Sparte Bouldern aufzubauen. Hier ist die Mitgliederstruktur sehr viel jünger. Die Abteilung hat nicht zuletzt hierdurch den Turnaround beim Durchschnittsalter geschafft und wird wieder jünger. Die Zukunft scheint gesichert.
Vereinsgeschichte als tragende moralische Säule des Vereins:
Eine Abteilung ohne aktiven Sport – dafür aber mit unglaublich wichtiger Mission. Ich halte es für essentiell, dass wir uns aktiv an unsere Geschichte erinnern und diese aufarbeiten. Dieser Verein braucht eine aufrichtige Erinnerungskultur. Hier hat die Abteilung Vereinsgeschichte eine bislang schmerzhafte Lücke im Verein geschlossen und leistet wertvolle Arbeit. Ich bin der Abteilungsleitung um Verena Spierer sehr dankbar für diesen außerordentlich wichtigen Beitrag zu unserem Vereinsleben.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Seeböck: Niemand ist größer als der Verein.

 

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees
Robert Forster
Maximilian Glogger
Martin Gräfer
Thomas Hirschberger
Alexander Hofmann
Sascha Königsberg
Klaus Lutz
Gernot Mang
Gerhard Mayer
Martin Obermüller
Dieter Remmlinger
Klaus Ruhdorfer

Sechzig um Sieben: Boxabteilung mit Wahlempfehlung für Bündnis

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die Hälfte der Woche ist bald geschafft, die Mitgliederversammlung rückt immer näher. Entsprechend gab es auch gestern den ein oder anderen Artikel in diesem Kontext. Unter anderem erreichten die Redaktion von sechzger.de interne Informationen aus der Boxabteilung. Wer heute abend noch nichts vor hat, kann Fußball am Trainingsgelände verfolgen. Alle News rund um den TSV 1860 München auf einen Blick – jetzt bei Sechzig um Sieben!

Weitere Fragebögen zur Verwaltungsratswahl online

Im Vorfeld der Wahl des Verwaltungsrates hat sechzger.de alle Kandidaten gebeten einen Fragebogen der Redaktion zu beantworten. Der Bitte folgten erfreulicherweise ein Großteil der Bewerber und seit einigen Tagen gehen jeden Tag zwei Fragebögen online. Gestern waren das die folgenden:

“Ein Wort zum TSV 1860 München”

In der weiteren Serie, die es aktuell bei sechzger.de jeden Tag zu lesen gibt, ging gestern ebenfalls eine weitere Stimme online. Mit Jörg Masannek war dieses Mal ein Drehbuchautor, unter anderem bekannt durch “Die Wilden Kerle”, gefragt. Auch er kann sich vorstellen, dass trotz verringerter finanzieller Mittel eine schlagkräftige Mannschaft aufgestellt werden kann.

Mitfahrzentrale zur Mitgliederversammlung

Im Löwenforum hat sich für die Mitgliederversammlung, die bekanntlich am kommenden Sonntag im Zenith stattfindet, eine Mitfahrzentrale gebildet. So soll es jedem interessierten Löwenfan ermöglicht werden, die Veranstaltung besuchen zu können. Mit Wahlen zu mehreren Gremien ist für ausreichend Spannung auf jeden Fall gesorgt. Alle Infos zur Mitfahrzentrale gibt es hier.

Vorwürfe in Richtung Boxabteilung – sechzger.de erhält interne Infos

Dass die Boxabteilung offen für die Wahl des Bündnis Zukunft 1860 plädiert, wurde vor kurzem bereits bekannt. Verbunden soll diese Werbung mit einem 80.000€-Versprechen sein – Geld, dass die Boxabteilung ganz offensichtlich gut gebrauchen kann. Nun haben die Redaktion von sechzger.de interne Informationen erhalten, die noch einmal zeigen, wie intern die Wahlwerbung abläuft. Zudem wird ein genauer Blick auf das Merchandising geworfen, dessen Einnahmen möglicherweise nicht der Abteilung zugute kommen.

Senioren empfangen heute schottische Auswahl

Zu einem Spiel der ganz besonderen Art kommt es am heutigen Abend auf dem Trainingsgelände. Ab halb acht trifft eine 1860 Traditionself auf eine Auswahl aus Schottland. Bei den Löwen haben unter anderem Rodnei, Karsten Wettberg und Bubi Bründl ihr Kommen zugesagt. Hintergrund des Freundschaftsspiels ist die am Freitag beginnende Europameisterschaft. Zudem weilen die Teams der Schotten derzeit in einem Trainingslager in Schottland. Alle Informationen gibt es hier auf einen Blick.

Wahlausschuss wehrt sich gegen erneute Anschuldigungen

Im Vorfeld der Mitgliederversammlung sehen sich der Wahlausschuss und auch die Wahlhelfer weiteren Angriffen ausgesetzt. Sowohl beim designierten Versammlungsleiter als auch Teilen der Münchner Presse wurde wiederholt der Versuch gestartet, Stimmung gegen die Ehrenamtlichen zu machen. Konkret geht es um eine mögliche Selektion unter den Wahlhelfern und mangelnde Integrität. Der Wahlausschuss hat mit einem Statement auf die Vorwürfe reagiert.

News aus der 3.Liga

Neudecker verlängert in Saarbrücken

Ex-Löwe Richy Neudecker, der vor kurzem auch ein Statement in der Serie “Ein Wort zum TSV 1860 München” abgegeben hat, bleibt dem 1.FC Saarbrücken treu. Der 27-Jährige hat seinen Vertrag im Saarland verlängert und trifft damit auch in der kommenden Spielzeit auf seinen ehemaligen Verein. Nun sind beim FCS noch sieben Personalien zu klären, deren Verträge allesamt Ende Juni auslaufen.

EXKLUSIV: Landen die Merchandising-Erlöse der Boxabteilung in privaten Taschen?

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1860 Boxhandschuhe 1200x628

sechzger.de hat exklusive Informationen erhalten, die die Boxabteilung betreffen und im Anschluss daran recherchiert:

Das “Bündnis Zukunft 1860” stellt der Boxabteilung des TSV München von 1860 e.V. satte 80.000 Euro in Aussicht (sechzger.de berichtete). Doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig: Wie kann es sein, dass eine Abteilung mit knapp 500 Mitgliedern trotz Einnahmen aus Crowdfunding, Sponsoring, Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Veranstaltungen sowie Zuschüssen aus Sportverbänden und der Stadt München einen so enormen Finanzbedarf hat? Jetzt sollen Mitglieder der Boxer innerhalb der Abteilung unter Druck gesetzt worden sein, ihre Stimme am Sonntag dem “Bündnis Zukunft 1860” zu geben – und haben sich vertrauensvoll an sechzger.de gewandt.

Große Hoffnungen in das “Bündnis Zukunft 1860”

Es ist bekannt, dass die Unterhaltung eines Bundesliga-Kaders teuer ist – man spricht von 35.000 bis 40.000 Euro pro Jahr. Doch die Boxabteilung ist seit 2023 nicht mehr in der Bundesliga, was erhebliche Kosten eingespart haben müsste. Dennoch ist von den ersparten Mitteln nichts zu sehen. Jahrzehntelang wurde weder in die Infrastruktur noch in neue Gerätschaften oder einen dringend benötigten neuen Ring investiert. Stattdessen wird ein neuer Verwaltungsrat als Retter angepriesen. Doch warum ist das nötig?

Merchandising-Erlöse von “1860boxen.de” sollen nicht der Boxabteilung zugutekommen

Im Rahmen unserer Recherchen haben wir beim Merchandising der Boxer große Augen gemacht: Das Merchandising unter “1860boxen.de” wird nicht von der Boxabteilung geführt, sondern offenbar privat betrieben – dies lässt sich über das Impressum des Shops leicht überprüfen.

Tatsächlich läuft die Seite “www.1860boxen.de” sowie deren eingebetteter Shop ganz unauffällig unter der “Big Fishes UG”, also einer privaten Unternehmergesellschaft, die eine vorgeschaltete Form einer GmbH, also eine Kapitalgesellschaft darstellt. Diese hat mit der Boxabteilung oder dem TSV München von 1860 e.V. nichts zu tun.

Als Firmenadresse ist die Theresienstraße 1 in München angegeben, Geschäftsführer der UG ist laut Impressum Pekpassi Raschad.

Privater Verkauf von 1860-Merchandise-Produkten der Boxabteilung: Markenrechtsverletzung?

Ein weiterer brisanter Aspekt ist, dass die Artikel im Merchandising-Shop auf „www.1860boxen.de“ mit dem markenrechtlich geschützten Schriftzug „1860“ versehen sind. Die Wortmarken „1860“ bzw. „1860 München“ gehören dem TSV München von 1860 e.V. bzw. dessen Tochtergesellschaft, der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Somit verletzt die „Big Fishes UG“ mutmaßlich Markenrechte des Vereins bzw. dessen Tochtergesellschaft in nicht unerheblichem Maße.

Wo bleibt das Geld?

Dass die Boxabteilung hier wegschaut, insbesondere Ali Cukur in seiner Funktion als Abteilungsleiter, stößt auf großes Unverständnis. Durch die private Abwicklung der Merchandising-Erlöse gehen der Abteilung mutmaßlich dringend benötigte Einnahmen verloren (quasi wie bei der Profifußball KGaA). Warum die Einnahmen aus dem Merchandising mit der Marke „1860“ an der Vereinskasse vorbeigehen, bleibt ungeklärt. Dies könnte jedoch eventuell verdeutlichen, warum man so empfänglich für die versprochenen Gelder durch das “Bündnis Zukunft 1860” ist.

Ein anonymer Hinweis enthüllt weitere brisante Details

Ein anonymer Hinweisgeber aus den Reihen der Boxer hat unserer Redaktion weitere brisante Details zugespielt. Beispielsweise wurde während der Bundesliga-Zeit der Boxring teilweise „schwarz“ aufgebaut, weil es wohl ohne Rechnung billiger war.

Zusätzlich gibt es massive Vorwürfe über die Art und Weise, wie das “Bündnis Zukunft 1860” durch die Abteilung beworben wird. Es liegen uns Chatverläufe vor, in denen Mitglieder eindringlich darauf hingewiesen werden, wer denn die „richtigen“ Kandidaten sind. Teilweise sollen während des Trainings auch Aussagen wie „Wer am Sonntag nicht zur Wahl erscheint, braucht zu mir nicht mehr ins Training kommen bzw. trainiert nicht mehr mit“ gefallen sein.

“Bündnis Zukunft”-Unterstützer möchten Boxabteilung aus dem Hauptverein herauslösen

Auch über die mutmaßlichen Pläne der Unterstützer der Verwaltungsratskandidaten des “Bündnis Zukunft 1860” gibt der Whistleblower Einblick: “Besonders alarmierend fand ich, dass genau die Personen, die jetzt den neuen Verwaltungsrat bewerben, in Mitgliederversammlungen bereits offen darüber gesprochen haben, die Boxabteilung aus dem Hauptverein herauszulösen, um eigenständig agieren zu können. Das lässt die Vermutung zu, dass es hier um Selbstverwirklichung geht und nicht primär um UNSEREN Verein. Gleichzeitig möchte man jedoch weiterhin vom Mythos, Namen und der Stellung unseres Vereins in München profitieren.”

Diese Enthüllungen werfen ein düsteres Licht auf die Vorgänge innerhalb der Boxabteilung und verdeutlichen die Notwendigkeit einer umfassenden Aufklärung und Reform.

Die Abteilungsleitung der Boxabteilung hat auf eine Anfrage von sechzger.de zu den im Raum stehenden Vorwürfen nicht reagiert.

 

 

 

Fragebogen zur VR-Wahl: Klaus Ruhdorfer

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Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Klaus Ruhdorfer.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Ruhdorfer: …die Lage bei unserem stolzen TSV 1860 völlig festgefahren und ohne jede Perspektive ist. Ich will mithelfen, Blockaden zu lösen und Sechzig wieder zu einem starken Verein mit bundesweiter Bedeutung im Profifußball machen.  

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Ruhdorfer: Die Wahrung und laufende Pflege der Löwenheimat Giesing war gut. Ebenso die Steigerung der Mitgliedszahlen unseres Vereins  

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Ruhdorfer: Die 4 zentralen Aufgabenbereiche sind von einer Lösung weiter entfernt denn je: a) Miteinander, b) Turnhalle, c) Stadion und vor allem d) sportlicher Erfolg (2.Liga). Hier missfiel mir vor allem , dass die Verantwortung für all diese Misserfolge grundsätzlich anderen zugeschoben wurde (Stadt München, Mitgesellschafter, Geschäftsführer der KGaA, Trainer usw.)

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Ruhdorfer: Auch ohne bisheriges Amt habe ich immer wieder in Gesprächen mit dem Präsidium und Verwaltungsräten auf der e.V.-Seite, mit Geschäftsführern der KGaA, mit Hasan und Yahya Ismaik, auch mit potenziellen Investoren versucht, eine Basis für ein Miteinander, für wirtschaftlichen und sportlichen Erfolg, zu finden. Es ist möglich, doch für die Umsetzung braucht es ein Amt im Verwaltungsrat. Nebenbei helfe ich dem Verein auch über die Unternehmer für Sechzig.     

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Ruhdorfer: Oberste Priorität muss sein, die Profimannschaft, das Flaggschiff unseres TSV, wieder zu einem wirtschaftlich stabilen Zweitligisten zu machen.  

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Ruhdorfer: Nach 7 Jahren des Gegeneinanders geht es nicht mehr um die Schuldfrage der beiden Gesellschafter. Ob man will oder nicht, ein vernünftiger Dialog und gegenseitiger Respekt sind Grundvoraussetzungen, um die gegenwärtige Blockade zu lösen. Mit den bisherigen Vertretern auf beiden Seiten ist dies wohl nicht mehr möglich. Mit einer neuen, starken Führung im e.V. wird auch die Investorenseite die Kooperation suchen müssen, wenn ihr ein erfolgreicher TSV wichtig ist.  

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Ruhdorfer: Der Drittliga-Dino TSV 1860 muss raus aus dem Armenhaus Dritte Liga und stattdessen binnen 2-3 Jahren den Sprung in die 2. Liga schaffen. Dort gibt es nicht nur ein Vielfaches an Einnahmen, automatisch erhöht sich auch der Wert der KGaA.
Die finanziellen Mittel hierfür müssen zum einen über Sponsoren kommen. Verwaltungsräte sollen m.E. nicht nur verwalten, sondern müssen Vertrauen aufbauen und aktiv Türen in der Wirtschaft öffnen. Zum anderen ist auch der Mitgesellschafter gefordert, in Form von Genussscheinen frische Mittel beizubringen, was die Bilanz der KGaA nicht belasten würde. Theoretisch wäre auch eine Kapitalerhöhung, mit neuen Gesellschaftern, idealerweise auch mit den beiden bestehenden Gesellschaftern, denkbar. Doch hierzu müssten alle an einem Strang ziehen, auch um die nötige Zustimmung der Mitgliederversammlung zu erhalten.

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Ruhdorfer: Leider waren die letzten 7 Jahre zur Lösung des Stadionproblems eine verlorene Zeit. Deshalb muss nun in einem klar definierten Zeitfenster von z.B. 6 Monaten die Machbarkeit eines wirklich wirtschaftlichen Ausbaus intensiv und final geprüft werden. Sollten Aufwand und Ertrag dann immer noch in einem derartig negativen Verhältnis wie zuletzt stehen, muss mit voller Kraft die 2-Standort-Lösung des Bündnis Zukunft 1860 verfolgt werden. D.h. einen Neubau in Riem oder anderswo im Raum München prüfen und zugleich neue Perspektiven für die Löwenheimat Giesing entwickeln.

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Ruhdorfer: Alle, weil die Abteilungen die Basis für unseren Verein bilden. Aber man darf ihnen nicht nur Versprechungen machen, wie mit dem Endlos-Projekt ‚Neue Turnhalle‘ geschehen. Man muss solche hehren Ziele auch umsetzen. Zusammen mit meinen Kollegen vom Bündnis Zukunft arbeiten wir an einer Realisierung des Turnhallenprojektes. Dazu haben wir uns proaktiv bei Abteilungen nach deren Bedürfnissen erkundigt.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Ruhdorfer: Kommt zur Wahl am 16. Juni. Dort wird entschieden zwischen einem durchaus legitimen ‚Weiter so‘ (ohne Wertung, denn manche Mitglieder könnten mit dem Status Quo auch zufrieden sein) oder einen Aufbruch in eine echte Löwenzukunft. Ja, gebt dem Löwen wieder eine Zukunft!

 

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees
Robert Forster
Maximilian Glogger
Martin Gräfer
Thomas Hirschberger
Alexander Hofmann
Sascha Königsberg
Klaus Lutz
Gernot Mang
Gerhard Mayer
Martin Obermüller
Dieter Remmlinger

Wahlausschuss wehrt sich gegen “Untergrabung des Vertrauens”

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Der Wahlausschuss des TSV 1860 hat sich gegen die Untergrabung des Vertrauens in die Wahlen durch Verwaltungsratskandidaten gewehrt.

Nicht die erste Attacke gegen den Wahlausschuss

Bereits im April 2024 hatten Klaus Lutz und vor allem Klaus Ruhdorfer, beides Verwaltungsratskandidaten für das “Bündnis Zukunft 1860” im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” heftig gegen den Wahlausschuss ausgeteilt. Ruhdorfer unterstellte dem Gremium, das für die Kandidaturen und wahlen für den Verwaltungsrat zuständig ist, bei den Wahlen 2018 parteiisch gewesen zu sein.

“Der Wahlausschuss kann Fragen zulassen oder eben nicht. Am Ende war es ein Kreuzverhör mit vielleicht 30 kritischen Fragen gegen die Opposition, und es wurde so gut wie keine Frage zugelassen, die Kritik gegenüber dem bestehenden Verwaltungsrat geäußert hätte. Der Wahlausschuss hat eine unglaubliche Macht, was den Ablauf der Mitgliederversammlung anbelangt, auch was die Redezeit am Mikrofon anbelangt.”

Diese Äußerung wurde postwendend als Unwahrheit enttarnt und Ruhdorfer unterschrieb eine strafbewährte Unterlassungserklärung gegenüber dem TSV München von 1860 e.V..

Wahlausschuss sieht sich kurz vor der Wahl neuen Attacken ausgesetzt – “Untergrabung des Vertrauens”

Nun sieht sich der Wahlausschuss scheinbar ähnlichen Attacken ausgesetzt. Wie dem Statement zu entnehmen ist, kommen diese aus der gleichen Richtung.

So ist der Stellungnahme des Gremiums zu entnehmen, dass “wiederholt der Versuch unternommen wird, bereits vor den Wahlen das Vertrauen in den Wahlausschuss und die als Wahlhelfer*innen unterstützenden Mitglieder zu untergraben. (…) Leider scheinen in der Vergangenheit abgegebene, rechtsverbindliche Erklärungen zu inhaltsverwandten Thematiken die Personen, die diese Unterstellungen bewusst streuten und streuen, nicht zur Räson gebracht zu haben.”

Das vollständige Wahlausschuss-Statement im Wortlaut

Stellungnahme des Wahlausschusses

Liebe Mitglieder, der Wahlausschuss des TSV München von 1860 e.V. hat Kenntnis darüber erlangt, dass seitens einzelner Kandidaten für die Verwaltungsratswahl wiederholt der Versuch unternommen wird, bereits vor den Wahlen das Vertrauen in den Wahlausschuss und die als Wahlhelfer*innen unterstützenden Mitglieder zu untergraben.

Hierfür wurde der designierte Versammlungsleiter ungefragt telefonisch kontaktiert sowie Kontakt mit der lokalen Presse aufgenommen, um in diesem Zusammenhang Zweifel an der Integrität der handelnden Personen hinsichtlich der kommenden Wahlen zu säen.

In völliger Ermangelung von auch nur dem geringsten Anzeichen von Anhaltspunkten, welche derartigen Vorwürfen einen Nährboden bieten könnten, wird hier versucht, das Vertrauen in den integren, demokratischen Ablauf der Wahlen bereits im Vorfeld zu erschüttern und zu stören.

Leider scheinen in der Vergangenheit abgegebene, rechtsverbindliche Erklärungen zu inhaltsverwandten Thematiken die Personen, die diese Unterstellungen bewusst streuten und streuen, nicht zur Räson gebracht zu haben.

Besonders gegenüber den freiwilligen Mitgliedern, die ihren Verein ehrenamtlich als Wahlhelfer*innen unterstützen wollen, sind solche erfundene Unterstellungen ein Schlag ins Gesicht. Wir als Wahlausschuss stellen uns entschieden vor die Wahlhelfer*innen und sprechen diesen unser uneingeschränktes Vertrauen aus. Wir sind überzeugt, dass sie ihre Aufgaben bei der Stimmauszählung und auch beim sonstigen Ablauf der Mitgliederversammlung, bei dem sie mitwirken, zu 100% integer und anstandslos erfüllen werden.

Der Wahlausschuss stellt Eines unmissverständlich klar: sein Wirken und Tätigwerden orientiert sich ausschließlich an der Vereinssatzung und dem übergeordneten, geltenden Recht. Sämtliche Wahlhelfer*innen, die sich nach dem öffentlichen Aufruf durch den Wahlausschuss zur Mithilfe bei den Auszählungen bis zur Erschöpfung der Teamgröße bereiterklärt haben, wurden in den Kreis der Wahlhelfer*innen aufgenommen und werden bei den Auszählungen der Stimmen bei der kommenden Mitgliederversammlung unterstützen. Eine etwaige, unterschwellig unterstellte, Filterung bzw. Aussortierung nach potentiell vereinspolitischer Gesinnung fand zu keinem Zeitpunkt statt und war auch nie beabsichtigt.

Wir appellieren ausdrücklich an alle Beteiligten, die sich angesprochen fühlen dürfen, eine Weiterverbreitung derartiger Unterstellungen – auch konkludent – tunlichst zu unterlassen. Sie beschädigen damit nicht nur die Reputation der handelnden Personen, sondern erweisen der Außendarstellung des TSV München von 1860 e.V., den Sie ja in Zukunft als Amtsträger vertreten wollen, einen Bärendienst.

Für eine potentielle, künftige Zusammenarbeit mit mindestens drei Vierteln der Mitglieder des aktuellen Wahlausschusses dürfte Ihr Wirken ebenfalls kaum förderlich sein.

Wahlausschuss des TSV München von 1860 e.V.

Morgen 19:30h am Trainingsgelände: 1860 Traditionself gegen Gäste aus Schottland

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Die kommende Europameisterschaft wirft bereits ihre Schatten voraus. Zwei Tage vor dem offiziellen Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Schottland im Münchner Norden gibt es bereits ein Aufeinandertreffen einer deutschen und einer schottischen Mannschaft: Die 1860 Traditionself trifft auf eine Auswahl auf Schottland.

Morgen 19:30h am Trainingsgelände: Löwen Kultur-Match

Am Mitwoch, dem 12.06.2024 um 19:30h, wird der Anpfiff des Löwen Kultur-Matches erklingen. Dabei wird die 1860 Traditionself gegen eine Auswahl aus Schottland antreten. Die Elf der Gäste aus dem Norden der britischen Insel setzt sich aus Spielern von Alba FA und dem FC Sonas zusammen. Gemeinsam mit den schottischen Gästen soll die Europameisterschaft 2024 gefeiert werden. Denn beide Teams tragen den Löwen im Wappen und sind durch eine lange Tradition miteinander verbunden. Das Spiel wird auf dem Kunstrasenplatz am Trainingsgelände des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114 stattfinden.

1860 Traditionself mit Karsten Wettberg und Bubi Bründl gegen “Schottland”

Die 1860 Traditionself wird gegen die Gäste aus Schottland mit einigen Löwenlegenden auflaufen. Sicher ist schon, dass Karsten Wettberg, der König von Giesing, und Bubi Bründl, seines Zeichens Deutscher Meister von 1966, mit von der Partie sein werden. Außerdem wird der Brasilianer Rodnei bei den Löwen im Kader stehen. Der Gegner tritt angeblich mit Spielern im Alter von 19 – 32 Jahren an, unter denen sich auch einige Ex-Profis befinden sollen. Ob sich die Erfahrung der Traditionself gegen die Jugend der Elf aus Schottland durchsetzt?

Löwenstüberl ab 17:00h geöffnet

Der Abend soll ein wirkliches Freundschaftsspiel mit freundlicher und offener Atmosphäre werden. Das Löwenstüberl hat ab 17:00h geöffnet und bietet den Zuschauern flüssige und feste Nahrung an. Nach dem Spiel finden sich beide Teams in Benes Kuchl zum gemütlichen Beisammensein unter dem Titel “History Dinner” ein. Angeblich wird auch ein Kamerateam der BBC vom Spiel berichten und es werden wohl einige schottische Fans erwartet, deren Mannschaft sich aktuell im Trainingslager in Garmisch befindet.

Ein Wort zum TSV 1860 München: Joachim Masannek

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Von wegen “Stagnation” – Joachim Masannek teilt in unserer Kurzserie “Ein Wort zum TSV 1860 München” seine Gedanken zum neuen Kurs des e.V..

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt.

“Ein Wort zum TSV 1860 München”: Joachim Masannek teilt sechzger.de seine Gedanken mit

„In den 1960er Jahren bin ich als Kind im Ruhrgebiet groß geworden. Einer Zeit,
in der es noch zahlreiche Straßenfußballmannschaften gab und es
selbstverständlich war, dass die Spieler der Bundesligavereine aus dem Umfeld
der Städte stammten, in denen die Vereine beheimatet waren. Heute ist das
anders. Ich habe 35 Jahre in München gelebt und war Jugendtrainer beim TSV
Grünwald. Fußball aus purer Leidenschaft zu spielen, weil es nichts Schöneres
gibt, habe ich meinen Jungs vermittelt, als wir zu den ‚Wilden Fußballkerlen‘
wurden. Von der Jugendarbeit des TSV 1860 München bin ich schlichtweg
begeistert. Für mich ist das die Rettung des Fußballs. Talente auf- und über sich
hinauswachsen zu lassen, ein Team zu erschaffen, statt es zu kaufen. Ich bin
überzeugt, mit der Unterstützung der Fans, kann es auch mit geringeren
finanziellen Mitteln gelingen, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen, deren
Konzept, ihr Zusammenhalt und ihre Aufrichtigkeit und Originalität, sie anderen
überlegen macht.“

— Joachim Masannek, Buchautor, Regisseur und Drehbuchautor, bekannt durch
die Kinderbuchreihe „Die Wilden Fußballkerle“ und deren sechs Verfilmungen

sechzger.de blickt zurück: Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

Mitfahrzentrale zur Mitgliederversammlung

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Fünfmal noch schlafen, dann ist es – viele werden sagen: endlich! – so weit und im Zenith steigt die diesjährige Mitgliederversammlung des TSV 1860. Wer sich ein wenig mit der Berichterstattung rund um Münchens Große Liebe beschäftigt, der kann sich diesem Ereignis und speziell der Diskussion über die am 16. Juni dort stattfindenden Wahl eines neuen Verwaltungsrats kaum entziehen. Damit möglichst viele 1860-Mitglieder am Sonntag den Weg in den Münchner Norden finden, wurde im Löwenforum ein Mitfahrzentrale für Löwenfans, die sogenannte Mitfahrzentrale@Mitgliederversammlung ins Leben gerufen. Die Initiatoren erklären dazu auf der Website:

Bitte bietet eure freien Plätze in den Autos oder Kleinbussen von egal wo her, Münchener Stadtviertel, Speckgürtel, Allgäu, Nordrhein-Westfalen oder Zadar an und macht die Karren voll. Wer noch Plätze/Mitfahrgelegenheiten sucht, bitte meldet euch ebenfalls. Gerne gesehen sind auch Übernachtungsmöglichkeiten. Wo kann ich mit dem Camper parken? Welche Unterkunft rund um das Zenith eignet sich am Besten? Wer hat ein Bett für mich im Notfall frei? Wenn ihr Anfragen lest, die euch nicht direkt betreffen, denkt gerne auch an eure Freunde oder Bekannten und ob von denen noch jemand einen Platz im Auto frei hat? Nutzt auch die PN-Funktionen!

Diesen Aufruf getreu dem Motto “Löwenfans helfen Löwenfans” unterstützen wir gern!
Vielleicht entwickeln sich ja bei den über die Mitfahrzentrale gebildeten Fahrgemeinschaften schon erste konstruktive Diskussionen über den richtigen zukünftigen Weg für unseren Lieblingsverein. Dann endlich mal persönlich und sicher wesentlich respektvoller und zielführender, als aktuell noch über die (teilweise doch sehr un-)sozialen Medien.

Einzige Voraussetzung für die Nutzung dieses Services ist eine Registrierung im Löwenforum.
Alle weiteren Informationen findet Ihr hier.